STANDPUNKTE • Menschengemachter Klimawandel: Wie einig ist sich die Wissenschaft wirklich?

Ein Standpunkt von Thomas Röper.

Medien und Politik erzählen uns den ganzen Tag lang, dass 97% der Klimaforscher sich einig sind, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Aber eine Überprüfung dieser Behauptung ergibt ein ganz anderes Bild.

Die Zahl der 97-prozentigen Einigkeit kommt aus einer Metastudie aus dem Jahr 2013 und wird uns seit dem als unbestreitbare Wahrheit präsentiert. In dieser Metastudie hat ein gewisser John Cook knapp 12.000 Forschungsarbeiten zu den Themen Klima und Umwelt darauf untersucht, ob sie dem Menschen die Schuld am Klimawandel geben, oder nicht. Und als Ergebnis hat Cook präsentiert, dass sich 97 Prozent der Studien und Arbeiten einig wären, dass der Mensch an allem Schuld ist.

Ich hoffe, sie sitzen bequem, denn nun kommt´s: Das war gelogen. Und zwar dreister, als man es sich hätte vorstellen können: Es sind ganze 0,54 Prozent der Arbeiten der Meinung, dass der Mensch auch nur zu mindestens 50 Prozent am Klimawandel schuld ist. Das ist kein Scherz und nun werde ich Ihnen aufzeigen, wie man mit mathematischen Tricks aus 0,54 Prozent 97 Prozent macht.

Markus Fiedler (Geschichten aus Wikihausen) hat sich die Metastudie, deren Daten und Ergebnisse alle öffentlich zugänglich sind, angeschaut und sie überprüft.

In diesem Artikel schreibe ich eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse.

Für alle, die sich diese wissenschaftliche Arbeit von Markus Fiedler anschauen wollen ist sie in der Textversion verlinkt (1). Die Arbeit von Fiedler wurde von Professor Hans-Jürgen Bandelt überprüft und dessen Vorschläge und Hinweise sind in den Text aufgenommen worden.

Ich weise immer wieder darauf hin, dass man sehr wachsam sein muss, wenn über Studien berichtet wird und man sich auch die Studien selbst anschauen sollte. Anscheinend hat sich in Deutschland kaum jemand die Mühe gemacht, sich die Cook-Studie einmal anzuschauen, anders lässt sich nicht erklären, wie dieser Unsinn von den 97 Prozent Einigkeit verbreitet werden kann. Schon die Einteilung, die Cook vorgenommen hat, war manipulativ. Er hat sieben Kategorien geschaffen, in die er die knapp 12.000 Arbeiten einsortiert hat.

  • Kategorie 1 lautete, der Mensch sei zu über 50 Prozent für den Klimawandel verantwortlich.
  • Kategorie 2 machte zwar den Menschen verantwortlich, legte sich aber nicht darauf fest, wie stark der Mensch das Klima beeinflusst.
  • Kategorie 3 machte den Menschen wenigstens ein bisschen verantwortlich.
  • Kategorie 4 äußerte sich nicht zum menschlichen Einfluss auf das Klima.
  • Kategorie 5 sprach sich eher gegen den menschlichen Einfluss aus.
  • Kategorie 6 sprach sich etwas deutlicher gegen den menschlichen Einfluss aus.
  • Kategorie 7 sprach sich gegen den menschlichen Einfluss aus und sagte, der menschliche Einfluss liege bei weniger als 50 Prozent.

Man sieht also, dass es eigentlich nur drei Kategorien geben dürfte:

  • Kategorie 1: Der Mensch ist zu über 50 Prozent verantwortlich
  • Kategorie 2: Keine Angabe über den menschlichen Einfluss
  • Kategorie 3: Der Mensch ist zu weniger als 50 Prozent verantwortlich.

Wenn sich aus einer Arbeit nicht ableiten lässt, ob der menschliche Einfluss bei über oder unter 50 Prozent liegt, dann trifft die Studie keine klare Aussage und gehört in die Kategorie „keine Angabe“. Oder man schafft eben mehr Kategorien mit klaren Prozentangaben.

Die vier weiteren Kategorien ohne klare Prozentangaben überschneiden sich zwangsläufig und das öffnet der Manipulation Tür und Tor, weil man hier die Arbeiten einsortieren kann, wo man möchte und so das Ergebnis in die gewünschte Richtung lenken kann. Von einer objektiven und wissenschaftlichen Arbeit kann man also nicht sprechen, aber Medien und Politik erzählen uns trotzdem, alles sei ganz klar und 97 Prozent aller Forscher seien sich einig.

Übrigens ganz am Rande: Wissenschaft ist nicht demokratisch. Ob sich Wissenschaftler einig sind oder nicht, ist kein Argument. In der Wissenschaft geht es um Sachargumente, nicht um die Frage, wie viele Wissenschaftler welche Theorie überzeugend finden. Physikalische Gesetze sind nicht durch Abstimmungen entstanden. Fortschritte wurden immer dann gemacht, wenn „Querdenker“ das Bestehende in Frage gestellt haben. Wäre Einigkeit ein Argument, würden wir immer noch glauben, dass eine Erkältung eine Strafe Gottes ist und wüssten immer noch nichts über Bakterien und Viren. Es waren die „Querdenker“, die den Fortschritt gebracht haben, nicht die um „wissenschaftlichen Konsens“ bemühten Konformisten.

