STANDPUNKTE • Krieg gegen einen Joker

Die Pharmaindustrie und ihre Virologen versuchen derzeit, den Erreger SARS-CoV-2 als stabilen Feind zu definieren. Für den „Krieg gegen das Virus“ braucht man die Gefahr in Form einer Stachelkugel. Eine „coronafreie Welt“ ist das erklärte Ziel von Bill Gates und seinen politischen Freunden. Auch im Hinblick auf eine mögliche Impfung wird versucht, der Öffentlichkeit die Illusion eines klar definierbaren Gegners in der Welt der Viren einzureden. Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei all diesen Bemühungen – schonend ausgedrückt – um gefährliche Irrwege.

Ein Standpunkt von Wolfgang Wodarg.

Es ist völlig sicher, dass sich auch das SARS-Virus laufend und in großer Geschwindigkeit ändert. Und was nützt eine Impfung gegen etwas, das sich längst unkalkulierbar geändert hat? Auch unser Immunsystem reagiert unvorhersehbar. Kreuzimmunitäten? Immungedächtnis? Die Spezifität und Aussagekraft von Tests ist schnell vergänglich, ebenso die Wirkung eines Impfstoffes. Deshalb sind Immunitätsnachweise eine Farce und wenn sie Gesetz werden sollten, eine gesundheitlich nicht begründbare Schikane.

Aus dem gleichen Grund sind Massenimpfungen gegen respiratorische Viren ein riskanter Nonsens und gegebenenfalls Körperververletzung. Bei sich rasch wandelnden Erregern ist – wie bei der Influenza-Impfung – der Impferfolg Glückssache. Erst hinterher kann festgestellt werden, ob die Geimpften besser dran waren als die Nichtgeimpften. Das bleibt ein gutes Geschäft, da eine evidenzbasierte vorherige Nutzenprüfung natürlich nie möglich sein wird. Bisher war es außerdem so, dass sich andere Viren ausbreiten, wenn einer Virusart durch Impfung das Leben schwerer gemacht wurde.

Die Wuhan-Viren sind längst Schnee von gestern

Entscheidend ist die extrem hohe Mutationsrate von RNA-Viren, zu denen auch SARS-CoV-2 gehört. Die Rate wird eindrucksvoll von Forschern der Universität Glasgow demonstriert, die für das Virus schon in einem sehr kurzen Zeitraum von circa 4 Monaten folgende Mutationen beschreiben:

  • 7237 nicht-synonyme, das heißt, Aminosäure verändernde Mutationen (replacements)
  • 6 Einfügungen von zusätzlichen Basen (insertions)
  • 87 Wegfälle von Basen in der Gensequenz (deletions)

Das ist für ein Genom, das selbst nur aus etwa 30.000 Basen besteht, eine enorme Anzahl von Mutationen, Insertionen und Deletionen in kürzester Zeit. Und das sind nur die Daten von ein paar Tausend SARS-CoV-2 Viren, die man sequenziert hat. Die Natur kennt viele, viele weitere.

Nicht-synonyme Mutationen führen dazu, dass andere Aminosäuren in die Proteine des Virus eingebaut werden. Diese verändern so die chemischen Eigenschaften dieser Proteine. Diese Mutationen akkumulieren bereits innerhalb von Wochen (!), wie die Daten zeigen.

Insertions und Deletions sind von besonderer Bedeutung, da sie unter anderem zu einem „Frameshift“ führen können, bei dem die gesamte nachfolgende Kette anders gelesen wird. Hinzu kommen synonyme Mutationen, die zwar die Primärstruktur der SARS-CoV-2-Proteine nicht ändern, aber dennoch eine Rolle in der Diagnostik spielen können. Es gibt außerdem noch viele offene Fragen zu weiteren Effekten von synonymen Mutationen. Zweifel am PCR-Test bestanden von Anfang an.

Momentaufnahmen einer unendlichen Geschichte

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass die bislang sequenzierten SARS-CoV-2-Viren einen extrem kleinen Ausschnitt der Natur zeigen. Im Verhältnis zum Gesamtgenom aller Coronaviren in allen Menschen fällt dieser Ausschnitt kaum ins Gewicht. Man darf auch nicht vergessen, dass neben SARS-CoV-2 weiterhin auch andere humane Coronaviren existieren – und diese mutieren auch. Sonst wäre man ja nicht irgendwann beim SARS-CoV-2-Virus gelandet.

Computer-Analysen, zum Beispiel zum Stammbaum von SARS-CoV-2 (phylogenetische Analysen) sind auf Basis dieses extrem kleinen Ausschnitts der Natur, wie sie heute existiert, sehr problematisch. Die letzten 15 Jahre hat man Coronaviren kaum betrachtet, weder beim Menschen noch beim Tier. Der weitaus überwiegende Teil der Coronavirus-Gensequenzen in den Datenbanken stammt aus den letzten 4 Monaten oder ist 15 Jahre alt.

Die Kritik daran ist nicht neu, insbesondere an der sehr inhomogenen geographischen Verteilung der gefundenen Gensequenzen, worauf etwa Forscher der Universität Florida hinweisen:

„In einem neuen Baum, der nur eine Woche später abgeleitet wurde, als mehr als 135 neue vollständige Genomsequenzen auf [der Virusdatenbank] GISAID zur Verfügung gestellt wurden, ist die direkte Verbindung zwischen Deutschland und Italien jedoch aufgrund der zusätzlichen Clusterung bisher nicht beprobter Sequenzen aus Portugal, Brasilien, Wales und den Niederlanden verschwunden.“

Einige Veröffentlichungen sprechen davon, dass Haplotypen (also genetische Muster) von SARS-CoV-2 schon wieder verschwunden sind, also nicht mehr bei neu sequenzierten Basenfolgen gefunden werden. Auch SARS 1 ist seit langem wieder verschwunden. Welchen Sinn macht dann ein genetischer Abstand zwischen zwei Gensequenzen?

