STANDPUNKTE • Bundesregierung wusste offenbar schon im März, dass Gefahr übertrieben dargestellt wurde

Die Covid-19-Welle ist so gut wie beendet. Vorliegende Daten zeigen, dass die Welle in Deutschland und Schweden nahezu gleich verlief. Durch eine starke Ausweitung der Testaktivität entstand zu Beginn der falsche Eindruck einer enormen Dynamik. Die Lockdown-Maßnahmen waren unsinnig – sie begannen, als die Welle von selbst zurückging. Eine juristische Aufarbeitung der Vorgänge ist dringend geboten.

Ein Standpunkt von Dirk Gintzel

Aus den Tagesberichten des Robert Koch-Instituts (RKI) lassen sich wichtige Schlüsse ziehen. In der vorliegenden Arbeit soll dies unter anderem anhand von Grafiken nachvollziehbar gemacht werden. Einleitend ein paar Worte zur Methodik: Die grundlegende Idee dieser Analyse beruht darauf, dass das Verhältnis von Infizierten zu Toten nach der Zählung des RKI konstant sein sollte und man ausgehend von der Zahl der täglichen Todesfälle den Verlauf der Epidemie verlässlicher darstellen kann, als anhand der Zahl der positiv Getesteten.

Prof. Streeck hat in seiner Heinsberg-Studie angegeben, dass 0,37% der Infizierten gemäß RKI-Zählung mit Covid-19 gestorben sind. Diese Prozentrate wird auch als „infection fatality rate“ (IFR) bezeichnet. Wie groß die IFR tatsächlich ist, spielt bei dieser Betrachtung keine Rolle, weil hier mit den RKI-Zahlen der Covid-19-Todesfälle gearbeitet wird.

Die durchschnittliche Zeit von der Infektion bis zum Tod eines Covid-19-Patienten beträgt 23 Tage. Multipliziert man die Zahl der Toten an einem Tag mit 270 (=1/0,0037) ergibt das ungefähr die Anzahl der Menschen, die sich 23 Tage zuvor infiziert haben. Zu den 23 Tagen kommt ein durchschnittlicher Meldeverzug von mind. 3 Tagen, auf den weiter unten eingegangen wird.

Auf diese Weise kann die Covid-19-Welle wesentlich genauer geschätzt werden, als dies mit der Zahl der positiv Getesteten möglich wäre. Dies wird im Folgenden gezeigt. Erstmals erhält man dadurch auch eine gute Schätzung der tatsächlich Infizierten. Dies erlaubt auch einen Blick (ab 9. Februar) auf den Beginn der Welle, bevor in größerem Maße getestet wurde. Es lassen sich außerdem eine Reihe weiterer Schlüsse ziehen.

Die blaue Kurve ist, wie oben beschrieben, die Zahl der Toten (laut den RKI-Lageberichten), multipliziert mit 270 und zeitverschoben um 26 Tage. Sie enthält eine Störung im 7-Tage-Rhythmus, da offensichtlich Meldungen vom Wochenende später nachgeholt werden. Weiterhin ist anzunehmen, dass der Mittelwert der Krankheitsdauer bis zum Tod eine Standardabweichung von einigen Tagen hat. Die rote Kurve ist das 7-Tage-Mittel der blauen Kurve (270 * Summe der 23-29 Tage später laut RKI-Bericht Gestorbenen/7), wodurch die Störung durch das Wochenende numerisch beseitigt wird.

Derzeit (4. Mai) kann so der Mittelwert bis zum 5. April berechnet werden. Dieser Wert liegt offensichtlich bereits deutlich hinter dem Maximum der täglichen Neuinfektionen.
Dieses Maximum liegt am 21. März bei ca. 61.000 Neuinfektionen pro Tag. Dies passt gut zur RKI-Schätzung, wonach seit dem 21. März die Reproduktionszahl bei 1 bzw. darunter liegt. Seit dem Erreichen des Maximums am 21. März liegt R bei 1 oder darunter. Dies stimmt mit den RKI-Angaben überein.

Das RKI selbst gibt an, dass es Meldeverzögerungen von einigen Tagen gibt, was an den Wochenenden auch offensichtlich ist. Ein Tag ergibt sich allein dadurch, dass die Zahlen aus den Berichten bereits den ganzen Tag schon im RKI-Dashboard dargestellt werden. Die aufgezählten Todesfälle können sich also nicht am Berichtstag ereignet haben. Zudem gibt es eine Meldekette über die Gesundheitsämter. Vor der Meldung muss zum Teil auf Tests gewartet werden, außerdem werden am Wochenende ohnehin deutlich weniger Fälle gemeldet. Der durchschnittliche Meldeverzug ist mit 3 Tage vorsichtig geschätzt.

Schweden hingegen führt die Toten, anders als Deutschland, in seiner Statistik geordnet nach dem Sterbedatum, weshalb die schwedische Statistik zum Beispiel auch von den Daten der Johns Hopkins University abweicht. Der Vorteil für Johns-Hopkins und das RKI ist, dass die Tagesberichte nicht mehr geändert werden müssen. Dies geht allerdings auf Kosten der Transparenz. Wie sich weiter unten zeigen wird, ist dies gerade bei Covid-19 ein wichtiges Thema.

Überprüfung der Methode und Vergleich mit Schweden

Die staatlichen Daten der Covid-19-Toten in Schweden stehen zum Download zur Verfügung. Auf diese Daten wurde zum Vergleich der selbe Algorithmus angewandt. Allerdings beziehen sich die Daten, wie bereits erwähnt, auf den Todestag (Verschiebung = 23 Tage). Abbildung 2 zeigt, die Anzahl der Neuinfizierten pro Tag in Schweden und Deutschland. Zum besseren Vergleich wurden beide Kurven so normiert, dass ihr Maximum den Wert 100% hat.

Der Vergleich ist erstaunlich. Es gibt praktisch keine Zeitverschiebung in der Welle, die Kurven sind fast deckungsgleich. In Schweden und in Deutschland beginnt die Covid-19- Welle zeitgleich und mit identischen Steigungen. In beiden Ländern liegt das Maximum auf dem 21. März. Der etwas stärkere Abfall der Kurve zum Schluss in Schweden hängt auch damit zusammen, dass für diese Tage noch Nachmeldungen zu erwarten sind, wie weiter unter erläutert wird. Die deutsche Kurve hat eine auffällige Delle einige Tage vor dem Maximum. Die Untersuchung der Rohdaten (siehe Abbildung 1 und 3) zeigt, dass diese Delle durch das Osterwochenende verursacht wurde.

