SM wie Sozial Media #4 – Vom passiven Konsumenten zum aktiven Mitgestalter

Viele wünschen sich eine friedliche Welt, eine Welt in der die Begegnungen mit der Natur und allen Lebewesen liebevoll ist. Damit es klappt, ist jetzt AKTION bitter notwendig. Die Kurve können wir jetzt und scharf noch kratzen!

Das hat viel mit Freiwilligkeit und Disziplin zu tun. Es geht vor allem darum, sich bewusst zu werden, worauf man seinen Fokus legt und wie man seine Prioritäten setzt. Dies zugunsten der lebendigen Gemeinschaft dieses Planeten. Am wichtigsten ist es, dass eigene Konsumverhalten zu überdenken. Weg vom passiven Konsumenten und hin zum aktiven Gestalter der Angebote. Was kaufe ich, wo und warum? Was brauche ich wirklich? Was heißt genügsam sein? Wie wirkt sich mein Konsumverhalten auf das Wohl aller Lebewesen aus? Was kann ich ändern? Schritt für Schritt – Das Rad in der Kurve lenken!

Das Unterstützen dieses Umlenkens wird von etlichen Projekten gewährleistet, in denen verdammt viel Altruismus und Schweiß drinsteckt – ehrenamtliche Arbeit und großes Engagement in vielen zukunftsbewussteren Bereichen.

Immer mehr Menschen beginnen ihre Sichtweise zu erweitern, da alle wissen, dass es so nicht gut weitergehen kann. Dazu gehört auch, das Kooperieren miteinander. Wenn man selber keine eigenen Projekte stemmt, aus Zeitmangel oder anderen Gründen, kann jeder dennoch Projekte von anderen tatkräftig unterstützen. Manchmal bedarf es dafür nur sehr wenig Aufwand.

Wir alle und besonders die jüngere Generation haben eine Mission, und die bedeutet, diesen Planeten zu retten, so dass die Menschen und alle Lebewesen weiterhin das Privileg erhalten, hier zu überleben und sogar womöglich irgendwann in Frieden zu leben. Eure Mission ist es, eine neue Gesellschaft aufzubauen.

Kooperation statt Profit, ein gesundes „Wir“ anstelle eines nach Macht gierenden „Ich“. Es geht um das Erlernen des friedlichen Zusammenhandelns und Zusammenseins. Es geht um Konfliktbewältigung und um Liebe.

Der Weg beginnt unter anderen damit, aus der passiven Konsumentenhaltung auszusteigen und in seinen Leben zu integrieren, dass man für den freien Zugang zur Informationen, Wissen und Kultur auch etwas schenkt, wenn man es kann.

Dies geht aber nur, wenn man sich des von Kindheit an angelernten Geiz-Denkens bewusst wird und dieses schrittweise aufgibt. Wege aus der Matrix möchten erlernt werden.

Gerade baut sich eine Welt auf, in der freie Kultur und freies Wissen für alle verfügbar wird. Das ist wunderbar. Wissen soll nicht mehr als Kapital betrachtet werden, welches man geheim hält aus reinem Profit- oder Machtdenken. Informationen, Wissen und Kunst sollen frei bleiben oder es werden – das gehört zu den ersten Vorbereitungen einer geldlosen Gesellschaft, einer Gesellschaft, in der man sein Wissen angstfrei fließen lässt und es gerne mit anderen teilt.

Im Netz wird viel zu diesem Vorgang des Aufwachens beigetragen. Menschen legen uns allen ihr Wissen, ihre Erfahrungen, Können und Informationen frei zu Füßen. Diese kleinen oder größeren Kanäle fördern und gestalten teilweise die Transition mit. Und wir, die Zuschauerinnen und Zuschauer, also deren Communities, haben auf ihr Bestehen und ihre Entwicklung sehr wohl einen bedeutenden Einfluss.

Unterstützt bitte die Filme und Kanäle die ihr gerne anschaut – abonnieren, liken, kommentieren, teilen. Es tut weh es so zu sagen, aber ich mache es doch: Diese kleine Zuwendung zeigt, dass man die geschenkte Arbeit würdigt. Man sät nicht nur Samen, man erfährt, dass sie einen möglicherweise fruchtbaren Boden gefunden haben. Und ganz pragmatisch gesehen können diese Interaktionen wesentlich die Erreichbarkeit eines Kanals verbessern.

