STANDPUNKTE • Deutschland muss wieder mehr Verantwortung übernehmen!

Was wurde aus „von deutschem Boden darf kein Krieg mehr ausgehen“?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Alles begann mit der Wiederbewaffnung der Bundeswehr. Mein Vater, der im Krieg sieben Mal verwundet worden war, hatte mich gewarnt: „Das ist der Neubeginn. Du wirst dich wundern, was daraus werden wird. Es ist doch immer das Gleiche“. Was wurde daraus? 

Annegret Kramp-Karrenbauer, so stand es in den Medien (1) will die Bundeswehr stärker im Ausland einsetzen. Deutschland müsse „auch selbst die Initiative ergreifen“. Und, so der Artikel weiter, natürlich müssen wir mit Militär unsere Interessen weltweit verteidigen und die Handelswege offen halten. Mit anderen Worten: Sollte ein Staat mal einen Handelsweg, der über sein Territorium geht, schließen, muss Deutschland leider wieder mal einen Angriffskrieg führen, wie so einige seit der Wiedervereinigung und der Zerschlagung Jugoslawiens (3). Oder will ein Land wie Syrien einfach nicht einsehen, dass auch eine Pipeline ein Handelsweg sein kann, muss man das Land eben „überzeugen“. Und wie kommt, es, dass praktisch niemand ernsthaft dagegen auftritt, was wurde aus der Friedensbewegung?

Das politische transatlantische Establishment erkannte schon vor Jahrzehnten, dass die expansive Aggressionspolitik, an der auch Deutschland teilhat, zum Beispiel über die Unterstützung der US-Angriffskriege über den größten Militärstandort der USA im Ausland, Ramstein, systematisch vorgehen muss, um eine Opposition in Form einer gesellschaftlichen Friedensbewegung zu verhindern. Denn, so glauben die Strategen, nicht der in der Regel militärisch viel schwächere Gegner ist das Problem, sondern die „fünfte Kolonne“ der Friedensbewegung im eigenen Hinterland.

Und so wurde die Gesellschaft systematisch darauf vorbereitet „wieder mehr Verantwortung“ in der Welt zu übernehmen. In abgestimmten Reden des NATO-Generalsekretärs, unseres damaligen Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers und von Ministern wurde immer wieder dem Volk ins Gewissen geredet, dass Deutschland wieder lernen müsse, auch Opfer zu bringen. Und war es einst Afghanistan, also der Hindukusch, an dem Deutschland verteidigt werden muss, so ist es in der Zeit von AKK nun Afrika, die Sahelzone, genauer gesagt Mali. Wo eine Krise entstand, welche ohne die Bombardierung und Vernichtung der staatlichen Einheit Libyens durch die NATO, niemals zur „Gefahr für Deutschland“ geworden wäre (2). Die einstigen Bejubler der Vernichtung des reichsten arabischen Landes, nehmen diese Tat nun als Grund, um noch mehr zu bomben, noch mehr Militärinterventionen voran zu treiben. 

Aber zurück zum Beginn des Endes der Friedensbewegung. Entscheidend für den Beginn der Tötung der Friedensbewegung war die Befürwortung der einstigen Anti-Kriegs-Bewegten der Partei Bündnis90/Die Grünen. Ihre Entscheidung hatte Millionen in Zweifel gestürzt und viele haben bis heute für sich nicht herausgefunden, was damals passiert war (4). Endgültig die Fronten gewechselt hatte die Partei die Grünen mit ihrer Forderung, sich am Afghanistankrieg zu beteiligen. Diese Beteiligung war nicht von den USA angefordert worden, sondern von den Grünen ausdrücklich verlangt (5). Und immer noch haben viele nicht verstanden, dass die einstige Anti-Kriegs Turnschuhpartei längst zu einer transatlantischen Kriegspartei mutierte, was nach wie vor zu einer Lähmung der Friedensbewegung beiträgt.

Teile und herrsche zur Spaltung der Friedensbewegung

Ein wichtiges Werkzeug zur Vernichtung einer aufkeimenden Friedensbewegung, nachdem die Wirkung der Grünen als Tranquilizer gegen Friedensaktivitäten nachgelassen hatte, war die Spaltung derselben. Da waren es die Rechten, dann die Esotheriker, die Spinner, die Diktatorfreunde, mit denen „echte Linke“ doch nichts zusammen organisieren durften. Und rechts wurde eine Aversion gegen eine Friedensbewegung geschürt, welche sich für „kommunistische Diktaturen“ wie Venezuela oder Kuba einsetzen und gegen Sanktionen und Krieg gegen sie. Und so starb diese Bewegung fast schneller als sie sich gebildet hatte, versankt in der Bedeutungslosigkeit, soweit es die öffentliche Wahrnehmung angeht. 

Ein drastisches Beispiel ist der Tweet eines etablierten deutschen Journalisten und Filmemachers, der Lieferant für die Medien des Establishments ist. Mario Sixtus schreibt am 6. November 2019:

„Deshalb: Blockt @_donalphonso! Blockt alle seine Claquere und Fanboys! Blockt jeden, der einen Tweet von im liked und erst Recht für einen Retweet! Unfollowt seine Follower! All das nimmt ihm Reichweite. Da Twitter hier nichts unternimmt, müssen wir uns selbst schützen!“ 

Es ist nur Zufall, dass es gegen einen so genannten „Rechten“ geht, der eigentlich lediglich ein Konservativer und dank Erbe gut situierter Bürger mit entsprechenden Ansichten ist. Genau so trifft es Linke, die sich gegen die Geldschöpfung durch Banken äußern, oder Menschen, die sich für Menschenrechte in Israel einsetzen. Abgrenzung, Blockierung, den anderen Menschen daran hindern, seine Gedanken zu verbreiten, sind die typischen „teile und herrsche“ Werkzeuge, welche von den indoktrinierten Ahnungslosen in allen Ebenen der Gesellschaft willig angewandt werden. 

Der Höhepunkt dieser Politik wurde sicher am 17. Mai 2019 erreicht, als die Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Menschenrechtsbewegung BDS (Boykott, Desinvestment, Sanktionen), welche sich für die Rechte der Palästinenser in Israel und den besetzten Gebieten einsetzt, als antisemitisch verleumdeten. Mit dem erklärten Ziel, dadurch palästinensischen Aktivisten in Deutschland öffentliche Auftritte, in denen Verbrechen Israels dargelegt werden, zu verweigern (11). 

Die Rolle der digitalen Revolution

Nicht zu unterschätzen ist auch die Rolle der digitalen Medien, welche ganz geschickt vom Establishment genutzt werden, um einer Bewegung die Öffentlichkeit zu nehmen. Da gibt es zum Beispiel die Unterwanderung der angeblich vollkommen neutralen Wissensdatenbank „Wikipedia“. Bis heute wissen die meisten nicht, dass bei politischen Themen Wikipedia längst als Diffamierungsplattform dient. Nicht so ausgeprägt wie ähnliche Plattformen, wie zum Beispiel Wikimannia.org, aber ausreichend wirksam, um Menschen, die sich in der Friedensbewegung engagieren und sich eine gewissen Reichweite erarbeitet haben, wie Daniele Ganser oder Willy Wimmer, so darzustellen, dass Menschen, welche die beiden nicht kennen, sich abwenden und weigern, denen zuzuhören.

Eine weitere Möglichkeit, durch digitale Medien die Friedensbewegung zu schwächen, ist der „erlaubte Dissens“ durch Foren und soziale Netzwerke. Da diese in der Regel kaum eine die öffentliche Meinung verändernde Breite erreichen, hegt man die Aktivitäten dort ein. Wer sich hier aufregt und äußert, wer hier viel Zeit mit Recherchen und Nachweisen verbringt, der geht eben nicht auf die Straße, und die Gesellschaft sieht gar nicht, dass es einen Dissens in der Gesellschaft gibt. Und schon wirkt das Konformitätsprinzip von Asch. Niemand widerspricht auf der Straße dem Gruppenzwang, weshalb sich niemand wagt, gegen den Gruppenzwang aufzutreten. Und so bleiben die Dissidenten, auch wenn sie langsam immer mehr werden, doch in ihrer Blase, und das Wachstum ist viel zu langsam, um wirklich eine Veränderung zu bewirken.

Eine große Rolle spielen natürlich auch die Algorithmen der marktbeherrschenden Suchmaschinen, besonders von Google. Längst ist bekannt, dass sie nach politischen Kriterien programmiert werden. Und natürlich gilt Ähnliches für die sonderbaren Algorithmen von Twitter und Facebook, die aufzeigen, dass intensiv an „künstlicher Intelligenz“ gearbeitet wird, welche Gesellschaften dann beeinflussen sollen (6). Und natürlich beschweren sich „Rechte“ über linkslastige Beeinflussung (7), während der Mainstream immer wieder von angeblicher „russischer Wahlbeeinflussung“ redet (8). 

