KenFM über: Rechts & Links

Nach dem G20 sind die Begriffe rechts und links wieder zu den wichtigsten Kampfbegriffen in der Politik und damit in der Gesellschaft geworden.

Alle haben sich in ihre zugewiesenen politischen Ecken begeben und schlagen mit ideologischen Worthülsen aufeinander ein.

Wem nützt das alles und wohin führt uns das? Und ist das alles Zufall?

2012 haben wir dazu schon mal einen Beitrag veröffentlicht. Er ist gerade nach Hamburg mehr als aktuell. Leider.

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66 Kommentare zu: “KenFM über: Rechts & Links

  1. Arthur Schopenhauer

    Die Stachelschweine

    Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich en einem kalten Wintertage recht nah zusammen, um sich durch die gegenseitige Wärme vor dem Erfrieren zu schützen. Jedoch bald empfanden sie die gegenseitigen Stacheln, welches sie dann wieder von einander entfernte. Wann nun das Bedürfnis der Erwärmung sie wieder näher zusammenbrachte, wiederholte sich jenes zweite Übel, so daß sie zwischen beiden Leiden hin und her geworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung voneinander herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten.

    So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Höflichkeit und feine Sitte. Dem, der sich nicht in dieser Entfernung hält, ruft man in England zu: keep your distance! – Vermöge derselben wird zwar das Bedürfnis gegenseitiger Erwärmung nur unvollkommen befriedigt, dafür aber der Stich der Stacheln nicht empfunden.

    Wer jedoch viel eigene, innere Wärme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen.

    Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/arthur-schopenhauer-fabeln-und-parabeln-4997/1

    • Arthur Schopenhauer hat auch dies gemeint:

      „Für die Tiere ist diese Welt die Hölle und die Menschen sind ihre Teufel“.

    • Specht versprach am 25. Juli 2017 um 21:58 Uhr:

      Peter Pan: Du kriegst anscheinend alles in den falschen Hals und ignorierst konsequent das, was ich noch zusätzlich schreibe, deshalb werde ich Deine Kommentare nun nicht mehr kommentieren. Ich möchte auf diesem Niveau nicht herumstreiten. Alles Gute noch!

      https://kenfm.de/rechts-links/#comment-119941

      Hat nicht besonders lange gehalten, dein öffentlich kundgetanes Versprechen, nicht wahr?

      Übrigens ist auch für einen Großteil der Menschen diese Welt eine Hölle und andere Menschen sind ihre „Teufel“.

    • Immerhin hat Arthur Schopenhauer sich in das Schicksal der Tiere eingefühlt. Das ist in dieser festgetretenen Tiervernutzer-Kultur schon anerkennenswert. Und seine Schriften waren die Lieblingslektüre des jungen Nietzsche, der dann einer der 2 prominenten Vegetarier des 19. Jahrhunderts wurde und unter dessen Einfluss dann auch Richard Wagner zum Vegetarier und Tierschützer wurde.
      Man muss auch überall die Zusammenhänge sehen. Diese Welt besteht aus ständig miteinander kommunizierenden Schwingungen.

    • Specht, ich hatte dich gefragt, ob deiner Meinung nach ein Schopenhauer den Umgang mit Tieren anmahnen darf, wenn er selber Fleisch ißt. Du hattest nämlich in einem anderen Thread versucht, den Herrn Ganser als oberflächlichen Beobachter zu denunzieren, obwohl Herr Ganser selber gar kein Fleisch ißt, sich aber auch nicht ständig in Querelen mit Leuten begibt, die Fleisch essen. Es ist ihm daher egal, wer Fleisch ißt und wer nicht, er behandelt alle Menschen erstmal als gleichwertig. Sogar mich, den er gar nicht persönlich kennt, hat er in zwei Antwort-Mails auf zwei Fragen, die ich ihm einmal gestellt hatte, als gleichwertig wahrgenommen und behandelt, indem er freundlich antwortete, ohne irgendwelche Herabsetzungen, wie man das von dir gewohnt ist.

      Was ich übrigens bei Herrn Ganser auch nicht nachvollziehen kann und unlogisch finde: Er selber isst kein Fleisch, weil er findet, dass das mit Leiden zu tun hat, aber wenn andere Fleisch essen, ist ihm das völlig egal.
      https://kenfm.de/rechts-links/#comment-119947

      Aber einen Schopenhauer, der Fleisch gegessen hat und dessen Tierliebe daher als reine Lippenbekenntnisse verstanden werden sollten, den nimmst du in Schutz und verteidigst sein Fleischessen?

      Sag mal, Specht, merkst du nicht langsam was? Du verhedderst dich ständig in deinen eigenen Fallstricken. Ich würde das alles an deiner Stelle noch mal gründlich überdenken. Ach ja, wie alt, sagtest du, bist du gerade?

    • Komisch, hier Duzen Sie mich noch, obwohl ich es zwischendurch bei uns mit Siezen versucht hatte, aber heute nacht haben Sie sich auf dem blog Tagesdosis „Die gottloseste Gegend der Welt“ darüber beschwert, dass ich Sie auch duzte. Waren Sie da ein anderer, oder wie?

      Ob Schopenhauer wirklich sein ganzes Leben über Fleisch gegessen hat, weiss ich nicht und auch sonst niemand.
      Aber zum Unterschied von heutigen bedenkenlosen Fleischessern und bedenkenlosen Akzeptierern der Fleischesserei(Ganser), hat er eben auch, wie ich oben schrieb, an die Tiere gedacht und sich gedanklich ihrem Schicksal gewidmet. Und dies in einer Zeit, wo es noch keine Massentierhaltung und keine Fließbandschlachtung gab und auch nicht jede Menge Videos über die unbeschreiblichen Grausamkeiten gegen Tiere, die heute jeder sich kostenlos ansehen kann.

      Ich sehe jetzt immer deutlicher, dass es Ihnen im Grunde gar nicht jeweils um den Diskussionsgegenstand und den Austausch von Wissen und Meinungen geht, sondern ausschließlich ums persönliche Recht-Haben und Recht-Behalten. Es ist ganz offensichtlich, dass Sie sich hier nur in einer dialektischen Rhetorik dafür üben.
      Ich wäre deshalb froh, wenn Sie mich hier gar nicht mehr ansprächen, damit ich auf ihre Wirklichkeitsverdrehungen und falschen Beschuldigungen nichts mehr erwidern muss, denn das ist wirklich nur vergeudete Zeit und Energie. Mir macht es auch absolut keinen Spass, mich nur verbal mit jemandem zu
      kloppen. Und ich glaube auch nicht, dass Ken Jebsen dieses Forum dafür eingerichtet hat.

  2. Herr Meyssan über „Rechts & Links“ oder die Merkmale des Faschismus:

    Diese Manipulation belegt, dass in einer „Show-Gesellschaft“ die Form immer wichtiger ist als der Inhalt. Doch was sind sind eigentlich die Charakteristiken des Faschismus?

    – Das Ende des Klassenkampfes durch den corporativen Zusammenschluss von Arbeitern und Chefs in den gleichen Organisationen,
    – das Ende jeglicher Rechts – Links Dialektik dank einer Einheitspartei und in Konsequenz,
    – das Ende jeder Opposition durch den Einsatz von Gewalt.

    … aus:

    Kadima ! En Marche ! Vorwärts!
    von Thierry Meyssan

    Nachdem sie nacheinander erst einen CIA-Agenten dann einen Angestellten der Emire vom Golf zum Präsidenten der Republik gewählt hatten, lassen sich die Franzosen ein weiteres mal begaunern, dieses mal von einem Produkt Israels. Sie glauben das Gespenst des Faschismus entfernt zu haben indem sie für einen Kandidaten gestimmt haben, der unterstützt wird von der NATO, den Rothschilds, sämtlichen vierzig führenden Unternehmen des französischen Börsen-Indexes CAC40 und der Ein-stimmigen Presse. Weit ab davon, ihren Irrtum ermessen zu können, sind sie noch alle in Hypnose und dürften nicht vor Ende der Wahlen zum Parlament daraus wieder aufwachen.
    http://www.voltairenet.org/article196294.html

  3. Wie ich bereits zur gestrigen Tagesdosis kommentiert habe (der Beitrag sollte eigentlich hier erscheinen, mein Fehler), grenzen wir ach so »zivilisierten« Menschen uns von »Barbarenvölkern« und den dort vermuteten »Primitiven« stets sorgfältig ab: Wir sind die Guten, die Besseren, die Aufgeklärteren und Vernünftigeren. Wir sind den Primitiven haushoch überlegen und können ihnen daher nur mit Verachtung begegnen. Doch wenn man jemanden verachtet, zielt diese Haltung zuerst auf das, was man an sich selbst verachtet. Wir lernen Verachtung nämlich lange vor der Begegnung mit angeblich verachtenswerten Menschen, indem wir dazu gezwungen werden und lernen müssen, gewisse Bereiche unseres sich gerade zu entwickeln beginnenden Selbst mit Verachtung zu strafen. Wir haben vergessen, daß wir einst, als wir auf die Welt kamen, selbst Primitive waren, denn damals waren wir nicht nur in Verbindung mit unseren Gefühlen, wir waren voll und ganz Gefühl.

    Die Fähigkeit, im Denken, Reden und Handeln mit den eigenen Gefühlen in Verbindung zu bleiben, stellt ein Hauptelement des »Primitiven« dar. Diese Fähigkeit haben wir »Zivilisierten« weitgehend verloren, obwohl noch immer jedes Neugeborene mit dem Potential, diese Fähigkeiten aus sich selbst heraus zu entwickeln, auf die Welt kommt. Dazu sind Kinder aber auf die anerkennende Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Bleibt diese aus, entwickelt sich das Denken weitgehend im Sinne eines gesellschaftlich erwünschten Sollens und trennt sich im weiteren Verlauf der Entwicklung somit größtenteils von den Gefühlen. »Primitive« Denkweisen sind ihrem Wesen nach eher konkret, existentiell und nominalistisch innerhalb eines personalistischen Kontextes. Das bedeutet: Der primitive Mensch hat bei der Unterhaltung mit seinen Mitmenschen nicht die Gewohnheit, abstrakte Ideen zu diskutieren. Unterhaltungen über Eigenschaften ohne Verbindung zu dem Gegenstand, dem diese Eigenschaften zugeschrieben werden, oder von Tätigkeiten oder Zuständen, abgelöst von den Vorstellungen des Handelnden oder Subjekts in einem bestimmten Zustand, kommen in der primitiven Sprache kaum vor. Der Primitive verliert somit nie den Kontext dessen, was er diskutiert; deswegen ist er in seinem Denken immer auf der Ebene des ganzheitlichen Denkens, das nicht nur auf Resultate und Kontrolle ausgerichtet ist.

    Anders ausgedrückt: Der »Primitive« spricht z.B. nicht von der Güte als solcher, sondern von der Güte einer konkreten Person. Es gibt kein gütiges Verhalten ohne Bezug auf einen Menschen. Güte ansich stellt lediglich eine abstrakte Kategorie dar, die zum Verständnis der gütigen, im Sinne wohlwollender, vorsorglicher und mitfühlender Verhaltensweise eines bestimmten Menschen nicht wirklich benötigt wird. In unseren zivilisierten Sprachen dominiert dagegen die Idee des Besitzes, der Aneignung und Einverleibung, ohne daß uns das im alltäglichen Sprachgebrauch auch nur annähernd bewußt würde. Wir sprechen von menschlichen Eigenschaften und Fähigkeiten als weitgehend losgelöst von der Person, der diese Eigenschaften zugeschrieben werden, gerade so, als handle es sich um etwas materiell Greifbares. Wir haben ein Hauptwort, wo es sich in Wirklichkeit um einen lebendigen Prozeß handelt. Ich habe eine Freundin statt »ich stehe in lebendigem Austausch mit einer Frau« (falls da auch wirklich Lebendigkeit überwiegt und nicht Besitz). Ich habe Ehrgeiz, Freude, Kummer, Depression, Krebs, Geld, Macht usw. Auch bei Geld und Macht handelt es sich um Prozesse, denn Geld zu haben heißt noch nicht, daß ich es dafür einsetze, Macht auszuüben. Geld selbst ist nur ein Symbol, der eigentliche Prozeß besteht gewöhnlich in dem Vertrauen, das man dem Geldbesitz entgegenbringt, in seinem Tauschwert, in seiner Kaufkraft. Macht zu haben ist noch dazu eine weitverbreitete Illusion, denn auch hier handelt es sich um lebendige, wenn auch zerstörerische Prozesse, die weitgehend auf dem früh implantierten Gehorsam fußen und sich in den seit Jahrtausenden unlebendig-starren, absoluten Hierarchien spiegelt.

    Wenn wir uns zu diesem umfangreichen Thema ein richtiges Urteil bilden wollen, müssen wir berücksichtigen, daß unsere europäischen Sprachen in weiten Teilen vom abstrakten Denken zivilisierter Philosophen gestaltet worden sind. Begriffe wie »Wesen«, »Substanz«, »Existenz«, »Idee«, »Realität« usw., von denen viele längst in den tagtäglichen Sprachgebrauch übernommen wurden, waren damals lediglich Kunstgriffe, um die Ereignisse des abstrakten Denkens ausdrücken zu können. Heute glaubt man dagegen vielfach, daß diesen damaligen Ideen reale Gegenstände, Existenzen entsprechen.