Als direkte Konsequenz heißt das, dass man in dem aktuellen noch bestehenden Kapitalismus Geld und Netzwerk, übersetzt Zeit und Energie, für weitere Arbeiten erhalten kann.

Was kostet es den Youtube-Konsumenten einen Kanal zu abonnieren, wo er Filme findet, die ihn interessieren und die er anschaut? Ein Google-Konto braucht er – ja sorry, eine Mailadresse wie Kartoffelsuppe@gmail tut es bereits. Dieses Mailkonto braucht man nie wieder anschauen, aber dafür kann man die Macher von seiner Informationsquellen unterstützen und man bekommt nebenbei einen eigenen Kanal.

Seit kurzem hat Youtube entschieden, dass nur die Kanäle, die mehr als 1000 Abonnenten haben, Werbung einschalten dürfen. Was die meisten kleinen Kanäle betrifft, käme so oder so durch Werbeeinblendungen kaum genug Geld für einen Kaffee aus der Plattform heraus. Aber wenn man keine Werbung einschaltet, hat es Konsequenzen auf die Erreichbarkeit.

Die Werbeträger wollen gerne gesehen werden und deshalb werden Filme mit eingeschalteter Werbung in den Youtube-Empfehlungen bevorzugt. Das bedeutet, dass die Kanäle die keine Werbung einschalten dürfen, es noch härter haben, um gefunden zu werden. Anders ausgedrückt: Sie werden nur von denjenigen gefunden, die den Kanal schon kennen und ihn bewusst besuchen.

Dass diese Kanäle unterdrückt werden, könnte man auf dem Konto „reines Profitdenken“ verbuchen, jedoch könnte es auch ganz andere Motive verfolgen. Die kleinen Kanäle zu vernichten bedeutet auch die Andersdenkenden unsichtbar werden zu lassen.

Es ist also unsere verdammte Verantwortung, aktiv dagegen zu wirken. Potente Alternativen zu Youtube entwickeln ist eine Möglichkeit. Parallel kann man die existierende Wissensverbreitung und Kunstquellen unterstützen, wo immer sie sich befinden.

Heute wende ich mich mit einer sehr persönlichen Bitte an euch. Meinem Kanal fehlen jetzt etwa 200 Abonnenten, damit er nicht durch die neuen Youtube-Voraussetzungen in Vergessenheit gerät. Ich bitte euch also um einen Klick.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ ist ein Versuch, das in uns verschüttete Urvertrauen in andere Menschen neu zu entdecken und zu erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind – auch wenn wir es vergessen haben sollten.

Zahlreiche Videointerviews sind entstanden, Gespräche, die uns einen Weg zeigen in eine Gesellschaft, in der die gegenseitige Bewertung abgelöst wird durch Kooperation und Gemeinsamkeit. Diese Projekte und Filmen möchten euch inspirieren, ermuntern neues zu versuchen, euch Werkzeuge schenken, damit wir alle zusammen an einer schöneren Version dieser Welt gestalten.

Ohne Euer Engagement als Community, kann dieses Projekt und viele weitere nicht bestehen, höchstens herum vegetieren. Bitte teilt die Videos mit euren Freunden, Bekannten, Nachbarn und allen Menschen, die sich eine andere, eine bessere Welt vorstellen können. Teilt sie in den sozialen Netzwerken und schickt sie als E-Mail an die Menschen, die offen sind für die Idee. Diskutiert mit ihnen über die Vision einer geldlosen Gesellschaft, in der jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit gesehen wird und in der Talente, Begabungen und Empathie mehr zählen, als Euro, Dollar oder Yen auf einem Konto. Nur durch euch, die Community, kann sich die Idee einer geldfreien Gesellschaft verbreiten. Ihr seid die Botschafter – und auf euer Engagement kommt es an!

Auch die Gewohnheit zu spenden, wenn man es sich leisten kann, gewinnt immer mehr an großer Bedeutung auf dem Weg zu einer anderen Gesellschaft. Alle Mitwirkenden der Bärensuppe arbeiten ehrenamtlich und meistens zahle ich drauf, muss also auch schauen, wie ich das Geld dafür woanders erwirtschaften kann. Es ist also verpulverte Zeit und Energie, die für das Projekt fehlen.

