Schwarz Weiß Rot in den Köpfen | Von Dirk Pohlmann

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Ich war bei der Querdenkerdemonstration am 29. August in Berlin dabei. Ich habe Eindrücke mitgebracht, meinen persönlichen Ausschnitt der Wirklichkeit, fragmentiert, ich habe gesehen und gehört, was in meiner Reichweite lag. Auf dem Weg zur Demonstration kam ich an einer christlichen Gruppe mit israelischen Fahnen vorbei, an Menschen aus dem Alternativmilieu, an einer Gruppe mittelalter Männer und Frauen, die gedruckte blaue Plakate trugen, ich dachte, es wären AfD Anhänger, aber sie gehörten zu einem Motivationstrainer. An vielen Menschen mit selbstgebastelten Schildern, von originell bis politisch. Es gab auch schwarzweißrote Fahnen, zwei Frauen, die sich in US Fahnen eingewickelt hatten, sie waren Trump und Q-Anon Anhänger und hielten ein Schild „Trust the Plan“ hoch. Die allermeisten Demonstranten aber waren Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, wie das im Phrasendeutsch der Wahlkämpfe heißt. Die Stimmung war trotzig gut gelaunt, sie erinnerte mich an die Friedens- und Umweltdemos meiner Jugend. Das war kein gutes Gefühl. Denn dazu gehörte die Erfahrung der Staatsgewalt, im Wortsinn, das Gefühl des Ausgeliefertseins, der Geruch von Tränengas, und das immer deutlicher beschädigte Vertrauen in eine gute Ordnung der Dinge. So wie jetzt auch wieder.

Ich stand lange auf der Straße Unter den Linden hinter dem Brandenburger Tor, vor der russischen Botschaft. Eingekesselt, eingepfercht wie eine Schaf in der Herde, wie ein Tier im Zookäfig. Zwangsweise ruhiggestellt und zusammengedrängt von der Polizei, die alle Querstraßen abgeriegelt hatte, und dann per Lautsprecher forderte, dass die Menschenmenge den Mindestabstand einhalten solle. Sonst… Genauso gut hätte man die Menge auffordern können, zu schweben. 

Ich hoffte immer noch darauf, dass der Demonstrationszug sich in Bewegung setzen würde, was es erleichtert hätte, Abstand zu halten, bereits ahnend, dass es nicht so kommen würde. Dann beobachtete ich den Aufmarsch der Polizei, und das Erfahrungswissen kam hoch. Déjà vu. 

Die Polizei erklärte die Demonstration für beendet, weil die Abstandsregeln nicht eingehalten worden seien und die zusätzlich befohlenen Masken nicht aufgesetzt worden waren. Das war kein Unfall. Es wirkte wie die Retourkutsche für die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts, wie die Antwort der Exekutive auf die Klatsche der Judikative für Innenminister Geisel. Egal wie es kommen würde, man würde eine Lösung parat haben, um die Demo zu verbieten. Viele Polizisten zogen auf, in Gruppen. Die Menge rief: „Schließt Euch an! Schließt Euch an“ Auch das hatte für mich einen bitteren Beigeschmack, diese frommen Wünsche haben noch nie funktioniert. Ich hatte früher fassungslos erlebt, wie Polizisten mit dem Einsatzbefehl auf Frauen und Männer mit dem Schlagstock losgingen, mit denen sie eben noch gesprochen hatten, darunter auch alte Menschen.

Hatten es die Polizei auf die etwa 200 rechtsradikalen Demonstranten abgesehen, die mit ihren Fahnen vor der russischen Botschaft aufgezogen waren? Bald darauf gab es Pfiffe und Protestgeschrei, Personen wurden aus der Menge gegriffen, gebeugt, mit verdrehten Armen abgeführt. Es waren aber meist keine Rechten. Aufgeregte Rufe: „Die haben doch gar nichts gemacht! Was soll das?“ Dann Sprechchöre „Schämt Euch“. 

Am Abend machte dann die Nachricht die Runde, dass es einen Sturm rechter Demonstranten auf den Reichstag gegeben hatte. Ich ging zur Gold-Else am großen Stern, wo immer noch Reden gehalten wurden. Die Stimmung war wie auf einem Musikfestival. Woodstock light. Auf dem Weg habe ich keine rechten Gruppen mit schwarzweißroten Fahnen mehr gesehen. Ich fragte mich, was die Medien wohl daraus machen würden? Von wieviel Teilnehmern dieser weitestgehend friedlichen Demo wohl berichtet würde?

Das Thema der Medienberichterstattung war dann ab dem Abend nicht mehr die Querdenken Demonstration mit zehntausenden oder hundertausenden Teilnehmern, sondern nur noch der „Sturm auf den Reichstag“. Die Querdenken-Demonstranten wurden in der Berichterstattung zur Untergruppe der Reichstags-Sturmtruppen. 

Anfangs wehrten sich am Reichstag nur drei Polizisten gegen einige hundert Rechtsradikale. Das war bizarr. Es waren wohl überwiegend Teilnehmer einer Veranstaltung, die mit der Querdenken Demo nichts zu tun hatte, die vom Berliner Innenministerium genehmigt worden war, aber von der Polizei nicht bewacht wurde. Diese Veranstaltung war vom Ex-NPDler Rüdiger Hoffmann angemeldet worden! Warum waren ausgerechnet dort keine starken Polizeikräfte? Vor dem Reichstag entstanden durch das Versagen der Polizeiführung die Bilder, die das herrschende Narrativ bestätigten, die es ermöglichen, die Querdenken Demo zu diskreditieren. Wem das nützt, ist klar. 

Aber war das Versagen der Polizeiführung ein Unfall? Das sollte untersucht werden. Fragt sich nur: von wem? Wer hat ein Interesse, das umfassend aufklären? Das Berliner Parlament, in dem es keine Opposition gibt, die sich mit den Demonstranten solidarisiert? Medien, die angenehm entsetzt berichten, was sie bereits vorher wussten? Die sich wohlig bestätigt fühlen, sich im Besitz der absoluten politisch-wissenschaftlich korrekten Wahrheit wähnen und ihre Verachtung kaum in Worte fassen können? Darüber, dass auf den Straßen von Berlin nur Covidioten, Faschisten und Aluhuträger gegen die Politik demonstrierten, die dann noch den Reichstag stürmen wollen? Ein Beispiel für diese Haltung ist Dunja Hayali: „Ich muss es leider sagen: sie widern mich an! Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit spucken sie auf die Würde, die Unversehrtheit des Einzelnen, auf unsere Geschichte und Verfassung. Wer da mitläuft, hat keine Ausreden mehr.“ 

Von Frau Hayalis Berichten zu den Corona Demonstranten etwas anderes zu erwarten, als dass sie meinungsstark in freiwilligen Tag und Nachtschichten die verbale Guillotine des ZDF-Tugendausschusses schmiert, wäre leichtsinnig. 