Zoonose? Ein überflüssiger Kampfbegriff, denn der Mensch ist auch ein Zoon (Lebewesen)

Doch die Virologie tut das, was sie die letzten 30 Jahre gemacht hat. Sie findet eine virale Gensequenz, die sie noch nicht kannte und erklärt das neu entdeckte Virus zum Todesvirus. Damit das funktioniert, braucht sie die Zoonose-Hypothese. [Zoonose: Übertragung von Infektionskrankheiten zwischen Mensch und Tier] Ohne die geht es nicht!

Denn nur dank der Hypothese, dass ein Erreger Ende 2019 auf dem Fischmarkt in Wuhan neu von einem tierischen Wirt auf den Menschen übergegangen sei, lässt sich pauschal eine erhöhte Pathogenität (= ein erhöhtes Potential krank zu machen) unterstellen. Der Erreger sei für den Menschen neu, deshalb, so heißt es, hätten die Menschen, im Gegensatz zu den ursprünglichen Wirttieren, keine Gelegenheit gehabt, sich an den neuen Erreger anzupassen.

Diese Argumentation funktioniert auch deshalb so gut, weil immer von schwerstkranken Patienten ausgegangen wird, die dann auch zumeist an mehreren Krankheiten leiden, und man Menschen ohne oder mit schwachen Symptomen kaum testet. Somit entsteht der scheinbare Beweis, dass positiver Test und Tod Hand in Hand gehen.

Als Beweis dafür halten Drosten, Wieler & Co. zwei Gensequenzen hoch, eine von einem tierischen Coronavirus und eine von einem humanen Coronavirus und verweisen auf den großen genetischen Abstand. Diese Behauptung kann man deshalb so einfach aufstellen, da es für alles, was dazwischen liegt, keine Daten gibt. Niemand hat in der notwendigen Dichte tierische und humane Coronaviren in den letzten 15 Jahren vermessen.

Eine sehr große Anzahl an SARS-CoV-2-positiven Menschen zeigt keine oder nur milde Symptome. Als Anteil asymptomatischer Menschen, die keine Symptome zeigen, werden 50 – 70 % genannt. Das geht nicht, ohne dass das Immunsystem auf das Virus vorbereitet gewesen ist. Dieser Zusammenhang legt eine kontinuierliche Entwicklung bis zu SARS-CoV-2 (und seiner vielen Varianten) nahe.

Wer von Ursprung redet, zeigt damit nur, wo er angefangen hat zu denken

Es gibt zunehmend auch phylogenetische Analysen, die versuchen, aus den zahlreichen unterschiedlichen Gensequenzen einen anderen Stammbaum aufzubauen – gegen die Hypothese, SARS-CoV-2 sei Ende 2019 neu durch Zoonose entstanden.

Analysen dieser Art sind aufgrund des sehr kurzen Sample-Zeitraums problematisch. Mehr hat man derzeit jedoch nicht. Dazu kommt, dass der Nullpunkt, also die Referenzsequenz, gegen die man Mutationen bewertet, beliebig gewählt ist. Man hat lediglich in China mit dem neuen PCR-Test angefangen zu messen und dort auch die ersten Gensequenzen generiert. Erst danach hat man das in anderen Teilen der Welt getan. Was eine Vorwärts- und was eine Rückmutation ist, ist eine relative Aussage im Verhältnis zur Referenzsequenz. Die vermeintliche Ausbreitung spiegelt nur die geographische Abfolge der Tests wieder. Das nutzen die Panikmacher bei der Johns Hopkins University und anderswo trotzdem weiterhin.

Man sollte das Bild eines „Stammbaumes“ endlich aufgeben – das Bild rekursiver Netze erscheint passender

Die Diversität von SARS-CoV-2 ist so groß, dass sich schon in kleinen Samples Cluster bilden. Eine eindeutige Zuordnung, wie das Virus nach New York gekommen ist, ist nicht mehr möglich. Forscher aus New York erläutern in einer aktuellen Studie:

„Die phylogenetische Analyse von 84 verschiedenen SARS-CoV-2-Genomen deutet auf multiple, unabhängige, aber isolierte Einführungen hauptsächlich aus Europa und anderen Teilen der Vereinigten Staaten hin. Darüber hinaus finden wir Hinweise auf eine Übertragung innerhalb der Community, worauf Cluster verwandter Viren hindeuten, die bei Patienten aus verschiedenen Stadtvierteln gefunden wurden.“

Diese Cluster müssen sich in den USA in den letzten drei Monaten gebildet haben. Es sei denn, SARS-CoV-2 und alles was dazu führte, ist wesentlich älter. Alternative Interpretationen derselben Daten (!) aus den Gen-Datenbanken legen nahe, dass SARS-CoV-2 sich schon seit mehr als 40 Jahren beim Menschen verbreitet. So schreiben Forscher aus Taiwan:

„Da das früheste verfügbare Genom fast einen Monat nach dem Ausbruch am 24.12.2019 erfasst wurde, könnte der tatsächliche Ursprung des aktuellen Ausbruchs tatsächlich früher liegen als unsere Schätzung. Unter der Annahme einer synonymen Substitutionsrate (…) wurde geschätzt, dass die Rekombination vor etwa 40 Jahren stattgefunden hat (…). Wenn dies wahr ist, könnte SARS-CoV-2 jahrelang verborgen unter den Menschen zirkuliert haben, bevor es vor kurzem bemerkt wurde.

Das sind sehr aktuelle Auswertungen und es bleibt abzuwarten, ob dieses Preprint es durch den vielgerühmten Peer-Review-Prozess schafft, mit dem die Wissenschaft sich selbst und den Stand der Kenntnis „reguliert”.

