Schluss mit lustig | Von Renate Reuther

Warum nun gerade nicht Ruhe, sondern Feiern Bürgerpflicht ist.

Ein Kommentar von Renate Reuther.

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.“ Wir haben diesen Satz verinnerlicht bis zur Selbstverleugnung. Wir bleiben ruhig, selbst wenn man uns das halbe Leben wegnimmt: die selbstbestimmte Freizeit, die so wichtig ist für unser seelisches Wohlbefinden, die Grundlage unserer Gesundheit. Alles, was der Unterhaltung dient, soll wegen der Coronakrise in ganz Deutschland über den gesamten Zeitraum des Lockdowns untersagt werden (1). Gerade jetzt kommt das allgemeine Spaßverbot. Jetzt wäre es wieder losgegangen mit dem wilden Treiben: Halloween, Faschingsauftakt, Martinsumzüge, Weihnachtsmärkte …

Die Kanzlerin und ihre Vasallen in den Ländern möchten nichts mehr hören von Spaß, von Feiern und Sorglosigkeit. Das kennen wir schon. Seit der Christianisierung ist der Obrigkeit der Heidenspaß ein Dorn im Auge. Diese Rituale, die die Menschen seit Urzeiten durch die dunkle Zeit des Winters trugen, wurden verboten, umgedeutet, bis zur Unkenntlichkeit verbogen, schließlich auf ein Minimum reduziert. Ob sie wohl jetzt den Todesstoß erhalten?

Licht im Dunkel

Für unsere keltischen Vorfahren begann mit dem 1. November das Winterhalbjahr. Die Ernte war eingebracht, das Vieh gemästet. Dann standen die langen dunklen Nächte bevor mit all den Gefahren konkreter und magischer Art.

In den Nächten tauchten die Toten, Geister und Dämonen auf, drohten und forderten. Den unwillkommenen Besuchern bot man gedeckte Tische an, legte ihnen Speisen vor und Gestecke und zündete Lichter an. Man machte sich Mut durch wildes Feiern und Gelage, Um die Höfe zog man einen Bannkreis durch einen klingenden Umzug, um sich Nacht- und Seelenruhe zu verschaffen.

Man fürchtete das Wilde Heer in den Sturmnächten, die Wilde Bertha, die Perchten oder Wodan, der sich später als Nikolaus tarnte (2). Unser Dämon hat auch einen Namen. Wie viele Gottheiten ist er vielfältig und nicht ganz zu fassen: Virus, Corona, Covid … Nach Auskunft der Regierung liebt er den Alkohol und wilde Feiern, die Nähe und die Erotik — ganz so wie die Perchten und Fasnachtsgestalten.

Diesen Dämon sollen wir nicht durch lärmendes Umziehen vertreiben oder durch gemeinschaftlichen Genuss. Ab November herrscht Tanzverbot, wie nach der alten Kirchenregel: Sankt Kathrein (25. November) stellt‘s Tanzen ein. Die Vorgabe, ganz wie früher: Besinnlichkeit im Familienkreis, zuhause in der Stube. Die stade Zeit! (3).

Verbot als Ritual

Die uralten Verbotsrituale mit Kontaktsperre, Alkohol- und Tanzverbot haben tausend Jahre lang nur teilweise gefruchtet. Wer glaubt, dass sie sich diesmal durchsetzen lassen, hat sich bereits kampflos ergeben.

Wird der herbstliche Lockdown in der dunklen, kalten Jahreszeit genauso ein Ritual werden wie Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag? Der erste Lockdown hat das Virus nicht besiegt, aber die Obrigkeit beharrt auf die Wiederholung des Ergebenheitsrituals.

Anscheinend kann man es Erwachsenen nicht mehr zutrauen, dass sie sich auf einen Kaffee treffen, im Restaurant zum Essen zwei Gläser Wein trinken oder in der Kneipe mit Freunden ein paar Bier. Zu gefährlich, denn die Herrschenden rechnen ständig mit Ausbrüchen des Frohsinns und der Erotik, mit zügellosen Feiern und anhaltenden Besäufnissen.

In alter Vorzeit haben wir uns im Angesicht des Todes und der Winterzeit tatsächlich so aufgeführt. Inzwischen sind wir längst zivilisiert und manierlich, vorschriftsmäßig unauffällig. Oder etwa nicht?

