STANDPUNKTE • Die Anti-Umwelt-Demagogie

Auch die alternativen Medien versagen in der Umwelt-Debatte.

Ein Standpunkt von Mathias Bröckers.

Passend dazu schickte mir mein klimaskeptischer Freund S. dann auch den Link zu einem Artikel mit dem Titel „Gerichtsurteil stürzt CO2-Papst vom Thron“ zu und merkte dazu an: „Deine ,Fakten‘ zum Klima sind nicht einmal gerichtsfest!“

In dem Artikel wird behauptet, ein kanadisches Gericht hätte die Daten des berühmten Hockeyschläger-Diagramms zur Erderwärmung des Klimatologen Michael Mann überprüft und verworfen.

Tatsächlich ging es bei diesem Verfahren gar nicht um die Daten, sondern um eine Beleidigungsklage, die Dr. Mann vor acht Jahren gegen den emeritierten Geographieprofessor Dr. Ball angestrengt hatte, weil dieser ihm in einem Interview Betrug unterstellt hatte.

Jetzt hatte Ball beim Gericht ein Gnadenersuch eingereicht – aus Gründen seines hohen Alters (80), schlechter Gesundheit (Herzinfarkt) sowie wegen der ohnehin geringen Glaubwürdigkeit, die seine Äußerungen in der wissenschaftlichen Community hätten.

Diesem Ersuchen hat das Gericht stattgegeben, eine schriftliche Begründung liegt noch nicht vor. Sicher aber ist, dass es bei diesem Rechtsstreit gar nicht um den „Hockeyschläger“ geht, denn die zugrunde liegenden Daten – die seit langer Zeit öffentlich vorliegen– hat das Gericht gar nicht untersucht.

Michael Manns Anwalt schreibt dazu:

„Der BC Supreme Court hat keinerlei Befund dazu gemacht, weder direkt noch indirekt, dass versäumt wurde die Daten vorzuweisen. Die Entscheidung vom 22. August sagt zu dieser Sache nichts. Balls Antrag auf Beendigung des Verfahrens bezog sich hauptsächlich auf seinen angeblichen Gesundheitszustand (…) (sowie) auf das Argument, dass seine Anschuldigungen deine Reputation nicht beschädigt hätten.“

Letzteres trifft auf jeden Fall zu, denn die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit dieses Dr. Timothy Ball ist mehr als bescheiden: In einem Gerichtsverfahren 2018, das der Klimaforscher Andrew Weaver gegen seine Behauptungen angestrengt hatte, befand das Gericht, dass der „Skeptiker“ Dr. Ball trotz seines Doktortitels nicht ernst zu nehmen sei.

Ball zählt zu den sogenannten Kreationisten, die die Evolutionstheorie ablehnen, und saß im Vorstand des pseudo-wissenschaftlichen Think Tanks „Friends of Science“, der … oops … von der Öl-Industrie gesponsort wurde.

Dass es IMMER DIESELBEN sind – Big Oil – die hinter der „Klimaskepsis“ auftauchen, ist kein Wunder, sie fördern die Verbreitung der „Skepsis“ von Beginn an. Obwohl – beziehungsweise: weil – eine Studie von Exxon Mobile schon 1983 dieselbe Erderwärmung prognostizierte, wie sie 15 Jahre später das Hockey-Stick-Diagramm von Mann et. al. ermittelte und wie sie seitdem dutzendfach bestätigt wurde.

Das jetzige Gerichtsurteil stürzt also keineswegs einen „CO2-Papst vom Thron“, der Angeklagte Tim Ball hat das Verfahren weder „gewonnen“, noch wurde der „Hockey-Schläger“ vom Gericht für falsch oder ungültig erklärt, denn das Gericht hat sich mit dieser Frage überhaupt nicht befasst. Auch die Behauptung, dass Michael Mann nun die Anwaltskosten von Ball bezahlen muss, ist falsch.

Dass zu diesem Urteil nun ein linker Ex-Stasi-Mann wie Rainer Rupp auf KenFM dieselben triumphalistischen Fake News verbreitet wie die rechte „Achse des Guten“ und diese merkwürdige Querfront einen wissenschaftlichen Quacksalber als großen Sieger feiert, wirft ein bezeichnendes Licht darauf, wie stark die Debatte um die Erderwärmung aus dem Ruder gelaufen und zu einem Glaubenskrieg geworden ist.

Dass die Debatte um die Erderwärmung und wie man ihr am besten begegnen sollte, zu einem seltsamen Religionskrieg entartet ist, hat meines Erachtens damit zu tun, dass es ohne ein „Reset“, ohne eine revolutionäre Umwälzung einfach nicht geht, und eh man sich das vorstellt – und kognitive Dissonanz droht – hält man sich lieber an windige Fake News.Und so kommt es dann zu diesen merkwürdigen „Skeptiker“-Querfronten, die einen eingestellten Beleidigungsprozess als Papst-Sturz und Offenbarung hochjubeln wie Katholiken eine leibhaftige Marienerscheinung.Wobei letztere zumindest so ehrlich sind und sagen, dass man halt dran glauben muss, die „Skeptiker“ aber basteln aus Fake News „Fakten“ zusammen und wollen damit die „Päpste“ der „Klimakirche“ stürzen.

Ganz im Sinne der Erfinder der „Skepsis“, die einst der Bush-Regierung empfahlen, statt von „Erderwärmung“ oder „Treibhauseffekt“ nur noch von „Klimawandel“ zu sprechen:

„Die wissenschaftliche Debatte ist dabei, uns jeden Ausweg zu versperren (…). Wenn die Öffentlichkeit zu der Überzeugung gelangt, dass die wissenschaftlichen Probleme gelöst sind, wird sich auch ihre Einstellung gegenüber der globalen Erderwärmung ändern. Infolgedessen müssen Sie weiterhin das Fehlen wissenschaftlicher Gewissheit zum zentralen Argument machen.“

Diese Strategie funktioniert offensichtlich immer noch und es reicht völlig, einfach nur immer wieder Zweifel zu säen – Lösungen für die offensichtlichen Umwelt-und Klimaprobleme, Alternativen zum „Weiter so“ braucht es nicht, sie sind für die Förderer und Sponsoren der Skepsis unerwünscht, weil geschäftsschädigend.

Worum geht es?

Es geht um Öl, Gas, Kohle, Kahlschlag, Massentierhaltung, Bodenzerstörung, Meeresverseuchung, Artenvernichtung, es geht um das Verheizen und Vergiften des Planeten.

„CO2“ ist nur ein Aspekt des Ganzen. Weshalb ich außer der mit Hass und Häme überschütteten Greta noch viel mehr aktivistische „Zopfgretels“ gewünscht habe, die Aufmerksamkeit erzeugen.

Nicht nur für CO2, schon gar nicht für die Banker, die daraus Finanzprodukte, Emmissionszertifikate und Börsengewinne generieren wollen, sondern für all die anderen Aspekte menschengemachter Zerstörung.

Es geht nicht um „Klimawandel“, den gab es schon immer und den wird es immer geben, es geht auch nicht um „Klimaschutz“, denn wer sind wir Menschen, dass wir dieses sich ewig wandelnde Wesen „schützen“ könnten?

Wir können nur dafür sorgen, dass die Akteure, die dieses Klima seit Jahrmillionen Tag für Tag herstellen – die Bakterien, Pilze, Pflanzen und Tiere – weitermachen können, statt sie zu vergiften und zu vernichten.

Mit einer Ideologie des ewigen Wachstums, wie sie dem Kapitalismus und seinem Geldsystem eingeboren sind, wird ein solcher kooperativer Umgang mit dem Leben dieses Planeten und damit dem Klima aber schlechterdings unmöglich sein. Wer von Ökologie spricht, kann vom Kapitalismus nicht schweigen.

Das werden, so meine Hoffnung, auch die „Fridays for Future“-Kids checken, wenn sie weiter nachdenken und nicht in die „Klimafalle“ tappen und sich nur um CO2 kümmern. Denn das kann nur Mittel zum Zweck sein.

Das eigentliche Ziel – den Planeten friedlich bewohnbar zu halten – kann nur erreicht werden, wenn der kapitalistische Zwang zu ewigem Wachstum überwunden wird und damit auch der permanente Krieg um immer knapper werdende Ressourcen.

Ohne dieses „Reset“ bleibt auch eingespartes CO2 nur heiße Luft.


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.rubikon.news/artikel/wir-brauchen-mehr-zopfgretels
(2) https://www.youtube.com/watch?v=ml-WI-clRh0

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Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Dieser Beitrag erschien zuerst bei „Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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56 Kommentare zu: “STANDPUNKTE • Die Anti-Umwelt-Demagogie

  1. Wie der 97%-Mythos zustande kam.
    In fast jeder Klimadebatte wird behauptet, dass 97% der Wissenschaftler hinter den Behauptungen stehe, dass der Klimawandel menschgemacht sei und durch unseren CO2-Ausstoss produziert werde. Der Autor Mark Steyn ging der Frage nach, woher diese Zahl stammt.
    Dieser Prozentsatz stammt aus einer Umfrage, die im Rahmen einer Dissertation von M. R. K. Zimmerman durchgeführt wurde.
    Die „Umfrage“ war ein Online-Fragebogen mit zwei Fragen, der an 10.257 Geowissenschaftler geschickt wurde, von denen 3.146 beantwortet wurden. Von den antwortenden Wissenschaftlern kamen 96,2 Prozent aus Nordamerika. In der Stichprobe sind also die Wissenschaftler aus Europa, Asien, Australien, der Pazifik, Lateinamerika und Afrika weit unterrepräsentiert.
    Nicht zufrieden mit einer so verzerrten Stichprobe, wählten sie dann 79 Forscher aus der Stichprobe aus und erklärten sie zu „Experten“.
    Von diesen 79 Wissenschaftlern wurden zwei von einer zweiten Zusatzfrage ausgeschlossen. So schafften es 75 von 77 in die Endrunde, und 97,4 Prozent stimmten so mit „dem Konsens“ überein.

