SM wie Sozial Media #2 – Gutmensch & besorgter Bürger / Die Wahl in Frankreich 2017

Ein Video-Beitrag von Bilbo Calvez:

Der Gutmensch und der besorgte Bürger können kaum noch miteinander reden. Jede Diskussion endet im Streit. Mit Hass oder gegenseitiger Ignoranz kommt man aber nicht weiter.

Der Gutmensch sollte seine Augen aufmachen, der besorgte Bürger seinen Herzen.

Das absurde an dieser Situation ist, dass wir, sowohl die Gutmenschen als die besorgten Bürger UND die Geflüchteten, alle die Konsequenzen der Machenschaften der Eliten ausbaden. Nur anders.

Wir könnten uns aber zusammen tun und uns solidarisch miteinander für eine bessere Welt einsetzen. Eine Welt, wo Kriege und die Ausbeutung unserer Planeten, Ressourcen und Menschenseelen nur noch traurige Geschichte aus der Vergangenheit sind.

Zusammen könnten wir nach Lösungen suchen, damit alle friedlich miteinander leben können und die Bedürfnisse aller befriedigt werden.

Unser grüner Planet kann so fruchtbar sein wenn man ihn gut behandelt!

≈ ≈ ≈

00:00 Der Gutmensch und der besorgte Bürger.
02:54 Die Ursachen der Flüchtlingswelle erinnern.
06:52 Frauenrechte sind immer in Gefahr.
11:17 Assimilierung und Integration.
12:30 Der Terrorist.
15:10 Die Wahl in Frankreich steht vor der Tür.

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Spendekonto :

Bilbo Calvez
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KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

92 Kommentare zu: “SM wie Sozial Media #2 – Gutmensch & besorgter Bürger / Die Wahl in Frankreich 2017

    • „Du wirst nie etwas in seiner Gesamtheit sehen, weil es sich aus übereinander gelagerten Schichten von Schwingungen zusammensetzt und sich ständig verändert.“
      So ist es und diese Erkenntnis beweist, dass das, was ich unter „Demut“ verstehe, nicht etwa ein „vorauseilender Gehorsam“ ist, wie das heute leider oft interpretiert wird, sondern ein Teil echten, ursprünglichen Wissens. Ein Teil dessen, was wir auch „Weisheit“ nennen. Sokrates z.B. hatte dieses Wissen, als er sagte: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Leider ist in unserer Art von bezahlter „Wissenschaft“ dieses Wissen verloren gegangen. Deshalb kann sie von ihrem Prinzip her das Leben gar nicht erforschen. Sie erforscht deshalb im Prinzip immer nur, wie Leben zerstört werden kann. Und dieses Prinzip ist nur bei der Erforschung von Waffen und Waffensystemen erfolgreich. Gewalt ist für viele aus dem einzigen Grund immer noch attraktiv, weil der Mensch damit von außen gesehen die „gewaltigsten“ Effekte erzielen kann. Mehr Effekt, als etwas vom Leben zum Tod zu bringen, kann es ja nicht geben. Oder doch? Wir kennen ja den Witz mit der Frage: Was ist die Steigerung von tot?

    • @ Veganislove: „Sokrates z.B. hatte dieses Wissen, als er sagte: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.
      Das ist doch wirklich ein kluger Satz und wenn wir uns dessen bewusst werden, dann wissen wir halt nichts über das „große Ganze“, sondern können nur unser eigenes Leben, unsere eigenen Erfahrungen und unsere eigenen Glaubensätze erforschen, nicht mehr und nicht weniger.
      Und die sind und bleiben subjektiv…und wenn wir uns in unserer Subjektivität wahrnehmen könnten, dann wäre dies ein wunderbarer Beitrag zum Frieden!

      Und hier noch ein sehr berührender Kurzfilm zum „Aufwachen“: http://www.storyfox.de/kurzfilm-aehnlich

  1. Der Mensch,der in einer bestimmten wirtschaftlichen Lebenswirklichkeit lebt,ist gezwungen sich anzupassen.
    So wird die Wirtschaft den Menschen prägen und der muß sich anpassen,damit er sein Auskommen findet. Ist die Wirtschaft darauf aufgebaut,auf Konkurrenz,Gewinn und Ausbeutung zu setzen,so werden sich die Menschen diesen Gegebenheiten anpassen.
    Daher ist es ziemlich sinnlos immer wieder zu fordern,dass die Menschen sich ändern in ihrem Bewusstsein und zu mehr Kooperation und Empathie finden-weil sie dann nicht bestehen könnten in diesem Wirtschaftssystem.
    Sicher gibt es vereinzelte Menschen,die ihre Nische finden-aber das ändert nicht das große Ganze.

    Wenn man das vergleichen würde mit den Fischen im Ozean,-der Ozean wäre die Gesellschaft,in welcher die Fische schwimmen.Man kann von einen Fisch auch nicht verlangen,dass er aus dem Ozean geht und auf dem Lande lebt.Das wäre töricht.Ebenso wenig kann man von Menschen sich wünschen,dass sie solidarisch und liebevoll werden,wenn das Medium oder die Wirtschaft,in welcher die Menschen leben,auf das Gegenteil setzt.

    • Natürlich können die Menschen bewusst die Entscheidung treffen,-wir ändern die Wirtschaft,damit sie uns dient.

    • Gut, dass Du zuletzt noch selber erkannt hast, was das für ein Blödsinn ist, unser ungerechtes kapitalitisches Wirtschaftssystem, das von geistesgestörten Menschen aufgebaut wurde, mit Naturgesetzen zu vergleichen.

    • Ich habe damit sagen wollen,dass der Mensch die Möglichkeit besitzt,sein Medium,in dem er „schwimmt“,so zu gestalten,dass es seiner Natur entspricht und ihm dient.

      Die Fische können das nicht-sie haben keine Einflussmöglichkeit auf die Versauerung der Meere oder den industriellen Fischfang.

    • Lieber Nechludoff,
      Ihr Vergleich hinkt aber gewaltig. Vielleicht denken Sie doch nochmal darüber nach, was Sie da geschrieben haben.

    • Und schon gar nicht interessiert mich die Meinung vereinzelter Leute,die sich partout weigern, mit der Realität auseinanderzusetzen,die hinter der Scheinwelt verborgen liegt.

    • Aus dem Film Matrix:

      „Versuche nicht, den Löffel mit deinen Gedanken zu verbiegen, das ist nämlich nicht möglich. Versuche stattdessen, dir einfach die Wahrheit vorzustellen. Den Löffel gibt es nicht. Er existiert nur, weil du ihn siehst und so wie du ihn siehst. Biege deine Gedanken, und der Löffel wird folgen.“

      Es liegt alles im Auge des Betrachters.

    • @ Nechludoff: „Daher ist es ziemlich sinnlos immer wieder zu fordern, dass die Menschen sich ändern in ihrem Bewusstsein und zu mehr Kooperation und Empathie finden-weil sie dann nicht bestehen könnten in diesem Wirtschaftssystem.
      Sicher gibt es vereinzelte Menschen,die ihre Nische finden-aber das ändert nicht das große Ganze.“

      Sie haben recht, etwas einzufordern ändert überhaupt nichts! Woran ich allerdings schon glaube, weil ich zu den eher optimistischen Menschen gehöre, dass es in den kommen Jahren einen Bewusstseinwandel geben wird und daran können wir jetzt schon mitwirken, wie, darüber erzählt Gerald Hüther:
      https://www.youtube.com/watch?v=73LAqU4ur04

    • Marikka Schaechtelin,sicher ,die Zootiere,welche im Zoo aufgewachsen sind,werden meinen ,sie wären frei. Sind es aber nicht. Ihre Unfreiheit erkennen sie erst,wenn ein „Neuzugang“zu ihnen stößt,der bis kurz zuvor noch in Freiheit in Afrika lebte.Von diesem werden sie dann erfahren,dass es soetwas wie wirkliche Freiheit auch gibt.

      Bei den Menschen ist es noch schlimmer als bei den Tieren-denn viele werden mit allen Mitteln ihre Unfreiheit noch verteidigen,weil sie durch die Konditionierung vollkommen davon überzeugt sind,dass die Matrix,in der sie leben,wirkliche Freiheit ist.

    • Mamoni,-ich war ja nie überzeugt von dem System des Kapitalismus und ich habe nie geglaubt,dass Menschen sich gegenseitig als Konkurrenten betrachten sollten oder sich gegenseitig nur benutzen,um irgendwelche Ziele durchzusetzen.
      Vielleicht rührt es ein wenig daher,dass ich in der DDR aufgewachsen bin.
      Insofern benötige ich keinen Bewusstseinswandel,weil ich glaube,dass der Mensch als soziales und empathisches Wesen geboren wird-und ich war immer bestrebt,mir das zu erhalten. Denn das Konkurrenzdenken und das gegenseitige Ausstechen ist dem Menschen nicht natürlich gegeben-es wird ihm aufoktroyiert.

      Ich glaube aber auch und es ist sichtbar,dass es einen Bewusstseinswandel geben wird und geben muß.

    • Mamomi,(tschuldigung,vorhin falsch geschrieben)-danke für den Link zu Gerald Hüther,-dem Mann höre ich gerne zu.

      Was Herr Hüther sagt,sagen ja Leute wie Gruen oder Fromm schon lange.Nur jetzt kann man mit der Wissenschaft aufwarten,und das behaupten,was andere Menschen schon immer intuitiv wussten-wie die besagten oder auch andere
      Leute wie die alten Weisen.

    • Lieber Nechludoff,
      Sie schreiben:
      „Bei den Menschen ist es noch schlimmer als bei den Tieren-denn viele werden mit allen Mitteln ihre Unfreiheit noch verteidigen,weil sie durch die Konditionierung vollkommen davon überzeugt sind,dass die Matrix,in der sie leben,wirkliche Freiheit ist.“

      Dieses Phänomen hat Platon in seinem Höhlengleichnis schon sehr gut beschrieben.
      In allem Lebendigen gibt es eine Wechselwirkung. Alles ist mit allem verbunden. Doch die Angst trennt uns von diesem Bewusstsein und wir leben in der Illusion der Trennung. Und darum ist die Bewusstseinsentwicklung der Weg, um das zu vereinen, was im Grunde gar nicht getrennt ist. Diese Trennung existiert nur in unserer Vorstellung.
      Der menschliche Verstand ist ein weltliches Instrument, das uns zur Verfügung steht, um uns weiterzuentwickeln. Wir haben die Wahl. Wird der Verstand als Herrscher auserkoren, dann führt dies in eine immer größere Spaltung und die Angst wird immer größer. Wenn wir uns wieder an das große Ganze anbinden und unsere Intuition nutzen, bzw. wieder stärker entwickeln, dann können wir die Trennung überwinden. Wir entwickeln ein neues Bewusstsein.

      Sie schreiben, dass Sie keinen Bewusstseinswandel benötigen. Das würde bedeuten, dass Sie das Leben negieren. Leben ist Bewusstsein und dieses ist immer im Wandel. Wir sind in unseren natürlichen Anlagen empathische, soziale Wesen, geboren für Kooperation, Mitgefühl und Teilen. Empathie können wir aber nur durch echtes Selbst-Bewusstsein entfalten. Wir müssen also zunächst unsere Individualität entwickeln um gemeinschaftsfähig zu werden (Bäume machen das im übrigen auch so). Denn nur, was wir in uns selbst kennen, können wir auch auf andere übertragen (siehe auch Arno Gruen). Je besser ich meinen eigenen Schmerz, meine eigene Verletzlichkeit und meine eigenen Bedürfnisse kenne, desto tiefer kann ich auch mit anderen mitfühlen. Verstandesmenschen spielen Gefühle vor und dies tun sie häufig auch sehr erfolgreich.