Im Gespräch mit den Veranstaltern des Demonstrationszuges Nils Wehner und Nadine Müller erfuhr ich, dass sie Tage vor der Veranstaltung gerüchteweise von Plänen gehört hatten, den Reichstag zu stürmen. Sie hatten deshalb die Veranstalter der Demonstration der Hauptbühne und die Polizei darüber informiert. Die Polizei war also vorgewarnt, aber trotzdem völlig unvorbereitet. Wehner und Müller berichteten außerdem, dass nach Zeugenaussagen eine Gruppe muskulöser Männer in weißen Hemden Demonstranten auf dem Weg zur Kundgebung an der Siegessäule zum Reichstag umleitete, weil „dort die richtige Demo stattfände“. Sie trugen auf den Hemdkragen den Schriftzug „Querdenken“. Aber sie gehörten weder zu den Organisatoren um Michael Ballweg, noch zu den Organisatoren des Demonstrationszuges. Niemand wusste woher diese Ordner kamen, keiner kannte sie. Waren es Rechte, die sich verkleidet hatten? Waren es V-Leute und Agents provocateurs? Beides? Auch das muss aufgeklärt werden. Ebenfalls am besten nicht vom Parlament und den Medien, die darüber nicht berichten, sondern von der Gegenöffentlichkeit. Sie sollte Bilder dieser Personen zur Identifikation bereitstellen.

Warum man sich in diesem Fall nicht auf den Aufklärungswillen der 4. Gewalt verlassen sollte, hat Gabor Steingart in einem Kommentar so gut auf den Punkt gebracht, dass ich ihn zitieren möchte: „Viele Journalisten wollen die Komplexität und Widersprüchlichkeit dieser neuen Protestbewegung nicht verstehen. Sie haben Neugier durch Haltung ersetzt. Der Maßstab ihrer Berichterstattung ist nicht das, was sie sehen und hören, sondern ist der Abstand der Demonstranten zu den eigenen Positionen. Wir erleben diese Verschiebung der Koordinaten jetzt schon seit einiger Zeit: Wer sich im geistigen Ideenraum eines Journalisten befindet, darf mit öffentlicher Belobigung rechnen. Wer sich außerhalb dieser selbst gezimmerten Kathedrale aufhält, dem versucht man mit den Methoden des Exorzismus beizukommen. Der Teufel ist immer der andere.“

Es gibt einige Ausnahmen, die ein Hoffnungsschimmer sind, weil sie sich um Fairness und Abgewogenheit bemühen. So ein Bericht in der Süddeutschen von Jan Heidtmann, der ohne Schaum vor dem Mund auskommt, auch wenn ich keine 2000 bis 3000 Rechtsradikale vor der russischen Botschaft gesehen habe, wie Heidtmann Innenminister Geisel zitiert. Vor allem aber möchte ich auf eine Darstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten e.V., hinweisen die wirklich klug ist und sich um Wahrhaftigkeit bemüht.

Es ist in den Medien fast ausschließlich von den Rechtsradikalen die Rede gewesen, die unsere Demokratie zerstören wollen. So, als ob sie mehr wären, als eine sehr kleine Minderheit, die die Demonstrationen als Trittbrettfahrer nutzte. 

Ich möchte daran erinnern, dass es verschiedene Methoden gibt, eine Demokratie zu zerstören. Ein echte Besetzung des Parlamentes mit Geiselnahme der Politiker gehört dazu. Diese Variante war nicht gefährlich. Sie erhielt ihre Bedeutung durch die Berichterstattung der Medien. Sie war ein Medienereignis.

Eine extrem wichtige Methode, um eine Demokratie zu zerstören, die langsam aber zuverlässig wirkt, ist die Dämonisierung des wichtigsten politischen Gegners. Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, erläuterte ihr Demokratieverständnis und damit auch das der SPD auf Twitter: „Zehntausende Rechtsradikale, Reichsbürger, QAnon-Anhänger, Holocaust-Leugner, antisemitische Verschwörungsideologen und Esoteriker, die Vertreter von Medien, Wissenschaft & Politik „schuldig“ sprechen und offen zum Sturm auf den Reichstag und zum Umsturz aufrufen. Das ist #B2908 ….Wir sagen all denen den Kampf an, die Angst, Zwiespalt und Hass säen, um ihre Ideologie zu verbreiten und unsere Welt zurück in ihren braunen Sumpf zu stoßen.“ 

So wie Frau Esken und einige Journalisten über die Demonstranten sprechen, sollten die sich darüber im Klaren sein, dass es nur noch ein seidener Faden ist, der durch Luftdruckschwankungen jederzeit reißen könnte, der Frau Esken davon trennt, faschistische Covidioten in Erdlöchern dem Hungertod preiszugeben. Was die eigentlich verdienen. Ein Dialog ist da nur schwerlich möglich.

Die schwarz-weiß-roten Fahnen wehen nicht nur bei den Rechtsradikalen, sondern auch im Oberstübchen von Politkern wie Frau Esken oder dem Berliner Innenminister Geisel. Sie stehen dem Geist der  Notverordnungspolitik der Weimarer Republik zu nahe. Sie betrachten es als ihr Recht, Widerwillen gegen den Berliner Maßnahmenstaat als Sakrileg zu bekämpfen. Ihre Gesundheitsverordnungen stehen nach ihrer Meinung außerhalb des politischen Streites. Souverän ist wieder einmal, wer über den Ausnahmezustand bestimmt, und der heißt jetzt: Coronamaßnahmen. Häresie war im Mittelalter das schwerste Verbrechen, jetzt ist es der Ungehorsam gegen die Dogmen der unfehlbaren Corona-Kardinäle.

Sebastian Haffner, einer der klügsten, weitsichtigsten darüber hinaus auch noch mit literarischer Brillianz ausgestatteten Journalisten, die jemals in deutscher Sprache arbeiteten, hat darauf hingewiesen, dass der Untergang der Weimarer Republik mit den Notverordnungen der Präsidialkabinette begann, dass die Weimarer Demokratie scheiterte, nicht weil es zu viele Nazis und Kommunisten gab, sondern zu wenige echte Demokraten, also Menschen, die den Diskurs liebten, die Meinungsvielfalt nicht als Gnadenakt begriffen, als Ertragen der Anderen, sondern als die beste Methode zur Suche von Lösungen. Demokratie in diesem Sinn hat sehr viel mit leben und leben lassen zu tun, mit fünfe gerade sein lassen. Mit reden und verhandeln. Mit Menschlichkeit. 

