Rebellunion #30 – Alles Neue macht der Mai!

Das Format Rebellunion endet mit der 30. Ausgabe. Vor fast 3 Jahren entstand diese Sendung, als sich Pedram Shahyar der neuen Bewegung der Mahnwachen für den Frieden anschloss.

Diese Bewegung war ein neuer Aufbruch. Tausende von Menschen gingen für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit auf die Straße. Zehntausende waren in den sozialen Medien aktiv dabei, und Millionen Menschen waren erschüttert von der neuen Kriegsgefahr, aber auch insbesondere über die Art und Weise der Berichterstattung. Die im Stile der Propaganda laufende Einseitigkeit der Berichterstattung wurde aber nicht passiv hingenommen. Hunderttausende schlossen sich in kritischen sozialen Medien zusammen, im Internet wuchs eine kritische Masse.

Rebellunion war ein Versuch, Impulse für den Aufbau dieser neuen kritischen Öffentlichkeit zu geben. Humanismus war das Ideal, Politik von unten das Mittel, um Wege zur echten Demokratie zu suchen.

Pedram Shahyar wird nun zusammen mit dem Team von KenFM an neuen Formaten arbeiten. In Kürze startet die Talksendung „Der Roter Tisch“, in der Shahyar im neuen Look spannende Gäste interviewen wird.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die eingeschaltet und uns in dieser Zeit begleitet haben. Die vielen Feedbacks, gerade auch die kritischen, waren sehr wichtig, um bei diesen ersten Schritten des politischen Youtubing schnell zu lernen.

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Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://www.kenfm.de/kenfm-unterstuetzen/

28 Kommentare zu: “Rebellunion #30 – Alles Neue macht der Mai!

  1. Aber Herr Shahyar,
    Sie sprechen davon, dass wir uns nicht spalten lassen sollen, aber Sie vergessen die offensichtlichste Spaltung zu benennen: Die Spaltung „Rechts-Links“. Das ist auch eine künstliche, von den Eliten herbeigeführte Spaltung, die schon sehr alt aber leider sehr erfolgreich ist. Aber sie ist verlogen, denn die Komplexität einer menschlichen Individualität kann nicht in ein lineares System heruntergedrückt werden auf eine willkürlich festgelegte Skala von einem Extrem zum anderen. Damit wird man einem Menschen nicht gerecht. Das aber machen leider auch diejenigen, die sich selbst als „links“ bezeichnen. Auch die „Linken“ haben „Feindbilder“: Die (angeblichen) „Rechtsextremisten“, wie z. B. Herr Elsässer und manchmal sogar die Deutschen selbst – sie werden auch als Feindbild aufgebaut. Herr Elsässer ist aber auch für Frieden – das ist nämlich auch ein Aspekt dieses vielschichtigen Herrn Elsässer – sonst wäre er ja nicht auf dieser Friedensdemo gewesen – nicht wahr?

    Der Vorteil an meiner Art der Recherche ist, dass ich unbefangen recherchiere, ich bemühe mich, ohne Vorurteile einem Menschen zuzuhören oder seine Schriften zu lesen. Erst wenn ich ihn selbst mehrmals angehört habe, bilde ich mir ein Urteil über ihn und zwar für mich selbst, ohne es anderen aufdrücken zu wollen, indem ich ein negatives Adjektiv vor seinen Namen hinstelle.

    Normalerweise ist es so, dass Leute, wenn sie einen Namen hören und er mit dem Attribut „Rechtspopulist“ belegt wird, dass sie dann gleich ein Vorurteil bekommen und dem gar nicht mehr zuhören. Etwas Ähnliches wird gerade mit Christoph Hörstel probiert. Warum wird Christoph Hörstel bei KenFM nicht mehr genannt? Wieso ist er seit einiger Zeit nicht mehr „salonfähig“ bei KenFM? Hörstel ist auch für Frieden! Warum sollte nur der sogenannte „linke“ Frieden der „richtige“ sein? Abgesehen davon ist Christoph Hörstel auch „links“… wenn man unbedingt schon dieses Wort verwenden will.

