KenFM im Gespräch mit: Serdar Somuncu / Mai 2012

In dieser Ausgabe zu Gast: Regisseur, Schauspieler, Musiker und Kabarettist Serdar Somuncu, unter anderem bekannt durch seine Lesungen aus Adolf Hitlers „Mein Kampf“.

Ken Jebsen spricht mit ihm über die Besonderheiten seiner Karriere, die deutsche Medienlandschaft, Adolf Hitler und darüber, ob Bild-Chef Kai Diekmann ein Hassprediger ist.

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9 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Serdar Somuncu / Mai 2012

  1. Ich fands gut, dass Ken das Interview souverän beendet hat und sich von Ihm nicht in die Irre hat leiten lassen. Glaube SS wollte Ihn ein wenig verunsichern, was ihm nicht ganz gelungen ist. Die etwas distanzierte Art war richtig. SS ist auf jeden Fall ein interessanter Charakter. Rhetorisch spielt er ganz oben, jedoch finde ich Ihn in seiner Art teilweise zu derb und oft auch verletzend (meine persönliche Einschätzung von dem was ich bisher von Ihm gesehen habe). Seine neue Platte gefällt mir.

  2. Lieber Ken bitte lade Serda nocheinmal ein und nimm dir bitte etwas mehr zeit
    ich denke das gespräch war zu kurz und die wichtigen aspekte wurden unzureichend beleuchtet
    ich könnte euch beiden wochenlang zuhören und es war ein hochgenuss euch beiden zuhören zudürfen
    ich könnte 1000 gründe nennen wieso
    aber am ende sind es nur 4

    es ist eine freie plattform
    Ken Jebsen
    Serdar Somuncu
    die gesprächs entwicklung

  3. Mir hat das Interview gefallen ^^
    Leider fand ich s sehr schade, dass Ken sich nicht auf das Angebot von Serdar Somuncu eingelassen hat und das Interview beendet hat. Ich hätte es mir locker 5 Stunden lang ansehen können. (Anders als bei „Essen auf Rädern“)

  4. Herr Jebsen, zunächst möchte ich Ihnen dazu gratulieren, dass Sie als einziger Gesprächsteilnehmer authentisch wirkten in diesem sicherlich schwierigen Interview, entgegen einem systemnaiven Hofnarren dessen egozentrische Weltsicht schon sehr an Wahrnehmungsverweigerung erinnert. Wenn Serdar Somuncu sich mehr damit beschäftig sein Geld und flachgelegte Frauen zu zählen als sich wirklich mit Menschenrechtsverletzungen in speziellen Land zu beschäftigen, grenzt das nicht nur an Duldung von Desinformation, er unterstützt diese auch! Eine unverschämte Doppelmoral zeigte dieser ermüdende Lautegeber schon in einer Talkshow, als er einen Verlag dafür kritisierte, dass dieser indirekt Geld mit dem Verkauf von „Mein Kampf“ verdienen würde, selbst aber über Jahre mit dem Vorlesen aus eben diesem Buch und auch noch heute mit dem Verkauf von CDs aus dem Programm: „Tagebuch eines Massenmörders – Mein Kampf“, Geld scheffelt und sogar Steuergelder offensichtlich im Namen der vermeintlichen Aufklärung beanspruchte indem angeblich 20 Polizeiwagen? ihn zum Teil schützen mussten. Ein uninteressanter, kritikunfähiger Selbstdarsteller!

    Und entgegen der Meinung das Sie, Herr Jebsen, zu schnell sprechen… möchte ich Ihnen sagen, dass es gerade Das ist was Sie ausergewöhnlich und spannend macht. Ich hoffe Sie passen sich nicht dem Standart heutiger Erwartungen an, davon gibt es genug!