Persönlich habe ich definitiv nicht vor, einen „Paykanal“ einzurichten, damit sich meine Arbeit trägt. Mir ist das demokratische Verteilen von Kultur und Wissen viel zu wichtig. Er soll auf freiwilliger Unterstützung und natürlich auch auf den Möglichkeiten aller Beteiligten beruhen.

Mir hat eine Bekannte die Idee ins Ohr gelegt, mir ein privates Grundeinkommen aufzubauen. Das würde mir die Möglichkeit geben, besser zu planen und dadurch produktiver zu werden.

Wer meine Arbeit also finanziell unterstützen möchte, macht einen Deal mit mir, dass er so und so viel Euro monatlich, für so und so viele Jahre dem Projekt schenken möchte.

Gern mitmachen oder nachmachen!

Und wenn dafür das Geld nicht freisteht. Ein Klick kostet nichts.

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Weitere Infos über den Werdegang der Bärensuppe findet ihr hier:
http://:baerensuppe.berlin
https://www.facebook.com/groups/14326…
https://youtu.be/2i36j75Ryvk
https://youtu.be/JoilktFNafk

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Bitte abonniert den Kanal um auf dem Laufenden zu bleiben:
https://www.youtube.com/c/bilbocalvez

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Spendekonto Bilbo Calvez
TRIODOS BANK
IBAN DE61 5003 1000 1042 8230 03
BIC TRODDEF1XXX

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Bitcoins:
1Dr36Wm8Ai5fVtVNkxzCV4KxynJKwAUPam

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Paypal
https://paypal.me/bilboc

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© Bilbo Calvez, 29.01.2018
http://www.bilbo.calvez.info
http://www.lene.calvez.info

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KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

4 Kommentare zu: “SM wie Sozial Media #4 – Vom passiven Konsumenten zum aktiven Mitgestalter

  1. Ja, daran habe ich mir auch lange einen Kopf gemacht, dass wir zu wenig „honorieren“, was uns gefällt und womöglich eher Schlechtem mehr zur Popularität verhelfen indem wir uns über den Nutzen des Teilens, Likens und Kommentierens für Publizisten zu wenig Gedanken machen.

    Tatsächlich bleibt finanziell bei den Publizisten aber wenig hängen und Suchmaschinen funktionieren anders, als unsere vernünftige Logik, sondern befördern eher Kommerzielles nach oben.

    Jedoch der Preis, den Konsumenten für das auch hier wieder vorgeschlagene Aktivsein zahlen sollen, ist heutzutage viel zu hoch.

    Es ist nicht damit getan, zum Kommentieren etc. beim Video-Hoster extra bei G. einen Account anzulegen sondern man bietet damit einem mächtigen Unternehmen die Gelegenheit, einen unnötig auszuforschen und diese wertvollen Ergebnisse – nicht von unsereins kontrolliert – weiter zugeben.

    Besser ist, um gefunden zu werden, eine gut gepflegte, schlichte Webseite, in der man seine Videos einbindet.
    Denn Suchmaschinen können (noch) keine Videos „lesen“.

    Vor allem: „SM wie Sozial Media“ bitte nicht auf Kommerzielle beschränken, sondern die Dezentrale wie z.B. diaspora* sogar vorrangig pflegen. Diese Netzwerke werden von Suchmaschinen nämlich genau so „abgegrast“.

  2. Es war schön Dich mal zu treffen, liebe Bilbo, und Teil der Bärensuppe zu sein!
    Ich werde fleißig teilen, sodass Dein Kanal hoffentlich etwas mehr Aufmerksamkeit erhält.

    Die Menschen sind leider mehr damit beschäftigt sich über die Verbrechen im Kapitalismus aufzuregen, als das Verbrechen Kapitalismus auf Basis von Kapital selbst abzuschaffen.

    Unsere Gesellschaft funktioniert in vielen wichtigen Bereichen garnicht ohne Ehrenamt.
    Leider machen sich das die Menschen nicht wirklich bewusst.
    Der Glaube ist weit verbreitet, dass der Mensch nur etwas macht, wenn er einen Anreiz, wie bspw. in Form von Geld, erhält.