    • Liebe Mamomi,
      der Bewusstseinswandel findet in jedem Moment statt. Wir haben in jedem Moment die Wahl, ob es heller oder dunkler wird und jeder Mensch trägt mit seinem Bewusstsein zum Ganzen etwas bei. Jede Heilung, die wir erfahren, ist ein Beitrag zur Heilung des Ganzen. Es geht um die Verbindung zu uns selbst.
      Um es mit den Worten einer alten Schamanin zu sagen:
      „Die Sonne scheint für die Menschen auf der rechten Seite des Weges, genauso wie für jene auf der linken Seite des Weges. Am stärksten scheint sie für die in der Mitte.“

    • Lesen und versuchen zu verstehen,Marikka Schaechtelin.
      Sie legen meinem Text eine völlig andere Bedeutung zu .

    • Im übrigen muss ich sagen,dass ich an ihrer Meinung nicht mehr interessiert bin.
      So etwas Oberlehrerhaftes begegnet einem selten-aber dann wird doch nichts begriffen.

    • „So etwas Oberlehrerhaftes begegnet einem selten-aber dann wird doch nichts begriffen.“

      Da haben Sie sich gerade sehr gut selbst beschrieben.

      Ein weiteres Zitat von Ihnen:

      „Daher ist es ziemlich sinnlos immer wieder zu fordern,dass die Menschen sich ändern in ihrem Bewusstsein und zu mehr Kooperation und Empathie finden-weil sie dann nicht bestehen könnten in diesem Wirtschaftssystem.“

      Merken Sie eigentlich gar nicht, wie treu Sie diesem System sind ?

      Wenn Sie meine Meinung nicht interessiert kann ich das gut akzeptieren. Sie werden mich aber nicht davon abhalten meine Sicht der Dinge zu äußern. Ob Ihnen das gefällt oder nicht ist Ihr Problem.

    • Lieber Nechludoff,
      jetzt glaube ich, dass ich Sie besser verstehen kann. Wenn Sie ihre Kindheit in der DDR erlebt haben, dann haben Sie ganz andere Erfahrungen gemacht, als ich, die hier im „goldenen“ Westen ihre Kindheit verbrachte.
      Mir wurden über die DDRler ja ganz bestimmte Geschichten erzählt, die ich natürlich auch so glaubte! Und ja, ich bin mit einem Arzt und Liedermacher befreundet, der aufgrund seiner regimekritischen Lieder in den Knast musste. Dieses Erfahrung prägt ihn bis heute: ihm wurde willkürlich die Freiheit genommen.
      Nach Mauerfall hat er sich in der Psychoanalyse ausbilden lassen und begleitet heute Menschen, die in der DDR durch die Staatsgewalt traumatisiert wurden.
      Dennoch erzählt er oft, wie schön er seine Kindheit erlebt hat, dass es vieles in der DDR gab, was er heute sehr vermisst…

      Jetzt ist der Mauerfall schon fast 28 Jahre her und immer noch haben viele Menschen die Grenze noch in ihren Köpfen…
      Ich bekomme eine Vorstellung, wie es Ihnen ergangen sein muss, als Sie auf einmal in einem System, was nur auf Konkurrenz, Geld und Leistung aufgebaut ist, gelandet sind. Das war für viele ein Schock, als sie die Realität dieses „goldenen“ Westen schmerzlich zu spüren bekamen, ihr eigene Heimat „ausverkauft“ wurde und kein Stein mehr übereinander blieb!
      Gerald Hüther ist mit Ende 20 mit einem gefälschten Visum aus der DDR geflüchtet und hat einen hohen Preis bezahlt:
      http://www.focus.de/politik/deutschland/25-jahre-mauerfall/schrei-nach-freiheit-das-gefaelschte-visum_id_4212137.html

      Lieber Nechludoff, sie werden auch Ihre eigene Geschichte haben, so wie wir alle unsere Geschichten in uns tragen, die uns geprägt haben und auch immer noch prägen!
      Und ich kann mich noch sehr gut an meine Gefühle erinnern, als die Grenze geöffnet wurde, mir liefen nur so die Tränen und ich dachte: jetzt haben wir den Weltfrieden, jetzt wird alles gut!
      Schlimmer ist es geworden und das macht mich oftmals fassungslos!

      Heute bin ich Omi und meine Enkelkinder kommen in 2 1/2 Jahren in die Schule! Wir suchen nach Alternativen und ich bin mir sicher, wir werden sie finden! Aus dem Kindergarten mussten wir sie nach kurzer Zeit wieder herausnehmen, sie kamen dort nicht zurecht, weil sie dieses Belohnungs- und Bestrafungssystem nicht kennen, nicht „erzogen“ sind. Schon nach kurzer Zeit fingen sie an sich zu verändern, spielten nicht mehr frei und hatten einen Infekt nach dem anderen.
      Ich arbeite seit fast 20 Jahren in einer eigenen Praxis und ja, dass was Sie und ich schon immer intuitiv fühlten und wussten, wird heute von Neurobiologen wissenschaftlich nachgewiesen und dieses Wissen verbreitet sich jetzt sehr viel schneller. Doch die sogenannte „kritische Masse“ haben wir noch nicht erreicht, doch vielleicht fehlt gar nicht mehr viel…?

      Liebe Marikka, Sie haben einerseits Recht und andererseits auch wieder nicht: ja, wir können uns jeden Tag neu entscheiden, wir haben die Wahl! Andererseits nutzt uns unsere persönliche Wahl und unsere persönliche Entscheidung für was auch immer, nichts, wenn sich kein kollektiver Wandel vollzieht! Als Mutter und Großmutter liegt mir die Zukunft meiner Kinder sehr am Herzen und meine „Wahl“ und meine „Entscheidung“ ist auch immer nur begrenzt möglich, weil wir nachwievor in einem weltweiten Belohnungs- und Bestrafungssystem leben und zurzeit werden die Freiheiten innerhalb dieses System immer mehr beschnitten.
      So stand letztens die U 9 für meine Enkelkinder an, zu der meine Tochter nicht wollte, weil sie überhaupt keine Notwendigkeit darin sah. Sie bekam ein offizielles Schreiben, in dem sie aufgefordert wurde, einen Termin beim Kinderarzt zu vereinbaren, sollte sie dies nicht tun, würde das Jugendamt ihr einen Besuch abstatten.

      Jetzt hätte meine Tochter natürlich sagen können, mir doch egal, sollen die doch kommen! Sie wollte aber weder sich noch ihre Kinder in diesen Konflikt bringen und entschied sich daher die U 9 machen zu lassen, allerdings nur soweit, wie die Kinder das auch zulassen. So hat sie das dann auch gemacht und für den Kinderarzt war es in Ordnung, dass die Kinder selbst bestimmten, was sie mitmachen wollen und was nicht!

      Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: die Wahrheit ist das eine, doch die Realität das andere! Natürlich kann meine Tochter entscheiden, die Kinder nicht in eine Schule zu geben, doch welchen Preis müssen dann sie und die Kinder zahlen…Ja, sie kann auch mit ihrem Mann und ihren Kindern auswandern in ein Land, wo es keine Zwangsverschulung gibt, doch auch das hätte einen Preis…
      Von daher finde ich es immer ein wenig leichtfertig zu sagen: wir können doch frei wählen und frei entscheiden! Wenn unsere Wahl und unsere Entscheidung nur Auswirkungen auf uns alleine hat, mag das so sein, doch wenn das nicht der Fall ist, dann wird es schon schwieriger s. a. den von mir verlinkten Artikel über die Flucht Geralds Hüthers aus der DDR. Sein Sohn wirft ihm noch heute vor, dass er dabei nur an sich gedacht hat und aus seiner Perspektive hat er damit Recht.

      Dennoch haben wir hier die Möglichkeit Entscheidungen für unser Leben zu treffen, die Menschen, deren Länder im Krieg sind, nicht mehr haben. Wir müssen hier nicht ums nackte Überleben kämpfen und hoffen wir, dass das so bleibt…

    • Das Problem ist doch, dass viel zu viele Menschen immer noch nicht begriffen haben, dass sie selber wirklich auf alles Einfluss nehmen können. Ich kenne diese Zwangsvorstellung, die durch das Aufwachsen in diesem Zwangssystem unmerklich in jedem Kind mit einwächst, aus eigener Erfahrung, genauso wie auch den Ausbruch aus diesem Zwangssystem. Die Erkenntnis, dass ich ja über mich und mein Leben selber entscheiden kann. Ich gebe mal ein selbst erlebtes, ganz einfaches Beispiel:
      Als Erstklässlerin wurde ich dazu verdonnert, Geigenunterricht zu nehmen, obwohl ich viel lieber Gesang, Ballett oder Klavier- Unterricht gehabt hätte. Es gab noch eine kleine Kindergeige von meinem Onkel und die sollte praktischerweise wieder in Nutzung kommen. Aber gerade das Geigen lag mir überhaupt nicht. Ich hasste von Anfang an die einseitige Körperhaltung und die ganzen unnatürlichen Bewegungen und es wurde auch mit der Zeit nicht besser. Das Lernen eines Musikinstrumentes sollte ja das Selbstbewusstsein der Kinder stärken, aber bei mir wirkte sich dieser Geigenunterricht genau gegenteilig aus. Es war der reine Horror. Sonntagabends konnte ich nie einschlafen aus lauter Angst vor dem montäglichen Geigenunterricht, der sowieso nur wieder eine Blamage sein würde, weil ich wieder nicht geübt hatte. Ich weiß nicht mehr, wieviele Jahre ich mich damit seit der 1. Schulklasse herumgequält hatte, bis ich eines Tages, wahrscheinlich auch durch den hohen Leidensdruck, eine „Erleiuchtung“ hatte. Mir fiel es plötzlich wie Schuppen von den Augen, dass ich ja doch einfach sagen könnte, ICH WILL NICHT MEHR Geige spielen. Mein Entschluss war gefasst und ich war nun bereit, ihn gegen alle Widrigkeiten durchzusetzen, denn mir war plötzlich klar, dass sie ja diese ganze Veranstaltung mit dem Geigenunterricht nur abziehen können, wenn ICH dabei mitmache! Es hat mich dann direkt gewundert, dass mein Entschluss ohne Widerworte akzeptiert wurde. Im Nachhinein sehe ich das ganze als Kette unseliger Missverständnisse zwischen mir und meinen Eltern und auch zwischen diesen und meinen Großeltern, die den Geigenunterricht bezahlten, weil sie ihr Enkelkind musikalisch fördern wollten, aber in einer anderen Stadt wohnten und nicht sehen konnten, dass sie es damit nur furchtbar quälten. So verrückt geht es oft in dieser Zwangs-Kultur- Gesellschaft zu.

