Rebellunion #25 – Zukunft!

Schlechte Nachrichten bestimmen unsere Wahrnehmung der Welt. Untergangsszenarien bilden die Kulisse eines Denkens, das kein positives Bild von der Zukunft zulässt.

Das Ende der Utopie war ein bewusstes Programm der neoliberalen Globalisierung. Das Ende der Geschichte wurde eingeläutet. Das System, die Maschine, in der wir leben, ist unveränderbar und ewig, so der Mainstream der Sozialwissenschaften.

Doch Geschichte geht immer weiter und soll sich die Welt in eine humanere entwickeln, wollen wir eine Welle der friedlichen und positiven Veränderung, brauchen wir Utopien.

Wir müssen uns das Bild der Zukunft wieder aneignen, ein Ziel, wofür es sich zu arbeiten und zu ringen lohnt: Eine lebenswerte Zukunft für ALLE!

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51 Kommentare zu: “Rebellunion #25 – Zukunft!

    • Buddha, Gautama (-560–480)
      „Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge
      unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und
      jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und
      töte nicht.“
      +
      Werner Heisenberg Wissenschaftler
      „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften
      macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
      1:10:33
      https://www.youtube.com/watch?v=aay6OuT0yjA

  1. Zum Thema Bedingsloses Grundeinkommen hatte ich weiter unten eine Idee gehabt.

    Wir sollten den Spieß umdrehen. Vielleicht wird ja dann ein Schuh daraus. Wir sollten kein BGE kassieren, sondern wir sollten bis zu einer gewissen Summe umsonst einkaufen können. Der Verkäufer holt sich dann das Geld vom Staat. Dann wäre der Unternehmer abhängig vom Staat und muss sich an alle Regeln halten, wenn er was verdienen will. Und wir, die Gesellschaft entscheidet, wie diese Regeln auszusehen haben. Das wäre doch mal was neues.
    Ich finde diese Idee gerade ziemlich atemberaubend muss ich sagen und fiel mir ein, als ich alle eure Argumente durchgelesen hatte. Damit würde man denke ich echt viele Probleme auf einmal lösen.
    Was haltet ihr davon ?

    pooler1970

    Und hier möchte ich diese Idee ein wenig weiter ausführen

    in den Argumenten gegen BGE las ich immer, dass BGE abhängig vom Staat machen soll. Und der Staat ist kongruent mit den Unternehmern und deshalb ist BGE schlecht.
    Damit das von mir vorgeschlagene Konstrukt der Umkehrung in die Realität umgesetzt werden kann, muss ja ersteinmal eine Gruppe, eine Partei diese Idee in sein Wahlprogramm aufnehmen mit der Prämisse, dass in diesem Programm dann auch erklärt wird, dass mit dieser neuen Art des BGE die Vergabe der Gelder an Unternehmen mit den Interessen der Verbraucher kongruent sein müssen. Da sollte zum Beispiel drin stehen, dass Nahrung genfrei sein muss, sonst keine Beteiligung dieses Unternehmers am Geldpott. Dass zum Beispiel auch der Anteil an der menschlichen Produktionskraft mindestens 50 % betragen soll, sonst kein Geld vom Pott. Oder auch zum Beispiel dass Produkte mit alternativen Energieressourcen hergestellt sein müssen, sonst kein Geld. Wir die Verbraucher würden also endlich mal die Rahmenbedingungen schaffen, unter denen die Unternehmer produzieren sollen, Bedarfs und Umweltgerecht.

    Ich habe mal kurz gerechnet.
    Nehmen wir mal an von den 80 Mio Einwohnern würden nur die arbeitende Gesellschaft (etwa 43 Mio Menschen in Deutschland) das Recht bekommen für 1000 € frei Waren zu beziehen, wäre das ein Volumen von 516 Millarden Euro pro Jahr Gesamtsumme, was sich ja niemand entgehen lassen würde. Das Bruttosozialprodukt bei uns beträgt etwa 3.600 Milliarden. Das sind also ungefähr 17 % vom BSP. Und der Verbraucheranteil am Gesamt-BSP ist bestimmt höher als diese 17 %.
    Nun gibt es drei Möglichkeiten, dieses BGE zu finanzieren.
    Entweder durch Transformation von Einkommen in Steuern oder Transformation von Unternehmensgewinnen in Steuern oder eine Mischform der beiden Elemente.
    Eine vierte Variante, einfach das Geld zu Drucken, ist glaube ich keine gute Alternative.

    Damit nun diese Idee beschlossen werden kann, muss sie es in die Regierung schaffen. Also wie oben gesagt muss es eine Partei geben, die diese Idee in sein Programm aufnimmt. Ich glaube, dass wenn diese Partei die Mischform der Finanzierungsart wählt und so ein faires Angebot macht (zum Beispiel 72 % zu 28 %, das ist die prozentuale Verteilung am Gesamtsteuervolumen Lohnabhängig (78 %) zu Unternehemern (28%) ), würde man in der Gesellschaft also bei den Wählern eine sehr hohe Akzeptanz hinbekommen. Das wären dann 371 Milliarden durch die Lohnabhängigen und 144 Milliarden durch die Unternehmer. Der Gesamtlohn in Deutschland beträgt 1403 Milliarden. Und 371 Milliarden sind Prozentual 26 % davon. Der Durchschnittsbruttolohn beträgt 2950 Euro. Davon würden also 767 € abgehen pro Monat um 1000 Euro Kaufkraft zu bekommen. Der Kaufkraftgewinn beträgt effektiv also 1000 € minus 767 € dann 233 € pro Monat. Alle Unternehmer insgesamt haben einen Gewinn von etwa 224 Milliarden vor Steuern. Ziehen wir die 65 Milliarden bis her gezahlten Steuern plus die 144 Milliarden Anteil am BGE ab, bleiben den Unternehmern noch 15 Milliarden Gewinn nach Steuern übrig. Aber dafür erhalten sie wiederrum 233 € x 12 Monate x 43 Mio. Arbeiter = 120 Milliarden wieder mehr an Umsatz zurück, der natürlich noch kein Gewinn ist. Und in meiner Rechnung habe ich die Investionen nicht um einen Cent gekürzt. Ich habe lediglich Vermögen umverteilt, also die Gesamtbilanz ist Unverändert. Gewinne der Unternehmen wurden nur wieder in die Hände der Verbraucher gegeben und gleichzeitig haben wir die Macht erhalten, etwas an der Rahmenbedingungen der Produktion mitzumischen und den Unternehmern somit mehr Druck machen zu können. Ich gehe mal davon aus, dass die Unternehmer bis jetzt natürlich versucht haben so wenig Steuern wie Möglich zu bezahlen, wie am Beispiel der Großkonzerne immer wieder deutlich wird, also noch viel Luft nach oben ist. Indem wir aber die Rahmenbedingungen setzen, wie zum Beispiel, dass nur in Deutschland produzierte Waren und Dienstleistungen an diesem Topf teilnehmen können, wird eine Flucht aus Deutschland wenig aussichtslos sein. Und die Firmen, die sich trotzdem verdrücken, sollen doch gehen, dafür würden andere neue Firmen nachrücken, die diese Lücke schließen würden. Somit würden wir sehr schnell eine neue gerechtere Wirtschaftskultur erlangen.
    Ich habe hier erstmal diejenigen ausgeklammert, die nicht erwerbstätig sind. Also Rentner, Kinder und auch Arbeitslose. Wenn wir die die 6 Mio. Erwerbslosen dazunehmen würden, müsste man sich überlegen, ob sie zusätzlich diese 1000 € bekommen sollten, was die Zahlen oben natürlich verändern würde ins negative oder ob wir die Gelder, die sie ja ohnehin vom Staat bekommen (Hartz 4 in Steuerfinanziert und Arbeitslosengeld durch die Arbeitslosenversicherung) nicht irgendwie verrechnen oder tauschen. Wenn Hartz 4 zum Beispiel durch BGE ersetzt werden würde, dann würde man sich enorme Summen an Bürokratiekosten ersparen, was wiederrum uns allen wieder zu Gute käme.

    Am wichtigsten scheint mir aber der Punkt zu sein, dass die breite Masse der Bevölkerung psychologisch profitieren würde, weil wir erstens durch die Gestaltung der Rahmenbedingungen Mitspracherechte bekommen würde. Und als zweiten Aspekt, die Unternehmer zu mehr Verantwortung gezogen werden würden.
    Und wenn so eine jetzt natürlich noch fiktive Partei gewählt werden würde, wäre dies ein Wandel, der auch durch die heutigen demokratischen Verhätnisse sogar gedeckt sein würde. Wir bräuchten also an unserem Grundsystem ersteinmal nichts zu ändern.

    hier noch kurz alle Zahlen und Fakten, die ich bei meinen Berechnungen benutzt habe

    -Bruttosozialprodukt 3600 Milliarden
    -Gesamtsteuereinnahmen 593 Milliarden
    -BGE Summe 516 Milliarden
    -Gesamtlohnsteuer 168 Milliarden
    -Gesamteinkommensteuer 45 Milliarden
    -Gesamtunternehmenssteuern körperschaften 20 Milliarden
    -durchschnittliche Steuer bei Unternehmen etwa 29 %
    -Gesamtunternehmenssteuer Körperschaft + Einkommenssteuer 65 Milliarden ( 45 Milliarden + 20 Milliarden)
    -Gesamtlöhne aller Arbeiter 1403 Milliarden (32643 Durchschnittseinkommen x 43 Mil. Arbeiter)
    -daraus ergeben sich die 78 % Anteil Arbeitnehmer und 28 % Unternehmer Anteil am Gesamtsteueraufkommen
    -diese Verteilung habe ich dann auch zu Grunde gelegt, um die Bedarfssumme von 516 Milliarden BGE zu verteilen.

    pooler1970

    • PS:
      was mir noch gerade aufgefallen ist ein weiterer positiver Effekt, nämlich das Steuerhinterziehung durch Verheimlichung von Umsätzen den Unternehmern ins eigene Fleisch schneiden würde, denn wer Umsätze verschweigt, bekommt auch kein Geld vom BGE Topf

      pooler1970

  2. Danke! Das hab ich heute gebraucht. Ich häng grad sehr durch und nerve mein Umfeld mit Dingen, die sie nicht hören wollen. Sie nehmen nicht mal den Kopf aus dem Sand um zu gucken, wer da spricht. Ich gehe jetzt in mich und denke drüber nach, was mir das bringt.