  2. Kommentatoren-Leseschwächen also exakt 100 %, peinlich, peinlich peinlich nicht nur der Herr Bröckers

    Herr Bröckers wurde von mir ob seiner eklatanten Leseschwäche ausgebuht. Im Nachgang jedoch stelle ich fest, nicht ein einziger der mehr als 50 Kommentatoren vor mir hatte entdeckt, welchen Sch . . . der Herr Bröckers da niedergeschmiert hatte. Verleumderischen Sch . . . nämlich, indem er gegenüber Herrn Rainer Rupp justiziabel gar, entweder vorsätzlich lügnerisch oder strohdumm (verzeihlich) eine nicht existente Behauptung unterstellt hatte. Ich zitiere Herrn Bröckers schriftlich:
    "In dem Artikel wird behauptet, ein kanadisches Gericht hätte die Daten des berühmten Hockeyschläger-Diagramms zur Erderwärmung des Klimatologen Michael Mann überprüft und verworfen."

    Die Rattenfänger-Follower aus Hameln kassierten damals eine Strafe für ihre Leichtgläubigkeit und Verführbarkeit durch tolle Musik dazu. Dass die empörte Kommentators-Herde diese extrem falsche Behauptung von Herrn Bröckers jedoch einfach so hinzunehmen und übernehmen imstande war, der Herr Rupp hätte das behauptet, ist mir, weil doch in der KENFM-APP leicht find- und nachlesbar nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern absolut unverständlich. Ihre Strafe besteht nummehr darin, dass sie sich so peinlich unkritischen Nachplapperns entblößt haben. Jede Meinungsäußerung in einem Kommentar zum Kommentar über die Behauptung einer Behauptung, insbesondere in der unkontrollierten Zustimmung geistigen Unrats zeigt doch das Niveau oder eben nicht Niveau Dutzender von "Mitschmierern", führt vor, wie der jeweilige Schreiberling lediglich mit seinen Gefühlen, nicht durch Sachkenntnis getrübt, in einer Lesergemeinde gar mal eben hausieren geht. Und dabei ist nicht mal die Goebbels-Voraussetzung für eine glaubwürdige Lüge, ihre stete Wiederholung, gegeben. Der Bröckers Lügen-Erguss fand nur deswegen eine so überwiegende, teils sogar krass den Herrn Rupp beleidigende Zustimmung, weil die Kommentatoren ganz offensichtlich nicht Niveau, sondern nur das Format von Herrn Bröckers besitzen.
    Da erhält für mich der neue Begriff "Fremdschämen" eine 50 köpfige Illustrierung.

    Bitte aufwachen, "blauer Salamander", "Regimekritiker Dracula", "Lutz Wünsch" & Co. !!!

  3. Sehr geehrter Herr Matthias Bröckers,

    Sie schreiben da in Ihrer Polemik einen justiziabel folgenschweren Satz über die gefährlich rote Stasi-Socke TOPAS/Rupp:

    "In dem Artikel wird behauptet, ein kanadisches Gericht hätte die Daten des berühmten Hockeyschläger-Diagramms zur Erderwärmung des Klimatologen Michael Mann überprüft und verworfen."

    Ihre Behauptung ist allein schon recht merkwürdig, spricht sie doch nicht von einer im Allgemeinen recht häufig auftretenden Rechtschreib- sondern einer ganz seltenen Leseschwäche, der Ihren nämlich. Dieser Herr Rupp, "ein linker Ex-Stasi-Mann" schrieb in seinem von Ihnen bezeichneten Artikel genau das Gegenteil. Er höhnt nämlich, dass der abgewiesene Kläger Mann ausgerechnet diese von Ihnen genannten Daten dem Gericht (trotz ausdrücklichster Aufforderung mit verbindlicher Terminstellung) eben n i c h t zur Verfügung gestellt hatte. Und da schauten die also in ihre Kristallkugel?

    War das nun eine bewusst, vorsätzliche Lüge von Ihnen oder nur ein intellektueller Schwächeanfall? Was hielten Sie davon, sich künftig überzeugenderen Themen zu widmen, von denen Sie was verstehen. Zumindest das versuchte Anpinkeln der Eiche Rainer Rupp hat mehr Sie, als ihn beschädigt.

    Das ganze Ding ist mit der vorerst "vollständigen Abweisung" der Mann-Klage durch das Gericht ja noch überhaupt nicht erledigt, Herr Mann, der "Hockeyschläger-Kurven-Poet" kann dort durchaus immer und immer weitergehen. Der Kern sämtlichen Hohns gegen ihn besteht auch nicht in der Abweisung, sondern der Rohdaten -Nichtvorlage. Sie haben entweder den Rainer Rupp und seine hieb- und stichfeste Argumentation entweder nicht bis zu Ende gelesen oder, für mich naheliegender, Sie haben nicht verstanden, was der argumentierte, nämlich:
    "Aus der Anklageschrift geht hervor (2), dass Dr. Ball in einem Interview zum „Climategate“ Skandal von 2009 die angebliche „Beleidigung“ ausgesprochen habe. Mit Climategate sind die damals gehackten E-Mails der führenden „Klimaforscher“ gemeint, aus denen hervorging, wie sich die beim IPCC einflussreichsten „Wissenschaftler“ untereinander darüber abstimmten, mit welchen „statistischen Anpassungen“, mit welchen speziell getrimmten Computermodellen und welchen anderen Tricks die Daten manipuliert werden sollen, um zu den gewünschten Ergebnisse zu kommen.

    Aus manchen Mails geht sogar hervor, wie verzweifelt „Forscher“ waren, wenn die tatsächlich gemessenen, rohen Klimawerte sich einfach nicht in das vorherbestimmte Ergebnis einfügen ließen. Aus anderen Emails wurde deutlich, wie sie sich absprachen, auf keinen Fall ihre Berechnungsmethoden und ihre rohen Daten zu veröffentlichen. Und ein weiterer Block von Emails zeigte, mit welchen Methoden sie systematisch auf Medien und vor allem auf wissenschaftliche Zeitschriften eingewirkt haben, nur ja keinen CO2-kritischen Wissenschaftlern eine Plattform für ihre Sicht der Dinge zu geben. Bei Zuwiderhandlung würde niemand aus dem Kreis der Erleuchteten, nämlich der IPCC akkreditierten CO2-Wissenschaftlern diesen Medien für weitere Interviews zur Verfügung stehen.

    Bereits im Jahr 2003 hatte eine Studie der kanadischen University of Guelph in Ontario gezeigt (3), dass das „Hockeyschläger“ – Diagramm von Prof. Mann „in erster Linie ein Artefakt des schlechten Datenhandlings, veralteter Daten und falscher Berechnung der Hauptkomponenten ist.“ In der Zusammenfassung der Studie heißt es, dass z.B. die Schätzung der Temperaturen von 1400 bis 1980 Sammelfehler enthält, sowie nicht zu rechtfertigende Kürzung oder Extrapolation von Quelldaten, veraltete Daten, geografische Standortfehler, falsche Berechnung der Hauptkomponenten und andere Qualitätskontrollmängel.“

    Nach der Fehlerberichtigung und unter Verwendung aktuellerer Daten ergab sich dann ein ganz anderes Bild für den Durchschnittstemperaturindex der nördlichen Hemisphäre, speziell für den Zeitraum von 1400 bis 1980. unter Verwendung korrigierter und aktualisierter Quelldaten."
    und:
    "Er wurde aufgefordert, seine rohen, unbehandelten Klimamessdaten vorzulegen, seine Methoden zur Datenanpassung aufzudecken, die handgefertigten Computer Programmen für die CO2-Modellierung transparent zu machen, etc. p.p.. Kurz, er wurde vom Gericht dazu aufgefordert, das wissenschaftliche Vorgehen bei seiner Arbeit zu belegen. Und das hat er nicht getan!

    Dr. Mann schlug alle Ermahnungen des Gerichts in den Wind und weigerte sich bis zuletzt zu belegen, dass er wissenschaftlich gearbeitet hat. Für das Gericht gab es keinen einleuchtenden Grund dafür. Denn unter Wissenschaftlern ist es die natürlichste Sache der Welt die rohen Daten und die Arbeitsmethoden mit anderen Kollegen zu teilen, wenn man nicht gerade an einer Patententwicklung arbeitet. Aber auch das konnte Dr. Mann unmöglich geltend machen, da es sowas in der Klimawissenschaft (noch) nicht gibt. Obwohl ihm schließlich klar war, dass seine Weigerung seine Daten und Methoden herauszugeben, dem angeklagten Dr. Ball Recht geben würde und dass dies ihn selbst Millionen Dollar kosten würde, zog er es vor, die finanziellen Kosten auf sich zu nehmen."

    Und dann fand ich zusätzlich einen Beitrag bei "Eike" mit original nachlesbaren Mann-Statements:

    https://wattsupwiththat.com/2019/08/22/breaking-dr-tim-ball-wins-michaelemann-lawsuit-mann-has-to-pay/

    und eine Übersetzung uns Deutsche.