    • Liebe Mamomi,
      es geht mir nicht um das recht haben oder nicht. Jeder Mensch hat seine individuelle Sicht der Dinge und trifft seine Entscheidungen, so wie es ihm richtig erscheint. Wir lernen aus unseren Erfahrungen und können unsere Sicht erweitern oder unseren Balken im Auge vergrößern. Aus meiner Sicht ist es so, dass jede individuelle Entscheidung immer auch einen Einfluss auf das Ganze hat und ein Beitrag zur Veränderung des Ganzen sein kann. Auch wenn dieser Einfluss minimal und kaum ersichtlich ist, so kann er dennoch weitere Impulse auslösen und eine stärkere Bewegung entstehen lassen.
      Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie sagen, dass wir nicht völlig frei in unseren Entscheidungen sind und auch Kompromisse machen müssen, weil wir ja in einem Zwangssystem leben. Wir können uns aber darum bemühen, freier zu werden, um uns von diesem System zu verabschieden. Dafür müssen wir aber das Gefängnis überhaupt erstmal erkennen. Jeder Mensch hat seine individuellen Baustellen, die er bearbeiten darf und ich finde es wichtig, dass wir uns mit uns selbst, mit unseren Gefühlen, Bedürfnissen, Ängsten und Widerständen auseinandersetzen, um innerlich freier zu werden. Je mehr Menschen dies tun, desto stärker gerät das kollektive Zwangssystem ins Wanken, weil die Struktur dieses Systems ja aus vielen kleinen Gefängnissen besteht.
      Ich erlebe immer wieder, dass Menschen positive Entscheidungen für eine Weiterentwicklung nicht treffen, weil sie lieber in ihren gewohnten Mustern bleiben. Diese machen dann alles mögliche dafür verantwortlich, nur sich selbst sehen sie nicht in der Verantwortung und ich habe gelernt, dass es nicht meine Aufgabe ist und es mir auch nicht zusteht, andere verändern zu wollen, die eine Veränderung gar nicht wollen. Der Impuls für die Veränderung muss in jedem Menschen selbst heranreifen und wenn dieser spürbar da ist, kann ich unterstützend den Prozess begleiten und das mache ich dann auch sehr gerne.
      Viele Menschen glauben, dass sich das System verändern muss, damit es für sie besser wird. Aber wie soll sich das System verändern, wenn die einzelnen Bausteine nicht bereit sind, ihre gewohnte Position aufzugeben?

    • Ich möchte auch zugeben dürfen, wann und wo ich verletzt werde oder wurde und warum. Das Bemühen um ein „Friendeskomplott“ darf nicht auf Kosten von Aufrichtigkeit gehen. Sonst wird aus der Friedensbereitschaft Essig.

    • Liebe Marikka, liebe Veganislove,
      ich stimme Ihnen in allem was Sie schreiben vorbehaltslos zu!
      Marikka, ich habe Sie auch nicht so verstanden, dass es Ihnen ums rechthaben geht. Mein Anliegen war, aufzuzeichnen, dass es jeweils auch noch eine andere Seite gibt. Leider müssen wir manchmal das sogenannte „kleinere Übel“ in Kauf zu nehmen, um uns selbst und den Menschen die wir lieben, nicht zu schaden.

      So wie Nechludoff schon schrieb: dass wir „Nischen“ finden, in denen wir uns dann aber nicht zurückziehen, sondern andere Menschen, so sie es denn wollen, mit in unsere „Nische“ nehmen…und so werden diese „Nischen“ dann vielleicht immer und immer größer 🙂

      In diesem Sinne habe ich im Übrigen auch das Gedicht „Zuhause“ gelesen, was ich weiter unten hier Thread „geteilt“ habe.

  2. Sind wir nicht alle Gutmensch und besorgter Bürger? Haben wir nicht alle unser schöpferisches Potential, das gelebt werden will, aber auch unsere Ängste, Sorgen und Widerstände, die uns davon abhalten und die wir häufig lieber als Probleme im Außen verorten, als bei uns selbst ehrlicher hinzuschauen?

    Wann ist der Mensch ein guter Mensch? Darüber gibt es wahrscheinlich so viele Ansichten wie es Menschen gibt. Für viele Menschen war z.B. Mutter Teresa der Inbegriff eines guten Menschen, weil sie sich selbstlos für die Ärmsten der Armen eingesetzt hat und dafür wurde sie dann auch von der katholischen Kirche heilig gesprochen. Die Manipulation und Instrumentalisierung von Menschen durch andere Menschen und Institutionen hat es immer schon gegeben. Und das, was im Mantel der liebevollen Fürsorge für andere so schön verpackt daher kommt, entpuppt sich nicht selten als große Mogelpackung, als Blendwerk und Lügengebilde. In Wirklichkeit ist es so, dass Mutter Teresa, getrieben von einem tiefen Selbsthass, viele Menschen auch gequält hat, von ihren Novizinnen verlangte, dass diese sich selbst misshandeln um pauschal Buße zu leisten und totale Unterwerfung unter ihr Glaubenskonstrukt gefordert hat. Diese Seite wollen die Menschen aber nicht so gerne sehen.
    Hierzu ein Buchtipp: Colette Livermore „Wenn Gottes Kinder schweigen“

    Ich bin sehr dafür, dass wir uns für eine gerechte Welt und für ein friedliches, liebevolles Miteinander einsetzen und mir ist es vollkommen egal, welche Nationalität oder Hautfarbe ein Mensch hat. Was mir aber nicht egal ist, ist, wenn Menschen glauben, sie seien irgendwie privilegiert oder dazu berechtigt, andere Menschen zu unterwerfen, zu manipulieren, zu instrumentalisieren oder ihnen Gewalt anzutun, und das gilt auch für alle religiösen Strömungen, die einen Herrschaftsanspruch in sich tragen. Solidarität und Frieden sind damit nicht vereinbar.

    Aus meiner Sicht kann sich ein friedliches, solidarisches Miteinander nur entwickeln, wenn wir bereit sind, uns mit uns selbst tief und ehrlich auseinanderzusetzen. Denn nur, wenn wir uns selbst vollkommen annehmen und die Spaltung in uns überwinden, können wir auch erkennen, dass wir ein wertvoller Teil des Ganzen sind und uns harmonisch in die Gemeinschaft miteinbringen und auch Verantwortung übernehmen. Und selbstverständlich gehört auch der achtungsvolle Umgang mit all unseren Mitlebewesen und Mutter Erde dazu. Alles ist miteinander verbunden und jede Heilung die wir erfahren, unterstützt die Heilung des Herzens der Erde.

    Wahrheit und Liebe entspringen der gleichen Quelle.
    Sofern wir versuchen, uns die Wirklichkeit irgendwie so hinzubiegen, wie wir sie gerne hätten und dabei alles ausblenden, was unser Bild stört, werden wir immer wieder sehr unsanft mit der Realität konfrontiert werden.
    Betrachten wir z.B. die vielen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer, die sich in ihrer gutgemeinten Hilfsbereitschaft fast überschlagen haben und bis zur völligen Erschöpfung im Einsatz waren und noch immer sind. Im Grunde haben sie das kranke, ausbeuterische System damit stabilisiert. Kaum jemand hat verlangt, dass die Verursacher, wie z.B. die Rüstungskonzerne, die sich an den Kriegen dumm und dämlich verdienen, für die Kosten, sowohl der Flüchtlingsunterbringung, als auch für die der Betreuung, zur Rechenschaft gezogen werden. Auch der Staat hat sich bequem aus der Affäre gezogen und an die Menschlichkeit appelliert, anstatt die Helfer anständig zu bezahlen und die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Die vielen freiwilligen Helfer haben das auch so akzeptiert. Gleichzeitig haben die, die sich ohnehin nur für Profite interessieren, diese noch vervielfacht.

    Menschen in Not zu helfen ist unser aller Aufgabe, aber wir können diese Probleme nur lösen, wenn wir genauer hinschauen, uns der ganzen Wahrheit stellen und wenn wir bereit sind, uns dafür im Außen auch stark zu machen. Aus meiner Sicht besteht das größte Problem in der Aufrichtigkeit, insbesondere uns selbst gegenüber. Da müssen wir ansetzen und dann können wir gemeinsam viel erreichen. Und dann könnte es auch sein, dass der „Gutmensch“ sein Herz öffnen muss und der „besorgte Bürger“ seine Augen.

    • Hiervon kann ich jetzt mal jedes Wort unterschreiben! Hierfür ganz herzlichen Dank! Ich sehe auch das größte Problem in der unbewussten Unaufrichtigkeit(Angst vor Selbstkritik?) viel zu vieler Menschen schon allein gegenüber sich selbst. Wir sollten überall, auch hier, lernen, mehr direkt von Herz zu Herz zu sprechen und weniger von link zu link.

    • Die Realität ist: es kamen ganz viele Menschen, die flüchten mussten, nach Deutschland und viele Menschen haben sofort und spontan geholfen!
      Die Realität ausblenden hätte bedeutet: mich interessieren diese vielen traumatisierten Menschen nicht, die sehe ich gar nicht, sollen sich doch die Verursacher um sie kümmern, ich habe damit nichts zu tun!
      Und ja, es gibt freiwillige Helfer, die sich übernommen haben, doch es gibt genauso viele freiwillige Helfer, die wunderbare und sehr berührende Erfahrungen machen.

      Die Realität ist: wir können nicht alle Muslime, die ihre Frauen ausbeuten und unterdrücken sofort bekehren, das bitte nicht mehr zu tun, weil es die Menschenrechte verletzt. Doch was wir in der Realität tun können, diesen geflüchteten Menschen als Menschen begegnen.

      Die Realität ist: Armut gab es schon, bevor diese vielen Menschen nach Deutschland kamen, sie sind nicht die Ursache.

      Die Realität ist das, was mir im Hier und Jetzt passiert und begegnet! Ob ich das nun so will oder nicht will, ändert diese Realität erst einmal nicht! Und ja, es ist wichtig, sich seiner eigenen Realität bewusst werden, dass heißt, sich über seiner eigenen Indoktrinationen bewusst zu werden, zu fühlen, wann ich wie ein Objekt behandelt werde, wann ich andere Menschen zu Objekten mache und wie ich mich selbst zum Objekt mache…Dann erkenne ich meine eigene Wahrheit, muss die Realität nicht ausblenden und bleibe in meiner Handlungsfähigkeit. Ich kann nur mich selbst verändern und nicht die ganz Welt!

      Ansonsten liebe Marikka, stimme ich Ihnen natürlich in allem zu, was sie schreiben!
      Wir leben in einem System der „Täter-Opferdynamiken“: wir machen Menschen zu Objekten, lassen uns zu Objekten machen…und wir machen uns auch selbst zu Objekten!

    • Gute Taten vollbringen gute Menschen dann und dort, wo sie notwendig sind, gottlob. Hier ist aber Platz für die Klärung aller Hintergründe und die Kritik dessen, was überhaupt nicht in Ordnung ist. Wo, wenn nicht hier sollte man darüber diskutieren? Deshalb verstehe ich nicht, weshalb und wozu es hier diese Tabus für immer die selben hier von mir benannten Themen gibt! Mich regt das auf und es wird mich immer weiter aufregen! Es ist wie ein durchsichtiges Glasgefängnis, wo suggeriert wird, dass alles frei begehbar sei, aber wenn man einen Schritt in Richtung einer seiner Herzensthemen tut, dann stößt man jedes mal wieder gegen die selbe unbarmherzig harte und verlogene Glaswand!

    • Menschen in Notsituationen zu helfen ist das eine, Hilfe zur Selbsthilfe nicht anzunehmen und umzusetzen, wenn die Helfer in Überzeugung an die vermittelte Eigenverantwortlichkeit wieder abziehen, das andere und leider viel zu oft und immer wieder reproduzierbare Realität.

      Bei dieser ganzen Schönmalerei darf man vor allem auch die Augen nicht vor der abgrundtiefen Verachtung für die dargebotene Hilfe verschließen, die eine ganze Menge von Freiwilligen Tag für Tag erlebt haben und z.T. daran kaputt gegangen sind. Mal ganz abgesehen von persönlichen Übergriffen und beobachteten Übergriffen unter den vermeintlich Hilfesuchenden.