Und natürlich gibt es manuelle Eingriffe, die gerne Zensur genannt werden. Wie zum Beispiel im November die Sperrung von palästinensischen Medien in den sozialen Netzwerken. Was offensichtlich darauf zurück zu führen ist, dass zu viele Meldungen über israelische Menschenrechtsverletzungen eine zu große Verbreitung fanden (9). Aber auch von der palästinensischen Autonomiebehörde, die von Kritikern als der verlängerte Arm der Besatzungsmacht Israel angesehen wird, wurden 59 Nachrichtenseiten und Seiten auf Sozialen Medien gesperrt, darunter populäre Seiten wie Wattan TV, Shehab News Agency, Quds News Network, Arab48 (10).  

Derweil versucht Twitter seine Benutzer zu erziehen, indem er im ersten Schritt Verwarnungen ausstößt (wg. Ablehnung von LGBTQ Propaganda), im zweiten Schritt die Gelbe Karte vergibt (wegen Hinweise auf Naziumtriebe in der Ukraine), und mit einer dritten und letzten Stufe, der endgültigen Blockierung des Twitter Kontos. In diesem Fall das von Ollie Richardson (12).

Es ist höchste Zeit

Es ist höchste Zeit, endlich eine neue Friedensbewegung auf die Beine zu bringen. Während die Verteidigungsministerin für mehr Einsätze in Afrika plädiert, und die nie gewählte EU-Chefin, von der Leyen, etwas von militärischer Stärke demonstrieren faselt, erklärt „Europa muss die Sprache der Macht lernen“ (13). Wobei sie nebenbei wieder versucht, die EU als Europa darzustellen, obwohl es der kleinere Teil des Kontinents Europa ist. Wenn der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt, dass die 2% vom BIP (entspricht ca. 20-25% der Staatsausgaben) nur der Anfang wäre. Und wenn bereits von 4% des BIP (also bis zu 50% der staatlichen Ausgaben) geredet wird, weil das ja unter Willy Brand auch schon legitim gewesen wäre, dann sollten nun endlich bei allen Deutschen die Alarmglocken laut genug läuten (14). 

Die Friedensbewegung ist damit beschäftigt, sich zu spalten und damit voneinander abzugrenzen, und der Protest findet vorwiegend im Internet statt, wo er aber durch geschickte Politik des Establishments und eigenes Verhalten der Friedensbewegten in einer Blase agiert, die kaum Außenwirkung hat. Derweil gehen Entscheidungen der Bundesregierung, wie zum Beispiel die Unterstützung der Militarisierung des Weltraums, weitgehend am normalen Bürger vorbei.  

Eine Veränderung könnte erreicht werden, wenn die Friedensbewegung sich:

a) von ideologischen Fesseln löst und sich auf das grundsätzliche Ziel der Kriegsverhinderung verschreibt. Dabei muss endlich begriffen werden, dass Sanktionen auch Krieg darstellen. Sanktionen töten stiller, ohne Bomben, aber sie töten und sie betreffen ganz besonders die Zivilbevölkerung. Und bei diesem Kampf gegen Krieg darf nicht selektiv dieses oder jenes Land ausgenommen werden. Also wenn die „Rechten“ meinen, gegen Venezuela wäre Gewalt in Form von tödlichen Sanktionen OK, aber gegen Israel darf es keine Sanktionen geben, weil das Land ja nur Krieg wegen Selbstverteidigung führt, ist das ebenso abzulehnen wie der andere Fall. Wenn „Linke“ behaupten, Gewalt in Form von Sanktionen oder sogar Krieg gegen den von Medien faschistisch genannten Bolsonaro wäre OK, nicht aber gegen den Präsidenten Kubas, Miguel Diaz-Canel. Nur wenn sich die Friedensbewegung dazu durchringt, auf Ideologien zu verzichten, wird sie in der Lage sein, Einfluss zu nehmen. 

b) Zurückhaltung der Extrem-Pazifisten ist notwendig, um die „pragmatische Mitte“ der Bevölkerung nicht durch Maximalforderung wie Totalabschaffung der Bundeswehr, vollkommene Entwaffnung Deutschlands zu irritieren. Solche Maximalforderungen führen zu Kopfschütteln und weitergehen. Wenn man aber die Verbrechen der NATO aufzählt und einen Austritt fordert, ist die Möglichkeit durch die Indoktrination zu dringen, weitaus größer. Die Total-Pazifisten sollten sich vor Augen halten, dass sie ihre Vorstellungen nur weiter bringen können, wenn ein erster Schritt getan ist.

c) Das gleiche gilt für christlich motivierte Friedensbewegte. Frieden wurde leider noch nie herbeigebetet, sondern immer unter großen Opfern erkämpft. Sie sollten daher auch ihr Profil zurück schrauben und leise für Frieden beten, ohne andere dazu aufzufordern, mitzubeten. Dabei geht es nicht nur darum, Atheisten nicht abzuschrecken. Sondern letztlich gibt es immer mehr nicht-christlich religiöse Menschen, welche sich auch friedensbewegt engagieren möchten, aber ohne in eine christlich dominierte Bewegung zu geraten.

d) Die alternativen Medien, egal welcher Ideologie sie zuneigen, müssten sich absprechen, um bestimmte Dinge ernsthaft und synchron zu thematisieren, die zeigen, dass wir auf dem Weg sind, den wir nicht wollen, der aber dem imperialistischen Gedanken entspringt, man müsse einen aufstrebenden Konkurrenten notfalls militärisch „eindämmen“. Nur wenn die alternativen Medien beginnen, koordiniert zu agieren, haben sie eine Chance, gegenüber dem Lärm der Massenmedien wahrgenommen zu werden.

e) Wenn Friedensbewegte den Grundwehrdienst ablehnen, ist dies zwar verständlich, aber angesichts der derzeitigen Weltlage unvernünftig. Nur eine Gesellschaft, welche genügend Abschreckungspotential gegen eine militärische Erpressung aufbauen kann, ist in der Lage, eine friedliche Politik durchzusetzen. Nebenbei wird verhindert, dass sich ein Staat im Staate bildet und Berufssoldaten, welche durch Kriege Beförderungen, Orden und Geld verdienen, keinen bestimmenden Einfluss erhalten. Natürlich muss die Ausbildung im Grundwehrdienst grundsätzlich verändert werden. Der Kampf mit einer Waffe wird in einem rein auf Verteidigung ausgerichteten Konzept nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

f) Wir müssen der „Freiheit der Handelswege“ ein Konzept entgegenstellen, das nicht auf militärischer Stärke und Krieg führen basiert, sondern auf Akzeptanz von Interessen, auch wenn die vielleicht höhere Kosten verursachen, auf Toleranz anderer Gesellschaftsmodelle, auf Partnerschaft und Ausgleich von Interessen.

Aussichten

Als der Konsens der Parteien verhinderte, dass das Versprechen im Grundgesetz erfüllt wurde, dass sich das deutsche Volk nach der Wiedervereinigung eine eigene Verfassung geben darf, war dies maßgeblich der Tatsache geschuldet, dass das Parteien-Kartell viel Zeit und Mühe darin investiert hatte, das Grundgesetz auszuhöhlen und sich den Staat untertan zu machen. Darüber wurden Bücher und Artikelserien geschrieben, ohne dass es etwas ändert. Deshalb ist zu befürchten, dass auch eine Friedensbewegung ganz im Sinne des McCarthyismus verleumdet und vernichtet werden wird, wenn ein Ignorieren nicht mehr möglich ist. Denn die Massenmedien, Politik, Wirtschaft und die so genannte etablierte Zivilgesellschaft ist längst Teil einer neuen Aristokratie. 

Das Establishment legt nun eine atemberaubende Geschwindigkeit an den Tag, das Führen von Kriegen zu erleichtern. Jeden Tag ist man von Neuem schockiert. Am 7. November wieder von einer Rede der neuen Kriegsministerin AKK:

„Allerdings sehe ich auch, dass die Kommission zur Überprüfung der Beteiligungsrechte des Parlaments in der vergangenen Legislaturperiode einige Gedanken entwickelt hat, die noch nicht ausreichend zum Tragen gekommen sind. Ich denke da an die Vereinfachung und Beschleunigung des Verfahrens der parlamentarischen Meinungsbildung.“ (15) 

Ich übersetze das mal: Pfeifen wir auf das Grundgesetz, auf den Geist, dass von Deutschland kein Krieg mehr ausgehen darf. Pfeifen wir darauf, die Menschen des Landes, die den Preis mit Geld und Leben für unsere Kriege bezahlen, zu befragen. Pfeifen wir darauf, dem Parlament eine Viertelstunde Zeit zu geben, um hunderte von Seiten zu lesen, bevor sie gefälligst dem Krieg zustimmen (16). Machen wir es noch schneller, in den Krieg zu ziehen. …

Leute, wir haben keine Zeit mehr für politische Korrektheiten oder ideologische Abgrenzungen. Während wir weiter in unseren Rechthaberblasen schimpfen und meckern, bereitet das Establishment die „Eindämmung“ der aufstrebenden Mächte wie China und Russland vor. Und was Eindämmung bedeutet, kann man im Irak, in Libyen, in Syrien, im Jemen, in Afghanistan beobachten. Wir, die Bevölkerung, wir sind wieder diejenigen, welche für die Machtphantasien der Mächtigen, für ihre Gier, den Kopf hinhalten müssen. Statt sich auf eine multipolare Welt einzustellen, in denen die großen Mächte sich gegenseitig respektieren und vereinbarte Regeln beachten, sollen Mächte, die sich nicht dem Imperium unterordnen wollen „eingedämmt“ werden. Statt in einer Welt, in der wirtschaftliche Beziehungen auf einer Win-Win Situation basieren, sollen die wirtschaftlichen Interessen der mächtigen Konzerne des Westens die Wirtschaft bestimmen.  