Kommen wir nun zu den Ergebnissen und zu den mathematischen Tricks, die aus 0,54 Prozent am Ende 97 Prozent gemacht haben.

Markus Fiedler hat sich die Rohdaten heruntergeladen und sie in eine Excel-Tabelle übertragen. Das kann jeder Interessierte auch tun und die Cook-Studie selbst zu Hause überprüfen. Cook kam nach eigenen Angaben bei der Überprüfung von 11.944 wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Thema zu folgendem Ergebnis:

  • Kategorie 1: 64 Arbeiten, also 0,54%
  • Kategorie 2: 922 Arbeiten, also 7,72%
  • Kategorie 3: 2.910 Arbeiten, also 24,36%
  • Kategorie 4: 7.970 Arbeiten, also 66,73%
  • Kategorie 5: 54 Arbeiten, also 0,45%
  • Kategorie 6: 15 Arbeiten, also 0,13%
  • Kategorie 7: 9 Arbeiten, also 0,08%

Wie gesagt ist Einteilung in die Kategorien 2, 3, 5, und 6 ohnehin fragwürdig, weil sie sich überschneiden und man die Arbeiten willkürlich in fast jede der Kategorien einsortieren kann, lediglich die Kategorien 1, 4 und 7 sind eindeutig zuzuordnen: 0,54 Prozent der Arbeiten geben dem Menschen einen Einfluss auf das Klima von über 50 Prozent, 0,08 Prozent von unter 50 Prozent und 66,73% äußern sich überhaupt nicht zum menschlichen Einfluss auf das Klima.

Und man fragt sich unwillkürlich: Wie zur Hölle macht man daraus 97 Prozent Einigkeit über den menschengemachten Klimawandel?

Nun, das ist einfach: Man rechnet als erstes die 7.790 Arbeiten der Kategorie 4 heraus, die haben sich ja nicht geäußert. Das ist wie bei den Bundestagswahlen: Die Nichtwähler fallen unter den Tisch.

Aber auch dann sind ja immer noch nur 64 von 3.974 übrig gebliebenen Untersuchungen der Meinung, der Mensch sei zu über 50 Prozent für den Klimawandel verantwortlich. Also muss man dann eben feststellen, dass die Kategorien 1 bis 3 alle irgendwie den Menschen verantwortlich machen, das wären dann 3.896 Arbeiten insgesamt, die dem Menschen die Schuld geben. Und die 78 Arbeiten, die man in die Kategorien 5 bis 7 einsortiert hat, bestreiten das. Und siehe da: 3.896 Arbeiten aus insgesamt 3.974 Arbeiten ergeben 97 Prozent. Es lebe die Mathematik!

Und wie gesagt, über die Einteilung in die Kategorien lässt sich streiten, denn nur 73 Arbeiten wurden eindeutig in die Kategorien 1 und 7 einsortiert. Die restlichen 3.901 Arbeiten, die nach Entfernung der „Nichtwähler“ übrig bleiben, wurden nach eigenem Gusto auf die Kategorien 2, 3, 5 und 6 verteilt.

Daher hat Fiedler eine Stichprobenuntersuchung der Arbeiten, die in Kategorie 2 einsortiert wurden, gemacht und festgestellt, dass ca. jede 4. Arbeit dort nicht hingehört. Sie hätten korrekterweise in die Kategorien 4, 6 oder 7 gehört. Mehr noch: Er hat auch mehrere Forscher zitiert, die sich sehr gewundert haben, wie ihre Arbeit überhaupt in einer der ersten drei Kategorien gelandet ist. Es musste also bei der Einordnung der Arbeiten in die Kategorien auch noch kräftig geschummelt werden, um auf diese Ergebnisse zu kommen, die man nur mit mathematischen Zaubertricks zu 97 Prozent aufbauschen konnte.

So schrieben Forscher über die Einordnung ihrer Arbeiten zum Beispiel:

„Dr. Idso: Es wäre falsch zu behaupten, dass unser Papier eine Billigung der CO2induzierten globalen Erwärmung ist.“

Und noch ein Beispiel:

„Scafetta: Meine Veröffentlichungen ergeben, dass die IPCC-Ansicht falsch ist, weil etwa 40-70% der von 1900 bis 2000 beobachteten globalen Erwärmung durch die Sonne verursacht wurden. (…) Bitte beachten Sie, dass es sehr wichtig ist klarzustellen, dass die vom IPCC (Welktklimarat) befürwortete AGW immer behauptet hat, dass 90-100% der seit 1900 beobachteten Erwärmung auf anthropogene (also menschengemachte) Emissionen zurückzuführen sind.“