Unsere Obrigkeit hingegen, so merkt man jetzt, hält fest an ihrem Menschenbild von den wilden Heiden, die man am Zügel oder unter der Knute halten muss. Deshalb mahnt die Kanzlerin: Ihr müsst jetzt ganz brav sein, sonst fällt Weihnachten aus und es gibt keine Geschenke (4).

Wildheit als Protest

Unsere Vorfahren beharrten trotz der Verbote auf ihre tröstlichen Winterrituale, mit zügellosem Lebensgenuss in einem meist tristen Umfeld aus Arbeit und Not. Auch so kann Widerstand aussehen.

Diese scheinbar triebhafte Wildheit mochte politische Gegenwehr sein, aber wer hätte es nachweisen können? Wenn der wilde Umzug vom Heiligen Nikolaus angeführt wurde oder von St. Martin, wer wollte ihn verbieten?

Herrscher und Untertanen sind unsicher, wer bei diesem Machtkampf die Oberhand behalten wird. Deshalb tun beide so, als sei alles in Ordnung. Deshalb spielen wir mit. Wir durchschauen die Lügen vom Killervirus, vom Gesundheitsschutz zu unserem Besten, vom ewigen Lockdown, der nur eine Ausnahme darstellt.

Aber wir reißen den Herrschenden die Maske nicht vom Gesicht. Wir heucheln Zustimmung. Dabei wissen wir es längst besser.

Wir sind als Gesellschaft ruhiger geworden. Wir sitzen viel. Es drängt uns nicht nach draußen auf die Straße, seit wir Licht im Haus haben und Musik und bewegte Bilder. Welche Dämonen brauchen wir noch zu fürchten?

Den Tod glaubten wir überwunden, ob durch das Christentum oder die Medizin. Und nun ist er wieder da. Er ist der Einpeitscher für die Phrasen unserer machthungrigen Herrscher. Die dunkle Macht greift wieder nach uns, mitten im Leben.

Trost und Hoffnung

Trotz Heerscharen von Wissenschaftlern und einer durchsetzungsstarken Regierung sind wir angeblich ohnmächtig. In unserer Hilflosigkeit und Desorientierung werden wir unversehens wieder zu Kindern, die sich im Dunkeln fürchten. Unsere Regierung reicht uns ihre helfende Hand. Dafür nimmt sie unsere Grundrechte, unser Erspartes in den Versicherungen und im Staatshaushalt. Sie nimmt uns sogar die einfachsten Lebensgrundlagen, wie frische Atemluft und menschliches Miteinander. Sie nimmt uns den Alltag und die Feste.

Die alten Rituale gaben den Menschen immer schon Halt in schweren Zeiten. Früher war jeder Winter eine schwere Zeit, ein Kampf zwischen den Kräften des Lebens und des Todes.

Von alters her ordnete die Kirche vor Weihnachten vierzig Tage Fasten und Bußübungen an. Dahin werden wir zurückgedrängt. Unsere Regierung wirft uns Leichtsinn vor und Sorglosigkeit. Das sollen wir büßen. Wir werden ins Abseits gedrängt, sollen verstummen und still verzweifeln.

Trost könnten wir finden in den überlieferten Feierritualen unserer Vorfahren. Umzüge, gemeinsame Gelage, Singen und Tanzen wurden fast tausend Jahre lang bis ins 19. Jahrhundert regelmäßig verboten. Genauso regelmäßig wurden die Verbote ignoriert, umgangen und unterlaufen, sonst hätte man sie nicht immer wieder erneuern müssen (5).

Aus diesem Beharren können wir Hoffnung schöpfen. Unsere Vorfahren wussten, was in der dunklen Jahreszeit guttut, und so gab es jedes Jahr wieder Glühwein mit Lebkuchen, Maskenbälle und Sternsingen. Wenn wir schon wie unmündige Kinder behandelt werden, dürfen wir auch trotzig sein: Wir wollen unsere Winterfeiern behalten.

Feiern ist Bürgerpflicht!

