KenFM am Set: Dr. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer über die Friedensfahrt nach Moskau

„Moskau, Moskau, wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land, ha ha ha ha ha hey!“

Dieser Schlager kommt bis heute aus Deutschen Radios, und der ein oder andere kann sich noch erinnern, als die dazugehörige Band „Dschingis Khan“ in selbstgestalteten Kostümen bei der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck auftrat.

Das ist lange her. Trotzdem wollen vor allem die Deutschen sich von der anti-russischen Propaganda nicht einlullen lassen. Deutsche müssen das Töten wieder lernen, lautete schon vor Jahren ein Spiegel-Titel, doch die Deutschen wollen nicht lernen, was die, die sie jetzt dazu auffordern, ihnen als Siegermächte jahrzehntelang vorgeworfen haben.

Die anti-russische Propaganda hat einen „Regime-Change“ in Russland zum Ziel. Der Ukraine-Konflikt war Teil dieses Ziels, genau wie man Syrien in diesem geopolitischen Schachspiel einordnen muss. Russland hat sich vom Zusammenbruch der UdSSR schneller erholt, als das den Militärstrategen in den USA recht wäre. Russland unter Putin ist nicht bereit, sich nach den Regeln westlicher Konzerne schlachten, ausnehmen und verschachern zu lassen. Russland ist kein Vasall der USA. Das unterscheidet Moskau von Berlin.

Wie wäre es, wenn wir unsere Nachbarn im Osten Europas mal besuchen würden? Wie wäre eine Friedensfahrt von Berlin nach Moskau? Das dachten sich Konfliktforscher Dr. Rainer Rothfuß und Friedensaktivist und Musiker Owe Schattauer.

Vom 7. bis zum 21. August wird diese Idee nun umgesetzt. Es handelt sich um eine symbolische Fahrt, die zwei Ziele verfolgt. Sie soll den Menschen auf dem Eurasischen Kontinent stärker bewusst machen, dass sie Nachbarn sind – Moskau ist auf dem Landweg zu erreichen! Die Fahrt soll aber auch auf das Elend derer Aufmerksam machen, die vom Embargo gegen Russland, erdacht und erzwungen von den USA, am meisten zu leiden haben. Rentner, die sich die von einer Preisexplosion betroffenen Lebensmittel nicht mehr leisten können, aber auch viele soziale Organisationen in Russland, die sich z.B. um Straßenkinder kümmern, stehen vor dem Zusammenbruch. Ihnen wurden die Mittel gekürzt, seit der Rubel vorsätzlich unter Druck geraten ist.

Die Friedensfahrt Berlin-Moskau ist ein Symbolischer Akt, an dem sich jeder beteiligen kann. Entweder, indem er sich anschließt, oder aber das Unternehmen mit einer Spende unterstützt. Geplant sind auf der gesamten Reise zahlreiche Begegnungen mit Menschen, die sich für den Frieden einsetzen und die in ihren Ländern dazu beitragen, den Ärmsten der Armen zu helfen.

KenFM wird die Fahrt Berlin-Moskau unterstützen. „Nie wieder Krieg!“, ist die Botschaft, die wir von unseren Großvätern aus den beiden Großen Weltkriegen übermitteln bekommen und verstanden haben.

Was gab uns am 8. Mai 1985 der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker in einer Rede anlässlich des 50. Jahrestag des Ende des zweiten Weltkriegs mit auf den Weg?

„Die Bitte an die jungen Menschen lautet:
Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß
gegen andere Menschen,
gegen Russen oder Amerikaner,
gegen Juden oder gegen Türken,
gegen Alternative oder gegen Konservative,
gegen Schwarz oder gegen Weiß.
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.
Lassen Sie auch uns als demokratisch gewählte Politiker dies immer wieder beherzigen und ein Beispiel geben.
Ehren wir die Freiheit.
Arbeiten wir für den Frieden.
Halten wir uns an das Recht.
Dienen wir unseren inneren Maßstäben der Gerechtigkeit.
Schauen wir am heutigen 8. Mai, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.“

Wer den Worten Weizsäckers Taten folgen lassen möchte, kann dies im August tun. Die Stunde der Bewährung ist jetzt! 71 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges trafen wir die Initiatoren der Moskauer Friedensfahrt, Dr. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer, am sowjetischen Ehrendenkmal in Berlin-Treptow.

Anmerkung: Die von Owe Schattauer erwähnte NATO-Übung trägt den Namen „Frühlingssturm“, nicht wie im Interview genannt „Sturm-Warnung“.

Weitere Informationen zur Friedensfahrt hier:
https://www.facebook.com/groups/456888767835576/?fref=ts

Homepage zur Friedensfahrt: www.druschba.info

Spenden für die Friedensfahrt 2016:
Kontoinhaber: Dr. Rainer Rothfuß
Bank: comdirect
Konto-Nr.: 407689900
BLZ: 20041144
IBAN: DE17200411440407689900
BIC: COBADEHD044
Verwendungszweck: Friedensfahrt Moskau

Hier der Link zur russischen Übersetzung dieses Beitrages auf dem Video-Kanal Golos Germanii (Голос Германии): https://youtu.be/UONqKFaa4UA

76 Kommentare zu: “KenFM am Set: Dr. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer über die Friedensfahrt nach Moskau

  1. Die Friedensfahrt nach Moskau ist eine Super-Aktion!

    Was haltet ihr von einem Schweige-Marsch auf Berlin? Keine Demonstration für oder gegen etwas, weil man dann gleich von den Medien wieder verurteilt würde und in die rechte/linke/faschistische/kommunistische/antisemitische/usw.-Ecke geschoben werden könnte. Einen Schweige-Marsch auf Berlin aus allen Himmelsrichtungen um denen zu zeigen, von wem die wahre Macht ausgeht. Im Grunde läuft grad alles falsch auf der Welt, es bringt meiner Meinung nach nichts die Kräfte zu verteilen und sich auf allen Ebenen zu engagieren. Dann verpufft die Wirkung. Das schafft kein merkbares Signal.

    • Es ist zu befürchten,

      Merkel wird nicht zu stoppen sein, Fvd Leyen in ihrem Element!

      Es wird konkreter: Deutsche Soldaten an die russische Grenze
      Was soll da schon schief gehen: Die Bundesregierung bestätigt, dass sie bereit ist, Tausende deutsche Soldaten an die russische Grenze nach Litauen zu schicken. Dies sei ein „Modell“, was man der NATO vorschlagen möchte. Von anderen „Modellen“ kann man gleichzeitig nicht berichten. Richtig sei, dass die Bundeswehr schon jetzt in Litauen auf Übung ist. Sicher sei, dass der Plan mit der NATO/Russland-Grundakte vereinbar wäre. „Dauerhaft“ dürften danach keine westlichen Truppen in Osteuropa stationiert werden. Man umgeht dieses Versprechen, indem Truppen ständig „rotiert“ werden. Was der Unterschied zwischen einer dauerhaften Stationierung und einer andauernden Rotation bei gleichbleibender Präsenz sein soll, bleibt unklar… Merkel hat Putin derweil noch nicht über die historischen Rückkehrpläne deutscher Soldaten an die russische Grenze informiert.
      https://www.youtube.com/watch?v=pAU7FPAkutI

      Nachdenkseiten

    • @Elvis,

      die Idee ist im Grunde nicht schlecht, jedoch befürchte ich nicht in eine Ecke gestellt zu werden, sondern sich der Lächerlichkeit preis zu geben, weil Merkel/Grüne die neue Regierung stellen werden.
      Auf den Wähler hoffen, der freiwillig viele Jahre verschenkt hat..Das Problem muss erst durch ein natürlichs Gesetz beendet werden, dann können wir wieder hoffen!

    • Wie wäre es denn ganz einfach mit normalen ‚Demos‘ und Informationsständen?
      Diese ganzen kollektiven Aktionen wie ‚Menschenketten‘, Schweigemärsche‘ etc. lenken meines Erachtens vom Thema eher ab. Das wirkt dann am Ende schlimmstenfalls auch wie ein okkultes Ritual. Und sowas überlasse ich wirklich lieber den Freimaurern oder anderen.

