Schweden zeigt deutsches Corona-Politik-Versagen | Von Christian Kreiß

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Die Berichterstattung zur schwedischen Coronapolitik in der deutschen Mainstream-Presse ist in einem Ausmaß schlechtmachend und negativ, dass man den Eindruck haben könnte, Schweden sei geradezu das Corona-Feindbild Nummer Eins. Und das hat auch seinen Grund. Denn falls Schweden mit seinem liberalen, toleranten Weg, ohne Maskenpflicht, ohne harte Lockdowns, ohne Denunziationen und ohne gravierende Grundrechtseinschränkungen durch die Corona-Krise genauso gut oder gar besser als Deutschland käme, dann waren und wären ja unsere Zwangsmaßnahmen sowie unsere Angst und Panik schürende Mainstream-Medienberichterstattung unsinnig. Und das darf nicht wahr sein. Daher wird dagegen angeschrieben, auch wenn man die Tatsachen noch so sehr verbiegen und verzerren muss.

Aktuelle Covid-Sterblichkeit in Deutschland höher als in Schweden

Ein Blick auf die jüngsten Zahlen der an oder mit Corona Verstorbenen in Deutschland und Schweden zeigt, dass Schweden seit dem letzten Dezember-Viertel pro eine Million Einwohner eine niedrigere Covid-Sterbequote hat als Deutschland, obwohl es dort weder Maskenzwang noch Lockdown noch gravierende Grundrechtseinschränkungen gibt (siehe Tabelle) (1).

Für die Zahlen in der Tabelle wurde der jeweilige 7-Tages-Durchschnitt verwendet und die Bevölkerungszahlen von 2019 zugrunde gelegt (Deutschland 83,2 Millionen Einwohner, Schweden 10,33 Millionen), das heißt Deutschland hat etwa acht Mal so viele Einwohner wie Schweden. Anders ausgedrückt: In dem Moment, in dem die Sterbezahlen in Deutschland mehr als etwa das Achtfache betragen, ist die Sterblichkeit pro eine Million Einwohner in Deutschland höher als in Schweden. Die Tabelle zeigt, dass seit 23.12. die bevölkerungsbereinigte Covid-Sterblichkeit in Deutschland höher liegt als die Schwedens, und zwar um 7 bis 23 Prozent. Da die schwedischen Statistiken immer einen Rückstand von gut 10 Tagen haben, wurde als letzter Wert derjenige vom 28.12. ermittelt, für den laut offiziellen schwedischen Medien verlässliche Zahlen vorliegen (2). Aber auch die schwedischen Werte bis 28.12. können noch nachträglich nach oben korrigiert werden, sodass die in der Tabelle ermittelten Werte möglicherweise noch zu Ungunsten von Schweden angepasst werden müssen. Trotzdem ist der Trend klar: Die deutsche Covid-Sterblichkeit ist in den letzten Wochen deutlich stärker gestiegen als die schwedische und dürfte letztere bevölkerungsbereinigt kurz vor Jahresende 2020 überholt haben.

So stellt sich die Frage: Was haben die gravierenden, freiheitsberaubenden Zwangsmaßnahmen in Deutschland eigentlich gebracht? Waren sie unsinnig und vollkommen unverhältnismäßig? Denn genau jetzt, Mitte/ Ende Dezember, müssten doch die Erfolge der Lockdowns in Form von niedrigen Covid-Sterbezahlen auftreten, da der Zeitraum von der Infektion bis zum Tod bei Corona 20 bis 25 Tage beträgt. Sinn und Zweck der harten deutschen Lockdownmaßnahmen ist ja, glaubt man den Aussagen der Politiker, vor allem, die Corona-Sterblichkeit zu senken. Aber genau dieses Ziel wird offenbar, verglichen mit Schweden, nicht erreicht. Warum machen wir es also nicht wie Schweden? Warum versuchen wir es nicht auch mit Toleranz und Liberalität? Ohne Angst- und Panikstimmung, ohne Aggression im täglichen Miteinander? Die Appelle der schwedischen Regierung hatten durchaus gravierende Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen. So gab es beispielsweise im schwedischen Einzelhandel zwischen dem 21. und 26.12. einen Umsatzrückgang von 40 bis 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3). Wozu also der dauernde Zwang und das Angstschüren?