Was Glyphosat für die Felder, sind Virostatika für den Menschen

Viren sind vermutlich genauso alt wie Bakterien. Das Immunsystem der Wirbeltiere ist als Einziges in der Lage, den Körper mit den immer neuen Virenvarianten zu harmonisieren. Genau dazu ist es im Rahmen der Evolution entstanden. Die Gruppe der Wirbeltiere entstand vor etwa 500 Millionen Jahren und das Konzept des Immunsystems ist möglichweise noch älter. 500 Millionen Jahre entwickelte sich das Immunsystem der Wirbeltiere, an deren vorläufigem Endpunkt der Mensch steht, in engstem Kontakt mit den Viren. Doch die moderne Medizin regelt die Immunantwort mit Hilfe von Corticosteroiden herunter, wie viele COVID-19-Behandlungsprotokolle, vor allem aus den USA, zeigen.

Inzwischen bewirbt die Industrie immer neue Medikamente. Wo werden diese angewendet? 98% der Test-Positiven zeigen keine oder nur milde Symptome. Aber die Medien mischen unkritisch Test und Infektion, Infektion und symptomatische Erkrankung, symptomatische Erkrankung und Tod. Die Schwerbetroffenen sind im Schnitt älter als 80 Jahre und leiden in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle unter schweren Vorerkrankungen. Wie viele davon an den Folgen der voreiligen Beatmung gestorben sind, kann niemand sagen. Inzwischen wird den Intensivpatienten unter anderem mit Fentanyl das Atmen abgewöhnt, sonst funktioniert künstliche Beatmung nicht. Diese Patienten wachen, wenn überhaupt, als Junkies auf.

Die Angst kommt aus den Intensivstationen, doch was ist da los?

Die Intensivmedizin zeigt, was sie kann. Dazu kommen Medikamente wie Remdesivir, das für die Ebola-Therapie zu giftig gewesen ist und in weiteren Tests durchfällt. Alle Zweifel haben jedoch nicht verhindert, Remdesivir in den USA im Blitzverfahren für den Gebrauch freizugeben.

Ein anderes Beispiel sind Chloroquin und Azithromycin-Kombinationstherapien, die bei Menschen mit kardiovaskulären Vorerkrankungen zum Herzstillstand führen können. Oder eine Chloroquin-Monotherapie, die bei Menschen mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel zur Schädigung der roten Blutkörperchen führt. Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel ist der weltweit häufigste erbliche Gendefekt mit einer Häufigkeit von bis zu 20 – 30 % in Afrika. Besonders betroffen sind auch Länder mit einem hohen Anteil afrikanischstämmiger Menschen.

Falsche Prioritäten und täuschende Zahlen

Das alles wurde ausgelöst durch einen maroden Test, überhastete Maßnahmen und ein durch nichts zu rechtfertigendes Vertrauen in einen minimalen Ausschnitt aus der Evolutionsmaschine Natur, der in den Gendatenbanken abgelegt ist.

Die Wissenschaft und die von ihr beratene Politik werden weiterhin ihrer selbstgemachten Krise nachlaufen müssen. Obwohl es sehr zweifelhaft ist, dass ein Virus, das bei 50 – 70 % der Infizierten keine (!) Symptome hervorruft, genau dann in Europa ankam, als man die Tests gestartet hat – wie einige jetzt mit Hilfe der Kurven zur Übersterblichkeit glauben machen wollen. Und das bei einer Krankenpopulation, bei der 40 % der Intensivpatienten schwerstpflegebedürftig direkt aus dem Pflegeheim auf die Intensivstation kamen. So schildert Matthias Thöns, Facharzt für Notfall- und Palliativmedizin:

„Wir müssen ja bedenken, dass es sich bei den schwer erkrankten COVID-19-Betroffenen um hochaltrige, vielfach erkrankte Menschen handelt. 40 Prozent von denen kommen schwerstpflegebedürftig aus Pflegeheimen, und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen. Also es ist eine Gruppe, die üblicherweise und bislang immer mehr Palliativmedizin bekommen hat als Intensivmedizin, und jetzt wird so eine neue Erkrankung diagnostiziert und da macht man aus diesen ganzen Patienten Intensivpatienten.“

Fehlalarme – eine soziale Autoimmunkrankheit

In dem derzeitigen medialen Klima und unter dem immensen politischen Druck, auch nachträglich die drakonischen Maßnahmen und deren Folgen zu rechtfertigen, ist es sehr zweifelhaft, dass es zur Zoonose-Hypothese und zu einer umsichtigen Risikoabschätzung noch eine unabhängige wissenschaftliche Diskussion geben wird. Für welche Forschungsanträge wird wohl Geld bewilligt werden?

Die Evolution läuft schon Millionen Jahre, doch in den letzten 20 Jahren werden durch Virologen alle 3-5 Jahre neue „Todesviren“ entdeckt, welche angeblich die Menschheit schwer bedrohen: MERS, SARS 1, SARS 2, Schweinegrippe, Vogelgrippe und so weiter. Sind wir wirklich so blind? Oder sehen wir, dass der Kaiser nackt ist?

Über den Autor: Dr. med. Wolfgang Wodarg, Jahrgang 1947, ist Internist und Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin sowie für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Nach seiner klinischen Tätigkeit als Internist war er unter anderem 13 Jahre Amtsarzt in Schleswig-Holstein, gleichzeitig Lehrbeauftragter an Universitäten und Fachhochschulen und Vorsitzender des Fachausschusses für gesundheitlichen Umweltschutz bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein; 1991 erhielt er ein Stipendium an der Johns Hopkins University, Baltimore, USA (Epidemiologie).

Als Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009 war er Initiator und Sprecher in der Enquête-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, dort Vorsitzender des Unterausschusses Gesundheit und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Bildung und Wissenschaft. 2009 initiierte er in Straßburg den Untersuchungsausschuss zur Rolle der WHO bei der H1N1 (Schweinegrippe) und war dort nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament als wissenschaftlicher Experte weiter beteiligt. Seit 2011 ist er als freier Hochschullehrer, Arzt und Gesundheitswissenschaftler tätig und war bis 2020 ehrenamtlich als Vorstandsmitglied und Arbeitsgruppenleiter Gesundheit bei Transparency International Deutschland engagiert.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 10. Mai 2020 auf dem Medien-Portal Multipolar

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Bildquelle:   CrispyPork/ shutterstock

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24 Kommentare zu: “STANDPUNKTE • Krieg gegen einen Joker

  1. Lieber Herr Dr. Wodarg,

    Zu Ihren letzten Beiträgen (Krieg gegen einen Joker, Medical Detectives) möchte ich einige Anmerkung machen und einem Satz widersprechen.