  2. Gedanken über die Wahrscheinlichkeit eines Dritten Weltkriegs und die Bedeutung Russlands für den Weltfrieden

    Der UdSSR-Staatskapitalismus mit kommunistischer Idealzielsetzung hatte eine ideologische Sollbruchstelle: die Unvereinbarkeit gewaltsamer Herrschaftssicherung mit diesem Ideal. Deswegen hatte dieses Herrschaftssystem eine sich vom US-Monopolkapitalismus wesentlich unterscheidende Besonderheit: die Implosionsfähigkeit. Es war Menschheitsglück, dass sich diese systemimmanente Möglichkeit realisierte – es hätte auch anders kommen können. Eine Implosion des US-Monopolkapitalismus wird und kann es nicht geben, denn diesem Herrschaftssystem fehlt das Ideal eines evolutionären Humanismus, also die Sollbruchstelle. Systemimmanent ist die eskalierende Gewalt nach außen und nach innen, begleitet durch manipulative Indienstnahme oder Missachtung internationalen sowie nationalen Rechts. Wer das Weltgeschehen aufmerksam verfolgt, kann die verheerende Rolle des US-Monopolkapitalismus mit vielen Beispielen belegen: Kriege, Terror, Drohnen, Rüstungswahn, Patriot Act, u.a.m. Taktische Zugeständnisse im Einzelnen ändern nichts an der strategischen Zielrichtung: der globalen Vorherrschaft. Die Option eines Weltkriegs ist Bestandteil einer Kosten-Nutzen-Rechnung, zu der auch gehört, dass die Nachkriegszeit systemerhaltend gestaltet werden kann. Deswegen wird Russland dämonisiert, ökonomisch isoliert und militärisch eingekreist. Ein kritischer Betrachter des russischen Staatskapitalismus stellt fest: Russland verhält sich bis an die Grenzen der Zumutbarkeit defensiv und lässt sich nicht auf einen Rüstungswettlauf ein; ist provokationsresistent; zeigt Stärke, wo Nachgeben einer Selbstaufgabe gleichkäme (Krim, Ukraine). Russland hat offensichtlich aus der Implosion des vorherigen Herrschaftssystems und der sich anschließenden zeitweiligen Selbstaufgabe eine Menge gelernt. Dass wir nicht schon Opfer eines Dritten Weltkriegs sind, haben wir der russischen Um- und Weitsicht zu verdanken. Doch das kann sich ändern, wenn es dem US-Monopolkapitalismus gelingt, Russland zu destabilisieren. Russland braucht weltweite Solidarität und Anerkennung, denn mit seiner Entdämonisierung stärken wir auch die weltweiten Friedenskräfte. Die Friedensfahrt nach Moskau ist in diesem Sinne ein starkes Zeichen!

    • Das, was Sie schreiben, ist – glücklicherweise – nicht das gesamte Bild. Bis vor wenigen Jahren waren die USA trotz aller Fehlschläge und auch wirklichen Verbrechen (Hiroshima z.B.) durchaus auch aus Sicht der Bürger die Macht der westlichen Werte, der Demokratie und nicht zuletzt der offenen Grenzen und der Völkerverständigung. Und das haben sie gerade gegenüber den Deutschen mahrfach wirklich bewiesen, 1945 und 1990, und ich finde auch den US-Einfluss im früheren Ostblock sehr positiv.
      Das muss man inzwischen wirklich deutlich sagen, denn für nach 1990 Geborene mag das durch die aktuelle ‚Teile-und Herrsche‘-Politik, die zwar riesige Mittel verschlingt, aber Islamdiktaturen, ‚failed states‘ und de-facto Sperrgebiete (für die allermeisten Bürger der NATO-Länder) zum Resultat hat, wie ein Märchen klingen. Es ist aber keins.
      Wass ich aber auch nicht einsehe, ist, dass ich deswegen der Putin-Regierung irgendeine besondere ‚Anerkennung‘ zeigen sollte. Russland schottet sich trotz seines riesigen Territoriums einfach ab, obwohl es ebenfalls ‚Player‘ an echten Krisenstandorten ist, die Putin-Regierung tut z.B. so, als hätte sie mit Flüchtlingen aus Syrien nichts zu tun.
      Und die aktuelle russische Regierung verhängt selbst regelmäßig Sanktionen.
      Ich wäre allerdings selbstverständlich gegen einen Krieg mit Russland, wobei ich denke, dass der sowieso nicht droht- er wäre allerdings verheerend. Die Lösung wären offene Grenzen und Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft auch in Russland. Russland ist dem wesentlich näher als zu Zeiten der Sowjetunion, das sollte der Westen auch mal honorieren und begrüßen.

  3. 0:32 Jebsen: 27 Millionen Russen sind äh den Nazis äh zum Opfer gefallen

    Sowjets, nicht Russen. Da sind auch Ukrainer mit dabei, und von denen welche auf der einen und welche auf der anderen Seite.

    1:20 Rothfuß: Dieses Volk, was 27 Millionen Tote zu beklagen hat, drei mal mehr als die Deutschen im zweiten Weltkrieg

    Neun Millionen tote Deutsche. Selbst wenn man die jüdischen Deutschen mitzählt, ist das höher als die offiziellen Zahlen.

    15:46 Schattauer: Da gehen wir immer auch an alten Gräbern vorbei von noch polnischen Soldaten ausm Ersten Weltkrieg.

    Polen wurde erst während des Ersten Weltkriegs gegründet. Gehörten die polnischen Soldaten zur kaiserlichen Armee?

    • @Streng Geheim..
      erst einmal die Richtigstellung gegenüber Polen

      Durch die drei Teilungen Polens Ende des 18. Jahrhunderts von den Nachbarstaaten seiner Souveränität beraubt, erlangte Polen mit dem Vertrag von Versailles seine Unabhängigkeit 1918 zurück Wiki lügt ja nicht immer!. Folgerichtig gibt es Polen schon viel länger!

      Den Rest verkneife ich mir, denn wir werden doch nicht wie Politiker handeln, reden, reden, besser wissen, am Ende aber nur Elend hinterlassen, weil nichts Entscheidendes getan wurde.

    • @ Annette
      Die Polen waren ein Volk in Europa, das über mehr als hundert Jahre keinen eigenen Staat mehr hatte. Das Deutsche Reich war ein Vielvölkerstaat, und die Polen waren ein Volk im Deutschen Reich. Polen, die sich mit Bergbau auskannten, sind ins Ruhrgebiet gekommen.
      Mit dem Versailler Diktat wurden die wirtschaftlich wichtigen Gegenden vom Deutschen Reich abgetrennt. Dazu wurde auch in Polen ein Nationalismus geschürt, der dazu geführt hat, das Polen sofort große Teile des ehemaligen Zarenreichs erobert hat. Keine zwanzig Jahre später, als die Sowjetunion stabil war, hat Stalin die Gelegenheit genutzt, das rückgängig zu machen.

  4. Eine Friedensfahrt zu organisieren finde ich supergut.

    Was mich allerdings irritiert, ist der gutgemeinte Aktionismus… eigene Künstler mitbringen… Suppenküchen und Hilfsorganisationen unterstützen… u.s.w.

    Wer mag denn schon diese Gäste, die – mit besten Absichten – ihre eigenen CDs, ihren superguten Wein, ihr geniales Bier und ihr spektakuläres Olivenöl für den Salat mitbringen? – Die wie selbstverständlich in der Küche sich ein Messer nehmen und ungeschälte Karotten in viel zu dicke Scheiben schneiden, ohne sich vorher die Hände zu waschen… und die wie selbstverständlich auch ihr neues tolle Gesellschaftsspiel dabei haben, obwohl der Gastgeber einen entspannten Abend geplant hatte…

    Die besten Gäste kommen nicht zu früh, bringen gute Laune mit, machen sich locker und überlassen alles weitere dem Gastgeber.

    Eine Friedensfahrt mit so viel vorgegebenem Programm, könnte eventuell bei den Russen aufdringlich und arrogant ankommen.

    Mein erster Gedanke war: „Überlasst doch die Programmgestaltung den Russen, die können das auch…“

    • @ Udch: „gutgemeinte Aktionismus“

      Was Sie da vorbringen, leuchtet mir ganz ein. Was wir selber wollen, wissen wir ja schon. Wäre mal interessant, zu erfahren, was die Gastgeber vorbringen wollen. Vielleicht gibt es da Ansätze, an die wir selber noch gar nicht gedacht hatten. Aufdringlichkeit, Besserwisserei und Arroganz wären keine Sympathieerreger.
      Besser, entspannt und locker in einer Fragestimmung bleiben und hören, was seitens der Gastgeber gewollt ist oder als wichtig denen erscheint. Ich fahre zwar (diesmal) nicht selber mit, aber an „Programme“ glaube ich weniger.
      Mehr an die Offenheit für das, was sich ergibt. So kann man vielleicht auch etwaigem Misstrauen ( “ Was sind das für Leute ? Welche Kreise stehen hinter deren Programmen ? Wollen die uns ausspionieren ?) vorbeugen.