Was die bevölkerungsbereinigte Covid-Sterblichkeit im internationalen Vergleich anlangt, so liegt Schweden deutlich unter derjenigen der USA und Großbritannien und kaum mehr über derjenigen von Europa, wie das folgende Schaubild zeigt (die zweite Linie von unten bildet die Zahlen der EU ab, die dritte Linie von unten die Zahlen von Schweden)(4).

Während Schweden in der ersten Corona-Welle im Frühling eine sehr hohe Corona-Sterblichkeit hatte und kumuliert deutlich über dem europäischen Durchschnitt lag, hat Europa mittlerweile mit Schweden weitgehend gleichgezogen, trotz harter Lockdowns in den allermeisten europäischen Ländern. Auch der deutsche Corona-Vorsprung wird immer geringer, wie das Schaubild gut zeigt. Hatte Schweden bis zur zweiten Corona-Welle bevölkerungsbereinigt noch etwa fünfmal so viele Corona-Tote wie Deutschland, so sind es derzeit nur mehr knapp doppelt so viele (5). Deutschland schließt also langsam zu Schweden auf.

Mit anderen Worten: Maskenzwang, harte Lockdowns und gravierende Grundrechtseinschränkungen konnten während der zweiten Corona-Welle nicht verhindern, dass die Covid-Mortalität im europäischen Durchschnitt mittlerweile ähnlich hoch ist wie in Schweden, der „Vorsprung“ Deutschlands immer mehr zusammenschmilzt und sich in den letzten Tagen sogar in höhere bevölkerungsbereinigte Covid-Todeszahlen als in Schweden verwandelt hat. Wozu also die ganzen freiheitsberaubenden, menschenverachtenden, ökonomieabwürgenden staatlichen Zwangsmaßnahmen, die zu erheblichen Kollateralschäden in der Gegenwart und vor allem in der Zukunft führen, wenn sie nicht einmal zu einer signifikant niedrigeren Covid-Mortalität führen?

Am Rande sei bemerkt, dass das Durchschnittsalter der an oder mit Corona Verstorbenen in Schweden bei 84 bis 86 Jahren liegt, die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer 81 Jahre und die für Frauen 85 Jahre beträgt (6). Entgegen den panikheischenden Berichten in der deutschen Presse ist auch die Situation in den schwedischen Krankhäusern offenbar nicht ungewöhnlich dramatisch, obwohl Schweden über eine der niedrigsten Intensivbettenausstattungen Europas verfügt (7). Die Zahl der auf schwedischen Intensivstationen behandelten Menschen war im Frühjahr, während der ersten Corona-Welle um 30 bis 50 Prozent höher als im Dezember (8).

Die Gesamtsterblichkeit in Schweden

Aber nicht nur bei der Covid-Mortalität am aktuellen Rand schneidet Schweden im Vergleich zu Deutschland und anderen Industrieländern gut ab. Betrachtet man die Gesamtsterblichkeit pro eine Million Einwohner, so gibt es für 2020 bis einschließlich November keinen Hinweis auf eine gravierende Pandemie, wie das folgende Schaubild zeigt.

Betrachtet man den Verlauf der Gesamtsterblichkeit in Schweden 2020, so erkennt man, dass sie im November kumuliert etwa genauso hoch war wie im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Angesichts dieser Zahlen von einer Pandemie zu sprechen ist absurd. Trotzdem hieß es beispielsweise auf tagesschu.de am 18.12.: „In Schweden sind im vergangenen Monat sogar so viele Menschen gestorben wie in keinem November der letzten 100 Jahre.“(9) Es findet sich bei tagesschau.de kein Hinweis darauf, dass die Bevölkerung Schwedens vor 100 Jahren mit 5,8 Millionen nur gut halb so groß war wie heute. Bevölkerungsbereinigt muss man nicht 100 Jahre, sondern nur 10 Jahre zurückgehen (2010), damit man ein Jahr findet, in dem es eine höhere Sterblichkeit als im November 2020 gab (10). Kann man da noch von seriöser Berichterstattung im führenden deutschen Staatssender sprechen? Ist das nicht in Wirklichkeit eine zutiefst unaufrichtige, interessengeleitete, irreführende Fehldarstellung im deutschen Staatsfernsehen?