    Ganz pingelig möchte ich Sie bitten, beim Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel nicht von einem Gen-Defekt zu sprechen, eher von einer Variation. Sie haben den Selektionsvorteil durch erhöhten Schutz gegen Plasmoidum falciparum (Lebenszyklus Erythrozyt) ja auch dargestellt. Ich erwähne das auch nur, zum Einstieg in das Thema: es geht ja noch viel weiter – wie definieren wir „Mangel“ oder „Nicht-Mangel“, ist der Übergang doch fließend, einmal ausgehend von der Individualität, andererseits vom Lebesverlauf (Alter). Da wir wissen, dass mit zunehmendem Alter die antioxidative Kapazität, intra- wie extrazellulär abnimmt, z. B. Verminderter Pentosephosphatzyklus, dadurch weniger NADPH als Coenzym der Glutathionreduktase und das im Zusammenhang mit verminderter Synthese von Glutathion usw. Die Problematik besteht also auch bei Alterspatienten, insbesondere mit Vorerkrankungen (Beispiel Diabetes und damit verbundener Mangel an Vitamin C). Ich breche das jetzt ab, wird sonst zu umfangreich, obwohl noch einiges zum Acetyliererphänomen zu sagen wäre.

    Es müsste also VOR Therapiebeginn, insbesondere bei Alterspatienten, eine Bestimmung der anitoxidativen Kapazität, Gesamt-Glutathion und Verhältnis oxidiertes zu reduziertem Glutathion erfolgen. Dies auch, wenn mit Vitamin C therapiert wird (Frage der Dosis). Hier liegen ja einige sehr positive Fallbeschreibungen vor. Leider konnte ich nirgends fündig werden, ob denn immer L-Ascorbinsäure oder auch Dehydroascorbinsäure eingesetzt wurde.

    Ihr Satz sinngemäß: Jahrelang hat sich niemand um Corona-Viren bei Mensch und Tier gekümmert. Das stimmt nicht. Da ist zunächst Prof. Drosten und ich stelle mir vor, wie er in seinem Labor gesessen hat, wie die Spinne im Netz und darauf gewartet hat, dass ihm endlich ein neues Virus ins Netz geht. Nach seiner Bauchlandung mit der Schweinegrippe musste mit dem „neuen“ Virus alles besser werden. Er hat dazugelernt. Entschuldigung – aber das musste jetzt mal raus.

    Worauf ich hinaus will, ich füge hier mal einen Teil ein von dem, was ich Anfang April geschrieben habe, hinsichtlich der Pnademie-Panki:

    „Wenn ich eine Katze wäre.
     
    Vielleicht, wenn ich eine Katze wäre, hätte ich Angst vor Corona. Dem Felinen Coronavirus. Ich würde vielleicht mit mehreren Artgenossen gehalten und wäre Freigänger – also keine Ausgangssperre. Keiner würde mir eine Gesichtsmaske anziehen und dass ich zu anderen Katzen ein bis anderthalb Meter Abstand einhalten soll, hat mir auch niemand gesagt. So wäre ich, wie meine Artgenossen unter ähnlichen Lebensbedingungen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 – 90% infiziert. Als Katze wüsste ich nichts davon (es sei denn, ich würde auf Antikörper getestet), ich wäre auch nicht krank – bis vielleicht bestimmte Faktoren, Alter, Immunschwäche, Nierenschädigung (eben Risikofaktoren) zusammenkommen. Dann kann sich die Feline infektiöse Peritonitis (FIP) entwickeln, die derzeit immer und zeitnah mit dem Tod endet (auf neuere versuche mit Reverse Transkriptase-Inhibitoren möchte ich jetzt nicht eingehen). Als Katze sollte ich vielleicht Angst haben.
     
    Warum gibt es denn überhaupt noch Katzen – bei denen geht Corona doch schon viel länger um.“
     
    und:

    „Noch eine Anmerkung zum Felinen Coronavirus. Tatsächlich beträgt die Durchseuchung bei Tieren die nicht alleine gehalten werden 80 bis 90%, es betrifft auch Großkatzen in Zoos. In „freier Wildbahn“ gibt es nur Schätzungen, die Viecher kommen einfach nicht regelmäßig zum Test. Hier vermutet man bis zu 50% Durchseuchung.
     
    Beim Zusammenkommen verschiedener Risikofaktoren kommt es im Wirt zur Mutation des Virus, der dann die FIP verursacht. Interessant ist auch, dass diese mutierte Form des Virus, nicht mehr infektiös für andere Katzen ist. Der Erreger geht mit dem Wirt unter.“

    Für uns interessant ist jedoch dass die FIP der Katze erst post mortem zu diagnostizieren ist. Z. B. kann der entsprechende PCR-Test nicht zwischen dem ursprünglichen und dem mutierten Virus unterscheiden. Hierzu gibt es auch eine interessante Dissertation aus 2018.

    Jetzt komme ich zu den positiv getesteten Katzen, auch Tiger: wie wahrscheinlich ist ein Wirtswechsel und wie wesentlich wahrscheinlicher ein falsch positiver Test, bzw. positives Ansprechen auf Feline Coronaviren? Zwar weist Idexx darauf hin, man habe mit dem eigenen Sars-Cov-2-PCR-Test 5000 Proben von Tieren untersucht, alle negativ. Aber wie sieht es aus z. B. mit dem Cobas Testsystem von Roche, welches von der FDA eine Notfallzulassung mit CE-Zertifizierung bekam?