  3. Gibts hier keine „Walking Dead“ – FANS?????

    …und zu den pauschal als „Dystopien“ abgetanen Hollywood Filmen möchte ich auch noch was sagen:
    Wir erleben – ob das nun bewusst geschieht oder nicht, sei mal dahingestellt – gerade hier eine der besten Metaphern, die unsere heutige Gesellschaft verdient hat:

    Den Zombie!

    Ich weiß nicht, ob die Leute sich nicht auskennen, oder ob sie wirklich so eine Abneigung gegen sogenannte „Gewalt“ im Film haben, aber Zombiefilme sind die einzigen Filme, die meiner Meinung nach heute noch in der Masse gesellschaftskritisch sind, weil sie einen Kampf der denkenden und kooperierenden Menschen gegen den Untoten in der anonymen, homogenen Masse darstellen und somit auch gesamtgesellschaftliche Geltung besitzen.
    Entschuldigung, aber sich gegen Kindersoldaten zu positionieren… dazu braucht es keinen Film, das ist einfach keine mutige Kunst, wie sie Box forderte, sondern oberflächliches, bürgerliches Wohlfühltheater. Kann man ignorieren.

    Aber die „Nacht der lebenden Toten“, oder „Zombies im Kaufhaus“ (gibt es alles als feines Remake mit Johnny Cash Musik usw.), halten uns ja wirklich den Spiegel vor! Und trotzdem klaffen zwischen den einzelnen Filmen Welten.
    In der „Nacht der lebenden Toten“ zB werden in der Farbfassung zumindest am Ende die Überlebenden gezeigt, wie sie die Untoten jagen und dabei noch schlimmer als diese gezeigt werden. Da dürfte was in puncto Terrorismus-Jäger klingeln.
    In „Dawn of the Dead“ oder „Zombies im Kaufhaus“ wird gezeigt, wie wir als Untote Konsumenten umhergeistern und die denkende Menschheit vernichten, die dann auch zu Zombies werden.
    In „Resident Evil 1“ ff. wird eine skrupellose Kapitalgesellschaft gezeigt, die die Welt aus Profitgier vernichtet und die Menschen in willenlose Untote verwandelt aber auch einen Biozid herbeiführt. Da dürfte es auch klingeln.
    In der Serie „Walking Dead“ werden Formen des Zusammenlebens diskutiert, die Kooperation geht dabei immer siegreich hervor, die Herrschenden und autoritären Systeme werden kritisiert, als lebensfeindlich und gefährlich.

    Also sorry – aber wie man diese Filme als rückgewandt bezeichnen kann, ist mir ein Rätsel – Es geht dabei gar nicht um Dystopie oder Utopie, das sind doch nur Spielbegriffe, nichts wert.
    Einfach den Inhalt ansehen und fertig. Denken, statt nach Schlagworten suchen!

    Allgemein ist der Zombie auf der Leinwand eine super Metapher. Immer geht es um eine komplett geistlose Person, ohne Willen, die im Dienst entweder der eigenen Fresssucht steht oder aber – und das ist natürlich auch mal einen Gedanken wert – im Dienst eines mysteriösen Herren, der seine Sklaven dazu benutzt, seine Ziele durchzusetzen.
    Und im Grunde stimmt das einfach so! Wir Arbeiter sind im Betrieb nur Zombies und gehorchen dem Willen des Vorstandes, des Besitzers, des Eigentümers. Und überbetrieblich gesehen haben wir auch unsere Herren und ihre Marionetten – also wirklich nicht so dumm, dieses ganze Zombie-Sub-Genre.

    Bevor man solche pauschalen Aussagen trifft, wie der Mann im Video, sollte man sich immer fragen, ob das wirklich einen Sinn macht. Pauschalisierung ist meistens in der Lebensrealität unhaltbar und führt zu nichts.

    Wenn ich mir darüber hinaus noch vorstelle, was die Idee einer Zombie-Invasion sonst noch für Lehren für uns bereithalten könnte, dann fällt mir direkt etwas weiteres auf, neben der Analyse unserer heutigen Verhältnisse die dahinter steckt: Die Überlebenden können auf keine Infrastruktur zurückgreifen und müssen ihr Gemeinleben und die Versorgung neu aufbauen. Also radikal von unten an. Glaubte man dem Staat, den Politikern, in ihrer Überheblichkeit, dann wäre der erste Schritt, dass man irgendeinen neuen Staat aufbaut, eine neue Bürokratie, aber nichts dergleichen. Vielmehr ist es so, dass alle an die Arbeit gehen müssen, wenn sie denn können und auch alle an den gesellschaftlichen Errungenschaften teilhaben, ohne Ausnahme. Bei einer Zombie-Invasion scheint Zwischenmenschlichkeit und horizontaler Aufbau der Gesellschaft wieder zu gelten!
    Für eine emanzipatorische Bewegung, die keine diktatorischen Ziele hegt, muss es genauso sein: Von unten an muss sie alles aufbauen, was ihr mangelt, selbstbestimmt und ohne die Führung durch eine schmarotzende Klasse von Reichen oder Befehlshabern. Sie muss Betriebe aufbauen, die frei sind, von den strukturellen Keimen der Diktatur, bspw. ohne, dass die Produktionsmittel jemandem bestimmten „gehören“ oder, dass ein bestimmter Klüngel alles bestimmen darf.
    Wer die Gesellschaft ändern will, muss sie neu aufbauen.
    Der verrottete Apparat, der aus uns Untote gemacht hat, die dem toten Buchstaben des Kontostandes und des Gesetzes oder Gebotes nachrennen, ist nicht reformierbar – das hat die Geschichte des Parlamentarismus ja gezeigt. Von wegen „Eroberung der Macht“ – und eigentlich wurde nur die Revolution durch die Macht erobert, statt andersherum.

    Deshalb muss man alles neu selbst aufbauen, mit der Beteiligung aller, die gerade vor Ort betroffen sind. Das wird auch im Zombiefilm schön gezeigt, besonders bei „Walking Dead“, eine Serie mit ihren Fehlern, aber mit vielen schönen Metaphern und Ideen!

    • Sehen sie, so kann man unterschiedlicher Ansicht sein.

      Was sie als oberflächliches, bürgerliches Wohlfühltheater bezeichnen, erscheint mir erstrebenswert, ein Aufruf zu einem respektvollen Umgang, zu einem Miteinander anstelle eines Gegeneinander.

      Was sie positiv hervorheben, „The Walking Dead,“ bezeichne ich als menschenverachtenden, gewaltverherrlichenden Rotz. Eine kaputte Welt, in der die Protagonisten pseudophilosophische Sprüche schwingen und sich in kleinen Gruppen gegenseitig abschlachten.

      Offenkundig haben wir beide, in Teilen, dasselbe gesehen und völlig unterschiedlich interpretiert.

      P.S.: Es gibt einige Dystopien die ich recht schätze, im Detail möchte ich nun aber nicht darauf eingehen, denn am Ende ist es doch nur Unterhaltung.

    • Dennoch ist der „Zombie“ schlechthin eine super Metapher, die der bürgerlichen Verbrämung unseres Sklavendaseins die Maske herabzieht. Das machen eben Sonnenscheinfilmchen nicht gründlich genug.
      Und die dargestellte Gewalt ist nicht menschenverachtend, sondern die Gewalt, die da draußen stattfindet, ist es. Natürlich gibt es in „Walking Dead“ Konflikte zwischen Gruppen. Aber haben Sie mal näher hingeschaut, wieso? Die einen wollen überleben und treffen auf diverse andere Gruppen, die auch überleben wollen.
      Unter denen gibt es zwei Kategorien: Jene, die kooperieren und andere, die die anderen Überlebenden benutzen wollen, als Arbeits-Sklaven oder sie direkt ausrauben, um sie danach zu töten.
      Auch hier sollte wieder eine Analogie zu Heute herstellbar sein.
      Wieso das alles verwerfen? Wegen ein paar Konserven Theaterblut?
      Und auch hier setzt sich gegenseitige Hilfe durch – ganz klar. Die Menschen, die kooperieren, überleben. Die Menschen, die andere unterdrücken, schaffen negative Energie, die am Ende das Überleben aller gefährdet. Das kann man da nicht nur reininterpretieren, sondern so verläuft nun mal die Handlung 😉
      Was man vielleicht kritisieren kann, ist die Wahl der stilistischen Mittel. Aber auch hier bin ich anderer Meinung, denn die Wahl der Mittel richtet sich oft nach den Umständen, weniger nach dem Wohlgefallen, wie wir leider immer wieder in der Welt feststellen müssen.

      Aber ist ja auch egal, ich will ja keinen bekehren. Vergessen wir das.