Quellen und Anmerkungen:

  1. Das ist verboten, das ist erlaubt — diese Corona-Regeln gelten ab Montag, welt.de, 29. Oktober 2020.
  2. Renate Reuther, Enthüllungen über Holle, Percht und Christkind, Leipzig 2017, Seite 35 folgende.
  3. Rolf App: Und in der Mitte steht immer der Teufel
  4. Pressestunde vom 2. November 2020, laut Bild vom 3. November 2020.
  5. https://www.youtube.com/watch?v=TAoJ8GiXEjw

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Danke an die Autorin  für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 12. November 2020 bei Rubikon

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Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Bildquelle: Kamil Macniak/ shutterstock

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23 Kommentare zu: “Schluss mit lustig | Von Renate Reuther

  1. "ich mach mir die Welt – widde widde wie sie mir gefällt" Das klappt vielleicht bei Pippi Langstrumpf aber ein erwachsener Mensch kann sich nicht nicht das Recht herausnehmen und ohne Rücksicht auf andere (und schon gar nicht ohne Beachtung von Gesetzen und Verordnungen) sein Leben anderen aufzwingen.
    Feiern ist keine Bürgerpflicht. WAR es auch nie. Und wird es auch NIE sein. Rücksicht schon eher.
    Feiern können wir, wenn das alles überstanden ist und man keine Rücksicht mehr nehmen muss weil das Virus soweit besiegt/ausgedünnt ist dass man gefahrlos feiern kann.

    Verfallen wir also wie die Autorin meint wieder ins Mittelalter und lassen all die Erfahrungen und das angesammelte Wissen außen vor. Ja, wenn man nicht drüber nachdenkt dann ist es doch ganz einfach…

    Häufig liest man hier "warum machen DIE das mit?" und spinnt sich geheime Absprachen zusammen. Die Antwort ist einfach: Weil sie den Ernst der Lage verstanden haben!

    Der Text strotzt nur so vor trotzigen Reaktionen und wie man es von kleinen Kindern gewohnt ist, sind diese REaktionen einfach nur "DARUM". Aber ohne schlüssige Argumente.

    Sicher kann man es zwei Menschen zutrauen im Restaurant zu speisen – aber dann kommt schon die erste Firmen-Abteilung oder Sportsparte mit mehr Menschen zusammen und das Virus spielt "Plumpssack geht rum".

  2. Trauen sie sich ruhig das Wort Germane zu verwenden.

    Sich einerseits auf die Vorfahren zu besinnen und sich gleichzeitig verleugnen…
    Der annerkannte Begriff für die Deutschstämmigen ist Germane. Diese Selbstverleugnung nimmt dem Artikel die Authentizität und Glaubwürdigkeit. Es sind auch die indogermanischen Sprachen und nicht die indokeltischen Sprachen.

  3. I always thought that abstract thinking is the basis for accessing humanity. I am surrounded by abstract thinking people and they work perfectly and they are all so successful in this hellish system. At some point we have to hear this coin fall, and we hear it fall, it is like an abrupt wake-up call. For me it was at the age of 16, I had this special and liberating happiness to meet someone who opened my eyes forever. Until then I was a child, a closed and actually worthless existence. The key to life is self-sacrifice for others, especially for those who have failed, if necessary at the price of your own success. God, here you are described, that is your real being. Thanks for that!!! I wish you this luck too.

  4. Immer dachte ich, dass abstraktes Denken die Grundlage für den Zugang zur Menschlichkeit ist.
    Ich bin umgeben von abstrakt denken Menschen und sie funktionieren einwandfrei und alle sind sie so erfolgreich in diesem höllischen System.
    Irgendwann müssen wir diese Münze fallen hören, und wir hören sie fallen, sie ist wie ein abrupter Weckruf.
    Bei mir war das mit 16 Jahren, ich hatte diesese besondere und befreiende Glück einen Menschen anzutreffen, der mir die Augen für immer geöffnet hat.
    Bis dahin war ich ein Kind, eine verschlossene und eigentlich wertlose Existenz.
    Der Schlüssel zum Leben ist Aufopferungsbereitschaft für andere, v.a. für Gescheiterte, nötigenfalls um den Preis des eigenen Erfolgs.
    Gott, hier stehst Du beschrieben, das ist dein wirkliches Wesen. Danke dafür!!!
    Ich wünsche Euch dieses Glück auch.

