Staat und Nation an der Klippe der „Schöpferischen Zerstörung“? | Von Hermann Ploppa

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Immer wieder hören wir in den Mainstream-Medien, dass wir uns hüten sollen vor „Nationalismus“. Nationalismus ist ein ganz böser pornographischer Begriff, bei dem wir sofort unsere Sensoren und Tentakel einzuziehen haben und nur murmeln dürfen: „Apage Satanas!“ Das zu tun verlangt von uns allerdings, alle geschichtlichen Grundkenntnisse sofort bedingungslos und ohne Überlegung über Bord zu werfen.

Zunächst einmal: Nation und Staat sind neutrale Bezeichnungen. Per se nicht bösartiger als Wasser: man kann selbstverständlich mit Wasser Durst löschen. Man kann aber auch darin ertrinken. Also: Zu Zeiten Martin Luthers gab es noch gar keinen Nationalstaat. Sein Regent Kaiser Karl der Fünfte musste das ganze Jahr über durch sein Riesenreich tingeln, um die Regionalfürsten mit Geschenken bei Laune zu halten. Erst Ludwig dem Vierzehnten von Frankreich ist es gelungen, die Fürsten zu unterwerfen und in einen festen Staatsapparat einzubinden, sodass Ludwig sagen konnte: Der Staat bin ich! Den nunmehr unterstellten Fürsten gereichte es zur Ehre, dem König morgens beim Anziehen die Socken und den Rock anzureichen. Aber schon Enkel Ludwig der Sechzehnte verlor auf der Guillotine der Französischen Revolution seinen Kopf. Denn mittlerweile waren die Bürger so stark geworden, dass sie den Staat übernahmen. Dass nun theoretisch alle Menschen zum Nationalstaat gehörten, motivierte ungemein. Und so konnte die revolutionäre Volksarmee den feudalen Söldnerheeren der anrückenden Nachbarländer eine empfindliche Niederlage zufügen. Napoleon drehte das Rad zwar zurück, indem er sich sogar zum Kaiser machte. Aber er schuf den Code Napoleon. Das erste bürgerliche Gesetzbuch. Damit war die feudale Willkür durch klar definierte Rechtsbeziehungen ersetzt worden. Als Napoleon die linksrheinischen deutschen Gebiete annektierte, wurde auch dort der Code Napoleon eingeführt. Als dann später Napoleon verjagt und der Feudalismus wieder eingeführt wurde, befanden sich die Deutschen links des Rheins in derselben Situation wie wir heute: sie wollten nicht in die Despotie zurück. Und so wie wir heute unsere Hygiene-Demos mit so viel Lust wie möglich verbinden, so artikulierten sich unsere Vorfahren 1830 beim Hambacher Fest. Sie wollten ihre Rechtsstaatlichkeit wiederhaben, ohne dabei gleichzeitig unter französische Fremdherrschaft zu geraten. Ihre Forderungen: Demokratie, Rede- und Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit. Und dazu nationale Unabhängigkeit. Das bedeutete aber absolut nicht, sich als kommende deutsche Nation über andere Völker und Nationen zu erheben. Ganz im Gegenteil. Gäste aus Polen, Frankreich und aus anderen Ländern nahmen Teil und verliehen ihrer Forderung nach Freiheit und Rechtsstaatlichkeit Ausdruck. Man war Inter-National. Aber genau wie wir heute mit unserer Demokratie- und Grundgesetzbewegung kassierten unsere Vorfahren für ihre Forderungen viel Ärger und Stress. Aber sie bekamen doch auf die Dauer Stück für Stück, was sie verlangten. Das stete Wasser höhlt den Stein.