Über mehrere Tage wurden insgesamt ca. 120 Todesfälle mehr verspätet gemeldet, als sonst an Wochenenden. Der 7-Tage-Mittelwert funktioniert nur, wenn die Wochenenden vergleichbare Meldeausfälle haben. Die Ursache ist eindeutig und der Datenfehler leicht zu korrigieren, indem von 15. bis 17. April jeweils 40 verspätet gemeldete Todesfälle um drei Tage auf das Osterwochenende zurückverlegt werden. Die Daten werden entsprechend korrigiert, damit für die Analyse die bestmögliche Schätzung zur Verfügung steht. Die Korrektur ist allerdings so minimal, dass sich auch so dieselben Schlüsse ergeben würden. Die schwedischen Daten werden ebenfalls korrigiert. Obwohl die Daten auf den Todestag genau in die Statistik eingehen, gibt es einige Wochen lang Nachmeldungen.

So sind zum Beispiel 3 Tage nach dem Todestag im Schnitt erst 60 % der Meldungen eingegangen (siehe Tabelle). Die noch zu erwartenden Meldungen, dies betrifft nur die letzten Werte, wurden gemäß Tabelle ergänzt. Mit diesen Korrekturen ändert sich Abbildung 2 wie folgt:

Ein hilfreicher Einfluss des Lockdowns sowie der Schul- und Kitaschließungen – dies gab es in der Form in Schweden nicht – ist beim besten Willen nicht zu erkennen. Die in der Presse immer wieder zu findende „Explosion“ der schwedischen Sterbezahlen ist ebenfalls nicht zu erkennen. Es ergeben sich deckungsgleiche symmetrische Kurven, die am 6. April beide auf 50 % des Maximums abgesunken sind. R beträgt zu diesem Zeitpunkt ca. 0,78.

Zu ähnlichen Erkenntnissen gelangte auch der israelische Mathematiker und Ex-General Isaac Ben-Israel:

„Ein ähnliches Muster – mit raschem Anstieg der Infektionen bis zu einem Höchststand in der sechsten Woche und Rückgang ab der achten Woche – ist überall zu beobachten, unabhängig von den politischen Maßnahmen.“

Folgende Fehler wären denkbar:

  • Einige Veröffentlichungen legen nahe, dass es RKI-Meldungen gibt, die viele Wochen verspätet eintreffen. Dies würde dazu führen, dass die Form der Welle deformiert wird. Sie würde insbesondere gegen Ende in die Länge gezogen. Beispiel: Wenn aus der Woche des Maximums 1 % der Meldungen verschoben würde auf einen Zeitraum, in dem die Aktivität bis auf 1 % des Maximums abgefallen ist, so würde dieser Wert scheinbar verdoppelt. Solange die Werte groß sind (>30 % des Maximums) fallen diese Effekte allerdings kaum ins Gewicht. Wie groß dieser Effekt ist, wird sich in den letzten Tagen der Welle, die Ende Mai errechnet werden kann, durch den Vergleich mit Schweden zeigen.
  • Die Schätzung eines IFR von 0,37 % bezogen auf die wohl zu große RKI-Zahl der Covid-19-Toten erscheint realistisch. Sollte sie zwischen 0,1 % und 1 % liegen, würde sich die Zahl der Infizierten maximal um den Faktor 3 vergrößern oder verkleinern, wodurch sich die Aussagen der Analyse nicht ändern. Es wird von einem konstanten Faktor ausgegangen, wobei nicht so entscheidend ist, welchen Wert er hat.

Keine der im folgenden gemachten Aussagen werden durch diese denkbaren Fehler in Frage gestellt. (Stand der Daten: 4. Mai, 14 Uhr)

Die schwarze Kurve in Abbildung 5 zeigt die Anzahl der infektiösen Menschen. Dem RKI zufolge sind dies insbesondere Patienten zwischen Tag 3 und 7 (jeweils einschließlich) nach der Infektion. Sicherlich gibt es auch viele zusätzliche Fälle, die Zahl soll hier aber nach unten abgeschätzt werden. Die grüne Kurve zeigt die sicher Genesenen, bei denen die Infektion länger als 14 Tage zurückliegt. Die Zahl der schweren Komplikationen und der Toten wird nicht dargestellt, weil sie unterhalb der Strichdicke liegt. Die rote Kurve ist die Anzahl der Neuinfizierten pro Tag aus Abbildung 4.

Die Entwicklung der Covid-19-Welle zeigt, dass spätestens nach der ersten März-Woche ein Wendepunkt liegt und die Kurven wieder abflachen. Von exponentiellem Wachstum kann nach Anfang März keine Rede mehr sein. Wäre dies doch der Fall gewesen, müsste es sich in der Zahl der Toten spiegeln. Dies ist nicht zu sehen.

Es wäre mit repräsentativen Tests, die RKI-Chef Lothar Wieler noch am 3. April als „nicht zielführend“ bezeichnet hat, von Anfang März bis zum Lockdown erkennbar gewesen, dass die Covid-19-Welle bereits ohne jede Einschränkungen für die Bevölkerung deutlich abflacht und vor dem Höhepunkt steht.

Zu dieser Zeit waren zwischen 100.000 und 800.000 Menschen in Deutschland aktuell infiziert. Dieses Geschehen haben die veröffentlichten RKI-Zahlen in keiner Weise abgebildet. Ebenfalls hätte so schon vor dem Lockdown geklärt werden können, dass das Gesundheitssystem keinesfalls gefährdet war. Schweden und Weißrussland haben anschließend dafür den Beweis angetreten.

Auswirkung der Testaktivität

Die Tests konnten, wie Abbildung 6 zeigt, aus dem um 2 Größenordnungen größeren Pool der infektiösen Menschen schöpfen. Eine Vervielfachung der Tests hat entsprechend auch zu einer Vervielfachung der positiv Getesteten geführt. Dies ist ein wesentlicher Kritikpunkt und er ist, wie sich hier zeigt, völlig berechtigt.

Die rote und die blaue Kurve sind nur schwach korreliert und unterscheiden sich um mindestens eine Größenordnung. Die blaue Kurve hängt vor allen von der Testaktivität und damit der Zahl der wöchentlichen Tests und dem Wochentag ab. Ihr ist weiterhin zu entnehmen, dass es seit Ende März ständig weniger positive Covid-19-Tests gibt, denn trotz Steigerung der Testaktivität, nimmt ab diesen Zeitpunkt die Zahl der infektiösen Menschen stark ab. Unklar ist allerdings die Auswahl der Getesteten, die sicherlich einen großen Einfluss hat. Aus der blauen Kurve weitere Aussagen über die Steigung der roten Kurve zu machen ist nicht möglich. Die blaue Kurve hängt eher von der schwarzen Kurve ab (der Zahl der Infektiösen), wenn auch nur sehr schwach.