    Höchst unwahrscheinlich, dass ein PCR-Test auf Betacoronavirus, positiv bei einem Alphacoronavirus reagiert. Aber hätten, wenn Sars-Cov-2 auf Katzen oder Hunde überspringen kann, nicht einige der 5000 Proben der Idexx-Versuchsreihe positiv sein müssen?

    Hier höre ich jetzt auf, nicht ohne das Zitat von Prof. Dr. Dr. Piere Jacque Antonie Béchamp:
    „Le microbe, c'est rien, le milieu, c'est tout!"

    Vielen Dank für Ihre Arbeit,

    • Lieber Armin, Sie scheinen ja vom Fach zu sein. Kann es Ihrer Meinung nach einen Impfstoff gegen diesen Coronavirus geben, oder mutieren diese Viren so schnell, dass das nicht geht? Letzteres lese ich aus Dr. Wodargs Beitrag hier heraus – der Joker ist einfach nie zu fassen.
      Oder schafft sich Covid-19 selbst durch Mutation ab – durch die nichtreduntante RNA ändert/altert der Virus ja innerhalb einiger Wochen stark.
      Danke

    • Hallo,
      die Frage nach dem Impfstoff könnte ich so beantworten: Haben wir die Hülle des Virus, können wir auch einen Impfstoff basteln. Ihre Frage galt aber sicher nach einem wirksamen Impfstoff. Daher „back to the roots“, ich stückele das ein bisschen zusammen, bitte sehen Sie mir das nach.

      Was ist ein Virus?
      Der Philosoph sagt, ein sehr kleines Lebewesen denn es enthält genetische Information.
      Der Naturwissenschaftler sagt, es ist kein Lebewesen da es sich nicht selbstständig fortpflanzen kann und wenn überhaupt, nur geringe Stoffwechselaktivitäten aufweist. Also ein
      informationstragendes Makromolekül.

      Wir haben also die genetische Information in Form von DNA oder RNA und eine Hülle drumherum. Gelangt ein Virus in seinen Wirtsorganismus steht es zunächst dem angeborenen (unspezifischen) Immunsystem gegenüber, quasi dem einfachen Frontsoldat der mit einem einfachen Gewehr ausgestattet ist und auf das Virus schießt. Drei Möglichkeiten:

      1. der Soldat zerstört des Virus – keine Krankheit, keine „Immunität“, kein Nachweis, dass das entsprechende Virus überhaupt da war. Diese erste Möglichkeit passiert ständig mit allen möglichen Erregern.
      2. Das Virus überwindet den Frontsoldaten und kommt nun zum erworbenen (spezifischen) Immunsystem und wird „gescannt“, die Oberflächenstruktur seiner Hülle wird registriert und es werden Antikörper gebildet, die genau zur Hülle passen (Schlüssel-Schloß-Prinzip), letztlich wird das Virus zerstört. Damit das spezifische Immunsystem nicht nochmal „scannen“ muss, wenn das gleiche Virus nochmal kommt, wird das Bild der Virushülle archiviert, ebenso einige der „unverbrauchten“ Antikörper.
      3. Das Virus schafft es zu seiner Zielzelle, dringt in diese ein und streift seine Hülle ab (uncoating). Die genetische Information programmiert nun die Zelle um: du baust jetzt Viren, also genetische Information mit Hülle und gibt die nach außen ab.

      Zurück zum Sars-Cov-2: auch durch dieses wird der Zelle der Bauplan für neue Viren übermittelt. Verändert sich jetzt der Bauplan für die Hülle, sieht diese anders aus und die Antikörper passen nicht mehr.

      Was Dr. Wodarg erläutert ist, vereinfacht ausgedrückt, dass das Spike-Protein auf der Hülle von Sars-Cov-2 als stärkstes Antigen fungiert (am meisten „interessant“ ist, für das spezifische Immunsystem) und das hierfür codierende virale Genom eine sehr hohe Mutationsrate aufweist.

      Sars-Cov-2 „verändert“ sein aussehen (Hülle) und wird nicht mehr (so schnell oder so gut) erkannt. Die, entweder durch Infektion oder durch Impfung entstandenen Antikörper passen dann von „nicht mehr perfekt“ bis „gar nichrt“. Effekt der Impfung entsprechend, von „milderer Verlauf“ bis „kein Einfluß auf den Krankheitsverlauf“.

      Ich persönlich halte die Entwicklung eines Aktiv-Impfstoffes (ohne auf den Wahnsinn der RNA-Impfung einzugehen) für totalen Blödsinn!

      Hier sollte eigentlich Schluss sein, aber weil ich mich gerade wieder anfange zu ärgern über diesen ganzen Unsinn – wenn wir ständig Infizierte haben, mit wenig Symptomatik, dann haben wir auch immer genügend Blut von diesen Patienten, aus dem wir Antikörper gewinnen können, die dann ja auch aktuell sind. Die können dann bei schweren Verläufen eingesetzt werden.

      Das habe ich am 02. April geschrieben:

      „Gestern war der erste April und so hielt ich es für einen Aprilscherz: das erste deutsche Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin hat die Genehmigung zur Herstellung und Anwendung von therapeutischem Plasma erhalten. Damit sollen COVID-19-Patienten behandelt werden.
      Wie denn – jetzt erst?
      Hat der Chefdigitalisierer (ich meine den, der im Nebenberuf Gesundheitsminister ist) so lange verpennt die derzeit wohl (neben Vitamin C) effektivste Therapie auch in Deutschland zu ermöglichen. Die Chinesen hatten schon Mitte Januar mit Antikörpern angefangen und überzeugende Ergebnisse erzielt.“
      In diesem Sinne…
      LG
      Armin

  2. Zitat: „Da das früheste verfügbare Genom fast einen Monat nach dem Ausbruch am 24.12.2019 erfasst wurde, könnte der tatsächliche Ursprung des aktuellen Ausbruchs tatsächlich früher liegen als unsere Schätzung. Unter der Annahme einer synonymen Substitutionsrate (…) wurde geschätzt, dass die Rekombination vor etwa 40 Jahren stattgefunden hat (…). Wenn dies wahr ist, könnte SARS-CoV-2 jahrelang verborgen unter den Menschen zirkuliert haben, bevor es vor kurzem bemerkt wurde.„ Zitat Ende.