Wenn ihr das wollt, dann wählt weiter die „staatstragenden“ Parteien, wundert euch aber nicht, wenn ihr den Preis bezahlt, nicht diejenigen, welche uns dahin getrieben haben, und wenn wir dann zum dritten Mal auf der Verliererseite sein werden. 

Quellen:

(1) https://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-kramp-karrenbauer-auslandseinsaetze-1.4670696 

(2) https://jomenschenfreund.blogspot.com/2015/11/bundeswehr-in-mali-resultat-des-nato.html 

(3) https://www.rubikon.news/artikel/die-kriegsmacht  

(4) Ausführlich beschrieben in https://www.kopp-verlag.de/a/deutschlands-angriffskriege-3 

(5) http://www.uweness.eu/oef-als-persilschein.html#_ftnref3 

(6) https://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/wie-algorithmen-die-politik-veraendern-1247577150 

(7) https://www.deutschland-kurier.org/linkslastige-suchmaschine-wie-google-die-waehler-beeinflusst/ 

(8) https://www.zeit.de/digital/2017-10/us-wahlkampf-russland-google-beeinflussung-fake-news 

(9) https://imemc.org/article/gaza-leadership-slams-twitter-and-facebook-for-yielding-to-israels-dictates/ 

(10) https://twitter.com/MinHijara/status/1190639704506601472 

(11) https://www.alitheia-verlag.de/Politik/Die-vergessenen-Lehren-von-Auschwitz-Jochen-Mitschka::18.html 

(12) https://twitter.com/O_Rich_/status/1192782688777842693 

(13) https://www.spiegel.de/politik/ausland/ursula-von-der-leyen-erste-grundsatzrede-als-kommissionspraesidentin-a-1295677.html 

(14) https://twitter.com/fritzfelgentreu/status/1192704802406436864 

(15) https://www.bmvg.de/de/aktuelles/rede-der-ministerin-an-der-universitaet-der-bundeswehr-muenchen-146670 

(16) https://youtu.be/T5jCOEJx1eU (Marco Bülow über Entscheidung zum Kriegseinsatz im Eilverfahren)

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Sergiy Palamarchuk /shutterstock

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22 Kommentare zu: “STANDPUNKTE • Deutschland muss wieder mehr Verantwortung übernehmen!

  1. Und wenn nun am 07.11. sogar die Linke in Gestalt von Thüringens Staatskanzlei-Chef Benjamin-Immanuel Hoff dafür wirbt, dass sich dtsch. Soldaten durchaus ermorden lassen sollen, finde ich das ganz besonders gruselig, bedrohlich und schlimm.
    Seine komplette heuchlerische Schxxss-Rede kann man sich auf seiner Seite antun.

    Und diese Partei war doch bisher die einzige Friedenspartei, die wir noch hatten… Nun sind die also auch umgekippt? Fassungslos…

    … " Verwundung und Tod seien keine abstrakten Begriffe mehr"…
    https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/erfurt/hoff-wirbt-fuer-gesellschaftliche-debatte-ueber-rolle-der-bundeswehr-100.html

    Und ich befürchte, die Mehrheit unserer Bevölkerung befürwortet dies obendrein und hat absolut nichts dagegen, seine Nachkommen ermordet in Kisten zurück zu bekommen:

    …"Das gespenstische Schauspiel deutscher Soldaten, die mit preußischem Schneid ein „Ich schwöre!“ in die Fernsehkameras brüllen, verdeutlichte erneut, an welche Traditionen die deutsche herrschende Klasse wieder anknüpft. Um die Rückkehr Deutschlands zu einer aggressiven Großmachtpolitik gegen den Widerstand der Bevölkerung durchzusetzen und den deutschen Militarismus wiederzubeleben, soll die Öffentlichkeit mit Kriegspropaganda überflutet werden."…

    https://www.wsws.org/de/articles/2019/11/14/gelo-n14.html
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/videos/grosses-geloebnis-vor-dem-reichstag-100.html

    Mich gruselt es… Denn "Der Stahlhelm auf dem Kopf ist das Ende des eigene Denkens!"

  2. "Es ist höchste Zeit. Es ist höchste Zeit, endlich eine neue Friedensbewegung auf die Beine zu bringen…

    Die Friedensbewegung ist damit beschäftigt, sich zu spalten und damit voneinander abzugrenzen, und der Protest findet vorwiegend im Internet statt, wo er aber durch geschickte Politik des Establishments und eigenes Verhalten der Friedensbewegten in einer Blase agiert, die kaum Außenwirkung hat…

    Eine Veränderung könnte erreicht werden, wenn die Friedensbewegung sich:
    – von ideologischen Fesseln löst und sich auf das grundsätzliche Ziel der Kriegsverhinderung verschreibt. Dabei muss endlich begriffen werden, dass Sanktionen auch Krieg darstellen…
    – Die alternativen Medien, egal welcher Ideologie sie zuneigen, müssten sich absprechen, um bestimmte Dinge ernsthaft und synchron zu thematisieren… Nur wenn die alternativen Medien beginnen, koordiniert zu agieren, haben sie eine Chance, gegenüber dem Lärm der Massenmedien wahrgenommen zu werden…

    Leute, wir haben keine Zeit mehr für politische Korrektheiten oder ideologische Abgrenzungen. Während wir weiter in unseren Rechthaberblasen schimpfen und meckern, bereitet das Establishment die „Eindämmung“ der aufstrebenden Mächte wie China und Russland vor. Und was Eindämmung bedeutet, kann man im Irak, in Libyen, in Syrien, im Jemen, in Afghanistan beobachten."

    Herzlichen Dank für Ihren Artikel, Herr Mitschka ! Meine Frage an Sie: können Sie etwas tun dafür, dass sich die alternativen Medien: Kenfm, Rubikon, Nachdenkseiten, free21…absprechen, synchronisieren für den Neuaufbau der Friedensbewegung u n t e r E I N B E Z I E H U N G der ca. 7 5 % der B Ü R G E R, die k e i n e n
    Krieg wollen !

    • Josef Gabriel Twickel
      "Leute, wir haben keine Zeit mehr für politische Korrektheiten oder ideologische Abgrenzungen."

      Na wenn politisch unkorrektes und ideologisch gefährliches wegen Zeitmangel okay ist, dann ist Krieg doch okay.

    • Das glaube ich allerdings auch. Wenn von allen alternativen Medien gemeinsam der Aufruf käme, an einem bestimmten Tag in allen Städten und Gemeinden auf die Straße zu gehen, dass viele Menschen kommen würden. Es ist nur noch nicht versucht worden. Wie schnell haben die "sozialen Medien" und der Mainstream die Greta-Bewegung auf die Beine gebracht. Die Friedensdemonstrationen werden kommen und zwar dann, wenn im Mainstream offen darüber geredet wird, dass sich der Westen aufgrund dieser oder jener Aktion verteidigen muss. Die passende Aktion werden sie sich schon einfallen lassen. Natürlich wäre ihnen der Krieg gegen Iran am liebsten, denn der kann und wird sich vermutlich zum Flächenbrand ausweiten und es müssen in Europa keine Entscheidungen mehr getroffen werden. Folglich müssen die Mainstreammedien nur Entsetzen heucheln, keiner muss mehr auf die Straße und der Krieg sowie dessen Ausweitung ist Konsens. Genau das wollen sie ja erreichen.

  3. Deutschland muss wieder mehr Verantwortung übernehmen wie schon unter Adolf, damit die Kriegstreiber und Rüstungsindustrie was verdienen können!

    Dazu ein Link: globalresearch.ca/sleeping-with-the-third-reich-americas-unspoken-alliance-with-nazi-germany-against-the-soviet-union/5694820

    Übersetzung:

    Im Bett mit dem Dritten Reich: Amerikas unausgesprochene "Allianz" mit Nazi-Deutschland gegen die Sowjetunion
    Nazi-Deutschland war weitgehend von Öltransporten aus US-Standardöl abhängig.

    Das Bild zeigt: Adolph Hitler zusammen mit Prescott Bush, dem Großvater des ehemaligen Präsidenten George W. Bush.

    Prescott Bush war Partner von Brown Brothers Harriman & Co und Direktor der Union Banking Corporation, die enge Beziehungen zu deutschen Unternehmensinteressen unter anderem Thyssen Steel, einem großen Unternehmen der Waffenindustrie des Dritten Reiches, unterhielt.