    • „Die Realität ist: wir können nicht alle Muslime, die ihre Frauen ausbeuten und unterdrücken sofort bekehren, das bitte nicht mehr zu tun, weil es die Menschenrechte verletzt. Doch was wir in der Realität tun können, diesen geflüchteten Menschen als Menschen begegnen.“

      Was für eine Wahrnehmung der Realität muss man haben,um solches schreiben zu können?
      Der Muslim ala Entsorgungsstätte für eine verdrängte Wirklichkeit!
      Vielleicht sollte man mal die Gewalt an Kindern und alten Menschen im eigenen Lande reflektieren,bevor man sich über andere erhebt.
      Und vielleicht sollte man mal den Raubzug an den muslimischen Ländern in Betracht ziehen,damit man begreift,wie diese Länder zerstört worden sind.

    • Nechludoff: Da Sie immer so konsequent die Frauenunterdrückung im Islam argumentativ umschiffen, vermute ich, dass Sie ein muslimischer Mann sind, der das völlig in Ordnung findet.
      Natürlich sind uns die Verbrechen der USA plus Ihrer Vasallen gegen die muslimischen Länder bewusst! Wir diskutieren doch hier bei KenFM die ganze Zeit darüber und prangern es an!
      Aber deshalb muss man doch nicht umgekehrt darüber schweigen, wenn wo Frauen derart unterdrückt werden, wie in den Islamischen Ländern!
      Ich glaube, wenn die Moslems die bei ihnen unter den Geschlechtern herrschende Ungerechtigkeit ausgleichen würden, würden sie stärker und zufriedener. Auch die Männer.

    • Vielleicht stamme ich ja aus Kasan in Russland,wo sehr viele Muslime leben.
      Ein muslimischer Mann bin ich nicht,-ich bin ein taoistisch–muslimisch-christlich-konfuzianisch-hinduistisch-kantistisch-denkender Mann.

    • @ Veganislove: „Wo, wenn nicht hier sollte man darüber diskutieren? Deshalb verstehe ich nicht, weshalb und wozu es hier diese Tabus für immer dieselben hier von mir benannten Themen gibt! Mich regt das auf und es wird mich immer weiter aufregen! Es ist wie ein durchsichtiges Glasgefängnis, wo suggeriert wird, dass alles frei begehbar sei, aber wenn man einen Schritt in Richtung einer seiner Herzensthemen tut, dann stößt man jedes Mal wieder gegen die selbe unbarmherzig harte und verlogene Glaswand!“

      Ähm, das verstehe ich jetzt nicht? Wo ist die unbarmherzige harte und verlogene Glaswand?
      Ich habe beschrieben, was mir in dem Text von Marikka aufgefallen ist und wo ich eine etwas andere Sichtweise bzgl. des Begriffes „Realität“ habe…“Realität“ ist FÜR MICH, also noch einmal, FÜR MICH nicht gleich „Wahrheit“! Die Wahrheit ist, dass der Westen illegale Kriege anzettelt. Die Realität ist, dass viele Menschen auf der Flucht sind, die ein Recht haben, auf Schutz und Hilfe. Die Realität ist, dass sich nicht die Verursacher für diese flüchtenden Menschen verantwortlich fühlen, weil deren Wahrheit eine andere ist und sie für die Folgen, also die dadurch entstehende Realität, nicht die Verantwortung übernehmen. Die Realität ist, das wir diese Menschen jetzt hier bei uns haben und sie nicht zurück schicken können, sie nicht verhungern lassen können, sondern schauen müssen, wie wir das gemeinsam hinbekommen!

      Und ja, es ist in der Tat nicht leicht, weil diese Menschen durch Krieg und Flucht traumatisiert sind und die Erwartungshaltung, die wir an diese Menschen haben, oftmals nicht von ihnen erfüllt werden können: sie „funktionieren“ nicht so, wie viele Helfer sich das vorstellen.

      Die Menschen flüchten in die Täterländer. Das ist die Wahrheit, doch die Realität ist, dass ich persönlich keine Bomben geschmissen habe und dennoch die Folgen mittragen muss. Meine „Wahrheit“ ist, dass wir Menschen in Not, so wie von Marikka geschrieben, helfen sollten. Meine Realität ist, dass ich genau das tue und somit einen kleinen Einblick in die „Flüchtlingshilfe“ habe.

      Die Realität der Menschen, der vom Westen plattgebombten und ausgebeuteten Länder ist, dass sie unvorstellbar Grausames erlebt haben und das hört nicht auf, wenn sie hier vermeintlich in Sicherheit sind. Sie erleben diesen Wahnsinn immer und immer wieder in Form von Flashbacks!

      Die Wahrheit ist, dass die zu uns geflüchteten Menschen verschieden sind, unterschiedliche Charaktere haben und genauso wie viele von uns, aus einer Täter-Opfer-Dynamik heraus, ihre Realität erleben, d.h. die Welt in „Gut und Böse“ aufteilen, in „schwarz oder weiß“…doch das ist nicht die Wahrheit.

      Lieber Nechludoff, diesen Satz von mir, den Sie zitieren, war ironisch gemeint…Und sollte eigentlich ausdrücken: bevor wir vor fremden Haustüren kehren, könnten wir erst einmal den Dreck vor der eigenen Haustür wegräumen! Doch es war ja schon immer leichter, den Feind im anderen zu sehen als in uns selbst!

      Es kann helfen, sich die Frage zu stellen: Auf welcher Grundlage meiner persönlichen Indoktrination oder auch verinnerlichten Glaubenssätze beruht meine Wahrheit und wie nehme ich aufgrund dieser meiner Wahrheit, die Realität um mich herum wahr?

      Und das betrifft auch die Interpretation von Textbeiträgen, schließlich ist das Schreiben hier nur ein kleiner Ausschnitt von unseren Kommunikationsmöglichkeiten: es fehlt der Augenkontakt, es fehlt die Mimik und die Gestik, es fehlt die Stimme u.u.u.

      Dass es so zu Missverständnissen kommt, ist daher unvermeidlich! Dennoch lese ich viele Kommentare mit einem großen Gewinn für mich und lerne neues dazu 🙂

  3. Je länger dieser Thread auf mich einwirkt, desto mehr kann ich das Entsetzen von Arg verstehen. Die Deutschen Frauen brauchen also vor Massenvergewaltigungen gar keine Angst haben, weil sie ja hinterher abtreiben können?
    Dazu fällt einem tatsächlich der Hass- gelenkte Links-Slogan: „Deutschland verrecke!“ ein!

  4. Es gibt nach meiner Beobachtung bisher mindestens 3 Themenbereiche, die bei KenFM konsequent tabuisiert werden:

    1. Die Frauenunterdrückung im Islam
    2. Die Welt-Tier-Hölle/Alternative Veganismus
    3. Die alles vergiftenden Chem-Trails

    Wo sind die Gutmenschen bei diesen grundlegend lebenswichtigen Themen?

    • Und was ist mit den Rechten der Frauen in unserer Welt.Versteht man unter Emanzipation der Frauen,dass diese die gleichen Rechte -besser gesagt Pflichten-haben wie Männer.So dass sie über ein gesellschaftliches Dogma sich verpflichtet fühlen, genau wie die Männer die Lohnarbeit als das Wichtigste im Leben zu sehen-noch vor dem Mutterglück und einer Familie. Das sind die angepriesenen gleichen Rechte-dass die Gesellschaft zu einer kinderlosen und geschlechtslosen Arbeiterschaft mutiert und wo die Familie als kleinste Zelle der Gesellschaft sich ebenfalls in der Auflösung befindet,weil alle mit der lohnabhängigen Arbeit beschäftigt sind und womöglich noch weit reisen müssen,um zu ihrer Arbeit zu gelangen.
      Das ist für mich kein Fortschritt,-ich sage nicht,was das für mich ist.

    • Du hast die spezifische Frauenunterdrückung im Islam mal wieder geschickt umschifft. Genau das, was ich hier angesprochen habe: diese konsequente Ignoranz. Widerlich finde ich das allmählich!

    • Sogar vor dem islamischen Gesetz, der Scharia, gilt die Frau höchstens halb. Sie muss da als Zeugin mindestens zu zweit auftreten. Das bedeutet, wenn ihr von 1nem Mann Unrecht angetan wurde, bekommt immer der 1ne Mann recht. Und wenn es mehrere Männer waren, sowieso. Das Resultat davon ist, dass z.B. in Pakistan die Gefängnisse voller vergewaltigter und zusätzlich noch angeklagter Frauen sitzen. Nur um einmal ein einziges Beispiel zu nennen. Und wenn dann diese pakistanischen Männer z.B. hierher kommen, dann ist doch klar, wie sie auch hier mit Frauen umgehen. Sie kennen es doch gar nicht anders!

    • Aber selbst wenn wir hier überhaupt keine Muslimischen Mitbürger in Europa hätten, müsste diese Entrechtung der Frauen im Islam von Menschenrechtlern auf der ganzen Welt angeprangert werden und eine Reformation gefordert werden! Diese Tabuisierung des Themas Frauenrechte im Islam ist menschenfeindlich!

    • Von welch abgehobener Position aus sollen wir uns anmaßen, uns in gesellschaftliche Dinge einer anderen Religionsgemeinschaft einzumischen, diese gar von außen zu befeuern? Ist es nicht grundsätzlich und ausnahmslos die Aufgabe derer dies zu ändern, die es betrifft? Wir erwarten, dass sich niemand in unsere Angelegenheiten einmischt, also sollten wir doch auch zwingend unser Einmischen in Angelegenheiten außerhalb unseres Religionskreises, tunlichst unterlassen. Die Frauen im Islam haben noch alle Zeit der Welt, für ihre wie auch immer dann aussehen mögenden Rechte, Pflichten, Verantwortungen innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft aufzustehen und selbst zu ändern. Wenn sie unseren Rat wollen, dann können wir ihnen diesen geben. Ob und wann und in welcher Form das passiert, überlassen wir am allerbesten auch denjenigen, die es betrifft.

      Und ja, Emanzipation besteht nicht nur aus den gleichen Rechten, auch den gleichen Pflichten! Das was hierzulande unter Emanzipation verstanden wird ist nichts anderes, als sich die „Sahnestücken“ rauszusuchen um bei jeder passenden Gelegenheit sofort, ausnahmslos und freiwillig wieder in die Rolle des sog. schwachen Geschlechtes zurück zu verfallen und sich in dieser Rolle zu gefallen.

      Der Zerfall der Familie als kleinste noch existierende Zelle innerhalb der Gesellschaft ist ein Problem, das beide betrifft und hat mit dem Willen zur Gleichbehandlung, zum gleichen Zugang zu gesellschaftlichen Strukturen ursächlich recht wenig zu tun.

    • unknown: Unsere Welt leidet ganz offensichtlich vor allem an der von Menschen ausgeübten Gewalt und Unterdrückung und ist daran am Untergehen. Schon allein deshalb ist es nicht eine „abgehobene Position“, schweres Unrecht und Unterdrückung in dieser Welt anzuprangern und zu kritisieren und deren Abschaffung zu fordern, wo immer es geschieht in der Welt, sondern eine dringende Notwendigkeit. Die im Islam unterdrückten Frauen können sich selbst aus dem System nicht befreien. Das weiß, wer sich in die Verhältnisse der Länder, wo die Scharia das Gesetz ist, eingelesen hat. Die wenigen Frauen, die es geschafft haben, sich daraus zu befreien und später ihre Schicksalsläufe aufgeschrieben haben, hatten immer das Glück, einen starken, einsichtigen männlichen Unterstützer zu haben, der ihnen überhaupt erst einmal die Augen geöffnet hatte. Wem von klein auf Unrecht widerfährt, dem ist das nämlich zunächst gar nicht bewusst, er leidet unbewusst und das ist noch viel schlimmer. Ich persönlich finde es unerträglich, dass es in unserer Welt heute noch Frauen gibt, die derart missachtet, misshandelt und ausgenutzt werden. Mein Verständnis von Recht und Unrecht unterscheidet sich da vermutlich von Ihrem. Menschen sind nun einmal verschieden. Das wissen wir ja.