Dann kam allerdings ein massiver Missklang in die Geschichte. Denn Bismarck erzwang die nationale Einigung Deutschlands. Und zwar – mit Blut und Eisen! In seiner so genannten „kleindeutschen Lösung“ wurde Österreich rausgeschmissen. Im Deutsch-Französischen Krieg kamen auf beiden Seiten viele tausend Soldaten und Zivilisten zu Tode. Dann päppelte Bismarck die besiegten französischen Truppen auf, damit diese die Bevölkerung von Paris massakrieren konnten, weil die Bürger von Paris ihre kommunalen Angelegenheiten selber in die Hand nehmen wollten. Das war der Geburtsfehler der verspäteten Gründung des deutschen Nationalstaates: dass er nämlich auf einer willkürlichen Grenzziehung beruhte und durch einen verbrecherischen Krieg gegen Frankreich zu Stande kam. Bismarck etablierte eine Koalition aus großindustriellen  Unternehmern und ostelbischen Großgrundbesitzern, den so genannten „Krautjunkern“, die den Rest der Bevölkerung beherrschte. Doch eine Koalition aus Arbeiterbewegung, Bildungsbürgertum und christlicher Soziallehre wurde immer stärker. Als Bismarck einen brutalen Klassenkrieg von oben anzetteln wollte, hatte der junge Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1890 den Mut, die Ikone Bismarck fristlos zu entlassen. So behauptete sich ein deutsches Reich als konstitutionelle Monarchie. Die Rechten in Deutschland betrachteten ihr Staatswesen als Fortsetzung des ersten deutschen Kaiserreichs. Liberale und Sozialdemokraten betrachteten sich in der neueren Tradition des Hambacher Festes und der 1848er Revolution als Bürger einer Nation. Nation war der Begriff der politischen Linken in Deutschland.

Die politische Rechte in Deutschland bekämpfte den Begriff der Nation vehement und trat ein für den Begriff des Reiches. Adolf Hitler indes hatte den Auftrag, die Linke in Deutschland zu bekämpfen, indem er die beiden linken Begriffe „Sozialismus“ und „Nationalismus“ vereinnahmte, mitsamt der roten Fahne. So gerieten beide Begriffe auch massiv in Misskredit nach dem Zweiten Weltkrieg. In der so genannten Totalitarismustheorie zogen Schlaumeier die Tatsachen über das Streckbett, indem sie sagten: Sozialismus und Faschismus (oder Nationalsozialismus) sind das Gleiche. Zunächst war Sozialismus Igitt. Mit den Jahren, und in letzter Zeit zunehmend ist nun auch Nation sozusagen a priori Igitt. Mit diesem Unsinn wird eine perfide Strategie verfolgt.

Es fällt ja zunächst schon auf, dass alle Staaten dieser Welt ihren Status als Nation auf lange Sicht aufgeben sollen – bis auf eine Nation: nämlich die Vereinigten Staaten von Amerika. Gerade diese Nation, die mehr oder minder erfolgreich versucht, die unterschiedlichsten Zuwanderer zusammenzuschweißen, beschwört ihren Patriotismus in einer Heftigkeit und Künstlichkeit, die uns befremdlich vorkommt. Schon die Schüler müssen auf die US-Fahne schwören. Während der gesellschaftliche Zusammenhalt in den USA mit jedem Tag mehr dahinschwindet, werden die patriotischen Bekundungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten immer schriller.

Zur gleichen Zeit haben US-amerikanische Geheimdienste zusammen mit US-amerikanischen „philanthropischen“ Stiftungen den nationalen Zusammenhalt in anderen Ländern auf diesem Globus durch ihre Regime-Change-Manöver künstlich zerrüttet. Immer wieder wollen Länder wie Kuba, Nicaragua, Indonesien, Venezuela, Kongo, um nur einige wenige Beispiele zu nennen, einen eigenen Entwicklungsweg gehen. Und immer wieder werden solche Versuche einer nationalen Artikulation von außen her blutig abgewürgt. Der Soziologe Josef Schumpeter hat einmal den Begriff der Schöpferischen Zerstörung (oder auch: Kreative Destruktion) für diesen Vorgang geprägt: intakte bestehende Systeme werden ohne innere Notwendigkeit mutwillig zerstört, um sie sodann einem anderen System einzuverleiben und unterzuordnen. Im globalen System des US-Kapitalismus sind die zerstörten Fragmente der Nationalstaaten nur noch enthauptete Teilorgane des großen imperialen Apparats. 