Das waren nur zwei Beispiele, die aufzeigen, dass Cook in seiner Studie die Ergebnisse manipuliert hat, denn man sollte doch annehmen, dass die Autoren wissen, zu welchen Ergebnissen sie in ihren eigenen Arbeiten gekommen sind. Es entsteht damit der Verdacht, dass Cook mit der Studie ein bestimmtes Ergebnis erreichen wollte und sich die Ergebnisse so hingebogen hat, dass sie „passen“. Das bestätigt Cook auch selbst, wenn er über seine Studie schreibt: „Eine genaue Einschätzung des Grades an wissenschaftlichem Konsens ist ein wesentliches Element für die öffentliche Unterstützung der Klimapolitik.“

Übersetzt in „normales Deutsch“ sagt Cook: „Wenn die Menschen glauben, dass sich die Wissenschaft einig ist, erhöht das ihre Unterstützung für die Klimapolitik.“

Und das erleben wir gerade, wenn die Deutschen selbst höhere Abgaben und Steuern für den Kampf gegen den Klimawandel fordern und es klaglos hinnehmen, dass die Strompreise auch 2020 weiter steigen, obwohl Strom in Deutschland schon heute so teuer ist, wie in keinem anderen europäischen Land. Klaglos nehmen die Deutschen Einschränkungen, Steuern und Preiserhöhungen hin, weil es ja dem Kampf gegen den Klimawandel dient.

Ich habe immer wieder deutlich gesagt, dass ich kein Wissenschaftler bin und mich nicht zu den Gründen des Klimawandels äußere. Dabei bleibe ich. Und ich bin offensichtlich in guter Gesellschaft, wenn auch eine Mehrheit von 66,73 Prozent der Fachleute (die angeblich zu 97 Prozent sicher sind, der Mensch und sein CO2-Ausstoß seien an allem Schuld) sich dazu nicht äußert.

Was ich aber auch immer wieder gesagt habe, ist, dass ich im Ausland lebe und wenn ich Diskussionen über das Klima verfolge, die nicht auf Deutsch stattfinden, dann habe ich diese in Deutschland so viel beschworene Einigkeit der Wissenschaftler nie gesehen, im Gegenteil. Das war bisher mein subjektiver Eindruck, der nun bestätigt wurde.

Übrigens ist Markus Fiedler nicht der erste, dem aufgefallen ist, dass die Studie manipuliert ist. Auf Englisch ist das schon lange bekannt und auch auf Deutsch gab es dazu schon mindestens eine Veröffentlichung, die aber offenbar untergegangen ist. Und alle diese Untersuchungen der Cook-Studie haben eins gemeinsam: Sie kommen alle zu dem Ergebnis, dass Cook die Daten manipuliert hat.

Nun muss man sich fragen, warum Medien und Politik derzeit einen solchen Aufriss um den menschengemachten Klimawandel machen, wenn die Wissenschaft sich da gar nicht so sicher ist. Wer sich die Zahlen anschaut, der sieht, dass die Legende von der Einigkeit der Wissenschaft frei erfunden ist.

Die Zusammenfassung von Cook et al. hätte ehrlicher Weise lauten müssen:

In 99,46 % aller wissenschaftlichen Arbeiten ist eine Zustimmung zur These des überwiegenden Anteils des Menschen am Klimawandel nicht erkennbar. Viele halten den Anteil des Menschen für geringer oder machen keine klare Aussage dazu. Die überwiegende Mehrheit von mehr als 66% macht keine Aussage zu dieser Fragestellung. Ein geringer Teil lehnt gar einen überwiegenden oder wenigstens maßgeblichen menschlichen Anteil am Klimawandel eindeutig ab.

Lediglich 0,54% aller Veröffentlichungen behaupten einen überwiegenden Anteil des Menschen am Klimageschehen.

Das wäre eine korrekte Wiedergabe der Ergebnisse der Cook-Studie.

Derzeit werden den Deutschen Milliarden aus der Tasche gezogen, um die Energiewende, den Klimapakt und die Förderung der Elektroautos zu finanzieren. Man sollte sich einmal fragen, wer all diese Milliarden eigentlich bekommt, dann kann man sehen, wer eine so große Macht hat, dass er eine auf Unwahrheiten basierende, jahrelange Medienkampagne organisieren kann, die dazu führt, dass viele Deutsche sogar selbst höhere Steuern auf CO2 fordern.

Die Klimadebatte ist definitiv die erfolgreichste Propaganda-Kampagne in der Geschichte der Menschheit und wird irgendwann in den Lehrbüchern erscheinen.

Quelle:

  1. https://www.anti-spiegel.ru/2020/klimawandel-die-97-einigkeit-unter-wissenschaftlern-die-es-nie-gegeben-hat/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 02.01.2020 auf anti-Spiegel

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Bildquelle:   / Shutterstock

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41 Kommentare zu: “STANDPUNKTE • Menschengemachter Klimawandel: Wie einig ist sich die Wissenschaft wirklich?