Abbildung 7 zeigt die Wahrscheinlichkeit für einen infektiösen Menschen, durch einen Test gefunden zu werden. Hier wurde für jeden Tag die Anzahl der positiv getesteten durch die Anzahl der infektiösen Menschen geteilt. Die Wahrscheinlichkeit steigt von 0 am 1. März bis ca. 2,6 % Anfang April.

Dies zeigt, dass die Testaktivität wesentlich stärker zunahm als Covid-19.

Die Ausweitung der Tests ist vernünftig, allerdings darf dann nicht mit der Zahl der positiv Getesteten und deren Zunahme als wesentlichem Argument gearbeitet werden ohne genau dies zu betonen. Das so entstehende Bild ist offensichtlich verfälschend.

Auf diese Weise wird die Grafik in Abbildung 8 deutlich deformiert. Die Kurve steigt viel schneller an und fällt flacher ab, als dies tatsächlich der Fall ist. Wie Abbildung 4 zeigt, ist das Maximum deutlich klarer gekennzeichnet und die Kurve insgesamt wesentlich symmetrischer zum Maximum, als dies das Diagramm aus dem RKI-Dashboard (Abbildung 8) nahelegt. Man könnte auch sagen, dass das Ende der auslaufenden Welle wie mit einer Lupe vergrößert wird. Trotz enorm ausgeweiteter Testaktivität finden sich Anfang Mai allerdings kaum mehr Neufälle. Die Welle ist vorbei.

Das steile Ansteigen und das langsame Abflachen, beides offensichtlich Test-Artefakte, wurden jeweils vom RKI und der Politik als Problem identifiziert und führten zu folgenschweren Maßnahmen.

Prinzipiell hätte hier durch Steuerung der Testaktivität jeder beliebige Verlauf modelliert werden können, da zu jedem Zeitpunkt eine sehr große Reserve (siehe Abbildung 6) an infektiösen Menschen zur Verfügung stand. Ende April gehen allerdings scheinbar die verfügbaren Virusträger aus.

Ergänzende Anmerkung zur Grafik: Wie in dieser RKI-Tabelle zu sehen, entnommen aus dem Lagebericht der Behörde vom 29. April, hat sich das RKI bei der Testanzahl zudem um einen Wert von 120.000 „verrechnet“, wie man fünf Tage später einräumte.

Dass eine Analyse der Reproduktionszahl R, abgeleitet aus der Veränderung der positiven Tests, zu keinem sinnvollen Ergebnis führen kann, dürfte jetzt einleuchten. Da dies aber von der Politik als entscheidendes Instrument verwendet wird, wird darauf im Folgenden ausführlich eingegangen.

R ist beliebig über die Testaktivität steuerbar. Wird mehr getestet, steigt R und umgekehrt.

Die Reproduktionszahl R

Wie bereits festgestellt, lag R um den 21. März bei 1. Dies ist am Maximum der Neuinfektionen pro Tag auch zu erwarten. Vergleicht man die täglichen Neuinfektionen mit der Zahl der täglich neu positiv Getesteten, so muss man feststellen, dass diese Werte nur sehr schwach korreliert sind. Aus der Zahl der positiven Tests gar den R-Wert tagesaktuell noch dazu mit einem so engen Vertrauensintervall zu bestimmen, wie unten angegeben, ist völlig ausgeschlossen, wie zuvor gezeigt wurde. Selbst aus der wesentlich aussagekräftigeren Kurve der Neuinfizierten (Abbildung 4) ergeben sich nur die folgenden Informationen:

  • Der R-Wert verändert sich nur langsam.
  • Um den 21. März liegt R bei 1.
  • Vom 6. März bis 6. April fällt R gleichmäßig von ca. 1,5 auf etwa 0,78.

Dies wurde als Korrekturvorschlag in das folgende RKI-Diagramm eingetragen.

Die vom RKI angegebene enorme Dynamik ist erstaunlich, da sich innerhalb weniger Tage das Verhalten der Covid-19-Welle stark geändert haben müsste. Das ist an Hand der Zahlen der Gestorbenen in keiner Weise nachvollziehbar, denn im gesamten Zeitraum verkleinert sich die Steigung monoton. Die Nowcast-Schätzung des RKI kann nicht stimmen und beruht auf der Zahl der positiv Getesteten, die wenig Information über den Infektionsverlauf enthält, wie oben gezeigt wurde. Man kann auch mit den besten statistischen Methoden keine Aussagen machen, wenn die gesuchte Information in den Rohdaten überhaupt nicht enthalten ist.

Das Testverhalten des RKI (erst wenig, dann permanent eskalierend) bringt eine scheinbare Dynamik in die Zahlen, wenn nur die Zahl der positiv Getesteten betrachtet wird. Dies wurde nach Aussage des RKI selbst nicht korrigiert. Solange sich das alles aber in der Zahl der Toten nicht widerspiegelt, handelt es sich offensichtlich um Testeffekte und nicht um eine Eigenschaft der Covid-19-Welle. Die Zahl der Neuinfizierten hat einen Wendepunkt am 4. März. Es gab zu dieser Zeit und auch danach kein exponentielles Wachstum mehr.

Zitat aus dem Epidemiologischen Bulletin des RKI 17/2020 S. 15:

„Die R-Schätzung ergibt für Anfang März Werte im Bereich von R = 3, die danach absinken, und sich etwa seit dem 22. März um R = 1 stabilisieren (s. Abb. 4). Am 9. April lag der Wert von R bei 0,9 (95 %-PI: 0,8 – 1,1). Unter Anderem die Einführung des bundesweit umfangreichen Kontaktverbots führte dazu, dass die Reproduktionszahl auf einem Niveau unter 1/nahe 1 gehalten werden konnte. Gelingt das dauerhafte Niedrighalten der Reproduktionszahl unter 1 nicht, so setzt sich der anfängliche exponentielle Anstieg wieder fort.“

Der Vergleich mit der Schweiz (siehe Abbildung 9) zeigt, dass sich dort aus völlig anderen Daten „rein zufällig“ der fast identische Verlauf des R-Wertes ergibt, der nahezu wortgleich interpretiert wird, jeweils nach dem Motto: „Unsere Maßnahmen haben den exponentiellen Verlauf gestoppt, aber es bleibt gefährlich.“ Das vermittelt den Eindruck, das Diagramm sei auf Absprache konzipiert und politisch motiviert. Eine Korrelation mit dem Verlauf der Covid-19-Welle ist nicht zu erkennen und kann auf Basis der Tests auch nicht seriös konstruiert werden.