    • @udch

      Ich glaube nicht, dass man sich sorgen muss, denn
      guckt man einmal Richtung Griechenland, dort hat man nun wirklich nicht die Spur von Arroganz finden können.Die gezielte Hilfe , die Ken Jebsen dort ,durch die Spenden, leisten konnte, hatte nie den Hauch von Arroganz, sondern mit viel Vorarbeit zu tun.
      Aber Ihre Befürchtung ist nachvollziehbar und auch gut das sie angesprochen wurde, weshalb der Blick, hin zu dem was schon geschah, wichtig ist! Und das war wirklich gut gemeistert!

    • Den Rheinwein als Gastgeschenk werden die Russen bestimmt nicht verübeln. Olivenöl ist in Russland sehr teuer,man kommt einfach nicht mit leeren Händen zu seinen Freunden! Man bringt mit, was man kann.
      Ausgezeichnete Initiative, diese Friedensfahrt! Auf jeden Fall unterstütze ich diese angewandte Wissenschaft von Dr. Rainer Rothfuss! Ein echter Friedensforscher! Wir bräuchten viele „angewandte Wissenschaftler für den Frieden“, besonders in dieser Zeit der medialen Hetze gegen Russland. Die MSMedien sind abscheulich, feig und verlogen.
      Ausserdem, wieso sollen die Russen das Programm gestalten? Sie wollen auch einmal ’nur‘ zu den Programmen eingeladen werden! Warum sollen sie hackeln, wenn so eine Friedensfahrt kommt? Sie wollen was neues erleben, das ist ja der Kulturaustausch!

    • Ich habe einmal die Kommentare unter dem Video (russisch) durch gelesen, hoffentlich sind da keine geistigen Freaks dabei , denn die russische Sorge ,als nur in Armut lebend zu gelten, ist doch sehr groß.
      Die Russen sind, waren immer ein stolzes Volk, sie werden sicherlich überrascht sein, wenn sie die heutigen Deutschen erleben und fest stellen werden, wir haben die Vorurteile unserer Vorfahren nicht verinnerlicht!

    • @Frigga Karl,
      ich würde mich aber vorher ,um die Einfuhrbestimmungen kümmern…

    • @ Annette

      @Frigga Karl,
      ich würde mich aber vorher ,um die Einfuhrbestimmungen kümmern…

      Vielleicht muss man den Kontrollierern etwas davon abgeben.

    • @Streng Geheim

      Wenn man niemanden für schlechter hält als sich selbst , kann kaum Misstrauen aufkommen.

  5. Eine gute Idee! Ich kenne die Strecke über Warschau, Brest, Minsk und Moskau. Es ist schon eine Weile her und aus einer Erzählung ist mir bekannt das etwa drei Monate vor meiner Reise am Grenzübergang noch Maschinengewehre standen. Wir waren ein kleines Team und haben einen neuen LKW und einen alten Omnibus überführt. Es war schon Abenteuer pur. Land und Leute kann ich nur empfehlen auch wenn die Verhältnisse damals extrem ungewohnt waren. Ich vermute heute sind solche Fahrten nur in der Kolone und mit einem Sicherheitskonzept möglich.
    Deutsche sind Russland hoch geachtet. Das durfte ich immer wieder spüren. Ich empfehle aber eine gewisse Zurückhaltung und Respekt vor allem. Das hilft ungemein. Russen können sehr stolz sein und wir Deutschen meinen oft wir könnten es besser. Das ist aber nicht der Fall. Wir können dort sehr viel lernen.

    Solche Friedensfahrten haben aus meiner Sicht eine sehr große Bedeutung. Man wird es dort nicht vergessen und noch in drei Generation darüber bei Wodka erzählen.

    Danke an die Macher. Ich wäre gerne dabei.

  6. Die deutsche Seele zu Russland

    Es waren zwei Königskinder
    Die hatten einander so lieb
    Die konnten zusammen nicht kommen
    Das Wasser war viel zu tief.

    Es sind zwei stolze Länder,
    die sehnen zusammen sich sehr
    und können zusammen nicht kommen,
    ein Band von Ländern steht quer.

    Sita, vom Dämon geraubt, sehnt sich nach Rama,
    Gudrun nach Herwig,
    Konstanze im goldnen Serail nach Belmonte,

    Ich, Margarete, sehn mich nach Freundschaft mit dir,
    russischer Geist, Johannes, Zarensohn.
    Wir sind einander bestimmt,
    seit vielen Jahrhunderten schon.

    Unsere Ahnen haben sie aufeinander gehetzt
    So wurden wir tragisch verbunden
    Wie wurden dabei die Messer gewetzt.
    Heut schmerzen mich Deine Wunden.

    Ich weiß, wie sehr Du gelitten hast
    Um meinetwillen. Meine Schuld ist bekannt.
    Auch heute fühlst Du Dich zu Recht bedroht
    Und wirst zu Unrecht Agressor genannt.

    Das tut mir so Leid. Ich will das nicht.

    Huldigen soll ich dem, der mich überwacht
    und zwingt, ihm zu dienen
    Viele umschwärmen ihn
    als willige Konkubinen.

    Früher wollten sie mein angeblich kriegerisch Gen,
    meine Walküren-Natur und meinen „Furor Teutonicus“
    Durch Ansiedlung Anderer „verdünnen“
    Heute sagen sie, dass ich „das Töten lernen“ muss…

    Doch weil ich mich widersetze, (1)
    Das Schwert gegen Dich zu erheben
    öffnet man das Land fremden Söldnern, (2)
    – um ihnen Waffen zu geben?

    Und weil die Durchmischung nicht schnell genug geht,
    bietet man „Flirtkurse“ für Migranten (3)
    um künstlich zusammenzutun,
    welche zuvor sich nicht kannten.

    Mit Recht wird mit Hohn und Spott (4)
    überhäuft meiner Kinder Haupt,
    die, mit ihren Gummirücken,
    noch jeden Unsinn geglaubt.

    Der Westen sagt, meine Geistesgrößen
    kämen nicht in Betracht.
    Nur Hegels Dialektik nutzt er heimlich
    für eine Zukunft, die selbst er gemacht.

    Er hetzt Völker aufeinander
    und spielt sie zu ihrem Nachteil gegeneinander aus.
    Und jagt dann mit feigen Waffen
    Die Feinde, die, selbst er erschaffen.

    Wie Gudrun muss ich die schmutzige Wäsche von anderen waschen.
    So steht Gudrun am Strand und harret,
    auf den Bruder und den Bräutigam.
    Mein Geist ist unfruchtbar und erstarret.

    (Doch küsst Gudrun zweier Könige Mund
    Werd schnell ich wieder gesund.)

    Umerzogen, mit Schuldvorwürfen bedrückt,
    die Jugend gezwungen, das Grauen zu sehn,
    obwohl sie unschuldig ist an dem,
    was lang vor ihrer Geburt geschehn.

    Johannes, Zarensohn
    Meine Liebe zu Dir soll nicht wanken
    Auch wenn du weit entfernet bist
    Du lebst in meinen Gedanken.

    Christen sollen nicht gegen Christen kämpfen.
    Du weißt, wie ich, ER ist da.
    Du weißt, wie ich, dass ER auferstanden ist.
    Dein Ostergruß sagt es mir ja.

    Meine Zuneigung überwindet alle Schranken,
    Auch wenn der Graben tief,
    die Mauern dick
    und die Zäune hoch sind.

    Ich sehne mich nach einer geistigen Kultur-Verbindung mit dir.

    Es lebe die Freiheit.
    Es lebe die Liebe.
    Es lebe die Selbstbestimmung.
    Es lebe der Friede.

    (von Angelika Eberl)

    Fußnoten:
    (1) Umfrage, die zeigt, dass Deutsche nicht gegen Russen kämpfen wollen,Schlagzeile in ZEIT online: „Deutsche würden Nato-Partner nicht verteidigen“ http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/nato-ukraine-russland-umfrage-pew-stimmung-deutschland
    (2) Flüchtlinge als Söldner in die Bundeswehr, siehe hier:
    http://www.zeit.de/2015/45/bundeswehr-integration-deutsch-syrisch-brigade?sort=recommended
    „Uncle Fritz wants you.“
    (3) https://www.youtube.com/watch?v=NwRlsFHJFgk
    Flirtkurse für Migranten
    (4) http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/09/tuerken-spotten-ueber-flirt-kurse-fuer-fluechtlinge-in-deutschland/

  7. ich wohne an der Weinstrasse PLZ 67433. Wer möchte kann sich mir anschliessen und die Benzinkosten teilen wir uns. Rauche im Auto. Dies nur als Hinweis. Habe 3 freie Plätze.