  1. Leider zeugt der Beitrag von totalem Unverständnis der methodischen, mathematischen und statistischen Hintergründe.
    Ein Beispiel: Wenn ich den Anteil der Euro-Norm 6 Diesel am gesamten Dieselverkehr errechnen möchte, dann darf ich nicht alle Autos als Basis verwenden, sondern nur alle Autos mit Dieselmotor.
    Genau so verhält es sich bei der Frage nach dem Konsens(darüber, dass der Mensch einen Beitrag zum Klimawandel leistet) unter den Klima-Wissenschaftlern, die Basis sind nur jene Klima-Wissenschaftler, die auch Aussagen über das fragliche Thema tätigen.
    Selbst wenn ich nur die Gruppen 1 (64)+ 7(9) als Basis (73) nehme, bekomme ich (100/73*64= 87,67 % Zustimmung.
    Herr Fiedler konstruiert aus Unkenntnis der Basisrate eine Verschwörung und wirft Cook vor nicht (die nur von Herrn Fiedler aufgeworfene) Frage nach dem Anteil der Gruppe 1 an allen gefundenen Artikeln (0,54 %), sondern die von Cook gestellte Forschungsfrage, wie viele der Klima-Forscher (Artikel), die Aussagen zum Anteil der menschlichen Verursachung machen, sind der Meinung, dass der Mensch einen substanziellen Einfluss hat (97,1 %).

    Das Weglassen der 66,4 % – Die Meinung aller Forscher ist doch nicht interessant. Vielleicht die Meinung aller Klima-Forscher. Aber man kann Sie nicht alle Fragen. Eine direkte Befragung könnte auch wieder politisch motivierte Antworten hervorbringen. Also sucht man nach Aussagen in bereits veröffentlichten Artikel. Aber nicht in allen Artikeln wird dazu eine Position bezogen. Wenn aber keine Position bezogen wird, heißt das, dass die Autoren unsicher sind? Nein, in den meisten fällen wird es einfach nicht das Thema der Studie gewesen sein. Also liefern diese Artikel keine Information für die eigentliche Frage, wenn ich das nicht klären kann. Ich muss meine Ergebnisse auf die Artikel beschränken, die sich positioniert haben. Das hat Cook et.al. getan. Bereits in der Zusammenfassung steht: 66,4 % der Artikel vertraten keine Position. Von den Artikeln, die sich positionierten, vertraten 97,2 % die These des menschgemachten Klimawandels.

    Das eine Studie missbraucht werden kann, liegt in der Natur der Sache.
    Wenn man die Argumentation von Herrn Fiedler auf die gegen Position anwendet, was meiner Meinung nach genauso unsachgemäß ist, dann würde das so aussehen.
    Herr Fiedler hätte erst einmal sagen müssen, dass nur 0,08 % aller ausgewählten Artikel einen „menschgemachten Klimawandel“ (< 50%) widersprechen. 99,98 % der Artikel sind sich unsicher oder gehen von einer Beteiligung des Menschen aus.

    Es wurden nicht alle Messwerte angegeben: Eine Studie muss nicht alle Messwerte angeben oder in Tabellen darstellen. Die Menge an Messwerten ist meist so groß, dass das gar nicht gehen würde. Ein Artikel stellt die Ergebnisse der Studie nachvollziehbar dar.
    Außerdem unterscheidet man zwischen explorativen Studien (wie die von Cook) und hypothesentestenden Studien.
    Bei hypothesentestenden Studien gelten die Anforderungen, die Herr Fiedler erwähnt hat, man muss die Auswertungsstrategie vor der Durchführung festlegen und darf sie während der Durchführung nicht ändern.
    Cook macht aber eine explorative Studie. Er testet nicht die Hypothese: „97,4 % der sich zum Thema äußernden Studien, postulieren einen menschgemachten Klimawandel.“, sondern er stellt diese Hypothese anhand der Daten neu auf. Um eine neue Hypothese aufzustellen, ist es zulässig z. B. unterschiedliche Kategorien zu bilden oder neue sich aus den Daten ergebende Fragen zu beleuchten. Wie die Frage, ob die Studien die in der Kategorie 4 sind, keine Aussage Treffen oder die Aussage Treffen, dass es noch unsicher ist. Das prüft Cook an einer zufällig gezogen Teilstichprobe (n = 1000). Ich denke, das ist methodisch völlig OK und transparent beschrieben, alle Daten stehen außerdem zur Verfügung und können geprüft werden.

    Es wurden Artikel in falsche Kategorien eingeordnet: Deswegen gab es mehrere Rater und ihre Übereinstimmung wurde überprüft.

    Besser noch (und darauf geht Fiedler gar nicht ein), Cook schreibt alle Autoren an und fragt, wie diese ihre Artikel einordnen würden.