Die Überschreitung des Maximums der Neuinfektionen um den 21. März ist die einzige sichere Information, die dem R-Wert-Diagramm des RKI zu entnehmen ist. Weiterhin muss dem RKI klar gewesen sein, dass die scheinbare Dynamik in den Tagen zuvor durch die Ausweitung der Tests induziert wurde, ohne die es keinen weiteren Anstieg mehr gab.

Das heißt: RKI und Bundesregierung haben zum Zeitpunkt des Lockdowns wissen müssen, dass keine gravierende Gefahr bestand, weil die Zahl der Neuinfektionen bereits rückläufig war und keinesfalls „exponentiell wuchs“.

Eine zweite Welle?

Zunächst muss festgestellt werden, dass die prognostizierte erste Welle mit vielen Millionen Toten nicht stattgefunden hat, völlig unabhängig davon, ob überhaupt Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Diese haben sich als ineffektiv und unnötig erwiesen. Weiterhin muss gefragt werden, warum sich die erste Welle seit März europaweit von allein abgeschwächt hat und innerhalb eines Monats vollständig verschwunden ist.

Dafür sind zwei Gründe denkbar:

  • das jahreszeitlich normale Verschwinden von Corona-Viren, die grundsätzlich von
    Mai bis einschließlich November keine Rolle spielen
  • eine inzwischen ausreichende Immunität in der Bevölkerung

(Es darf in diesem Zusammenhang gefragt werden, warum Apotheken mit 30.000 € Strafe bedroht sind, falls sie es wagen, Antikörpertests zu verkaufen.)

Egal welcher Grund zum Verschwinden der erste Welle führte, kann in beiden Fällen eine zweite Welle vor Dezember ausgeschlossen werden. Sollte sie dann tatsächlich auftreten, kann sie wegen der nun gestiegenen Immunität nur schwächer ausfallen. In keinem Fall werden irgendwelche Gegenmaßnahmen notwendig, die bereits bei der ersten Welle schon unsinnig waren. Am Ende werden nach RKI-Zählweise etwa 7.500 Tote in Deutschland zu beklagen sein. Die Obduktionen aus Hamburg sowie Auswertungen aus Italien legen allerdings nahe, dass diese Zahlen überhöht sind.

Sollte eine zweite Welle tatsächlich kommen, stellt sie keine gravierende Gefahr dar, da sie schwächer sein muss.

Zusammenfassung

  • Die Covid-19-Welle ist in Deutschland und in Schweden beendet. Eine Infektion ist derzeit fast unmöglich.
  • In Deutschland wurden etwa 2 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.
  • Die Infektionswelle flaute bereits ab dem 4. März (Wendepunkt) vor Einführung
    irgendwelcher Maßnahmen ab, als weniger als 400.000 Menschen, also etwa
    0,5 % der Bevölkerung, infiziert waren.
  • Durch die Art zu testen (erst sehr wenig, dann ständig zunehmend) entstand der
    Eindruck einer enormen Dynamik, die mit den Zahlen nicht bestätigt werden kann. Die Anzahl der Infektionen stieg scheinbar schneller an und fiel scheinbar flacher ab, als dies in Wirklichkeit der Fall war.
  • Alle Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Welle waren offensichtlich unsinnig. Sie kamen erst, als die Welle von selbst zurückging. Schweden zeigt deutlich, dass ein Lockdown unnötig war. In Weißrussland wurde Covid-19 sogar weitgehend ignoriert, ohne dass dies zu sichtbaren Konsequenzen geführt hätte.
  • Die Fiktion, man könne Infektionswege verfolgen und die Krankheit eindämmen, in dem man einzelne Menschen in Quarantäne steckt, kann bei Covid-19 nicht aufrechterhalten werden. Bereits am 1. März muss es in Deutschland etwa 15.000 Infizierte gegeben haben, sonst hätten Ende März nicht täglich 60 bis 70 Menschen mit Covid-19 sterben können. Erst am 4. März wurde der erste Lagebericht veröffentlicht, zu diesem Zeitpunkt gab es laut RKI 262 positiv Getestete. Dies zeigt, dass eine Verfolgung der Infektionswege, sowohl durch Gesundheitsämter, wie auch durch eine App, völlig unmöglich gewesen wäre. Es gab nicht Tausende, sondern Millionen, die infiziert waren. Die Infektionswege sind bereits im Februar völlig unkontrollierbar geworden.
  • Das RKI und die Bundesregierung mussten vor Beginn aller Maßnahmen wissen, dass keine gravierende Gefahr bestand. Das Ausmaß der Welle und die Gefährlichkeit der Krankheit lagen im Bereich einer mittleren Grippewelle, die nicht eindämmbar ist und auch nicht eingedämmt werden muss.
  • Eine 2. Welle ist allenfalls in geringerer Ausprägung zu befürchten.

Bereits Mitte März, vor Beginn der Schulschließungen und des Lockdowns wurde erkennbar, dass die Corona-Welle vor ihrem Höhepunkt stand. Das anfängliche exponentielle Wachstum war ohne Regierungsmaßnahmen bereits längst beendet. Daraus folgt, dass das Gesundheitssystem ersichtlich nicht gefährdet war. Dies muss das RKI gewusst haben.

Leider hat die Behörde trotzdem mit irreführenden Zahlen und in seinen täglichen Briefings den Eindruck erweckt beziehungsweise auch regelmäßig klar gesagt, dass große Gefahr drohen würde. Die Zahlen des RKI suggerierten ein enormes exponentielles Wachstum der Epidemie und führten zu einer erheblichen Überschätzung der Gefahr sowie zur Verängstigung der Bevölkerung. Anstatt Anfang Mai endlich Entwarnung zu geben, wurde die Fiktion einer Gefahr aufrecht erhalten und zusätzlich auch noch eine Maskenpflicht eingeführt.

Insbesondere die Zahl der positiv Getesteten sagt so gut wie nichts aus. Ihr Verlauf, sowohl die absolute Größe, wie auch ihre Ableitung, die mit R korrespondiert, kann durch entsprechende Testaktivität nahezu beliebig modelliert werden.

Hilfreich wäre gewesen, bereits frühzeitig repräsentative Test durchzuführen, was sehr früh ein klares Bild über das Ausmaß der Welle und die tatsächliche IFR-Höhe verschafft hätte. Dies wurde vom RKI verweigert. Nicht hilfreich war die Informationspolitik des RKI und alle Maßnahmen der Regierung.