Und wenn man sich zudem die diversen Nationalstaaten mal genauer anschaut, sieht man, dass sie zum Teil recht unterschiedliche Philosophien verfolgen. Großbritannien und die Vereinigten Staaten von Amerika stellen die Freiheit des Individuums und das Streben nach Glück (pursuit of happiness) in den Vordergrund. Diese Nationen sehen die Frage, wie Leute mit unterschiedlichen Voraussetzungen allesamt diese Ziele erreichen können, als nebensächlich an. Das muss jeder selber sehen. Und wer unten bleibt und ausgeschlossen ist, der hat eben Pech gehabt. Der zeigt, dass er der Segnungen der Gesellschaft nicht würdig ist. Die Staatsphilosophie Deutschlands, der Schweiz, Österreichs oder der skandinavischen Länder sagt etwas deutlich anderes: damit alle Bürger einer Nation wenigstens einigermaßen die gleichen Möglichkeiten bekommen, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, müssen die Schwachen durch die Gemeinschaft unterstützt werden. Deswegen darf die Wirtschaft die Schwachen nicht einfach niedermähen. Profitorientierte Wirtschaft, die Geld und Macht akkumuliert, darf sich nur dort austoben, wo ihre Bulldozer nicht allzu viel Schaden anrichten. Alle für die Gemeinschaft empfindlichen Wirtschaftstätigkeiten müssen zwingend von öffentlich-rechtlichen Einrichtungen oder von Genossenschaften durchgeführt werden. Oder vom gewerblichen Mittelstand, der durch kommunale Sparkassen oder Landesbanken dabei massiv unterstützt wird. Wirtschaft von Menschen für Menschen. Das hat über lange Zeit wunderbar funktioniert und hat uns allen eine sorglose Kindheit und Jugend beschert.

Doch schon Ende der 1930er Jahre formierte sich in den USA die Strömung des Marktradikalismus, die fälschlicherweise auch „Neoliberalismus“ genannt wird. Deren Vordenker Friedrich von Hayek lehrte seinen Jüngern, dass Staat und Nation schlecht sind und abgeschafft gehören. Dass nur die entfesselte Privatwirtschaft der Konzerne und Kartelle Reichtum erschaffen können. Und er sagte voraus, dass es vier Generationen brauchen würde, um dem Marktradikalismus zur totalen Macht zu verhelfen. So wurden in geduldiger Wühlarbeit durch diskrete Netzwerke und Seilschaften die Solidargesellschaften Mitteleuropas mürbe gemacht.

In Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien sitzen mittlerweile Hayeks Jünger und sehen in der Zerstörung von Staat und Nation den einzigen Weg zum Heil. Supranationale Organisationen ohne jede demokratische Legitimation befehlen mittlerweile, was die Nationalstaaten zu tun und zu lassen haben. Die NATO entmachtet die grundgesetzlichen Gebote zur Friedfertigkeit. Die marktradikalen Vorgaben der Europäischen Union brechen Nationenrecht. Die EU befiehlt den Staaten, ihr Solidaritätsprinzip aufzugeben und öffentlich-rechtliche Einrichtungen als autarke Wirtschaftsunternehmen zu betreiben und sodann im gnadenlosen Konkurrenzkampf gegeneinander antreten zu lassen. Krankenhäuser gehen reihenweise zugrunde, weil die EU unfaire Spielregeln vorgibt, die auf Dauer nur privatisierten Großkrankenhäusern eine Überlebenschance lassen. Die Fallpauschale vereitelt eine angemessene Behandlung der Patienten, die am dringendsten Hilfe benötigen. Überschaubare kleine und mittelgroße Krankenhäuser gehen ein. Krankenhausversorgung verschwindet aus der Fläche. Das hat sich jetzt schon beim Corona-Regime buchstäblich tödlich ausgewirkt. 

Und so geht es in allen Bereichen, wo früher eine geradezu vorbildliche Versorgung garantiert war. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat mit ihrem Regelwerk Basel III dafür gesorgt, dass nicht nur Privatbanken einer peinlichen Dokumentationspflicht unterliegen. Was angesichts der unseriösen Praktiken mancher Privatbanken durchaus angemessen ist, wird auch auf Genossenschaftsbanken angewandt, die sich nie etwas haben zuschulden kommen lassen. Folge: die Genossenschaftsbanken müssen viele Filialen wegen der bürokratischen Überforderung schließen. Aber das war doch gerade der Charme der Raiffeisen- und Volksbanken: dass sie mindestens in jeder Mittelpunktgemeinde durch eine Filiale vertreten sind und ihre Mitarbeiter für die Menschen vor Ort da sind. Ein Verlust an Lebensqualität für die Menschen draußen im Lande, wenn das wegfällt.