  5. Der so bezeichnete "Dämon CORONA" ist vielleicht gar kein Dämon ,sondern vielleicht auch ein Ereignis ,welches Gott zulässt ,damit der Mensch wieder zum Nachdenken kommt ,denn in Digitalzeiten wird dieses immer weiter verloren gehen ! Die meisten Bürger sehen in einen kleinen oder großen Kasten ,wie in ein Schauglas ,wo man versucht seine Neugier für neueste Nachrichten zu befriedigen ,unabhängig ob sie nützlich oder zeitvergeudend sind,statt sich auf Realistisches für unsere Seele und eigentliches Leben zu konzentrieren .Somit kann der eigentliche "Dämon" als Geist von Regierungen seine Bürger verführen und leiten ,abhängig machen auch als Banksysteme,welche den Bürger nicht als Nachdenker sondern als Konsument brauchen zum Untergang verführen, womit die Massen keine Rolle spielen ,da nur wenige Verdorbene profitieren .Dabei dürfen Frage -oder Infragesteller natürlich die Hühner oder Schlafschafe nicht wach machen !In biblischen Zeiten wurde bei solchen Bedrohungen vor Gott Buße getan ,zumal wenn gewisse Propheten das Volk warnten .Der göttliche Glaube spielte also eine große Rolle ,z.B. Ninive oder in vielen anderen Geschichten nachgewiesen . Wir nennen uns christlich ,haben sogenannte christliche Parteien ,welche das Wort nie verstanden haben sondern wie Pharisäer das Volk betrügen und regelmäßig zum Aderlaß bitten. Nun ,mit Geld wurde die Welt schon immer gekauft und gerade auch heute ,wo man druckt bis sich die Balken biegen ! Wer wird das letztlich bezahlen …mit Geld was bald vermutl. keinen Wert darstellt als dicke Blasen welche im moorigen Korrupionssumpf von ganz oben, wie Blei schwer auf das Volk heruntersteigen werden ? Ein idealer Zustand für die "Dämonen " alle zu enteignen und die Welt zu übernehmen .
    Wir nähern uns dem höchsten Fest und wenige Dämonen bestimmen schon was gefeiert werden darf oder nicht ? Wie schon Fr.Hope in einem ihrer Vids vorschlug :"Bringen wir Licht in die dunklen Zeiten für Frieden, und vielleicht mit Lichterketten gerade im Dunkeln .Vielleicht ein Land ,dass aus menschlichen Lichterketten besteht ,wenn wir im Dunkeln vor unsere Tür gehen ?
    In Peru wo ein Volk einig war und Millionen von Groß und Klein, tage – und nächtelang auf den Strassen aller Städte waren ,getanzt ,gerufen ,geschrien ,mit Trommeln und Trompeten und Kochtöpfen gegen Korruption und antidemokratischem Handeln der Regierung aufstand …,und nun den Präsidenten zum Rücktritt zwangen . Jetzt geht es gegen das Parlament !
    (Unsere Verleit-Medien berichten nicht ,wenn dann aus anderen Gründen ) Es erinnert mich an den "Aufstand"(Krieg ) gegen Jericho " Man erinnert sich ? Auch da war Gott mit im Spiel .Wir könnten der antichristlichen Regierung beweisen dass Gott lebt ! Weihnachten wäre eine gute Zeit !

  6. Danke für diesen Text- ein sehr interessanter Denkanstoss. Die ganze Zeit schon versuche ich das höchst eigenartige Gefühl zu ergründen, das mich beschleicht, wenn ich mir die Argumente zu den Maßnahmen anhöre…
    Es ist das Gefühl von mittelalterlichen Bußübungen, eigenartigen pseudoreligiösen Verlautbarungen und natürlich blindem Gehorsam, der die untergründige Heilserwartung vom Coronateufel erlöst zu werden suggerieren soll usw…
    Scheußlich verbrämte Lügen.

  7. Sehr schöner Beitrag ! – Meine These: wir werden Änderungen nur erreichen können, wenn wir die kleinsten Einheiten zunächst besetzen, Bürgermeister- und Landratsämter und Behörden. Hausverbot für bisherige "Amtsinhaber" auf Lebenszeit. Selbst-Organisation in der Region ! Was Berlin "macht", hat dann keinen Einfluss mehr.

  8. Bemerkenswert dazu auch diese aktuelle, aber ekelhafte staatliche Propaganda, die uns – völlig ohne Satire – zeigt, wie wir den Winter verbringen sollen. Man ist mal wieder völlig sprachlos ob der perversen Dreistigkeit…

    "Zusammen gegen Corona #besonderehelden"
    https://youtu.be/krJfMyW87vU

    • "diesen Winter"? Es sind auch schon Hinweise darauf zu vernehmen (etwa bei BBC), dass auch für den nächsten Winter schon geplant wird. Bis dahin bleiben die Ausgangstüren des globalen Irrenhauses verschlossen.