Notwendige Konsequenzen

  • Alle Corona-Schutzmaßnahmen sollten nicht etwa stufenweise, sondern sofort und vollständig eingestellt werden.
  • Es sollten dringend in ganz Deutschland repräsentative Antikörpertests durchgeführt werden (min. > 1 Mio). Dies ist notwendig zur Bestimmung des exakten Umfangs der Welle und zur Beweissicherung. Dies darf nicht in den Händen des RKI liegen, sondern sollte von den Gesundheitsämtern auf Kreisebene durchgeführt werden.
  • Die Tatsache, dass die Opposition sich in der Krise der Regierung weitgehend anschloss, hat zu einem völligen Versagen der Politik und in Folge dessen auch der öffentlich rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten geführt. Es wurden Grundrechte (zum Beispiel Artikel 8) eingeschränkt und kritische Meinungen diskreditiert. Regierung und Medien erschienen wie Partner, die Exekutive verselbstständigte sich.
  • Das Politikbild, das sich offenbart, zeigt die Demokratie als Schönwetter-Staatsform. Niemand soll mehr prüfen, ob der sachliche Grund für all die Maßnahmen jemals bestand oder immer noch besteht. Der notwendige öffentliche Diskurs nach der besten Problemlösung wird behindert. Wie sich zunehmend herausstellt, waren die unterdrückten Argumente die richtigen. Dies wäre nicht einmal in Kriegszeiten akzeptabel. Tiefgreifende Veränderungen in Politik und Medien sind nötig, damit Demokratie und Meinungsvielfalt auch in solchen Situationen gesichert bleiben.
  • Es muss eine umfassende politische und juristische Aufarbeitung der gesamten Vorgänge um den Corona-Komplex stattfinden.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 05. Mai 2020 auf dem Medien-Portal Multipolar

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Bildquelle:   / shutterstock

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45 Kommentare zu: “STANDPUNKTE • Bundesregierung wusste offenbar schon im März, dass Gefahr übertrieben dargestellt wurde

  1. „Ein ähnliches Muster – mit raschem Anstieg der Infektionen bis zu einem Höchststand in der sechsten Woche und Rückgang ab der achten Woche – ist überall zu beobachten, unabhängig von den politischen Maßnahmen.“
    Das ist interessant. Von der Herdenimmunität ist man da noch weit entfernt.

    Bleiben folgende Fragen:
    1. Warum hat Schweden fast halb so viele Tote wie Deutschland bei nur 1/8 der Bevölkerung und viel dünnerer Besiedlung?
    2. Warum will sich das Virus nach 6-8 Wochen im gleichen Land nicht weiter ausbreiten?
    3. Woher wusste die Bundesregierung schon im März, dass das Virus aufgeben will?
    4. Warum erfahren *wir* das erst jetzt?

    Schätze da muss schon noch einiges aufgearbeitet werden.

  2. "Es muss eine umfassende politische und juristische Aufarbeitung der gesamten Vorgänge um den Corona-Komplex stattfinden."
    In der Tat! Ich fürchte allerdings, dass wir gezwungen sind das Wort "MUSS" durch "MÜSSTE" zu ersetzen, denn ich bezweifle stark, dass die Entitäten, die den Schlamassel verursacht haben, gewillt und in der Lage sind zu dessen Aufklärung beizutragen. Eine offene und ehrlich Aufarbeitung kann eigentlich nur ein komplettes Staatsversagen auf nahezu allen Ebenen konstatieren (nach Motiven und Hintergründen muss dann noch gesondert gefahndet werden) und im Ergebnis müsste – in einem wirklich demokratischen Staatswesen – die Regierung zurücktreten und das Parlament aufgelöst werden (bis mindestens auf Länderebene). Desweiteren müsste ebenfalls der Komplex des sogenannten "Öffentlich-Rechtlichen" Rundfunks aufgelöst und komplett neu aufgestellt werden, da dieser in keiner Weise seinen Auftrag der ausgewogenen und wahrheitsgemäßen Information erfüllt hat (was ja auch schon vor Corona nicht unbedingt der Fall war), sondern sich als Propagandaplattform der Regierung/RKI und – sagen wir – anderer Interessengruppen verdingt hat und abweichende Meinungen auf das Perfideste unterdrückt hat und sich nicht zu schade war Andersmeinende und teilweise hochkarätige Experten auf das Übelste zu diskreditieren und diffamieren. Man war sich dabei auch nicht zu schade auf seine "Hilfstruppen" wie Skeptiker Netzwerk (GWUP etc.), Wikipedia, Amadeu Antonio Stiftung, Hofintellektuelle wie "Prof." Butter u.ä. zurückzugreifen.
    Es gäbe also viel zu tun im Lande…

  3. Zitat: "Abbildung 2 zeigt, die Anzahl der Neuinfizierten pro Tag in Schweden und Deutschland. Zum besseren Vergleich wurden beide Kurven so normiert, dass ihr Maximum den Wert 100% hat."

    Ist das nicht fachlich falsch und verfälscht das Ergebnis?

    • Es geht bei dieser Darstellung ausschließlich darum, den Einfluss restriktiver Maßnahmen während der Pandemie nachzuweisen bzw. den Kurvenverlauf sprich das grafische Profil beider Kurven/Länder zu vergleichen – für diese Aufgabe ist die benutzte Normierung m.E. zulässig.

  4. Vorweg: Unsere Beitragsmillionen sacken sich MickyMouse Sendungsproduzenten ein. Für diese Meisterleistung von nationaler Tragweite muss man Bitcoins spenden! pfff

    Den Rest zu kommentieren ist eigentlich müssig, fällt mir gerade ein.

    Der Artikel 20 GG ist längst aktiviert. Die Frage ist allein, wie es ohne Zuhilfenahme ähnlicher Mittel gelingt, diese uns mordende Usurpation sofort auszuhebeln und zu beenden.

    • oder in Den Haag,
      oder die unabhängigen Schiedsgerichte nach TTIP müssen dann die Entschädigungsleistungen festsetzen

  5. Eine Frage noch zu Impfungen:

    Wenn die durchlebte Infektion mit dem originalen (Vollversion)Corona-Virus lt. Experten nicht sicher zu einer Immunität führt,
    warum ist dann wieder alles gut, d.h. alle sind immun, nach einer Impfung, die nur auf einem BRUCHSTÜCK des Erregers
    basiert?

    Ich bin wohl eindeutig zu blöd für diese Logik…..hm…..

    • > Ich bin wohl eindeutig zu blöd für diese Logik
      Aber nein, Du muszt nur fleißig, am besten jede Stunde 3x 20 Minuten, DOUBLETHINK üben … !
      ==
      "So now it's not about the virus at all. It's about following orders, doing what you're told." – 12 Monkeys (1995)

    • Weil der hoch bedrohte Vampir aus Seattle dann wohl eine Teilimmunität erlangt. Für kurze Zeit.