Auf dem gleichen Trampelpfad ins Moor, der die Weimarer Republik in den Untergang führte, sind jetzt leider große Teile der SPD unterwegs, aber auch der Linken, Grünen, Konservativen, Liberalen und Rechten, also aller Parlamentsparteien. Genau wie viele Journalisten. Sie dämonisieren die Demonstranten, diskreditieren sie als nicht diskussionswürdig. Der zunehmende Unmut der Bevölkerung über die Corona-Maßnahmen wird als Irrationalismus, oder sogar als psychische Erkrankung behandelt.

Ich hätte da einen Vorschlag. Wäre es nicht besser, gerade die SPD würde jetzt statt mehr Notverordnung mehr Demokratie wagen? 

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:  KenFM

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45 Kommentare zu: “Schwarz Weiß Rot in den Köpfen | Von Dirk Pohlmann

  1. Ein sehr anschaulicher, differenzierter Beitrag von Herrn Pohlmann, der auch meine Eindrücke von den vielen Videos (YT und öR) wiedergibt. Fast untypisch für KenFM. Aber bei der Mehrzahl der Kommentare erkennt man, dass viele überhaupt nicht in der Lage sind, ähnlich differenziert zu denken und sich mit unterschiedlichen Meinungen und Sachargumenten auseinanderzusetzen.

    Wenn ich daran denke, dass diese über eine neue Verfassung abstimmen sollten, dann weiß ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll.

  2. Das Hetzblatt Tagesspiegel <Berlin> geifert heute in der Meinungsspalte, alle, die am 29. August 2020 in Berlin gegen den "Lockdown" demonstriert hätten, seien Rechtsextremisten. Auf diese Weise schreibt der Tagesspiegel die Faschisierung des Alltages erst recht herbei.
    Eines Tages wird auch mit dem Hetzblatt Tagesspiegel abgerechnet.

  3. Die Dame, die dieses Treppentheater inszeniert hat, war Sprecherin bei Qlobal Change : https://www.youtube.com/watch?v=0Z3NijvNpnc
    Nun frag ich mich, was eine Q-Anhängerin auf der Bühne der Veranstaltung eines Ex-NPDlers macht….
    Tun sich da bisher unbekannte Zusammenhänge auf? Gibt es jemanden, der diesen Treppenwitz mal näher untersucht? (Letzteres auch als Frage an den Autor, der uns diese wichtigen Beobachtungen und Mitteilungen gegeben hat. Danke!)

    • Zeno "Tun sich da bisher unbekannte Zusammenhänge auf?":
      Ich hatte das Interview mit Herrn Pohlmann und den beiden Organisatoren des Demoaufzugs -Frau N. Müller und Herrn N. Wehner – auf dem Exomagazin-Portal gesehen. Danke an alle Beteiligten! Aber spätestens als Herr Müller mitteilte, dass die Demo-Organisatoren die Polizei über Reichstags"sturm"-Gerüchte informierte, war ich fassungslos. Auch ohne polizeiliche Strategieausbildung muss doch klar sein, dass die Polizei genau das ausnutzen kann (was sie ja wohl nach allen schon aufgetauchten Videos +weiteren Fakten auch getan hat). Warum hat die oberste Demo-Leitung hier nicht vorausschauend wirksam "gegen" organisiert?
      Schwarmintelligenz ohne Führung funktioniert nicht. Selbst die Kraniche wissen das 😉 (Ich bin Rüganer ).

  4. Die Dame, die dieses Treppentheater inszeniert hat, war Sprecherin bei Qlobal Change : https://www.youtube.com/watch?v=0Z3NijvNpnc
    Nun frag ich mich, was eine Q-Anhängerin auf der Bühne der Veranstaltung eines Ex-NPDlers macht….
    Tun sich da bisher unbekannte Zusammenhänge auf? Gibt es jemanden, der diesen Treppenwitz mal näher untersucht? (Letzteres auch als Frage an den Autor, der uns diese wichtigen Beobachtungen und Mitteilungen gegebebn hat. Danke!)

  5. Was ist mit einer Opposition,
    die die Erzählung von Politik und PropagandaMedien über eine Demonstration der Opposition
    ins Zentrum ihrer Betrachtung stellt ?
    "Der Sturm des Reichstages"
    Das sind ein paar dutzend Menschen auf die Treppen des dem Volk gewidmeten Gebäudes .
    Die dort anwesende Polizei begann sofort, prügelnd gegen die Demonstranten vorzugehen .
    Warum fühlen sich viele genötigt , sich von dieser Aktion zu distanzieren ?
    Die Träger der deutschen Flagge (1871 bis 1919 die Flagge des Deutschen Reichs) willfährig nach Vorgabe der Propaganda ins Rechtsradikale Eck zu stellen ?
    Die Spaltung wurde tief in die Köpfe der Menschen verwurzelt,
    und wenn die Erzählung "Rechtsradikal stürmt Reichstag" funktioniert – und vielleicht tatsächlich von Regimeseite inszeniert wurde , weil es gewiss ist, dass diese Erzählung gegen die Opposition wirkt –
    kann die permanente Distanzierung von jedem vom Regime vorgesetzten Fettnapf
    nur als Fehler der Opposition gesehen werden .

  6. Herr Pohlmann, das, mit der 'Weimarer Republik' stimmt. Nur, das sich dort das Problem MIT den Sozialisten, ALLEN, und Kommunisten ergab. Denn die sind, bis heute, keine Demokraten; sondern nur der Partei verpflichtet.
    ICH gehe sogar soweit, das ALLE Parteien in diesem Sinne handelten. Auch heute noch- OHNE Ausnahme.
    Sollten sie wiederholt schwarz-weiss- rote Fahnen sehen/ gesehen haben, so sind die 'Fahnenschwenker' garantiert nicht in der 'Weimarer Republik' zu suchen. Auch nicht, bei den NATZIES. Auch sind das KEINE Sozialisten.
    Aber, auf solchen Veranstaltungen, bestimmt, auch, V-Männer der Stasi 2.0.
    Bevor sie HIER nicht einen, oder mehrere dieser Fahnenträger 'vorführen', ist von IHNEN, und auch von Anderen alles SPEKULATION.
    Fakt ist NUR, das die schwarz-weiss-rote Fahne von 1871 bis 1934 bestand hatte.
    Ich denke nicht, wer diese Farben unterstützt, in die 'Weimarer Republik', zurück, will.

    MIr, als Preuße von Geburt, sind die Farben schwarz-weiss-schwarz viel lieber; die haben eine eindeutige Aussage.