    Sie sind trotzdem ein großartiger Mann, Herr Bröckers, selbst in diesem Ihrem intellektuellen Schwächeanfall, ich drücke Ihnen die Daumen zur Wiedergenesung,

    Klaus-Peter Kostag

  4. Lieber Mathias Bröckers, danke für die Richtigstellung.
    Ich finde es angemessen, Rainer Rupp für seine vermutlich bewussten oder sonst krass fahrlässigen Falschdarstellungen über den Inhalt dieses Gerichtsverfahrens (und einiges andere) anzuprangern. Wenn einer auf KenFM nachweislich Lügen verbreitet, darf man emotional werden. Danke dafür.
    Ich habe aufgemerkt bei dem Untertitel: "Auch die alternativen Medien versagen in der Umweltdebatte." Auch? Bringt nicht das "ehemalige Nachrichtenmagazin" schon seit Jahren brauchbare Artikel zu dem Thema? In letzter Zeit liefert DIE ZEIT, neben einer klaren Darstellung der Klimakrise, sehr interessante Beiträge zur gesellschaftlichen Dimension derselben. Ich sage es ungern, aber so arg die Mainstream-Medien in Sachen Geopolitik versagen, so weitgehend brauchbar sind sie in jenem Bereich. Und damit sind sie nicht exakt auf Regierungslinie, sondern kreiden deren Unentschlossenheit offen an. Das darf man ruhig anerkennen.
    Auf den Alternativen Kanälen gibt es dagegen eine Tendenz zur reflexhaften Leugnung, also ohne sich mit den Fakten näher auseinanderzusetzen.
    Dieser Reflex hat sicher damit zu tun, dass "Die Wissenschaft" gerne als Teil des Establishments gesehen wird, vielleicht weil sie für viele so schwer durchschaubar ist wie das Machtgeklüngel unter und hinter den Politik-Marionetten. Was einzelne Personalien betrifft, gibt es natürlich auch in der Wissenschaft Korruption, aber das betrifft äußerst selten weithin anerkannte Forschungsergebnisse. Naja, und dann kann man als "alternativer Journalist" eben nicht für wissenschaftliche Ergebnisse einstehen, weil man sonst nicht mehr zum Anti-Establishment gehört. Es gibt viel zu viel Gesinnung auch bei den Alternativen, statt Wahrheitssuche. Weil aber die Wahrheit laut auszusprechen ein revolutionärer Akt ist, sollte man sich doch eigentlich in Wahrheitsfindung üben.
    Das es geht, zeigt Mathias Bröckers Artikel.

    • Wie der 97%-Mythos zustande kam.
      In fast jeder Klimadebatte wird behauptet, dass 97% der Wissenschaftler hinter den Behauptungen stehe, dass der Klimawandel menschgemacht sei und durch unseren CO2-Ausstoss produziert werde. Der Autor Mark Steyn ging der Frage nach, woher diese Zahl stammt.
      Dieser Prozentsatz stammt aus einer Umfrage, die im Rahmen einer Dissertation von M. R. K. Zimmerman durchgeführt wurde.
      Die „Umfrage“ war ein Online-Fragebogen mit zwei Fragen, der an 10.257 Geowissenschaftler geschickt wurde, von denen 3.146 beantwortet wurden. Von den antwortenden Wissenschaftlern kamen 96,2 Prozent aus Nordamerika. In der Stichprobe sind also die Wissenschaftler aus Europa, Asien, Australien, der Pazifik, Lateinamerika und Afrika weit unterrepräsentiert.
      Nicht zufrieden mit einer so verzerrten Stichprobe, wählten sie dann 79 Forscher aus der Stichprobe aus und erklärten sie zu „Experten“.
      Von diesen 79 Wissenschaftlern wurden zwei von einer zweiten Zusatzfrage ausgeschlossen. So schafften es 75 von 77 in die Endrunde, und 97,4 Prozent stimmten so mit „dem Konsens“ überein.

  5. Sehr geehrter Herr Bröckers,
    ich habe einige Ihrer Bücher gelesen und stimme in sehr vielen Punkten mit Ihrer Denkweise überein.
    Auch halte ich Sie für einen sehr guten und integeren Journalisten. Leider machen Sie sich in meinen Augen weniger glaubwürdig wenn Sie Ihren Emotionen ungefiltert Zugang zu Ihren Artikeln gewähren.
    Statt „linker Ex Stasi Mann“ einfach der Kollege Rupp, sachlich darlegen dass das Urteil gegen Mann nichts mit dem Hockeystick zu tun hat, der Vollständigkeit halber erwähnen dass Herr Mann sich nach wie vor weigert die Rohdaten zu veröffentlichen. Und nicht auf andere draufhauen – das ist doch unter Ihrem Niveau!
    Wenn sich die CO2 Geschichte wirklich Thinktanks ausgedacht haben ist es total genial. Es gibt so viele Datenquellen über das Wetter, die sich sehr oft widersprechen und von niemandem voll umfänglich analysiert werden können – so kann man daraus nun wirklich jede Statistik basteln! Diejenigen, die an CO2 glauben, wollen die Umwelt schützen. Das wollen auch die, die nicht daran glauben. So sind Millionen Menschen gleichzeitig für und gegen etwas. Genial.

    Meine Wertung der Beiträge richtet sich nach dem Inhalt. Wenn jemand von „Glauben“ spricht schalte ich sofort ab. So hat sich etwa Harald Lesch bei mir disqualifiziert. Wen rein sachlich mit Fakten und Beweisen argumentiert wird sehe ich mir Beiträge beider Seiten gern an. Und frage mich auch wem es nutzt… CO2 Zertifikate handeln bringt jede Menge Geld, Al Gore könnte das bestätigen. Viele junge Forscher wollen noch Karriere machen und hängen ihre Fahne in den Wind. Schließlich muss das Haus abbezahlt werden und, und, und… Die Gegner sind meist älteren Datums, die haben ihre Rente sicher. Das ergibt für mich mit Abstand und in Ruhe betrachtet ein ganz bestimmtes Bild.

    Und wenn das Establishment in Manhattan 3 Hochhäuser mit zwei Flugzeugen sprengt und das dritte komplett ignoriert wird, Massenvernichtungswaffen im Irak erst er- und dann doch nicht findet, wir also sehr oft sehr gründlich belogen werden: Warum soll ausgerechnet CO2 die Wahrheit sein? Wo es doch direkt an unser Portmonee geht!?

  6. Lieber Bröckers!

    „Mit einer Ideologie des ewigen Wachstums, wie sie dem Kapitalismus und seinem Geldsystem eingeboren sind, wird ein solcher kooperativer Umgang mit dem Leben dieses Planeten und damit dem Klima aber schlechterdings unmöglich sein. Wer von Ökologie spricht, kann vom Kapitalismus nicht schweigen.“

    Ich würde das Wort „immanent“ mit „innewohnend“, nicht mit „eingeboren“ übersetzen 😉

  7. Ohjeohjeohje Herr Bröckers! Falls es einen Arzt gäbe für die Heilung schwarzmagischer Angriffe so würde ich es Ihnen empfehlen einen aufzusuchen. Oder was sonst lässt Sie nur so irrational handleln?

    Die Formulierungen in diesem „Standpunkt“ gegenüber Herrn Rupp sind unangemessen, sind diffamierend, sind beleidigend.

    Mit Menschen dieser Art wird es keine gute Zukunft geben. Stattdessen wird es so weitergehen wie die letzten 10 000 Jahre.

  8. Hallo zusammen,

    Weisheit auch im Sinne wissenschaftlicher Endgültigkeit lässt sich nicht löffeln !

    Meinungskampf will das ja auch nicht. Er ist Ventil für den Druck, der aus unseren Ratlosigkeiten erwächst.

    Ratlosigkeit aber schwindet nur, wo sich möglichst viele ans Beraten machen – nicht ans Besserwissen, Verdächtigen, Verunglimpfen – sondern ans wechselseitige Anregen und Durchleuchten, ans Verbinden und Vortragen, ans sich engageirt vernetzende Umsetzen in ersten Anfängen nicht zuletzt…

    Würde auch nur ein Bruchteil der hier ausgebreiteten Gifterein über die Fehler und Motive anders Denkender darauf verwandt, Wirtschafts- und Lebensweisen zu entwickeln, die die täglich enormeren Schadensbefunde zugunsten gedeihlicherer Produktions- und Lebenskonzepte regional wie weltweit ernst nähmen, – um zu vermeiden, was sich gut vermeiden lässt und im Wege neu zu findender Wirksamkeitsketten herauszufinden, wie sich Erforderlichkeiten evtl. um vieles demütiger natur-belehrt bewältigen ließen, lebten wir alle heute bereits in ballancierteren Verhältnissen…

    Wer davon das eine oder andere sucht – hier fände er was zum Kauen … :
    https://verortungen.wordpress.com/

    • @gabrieleweis
      So sehe ich das auch:
      „Ratlosigkeit aber schwindet nur, wo sich möglichst viele ans Beraten machen – nicht ans Besserwissen, Verdächtigen, Verunglimpfen – sondern ans wechselseitige Anregen und Durchleuchten, ans Verbinden und Vortragen, ans sich engageirt vernetzende Umsetzen in ersten Anfängen nicht zuletzt…
      Würde auch nur ein Bruchteil der hier ausgebreiteten Gifterein über die Fehler und Motive anders Denkender darauf verwandt, Wirtschafts- und Lebensweisen zu entwickeln, die die täglich enormeren Schadensbefunde zugunsten gedeihlicherer Produktions- und Lebenskonzepte regional wie weltweit ernst nähmen, – um zu vermeiden, was sich gut vermeiden lässt und im Wege neu zu findender Wirksamkeitsketten herauszufinden, wie sich Erforderlichkeiten evtl. um vieles demütiger natur-belehrt bewältigen ließen, lebten wir alle heute bereits in ballancierteren Verhältnissen…“

      Dem habe ich nichts weiter hinzuzufügen, als das:
      Ich weiß nicht, wie KenFM sich die dringend notwendige, schlagkräftige Bewegung gegen die nun wirklich höchst änderungsbedürftigen Verhältnisse vorstellt, wenn hier ständig massiv gegeneinander gearbeitet wird. Leute, auf der anderen Seite arbeiten ganze Thinktanks mit vielen klugen Leuten und einer einheitlichen Stoßrichtung gegen uns! EINIGKEIT macht stark, schon mal was davon gehört? Zur Einigkeit gelangt man aber nur mit einer sachlichen Auseinandersetzung und diskursiven Weiterentwicklung der eigenen Ideen unter Respektierung des Diskussionspartners und nicht mit eigensinnigem, unfreundlichem Beharren auf der eigenen Meinung unter Abwertung des Gegenübers. Ich glaube allmählich, ich bin hier falsch.

  9. Schade daß Brökers ebenso die Überbringer von Nachrichten angreift, wie der Mainstream. Macht ihn in meinen Augen immer weniger glaubwürdig und zu einem Gatekeeper.
    Vielleicht ist er aber auch nur verblendet.

  10. „Michael E. Mann gewinnt jahrelangen Prozess gegen seinen schärfsten Kritiker und beweist den Mensch gemachten Klimawandel. Die Richtigkeit der berühmten Hockeystick-Kurve wurde damit bewiesen.“
    So oder so ähnlich hieß es die letzten Tage in allen großen Zeitungen und im Staatsrundfunk. Verständlich, passt dies doch so wunderbar ins Narrativ.