      Leider geht auch diese Rechnung nicht auf. Der Todesfall wird leider viel früher durch Atemnot und wohl auch durch Intubationsstocherei eintreten.

  6. Falls jemand noch nicht das Video aus Tansania kennt:
    https://www.youtube.com/watch?v=wKRcPFk3v9k

    Ich fordere dringend Schutzmasken und Impfstoff für unsere heimische Fauna und Flora!!
    Die sind ja völlig ungeschützt bei der kommenden, jetzt aber richtig tödlichen , 2. Welle!!!

  7. Danke!

    Man könnte vor Wut/Zorn platzen…wegen all dem unnötigen Stress, enormen Schaden, schlimmen Ärger…. dem wir hier nach wie vor und schon viel zu lange ausgesetzt sind.

    Und aus Berlin kommt heute (vermutlich als Resultat der blödsinnigen Sitzung): "Die Pandemie ist noch nicht am Ende/noch am Anfang/wird bald eine 2. Welle" usw…und in 3 Wochen schon gibts diese idiotische App.

    Sprachlos…

    • Corona: Der „freiwillige“ Zwang gegen die Bürger – Tobias Riegel – NachDenkSeiten-Podcast: https://youtu.be/ZPBXBZoBdQ4

    • IBAM mit Dr. Hirneise – www.ichbinanderermeinung.de – https://youtu.be/QFJnVa8uEus

      Lothar Hirneise und andere auch hier bei der Pressekonferenz "Ärzte für Aufklärung": https://youtu.be/L9pKgL9R7Mo

    • Was könnten wir lernen aus den ganzen bürgerinitiativ aufgearbeiteten Zahlen?

      Könnte mir vorstellen, dass es für alle Lebensbereiche außerparlamentarische Institutionen geben sollte, vom Bürger kontrolliert und finanziert, die uns die Informationen aufbereiten und vor allen Dingen auch langfristig zusammenfassen, so dass Bürger sich nicht andauernd durch tausend oberflächliche Wahrheiten kämpfen muss.

      In einigen bereichen gibt es so etwas glaube ich auch schon (hatte irgendwo mal bzgl. Rente eine private Initiativseite entdeckt, wo für Mitmenschen mal richtig und übersichtlich aufgedröselt wurde, was drinn steckt in den Alterslohntüten!

      Dafür können wir doch das Internet hervorragend nutzen, machen wir das Internet zum Inter-Nett!

      Oder es wird ein Aufklärungs- und Informationszertifikat eingeführt, wie bei Lebensmitteln, Farben und Lacke auch. Die nachdenkseiten sind ja schon sone Stiftung-Nachrichten-Test.
      Wenn ich wüsste, bspw.:ok von den Nach-Denk-Seiten zum lesen freigegeben, das wär doch schon mal was.
      Wichtig, wieviel Positives kann bestätigt werden (und garaniert nicht, wieviel fake kann angedichtet werden)

  8. An Licht und Schatten,

    wechselnde Pfade, Schatten und Licht, alles ist Gnade, freue Dich.

    Auch in mir Licht und Schatten, bitte ergänzen, vervollständigen, kritisieren, in Frage stellen, das sind die Tugenden, die wir in einer direkten Demokratie brauchen.

    Und immer öffentlich, damit wir in eine größere Diskussion einsteigen.

    Habe die Demokratie ja nicht erfunden. Ich bastle mir meine Demokratie auch nur so wie sie mir gefällt….

  9. Hallo Zusammen ich möchte diese wertvollen Infos mit dem Hinweis auf dieses Interview im
    QS24 – Schweizer Privatfernsehen ergänzen und sehr empfehlen. und mich sehr für die wichtige Arbeit Kenfm -Team bedanken.

    #2Haben die USA den Impfzwang aufgehoben?“ | Dr. med. Dietrich Klinghardt | QS24 im Mai 2020

    https://youtu.be/5jUXxcaZegQ

  10. Wenigstens hat sich mal einer von dort gemeldet. Dachte die Afrikaner wären schon alle mit Corona gestorben. Tut gut sie zu sehen, und das sie sich die selben Fragen stellen wie wir ist ermutigend.

    Allerdings könnte ich mich zu Hause auch vor eine Flagge stellen, die Hände, statt zum beten, zur Raute falten und alles mögliche behaupten.

    Überhaupt sollte der Test im besonderen Interesse stehen. Mit dem Test scheint alles mögliche messbar.

    Unsere Angestzellten in der Politik scheinen einen Plan zu haben, den sie mit uns lieber nicht besprechen wollen.
    Das ist Antidemokatisch, somit illegal und sollte unsere richterlichen und polizeilichen Angestellten anspornen der Bundesvirusregierung etwas zu husten.

  11. Die Times / times.co.uk meldete gestern (6. Mai; https://www.thetimes.co.uk/article/neil-ferguson-coronavirus-adviser-quits-after-breaking-lockdown-with-mistress-0d3jbjlz7): Prof. Neil Ferguson (sozusagen der britische Prof. Drosten, der Boris Johnson mit haarsträubend hochgerechneten Todeszahlen von der Notwendigkeit des Lock-down und des Social Distancing überzeugt hat) gestattete seiner verheirateten Geliebten Ms. Antonia Staats, die mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern zusammenlebt, ihn mindestens zwei mal bei sich zu Hause zu besuchen…
    Da Ms. Staats und ihr Mann, wie es heißt, eine “offene Ehe” führen, ist das zwar kein moralisches Problem. Es beweist allerdings, und das sollte uns zu denken geben: Offensichtlich glaubt Ferguson selber NICHT an das, was er offiziell rigoros fordert, nämlich, dass Lockdown und Social Distancing UNABDINGBAR seien, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Mit anderen Worten: Wider besseres Wissen hat er dafür gesorgt, dass die britische Wirtschaft gegen die Wand gefahren wird.
    Wie mag es in einem solchen Fall eigentlich mit Schadensersatzforderungen aussehen?

  12. Der Spendenskandal von Kohl wurde nie aufgeklärt, Angela tappt in der gleichen Soße herum, wie ihr Vorgänger.

    Für uns, als Bevölkerung scheint es vital zu wissen, wer und mit wieviel sie die Politik "bespenden".

    Herr Spahn hat seine Trackingapp zurück gezogen. Er lässt die EU einen Impfausweis beschließen, der, weil EU-Recht, in allen Mitgliedsländern, automatisch installiert wird. Das wird mit dem auftreten der Coronaviridae, ab Herbst, installiert. Zeitgleich wird der Impfstoff verfügbar sein. Was unsere Angestellten in der Bundesvirusregierung bei ihren Chefs (WIR) nicht durchbekommen, geben sie an die Lobbyistendiktatur in Brüssel weiter.