    Zur Pilozei wäre zu sagen, das SIND Angestellte! Die haben KEINEN 'staatlichen' Auftrag.
    Weil: WEISUNGSEMPFÄNGER.
    Behördenmitarbeiter, mit einer DIENSTSTELLE und einem DIENSTAUSWEIS!
    Die Pilozei heute, hat mit dem Schutzmann, der für die Sicherheit der Bürger zuständig war, NICHTS, aber auch gar nichts mehr zu tun.
    Also bitte, keine Rücksichtnahme- auf den BÜTTEL der Verwaltung/ BRvonD.
    DIE Pilozei, die uns täglich begegnet, oder auch nicht, sind in den jeweiligen Verwaltungen/ Ländern angestellt. Da jede Verwaltung/ Land (z,B.Niedersachsen) eine eigene 'Verfassung' haben (jeder kann jetzt negativ zu Verfassungen in der BRvonD stehen, wie ich, aber das lasse ich mal aussen vor), wieso können/ dürfen DIE alle in anderen Verwaltungen/ Ländern der BRvonD eingesetzt werden? Weil, 'man' Mitarbeiter eben dort einsetzen kann, wo sie benötigt werden; in einer Verwaltung/ BRvonD.
    Glückauf.

    • Was ein Herumgeiere von alternativen Medien!

      Die machen sich nun vor dem Kaiserreich ins Hemd und huschen lieber unter die warme BRD-Decke. Solche Lappen!

      Vor lauter Angst hauen sie dann mit Weimar und den Norverordnungen drauf. Oh! Mein! Gott!

      Alles Nazis! Außer den Kommunisten natürlich?

      Warum sprechen es Pohlmann und Co. nicht offen aus?

  7. Heute in den Frühnarhciten beim Corona-PR-Sender (Anstalt öffentlichen Rechts) Rundfunk Berlin-Brandenburg:
    E*on Musk sei bei der XXX-(Name der Firma bekannt, soll hier nur nicht von mir hofiert werden; jedes Nennen des Firmennamens ist ein Hofieren desselben und des Firmen-Eigners) in Tübingen. Die Firma XXX "forscht" an dem so genannte Impfstoff gegen das so genannte Virus "Corona sowieso".

    Musk ist der, der von der LandesreGIERung Brandenburg (die seit 1990 fest in spd-Krallen ist) gehypt und mit Geld, Grund und Boden bei Königs Wusterhausen gepampert und finanziell durchgefüttert wird, um da (gemäß des Auslebens seines Größenwahns und seiner Hysterie, der Mann ist meiner Meinung nach nicht zurechnungsfähig und obendrein ist der ein Ausbeuter erster "Güte") eine Autofirma aus dem Brandenburger Boden stampen zu lassen.

    Bei der Berliner spd sei dieser Hysteriker und zugleich Ausbeuter ebenfalls ständig Gast, da er in Berlin die Forschung an den E-Autos leisten lassen will. Für Autos, die niemand braucht.

    Es ist mir nicht verwunderlich, dass die spd in persona des Diktators und ehemaligen SED-Genossen = jetzigen Innensenators von Berlin, Andreas Geisel, gegen die Demonstrant/innen am Wochenende losgegangen ist und hierfür sich der Polizei im Land Berlin bedient hat. Der spd gehörte eine in ihre Polit-Fresse. Ein für allemal.

    Und so kommt Eines zum Anderen. Und so wird auch der Musk für die Entwicklung des so genannten "Impfstoffes" Opfer, d.h. mindestens Bezahler/innen sehen wollen.

    Manches Mal ist die spd reaktionärer als die cdu; beide jedoch überholen sehr oft die afd politisch rechtsaußen.

    • Und die (so genannte) Partei Die Linke schließt sich diesem E-Auto-Hype des Hysterikers und Anti-Demokraten E. Musk selbstverständlich an. Die Proteste der örtlichen Bevölkerung werden von den örtlichen Parteien und der LandesreGIERung Brandenburg niedergewalzt. Wundert sich noch jemand, der mit dem Rücken an der Wand steht im Landkreis Oder-Spree (in dem der Musk seine nicht gebraucht werdenden E-Autos fertigen lassen will), dass in Brandenburg die AfD sehr gut an Wählerstimmen punktet? Die spd ist eine willige Steigbügelhalterin der AfD in Brandenburg.
      Die Behindertenbeauftragten, bis hin zum Bundesbehindertenbeauftragten, sind in Brandenburg fest in spd-Hand; in Berlin in der Hand der Link(sch)en. In anderen Bundesländern oft in der Hand der Grüns. Und alle, aber auch alle sagen nichts gegen die drohende Zwangsimpferei. Und da schließt sich der Kreis zu Musks Eigentümerei der "Corona-Impfstoff-Forschungsfirma" in Tübingen.

    • @ Kuddelchen
      Sieh an, Musk will nun auch im Impfstoffgeschäft sein Vermögen sichern. Der Ausverkauf unseres Landes – und vermutlich EUweit – ist voll im Gang. Da einen Riegel vorlegen wäre DRINGEND geboten.
      https://www.wetterauer-zeitung.de/wirtschaft/tesla-elon-musk-deutschland-berlin-impfstoff-curevac-spekulationen-zr-90035188.html
      Alle diese GIERhälse profitieren von der PLandemie und der TEST-PEST. Begonnen hat das allerdings schon vorher, als das GG noch in Kraft war. Das sollte uns doppelt wachsam machen beim demokratischen Widerstand FÜR das Recht.

  8. Dirk Pohlmann sagte:"Ich hätte da einen Vorschlag. Wäre es nicht besser, gerade die SPD würde jetzt statt mehr Notverordnung mehr Demokratie wagen?"
    ich bin da nicht optimistisch, die SPD ist am Ende! Vielleicht gibt es ja einen Weg zurück zu Willy Brandt, vielleicht mit all denen, die aus der SPD ausgetreten sind mit eine Neuen SPD oder Willy-Brandt-Partei oder USPD, aber das gab's ja schon mal

    • Moin, wolfcgn, nicht vergessen, dass W. Brandt immerhin fuer den 1. grossen Suendenfall der SPD nach dem Krieg steht. Ich meine die Berufsverbote und in deren Folge die Unvereinbarkeitsbeschluesse der Gewerkschaften. Die Niederschlagung der Nelkenrevolution in Portugal in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ging auch auf Brandt's Initiative zurueck. Diese Politik richtete sich expliziet gegen linke Politik!

      mfG

  9. Mein Dank an Dirk Pohlmann. Eine hervorragende Zusammenfassung des Gerschehens. Jedoch verstehe ich die viele Kritik der Leser nicht.

    Die Angst vor Spaltungsversuche innerhalb der "Aufgewachten" sollte uns bewusst sein, denn die Pharma-Digital-Lobby wünscht sich eine High-Tech-Versklavung mitten in der modernen Zivilisation.

    Eine neue deutschen Verfassung, die Wirtschaft-Recht-Kultur als selbständige Elemente berücksichtigt und die Zivilgesellschft in allen wesentlichen Entscheidungsfragen mit einbezieht.

    Ohne eine kraftvolle politisch-entscheidene Einbindung der Zivilgesellschaft wird es ein freies gesellschaftliches Leben nicht mehr möglich sein. Das wäre eine Grund-Voraussetzung, die ganz Mitteleuropa dankbar aufnehmen würde um sich der Finanz-Knechtschaft zu entledigen, mit Herz und Vewrstand.