    • Deine Wahrnehmung der muslimischen Welt ist geprägt von Vorurteilen und und unreflektierten Oberflächlichkeiten-auf einer solchen Ebene ist es überhaupt nicht möglich,zu diskutieren.Dir fehlt da eine empathische Wahrnehmung bezüglich der Lebenswirklichkeit dieser Menschen.Rein für sich allein wird die Frau gesehen,ohne geschichtlichen Hintergrund und ohne Beleuchtung der imperialistischen Unterdrückung.

      Ein Zerrbild was du verbreitest. Und ich kriege da kein einheitliches Bild zusammen,wenn einerseits permanent von dem geredet wird,was Tieren angetan wird-aber gegenüber der muslimischen Welt keinerlei Verständnis und Empathie existieren.
      Wer noch nicht mal die Bedeutung des Wortes Scharia versteht,wie könnte der die muslimische Welt begreifen oder über sie urteilen.

    • Nechludoff: Bleiben Sie doch konkret! Ist es falsch, was ich über das Zeugenrecht der Frau unter der Scharia geschrieben habe? Gilt sie allein als vollwertiger Zeuge wie ein Mann?

    • Ich habe noch nicht alle muslimischen Länder bereist,um das beurteilen zu können.Ich bezweifle,dass in allen muslimischen Ländern die Riten und Bräuche gleich ausgelegt werden.Aber du scheinst das zu wissen.

      Frage mich nur ,warum du so wenig über dich selbst und dein Land und seine Gesetze wissen möchtest-anscheinend.
      Welche Rechte hast du als Juristische Person?

    • Ich weiß jedenfalls, dass mein Zeugenrecht heute hier gesetzlich genauso gilt, wie das eines Mannes. Ich muss nicht, wie unter dem Scharia-Gesetz als Zeugin zu zweit auftreten gegenüber einem Mann. Deine Worte finde ich außerdem insofern unfair, als Du nicht einen logischen Dialog über den Gesprächsgegenstand an sich führen willst, sondern auf von Dir vermutete persönliche Schwächen bei mir abzielen willst, um als Gesprächs-Sieger dazustehen.Das ist zwar niederträchtig, allerdings nichts besonderes, so schreiben auch andere hier. Deshalb finde ich Deine Texte auch nicht besonders interessant.

    • Veganislove – beantworten Sie sich bitte als aller erstes eine einzige Frage:

      Wer ermächtigt Sie, stellvertretend für alle aus Ihrer Sicht vermeintlich unterdrückten Spezies die Stellung des Robin Hood einzunehmen? Tiere können nicht antworten, lassen Sie diesen Teil der Antwort einfach weg.

      Es ist genau diese Art von Einmischung in fremde Kulturen, Sitten, Bräuche, Gesellschaften, die uns zu dem gemacht haben, wo wir als Westen, als mitlerweile gut gehende Tradition von Kolonialherren und -damen seit hunderten von Jahren stehen. Der Grund unserer Einmischung spielt absolut keine Rolle und mag er noch so ehrenhaft sein – es ist und bleibt eine Einmischung und diese würden wir im Umkehrschluss genau so als störend und unwillkommen empfinden, wie diese Menschen. Also lassen Sie diese Menschen, diese Gesellschaften bitte ihren eigenen Entwicklungsweg beschreiten, dito die Fleischesser, etc. etc. etc. Ihr Verhalten, Ihre Verurteilung diesen Menschen gegenüber ist absolut intollerant, arrogant und typisch westlich überheblich.

      Um es nochmal zu verdeutlichen – es spielt keine Rolle, ob wir Demokratie exportieren oder Frauenrechte, es ist beides eine Einmischung und diese als solche nicht gewollt!

    • Auf dein Urteil meiner Texte gegenüber lege ich nicht den geringsten Wert.
      Und ich bin nicht derjenige,der auf Grund von Vorurteilen eine ganze Glaubensgemeinschaft an den Pranger stellt.
      Ich habe dir auch erklärt,dass es auf deine eindimensionalen Ansichten und Fragen keine Antworten geben kann,weil sie nur darauf abzielen,deine Vorurteile zu bestätigen.

    • Wir müssen heute sogar diese ganze Zivilisation in Frage stellen und nicht nur einzelne „ganze Glaubensgemeinschaften“.

    • Dieses letzte Kommentar ist auch gleichzeitig eine Antwort auf „unknown“. Was mich berechtigt, „Robin Hood“ -Fragen zu stellen, wie Sie es nennen? Meine eigene Wenigkeit berechtigt mich dazu! 🙂

    • Veganislove – bitte gründlich lesen.

      Es existiert durchaus ein Unterschied zw. einer Berechtigung und einer Ermächtigung – das war meine Frage.

    • Wenn es um die Äußerung zur eigenen Lebensphilosophie geht, ist hier jeder user „ermächtigt“, diese frei zu äußern. Dazu gehört auch das persönliche grundsätzliche Verständnis von ethischen Begriffen wie „Gerechtigkeit“.
      Dazu gehört z.B. auch die Forderung nach allgemeiner Gleichberechtigung von Mann und Frau. Und die sehe ich im Islam-Gesetz nun einmal nicht als gegeben an, womit ich mich in Einklang mit zahllosen Ex-Muslimas und Ex-Muslimen, sowie mit Islamwissenschaftler/innen befinde.

    • Ach? Bei Ihrem Kommentar um 12:01 ging es aber sehr wohl von Ihrer Seite aus um „Einmischung in fremde Kulturen“, wie Sie sich ausdrückten. Jetzt, wo Ihnen kein neuer Vorwurf mehr einfällt, soll es doch lieber das ganze Eingangskommentar sein. Ich lasse mich jetzt von Ihnen nicht mehr verhören. Anscheinend passt Ihnen freie Meinungsäußerung nicht, dafür kann ich aber nichts.

    • Oh, Sie haben den Kommentar von 12:01 Uhr gelesen – warum beantworten Sie nicht einfach die darin zu Anfang an Sie gestellte Frage?

      Waren Sie es nicht, die gerade erst Nechludoff unterstellt hat, dass er ignoranterweise die islamische Frauenunterdrückung geschickt umschifft? Bisher haben ich von Ihnen auch keine Antwort auf meine recht einfache Frage gelesen. Ihre eigenen Erfahrungen können’s ja nicht sein, das haben Sie hier auf dieser Plattform bereits öffentlich gepostet.

      Also alles nur stellvertretent vom Hörensagen, Ihrem aus meiner Sicht eigenartigem Gerechtigkeits- oder vllt. doch besser Geltungsbedürfnis heraus? Meine Frage nach einer Ermächtigung zur Thematisierung sollte Ihnen eigentlich als Denkanstoß dienen, um sich tatsächlich die Frage zu stellen, ob es Ihre Aufgabe ist und nicht die derer, die unmittelbar betroffen sind. Es bringt nämlich nichts, wenn wir als Unbeteiligte darüber diskutieren und die Beteiligten sind nicht einmal im Raum oder sitzen gar mit am sprichwörtlichen Tisch.

      Möglicherweise werden u.a. die von Ihnen genannten Themen genau deshalb weder von der Redaktion, noch von den Interview- oder Gesprächsgästen, noch mit heller Freude von der Userschaft diskutiert. Im Übrigen fallen mir noch x andere Themen ein, die auf diesem Portal bisher genau so wenig behandet wurden. Es könnte daran liegen, dass es einfach die dafür falsche Plattform ist?!

    • Das Problem ist wohl, dass Sie ein zu selbstgerechter Traditionsbürger sind, um nicht das Wort „Spiesser“ zu gebrauchen, und alles, was da aus der Reihe tanzt, meint, zurechtweisen zu müssen nach Ihrem Gusto. Wenn Sie bei mir anstatt Gerechtigkeitsbedürfnis nur Geltungsbedürfnis sehen, kann ich Ihnen da auch nicht weiter helfen. Ich kann Ihnen nur sagen, dass es mir keine Freude bereitet, mit Ihnen zu kommunizieren. Vielleicht nehmen Sie ja in Zukunft Rücksicht darauf. Bis jetzt war ich ja immer noch so freundlich, Ihnen zu antworten. Alles Gute!

    • Weder noch – leider wieder falsch interpretiert.

      Rücksicht – Ihrem Wunsch entsprechend werde ich Ihnen auch in Zukunft nur noch in die Parade fahren, wenn Sie wiedereinmal die Diskussion völlig themenfremd zum Ausgangsbeitrag auf eines Ihrer drei näher bezeichneten Tabuthemen lenken. Daraus hat sich – um mal was persönliches loszuwerden – ein belustigendes, fast schon sportliches Bedürfnis entwickelt. Für gelegentliche Kontras meinerseits außerhalb der drei genannten Themen, entschuldige ich mich schon im Voraus 😉

      Ich bin im übrigen sehr erstaunt darüber, dass sich bisher Ihre sportlichen Mitstreiter noch nicht zu Wort gemeldet haben. Genauer gesagt ist seit einer unbeantworteten persönlichen Nachricht an einen dieser User ziemlich ruhig um ihn geworden. Das läßt viel Raum für Spekulationen – können Sie dazu etwas konstruktives beitragen?

  5. Das ganze Palaver bringt nichts – wer Integration fordert, soll sie selbst vollziehen – das geht ganz einfach – man sucht sich einen Menschen, der zu einem passt (Empathie?) und lehrt ihn dann, wie schön es ist:

    a) Jeden Tag zu unmöglichen Zeiten aufzustehen und die Beine für den Chef breit zu machen
    b) Ein Auto zu fahren, das so viel kostet, dass man alleine für den Weg zur Lohnarbeit, Lohnarbeit verrichten muss
    c) sich an das Eigentum anderer zu halten, während man selbst hungert und sich kaputt lohn-arbeitet
    d) Am Wochenende die verbliebenen Träume, Beziehungen und Gehirnzellen in Kippen, Kiffen und Alk zu ertränken

    • Aber Bilbo Calvez hat auch recht.Aber die Grundursache wird nicht benannt.
      Bilbo Calvez hatte sich schon mal mit einem unterhalten,der die Grundursache erkannt hat-Joe Kreissl.(Bärensuppe)
      Aber der redet in dem Interview nur über das,was er tut.Er äüßert sich aber nicht dazu,warum er das tut. Und darum können vielleicht viele nicht verstehen,warum und wieso er aus dem System sich verabschiedet.

  6. ….“Grundschulkinder wollen in der Regel etwas leisten. Insofern ist eine leistungsorientierte auch eine kindorientierte Grundschule.“…
    Auszug Leistungsbeschreibung der Grundschule – Sachsen
    Quelle: https://www.schule.sachsen.de/download/download_smk/leistungsbeschreibung_gs.pdf

    Da fängt es schon bei den Kleinen an. Es zielt darauf ab sich im Arbeitswettbewerb durchzusetzen. Es soll ein Mensch geformt werden der sich hauptsächlich über seine Leistung definiert und Mitmenschen an ihrer Leistung misst.

    • Die ist hier überhaupt nicht falsch platziert, denn sie beschreibt wunderbar, worin sich Menschen integrieren sollen, die „hier her“ kommen.
      Ferner beschreibt sie, wie es dazu kommt, dass wir heute in einer menschenfeindlichen Gesellschaft leben. Monokausales Denken, wie das beschriebene, trägt dafür unter anderem eine große Verantwortung.

  7. Liebe Bilbo,
    du hast ganz wunderbare Worte gefunden! Ich war so sehr berührt, dass mir die Tränen in den Augen standen…
    Mit vielen Menschen wir dir, wäre der Wandel ein leichtes und ja, deine Worte machen Hoffnung!