      Haben Sie denn den Film „Captain Fantastic – Einmal Wildnis und Zurück“ (2016) schon gesehen? Ist er nicht ein weiteres Beispiel, welches gegen die pessimistische Einschätzung aus dem obigen Video ins Feld geführt werden könnte?

    • Nein Captain Fantastic kenne ich nicht. Habe aber nachgesehen und werde ihn nun, aufgrund der mich ansprechenden Beschreibung wohl kennenlernen.

      Ich mußte gerade gestern im engeren Bekanntenkreis einmal mehr feststellen, daß Film und Fernsehen ein Thema mit enormer Gravitation ist.
      Es ist ja dann doch auch immer eine Gelegenheit um einen Fuß in die Tür zu bekommen.

      Einige Filme die ich als gut und nutzbringend empfinde, unvollständig, spontan und ohne Sortierung:

      Die Filme der Wachowski-Geschwister: Matrix-Trilogie, V-wieVendetta, Speed Racer, Cloud Atlas und Jupiter Ascending.

      Alex Garlands „Ex Machina,“ können die Maschinen wenn sie sich denn bewußt werden, uns aufgrund unseren Verhaltens als etwas anderes als eine Bedrohung empfinden.

      Ähnliches Thema: Colossus: The Forbin Project von Joseph Sargent

      Andromeda-tödlicher Staub aus dem All von Arthur Hill. Auf der Suche nach der ultimativen Waffe setzt sich mit den Geistern die man rief auseinander.

      The Day after von Nicholas Meyer oder Das letzte Ufer von Stanley Kramer

      Zardoz (John Boorman), ein falscher Gott, eine abgeschlossene Elite

      Fritz Langs „Metropolis“ obwohl er damit recht unglücklich war, da man ihm bei der Fertigung dareingeredet hat. Fritz Langs „M“ – Eine Stadt sucht einen Mörder.

      Westfront 1918 – Georg Wilhelm Pabst

      Stanley Kubrick immer.

      „Shock Corridor“ nur O-Ton englisch. Die Teilnehmer am Film dürften McCarthy zum Opfer gefallen sein. Der Film dürfte aufgrund, der Zeit und seiner massiven Systemkritik nie für Deutschland übersetzt worden sein.

      Russische u. sowjetische Filme: Red Sniper, White Tiger, Leviathan, Geh und Sieh, Solaris, Dark Planet (die Langfassung, ein Spiegel unserer Gesellschaft), Panzerkreuzer Potemkin

      Die Filme von Akira Kurosawa.

      Abschließend möchte ich noch für alle die hier oben mitlesen, auf ihren Kommentar weiter unten verweisen, welcher eine gravierende Thematik beinhaltet. Ikonografie, Selbstbefreiung und eine größere geschichtliche Kontextualisierung.

    • Wenn man auf einen Artikel verweist, den man gut findet, was ist daran falsch?
      Das machen Sie ja auch.
      Ich habe auch schon oft genug meine Meinung mit eigenen Worten hier veröffenlicht und sogar mit Ihnen über PN diskutiert.
      Was soll das sein? Mobbing?
      Viel Erfolg!

    • Im Artikel von Jens Berger sieht man, wie komplex das Thema BGE ist. Im Endeffekt würden die Gesetze wie eh und je wieder so gemacht werden, dass der kleine Bürger in die Röhre schaut. Wenn die Betriebsinhaber einfach mal mehr vom Kuchen abgeben würden und die Arbeiter auch ordentlich leben lassen würden … dann sind wir wieder bei der Rolle des Geldes….Dann komme ich wieder zum Mensch als solches – seinen negativen Eigenschaften wie Gier und Macht……

    • Herrn Bergers Artikel und begleitende Kommentare bei den Hinweisen des Tages haben manches Mal, um es milde zu formulieren, ein „Geschmäckle.“

      Einfach mal in einer Suche „nachdenkseiten jens berger und zins“ eingeben. Da gibt es dann einen Artikel, eine Apologie auf den Zins von ihm, in welcher dann Zinskritiker zu Antisemiten mutieren.

      In seinen Kommentaren bei den Hinweisen des Tages, findet er dann auch schon einmal lobende Worte für die maßgeblich am internationalen Terrorismus partizipierende Moslembruderschaft oder die kriegstreibenden Grünen.

      Herrn Berger sollte man sich stets genau anschauen. Daß er einem BGE nichts positives abgewinnen kann, erstaunt mich nicht wirklich.

    • schwarz ist weiß: Dass Sie bei mir nur Mobbing vermuten können, beweist einmal mehr, dass Sie Selbstkontrolle von vorn herein ausschließen. Das sollten Sie, finde ich ändern. Man muss sich auch immer selbst auf die Schliche kommen können. Ich habe mich auch schon des öfteren selbst bei Vorurteilen ertappt und die haben mir im Nachhinein immer sehr leid getan. Schon allein deshalb habe ich mir das gemerkt. Abgesehen davon kann das Bewusstsein ohne Offenheit zur Selbstreflexion nicht erweitert werden. Man tritt dann immer auf einer Stelle und auch immer wieder anderen auf die Füße.

    • „Das BGE würde zu einer Abhängigkeit vom Staat führen, bin daher auch kein Freund davon.“
      sagte KenFMFan.

      Finde ich einen guten Gedanken. Was ist neu daran, sich abhängig vom Staat zu machen? Was soll das neue an der Forderung sein, dass der Staat die Geschicke regeln soll?

      Ich finde es eher an der Zeit, dass die Menschen besonders ökonomisch, Verantwortung für sich selbst übernehmen, statt sie Staat oder Unternehmertum zu überlassen. Dazu muss natürlich auch das Prinzip des Eigentums an Produktionsmitteln fallen – es ist einfach Diktatur. Und warum sollten wir erst Geld aus sogenannten „Steuern“ in einen korrupten Machtapparat pumpen, damit wir sie dann wieder entnehmen, wenn wir sie brauchen? Ist doch Quatsch. Ist doch alles nur Macht in den Händen der Herrschenden, die wir ihnen abgeben, wie unsere Stimmen, um am Ende unmündig zu sein.
      Das macht doch alles keinen Sinn 😉

      Aber grundsätzlich wäre die ökonomische Unabhängigkeit des Einzelnen natürlich eine zukunftsweisende Forderung!
      Nur, diese dem Staat zu überlassen, wäre wie wenn man die sexuelle Selbstbestimmung einem Zuhälter überlassen würde….
      Wenn also die Organisationen, die das bedingungslose Grundeinkommen verwalten, basisdemokratisch sind, mit der Beteilung aller und ohne aristokratischen Apparat, lokal selbstorganisiert, dann wäre das ganze was anderes.
      Man könnte dann das BGE auch dazu einsetzen, Streiks zu unterstützen, zum Beispiel politische Streiks!

      Durch ein solches, von Unten an verwaltetes BGE, könnte zum Beispiel die finanzielle Versorgung von Streikenden gesichert werden. Ich stelle mir grade vor, wie Zehntausende im öffentlichen Verkehr streiken, gegen die Existenz von Atomkraft-Waffen.
      Die Politiker müssten sich dann schon was einfallen lassen 😉 Wir hätten eine echte Demokratie, denn heute fehlt uns ja der Hebel auf unserer Seite – die Herrschenden haben die Gesetze, die Waffen und die Ökonomie. Wir haben nur unsere Arbeitskraft, die wir für Geld verkaufen müssen…. wenn aber wir wenigstens das Geld hätten, um ohne Lohnarbeit, zumindest zeitweise zu überleben, dann wären wir in einer neuen Situation.
      Ich meine, mit Waffen können wir schlecht kämpfen – wir sind Opfer und würden von den fitten, drahtigen Menschenjägern schnell platt gemacht werden. Aber wenn wir denen unsere Arbeitskraft entziehen, sind wir Sieger, denn sie sind nichts ohne unsere Hände 😉

      In dieser Logik kann das BGE schon eine Rolle spielen.

      Aber wenn wir es dann schon wieder den Herrschenden als Waffe gegen uns in die Hand drücken, dann müssen wir uns nicht wundern, das es in sein Gegenteil verkehrt wird.

    • Bedingungslosen Einkommen bedeutet, vorausgesetzt ein Mensch kann davon normal leben, Freiheit, Angst verlieren, sich entfalten können, der Druck ist raus.
      Doch scheint mir bei solchen Diskussionen der Neid (natürlich versteckt)im Vordergrund zu stehen.Einkommen ohne Arbeit, diese hässliche, vorwurfsvolle Aussage,getätigt mit dem Finger an die Stirn geklopft, ist alltäglich, so als würden die Menschen es aushalten ihr Leben ohne Tätigkeit vollbringen zu können, müssen!.Selbst der menschlichte Aspekt, ohne Kollegen leben zu müssen, scheint vollkommen außer Acht zu sein, weil man heute den AL den Vorwurf der Faulheit vor den Kopf haut, wo sie jetzt schon unter menschenunwürdigen Voraussetzungen alimentiert werden.!.Wenn ehemaligen Kollegen aber keinen Druck etc erleiden müssen, alle ihr Einkommen erhalten,nicht mehr erpressbar sind,können sie sehr wohl beruhigt das Mitmenschliche ausleben.
      Aber die deutsche Nation benötigt für Entwicklungen im zwischenmenschlichen Bereich kräftigen Nachhilfeunterricht, sie hinkt vielen Nationen hinterher, vor allem den Skandinavischen!!