    Das größte Problem ist, dass die Menschen in Angst und festen Vorstellungen gefangen sind, unfähig das eigene Ego wahzunehmen bzw. es zu erkennen.

  10. Moin erstmal,
    zuerst : ich stimme Dirk zu 95 % zu. Dieser angebliche Sturm auf das Reichstagsgebäude ist doch eine sowas von inzenierte Lachnummer, 3 tapfere Polizisten verteidigen die Treppe und werden hochgelobt…*kopfkratz . Wo doch eine 9er Gruppe Polizisten mal eben einzelne aus der Menge ziehen und abführen. Also ich hätte eine halbe Hundertschaft vor den Reichstag positioniert…und wenn die nur Däumchen drehen. Einige lieben Mitmenschen hätten denen garantiert noch die eine oder andere Flasche Wasser dagelassen, was bei den anderen Einsatzkräften wohl vergessen wurde.
    Letzten End hat diese Demo gezeigt, wie viele unterschiedliche Menschen aus allen politischen Richtungen, aus verschiedensten Interessen/Anliegen FRIEDLICH zusammen kommen können. Ausreisser gibt es immer. Ich war auf vielen Demos, Gorleben, Wackersdorf, Brokdorf, etc,pp. Zu der Zeit gab es viele agressive Steinewerfer. War nicht lustig, wenn man dort gerade stand .
    Die Berichterstattung, und die politischen Erklärungen, haben nix, aber auch gar nix mit der Wahrheit zu tun. Ich weiss nicht, wie diese Leute noch ruhig schlafen können .

  11. ich bin da vielleicht nicht im Bilde. Den "Rechtsradikalen" vor der russischen Botschaft ging es m.E. um Souveränität von Deutschland. Und diese gäbe es nur, wenn endlich ein Friedensvertrag mit Russland und USA geschlossen würde. Ist das so verwerflich?
    Das sagte Gysi 2013 sogar in Phönix.
    https://www.youtube.com/watch?v=oEIF6zu6m7Q
    Min 3:25
    Leute, da ist doch was dran. Und der Knoten im Kopf ist doch nur der, dass das angeblich Rechte fordern.
    Nun gibt es seit Jahren die Verfassungsgebende Versammlung, die sich seit Ewigkeiten mit dem wichtigen Thema Souveränität und Verfassung beschäftigen. Die haben längst die ganze Sache ausgerufen. Kann man das jetzt nochmal machen?
    An mir ging das Thema komplett vorbei.
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=82&v=8UgclaT3Buo&feature=emb_logo
    Ich bitte Euch, die VV mit auf die Bühne zu nehmen und dem Spaltungswahn nicht auf den Leim zu gehen. Denn sie scheinen in dieser Sache viel weiter und Experten.
    https://www.verfassunggebende-versammlung.com/

    • Hallo,
      da sie die 'verfassunggebende Versammlung' ansprechen, für wen sollte wer eine 'Verfassung in der BRvonD bestimmen/ ausrufen?
      Die typische zersetzungs Propaganda.
      Die BRvonD/ federal republik OF Germany/- D'Allmagne, ist eine Verwaltung des Deutschen Reich.
      Da beist die Maus keinen Faden ab.
      Es ist festgestellt, das die BRvonD mit dem Deutschen Reich GLEICHZUSETZEN ist. Sagt das 'Verfassungsgericht' der BRvonD. Haben sie in der Schule aufgepasst? GLEICH und dasselbe- ist eben nicht dasselbe.
      Habe ich es schon erwähnt, das Professor Carlo Schmid, der war zwar bei der SPD, gesagt hat, ….das wir KEINEN Staat zu errichten haben……., das war 1949, im damaligen Bundestag.
      Und das ein Kultusminister von Byern, 1979, im Spiegel verordnet hat, das Schülern die Dreiteilung des Deutschen Reich nahezubringen ist.
      Und das Herr Waigel 1989 in Hannover, auf dem Schlesiertreff, gesagt hat, daß das Deutsche Reich weiter besteht (Tagesschau).

      ALL das sagt aus, das wir KEINE Verfassung benötigen- nehmen wir die von 1871. Ein wenig modifiziert.
      Aber NICHT für die Verwaltung/ BRvonD!
      Sondern wir müssen die Grenzen von 1933 zurück bekommen.
      Warum 1933, wo doch alle 1937bevorzugen? Weil 1934 die Grenzen geändert wurden; und die Staaten imDeutschen Reich(Preußen u.a.) handlungsunfähig gemacht wurden.
      Ausserdem wurde das 'Deutsche Volk' ausgerufen. Daher weht der Wind.
      Dann, erste dann, können wir als Deutsches Reich einen Friedensvertrag aushandeln.
      Weiss ich- Wunschdenken; warum? Weil der Oberneger in Ramstein, vor seinen Soldaten, von '….bis 2099 …..' gesprochen hat.
      Glückauf.

    • Pass mal auf mein Oberschlesier,
      entweder verbreiten Sie hier gezielte Desinformation, um den Laden mit rechtem Scheiß aufzumischen, oder aber Sie sollten wirklich überlegen, nach Oberschlesien auswandern.
      Trotzdem glaube ich, dass man mit allen anderen sprechen sollte. Sonst wird das nur Unfrieden geben.

    • Da habe ich ja scheinbar den Punkt getroffen.
      Nur, wer die Deutschen auseinander bringen will, versucht es, immer wieder, mit einem neuen 'Glaubensbekenntnis'. Erst die Weimarer Verfassung/ Sozialisten, hat wohl nicht so funktioniert, dann die Natzies/ Sozialisten, war auch nicht das WAHRE. Das GG, von Besatzern vorgegeben, will niemand, der Politschranzen. Jetzt kommen SIE mit einer Verfassung der BRvonD.
      Wer so vogeht- will Zersetzung, keine Einigung.
      Und, '….der rechte Scheiß….', ist Geschichte. Sollten sie einmal recherchieren. Aber dazu benötigt man Fleiß. Es ist einfacher, von einer Verfassunggebenden Versammlung Links zu senden; zu mehr reicht der Grips wohl nicht.
      Glückauf.
      Ps: freut mich immer, mit netten Personen zu kommunizieren.