Die Gesamtmortalität pro 1000 Einwohner bis Kalenderwoche 44, also bis etwa Mitte November, lag 2020 in Schweden ziemlich exakt auf der Höhe der Jahre 2016, 2017 und 2018. Von einer Pandemie im Sinne einer gravierenden landesweiten Gesamt-Übersterblichkeit für 2020 zu sprechen ist daher wissenschaftlich betrachtet haltlos (11).

Deutsche Presse und tatsächliche Corona-Politik in Schweden: Dichtung und Wahrheit

In den deutschen Mainstream-Medien wird dagegen ständig vom Scheitern des schwedischen Weges berichtet, von unverantwortlich hohen Todeszahlen, von vollkommen verfehlter schwedischer Corona-Politik und uns weisgemacht, dass Schweden nun – endlich! – auf den deutschen Weg der Vernunft einschwenkt. Ein paar Beispiele aus der deutschen Presselandschaft. Ein Titel auf spiegel.de am 20.12. hieß: „Erfahrungen mit dem Corona-Sonderweg – Die schwedische Enttäuschung“. Bild.de titelte am 18.12.: Strengere Maßnahmen angekündigt – Schweden kämpft um „Leben oder Tod“. Darin hieß es unter anderem „Vom umjubelten schwedischen Sonderweg zum Kampf um „Leben und Tod“. Eine Überschrift auf stern.de am 17.12. lautete: „„Ich denke, wir sind gescheitert“ – König Carl Gustav rechnet hart mit Coronapolitik seines Landes ab“. Über die kritischen Äußerungen des schwedischen Königs wurde in fast sämtlichen deutschen Medien mit Wonne breit und ausführlich berichtet. Das Handelsblatt titelte am 5.1.: „Schweden verabschieden sich endgültig von ihrem Corona-Sonderweg“.

Die Liste könnte fast beliebig verlängert werden. Das Ergebnis ist immer das gleiche: Schweden verfolgte eine vollkommen verantwortungslose Corona-Politik, die zahllosen unschuldigen Menschen grausam und völlig unnötig das Leben kostete, der schwedische Sonderweg ist total gescheitert, aber zum Glück hat sich vor Kurzem endlich auch in Schweden die Vernunft durchgesetzt und jetzt kommen gottseidank wie sonst fast überall in der Welt Masken, Zwangsmaßnahmen und Lockdowns. Das ist jedoch eine in hohem Maße unehrliche, irreführende und insinuierende Berichterstattung der deutschen Mainstream-Presse, die wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat.

Die Fakten sind folgende: Es gibt nach wie vor keinen Maskenzwang. Ab 7.1.2021 gibt es eine Empfehlung – nicht den Zwang! – zum Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr während der Stoßzeiten von 7 bis 9 und von 16 bis 18 Uhr sowie für Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten. Dagegen bei uns: Maskenzwang fast allüberall, selbst zunehmend im Freien. Dies als ein Einschwenken auf den deutschen Weg zu bezeichnen, wie es der Großteil der deutschen Presse bejubelt, ist eine ungeheure Fehldarstellung, die an Lüge grenzt. Läden, Restaurants, Friseure usw. sind geöffnet (12). Das Insolvenzrecht wurde nie außer Kraft gesetzt, das heißt, es wurden, anders als in Deutschland, keine Zombie-Unternehmen erzeugt. Die Schulen bis zur 9. Klasse sind geöffnet. Kurzum: Es gibt derzeit einfach keinen Lockdown in Schweden und es gab nie einen.