    Ich habe mit meiner Ärztin gesprochen.

    Sie stellt mir ein Attest aus, dass mir aufgrund, meiner, ihr vorgelogenen, Vorerkrankungen, ein Impfrisiko bescheinigt.
    Ich denke damit komme ich durch, wenn es zum Impfzwang kommt.

    Lügen werden auch durch Notlügen geheilt, wenigsten palliativ.

    Similia Similibus Currantur

    See you meditating in Brussels…

    Schön das wir noch genügend Canarienvögel/Whistleblower in den Ämtern haben. Hätte Admiral Canaris im 2. Weltkrieg viele der Operationspläne (Kursk) nicht an die Russen weiter geleitet, säßen wir heute in einer wesentlich schlimmeren Situation.

    Also vielen DANK an die Mitbürger und Mitbürgerinnen, die uns aus den Kreisen, von Merkel, Maas und Spahn etc., auf dem laufenden halten. Bleibt gesund und uns gewogen.

    Kommt wir holen uns unser Land zurück,
    jeden Tag ein bisschen Stück für Stück,
    der nächste Schritt geht in die Direkte Demokratie
    Das wird ein Spaß, das gabs noch nie

    • Direkte Demokratie, ganz ohne Parteien-Mafia-Sumpf, von unten nach oben, aber ohne von oben herab, gleichberechtigt und gleichverpflichtet, in Augenhöhe, ohne Ausgrenzung von Minderheiten, dem Wohle aller dienend und ohne Privilegien einzelner, ohne Lobbyisten, ohne Machtmißbrauch, ohne Korruption, mit einer unabhängigen Justiz, ohne Gewaltmonopol, weil Gewaltverbot und Friedensgebot! Aufzählung unvollständig!

    • Danke, Ken und dem großartigen Team für diese gute Recherche.

      Ja, Licht&Schatten und Icke Rund, folgen wir konsequent unseren Impulsen, die unser Gemeinwesen endlich voller Empathie voran bringen…
      … ihr glaubt gar nicht wie wie viele Menschen das Gelüge so sehr satt haben und ihrer Lebenszeit braubt fühlen.

      Bleiben WIR stark u d machen weiter!!!

  13. In Tansania wurden jetzt auch Papaja und Ziegen gestestet, um die Tests zu testen und siehe da, auch Zigen und Papaja positiv auf Covid-19

    https://deutsch.rt.com/afrika/102207-hier-geht-etwas-vor-sich/

    ". . .Nun beauftragte John Magufuli die Sicherheitskräfte des Landes, die eingetroffenen Corona-Testkits selbst einem Test zu unterziehen, um sich ein Bild über deren Qualität machen zu können.

    Daraufhin wurden demnach nach dem Zufallsprinzip mehrere nicht-menschliche Proben, unter anderem von einer Papaya, einer Ziege und einem Schaf, entnommen. Die Proben wurden anschließend mit menschlichen Namen und Altersangaben etikettiert. Diese Proben, heißt es, wurden dann ins Labor geschickt, um sie anhand der Testkits auf das Coronavirus testen zu lassen, wobei die Mediziner des Labors im Vorfeld nicht über den wahren Ursprung der Proben unterrichtet wurden.

    Wie Magufuli nach den Testergebnissen erklärte, seien die Proben der Papaya und der Ziege positiv auf COVID-19 getestet worden. Dies lasse den Schluss zu, dass Menschen bereits positiv getestet wurden, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sein. . . ."

    Herr lass Hirn vom Himmel regnen, damit die Menschen endlich aufwachen!

    • Habe ich auch gesehn. Den Wahrheitsgehalt können wir jedoch nicht prüfen und ich meine nicht die Tatsache, daß RT diese Info verbreitet hat, sondern, ob es in Tansania diese Tests an den Tests wirklich gegeben hat und ob die Ergebnisse real sind.

      Sollte es so gewesen sein, wie berichtet, wäre es die Krönung des ganzen Irrsinns!

      Und, das Hirn kommt wirklich zu spät. Außerdem mag ich mir gar nicht vorstellen, was das für eine Schweinerei wäre, dieses viele Hirn einzusammeln und dann auch noch gerecht zu verteilen 😉
      Ich esse kein Hirn!

    • die Idee alleine ist doch schon gut, sollten wir hier in Germany vielleicht auch mal machen.

      Einfach mal ne Avocado, ein Snickers und ein Pfund Gehacktes, was sonst noch alles auf Covid 19 testen!

      Mal schauen, was dabei heraus kommt!

    • @ Licht & Schatten

      mit der Infragestellung des Wahrheitsgehaltes, haben sie natürlich recht, aber vorstellbar ist in diesen Tagen einfach alles, oder . . .

  14. Seit dem ich politisch bewusst denke, ist diese Corona-Pandemie der schwerste Fehler einer Regierung, die es je gab.
    Dagegen ist Kohls Spendenskandal eine echte Lachnummer.

    Das alle braucht mehr als nur einen Untersuchungsausschuss.
    Alles, was diese Pandemie sozial und wirtschaftlich für einen Riesenschaden angerichtet hat, werden Generationen nach uns noch zu blechen haben.
    Und falls wir hier alle Glück haben, schlittern wir noch haarscharf an einer Merkel-Spahn-Diktatur vorbei. Noch ist die Gefahr nicht gebannt.

    • Untersuchungsausschuss hört sich immer ganz gut an – obwohl bisher – egal bei welchem Thema – selten etwas rauskam und schon gar keine Konsequenzen für die Beteiligten erfolgten.
      Außerdem kann man sich hier gut rausreden, dass ja international fast alle Regierungen unisono gehandelt haben….

      Das was faul ist im Staate hat man spätestens gemerkt als nach anfänglicher – aus meiner Sicht richtigen – Reaktion auf dieses Virus – nämlich, dass es sich um eine verhältnismäßig ungefährliche Erkrankung handelt , dann plötzlich umschwenkte…
      Entweder gibt es ein Bauernopfer oder man setzt auf die Vergesslichkeit der Bürger nach dem Motto: "Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist…."

    • @ M.G.T

      vermutlich liegen Sie richtig mit Ihrer Einschätzung. Die Bildzeitung hatte es ja vorgemacht: Alle haben es nicht wirklich gewußt. Keiner konnte es ja wirklich abschätzen und irgendwie waren ja alle Experten falsch! Alles in einen Topf und ein nichtssagendes Grau wird dann daraus. Und vor diesem grauen Hintergrund, reicht dann ein kleines Bauernöpferchen hier und eines dort! . . .