    • Benötigt man für Russland ein Visum etc etc…viele Fragen, die auch mir schon gestellt wurden, denn nicht jeder ist bei facebook etc etc..
      Aufklärung wäre hilfreich!

      Dazu aus NachDenkSeiten..
      Wiederannäherung an Russland!

      Das Klima zwischen Deutschland und Russland ist deutlich rauer geworden und das gegenseitige Misstrauen gewachsen. Eine Verständigung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Ein Blick in die Medien beider Länder offenbart das Ausmaß des Zerwürfnisses: Ein vorwurfsvoller, bisweilen feindseliger Ton durchzieht fast alle Berichte, die sich mit dem jeweils anderen Land befassen. Eine Wiederannäherung an Russland kommt den politischen und wirtschaftlichen Interessen beider Seiten entgegen. Was können wir dafür tun?
      Wir müssen jetzt alle Kanäle nutzen, um den Dialog zu intensivieren. Die Distanzierung und die Sprachlosigkeit, die wir gegenwärtig erleben, verstärken bestehende Vorurteile und Ängste, Missverständnisse entstehen. Im ständigen direkten Kontakt können wir das verloren gegangene Vertrauen wieder aufbauen und den Weg für einen Neustart bereiten. Russland muss auch bei europäischen Diskussionen häufiger mit am Tisch sitzen. Das wird mehr Stabilität und Sicherheit auf unserem Kontinent bringen.Matthias Platzeck ,
      der einsame Rufer im Wald, seit Merkels Einschreiten!

    • @ Annette
      Man benötigt ein Visum, und meines Wissens muss man das sogar über einen Reiseveranstalter beantragen.

    • @Michael Kanellos,

      Danke, aber mehr weiß ein facebook – Ablehner nicht..Schade, vielleicht auch gewollt! Einen Link mit allen Informationen, fand ich bisher nicht..nun gut, dann sollen sie unter sich bleiben!

    • @ Annette
      Facebook ablehnen – warum denn das?! Facebook hat sehr viel für Information und Meinungsfreiheit getan.

    • @Michael Kanellos,

      obwohl nun abgewichen vom eigentlichen Thema…
      Vier Sheriffs zensieren die Welt…

      Ausschnitt:
      Facebooks Schnüffelei ist nur ein Fall von vielen, in denen führende Konzerne den Internetnutzern mit fragwürdigen Methoden ihre Regeln aufzwingen. Etwa zeitgleich verweigerte Apple die Freigabe für ein satirisches Spiel, das Frederic Jacobs aus San Francisco für das iPhone programmiert hat. Es heißt Angry Syrians und kritisiert in bunter Comic-Optik das brutale Regime von Präsident Baschar al-Assad . Warum es bei Apple nicht erscheinen durfte? Weil es angeblich „diffamierend oder beleidigend“ gewesen sei, berichtet der Programmierer.

      Apple unterdrückt eine politische Meinungsäußerung. Wie oft wohl noch?

      Oder Amazon: nahm Anfang Juni das Schwarzbuch WWF vorübergehend aus dem Programm. Der Autor Wilfried Huismann warf darin der Umweltorganisation große Nähe zur Industrie vor, ein juristischer Streit zeichnete sich ab . Amazon verbannte das Buch, noch bevor die Richter die Vorwürfe beurteilten. Aber bedeutet das angesichts der Marktmacht von Amazon nicht, dass faktisch ein einzelner Konzern im Wesentlichen entscheidet, was gelesen wird?

    • Alle Einreisebestimmungen (Visum etc) aktuell für jedes Land, findet man auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

    • @Annette
      Was hat denn bitte Apple oder Amazon mit Facebook zu tun?
      Wenn die Macher des Internets und der großen Portale im Internet auch nur ansatzweise so ‚embedded‘ (und von Lobbygruppen und Geheimbünden diktiert oder gar dort federführend) wären wie die leitenden Figuren im Fernsehen, in der Presse und im Radi, sähe es WIRKLICH schlecht aus.
      Dann hätte aufklärender Journalismus, auch zu wirklich bedeutenden Themen wie z.B. Fukushima oder 9/11 oder auch der Politik im Mittleren Osten, praktisch keine Chance mehr.
      Persönlich gehe ich aufgrund der Fakten eindeutig davon aus, dass Leute wie Zuckerberg oder die Google-Manager NICHT in den sogenannten ‚eltären‘ Klüngeln sind wie Freimaurer, Skull and Bones etc. und sogar betont gegen deren Art, Politik zu betreiben und Reichenlobbyismus und Propaganda zu starten, positioniert sind.
      Nicht jeder Akademiker, und erst recht nicht jeder mit guten Noten, findet diese Clubs und Klüngel und die Lebenseinstellung, die damit verbunden ist, überhaupt gut.
      Mir fehlt da schon ein wenig das Verständnis, wenn ausgerechnet da von ‚Boykott‘ geredet wird, wo aktuell wirklich kein Problem bezüglich meinungsfreiheit herrscht. Natürlich ändert sich sowas manchmal, sicher kann es passieren, dass z.B. Facebook von Lobbyisten unterlaufen wird. Wikipedia ist das längst, die zensieren ganze Themen wie z.B. nuclear demolition, um ihre Politagenda durchzubringen. Aber momentan sehe ich bei Facebook keinerlei Problem diesbezüglich.

    • @ Annette
      Natürlich ist es schlecht, wenn Amazon ‚politisch‘ vorgeht und im Sinne befreundeter Organisationen handelt. Aber das fällt in der Regel wohl unter Marktfreiheit, obwohl es defacto bereits eindeutig auf (geheime) Verbindungen hinweist. Witzigerweise ist dieses vorauseilende Bannen von WWF-kritischer Literatur aber – wie so einiges zur Zeit, was von diesen Leuten gemacht wird, ziemlich kurzsichtig. Durch sowas kann sich der WWF nicht mehr gut als alternative oder gar Anti-Establishment-Organisation hinstellen (da offenichtlich wird, dass er das wohl gar nicht ist. Dank des Internets kann hingegen man aber die von Amazon ‚gebannten‘ Bücher dennoch lesen, wenn sie eben woanders (ggf. halt vom Autor selbst) veröffentlicht werden.

    • Michael Kanellos
      Was hat denn bitte Apple oder Amazon mit Facebook zu tun?Nun genauso viel wie GOOGLE – Twitter – was mit Facebook – Apple und Amazon untereinander zu tun haben.Alles Amerikanische Konzerne,das sagt doch eigentlich schon alles.Es sagte mir soviel das ich somit Facebook verlassen habe.

    • @ Helmut Edelhäußer
      Es ist generell falsch, alle Angehörigen einer Nation in einen Topf zu werfen. Exakt das hilft nämlich den Spaltern und denen, die via ‚Teile und Herrsche‘ Kriege der sinnlosesten Art anzetteln wollen.
      Beispiele:
      VW (deutscher Konzern, sogar nationaler Vorzeigekonzern) hat Abgaswerte manipuliert; andere deutsche Firmen haben aber damit in der Regeln NICHTS zu tun
      Deutsche Nazi-Terroristen haben eine Mordserie verübt, der deutsche Geheimdienst hat ggf. dabei zugeschaut; über 99% der deutschen Bürger haben damit NICHTS zu tun
      Usw.!

      Die USA sind derzeit gespalten wie selten zuvor. Und zwar exakt in der Hinsicht, dass immer mehr US-Amerikaner die Politik der dortigen sogenannten ‚Eliten‘, die sich sehr wohl stark auf den Geheimgesellschaften und Bünden gründet, eindeutig ablehnen. Daher macht es keinerlei Sinn und entspricht nicht ansatzweise der Realität, hier alle US-Firmen in einen Topf werfen zu wollen!
      Es ist offensichtlich, dass Facebook, Google und Youtube eine nahezu ‚weiße Weste‘ haben, was Meinungsfreiheit angeht und wirklich wesentliche Tools anbieten, damit Informationen, die vom Medienmainstream aggressiv zensiert werden bzw. über die aggfressiv fehlinformiert wird, dennoch publiziert werden können.
      Daher ist Antiamerikanismus auch besonders unpassend, wenn es um alternative Medien geht – vorsichtig ausgedrückt. Das Internet ist de facto wesentlich in den USA erfunden worden.