    Andere geben einen unbekannten Namen erst mal in den Computer ein und schauen nach, was da im Netz über ihn geschrieben steht. Und dann schlägt Google z.B. Seiten auf Wikipedia, Zeitungsartikel oder Psiram vor… und wenn da etwas Negatives über den Namen steht („Rechtspopulist“, „Verschwörungstheoretiker“), dann machen viele gleich die Schublade auf, packen den Namen da rein und lesen dessen Dinge erst gar nicht mehr und hören ihm nicht mehr zu. Das ist genau das, was die sogenannten Eliten wollen, das ist genau das, wie Spaltung funktioniert und die sogenannten Eliten reiben sich die Hände, weil es schon wieder so gut funktioniert hat.

    Herr Shahyar, Sie machen das leider auch so, wenn Sie Herrn Elsässer heute als „stramm rechts“ beurteilen, obwohl er früher marxistisch orientiert war – also müsste es doch Schnittpunkte zwischen Ihnen beiden geben. Und hat nicht Herr Jebsen früher öfters mit Herrn Elsässer was zusammen gemacht? Wenn man wirklich tolerant sein will, dann muss man auch die Meinung eines Herrn Elsässer aushalten – man muss sie ja nicht übernehmen – man kann ihr widersprechen, sie in den Punkten widerlegen, die einem missfallen – aber er muss Mensch bleiben in Ihren Augen, ansonsten machen Sie genau das, was Sie kritisieren: Sie bauen ein Feindbild auf. Haben Sie denn das Recht, den Rahmen vorzugeben, was tolerierbar sei und was nicht? Eigentlich nicht. Wenn Sie so etwas machen, dann machen sie doch dasselbe wie die Eliten – nur dass Sie keine Macht haben, die aber schon. Aber beide wollen die Meinung der Leute beeinflussen und sie auf ihre Seite ziehen. Aber sollte nicht jeder selbst entscheiden, was er von einem anderen Menschen hält? Aber das Wort „Querfront“ macht den Alternativen offenbar so viel Angst, dass sie ständig meinen, klarstellen zu müssen, wo sie ideologisch stehen.

    Ich halte es mit Kant: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

    • Naja, so ungefähr gibt es links und rechts schon noch, finde ich. Jedenfalls ist Ausländerhass ja wohl nicht zu tolerieren, so was ist für mich „rechts“ – wenn Ihnen andere Adjektive dafür lieber sind, nennen Sie das eben anders.

      Elsässer ist „rechts“ und unterstützt AfD-Positionen. Mit Hörstel hat sich KJ auch persönlich überworfen, wenn ich das richtig sehe. Jedenfalls wird KJ seine Gründe dafür haben, ihn zu ignorieren und ihm keine Bühne zu bieten. Ich vertraue ihm da ganz einfach, dass er hier richtig liegt.

      Generell haben Sie natürlich Recht, dass man nicht in Ausschließeritis verfallen sollte. Aber natürlich gibt es Grenzen. Und nur weil man einen gemeinsamen Gegner hat (z.B. unsere Regierung), heißt das ja nicht, dass einen ansonsten großartig etwas verbindet. Der Feind meines Feindes ist nicht automatisch mein Freund.

      „Sapere aude“ ist schön als Motto – das sollten Sie aber nicht exklusiv für sich beanspruchen. 🙂

  2. Danke! Danke! Ja, Dank an Pedram. Dank an KenFM.
    Aber, jetzt mal im Ernst: Habt ihr wirklich alles von dem Sprachschwall verstanden, was Ken wasserfallartig auf den Zuhörer und den danebenstehenden Pedram auskippte? Das ist nicht einfach schnelles Sprechen. Das ist Überwältigung. Es geht an dieser Stelle offenbar nicht im Verständigung, sondern um Beherrschung, zumnidest um die zeitweilige Besetzung der akustischen Lufthoheit. Ich finde, so darf man nicht mit einem Mitmenschen, auch nicht mit einem Freund, umgehen. Mir erschien das als eine Art Gewalrtanwendung, wie Ken da mit Pedram und mir als Zuschauer umging.