    "…[N]ew-Dokumente, deklassiert[2003], zeigen, dass auch nach dem Eintritt Amerikas in den Krieg[8. Dezember 1941] und als es bereits wichtige Informationen über die Pläne und Politiken der Nazis gab, er[Prescott Bush] für Unternehmen arbeitete und von Unternehmen profitierte, die eng mit den sehr deutschen Unternehmen verbunden waren, die Hitlers Machtübernahme finanzierten. Es wurde auch angenommen, dass das Geld, das er mit diesen Geschäften verdient hat, dazu beigetragen hat, das Familienvermögen von Bush zu etablieren und seine politische Dynastie aufzubauen" (The Guardian, 25. September 2004).

    .****

    Ohne die Unterstützung der USA für Nazi-Deutschland hätte das Dritte Reich keinen Krieg gegen die Sowjetunion führen können. Die deutsche Ölförderung reichte nicht aus, um einen großen Militärfeldzug zu führen. Während des Krieges war das Dritte Reich auf regelmäßige Rohöllieferungen aus US-Standardöl im Besitz der Familie Rockefeller angewiesen.

    Die Hauptproduzentenländer in den frühen 1940er Jahren waren: die Vereinigten Staaten (50% der weltweiten Ölproduktion), die Sowjetunion, Venezuela, Iran, Indonesien und Rumänien.

    Ohne eine kontinuierliche Ölversorgung hätte Deutschland die am 22. Juni 1941 gestartete Operation Barbarossa nicht durchführen können. Die Invasion der Sowjetunion war darauf ausgerichtet, die Ölressourcen der Sowjetunion in den Regionen Kaukasus und Kaspisches Meer zu erreichen und zu kontrollieren: das Öl von Baku.

    Die unausgesprochene Frage. Wo hat Deutschland sein Öl her?

    Vor Dezember 1941 wurde Texas-Öl regelmäßig nach Nazi-Deutschland verschifft.

    Während Deutschland in der Lage war, Kohle in Treibstoff umzuwandeln, war diese synthetische Produktion unzureichend. Außerdem waren die rumänischen Ploesti-Ölressourcen (bis 1944 unter nationalsozialistischer Kontrolle) minimal. Nazi-Deutschland war weitgehend von Öltransporten aus US-Standardöl abhängig.

    Der Angriff auf den Pearl Harbor (7. Dezember 1941) erfolgte knapp sechs Monate nach Beginn der Operation Barbarossa (Juli 1941). Die Vereinigten Staaten treten in den Zweiten Weltkrieg ein und erklären Japan und den Achsenländern den Krieg.

    Der Handel mit der Feindesgesetzgebung (1917), die nach dem Eintritt Amerikas in den Zweiten Weltkrieg offiziell umgesetzt wurde, hinderte Standard Oil of New Jersey nicht daran, Öl an Nazi-Deutschland zu verkaufen. Dies trotz der Untersuchung des US-Standardöls durch den Senat 1942.

    Während die direkten US-Öllieferungen eingeschränkt wurden, würde Standard Oil US-Oil über Drittländer verkaufen. US-Öl wurde über die Schweiz nach dem besetzten Frankreich und von Frankreich nach Deutschland verschifft:

    "…. für die Dauer des Zweiten Weltkriegs lieferte Standard Oil im Rahmen von Abkommen, die Teagle überwacht hatte, weiterhin Öl an Nazi-Deutschland. Die Sendungen gingen durch Spanien, die Kolonien von Vichy Frankreich in Westindien und die Schweiz."

    Es sei darauf hingewiesen, dass ein großer Teil des Ölbedarfs der nationalsozialistischen Bundesrepublik Deutschland durch Lieferungen aus Venezuela gedeckt wurde, das damals de facto eine US-Kolonie war.

    Der von den USA gesponserte (Kriegs-)Präsident Venezuelas, General Isaías Medina Angarita (Mai 1941 – Oktober 1945), war dort, um die US-Ölinteressen sowie den "Handel mit dem Feind" vor dem Beginn des amerikanischen Kriegseintritts im Dezember 1941 zu schützen:

    John D. Rockefeller Jr. besaß eine Mehrheitsbeteiligung an der Standard Oil Corporation, aber der nächstgrößere Aktionär war das deutsche Chemieunternehmen I. G. Farben, über das das Unternehmen Benzin und Schmierstoffe im Wert von 20 Millionen Dollar an die Nazis verkaufte. Und die venezolanische Niederlassung des Unternehmens schickte jeden Monat 13.000 Tonnen Rohöl nach Deutschland, das die robuste chemische Industrie des Dritten Reiches sofort in Benzin umwandelte.

    Während die von Washington unmittelbar nach Pearl Harbor (7. Dezember 1941) unter Druck gesetzte Regierung von Medina Angarita offiziell neutral blieb (de facto mit den USA verbunden, während sie ihre Beziehungen zu Nazi-Deutschland unterbrach), wurden die Öltransporte aus Venezuela nach Deutschland nicht eingestellt. In einer eher ungewöhnlichen Wendung (fast lächerlich) erklärte Venezuela Deutschland im Februar 1945 den Krieg, als der Krieg fast vorbei war.

    Ohne diese von Standard Oil und den Rockefellers instrumentierten Öllieferungen wäre Nazi-Deutschland nicht in der Lage gewesen, seine militärische Agenda umzusetzen. Ohne Treibstoff wäre die Ostfront des Dritten Reiches unter der Operation Barbarossa höchstwahrscheinlich nicht stattgefunden und hätte Millionen von Menschenleben gerettet. Auch die Westfront einschließlich der militärischen Besetzung von Frankreich, Belgien und den Niederlanden wäre zweifellos betroffen gewesen.

    Die Regierung Franklin D. Roosevelt hätte strenge Sanktionen gegen Standard Oil verhängen können, mit einer festen Entscheidung, eine Blockade gegen Agai durchzusetzen.

    Die Regierung Franklin D. Roosevelt hätte schwere Sanktionen gegen Standard Oil verhängen können, mit einer festen Entscheidung, eine Blockade gegen Nazi-Deutschland durchzusetzen.

    Die USA waren nicht dem Frieden verpflichtet: Washingtons unausgesprochenes Ziel war es nicht nur, die Sowjetunion zu zerstören, sondern auch, die Rolle Großbritanniens als imperiale Macht zu untergraben.

    Lasst uns keine Illusionen machen. Ohne die von US Standard Oil und seinen Tochtergesellschaften instrumentierten Öllieferungen hätte das imperiale Design von Nazi-Deutschland nicht realisiert werden können.

    Man kann keinen Krieg ohne Treibstoff führen.

    Amerika hatte während des Zweiten Weltkriegs mit dem Feind "geschlafen".

    Amerikas Ziel war es, die Sowjetunion zu zerstören.

    Flash-Forward auf 2019

    Die Europäische Union hat kürzlich eine Resolution mit dem Titel "Bedeutung des Europäischen Gedenktages für die Zukunft Europas" angenommen, die eine frühere Erklärung (23. September 2008) bekräftigt,

    Die Resolution behauptet, dass der Zweite Weltkrieg:

    "wurde als unmittelbare Folge des berüchtigten nationalsozialistischen Nichtangriffsvertrags vom 23. August 1939, …. und seiner geheimen Protokolle begonnen, wonach zwei totalitäre Regime, die das Ziel der Welteroberung teilten, Europa in zwei Einflusszonen teilten".

    Dies ist eine absurde Aussage, die die Geschichte verzerrt. Es deutet darauf hin, dass Nazi-Deutschland und die Sowjetunion Verbündete waren.

    Sie bestreitet, dass die Sowjetunion Gegenstand einer nationalsozialistischen Aggression war, bei der mehr als 25 Millionen Menschen getötet wurden (mehr als 10 Prozent der Bevölkerung).

    Die Resolution stellt die Realitäten der Geschichte auf den Kopf. Die Sowjetunion spielte eine zentrale Rolle bei der Niederlage gegen Nazi-Deutschland und Japan, außerdem gibt es zahlreiche Beweise dafür, dass die USA mit dem Feind geschlafen haben, vor allem im Hinblick auf die Zerstörung der UdSSR und die Tötung ihrer Bevölkerung.

    US-Öllieferungen nach Nazi-Deutschland (bis 1944) sollten Hitlers Operation Barbarossa unterstützen, die Millionen von Toten forderte. In dieser Hinsicht waren die USA an umfangreichen Kriegsverbrechen beteiligt, indem sie die militärischen Bemühungen von Nazi-Deutschland unterstützten.

    Das umfassendere Bild der US-Nazi-Kooperation

    Der Verkauf von Treibstoff an Nazi-Deutschland war eine von mehreren von den USA geplanten Strategien.

    Amerikanische Geschäftsinteressen kooperierten auch nach Pearl Harbor mit nationalsozialistischen Unternehmen.