    Halt, stopp, es gab nicht ein Wort darüber im gesamten Mainstream. Könnte vielleicht daran liegen, dass niemand ernsthaft daran zweifelt, dass die Kurve vollkommen manipuliert ist. Wurde doch, unter Anderem, die bewiesene mittelalterliche Warmzeit entfernt um Panik zu erzeugen. Also völlig egal was dort verhandelt wurde, die Kurve, und damit auch Michael Mann, besitzen keinerlei Glaubwürdigkeit.

    Lieber Herr Bröckers,

    Ihrem Artikel entnehme ich, dass es Ihnen um die Umwelt geht und Sie es für falsch halten alles auf das CO2 zu begrenzen. Es geht eigentlich gegen das Kapital, für eine bessere (Um)Welt und CO2 ist nur Mittel zum Zweck.
    Ich bin da völlig Ihrer Meinung!
    Nur leider geht es den Eliten eben nicht um die Umwelt. Die Abschaffung des Kapitalismus. Ressourcen schonenden Umgang mit der Erde.
    Denen geht es nur um noch mehr Macht und Geld. Mit CO2 als fiktiven Feind lässt sich das wunderbar voran treiben. Umverteilung von arm zu reich. Spaltung und Umbau der Gesellschaft. Ich bezweifle, dass das Endergebnis dieser dann neuen Weltordnung gut für uns sein wird. Ich befürchte eher die totale Diktatur. In der die Eliten im Wunderland leben während wir einfachen Menschen entrechtet, entdemokratisiert unser Dasein fristen werden.

    Also so ehrbar Ihre Gründe auch sind, Herr Bröckers. Die vorherrschende CO2-Hysterie dient einzig den Eliten und muss bis zuletzt bekämpft werden.

    • Hallo M.E.,

      kann es sein, dass ´die Eliten´ bequemes Spiel haben, solange „wir einfachen Menschen“ uns in die unergiebigsten Streitpositionen treiben lassen?
      Es sollte uns doch allein darum gehen, das Zerstörerische aus unseren Lebenweisen herauszunehmen – so selbsttätig wie möglich und dabei so klug wie möglich: es gilt einen System-Umbau zu entwerfen, klärend und vorstellungsfördernd zu erörtern und so ins konkret Vorstellbare zu rücken, dass ein breiter kraftvoller Wille zu umakzentuiertem Leben sich Bahn brechen kann – von unten !!

      Was manche mit ihrer plötzlichen angeblichen Umweltorientiertheit wollen, ist offenkundig. Aber es ist kein Problem aus der Welt deshalb, weil nicht wenige es heuchlerisch auf ihre Fahnen schreiben !

      Wir sollten nicht vergessen: kämpfen dient in aller Regel dem Rauben, was gedeihlich erworben sein soll, muss schon erarbeitet werden !

      Denk Dir doch z.B. mal Folgendes durch: https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/09/08/arne-pfeilstickers-ideen-haetten-breite-resonanz-gebraucht/

  11. Es ist überaus interessant, daß man die fundamentale System-Kritik Herrn Bröckers …

    „Mit einer Ideologie des ewigen Wachstums, wie sie dem Kapitalismus und seinem Geldsystem eingeboren sind, wird ein solcher kooperativer Umgang mit dem Leben dieses Planeten und damit dem Klima aber schlechterdings unmöglich sein. Wer von Ökologie spricht, kann vom Kapitalismus nicht schweigen.“

    … zu reduzieren versucht, auf ein minimalistisches Ablenkthema. Es gibt wohl große Panik, daß aus „Fridays for Future“ tatsächlich mehr werden könnte als ursprünglich vorgesehen.

    Am Ende könnte man darauf kommen, daß das alles Resultat der pathologischen Deformationen ist, denen man von der Wiege bis zur Bahre ausgesetzt ist.

    • Pathologisch ist für mich die Dystopie, dass der ganze Mensch so schlecht ist, dass man ihn seiner Rechte und Freiheiten berauben muss, um das Klima, den Planten, das Universum zu retten.

      Erlösung gibt es nur, wenn der Mensch sich selbst aufgibt? In smart cities zieht, sich einen social credit chip einsetzen lässt?

      Darauf läuft es doch raus. Und das treiben frustrierte alte Männer zusammen mit bezahlten Kindern voran?

      Und dann wundern Sie sich, dass es da Widerstand hagelt?

  12. Es ist überaus interessant, dass bei dem ganzen Thema Klimawandel eins nicht vorkommt: Das Bevölkerungswachstum.

    Es wird ganz explizit auf den menschengemachten Klimawandel hingewiesen, aber der logisch erste Schritt, das Wachstum der Weltbevölkerung zu diskutieren und Wege zu finden, eine den jeweiligen Kulturen angepasste Familienplanung zu finden und in die Wege zu leiten, findet in der ganzen Debatte nicht statt.

    Ist das nicht merkwürdig? Ich kann mich noch gut an die Diskussionen bezüglich der Grenzen des Wachstums in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts erinnern. Damals war bei diesem Thema das Bevölkerungswachstum einer der Hauptpunkte und viele Hilfsorganisationen hatten Familienplanungsprogramme. Bis dann in den frühen 80er Jahren die USA – angeblich auf Drängen evangelikaler Kreise – jegliche Unterstützung von Organisationen mit diesen Programmen zurückzogen. Seitdem ist Familienplanung ein Anathema und es wird lediglich daruf verwiesen, dass bei weiterem wirtschaftlichen Wachstum die Zahl der Kinder pro Frau automatisch sinken würde.

    Sieht man sich die Übereinkunft von Paris in der amtlichen deutschen Übersetzung an, so wird man auf den 15 Seiten dort zwar 20 mal den Begriff „Finanz-“ finden und in Art. 2 Abs. 1c explizit „Finanzmittelflüsse“ und in Art.10(Abs.5) „Förderung des Wirtschaftswachstums“ sowie „Beschleunigung, Förderung und Ermöglichung von Innovationen“, aber nirgends „Bevölkerung-„. Darum geht es also: Ersatz von funktionierenden Investitionen, Technologieentwicklung und Technologietransfer in Entwicklungsländer und über allem Wirtschaftswachstum. Die konkreten Verpflichtungen sind ausgelagert in Selbstverpflichtungen der einzelnen Länder und so entgeht es dem Blick, dass hier jedes Land seine eigenen Interessen pflegen kann, immer begrenzt durch die Bereitschaft, die „Finanzmittelflüsse“ aufrecht zu erhalten. So müssen bspw. China und Indien vor 2030 nichts tun und können weiter Kohlekraftwerke bauen. Mit dem Ergebnis, dass die CO2 Emissionen jährlich um 2/3 der deutschen Gesamtemissionen steigen.

    Man erkennt unschwer, dass die CO2 Debatte ein Problem der Finanzindustrie zu lösen hat: den Anlagenotstand. Es wurden so viel „Geld aus dem Nichts“ geschaffen, das nach Anlage, nach rentabler Anlage sucht. Und dabei erweist sich der Umbau ganzer Industrien, die Verlagerung von Werken aus Hochlohnländern in Länder mit besser ausbeutbarer Arbeitskraft unter gleichzeitiger Neuerrichtung, das Ersetzen von Fahrzeugen, die noch viele Jahre laufen können – dies aber dann in ärmeren Ländern tun – usw. usf. als das angestrebte Ziel.

    Aber es dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass das globale Finanzsystem durch den Zinseszinseffekt einen exponentiellen Anstieg von Schulden und Vermögen (beide sind spiegelbildlich miteinander verbunden) bewirkt, dessen Zinsen in der Realwirtschaft erwirtschaftet werden müssen. Und wer muss das tun? Letztlich kann es nur die menschliche Arbeitskraft erwirtschaften. Und die muss, damit das System weiter läuft, ebenfalls exponentiell wachsen. Und dabei kommt es primär nicht auf den Lebensstandard an, denn der erhöht sich durch den Einsatz von Kapital, von einer elenden Existenz zu immer wachsenden Ansprüchen und damit einem immer wachsenden Zinseinkommen für die Kapitalgeber.

    Übrigens ist die Förderung der Migration demselben Mechanismus geschuldet: Die schrumpfenden Bevölkerungen des Westens werden mit Neuankömmlingen aufgefüllt, um das Konsumniveau wenigstens auf dem alten Stand zu halten. Wenn man keine Migration in Deutschland gehabt hätte, wäre die Einwohnerschaft bis heute auf ca. 73 Mio gefallen und wir hätten einen um 12% geringeren CO2 Ausstoß. Es ist also zutiefs heuchlerisch, auf dem CO2 Ausstoß des Landes herumzureiten und die ungehinderte Migration zu propagieren.

    Herr Bröckers ist leider wie so viele auf eine Propaganda hereingefallen. Er sei dadurch entschuldigt, dass ein wissenschaftlich nachgewiesener Effekt, dessen Höhe und seine komplexen Eigenschaften Gegenstand aktueller Forschung sind, als Deckmantel für ganz andere Interessen dient und durch die scheinbare Wissenschaftlichkeit der Maßnahmen – nicht der Tatsachen als solcher – als alternativlos darstellbar ist.

    Aber weil viele Menschen mit dem gesunden Gefühl der arbeitenden Klassen wissen, dass etwas, das von den Spitzen der Wirtschaft und Finanzwelt sowie der von ihnen abhängigen Politiker und Medien propagiert wird, wie in der Vergangenheit so auch heute nur dazu dienen soll, sie über den Tisch zu ziehen, ist die Debatte so leidenschaftlich. Sie wissen leider nicht über die Unterschiede von deskriptiver Wissenschaft und normativer Verwendung Bescheid und kritisieren die Klimawissenschaft daher als Ganzes. Dabei werden sie von der einen Kapitalfraktion, die ihre Gewinne aus den fossilen Energien ziehen, unterstützt, um gegen die andere Kapitalfraktion zu kämpfen, die ihr Heil in Innovation und Neubau sucht und von den Kämpfern für die CO2 Vermeidung unterstützt wird.