  3. Danke Pedram. Auch wenn es gerade als Ex-Marxist schwierig ist, sich Deine linke Sichtweisen anzuhören (die man früher auch mal hatte und dann überwunden hat): Ich habe viel durch Deine Sendungen gelernt und bin Dir sehr dankbar für die Öffnung der Linken für die KenFM-Inhalte. Das war bestimmt nicht einfach. Weiter so.
    Mit solidarischem Gruß,
    Joe Malik

  4. Danke sehr für die bisherigen Rebellunion-Sendungen!

    Ich denke, man sollte mal einen genaueren Blick in Richtung Schweiz lenken. Die haben es schließlich geschafft, sich ein Plebiszitäres System zu erschaffen – was ich schon sehr beachtlich finde! – ein Ur-demokratisches System von dem wir noch elendweit entfernt sind.

    Ich glaube die Schweizer haabens-erfuunden? – vielleicht lohnt es sich, da mal was nach zu machen ???

  5. Nun, dass die Revolution ohne Guillotine auskommen sollte, sehe ich ein und unterstütze das auch. Aber dass man den schlimmsten Beispielen dieser eingebildeten „Eliten“ nicht mal einen ordentlichen Kinnhaken oder zumindest eine schallende Ohrfeige verpassen darf, finde ich schon irgendwie gemein…

    • @viperfdl
      Den Kinnhaken werden wir Ihnen verpassen können, indem wir
      uns klar machen, dass wir die Macher und die Vielen in diesem Land sind.
      Seht alle zu, dass ihr in Eurem Wirkkreis Euch mit den Menschen trefft,
      die auch dort leben und seht zu, was ihr gemeinsam auf die Beine stellen könnt.
      Wir brauchen keine anderen, die die Dinge für uns tun.

      Wir können es selbst tun.

      Schau doch mal, ob in Deinem Ort oder Stadtteil sich was bewegen lässt.
      Man kann ja die Frage stellen, was man in der Gemeinschaft, in der man lebt,
      für wichtig erachtet und warum es nicht gemacht wird.
      Wenn wir darauf warten, dass es die anderen für uns machen, dann
      werden wir die Zeit mit warten verbringen. Wir sollten sie aber mit machen verbringen.

      Wir brauchen keine riesige Massenbewegung.
      Sondern die kleineren Bewegungen in den Gemeinschaften
      in denen wir leben. Sollte das funktionieren, wird es ein
      ordentlicher Uppercut für die sog. „Eliten“.

      Klingt vielleicht naiv.

      Wäre aber zu beweisen.

      Bleibt friedlich…

      Ich

    • Ich befürchte, daß wählen allein nicht ausreichen dürfte. Jeder, dem an Wahlen etwas gelegen ist, sollte sich selbst als Wahlbeobachter anmelden (unsere letzten Kommunalwahlen waren bzgl Vorhandenheit von Beisitzern und Beobachtern ein Desaster!). So fragte ich mich nach den letzten Wahlen ernsthaft, wer in meinem Wahlkreis (wo ich besonders vielen Menschen ob ihrer Meinung persönlich kenne) wirklich diese etablierten Kriegsparteien gewählt haben sollen. Also wählen – vielleicht, Wahlen kontrollieren – auf jeden Fall!!!
      Andere Methoden zur Veränderung sind passiver Widerstand, wie sind GEZ verweigern, Steuern verweigern, auf Berufung auf das Grundgesetz gewisse Arbeiten verweigern, die auch nur ansatzweise die „demokratischen Grundfeste“ untermauern könnten, oder gleich nicht mehr arbeiten und Hartz IV anmelden (lieberGürtel enger schnallen, als weiter mit vollem Bauch und Benzintank in den idiotischen Krieg rutschen. Verweigern von Wegwerfkonsum, Boykott aktiennotierter Unternehmen. Am allerwichtigsten ist, dass man niemandem glauben sollte, der Dir Dein Urteil suggerieren möchte. Friedlich bleiben ist oberstes Gebot, denn die meisten Menschen wissen nicht einmal genau was sie innerhalb dieses Systems überhaupt tun. Menschlichkeit funktioniert sogar bei den ein oder anderen „Beamten“ sodass sie Dir mache sogar Tips geben, den gerade geltenden, meist unmöglichen Dienstanweisungen auzuweichen.