    Dem ist aber nicht so! Feuerwehr, THW, Vereine, Tafel, Telefonseelsorge, … basiert alles auf Ehrenamt!!!

    Kapiert endlich mal: Wir tragen die Gesellschaft heute schon selbst und nicht das Geld oder die Unternehmen!

    Mein Aufruf der schon hier und hier zu finden ist, passt hier umso mehr:

    Ich möchte ebenfalls dazu aufrufen selbst ins Machen zu kommen und für eine Welt zu arbeiten, die nach anderen Prinzipien funktioniert, als die heutige.

    Dazu kurz ein Abriss, wie es den meisten bei der „alternativen“ Informationsaufnahme ergangen sein wird.
    Am Anfang der „alternativen“ Informationsaufnahme ist es so, dass man immer mehr herausfinden möchte, von dem was so an Schindluder getrieben wird. Mit der Zeit kommt man dahinter, dass es verdammt viel Schindluder zu sein scheint. Mit weiterer Zeit sollte einem klar werden, dass das Wissen darüber, dass es nunmal so ist, erstmal reichen muss und man nicht noch die nächste Verschwörung oder den nächsten Missbrauch aufdecken muss.

    Was macht man nun aber mit dem Wissen???

    Viel wichtiger als die Suche nach dem nächsten Übel, oder danach wer uns wo bescheißt ist doch, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und die Möglichkeit zu ergreifen ins Machen zu kommen. Man sollte vom passivem Konsumenten zum aktiven Gestalter werden.

    Und dafür brauchen wir nur uns selbst und unseren Verstand.

    Hier eine Liste der Dinge, die ich empfehlen möchte, auf dem Weg hin zum Machen:
    Alles Folgende nehmt bitte als Diskussionsgrundlage. Ich bin offen für Kritik, Anregungen, Ideen und vor Allem Berichte über das, was ihr bereits am Machen seid.

    Jedem, der es liest vorab vielen Dank für die aufgebrachte Zeit in das Interesse!!!

    1. Seid Achtsam
    Entdeckt Euch und Eure Umwelt wieder wie mit Kinderaugen. Seit einfach mal im jetzt und fragt Euch nicht, was später noch auf Euch zukommen könnte oder welche Sorge Euch weiterhin umtreiben könnte.

    Wenn ihr trinkt, dann trinkt nur!
    Wenn ihr geht, dann geht nur!
    Wenn ihr fahrt, dann fahrt nur!
    Wenn ihr sitzt, dann sitzt nur!

    Legt Euer „smartes“ Telefon mal weg und entdeckt die vielen Gesichter um Euch, wenn ihr unterwegs seid, zu Fuß, mit der Bahn oder dem Bus. Schaut in die Gesichter und erkennt, dass alle voll sind mit Sorgen und dem was morgen passieren könnte oder was gestern passiert ist oder was gerade per WhatsShit App hereintrudelt. Erkennt, dass es ihnen allen gleich ergeht. Gefangen in einem Räderwerk aus Arbeit, Angst und Hilflosigkeit. Nur wenige sind mit ihrem Hirn im Jetzt.

    Seid im Jetzt. Präsent und Achtsam!

    2. Fragt Euch, woher die ganzen Zwänge kommen.
    Warum wirken viele Bereiche so eingeschränkt?
    Weil es alles streng hierarchische Strukturen sind, die über die Abhängigkeit vom Geld organsiert werden.

    Wir, die wir alle das Wort Demokratie so hoch halten, hängen täglich viele Stunden in streng hierarchisch organisierten Strukturen fest. Freie Meinungsäußerung oder gar Widerstand gegen Entscheidungen??? Sicher, aber nur bis zu gewissen Grenzen. Sobald dann der Jobverlust droht…

    3. Seid bereit Euch selbst etwas zurück zu nehmen
    Das System ist voller Verwerfungen, die daraus resultieren, dass wir nicht bereit sind unsere Gewohnheiten zu ändern.

    Das mit den Ölkriegen ist echt scheiße. Die nächste Urlaubsfahrt mache ich nur noch mit dem Tesla und künftig sollten Langstreckenflüge elektrisch möglich sein.
    Vielleicht einfach weniger reisen???
    „Massentierhaltung ist echt blöd. Ich kaufe nur Bio-Fleisch (von den handgestreichelten Schweinchen)! Die hatten es bis zum Tod richtig gut!
    Vielleicht weniger oder gar kein Fleisch mehr fressen???