    Das ist im Grunde exakt genau das was ich schon zu Anfang jener Corona-Hysterie bereits sagte.
    Jenes Virus ist nämlich weder so neu wie von offizieller Seite behaupte wird,, noch ist es gar auch nur im Ansatz so tödlich wie offiziell behauptet.
    Im Gegenteil, jenes Virus ist sogar relativ ungefährlich für alle Menschen mit noch gut funktionierendem Immunsystem.
    Denn es handelt sich dabei im Grunde lediglich um einen Erkältungsvirus, so wie es unzählige weitere bekannte Erkältungsviren gibt,
    Wobei hierzu vielleicht noch erwähnt werden sollte das jene angeblichen "Anti-Corona-Zwangsmaßnahmen" einen gut funktionierendem Immunsystem nicht gerade förderlich waren und sind.
    Denn um weiterhin dauerhaft ein gut funktionierendes Immunsystem aufrechterhalten zu können, ist es für den Menschen nun mal ganz einfach unabdingbar in ständigem Kontakt mit möglichst vielen anderen Menschen zu stehen.
    Denn erst dieser Kontakt zu anderen Menschen macht uns immun gegen die meisten Erreger.

    Und so wie jene Viren letztendlich auch mit für die Evolution des Menschen verantwortlich waren und auch immer noch sind, und ebenso aller anderen Wirbeltiere, so beeinflusst auch der Mensch die weitere Evolution der Viren ganz entscheidend mit, da, wie nämlich die Worte des Herrn Wodarg sehr schön veranschaulichen, beide Seiten, sowohl der Wirt (hier der Mensch), als auch die Viren, ständig ihre DNA miteinander austauschen.
    Dies ist nämlich der Grund weshalb jene Viren überhaupt so schnell mutieren können, 😉
    DAS sollte man als Virologe guter eigentlich auch wissen.

  3. Kann mir jemand sagen, warum so eine Virus-Welle wieder zurückgeht ohne dass so ziemlich alle angesteckt wurden?
    Mutiert der Virus und wird dann schwächer?
    An anderer Stelle ist davon die Rede, dass der Virus schon 2 Jahre kursiert??

    • JA, solche Viren bauen beim Kontakt mit jedem neuen Wirt einen Teil der DNA des Wirtes in ihre eigene DNA ein, bzw. es findet sogar so etwas ähnliches wie ein Austausch der DNA der Wirtes und jener Viren statt, wodurch sich beim Wirt, in diesen Fall der Mensch, dann eine gewisse Immunität einstellt, und die krankmachende Wirkung des Virus dann an allmählich an Kraft verliert, um es in allgemein verständliche Worte zu fassen.

      Das heißt, dass im Grunde ein jeder weitere infizierte Mensch mit dazu beiträgt das irgendwann die gesamte menschliche Population immun geworden ist.

      Und somit sind jene angeblichen "Anti-Corona-Zwangsmaßnahmen" im Grunde das Schlimmste was man überhaupt tun konnte, da somit nämlich verhindert wurde das sich möglichst schnell eine möglichst umfassende Immunität der Menschen überhaupt entwickeln konnte.

    • Hallo Sören Hüter, danke für die aufschlussreiche Antwort. Ich verstehe, dass die Mutation unter anderem durch Austausch von DNA mit dem jeweiligen Wirt (i.e. infizierten Person) zustande kommt und der nächste Mensch mit dem Virus immer besser fertig wird, je mehr Menschen der Virus schon passiert hat, d.h. je mehr "Generationenwechsel" der Virus hinter sich hat. Das erklärt endlich mal das Abnehmen der Fallzahlen.
      Ihre Schlussfolgerung, dass dieser "Generationswechsel" durch die Isolationsmaßnahmen verschlechtert wird, verstehe ich allerdings nicht. Gelangen wir nicht durch die Hintereinanderschaltung der Wirte zu diesem Ergebnis? Mit den Isolationsmaßnahmen hat man ja nur parallele Vererbungszweige verhindert, die wenigen Virenstämme, die sich weiterverbreiten, gelangen aber über dieselbe Anzahl von verschiedenen Menschen und erleben daher m.E. diese "Generationenwechsel". Auch die Mutation(=Alterung) der Viren schreitet durch die Anzahl der erzeugten Kopien (d.h. mit der Zeit) und mit der höheren UV-Strahlung im Sommer voran.

  4. Betreff ab Minute 8:50
    Danke Herr Wordag!
    Wie ich nun schon mehrfach an anderer Stelle sagte, dieses Virus zirkuliert in seiner ursprünglichen Form bereits sehr viel länger in der Spezies Mensch als wie es von den Corona-Jüngern bzw. global agierenden Panikmachern offiziell geltend dargestellt wird.

    Da ich selber jenes Virus nachweislich bereits im Juni 2019 in mir trug, kann es somit nicht wie von offizieller Stelle behauptet, erst im November 2019 in Wuhan in China auf den Menschen übergesprungen sein, es sei denn ich hätte eine entsprechende Zeitreise unternommen, was ich aber definitiv nicht habe.

    Die ganze Story wie sie von offizieller Seite dargestellt wird, ist somit also ein Fake!

    Und aufgrund eines solches Fakes wurden nicht nur hierzulande die wesentlichsten Grund- und Menschenrechte illegal außer Kraft gesetzt, dass muss man sich mal reinziehen!