  5. Ich finde es gut wenn Serdar Somuncu sagt, das er sich nicht in eine Ecke drängen läßt und auch das er sich lieber selber eine Meinung zu allerlei Merkwürdigkeiten des täglichen Leben bildet. Genauso denke ich auch. Und man merkt auch das Ken doch sehr viel ruhiger geworden ist, nachdem er in der letzten Zeit von so vielen Seiten angeschossen worden ist. Lediglich der Gesprächsstil von Ken ist zeitweise sehr hektisch und macht es auch dem Zuschauer nicht leicht dem Handlungsstrang zu folgen. Dies bemängelt auch Somuncu. Also die Rhethorik von Jebsen muß ruhiger werden, weil hochgeistig anstrengend mag niemand.

  6. ich finde es gut, wenn man auch mal leute interviewt, die eben nicht die gleiche meinung haben wie man selbst. sicher ist es so, dass die mainstream-medien pro-israelisch eingestellt sind. aber hier bei kenfm fand ich die bisherigen beiträge halt auch sehr pro-palestinensisch (womit ich nicht sagen möchte, dass ich das schlecht finde, da dadurch sehr viel aufklärungsarbeit geleistet wurde und wird)
    und ken hat diesmal seinen interview-partner auch ausreden lassen (kommt ja nicht immer vor :-))
    sicherlich muss man mit serdar somuncu nicht einer meinung sein (auch er ist „nur“ mensch wie wir alle, und eben nicht perfekt).
    für sich selbst sollte man halt mitnehmen: informationen aufnehmen, diese hinterfragen, nachdenken aber dazu auch selbst ein position zu beziehen (die aber auch nicht das ganze leben die gleiche sein muss)

  7. Fred,
    das war ja nur die Hälfte der Wahrheit. Wenn man den hätte noch 2h weiter ausreden lassen..
    Zur Wahrheit gehört Vollständigkeit. Was weglassen ist Lüge.
    Und ein solch komplizierter Charakter wie der ist in einer Stunde nur schwer zu erfassen.
    Wieso Ken sich mit einer Sendezeitbeschränkung „nur eine Stunde“ selbst zensiert, frage ich mich auch. Hier im Internet hat er doch alle Zeit der Welt. Den spannensten Teil, der da wohl noch gekommen wäre.. Schade drum.

    Nuja, ich bin etwas enttäuscht.
    Aber Ken ist ja auch nur Journalist, und kein Philosoph *eg* ;o)

  8. Hab den Somuncu vor Jahren in seiner Hate-Night gesehen, da hat er die Political Incorrectness auf ein neues Level gehievt, das war zuweilen schon ziemlich lustig, aber immer ein extrem harter Humor. Darüber durfte man nur lachen, wenn man mit sich ganz und gar sicher war…

    Der Mensch Somuncu erscheint mir als außerordentlicher Misanthrop, in seinen Bühnenshows ist er extrem ausfallend gegenüber seinem Publikum, das hat imho auch mit ‚Dialog‘ oder ‚Provokation‘ nichts zu tun. Er scheint auch in Interviews immer den Konflikt zu suchen; nichts ist ihm lieber, als den Fragesteller einer Unterstellung zu überführen.
    Lauernd agressiv bei äußerlich ruhiger Stimmung, hochintelligent und extrem narzistisch – das war bestimmt kein leichtes Interview.

    Ich bin nach allem komplett verwundert darüber, daß er einerseits z.B. teilweise über Regime-Change in Libyen, nicht aber über die Hintergründe von 9/11 oder die Ursachen des Nahost-Konfliktes bescheid weiß… Letztendlich ist das Politische für ihn anscheinend nur das Vehikel, um Dampf abzulassen?

  9. Herr Somuncu sollte aufhören die Bild-Zeitung zu lesen (naja „lesen“ ist wohl bei diesem Schmierblatt zu hoch gegriffen). Aus seiner Argumentation hört man raus, dass er glaubt, was da verbreitet wird. Aber was will man erwarten von jemandem, der einzig und allein an das Geld glaubt und sich für einen Intellektuellen hält, bloß weil er sich für klassische Musik und Kunst begeistern kann und seine Meinung von einem verblödeten öffentlichen Publikum aufgenommen wird.

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