    Vielleicht können einige jetzt besser nachvollziehen, daß und wie Sprache bei uns das Denken formt. Doch auch unsere »zivilisierte« Kommunikation hat immer einen Kontext, in unserer frühesten Kindheit sogar einen weitgehend emotional geprägten durch die Interaktion zwischen Mutter und Kind, der Vorstufe zum späteren gesellschaftlichen Netz, in dem wir als Erwachsene kommunizieren. In den etablierten Theorien über Sprachentwicklung kommt der emotionale Aspekt von Kommunikation jedoch so gut wie gar nicht vor. Sprache hat realitätsbezogen zu sein, ihre Entwicklung sei daher von rationalen Prozessen gesteuert. Durch die erzwungene Vermeidung von Emotionen beim abstrakten Denken und Sprechen wird das emotionale Bewußtsein ausgeschaltet. Die gewöhnlich verlangte »objektive« Sprech- und Denkweise erzeugt in uns die Illusion, wir würden eine Sache so sehen und beschreiben, wie sie an sich ist, und wir nennen das Realismus. Tatsächlich unterdrücken wir jedoch lediglich unsere zugehörigen Emotionen und weichen damit der Erkenntnis aus, daß wir immer nur subjektive Eindrücke wahrnehmen, verarbeiten und kommunizieren können. Der »Objektivismus« und die daraus resultierende »objektive Beobachtung« sind daher nichts anderes als die Erfindung eines Wortstammes, dem keine reale Existenz entspricht. Es steckt ja bereits im Wort selber drin, denn es fordert die Betrachtung von allem und jedem als feststehendes Objekt. Subjekte, die ebenso Prozesse darstellen wie alle anderen Sachen, Dinge, Erscheinungen auch, werden so ihrer Prozeßhaftigkeit entkleidet und damit verzerrt wahrgenommen. Aus verzerrter Wahrnehmung können aber niemals den Gegenständen der Betrachtung adäquate Urteile und Entscheidungen entspringen.

    Die jeweils erlernte Sprache ist letztlich selbst ein Wahrnehmungsorgan. In unseren zivilisierten Gesellschaften vertreten die vorherrschenden Sprachen stets männliche Ideologien. Carol Gilligan weist in ihrem Buch Die andere Stimme darauf hin, daß unsere Sprache keine Entsprechung für die Strukturen des weiblichen Selbstgefühls hat. Daß auch die Entwicklung unserer Sprache sehr früh von unserem reduzierten Bewußtsein abhängig ist und wie subtil dies vor sich geht, lassen die Forschungen von Alfred Tomatis (Der Klang des Lebens. Vorgeburtliche
    Kommunikation, die Anfänge der seelischen Entwicklung) erahnen. Diese hier im Einzelnen darzustellen würde vermutlich die Geduld des Lesers überstrapazieren. Daher nur ein Link zur Tomatis-Methode. Wikipedia bietet ebenfalls einen kurzen Überblick.

    http://www.tomatis.com/de/index.html

    • Ich kann mich Ihrem Beitrag gut anschließen, Peter Pan.

      Nachvollziehbar und auch wichtig, wie ich finde. Denn nicht alle Menschen wissen um diese Umstände.

    • Es stimmt auch für mich alles, was hier beschrieben wurde. Ich befürchte dabei nur, dass solche langen Texte nicht auf fruchtbaren Boden fallen, weil einerseits jemand, der sie versteht, sie eher als überflüssig und lehrerhaft empfindet, weil er selbst das alles auch schon bedacht hat und andererseits diejenigen, die noch etwas dazulernen könnten, wenn sie solche Texte lesen, sie gar nicht erst lesen bzw. wahrscheinlich schon nach dem ersten Satz daran geistig verrecken, keine Lust mehr haben.
      Ich sehe also zwei Gruppen, die an solchen langen Texten verrecken. Die einen, weil sie sie verstehen und die anderen, weil sie sie nicht verstehen.
      Es gibt da für mich heute immer nur noch einen ganz schmalen Grat, auf dem wirklich für diese eingefahrene Lebenstradition etwas Neues, Umstürzlerisches beschrieben wird.
      So etwas ist für mich z.B. die Erkenntnis, dass wir schon seit tausenden von Jahren eine verkehrte Beziehung zu unseren Mit-Lebewesen, den Tieren haben und dass diese verkehrt eingeübte Beziehung auf unsere innerspeziesistischen Beziehungen immer ausstrahlt. Der herrschende Materialimus, der uns alle krank und die Welt kaputt macht, ist nicht nur im Gelddenken zu suchen, sondern allgemein in dem Wahn, Geist und Materie als etwas Getrenntes zu betrachten.

    • Genauer gesagt, der Wahn, zu glauben, es gäbe so etwas wie „tote Materie“ und die Erde, ja das ganze Weltall sei so etwas wie eine Maschine, an der man willkürlich herumhämmern könne. Anstatt alles als lebendiges Ganzes zu betrachten. Auf diesem Wahn konnten sich dann auch unsere tödlichen Wissenschaften bzw. Technologien entwickeln wie Atom- Gen- und Nanotechnologie, die das Leben zertrümmern, zerschneiden und zerstäuben.
      Wir haben damit im Großen ganzen nicht das Leben erforscht, sondern das Töten.

    • @ Specht:

      Es stimmt auch für mich alles, was hier beschrieben wurde. Ich befürchte dabei nur, dass solche langen Texte nicht auf fruchtbaren Boden fallen, weil einerseits jemand, der sie versteht, sie eher als überflüssig und lehrerhaft empfindet, weil er selbst das alles auch schon bedacht hat und andererseits diejenigen, die noch etwas dazulernen könnten, wenn sie solche Texte lesen, sie gar nicht erst lesen bzw. wahrscheinlich schon nach dem ersten Satz daran geistig verrecken, keine Lust mehr haben.
      Ich sehe also zwei Gruppen, die an solchen langen Texten verrecken. Die einen, weil sie sie verstehen und die anderen, weil sie sie nicht verstehen.

      Selbst wenn Ihre Betrachtung die einzig mögliche Sichtweise auf den vorangegangenen Text wäre, dann bliebe immer noch eine weitere Option:

      nämlich: dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Ausserhalb von KenFM und den Personen, die es wahrscheinlich schon verstehen, wie Sie vermuten.

      Vielleicht etwas anders formulieren, wenn manche Menschen nicht gleich alles verstehen würden – aber das Wissen an und für sich ist in jedem Fall eine Bereicherung- aus meiner Sicht – auch wenn es Menschen gibt, die es vielleicht nicht lesen wollen.

      Es liegt evtl. an den Zugängen der Menschen zu dem Wissen.

      Ich finde, es lohnt sich immer, neue Wege zu probieren.

      Vielleicht haben Sie, Specht, schon selbst eine Idee – wo dieser Beitrag inhaltich auch einen Weg finden könnte. Denn wenn Sie dem inhaltlich schon zustimmen, ist Verständnis bei Ihnen schon gegeben.

      Ich werde diesen Inhalt z.B. dann kommunizeren können, wenn ich mit Jmd. in ein Gespräch über Kommunikation an sich komme – er wird es vielleicht nicht wissen, was Peter Pan beschrieben hat – und falls doch: so kann das Gespräch immer noch eine interessante Wendung nehmen, wenn der gemeinsame Ausgangspunkt nun schon dies Wissen umfassen würde.

      Also so sehe ich das zumindest.

    • Ja, ich habe ja um Himmels Wissen nichts dagegen, wenn Texte mit hohem Wissensniveau hier geschrieben werden und manches braucht auch mehr Worte, als anderes. Mich persönlich interessiert aber das Herz des anderen users mehr als sein ganzes angesammeltes Wissen und ich glaube auch, dass es heute, wo jeder alles nachschauen kann im Netz, was immer er will, die Möglichkeit einer ganz persönlichen Auseinandersetzung wahrgenommen werden sollte und vor allem auch Themen aufs Tapet kommen müssten, die bei den MSM zu kurz kommen oder komplett ignoriert werden, wie z.B. die dringend notwendige Ernährungsumstellung auf Pflanzenkost, das hoch gefährliche Geo-Engineering(Chemtrails) und der satanische rituelle Kindsmissbrauch.
      Aber auch die ganzen alltäglichen psychologischen Probleme, mit denen wir ganz konkret tagtäglich konfrontiert werden, wie z.B. Verhetzung. Die gibt es nämlich gerade im Privatbereich en masse. Eigene Fehler beschreiben und eigene Beobachtung und Erkenntnisse, ganz konkret. Ganz direkt über unser Leben diskutieren, nicht nur theoretisch!

      Wir beide sind also mit diesem Text von Peter Pan komplett d’accord. Was gibt es also noch darüber zu diskutieren? Das meine ich. Um zu diskutieren brauchen wir doch auch Kontroversen und sollten möglichst offen und aggressionsfrei mit logischen Argumenten für oder dagegen halten. Dann ist es spannend und dann besteht auch die Chance, dass einer vom anderen wirklich etwas annehmen bzw. lernen kann. Und dann ist die Chance, dass neue Einblicke entstehen. Auch für alle anderen.
      Und darum geht es doch, oder? Um die Erweiterung des Allgemeinbewusstseins.

    • Waldbaer, erstens habe ich den Text nicht allein für dich geschrieben und komme daher auch nicht „dir damit an“. Diese Ausdrucksweise läßt einen autoritäteren Charakter vermuten: Komm mir ja nicht mit diesem oder jenem an, sonst …

      Und zweitens habe ich auf der Site, die du als verwandt zu Scientology behauptest, nichts dergleichen finden können. Daher wäre es hilfreich, um deine Kritik nachvollziehen zu können, wenn du deine Vorwürfe konkretisieren würdest: Wo genau steht auf der Seite Unethisches oder Sektenartiges, das den Vergleich mit Scientologie nahelegt?

    • @ Specht:

      Wir beide sind also mit diesem Text von Peter Pan komplett d’accord. Was gibt es also noch darüber zu diskutieren? Das meine ich. Um zu diskutieren brauchen wir doch auch Kontroversen und sollten möglichst offen und aggressionsfrei mit logischen Argumenten für oder dagegen halten. Dann ist es spannend und dann besteht auch die Chance, dass einer vom anderen wirklich etwas annehmen bzw. lernen kann. Und dann ist die Chance, dass neue Einblicke entstehen. Auch für alle anderen.
      Und darum geht es doch, oder? Um die Erweiterung des Allgemeinbewusstseins.

      ja. Sehe ich ähnlich wie Sie. Sobald es klar ist, dass ein bestimmtes Verständnis von mehreren Personen existiert( Peter mit seinem Text, Sie und ich mit dem Verständnis…sind wir schon zu dritt), könnte es dann um andere Themen gehen.

      Ganz wie Sie schon richtig sagen – und wir werden immer mehr ins Handeln kommen – das spüre ich.

    • @Specht

      Ja, ich habe ja um Himmels Wissen nichts dagegen, wenn Texte mit hohem Wissensniveau hier geschrieben werden und manches braucht auch mehr Worte, als anderes.

      Es ist sehr großzügig von dir, mir auch weiterhin zu gestatten, Texte mit hohem Wissensniveau, wie du es ausdrückst, schreiben zu dürfen. Leider muß ich deinen Wunsch nach einer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit mir ablehnen, denn auf dem auffallend autoritären Niveau, das du hier vorgibst, möchte ich das wirklich nicht, denn ich habe deinen Zeilen nach nicht den Eindruck, daß du den Text auch emotional verstanden hast, weil du ihn auf der Gefühlsebene offensichtlich nich an dich heranläßt.

      Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, auf welche Weise irgendwelche Gruppen an diesem Text »verrecken« könnten. Dieser vor Gewaltbereitschaft und Gewaltdenken nur so strotzende Begriff »verrecken« bedeutet soviel wie »elendig zugrunde gehen«, »unter großen Qualen sterben« und dergleichen mehr. Das empfinde ich als abstoßend. Selbstverständlich darfst du auch weiterhin gerne glauben, daß der lebensfeindliche Umgang mit Tieren quasi schuld daran sei, daß sich die Menschen auch untereinander feindselig begegnen. Ich kann das nicht nachvollziehen, zumal auch Pflanzen, die wir essen, Lebewesen sind. Wie gesagt, ich kann und will mich mit dir auf diesem Niveau nicht auseinandersetzen.

    • Peter Pan, erstens bin ich ein Rheinländer, und da sagt man das das einfach so. Zweitens habe ich nicht einen „autoritäteren Charakter“ – ich bin einfach nur ein ganz normales arrogantes Arschloch. :o)
      Drittens kann sich jeder selber die tomatis-Seite anschauen, und da mal drüber nachdenken, warum bei mir da die Alarmglocken geläutet haben. Das ist immer das selbe Muster. Ich hab mich da jetzt extra nochmal duchgeklickt, und ja, für mich sieht das aus wie eine Gehirnwaschmaschine.
      Der Vergleich mit Scientology kam mir in den Sinn, weil tomatis sich anpreist wie eine Ideologie, die sich technischer Mittel bedient. Vielleicht hätte Lila ja mal Interesse, mich in meiner Argumentation zu unterstützen.. oder mich fertig zu machen [g].
      Was ich vielleicht noch sagen sollte, um Missverständnisse zu vermeiden: Dein eigentlicher Text ist großartig. Ich habe selten ein so umfassendes komplexes Thema in einer so hohen Informationsdichte und dennoch so verständlich gelesen.

    • Ich probiere, zwischen mehreren Interessen zu vermitteln.

      Es schmerzt mich zu sehen, dass unterschiedliche Standpunkte teilweise in persönliche Äußerungen münden, die gegenseitig eher noch Aufschaukelungen befürworten.

      Ich zieh mich erstmal zurück und wünsche aus tiefem Herzen allen Zugang zu innerem Frieden und die Möglichkeit, auch andere Perspektiven gelten zu lassen.

      Wenn wir als Menschenfamilie gemeinsam wachsen möchten, ist gegenseitiges Interesse und Rücksichtnahme ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin.