      Das sind die Fakten. Und diese sind wichtig. Facebook kann nichts dafür, wenn das Amazon-Management seinen Kumpels (fast hätte ich gesagt, Logenbrüdern, aber das weiß ich nicht, also lasse ich es) beim WWF allzusehr hilft oder Apple der politischen Korrektheit frönt (was ich erst beurteilen kann, wenn ich das Spiel sehe – ich würde es ablehnen, wenn da gegen Syrer oder andere aggressiv gehetzt würde!).

    • @Michael Kanellos
      Wie man gegen Facebook sein kann?

      Die Antwort ist simpel. Weil es ein gepushter Kapitalistischer Dienst ist der bereits etablierte Peer-To-Peer Lösungen ersetzt hat. Und nein, Facebook hat nichts für Informations- oder Meinungsfreiheit getan. Im Gegenteil, es wird nur geduldet was dem Konzern in dem Kram passt oder nicht tangiert. Was mit den gewonnen Daten der User passiert ist fraglich.

      Youtube, Facebook und viele anderer Ihrer sonst so genannten Medien existierten nahe zu seit Beginn des Internets auch im Geistes dieses als freie Dienste mittels Peer-to-Peer. Gut diese waren auf Grund Ihres Alters vom Erscheinen eher simpler und vom Benutzen etwas komplizierte gehalten, was aber durchaus hätte Verbessert werden können. Ein Facebook, Twitter, Snapshat….. im damaligen Usenet-Design würde auch heute wenige Anhänger finden. Wer denkt diese Dienste oder die Idee dahinter wäre neu, der hat leider ein paar Jahrzehnte Internetentwicklung verschlafen. Peer-to-Peer bot keine Möglichkeit Kapital aus diesen Diensten zu quetschen. Deshalb wurden diese Dienste vom Markt verdrängt und auch nicht finanziert in der Entwicklung.

      Das KenFm Facebook nutzt ist verständlich. Aber nicht, dass jemand erstaunt reagiert wenn man diesen Dienst nicht nutzen möchte aus verschiedenen Gründen. Sei es weil man es immer noch bevorzugt seine „Freunde“ persönlich zu kennen und sich Klatsch und Tratsch gern beim Bier trinken austauscht statt mittels Statusupdates. Was man aber kritisieren kann, wie von Annette getan, ist dass eben nur via Facebook weitere Informationen weiter gereicht werden. Ein bisschen Werbung hier und da, ein Klickbait Titel hier und da und man könnte meinen man befindet sich auf jedem x-beliebigen systemkonformen Nachrichtenportal.

      Ich bin ja immer noch gespannt wann denn mal ernsthaft gekämpft wird gegen Missstände.

    • @ hooma
      Sie wollen wohl die Leute für dumm verkaufen?
      Peer-to-Peer-Lösungen wären völlig ungeeignet, um aus dem Internet ein Informationsmedium zu machen.
      Schauen Sie sich im Internet – Google hilft auch hier! – an, was Peer-to-Peer bedeutet.

      Google und andere Suchmaschinen sind hochaktuell und ohne sie wäre das Internet nur(!) als Peer-to-Peer-Netzwerk nutzbar und nicht zur mediualen Nutzung geeignet.
      Facebook, Youtube und die anderen großen, im wahrsten Sinne des Wortes freien, Portale sind auch hochaktuell. Und sie können dazu genutzt werden, um Informationen in Sprache, Bild, Film und Ton zu verbreiten (in Form eines Massenmediums), die von den Mainstream-Massenmedien zensiert oder verfälscht werden.

      Das wird in zahlreichen – millionenfachen – Fällen genutzt. Und die Managements dieser Firmen ermöglichen das bewusst. Und ohne genau diese Möglichkeiten sähe die Medienwelt wahrlich düster aus. Das ist mein Punkt hier.

    • @Michael Kanellos

      Nun der einzige, der hier Leute für dumm verkaufen möchte sind Sie. Lassen Sie mich mal fix raten: Sie haben einen schnellen Blick in Wikipedia geworfen und denken nun Sie hätten verstanden was Peer-to-Peer bedeutet und wie es funktioniert. All Ihre genannten Dienste verwenden übrigens Intern auch Peer-to-Peer. Ich hoffe das ist Ihnen wenigstens bewußt. Und damit kann jeder Dienst der sich hinter einer Server-Client struktur befindet auch als Peer-to-Peer realisiert werden. Allein schon die Technischen Vorraussetzungen diktieren diesen Ansatz. Das Internet selbst ist übrigens auch Peer-to-Peer im groben und ganzen. Wurde auch als solches entworfen, weil es einen entscheidenden Vorteil hat: Es ist ausfallsicher. Gerade da Sie meinen das Internet könnte ohne diese Server-Client Dienste nicht als mediale Quelle genutzt werden erstaunt mich ungemein. In meinem vorherigen Kommentar hatte ich extra ein Peer-to-Peer Dienst genannt der bereits die Funktionen und Möglichkeiten bot die Sie heute so bei Twitter, Youtube und Co so bewundern. Dass Sie davon keine Ahnung haben zeigt, dass Sie hier über etwas disktuieren wollen von dem Sie keine Ahnung haben.

      Wie frei diese von Ihnen genannten Portale sind können Sie ja selbst ausprobieren. Viel Glück beim hören von Gema geschützter Musik auf Youtube mit deutscher IP. Viel Glück beim einstellen von Videos bei Youtube, dass denen missfällt. Viel Glück beim nutzen von Facebook und Co in Ländern welche diese Sperren, weil es so einfach ist Server-Client Dienste auszuschalten. Viel Glück auf gleicher Behandlung bei Facebook ohne in Werbung zu finanzieren. Frei sieht anders aus. Sie leben von der Gnade dieser Konzerne und kommen hier von Freiheit bei einer per Definition unfreien Struktur. Ohne diese Firmen wäre die Medienwelt übrigens nicht düster sondern viel freier.

    • Google selbst hat übrigens eine Peer-to-Peer Datenbank entwickelt und Jahrelang selbst benutzt Namens Cassandra. Und die Stärke und Hauptaufgabe dieser Datenbank ist nicht das Abfragen von Daten. Sondern das Sammeln und Auswerten. Konsistenz und Integrität der Daten ist in der Datenbank übrigens ein Fremdwort. Ist der Hintergrundgedanke ersichtlich?

    • @ hooma

      Sie haben offenbar kein Interesse, das Thema konstruktiv zu behandeln.
      Zu Peer-to-Peer: Ich rede hier selbstverständlich nicht darüber, wie einzelne Internetserver technisch oder programmtechnisch konstruiert/programmiert sind (zumal ich das auch gar nicht weiß, ich kenne die Details nicht und muss sie auch nicht kennen).
      Ich rede von der logischen Architektur des Internets. sozusagen von der obersten Spezifikationsebene.
      Und das ist kein ‚Peer-to-Peer‘, sondern natürlich eine Architektur, die Server hat, die die Informationen bereitstellen und Clients (die Leute an den Computern, die im Internet ’surfen‘)).
      ‚Peer-to-Peer‘ auch auf der Spezifiklationsbene ist z.B. E-Mail. Und mit E-Mails kann man kein Medium aufbauen.

      Im Übrigen habe ich vollstes Vertrauen darin, dass die großen Portale technisch top sind und sinnvoll technisch designt sind.
      Wie ich schrieb, veröffentlichen Facebook und Youtube und die anderen großen Portale in der Tat ohne Zensur. Mark Zuckerberg hatte glaube ich vor kurzem sein Mißfallen an Donald Trumps Wahlprogramm kundgetan, worauf einige der Gegner Trumps hofften, dass Facebook Trumps Kampagne zensiert. Nichts davon ist passiert. Das ist nur ein Besipiel. Youtube veröffentlicht zum Beispiel zu 9/11 auch Videos, die vom FBI geleakt worden sind. USW. DAs sind nur wenige Beispiele von vielen.
      Die großen Internetportale und vor allem die Suchmaschinen sind in der Tat unabhängig von Politvorgaben oder gar Geheimbünden und leisten große Dienste für die Meinungsfreiheit. Es ist sehr wichtig, dass das so bleibt.
      Wikipedia hingegen ist z.B. ganz offenichtlich politisch voreingenommen und zensiert sogar wissenschaftliche Themen (nuclear demolition z.B.).
      Dass kommerziell geschützte (aber genau daher käuflich erwerbbare) Videos da nicht kostenlos stehen, ist aus Sicht der Meinungsfreiheit völlig in Ordnung. Offenbar wissen Sie nicht genau, worauf es da ankommt.