    • Alles ist Bevölkerungspolitik mit Menschenmaterial. Sie hat jedoch mindestens zwei Gesichter und wandelt sich je nach Bedarf. Mal scheint das eine Gesicht (Wachstum) sichtbar zu sein; mal ein anderes (Reduktion). Welches Gesicht auch immer zu einem bestimmten Punkt sichtbar zu sein SCHEINT; die Sicht auf das andere Gesicht bleibt verborgen. Es geht immer um Menschenmaterial, sei es als Nutzen maximierender Homo Oeconomicus, als Bio-Macht-Faktor (Foucault) oder als einerseits heiliger und andererseits zum straffreien Töten vogelfreier Homo sacer (Agamben).

      Wir sehen gegenwärtig zunehmend den Homo sacer. Unter anderem auch vogelfrei als Ziel für Drohnen.

    • Es gibt keine Überbevölkerung. Die komplette jetzige Menschheit passt in Texas rein (ich weiß es wäre etwas eng, aber es verdeutlicht, daß die eugenische Idee der Beschränkung des Bevölkerungswachstums eine Idiotie ist) und wir produzieren schon jetzt Lebensmittel für eund 15 Milliarden Menschen.

    • Moin, Stefan, Das mag schon sein, dass man Lebensmittel fuer 15 Milliarden produziert.
      Doch darum geht es doch gar nicht! Es geht doch um ein menschenwuerdiges Leben. Es geht darum NICHT wie in einer Ölsardine in einer Blechbuechse zu ueberleben.
      Oftmals wird argumentiert, dass sich in Europa ja schon die Bevölkerung reduziert. Ich will hier nicht auf die Kompensation durch Migranten hinweisen, sondern nur darauf orientieren, dass bei angenommenen 40 Milliarden in z.B. DE nur z.B. halb so viele T-Shirts gekauft wuerden und diese dann auch nur halb so viel Farbe aufnehmen wuerden, und mit einer gewissen Zuversicht könnten sich die Fluesse in Asien und Afrika, wo das Auswaschen geschieht, vielleicht auch wieder regenerieren!
      Natuerlich nur eine vereinfachte Betrachtung, aber sie zeigt doch, dass eine Geburtenkontrolle weitere Verbesserungen fuer die Umwelt bringen wuerde.

      mfG

  13. Schade, schade, schade,

    war es das dann hier (für mich) zu Mathias Bröckers; wie vor einiger Zeit auch zu Susan Bonath.

    Beide schrieben, schreiben wie so oft viel Richtiges und können es dennoch nicht vermeiden, insbesondere zum Thema Klima andersmeinende Menschen auf der persönlichen Ebene zu diffamieren.

    Dass es mittlerweile viele, viele seriöse Wissenschaftler jenseits der Klimakirche gibt, das mag auch bei Bröckers in die Lückenpresse fallen, Entwicklungen in vielen, maßgebenden Teilen der Welt ebenso. So what …, Religion eben.

    Btw. so fahre ich morgen mit meinem Euro-4 Schadstoffdiesel (wie so oft) gerade mal wieder gut 800km aus Südhessen zum Bergwandern in die Einsamkeit eines Bergdorfes in den italienischen Seealpen; habe dabei nicht das geringste schlechte Gewissen. Wegen mir und in Sachen Batterieherstellung wird auch absehbar kein Kind im Kongo Kobalt schürfen müssen, werden die Lebensgrundlagen der Menschen in den Chilenischen Salzseen nicht wegen diesem demnächst doch so dringend benötigten Lithium zerstört; wird mein nächstes Fahrzeug bestenfalls ein mit (russischem) Erdgas betriebener Hybrid.

    Und spätestens, wenn die Regierung aus CDU und Grünen uns hier auch noch den Odenwald mit gigantischen (zunehmend wegen fehlender Speichermöglichkeiten eh‘ abgeregelten) Windrädern zustellt, spätestens dann wähle ich als alter Linker querfrontartig auch die AfD.

    • A*D? Ach bitte nein! Da kommt doch auch nichts anderes bei heraus. Oder glauben Sie das? Dass es eine „echte“ Partei gibt, die wirklich etwas verändert? Die die es versucht haben, wurden schnellsten unterwandert, medial verrissen …
      Vielleicht lieber DIE PARTEI? Da hat man wenigstens noch ab und zu as zu lachen 😉

    • Ach Herr Wünsch Klimafakten de ist die Seite des PIK . Fragen sie doch Mal warum auf dieser Seite nicht die Wetterballon oder der UAH Datensatz veröffentlicht wird. Da kann man sich genauso die VW Seite anschauen wie gut sich ihre Abgaswerte im Vergleich zu anderen Automarken schlagen. Und was es mit dem Peer Review Verfahren auf sich hat , sollte man sich Mal die Aussagen von Peter Ridd anhören . Gerade Brandaktuell in Australien der Kampf der freien Meinung und Forschung der Wissenschaft gegen die Politik .

  14. Der logische Laienverstand sagt mir, dass das schwere CO2 niemals in 6km Höhe aufsteigen kann um dort die Wärmeabstrahlung in den Weltraum zu verhindern.
    Wäre es so, müssten Bäume tatsächlich in den Himmel wachsen, um an IHR Lebenselexier zu gelangen.
    In allen Hochlagen der Welt endet aber die BAUMGRENZE bei ca. 2.500m. Und das hat seinen Grund und der heißt CO2 Mangel. Es ist also Humbug, was uns 97% der Wissenschftler verkaufen wollen.
    https://www.google.com/search?q=baumgrenze+alpen&client=firefox-b-d&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwi086uLir_kAhUNLVAKHQqlCx4Q_AUIEigB&biw=1200&bih=573#imgrc=581Iqu4hFEBUBM:

    • Lieber Herr Wünsch,
      Expertenwissen ist käuflich.
      Als Laie kann ich Ihnen aber mit Sicherheit sagen, dass die Konzentration von CO2 in der Luft mit zunehmender Höhe abnimmt, – eben genauso wie es sich mit O2 verhält.
      (Mount Everest ohne Sauerstoffgerät = Null Chance auf Rückkehr)

      Zudem ist CO2 (44,01gr/mol) noch um ca. 25% schwerer als O2 (31,99gr/mol), so dass anzunehmen ist, dass die BAUMGRENZE in 2.500m Höhe tatsächlich die CO2-Konzentration bestens abbildet – ohne das man sich auf Expertenaussagen z.B. von 97% der Wissenschaftler verlassen muss.
      Zudem herrschen an der Tropopausen-Grenze in 6km Höhe Minus 60 Grad Celsius, was das Aufsteigen von 0,038% CO2 verhindern würde.

      Was also spricht dagegen, dass die propagierte CO2-Absorbtionsschicht in 6km Höhe ein Witz ist?

    • Liebe Fantastin,

      ich soll mir also von einer Fantastin mit ihrem „logischen Laienverstand“ erklären lassen, wie das mit dem Klima so wirklich funktioniert, da ja fast alle Experten auf diesem Gebiet gekauft sind.

      Informationen zu den Gründen für die Baumgrenze finden Sie hier:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Waldgrenze

      Hier werden alle möglichen Gründe für Waldgrenzen genannt, aber kein CO2-Mangel. Ja, Ja, aber die Leute, die den Artikel verfasst haben, sind sicher auch gekauft. Da verlass ich mich doch lieber auf die Fantastin mit ihrem logischen Laienverstand!

      Sie könnten sich ja mal ein wenig Mühe geben und selbst mal im Netz danach suchen, warum es Waldgrenzen gibt bevor Sie hier Ihrem Müll abladen.

    • @Lutz Wünsch
      Auch wenn sie ihn mit einer verniedlichenden Schlussfrage versehen haben, so ist doch der leise Spott in Ihrem Kommentar über den „Laien“ unüberhörbar … Warum machen Sie das?
      Mich beschleicht seit 2001 das Gefühl, dass alles, was ich in den naturwissenschaftlichen Fächern gelernt habe, Unfug war!? Mit kompliziertesten Berechnungen – die möglichst nicht nachvollzogen werden können! – werden Dinge behauptet, dass mir ganz schwindelig wird … wie günstig, dass die Bildung seit den 80ern konsequent abgebaut wurde, sonst würden es noch viel mehr Menschen bemerken … Wissen Wissenschaftler (die übrigens mitnichten 97% sind! Es sind 97% von 30% …!) wirklich mehr? Haben Sie eine eingebaute positive Reputation? *mal nachdenken*: Welche Wissenschaftler erhalten nochmal Geld für Ihre Forschungen? Richtig: Diejenigen, die sich opportunen Themen mit ebensolchen oppurtunen Ergebnissen widmen. Wissenschaftler, die ihnen öffentlich vehement widersprechen, sind außer Dienst, und sie tun es, weil sie nicht mehr auf die Forschungsgelder etc angewiesen sind …
      Könnte ja auch sein, dass die 97% der 30% von 12.000 untersuchten Studien, die sich der menschengemachten Klimaerwärmung widmeten, einfach lügen? Die emails von 2009 könnten sogar ein Indiz dafür sein?
      Könnte auch sein, dass diejenigen Recht haben, die behaupten, dass die NASA ständig ihre Daten poliert, damit sie die menschgemachte Erderwärmungsthese untermauern? Ich kann es nicht beweisen!
      Könnte auch sein, dass es einzig auf die Sonne ankommt, was auf Erden klimatisch passiert? Und dass das CO2 tatsächlich zunimmt (aus den Meeren aufsteigt), weil es wegen der Sonnenaktivitäten wärmer ist. Dann wäre CO2 korrelierend mit der Erderwärmung und und nicht umgekehrt?
      Wer will es schon sagen?
      Ich weiß nur, dass das CO2-Gefasel offenbar einigen Leuten richtig gut zu Pass kommt, weil man jetzt Geld dafür verlangen wird. Wer wird dafür aufkommen? *mal nachdenken*: Den (richtig) Reichen wird’s nichts ausmachen – die wissen eh nicht wohin mit dem ihrem Geld, das für sie arbeitet. Die Großkonzerne und Industrien? Sorry, aber wenn sie noch nicht mal für ihren Stromverbrauch aufkommen müssen, wie jeder Durchschnittsbürger auch – dann kann ich nicht glauben, dass es sie beim CO2-Ablasshandel besonders hart treffen wird (Es sei denn, man möchte einen bestimmten Zweig zerschlagen… dann wäre es wieder einen gute „Waffe“).