    • Meiner Meinung nach ist das BGE eine Erfindung der Wirtschaft.
      Die Waren werden immer billiger, die Löhne stagnieren oder gehen nach unten, die Arbeitslosenzahl wächst.
      Maschinen, Roboter und Computer sind die „neuen“ Produzenten.
      Der Philosoph André Gorz hat geschrieben: “ Im halbtoten Kapitalismus werde der Staat die Überflüssigen Arbeitslosen fürs Konsumieren bezahlen müssen, um die Kontrolle über sie zu behalten.“
      Der dm-Drogerie Grüner Götz Werner zieht durchs Land und macht Werbung für das BGE. Wenn man Ihm genau zuhört erfährt man, wohin die Reise gehen soll!

    • Gute Anmerkung. Durch das BGE im Kreislauf gefangene „Konsumzombies.“ Wäre das nicht ein Witz?

      Dennoch halte ich das BGE, je nachdem wie man es handhabt, demokratisch verwaltet, als Bestandteil einer gesellschaftlichen Transformation, für einen Schritt in die richtige Richtung.

      Die alleinstehende ultimative Lösung gibt es nicht und irgendwann wird man merken daß man ganz auf Geld verzichten kann.

    • Wir sollten den Spieß umdrehen. Vielleicht wird ja dann ein Schuh daraus. Wir sollten kein BGE kassieren, sondern wir sollten bis zu einer gewissen Summe umsonst einkaufen können. Der Verkäufer holt sich dann das Geld vom Staat. Dann wäre der Unternehmer abhängig vom Staat und muss sich an alle Regeln halten, wenn er was verdienen will. Und wir, die Gesellschaft entscheiden, wie diese Regeln auszusehen haben. Das wäre doch mal was neues.
      Ich finde diese Idee gerade ziemlich atemberaubend muss ich sagen und fiel mir ein, als ich alle eure Argumente durchgelesen hatte. Damit würde man denke ich echt viele Probleme auf einmal lösen.
      Was haltet ihr davon ?

      pooler1970

    • Meiner Meinung bringt das nicht viel. Das ist das gleiche in „Grün“.
      Es ist wie ein Gutschein auf das Geld vom BGE. Die Verkäufer akzeptieren den Einkauf, weil sie das Geld vom Staat dann bekommen. Ansonsten gibt es keine Ware.

      Unsere Eliten und deren Regierung hat eine andere Auffassung von Demokratie.
      Das ist ja gerade das Problem.
      Der Unternehmer braucht (hat) den Staat, der das Privateigentum an Produktionsmitteln mit Gesetzen schützt.
      Kapitalismus und Staat bedingen einander.

      Wenn es um die Interessen der Unternehmer geht, wird nach dem Staat gerufen, der es dann richten wird.
      Das sieht man ja deutlich an der Banken – u. Finanzkrise. Wenn es um Interessen der normalen Bürger geht, soll sich der Staat möglichst heraushalten. Der Staat ist geschaffen worden, um das System aufrecht zu halten.

      Die Institutionen des Staates sind für die Vermittlung zwischen Staat und Gesellschaft zuständig. Das ist deren Aufgabe.

      Da Staat und Gesellschaft meist gegensätzlich sind, muss vermittelt werden. Wenn dem nicht so wäre, wäre Vermittlung nicht notwendig.
      So wird (soll) ein Konsens zwischen Gesellschaft und Staat herbei geführt werden.
      Das Ergebnis nennt sich dann Demokratie.
      Wenn ich das richtig verstanden habe, lehrt das die Politikwissenschaft.

    • Zum Thema Bedingsloses Grundeinkommen hatte ich weiter unten eine Idee gehabt.

      Wir sollten den Spieß umdrehen. Vielleicht wird ja dann ein Schuh daraus. Wir sollten kein BGE kassieren, sondern wir sollten bis zu einer gewissen Summe umsonst einkaufen können. Der Verkäufer holt sich dann das Geld vom Staat. Dann wäre der Unternehmer abhängig vom Staat und muss sich an alle Regeln halten, wenn er was verdienen will. Und wir, die Gesellschaft entscheidet, wie diese Regeln auszusehen haben. Das wäre doch mal was neues.
      Ich finde diese Idee gerade ziemlich atemberaubend muss ich sagen und fiel mir ein, als ich alle eure Argumente durchgelesen hatte. Damit würde man denke ich echt viele Probleme auf einmal lösen.
      Was haltet ihr davon ?

      pooler1970

      Und hier möchte ich diese Idee ein wenig weiter ausführen

      in den Argumenten gegen BGE las ich immer, dass BGE abhängig vom Staat machen soll. Und der Staat ist kongruent mit den Unternehmern und deshalb ist BGE schlecht.
      Damit das von mir vorgeschlagene Konstrukt der Umkehrung in die Realität umgesetzt werden kann, muss ja ersteinmal eine Gruppe, eine Partei diese Idee in sein Wahlprogramm aufnehmen mit der Prämisse, dass in diesem Programm dann auch erklärt wird, dass mit dieser neuen Art des BGE die Vergabe der Gelder an Unternehmen mit den Interessen der Verbraucher kongruent sein müssen. Da sollte zum Beispiel drin stehen, dass Nahrung genfrei sein muss, sonst keine Beteiligung dieses Unternehmers am Geldpott. Dass zum Beispiel auch der Anteil an der menschlichen Produktionskraft mindestens 50 % betragen soll, sonst kein Geld vom Pott. Oder auch zum Beispiel dass Produkte mit alternativen Energieressourcen hergestellt sein müssen, sonst kein Geld. Wir die Verbraucher würden also endlich mal die Rahmenbedingungen schaffen, unter denen die Unternehmer produzieren sollen, Bedarfs und Umweltgerecht.

      Ich habe mal kurz gerechnet.
      Nehmen wir mal an von den 80 Mio Einwohnern würden nur die arbeitende Gesellschaft (etwa 43 Mio Menschen in Deutschland) das Recht bekommen für 1000 € frei Waren zu beziehen, wäre das ein Volumen von 516 Millarden Euro pro Jahr Gesamtsumme, was sich ja niemand entgehen lassen würde. Das Bruttosozialprodukt bei uns beträgt etwa 3.600 Milliarden. Das sind also ungefähr 17 % vom BSP. Und der Verbraucheranteil am Gesamt-BSP ist bestimmt höher als diese 17 %.
      Nun gibt es drei Möglichkeiten, dieses BGE zu finanzieren.
      Entweder durch Transformation von Einkommen in Steuern oder Transformation von Unternehmensgewinnen in Steuern oder eine Mischform der beiden Elemente.
      Eine vierte Variante, einfach das Geld zu Drucken, ist glaube ich keine gute Alternative.

      Damit nun diese Idee beschlossen werden kann, muss sie es in die Regierung schaffen. Also wie oben gesagt muss es eine Partei geben, die diese Idee in sein Programm aufnimmt. Ich glaube, dass wenn diese Partei die Mischform der Finanzierungsart wählt und so ein faires Angebot macht (zum Beispiel 72 % zu 28 %, das ist die prozentuale Verteilung am Gesamtsteuervolumen Lohnabhängig (78 %) zu Unternehemern (28%) ), würde man in der Gesellschaft also bei den Wählern eine sehr hohe Akzeptanz hinbekommen. Das wären dann 371 Milliarden durch die Lohnabhängigen und 144 Milliarden durch die Unternehmer. Der Gesamtlohn in Deutschland beträgt 1403 Milliarden. Und 371 Milliarden sind Prozentual 26 % davon. Der Durchschnittsbruttolohn beträgt 2950 Euro. Davon würden also 767 € abgehen pro Monat um 1000 Euro Kaufkraft zu bekommen. Der Kaufkraftgewinn beträgt effektiv also 1000 € minus 767 € dann 233 € pro Monat. Alle Unternehmer insgesamt haben einen Gewinn von etwa 224 Milliarden vor Steuern. Ziehen wir die 65 Milliarden bis her gezahlten Steuern plus die 144 Milliarden Anteil am BGE ab, bleiben den Unternehmern noch 15 Milliarden Gewinn nach Steuern übrig. Aber dafür erhalten sie wiederrum 233 € x 12 Monate x 43 Mio. Arbeiter = 120 Milliarden wieder mehr an Umsatz zurück, der natürlich noch kein Gewinn ist. Und in meiner Rechnung habe ich die Investionen nicht um einen Cent gekürzt. Ich habe lediglich Vermögen umverteilt, also die Gesamtbilanz ist Unverändert. Gewinne der Unternehmen wurden nur wieder in die Hände der Verbraucher gegeben und gleichzeitig haben wir die Macht erhalten, etwas an der Rahmenbedingungen der Produktion mitzumischen und den Unternehmern somit mehr Druck machen zu können. Ich gehe mal davon aus, dass die Unternehmer bis jetzt natürlich versucht haben so wenig Steuern wie Möglich zu bezahlen, wie am Beispiel der Großkonzerne immer wieder deutlich wird, also noch viel Luft nach oben ist. Indem wir aber die Rahmenbedingungen setzen, wie zum Beispiel, dass nur in Deutschland produzierte Waren und Dienstleistungen an diesem Topf teilnehmen können, wird eine Flucht aus Deutschland wenig aussichtslos sein. Und die Firmen, die sich trotzdem verdrücken, sollen doch gehen, dafür würden andere neue Firmen nachrücken, die diese Lücke schließen würden. Somit würden wir sehr schnell eine neue gerechtere Wirtschaftskultur erlangen.
      Ich habe hier erstmal diejenigen ausgeklammert, die nicht erwerbstätig sind. Also Rentner, Kinder und auch Arbeitslose. Wenn wir die die 6 Mio. Erwerbslosen dazunehmen würden, müsste man sich überlegen, ob sie zusätzlich diese 1000 € bekommen sollten, was die Zahlen oben natürlich verändern würde ins negative oder ob wir die Gelder, die sie ja ohnehin vom Staat bekommen (Hartz 4 in Steuerfinanziert und Arbeitslosengeld durch die Arbeitslosenversicherung) nicht irgendwie verrechnen oder tauschen. Wenn Hartz 4 zum Beispiel durch BGE ersetzt werden würde, dann würde man sich enorme Summen an Bürokratiekosten ersparen, was wiederrum uns allen wieder zu Gute käme.