    • @ hooma
      Eine Datenbank speichert Daten.
      Das Sammeln und Auswerten erledigen Anwendugsprogramme.
      Cassandra kenne ich nicht. Es ist aber auch alleine die Entscheidung von Google, welches Datenbanksystgem die nutzen. Aus Sicht des Users gilt: Hauptsache, es funktioniert.
      Und Google ist aus Sicht des Internetnutzers ein Dienst, der als Server fungiert, der auf eine Anfrage (Suchbegriff) des Clients Resultate zurückmeldet. Ohne Suchmaschinen (wie z.B. Google)hätte das Internet nicht einmal die Funktion, die es jetzt hat.

      Worauf ich hinauswill: Sie vermischen hier die technische Ebene mit der im Thread diskutierten Frage der Meinungsfreiheit, und zwar, weil sie keine Argumente haben, die Ihre Behauptung, dass ein Facebook-Boykott Sinn machen würde, stützen würden.

    • Sie scheinen etwas grundsätzlich nicht zu begreifen. Server sind nicht Voraussetzung des Internets. Und ja das ist Internet ist Peer-to-Peer. Das Routing und die grundsätzlichen
      Protokolle gehen davon dass jeder Knoten gleichberechtigt arbeitet und Pakete nach besten Wissen weiterleitet. Es spielt dabei keine Rolle welchen Part am Ende der Leitung der
      Empfänger einnimmt. E-Mail ist zudem ein Server-Client Dienst. Allein dieser erste Absatz von Ihnen strotz so voller Fehler, dass man Ihre Meinung nicht ernst nehmen kann
      weil sie auf Unwissenheit beruht. Es ist aber in der Tat lustig wie Sie E-Mails mit Usenet vergleichen. Die Nutzer müssen sich damals irgendwie in einer Parallelwelt
      begeben haben um Ihre Medien auszutauschen.

      Niemand hat bisher bestritten, dass die großen Portale technisch top sein mögen. Was bei einer so anfälligen Struktur wie Server-Client Dienste auch notwendig ist. Was Sie auch
      nicht begreifen möchten ist dass diese Portale sehr wohl Zensur vornehmen. Nur nicht in dem Rahmen in dem Sie es mitbekommen. Außerdem ist die Frage welche Fakten präsentiert
      werden, sofern man nicht explizit danach sucht, auch eine Frage der Zensur. Und nein diese Dienste wie Sie meinen sind nicht unabhängig. Oder seit wann haben Sie Einblick
      hinter die Kulissen um auszuschließen, dass bei Google nicht auch die NSA eine Standleitung hat? Vielleicht sollten Sie sich mal mehr mit der Entstehung bestimmter Dienste beschäftigen
      und fragen warum diese auch teilweise trotz großer anfänglicher Verluste so gepusht wurden und warum ausnahmlos alle in den USA beheimatet sind. Es spielt auch keine Rolle
      ob Werke käuflich erwerbar sind. Sofern einer Nutzergruppe Content vorenthalten wird, wird Zensur getätigt.

      Und nochmal, diese Dienste leisten keine Meinungsfreiheit. Es sei denn Sie haben neuerdings einen Weg gefunden mir zu erklären, wie einfach zu blockierende Server-Client
      Strukturen, in China, Südkorea und anderen Ländern neuerdings uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Sie scheinen einfach nicht begreifen zu wollen, dass diese Dienste anfällig,
      leicht manipulierbar und sich innerhalb der Kontrolle weniger befinden obwohl Alternativen existiert haben.
      Sie können ja mal zur Abwechslung über Probleme mit Youtube googeln…

      Zu Cassandra:
      Aha eine Datenbank speichert also Daten. Wie sind Sie denn nur darauf gekommen? Haben Sie zufällig einen Doktortitel? Ist Ihnen vielleicht in den Sinn gekommen, dass
      es durchaus einen Unterschied macht was man mit den Daten machen möchte? Niemand greift hier die Entscheidung Googles an, welche Datenbank Sie verwenden. Wiederum versuchen
      Sie hier über ein Thema zu schwabulieren, von dem Sie absolut 0 Ahnung haben. Ich gehe mal davon aus, Sie haben nicht mal den Unterschied von Cassandra zu zb. MySQL verstanden.
      Aber Hauptsache es funktioniert. Schöne Einstellung. Dann kann ja generell alles so bleiben wie es ist, nehme ich an.

      Und nein ich vermische hier keine technische Ebene. Die technische Ebene erklärt in dem Fall von Google sehr wohl die verfolgten Absichten. Wenn ich eine Datenbank verwende,
      die keine Konsistenz und Integrität von Daten bietet und in dem einzelne Abfragen erstens ohne Schlüssel nicht möglich und wenn dann um ein vielfaches langsamer sind als
      Einträge sollte doch wohl verständlich sein, was Google in dem Fall mehr interessiert. Der Dienst an den Kunden, oder das was man damit an Informationen gewinnt.

      Desweiteren vermische ich hier auch nicht die Frage der Meinungsfreiheit. Diese haben Sie erst in Ihrer Antwort ins Spiel gebracht. Nun ja SO LANGE alles funktioniert ist
      ja schließlich gut. Kommen Sie mir aber nicht heulend an, wenn sich die kontrollierende Instanz dazu entscheidet Sie zu Zensieren oder den Dienst komplett zu blocken. Sie
      können dann ja auf Tauben zurück greifen. Funktioniert ja auch.

    • Weiß der Teufel, wozu man Facebook braucht. Email und Web ist über zwanzig Jahre alt.
      Erst viel später kamen die Privaten und haben sich da rein gedrängt. Man kann sie ignorieren. Aber es gibt leider so viele Leute, die meinen, die Privaten seien „das Internet“.

    • Na, da wurde jetzt aber ein Fass aufgemacht…und nein, ich benutze kein facebook,weil ich nicht auf einen Bekanntheitsgrad angewiesen bin. Habe kein Handy, weil es mir lieber ist mit den Menschen persönlichen Kontakt zu behalten, als geschriebene Lebensläufe von Bekannten lesen zu müssen, um überhaupt etwas von ihnen zu erfahren.Störendes Klingeln von Handy nerven mehr als genug, weil anscheinend viele Handy-Besitzer mit dem Kauf , den Anstand verloren haben.Im Notfall leih ich mir das Handy meiner Tochter(Erreichbarkeit bei Krankenbesuchen etc etc), ansonsten lehne ich es ab.
      Ablehnen tu ich auch Speicherung von Tel.Nr…lässt das Gehirn träge werden,…etc etc 🙂

    • @ hooma vom 13. Mai 2016 at 05:22

      Wes für ein ablenkendes Geschwafel Sie hier servieren.
      Dabei ist es ganz einfach:
      Das Internet unterscheidet sich z.B. von E-Mail durch die Anwendungsarchitektur.
      Das Internet ist keine Peer-to-Peer-Struktur, E-Mail schon.
      Und Google und die anderen Suchmaschinen leisten hervorragende Dienste für Information und Meinungsfreiheit. Ohne das sähe es wirklich düster aus, und dann könnten Desinformanten wie Sie (nur wohl in einer etwas ‚höheren‘ Liga) die Fakten bliebig manipulieren und den Leuten politische Fehlentscheidungen aufdrängen.

    • @ Annette
      Ich benutze auch kaum Facebook – ich boykottiere es aber auch nicht. Mir würde es nicht einmal in den Sinn kommen, Facebook zu boykottieren, weil Facebook wirklich zensurfrei ist (im Gegensatz zu wikipedia).

  8. Kann leider nicht mitfahren. Hoffe aber inständig auf eine riesige Beteiligung und vor allem großer medialer Präsenz. Liebe alternative Medien: hier liegt auch eine Chance für euch. Lasst euch bitte alle hören und sehen!
    Respekt und liebe Grüße für euch alle. Ihr macht das Richtige! Spende ist unterwegs.

  9. Nur kurz zu meinem Hintergrund: Meine Frau ist Russin und ich bin Schwede, allerdings in Deutschland geboren aber nunmehr auch in Schweden zu Hause. Unsere Kinder haben die doppelte Staatsbürgerschaft (schwedisch/russisch) und sprechen auch beide Sprachen. Vor drei Jahren ungefähr, war Putin Staatsgast in Stockholm zu Gesprächen mit dem damaligen „Statsminister“ Fredrik Reinfelt. Grund des Treffens war unter anderem die Errichtung Visa freien Reisens zwischen den Ländern und die Etablierung einer direkten Fährverbindung zwischen Stockholm und St. Petersburg. All das ist zunichte gemacht worden durch diesen hirnrissigen „Ukraine-Konflikt“. Wenn ich jetzt sehe, dass man einen Friedensmarsch von Berlin nach Moskau organisiert rührt mich das. Ich bin mehrfach in Russland gewesen und man spricht mir aus der Seele wenn man sich Völkerverständigung wünscht. Ich liebe den Charm der Einfachheit in Russland. Der Grossteil der Leute leben nicht in materieller Überfülle und vielleicht ist gerade das der Grund für mehr Echtheit in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Dieses Projekt freut mich riesig!