    Es wurde weder versucht, Ford daran zu hindern, seine Interessen für die Deutschen im besetzten Frankreich beizubehalten, noch wurde der Chase Bank oder der Morgan Bank ausdrücklich verboten, ihre Filialen im besetzten Paris offen zu halten. Es wird darauf hingewiesen, dass die Reichsbank und das NS-Wirtschaftsministerium bestimmten US-Unternehmensführern zugesagt haben, dass ihre Besitztümer nach dem Sieg des Führers nicht verletzt würden. So hatten die Bosse der multinationalen Unternehmen, wie wir sie heute kennen, auf jeder Seite des Würfelwürfels einen Sechspunkt. Welche Seite auch immer den Krieg gewann, die Mächte, die wirklich die Nationen regierten, wären nicht negativ betroffen.

    " Die Sowjetunion von der Karte zu befreien".

    Bereits 1942 (auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs) war ein nuklearer Angriff auf die Sowjetunion geplant. Nach einem geheimen Dokument (freigegeben), das am 15. September 1945 (5 Wochen nach Hiroshima) veröffentlicht wurde:

    "Das Pentagon hatte sich vorgenommen, die Sowjetunion mit einem koordinierten Atomangriff gegen große städtische Gebiete in die Luft zu jagen. …. Das Pentagon schätzte, dass insgesamt 204 Atombomben benötigt würden, um "die Sowjetunion von der Landkarte zu tilgen". Die Ziele für einen nuklearen Angriff bestanden aus 66 Großstädten. (Weitere Details siehe Michel Chossudovsky, Global Research, 10. Dezember 2017)

    Eine einzige Atombombe, die am 6. August 1945 auf Hiroshima abgeworfen wurde, führte zum sofortigen Tod von mehr als 100.000 Menschen.

    Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn 204 Atombomben auf alle großen Stadtgebiete der Sowjetunion geworfen worden wären. Dieses teuflische Projekt, das formuliert wurde, während die USA und die Sowjetunion Verbündete waren, kam einem Völkermord gleich.

    Link: youtube.com/watch?v=J-Oy8Fi8LHI&feature=emb_title

    • laut unterschiedlichen Quellen gab es beide Pakte. Den Nichtangriffspakt zwischen Hitler und Stalin, damit Hitler "in Ruhe im Westen" Krieg führen konnte und man sich Polen aufteilt. Es soll aber auch den Unterstützungspakt zwischen den Roosevelt und Stalin gegeben haben sich in der Mitte Europas zu treffen. Das war die Rückversicherung der USA. Würde Hitler Russland überwältigen, würde man danach gegen "Groß-Deutschland" Krieg führen. Würden die Russen Deutschland zurückschlagen, unterstützt man die Russen mit Kriegsgerät wie dem Sherman Panzer und steigt im Westen in den Krieg ein, Landung in der Normandie. Wie auch immer – die USA hat auf diesem 2. Weltkrieg ihre globale Vorherrschaft aufbaut.
      Ansonsten Hut ab für Ihre Erläuterung, die Hitler als Teil der Kabale entlarvt, was lange überfällig ist. Die naiven Deutschen, die ihn 1930 gewählt haben (18%) und ihn 1933 dann nach der Ernennung zum Reichskanzler mit 40% im Amt bestätigten, haben ihn nicht alle gewählt. Die 60%, die ihn nicht gewählt haben und den Mund hielten waren keine per se "bösen" Menschen. Es gibt den per se "bösen" und per se "guten" Menschen nicht. Zwischen 1933 und 1939 lief ein innerdeutscher Prozess ab wie sich eine "normale" Polizei zur Gestapo wandelte, die zunächst wie eine Polizei agierte und dann Zug um Zug dem Reichssicherheitshauptamt unterstellt wurde. Deutsche wurde wegen Harmlosigkeiten von der Gestapo festgehalten und waren nach ihrer Freilassung nicht bereit darüber zu sprechen. Deutsche, die für immer verschwunden sind oder von der Gestapo erschossen wurden, haben in deren Augen Schwerverbrechen begangen. Wenn wir heute bei unserer Polizei von Staatsgewalt sprechen, weil sie radikale Demonstranten mit Wasserwerfern auseinander treiben, dann haben wir (noch) keine Ahnung, was ein Polizeitstaat ist. Hitler hat mit dem Geld seiner internationalen Finanziers einen Sicherheitsapparat (SA, SS, Gestapo) aufgebaut, der vornehmlich seine Interessen schützte. Diese drei Gruppen waren im inneren tätig. Die Wehrmacht war gegen andere Länder tätig. Als den schweigenden Deutschen das dämmerte, war es längst zu spät. Diese Informationen habe ich von Menschen, die es selbst erlebt haben.

  4. Hallo!
    Im Krieg der feigen alten Männer und Weiber (früher zog der Feldherr selbst auf´s Schlachtfeld) werden Bomben geworfen und Granaten verschossen, die hauptsächlich nicht militärische Ziele treffen sollen, also Zivilisten, die rein zufällig Einwohner des zu bekriegenden Landstriches sind und nicht im Geringsten mit der Meinung ihrer Fürsten übereinstimmen! Da werden vom Aggressor (den USA, England, Frankreich und der EU mit dümmlicher Beihilfe des pseudodeutschen Vasallenkonstruktes namens BRD) Leiber zerfetzt…es werden Bäuche aufgerissen, das die Leibesfrucht Schwangerer den von Napalm glühenden Straßenbelag verdampfend berührt und die Seelchen dieser Unterfeindmenschenleibesfrucht (z. B. Palästinenser, Iraker, Syrer, Balkanbewohner, Vietnamesen, Koreaner etc.) zur Glorie der alten feigen Weiber und Männer in den hasserfüllten Regierungen der bis auf´s Mark korrupten, rassistischen und menschenfeindlichen impotenten, übergewichtigen, fratzenhaften Handlanger dahin fahren, allein um Euthanasie und Rassenwahn sowie Globalisierung irrer Gestalten in Hüllen ekelhafter Dummschwätzer zu befriedigen samt ihrer Einflüsterer und Vasallen einen Hauch von…Wahnsinn im Machtrausch zu vermitteln! Es ist die Zeit, zu zerstören, was uns zerstören will gekommen! Was scheren mich hier Gesetze, wo es auf dem Schlachtfeld keine gibt! Tragen wir den Hass auf die Eliten – also deren – und ihren Rassismus in ihre Paläste und brennen sie umweltgerecht nieder und entsorgen ihre Herren und Weiber im Schredder, der den Küken zuteil wird wegen des falschen Geschlechts…nur ganz langsam! Hass ist eine Kraft, die Freude schafft, wenn das Objekt erst der Grube schnarcht!

  5. Man sieht ja, was für unsägliche Vollversager in den CDU/CSU-Spitzen platziert werden – wer auch immer tatsächlich dahinter stecken mag. Vor Jahren was das bei der FDP ja auch der Fall. Eine einzige Katastrophe, diese unfähigen Karrieristen. Kaputtmacher, Verschlimmbesserer und diätengeile Problemverwalter, wohin man da schaut.

    Und jetzt krähen die drei hohen Damen – Frauen, wohlgemerkt! – von Deutschlands Abrissbirnen-Partei im Terzett (Merkel, A*schkrampenbauer und von der Leichen), es solle wieder deutsches Blut in ausländischem Boden versickern. Vollkommen krank, diese NATO-H*ren. Schäbige, völlig verkommene und gefährliche Auftragspolitiker.

    Entweder in den Knast mit denen oder – besser noch – ab in die Klapse.

    Pardon, aber wer diese Partei tatsächlich noch wählt und dabei nicht älter als 65 Jahre ist, sollte – Tipp – seinen geistigen Zustand mal dringend einer fachärztlichen Untersuchung unterziehen lassen …

  6. Der Krieg als Lösung? Das ist die Sprache der Unfähigen, die nur ins Amt gekommen sind als Duckmäuser oder als bisswütiger Hund. Es ist die Angst der Täter entdeckt zu werden. Sie bevorzugen das Chaos um andere Menschen ins Unheil zureißen, um ihr eigenes Gewissen zu verbergen das sich schon längst als Fratzke im Spiegel erblicken lässt. Kämpfen bis zum letzten Mann/Frau ist ihre einzige Lösung, denn Dummheit schmerzt nicht, sondern entpuppt sich am Ende zum Ekel seiner Selbst. Soweit muss es nicht kommen, wenn Gesellschaft, Politik und Wirtschaft/Finanzen entmischt werden. Jeder kleine Schritt löst die eigene Schnappatmung und lässt klares Denken zu.

  7. Aufstellung der Chronologie zur Vorbereitung für den Vorstoß von Kramp-Karrenbauer:

    5. 9. 2019
    https://www.cicero.de/aussenpolitik/nato-asien-china-eu-usa-russland-europa
    Karl-Heinz Kamp – Artikel vom 5. September 2019 – „Vielleicht waren wir zu spät.“
    Er könnte der Ideengeber für Kramp-Karrenbauers Vorstoß gewesen sein.