Am 8.1. wurde durch das schwedische Parlament die rechtliche Grundlage zur Ermöglichung von Lockdowns geschaffen. Daraufhin wurden von der schwedischen Regierung zwei neue Corona-Maßnahmen beschlossen: Es wurde eine Obergrenze für Besucher von Geschäften, Sporteinrichtungen und anderen öffentlichen Einrichtungen eingeführt und das 8-Personen-Limit für Treffen auch auf manche private Veranstaltungen ausgedehnt (13). Es gibt also nach wir vor keinen Lockdown. In welchem Umfang von dem Ermächtigungsgesetz künftig Gebrauch gemacht werden wird, ist völlig offen (14). Außerdem wären beispielsweise allgemeine Ausgangsbeschränkungen, wie sie derzeit in Bayern gelten, auch mit dem neuen Gesetz nicht möglich (15). Daraus abzuleiten, dass in Schweden jetzt harte Lockdowns kommen, wie es die deutsche Presselandschaft darstellt, ist absolut unseriös und journalistisches Fehlverhalten in großem Stil. Im Frühjahr existierte bereits ein solches Ermächtigungsgesetz in Schweden, das aber nie angewandt wurde und daher nach einigen Monaten sang- und klanglos wieder ausgelaufen ist.

Kurzum, die Unterschiede zu Deutschland (per 8.1.2021) sind nach wie vor gravierend. Dazu kommt: Es gibt kein verbreitetes Denunziationswesen und keine Aufrufe zur Denunziation, längst keine so aggressive und intolerante Stimmung und keine solche Angst wie bei uns. Das Leben in Schweden wirkt seelisch nicht annähernd so Corona-verseucht, die Menschen dort leben deutlich weniger (Corona-) belastet als bei uns. Ein Artikel bei telepolis trug jüngst die Überschrift „Psychosoziale Katastrophe – Mediziner und Parlamentarier fordern Erfassung der Kollateralschäden von Corona-Maßnahmen“ (in Deutschland) (16). Durch die drastischen staatlichen Zwangsmaßnahmen gibt es bekanntlich in Deutschland bereits heute eine Flut von ökonomischen, sozialen und psychischen Schäden, beispielsweise steigende Selbstmorde, zigtausende verschobene Operationen, häusliche Gewalt, steigenden Medienkonsum, Zunahme von Übergewicht, sinkende Masseneinkommen, Bildungsdefizite bei Kindern usw. Alle diese Schäden treffen Schweden nicht annähernd so stark wie Deutschland und werden das skandinavische Land vor allem in der Zukunft bei weitem nicht so stark belasten.

Schweden zeigt: Deutsche Corona-Politik vollkommen falsch und unverhältnismäßig

Der zweite Lockdown wird die deutsche Wirtschaft hingegen in enormem Ausmaß schwächen, die schwedische nicht annähernd so stark. Im Dezember hatten wir in Deutschland offiziell eine halbe Million mehr Arbeitslose. Im Oktober kamen noch zwei Millionen Kurzarbeiter dazu (17). Während bei uns ein dramatisches Mittelstandssterben erwartet wird (18), dürfte Schweden mit einem blauen Auge davonkommen. Bereits in den ersten neun Monaten 2020 war der deutsche Wirtschaftsabschwung etwa doppelt so stark wie der schwedische (19). Arbeitslosigkeit, Insolvenzen, Einkommensverluste, verzweifelte Selbständige und Mittelständler werden in Deutschland durch den derzeitigen Lockdown weiter vermehrt, nicht so in Schweden. Und das alles – wofür? Dass selbst die bevölkerungsbereinigte Covid-Sterblichkeit in Deutschland mittlerweile höher ist als in Schweden?

Schweden beweist: Die deutsche Corona-Politik ist grundlegend falsch und vollkommen unverhältnismäßig.