    • Visumfreiheit für Russland fände ich eine hervorragende Sache.
      Derzeit ist für Deutsche die maximale Dauer für Touristenvisa 30 Tage, während Österreich und Griechenland die maximale Dauer für Russland-Touristenvisa für ihre Staatsbürger gerade auf 6 Monate verlängert haben.
      Der Ukraine-Konflikt wurde zum großen Teil von der aktuellen russischen Regierung vom Zaun gebrochen. Es war Russland, das die Ukraine überfallen/teilweise annektiert hat und nicht die EU.
      Dennoch: Es ist geradezu Aufgabe der Politiker, die negativen Folgen von sowas für die unbeteiligten Bürger so klein wie möglich zu halten (warum sollten deutsche oder schwedische Bürger wegen des Ukraine-Konflikts Nachteile haben – die deutschen und schwedischen Regeirungen haben die Aufgabe, solche Nachteile auszuschließen). Daher bin ich auch meistens gegen Wirtschaftssanktionen.

    • PS: Natürlich sollten russische Bürger durch diese unsinnigen Konflike auch keine Nachteile haben – die haben ja größtenteils auch keinerlei Einfluss auf die Aktionen ‚ihrer‘ Armee.
      Die Art, wie die aggressiven ‚Teile-und Herrsche‘-Lobbyisten aus den USA auch bezüglich der Ukraine ‚operieren‘, ist natürlich ebenfalls fragwürdig. Es wird meines Erachtens sogar höchste Zeit, dass die westliche Politik sich von denen mindestens nichts mehr vorschreiben lässt. Faktisch aber hat die russische Regierung die Ukraine angegriffen.

    • Mir geht es gar nicht darum wer hier wen angegriffen hat. Aber wenn wir das diskutieren kann man immerhin fragen warum Russland die Ukraine „angegriffen“ hat. Es ist immernoch so, dass in der Ostukraine und auf der Krim mehrheitlich russischstämmige Menschen leben, die unter einer russlandfeindlichen Regierungskoalition mit der faschistischen Swobodapartei sehr leiden würden, wenn diese dort ihren Einfluss haben würden. Und es ist vorallem ein Bürgerkrieg der dort vorherrscht, kein Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Auch das ist Fakt. Zigtausende sind aus der Ostukraine nach Russland geflohen. Doch nicht Weil die Russen die Ukraine angegriffen haben, sondern weil die EIGENE neue Regierung die Ostukraine angriff.
      Wie gesagt, lasst uns für Völkerverständigung arbeiten, denn es geht um Menschen. Wie Du und ich, mit Kindern und Enkelkindern, Eltern und Grosseltern, Freunden und Partnern. Leben und leben lassen.

    • @ Alexander
      Wenn sich herausstellen würde, dass die Nazis in der Ukraine von Thinktanks aus den USA oder irgendwelchen Finanziers aus den USA unterstützt werden, wäre dies in der Tat ein Skandal, der auch die aktuelle US-Regierung beschäftigen müsste, insbesondere in bezug auf die EU und auf westliche Werte. Auszuschließen ist sowas leider nicht. Es gibt ja bereits klare Dokumente (ausgerechnet von Russen geleakte Videos auf Youtube, leicht zu finden) über die frappierend platt-aggressiven Versuche dieser US-Diplomatin Frau Nuland (mit ihrem Zitat ‚Fuck the EU‘ bekannt), die Zusammensetzung der ukrainischen Regierung zu diktieren. Diese Dame ist exakt mit einem der Drahtzieher und offiziellen Leiter des Thinktanks ‚Project for a New American Century‘, Robert Kagan, verheiratet. Dieser Thinktank hat maßgeblich die Kriegsstrategie der USA nach 9/11 entworfen (wenn man das Strategie nennen will), steht für eine spalterische ‚Teile-und Herrsche‘-Politik und ist auch in bezug auf 9/11 selbst negativ aufgefallen (Dov Zakheims Spekulationen vor(!) 9/11 über ein ‚katalysierendes Ereignis‘, auch hier hilft Google). Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es aufhören muss, dass diese Leute die NATO-Politk diktieren, wie es erschreckenderweise in der letzten Zeit oft der Fall war (man sieht ja an den Resultaten in Somalia, Irak, Libyen, Afghanistan, Jemen etc., wozu das geführt hat). Immerhin können die mit der EU nicht so umspringen wie z.B. mit Libyen, wo Gaddafi gefeuert wurde *) und jetzt ‚failed state‘ ist, übrigens neben Saudi-Arabien neuerdings ein weiteres Land, in das EU-Bürger nicht als Touristen einreisen dürfen. Daher sagen die wohl ‚Fuck the EU‘!

      *) PS: Es gibt ja Gerüchte, dass Gaddafi nicht umgebracht wurde, sondern mit anderer Identität außer Landes reisen durfte. Das fände ich sogar vergleichsweise positiv. Mich hat es – obwohl ich alles andere als ein Anhänger Gaddafis oder gar Saddam Husseins bin – stets befremdet, als ich die entwürdigenden ‚Tötungen‘ dieser Politfiguren sah. Die waren beide immerhin geradezu Diener der USA und des Westens, weit über das normale Maß hinaus.

    • PPS: Seit 1991 haben die USA 5 Milliarden Dollar (Aus Steuergeldern? Wenn ja, mit welcher Rechtfertigung gegenüber den US-amerikanischen Steuerzahlern??) in die Ukraine geballert (Wer genau hat das Geld bekommen? Doch sicher nicht die Swoboda-Partei, oder??!?). Diese Frau Nuland, die den Begriff ‚Diplomatie‘ auf eine erstaunliche Weise interpretiert, gibt damit sogar offen und sogar vor den Mainstreammedien an.
      Wenn man aber genau liest, merkt man die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und der EU.
      Es ’sei darum gegangen‘ (Vergangenheitsform!), dass die Ukraine der EU angegliedert werden kann. Inzwischen sieht es eher so aus, also ob die USA faktisch ohne die EU ‚planen‘ und hauptsächlich auf Spaltung setzen.
      Hierzu mal der ‚Freitag‘:
      https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/5-milliarden-dollar-fuer-den-staatsstreich

      PS: Eine Frage an die, die sich in der ‚linken Szene‘ auskennen: Die Nazis in der Ukraine sind offenbar wirklich antisemitisch. Gab es von den ‚Antideutschen‘ bei den Linksradikalen hierzu ein Statement (angesichts der Tatsache, dass diese mit dem Antisemitismusvorwurf bei jeder Gelegenheit unberechtigt Andere diffamieren)?

  10. Mich würde mal interessieren, wie viele es prozentual sind, die sich in Deutschland der Realität stellen, so wie diese 3 und ich und alle, die hinter solchen guten Aktionen stehen. Gibt es da irgendwelche Erhebungen? Der Durchschnittsbürger, der noch ausreichend versorgt ist, glaubt das doch das alles lieber gar nicht erst und lässt sich lieber von seiner Tageszeitung und dem TV und Radio vorlügen, dass wir „bei unseren Freunden aus Übersee“ doch immer noch in den besten Händen seien. Und diese Realitätsverweigerung – oder Verdrehung wird nach meinem momentanen Eindruck immer noch sturer und starrsinniger eingehalten, je bedrohlicher es für uns wird. Ich wäre ja gern auch so optimistisch, zu glauben, dass jetzt die Mehrheit in Deutschland hinter dieser Friedensreise nach Russland steht!
    Welchen Eindruck habt Ihr anderen denn da? Vielleicht irre ich mich ja da jetzt total. Das wäre mir ja nur recht!

    • @ Veganislove: “ Welchen Eindruck habt Ihr anderen denn da ?“

      Ein persönlicher Eindruck kann natürlich keine reale Erkenntnis ersetzen. Kann mich auch irren. Die Mehrheit der Deutschen scheint mir geistig ferngesteuert zu sein durch Mainstream Medien, durch Staatsschulen und durch Kirchen, die kaum von der (nicht mehr souveränen) Politik unterscheidbar sind. Doch es gibt ja das Internet ! Und da findet man eben auch Dinge, die der politisch verordneten Mainstream Meinung direkt widersprechen und das teilweise auch sehr fundiert begründen.