  12. Der Senat von Berlin mutiert immer mehr zu neuen Stiefelknechten in Kopie der alten SA oder Stasi. Siehe https://taz.de/Senat-verschaerft-Corona-Regeln/!5706659/
    Da kann man auf den Qual-Wahl-Wischen bei den nächsten Wahlen zu den Marionettenwahlen (ahm so genannten Abg.-Haus-Wahlen in Berlin) gleich die spd vom Qual-Wahlzettel streichen und an Stelle dessen hinschreiben: spd-Corona-Schutzstaffel hinschreiben. Auf die Arbeiter/innen hat die spd schon lange gesch…

  13. Na hier gehts ja los. Soviel negative Kritik für einen so ordentlichen Artikel? Das verstehe ich nicht.

    Die Jungs und Mädels, die die Treppe vom Reichstag stürmten – übrigens mit Ansage nur die Treppe, rein wollte da niemand – waren, wenn man die Videos anschaut nicht rechtsextrem. Wie reiche Bürger sahen die auch nicht aus. Vielleicht hatte einer ein T-Shirt von Wilhelm Reich und wollte aorgon minen… Auf Bürger würde ich mich einigen und darauf, dass sie sich tatsächlich wohl zu einem Großteil schon lang und tief in Lewis Carrolls Kaninchenbau verlaufen haben und dann auf der Reichstagstreppe wieder raus gekommen sind.

    Diese Menschen sind meiner Meinung nach die zweite Gruppe von Opfern unseres medialen Terrors der letzten Jahre. Vielleicht denken Sie sich: "Wenn die MSM immer lügen ist alles gelogen. Such ich mir mal den neuesten Scheix aus dem Guru-Monarchie-Esonetz um die Ecke, die sind so dubios und unseriös, das muss ja stimmen."?
    Die erste Gruppe der Opfer sind die, die auf die Propaganda reinfallen. Die mit Inbrunst und dem offenen Messer in der Tasche auf die GG-Demonstranten schimpfen und letzten Monat noch schnell für die Whitehelmets gespendet haben, weil die Taz noch ne Kontonummer rausgehauen hat. Beide Gruppen sind arme Schweine und wir können nur hoffen, dass wir nicht irgendwann auch zu einer dieser Gruppen gehören.

    Herr Pohlmann hält sich hier vornehm fern von diesem ganzen Wahnsinn und versucht nach dem persönlichen Eindruck eine historische Einordnung und bietet dann sogar einen Lösungsansatz. Ich finde das sehr gelungen und diese Art der Artikel hilft mir sehr nicht zu einem "armen Schwein" zu werden.

    Was wollen wir denn mehr? Soll er jetzt das rechtsradikaloderehernurrechtsoderevtlreichsdingsbums-gendern anfangen?

    Und: Wer Sebastian Haffner für einen klugen Kopf in Bezug auf die politischen Verwerfungen in der Weimarer Republik hält ist denke ich selber einer.

  14. Vielen Dank an Dirk Pohlmann für diese überaus scharfsinnige Analyse! Wer Emphase für das großartige „Fest für Freiheit und Frieden“ am 29. August sucht, ist hier fehl am Platz, aber die nüchtern-faire Darstellung seiner Erlebnisse auf der Demonstration, "sine ira et studio" ausgeführt, ermöglicht es jedem, der nicht in Berlin war, sich ein ungefärbtes eigenes Bild zu machen. Mit geradezu chirurgischer sprachlicher Präzision und zielsicher ins Schwarze treffenden historischen Vergleichen wird der gnadenlos eskalierende "Tugend"-Terror einer Dunja Hayali oder Saskia Esken skizziert, und schließlich darf bei Dirk Pohlmann auch der nüchtern ermittelnde Blick auf die (eher peinliche) Reichstags-Aktion und ihre mögliche geheimdienstliche Instrumentalisierung bzw. Veranlassung nicht fehlen. Großartig!

  15. Lieber Herr Pohlmann,

    vielen Dank für Ihren Bericht über Ihre Eindrücke von der Demo
    und vielen Dank für ihren ganzheitlichen Blick und Statement als Journalist.

    mir hat es gefallen, wie Sie es geschrieben haben und ich habe gerne zugehört.
    viele interessante Aspekte wurden angerissen und angeleuchtet

    Mensch ist ja selbst immer bestrebt, die aktuellen Ereignisse und Veränderungen irgendwie einzuordnen und fassen zu können (gerade wegen der Komplexität in den Maßstäblichkeiten).
    Da finde ich so ein umfassendes (natürlich nicht alle Aspekte vollständig abdeckendes) Statement, wie Sie es hier gegeben haben schon sehr hilfreich.

    die einzelenen Aspekte, kann sich ja ein jeder selber weiter denken (anders geht es ja auch gar nicht, oder . .?)
    von daher verstehe ich auch einige Kommentare nicht, die "dieses" und "Jenes" vermissen oder anders gesehen haben wollen. Das ist doch ok, dass es so ist und anders gesehen wird, aber dafür auf Herrn Pohlmann herumzuhacken? Er ist doch kein Meinungslieferant ! (Wäre ja auch ne kuhle Geschäftsidee: "Meinung auf Rädern", unser Menü reicht von Rechts bis ganz Links Außen, Donnerstags SPD und linkes Gemüse zum halben Preis, hehe 😉 )

    Gelassenheit ist es, was fehlt, oder . . .

    Bleiben wir stark!

    🙂

    • noch eine kleine Bitte an Herrn Pohlmann,

      bitte, bitte nicht mehr die SPD hochbeten . .
      seit Jahren wird das von so vielen Journalisten gemacht . . . ach wenn doch nur, hätte, hätte Fahradkette . . .
      Diese Partei will und kann nicht mehr, lassen wir diese doch sich selbst marginalisieren und pulverisieren . . .
      ist doch schön, anzusehen wie so ein Stern mal untergeht.

      Wie können die Alternativen aussehen, dass sind doch die Fragen . . . "Die" SPD, mit all ihrer Historie und Entwicklungen und überhaupt als Partei, ist einfach nicht mehr ein passender Frame für das, für dass es heute sich einzusetzen gilt: Wiedereinfürung und Achtung naturgegebener und menschlicher Maßstäblichkeiten in so ziemlich allen Bereichen; multipolare Welt, mit Höchstmass an Demokratie und Kooperation; Menschheitsfamilie, etc. .

      Trauern um alte Zeiten ist gut und schön, aber diese nochmal hochbeten wollen, lenkt doch nur vom Wege ab, oder

    • Ich glaube es war tatsächlich fast etwas zynisch gemeint, dass er die SPD bat mehr Demokratie zu wagen.

      Ich kann aus besagtem Grund die Nachdenkseiten kaum mehr lesen.

      Albrecht Müller kommt mir oft so vor, als warte er immer noch mit dem Glas Wein und dem Parkbank-Apfel im Sonnenuntergang darauf, dass seine alte Tante SPD wieder zu ihm heim käme.
      Die ist aber vor 20 Jahren mit dem Müntefering durchgebrannt und säuft jetzt nurnoch Schampus aus frisch gefxxxten Bauarbeiterschädeln…

    • @ Jörn Brodersen

      ja da haben Sie natürlich Recht, Herr Müller von den NDS wäre da wohl der richtigere Ansprechpartner gewesen. Leider reicht sein Horizont da wirklich nicht weiter und er wird da auch wohl nicht mehr aus diesem klassischem Parteiendenken herauskommen. In Augsteins Freitag tauchen da ja auch immer wieder die SPD-Stoßgebete auf . .
      Hab´s hier auch eher als Stichwort genommen
      und könnte mir druchaus auch vorstellen, dass es von Herrn Pohlmann nicht mehr so ganz ernst gemeint sein kann.