    Gestern habe ich zufällig auf der Seite von Elias Davidsson ein Gedicht gefunden:

    Zuhause*
    Du fragst mich,
    wo mein Zuhause ist?
    Das ist eine einfache Frage,
    und doch
    wühlt sie so sehr auf,
    erschüttert schmerzhaft,
    ruft so viel Unruhe hervor.

    Mein Zuhause ist
    überall und nirgendwo.
    Einerseits bin ich verwurzelt
    tief im Herzen der Geschichte,
    in den unzähligen Lebensgeschichten,
    und andererseits
    nicht gebunden an einem bestimmten Ort.
    Ich komme mit dem Regen
    und gehe mit dem Wind.

    Zuhause ist dort,
    wo ich meine Gedanken,
    nicht ausgereift,
    nicht verfeinert,
    Rat und Unterstützung suchend
    frei äußern kann.

    Zuhause ist der Ort,
    wo weder ein innerer
    noch ein äußerer Panzer vonnöten ist,
    wo ich nackt sein kann
    ohne Angst vor Verletzungen.

    Zuhause ist dort,
    wo ich Schultern vorfinde,
    um mich ausweinen zu können,
    und einen Trost spendenden Schoß
    zur Geborgenheit.

    Zuhause ist überall,
    wo wahre Freunde zu finden sind.

    *Am 30.6.2012 wurde das Theaterstück „Der Junge mit dem Koffer“ nach einem Stück von Mike Kenny in Mannheim aufgeführt. Daraufhin entstand dieser Text.

    Wenn wir uns solche „Räume“ schaffen, dann glaube ich, ist schon viel gewonnen…
    Vielen lieben Dank an dich Bilbo und an den mir unbekannten Verfasser dieses wunderbaren Gedichtes!

    • Ja – ein Guter Beitrag.
      Aber ich bin ja auch ein „Gutmensch“.
      Diese „besorgten Bürger“ sind mir ja im eigenen Bekanntenkreis schon vor der Flüchtlingskriese bekannt gewesen.
      In einer Kleinstadt ist das so. Viele kenne ich schon aus DDR-Zeiten.
      Das sind oft die gleichen, die vorher Harz 4-Leute neidisch kritisiert haben, ihnen Faulheit und Bequemlichkeit vorgeworfen haben und sie müssten das dann alles bezahlen.

      Ich weis, das es Probleme mit Flüchtlingen und Asylsuchenden gibt.
      Ich habe einige Freunde die sich da sehr engagieren.
      Meine Augen sind da schon auf.
      Ich kann allerdings nicht erkennen, wo die besorgten Bürger ihr Herz öffnen.
      Ihnen ist schon immer alles geneidet worden und jetzt wird ihnen auch noch der Rest genommen.
      Jetzt hat man endgültig die Schnauze voll und wählt AFD – na Herzlichen Glückwunsch!

      „Das absurde an dieser Situation ist, dass wir, sowohl die Gutmenschen als die besorgten Bürger UND die Geflüchteten, alle die Konsequenzen der Machenschaften der Eliten ausbaden. Nur anders.“

      Das ist ja wohl auch so gedacht, zumindest für die Elite ein „netter Nebeneffekt“.
      Es wird schon immer versucht Menschen gegeneinander auszuspielen, das ist es egal ob das nun der Russe, der Moslem oder der Andersdenkende ist.
      Wir sollten erkennen, das wir im gleichen Boot sitzen.
      Wo das wirkliche Problem ist, wissen wir.

    • Ach ja, und die Frauenunterdrückung im Islam gibt es gar nicht, alles nur bösartige Unterstellung, nicht wahr, schwarz ist weiß? Sie sind weiß(und allwissend) und alles andere ist für Sie schwarz. So kommen Sie mir vor.
      Menschenfreundlichkeit, Mitgefühl hat vor allen Dingen auch etwas mit Phantasie(=Vorstellungsvermögen, also erlebtes, erfühltes Denken) zu tun. Und das fehlt mir hier bei diesem Friede-Freude- Eierkuchen- Entwurf.
      Die Probleme können heute vielfältiger nicht sein. Wenn man meint, es würde besser, indem man einen maßgeblichen Teil davon einfach ignoriert, dann ist das weniger als eine Hilfe. Es ist nur noch ein zusätzlicher Nadelstich für die Seelen.

    • Wer redet denn von „Friede-Freude-Eierkuchen“. Nichts liegt mir ferner!
      Das Sie nun wieder alles madig machen wollen, wundert mich nicht.
      Ich wollte schon zu ihren Schilderungen ihrer persönlicher Erfahrungen mit Muslimen, was schreiben.
      Hab es aber sein lassen – aus gutem Grund.
      „Erfühlten Denken“ interessant, was man alles so erreicht wenn man sich auf sein Gefühl verlässt.
      Sie hätten es mal mit offener Kommunikation versuchen sollen.
      Aber ich habe vergessen – die Moslems und ihre Frauenfeindlichkeit allein tragen die Schuld.
      Also wieder nur die Anderen. Merken Sie das nicht?
      Wie wollen sie etwas für den Weltfrieden tun, wenn Sie nicht einmal mit den Menschen in Ihrer direkten Umgebung zurecht kommen?

    • Lieber Schwarz ist weiß 🙂
      das Problem ist, wenn wir Bezeichnungen benutzen, machen wir Menschen zu Objekten! Das heißt die „besorgten Bürger“ machen Menschen mit ihrem Begriff „Gutmensch“ zu einem Objekt und die „Gutmenschen“ machen mit ihrem Begriff „besorgter Bürger“ Menschen zu einem Objekt.

      Doch da wir es gewohnt sind zu Objekten gemacht zu werden, merken wir das schon gar nicht mehr! Und machen andere Menschen auch zu Objekte: die Russen, die Moslems, die Andersdenkenden u.u.u.

      Hier ein kurzes Statement von Gerald Hüther “ Wenn Menschen zu Objekten gemacht werden“:
      https://www.youtube.com/watch?v=IZX087VeyVU

      D.h. der sogenannte „Gutmensch“ wird benutzt und der sogenannte „besorgte Bürger“ auch und dann passiert es, dass sich diese Menschen selbst zu Objekten machen…Von sich selbst sagen, sie sind „Gutmenschen“ oder sie sind „besorgte Bürger“.
      Die Frage ist doch durch wen sind diese Begriffe in den Umlauf gebracht worden und zu welchem Zweck? Als Objekte lassen wir uns „behandeln“ und spalten…wir werden zu Tätern und zu Opfern!

      Wen wir uns darüber bewusst werden, indem wir uns nicht mehr wie Objekte behandeln lassen, uns selbst nicht zum Objekt machen und andere Menschen auch nicht wie Objekte behandeln, dann wäre das ein erster Anfang.

      Und Bilbo sieht, so habe ich sie jedenfalls verstanden, die Menschen hinter diesen Bezeichnungen…

      @ Veganislove: Ihre Fantasie und Textinterpretationen sind immer wieder bemerkenswert! Alle Achtung 🙂

    • schwarz ist weiß: Genau diese Phantasielosigkeit habe ich ja gerade beklagt! Anscheinend können bzw. wollen Sie sich Situationen, die andere erlebt haben, gar nicht erst vorstellen. Sie schaffen es natürlich locker, immer überall Brücken zu schlagen und freundlich grundlos höhnische, abwertende Mienen hinwegzulächeln! Das müssen Sie mir erst einmal zeigen! Außerdem lesen Sie anscheinend Texte gar nicht richtig. Ich bin ja in allen Fällen freundlich auf diese Menschen zugegangen!

    • Liebe Veganislove,
      wir werden vom Gegenüber gespiegelt.
      Ihr Text: „wenn ich an ihm vorbei ging, spürte ich eine unangenehme Spannung. Ich dachte mir dann, dass ich diese Spannung vielleicht mit einem freundlichen Gruß aufheben könne.“
      Im Haus, in dem ich wohn(t)e oder auch nur zu Gast bin, grüße ich grundsätzlich JEDEN von Anfang an und nicht nur aus einem schlechtem Gefühl heraus.
      Da brauch ich mich nicht verbiegen. Ob das nun ein Schlipsträger oder eine Putzfrau ist, ist egal.
      Das hab ich auch meinem Sohn vorgelebt.
      Ein Mensch merkt, das sie nur eine für sie als unangenehm empfundene Situation auflockern wollen.
      Auch bei der Situation mit dem Kind im Fahrstuhl hätte ich anders gehandelt.

      Natürlich läuft bei mir auch nicht alles nach Plan und locker auch nicht immer.
      Ich arbeite in einem Beruf, wo Kommunikation mehr als die halbe Miete ist.
      Will sagen: „wie man in den Wald herein ruft …..“
      So viel Phantasie braucht man dabei gar nicht.

    • Liebe MAMOMI,
      der „Gutmensch“ und der sogenannte „besorgte Bürger“ sind nicht meine Wortschöpfung.
      Weis auch nicht welches „Genie“ sich das ausgedacht hat.
      Das da Menschen zu Objekten gemacht werden ist klar.
      Viele (und auch ich) sehen das eher als Schubladendenken.
      Ich als Gutmensch stand bei mir auch in “ „.
      Ich bin ja hier auch schon als Gutmensch bezeichnet worden obwohl ich mich nicht so sehe.
      So gut bin ich gar nicht.
      Ich wollte dem nur zu vor kommen.
      So besorgt sind aber auch diese angeblich „besorgten Bürger“ auch nicht.

      Da fällt mir die 6. Strophe des Liedes „Die hab ich satt“
      von W. Biermann ein. (1966)

      Der legendäre Kleine Mann
      Der immer litt und nie gewann
      Der sich gewöhnt an jeden Dreck
      Kriegt er nur seinen Schweinespeck
      Und träumt im Bett vom Attentat
      – den hab ich satt

    • Lieber schwarz ist weiß,
      natürlich weiß ich, dass du nicht diese Begriffe erfunden hast, irgendjemand wird dafür gesorgt haben, dass sich diese Begriffe durch ständige Wiederholung in unsere Köpfe eingenistet haben!

      Doch die Begriffe gehören mit zu den Spaltungsmechanismen und das ist so gewollt: hier die Gutmenschen und da die besorgten Bürger. D.h. wir fantasieren etwas in den Gutmenschen hinein und auch in den besorgten Bürger und wenn sich Menschen mit diesen Begriffen identifizieren, dann identifizieren sie sich mit den Werten, die diesen Menschen angedacht werden.
      So werden Menschen in ihrer Individualität vergemeinschaftet und zu Objekten gemacht, mit denen dann beliebig umgegangen werden kann.

      Also ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, dich als „Gutmensch“ zu bezeichnen und wenn dich jemand hier so sieht, dann zeigt das eigentlich nur, dass er dich zu einem Objekt seiner Interpretation macht, ohne dich überhaupt zu kennen. Und das ist es, was ich wirklich schlimm und auch für gefährlich halte. Das sind die Täter-Opfer Dynamiken, die dann ohne ein Bewusstsein dafür zu haben, eingesetzt werden!

      „@ Veganislove: Ihre Fantasie und Textinterpretationen sind immer wieder bemerkenswert! Alle Achtung 🙂“
      Zur Interpretationshilfe: das war ein wenig ironisch von mir gemeint! Schließlich kennen Sie schwarz ist weiß überhaupt nicht und machen sich ein Bild von ihm, bzw. interpretieren seine Texte, als wenn sie persönlich in seinem Kopf sitzen würden…und ja sie beurteilen ihn und machen ihn so zu einem Objekt, schreiben aber gleichzeitig von Menschenfreundlichkeit, Mitgefühl u.u.u. das ist für mich in der Tat beachtenswert!