    Wenn wir selbst nicht bereit sind unser Verhalten zu ändern, dann sollten wir es auch lassen, das System zu kritisieren und uns zu wundern, warum es nicht besser wird…

    Dazu sollte uns aber unser Anteil daran bewusst werden.

    4. Kommt ins Machen
    Das Problem sind nicht die Anderen, sondern wir alle zusammen. Wir alle betreiben das sog. System. Wir halten es durch unser Mitwirken am Leben, aus mangelnder Kenntnis an Alternativen. Es sollte an der Zeit sein auszusteigen. Und das können wir nicht, indem wir über das Internet die nächste Verschwörung aufdecken oder versuchen die ganze Welt zu bewegen, sondern in dem wir uns lokal im Kleinen zusammentun, uns auf ein Miteinander statt ein Gegeneinander einstellen und beginnen dies mit Leben zu füllen – Hand in Hand. Wenn wir den Menschen ins Gesicht schauen, die mit uns in unserer Gemeinschaft leben, dann wird uns klar werden, dass wir es gemeinsam schaffen können – lokal. Dafür sollten wir alle aufeinander zugehen, um uns das Vertrauen zurückzuholen, dass nicht 99% der Menschen schlecht sind, sondern hoffentlich weniger als 1%.

    5. habt eine Utopie, wie ihr künftig miteinander leben wollt</strong
    Meine Utopie, die ich mir als zu erreichendes Ziel wünsche ist ebenfalls
    die Überwindung des Tauschs/des Geldes. Das Geld sorgt an allen Ecken dafür, dass bescheuerte Dinge gemacht werden und Menschen nicht frei in ihren Entscheidungen und ihrem Handeln sein können. Es sorgt für ständige Konkurrenz darum, nicht am Mangel an Geld unterzugehen. Es ist ein Anreiz, der dafür sorgt, dass die sinnvollen Dinge eher nicht umgesetzt werden, weil sie meist zu teuer sind. Was alles in diesem behinderten System nicht bedacht wurde fällt den Menschen immer erst dann auf, wenn der eigene Job plötzlich in Gefahr ist. Und die sog. Digitalisierung wird da sicher noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Der Irrglaube, dass man den eigenen Wohlstand ausschließlich dem eigenen Fleiß zu verdanken hat, ist weit verbreitet. Das Argument, dass wir Geld brauchen, weil wir arbeitsteilig sind, hat sich mir auch noch nicht erschlossen. Um arbeitsteilig zu sein, brauche ich zuerst mal andere Menschen, die mitmachen, zusätzlich brauche ich Ressourcen und dann kanns losgehen. Wenn der Keller unter Wasser stand, brauche ich keine Versicherung, die es bezahlt, sondern Bautrockner, neue Möbel und vor Allem helfende Hände und Hirne.

    Wenn das mit dem Geld mal überwunden ist, wird es nicht mehr interessanter sein, einen Arbeitsplatz nach Indien zu verlagern, weil er dort vermeintlich billiger ist, oder Tomaten im Meer zu versenken, weil die aus dem Ausland billiger in den Markt gedrängten Tomaten den Bedarf decken, sondern es werden viele Grenzen, die heute durch fehlende Finanzierung nicht möglich sind, überwunden werden. Zum Beispiel könnte in der „Macht um Acht“ (siehe Gellermann> ein differenzierteres Programm dargestellt werden, weil die armen Journalisten bei freier Meinungsäußerung nicht mehr um ihren Job bangen müssen (Ist sicher ne Verschwörungstheorie).

    Diese Utopie wird nicht von jetzt auf gleich erreichbar sein, kann aber ein Antrieb für einen langen Atem sein.

    Und den werden wir brauchen.

    6. Seid mutig und teilt

    Geben ist seliger als Nehmen.

    Wir waren alle mal Kinder. Wir haben zu Beginn unseres Lebens bedingungslos erhalten dürfen. Die meisten von uns mussten diese Schuld vermutlich niemals im Leben zurückzahlen, da es keine Schuld darin zu suchen gibt. Warum also meinen wir, dass immer ein direkter Tausch von Leistungen stattfinden muss?