      Ich bin auch nicht perfekt – mir geht das zu nah – ich wünsche Euch Frieden.

    • Peter Pan: Du kriegst anscheinend alles in den falschen Hals und ignorierst konsequent das, was ich noch zusätzlich schreibe, deshalb werde ich Deine Kommentare nun nicht mehr kommentieren. Ich möchte auf diesem Niveau nicht herumstreiten. Alles Gute noch!

    • Waldbaer: Du kannst deinen Eindruck also nicht belegen und weichst in dem Versuch, es solle sich doch jeder selbst seine Meinung darüber bilden, aus. Dagegen stellt du deine Behauptung, es müsse sich dort um eine sektenähnliche und daher menschenfeindliche Gruppierung à la Scientoligy handeln, sehr entschieden und unverrückbar dar, ohne dem Leser die Möglichkeit zu geben, dein Urteil nachzuvollziehen. Da du aber so überzeugt davon bist, müßte es dir doch eigentlich ein Leichtes sein, die genauen Textstellen anzugeben und entsprechend zu argumentieren. Die Tatsache alleine, daß hier wie in jeder Arzt-, Heilpraktiker- oder Therapeutenpraxis Geld mit medizinischen Dienstleistungen verdient wird, lasse ich als Argument nicht gelten, denn dann wären ja auch Krankenhäuser und Physiotherapeuten, Psychotherapeuten und Fußpflegestudios in der Hauptsache daran interessiert, bei ihren Patienten irgend eine Indoktrination vorzunehmen.

      Überall auf der Welt sagt man das eine oder andere »einfach so« daher. Es liegt daher in der Verantwortung des jeweiligen »So-Daher-Sagers«, sich dieser oberflächlichen Ausdrucksweise zu enthalten und stattdessen konkrete Formulierungen zu verwenden, will er nicht Gefahr laufen, falsch oder gar nicht verstanden zu werden.

      Zu guter Letzt würde ich gerne erfahren, worin der Unterschied zwischen „autoritäteren Charakter“ und einem „ganz normalen arroganten Arschloch“ besteht, wie du dich selbst bezeichnest.

      Arroganz ist ein Fremdwort, das auf deutsch soviel wie Hochmut bedeutet. Es umschreibt den Habitus (das Getue) von Personen, die ihren eigenen Wert, ihren Rang oder ihre Fähigkeiten unrealistisch hoch einschätzen. Damit wären wir auch schon beim autoritären Charakter, ein hauptsächlich von Erich Fromm entwickeltes psychoanalytisches Konzept: Unter den Begriff „autoritärer Charakter“ fasst Erich Fromm ein bestimmtes Muster von sozialen Einstellungen bzw. Persönlichkeitseigenschaften, die das Sozialverhalten seiner Auffassung nach negativ prägen, u.a. durch Vorurteile, Konformität, Destruktivität, Autoritarismus, extremen Gehorsam gegenüber Autoritäten, Rassismus und Ethnozentrismus, d.h. Ablehnung des Fremden und fremder Kulturen. Das ist genau das, was auch den überheblichen Menschen kennzeichnet, der sich anmaßt, über andere urteilen, dominieren und herrschen zu dürfen.

    • Specht: was wäre denn der richtige Hals (ich hab leider nur den einen)? Du hast „verrecken“ geschrieben, aber was ganz anderes gemeint. Vielleicht vermutest du ja auch, ich könne Gedanken lesen und müsse daher deinen gewalttätigen Ausdruck genau so verstehen, wie du ihn gemeint haben willst. Dann hättest du aber meine Ausführungen nicht einmal im Ansatz verstanden und dich lediglich im Bauchkraulen geübt. Sei versichert, mein Bauch bedarf keiner Streicheleinheiten von dir oder Waldbaer, der am Schluß seiner Gegenrede betont, wie sehr er mit meinem Text übereinstimmen würde, nachdem er mich und meine Wahrnehmung seines Beitrags ziemlich aufgebracht und aggressiv abgewehrt hat. Das klingt schon fast wie eine Drohung: Wenn du mir weiter ans Pein zu binkeln versuchst, entziehe ich dir meine Anerkennung. Kennen wir alle, haben wir alle erlebt und durchgemacht. Genau davon handeln meine Beiträge hier und andernorts. Verstanden werden sie verständlicherweise nur selten, das liegt in der Natur des Themas.

      Auf „Lob“, das sowieso nur oberflächlich ist und keine eigenen Anteile des gewonnenen Verständnisses erkennen läßt, weil es sich wie z.B. bei politischen Wahlen lediglich in Worthülsen erschöpft, bin ich nicht wirklich angewiesen. So dürft ihr beide gerne euer Lob wieder zurückverlangen und zurücknehmen, denn ich schreibe hier nicht um Lob und Ehre willen, auch wenn ihr wie selbstverständlich davon ausgeht.

    • InDubioCuiBono: Dein gleich zu Anfang angekündigter Vermittlungsversuch erschöpt sich darin, dich zurückzuziehen, selbstverständlich mit theatralischer Ankündigung. Was hat Rückzug mit Vermittlung zu tun? Oder anders gefragt: Wo in deinem Rückzugsverhalten, daß du damit begründest, den Schmerz eines Konflikts nicht ertragen zu können, hat sich die Vermittlungsfunktion verborgen? Ich kann sie nämlich nirgends finden.

      Im Grunde machst du genau das, was der sich intelligent gebende, aber übergewichtige Oliver Hardy ständig mit dem sich doof stellenden mageren Stanley Laurel macht: Er spielt sich stets als Opfer auf, während er Laurel ständig opfert und verrät, und illustriert sich selbst seine eigene „Unschuld“ mit den Worten: Schau nur, was du mir wieder angetan hast. Damit fühlt er sich überlegen und rein.

    • @ Peter Pan,
      Angesichts dieser Hymne auf die Primitiven sehe ich natürlich Ihre an mich gerichtete Begrüßungsformel von vor ca. einer Woche nun in einem ganz anderen Licht:
      Zitat Peter Pan: „Damit entehrst du dich nämlich selber, weil du damit zeigst, auf welch primitiver Stufe du dich bewegst.“
      Es war in Wirklichkeit als Kompliment gedacht!
      Angesichts Ihrer zweifelsohne korrekten Diagnose meines kulturellen Niveaus bin ich nun im Nachhinein richtig froh darüber, daß ich als Antwort darauf nicht meinen primitiven Trieben freien Lauf ließ sondern mich ausnahmsweise mal so verhielt wie das in meiner primitiven Vorstellungswelt ein Zivilisierter tun würde.
      Zitat W. Schürer: „Schade, daß unser erstes Aufeinandertreffen in diesem Diskussionsforum gleich so massiv ausfallen mußte …möchte ich des lieben Friedens willen davon absehen Ihnen die mir geltende Beleidigung übel zu nehmen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.“
      Ja in uns Primitiven steckt doch mehr als der gemeine Zivilisierte sich vorzustellen vermag. Löbliche Ausnahmen wie Sie bestätigen da nur die Regel.

    • Ich war nur neugierig und habe mir auch diese Seite von Tomatis angeschaut.
      Also von konkreter Sprachvermittlung keine Spur. Es wird stets von Fachkraft geleiert, was in drei Teufels Namen kann man informationsgehalttechnisch mit dem Wort Fachkraft anfangen?
      Welche Art von Klangtherapie, wie sind diese konzipiert, was genau hört man? Fehlanzeige.
      Warum ist der Beschwerdesitz in Luxemburg?
      Das nur mal zu PR-Inhalt der Betreibenden.

      Von wissentschaftlichen Standpunkt sind die hochgepriesenen Therapiemethoden nur durch das Gehörorgan zur Heilung der folgenden Punkten:

      •Lern- und Sprachschwierigkeiten
      •Aufmerksamkeitsstörungen
      •Emotionale Störungen
      •Kommunikationsprobleme
      •Psychomotorische Probleme
      •Tiefgreifende Entwicklungsstörungen
      •Persönliche Entwicklung und Wohlbefinden
      •Optimierung von Stimme und Musikalität
      •Geburtsvorbereitung
      •Lernen von Fremdsprachen

      totaler Quatsch!
      Es ist die Neuroplastizität des Gehirns die alles steuert und nicht das Gehörorgan. Wenn man die genannten Punkte lösen möchte, dann sind Methoden anzuwenden die das Gehirn in einen koherenten (friedlichen, ruhen, stimmigen) Zustand bringen. Die beste beobachtete Methode ist die Meditation. Oder man kann dies durch den natürlichen gesunden Schlafrhythmus die Koherenz wiederherstellen.

      @ waldbaer
      Als eine Art Sekte wie Scientologie zu bezeichnen, ist zu hart. Jedoch unseriös sind die Betreiber allemal.

    • Du meintest: Ich war nur neugierig und habe mir auch diese Seite von Tomatis angeschaut. Also von konkreter Sprachvermittlung keine Spur. Es wird stets von Fachkraft geleiert, was in drei Teufels Namen kann man informationsgehalttechnisch mit dem Wort Fachkraft anfangen? Welche Art von Klangtherapie, wie sind diese konzipiert, was genau hört man? Fehlanzeige. Warum ist der Beschwerdesitz in Luxemburg? Das nur mal zu PR-Inhalt der Betreibenden.

      Ja, genau, warum ist denn deiner Meinung nach der Beschwerdesitz in Luxemburg und was hat das mit der ausführlich beschriebenen Methode zu tun? Und was ist an Luxemburg auszusetzen? Leben da die bösen Menschen?

      Offenbar hast du nur ganz oberflächlich geschaut, um genau das Resultat zu erhalten, das du von Anfang an erwartet hast. Unten links kannst du viele deiner Fragen beantwortet finden:
      Pädagogik des Zuhörens
      Schallleitung
      Funktionsweise
      Das Hörtraining
      Anwendungsgebiete
      Forschungsergebnisse
      FAQ
      Aktuelles

      Dann meintest du noch: totaler Quatsch! Es ist die Neuroplastizität des Gehirns die alles steuert und nicht das Gehörorgan. Wenn man die genannten Punkte lösen möchte, dann sind Methoden anzuwenden die das Gehirn in einen koherenten (friedlichen, ruhen, stimmigen) Zustand bringen. Die beste beobachtete Methode ist die Meditation. Oder man kann dies durch den natürlichen gesunden Schlafrhythmus die Koherenz wiederherstellen.

      Davon, daß das Gehörorgan alles steuern soll, ist nirgendwo die Rede. Wo hast du das denn aufgeschnappt?

      Ohne sich die entsprechende Literatur besorgt und auch gelesen zu haben, sollte man nicht derart vernichtende Urteile fällen, will man von seinen Mitmenschen weiterhin ernstgenommen werden. Schaust du zum Beispiel mal hier:

      https://books.google.de/books?id=I1wn3D8WTIAC&printsec=frontcover&dq=%22Alfred+Tomatis%22&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiRj7zFyqbVAhXLORQKHcj1CYwQ6AEISTAF#v=onepage&q&f=false

      https://books.google.de/books?id=Sr5XrDgaJpUC&printsec=frontcover&dq=%22Alfred+Tomatis%22&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiRj7zFyqbVAhXLORQKHcj1CYwQ6AEILDAA#v=onepage&q=%22Alfred%20Tomatis%22&f=false

      Bei echtem Interesse wird es dir mit Sicherheit leicht möglich sein, dir weitere Informationen zu besorgen. Könnte ja durchaus sein, daß du dich auf diese Weise einiger Vorurteile entledigst, nicht wahr?

      Ach ja, fast vergessen: was genau ist denn an dieser Seite unseriös? Woran machst du das fest? Einfach nur den Begriff „unseriös“ zu verwenden, strahlt wenig Überzeugungskraft aus.

    • Schürer meinte: Angesichts dieser Hymne auf die Primitiven sehe ich natürlich Ihre an mich gerichtete Begrüßungsformel von vor ca. einer Woche nun in einem ganz anderen Licht:
      Zitat Peter Pan: „Damit entehrst du dich nämlich selber, weil du damit zeigst, auf welch primitiver Stufe du dich bewegst.“
      Es war in Wirklichkeit als Kompliment gedacht!

      Nun lehnst du dich schon so weit aus dem Fenster, daß du mir vorschreiben möchtest, wie eine meiner Formulierungen in Wirklichkeit gedacht war. Bemerkenswert. Doch um der Wahrheit willen muß ich dich enttäuschen, auch wenn ich deinen Wunsch, daß man dir statt Kritik Komplimente macht, gut verstehen kann.

      Angesichts Ihrer zweifelsohne korrekten Diagnose meines kulturellen Niveaus bin ich nun im Nachhinein richtig froh darüber, daß ich als Antwort darauf nicht meinen primitiven Trieben freien Lauf ließ sondern mich ausnahmsweise mal so verhielt wie das in meiner primitiven Vorstellungswelt ein Zivilisierter tun würde.

      So weit her ist es offenbar nicht mit deinem kulturellen Niveau, was immer das auch für dich ist. So ist es z.B. immer wieder leicht verwirrend, sich in einem Wechselbad von Duzen und Siezen wiederzufinden. Der Zweck dieses fragwürdigen Spiels erschließt sich mir nicht.