Zum Autor:

Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Autor von sieben Büchern: Gekaufte Wissenschaft (2020); Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft (2019); BWL Blenden Wuchern Lamentieren (2019, zusammen mit Heinz Siebenbrock); Werbung nein danke (2016); Gekaufte Forschung (2015); Geplanter Verschleiß (2014); Profitwahn (2013). Drei Einladungen in den Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte (Grüne, Linke, SPD), Gewerkschaftsmitglied bei ver.di. Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Zeitschriften-Interviews, öffentliche Vorträge und Veröffentlichungen. Homepage www.menschengerechtewirtschaft.de

Quellen und Anmerkungen:

  1. https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/ , https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/ – Stand 5.1.17.10 Uhr, eigene Berechnung: Tote Deutschland geteilt durch Tote Schweden geteilt durch 8,05
  2. https://www.svt.se/datajournalistik/the-spread-of-the-coronavirus/ Stand 5.1. abends
  3. Telepolis 6.1.2021: https://www.heise.de/tp/features/Schwedens-Sonderweg-ist-zu-Ende-5004549.html?seite=all
  4. https://ourworldindata.org/coronavirus-data-explorer?minPopulationFilter=1000000&time=earliest..latest&country=SWE~EuropeanUnion~GBR~USA&region=World&deathsMetric=true&interval=total&aligned=true&hideControls=true&perCapita=true&smoothing=0&pickerMetric=location&pickerSort=asc, Stand 7.1.2021 abends
  5. Deutschland 479 Covid-Tote pro eine Million Einwohner, Schweden 931, Schweden hat derzeit also 1,94 Mal mehr Coroan-Tote, https://www.worldometers.info/coronavirus/, Stand 8.1. abends
  6. https://www.achgut.com/artikel/panikt_ihr_noch_oder_lebt_ihr_wieder_ein_brief_aus_schweden
  7. 19.12.: https://sebastianrushworth.com/2020/12/19/update-on-the-swedish-covid-response/
  8. telepolis 6.1. https://www.heise.de/tp/features/Schwedens-Sonderweg-ist-zu-Ende-5004549.html?seite=all; https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa/page/page_0/ Stand 7.1.
  9. https://www.tagesschau.de/inland/sterblichkeit-deutschland-101.html
  10. https://www.achgut.com/artikel/panikt_ihr_noch_oder_lebt_ihr_wieder_ein_brief_aus_schweden
  11. https://www.heise.de/tp/features/Korrektur-zum-Telepolis-Artikel-Der-schwedische-Corona-Weg-Erfolg-oder-Misserfolg-4987759.html
  12. The Local 31.12.2020: https://www.thelocal.se/20201231/sweden-recommends-masks-during-rush-hour-as-coronavirus-deaths-hit-record
  13. https://www.thelocal.se/ 8.1.2021
  14. Handelsblatt 5.1.2021: https://www.handelsblatt.com/politik/international/pandemie-bekaempfung-schweden-verabschieden-sich-endgueltig-von-ihrem-corona-sonderweg/26769760.html?ticket=ST-27186599-xDcM6QeAPIPngTexxGf6-ap6
  15. telepolis 6.1.: https://www.heise.de/tp/features/Schwedens-Sonderweg-ist-zu-Ende-5004549.html?seite=all
  16. Telepolis 5.1.: https://www.heise.de/tp/features/Psychosoziale-Katastrophe-5004135.htm
  17. DWN 5.1.2021 https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508615/Bundesagentur-meldet-480000-mehr-Arbeitslose-als-vor-einem-Jahr
  18. DWN 31.12.2020: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508454/Konzerne-gehen-in-der-Lockdown-Krise-auf-Einkaufstour-Die-Grossen-fressen-die-Kleinen-wann-wehrt-sich-der-Mittelstand-endlich
  19. https://www.heise.de/tp/features/Korrektur-zum-Telepolis-Artikel-Der-schwedische-Corona-Weg-Erfolg-oder-Misserfolg-4987759.html

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Die Bücher „Geplanter Verschleiß“, „Gekaufte Forschung“ und „Gekaufte Wissenschaft“ von Prof. Dr. Christian Kreiß werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:    Jeppe Gustafsson/ shutterstock

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17 Kommentare zu: “Schweden zeigt deutsches Corona-Politik-Versagen | Von Christian Kreiß