      Schon bezeichnend, dass Mensch an Grün, Rot und Möchtergern Links -Parteien den Werteverfall unserer Gesellschaft besonders deutlich beobachten kann. Man klammert sich an Etikette und innen ist es hohl, fahl und leer.

  16. Hallo Herr Pohlmann, der "Sturm auf den Reichstag" war keiner. Ich habe mehrere Streams angesehen, die den sogenannten Sturm life begleitet haben. Ja, die Menschen sind auf die Treppe gelaufen oder gegangen, haben dort gelacht, gejubelt und auch Fahnen geschwungen. Sie haben sich vom Reichstag umgewannt und mit den Demonstranten die noch unten waren gefeiert. Ihr verhalten war vollkommen friedlich.

    Sehen Sie sich bitte:
    https://www.youtube.com/watch?v=uPSZ6eH2nK0&feature=youtu.be

    Das war so bis zur Minute 1. Danach kippte die Stimmung aufgrund der Eskalation der Polizei. Der in den Medien benutzte Begriff "Sturm auf den Reichstag" ist daher eine Verdrehung der tatsächlichen Vorgänge. Es müßte eher "Angriff der Polizei auf friedlich jubelnde Menschen auf dem Treppen des Reichstages" heißen.

    Liebe Grüße
    Christian

    • Von Anfang an wurde mit dem hysterischen Geschrei der Initatorin eine aufgepeitschte Stimmung erzeugt, von der sich viele haben anstecken lassen, die dann ebenfalls 'völlig aus dem Häuschen' herumgeschrien haben. "Friedlich" waren sie insofern, als sie die Polizisten nicht angegriffen haben. Aber die emotionale Stimmung war durchaus aggressiv 'geladen', von Anfang an. Unter "friedlich jubelnden Menschen" stell ich mir was anderes vor.
      Wie schon im Kommentar zur Tagesdosis von Tilo Graeser gesagt, war das – aus meiner bisherigen Sicht – eine völlig bescheuerte, geplante Aktion.

  17. 2 Teilnehmerinnen die in amerik.Fahnen eingewickelt waren,Rechtsradikale vor der (russischen )Botschaft.Natürlich keine 2000 aber IHRE Botschaft ist klar.Und immer schön mit amerik. Parallelen wie Q Anon propagandieren!Eigentlich geht es in Ihrem perversen Bericht ganz unterschwellig um das in Verbindung bringen von Patriotismus mit den USA.Schöner die Bürger anstachelnder Bericht mit dem Verweis auf unsere amerik. Freunde denen es genauso schrecklich wie uns geht!🙈Wir kämpfen nicht für Patriotismus und Menschenrechte sondern für den Tod Deutschlands und unsere zwanghafte Veramerikanisierung!Nicht Multikulti sondern Amikulti ist unser Problem!

  18. Sehr geehrter Herr Pohlmann, gerade die SPD hat in den letzten Jahren immer wieder handfeste Beweise geliefert wofür sie wirklich steht. Die Berliner Stadtregierung ist Rot-Rot-Grün. Alle Medien die permanente Hetze gegen Menschen betreiben sind dem linken Lager zuzuordnen vor allem der SPD und den Grünen. Haben Sie noch immer nicht verstanden mit welchem Demokratieverständnis wir es bei der SPD zu tun haben? Mit dem gleichen Demokratieverständnis wie bei ARD, ZDF und CDU.

    Viele Menschen die von denen jetzt als NAZIs beschimpft werden haben selbst noch immer keine Problem damit mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen "das sind doch die NAZIs" lasst uns doch gegen die sein.

    Querdenken Demo 29.08.Rede von DAVID CLAUDIO SIBER. Ein Politiker packt aus Grüne/Bündnis 90,

    Ein Hoch auf diesen Ehrenmann von den Grünen der sich nicht zu schade war zu den gemeinen Fussvolk, Coronaleugnern, Rechtsradikalen und Antisemiten zu sprechen. Der uns klar aufzeigt das im Parlament lauter Dumpfbacken sitzen die von nichts eine Ahnung haben, die nur an ihren eigenen Vorteil denken und die sich nicht zu schade sind jeden der da was kritisiert sofort in die rechte Ecke zu stoßen.

    Also was wollen wir von der SPD, den Grünen und der LINKE noch erwarten? Obwohl Rot-Rot-Grün für die Polizeigewalt verantwortlich sind und auch ihr Demokratieverständnis klar zum Ausdruck gebracht haben, fällt einer Frau Wagenknecht nichts anderes ein als wieder gegen Merkel zu reden, die ist an allem Schuld?
    Nur macht sich die LINKE, SPD, Grünen mit der Merkel CDU doch schon lange gemein, zwischen CDU und SPD gibt es keinen Unterschied mehr.

    Diese Menschen sollen mehr Demokratie wagen? Wie soll das gehen, diese Menschen betreiben seit vielen Jahren ihre Parteipolitische Agenda und das Demokratieverständnis ist bei denen auf Null angekommen. Und nicht nur dass die SPD kein Demokratieverständnis hat, nein sie haben auch überhaupt keine fachlichen Fähigkeiten ein Land und Menschen zu führen.
    Genauso wie von ARD und ZDF nichts zu erwarten ist haben wir auch von SPD und CDU nichts aber gar nichts Gutes zu erwarten. Grüne und LINKE sind da auch nicht mehr besser und die AfD ist auch schon gekauft und auf Linie gebracht.

    Wer jetzt das Vorgehen der Rot Bot Grünen Berliner Regierung nicht aufs Schärfste kritisiert sollte abdanken, von denen ist keine Demokratie zu erwarten. In diese Menschen habe ich keine Hoffnung, dafür aber in Menschen wie DAVID CLAUDIO SIBER. Was wir jetzt sehen ist die völlige Bankrotterklärung der Parteiendemokratie. Die Zukunft muss und wird anders aussehen. Direkter, menschlicher, lokaler, problemorientierter, freier, ehrlicher, wahrhaftiger. Ohne Führer, ohne Führerin, ohne Parteien, ohne LINKE und ohne RECHTE, ohne CDU und auch ohne SPD.