Verstehen Sie nun, warum gerade die Marktradikalen nationale Eigenheiten gerne in Bausch und Bogen verurteilen? Uns wird von außen eine vollkommen fremde Philosophie der unsolidarischen Profitmaximierung aufgenötigt, über deren Einführung wir weder informiert noch jemals um unsere Zustimmung gefragt wurden. Scheibchenweise wird uns hier eine Enteignung und Entmündigung aufoktroyiert, der wir massiv widersprechen müssen. Es geht um unser aller Wohl. Die uns zugefügten Leiden durch diesen stillen Putsch der Marktradikalen müssen ein Ende haben. Wir bestehen auf unserer Solidarphilosophie und es ist uns auch egal, ob irgendwelche bezahlten Claqueure uns deswegen als „nationalistisch“ brandmarken. Wir werden unseren Way of Life rehabilitieren. Und wenn die undemokratische EU-Krake uns weiterhin Vorschriften zur Zerstörung unserer Solidarstrukturen machen will, müssen wir ernstlich über einen Austritt Deutschlands aus der EU, einen Dexit, nachdenken.

Eine Welt, die so befriedet und sozial gerecht ist, dass wir Einhegungen durch Nationalstaaten und Grenzen gar nicht mehr benötigen, ist gewiss erstrebenswert. Das muss aber in freier Abstimmung aller Menschen vollzogen werden. Aber im Augenblick sind wir von solchen Optionen leider sehr, sehr weit entfernt. Wir müssen erst einmal unsere Selbstbestimmung einfordern und die „schöpferische Zerstörung“ des Turbokapitalismus beenden, der sich hinter ebenso nebulösen wie wirklichkeitsfernen Phrasen wie „No Border, No Nation“ getarnt hat. 

Der Globalismus der Superreichen will in Wirklichkeit das Schlechte am nationalen Erbe für seine Zwecke ausschlachten: die Konkurrenz der Staaten gegeneinander, um optimale Investitionsbedingungen herauszuholen. Und in letzter Konsequenz den Militarismus, als bleischwere Hypothek von Bismarck. Die guten Elemente des nationalen Erbes dagegen sollen vernichtet werden: unser System der sozialen Sicherung und der Rücksichtnahme auf die Schwachen. Demokratie und Toleranz. Ja, Demokratie und Toleranz. Das immer übergriffigere Corona-Regime zerschreddert gerade vor unseren Augen die Selbstbestimmung der Bürger. Wieder einmal sollen wir für einen unheimlichen unsichtbaren Feind unsere Grundrechte mal eben preisgeben. In einem Akt schöpferischer Zerstörung werden die Regeln unseres zivilen Zusammenlebens auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt. Wir mutieren zu einem enthaupteten Teilorgan einer extrem synthetischen globalisierten Lebenswelt.

Wir müssen schon ganz schön dicke Bretter bohren, um unser Recht auf ein selbstbestimmtes Leben gegen eine Clique extrem durchgeknallter Machtmenschen zu behaupten. 

Doch, es gibt ein Leben vor dem Tod. Wir müssen es nur wollen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Shutterstock / shuttersv

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26 Kommentare zu: “Staat und Nation an der Klippe der „Schöpferischen Zerstörung“? | Von Hermann Ploppa

  1. Sehr schöner Standpunkt! Ich sehe Bismarck jedoch als Historiker nicht so. Frankreich wollte den Krieg, nicht Preußen. Ich sehe Bismarck nicht als Vorbereiter neoliberaler Strukturen.
    Zudem: Hayek war kein Marktradikaler, sondern hat die Wichtigkeit des Nationalstaates für die Marktwirtschaft anerkannt.
    Ansonsten ein sehr schöner Text!

    • Glückwunsch zum falschen Gegensatzpaar. Versuchs mal damit: der Staat ist wichtig damit man ihn ins Badezimmer schleppen, und dort ersäufen kann.

  2. Der Staat ist seine Währung. Politik und Moral sind irrelavante Einflussgrößen. Die Entwicklung einer Kultur wird durch Intelligenz vorangetrieben. Dieser Faktor ist einer Zinsgeldökonmie (ZGÖ), die kurz vor ihrem Kollaps steht, fast nicht mehr vorhanden. In der „hohen“ Politik und bei den Mächtigen (in einer ZGÖ die wenigen Zinsgewinner) sogar negativ (Verblödung).
    Entweder wird die deutsche Volkswirtschaft eine wirkliche Währung, nämlich und ausschließlich umlaufgesichertes Geld verwenden oder sie wird nicht mehr sein. Wenn sich das entschieden hat, kann man dann überflüssige politische Fragen nach Staat und Nation immer noch stellen, wenn man wirklich nichts besseres zu tun hat.
    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2020/05/information-fuer-anfaenger.html

    • "Der Staat ist seine Währung. Politik… ist irrelevant.."
      Welche Rolle spielen in Ihrem System die Menschen auf dem Staatsterritorium?