    • Mamomi: Mir ist Ihr hier immer wieder demonstriertes Gutmenschentum und ihr „psychologischer Tiefblick“ schon lange suspekt. Ich habe Sie schon verstanden, keine Sorge.

    • schwarz ist weiß und mamomi: In einem seid Ihr jedenfalls beide stark: Ihr könnt mir immer wieder die Lust aufs Schreiben hier vermiesen!

    • schwarz ist weiß: Sie glauben also, Sie hätten alles besser und richtiger gemacht, als ich. Ist schon klar, denn bisher haben Sie ja auch hier immer alles besser gewusst, als ich. 🙂

  8. Liebe Bilbo! Ich glaube Dir gern, dass Du es gut meinst. Aber das Bild, was Du entworfen hast, ist aus meiner Sicht ein zu kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit und es zoomt auch nicht wirklich auf die vielen wunden Stellen in dieser ganzen Problematik. Das rein materielle, auf das wir vielleicht zugunsten der vielen Kriegsflüchtlinge verzichten müssen- geschenkt. Abgesehen davon, dass ich sowieso schon unter der Armutsgrenze lebe und das nicht schlimm finde, weil ich in der Natur leben darf. Was ich schlimm finde, ist die allgemeine Ungerechtigkeit, die mittels dieser oder jener Machtsysteme andere Menschen unterdrückt und missachtet. Und das ist im Islam z.B. genauso, wie bei unserer Regierung, die den islam ganz bewusst ja sogar noch hofiert. Aber nicht zum Benefitz von den armen Flüchtlingen, sondern, um sich mit den Mächtigen in diesem System gut zu stellen. Wir sehen uns also verschiedensten Arten von Machtsystemen gegenüber. Es geht doch nicht um „Christen“, „Juden“ oder „Moslems“ für die, sondern es geht einfach nur um die Machtsysteme, die sich innerhalb dieser Ethnien aufgebaut haben und die Menschen, die ihren zugehörig sind, für sich benutzen. Diese ganzen Machtmenschen, die dahinter stehen und die ganz weit untergeordneten aufeinander hetzen wollen, glauben doch nur an ihre Macht und an sonst gar nichts. Deshalb müssen wir die Systeme kritisieren und nicht unsere armen Mitmenschen. Und der Islam ist leider auch eines dieser Systeme, weil er darauf dringt, mehr als Glaube zu sein. Er dringt darauf, unumstößliches Gesetz mit Ahndungsbefugnis zu sein. Das ist doch das Problem, das wir haben! Und da können wir doch nicht einfach so tun, als gäbe es das gar nicht! Ich habe vor Jahren schon einmal im Netz ein Video gesehen, wo der Pierre Vogel in einer kleineren Deutschen Stadt auf der Straße geredet hat und ich hatte mich damals schon sehr gewundert, dass der da ungestraft die Scharia und das Hände-Abhacken von Dieben als gute Maßnahme auch für Deutschland empfehlen durfte unter Bejubelung seiner Anhänger.
    Alle, die über solche Dinge schulterzuckend hinweg sehen, haben meiner Ansicht nach zu wenig Instinkt dafür, wo das lang geht. Sie führen immer die vielen friedlichen Muslime an. Aber die Geschichte lehrt uns, dass viele friedliche Menschen bisher gegen einen harten faschistischen Kern von Gewalttätern gar nichts ausrichten konnten, sondern am Ende gehorchen mussten!

  9. Politik ist so verlogen. Ich weiß nicht, was diese aktuelle Regierung vorhat. Soll Deutschland an die Wand gefahren werden?
    Warum dürfen wir nicht Patriotisch sein? Warum dürfen wir hier in unserem Land unsere Kultur nicht lieben! Ich liebe die Deutsche Kultur. Natürlich liebe ich nicht Hartz 4 oder die Art und Weise wie wir gegängelt, bevormundet und ausgepresst werden vom eigenen Staat. Wir sind der Staat und nicht die in Berlin und wir müssen uns alle wieder mehr dafür interessieren.
    Ich mag andere Kulturen, aber nur in deren Land. Ich will hier keine Türkei, keinen Irak, Syrien, Libanon usw. haben.
    Kluge Leute in diesem Land sagen immer wieder, dass wir mit dieser Politik unser Land an die Wand fahren werden.
    Unser Sozialstaat geht abwärts. Wer soll das alles bezahlen?
    Wir!
    Prekäre Arbeitsverhältnisse, Doppel- oder Dreifachjobs, malochen bis zum umfallen.
    Wollte ihr das alle?
    Ich will das nicht mehr!
    Wir müssen uns alle wehren! Wir haben die Wahl. Menschen müssen sich wieder an Wahlen beteiligen.
    Wir müssen wieder solidarisch werden und nicht wie Kaninchen in unseren Wohnungen sitzen und ausharren!
    Wir müssen uns einmischen. Ich tue das auf meine Art und Weise und wenn ich einem Menschen in Not sehe werde ich mich einmischen!
    Wenn wir das nicht tun, werden wir eines Tages aufwachen und vor vollendete Tatsachen gestellt werden.
    Wollt ihr das?

  10. Welche Ignoranz ?
    Ich schrieb ein Niederländischer Journalist über ein Web Artikel wo der Assad Giftgas Attacke sorgfältig nach das Reich der Märchen verwiesen wurde.
    Er antwortete dass wo Norman Finkelstein schreibt er kein Vertrauen hat.
    Der Journalist isst jude.

    Ich schliesse mein Herzen ab wenn ich sehe, das was das Herz will, nur Elend verursachen kann.
    Alle, die bei uns ein besseres Leben wollen, zulassen muss dazu führen das das bessere Leben bei uns verschwindet, der Sozialstaat kann es nicht ertragen.
    Aber bevor es so weit isst haben wir Bürgerkrieg, die in Frankreich schon begonnen isst.

    Darum will ich eine ganz andere Lösung, Ende des westeren Kolonialismus und Imperialismus.

  11. Was den Islam betrifft, sehe ich heute, abgesehen von seiner Problematik in sich, das Problem, dass er von den Herrschenden benutzt werden kann, wie sie es gerade brauchen. Deshalb sind sie auch überhaupt nicht an einer Aufklärung oder Reformation des Islam interessiert. Sie brauchen für ihre menschenfeindliche Politik den Islam einerseits als Angstfaktor für die Bevölkerung und um mit gelenkten „Terroristen“ Terroranschläge zu inszenieren und andererseits als „friedliche Religion“, in der die Frauen nichts zu sagen haben und die man sehr gut von oben unterdrückerisch regieren kann. Außerdem brauchen sie die reichen Geldgeber aus den Islamischen Unrechts-Staaten Saudi-Arabien und Katar.
    Es gibt also überhaupt keinen Grund für unsere Regierenden z.B., den Islam zu verändern. Ganz im Gegenteil leistet er ihnen die besten Dienste, genau so wie er ist und wie er wirkt. So jedenfalls müssen die das sehen. Anders ist das Verhalten unserer Deutschen Regierung nicht zu deuten. Wie es genau in den anderen europäischen Ländern ist, kann ich nicht beurteilen. Dafür muss man dort leben.

    • Mal wieder vergessen, dass auch die deutsche Regierung eines Volkes bedarf mnit dem mna das problemlos machen kann?

      Ist natürlich kein Wunder wenn man meint man könne mit Phrasen etws ändern, wie oben:

      „Wir könnten uns aber zusammen tun und uns solidarisch miteinander für eine bessere Welt einsetzen. Eine Welt, wo Kriege und die Ausbeutung unserer Planeten, Ressourcen und Menschenseelen nur noch traurige Geschichte aus der Vergangenheit sind.
      Zusammen könnten wir nach Lösungen suchen, damit alle friedlich miteinander leben können und die Bedürfnisse aller befriedigt werden.“

      Wer sowas liest und dann immer noch glaubt es gäbe eine Chance, der sollte einen Doktor aufsuchen.
      da trifft es deine Auzählung schon wesentlich präziser…

      Ich frage mich beim Lesen der kenfm Seiten und dem Hören den mp3 downloads, seit einiger Zeit, ob das nun postive oder negative Konsequenzen hat, was man hier findet. Postiv wäre, wenn sich viele an Hand er offensichtlichen Unsinnigkeit der Vorschläge zur Verbesserung der Welt, dazu durchringen zu erkennen, dass es SO auf jeden Fall nie was wird.
      Wie also geht man mit dieser Einsicht um und was man tut man dann?

    • Natürlich macht die Regierung nicht Politik fürs Volk.
      Das wird ruhig gestellt und manipuliert.
      Das ist doch eine der Funktionen eines Staates. Oder ist das irgendwo auf der Welt anders?

      Als Phrasen sehe ich den Beitrag trotzdem nicht.
      Er macht doch klar, was gespielt wird und wie Leute gegeneinander ausgespielt werden.
      Wenn das begriffen wird, sind wir schon einen Schritt weiter.