    Ich schätze Herrn Fiedler für seine Wikipedia-Arbeit sehr, umso mehr bin ich hier enttäuscht.
    Dass was er den Forschern hier vorwirft, nämlich das Lügen mit Zahlen und das Tendenzöse Bewerten von Daten, macht Herr Fiedler hier selbst, die Studie von Cook et al. ist völlig in Ordnung.
    Wenn die Presse am Ende übergeneralisiert und daraus "97 % aller Forscher" oder Ähnliches Macht, ist das natürlich unlauter.

  2. Na, da bin ich ja erleichtert, dass nicht wirklich plötzlich alle Wissenschaftler dieselbe Meinung hatten. Schließlich sollte man auf dem wissenschaftlichen Feld kein doofes Herdentier sein und nur solche Schlussfolgerungen treffen, die sich aus der eigenen Arbeit auch ableiten lassen.

    "Übrigens ganz am Rande: Wissenschaft ist nicht demokratisch":
    Dummerweise folgen allerdings die meisten Menschen dieser "Logik" doofer Herdentiere und sind überzeugt, eine Mehrheit zu irgendwas würde schon irgendwie recht haben. JEDE Argumentation auf dieser "Mehrheits"-Schiene ist deshalb GRUNDSÄTZLICH Propaganda.

    Auch die Argumentation mit dem Gegenteil.

    • Hauptsache wir drucken neues Geld für die Rettung aller Galaxien!

      Zinsforderungen dann direkt an den Pöbel!

  3. Ich war ein bisschen überrascht über diesen Beitrag hier auf KenFM (kannte ihn schon von Thomas Röpers Seite), war ich doch der Meinung, KenFM wäre voll auf der Seite der Klima-Apokalyptiker. Finde ich toll, dass ihr auch für andere Meinungen offen seid!

    • Dasselbe habe ich auch gedacht. Der Artikel ist außerdem auch bei Nuoviso und "Linke Zeitung" gebracht worden. Das dürfte neu in der alternativen Szene sein. Wer bietet mehr?

    • Seh ich nicht so. Siehe z. B.: Peter König https://kenfm.de/standpunkte-%e2%80%a2-das-klima-und-die-kleinen-gruenen-frauen-und-maenner/ , Beate Wiemers https://www.rubikon.news/artikel/die-scheuklappen-diskussion , Rüdiger Lenz https://kenfm.de/tagesdosis-11-12-2019-wir-sind-das-klima/ und immer wieder Rainer Rupp z.B.mit https://kenfm.de/tagesdosis-29-11-2019-china-co2-klima-leugner/ …

  4. deutschlandfunk.de/umweltbundesamt-chef-messner-wir-stehen-ploetzlich-ganz.697.de.html?dram:article_id=467337

    Heute gehört. Der neue Chef des Umweltbundesamtes. Dirk Messner, Prof. für Politikwissenschaft und Direktor der Universität der Vereinten Nationen in Bonn.

    Also kein Klimawissenschaftler!

    Stichworte:

    katastrophische Probleme, Treibhausgas-Emissionsdynamik, Abschmelzen des Grönlandeisschildes irreversibel, sieben Meter Meeresspiegelanstieg, Da hilft dann kein Kompromiss, große Krisen, komplett neues Erdsystem schaffen, Erdsystemwandel , Weltklimavertrag, unsere Wirtschaften ziemlich komplett umbauen, ungeheurer Erfolg von Wissenschaft, Kehrtwenden und Transformationen

  5. Beim Klimawandel ist interessant

    Zeit online am 7. Dezember 2019
    Algenplagen, wärmeres Wasser, Müll: All das lässt den Sauerstoff der Meere schwinden, warnt die Weltnaturschutzunion auf dem Klimagipfel. Gefährlich, nicht nur für Fische

    Im Ozean gibt es jedenfalls biologische Prozesse, die Auswirkungen auf das Klima haben.

    Mindestens die Hälfte unseres Sauerstoffs kommt von den Algen im Meer. Daher ist es sehr ungünstig, dass die Meere immer mehr mit Plastikmüll verdrecken.

    Die Erde wird immer mehr zubetoniert:
    In Deutschland sind bereits sechs Prozent der Fläche versiegelt, also mit Asphalt, Beton, Industrieanlagen oder Häusern bebaut – und tagtäglich kommen ca. 120 Hektar dazu.

    Vor allem trägt die Abholzung der Regenwälder zum Klimawandel bei, weil es dadurch insofern weniger Niederschläge gibt.

    Mitunter ist zu lesen, dass jährlich 30 Millionen Hektar Regenwald abgeholzt werden.

    Frau Annegret K. K. empfiehlt:
    Keine „Politik gegen das Auto“ sondern eine „attraktive Bahn und Öko-Autos“.
    Sie wirbt etwa für eine Abwrackprämie für Ölheizungen. Es gebe zudem Anreize und Entlastungen für die Bürger.

    Frau Ursula v. d. L.:
    Sie hat einen „Green New Deal“ angekündigt. Bis 2050 soll Europa kaum noch klimaschädliche Emissionen produzieren, die Wirtschaft komplett umgestellt sein.

    Stattdessen sollte die CDU die Explosion der weltweiten Schulden kritisieren, was sie aber offensichtlich gar nicht tut.