    • @fritzwalch
      Das mit dem Wählen von Parteien ist wieder so ein Hoffen auf die Erlösung
      durch andere. Das ist wieder so ein Abgeben der Verantwortung.
      Wir sollten uns an den Händen nehmen und die Dinge selbst regeln.
      Wir müssen dafür nicht mal gegen die elitären Bestimmer sein,
      sondern einfach nur für die Dinge, die wir bei uns umsetzen wollen.

    • Hans Dampf
      Ja, in der Tat. Allein schon durch unser Konsumverhalten können wir Konzerne kippen. Was wäre z.B. wenn wirklich niemand mehr Fleisch- oder Wurstwaren kaufen würde? Oder gar zunehmend zur autonomen Selbstversorgung überginge. Girokonten nur noch auf Genossenschaftsbanken führen würde uvm. Vermehrt auf alternative Heilmethoden umstellen würde usw. So natürlich auch beim Politverhalten, das z.B. keine der etablierten Parteien mehr eine Stimme von uns bekäme. Ja, was wäre wenn…
      Zumindest zeigt dies, das es in unserer Hand liegt die Dinge zu ändern. Auf allen Ebenen. Und es zeigt, das die Macht der Oberen darauf basiert, das wir die bei uns liegende Macht nicht hinreichend zur Anwendung bringen. Statt Systeme zu vergötzen braucht es nur einiger Frage an sich selbst: was hält mich ab und wo könnte ich den ersten Schritt schaffen. Das sind die Fragen um die es geht.

  6. Wir haben unsere 3 Kinder mit auf den Ostermarsch (Traunstein/Bayern) genommen.
    Unsere 9 Jahre alte Tochter meinte danach: „Mama, wäre es nicht gut, wenn alle die gleiche Sprache sprechen würden, dann könnten wir miteinander sprechen und brauchen nicht Krieg zu machen.“ (Friede sollte die Sprache sein.) Auch die Lösung, dass man alles Geld allen wegnehmen sollte, kommt von ihr.
    Unser 7 Jahre alter Sohn sagte: „Wir könnten doch alle Waffen kaufen und sie kaputt machen.“ (Wir sparen jetzt darauf;-)
    Und unsere 5 Jahre alte Tochter singt heute noch: „Eins, zwei, drei, vier, alle Menschen bleiben hier.“
    Wir sehen uns in Ramstein.

    • @alexandrapoller
      Kinder denken noch so wunderbar einfach.
      Da werden die Sachen immer erst kompliziert, wenn sie von den
      Erwachsenen für so kompliziert erklärt werden.

      Meine Tochter hat mich gefragt, wozu man überhaupt Geld braucht.
      Nach einigem Überlegen, konnte ich keine klare Antwort geben.

      Eigentlich brauchen wir es nicht. Wir benutzen es einfach nur alle.
      Aber auch garnicht überall.

      In Familien muss am Frühstückstisch nicht für die Butter oder das Brötchen bezahlt oder getauscht werden.
      In der eigenen Gemeinschaft vertrauen wir auf die Menschen.
      Außerhalb vertrauen wir lieber auf das Geld.

      Schon irgendwie komisch…

      Ich

  7. Gute Arbeit !

    „Das Format Rebellunion endet mit der 30. Ausgabe. Vor fast 3 Jahren entstand diese Sendung, als sich Pedram Shahyar der neuen Bewegung der Mahnwachen für den Frieden anschloss.“

    Man kann ja täglich sehen wie erfolgreich die Arbeit war….

  8. Danke, Ihr beiden Schätzchen, sehr erfrischend und informativ! Da kann sich unsereiner jetzt wieder auf das Neue freuen! Lieber Pedram, Du hättest Deinen interessanten, sympathischen Werdegang zum heutigen Friedensaktivisten und zu KenFM besser schon längst mal hier schildern können, dann wären wahrscheinlich hier viel weniger überflüssige misstrauische Kritiken aufgetaucht. Vielen Dank und weiter so!