      An dieser Stelle sei angemerkt, daß mit den Primitiven nicht die primitiven Völker der sogenannten Dritten Welt gemeint sind, sondern die von Zivilisationen weitgehend unbeeinflußt blieben. Dein narzißtisches Streben ist so unübersehbar, daß es auffallend lächerlich wirkt, wie du krampfhaft versuchst, Kritik in Komplimente zu verwandeln. Funktioniert das wirklich und hilft es wenigstens ein bißchen? Natürlich nicht, denn bei solchen fragwürdigen Manövern geht es einzig darum, das Gesicht vor dem Publikum zu wahren. Dabei stellst du dich derart unbeholfen dann, daß es jeder durchschauen muß. Das birgt Grund zur Hoffnung, denn du bist darin offenbar noch nicht so sehr geübt und trainiert, daß du nicht wieder umkehren könntest.

    • @ Peter Pan,
      Zitat Peter Pan: „Nun lehnst du dich schon so weit aus dem Fenster, daß du mir vorschreiben möchtest, wie eine meiner Formulierungen in Wirklichkeit gedacht war.“
      Wie kommen Sie denn da drauf? Es käme mir nicht in den Sinn jemandem vorzuschreiben wie seine Formulierungen in Wirklichkeit gedacht waren. Ich hatte angesichts Ihrer Hymne auf die Primitiven da nur eine mögliche alternative Interpretation der zitierten Aussage gesehen. Ich kenne Sie ja noch nicht so gut um wissen zu können, daß Sie ein und denselben Begriff mal so und mal so verwenden. Wie es Ihnen grade in den Kram paßt. Die Deutungshoheit wie das von Ihnen gesagte zu interpretieren ist mache ich Ihnen selbstverständlich nicht streitig.
      Zitat Peter Pan: „ Bemerkenswert. Doch um der Wahrheit willen muß ich dich enttäuschen, auch wenn ich deinen Wunsch, daß man dir statt Kritik Komplimente macht, gut verstehen kann.
      Keine Sorge, ob Sie mich kritisieren oder loben ist mir Jacke wie Hose.
      Zitat Peter Pan: „So weit her ist es offenbar nicht mit deinem kulturellen Niveau, was immer das auch für dich ist. So ist es z.B. immer wieder leicht verwirrend, sich in einem Wechselbad von Duzen und Siezen wiederzufinden. Der Zweck dieses fragwürdigen Spiels erschließt sich mir nicht.“
      Mir auch nicht. Jetzt müßten Sie mir nur noch belegen wo ich das Betreiben dieses fragwürdigen Spiels gefordert hätte. Sie bestehen doch auch immer unerbittlich darauf, daß jede nebensächliche Bemerkung eines Diskutanten mit einer ausführlichen Quellenangabe belegt wird.
      Zitat Peter Pan: „ Dein narzißtisches Streben ist so unübersehbar, daß es auffallend lächerlich wirkt, wie du krampfhaft versuchst, Kritik in Komplimente zu verwandeln.“
      Das war nicht meine Absicht (siehe meine Anmerkungen zu den ersten beiden Zitaten).
      Zitat Peter Pan: „Funktioniert das wirklich und hilft es wenigstens ein bißchen? Natürlich nicht, denn bei solchen fragwürdigen Manövern geht es einzig darum, das Gesicht vor dem Publikum zu wahren. Dabei stellst du dich derart unbeholfen dann, daß es jeder durchschauen muß. Das birgt Grund zur Hoffnung, denn du bist darin offenbar noch nicht so sehr geübt und trainiert, daß du nicht wieder umkehren könntest.“
      Ihre Aussage trieft nur so von Arroganz. Anstatt darauf einzugehen erlaube ich mir, Sie selbst zum Thema arrogante Anmache zu zitieren:
      Zitat Peter Pan: „Oje, mein lieber Specht, da hast völlig umsonst versucht, einen Kontrahenten kleinzumachen, indem du herabsetzendes Mitleid (im Sinne von: ach du armer, du tust mir ja soooo leid, was bin ich froh, daß ich nicht so unwissend, blöd, naiv bin wie du) darstellst. Sowas mag ich gar nicht, das ist Heuchelei pur, die einzig einer lächerlichen und kurzfristigen Selbsterhöhung dient. Du hast meine Weltanschauung begriffen? Hast du noch mehr solche Anmaßungen drauf? Ich fürchte, du hast nicht mal einen Bruchteil dessen gelesen oder realisiert, was meine Weltanschauung ausmacht. Das ist genau die Art Überheblichkeit, die esoterische Literatur gewöhnlich vermittelt. Und sie merken’s nicht mal …“
      Dies war Ihre Erwiderung auf den Einwurf eines anderen Diskussionsteilnehmers der nicht von Arroganz triefte. Bei dem man noch nicht mal mit dem Elektronenmikroskop auf der Suche nach Überheblichkeit fündig werden würde. Ich zitiere: „Oje, lieber Peter Pan. Jetzt fange ich erst an, Deine Perspektive auf das Leben zu erkennen.“ So lautete das im Original. Und nicht so wie sich Peter Pan an dieser Stelle erlaubt hatte dem Zitierten vorzuschreiben, wie seine Formulierung in Wirklichkeit gedacht war. Nämlich angeblich so: „im Sinne von: ach du armer, du tust mir ja soooo leid, was bin ich froh, daß ich nicht so unwissend, blöd, naiv bin wie du“. Soweit ich aus den bisherigen Beiträgen von Ihnen, die ich gelesen habe schließen kann, verfügen Sie ja über profundes Halbwissen was weit verbreitete menschliche Schwächen in unserer Gesellschaft anbetrifft. An dieser speziellen Stelle fällt mir hierzu folgendes auf – und damit Sie mich nicht interpretieren müssen und dabei vielleicht falsch liegen – zitiere ich wieder direkt aus Ihrem profunden Wissensschatz.
      Zitat Peter Pan: „Sind in einer Kritik Hinweise verborgen, die unser gewohntes Selbstverständnis, das gewöhnlich ein reduziertes ist, bedrohen könnten, neigen wir dazu, diese Kritik erst gar nicht an uns herankommen zu lassen, um uns nicht mit ihr in allen ihren Aspekten auseinander setzen zu müssen. Das bedeutet, daß wir es uns in einem solchen, als immense Bedrohung wahrgenommenen Fall gar nicht leisten können, auf alle angeführten Inhalte oder Kritikpunkte einzugehen, und sie deshalb gar nicht erst wahrzunehmen pflegen:“
      Indem Sie „Oje, lieber Peter Pan. Jetzt fange ich erst an, Deine Perspektive auf das Leben zu erkennen.“ umformulierten in „ach du armer, du tust mir ja soooo leid, was bin ich froh, daß ich nicht so unwissend, blöd, naiv bin wie du“ haben Sie dieses Nicht-Herankommenlassen der Kritik zur Verteidigung gegen die Bedrohung Ihres reduzierten Selbstverständnisses mustergültig vorgeführt.

    • Der Beschimpfer verrät von seiner Psyche in seinen Beschimpfungen immer ganz offen, in welchem Stadium der psychologischen Entwicklung er sich gerade befindet.
      Wer so offen schimpft, ist aber aufrichtig- immerhin, doch er sollte lernen, dass er sich damit am meisten selber schadet. Was mich daran stört, bzw. mir leid tut, ist das Düstere, Humorlose dabei. Ich wünsche dem Beschimpfer, dass er irgendwann darüber lachen kann.

    • Gestern noch hab ich meiner Freundin erzählt, dass das nix wird mit nem Wechsel. Denn selbst Leute, die was geblickt haben, können auch nicht mehr als seitenweise klugscheißen und diskutieren.
      Und siehe da: seitenweise Klugscheißerei. (;
      Ich lach mich schlapp! (Oder besser gesagt: Wir)

    • @ Felix, Specht,
      der hier demonstrierte Mangel an Humor ist wirklich schon fast furchteinflößend. Dabei dachte ich immer Intelligenz und Humor gehören irgendwie zusammen. Und daß er direkt unintelligent wäre so wie er humorlos ist kann man ja nun auch nicht behaupten.
      Das Umbiegen der Beschimpfung in ein Kompliment war ja nun wirklich nur witzig gemeint. Zwar mit ein wenig bissigem Humor, aber doch nicht so schwer erkennbar.
      Es sei denn man sieht sich nur von lauter in ihrer Entwicklung schwer geschädigten Mitmenschen umgeben. Bei denen kann man ja nicht vermuten, daß sie witzig sein wollten.

    • @ W. Schürer

      So sieht das aus: Intelligenz und Humor gehören zusammen.
      Deshalb lache ich darüber ja nun nicht.
      Ich danke Ihnen trotzdem – die Meinung eines Außenstehenden ist durchaus interessant. (;

    • Das mit dem Humor interessiert mich nun gerade auch sehr, weil Humorlosigkeit mir so völlig fremd ist. Ich könnte ohne Humor in meinem Leben gar keinen Sinn erkennen. Anders gesagt: Ich habe keine Vorstellung, wie das Leben sich ohne Humor anfühlen könnte. Kann das überhaupt irgend jemand aushalten? Humor braucht man doch auch als Zuflucht und wenn es beim besten Willen nicht mehr lustig sein kann, dann steht noch die Trauer zur Verfügung. Humor und Trauer- das sind die bergenden, befreienden Zufluchten aus der Qual.

    • Specht behauptete am 26. Juli 2017 um 15:31 folgendes:

      Der Beschimpfer verrät von seiner Psyche in seinen Beschimpfungen immer ganz offen, in welchem Stadium der psychologischen Entwicklung er sich gerade befindet.

      Und das wäre konkret? Und nach welchem psychologischen System kategorisiert?

      Wer so offen schimpft, ist aber aufrichtig- immerhin, doch er sollte lernen, dass er sich damit am meisten selber schadet. Was mich daran stört, bzw. mir leid tut, ist das Düstere, Humorlose dabei. Ich wünsche dem Beschimpfer, dass er irgendwann darüber lachen kann.

      So deutlich, wie du hier deinen autoritären Charakter offenbarst, entlarvt sich dein angeblicher Humor als reine Pose: Er (wer immer das auch sein soll) soll Lernen, was du ihm vorschreibst? Das ist doch mal ehrlich! Oder hattest du das jetzt wieder ganz anders gemeint, als es da zu lesen steht?

      Wenn jemand düstere Situationen beschreibt, muß er das natürlich so machen, daß sie hell und licht erscheinen, nicht wahr?

      Mein Lachen kannst du über dieses Medieum selbstverständlich nicht wahrnehmen, oder? Worin sich dein angeblicher Humor zeigen soll, kann ich ebenfalls nicht wahrnehmen, denn du reagierst gewöhnlich äußerst empfindlich auf Kritik an deinen Behauptungen.

      Specht, du kannst dich vielleicht vor dir selber verstecken, aber du mußt schon auch damit rechnen, daß deine Texte analysiert werden. Viel Analyse ist dazu gar nicht notwendig, wie ich hier gezeigt habe. Selbstverständlich rechne ich nicht wirklich damit, daß du bereit bist, das nachzuvollziehen, schon gar nicht damit, daß du auf Kritik auch einmal ehrlich eingehst.

      Weißt du, im Grunde sind wir doch alle der Ansicht, daß auf dieser Welt einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Doch die allermeisten Ursachen, die in diesem Forum seit Jahren geschildert werden, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, weil sie sich erstens alle mehr oder weniger widersprechen und weil die angeführen Argumente und dürftigen Belege einer Überprüfung bei näherer Betrachtung nicht standhalten. Die eigentliche Ursache, nämlich die charakterliche Verfaßtheit der meisten heutigen Menschen, wird von fast allen Betroffenen weitgehend ausgeblendet. Kann ich sehr gut nachvollziehen, ich habe nämlich niemals vergessen, wie ich selber einmal drauf war, bevor ich erkannte, daß ich mich selbst verleugnet habe, indem ich verschiedenen Identifizierungen erlag, natürlich wie alle ohne es zu bemerken. Wenn man von Klein auf nichts anderes kennt als die erlernte Identität, dann kann man gar nicht anders, man muß sie erstmal für das eigene Selbst halten. Kein Mensch möchte, daß man ihn nicht so sieht, wie er gerne gesehen werden möchte. Die einen können durchsetzen, daß sie so gesehen werden, wie sie glauben zu sein und wie sie sich täglich durch ihre Posen darstellen, andere können das nicht, weil ihnen die Macht dazu fehlt. Sie können sich daher nur unterwerfen oder weggehen. Ich habe für mich das zweite gewählt, denn Unterwerfung kommt für mich nicht mehr in Frage, das habe ich schon ausprobiert und es hat mir nicht geschmeckt. Bei dir und vielen anderen hier scheint aber immer wieder die Forderung nach Unterwerfung unter ihre eigenen Vorstellung durch, ob es jetzt die eigene Person betrifft oder die eigene Überzeugung. Nicht ohne Grund stammt der Begriff „Person“ vom griechischen persona ab, das soviel wie Maske bedeutet und eigentlich die im antiken Griechenland verwendete Maske der Schauspieler war. Daher schreibt Schopenhauer in seinem Stachelschwein-Text ganz richtig: »Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Höflichkeit und feine Sitte.« Man verlangt stets Wohlverhalten von seinen Mitmenschen, weil man sich damit vor einer ehrlichen Ausdrucksweise geschützt glaubt. Wer sich wohl verhält, der sagt keinem Mitmenschen, daß er seine Posen durchschaut, daß ihn seine Darstellung nicht überzeugt.