    Es hat etwas mit Vertrauen zu tun. Denn bei mir am Frühstückstisch, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft wird nicht getauscht. Da wird einfach gemacht und geteilt.

    Teilt also was das Zeug hält, denn wir alle sind soziale Wesen. Teilt eure Erfahrungen und euer Wissen von Angesicht zu Angesicht und über das Internet und erkennt, dass im Geben viel mehr liegt, als im Erhalten. Ein gutes Beispiel, dass freiwillig beitragen und teilen toll funktionieren kann ist Open Source Software Entwicklung.
    Helft Euch durchs Teilen in Euren Gemeinschaften und vergrößert durch euer Zutun das Vertrauen in die Gemeinschaft. Wenn andere übers Internet davon erfahren, was bei euch lokal gut funktioniert, dann können sie es nachmachen, verbessern und wieder teilen. Patente, um mit guten Ideen viel Geld zu machen, sollten der Vergangenheit angehören. Nur wer anfängt es anders zu machen hat damit den Ausweg eingeschlagen.

    Seid mutig.
    Mir war es kürzlich möglich kostenlos an einige Aktien zu kommen. Ich werde nun von überall vollgequatscht, dass ich diese doch annehmen sollte. Es wäre doch dumm das nicht zu tun, oder? Wann gibt es schonmal was geschenkt??? Ich tue es aber dennoch nicht! Denn dann würde ich zum Einen meine Prinzipien über Board werfen (ich halte Aktien und Zins für schlecht) und zum Anderen würde ich an Dingen festhalten, die ich doch eigentlich überwinden möchte. Erste Versuche es einfach anders zu machen…

    Zudem habe ich mich entschlossen ein Ehrenamt zu übernehmen, welches sehr viel Neues/Unbekanntes und einiges an Aufwand bedeuten wird. Es trägt aber vor Allem auch eine Unmenge an Chancen, anderen Menschen zu helfen.

    Für beides musste ich vornehmlich mir selbst gegenüber mutig sein. Es sind kleine Schritte im Mutigsein, die aber immerhin ein Anfang sind.

    Fangt einfach selbst an und seid mutig, Euren eigenen und den Vorstellungen anderer gegenüber.
    Jemand hat mal gesagt, „Da wo die Angst ist, da ist der Weg!“.

    Auf eine bessere Zukunft und viel Spaß beim Machen!

    Bleibt friedlich…

    Ich

  3. Ja das ist glaube ich so´n Ding was hier in diesem Beitrag angesprochen wird, was „uns“ Konsumenten wohl noch länger und zukünftig noch viel mehr beschäftigen wird.
    Nichts ist umsonst und die großen Player zeigen immer mehr ihr wahres Gesicht.
    Es geht um Kohle und mittlerweile nur noch um Kohle (und auch immer mehr um Kontrolle!) und wir haben uns so sehr daran gewöhnt das alles im Netz für Umme, lau und jetzt gleich sofort ist und kommen da auch nur schwer wieder von runter. . . .
    Nein es ist eben nicht Alles für umsonst und ich finde den Spenden- und Abonenntenaufruf absolut richtig.
    Wenn wir diese wunderbare Technik, wie das Internet frei und unbescholten nutzen wollen, sollte uns das etwas wert sein und erst recht, wenn wir dadurch in den Genuss von so vielen alternativen Medien und Akteuren gelangen, wie es heute schon möglich ist.

    Nur nehmen und nicht geben funktioniert auch im wahren Leben auf jeder Massstabsebene nicht. Geben heißt auch gestalten, so wie in dem Beitrag erwähnt mit der Möglichkeit auszuwählen und anderes eben nicht zu wählen!

    Ich habe auch schon drei Daueraufträge am laufen und kann nur sagen, macht mit, macht euch unabhängig.

  4. YouTube-Kanäle wie deinen abonniere ich automatisch, sobald ich sie entdeckt habe. Was mir beim Google-Ranking auffiel: Wenn ich nach „Sozial Media“ google, dann erscheint kein einziges deiner 4 Videos – nicht einmal in der Rubrik „Videos“. Wenn ich hingegen nach Tagesdosis suche, sieht es schon besser aus.

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