  1. Dank Corona gibt es keine Grippetoten mehr. Auf die Frage, warum das so ist kommt die Antwort: " Weil die Menschen Masken tragen, Abstand halten und die Hygienerichtlinien halten." Auf die Frage, warum so viele Menschen an Corona sterben kommt die Antwort: "Weil die Menschen keine Masken tragen, keinen Abstand halten und die Hygienerichtlinien nicht einhalten".
    Dass die Anzahl der Toten nach oben korrigiert wird ist klar. Je höher desto besser. Schließlich ist das Volk schon dermaßen konditioniert, dass es die Maßnahmen gutheißt und die Regierenden der nächsten Wahl ruhig entgegen sehen können.
    Ergo wird die Insolvenzverschleppung und die Corona-Verarsche bis in den Herbst hingezogen.

    • In 2D lebt sichs leicht …

      Manchmal wirkt es zu fragen "Wo ist deine persönliche rote Linie? – Was müssen Politiker machen, damit Du sagst: es reicht!"

      Wenn dabei zufällig das Wort Impfzang zb. von Söder kommt, klickt evtl. was …

  2. Da kann der Kreiss noch so viele stimmige Zahlen durchanalysieren. Es bleibt dabei: Deutschlands Administration will den aus der USA von der dortigen Finanzindustrie geforderten Katastrophenfall: die Oekonomie an die Wand fahren, weil es die US-Multimilliardaere so beschlossen haben.
    Denn erstens wollen die noch reicher werden im Vergleich zu allen Anderen in der Welt.
    Zum Anderen fahren die ein Crash-Programm zur Reduzierung der Weltbevoelkerung, euthanasistischen Massenmord, und die angeblich ueberzaehligen Menschen und Mitesser der Welt los werden.
    Schweden will das nicht.
    Egal, welche Nachweise Kreiss fuehrt oder schreibt.

    • Die Ökonomie ist seit zig Jahren(Finanz"krise") an der Wand.

      Es geht auch nicht mehr darum, dass die Reichen noch reicher werden, sondern dass sie jetzt/bald nicht alles verlieren.

      Also: Rettung, Rettung, Rettung!
      Neue Viren müssen her!

  3. Was ich hier nicht verstehe: Ist der Autor der Meinung, dass die offiziellen Corona Daten in Deutschland verlässlich sind, dass PCR Tests relevant, und die offiziellen Sterbezahlen zutreffend sind? Oder glaubt er all das nicht. Warum bringt er diese Daten dann in eine völlig anders geartete Diskussion als Fakten (denen er selbst nicht traut!) ein?

    • … vermute er will zeigen, dass die Geschichte nichteinmal mit den gefälschten Zahlen haltbar ist.

      (ist die vom Jesus auch nicht, aber noch immer in den Köpfen)

  4. wat? wieso sollte hier ein Perpetuum Mobile entstehen?

    Das würde bedeuten Propaganda wäre auf Naturgesetze angewiesen und limitiert. Unser Verstand ist das aber nicht, er ist frei von allem.

    Wir können ewig Worte drehen und Zahlen dazu produzieren.

    Im Herbst wurde die Rasierklingenproduktion von 10 auf 7 erhöht.

  5. Die deutsche Corona-Politik ist schon richtig, wenn auch noch nicht ausreichend konsequent. Wie sich längst herumgesprochen hat, geht es ja nicht um Corona, sondern um die Umgestaltung der Gesellschaft bzw. des Lebens der Menschen. Dafür ist diese Politik durchaus auf dem richtigen Weg.

    • Wer schon mal die "Corona-Regeln" auf mehreren, ausgedruckten Seiten vor sich liegen hat, erwartet eigentlich nun ein "Handbuch des Lebens", in dem jegliche Lebensregung mit einer genauen Gebrauchsanleitung versehen ist, vom Zähne putzen bis zum Öffnen und Schließen von Türen und dazu, wie beim Gehen ein Fuß vor den anderen zu setzen ist. Um das richtig anzuwenden bedarf es allerdings auch noch geeigneter Kontroll-Apps, die überwachen, dass da so wenig wie möglich Fehler vorkommen. Das Beste wäre natürlich – und das mag noch kommen – der transhuman angepasste – geschipte – Mensch, mit dem das alles "wie von Zauberhand" funktionieren würde. Aber auch "Fortschritt" braucht eben seine Zeit.