      Wie gesagt, Humor konnte ich in deinen Texten bislang noch keinen feststellen, nicht einmal ansatzweise. Da du das mit Sicherheit anders siehst, wird es dir gewiß ein Leichtes sein, entsprechende Textstellen zu zitieren, die deinen angeblichen Humor belegen. Du kannst auch in meinen Texten keinen Humor finden, da ist auch keiner, ich bin ein sehr ernsthafter Mensch, der, wenn er etwas vorträgt, nicht das Befürfnis hat, seine Ausführungen mit humorvollen Anekdoten anzureichen, nur damit das Publikum was zu Lachen hat. Meine Themen sind nicht zum Lachen, deshalb will ich sie auch nicht humorvoll betrachten, denn dazu ist das Thema zu ernst und meine empfundene Betroffenheit zu direkt und echt. Letztendlich stellt diese Pseudo-Kritik doch nur wieder eines deiner üblichen Abwehrmanöver dar: Durch die „Feststellung“, ich hätte keinen Humor, hoffst du, mich leichter ignorieren zu können. Es gelingt dir aber offenbar nicht einmal, dein Versprechen, mir nicht mehr zu antworten, einzuhalten. Inzwischen hast du mir gegenüber ein deutlich sichtbares Feindbild aufgebaut. So bekommt dein Tag Struktur 🙂

    • „Du wärst gar nicht hier, wenn unsere Vorfahren kein Fleisch gegessen hätten, denn es gab oft gar nichts anderes.“
      Geht es noch faktenfreier? Da begann wohl die Nahrungskette beim Kaninchen? Ich fordere Sie auf (so wie Sie das ja auch immer tun) diese offensichtlich schwachsinnige Behauptung mit Belegen zu untermauern.

      „Ich würde solche dieses Reaktionsmuster, öffentliche Beteuerungen an deiner Stelle noch mal überdenken,…“
      Kann bitte jemand diese Aneinanderreihung von Worten so umkrempeln daß daraus ein verständlicher Satz der deutschen Sprache wird?

      „Deine häufig wiederholte Nicht-Betroffenheit (z.B. was du von mir denkst, ist mir Jacke wie Hose)“
      Einspruch: das Urheberrecht hierfür habe ich! Aber ich bezweifle nicht, daß diese meine subjektive Haltung bezüglich Ihres Lobs oder Ihrer Kritik hier allgemeingültig sein könnte. Insofern bestehe ich nicht darauf diese Haltung exklusiv für mich in Anspruch zu nehmen.

      „Zudem glaube ich eine ungetrübtere Wahrnehung und mit Sicherheit ein klareres Denken an mir beobachten zu können, seit ich die Aufnahme von Kohlehydraten weitgehend reduziert habe.“
      Da haben wir ja richtig Glück gehabt. Gar nicht auszudenken was Sie hier geboten hätten als Sie noch lupenreiner Couchpotato waren.

  4. Die Idee, diesen Beitrag hier nochmal aktuell anzubieten, finde ich gut.

    Im Zuge dessen, dass bei aktueller MMM36 auch auf Youtube gerade eine offenkundige links-rechts-Irritation bei einigen Menschen vorherrscht, könnte es vielleicht auch gut sein, Teile dieser 2012 Aussage nochmal unter die Menschen bei Youtube zu bringen.

    Was atemberaubend und oft kennzeichnend für den Sprachstil 2012 gewesen gewesen ist: die Geschwindigkeit und der Wortwitz des Videos.

    Die Menschen, welche einen einigermaßen wachen Geist haben und für sich klare Vorstellungen und Definitionen von Rechts und Links haben, werden mit dem Inhalt und der Geschwindigkeit des Videos gut oder angemessen zurecht kommen können.

    Den Menschen, die allein schon durch regelmäßige Konzernmedienindoktrination besonders durchlässig für äußere Steuerung geworden sind, werden mit dem 2012 Beitrag wenig direkt anfangen können.

    Ich verlinke kurz zu dem Beitrag „Ken Jebsen in Aachen 12.12.2016“:

    https://www.youtube.com/watch?v=3Kew6v5uzd0
    NSC #63: Ken Jebsen in Aachen. „Gegen Casinokapitalismus und Krieg.“

    Der Grund für die Verlinkung ist: dort gibt es unsagbar viele Zwischenrufe. In Gänze inhaltsleer und kaum offen für Kommunikation.

    Diese Personen, die da schwarz gekleidet etwas rufen, was denen bei Nachfrage schon unmöglich war, näher zu erläutern…

    diese Personen sind aktuell vielleicht (noch) zu stark manipulierbar, aber es gibt unterschiedliche Sorten von Menschen und Wissensständen,

    die bei MMM36 folgende Kommentare ( auszugsweise) loslassen:

    Rene Kulmer:
    Ken du Rechtspopulist ähhh Linkspopulist. Aber eigentlich egal, denn so eine Verklärung einer gewissen Seite (also diesmal links) endet immer in der Diktatur! Ob diese von Stalin, Ken 😆 oder Mussolini angeführt wird ist eigentlich egal, denn ihr seit alle gleich schlimm! Seit Ken sich seine Linken wieder zurück erarbeitet hat und die Kontaktschuld erloschen ist, sind wieder alle Anderen rechts und Fakenews. Ich dachte Kontaktschuld gibt es nicht mehr und KenFM ist echter und anderer Journalismus, der jeden befragt (ausser er ist nicht auf Genossen-Linie 😂 das ist ja klar). Jetzt ist sie aber wohl wieder im kommen was? Oder man redet gar nicht mit den Anderen, armselig (und kommt mir nicht mit Gesprächen die ewig her sind). Darüber sollte man sich einmal Gedanken machen.

    Der kann zumindest falsche Zusammenhänge herstellen und ist damit schon auf einem höheren Bildungsniveau anzusiedeln, als die Zwischenrufer in Aachen.

    Karl Ascg:
    +KenFM
    Du siehst doch selbst dass die linke Opposition keine Alternativen bieten kann, außer mehr Staat,mehr Bürokratie und mehr verpulverte Steuergelder. Ein gutes Beispiel war und ist die ach so progressive,waschechte sozialistische Syriza Partei in Griechenland. Was haben die verändert außer mehr Diäten für die Funktionäre und mehr Kohle für die Bürokratenkaste zu scheffeln. Rechts bzw Linksdenken ist Schnee von Gestern. Heutzutage kämpfen also Globalisten vs. Patrioten. Wir dürfen nicht zulassen dass das patriotische Lager in die Hände der Radikalen landet!

    Auch Karl Ascg kann mehr gerade Sätze sagen, als die Personen in Aachen durch Zwischenrufe, aber ich schätze diesen Menschen auch so ein, dass er über 90% des Beitrages von 2012 gedanklich nicht aufnehmen und verarbeiten könnte.

    EinfachErwin
    Herr Jebsen scheint auf dem linken Auge ein wenig blind zu sein. Ich habe einige Interviews mit Linken gesehen und die schwafelten da zusammenhanglose Sätze und konnten nicht vernünftig argumentieren. Und wenn man so ein Schwachkopf ist, dann zündet man Autos an, egal wem diese gehören. Klar haben sich da alle untergemischt, die Frage ist wer die organisierten Aktionen geplant und durchführt hat.

    Es gibt noch zig Beispiele dort zu finden. Ich habe nur drei Stück ausgewählt, um mal Unterschiede im Wissen und Verstehen dort deutlich zu machen.

    Bei diesem EinfachErwin besteht die Aussage „ich habe Interviews mit Linken gesehen“ schon am Anfang. Es ist nicht ersichtlich, wer diese Interviews gefilmt hat und woher klar war, dass die Personen „links“ waren ; wurde es zu Beginn des Interviews als Einleitung erwähnt? Waren die Personen so gekleidet, dass es sich vermuten ließ?… im Grunde ist nichts erkennbar, wie verlässlich diese Aussage ist.

    Was mein Gedanke dazu wäre:

    Das Thema in der Tiefe nochmal anzusprechen:
    Was ist links? Wie kleiden sich die Menschen typischerweise ( früher) ? Welche Werte vertreten die linksdenkenden Menschen? Wie sind linksdenkende Menschen politisch aktiv? Welche Gruppen von Linksdenken gibt es ( friedliche, gewaltbereite, diskussionsfreudige etc.)

    Und wie ist das Ganze bei den Rechten ebenfalls zu sehen?
    Welche bekannten Gruppen gibt es da? Wer repräsentiert Rechts?

    Und dann, wenn so diese grundsätzlichen Unterschiede erklärt sind, zu dem Thema „Deutungshoheit“ kommen, was die Konzernmedien so aus diesen typischen Begrifflichkeiten gemacht haben.
    Wie das Thema immer weiter geschichtlich und medial verunstaltet worden ist.

    Und dann auch den Bezug zu G20 nochmal aufgreifen.

    So könnte ich mir vorstellen, dass theoretisch Menschen wie „EinfachErwin“, „Karl Ascg“ , „Rene Kulmer“ evtl. sich eher abholen lassen – oder Menschen, die noch einen Schritt weiter sind, als die drei Genannten.

    Denn durch portionsweise Wissensvermittlung können manche Menschen andocken, denen das selbstständige Denken wesentlich schwerer fällt, als den meisten aufgeklärten Menschen.

    Und das ist ja die Schwierigkeit. Die mediale Oberhand haben bisher noch , was die Reichweite angeht, die Konzernmedien.
    Inhaltlich gesehen ist kein Vergleich mehr mit den neuen / alternativen Medien möglich. Da ist Qualität und Aufklärung schlecht vergleichbar mit oft verkürzten Inhalten und gesteuerten Verblödungsangeboten.

    Es ist ein Stückweit wieder wie in der Schule. Also Menschen etwas beibrigen, etwas lehren. Nur mit dem Unterschied, dass in der Schule oft ja so benotet wurde, wenn eine Leistung der Vorstellung des Lehrers entsprochen hatte oder nicht.

    Und hier geht es um Aufklärung von Zusammenhängen. Die verstehen viele Menschen (noch) nicht.

    Es könnte denen zwar auch gesagt werden, lest „Gustav Le Bon“ oder ähnliches. Aber die drei Zitate, welche ich als Beispiel ausgewählt habe, vermitteln mir das Gefühl, dass diese Menschen da nicht abzuholen wären – es lässt sich aber nicht zwingend ausschließen, dass neben einem Mix aus Aufklärung, zur Vertiefung auch Bücherhinweise von Vorteil sind.

    Was mir sonst noch als erste Gedanken zu dem Video von 2012 kam:

    Es wird garnicht gesagt, welche Sorte Menschen sich kontinuierlich rechts-links steuern lässt.

    Es gibt zwar die Beispiele mit dem Autoreifen, dass bei Aquaplanning ( also politischen Umweltfaktoren) immer die Reifen möglichst noch Platzen, der Reifenhersteller welche verschenkt, die später zur Pflicht werden.

    Oder dem Fahrlehrer am Telefon, der vier Personen in zwei Autos durch Hinweise zum Museum lotsen soll.

    Oder den Erklärungen, dass Jemand der links gestartet ist, oft rechts wird, oder umgekehrt.

    Was da fehlt, bzw. bei einer erneuten Bearbeitung des Inhalts kommen könnte:

    Achtsamkeit – Bewusstsein – Meditation

    Das sind erstmal drei wesentliche Punkte, welche den Menschen zur Entspannung und in die Ruhe versetzen können. Das ist empirisch belegt:

    Jon Kabat Zinn hat es z.B. nachgewiesen – es gibt auch andere Beispiele. Ich hab mal Jon Kabat-Zinn ausgewählt.
    http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html

    Es gibt auch einen empfehlenswerten Film „Der Revolution der Selbstlosen“ ( bei Arte) , wo z.B. in einer Schule in Detroit regelmäßig meditiert wird und die Gewaltbereitschaft der Schüler nachgelassen hat – sehenswert.

    Es geht parallel auch um Konsumverzicht. Der Film verbindet verschiedene Elemente.

    Was auch noch in Bezug auf Bewusstsein, Achtsamkeit, Meditation mir bei dem 2012-Video in den Sinn kam,

    ein Zitat von Hans-Peter-Dürr :https://www.youtube.com/watch?v=lrgQakHPRP8&t=6m46s

    Wir sind eigentlich gestaltbar. Die Potenzialität ist für mich das Geistige, was wir Geist nennen. Auch Einheitlich. Es gibt nicht linke Hälfte und rechte Hälfte des Geistes. Immer einheitlich. Wie aus einem Gedanken. Nein. Aus einer Ahnung sollte ich sagen. Eine Ahnung am Anfang, aus der sich konkrete Gedanken bilden. Hier in unserm Kopf. Aber die Frage, warum dieser Gedanke und kein Anderer? Das ist nicht vorherbestimmt.“

    als auch Hans-Peter-Dürr: https://www.youtube.com/watch?v=lnA7m0IxnUs&t=37m35s

    Wir stellen nun fest, dass eine komische Geschichte da ist, dass wir hier eine andere Logik haben. Eine Logik, die wir hier immer verwenden : ist es richtig oder falsch; ja oder nein – und wir denken, dass ist eben das natürliche. Das gilt aber nur für unsere Lebenswelt. Ja oder nein. Die Logik, die wir hier entdecken ist unendlich vielfältig zwischen Ja und nein gibt es alle Abstufungen..

    Was mir auch eingefallen ist dazu: Hans-Peter-Dürr: ( finde das Zitat gerade nicht – ist auch irgendwo bei der Physik des Möglichen – suche ich noch raus) , dass (sinngemäß) alles mit allem verbunden ist, es aber nicht manifestiert ist, sondern nur eine Form hat – was schwer vorstellbar ist, also ein „Träger“, der noch keine Gestalt hat, der dann in dynamischen Prozessen Gestalt annimmt.