      Wissen Sie Herr Wünsch, alles mögliche könnte sein – sogar ganz ohne leisen Spott. (Sollte ich Ihnen diesen zu Unrecht unterstellt haben, so bitte ich vorsorglich um Verzeihung!)

      Ich war der Natur schon von klein an verbunden. Ich habe beim Baumfällungen geweint, und als sie durch Felder, Gärten und Streuobstwiesen die A661 geschlagen haben noch viel mehr.
      Ich habe mir sogar manchmal Gedanken um die Ameisen gemacht, wenn ich lief 😉
      Ich wünschte mir wahrlich mehr Demut vor dieser wundervollen, unglaublichen Schöpfung, die uns geschenkt ist! – Den Handel mit ihr haben Menschen erfunden und er tut der Welt nicht gut: Weder der Natur, noch uns selbst – wenn wir ehrlich sind.
      Ich wünschte auch, die FFF-Schüler würden nicht auch noch auf das CO2-Argument draufspringen, sondern sich für eine friedlichere, freundlichere Welt mit mehr Wertschätzung für Mitmenschen und der Mit-Welt (Fauna und Flora) einsetzen, ohne den ReGIERenden auch noch in die Hände zu spielen …
      Alles was mehr Umweltschutz – aber weniger Steuern für die eh schon Geplagten! – mit sich bringt, ist in meinen Augen unterstützenswert. Und darin bin ich bestimmt kein Laie: Ich lebe hier auf Erden schon ein paar Jährchen *lach*
      Und dabei geht es doch nicht um CO2!? … denn sonst müssten wir auch auf’s Atmen Steuern erheben o.O
      Da fällt mir ein: Wieviel CO2 wohl so ein Spitzensportler ausatmet?? Die Fußballer und die Stadienbesucher zum Beispiel?? Fußball gibt’s ja weltweit … Könnte ja auch sein 😉

    • Liebe Fantastin,
      ich soll mir also von einer Fantastin mit ihrem „logischen Laienverstand“ erklären lassen, wie das mit dem Klima so wirklich funktioniert, da ja fast alle Experten auf diesem Gebiet gekauft sind.

      Informationen zu den Gründen für die Baumgrenze finden Sie z.B. in einem Wikipedia-Artikel (suchen Sie nach Waldgrenze).

      Hier werden alle möglichen Gründe für Waldgrenzen genannt, aber kein CO2-Mangel.

      Ja, Ja, aber die Leute, die den Artikel verfasst haben, sind sicher auch gekauft. Da verlass ich mich doch lieber auf die Fantastin mit ihrem logischen Laienverstand!

      Sie könnten sich ja mal ein wenig Mühe geben und selbst mal im Netz danach suchen, warum es Waldgrenzen gibt bevor Sie hier Ihren Müll abladen.

    • Liebe Fantastin,

      hier sind die Gründe beschrieben, weshalb sich unter anderem Kohlendioxid nicht „unten“ sammelt:

      „www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wieso/artikel/beitrag/wieso-findet-man-kohlenstoffdioxid-in-der-atmosphaere-wenn-es-schwerer-ist-als-luft/“

      Der Artikel ist aber von einem Diplom-Physiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung geschrieben … also wahrscheinlich ein gekaufter Forscher. Somit zählt der Artikel wahrscheinlich zu den „Fake-News“. Also keine Gefahr für Ihren logischen Laienverstand.

      Hier finden Sie Informationen, warum wir in der Höhe weniger Luft bekommen, obwohl sich die Zusammensetzung der Luft nicht ändert:

      „www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie-abitur/artikel/atmung-unter-extrembedingungen“

      Aber lassen Sie sich Ihr Weltbild nicht erschüttern: Überall um uns herum werden „Fake-News“ verbreitet. Der Artikel gehört sicher auch dazu.

    • Lieber Lutz,

      »habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!«

      Diesen Wahlspruch der Aufklärung ins Gegenteil zu verkehren und anderen vorzuwerfen hier ihren geistigen Müll abzuladen ist eine rüpelhafte Frechheit und passt genau in diese gegenaufklärerische Zeit.

    • Sehr gut kommt im Artikel von Prof. Diplom-Physiker am Potsdam-Institut heraus, dass das Verhältnis der Luftbestandteile durch Luftumwälzungen u.s.f. über die unterschiedlichen Höhen beinahe konstant ist. Durch das Abnehmen der Dichte der Luft mit zunehmender Höhe nimmt auch die Dichte der einzelnen Bestandteile ab 😉 ergo: weniger Kohlenstoffdioxid, weniger Sauerstoff, weniger Stickstoff
      dies bestätigt die „laienhafte“ Meinung von Frau 😉 Fantastin zum Teil durchaus….

    • Lieber Herr Wünsch,
      natürlich werde ich als Klimawandel-Leugnerin das schwächste Argument zu entkräften versuchen. Und zwar nicht mit „glauben“ – sondern mit Beweisen.
      Selbst wenn alle bezahlten Experten behaupten, 0,038§ Luftanteil in Form von CO2 steige bis 6 km Höhe in der Atmosphäre auf und bilde dort eine Absorptionssperre gegen Wärmestrahlung an das Weltall.
      Wer von uns Laien will denn diese Behauptung widerlegen? Dort hin werde ich nicht kommen.
      Doch ich erkenne als Laie, dass das nicht richtig sein kann. Da wäre die BUMGRENZE, die bei 2.500m Höhe endet. Mein Argument, dort ist auch die CO2-Konzentration zu ende.
      Nun sagen Sie mir, gem. Wikipedia ist die BAUMGRENZE durch die Kälte bestimmt.
      Zitat Wikipedia:“Damit wird die Baumgrenze als kältebedingte Grenze definiert, in der Baumwachstum unterhalb der 6,4 °C Isotherme während der Wachstumszeit nicht mehr stattfindet.“
      Aha, 6,4 Grad. Da schauen wir mal, ob es am kältesten Ort der Welt – im sibirischen oimjakon keinen Baum gibt.
      Ha, ganze Wälder sind dort, bei -70 Grad.
      https://www1.wdr.de/mediathek/video-reise-nach-oimjakon–100.html
      Also – haben Sie Mut selbst zu denken.

    • Hier kann man sich mal den YouTube Block von Tony Heller anschauen wie das mit den manipulieren funktioniert. Auch ist der aktuelle Fall von Peter Ridd sehr aufklärend was passiert wenn man den Mainstream wiederspricht. Auch seine Aussagen zu den Peer Review Verfahren sind sehr erhellend. Zu diesem ganzen Thema sind auch Lomborgs und Petersons Meinungen ganz gut. Oder Mal einem Freeman Dyson zuhören.
      Ich hoffe nach wie vor auf ein Interview mit Marijn Poels der ja quasi um die Ecke wohnt.

    • @Lutz Wünsch
      Ich bin ihrem angeratenen link gefolgt, der uns erklärt, wieso man CO2 weit oben findet, obwohl es schwerer als Luft ist.
      1. … ist schon der Einwand von Schual meines bescheidenen logischen Verstandes nach gut greifend.
      2. Soll das CO2 ja in einem „Gürtel“ in 6 km Höhe unterwegs sein und so effektiv das Wärmezurückstrahlen der Erde verhindern.
      Also haben wir einen Widerspruch, denn 3. kann es wohl nicht überall verteilt sein und in oberen Schichten abnehmen, wenn es doch gleichzeitig in 6 km Höhe sein Unwesen treibt und gleichzeitig in einem „Gürtel“ gefangen ist.
      Und 4. endet der Artikel mit den Worten: „Im Durchschnitt ist die CO2-Konzentration jedoch bis zu einer Höhe von fast 100 Kilometern nahezu konstant. “
      Also was nun? Abnehmend? Konstant? Rumschwirrend? Oder in einem Gürtel gefangen?

      Und exakt das meinte ich mit dem wissenschaftlichen Durcheinander physikalischer Gegebenheiten!
      Alles gleichzeitig? … Das glaube ich allerdings nicht, dass das „sein könnte“ …

    • passant, Fantastin, emris und Schual!

      An passant und Fantastin:

      Ich halte viel von Kants Leitspruch „habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Aber nur dann, wenn man dies auch macht.

      So, und nun sehen wir uns mal an, was die Fantastin mit meinem Link zur Waldgrenze bzw. zur Baumgrenze und ihrem „logischen Laienverstand“ gemacht hat:

      Sie hat sich den Link immerhin schon mal angesehen und festgestellt, dass im Artikel festgestellt wird, dass „ […] die Baumgrenze als kältebedingte Grenze definiert [wird], in der Baumwachstum unterhalb der 6,4 °C Isotherme während der Wachstumszeit nicht mehr stattfindet.“

      Nun hat sie wahrscheinlich gedacht: Ich kenne Orte, da wachsen Bäume, obwohl es kälter als 6,4 Grad sind. Dann hat sie wahrscheinlich im Netz nach solchen Orten gesucht um mir dann als Beispiel das sibirische Oimjakon zu nennen. An diesem Ort wurden 1933 Tiefsttemperaturen von knapp -70 Grad gemessen. Eine Temperaturdifferenz von immerhin ca. 76 Grad zur Aussage des Wikipedia Artikels. Trotzdem wachen dort Bäume.

      Was schließt sie nun mit ihrem „logischen Laienverstand“ daraus? Die Aussage des Wikipedia-Artikels muss falsch sein und damit ist ihre ursprüngliche Aussage, dass die Baumgrenze eine Folge der zu geringen CO2-Konzentration ist, richtig!