    15.10.2019
    Heute-Journal https://www.youtube.com/watch?v=uHk2NJlBpbc
    Sievers fragt Sigmar Gabriel … Was sollte den Europa ganz konkret tun und Gabriel antwortet zuerst, dass das Waffenembargo hätte von ganz Europa eingehalten werden müssen doch dann betont er: Ist doch klar, dass Europa auch seine eigenen Interessen schützen will…, die er erläutert. Sievers erwidert mit dem Suggestiv-Frage, Europa verlasse sich in Bezug auf Sicherheit offenbar immer noch auf die USA und er fragt, ob Europa – also Deutschland und Frankreich NICHT AUCH EIGENE TRUPPEN schicken müsste. Gabriel antwortet darauf, das wäre der helle Wahnsinn… dafür sei es einfach zu spät… wir hätten uns heraushalten wollen, haben das alles anderen überlassen und jetzt im Nachhinein halte er das nicht für hilfreich… Für die Zukunft gibt er Sievers allerdings Recht: „Europa wird nicht anders können, ALS SELBST SICH AUCH IN SCHWIERIGE SITUATIONEN EINZUBRINGEN.“

    17.10.2019:
    Maybritt Illner: Erdogans Krieg – Wie machtlos ist Europa?
    https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/erdogans-krieg-wie-machtlos-ist-europa-sendung-vom-17-oktober-2019-100.html
    – Die Ansicht Sigmar Gabriels wird einführend von einer Hintergrund-Stimme folgendermaßen kommentiert: „Diese Krise zeigt: Ein schwaches Europa wird von niemandem ernst genommen.“

    21.10.2019:
    Kramp-Karrenbauers Vorstoß: Die Verteidigungsministerin fordert internationale Sicherheitszone in Nordsyrien.
    https://www.spiegel.de/politik/ausland/nordsyrien-kramp-karrenbauer-fordert-internationale-sicherheitszone-a-1292632.html

    24.10.2019
    Weitere Sendung mit Maybritt Illner: „Taten statt Worte in Syrien – auch mit deutschen Soldaten?“ https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/taten-statt-worte-in-syrien-auch-mit-deutschen-soldaten-sendung-vom-24-oktober-2019-100.html
    Die Sendung wird von Maybritt Illner folgendermaßen eingeleitet: „Deutsche Soldaten sollen dorthin, wo getötet und gestorben wird. Nichts anderes bedeutet die Initiative von Annegret Kramp-Karrenbauer…. Immerhin sagt die CDU-Politikerin ehrlich, was alle meinen, wenn sie sagen, Deutschland solle mehr Verantwortung in der Welt übernehmen.“

    24.10.2019
    Wolfgang Ischinger in einem Spiegel-Interview: „Frau Kramp-Karrenbauer verdient Anerkennung.“ https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wolfgang-ischinger-lobt-annegret-kramp-karrenbauer-fuer-syrien-vorschlag-a-1293103.html#js-article-comments-box-pager

    29.10.2019
    Wolfgang Schäuble im Tagesspiegel: „Schäuble fordert stärkeres militärisches Engagement Deutschlands“
    https://www.tagesspiegel.de/politik/heraushalten-ist-keine-option-schaeuble-fordert-staerkeres-militaerisches-engagement-deutschlands/25166690.html?fbclid=IwAR2WiFREU9ITSqueXrIAfD24rDQV5Hr7njsqvWPNeHfOAxTJbZXZgW58ZTo

    7.11.2019
    "Grundsatzrede" von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer vor der Universität der Bundeswehr München.
    https://www.bmvg.de/de/aktuelles/rede-der-ministerin-an-der-universitaet-der-bundeswehr-muenchen-146670

    8.11.2019
    https://www.tagesschau.de/ausland/von-der-leyen-rede-101.html
    Ursula von der Leyen: "Europa muss auch die Sprache der Macht lernen", sagte von der Leyen in einer Europa-Rede vor der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Die sogenannte "Soft power" reiche heute nicht mehr aus, wenn sich die Europäer in der Welt behaupten wollten.
    "Das heißt zum einen, eigene Muskeln aufbauen, wo wir uns lange auf andere stützen konnten – zum Beispiel in der Sicherheitspolitik", sagte die frühere deutsche Verteidigungsministerin. Die EU brauche mehr militärische Fähigkeiten. Zum anderen müsse sie die vorhandene Kraft stärker nutzen, um europäische Interessen durchzusetzen.

    12.11.2019
    ZDF-Heute-Sendung, 19:00 Uhr: Ab Minute 3:33 heißt es, Annegret Kramp-Karrenbauer „wolle die Bundeswehr wieder sichtbarer machen – z. B. mit öffentlichen Gelöbnissen.“
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/191112-heute-sendung-19-uhr-100.html

    Man kann also sehen: Alles zusammen wirkt wie eine orchestrierte Pressekampagne – und alle bekannten, deutschen Transatlantiker, wie Ischinger, Schäuble, v. der Leyen – sogar Sigmar Gabriel – spielen dabei auch eine Rolle.

    Ich ziehe folgenden Schluss daraus: Die transatlantischen Hintergrund-Mächte "wünschen" (eigentlich: befehlen), dass Deutschland künftig das Leben seiner Soldaten für die Eroberungskriege der westlichen Interessen einsetzen soll. Deutschland – und die ganze EU – sollen in Zukunft der Büttel der Transatlantiker sein. Und politische, deutsche Entscheidungsträger machen mit. So, als ob die Deutschen die Heloten der USA wären.

    • @ A.Eberl
      Ihre Chronologie kann man erweitern:
      1.
      2011 hielt sich die BRD erst aus Libyen raus (außer dass wahrscheinlich einiges über USA-Stützpunkte in der BRD lief), aber als es 2011 in Syrien losging, da meinten BRD-Politiker man müsse die "moderate Opposition" in Syrien unterstützen, wie immer begleitet von den Qualitätsmedien.
      2.
      Seit wann die Bundeswehr-Tornados über Syrien fliegen, weiß ich nicht, aber auch schon seit einigen Jahren.
      Einige Quellen behaupten, Aufklärungsschiffe der Bundesmarine wären vor Syrien aktiv gewesen, was an sich nicht schlimm wäre, aber wenn es stimmt, dass die den Funk der syrischen Armee abhorchten und die Ergebnisse an die "moderate Opposition" übermittelten … das kann ich nicht überprüfen, aber wundern würde es mich nicht.
      3.
      Seit 2014 oder 2015 die BRD/EU-Sanktionen gegen Russland, offiziell und wieder wie immer mit Begleitung der Qualitätsmedien wegen einer angeblichen Annektion der Krim, aber Russland beliefert seit 2011 Syrien mit Waffen und Munition, steht also auch dort den USA-Interessen im Weg. (Ja die früheren Kolonialmächte UK und Frankreich haben auch bemerkenswerte Verhaltensweisen gegenüber ehemaligen Kolonien, aber treibende Kraft ist USA.)
      Seit wann BRD/EU-Sanktionen gegen Syrien in Kraft sind, weiß ich nicht, aber auch schon einige Jahre.
      4.
      Muss irgendwann zwischen 2015 und 2017 gewesen sein: Alte Bundeswehr-Waffen an die syrischen Kurden, zur der Zeit "Verteidigungs"ministerin Ursula Leyen, und rein zufällig bildete kurz darauf USA eine Koalition mit den syrischen Kurden und besetzt seitdem syrisches Territorium östlich des Euphrat. (Wie alle Qualitätsmedien einhellig von einem Abzug der USA-Truppen berichteten, passt nahtlos.)
      5.
      Die BRD hat seit jeher nur äußerst ungern Flüchtlinge aufgenommen und Migranten gar nicht, besonders die Dauerregierungspartei CDU war da immer mehr als restriktiv, das ging und geht hart an die Grenzen zur Missachtung des Menschenrechtes auf Asyl. Aber 2015 und ausgerechnet die gleiche CDU – war die CDU plötzlich humanistisch geworden? Oder waren rein zufällig unter den Flüchtlingen und Migranten viele Syrer und ist es möglicherweise nebenbei auch eine Ausführung der USA-Politik, Syrien mit allen einsetzbaren Mitteln zu schwächen, in dem Fall Bevölkerung auszudünnen?

      Kurz; das läuft mindestens seit 2011, was Ursula und Annegret jetzt erzählen wirkt qualitativ neu, könnte aber auch die Fortsetzung sein, denn das Ziel ist seit 2011 die syrische Regierung auszutauschen und wenn das mit den bisher angewendeten Mitteln gelungen wäre … ist es aber nicht und so suchen die USA-Strategen nach Wegen, Syrien entlang des Euphrat zu teilen.
      Außerdem geht es wahrscheinlich auch gegen Iran, aber das auch nicht erst seit gestern.

      Und übrigens sind die Personen (in dem Fall Ursula und Annegret) nicht von den Bundesbürgern in die Ämter gewählt worden, wohl aber wählt ein Teil der Bundesbürger nach wie vor CDU (oder auch SPD und Grüne, was diesbezüglich spätestens seit Jugoslawien auch nicht besser ist).