    • Um noch genauer zu werden: Das große Vorbild der zukünftigen Gesellschaft, des zukünftigen Lebens des "Neuen Menschen" ist nach wie vor die Massentierhaltung. Darin ist der Mensch geschützt und versorgt und wird auch ausreichend geimpft. Da träumen schon sehr Viele mit.

    • Nein, ist sie nicht. Dass es nicht "um Corona geht", weiss hier jeder Mensch in der Blase. Ist Gemeinplatz.
      Es geht um die Statuszementierung von 0.001% US-amerikanisch angefuehrter Wahnverbrecher des Finanzsystems. Unsere Politverbrecher sind Korruptverbrecher in Knechtschaft dieser Wahnsinnigen.

  6. Immer nur meckern! Ich finde es rührend, wie man sich wirklich angestrengt bemüht die Rentenkassen und künftige Generationen zu entlasten indem man die einkommensstarke und wirtschaftlich etablierte Altersdekade 50-59 Jahre (wir "Baby-Boomer" stellen fast 1/3 der Bevölkerung in Deutschland) nachhaltig und massiv in Kurzarbeit oder am besten in die Arbeitslosigkeit ohne Rückkehr schickt. Cui bono. Mathematik sollte als Schulfach ganz abgeschafft werden, das macht es dann noch leichter, unbeliebt ist es allemal und wird gerne als unnötig betrachtet, denn die Preise stehen ja immer dran und die Kasse oder der Warenkorb summiert irgendwas auf. Deshalb macht es nach meiner Erfahrung überhaupt keinen Sinn (mehr) mit Zahlen zu argumentieren, da mittlerweile bei fast allen einfach die Basis fehlt, um überhaupt noch ein Verständnis geschweige denn eine eigene Einschätzung herzuleiten. Das Gute liegt immer so nah oder steht ja so im Internet und ein Schelm, wer Böses dabei denkt, gell?!

    • Es gibt halt immer noch viel überflüssiges, früher sagte man "unwertes" Leben. Das wird sich ändern.

  7. Vielen Dank, Christian Kreiß, ja, ich hatte schon einmal einen Artikel von Ihnen kommentiert, der sich mit dem Thema Corona/Schweden befasste. Damals gab ich zu bedenken, dass „hinter den Kulissen“ Druck auf die Verantwortlichen in SE ausgeübt würde, um den schwedischen Weg zu torpedieren.
    Heute ist klar, dass die schwedische Politik Anders Tegnell teilweise aus dem Verkehr gezogen hat. Er musste auch inhaltliche Änderungen vornehmen, so, z.B. die Maßgabe, im öffentlichen Verkehr Masken zu tragen. Trotzdem hoffe ich, dass wir hier in SE etwas glimpflicher davonkommen als in Zentraleuropa.

    mfG

  8. Die Lockdowns können keinen Effekt zeigen, da die Schausteller dieser Pandemie in einer Zwickmühle sind: den ganzen Frühling lang wurden Grippe- und andere Todesursachen als Coronatote ausgegeben. Die Lockdowns ihrerseits führen zu erhöhten Todesfällen (Selbstmorde, Einsamkeitstod, nicht durchgeführte notwendige Operationen, Abbau und Schliessung von Spitälern, bis hin zu Quasimorden durch falsche Behandlung). Diese wiederum werden ebenfalls als Covidtote deklariert. Das entwickelt sich so zu einem Perpetuum Mobile, welches nur mit einer klaren Rückkehr zur NORMALEN NORMALITÄT und der Aufdeckung dieser globalen Verschwörung gegen die Menschheit und der Entlassung sämtlicher Minister und Regierungen bewerkstelligen liesse.

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