      So denkt niemand, der den Mut hat, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Jemand, der diesen Mut hätte würde denken: Dazu sag ich nichts, denn davon verstehe ich nichts. Da wäre eher das Sokrates-Zitat angebracht: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“

      So denkt aber jemand, die der Ansicht ist der „logische Laienverstand“ genüge, um komplexe wissenschaftliche Themen beurteilen zu können. Und selbst dabei gibt sie sich keine große Mühe.

      So hätte sie natürlich feststellen können, dass es im Zusammenhang mit dem obigen Zitat einen Hinweis auf einen Aufsatz eines Prof. Dr. Christian Körner gibt, in dem dieser genauer darlegt, was es mit dieser Isotherme auf sich hat. Der Link in Wikipedia verweist allerdings auf einen kostenpflichtigen Artikel. Dass sie diesen nicht gekauft hat, ist nachvollziehbar. Das braucht man auch nicht, denn nach etwas weiterer Recherche findet man im Netz z.B. folgendes Interview:

      „onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/biuz.201410542“

      In diesem Interview sagt Herr Körner:

      „Die Grenze liegt bei einer Mitteltemperatur während der Wachstumsperiode von 6,5 °C bei einer Mindestdauer von 90 Tagen. Wenn also während 90 Tagen eine durchschnittliche Temperatur von 6,5 °C herrscht, kann ein kälteangepasster Baum gedeihen. Ist es aber ein halbes Grad weniger, funktioniert das nicht mehr. Diese Bedingungen gelten für jeden Punkt der Welt, und damit können wir weltweit auf 40–50 Meter genau die Waldgrenze vorhersagen“

      Da in Oimjakon in den Monaten Mai bis September zum Teil deutlich höhere Temperaturen als 6,5 Grad gemessen werden (siehe Wikipedia Artikel zu Oimjakon), können dort natürlich auch Bäume wachsen. Sicher nicht jeder Baum, aber zumindest die, die im Winter mit den eisigen Temperaturen zurechtkommen.

      Und jetzt sehen wir, wohin uns der „logische Laienverstand“ führt: Zu unzulässigen Schlussfolgerungen.

      Nicht umsonst studieren Physiker, Biologen und Chemiker jahrelang ihr Fachgebiet und sammeln danach jahrelang Erfahrung. Wenn wir da überall mit „logischem Laienverstand“ zu den gleichen Ergebnissen kommen könnten, wäre dieser zeitliche Aufwand völlig unsinnig.

      Die Fantastin hätte mit dem gleichen geringen Aufwand, den ich aufgebracht habe, um diese Dinge im Netz zu finden, zu den gleichen Ergebnissen kommen können. Sie hätte dann allerdings ihre ursprüngliche Aussage revidieren müssen.

      Weil sie diesen geringen Aufwand aber erst gar nicht betrieben hat und uns wieder die gleichen Aussagen vor die Füße wirft, kann ich das nur – und ich bleibe dabei – mit dem sicherlich unschönen Wort „Müll“ benennen – auch wenn passant meint, dies sei eine „rüpelhafte Frechheit“.

      Und wer hier „Gegenaufklärung“ betreibt, ist hoffentlich klar geworden.

      An Schual:

      Natürlich nimmt die Dichte in der höheren Atmosphäre ab. Aber die Verteilung bleibt gleich. Die Fantastin argumentiert aber mit der Schwere von Kohlendioxid und begründet damit, dass es in geringeren Höhen deswegen mehr Kohlendioxid geben müsse als in größeren Höhen.

      Das ist definitiv falsch und zeigt wiederum, wohin uns der „logische Laienverstand“ führt: Zu falschen Schlüssen und Bewertungen eines Sachverhalts.

      Das ist genauso, als ob ein Laie sich heute entschließt, aufgrund von Informationen aus dem Netz seine Bremsen am Auto zu wechseln. Was der Experte kann, kann ich als Laie schon lange! Würden Sie sich in dieses Auto setzen?

      Übrigens beträgt der Anteil von Kohlendioxid nicht mehr 380 ppm. Wir sind mittlerweile bei 410 bis 415 ppm gelandet (www.noaa.gov/news/global-carbon-dioxide-growth-in-2018-reached-4th-highest-on-record).

      An emris:

      Ich werde hier nicht auf alle Ihrer Behauptungen eingehen. Eigentlich wollte ich zu diesem Thema gar nichts mehr schreiben. Wie sagt der Hesse so schön: Das ist wie dem Ochs ins Horn gepetzt – ergebnislos.

      Warum ich über manche Laien spotte (ja ich spotte – und nicht leise) ist weiter oben hoffentlich klar geworden.

      Das Wissenschaft kompliziert ist und nicht jeder alles nachvollziehen kann (ich natürlich auch nicht), ist leider so. Die Welt ist komplex und so auch ihre Beschreibung. Eben deswegen haben wir Wissenschaftler, der Beruf darin besteht, sich lange und intensiv mit einem Thema zu beschäftigen. Und selbst diese Leute können die volle Komplexität mancher Phänomene nicht vollständig begreifen.

      Aber ich verlasse mich trotzdem doch lieber auf die Aussage von Fachleuten, als auf die Aussagen von Laien wie der Fantastin. Und das sollten Sie auch tun.

      Zu allen anderen Themen empfehle ich Ihnen folgende Website:

      „www.klimafakten.de/“

    • An emris:

      nennen Sie mir doch mal die Quelle, in der von einem „CO2-Gürtel“ in 6 KM Höhe die Rede ist.

      Nicht, dass ich glaube, dass Sie eine solche Quelle nicht nennen könnten. Ich würde das nur gerne mal nachlesen.

    • @Lutz Wünsch

      Auf was für abstruse Ideen man aber auch kommen kann: Es kann keinen Zusammenhang zwischen der weltweit zunehmenden CO2-Konzentration und dem Temperaturanstieg geben, weil das schwerere CO2 es ohnehin nicht in Höhen von mehr als 2,5 km schafft. Als »Beweis« muss die Baumgrenze herhalten. Oh, Mann!

      Manchmal beschleicht mich schon das Gefühl, dass irgendwo irgendwelche Thinktanks permanent damit beschäftigt sind, sich irgendwelchen Quatsch auszudenken und diesen dann über Trolle und Bots unters Volk zu mischen.

      Hier im Forum arbeitet sich dann ein weiterer aufrechter Wissenschaftler an einem »Klimaleugner« ab. Erkennbar ohne jede Aussicht auf Erfolg. Ist es wirklich sinnvoll, seine Energie in die Bekämpfung solch baren Unfugs zu investieren? Die Energie fehlt für Sinnvolles und bewirkt nur den gleichen Effekt, den es hat, wenn man einem »Affen Zucker gibt«. Der Erfolg ist, dass für jeden widerlegten Quatsch am nächsten Tag zwei Stück neuer Quatsch präsentiert werden und der alte obendrein weitergährt.

  15. Es ist – mit Verlaub – einfach demagogisch Leuten wie Rainer Rupp „Anti-Umwelt-Demagogie“ vorwerfen zu wollen. Nennen Sie mir bitte eine sprachliche Formulierung bei ihm, die sich dafür ausspricht, den Umweltschutz nicht ernst zu nehmen, den „kapitalistischen Zwang zu ewigem Wachstum“ zu verteidigen, oder die dagegen Stellung nimmt, „den Planeten friedlich bewohnbar zu halten“, oder die dafür plädiert, den „permanenten Krieg um immer knapper werdende Ressourcen“ am Laufen zu halten. Was er in diesem Zusammenhang leugnet, ist, dass diese Ziele mit der „Lehre vom menschengemachten CO2 als alleiniger Verursacher der Erderwärmung“ und Anhängern dieser Lehre zu erreichen sind, die „sich in den ‚wissenschaftlichen Konsens‘, der in dieser Frage angeblich herrscht“, flüchten. Sie wollen allen Ernstes bestreiten, dass dieser „Konsens“ das Ergebnis von inzwischen belegten statistischen Manipulationen durch das IPCC ist? Oder dass Wissenschaft keine Sache des Konsenses ist? Dass ein wissenschaftlich korrekter Schluss nur dann vor liegt, wenn unter denselben Bedingungen, jederzeit von anderen Forschern vor der Öffentlichkeit identische Ergebnisse reproduziert werden können? Sie wollen allen Ernstes dafür sich engagieren, dass – wenn der CO2 Anteil in der Luft etwa 0,04 Prozent und das vom Menschen gemachte CO2 gerade mal 0,038 Prozent der gesamten CO2 ausmacht und in zehn Tausend Einheiten Luft sich gerade mal 15 Einheiten vom Menschen gemachtes CO2 befinden – ein absolutes Desaster dohe, wenn die Politik nicht alle Anstrengungen unternehme, den C02-Anteil zu reduzieren?

    Den „Climategate“ Skandal von 2009 – als die gehackten E-Mails der führenden „Klimaforscher“ öffentlich gemacht wurden, aus denen hervorging, wie sich die beim IPCC einflussreichsten „Wissenschaftler“ untereinander darüber abstimmten, mit welchen „statistischen Anpassungen“, mit welchen speziell getrimmten Computermodellen und welchen anderen Tricks die Daten manipuliert werden sollen, um zu den gewünschten Ergebnisse zu kommen – blenden Sie völlig aus ihren Betrachtungen aus. Um stattdessen den Mann, dessen in diese Richtung gehenden Vorwürfe an Prof. Manns „CO2-Hockeyschläger-Theorie“, die auf interessiert und zahlreiche mögliche Datenquellen nicht berücksichtigende Computermodellrechnungen beruhte, von diesem als Beleidigung ausgelegt wurden, mit der strittigen Sache völlig abgehenden Ad-Personam-Argumenten entgegen zu treten: Schließlich habe er auch sonst eine andere als die herrschende „linke“ Gesinnung (wie Obama, Clinton und Konsorten) und sei schon deshalb nicht ernst zu nehmen. Ist es sachgerecht, sich darüber zu mockieren, dass Ball sich selbst „der ohnehin geringen Glaubwürdigkeit, die seine Äußerungen in der wissenschaftlichen Community hätten“, bezichtigt haben soll – selbst wenn der Nachweis mit Quellen sich belegen ließe? Wissen wir nicht alle aus eigener Erfahrung zu welchen abstrusen Aussagen uns Rechtsverdreher – je nach eigenem Interesse oder nach ihrer jeweiligen Einschätzung des Standes der Dinge – uns zu raten bemüht sind?