  9. Vielen Dank Pedram Shahyar. Das war eine großartige Bereicherung des KENFM Formats. Ich habe Ken zwar zu keinem Zeitpunkt für rechts gehalten, es war trotzdem eine Bereicherung auch eine fundiert Linke Position im Programm zu haben. Entgegen vieler anderer Meinungsäußerungen bin ich sehr wohl der Meinung, dass es die Grundpositionen rechts und links noch gibt, auch wenn die Detailpositionen erst in der Deutung verständlich werden. Der Kompass zeigt lediglich die Richtung an und sagt nichts über die Lokalitäten aus.
    Ich bin auch der Überzeugung, dass grundlegende Veränderungen nur revolutionär möglich sind. Die entscheidende Frage ist, ob der Zivilisationsgrad und die Produktivität einer Gesellschaft groß genug ist, um auf kriegerische Handlungen und Gewaltakte mit all den katastrophalen Folgen verzichten zu können.
    Meine Vorzugsoption wäre eine zweite Sozialistische Revolution gewesen, die eine entwickelte Form eines Sozialismus hätte hervorbringen können. Der untergegangene Sozialismus hat noch nicht hinreichend gut funktioniert, aber hatte durch eine umfangreiche Vergesellschaftung bereits die Basis gelegt um eine neue Systemstruktur darauf zu errichten. Das erscheint mir als die größte Hürde für die Überwindung unserer derzeitigen Systemarchitektur, die gewaltigen Potentiale des akkumulierten Privateigentums zu überwinden. Ohne diese Änderung wird es nicht gehen. Lediglich das Geldsystem zu reformieren ist für meine Begriffe zu kurz gesprungen. Der geheiligte Markt ist ein Fetisch, weil es in den meisten Fällen gar keinen Markt und den damit verbunden Wettbewerb gibt, schon gar nicht wenn man noch zivilisatorische und Sozialstandards dabei berücksichtigen will. Eines der Probleme des damaligen Sozialismus war es, die nötigen Freiräume für Innovationen zu schaffen, die der Gesellschaft wirklich dienen. Wie der letzte Satz impliziert war ein zweiter wesentlicher Mangel die nicht entwickelte Demokratie. Da habe ich allerdings nicht die repräsentative Demokratie in ihrer derzeitigen Form im Auge.
    In jedem Fall wird die Zukunft, wenn es denn eine gibt, spannend.

    • Sehr richtig, Kalweb.

      Ein weiteres wichtiges Problem des „real existierenden“ Sozialismus war es aus meiner Sicht, dass man versuchte, mit dem Kapitalismus im Westen mitzuhalten was die Produktion von materiellem Wohlstand angeht. Das konnte nicht gelingen – und wäre ja auch aus ökologischer Perspektive eine Katastrophe gewesen.

    • Wenn ich das lese weis ich warum es immer noch Kriege gibt.
      (Die entscheidende Frage ist, ob der Zivilisationsgrad und die Produktivität einer Gesellschaft groß genug ist, um auf kriegerische Handlungen und Gewaltakte mit all den katastrophalen Folgen verzichten zu können.)
      Fragt man Leute auf der Straße die so ein Mist reden, sind die besoffen, oder in Begleitung einer Aufsicht.
      Solche Sätze folgern, dass es auch mit Gewalt gehen könnte.