      Bloss reicht nicht aus, informiert zu sein, wenn man nirgends gelernt hat, die Informationen durch selbständiges Denken zu hinterfragen, zu prüfen. Und da – glaube ich zumindest – ist eine Denkfaulheit allgemein vorhanden, eine Haltung der Bequemlichkeit, die sagt: “ Ueberlassen wir das Denken den Pferden, denn die haben grössere Köpfe.“
      Man will lieber Gefühlsurteile bilden. Das ist bequemer.

      Ein Beispiel ist ein Mann, der Ken Jebsen als „Verschwörungstheoretiker “ einstufte. Der auch trotz aller Beweise, die ich ihm vorlegte, nicht denken mochte, dass die deutsche Politik von Bankenkartellen ferngesteuert wird. Und der Mann ist bekennender „Linker“, der voll abfährt auf dieses Russlandbashing bzw.Putinbashing.
      Als der mein grosses Bücherregal sah, sagte der: “ Wozu so viele Bücher ? Kannst du wegschmeissen. Denn es reicht ja völlig aus, die taz zu abonnieren.“ Der ist (fast) ein Veganer. Der interessiert sich eigentlich nur für das, was nicht über seinen materiellen Tellerrand hinaus ragt. Und als ich es schaffte, dem reale Beweise erkennbar zu machen, sagte der: „Wenn man darüber nachdenken müsste, würde man Depressionen und Kopfschmerzen bekommen.“
      Die Wahrheit macht manchen offenbar mehr Kopfschmerzen als die Illusion.
      Als der mir dann auch noch wörtlich so sagte: „Katzen müssen ja auch nicht denken, und die leben im Einklang mit der Natur.“ war mir klar, dass ich meine Zeit mit einem Idioten verplempert hatte.
      Wenn diese Bewusstseinsverkleinerung weiter so fortschreitet, bekommt der allgemeine Deutsche demnächst vom Tierarzt eine Bescheinigung, dass der auf die Strasse sch…… darf.

    • @Michaela: „Wenn man darüber nachdenken würde, müsste man Depressionen und Kopfschmerzen bekommen“.
      Genau das meine ich. Das ist eines dieser Massen-Statements. Selber denken und auf eigene Sinne vertrauen, was ja eigentlich das Mensch-Sein ursprünglich einmal auszeichnete, hat Seltenheitswert. Sie bewegen sich innerhalb der von oben erlaubten und erwünschten Verblödungseingrenzung und meinen dabei dann auch noch, die Klügeren zu sein. Diese Machtgläubigkeit ist wohl das größte Problem überhaupt.
      Zu Deinem Seitenhieb auf Veganer: Die echten Veganer glauben jedenfalls nicht mehr an Macht und Gewalt. Sie sind ihrem Herzen gefolgt und haben sich nicht vor dem Selber- Denken gescheut.

    • Hier meine persönliche Erfahrung, wer sich mit den Hintergründen wirklich beschäftigt. Allein das z.B. die Positionen 1 auf Youtube ca. 655000 Mal geklickt wurde, zeigt doch, dass KenFM nicht mehr unbedeutend ist. Vergleicht man die Leser von Spiegel oder FAZ, dann sind das ähnliche Zahlen. Und die Mainstreamzeitungen haben mit den Rückgängen der Leser auch Probleme. Das sind positive Entwicklungen. Wenn ich mich im Bekanntenkreis über die Themen unterhalten, dann kommen öfters Aussagen, dass sie auch nicht dass glauben, was sie 1:1 über die Medien hören. Es gibt natürlich auch einige, denen ist die Politik zu komplex und beschäftigen sich dann lieber mit angenehmeren Dingen. Die möchten dann auch nicht überlegen, welche Seite nun wirklich die Wahrheit sagt. Das ist eher das Problem. Ich vermute, dass es vielen zumindest in Deutschland noch zu gut geht. Solange nicht die Probleme vor der eigenen Haustür angekommen ist, macht man sich noch zu wenig Gedanken über Russland usw.
      Das kann sich aber auch bei uns ganz schnell ändern, wenn z. B. sich die Mehrheit mit Geldentwertung, Arbeitslosigkeit usw. auseinander setzen muss. Und diese Zeiten werden kommen und dann wird ganz schnell die Einsicht auch bei der Mehrheit kommen, dass uns die Politik uns ein Apfel für eine Banane verkaufen möchte. Dann wird es interessant, was passieren wird.
      Leider kann auch ich nicht bei jede Aktion mit machen, weil man Job nicht Friedensaktivist bin. Ich mache nun bei der Aktion „Stopp Ramstein“ mit. Dann kann ich aber nicht die Reise nach Russland mit machen. Ich nehme für die Aktion schon Urlaub. Aber ich habe auch Familie und dann wird die Zeit für alle Aktionen eng. Aber je mehr mit machen, umso besser. Wenn sich viele sich auf die Aktionen verteilen, dann sollten es eigentlich möglich sein, dass diese Aktionen in der Öffentlichkeit ankommen.

    • @KenFmFan: Danke! Aber 57% sind, falls es denn so ist, ja auch nur ein kleines bisschen mehr wie die Hälfte.
      Und hier ging es ja sogar um Verschickung deutscher Soldaten an die russische Grenze, soz. als brav befolgte Drohgebärde eines Befehls aus Übersee.
      Angesichts der drohenden Kriegsgefahr und der völlig aus dem Ruder gelaufenen Politik doch immer noch erschreckend viele, die in schläfriger Wirklichkeitsignoranz verharren. Aber lass uns mal hoffen, dass die Hälfte der Deutschen diese Friedensreise begrüßen und viele sich daran beteiligen.

  11. Darf ich fragen, wieso Herr Christoph Hörstel ausgegrenzt wird? Ken Jebsen hat doch früher lange Interviews mit ihm gemacht.
    Was heißt das, das sich alle interessanten Medienschaffenden vereinzeln?

    • @ A.Eberl: „Christoph Hörstel“

      Mir ist noch unverständlich, worauf Sie sich beziehen mit „Hörstel ausgegrenzt“. Wer will Hörstel ausgrenzen und warum ? Habe keinen facebook account und habe daher den Link nicht prüfen können.
      Finde Hörstel sehr informativ. Der kennt sich auch aus in der Welt, hat diverse Kontakte und scheint kein Ideologe zu sein. Er ist der Meinung, man müsse zuerst versuchen, IM bestehenden System zu versuchen, Dinge zu verändern.
      Erst wenn das gescheitert sei, sei berechtigt, andere Wege zu beschreiten. Er hat ja eine Partei der „Mitte“ gegründet, nachdem die Mainstream Medien ihn fallen liessen wie eine heisse Kartoffel…

    • Antwort an Michaela (unten):

      Christoph Hörstel bedauert auf seinem Facebook, dass er beim Stop Ramstein-Planungstreffen nicht kommen durfte. Offenbar gibt es da persönliche Differenzen, über die er aber nicht geschrieben hat.
      Ich finde nur, dass die Zeiten zu ernst sind, als dass diejenigen, die sich aktiv für Frieden mit Russland und der ganzen Welt einsetzen, wie Ken Jebsen und Christoph Hörstel und Rainer Braun, sich in die Haare kriegen dürften…

      Sollte man die Kräfte für den Frieden nicht bündeln?

    • @ A.Eberl: „persönliche Differenzen“

      Dankeschön für die Mitteilung. Wenn es da um persönliche Differenzen geht, steht mir das gar nicht frei, zu beurteilen, weil mir die Dinge unbekannt sind und mich etwa auch gar nichts angehen.

      „Sollte man die Kräfte für den Frieden nicht bündeln ?“ Bin auch der Meinung, grundsätzlich ja. Weil ja wahr ist, dass „die Zeiten ernst“ sind und die Kriegslobby bereits trommelt. Bloss kann es irgendwelche rein persönlichen Gründe geben, die einer Bündelung im Weg stehen. Mir selber ist derzeit nicht so einfach möglich, mit nach Russland zu fahren, weil ich hier Fakten schaffe und mit Leuten zu kooperieren habe und denen fest zugesagt habe, hier zur Verfügung zu stehen. Rein persönliche Sache, auf die wir schon jahrelang hin gearbeitet haben.

      Unterstützung für diesen Monat an Ken Jebsen Team ist unterwegs.

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