      Am wichtigsten scheint mir aber der Punkt zu sein, dass die breite Masse der Bevölkerung psychologisch profitieren würde, weil wir erstens durch die Gestaltung der Rahmenbedingungen Mitspracherechte bekommen würde. Und als zweiten Aspekt, die Unternehmer zu mehr Verantwortung gezogen werden würden.
      Und wenn so eine jetzt natürlich noch fiktive Partei gewählt werden würde, wäre dies ein Wandel, der auch durch die heutigen demokratischen Verhätnisse sogar gedeckt sein würde. Wir bräuchten also an unserem Grundsystem ersteinmal nichts zu ändern.

      hier noch kurz alle Zahlen und Fakten, die ich bei meinen Berechnungen benutzt habe

      -Bruttosozialprodukt 3600 Milliarden
      -Gesamtsteuereinnahmen 593 Milliarden
      -BGE Summe 516 Milliarden
      -Gesamtlohnsteuer 168 Milliarden
      -Gesamteinkommensteuer 45 Milliarden
      -Gesamtunternehmenssteuern körperschaften 20 Milliarden
      -durchschnittliche Steuer bei Unternehmen etwa 29 %
      -Gesamtunternehmenssteuer Körperschaft + Einkommenssteuer 65 Milliarden ( 45 Milliarden + 20 Milliarden)
      -Gesamtlöhne aller Arbeiter 1403 Milliarden (32643 Durchschnittseinkommen x 43 Mil. Arbeiter)
      -daraus ergeben sich die 78 % Anteil Arbeitnehmer und 28 % Unternehmer Anteil am Gesamtsteueraufkommen
      -diese Verteilung habe ich dann auch zu Grunde gelegt, um die Bedarfssumme von 516 Milliarden BGE zu verteilen.

      pooler1970

  4. Wir brauchen keine ‚Utopien‘. denn die führen wortwörtlich (ou = nicht + topos 0 Ort) nirgendwohin 😉
    Die ‚Dystopien‘ haben insofern ihre Daseinsberechtigung, als sie auf mögliche negative Endergebnisse von aktuellen Entwicklungen verweisen, sofern diese nicht ebenso aktuell korrigiert werden.
    ‚Eutopien‘ wiederum sind positiv konnotierte Visionen einer wünschenswerten Zukunft, wobei diese i.d.R. Wunschvorstellungen sind, die sich so nicht aus der aktuellen Faktenlage stringent ermöglichen lassen.

    Der Fehler all dieser Begrifflichkeiten liegt in einer determinierten Verortung, die es so nie geben kann und die auch als Endziel nicht wünschenswert ist, weil sie Stasis bedeutet – einmal angekommen tut sich quasi nichts mehr (‚Die Insel der Glückseligen‘ als Endstation).
    Damit wird aber die grundlegende Lebensdynamik abgeschnürt, weswegen keine dieser Varianten Zukunft hat oder auch nur erstrebenswert wäre.

    ‚-Topien‘ und ‚-Ismen‘ sind niemals eine praktikable Lösung, das sie alle auf einem Ausschlusmodell basieren, das keine Gleichzeitigkeit von Widersprüchen duldet, was natürlich frontal mit der Realität crashen muss!

    Man muss die Widersprüchlichkeit, Ambivalenz und Multipolarität des Seins anerkennen, aushalten und mit ihnen umgehen lernen, also eine Art absoluter Integrierung – alles andere muss zwangsläufig scheitern bzw. frisst sich sonst in endlosen Grabenkämpfen fest und die haben bekanntlich noch nie etwas bewegt.

    Das ‚Linken-Gesabbel‘ ist so unfruchtbar wie das ‚Rechten-Gelaber‘ oder irgendwelches ‚Mitte-Geschwätz‘.

    • „Wir brauchen keine ‚Utopien‘…

      Aber hallo ! Es waren oft utopische Vorstellungen, die Vorläufer für Großes waren. 1870 erschien Jules Verne’s „Die Reise zum Mond“. Absolut utopisch, sich das seinerzeit vorzustellen. Die Mondlandung Ende der 60er ist bekannt.

      Es gäbe mehrere solcher Beispiele.

    • @ Ron B.:

      Der Mond war nie ne Utopie, denn der war ja da und deswegen schon prinzipiell erreichbar 😉
      Und Jules Vernes Visionen waren Extrapolationen bereits vorhandener Technikmöglichkeiten.

      Und so sieht’s mit all den ‚Utopien‘ aus, die Realität wurden: die waren nie echte Utopien sondern nur nicht vorstellbar für die meisten, gleichwohl sie machbar waren.

      Anders sieht es aber mit den Visionen aus, die reinem Wunschdenken entspringen und keinerlei Realitätsbezug haben, dann wird’s halt wirklich utopisch, also aussichtslos in der Umsetzbarkeit. 😉

    • Vor allen Dingen sollten sich alle mal überlegen und im Netz darüber informieren, ob der Mensch wirklich personell den Mond erreichen kann, bzw. je wirklich einmal ein Mensch den Mond betreten hat oder jemals betreten wird.
      Der der russischen Versuch mit der Hündin Laika, im Weltraum überhaupt zu überleben wegen der Radioaktivität , hat jedenfalls bewiesen, dass ein Hund das im expotentiellen Weltraum nur ein paar Stunden überlebt. Man sehe sich zu all dem nur mal Wisnewski im Netz an. Ich glaube, wir müssen uns alle an den Gedanken gewöhnen, dass es auch in dem Bereich Raumfahrt viele erstaunliche Propagandalügen gibt. Wenn man allerdings etwas genauer gecheckt hat, was hier auf der Erde abläuft, dann ist es gar nicht mehr so erstaunlich, sondern einfach nur noch logisch.

    • Nick Mott,

      die Begriffsdefinitionen für Utopie, Eutopie & Dystopie lassen, je nachdem wo man nachschaut, recht viel Raum für Interpretation. Was wo und wie seine Berechtigung hat liegt im Auge des Betrachters.

      Was machbar ist und was nicht, hängt vor allem und in erster Linie von den Umständen und vom Zeitpunkt ab.

      Ron B.,

      Jules Vernes „Die Reise zum Mond,“ als auch die „Die Reise zum Mond“ der NASA sind mir themenverwand, denn es sind beides Science Fiction Geschichten.
      Einst war die Raumfahrt der NASA für mich ein großes Thema, heute ist es mir nur ein weiteres Märchen.

    • Veganislove,

      zu Herrn Wisnewskis Ausführungen zum Thema der Raumfahrt, möchte ich noch das Buch „Die Schatten von Apollo“ von Gernot L. Geise empfehlen.

      Darüber hinaus gibt es zahlreiche YouTube Videos welche das Thema kritisch hinterfragen.

      Vermutlich kennen sie das alles auch schon.

    • Danke, Box. Mein derzeitiger Informationsstand darüber plus eigenem Denken und Fühlen, gibt mir jetzt schon keinerlei Möglichkeit mehr, an dieses Mondmärchen zu glauben. Und wenn ich mir auch ohne dieses ganze Wissen nur einmal mit dem eigenen sinnfälligen Verstand die Sache bedenke, dann frage ich mich: Wie kann der Mensch eigentlich überhaupt davon ausgehen, dass wir außerhalb der Erde und ihrer Aura überhaupt am Leben bleiben könnten, wo doch durch die hier stattfindende Zerstörung der Natur auf diesem ursprünglich so lebensfreundlichen Planeten schon so viel Leben vernichtet wird? Diese Art Machterhaltung- Lügen haben meines Erachtens ungeahnt schlimme Auswirkungen auf die gesamte Menschheit.

    • Weil Herr Wisnewski angesprochen wurde (Mondlandung) , den ich bisher noch nicht kannte, hab ich mal Hausaufgaben gemacht und seinen Ausführungen diesbezüglich gelauscht.
      Es mag ein Vorurteil sein, was mir vor diesem Anhören auffiel: Jedes größere öffentliche Ereignis wird von ihm in der ursprünglichen Darstellung negiert. So etwas ist aber höchst unwahrscheinlich, weil es bedeuten würde, dass er der einzig Wissende ist, dass wir zu 100% an der Nase herumgeführt werden. Bei allem und jedem. Nicht sehr plausibel.

      Die „Beweisführung“ eines Mondlandung-Fakes ist journalistisch gesehen über weite Strecken gar nicht mal schlecht. Unaufgeregt und mit versuchter Faktenorientierung.
      Allerdings: Dann müssen die „Fakten“ auch wasserdicht sein. Das sind sie nicht. Ich möchte folgende Dinge aus seinem Bericht herausgreifen, die am Ende angesprochen werden, sozusagen als Zugabe. Es wird der Eindruck vermittelt, dass das längst nicht alles sei, und weitere Ungereimtheiten existierten, die jede einzelne ein Totschlagargument bilden würden.

