KenFM am Telefon mit Karl Albrecht Schachtschneider über: Freiheit & Souveränität

Kann ein Staat souverän sein – oder nur seine Bürger? Haben nicht alle Völker das Recht auf Selbstbestimmung? Was hat das Grundgesetz mit Immanuel Kant zu tun und wäre ein Kant-Studium als Vorbereitung auf ein Rechtsstudium ratsam? Philosophische Fragen die der Jurist und Staatsrechtslehrer Karl Albrecht Schachtschneider im Gespräch mit Ken Jebsen beantwortet.

5 Kommentare zu: “KenFM am Telefon mit Karl Albrecht Schachtschneider über: Freiheit & Souveränität

  1. Magst du dir evtl. nach angewöhnen die Links zu den Youtube-Beiträgen noch direkt zu setzen? Mein Chrome mag das auf dieser Seite hier „eingebettet“ nämlich nicht darstellen, naja, und den Youtube-Link aus dem Source-Code der Webseite rauszuholen ist irgendwie Arbeit 😀

  2. Lieber Philipp,

    soweit ganz okay. Allerdings habe ich hier

    —->

    „Darum beginnt Freiheit im Kopf und im Kopf endet sie auch.
    Es gab nie ein Systemproblem, sondern ein psychologisches Problem. (Wie verhindert man zB. Korruption?)
    Jede Revolution bzw Modulation unseres Systems kann auf Dauer nur scheitern solange wir alle so bleiben wie wir sind.

    Freiheit bedeutet zunächst einmal frei zu sein von jeder Konditionierung , von jedem Glauben, jeder Autorität, jeder Tradition, jedem Dogma, jeder Ideologie und jeder Identifizierung mit Symbolen.
    Freiheit bedeutet frei zu sein von jedem Bild welches man von anderen und sich selber hat.
    Andernfalls kann freies Denken ebenso wie ehrliches tiefes Hinderfragen der eigenen Handlung und des eigenen Denkens nicht stattfinden.
    (Neutrale Programmierung, zB. wie bediene ich eine Maschine, ist damit nicht gemeint)

    Wer oder was bin ich denn überhaupt als freier Mensch? Christ? Moslem? Deutscher? Amerikaner? Links? Rechts? Schwarz? Gelb? vegetarischer Emo?

    Offensichtlich nichts von alledem.

    Ich bin individueller Teil der Bewegung des Lebens auf diesem Planeten.
    Was mich von anderen Menschen psychologisch unterscheidet ist einzig die Konditionierung, die Programmierung.
    Jeder Mensch an sich kommt als Individuum zur Welt. Individuum = lat. für “nicht teilbar”
    Individuum zu steigern erscheint unklug da die Bedeutung des Wortes Individuum eine Steigerung ausschließt.
    Man kann seine Indivdualität nicht steigern. Oder anders: Nicht teilbar… nicht teilbarer ???

    In dem Moment in dem ich mich selbst definiere oder mich mit etwas identifiziere schränke ich meine Freiheit ein.

    Ob der Mensch von Geburt an souverän ist??

    Offensichtlich ist der Mensch zur Geburt nicht souverän. Souverän = (lateinisch “superanus”) = über allem stehend
    Aber man kann sagen das der Mensch zur Geburt psychologisch gesehen völlig frei ist.
    Dann wird er (von seinen Eltern, durch Propaganda, Schule, Werbung etc) konditioniert, angewiesen, programmiert…und verliert somit seine psychologische Freiheit.

    Warum sollte jemand unter oder über allem stehen? Das Volk soll souverän sein, also über allem stehen? Das Volk soll sich also über sich selbst stellen? Oder über andere Völker?
    Klingt unlogisch…ist es auch.
    Früher oder nicht viel später müssen wir alle auf der Welt an einem Strang ziehen…spätestens dann wenn wir ernsthaft unsere Konflikte beenden möchten.

    Warum nicht die Freiheit anstreben und das Wort Souverän einfach vergessen..es sorgt anscheinend für sehr viel Verwirrung.

    Des weiteren kommt mir die Frage ob der Versuch unseren Konflikten per Rechtsystem oder der Schaffung von großen bzw. kleinen Nationen beizukommen
    nicht eher ein Kampf gegen Symptome anstatt Ursachen und deshalb eine Notlösung ist welche uns ein gewisses “Gefühl” der Sicherheit gibt ?

    Auch wenn diese Sicherheit nicht wirklich existiert…

    Das Recht schützt nicht vor Unrecht!!

    Das Wissen man könne einen Täter im Nachhinein zur Verantwortung ziehen gibt eventuell ein “Gefühl” der Sicherheit beim potentiellen Opfer
    und ein “Gefühl” der Angst beim potentiellen Täter aber das ist alles keine echte Sicherheit sondern Illusion.

    Da sitzen wir bei der Erziehung unserer Kinder schon näher am Hebel. Aber man wie soll man ein Kind zum freien Denken erziehen wenn man selbst so unendlich konfus ist?
    Wie löst man seine eigene Verwirrung auf? Helfen kann einem dabei jedenfalls niemand.“

    aufgehört, deinen Theorien zu folgen, weil es dann leider sehr schwachsinnig wird.
    Ich halte diese Theorien für äußerst gefährlich.

    Danke Ken !

  3. Netter Versuch.

    Im Umkehrschluss müsste der Mensch zur Geburt auf einer Fläche, wie einem weißen Blatt Papier landen – alleine.

    Freiheit bedeutet nicht, dass ich alles neu erfinden muss, weil mich gegenteiliges mit Geburt ja schon beeinflussen und somit manipulieren könnte oder auch tatsächlich tut.

    Warum stellen Sie überhaupt eine „psychologische“ Freiheit in den Raum? Welchen Zweck hat es?