    • Oh je…es geht noch weiter mit der frechen staatl. Propaganda…unfassbar…und nun auch noch wie John Lennon + Yoko Ono den ganzen Tag im Bett…nur hatten die damals eine viel bessere Botschaft…

      https://youtu.be/UH1757U0aeg

      https://www.achgut.com/artikel/corona_ade_propaganda_tut_weh

  9. Die "Merkel-Diktatur" hat also covid-19 erfunden um Weihnachten und Fasching abschaffen zu können…
    Jawoll, nun wie trotzige Kinder zu reagieren ist eine wirklich tolle Idee, irgendwie müssen wir die Intensivstationen
    ja voll bekommen….

    • falls du Angst hat kein Bett mehr zu bekommen, die nehmen jetzt schon Reservierungen entgegen… also beeile dich und sichere dir schon mal ein Bett auf einer Intensivstation – schöne Weihnachten da wünsche ich.
      Ich geh feiern, schön ausgelassen mit Freunden, Verwandten und Bekannten und nach alter germanischer Tradition, mit viel Met und Sex-Orgien…. alles schon organisiert… WIR feiern das Leben!

  10. Das neue "Tiefe Mittelalter" das vielleicht weniger tief war als die totalitäre Gegenwart
    hat sich lange angekündigt .
    Bei Orwell nachzulesen die Verkehrung der Sprache als Mittel totalitärer Herrschaft .

    Poppers offene Gesellschaft und ihre Feinde, Soros Open Society ,
    sie dienten der Zerstörung einer stabilen Gesellschaft, der Zerstörung der Vielfalt der funktionierenden Kulturen
    und der Durchsetzung globalistischer Ideen, die nicht in freier Diskussion sondern über Thinktanks und Stiftungen und NGO in politische Realität gebracht wurden .

    Bis Anfang der 80er Jahre war der Umgang von Politikern mit Schriftstellern und Intellektuellen üblich .
    Merkel ging auf den Fußballplatz .
    Mit dem Angriff Deutschlands/ der NATO auf Jugoslawien wurden Aufführungen des kritische zum Krieg stehenden Peter Handke in Deutschland abgesagt . Ein letzter Versuch der öffentlichen Kritik eines Günter Grass endete in seiner medialen Vernichtung .
    Das "alternativlos" Merkels war endgültig –
    Demokratie und freie Diskussion wurden durch ein Dogma ersetzt .
    Die sich außerhalb des Dogmas bewegen mit Kampfbegriffen wie
    Verschwörungstheoretiker , Rassist , Leugner oder Nazi belegt .

    Die Betroffenen haben mit Konsequenten zu rechnen.
    Öffentliche Denunziation, Brandanschläge, Brutale Attacken durch Schlagertrupps wie Antifa ,
    Verlust des Arbeitsplatzes und Strafverfolgung bis zur Existenzvernichtung .

  11. Sei wann lasse ich mir von einer kriminellen Junta verbieten an Weihnachten zu meinen Eltern zu gehen. Ich glaube, ich muss mal wieder in eine Weihnachtsmesse, ohne Maske.

    Over vielleicht sollte ich einen Tag länger in Schweinfurt bleiben als normal. Vielleicht sollte ich mal wieder Silvester feiern. Das hab' ich seit Jahren nicht mehr gemacht.

    Ich mag nicht feiern, ich habe schon lange nicht mehr gefeiert, weil es für mich nichts zum Feiern gibt. Vielleicht sollte ich wieder feiern, weil Jetzt erstrecht.

    Und hüte sich vorm Zorn Gottes wer mich zum Teufelsritual nötigt.

  12. Hier ist überall von "Wir" die Rede. Bereits dieses "Wir" ist eine unverschämte Konstruktion des Herrschaftssystems, weil dabei die ohne Knete immer ausgeschlossen sind.
    Nur, um mal auf den Betriebsblinden Fleck in dem Text hinzuweisen.
    Es sei denn Du plädierst für's Diebes- und Räuber-tum, das sich auch in gewissem Maße legitimieren läßt. Das schlimme ist bloß, dass angesichts der heutigen Objekt und Personenüberwachungsmethoden das legitime Maß an Räubertum nicht mehr realisierbar ist.

    • Aufgrund des Lock Down haben bereits etliche Diebesbanden Unterstützung durch die Regierung beantragt, da deren Umsatz gegenüber 2019 beträchtlich nach unter gegangen ist. Ist doch scheiße, wenn jetzt alle in ihren Buden den ganzen Tag rumhängen – das ist Geschäftsschädigend! ebenso haben die Sicherheitsfirmen bereits kurzarbeit angemeldet, denn keienr braucht extra Schlösser, Videoüberwachung etc. wenn er eh den ganzen Tag zu Hause ist.