      1.) Das „Strahlungsproblem“ des Van-Allen-Gürtel
      Stimmt. Das ist ein Problem. Aber nur bei exzessiver Sonnenaktivität. Diese fand nicht statt.

      2.) Die „unheimlich genauen Landungen auf der Erde“.
      Was soll das nun sein? L A N G E vor dieser Zeit sind wir Menschen in der Lage, z.B. Sonnen-oder Mondfinsternisse auf die Sekunde vorherzusagen. Kann jeder selbst überprüfen. Diese Vorhersagen beruhen auf Bahnberechnungen unseres gesamten Sonnensystems in einer ganz anderen Gewichtsklasse, als der Ausflug eines popeligen Körpers hin zu unserem Mond und zurück. Natürlich sind diese Berechnungen und daraus resultierenden Aktivitäten „unheimlich“ genau.

      3.) Die „instabile Landefähre“.
      Herr Wisnewski sollte mal ins Technik-Museum Speyer gehen. Da war ich mal. Dort sieht man das russische Gegenstück zum US-Space Shuttle. Gütiger Himmel. Die wärmeabsorbierenden Kacheln sind von dermaßen zerbrechlicher Art, man hat den Eindruck, die zerspringen bereits beim Angucken.

      4.) Die „perfekten“ Fotos.
      Tja. Stimmt. Es wurde eben keine Kodak Sofortbildkamera mitgenommen, sondern eine Hasselblad. Das beste, was die Menschheit seinerzeit zu bieten hatte. Was denn sonst.

      5.) Der „fehlende Staub auf den Landefüßen“.
      Durch was soll der da hinkommen? Triebwerk war leistungsmäßig fast Null. Keine Atmosphäre und somit keine Verwirbelung.

      6.) Der „fehlende Triebwerkskrater“.
      Wenn das Triebwerk kaum Leistung hergibt, kann auch kein Krater entstehen.

      Interessant fand ich Wisnewski’s Ausführungen zu den Laser Reflektoren. Sein Hauptargument: Ein (angeblich) nur einzelnes zurückgeworfenens Photon wäre ‚ungeeignet‘ weil ja nicht ‚NASA‘ draufsteht, und somit nicht identifiziert werden könne. Jau, das muss es auch nicht. Und wird es auch nicht. Es steht „Physik“ drauf. Man möge sich die Anordnung des LROC ansehen, evtl. wird man dann verstehen, wie die Nummer funktioniert.
      Wo ich regelrecht zornig werde, ist seine schnoddrige Ansage bezüglich des angeblich einzeln zurückkehrenden Photons: „Erstens mal ist das ja im Vergleich zur Gesamtmenge (was hingeschickt wurde) GLEICH NULL“. Nur ein hoffnungsloser Dilettant würde die Anwesenheit eines Ereignisses als „GLEICH NULL“ klassifizieren. „NULL“ ist „NICHTS“ was aber nicht der Fall ist, sondern das Gegenteil. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die jüngste Beobachtung von Gravitationswellen zweier verschmelzender schwarzen Löcher, die Milliarden Lichtjahre entfernt waren. Was Einstein in der Relativitätstheorie vorhergesagt hat, wurde erneut bestätigt. Unglaublich schwach, aber messbar (Einstein bezweifelte seinerzeit, dass man das jemals werde messen können). Auch mit einer Laser-Anordung.

      Nachfolgend einige übliche Verdächtigen, die weitere „Beweise“ für einen Mondlandungs-Fake sein sollen.

      1.) Schatten, die angeblich parallel laufen müssten. Das ist das schöne am Universum mit seiner Unbestechlichkeit. Erstens kann man diese Nichtparallelität von Schatten sogar hier auf der Erde beobachten, wohlgemerkt mit einer Lichtquelle.
      Zweitens, und da wird es interessant, impliziert der Hinweis auf dieses Phänomen ja, dass es eine ZWEITE Lichtquelle gäbe (zweiter Scheinwerfer). Und jetzt den Denkapparat anwerfen: Wenn ich Z W E I Lichtquellen habe, die unterschiedliche, nah beieinander stehende Objekte ausleuchten, werde ich auch auch IMMER Z W E I Schatten haben. Man MÜSSTE! diesen zweiten Schatten sehen. Ist aber nicht der Fall. Nachweis: Beim nächsten Theaterbesuch auf die Beleuchtung achten.

      2.) Fehlende Sterne. Ist längst widerlegt. Ein Foto nachts im Garten mit einer starken Lichtquelle wird auch keine Sterne auf dem Film zeigen, weil sonst die beleuchteten Objekte hoffnungslos überbelichtet wären. Kann auch jeder überprüfen, sogar mit ner Handy-Kamera.

      Veganislove schreibt über den Hund Laika:
      „Der der russischen Versuch mit der Hündin Laika, im Weltraum überhaupt zu überleben wegen der Radioaktivität , hat jedenfalls bewiesen, dass ein Hund das im expotentiellen Weltraum nur ein paar Stunden überlebt“.

      Das einzig gesicherte scheint mir zu sein, dass der arme Hund tot war. „Bewiesen“ ist aus meiner Sicht und Möglichkeit der Recherche nichts. Ich selbst habe auch einen Hund. Ein wunderbares Tier. Ein Collie. Wenn er kleine Wehwechen hat, oder auch nur zur Impfung muss, greife ich ihn beim Tierarzt unter die Brust und die Hinterläufe und hebe ihn auf den Behandlungstisch. Der Griff unter die Brust verrät mir immer einen Herzschlag von weit über hundert. Er hat Angst. Wenn ich mir vorstelle, ihn in eine Transportbox hineinzuquälen und mit einem Flugzeug von A nach B transportieren zu lassen (im Laderaum ohne dass ich dabei bin) bin ich mir SICHER, dass er das niemals überleben würde.

      Last not least vermisse ich bei Wisnewski eine Schlussfolgerung dessen, was die eventuelle Richtigkeit eines gigantischen Schwindels der Mondlandung bedeuten würde. Nämlich eine vollständige ethische Verwahrlosung unserer selbst. Die ganze Menschheit wurde durch die 12 Teilnehmer der Apollo Missionen belogen? Nein, nein, wenn das stimmt wird es herauskommen. Dann brauchen wir uns auch keine Mühe mehr zu machen, um das zu diskutieren.

  5. Ich möchte in meinem Kommentar nur auf einen bestimmten, der erwähnten Punkte innerhalb des Beitrages eingehen.
    Auf die Utopie in Film und am Rande in der Literatur.

    Ja Utopien sind eine feine Sache, aber leider eine Marginalie. In einem RT deutsch Artikel diesen Jahres wurde erwähnt, daß wir in einem Matrix-Universum leben und nicht in einem Star Trek-Universum.

    Bemüht man Google um die Suche „Utopien & Film“ bekommt man zu annähernd einhundert Prozent als Ergebnis Dystopien.

    Was vergangene Science Fiction auch in der Literatur angeht, war hier der Osten wesentlich weiter als der Westen.
    Dort war der global kooperative Charakter sehr viel ausgeprägter.
    Siehe z.B. Stanislaw Lem oder die Strugatzki Brüder.

    Bei westlichen Produktionen aus denen man eventuell auch etwas lernen kann, fällt mir spontan Gene Roddenberrys Star Trek-TNG der 90er Jahre ein. Hier ist die Gier nach Herrschaft und Besitz nicht mehr die antreibende Kraft.
    Ersetzt wurde diese durch Kooperation, den Drang nach Selbstverwirklichung und mehr Wissen, dies alles in einer geldfreien Gesellschaft.

    In Teilen gilt das auch für die nach seinem Tod entstandene Star Trek-DS9 Serie. Besonders geprägt durch die darin häufig vorkommenden, erzkapitalistischen Ferengi(Außerirdische) als Negativbeispiel, welche synonym für den heutigen Zustand der Menschheit stehen.
    Doch steht hier am Ende der positive Ausblick.

    Ein älterer, westlicher Film welcher mir einfällt ist, „Kapitän Nemo (o. Captain Nemo and the Underwater city)“ aus dem Jahre 1969, nicht zu verwechseln mit Disneys „20.000 Meilen unter dem Meer.“
    Es geht hier um eine geldfreie Gesellschaft am Meeresgrund. Am Rande sei erwähnt, bei der Gewinnung von Sauerstoff aus dem Meer, ist Gold ein Nebenprodukt und da man es schon mal hat nimmt man es zum Bauen.
    Früher lief jener Streifen regelmäßig im deutschen Fernsehen, ist jedoch heute auf keinem deutschsprachigen Medium mehr verfügbar und das obwohl es sonst jeden Schund gibt.

    Beim Thema der deutschsprachig nicht mehr verfügbaren Filme, welche früher regelmäßig gesendet wurden, fällt mir noch „Bataillon der Verlorenen (o. Uomini Contro)“ aus dem Jahr 1970 ein. Ein in Jugoslawien gedrehter, italienischer Antikriegsfilm.

    Soviel nur zum Thema der abhanden geratenen Utopien und des abhanden geratenen kritischen Diskurses, innerhalb dessen, was man als Unterhaltung bezeichnet.
    Dabei sollte doch Kunst, also auch die Filmkunst stetig anregend, als auch kritisch sein.
    Was dieser Tage unter der Überschrift Unterhaltung firmiert bereitet mir zu fast einhundert Prozent, annähernd körperliche Schmerzen.