  19. Für Herrn Pohlmann der sich bestimmt in der geschichte etwas auskenn ist ja alles Rechts, Rechtsradikal was nicht innerhalb des vorgegebenen Systems kritisiert sonder nach anderen Lösungsansätzen sucht. Schwarz-weiß-rot war nur kurz in der Zeit die Staatsflagge die Pohlmann hier mainstreamkonform unterstellt. Und was hat Rüdiger Hoffman heute noch mit der NPD zu tun ? Das ist ebenfalls Systempressetechnik. Aber Herr Pohlmann stand ja auch am Anfang auf der Seite Derer die Coronakritiker als Spinner ( Quelle Oliver Jahnich ) abtat. Und heute ?

  20. Ohne die DDR , Achtung, damit zu loben.
    Sie, die DDR, war ein Kind der deutschen Arbeiterklasse, welche über Jahre nur versuchte mit dem Kapital für ein menschenwürdiges Leben der Arbeiter und Bauern zu verhandeln und mehr Demokratie zu fordern.
    Das Kapital reagierte nie fair und wird es mit demheutigen Bewusstseinsstand nie tun, es blieb zum Schluss nur der Weg zum Klassen-Kampf. Aber seht selber hier
    "Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren."
    zit. nach T. J. Dunning 1860

    Es anders zu machen, wäre Ghandis Weg zu gehen, mit persönlichen friedlichen Ungehorsam und das bündeln der demokrtischen Kräfte mit dem Ziel einer direkten Einflussnahme des Souvaräns auf die Regierung.
    Das deutsche Volk ist dazu wohl nicht bereit, selbst verantwortung zu übernehmen.
    Bestes Beispiel, viele reden über die Lücken-Presse,aber sie wird immer noch von uns bezaht.

  21. Komisch… Bis gestern hatte der Mainstream doch gar nix einzuwenden gegen schwarz-weiß-rot. Im Gegenteil. Subliminal immer wieder in unsere Köpfe rein, ob wir wollen oder nicht.

    Volkszahnbürste und Volksarznei schon vergessen?
    https://cdn.idealo.com/folder/Product/5478/6/5478683/s1_produktbild_gross_1/oral-b-volkszahnbuerste-pro.jpg

    http://www.area85.de/wp-content/uploads/2009/02/volksarznei-400×250.jpg

    Und BILD wählt sogar schwarz-weiß-rote Volksprodukte….
    https://www.axelspringer.com/de/presseinformationen/200-volks-produkt-von-bild-panasonic-lumix-wird-volks-kamera-2019

    • Hoffentlich rutscht die spd auf ein Drei-Prozent-Niveau ab. Das würde sicherlich auch beim rechtsradikalen Senat von Berlin ein politisches Erdbeen verursachen und den Sadisten-Innensenator Andreas Geisel, der die Bürger von Berlin als "Corna"-Geiseln genommen hat, aus dem Amt fegen, in den Knast. Und die so genannte Gesundheitssenatorin Kalayci ebenso, wie auch den Trittbrettfahrer, Prof. Kai Nagel der TU Berlin, siehe https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/bvg-sicherheitskraefte-erwischen-rund-80-000-maskenmuffel-li.102221
      Die Berliner Zeitung hetzt in dieser Veröffentlichung gegen die Nicht-Stoffwisch-Träger/innen.
      Es ist dringend an der Zeit, bei einem Corona-Tribunal auch die Redaktion der Berliner Zeitung zu verurteilen und danach in die redaktionelle Wüste zu schicken – auf Nimmerwiedersehen und Nimmerwieder-gelesen-Werden.

      Der Prof. Kai Nagel von der TU Berlin darf gern auch seinen Hut nehmen und ab sofort jeden Tag die Straße kehren.

    • Pohlmann hat keine Ahnung bzw. hatte noch nie eine Ahnung von irgend was, was er schon immer konnte, ist dumm-schwatzen…
      Bestes Beispiel: "Auf dem gleichen Trampelpfad ins Moor, der die Weimarer Republik in den Untergang führte, sind jetzt leider große Teile der SPD unterwegs, aber auch der Linken, Grünen, Konservativen, Liberalen und Rechten, also aller Parlamentsparteien. Genau wie viele Journalisten."
      He Pohlmännlein, schon bemerkt, dass das Merkel und Söder, die Hauptdiktatoren in dem Spielchen, nicht den oben genannten Parteien angehören??? Wieso wird die AfD nicht genannt, die CSU, CDU … auch die Kirche, die Islamverbände, die jüdischen Verbände etc. bleibenb ungenannt – die sonst immner alle sofort rum schreien: Unrecht, Unrecht, Unrecht…. keiner von denen schreit jetzt "Unrecht" und fordert seine Mitglieder zum geschlossenen Widerstand auf.
      Es wäre absolut entspannend, wenn mal 6 Monate kein Kommentar von Ihnen erscheinen würde… setzen sie sich einfach zur Ruhe, am besten in ein Alters- und Pflegeheim, sie haben es sich verdient…

    • Was hat Germane mit KenFM-Netiquette zu tun? Nichts. Löscht das doch einfach. Nicht Germane, nein, den natürlich nicht, bewahre. Aber die hehren Worte über KenFM-Netiquette. Die sind doch nun wirklich überflüssig.

    • Werter "Germane"!
      Mit Ihrem "Kommentar" liefern Sie in der Tat den 100% Beweis dafür, wie recht Dirk Pohlmann mit seinen Ansichten hat, denn Sie verhalten sich genau so, wie er es beobachtet und beschrieben hat: selbstgefällig, selbstgerecht und hochgradig intolerant. Also das völlige Gegenteil von dem, was eigentlich nötig wäre. Sehr schade.

    • Hallo Gemane – wenn Du mal nicht gleich lostoben würdest und den Inhalt des Artikels von Dirk Pohlmann richtig verstehen würdest, dann müsstest Du entdecken, dass da eigentlich alles gemeint ist, was Du sagen möchtest. Oder Du hast Dich nicht klar genug ausgedrückt. Könnte es sein, dass Du die Wut, die Du an Pohlmann auslässt, vielleicht besser an andere Adressen zu richten wäre?
      Beispiel: Pohlmann sagt, "Konservative" bzw. "alle Parlamentsparteien" – das ist, wohin Merkel, Söder usw. gehören. Hast Du aber nicht bemerkt. Usw. Noch allgemeiner: Wir reden hier eigentlich von einem System mit all seinen Strukturen. Da muss man nicht jeden Verein, jeden Namen aufführen. Man kennt sie doch.
      Ich finde es nicht "zielführend", wenn Du gleich zu persönlicher Herabsetzung übergehst. Ich bin jedenfalls froh, dass Pohlmann in dem Artikel so viele wichtige Aspekte klar angesprochen hat. Würden mir welche fehlen, so würde ich das einfach anmerken…

    • Hallo Germane, wehe doch Deine Fahne, wo immer Du willst, das kann mich nicht erschrecken, nur die, die uns allen Angst machen wollen.

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