    Ebenso ist die von der CDU vorgeschlagene Verdoppelung der Flugticket-Steuer ein Irrweg, weil doch vor allem die Ultrareichen die Klimasünder sind und die kann man mit einer solchen Steuer nur wenig treffen.

    Die SPD Bundestagsfraktion sagt etwa folgendes:
    Der Kompromiss sieht einen höheren CO2-Preis im Verkehr und bei Gebäuden vor – und im Gegenzug eine weitere Anhebung der Pendlerpauschale bei längeren Strecken sowie Entlastungen beim Strompreis (eine deutliche Absenkung der EEG-Umlage).

    meine Meinung:
    Damit der Klimaschutz möglich wird, müssen wir (weltweit) ein völlig anderes Wirtschaftssystem haben, weil unsere Marktwirtschaft ein fehlerhafter Debitismus ist, bei dem immer mehr später kaum noch abbaubare Schulden für alle Bürger spiegelbildlich die immer schneller ansteigenden Profite weniger Ultrareicher ermöglichen. Dadurch gibt es auch immer mehr leistungslose Einkommen, so dass es mit der Zeit auch immer schwieriger wird mit normaler Arbeit ein Einkommen zu erzielen.

    Unser (Schuld-) Geld bildet die Realität immer weniger ab, weil die Politik ständig viel zu einseitig das mit den Banken nur mögliche Prinzip "Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren" anwendet.

    Die derzeitigen Probleme sind nicht von den Nationalregierungen im Alleingang lösbar.
    Es ist schade, dass wir eine Bundesregierung haben, die eine dermaßen unbefriedigende Themenarbeit leistet.

  6. Liebe Leute, liebe Kommentatoren, ich muss mich in letzter Zeit immer wieder mal wundern, wie Leute, deren Arbeiten ich sonst durchaus schätze wie Thomas Röper, Rainer Rupp oder Robert Stein in Sachen Klima so argumentieren, dass sich mir die Haare sträuben. Sie haben vom Kernfach Klimatologie wenig bis überhaupt keine Ahnung, was ja nicht wundern kann, denn wenn man als Unternehmensberater, Ökonom oder bei der Flugsicherheit gearbeitet hat, ist man nicht automatisch auf der Höhe der Diskussion. Trotzdem surfen diese Leute in einer schlaumeiernden Art und Weise um das eigentliche Thema herum, dass es eine wahre Freude ist. Allerdings nur für den, für den es ein ästhetisches Vergnügen ist, zu beobachten, wie Menschen ein Thema verfehlen können. Dabei nutzen sie die sonderbarsten Beweismittel. Rupp zum Beispiel hat ein Gerichtsurteil benutzt, ist damit dann Baden gegangen, später hat er die absurden Ausführungen eines Publizisten, der offenbar vom Thema auch keine Ahnung hatte in den Himmel gelobt und erst jüngst hat er wenigstens einmal chinesische Klimaexperten angeführt, allerdings ohne zu erklären, mit welchen Argumenten sie zu welchen Schlüssen gekommen sind. Das Ganze natürlich schön mit Polemik durchsetzt, damit die Affekte hoch genug kochen können!
    Aber kommen wir zu Röper. Der hat uns oben einen ellenlangen Text präsentiert, in dem er mehr oder weniger akribisch das selektive Vorgehen von Cook nachweisen will. Und das mit einer ähnlichen aufklärerisch gefärbten Entdeckerfreude wie seinerzeit schon Rainer Rupp. Dabei sind ihm aber mindestens 3 Denkfehler unterlaufen.
    1. Wenn sich ein Großteil der Wissenschaftler nicht zu der Frage äußern will, ob der Klimawandel menschengemacht ist, dann heißt das nicht, dass sich Röper in guter Gesellschaft befindet. Es kann auch bedeuten, dass sie sich mit der Frage, menschengemacht oder nicht überhaupt nicht befassen wollen, weil ihnen das eh klar ist. Ganz im Gegensatz zu Röper, dem das nicht klar zu sein scheint.
    2. Wenn es ganze 2 Zitate gibt, in denen Wissenschaftler sagen, sie seien von Cook falsch eingeordnet worden (2 von 12000), dann spricht das für Fehler in der Studie, aber noch lange nicht dafür, dass hier bewusst gelogen wurde. Insbesondere dann nicht, wenn im Rahmen der Studie die Wissenschaftler zu einer Selbsteinschätzung aufgefordert wurden. Hat es denn eine solche Selbsteinschätzung gegeben? Und wenn ja, wie genau ist sie ausgefallen?
    3. Röper unterstellt einem "gewissen Herrn" Cook eine extrem selektive Wahrnehmung, meint aber, er, der Herr Röper hätte sie nicht. An dieser Stelle wird das Ganze wirklich albern….