  6. Tut mir leid, wenn das hier jetzt kein weihnachtliches Gekuschel wird 😉
    Aber ich habe noch keinen so oberflächlichen und schlechten Beitrag auf KenFM gesehen 😉

    Marx und Engels und ihr „wissenschaftlicher Sozialismus“ haben in der Tat „utopischste Blüten“ getrieben – Soll das hier ein Fake sein? Vorgezogener Aprilscherz? Wer die Geschichte der Arbeiterbewegung kennt, weiß was Marx und Engels und ihr Londoner „Zentralrat“ der Arbeiterbewegung angetan haben, als sie ihre Führerposition missbrauchten und die Erste Internationale auf den Parlamentarismus festnagelten.

    Lasst euch nicht von diesen in der Tat „fossilen“ Linken hinter’s Licht führen: Die abstrakten Kampfbegriffe der („rechten“) Kapitalisten und anderen Herrschenden, wie „Alternativlosigkeit“ gibt es bei den Linken auch. Sie heißen hier nur anders, sind aber genauso inhaltlos: z.B. „Utopie“, „wissenschaftlicher Sozialismus“ usw. All das sind Zauberformeln in einer ausgeklügelten politischen Metaphysik, die nur die neuen Herrscher abschirmen sollen, gegen Aufmüpfigkeit von Unten.
    In diesem Falle sind es die dreisten Politiker des linken Lagers, die ihre Herrschaft sichern wollen und die einem „dummen Proleten“, deshalb heißt es ja auch „Plebiszit“, seine Eigenständigkeit rauben wollen, indem sie behaupten der Sozialismus sei eine Sache der wissenschaftlichen Avantgarde. Das heißt nichts anderes, als dass der eine durch den anderen Herrscher ersetzt werden soll.

    Könnt ihr alles vergessen, was der Typ oben im Video behauptet – schon die Grundannahmen sind vollkommen falsch und menschenfeindlich.

    Beispiel: „Der kapitalismus, der auch fossilierter Kapitalismus genannt wird, basiert auf der Ausbeutung von fossile Brennstoffen.“ FALSCH!
    Nimm die fossilen Brennstoffe weg und ersetze sie gegen heitidei vegane Zauberprodukte bei DM oder Alnatura und trotzdem gibt es noch den Kapitalismus usw.
    Ich habe selten sowas Menschenverachtendes gehört, denn der Kapitalismus, alles was wir schreckliches tun, basiert ja nur auf der Ausbeutung und Herrschaft des Menschen durch den Menschen!

    Insgesamt ist die Augenwischerei, die der Mann betreibt aber auch leicht erkennbar: Sanders‘ Wahlspruch zB „A better Future to believe in“ – übersetzt er mit einer „besseren Zukunft für alle“. Das heißt einfach nur, dass man in eine „bessere“ Zukunft glauben soll – was nichts anderes bedeutet, als dass man aufhören soll im Hier und Jetzt bewusst zu leben, sondern man soll wie die Heilsvorstellungen der Religionen an irgendeinen Zeitpunkt glauben. Das ist gleichbedeutend mit einem Fatalismus, der behauptet, im Heute geht das grade nicht, das schöne Leben, warte einfach auf die Zukunft.
    Man kann die Begriffe auch gerne ersetzen:
    Warte auf den „wissenschaftlichen Sozialismus“ (es kamen allerdings die Nazis, sollte man nicht vergessen…) Warte auf das Reich Gottes (es kamen die Missionare, die Verbrennungen und die Knechtschaft von Abertausenden durch die Kirche), warte auf das Wirtschaftswunder (es kamen Krieg, AUsbeutung, Krise).

    Nein – echte Emanzipation finden wir nur, wenn wir die Säulenheiligen vom Sockel stoßen – Jesus Christus, Engels, Marx, wie sie alle heißen – es gibt ja ein riesiges Repertoire der Ichlosigkeit in dr Welt.
    Und stattdessen müssen wir an uns selbst glauben – Jeder für sich muss sich erkennen und empfinden lernen, als Individuum, welches seinen lebensnotwendigen Spiegel in der Gesellschaft findet – beides bedingt einander. Keine Individualität ohne Gesellschaft. Das ist die Grundlage – nicht die fossilen Brennstoffe, ich lach mich schepp!

    Die Grundlage jeder Zukunfstvorstellung, die nicht ebenso diktatorisch sein soll, wie die heutige Gegenwart setzt schon mal nicht in der Zukunft an. Sonst entwirft nämlich wieder irgendeiner ein konkretes Zukunftsbild, welchem viele folgen. Damit ist dann die selbe geistige Sklaverei zementiert, die wir heute haben: Viele, die ihr Gehirn ausschalten und ihre Verantwortung abgegeben haben, ganz wie es Marx und Engels wollten und wie es ihre Testamentvollstrecker danach, die ganzen menschenverachtenden Bolschewisten auch getan haben.

    Schade, dass der Redner sich in der Geschichte der Arbeiterbewegng so wenig auskennt, sonst würde er euch etwas sinnvolles präsentieren, etwas anti-marxistisches, ohne dieses ganze Getue eines (links-) politischen Kirchenstaates, dem ihr zu Kreuze kriechen sollt. Er hat die wichtigsten Lehren der Geschichte nicht kapiert und spielt sich hier als Redner der Entrechteten und als Zukunfstprophet auf, der „positive Utopien“ schüren will und bei Thomas Morus anfängt um dann einige Generationen zu schlucken, kurz mal Murx und Bengels zu erwähnen und dann im Heute zu landen. Wow – so schlecht!
    Der denkt mehr an die Schlagworte der fossilen Brennstoffe, als an das echte menschliche Leid, auf dem der Kapitalismus in Wirklichkeit basiert.

    Und die Rationalisierung hat er auch völlig falsch dargestellt, nämlich ohne Klassenstandpunkt und das hat halt so gar keinen Sinn, es sei denn, man will die Bourgeoisie schützen und auf den Schultern der Arbeiter belassen.
    Es ist schon hart, wenn Marxisten es nötig haben, von Syndikalisten eine Geschichtsstunde zu bekommen, aber diese leere Schlagwortsammlung ohne Taktik und Strategie verlangt das einfach.

    Kann sein, dass er einen schlechten Tag hatte, aber Uh – das geht alles gar nicht. Da kann man auch zu dem Cem Özdemir gehen und den anbeten – ist genauso inhaltvoll.

    Falls jemand anderer Meinung ist, soll er mir mal herausfiltern, worin genau nun die „linke Utopie“ bestehen soll ;)))) Worin anderes als in dem Gehorsam dem Staat gegenüber, der uns „gefälligst“ (Du, du, du! Du böser!) das schöne Leben bescheren soll 😉 Also auf der einen Seite soll man selbst aktiv werden („Wir als Aktivisten“ hahahahha) und am Ende ist es dann doch wieder der Staat, dem wir hinterherrennen sollen. Aua. Also wer anderer Meinung ist, bitte genau aufzeigen, wo der Marxismus der Arbeiterbewegung zum Vorteil gereicht haben (Bitte mit Berücksichtigung der historischen Fakten), wo die „Utopie“ sein soll, in dem Video. Viel Spaß!

    P.S.: Wisst ihr überhaupt, was „Utopie“ ist? Das ist ein Kampfbegriff der historischen sozialdemokratischen Bewegung, die versuchte ihre Dogmen unangreifbar zu machen, wie jede politische Kirche.
    Die sich in ihr organisierenden Arbeiter waren aber nicht blöd und wollten irgendwann mal nicht mehr bloßes Wahlvieh sein, wie ihre Führer das wollten, sie wandten sich Gegenbewegungen zu, bspw. dem Anarchismus, Syndikalismus, Rätekommunismus usw.
    Die strammen Parlamentarier antworteten auf diese Blasphemie wider dem „wissenschaftlichen Sozialismus“ mit allerhand Hasstiraden und einer politischen Metaphysik, u.a. mit dem Begriff „Utopie“. Alles was sich die Menschen ohne, dass sie es vom Staat oder den Reichen geschenkt bekämen ausdachten, also jedes System, welches nicht auf der grenzenlosen Gönnerhaftigkeit der Herrschenden basierte, war eine „Utopie“.
    Arbeitersozialismus ohne Parteidiktatur und Staat war eine „Utopie“.
    Wer dieses Wort unreflektiert benutzt, spielt dabei nur dem es umgebenden orwellschen Neusprech in die Hände.

    Wir wollen keine „Utopie“. Wir wollen frei leben, ohne eine kaputte ausbeuterische Staatsbürokratie auf den Schultern tragen und ernähren zu müssen. Frei untereinander Verbindungen aufbauen, die uns das tägliche Leben sichern, statt alleine in einem Hochhauswohnsilo darauf zu warten, dass entweder Unternehmertum, Arbeitsamt oder Sterbehilfe Erbarmen haben.

    Der Sozialismus wird frei sind, oder er wird nicht sein.

    • Also Ergänzung zum Thema Utopien (angefangen bei Thomas Morus) und Kommunismus möge dieser Link dienen
      Wie kann man darauf kommen Kommunismus immer mit Staat gleich zu setzen? Vermutlich aus der Unkenntnis heraus, dessen was Kommunismus tatsächlich ist, diesen mit der ehemaligen Sowjetunion zu identifizieren.
      In Lenins „Staat und Revolution Kap. 5“ liest der vielleicht erstaunte Leser: …Die ökonomische Grundlage für das vollständige Absterben des Staates ist eine so hohe Entwicklung des Kommunismus, daß der Gegensatz von geistiger und körperlicher Arbeit verschwindet,… ohne jetzt diese These zu teilen, kann man ihr doch durchaus entnehmen, dass es im Kommunismus keinen Staat mehr geben sollte (vgl. auch die Kritik von Marx an den Anarchisten, wie siez.B. a.a.O. bei Lenin auch referiert wird).