  3. Top – wie fast immer 😁

    Ja, wir "dürfen" murmeln, Sachen wie "Apage Satanas". Persönlich würde ich die Formel erweitern auf "Apage Satanas Culus",
    hoffe dies war erinnerlich noch treffend. Ändert es wirklich etwas ausser meiner eigenen Wahrnehmung? Dies darf bezweifelt werden.
    Wir "dürfen" Alles, fast Alles – ist klar, durchdacht, analysiert, auf den punkt gebracht. Auch der Weg aus dem Unterdrückungsterror geistesgestörter Lebenszeitpsychopathen liegt klar vor uns. Vor "UNS"!
    Doch was ist mit dem Rest der Bevölkerung ohne die es kein "UNS" geben wird?

    Die nächsten Gedanken sollten sich nicht nur, sie müssen sich damit befassen diese Leute zu erreichen. Wie kann der durchschnittlich dumme, ängstlich – feige, desinteressierte und fehlinformierte Bundesmichel dazu gebracht werden zu begreifen, zu verinnerlichen, dass er grade durch Untätigkeit das zukünftige, bisher eher bequeme Leben für sich und seine Familie, in die Hände von skrupellosen kriminellen Psychopathen legt?
    Dann ist um mit lustig – definitiv.
    Der Begin des geplanten Langzeitterrors scheint schon an allen Ecken durch, doch Michel vermag dies offensichtlich nicht zu erkennen, einmal abgesehen von den Feigheits – Michels die dies zwar erkennen, doch nicht das Rückgrat aufbringen zu handeln.

    Ich denke für ALLE VERFÜGBAREN KRÄFTE, wäre es jetzt das erste Gebot genau darüber nachzudenken, sonst werden wir schöne und real – sachliche Artikel wie vorliegend bald nicht mehr lesen können.

  4. Laut Buckminster Fuller lohnt es sich nicht, gegen ein bestehendes System zu kämpfen. Man baut parallel ein besseres und es erledigt sich von selbst. Vielleicht mag sich der eine oder andere mal Wirkraft anschauen? www.wirkraft.org

    • Erinnert mich an die Weisheit, dass Kritik in ihrer besten Konstruktivität etwas Besseres beschreibt, aufzeigt, wie das Problem zu lösen sei. Als Beispiel drängen sich geradezu die Entwicklungs-Prozesse in und um China und die Abwicklungs-Prozesse in und um die JewSA zu betrachten auf.
      Recht hat er, der Buckminster Fuller.

  5. Hallo,

    schönen Sonntag @ all 😁

    Ganz kurz, wenn auch nicht themabasiert, möchte ich in diesen kranken Zeiten nochmals kurz einen Hinweis geben, grade
    auch für Neuzugänge oder Sonntagsleser.
    Wer werden zielgerichtet manipuliert und unter Druck gebracht, vorsätzlich, kriminell und unverantwortlich.
    Eine Maschinerie, gesteuert von schwer gestörten Psychopathen, wurde auf die Bevölkerungen dieses Planeten losgelassen.
    Wer wissen möchte welche Gesamtzusammenhänge hier mutmaßlich existent, wer wissen möchte wie manipuliert wird, wer wissen möchte welche Hintergründe und Verknüpfungen hier bestehen, wer wissen möchte welche Zielsetzungen sich im Focus befinden, dem möchte ich das Video von David Icke aus 2020 empfehlen. Ca. 10 Millionen Aufrufe auf You Tube bis zur Löschung. 01:50 Min. – Aufklärung die zum Weiterdenken führt.
    Themenschwerpunkte Corona/Covid 19 Manipulation, 5 G, Bargeldabschaffung, Zwangsimpfungen/Gates(Laufbursche).