    Im staatlichen Zusammenhang ist der Begriff „Souverän“ eher mit Unabhängigkeit, vielmehr Selbstbestimmung zu verbinden. Dies kann gewollter Weise durch eine legitimierte Person passieren oder durch die Vielzahl der Bürger, was automatisch zu Chaos führen würde, sofern man sich gemeinschaftlich weiterentwickeln möchte.

    Die „Freiheit“ einzelner Staaten wird seit eh und je durch den Nachbar gefährdet. Deshalb baute man sich diesen imaginären Schutzschild der Souveränität auf. Durchbrechen Sie diese, so ist dies im eigentlichen Sinne eine kriegerische Handlung.

    Man schützt seinen Stamm, seine Familie, wenn man es auf den Ursprung führt.

    Es gibt Staatsgrenzen und somit kann es keine Freiheit ohne Souveränität geben. Deshalb laufen wir ja auch auf „eine Welt“ zu. Lediglich hat der Mensch dann das Problem, dass es evtl. keinen möglichen Befreier gibt, falls die Weltregierung“ recht böse sein sollte.

    Der Baum der Freiheit muss von Tag zu Tag mit Blut begossen werden. So ist das Leider. Dem Blut des kleinen Mannes.

  4. …ich bleib mal beim philosophischen Part…der ist mir in den 15min doch etwas zu seicht ausfgefallen. Falls der Kommentar bei einem eine negative Emotionen auslöst so möge er diese doch bitte hinterfragen.

    Was ist Freiheit?

    Ohne Menschen gibt es keine menschliche Realität. Unsere Realität wurde von unserem Denken erschaffen.
    Die Systeme innerhalb unserer Realität wurden ebenso von unserem Denken erschaffen.

    Darum beginnt Freiheit im Kopf und im Kopf endet sie auch.
    Es gab nie ein Systemproblem, sondern ein psychologisches Problem. (Wie verhindert man zB. Korruption?)
    Jede Revolution bzw Modulation unseres Systems kann auf Dauer nur scheitern solange wir alle so bleiben wie wir sind.

    Freiheit bedeutet zunächst einmal frei zu sein von jeder Konditionierung , von jedem Glauben, jeder Autorität, jeder Tradition, jedem Dogma, jeder Ideologie und jeder Identifizierung mit Symbolen.
    Freiheit bedeutet frei zu sein von jedem Bild welches man von anderen und sich selber hat.
    Andernfalls kann freies Denken ebenso wie ehrliches tiefes Hinderfragen der eigenen Handlung und des eigenen Denkens nicht stattfinden.
    (Neutrale Programmierung, zB. wie bediene ich eine Maschine, ist damit nicht gemeint)

    Wer oder was bin ich denn überhaupt als freier Mensch? Christ? Moslem? Deutscher? Amerikaner? Links? Rechts? Schwarz? Gelb? vegetarischer Emo?

    Offensichtlich nichts von alledem.

    Ich bin individueller Teil der Bewegung des Lebens auf diesem Planeten.
    Was mich von anderen Menschen psychologisch unterscheidet ist einzig die Konditionierung, die Programmierung.
    Jeder Mensch an sich kommt als Individuum zur Welt. Individuum = lat. für „nicht teilbar“
    Individuum zu steigern erscheint unklug da die Bedeutung des Wortes Individuum eine Steigerung ausschließt.
    Man kann seine Indivdualität nicht steigern. Oder anders: Nicht teilbar… nicht teilbarer ???

    In dem Moment in dem ich mich selbst definiere oder mich mit etwas identifiziere schränke ich meine Freiheit ein.

    Zum Video:

    Ob der Mensch von Geburt an souverän ist??

    Offensichtlich ist der Mensch zur Geburt nicht souverän. Souverän = (lateinisch „superanus“) = über allem stehend
    Aber man kann sagen das der Mensch zur Geburt psychologisch gesehen völlig frei ist.
    Dann wird er (von seinen Eltern, durch Propaganda, Schule, Werbung etc) konditioniert, angewiesen, programmiert…und verliert somit seine psychologische Freiheit.

    Warum sollte jemand unter oder über allem stehen? Das Volk soll souverän sein, also über allem stehen? Das Volk soll sich also über sich selbst stellen? Oder über andere Völker?
    Klingt unlogisch…ist es auch.
    Früher oder nicht viel später müssen wir alle auf der Welt an einem Strang ziehen…spätestens dann wenn wir ernsthaft unsere Konflikte beenden möchten.

    Warum nicht die Freiheit anstreben und das Wort Souverän einfach vergessen..es sorgt anscheinend für sehr viel Verwirrung.

    Des weiteren kommt mir die Frage ob der Versuch unseren Konflikten per Rechtsystem oder der Schaffung von großen bzw. kleinen Nationen beizukommen
    nicht eher ein Kampf gegen Symptome anstatt Ursachen und deshalb eine Notlösung ist welche uns ein gewisses „Gefühl“ der Sicherheit gibt ?

    Auch wenn diese Sicherheit nicht wirklich existiert…

    Das Recht schützt nicht vor Unrecht!!

    Das Wissen man könne einen Täter im Nachhinein zur Verantwortung ziehen gibt eventuell ein „Gefühl“ der Sicherheit beim potentiellen Opfer
    und ein „Gefühl“ der Angst beim potentiellen Täter aber das ist alles keine echte Sicherheit sondern Illusion.

    Da sitzen wir bei der Erziehung unserer Kinder schon näher am Hebel. Aber man wie soll man ein Kind zum freien Denken erziehen wenn man selbst so unendlich konfus ist?
    Wie löst man seine eigene Verwirrung auf? Helfen kann einem dabei jedenfalls niemand.

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