    • Lieber Sören,
      Du sagst "Da ich selber jenes Virus nachweislich bereits im Juni 2019 in mir trug"
      Wie hast du das rausgefunden?
      Und kannst du das beweisen?
      Wenn das stimmt, dann müßte doch sowas an die ganz große Glocke gehängt werden!
      MfG

  5. "Was Glyphosat für die Felder, sind Virostatika für den Menschen"
    Nicht die geniale Formulierung, aber der Gedanke kam mir vor ca. 2 Wochen genau so in den Sinn. Im Laufe von 4 Tagen konnte ich einem Landwirt bei der 'Feldarbeit' zusehen.
    Eine schwerer Trecker 'John Deere' (Kosten der Maschine schätzungsweise 500.000 €), verteilte Kuhmist auf dem Feld, ein zweiter Trecker stand zur Beladung bereit). John Deere und Gerät zur Einarbeitung des Dungs kurvten herum, eingehüllt in eine Staubwolke von der Intensität einer Ackerbodenverwehung. Weitere Runden wurden gedreht zur Vorbereitung für die Aussaat und für die Aussaat selbst, wiederum mit sehr großen, ich würde sagen überdimensionierten Geräten (allerdings passend zum großen Trecker). Alles in allem kurvte das große Fahrzeug mit versch. Geräten mindestens 10 mal auf der 'Feldpiste' herum.
    Nach meinem Wissen um die Rentabilität von Investitionen, kann der Ernteertrag des nur
    einige Hektar großen Feldes in 10 Jahren diesen Kapitaleinsatz nicht hergeben, auch nicht wenn die moderne Landtechnik gemeinschaftlich angeschafft wird. Ich denke, ohne die Subventionen aus Brüssel, überwiegend an die Großen in der Landwirtschaft, würde diese Flächengröße nicht so bearbeitet.
    Ich begann mich für moderne Landtechnik zu interessieren. Was lag näher, als bei dem
    gesehenen Trecker zu beginnen.
    Ich staunte nicht schlecht:
    https://de.wikipedia.org/wiki/John_Deere
    "Investoren wie Warren Buffett[20] und der Microsoft-Gründer Bill Gates haben ihr Geld in Aktien von John Deere angelegt, seit 2011 ist Gates größter Einzelaktionär von John Deere mit einem Anteil von rund 5 %.[21]
    Der Spaßfaktor mit diesen Fahrzeugen wird hier deutlich: https://www.youtube.com/watch?v=RcMBSVF1LRw und https://www.youtube.com/watch?v=WmBpv1XyI1o
    Bodenfruchbarkeit und Lebensraum für Mikroorganismen, Tiere und Pflanzen sind hierbei
    selbstverständlich kein Thema und so schließt sich ein Themenkreis. Erst wird der Acker
    clean, dann der Mensch. Mein Gott, lasst diesen Ungeist nicht auch noch aus der Flasche!

  6. I denke der "Neustart" unseren Systems sollte ein strickt ökologischer Neustart sein, dann werden wir sein.

    Nachdem die Virologen jetzt soviel Aufmerksamkeit beansprucht haben, sollten vielleicht die Umweltmediziner das Wort ergreifen.Danke auch, wie immer, an die Kollegen von der virologischen Abteilung.

    Wenn wir die Umwelt – Zerstörung, – Verschmutzung und – Vergiftung immer mehr bereinigen,
    sollte sich das positiv auf das Prinzip Virus im Allgemeinen auswirken.

  7. Wahrscheinlich überweist Angela soviel Geld an die WHO oder Virusforschung, weil sie da dann, als Aufsichtsrätin, über die gestohlenen Billionen, alles aussitzen kann.

  8. Vielen Dank !

    Es beruhigt eine Stimme der Vernunft zu hören, nachdem die Bundesvirusregierung, soviel Angst und Spaltung verursacht hat und zeigt wie wichtig Meinungsvielfalt in der demokratischen Zielfindung ist.

    Mich würde es beunruhigen, sollte es stimmen, das die politischen, polizeilichen, medizinischen und wehrhaften Angestellten des Volkes alle geimpft wären,

    Das würde bedeuten, dass dieses Personal jedes mal bei einer Impfung
    etwas von ihrer Intelligenz verlieren würde und somit später, durch ihre Entscheidungen, viel Schaden anrichten könnte.

    Das muss unbedingt unterbunden werden.

    • auch ich schließe mich an, vielen Dank Doktor Wodarg für ihre Aufklärung und ihre Arbeit.
      Und lassen sie sich nicht unterkriegen.

    • Auch von mir ein ganz dickes "Dankeschön!" – eine hervorragende Aufklärung Ihrerseits, Herr Wodarg.

      Es ist derzeit extrem wichtig, dass sich im sogen. "Ruhestand" befindliche, fachkundige Menschen zu Wort melden (wie bspw. auch Prof. Bhakdi). Alle anderen, die noch in "Lohn und Brot" stehen, riskieren ihren Beruf und damit oft ihre Existenz. Verständlicherweise ist – wie vermutl. den Allermeisten – auch denen das Hemd näher als die Jacke.

      Die Bevölkerung hierzulande braucht also die "alten", fachlich kompetenten Männer und Frauen jetzt unbedingt zur Aufklärung derer, die aktuell noch die Mehrheit stellen.

      Also Herr Wodarg:
      Bleiben Sie gesund und seien Sie sich der Hochachtung der nicht-verängstigten, noch logisch denkenden Menschen gewiss!

      Danke!

  9. Danke, Herr Wodarg und KenFM-Redaktion,
    für Ihre unermüdliche aufklärerische Arbeit.

    Aus der europäischen Perspektive macht alles, was Sie schreiben, Sinn. Hier in Brasilien (ich lebe im Norden, in Belém) jedoch scheint etwas anderes vor sich zu gehen. Hier bricht das ohnehin prekäre Gesundheitssystem nicht nur wegen der (intensiven) Panikmache zusammen, sondern es erkranken und sterben offenbar wirklich ungewöhnlich viele Menschen. Eine Freundin von mir hat in den letzten zehn Tagen sechs Menschen aus ihrem Umfeld verloren, darunter mehrere deutlich unter 60 Jahre alt und ohne schwere Vorerkrankungen (Diabetes scheint eine Rolle zu spielen). Eine andere ca. 50-jährige Freundin von mir ist ihrerseits gestern nach 5 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden, laut Diagnose der Ärzte hat sie nach einer Covid-19-Erkrankung eine zu über 30% ernsthaft, vielleicht langfristig, beschädigte Lunge. Wirklich viele meiner Freunde haben Meschen aus ihrem Umfeld als Covid-19-Opfer zu beklagen, mit z.T. sehr ernsthaften Schädigungen der Lunge. Andere Freunde von mir, die in sozialen Bewegungen in den armen Vororten von Rio und São Paulo aktiv sind, berichten von dramatischen Zuständen, die sie nur noch als Genozid charakterisieren können. Die offiziellen Zahlen z.B. von Johns Hopkins für Brasilien seien sehr deutlich zu niedrig (obwohl auch hier Menschen MIT SARS-CoV-2 gezählt werden); viele Menschen würden ohne Diagnose zuhause sterben.