  8. Antwort an Kari und alle, die es interessiert: „Denn ganz ohne jeden Zweifel: Ohne breite Abstützung, Rückendeckung von allen Seiten mit etwas Einfluss, auch (pseudo)linker Funktionseliten, würden Kramp-Karrenbauer und von der Leyen solche kriegshetzerischen Hunnenreden auf keinen Fall halten.“
    Ja, ohne Rückendeckung hätte Frau Kramp-Karrenbauer ihren Vorstoß am 21. 10. und dann am 7.11. nicht gemacht. Bitte sehen Sie sich meine gesammelte Chronologie an, die noch oben kommen wird- daraus können sie auch die Unterstützung ersehen, die KKK bekommt – und man hat den Eindruck, dass alles pressemäßig orchestriert und vorbereitet worden ist. Doch bitte beachten Sie: das sind alles Transatlantiker – sie vertreten nicht den Willen der Mehrheit des deutschen Volks – aber der Wille des Volks ist denen ja total egal. Sie vertreten den Willen der Atlantik-Brücke – also amerikanische Interessen. Und dennoch: Man wird daraus wieder argumentieren: Aber das Volk hat diese Politiker doch gewählt. Nein, Frau v. der Leyen wurde auf ihren jetzigen Posten nicht gewählt, wie der Artikel darlegt. Und Frau Kramp-Karrenbauer ist früher nie mit geopolitischen Ideen hervorgetreten, als sie noch im Saarland war.

    Vorsicht vor German Foreign Policy. Dieses Online-Portal übertreibt die Finsterkeit Deutschlands manchmal sehr stark – das geht schon in Richtung Feindseligkeit gegenüber den Deutschen – der Artikel über den Boxeraufstand in China war sehr einseitig – die Rolle der anderen europäischen Staaten wurde darin praktisch ausgeblendet – die "Bösen" waren einzig udn allein die Deutschen – so der Tenor. Es gibt nämlich auch die Methode, die ich die „Politik der zwei Linien“ nenne: Auf der einen Seite die deutschen Politiker vom Schlage der KKK und der U v.d.L . in der Presse loben lassen – das ist die Politik der Linie A – aber auf der anderen Seite in einem Presseportal gegen sie hetzen lassen – das ist die Politik der Linie B. So etwas verwirrt dann das lesende Publikum und sorgt dafür, dass sowohl ein Plan A als auch ein Rückgriff auf Plan B möglich ist. Außerdem fördert es die Spaltung in der Gesellschaft.

    Diese Methode „Politik Linie A“ – und „Politik Linie B“ einander antipodisch gegenüberstehen zu lassen, wurde von Seiten Großbritanniens sehr erfolgreich zur Zeit der Nazis angewandt: Da gab es in England einerseits die Appeaser um Philip Kerr – die die Haltung zu vertreten schienen: Naja, vielleicht waren wir doch zu streng mit dem Versailler Vertrag – lassen wir Hitler jetzt halt mal sich mit Österreich vereinigen und das Sudetenland wiederbekommen (allerdings nur VORERST !!!) – das war Politik der Linie A – aber daneben gab es von Anfang an die Politik der Linie B: Das waren die Hitler-Gegner von Anfang an – F. D. Roosevelt, Vansittart und Churchill. Die Deutschen damals haben das nicht durchschaut – sie glaubten, Hitler sei ein erfolgreicher Politiker, der sich auch bei den Engländern Respekt verschafft hätte… weit gefehlt…
    Wir Deutsche tun uns sehr schwer, diese Politik der zwei Linien, die so erfolgreich polarisiert, zu begreifen – wir glauben tatsächlich, die maßgeblichen Engländer oder maßgeblichen Amerikaner in der entscheidenden Politk seien unsere Freunde… und deshalb kann man uns damit auch so leicht reinlegen – ich fürchte – bis heute.

  9. Frau K. K. will lt. der Zeitung Die Zeit der Bundeswehr wieder zu neuem Ansehen verhelfen.
    Focus schreibt, dass jetzt die Kanzlerin und Frau K. K. von Herrn Söder (Bayern) Rückendeckung bekommen.

    Jetzt mahnt Frau K. K. jüngst auch noch wieder eine Rentenreform an.

    Deutschlandfunk Kultur schreibt: Psychologe Moritz Kirchner sagt: ob Klagen über den YouTuber Rezo, Schutzzone in Syrien . Frau K. K. leistet sich einen Lapsus nach dem anderen.

    Jetzt wirbt sie doch auch noch für einen Nationalen Sicherheitsrat.

    Im August forderte sie etwa noch eine Abwrackprämie für Ölheizungen.

    Auf Twitter finde ich bei ihr folgende Aussagen:
    "WIr leben in Sicherheit, weil es die Bundeswehr gibt".

    Wir wirken der Altersarmut entgegen, entlasten Leistungsträger & Unternehmen.
    Zudem haben wir für die Grundrente nach langem Verhandeln einen Knoten durchschlagen.

    Damit tritt sie in die Fußstapfen des Hubertus Heil, der doch ebenfalls für diese spezielle soziale Absicherung wirbt.

    Dann hat Frau K. K. retweetet:
    CDU Sachsen
    Ich bin erschüttert über die Reden im Bundestag, die mich an Nazis erinnern.

    Unser Land, unsere Größe, wirtschaftlichen & technologischen Kraft, mit unserer geostrategischen Lage & globalen Interessen …

    Digitale Souveränität und der Schutz unserer Kommunikationsinfrastruktur haben höchste Priorität.
    ·
    Weniger Bürokratie für junge Unternehmer. Mehr Kapital für Start-Ups, um weiter zu wachsen.

    Daher jetzt insofern meine Analyse zu Frau K. K.:

    Die CDU wurde seinerzeit mit Spenden der Nazis und der CIA gegründet.
    Hierzu gibt es eine Dokumentation, etwa bei Arte: Das System Octogon

    Die CDU nimmt die meisten Spenden, etwa auch vom Finanzsektor an.

    Etwa Frau Gesine Schwan bescheinigt der Kanzlerin Kommunikationsdefizite mit der Bevölkerung.

    Frau K. K. versteht es vor allem nicht, dass Geld kein Wertobjekt ist, sondern eine Schuld.

    Sie fordert etwa freie Bahnfahrten für Soldaten in Uniform

    Ebenso müsse es doch das Ziel sein, dass die Bundesregierung das sog. 2 %-Ziel anstrebt.

    Allerdings fällt uns doch auch hier wieder auf, dass sie hier mit der größten Selbstverständlichkeit wieder das Prinzip "Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren" anwendet.

    Der Staat macht also ständig im Namen ALLER BÜRGER Schulden, weil doch nur so neues Geld entstehen kann. Wir leihen uns das viele Geld von den Banken aus, die das Geld aus dem Nichts schöpfen. Aber der spätere Abbau dieser vielen Schulden funktioniert doch nicht.

    Es ist jedenfalls die Unmöglichkeit des späteren Schuldenabbaus, die etwas mit der grob fehlerhaften Geldentstehung als Schuld zu tun hat, was letztlich dazu führt, dass unser Finanzsystem immer mehr zu einer Bedrohung wird.

    Es ist schon etwas komisch, dass Frau K. K. jetzt nach unzähligen Bankenrettungen, der Eurokrise oder etwa nach den immer weiter ansteigenden Risiken etwa infolge der fehlenden Finanzierbarkeit von Pflegekräften jetzt plötzlich die helfende Hand des Staates fordert, um den Rüstungswahnsinn immer weiter voranzutreiben.

    Wir erinnern uns, dass Ex-Verteidigungsminister Jung (CDU) ein Rüstungslobbyist ist.

    Dann sehen wir Frai K.K. auf einem Foto neben Friedrich Merz bei der Atlantik-Brücke,freudig klatschend. Die Kanzlerin ist dort ebenfalls Mitglied.
    Aber von wem wurde denn dieser freundliche Verein eigentlich gegründet?

    Jedenfalls hatte doch die vor sehr wenigen Jahren verstorbene Sekretärin von Joseph Göbbels, Brunhilde Pomsel, vor neuem Nationalismus gewarnt.

    Aber wir haben die vielen fehlerhaften Symptome wie vor dem Zweiten Weltkrieg, wie etwa die Zinsknechtschaft, die immer weiter ansteigende Verschuldung etc. jetzt doch wieder.

    Frau K. K. wird uns da mit ihrem etwas sonderbaren 2 %-Ziel, wie von Donald Trump vorgeschlagen, ganz sicher nicht weiterhelfen.
    Wenn Herr Gellermann sagt: "diese Frau ist wahnsinnig", dann hat er recht.

    Einen ähnlichen Schwurbel veranstaltet auch die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula v. d. L.
    Erster klimaneutraler Kontinent.

    Anstatt aber über den CO2-Klimahandel, marktwirtschaftliche Mechanismen beim Klima etc. zu reden, müssen wir bei unserem Geld über die Unmöglichkeit des Schuldenabbaus nachdenken.
    Schließlich entsteht Geld doch als Schuld und es ist daher auch eine Schuld.

    Aber das CDU-Team will doch den Schuldenwahnsinn damit bekämpfen, dass noch viel mehr Schulden, am besten mit Rüstung, gemacht werden.

