Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs | Teil 2

In diesem von Democracy Now! produzierten (29.12.2016) und von acTVism Munich ins Deutsche übertragene Video setzen Amy Goodman und Juan González das Gespräch mit John Nixon fort, dem CIA-Analysten, der Saddam Hussein nach seiner Gefangennahme vor rund 15 Jahren als Erster verhört hat. Nixon offenbart, dass vieles von dem, was die CIA zum Zeitpunkt des Einmarsches über Saddam Hussein zu wissen glaubte, falsch war. Unter anderem ergab Nixons Vernehmung von Hussein, dass Hussein bis 2003 die Macht weitgehend an seine Berater übergeben hatte, so dass er sich auf das Schreiben eines Buches konzentrieren konnte, und auch, dass es kein Programm für Massenvernichtungswaffen gab. Hussein warnte auch vor dem Aufstieg eines „sunnitischen Extremismus“ in der Region, verursacht durch den Einmarsch der USA. Diese Warnungen, so Nixon, wurden von den höchsten Stellen in Washington ignoriert.

Hier gehts zum Video Teil2:
Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs | Teil 2

Hier gehts zum Video Teil1:
Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs

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Dieser Beitrag erschien am 20.2.2018 bei actvism.org.

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6 Kommentare zu: “Saddam Husseins Vernehmer bei der CIA enthüllt Lügen des Irakkriegs | Teil 2

  1. Ein ganz wichtiges Gespräch. Das sind die Amerikaner, die endlich sprechen. Die Veränderung muss dort von innen heraus stattfinden. Dazu bedarf es viele kleiner Schritte oder der eher unwahrscheinlichen Revolution.

    • Nein, du bist nicht der einzige. Die Storys in Democracy Now über Syrien sind jedenfals ganz ähnlich wie MSM News. So ein bisschen überraschend dieses Medium durch KenFM kennenzulernen.

    • Sie könn(t)en es durchaus: Democracy Now hat in den 90ern mal im Alleingang die „Brutkastenlüge“ aufgedeckt. Damals sendeten sie über einen kleinen alternativen TV-Sender (und natürlich übers Internet). Seit 2001 sind sie fast überall in den USA über kommunale Sender terrestrisch emfangbar. Nach 2001 sendeten sie auch aus Chinatown, Manhatten, unweit von Ground Zero aus einer alten Feuerwehrwache. Da gibt es ganz bestimmt Themen, über die man weniger gerne berichtet. Richard Gage (oder sonst jemanden von ae911truth) haben sie z.B. bis heute nicht eingeladen.

      Also, ja: Das ist längst Mainstream. Linker Mainstream.

  2. Zumindest beim 2. Interview wurde doch ziemlich schnell klar, dass der CIA-Mensch nur das sagt was seine ehemaligen Chefs genehmigen. Ich wollte mir das nicht bis zum Ende antun. Das der Irak keine Massenvernichtungswaffen hatte bezweifeln ja nicht mal die Mainstream-Medien. Wozu soll man seine Zeit für das Ansehen dieser Inverviews investieren?

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