    Apropos „herrschende ‚linke‘ Gesinnung“: Sie wurde spätestens seit dem „Club of Rome“ und Al Gores mit einem Oscar Film und seinem Friedensnobelpreis (zusammen mit dem IPCC) – erst recht seit Greta – zur „herrschenden Meinung“, die unter engagierter Mitarbeit der Mainstream-Medien zustande kam und deren Anbahnung sich zeigt in der Art und weise der sich beteiligenden „Wissenschaftler“ „wie sie sich absprachen, auf keinen Fall ihre Berechnungsmethoden und ihre rohen Daten zu veröffentlichen. Und ein weiterer Block von Emails zeigte, mit welchen Methoden sie systematisch auf Medien und vor allem auf wissenschaftliche Zeitschriften eingewirkt haben, nur ja keinen CO2-kritischen Wissenschaftlern eine Plattform für ihre Sicht der Dinge zu geben. Bei Zuwiderhandlung würde niemand aus dem Kreis der Erleuchteten, nämlich der beim IPCC akkreditierten CO2-Wissenschaftlern diesen Medien für weitere Interviews zur Verfügung stehen“. Kein Wunder also, dass kritische Stellungnahmen, die feststellten, dass „die Schätzung der Temperaturen von 1400 bis 1980 Sammelfehler enthält, sowie nicht zu rechtfertigende Kürzung oder Extrapolation von Quelldaten, veraltete Daten, geografische Standortfehler, falsche Berechnung der Hauptkomponenten und andere Qualitätskontrollmängel“, keine Chance hatten, weder in der scientific community, geschweige denn in der Öffentlichkeit diskutiert zu werden; „von den Medien in relativ kurzer Zeit im Gedächtnisloch entsorgt“ wurden. (Man wird sehen, ob der Trump-Administration ein ähnliches Vorgehen im „Epsteinfall“ unterstellt werden muß…)
    „Wie den meisten, politisch hoch brisanten Fällen üblich wurde mit Hilfe der personellen Zusammensetzung der Untersuchungskommissionen dafür gesorgt, dass die Termine verschleppt, Sachverhalte vor der Öffentlichkeit vertuscht und schließlich die ganze Sache eingestellt wurde. Hier bewahrheitete sich wieder der Satz: „Willst Du einen Skandal erfolgreich unter den Teppich kehren, dann gründe eine Untersuchungskommission“. Wer Rupps Hinweis auf den „Climagate-Skandal“, wie er im „Telegraph“ einst thematisiert wurde („Climate change: this is the worst scientific scandal of our generation“), noch nicht gefolgt ist, möge das hier nach holen: https://www.telegraph.co.uk/comment/columnists/christopherbooker/6679082/Climate-change-this-is-the-worst-scientific-scandal-of-our-generation.html
    Über die Lügen, Lücken und Methoden hat sich jüngst vor allem Willie Soon geäußert – wenn Bröckers schon bei 1000 Kommentaren von einem „Shitstorm“ redet, womit soll Soon erst bei knapp 190.000 Aufrufen und 4.300 Kommentaren die Reaktion auf seinen Vortrag kennzeichnen: Global Warming: Fact or Fiction? Featuring Physicists Willie Soon and Elliott Bloom
    https://www.youtube.com/watch?v=1zrejG-WI3U
    Und die auf die UN-Agenden 21 und 30 erweisende Feministin und „Demokratin“ Rosa Koire braucht Ihr nur mainstreammäßig schlicht mit Nichtbeachtung und schlichtem Übersehen – „Business as usual“ – strafen und übersehen:
    Behind the Green Mask – Agenda 21 – Rosa Koire
    https://www.youtube.com/watch?v=UDtCb45Lqt0&t=850s

    Alle mit recht aus der öffentlichen Diskussiom ausgeschlossen und einer politischen Betrachtung erst recht nicht würdig? Dann hüpft mal lustig-verzweifelt weiter und fordert „zwei, drei, viele (? – nein am besten gleich 666!) FFF-Zopfgretels“!

    • „wenn der CO2 Anteil in der Luft etwa 0,04 Prozent und das vom Menschen gemachte CO2 gerade mal 0,038 Prozent der gesamten CO2 ausmacht und in zehn Tausend Einheiten Luft sich gerade mal 15 Einheiten vom Menschen gemachtes CO2 befinden“
      ————–

      Danke teddifidel für deinen sehr guten Kommentar!

      Ich meine gelesen zu haben: Auf 10.000 Einheiten kommen 4 CO2-Moleküle. Davon ist 1 Molekül(maximal) vom Menschen gemacht.

  16. Der Wald stirbt, weil die Temperatur NICHT steigt – Ein weiterer Schlag für Klimawandel-Hysteriker.

    Link:
    sciencefiles.org/2019/09/01/der-wald-stirbt-weil-die-temperatur-nicht-steigt-ein-weiterer-schlag-fur-klimawandel-hysteriker/

  17. Es war in dem Schachspiel, dass sich Ball und Mann seit 8 Jahren liefern, doch ein cleverer Zug gewesen auf seinen Gesundheitszustand zu verweisen und auf ein Ende des Prozesses zu drängen.
    Das Gericht sah sich gezwungen, wollte es dem Wunsch Boll’s entsprechen, den Kläger Prof. Mann aufzufordern, seine Anschuldigungen wissenschaftlich zu untermauern.
    Das konnte Mann nicht und zog es vor, lieber Millionen ( genauere Zahlen sind nicht bekannt) an Gerichtskosten etc. zu zahlen, als seine Rohdaten zur Hockeyschläger-Kurven-Theorie öffentlich zu machen.
    Was ist an diesen Behauptungen von Rainer Rupp falsch, Herr Bröckers?
    Sie schreiben: „Es geht um Öl, Gas, Kohle, Kahlschlag, Massentierhaltung, Bodenzerstörung, Meeresverseuchung, Artenvernichtung, es geht um das Verheizen und Vergiften des Planeten.“
    Das ist, glaube ich, unstrittig und hier nicht das Thema.
    Rainer Rupp ging es doch darum, uns zu zeigen, dass die Verbreiter (Al Gore zuerst) der CO2 Theorie ihren Gläubigern über Zertifikate und Steuern, Geld abnehmen wollen. Und das mit Hilfe korrupter Wissenschaftler wie Prof. Dr. Mann.
    Der Grund für das „Vernichten und Vergiften“ des Planeten liegt im Wachstumswahn unseres Wirtschaftssystems und nicht an der Anzahl der CO2-Moleküle in der Luft.

    • Der letzte Satz muss heißen:
      Der Grund für das „VERHEIZEN und Vergiften“ des Planeten liegt im Wachstumswahn unseres Wirtschaftssystems und nicht an der Anzahl der CO2-Moleküle in der Luft.

    • Welche Daten soll er denn herausgeben. Er hat die gar nicht mehr. Die Daten sind im öffentlichen Besitz der Wetterdienste und werden laufend aktualisiert und ggf. auch korrigiert. Die neuesten Daten gehen in die Wetterberichte ein und für die älteren interessieren sich die Klimatologen. Gewisse Abschnitte von Temperatur- oder CO2-Konzentrationsverläufen ähneln einem Hockeyschläger. Na und? Manchmal sehe ich auch im Mond ein Gesicht. Und, nochmal: Wachstumswahn und CO2-Anstieg sind zwei Seiten einer Medaille, auch als „Megamaschine“ bezeichnet. Was wir mit „Vernichten und Vergiften“ des Planeten nicht mehr schaffen (weil wir uns ausgerottet haben), vollendet dann die rasante Erderwärmung für uns.

    • Da es keinen Stromzähler bei Nutzung der freien Energie gibt, werden die Patente verschlossen und Forschungsergebnisse verheimlicht.
      Stattdessen wird ein zweiter und dritter virtueller Energieverbrauchs- oder auch CO2 Zähler beim Verbraucher aus den Strom- und Kraftstoffsverbrauchsdaten eingerichtet.
      Und der Bürger fühlt sich durch seinen CO2- Verbrauch so schuldig, dass er zahlt, statt auf die Barrikaden zu gehen.
      Schon die Wasserstofftechnik, könnte bei „grüner“ Wasserstoffherstellung durch Sonne, Wind oder Wasserkraft (Bach, Mühlenrad) die Bürger Energie-autark machen.
      Das ist von der Politik, den Marionetten der Finanzeliten, natürlich nicht gewollt. Wir glauben denen und zahlen.
      Zu dumm.

    • Mit öffentlichen Mitteln erfasste Daten und Forschungsergebnisse sind der Öffentlichkeit zugänglich. Aber wer wühlt sich da schon durch, außer den gleichen Wissenschaftlern, die sich damit beschäftigen. Konzerndaten sind rechtlich leider „Betriebsgeheimnisse“. Verschwörungen (z.B. die Glyphosatlügen von BAYER/Monsanto) müssen nachgewiesen werden. Noch steht die Unschuldsvermutung über der Behauptung. Dieses Gut ist allerdings in Gefahr und das nicht nur von einer Seite.

  18. Ich habe schon einen Kommentar auf Hr. Bröckers Seite hinterlassen. Ergänzend sollte man sich den gesamten Prozess gegen Hr. Ball anschauen. Das Wording von Hr. Bröckers finde ich unangemessen, wenn er es seinerseits bei Artikeln gegen Andersdenkende kritisiert.

    • Für die Diskussion ist doch lediglich von Interesse, ob Manns Daten nun stimmen oder nicht. Denn daran hängt doch sehr viel.
      Und ob nun ein Kreationist oder ein Anarcho oder ein Spießbürger einen Prozess führt, das ist mir vollkommen egal.

      Oh Mann, rück die Daten raus und wir werden sehen, ob Du beschissen hast! Ganz einfach.

      Rückt der gute Mann die Daten nicht heraus, dann muss doch ein Verdacht nahe liegen: Betrug.

      Warum sind die Daten nicht öffentlich?

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