      Gründen wir hierzu doch ein Volkstribunal!
      Das können wir veranstalten, nach allen Regeln der Kunst, da bin ich mir sicher. Der Prozess kann publiziert werden und es wäre historisch eine einmalige Sache, wo sich das Volk von seiner Regierung absetzt und sein eigenes Urteil fällt und dann sind die Parteien aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen. Je mehr ich darüber schreibe, um so besser finde ich diese Idee. . .

      Das wäre der erste notwendige und sinnvolle Schritt in die "Souveränität" !!! aus diesem Schritt kann dann sovieles abgeleitet und übertragen werden.

      Und dieser Schritt kann in aller Ruhe im Hier und jetzt stattfinden, ohne irgendwas an den laufenden Systemen in Frage zu stellen.

      Es wäre auch ein super Anlauf, für ein Bruch mit den Systemen!

    • es sollte auch möglich sein, dass bei diesem Volkstribunal der Bürger Klage einreichen kann.
      Das kann über ein ausgearbeiteten Fragebogen gehen, bis zu handschriftlich eingereichten selbstgedrehten Zeilen. Warum nicht. so etwas lässt sich auswerten und veröffentlichen und daraus auch ein Gesamtklageschrift, gerne dann auch in juristendeutsch, verfassen.
      Der Bürger klagt dann an. Die Regierung kann sich selbst verständlich verteidigen. Tut sie dieses nicht, ist es ihr Problem.

  15. Es ist an der Zeit, daß sich Juristen der Sache annehmen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

    Was die verantwortlichen Politiker angeht, habe ich wenig Hoffnung. Ein Untersuchungsausschuß könnte erhellend sein, falls er nicht verschleppt wird Aber wer soll sie zur Verantwortung ziehen? Die Opposition hat ja komplett geschlafen.

    Und bei der nächsten Wahl haben die deutschen Schäfchen eh wieder alles vergessen……..

  16. Sehe ich alles genauso, bzw. jeder der schon mal mit Statistik in der Schule oder an der Uni in Berührung gekommen war, konnte sich das denken bzw. hat es sehen können. Das gilt natürlich ins Besondere für die "Fachleute" beim RKI. Die müssen das im Schlaf können. Daher kann es meiner Meinung nur Vorsatz sein. Einen anderen Schluß läßt die Analyse des Datenmaterials nicht zu!

    Wir reden hier ja schließlich nicht von Anfängern, die gerade lernen, wie man so was macht.

    • genau das ist auch meine Auffassung: es muß Vorsatz gewesen sein! Und das RKI wird ja wohl die Pleitewelle (inklusive Lufthansa) nicht autorisiert haben können, das wird ja wohl unsere Regierung sein! Warum haben sie es getan? Fällt uns da vielleicht was ein? An Griechenland hat man schon mal geübt, immer haben die größten Vermögen noch Monate lang Zeit, ihre Ersparnisse durch beispielsweise einen Auftrag für Impfstoffe in die Bill-and-Melinda-Gates-Sicherheit zu bringen!

    • Es ist schon sehr verwunderlich, dass überhaupt mit diesen Zahlen operiert worden ist. Ich habe jahrelang in der Prozessmesstechnik gearbeitet, von meinen Messungen und den daraus folgenden Entscheidungen (Im reglungstechnischem Sinne) hingen Qualität und Sicherheit ab. Ohne Fehlerbetrachtungen und Berechnung der statistischen Sicherheit ging da nichts. Da ging es aber nur um größere finanzielle Beträge und nicht um die Existenz der Wirtschaft eines Landes. Bei so einen fragwürdigen Datenlage hätte ich nie eine Entscheidung treffen können und auch nicht dürfen. Ich kann einfach nicht glauben, dass das Keiner gewusst haben soll. Bei jedem Ingenieur sträuben sich da die Nackenhaare. Es ist gut, dass hier die Sache rückwärts betrachtet worden ist, da die Todeszahlen hier augenscheinlich noch die seriösesten Daten sind.

  17. Brillante Berechnungsmethode!
    ABER:
    Diese Berechnung ist erst durch die Todesfallzahlen von Anfang April möglich.
    Demnach war es im März NICHT möglich zu merken, dass die Welle bereits abgeflacht hatte.
    Mitte März wusste man in Europa einfach noch nicht, wie es weiter gehen würde.

    Die Krise allerdings im Mai immer noch zu zelebrieren, das ist wirklich nur noch Betrug.

    • Wenn man das mal alles gutgläubig und wohlwollend auslegt bleibt es trotzdem dabei:

      1. Die Regierung hat das schneller/bereits gewusst. Das kann mir keiner erzählen.

      2. Und da ist auch noch die Geschichte mit dem Test. Da wußte man vorher ganz genau was für ein unzuverlässiges und fehlerbehaftetes Ding das ist und hat trotzdem mit den Ergebnissen herumgespielt…. .

    • Mitte März hätte man sich in DE orientieren können an den Verlaufskurven in Asien. Das hat man beim RKI garantiert getan.

    • Der Text hat leider noch mehr logische Probleme.

      Laut dieser Schätzung hat das Virus Mitte März bei ca. 400.000 Infizierten plötzlich beschlossen, einfach nicht mehr exponentiell weiter zu infizieren.
      Begründung sinngemäß: Ende März ist halt Schluss, kennt man ja
      Meine Antwort: Ne, kennt man nicht. Influenza-Wellen stecken innerhalb von 2 Monaten 20-50% der Leute an und werden DESHALB vor dem Frühjahr so langsam.

      Außerdem werden in dem Text bis heute nur 2 mio Infizierte geschätzt, also unter 3%. Laut dem Autor bedeutet das automatisch. dass eine evtl. zweite Welle nächsten Winter gar nicht mehr so stark sein kann.
      Dabei hat er doch selbst geschrieben, dass uns diese Runde der Sommer gerettet hat. Was soll den Virus davon abhalten, sich ab November die verbliebenen 97% der Leute vorzunehmen?

      Ich mache mir ja auch keine Sorgen vor dem nächsten Winter in Deutschland.
      Aber der Text ist trotz der tollen Berechnung leider schlecht argumentiert.

      P.S: Ich habe vorhin zum Spaß seine Berechnung mal nachvollzogen, um zu sehen, ob seine Graphen auch rauskommen oder er beim Glätten doch getrickst hat. Da gab es keine Beanstandungen 🙂
      https://drive.google.com/open?id=1ecSmKTIRxKqc7KYlN9-_U0y9iFt8xFxo

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