    Was ich an anderer Stelle noch geschrieben habe hier, zitiere ich gerne auch nochmal :
    https://www.youtube.com/watch?v=ThSw35uxH64&t=46m39s ( Gunther Schmidt)

    Da ist der Utilisationsansatz von Milton Erickson die zentrale Hilfe geworden. Für mich, aber ned nur für mich; also wie kann ich das nutzbar machen? Wie kann ich auch womöglich Aussenreize, die mich bisher fix und fertig gemacht haben; von denen ich dachte – bei einem Burnout-Kandidat ist beispielsweise bei uns in der Klinik ; es ist immer so, dass die natürlich sagen : „die Situationen haben uns gestresst. “ Kann man doch verstehen. Die Situation an sich kann es nicht sein. Oder wenn Jemand sagt : „ich hab so viel Druck“ – Ja hat sich da der Luftdruck verändert? Ich bitte Sie, da hat sich doch nicht der Luftdruck verändert. Es ist eine selbsthypnotische Leistung. Allerdings wird sie nicht als solche erlebt und gewürdigt. Sondern was wir da an Netzwerken aktivieren, eingeladen durch die Aussenreize, das macht uns dieses Problem.

    Da habe ich aber mehrere Chancen andere Antworten an die gleichen Reize zu knüpfen. Und dafür mache ich noch zwei Beispiele und dann lasse ich Sie in Ruhe zur Mittagspause gehen.

    Also nehmen wir an, Sie haben wieder irgendnen Stress; etwas von innen wieder, das sie überflutet werden, oder etwas von aussen: das Sie bedroht werden; dann werden Sie zu jemand anderem.

    Das läuft deswegen so leidvoll, weil es unwillkürlich läuft, ohne willentliche Einflussmöglichkeit. Nicht wegen des Phänomens selbst. Wenn Sie also eine Veränderung wollen, wäre schon eine kleine Musteränderung, das was bisher unwillkürlich lief, nun willentlich absichtlich, verstärkt zu machen; weil dann kriegen Sie willentlichen Einfluss drauf.

    Ich mach das manchmal so mit so Metaphern: Aussem Wildwestfilm. … in jedem gescheiten Wildwestfilm muss irgendwann die Postkutsche durchgehen. Ist die ethische Pflicht des Wildwestfilms. … die wilden Gäule; was ist dann aber da drin? Die unwillkürlichen Prozesse.

    Die galoppieren wie die wahnsinnigen Richtung Fels oder womöglich in den Abgrund. Da drinnen sitzen meistens irgendwelche Leute; meistens attraktive Frauen, die dann spitze Schreie ausstoßen und so weiter, ne. Aber das ist ja alles nur ein Vorwand, damit dann der Hero reingeritten kommt, ne.

    Und was macht der Hero? Der geht aber nicht hin und sagt zu den Gäulen: „Nein, nein, nein. Ruhig.“ Der sagt auch nicht : „Galoppieren ist ganz gleichgültig.“ – was man aus autogenen Trainingstraditionen kennt, gell. Der stellt sich auch nicht hin und sagt: „Aufhören mit Galoppieren.“, weil dann wäre er platt. Der reitet erstmal in der gleichen Geschwindigkeit wie die, oder? In the same pace. Und dann, was macht er dann? Dann springt er auf die und reitet mit denen auf den Abgrund zu – ist weder suizidal noch masochistisch – sondern bloß, damit er im gleichen Rhytmus allmählich die Zügel kriegt und dann büp büp büp büp – allmählich umlenkt. Mit kleinen, unterschiedsbildenden Schritten. Das ist des, was wir mit den kleinen Unterschieden hier meinen. Dann wirds besser, ne.

    Warum zitiere ich das? Weil es das Thema unwillkürliche Prozesse beschreibt. Unwillkürlich entstehen dann, wenn ich zwischen links und rechts ( politisch oder allgemein orientierungsmäßig gesehen) nicht mehr unterscheiden kann und mich steuern lasse, ohne bei Bewusstsein zu sein.

    Und in diesem Zitat ( wie dem allgemein sehenswerten Vortrag) wird auf die Möglichkeit der Einflussnahme auf unwillkürliche Prozesse eingegangen. Letztlich also ein Bewusstsein dafür erzeugen lernen, sich seiner eigenen Trigger bewusst zu werden, die von aussen aktiviert werden können.

    Und in dem Moment, wenn Menschen wie „EinfachErwin“, „Karl Ascg“ , „Rene Kulmer“ und viele Andere dies erkennen, dass es die Möglichkeit der Gestaltung, Bewusstheit , Selbsterkenntnis und differenzierten Rechts- Links-Wahrnehmung gibt – in dem Moment ist die Potenzialität zur Gestaltung der Welt durch viele Menschen exorbitant erhöht.

    Ich hab diese Ideen öffentlich geschrieben – vielleicht ist das eine oder andere davon für Sie von Interesse und Inspiration, Herr Jebsen.

    Freundliche Grüße

    • Danke für die Verlinkung der Aachen -Rede von Ken. Die kannte ich noch nicht. Ken Jebsen in Hochform. Leider mit einem bitteren Wemutstropfen für mich. Als er nämlich ab Minute 35 zum Vegetarismus befragt wird, nennt er nur die üblichen Vorurteile gegen Vegetarier bzw. Veganer. Zum Beispiel behauptet er, sie kümmerten sich „nur“ um Tiere und nicht um Menschen. Er sieht, ähnlich wie Ganser, anscheinend den direkten Zusammenhang aller Art von Gewattaten und ihre grundsätzlichen großen Auswirkungen auf die Menschheit und die ganze Welt immer noch nicht. Und dies, obwohl er sogar hier mehrmals Gandhi zitiert und an anderer Stelle Tolstoi und auch das Bibelzitat „Du sollst nicht töten“ schon ausdrücklich zitiert hat und sich selbst hier weiter vorn auch als „radikalen Pazifisten2 bezeichnet, wenn ich das richtig mitbekommen habe.
      Ich werfe Ken Jebsen nicht vor, dass er noch nicht so weit ist, dass er auf das Tiere-Vernutzen verzichtet. Aber er sollte das dann auch zugeben und sich nicht selbst mit seiner traditionellen Tiervernutzerkultur als den „Gerechteren“ hinstellen und sich damit verteidiegen, dass er jene mit ungererchten Vorurteilen angreift.
      Lieber Ken! Mit Fleischessen und Lederschuhen bist Du kein radikaler Pazifist!

    • Noch etwas zu den anderen unsäglich dummen Angriffen auf Ken: Ich finde es immer wieder geradezu gruselig, wie perfekt Verhetzung in unserer Gesellschaft funktioniert. Und es sind ja auch nicht ursprünglich die MSM, die Verhetzung praktizieren, sondern sie benutzen diese psychotische Erscheinung in unseren Menschengesellschaften im Auftrag der Herrschenden. Es läuft für mich immer wieder auf das selbe hinaus: Wir müssen alle auch unsere eigene Psyche unter die Lupe nehmen!

    • @ Specht:

      etwas zu Ganser; vielleicht kennen Sie das Interview noch nicht:
      Bewusstsein schafft Lebensfreude – Dr. Daniele Ganser im Gepräch – (Hamburg/Mai 2017)
      https://www.youtube.com/watch?v=C4wAOweRQM4&t=47m05s

      Beim Snowboarden und Skifahren ist es ja nicht so stark. Aber es kann zum Dogma werden, wenn einfach die eine Gruppe sagt: „Alle die Skifahren, die sind einfach nicht cool. Das geht garnicht. Und alle, die halt die andere Gruppe sind.. – ich beobachte einfach immer wieder dogmatische Strukturen, zum Beispiel beim Essen streiten denn die Veganer mit den Vegetariern, weil es halt irgendwie – oder wenn noch ein Fleischesser dazu kommt, gibt’s schon fast Krawall. Das habe ich beobachtet. Real beobachtet. Ich persönlich bin Vegetarier, werd nicht Veganer, aber – und da sag ich, wenn ich zurückkomme auf diese Frage: sagen Sie Jemand, der schon eigentlich ausgelastet ist, durch das Leben und keine Zeit hat für Achtsamkeit. Dann sag ich: dann ist es so. Also ich würde nie Jemandem sagen, Du musst dieses oder jenes tun. Ich würde ihn ganz frei lassen und sagen: Nur wenn Du dich dafür interessierst, weil Du gehört hast, Achtsamkeit ist was interessantes, dann sage ich : es gibt diese oder jene Möglichkeit. „

      Ist in jedem Fall ein sehenswertes Interview. Ich hab Ihnen das geschrieben, weil ich den Eindruck hatte, Sie kannten das Interview mit der Meinung Gansers zum Thema Essen noch nicht. Das wird dort übrigens noch mehrfach thematisiert.

      Er befürwortet grundsätzlich den freien Willen. Und ich denke, dies ist zugleich Entspannung; kann aber auch Herausforderung werden, wenn es um knifflige Themen geht.

      Lieben Gruß

    • Aber ich habe mir das Video trotzdem noch angeschaut. Ich würde auch nicht zu jemandem sagen: Du musst jetzt vegan werden. Aber nicht, weil es mir völlig egal ist, wie Herrn Ganser es nach eigener Aussage egal ist, ob jemand Fleisch isst, oder nicht.
      Sondern, weil ich weiß, dass das so oder so sinnlos ist und dass ein erzwungener Entschluss nichts wert ist. Wenn sich jemand zwingt, oder zwingen lässt, vegan zu werden, dann wird er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang wieder zu seinem ehemaligen Ernährungsstil zurückkehren.
      Was ich übrigens bei Herrn Ganser auch nicht nachvollziehen kann und unlogisch finde: Er selber isst kein Fleisch, weil er findet, dass das mit Leiden zu tun hat, aber wenn andere Fleisch essen, ist ihm das völlig egal.
      Außerdem sind Milchprodukte genauso mit Ausbeutung, Qual und Tod für Tiere verbunden, wie das Fleischessen. Da hat Herr Ganser nicht so genau hingeschaut, wie bei seinen historischen Recherchen.
      Ich erlaube mir nur, zu behaupten, dass das Fleisch-Essen und Tiere-Vernutzen nicht in eine friedliche und gerechte Welt führen kann.

    • Specht meinte: Ich würde auch nicht zu jemandem sagen: Du musst jetzt vegan werden. Aber nicht, weil es mir völlig egal ist, wie Herrn Ganser es nach eigener Aussage egal ist, ob jemand Fleisch isst, oder nicht. Sondern, weil ich weiß, dass das so oder so sinnlos ist und dass ein erzwungener Entschluss nichts wert ist. Wenn sich jemand zwingt, oder zwingen lässt, vegan zu werden, dann wird er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang wieder zu seinem ehemaligen Ernährungsstil zurückkehren.

      Hier besteht grund zu der Befürchtung, daß du in deinen Worten nicht ganz aufrichtig bist. Du drückst folgenden Sachverhalt aus: Wenn ich wüßte, daß ich die Leute dazu zwingen könnte, keinerlei Tierprodukte zu verzehren, würde ich’s tun, obwohl ich genau weiß, daß es keinen Sinn macht, sowas erzwingen zu wollen. Damit bekundest du, daß du den Willen eines Menschen nicht respektieren würdest, weil er nicht deinen eigenen Überzeugungen entspricht. Das wiederholst du hier nochmal mit anderen Worten:

      Was ich übrigens bei Herrn Ganser auch nicht nachvollziehen kann und unlogisch finde: Er selber isst kein Fleisch, weil er findet, dass das mit Leiden zu tun hat, aber wenn andere Fleisch essen, ist ihm das völlig egal.

      Ist es nicht Herrn Ganzers ganz persönliche Entscheidung, ob er sich aus den Entscheidungen anderer, die sie meist sowieso nicht selber getroffen haben, heraushält, weil er den Anderen in seiner Ganzheit erst einmal voll respektiert, oder sich einmischt, weil er davon überzeugt ist, er müsse das tun, um die Tiere zu retten? Dann versuchst du deine ambivalente Haltung zu untermauern, indem du Herrn Ganzer unaufmerksame Beobachtung unterstellst:

      Außerdem sind Milchprodukte genauso mit Ausbeutung, Qual und Tod für Tiere verbunden, wie das Fleischessen. Da hat Herr Ganser nicht so genau hingeschaut, wie bei seinen historischen Recherchen.

      Erstens kannst du gar nicht wissen, wie genau Ganser wo hin geschaut hat, das unterstellst du ihm, wie gesagt einfach mal so, ohne es zu belegen. Zweitens suchst du damit bei den Lesern deiner Zeilen die Vorstellung zu nähren, du wärest in jeder Hinsicht deinen Überzeugungen treu, bei dir gäbe es sowas nicht, und wenn du einen Mißstand erkannt zu haben glaubst, dann änderst du sofort dein Leben und dein Verhalten. Ist das wirklich so? Oder dient diese Schreib- und Denkweise, die du und andere hier ständig vorführen, nicht vielmehr deiner Selbsterhöhung, ohne daß dir das überhaupt bewußt wird? Denk mal bitte darüber nach, am besten bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

      Ich erlaube mir nur, zu behaupten, dass das Fleisch-Essen und Tiere-Vernutzen nicht in eine friedliche und gerechte Welt führen kann.

      Was erlaubst du dir hier tatsächlich? Du behauptest, daß den heutigen Gesellschaften innewohnende strukturelle und die daraus hervorgehende physische und psychische Gewalt ein Resultat des Fleichessens und des Milchtrinkens sei. Kann sein oder kann nicht sein, aber kannst du das auch belegen? Ich vertrete eine gegenteilige Auffassung: Erst die seit Jahrtausenden angewandten Erziehungsmethoden mit Zuckerbrot und Peitsche aka Belohnung und Bestrafung, die dazu führen, daß die Nachkommen kein autonomes Selbst entfalten können und deshalb ihr Leben lang auf die Anerkennung durch Autoritäten angewiesen bleiben, führt zu allen nur denkbaren Formen von Gewaltbereitschaft, die sich, wie ich bereits an anderer Stelle zu zeigen versucht habe, sogar in der Sprache niederschlägt. Diese Behauptung habe ich gründlich und sorgfältig belegt. Nachfragen zu etwaigen unbelegten Behauptungen wurden nicht gestellt, obwohl ich stets bereit bin, diese ausführlich zu beantworten. Stattdessen reagieren die User, die überhaupt auf meine Beiträge eingehen, mit der Thematisierung allerlei Nebenschauplätzen, die mit dem eigentlichen Thema wenig bis gar nichts zu un haben. Das wiederum untermauert meine Beobachtung, daß die Menschen nicht nur dem Wiedererleben ihres eigenen Schmerzes ausweichen, sondern diesen Schmerz grundsätzlich negieren und auf diese Weise abwehren.