    • Hi Th. Grill!
      Das ist leider genau, was ich meine. Was bringt es den Toten, dass sie dem Lenin auch nur eine Silbe geglaubt haben? Und später dem Stalin? Und wie die ganzen Diktatoren hießen.

      Marx und später Lenin waren eben Anbeter des Staates – alleine schon deshalb, weil sie ihn als erobernswerten Gegenstand angesehen haben. Ich will jetzt nicht das Zitatefass aufmachen, denn dann müssten wir uns nur mal anschauen, was Marx zum Fall der Pariser Commune geschrieben hat, oder zu jenem Russland, welches später seinen Ideen huldigen sollte… das ist dann nicht mehr so lecker.
      Und gemeinhin kann man allen autoritären Kommunisten vorwerfen, dass sie die Freie Vereinigung der Unterdrückten verfolgten und zerschlugen, zu verschiedenen Orten und Zeiten in der Geschichte.

      Ich finde es schlecht, dass heute die Menschen immernoch versuchen ihre Lenins und Marxens rein zu waschen. Das ist eine Schande, denn es gab andere, als sie, die ehrlicher waren und anders vorgegangen sind. Jene gilt es, dem Vergessen zu entreißen, statt ihre bolschewistischen Mörder mit aus dem Kontext gerissenen Zitaten zu huldigen.
      Wie wäre es mit den ganzen Anarcho-Syndikalisten, die in der jungen UDSSR als freiheitliche Dissidenten einen kalten Tod fanden? Wir wäre es mit der Makhnotschina aus der Ukraine? Wie wäre es mit der Spanischen Revolution, die ja bewusst von den Bolschewisten und den sogenannten „Antifaschisten“ zerschlagen wurde – den darauffolgenden Triumph des Faschismus in Kauf nehmend! Lesen Sie dazu „Konflikte innerhalb der antifaschistischen Allianz im Spanischen Bürgerkrieg am Beispiel der Front in Aragonien“ (Wätzold, 2013)
      Oder die ganzen anderen Zeitzeugenberichte, bspw. von Abel Paz.

      Ich habe mir den Link angesehen und werde später die Tage mal drin schmökern. Kurz vorneweg muss ich sagen, dass der menschliche Bedarf natürlich selbstverständlich der Faktor ist, um den sich die Wirtschaft drehen sollte – nicht etwa abstrakte Auffassungen von „Profit“ oder „Wachstum“, die ja nur Ausdruck eines wirtschaftlichen Fatalismus sind.
      Aber auch hier muss gesagt werden, um bei der historischen Dimension zu bleiben, waren es nicht Kommunisten, die den Bedarf des Einzelnen in den Mittelpunkt stellten, sondern Syndikalisten, Anarchisten, freiheitliche Sozialisten. Unsere Roten träumten zu der Zeit immernoch von einer „roten Bürokratie“ – und wässerten bei Regen, weil es nach der Planwirtschaft eben so sein sollte.

    • Ok, habe mal kurz reingeschaut und musste feststellen, dass außer autoritären christlichen Jesuiten und autoritären roten Jesuiten die historische Grundlage doch recht dünn ist. Ich werde es dann doch nicht lesen. Trotzdem Danke für den Hinweis.
      Wer sich für alternative Modelle einer bedarfsorientieren Wirtschaft interessiert, und nicht auf autoritäre bis absolutistische kommunistische Auffassungen zurückgreifen will, kann bereits bei Franz Barwich (1923) unter den „Arbeiterbörsen des Syndikalismus“ fündig werden.

    • Lenin hin Marx her. Egal. Es gilt eine ganz einfache Tatsache zu begreifen: Der Zweck der Produktion im Kapitalismus ist die Erzielung von Profit und dafür wird Lohnarbeit eingesetzt und diese findet nur statt wenn sich sich lohnt, für den der diese Lohnarbeit bezahlt. Zwangläufig werden damit die Eigentümer der Produktionsmittel reicher und die Lohnarbeiter ärmer. Der Staat setzt die Rahmenbedingung so, dass Produktion profitabel stattfinden kann und verfolgt damit seine eigenen Zwecke, die auf jeden Fall nicht darin bestehen jedem ein gutes und sorgenfreies Leben zu ermöglichen.
      Solange sich daran nichts ändert, wird auch ein BGE, Vermögenssteuer oder was den Leuten sonst noch so einfällt nicht helfen.

  7. Vielen Dank Herr Shahyar. So ist es. Dystopien lähmen die Energie, die nötig ist für positive Veränderungen. Die Macht der Psyche auf Tun und Wirksamkeit sind immens. Für die Leute, die in der Struktur der Macht sitzen, muß es Ziel sein, die Allermeisten in der Struktur der Ohnmacht zu halten, die sie sich teilweise selbst mit dystopischen Gedanken und Gefühlen aufbauen.

  8. Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es keine Religion von irgendwelchen langgewandeten Priestern und Schriftgelehrten gibt, die Ihre Ethik und Moral schriftlich in von ihnen vorgestellte Gesetze fassen, die von den Parlamenten verabschiedet wurden und das bestehende Recht der Menschen, Mensch zu sein, aufhoben, weil sich die Langgewandeten vom Recht verabschiedet haben und Ihre Gesetze zur Verfassung erklärten!
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es keine Religion von irgendwelchen langgewandeten Priestern und Schriftgelehrten gibt, – eine Gesellschaft OHNE Religion und Götzendienst, in der die Menschen all die falschen Bilder und Statuen der ganzen religiösen Hilfskrücken fortschmissen und sich von den geistigen Knebeln der Priester und Schriftgelehrten verabschiedeten!
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es keine Religion von irgendwelchen langgewandeten Priestern und Schriftgelehrten gibt, die den Menschen etwas von Erbsünde erzählten, und durch die Hintertür die Lehre des Täterstrafrechts einführten, um aus allen Menschen Sünder und Straftäter zu machen, über die Sie herrschen!
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es kein Ansehen der Person mehr gibt, weil es keine Personen und kein Personal mehr gibt, die fiktiv durch das Gesetz der Priester und Schriftgelehrten nach deren Gesetzen entstanden!
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es keine Religion mehr von irgendwelchen langgewandeten Priestern und Schriftgelehrten gibt, sondern freie Menschen, die sich von Alldem befreiten!
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der sich die Menschen an folgende Gebote halten:
    1. Ihr sollt keine anderen Götter haben neben IHM 2. Ihr sollt euch kein Bild zum Anbeten eines Götzen machen 3.Ihr sollt den Namen des HERRN nicht missbrauchen (Christen) 4. Ihr sollt euer Leben jeden Tag feierlich heiligen 5. Ihr sollt eure Väter und Mütter ehren 6. Ihr sollt nicht töten 7. Ihr sollt nicht das Bündnis mit dem HERRN brechen 8. Ihr sollt nicht stehlen und rauben 9. Ihr sollt nichts falsches über euren Nächsten erzählen 10. Ihr sollt nicht eures Nächsten Weib, Hab und Gut begehren.
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es keine Religion von irgendwelchen langgewandeten Priestern und Schriftgelehrten gibt, sondern Menschen, die ihre Umwelt achten, ihre Mitmenschen als Nächsten respektieren und den Schöpfer und Kreator jeglicher Kreatur lieben, nach dessen Gedanken sie in seinem Bilde erschaffen wurden!
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es nicht nur keine Religion von irgendwelchen langgewandeten Priestern und Schriftgelehrten gibt, sondern ein Recht frei von Religion zu sein!
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es ein Recht darauf gibt, folgendes zu tun:
    Zu sagen: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!“, und zu sagen: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es nicht nur möglich ist dies zu sagen, sondern eine innerliche Verpflichtung dies auch aus Verantwortung seinem Nächsten gegenüber zu tun!
    Stellt Euch eine Gesellschaft vor, in der es keine bescheuerte Religion mehr von irgendwelchen langgewandeten Priestern und Schriftgelehrten gibt, sondern Schriftgelehrte, die zu Jesus sagen: „Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist einer, und es ist kein anderer außer ihm; und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer zusammen!“
    Stellt Euch solch eine Gesellschaft vor, in der es keine bescheuerte Religion von irgendwelchen langgewandeten Priestern und Schriftgelehrten gibt, dann seid Ihr nicht mehr fern vom Reich Gottes, denn Jesus Christus gründete keine Religion, Er machte Sie überflüssig!

    Und das, sollten sich die in ALLER WELT BOMBEN SCHMEISSENDEN CHRISTEN DES WESTLICHEN WERTEBÜNDNISSES hinter die Ohren schreiben: Ihr müsst Euch nicht wundern wenn Ihr in der Welt gehasst werdet! „Der Hund“
    Autor der Bücher: „Scheiße – voll angepisst!“ und Scheiße – voll beschissen!“
    Beide 2016 auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt veröffentlicht

  9. Danke für den Bericht. Die „positive“ Zukunft beginnt in unseren Köpfen – absolut wahr !! Jeder Gedanke hat die Macht Wirklichkeit zu werden – deshalb seit achtsam, was und wie ihr denkt und sprecht. Folgendes Sprichwort gefällt mir sehr gut.

    Achte auf Deine Gedanken
    Sie werden zu Worten

    Achte auf Deine Worte
    Sie werden zu Handlungen

    Achte auf Deine Handlungen
    Sie werden zu Gewohnheiten

    Achte auf Deine Gewohnheiten
    Sie werden zu Deinem Charakter

    Achte auf Deinen Charakter
    er wird zu Deinem Schicksal

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