    Schließlich können die Banken in Zeiten immer mehr wegbrechenden Konsums doch nur noch in Rüstung und Kriege investieren.

    Hier Nostradamus:

    Le ieune nay au regne Britannique,
    Qu’aura le pere mourant recommandé,
    Iceluy mort LONOLE donra topique,
    Et à son fils le regne demandé.

    Diese Nostradamus-Prophetie könnte insofern auf mich zutreffen, weil ich mich als Nicht-Katholik in 2009 an die Visite in einer Kapelle, auch mit Papstkrone zu erinnern glaube. Ihm sei mein Vater bekannt.
    Hier scheint das "sterbender Vater" zuzutreffen, weil mein Vater seit wenigen Wochen nicht mehr lebt.
    "Jüngerer Sohn" passt auch.
    Mit LONOLE könnte griechisch: "Der Löwe" gemeint sein. Der Löwe und der Panther, wie in Offenbarung 13, tauchen jedenfalls im Wappen von Bayern auf.

    • "Die CDU wurde seinerzeit mit Spenden der Nazis und der CIA gegründet"

      Ach ja die Neo-Nazis, die mit der Glatze und den Taetowierungen, die NPD, PEGIDA, die aFd, Doofe gibt es genug, wieviele davon sind wohl "echt", wieviele sind in Wirklichkeit V-Leute, er weiss das schon? Vielleicht ist das alles nur Folklore um von den "Echten" abzulenken ?

    • Die Frage ist problemlos auf die "Linken" auszuweiten. RAF, black-block, wie schafft man es vom Sympathisanten, vom antifaschistischen Steinewerfer, in hoechste Regierungsaemter, zum Kriegstreiber ? Alles Zufall, hoehere Einsicht die dem Normalo nicht zugaenglich ist oder steckt mehr dahinter ?

  10. DEUTSCHLAND RASSELT WIEDER MIT DEM SÄBEL

    Das Presseorgan des Grosskapitals, die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) geht in aller Ausführlichkeit auf die Rede von Frau Kramp-Karrenbauer vom 6. November ein. Ganz offensichtlich ist diese Rede für die NZZ keine Bagatelle. Versteht sich – geht es doch um Gewinn und Renditen.
    Ganz anders die «alternativen» oder «freien» Medien wie KenFM, und der (mit Ausnahme von NZZ) Mainstream. Dort wird die Erwähnung, Thematisierung der Hunnenreden von Kramp-Karrenbauer und von der Leyen auf das absolut nicht vermeidbare Minimum oder auf Bagatellisierung beschränkt.

    – Diese äusserst schwachen Reaktionen von Seiten der sogenannten Friedensbewegung auf die Hunnenreden von Kramp-Karrenbauer und von der Leyen spricht eine nur allzu deutliche Sprache

    – Denn ganz ohne jeden Zweifel: Ohne breite Abstützung, Rückendeckung von allen Seiten mit etwas Einfluss, auch (pseudo)linker Funktionseliten, würden Kramp-Karrenbauer und von der Leyen solche kriegshetzerischen Hunnenreden auf keinen Fall halten.

    – Die Kriegskasse des Kapitals kann also klingeln. Die Militarisierung, die Grossmachtpolitik, der Führungsanspruch Deutschlands über Europa wird auch von Seiten der selbstgerechten, deutschen, (pseudo)linker Funktionseliten, der angeblichen Friedensbemühten (Medien, Vorstände, Führungsgremien von etablierten Friedensorganisationen, -Bewegungen, PR-Agenturen und dergleichen) klammheimlich gefördert. So wie auch schon vor dem 1., und 2. Weltkrieg (Quellen siehe unten). Heute ist die Situation noch weit schlimmer als damals. Es fehlt an jeglicher Einsicht. Was in diesen Bereichen offensichtlich einzig zählt ist Eitelkeit.

    – Ein, ganz offensichtlich, grosser Teil der deutschen (pseudo)linken Nationalsozialen resp. Nationalsozialisten betrachtet das Soziale und Solidarität als eine reine nationale Angelegenheit.

    – Sehr auffallend ist, wie die sehr enge Zusammenarbeit, engen Kontakte, Beziehungen und auch gesinnungsmässige Nähe des deutschen (auch (pseudo)linken) Bildungsbürgertums, Intellektuellen-Milieu, der «Funktionseliten» zum engsten Freund und Verbündeten Deutschlands, dem rassistischen, Unterdrückungs-, Besatzungs- und Apartheit-Regime Israel, von den «alternativen» oder «freien» Medien, der «Friedensbewegung» verschwiegen wird.

    Die Mehrheitsbevölkerungen der Nachbarländer Deutschlands sollten sich vorsehen und vor Deutschland auf keinen Fall weiter kuschen (Das ‘Sich vorsehen’ und ‘Nicht kuschen’ gilt auch für Muslime). Die (pseudo)linken Eliten der Nachbarländer sind ebenso unglaubwürdig, wie jene Deutschlands.

    Man beachte dazu nachstehende Quellen resp. die Erkenntnisse von:
    George Orwell, Hannah Arendt, Michel Foucault (betr. die sich selbst lenkende, selbst kontrollierende, selbst überwachende Gesellschaft), Alice Miller, Ivo Andrić, Oskar Maria Graf, Arno Gruen, Ilija Trojanow, auch Rainer Mausfeld und vor und nach ihnen vieler anderen mehr.

    Zur deutschen Aussenpolitik beachte man auch ‘german-foreign-policy.com’:
    «The Germans to the front»
    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8099/
    «Novembertrommeln»
    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8101/

  11. siehe oben "Wer sich hier aufregt und äußert, wer hier viel Zeit mit Recherchen und Nachweisen verbringt, der geht eben nicht auf die Straße, und die Gesellschaft sieht gar nicht, dass es einen Dissens in der Gesellschaft gibt."
    Mit solchen Sätzen, sehr geehrter Herr Mitschka, könnten Sie aber auch die Leser Ihrer Artikel verschrecken und den anschließenden Austausch auf dieser Seite reduzieren, weil viele Leute auch arbeiten müssen. Manche sogar in drei Jobs. Das kann sich negativ auswirken, wenn Ken Jebsen u. a. sich entschließen KenFM Zuschauer zu Treffen in Ramstein aufzufordern. Da der Rest das Wiedergekäue der gleichen Sache der letzten Tage ist, nur soviel. Man hat sich entschlossen die drei Damen CLG, UvdL, AKK in wichtige Ämter Deutschlands und Europas zu hieven, weil, wenn Frauen für Krieg sind, kann es ja nur richtig sein oder die Frauen müssen wieder an den Herd. Das ist eine ganz üble Geschichte, die da im Namen aller Frauen läuft. Ansonsten, – wo Fr. Merkel AKK ausgegraben hat, ist mir schlicht schleierhaft. Ich glaube, sie wird uns irgendwann wie ein AKW um die Ohren fliegen.

    • Richtig Paula, deeskalieren wo immer es nötig ist. Mit dem "auf die Straße gehen", bin ich mit mir auch noch nicht im reinen. Bringen drei Briefe, zur Not Mails, an unsere Berliner Abgeordneten, oder an unsere Mainstreammedien als Leserbrief nicht mehr?
      Wenn ich zu den Gelbwesten unserer Nachbarn schaue, wie viel Augen da schon zerschossen wurden: Ist das angemessen, für unsere Politik- Schwachköpfe, die Gesundheit zu opfern?
      Solange wir nicht alle im Paradies wohnen, was denkbar also möglich ist, gibt es keinen Grund sich heraus zu halten, das ist wohl richtig, aber nicht mit der Waffe in der Hand.

    • @ Paula
      Es wäre ja auch die Frage, ob es darum geht, dass "die Gesellschaft sieht …, dass es einen Dissens in der Gesellschaft gibt."
      Sogar offizielle Umfragen zeigen regelmäßig, dass die Mehrheit der Deutschen zumindest verbal gegen Krieg ist.
      Dieser Dissens muss ja nicht erst gezeigt werden, der ist bekannt.
      Müssen sich die Parlamentarier und sonstigen Politiker daran stören? Rein rhetorische Frage.

  12. "Mein Vater, der im Krieg sieben Mal verwundet worden war, hatte mich gewarnt: „Das ist der Neubeginn. Du wirst dich wundern, was daraus werden wird. Es ist doch immer das Gleiche“. "

    Hat der Vater gewählt und wenn ja, was?
    Muss jetzt nicht auf die einzelne Person zutreffen, aber irgendwo passt es doch nicht ohne weiteres zusammen, dass scheinbar viele Leute mitkriegen, dass was falsch läuft, aber komischerweise die verantwortlichen Parteien immer wi3der gewählt werden.

  13. Zustimmung. Danke für diesen Artikel. Hier auch ein sehr gutes, Viertel-Stunden- Interview im Internet mit dem ehemaligen Bundeswehr-Oberstleutnant a.D., Jochen Scholz :

    https://soundcloud.com/sna-radio/bundeswehr-feiert-64-geburtstag-interview-mit-jochen-scholz-oberstleutnant-ad

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