      Wieso wohl frage ich immer nach Belegen? Ganz einfach: Weil ohne nachvollziehbare und belastbare Belege jede Behauptung eine unbegründete bleibt. Daher belege ich meine Behauptungen immer so gut und ausführlich, wie es mir nur möglich ist, denn nur so kann der Leser, der sich tatsächlich dafür interessiert, was denn nun zutrifft, nachvollziehen, wie ich zu meiner Behauptung gekommen bin. Daß die meisten der hier Schreibenden diese Belege verweigern, legt den Schluß nahe, daß sie eben nicht so recht wissen, wie sie zu ihren jeweiligen Überzeugungen gelangt sind. Man muß daher annehmen, daß sie viel eher zu ihren angeblichen Überzeugungen überredet wurden, ohne die Hintergründe wirklich zu verstehen, denn sonst sollte es ihnen keine nennenswerte Mühe bereiten, diese Überzeugungen auch zu begründen. Daß diese hartnäckigen Nachfragen von meiner Seite insbesondere bei dem Themenbereich, den ich bevorzuge, Bauchschmerzen und Widerstände auslösen, kann ich zwar nachvollziehen, aber nicht wirklich gelten lassen.

    • Ein Freund von mir hat hierzu gemeint, dass es zwei Fronten ein und des selben Kampfes gegen Ungerechtigkeit seien, aber die „Geopolitiker“ Ken und Ganser dies noch nicht verstanden haben, weil sie noch zu sehr im Anthropozentrismus gefangen seien.
      Ich sehe das fast genauso. Nur kann man sich noch darüber streiten, ob das dann wirklich der selbe Kampf ist.
      Einerseits ja, andererseits nein.
      Dass ein Mensch sein Leben und das seiner Nachkommen schützen und erhalten will, ist etwas Natürliches.
      Es fragt sich nur, was der richtige Weg dafür ist.
      Heute ist es ja schon längst dahin abgedriftet, dass nicht mehr allein das Leben geschützt und verteidigt werden will mit allen Mitteln, sondern auch noch die eigene Krankhaftigkeit.
      Die Komplexität und der Erfindungsreichtum des Menschen ist einerseits die höchste Gnade und andererseits die gefährlichste Falle.
      Ich sehe nach wie vor die Lösung aller Probleme in der konsequenten Gewaltlosigkeit und dies ist immer meine Triebfeder, zu schreiben.

    • Ein anschauliches Beispiel für die Verteidigung der eigenen Krankhaftigkeit ist die hoch entwickelte hoch raffinierte Operationstechnik der Humammedizin. Anstatt einzusehen, dass der Hauptquell aller im Leben erworbenen Krankheiten unsere verkehrte Ernährung ist und diese umzustellen, hat man alles daran gesetzt, diese mit Aufbietung aller Befähigungen immer noch weiter zu verteidigen. So sind z.B. Darmverkürzungen heute schon längst Routine-OP’s. Unser Darm ist nämlich nicht 3-5 mal so lang wie vom Maul bis zum After des Fleischfressern, sondern bei uns 10-12 mal so lang. Dass unser längerer Fruchtesser- Darm mit der Zeit das Fleischessen und lebenslange Einverleiben fremdartiger Muttermilch negativ quittiert, ist logisch. Da der Mensch sich aber mit aller Gewalt einbilden will, er sei „das Ende der Nahrungskette“ und deshalb Omnivore, hat er nicht, wie es logisch wäre, seine Ernährug entsprechend umgestellt, sondern mit viel Aufwand und Energie(und Tierversuchen) diese Darmverkürzungs-OP’s hoch entwickelt, um seinen Darm letztendlich dem der Raubtiere anzupassen. Es wird ja bis heute noch von Humanmedizinern behauptet, Krankheiten hätten überhaupt nichts mit der Ernährung zu tun. Und beim Medizinstudium in der westlichen Welt kommt Ernährung so gut wie gar nicht vor.
      Lüge, Selbstbetrug und die nackte, blutige Gewalt nenne ich die „Unheilige Dreifaltigkeit“ des Über- Zivilisationsmenschen.
      Und anstatt sich aus Einsicht und freien Stücken nun einfach mal weniger zu vermehren, wie es dringend notwendig wäre, hat diese kranke Menschheit sich auch noch diese Tierfabriken zugelegt, wo mit grauenhafter Gealttätigkeit ständig wie am Fließband unzählige Geschöpfe vergewaltigt, massenhaft zwangsgeboren, zwangsernährt und zum Teil noch bei vollem Bewusstsein am Fliessband abgeschlachtet werden!
      Das wissen alle. Trotzdem wird von der deutlichen Mehrheit dies unterstützt und anscheinend als richtig angesehen. Was soll ich dazu noch sagen? Ist so der Mensch? Dann möchte ich keiner mehr sein!

    • Noch eine Anmerkung zum heute so genannten „Vegetarismus“ im Gegensatz zum „Veganismus“:

      Man kann sich darüber streiten, was für den Menschen als Nahrung unnatürlicher, in der Herstellung grausamer und in der Wirkung auf den Organismus ungesünder ist: Das Fleisch toter Tiere, oder die Sekrete zur Vegetation gezwungener weiblicher „Nutztiere“ wie Kühe(Milch) oder Hühner(Eier).

      Manche der kritischen und informierten Ärzte hielten sogar Milchprodukte lange für ungesünder als mageres Fleisch. Heute hält sich da die Industrie-unabhängige Ernährungswissenschaft die Waage, indem sie beides als nicht artgerecht und krebserregend einstuft. Das tierliche Protein ist für den menschlichen Organismus mit seinen spezifischen Enzymen viel schwerer aufzuspalten, als das Pflanzliche und hinterlässt die unverdauten Reste als Ablagerungen in den Organen. Typische Folgeerkrankung dieses Vorgangs sind Rheuma und Herinsuffizienz. Bei Rheuma lagert sich das unverdauliche tierische Protein im Muskelgewebe ab, bei der Herzinsuffizienz im Inneren der Arterien. Ein Alarmzeichen ist auch der nur bei Fleischessern verbreitete Dauer-Bluthochdruck, der die Permanent- Gesichtsröte verleiht. Diabetis 1 und 2 ist von den Wissenschaftlern eher als Folge von Kuhmilchprodukten ausgemacht worden. Genau so Brustkrebs. Übergewicht ist hier wie dort in der Regel die Folge. Blasen- und andere Krebsarten werden vor allem dem Verzehr von rotem um verarbeitetem Fleisch zugeschrieben. Als Hauptauslöser dafür wurde das „Häm-Eisen“ im Fleisch ausgemacht.
      Früher wurde uns immer eingehämmert, wir müssten unbedingt Fleisch essen, wegen des von uns dringend benötigten Eisens im Fleisch. 🙂 usw.usf.

      Unstrittig ist jedenfalls – und da komme ich zu den Tiere-Sekrete-Verrzehrern, die sich heute „Vegetarier“ nennen und meinen, sie würden mit ihrer Esskultur nun das Tierleid schmälern- dass die Kuhmilchproduktion , bei der die Kühe so oft es nur geht zwangsgeschwängert werden, ihrer Neugeboreren beraubt und nach ein paar Jahren schon „verbraucht“ sind und dann im Schlachthof – oft noch bei vollem Bewusstsein- die Füße abgescnitten bekommen und -oft lebend noch- gehäutet werden, dann endlich abgeschlachtet werden – derart abscheulich und grausam ist, dass ich bis jetzt es noch nicht übers Herz gebracht habe, das ausführliche Kapitel über die übliche Kumilchhaltung in dem Buch „Ernährung und Bewusstsein“(The worldPeaceDiet) des ehemaligen Zen-Mönches und ehemaligen Professors für Erziehungswissenschaften Will Tuttle durchzulesen.

      Was die Eierproduktion betrifft, sind die grausamen Haltungsbedingungen ja auch allen bekannt.

      So viel über den heute so genannten „Vegetarismus“. Wenn ich wählen müsste, würde ich lieber gleich Schlachtvieh sein!

    • Wie gewohnt war es dir auch hier nicht möglich, auf meine Kritik an deinen Aussagen, die mit Sicherheit nicht nur auf mich reichlich widersprüchlich wirken, einzugehen. Um die Kritk abzuwehren, ohne auf sie eingehen zu müssen, verlierst du dich in ellenlangen Aspekten der Tierverwertung, die aber gar nicht Gegenstand meiner Kritik waren. Selbstverständlich muß ich deine Erwartung, daß meine Kritik dadurch gewissermaßen untergeht, enttäuschen. Auf meine Nachfragen hast du mit keiner Silbe geantwortet, daher nochmal zur Erinnerung:

      Specht meinte: Ich würde auch nicht zu jemandem sagen: Du musst jetzt vegan werden. Aber nicht, weil es mir völlig egal ist, wie Herrn Ganser es nach eigener Aussage egal ist, ob jemand Fleisch isst, oder nicht. Sondern, weil ich weiß, dass das so oder so sinnlos ist und dass ein erzwungener Entschluss nichts wert ist. Wenn sich jemand zwingt, oder zwingen lässt, vegan zu werden, dann wird er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit über kurz oder lang wieder zu seinem ehemaligen Ernährungsstil zurückkehren.

      Ein vollkommen unaufrichtiges Statement, denn wie ich bereits erläutert habe, sagst du damit Folgendes: Wenn ich wüßte, daß ich die Leute dazu zwingen könnte, keinerlei Tierprodukte zu verzehren, würde ich’s tun, obwohl ich genau weiß, daß es keinen Sinn macht, sowas erzwingen zu wollen. Damit bekundest du, daß du den Willen eines Menschen nicht respektieren würdest, weil er nicht deinen eigenen Überzeugungen entspricht. Das wiederholst du hier nochmal mit anderen Worten: Was ich übrigens bei Herrn Ganser auch nicht nachvollziehen kann und unlogisch finde: Er selber isst kein Fleisch, weil er findet, dass das mit Leiden zu tun hat, aber wenn andere Fleisch essen, ist ihm das völlig egal.

      Ich erlaube mir nur, zu behaupten, dass das Fleisch-Essen und Tiere-Vernutzen nicht in eine friedliche und gerechte Welt führen kann.

      Das ist eine faktenfreie Behauptung, da du sie mit keiner Silbe zu belegen versuchst. Du kannst nicht einmal benennen, woher du diese Behauptung, sondern erklärst dagegen dem Leser, daß und weshalb Fleischessen ungesund sei. Fleischesser zeichnen sich angeblich durch Bluthochdruck aus. Hab ich nicht, sondern schon immer eher das Gegenteil. Fleischessen sei unnatürlich? Du wärst gar nicht hier, wenn unsere Vorfahren kein Fleisch gegessen hätten, denn es gab oft gar nichts anderes. Die Landwirtschaft und damit die Seßhaftigkeit entstand erst 100.000e Jahre später. Von den eher affenartigen Vorfahren hatte sich der frühe Mensch ebenfalls schon um Millionen Jahre entfernt. Wenn wir kein Fleisch verwerten könnten, würden wir’s auch nicht essen wollen.

      Ach ja, nicht zu vergessen dein öffentlich kundgetanes Versprechen, nicht mehr auf meine Beiträge einzugehen. Schon vergessen? Hat ja nicht wirklich lange gehalten, nicht wahr? Ich würde solche dieses Reaktionsmuster, öffentliche Beteuerungen an deiner Stelle noch mal überdenken, du machst dich damit in höchstem Maße unglaubwürdig. Deine häufig wiederholte Nicht-Betroffenheit (z.B. was du von mir denkst, ist mir Jacke wie Hose) widerlegst du mit deinem Verhalten dann auch noch selber. Das ist irgendwie doch alles ziemlich merkwürdig, findest du nicht auch?

      Übrigens habe ich noch keinen Allgemeinmediziner getroffen, der behauptet hätte, Krankheiten hätten nichts mit der Ernährung zu tun. Ganz im Gegenteil, meine Diabetes II ist verschwunden, seit ich weitgehend auf Kohlehydrate verzichte und fast nur noch Fleisch und Gemüse esse. Auch mein Gewicht hat sich dadurch in über zwei Jahren von 135 auf momentan 110 kg reduziert, Tendez anhaltend. Zudem glaube ich eine ungetrübtere Wahrnehung und mit Sicherheit ein klareres Denken an mir beobachten zu können, seit ich die Aufnahme von Kohlehydraten weitgehend reduziert habe.

      Weißt du, die Anzahl der Ernährungsratgeber ist so umfangreich, die Ratschläge und dargestellten Zusammenhänge so vielfältig und widersprüchlich, daß man tatsächlich nur durch empirische Prüfung dazu kommt, was einem selbst guttut und was nicht. Dazu gehört z.B. auch das ausreichende Trinken von möglichst reinem Wasser. Ich habe das Glück, in einer Entfernung von knapp 15 km über eine saubere Quelle verfügen zu können, und hole mir dort regelmäßig mein Trinkwasser. Die Hedwigsquelle ist bekannt für ihr sauberes Wasser und wurde bis jetzt noch nicht der kommerziellen Verwertung übergeben. Soweit ich mich erinnere, ist sie sogar davor geschützt, weil viele Leute sich dort ihr Trinkwasser holen. Das häufige Radfahren zu dieser Quelle (mit zwei Satteltaschen, in denen ich die Plastikflaschen transportiere) hält mich überdies beweglich und trägt nicht unerheblich dazu bei, daß ich unnötiges Gewicht verliere.