    Lieber Herr Röper, die Metastudie von Cook ist klimatologisch einfach nicht relevant und klimapolitisch bei weitem nicht so relevant, wie Sie oben unterstellen. Sie hätten sich die ganze Arbeit sparen können, denn, und jetzt halten Sie sich bitte fest (sitzen Sie gut?). es gibt ja ein Haufen anderer Wissenschaftler und Organisationen, welche sich mit der o.g. Frage beschäftigen, auf die Sie aber mit keiner Silbe eingehen. Und warum gehen Sie darauf nicht ein? Darf ich mal eine Vermutung äußern? Sie halten diese ganze Aufregung ums Klima, diese "FfF-Hüpfer" wie Sie die Kids nennen, für bescheuert und versuchen, das mit ein bisschen Schlaumeierei hinter einer angeblich neutralen wissenschaftlichen Haltung zu verbergen. Wenn Sie so objektiv wären, wie Sie vorgeben zu sein, hätte Ihnen aber folgendes auffallen müssen:

    Eine Untersuchung aller peer reviewten Veröffentlichungen unter dem Stichwort "globaler Klimawandel" zwischen 1993 und 2003 ergab, dass nicht eine einzige bestritt, dass der Mensch die wesentliche Ursache für den Klimawandel ist. (Oreskes 2004). Drei Viertel stützen den Konsens, ein Viertel macht keine Aussage dazu, da es um andere Themen ging. Eine Umfrage unter 3146 Geowissenschaftlern ergab, dass 82 Prozent dem Mensch einen entscheidenden Einfluss auf die globale Erwärmung zubilligten. (Doran/Zimmermann 2009) Darin zeigt sich auch ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Fachkompetenz und Zustimmung zum menschenverursachten Klimawandel. Je mehr Ahnung, umso mehr Zustimmung, je weniger Ahnung, umso weniger Zustimmung und Skepsis: Das haben auch andere Untersuchungen ergeben. (vgl. Anderegg 2010, Verheggen et al. 2014) Besonders fleißig ist der US-Geologe James Powell gewesen. Er hat für den Zeitraum 1991 bis 2012 gefunden, dass von den 33 700 Wissenschaftlern lediglich 34 den Konsens bestritten (Powell 2012) Die Größenordnung wurde in weiteren Untersuchungen bestätigt. (Powell 2016 und Powell 2017). Auf Powell stützt sich übrigens auch die Bundesregierung . Die Anzahl der Wissenschaftsorganisationen, die den menschengemachten Klimawandel erkennen, ist so groß, dass ich sie hier gar nicht alle aufführen kann. Klimafakten.de führt 31 Organisationen auf, angefangen von den Akademien der Wissenschaften (Schweiz) bis zur Österreichischen Akademie der Wissenschaften und mehr.

    Man könnte hier noch mehr Daten anführen, aber bereits diese reichen vollkommen aus, um Röpers Beitrag als Schmalspur-Journalismus innerhalb einer Schmalspurdebatte auszuweisen. Die Cook-Studie mag methodisch so angreifbar sein, wie man will, letztlich ändert sie nichts daran, dass von den Leuten, die am meisten Ahnung vom Klima haben 90 Prozent und vielleicht mehr, menschliche Aktivitäten als entscheidend für den derzeitigen Klimawandel ansehen.

    • Kussmann Linus, ich ziehe aus Ihrer unangenehm vollmundigen Verkündigung des wissenschaftlichen Konsens vom menschengemachten Klimawandel nur einen Schluss: es wird höchste Zeit, Orekes 2004, Doran/ Zimmermann 2009, Powell 2012, 2016, 2017 usw. genauso gründlich zu untersuchen, wie Markus Fiedler Cook et al. 2013 untersucht hat.

    • @Linus Kussmann

      TüZitat aus Ihrem Kommentar: "(…) Sie haben vom Kernfach Klimatologie wenig bis überhaupt keine Ahnung, was ja nicht wundern kann, denn wenn man als Unternehmensberater, Ökonom oder bei der Flugsicherheit gearbeitet hat.(…)"

      Ich weiß ja nicht, ob Sie den Artikel von Röpee überhaupt gelesen haben.

      Falls ja, ist es erstaunlich, dass Sie mit keinem einzigen Wort das Thema erwähnen, um das es darin geht, nämlich um Statistik und ihre vielfältigen Möglichkeiten, sie zu "gestalten".
      Als Unternehmensberater oder Ökonom ist man bei dem Thema auf der ganz sicheren Seite (Sozialwissenschaften I & Ii sind Bestandteil jedes Wirtschaftsstudiums) .

      Bei Ihnen bin ich mir aufgrund ihres Kommentars allerdings nicht so sicher.