    Tatsächlich ein MUSS zur persönlichen Weiterentwicklung, genau wie KenFM!
    Hier die Links zum Download, bitte zieht es auf die TV – Geräte, seht es euch in Ruhe an, denkt über das Gesagte nach und bildet eine eigene Meinung aus, erweitert die Denkansätze:

    1. https://www.bitchute.com/video/oXxH2dWZmH6z/
    2. https://dein.tube/watch/RULNcoif15PyPvR
    3. https://ms-my.facebook.com/lernedazu/videos/london-real-deutsch-sensationelles-interview-mit-david-icke-%C3%BCber7-mio-zuschauer-/257197508675111/?__so__=permalink&__rv__=related_videos
    4. http://bewusst.tv/david-icke-bei-london-real-deutsch/

    Nicht aufgeben – durchziehen! 👀✔

  6. Ein GROßARTIGER Beitrag! Nur ein bischen mehr von analytisch strengen Argumentation benötig er freilich. Etwa so:

    "Das weitere Argument gegen die Globalisierung ist … Es gilt bekanntlich für alles was es gibt, dass ein gut funktionierendes System irgendwann aufhört zu funktionieren, wenn es immer weiter linear expandiert. Das hat man zuerst praktisch erfahren. Schon vor vier Jahrhunderten stellte Galilei fest, dass, wenn wir Schiffe, Paläste oder Tempel von gewaltiger Größe bauen wollten, ihre Rahmen, Balken und Gurte nicht mehr zusammenhalten würden. Dasselbe gilt offensichtlich auch für die Aufbauweise des ganzen Universums. Bekanntlich kann ein Atom nicht beliebig groß sein. Vergrößert sich die Zahl seiner Nukleonen, wird es zunehmend unstabiler, so dass die Atome, die mehr Nukleonen als Uran haben (238), auf der Erde nur als künstliche Produkte bekannt sind, die in kürzester Zeit zerfallen. Auch chemische Moleküle kann man nicht beliebig – wie es auf Grund ihrer chemischen Valenz vorstellbar wäre – immer weiter ausbauen. Der Makrokosmos hat auch eine verschachtelte Struktur und nicht anders ist es mit lebendigen Systemen. Kein Baum und kein Tier kann über eine bestimmte Größe hinaus wachsen, so der Biologe D. W. Thomson (On Growth and Form). Die allgemeine Erklärung, warum ein funktionsfähiges reales System nicht so wachsen kann, dass es nur mengenmäßig immer größer wird, ist nicht schwierig. Vergrößert ein System die Zahl seiner Elemente, so wächst überproportional die Zahl seiner Interaktionen und Vernetzungen; dadurch wird es zunehmend instabil und gegenüber äußeren Störungen verwundbar. Deshalb verlangt die Stabilität des Systems immer Bildung einer verschachtelten Struktur von relativ autonomen Subsystemen. Ein stabiles System setzt immer eine Struktur voraus, deren Interaktionen zwischen seinen Elementen mannigfaltig und intensiv sind; die Zahl der Interaktionen nach außen darf dagegen nur beschränkt und ihr Einfluss auf das Ganze nicht übermäßig stark sein. In solchen relativ autonomen Subsystemen würden auch Regelungen gut funktionieren."

    Was das Abendland zerstört, ist die unvorstellbare Dummheit des Neolibralismus, der als fundamental böse Ideologie sich sogar als der Weisheit letzter Schluss darstellt.

    Mr. Phelps, wie viel Idiotie darf sich die neoliberale „Wissenschaft“ leisten?
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    http://marktwirtschaft-neu-denken.de/Aufbau/ps/20w/ps20w.php?tbch=ps&ordner=20w&auslese=psH120&schp=2020

  7. Ja, aber auch v.a. sich den Begriff des Globalen nicht klauen und madig machen lassen.
    Der neoliberale, gerade in letztem verzweifeltem Versuch einzubetonieren versuchte uniforme, abstrakte und letztlich doch zentralistisch-finanzfaschistoide Globalismus hat sich schon als ein Bankrottsystem erwiesen und erübrigt.
    Das Globale kann nur mit und durch Eigenheiten bestehen, in einem sozial-rechtsstaatlich-republikanischen Gesellschaftsmodell, um Bestand zu haben und überhaupt um zur Welt zu kommen.
    In diesem Sinne können die Nachkriegsdeutschen durchaus selbstbewusst global „Im „deutschen“ Wesen wird die Welt genesen“-mäßig und ohne Angst vor Nationalismus auftreten.
    Darauf wartet die Welt! Der andere Globalismus ist ein Kartenhaus, das jetzt schon brennt und die ökonomischen, sozialen und politischen Modelle seiner Betreiber sind Modelle des kosmisch-politischen Unvermögens und Versagens.
    Also auf! Das wäre gut, wenn das die neue politische Bewegung begriffe..
    Das Ganze ist der Ruf zur Einrichtung der Welt.
    In dieser kommt dann auch jede Gegend zu ihrer und in ihre wahre Geltung. Und dieses zusammen schafft eine gute Welt, in der es sich zu leben lohnt.