    • Auch meinen Dank an Pedram Shahyar. Das war inhaltlich eine sehr gute Arbeit im Sinne der Aufklärung.
      Kalweb stimme ich im Wesentlichen zu. Aber, wenn es eine Zukunft gibt, wird sie unter Schmerzen geboren werden, auch wenn der Grad der Zivilisation in großen Teilen der Bevölkerung sehr hoch entwickelt ist; es gibt viele Gutmenschen, die emphatisch sind und sich für die Menschenrechte einsetzten, die auch bereit sind ihren Lebensstandard zu reduzieren und zu teilen. Leider versteht aber ein großer Teil von ihnen nicht die Dynamik des Kapitalistischen Wirtschaftssystems, obwohl die Auswirkungen auf große Teile der arbeitenden Bevölkerung und auf die Umwelt für alle sichtbar sind. Durch die Prägungen der Gefühle und Denkstrukturen der Menschen unter kapitalistischen Lebensbedingungen und die zum Teil unbewussten Manipulationen durch die Medien, da auch die Macher den Prägungen unterliegen, wird nicht an die Ursache der sich zuspitzenden Konflikte herangegangen, sondern an Symptomen herumreformiert.
      An dieser Stelle möchte ich mich auch bei KenFM für die engagierte Arbeit bedanken, die Hintergründe und Interessen der Handelnden aufdeckt und dazu beiträgt, dass sich ein Bewusstsein für den Schrecken der aktuellen Situation entwickelt. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sich Gewalt auf den Weg in eine mögliche Zukunft nicht vermeiden lässt, die Staaten rüsten auf, der autoritäre Staat, der meiner Meinung nach auf den kapitalistischen Staat in der äußersten Zuspitzung der Krise folgt, d.h. die von Gier und Egoismus getriebenen Verblendeten werden ihre Privilegien nicht ohne Gewalt aufgeben. Trotzdem gibt es nur einen Weg in eine humanistische Zukunft und dieser Weg ist gewaltfrei und alternativlos und beinhaltet die Überwindung des Privateigentums an Produktionsmitteln und einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel im Sinne einer neuen Aufklärung an der KenFM mit seinen Sendungsformaten mitarbeitet.

    • Solange wir versuchen uns gegenseitig das Geld abzunehmen, wird es nicht besser werden.
      Gewalt kann nicht nur mit Waffen ausgeübt werden,
      sondern auch massiv über den Hebel Geld.

      Embargo oder im Speziellen Finanzembargo wäre da das Stichwort.

      Ich bin der Ansicht, solange es darum geht, Profit zu machen,
      werden alle möglichen Schweinereien erdacht werden, um den Profit zu bewerkstelligen.

  10. mal ein musikalisches Statement-Zitat zum „Jetzt“ https://www.youtube.com/watch?v=pU-lad7b2DY – was H.Shahyar sagt – was revolution alles sein kann… es gibt so viele Dinge die man entdecken kann, wie man über die Entwicklung des eigenen Bewußtseins wirklich etwas in der Welt bewegen kann. Menschsein hat so viele Facetten… Liebe – leben. Was bedeutet das? Liebe ist die absolute Supermacht… wußte Jesus… und viele andere. Aber was ist das? Ich erforsche es schon länger und merke – es ist viel mehr als eine Idee oder ein Verkaufsartikel schon garnicht. Das in sich zu entdecken. DA wo Liebe ist, wird gesagt, kann ANgst nicht sein – so wie im Licht kein Schatten sein kann… nur „hinter der Mauer“ (aber was ist vor und was ist hinter der Mauer?) Vorne müßte da sein, wo das Licht drauf scheint? – Schwups kommste von Spiritualität zur Philosophie usw. — WAS kann ICH tun? selbst die Veränderung sein die ich wünsche für die Welt…. — DANKE euch hier bei kenfm!

    • Bin auch der Meinung wir sollten Bewusst werden. Erst dann wird unser Tun eine tiefere Bedeutung erhalten und kann im Gegeüber etwas bewirken.

      Eckhart Tolle – Persönliche Geschichte und jetziger Moment
      https://www.youtube.com/watch?v=90TRyJqwWbs

      Gewalt oder Krieg fängt bei mir selber an. Lange schaue ich jetzt schon KenFM aber wie will ich Frieden in die Welt bringen wenn meine Gedanken und Worte was anderes ausdrücken.

      Das Paradoxe für mich ist, erst wenn ich bereit bin mich und andere so zu nehmen wie sie sind, kann sich was verändern.

  11. Vielen Dank, Herr Shahyar! Ich mochte Rebellunion und freue mich auf das neue Format.

    Ich verstehe nicht so ganz, wieso KJ immer so auf dem Begriff „Evolution“ statt „Revolution“ besteht. Könnte man sich nicht auf „gewaltfreie Revolution“ einigen? Also ich glaube kaum, dass sich entscheidende Veränderungen wie z.B. ein neues Geldsystem ohne eine wirkliche abrupte Umwälzung einführen lassen. Außer vielleicht in der Schweiz. 🙂 Nein, nicht wirklich.

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