      Doch bevor du’s wieder „vergißt“: Meine begründeten Fragen in diesem Diskussionsstrang sind wie gesagt noch immer unbeantwortet. Einige aus vorherigen ebenso. Und deine Belege für deine Behauptungen fehlen noch immer.

    • Hatte ich grade versehentlich im falschen Thread gepostet:
      „Du wärst gar nicht hier, wenn unsere Vorfahren kein Fleisch gegessen hätten, denn es gab oft gar nichts anderes.“
      Geht es noch faktenfreier? Da begann wohl die Nahrungskette beim Kaninchen? Ich fordere Sie auf (so wie Sie das ja auch immer tun) diese offensichtlich schwachsinnige Behauptung mit Belegen zu untermauern.

      „Ich würde solche dieses Reaktionsmuster, öffentliche Beteuerungen an deiner Stelle noch mal überdenken,…“
      Kann bitte jemand diese Aneinanderreihung von Worten so umkrempeln daß daraus ein verständlicher Satz der deutschen Sprache wird?

      „Deine häufig wiederholte Nicht-Betroffenheit (z.B. was du von mir denkst, ist mir Jacke wie Hose)“
      Einspruch: das Urheberrecht hierfür habe ich! Aber ich bezweifle nicht, daß diese meine subjektive Haltung bezüglich Ihres Lobs oder Ihrer Kritik hier allgemeingültig sein könnte. Insofern bestehe ich nicht darauf diese Haltung exklusiv für mich in Anspruch zu nehmen.

      „Zudem glaube ich eine ungetrübtere Wahrnehung und mit Sicherheit ein klareres Denken an mir beobachten zu können, seit ich die Aufnahme von Kohlehydraten weitgehend reduziert habe.“
      Da haben wir ja richtig Glück gehabt. Gar nicht auszudenken was Sie hier geboten hätten als Sie noch lupenreiner Couchpotato waren.

    • Weißt Du, Peter Pan: Ich habe einfach keine Lust, mit einem spiessigen Rechthaber-Wüterich zu kommunizieren. Wahrscheinlich würdest Du Dich da vorteilhaft verändern, wenn Du nicht mehr Teile von totgequälten, hoch empfindsamen Lebewesen in Dich aufnehmen tätest. Bei mir hatte sich das damals so ausgewirkt, dass ich manisch-depressiv war und von großem Selbst-Hass geprägt. Das heißt, ich war meistens depressiv mit kurzen manischen Einsprengseln, die mich immer noch am Leben hielten. Erst seit ich vegan lebe, habe ich wieder in die reiche Gefühlswelt meiner Kleinkinderzeit zurückgefunden.

    • Mir ist es schleierhaft, wie jemand, der in einem fort aus Gedankenwelten eigensinniger Außenseiter und grundlegender Kritiker dieser Spiesser- Gesellschaft zitieren – und dann bei der eigenen konkreten Beurteilung unseres täglichen Lebens derart spießige Mainstream- Argumente von sich geben kann.

    • Wahrscheinlich alles nur angelesen und für geeignet befunden was originelles von sich zu geben ohne was davon verinnerlicht zu haben.

    • Genau das hat er ja u.a. mir schon vorgeworfen, als ich so „frech“ war, zu behaupten, dass ich diese Gedanken kenne, sie verstehe und ihnen zustimme, dass sie aber für mich nichts Neues sind. Er glaubt, ich sei ja meinen Texten nach zu urteilen, noch gar nicht „reif“ genug, das alles zu verstehen! 🙂

    • Euer gegenseitiges Schulterklopfen, Specht und Schürer, ist zwar niedlich anzuschauen, doch wenig überzeugend. Interessant zu erfahren, daß Depression, wie sie nunmal in der Schulmedizin definiert wurde, vom Fleischverzehr kommt. Mit der Erfahrung von bedrückenden Situationen kann Depression verständlicherweise absolut nichts zu tun haben, nein, man wird depressiv, wenn man Fleisch ißt. Müßten dann nicht nahezu alle Menschen depressiv sein, die meisten hier in Europa essen doch weiterhin Fleisch, Käse, Butter, Eier, Fisch und trinken Milch.

      Wovon haben die Menschen eigentlich in grauer Vorzeit gelebt? Von Früchten, Beeren und Wurzeln, die ja in der Jahrtausende dauernden Eiszeit so reichlich vorhanden waren, nicht wahr? Vielleicht haben sie auch gegrast wie ihre Beutetiere? Oder anders gefragt: Gibt es belastbare Hinweise, daß die frühen Menschen Vegetarier waren? Sind unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen, denn Vegetarier? Einige vielleicht, andere nicht. Und ich soll euch jetzt beweisen, daß die Menschen in grauer Vorzeit keine Vegetarier gewesen sein sollen? Wie dümmlich ist das denn?

      Die bislang ältesten von Menschenhand gemachten Werkzeuge aus Stein gehen auf ca. 2,7 Millionen Jahre zurück. Homo habilis hatte sie hergestellt, ein Vorfahre, der den Übergang von der rein vegetarischen zur teilweise bis überwiegend karnivoren Ernährung vollzog. Klimaveränderungen mögen ihn dazu bewogen haben. Wälder lichteten sich zu Savannen, in denen für Hominiden verdauliche pflanzliche Kost spärlicher gedieh.

      Homo habilis war Aasfresser. Sein mit tierischem Eiweiß gefluteter Frühmenschenorganismus steckte den Überfluß an Energie in die Entwicklung des Gehirns. Auch wenn heute übertriebener Fleischgenuß mit geistiger Zurückgebliebenheit verbunden wird und Vegetarier und Veganer sich für die Avantgarde einer ernährungsphilosophischen Aufklärung halten, bleibt doch festzuhalten, daß heute niemand einen veganen Gedanken fassen könnte, wenn nicht unsere Vorfahren jahrmillionenlang Fleisch gefuttert hätten wie die Verrückten. Nicht nur deren Gehirn wäre aufgrund von Nahrungsmangel nicht gewachsen, sie wären durch Hunger ausgestorben.

      Danach trat Homo erectus auf den Plan, der mit seinem weiterentwickeltne Gehirn ein besserer Jäger wurde, das Feuer beherrschte, zu sozialer Kooperiation fähig war und vielleicht sogar schon sprechen konnte. Seine Beute bestand aus Großwild, nichts wurde weggeworfen, alles wurde sinnvoll verarbeitet. Homo erectus wird als unser direkter Vorfahre betrachtet. Aus ihm entwickelten sich in Afrika der Homo sapiens, der anatomisch moderne Mensch, und in Europa der Neandertaler, der Homo neandertalensis, kaum 300.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Beiden begegneten sich vor vielleicht 40.000 Jahren irgendwo in Nordeuropa. Wie diese Begegnungen aussahen, weiß man nicht. Ziemlich sicher ist nur, dass vor etwa 30.000 Jahren die Neandertaler in kurzer Zeit verschwanden – beide Jäger und Fleischfresser.

      Ob die selbsternannten Moralapostel aus der Vegetarierszene tatsächlich dafür eintreten, dem in der Tat grausamen Leiden der Tiere in der profitorientierten Landwirtschaftsindustrie ein Ende zu bereiten, oder ob sie nicht einfach wie viele andere davon getrieben sind, Selbsterhöhung durch Erniedrigung anderer zu betreiben, muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann und will niemandem vorschreiben, was er ißt und was nicht. Letztendlich nützt es auch niemandem, solche Vorwürfe zu machen, denn sie ändern nichts außer daß sie Feindbilder verbreiten. Es geht daher weit mehr um uneingestandene persönliche Defizite und im Verborgenen bleibende Selbstanteile als um ein sinnvolles Vorgehen gegen Massentierhaltung.

      Eine fast drei Millionen sich auch von Fleisch ernährende Spezies nun per Moralvorwürfen umkrempeln zu wollen, halte ich für mehr als anmaßend. Anders sieht das z.B. bei Kühen aus, denen man die vermahlenen Reste der Fleischverwertung unter die Nahrung mischte. Der Nachweis zwischen dem Verabreichen dieses fleischhaltigen Tierfutters und der hauptsächlich bei Rindern auftretenden Löcher im Gehirn (Rinderwahnsinn) wurde längst erbracht. Googeln könnt ihr aber selber, oder?

    • Ich sagte Ihnen schon einmal an anderer Stelle, dass es ihnen gut täte, sich wie Sokrates immer darüber klar zu sein, dass kein Mensch über irgend etwas alles wissen kann.
      Er war übrigens auch strikt gegen Fleischverzehr und hat in prophetischer Weise mit ganz einfachen Worten damals schon die Folgen erkannt, die das Fleischessen für die Menschheit haben würde.
      „Wir werden mehr Ärzte brauchen“ und „Wir werden Kriege haben“.
      Quelle: „Der Staat“, Platon
      So wissen Sie z.B. nicht, dass man beim Fleischessen buchstäblich auch die Todesangst der Tiere mit isst in Form der vielen Stresshormone, die ihr Organismus erzeugt hat. Das dies sehr schädlich ist, wussten z.B. die ehemaligen Indianer Nordamerikas auch. Sie haben sich zwar immer wieder ein Tier aus den damaligen großen Büffelherden herausgeschossen. Aber sie wollten nie das Fleisch von einem Tier essen, das gehetzt wurde und in großer Todesangst gestorben war. Auch heute noch gibt es „Wildfleischkenner“, die nicht das Fleisch von Tieren essen wollen, die z.B. bei Treibjagden gestorben sind.

  5. Heute, z.B. jetzt auch wieder nach dem G20-Desaster, werden diese Begriffe in den MSM nur noch als Politwaffen benutzt, je nachdem, wie es die Regierung gerade braucht(wie jetzt in der Vor-Wahl-Zeit). Wir wissen ja nun schon lange, dass da rechts genau das Gegenteil sein kann und ebenso links. Lechts und Rinks.
    Ich denke, diese Begriffe haben ausgedient. Wir müssen neue finden. Wie wäre es einfach mit „jesuanisch“ und „satanisch“? Dann fiele auch mal diese hirnverhärtende Pseudo-Intellektualität weg. Das wäre doch mal Klar-Sprech.

    • Es ist heute Nationalismus gegen Globalisierung, präzischer: Politik gegen Geldmacht.
      Sozialisten verstanden nicht dass ihre Globalisierungs Utopieën Sozialismus vernichteten.
      Dadurch verschwanden in Frankreich und den Niederländen die sozialistische Parteien.

  6. Vielleicht – Ein WiderSpruch
    B.T. nach Erich Frieds Gedicht „Kinder und Linke“

    Wer sagt,
    was man denken soll,
    ist rechts.

    Wer sagt,
    was man nicht denken soll,
    ist rechts.

    Wer sagt,
    es ist egal,
    was die Leute so denken,
    das wird man ja wohl ‚mal sagen dürfen,
    ist rechts.

    Wer anderen sagt,
    was er selber denkt
    und was daran
    vielleicht
    falsch sein könnte,
    ist vielleicht
    links

    • @ Bernhard Trautvetter: Rechts und Links – Denken

      Rechts und Links – Denken ist horizontales Denken. Wenn jemand uns ein Pendel vor Augen hält, dessen rechts-links Bewegungen wir mit den Augen verfolgen, immer hin und her horizontal, dann entsteht die Gefahr der Hypnose.
      Hypnose ist ein Symptom von Willenlosigkeit. Und genau das macht die Politik mit uns allen. Sie redet nur noch von rechts und links.
      Man kann diese horizontale Gedankenlinie durchkreuzen, indem man meditiert: Oben alles wie unten, unten alles wie oben. Man kann immer wieder neue Inhalte mit „oben“ und „unten“ verbinden. Man kann beim Himmel beginnen. Z.B. Oben: Sonne. Unten: Sonnenblumen. Unten: Mohn: Oben: Mond.

      Ich kann wenig anfangen mit den politischen Begriffen „rechts und links“. Was früher die CDU vertreten hat, galt als rechts, das was die SPD vertrat, galt als links. Heute – so scheint mir – sollen wir alle auf „links“ getrimmt werden.
      Wer Patriot ist, gilt als „rechts“. Kanzler Willy Brand war jedoch ein „Linker“ und Patriot.

  7. Super Ken! Ich habe stellenweise wirklich gut gelacht (inhaltlich ist es natürlich bitter).

    Wer übrigens bei Chomsky nachlesen will: das Zitat (im Video 4:25) findet sich im Buch „Media Control“ auf Seite 103. (oder hier: http://www.irwish.de/Site/Biblio/Chomsky/Media.htm)

    Sehr gut fand ich auch die Ausführungen zur Herrschaftssprache („Links“ und „Rechts“ gehören da ja dazu). Und wie man Begriffe zerstören kann wird ja auch anschaulich demonstriert: inflationäre Verwendung in sinnlosen Kontexten. Hinweg mit „Links“ und „Rechts“!

    Vielleicht wird dann wenigstens etwas feiner unterteilt, z.B. in Rassisten, Chauvinisten, Nationalisten, Geschichts-Revisionisten, Marxisten, Kommunisten, Anarchisten, Pazifisten, … oder endlich mal über Inhalte diskutiert.

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