  8. Lieber Herr Ploppa
    Ihren Artikel habe ich nicht zu Ende gelesen, habe den Inhalt nicht erfasst und kann mir auch keine Meinung dazu bilden. Nur: Weder hat Ludwig der XIV. mit gutem Grund jemals den Satz: „L‘ état c‘est moi.“ ausgesprochen, noch war Ludwig der XVI. sein Enkel. Mit mehr Genauigkeit laden mich Texte mehr zum Lesen ein und wenn die Details stimmen, erscheinen sie mir glaubwürdiger.

  9. Lieber Hermann Ploppa,

    schöner Text einer kurzen Herleitung der Geschichte zur heutigen Situation. Es kann einem angst und bange werden, dass wir inzwischen wieder die gleichen Forderungen haben müssen, wie seinerzeit die Linksrheinischen im 19. Jahrhundert.

    Nur ein Wort hat mich gestört. Der Begriff "aufoktroyiert" ist sozusagen doppelt gemoppelt, ein Pleonasmus, denn "oktryiert" bedeutet bereits "aufzwingen, aufdrängen….", so dass die Vorsilbe "auf" hier wegfallen kann.

    Nichts für ungut,
    beste Grüße
    Ines

  10. 1870-1900 war übrigens die Pinke Zeit. (Die Männerfarbe war Pink/Rosa).
    Etwa 1920-1960 wechselte sie zu Blau.
    Dann kam Golden, Violett (Hippie), Silbern (Technik)
    Schwarz (Terror). Jetzt folgt durch silberne Sprache, die Bronzezeit,
    die mit Rot (Leidenschaft),
    durch den "blauen Adel" (Wissen),
    in Rotgold umgewandelt werden kann.
    Oder mit Grün das für Leben, Lüge steht,
    in Violett und Schwarz. (Schwarz ist auch die Eisenzeit)
    Über die "Fantasie Traumzeit" (Regenbogen),
    wird Rotgold zum goldenen Zeitalter.
    Magie ist Rot, Mathe Orange!

  11. Als Dank für diesen Hoffnungschimmer, ein kleiner Auszug meines Buches:

    Die 5 Elemente Lehre der Chinesen, handelt von den Elementen: Feuer (Rot), Erde (Schwarz), Metall (Silber, Gold), Wasser (Blau) und Holz (Weiß, Grün).

    [Nach dem politischen Philosophen der kriegführenden Staaten, Zou Yan, besitzt jedes der fünf Elemente eine personifizierte "Tugend", die auf das
    vorherbestimmte Schicksal einer Dynastie hinweist; dementsprechend weist die zyklische Folge der Elemente auch auf dynastische Übergänge hin.
    Zou Yan behauptet, dass das Mandat des Himmels die Legitimität einer Dynastie sanktioniert, indem er selbst manifestierende verheißungsvolle Zeichen
    in der rituellen Farbe (gelb, blau, weiß, rot und schwarz) sendet, die dem Element der neuen Dynastie (Erde, Holz, Metall, Feuer und Wasser) gilt.
    Seit der Qin-Dynastie beriefen sich die meisten chinesischen Dynastien auf die Theorie der Fünf Elemente, um ihre Herrschaft zu legitimieren.]
    [Quelle: Wikipedia]