      Sie es mal so, die Leute die bereits jetzt schon "ohne Knete" waren und von allem "ausgeschlossen" haben, meiner Überzeugung nach, jetzt einen kleinen Vorteil. Weil SIE schon wissen, wie es ist, wenn man nicht feiern kann, weil SIE das Kino, das Theater etc. nicht vermissen, weil sie es sich schon 2019 nicht leisten konnten, weil SIE wissen, wie es ist, wenn man ständig vor der Klotze hängt, weil es die einzige Ablenkung ist, die man sich leisten kann… in so fern.

      Natürlich it dies sarkastisch gemeint… übrigens, ein Witz aus dem neuen "Corona-Cartoon-Buch" des Hinz Verlages:
      Warum haben Obdachlose kein Corona? Weil sie keinen Fernseher, keinen Computer haben und sich kein Radio leisten können! 😉

      Das Buch ist sehr, sehr zu empfehlen: https://www.sabinehinz.de/p/das-grosse-corona-cartoon-buch

  13. Hat sich die Kirche als Institution nicht schon mit dem abgesagten Osterfest 2020 den ideologischen Kopfschuss gesetzt, wo Widerstand und strikte Trennung vom Staat gefordert gewesen wäre? Freilich funktioniert Letzteres nicht, wenn man beim Staat die Hände weit aufhält! Feiern werden wir trotzdem, die Einen werden Weihnachten feiern, die Anderen die Gebut des Gen-Impfstoffs, des neuen Heilands. Eine schöne Adventszeit wünsche ich schon jetzt … Es könnte die Letzte sein.

  14. Das die Kirchen das Theater auch noch so devot mitmachen. Die Freude der Kirche, dass den Menschen vor Weihnachten Enthaltsamkeit zwangsweise aufgezwungen wird, dürfte den Kirchen trotzdem nicht schmecken. Keine Wallfahrten zu Kirchen, die Schäfchen bleiben zu Hause, die Spenden vor Ort bleiben aus. Und was so manche Schäfchen auch noch stillschweigend mitmachen. Ich war letztens in einer große Kirche in der mindestens 600 Menschen Platz nehmen können. Ganze fünf Besucher waren außer mir dort. Da am Eingang "Bitte Nase/Mund-Bedeckung tragen" stand (was wohl primär für die Andachten gilt), verloren sich diese Menschen in der große Kirche und trugen doch tatsächlich die Maske brav weiter, auch im Gebet! Das machte mich in dieser Zeit erneut fassungslos. Ich war der einzige in dem Moment, der ohne Maulkorb vor Gott trat. Bin übrigens nur aus Respekt wegen der anderen Menschen mit Maske bis zu meinem Platz gegangen. Dass ich so etwas noch erleben muss. Und es wird sicherlich noch schlimmer. Es ist zum fremdschämen.

    • Das ohrenbetäubende Schweigen der sog. Kirchen (rk-Institution und ev-Institution) war eine der prägnantesten Merkwürdigkeiten, die mir schon zu Beginn der Plandemie aufgefallen sind.

      Wenn keine Messen mehr stattfinden, dann entgeht zumindest der rk-Institution mehr als nur ein paar Euro.

      Ich möchte doch zu gern wissen, welcher dreckige geheime Deal da zwischen Politik und Spitze der religiösen Führung hinter dem Rücken der Bürger ausgehandelt wurde…

    • Und nun denken wir mal an 1933 – 1945…. wo war da die Kirche als Institution? Ein paar mutige Pfarrer haben eventuell hier oder dort geholfen. Aber "die Kirche" niemals… und was die ausbleibenden Spenden angeht, so trifft das immer nur die unmittelbare Gemeinde nicht den Vadikan, diese Rotmützen in ihren Frauenkleidern sitzen beieinander und verprassen das Gold der Kirche, was juckt die die Ausgangssperre, die finden doch untereinander hinter dicken Mauern ihre kleinen Kinderopfer…

  15. …Von alters her ordnete die Kirche vor Weihnachten vierzig Tage Fasten und Bußübungen an. Dahin werden wir zurückgedrängt. Unsere Regierung wirft uns Leichtsinn vor und Sorglosigkeit. Das sollen wir büßen. Wir werden ins Abseits gedrängt, sollen verstummen und still verzweifeln. ..

    Das ist der ideologische Grundstock der Refeudalisierung der Gesellschaft ( nach Rainer Mausfeld).

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