  12. Ich bin jetzt bei der Hälfte und noch was Verlogenes Rassistischeres habe ich überhaupt noch nie gehört.
    Unglaublich.
    Also man geht davon aus das die Flüchtlinge die Quantitative Mehrheit werden aber die Weißen können ja bei einer Massenvergewaltigung noch abtreiben??? Seid ihr geistesgestört?????
    Muslimische Frauen müssen umgebracht werden wenn sie von ihren Glauben austreten, das ist ein Fakt.
    Die Belästigungen haben wir seit 2 Jahren seit 2015 als bitte tut nicht so als ob das ein Problem vorher war.
    Es wird nur schlimmer, wir haben die Gesetzte die die Frauen schützen.
    Oh mein Gott, was für ein Bullshit.
    Mich wundert nichts mehr, sagen sie bitte nicht WIR sagen sie ICH und ER, bei der Scheiß Meinung die sie von sich haben tun sie mir leid. Aber sie meinen ja nicht sich selbst sondern die Deutschen, das sind ja gar keine Menschen mehr, danke ich bin froh das ich nicht mehr zahle. Das Thema hat sich jetzt erledigt. Solidarisch und liebevoll ist bei ihrer Meinung gar nichts.
    Also das einzige für das WIR noch gut sind ist zum Zahlen und dann sollen WIR unsere Frauen vergewaltigen lassen und froh sein wenn sie lila sind und nicht schwarz, sie hassen uns ja schon wie die Pest.
    DEUTSCHLAND VERRECKE und die neidischen, die nichts machen wenn ein Muslim am Bahnhof einer Frau die alleine geht in den Rücken tritt das sie die Stiege hinunterfliegt, die an allem Schuld sind, die SCHEISS DEUTSCHEN MÜSSEN AUSGEROTTET WERDEN, ES IST BESSER SO, GLAUBT DAS ENDLICH
    ich weis nicht mehr was ich sagen soll ich muss kotzen gehen.
    ich bin jetzt mal am Klo und möchte mit EUCH RASSISTISCHEN NAZIS nichts mehr zu tun haben, es ist so übel, wääää, es wird immer schlimmer wüürrrrrrrrrrrrrrrgggggggggggg.
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    • Mannomann, Arg, beruhige Dich! Ich stehe meistens mit meiner Sicht der Dinge zwischen Dir und denen, die Du kritisieerst.
      Zum Problem „Rassismus“ bzw. „Fremdenfeindlichkeit“ und „Islamophobie“ muss auch ich immer die gleiche Beobachtung machen, dass Islamkritik immer wie automatisch als „Rassismus“, „Fremdenfeindlichkeit“ diffamiert, zumindest aber als „Islamophobie“ abgetan wird.
      Wie ein solcher Glaube, der den Frauen eine ganz bestimmte und zwar überall untergeordnete Rolle zuschreibt, sich bei uns auch in ganz subtiler Weise auswirken kann wie „Nadelstiche“ auf die Seele, will ich hier einmal mit 2 selbst erlebten Abläufen beschreiben.
      Als ich noch in Berlin lebte, noch im 20. Jahrhundert, begegnete ich in unserem Mietshaus auf der Treppe eine zeitlang einem junge Pakistani, der die Treppe sauber machte. Immer, wenn ich an ihm vorbei ging, spürte ich eine unangenehme Spannung. Ich dachte mir dann, dass ich diese Spannung vielleicht mit einem freundlichen Gruß aufheben könne, denn ich dachte mir, dass der es sicher nicht leicht hat. Ich sagte also beim nächsten mal freundlich „Guten Tag“. Aber die Reaktion darauf war für mich so schlimm, dass ich danach immer nur noch zusah, so schnell wie möglich an dem vorbei zu kommen. Er grüßte nämlich keinesfalls zurück, sondern es erschien auf seinem Gesicht nur ein grimassenhaft höhnisches, abwertendes Grinsen, so als ob ich eine unanständige Zudringlichkeit von mir gegeben hätte.
      Das andere mal war noch ein bisschen schlimmer und langwieriger. Ich hatte gezwungenermaßen für eine Zeit eine Wohnung für mich allein in Kreuzberg gemietet in einem Haus, wo auch viele Moslems lebten. Eine junge Familie auch mit 3 kleineren Kindern. Der Jüngste war ein kleiner, bildhübscher Junge. Es war dann für mich erstaunlich, dass dieser Kleine jedesmal, wenn ich ihm mit seinem Vater zusammen auf der Treppe begegnete, seine Händchen nach mir ausstreckte und mir lieb zulächelte. Ich fand das süß. Einmal, als die 3 Kinder vor der Haustüre spielten und ich ins Haus ging,sprang der Kleine dann auf und wollte mit mir zusammen in den Fahrstuhl. Ich dachte, er wolle nach Hause in seine Wohnung, als mir einfiel, dass ich gar nicht wusste, in welchem Stockwerk die wohnten. Aus einer vorseherischen Ahnung heraus, dass es bestimmt nicht gut wäre, wenn ich ihn mit in meine Wohnung nähme, forderte ich ihn auf, aus dem Fahstuhl zu steigen, was er dann auch tat. Ich dachte, dass er ja wohl den letzten Weg zu seiner eigenen Wohnung selber finden könne. Was dann geschehen ist, habe ich nie erfahren. Erfahren habe ich nur eine mir bis heute undeutsame unerträglich gehässige Reaktion der gesamten Familie, vor allem des Vaters. Wenn ich ihm mit seinem Sohn nun auf der Treppe begegnete, bedachte er mich mit einer mir unerklärlichen gehässigen Ignoranz und der kleine Junge war sichtlich angehalten worden, mich keines Blickes mehr würdigen zu dürfen. Ich musste ab nun mit diesem Hass der Familie leben, den ich jedesmal zu spüren bekam, wenn ich einem von ihnen begegnete. Ich glaube heute, dass denen eine junge, aufgeschlossene Frau, die alleine in einer Wohnung lebt, von vorn herein verdächtig oder suspekt gewesen sein musste. Und die anderen Muslimischen Männer verhielten sich auch so abschätzig, wenn sie mir begegneten. Freundliches Grüßen meinerseits hatte es, genau wie bei dem Pakistani, nur noch schlimmer gemacht. Irgendwann bekam ich schon fast so etwas wie einen Verfolgungswahn, als nämlich plötzlich auf der Straße einer von denen eine Kamera zückte und mich fotografierte. Ich hatte da schon so abnorme Gedankengänge, dass die vielleicht gedacht haben könnten, ich hätte vorgehabt, den hübschen kleinen Jungen zu entführen und zu verkaufen oder sonst irgend etwas. Und dann dachte ich, wenn der jetzt wirklich mal wegläuft, dann bin ich womöglich dran… Ich war dann froh, dass die Familie dann später vor mir ausgezogen ist. Damit war dieser Psycho-Terror dann beendet.

  13. Sehr fein, sehr versöhnlich und was auch sehr gut ist, es werden verschiedene Aspekte und die Hintergünde bedacht.
    Für sehr wesentlich erachte ich den Appell an die Zivilcourage.

    Da die Wahl in Frankreich erwähnt wurde, anbei ein Artikel. Offenbar bleibt einem in Frankreich diesmal auch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, da nun ein Roboter der aussichtsreichste Kandidat ist:

    Macron, Schulz und andere Heilsbringer
    Klaus Kempter

    Europa zittert. Nach dem kaum für möglich gehaltenen Sieg der Brexiteers und der noch weniger wahrscheinlichen Kür eines TV-Entertainers zum amerikanischen Präsidenten steht in Kürze die dritte, womöglich entscheidende Schicksalswahl an. In Frankreich heißt das Menetekel Marine Le Pen. Ihr anfänglich hoch favorisierter konservativer Rivale François Fillon ist bereits abgeschrieben, die Bewerber der Linken sind bloße Zählkandidaten. Die Hoffnungen der liberaldemokratischen Welt ruhen auf Emmanuel Macron.
    (…)
    Noch neuer als die Herren Renzi und Schulz ist Emmanuel Macron, der französische Politmessias. Die Hillary-Clinton-Biographin und -Hasserin Diana Johnstone nennt ihn »das Roboterähnlichste, was jemals als ernsthafter Präsidentschaftskandidat präsentiert wurde« (The Counterpunch, 17.2.17). Macron, der für die Yellow Press seine deutlich ältere Frau zu bieten hat – Merke: Frankreich! Ergo: l‘amour –, scheint in den Planungsabteilungen des Silicon Valley entworfen und nach deren Algorithmen fabriziert zu sein. Sein Aussehen, sein Alter und die immer wieder taufrischen »Reform«- und »Weder-links-noch-rechts«-Parolen – die Ingredienzen der neoliberalen Spätmoderne, in Deutschland noch von Gerhard Schröder in bester Erinnerung, sollen ein weiteres Mal Erfolg garantieren.

    http://www.sopos.org/aufsaetze/58edb896103c9/1.phtml

    • Wahlen in Frankreich – Hochspannung bis zum Schluss
      Jetzt haben vier Kandidaten ernstzunehmende Chancen in die zweite Runde zu kommen. Und da das für Marine LePen ziemlich sicher klappen dürfte, war die große Frage, wer ihr potentieller Gegner sein würde. Damit das Emmanuel Macron wird – Lieblingskandidat der Banken, des linksliberalen Milieus und neuerdings auch von Wolfgang Schäuble (FAZ, 13.4.2017; S. 5) – wurden Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt.
      Jetzt ist nicht nur unsicher, ob Macron durchkommt, sondern denkbar ist auch die Kombination Mélenchon – LePen geworden. Eine Konfiguration, wie wir sie in ähnlicher Form bereits bei den österreichischen Präsidentschaftswahlen erlebt haben, wenn auch dort politisch weitaus weniger bedeutend: die traditionelle Mitte komplett außen vor! Das löst natürlich mancherorts Panik aus und wirft zugleich interessante Fragen zum Zustand dieser Mitte auf.
      „Der Aufstieg Mélenchons in den Umfragen beunruhigt die Investoren genauso wie der Risikofaktor LePen,“ schrieb das Wirtschaftsblatt Les Echos. Und für den Figaro, der sich trotz der Skandale Fillons zur Unterstützung des konservativen Kandidaten durchgerungen hat, geht jetzt wieder mal ein Gespenst um in Europa: Maximilien Iljitsch Mélenchon, so die symbolträchtig Überschrift eines Kommentars. Zur Erläuterung: Maximilien ist der Vorname Robespierres, und was mit Iljitsch gemeint ist, versteht man auch hierzulande. Macron vervollständigte prompt das Gruselkabinett und entblödete sich nicht zu verkünden: Mélenchon „liebt die Kriege Putins“
      (Makroskop)

    • Ja, daß Mélenchon an Zustimmung gewinnt habe ich auch gelesen, ebenso daß die Satrapen des Establishment, Politik und Medien, ihn massiv attackieren.
      Und ja, der Wunschkandidat des Establishment ist Macron. Le Pen benötigt man nur als Spaltpilz und Schreckgespenst.

      Ich schätze einmal, die Franzosen sollten in Anbetracht dessen, daß die aussichtsreichsten Kandidaten recht nah beieinander liegen, sehr genau auf Wahlmanipulationen achten.

    • Und wie nützlich, Gladio-B mischt auch wieder mit:

      Attentat in Paris am Morgen danach: Wahlkampfauftritte abgesagt – IS bekennt sich zum Anschlag
      21.04.2017 • 07:22 Uhr

      Quelle: RTdeutsch

      Aus den Kommentaren:

      „Außer dem, was den seit 2015 bekannten Pentagon-Papieren zufolge wertewestlich gefördert als fake-islamisch rechtsextremistische Wahhabi-Mörderbanden aus „Al Qaida im Irak“ organisiert wird, gibt es nichts, was sich selbst als „Islamischer Staat“ bezeichnet. „Tiefer Staat“ ist daher wohl eher zutreffend. „Daesh“, „Söldner, die anderen ihren Willen aufzwingen“, so nennen die unter dem Terror leidenden Menschen islamischen Glaubens in der Region dieses offenbar von den Nato-Geheimdiensten gezüchtete Gebilde.“

      „die weiteren Wahlkampfveranstaltungen abgesagt…
      weil der Anschlag 4 Tage vor den Wahlen…
      Wer glaubt noch an einen Zufall und an die Behauptung, das von IS durchgefuehrt und bestaetigt .?

      und wieder hinterlaesst der Attentaeter sehr freundlich seine Papiere vor Ort…!!!
      Wer glaubt an die Wahrheit.?
      der DGSE laesst herzlich gruessen…. ….
      siehe die Vorgaenge betr „Hebdo“ und „Berlin“ .?
      die Wahrheit stirbt zuerst…“

      „…und vielleicht wird dieses Verbrechen von Francois Hollande zum Anlass genommen, die Wahlen auszusetzen und mit dem Ausnahmezustand (immerhin noch gültig bis Juli 2017) weiterhin regieren zu können. Zuzutrauen ist es ihm allemal.“

      „Wenn die private Kredit- und Kriegsindustrie samt deren medialen Massenverdummungsmitteln nun versuchen sollte, ihren antirussisch rechts-„liberalen“ Kandidaten Marcon mit dem Thema Sicherheit durchzubringen, dann hat das natürlich überhaupt nichts mit diesem Terroranschlag zu tun.“

    • Noch ein aktueller Beitrag von Herrn Meyssan, zum Terror in Frankreich und den Präsidentschaftswahlen:

      Frankreich unter Einfluss des Terrorismus der eigenen NATO-Verbündeten
      von Thierry Meyssan

      Frankreich wurde Ziel von einem neuen Terroranschlag, drei Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen. Für Thierry Meyssan muss Paris aufhören, Unsinn zu erzählen und angemessene Maßnahmen ergreifen: der internationale Terrorismus – an dem es beteiligt ist – wird selbst gegen Paris von einigen seiner Verbündeten in der NATO gefördert und instrumentiert.
      (…)
      Es ist absurd zu glauben, dass Al-Kaida und Daesch so viel Geld und Waffen ohne die Unterstützung der großen Staaten haben können. Es ist absurd zu glauben, dass Frankreich an dem Umbau des „Erweiterten Nahen Ostens“ teilnehmen konnte ohne Gegenschläge zu erhalten. Es ist absurd zu glauben, dass es einfach sei, den internationalen Terrorismus zu bekämpfen, wenn er von unseren eigenen Verbündeten in der NATO gesponsert wird.

      http://www.voltairenet.org/article196079.html

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