    Ich vermute, dass sich ein Teil dieses Geschehens mit Ihrer Beobachtung der Medikamentierung (sogar prophylaktisch) mit Chloroquin und verwandten Substanzen und der lebensgefährlichen Unverträglichkeit bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel erklären lässt. Denn auch wenn die offizielle Haltung der Gesundheitsbehörden ist, Chloroquin nicht zu empfehlen (wegen nicht bewiesener Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen, aber ohne Hinweis auf den G6PD-Zusammenhang), so wird es breit eingesetzt; Apotheker hier berichten gar von Lieferengpässen.

    Gibt es Bemühungen (außer der Publikation Ihres Artikels, den ich auch ins Portugiesische übersetzt habe, auf Deutschen Seiten), diese Information an Ärzteverbände und Gesundheitsbehörden, vor allem in Südamerika und Afrika, zu verbreiten? Das könnte viele Leben retten!

    Aber ich vermute auch, dass Chloroquin nicht die ganze Erklärung sein kann. Ich weiß von mehreren Todesfällen von Menschen deutlich unter 70, bei denen offenbar kein Chloroquin im Spiel war.

    Ich wäre sehr interessiert an Berichten mit kritischen Untersuchungen darüber, was tatsächlich vor allem in Südamerika, und offenbar gehäuft unter der Bevölkerung mit afrikanischen Wurzeln (bei den meisten übrigens nicht durch "Migration", sondern durch Sklaverei, das gilt auch für die USA), vor sich geht. Handelt es sich um andere Virus-Varianten? Ist das Virus vielleicht wirksamer unter bestimmten Bevölkerungsgruppen (von solchen "rasse"-spezifischen Waffen redet das US-Militär ja schon seit vielen Jahren, siehe z.B. “Rebuilding America’s Defenses” (https://archive.org/details/RebuildingAmericasDefenses/page/n71/, S.60)? Oder gibt es hier vielleicht noch einen ganz anderen Erreger?

    Solange wir hierüber keine Klarheit gewinnen, werden die Schreckensnachrichten und -bilder aus dem Süden auch in Europa, wahrscheinlich erfolgreich, die Angst vor dem Virus schüren und wachhalten können!

    Beste Grüße!

    • Hallo Sebastian,
      das sind ja schreckliche Ereignisse! Es tut mir leid, das zu lesen! Super, dass du den Artikel übersetzt hast. Ich habe ein Interview von dem Facharzt Dr. Claus Köhnlein gesehen der beschreibt, wie und wo sich Ärzte weltweit über Behandlungsmethoden informieren. Wenn hier also ungünstige oder schädliche Methoden vorgestellt werden, hat das fatale Auswirkungen.
      Ein Video mit sehr aufschlussreichen Einblendungen, die ich mir sogar abgeschrieben habe…
      https://www.youtube.com/watch?v=GxjPFQiI5rQ
      Vielleicht findest du hier interessante Informationen.
      (…)
      Behandlungsmethode in Italien: STAND APRIL 2020
      Antibiotika: 84%
      Antivirale Medikamente: 56%
      Kortikosteroide:36%
      Mittel aus allen drei Medikamentengruppen: 20,1%
      Tocilizumab: 4,3%
      (…)
      Er sagt: Diese Behandlungen verschlechtern die Gesundheit und seien eine massive Überdosierung.

      Vielleicht ist es möglich, die neuen Erkenntnisse und vielversprechenden Behandlungsansätze von der Uniklinik Hamburg zu nutzen…?
      Hoffentlich ist diese schwere Zeit bald überstanden.
      Herzliche Grüße nach Brasilien

  10. Danke, Herr Dr. Wordag.
    Die beiden Sätze: " Wer von Ursprung redet, zeigt damit nur, wo er angefangen hat zu denken"
    und "Was Glyphosat für die Felder, sind Virostatika für den Menschen"
    – einfach genial. Sie bringen das Wesentliche auf den Punkt.

  11. Impfungen sind völlig Sicher und sie können gar keinen Schaden anrichten. Jedenfalls nicht für die Farmamafia, denn die ist dagegen immun:

    da gibz u.A. den guten uralten National_Childhood_Vaccine_Injury_Act … … und jetzt *neu* und verbessert: (retroactive!) "liability immunity for activities related to medical countermeasures against COVID-19," DHHS Declaration, pub. 2020-03-17 in U$.Fed.Reg. 85/52 17:25

    Also, installiert Euch schnellstens freiwillig die Corona-1984 u.alle.ä. verÄpps — damit ihr dann ganz als Erste zum Impfen drankommt!

    Gates Bless!

    • Ja bitte und vergesst unseren "pharma" Leitbild nicht liebe Mitarbeiter und Aktionäre
      Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn.
      Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden;
      20 Prozent, es wird lebhaft;
      50 Prozent, positiv waghalsig;
      für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß;
      300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.
      Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren.
      zit. nach T. J. Dunning 1860
      P.S. Gut die Prozentzahlen lassen wir beiseite (veraltet mehr = besser) und das letzte mit "Tumult…. und so" da arbeitet bitte fleissig dran.
      Euer Gates-noch

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