    Holz und Metall stehen hierbei für die Luft, (den Geist). In einem Rad bedeutet das: Blau (Wissen), wird zur Weißheit und anschleißend
    zur Leidenschaft (Rot). Danach geht es über zu Schwarz (Körper, Erdenken) und wird zu Silber (Weißheit über Zeit, Sprache).
    Daraus entsteht Gold (Neugier).
    Wasser steht für Wissen und Schmerz durch Erde und Zeit. Durch die Leidenschaft des Feuers wird auch zerstörerisch Wissen erzeugt.
    Holz der Geist und Verstand nährt das Feuer.
    Durch Erdenken (Fantasie: Die bunte Farbe die Schwarz beeinflusst Rot zu senden,
    sowie sie Blau beeinflusst Weiß zu senden)
    und Nachdenken (Schwarz). Rot und Blau senden Violett (Habgier und Traum).
    Durch Schwarz (Tod und Leid), wird die Erde der Körper, neugierig auf Silber und Gold, (Materieller und Geistiger Reichtum).
    Der Geist (Weiß), formt den Körper (Schwarz).
    Der Körper erhält Informationen aus Silber und Gold (Hals und Wurzelchakra).
    Er verwandelt es in Glaube (Gold) und Wissen (Blau). Der Glaube beeinflusst den Geist.
    Das Wissen (Bei Fülle das Sakralchakra), (Geburtschakra) verwandelt sich mithilfe der Luft und des Lebens (Grün),
    (Das Herzchakra)
    in Magie und Mathe (Rot und Orange), (Das Solarplexuschakra)

    Magie beeinflusst den Körper, Mathe den Geist (das Stirnchakra und die Betrachtungsweiße), (Licht) und die Umgebung (Orange), (Licht und Dunkelheit werden zum Kronenchakra).
    Licht ändert mit Hilfe der anderen Farben das Orange zum Traum der Habgier, (Rot und Blau ist Violet),
    Oder zu Spiritualität (Golden).
    Dazu muss Rot und Blau sich erst zu Schwarz und mit Hilfe von Weiß zu Silber mischen.
    Die Leidenschaft kann es zu Rotgold (Juwel), (Bronzezeit) oder Pink (Fluch(t) und Panik), (Silberzeit und Eisenzeit) mischen.
    Pink steht für die unbewusste Liebe zur Mathematik, Rotgold für die bewusste Liebe aus Leidenschaft zur Magie.

    Die Neugier bestimmt die Fantasie der Goldenen Zeit.
    Die Habgier den Traum und Alptraum. Das Kronenchakra kann Violett oder Golden sein.
    Die Umgebung kann durch Orange Archaisch oder Orchaisch werden.
    Ar=Denken an sich. Or=Hören (Auf Andere oder die innere Stimme).
    Die Architektur der Statik in unseren Köpfen, beeinflusst unseren Creationismus der Kreativität.
    Die Kreativität erschafft die Spiritualität um die Statik aufzulösen.
    Seele erschafft den Geist, der den Körper formt.

  12. "Ihre Forderungen: Demokratie, Rede- und Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit."

    Ist es nicht sehr befremdlich, das Menschen dies von Menschen überhaupt fordern müssen?
    Oder was knechtet uns? Böse Außerirdische? Wobei ich nicht glaube, das die so bekloppt wären.

  13. Und an alle Netflix Nutzer, ein kleiner Verweis auf die Serie: The Collapse

    Oder wie sie auch im französichen genannt wird: L´effondrement

    Da geht es in 12 Folgen darum, was direkt nach einem Wirtschaffstzusammenbruch passieren würde,
    aus der Sicht von 12 verschiedenen Familien.
    Die letzte Folge geht um die Sichtweise einer interessanten Truppe.

  14. Treffender kann man es gar nicht mehr formulieren. DAS beschreibt genau den roten Faden in der Geschichte der hoffentlich auch noch so jedem sturen alten Esel die Augen öffnen sollte. Damit sind natürlich auch die jungen Esel gemeint.
    Entschuldigt meine Wortwahl aber treffender lässt es methaphorisch nicht beschreiben.
    Es gibt natürlich auch viele mit Scheuklappen darunter, sowie Gänse, Schafe und Rinder.
    Die Vögel sind zum Teil die echten Arbeitslosen. Wer nicht arbeiten muss (Millionäre eingeschlossen), wird sein Leben zum Teil mehr genießen können, als jeder nicht freiberufliche, arbeitende Mensch. Jetzt und vorallem in naher Zukunft!

    Der Text müsste einfach überall in den Nachrichten laufen. Die Schrift ist eines Emmanuel Joseph Sieyès würdig!

    An alle die noch das Geld dafür haben, verteilt Flugblätter!

    • Verschwörungsanalytiker Sie haben recht, dieser Text ist exemplarisch und gehört an Alle verteilt. Doch, werden sie es lesen und verstehen wollen?

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