    • Mein Anliegen? Zunächst einmal in vielen Bereichen Zustimmung zu Röper, Rupp et al. deren Beiträge ich oft als wertvoll empfinde. Zustimmung auch zur Warnung, dass mit der Klimawissenschaft Angst gemacht wird, um einfachen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das halte ich für sinnvolle Hinweise. Was aber nicht geht ist, zumindest als informierter Mensch sollte man das nicht tun, auf den gleichen Argumentationsmustern herumzureiten, für die Big Oil ein Haufen Geld ausgegeben hat, damit sie möglichst viele Leute erreicht: Die Wissenschaft ist sich nicht einig! Es ist alles nicht sicher! Die Sonne ists! Ihr werdet von Geschäftemachern hinters Licht geführt! ….Eingedenk der Tatsache, dass wir sowieso über den Tisch gezogen werden, mit Hilfe einer falschen oder richtigen Deutung von Klimawissenschaft oder auch ohne jede Klimawissenschaft, wäre es doch sinnvoll, einmal anzuerkennen, dass Klimatologie in erster Linie Physik ist und nicht etwa Ökonomie oder Sozialwissenschaft. Und wenn beweisbar ist, dass der am besten informierte Teil dieser Naturwissenschaftler vor den Folgen menschlichen Handelns warnt, dann sollten wir das ernst nehmen. Ernst nehmen heißt aber nicht, dass wir jetzt akribisch nach dem Anteil der Gegenmeinungen unter Wissenschaftlern suchen, die uns besser schlafen lassen. Ernst nehmen würde auch nicht bedeuten, unkritisch die Ergebnisse der Naturwissenschftler aufzunehmen. Sondern eher, dass wir diese Ergebenisse einfach mal darstellen, sie sozusagen unters Volk bringen. Und wenn wir damit kritisch umgehen, wäre das für die Wissenschaft und uns alle auf jeden Fall angemessener als diese merkwürdige Beschäftigung mit Nebenschauplätzen, wie Röper das tut. Ein interessanteres Thema wäre zum Beispiel, wie die Klimatologen dazu kommen, das natürliche CO2 vom industriell in Umlauf gebrachten zu unterscheiden. Nach deren Aussage hat letzteres Marker, welche eine Unterscheidung ermöglichen. Ein Anzweifeln dieser Ergebnisse ist an dieser Stelle nur auf zwei Arten möglich. 1. Die Indikatoren geben nicht zuverlässig wieder was industriell ist und was nicht. 2. Die Messungen über den Anteil des industriell in Umlauf gebrachten CO2 sind nicht zuverlässig genug. Die
      Beschäftigung mit solchen Fragen mag zunächst etwas mühsamer erscheinen als auf den bereits ausgetretenden Pfaden von Wirtschafts-und Gesellschaftskritik zu wandeln, aber wer sich darauf einlässt, wird ein wirklich interessantes Gebiet kennenlernen. Versprochen. Besser wäre es, wenn zum Beispiel die gigantischen Waldbrände in Australien zu mehr Interesse an der Natur und deren Verständnis führen würden als wenn sie die Anzahl der Klimasketiker erhöhen….

  7. <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/thomas/' rel='nofollow'>@Thomas</a> Röper: Kennen Sie diesen "Wetterkanal"?
    https://m.youtube.com/user/Suspicious0bservers
    In einem Hauptvideo kommt Ben Davidson zum Schluss, dass die Zukunft, abhängig von der Sonnenaktivität kalt ausfallen wird. Die Logik, dass der auch auf den Planeten stattfindende Klimawandel eher durch Sonnenaktivität und Plasmaströme verursacht, denn von menschlichem CO2 hrvorgerufen, ist äusserst plausibel. Eher verstörend ist die Aussicht, dass ein Carrington- Ereignis sich jederzeit Wiederholen kann, das heisst, jede Kupferleitung gefährdet ist, – was hiesse, dass AKW nicht langsam abschaltbar wären, und unsere Zukunft, daraus logisch folgend – in höchstem Masse Radioaktiv sein wird…..

  8. Der gewiefte Kapitalist hat natürlich Aktien von Exxon und von Tesla. Und Rüstungsaktien und, und, und …

    Der gewiefte Kapitalist schiebt sein Diebesgut mal von hier nach da und dann wieder von da nach hier …

    Und damit das nicht so sehr auffällt, hat man zahlreiche itzeklitzekleine Ablenkthemen zu denen man endlose Ablenkdebatten führen kann. Schließlich beschäftigt man Heerscharen, deren einzige Aufgabe das ist. Ablenkthemen beackern und alternative Sündenböcke generieren.

    Wie so etwas zustande kommt, wird mglw. hier angedeutet:

    In der Sache sind links und rechts in der Tat Gegenpole und können daher in der Substanz so wenig Berührungspunkte miteinander haben wie Aufklärung und Gegenaufklärung oder wie Demokratie und Elitenherrschaft. Blickt man jedoch statt auf die Sache auf die Ebene einzelner Personen oder auf die Ebene konkreter politischer Gruppierungen, die sich als links bezeichnen, so lassen sich aus naheliegenden Gründen alle möglichen Konstellationen von Haltungen finden, die in der Sache völlig unvereinbar miteinander sind. Das war auch zur Zeit der Aufklärung nicht anders. Beispielsweise gilt der große schottische Philosoph David Hume als zur Aufklärung gehörig; gleichwohl sah er Schwarze „von Natur aus den Weißen unterlegen“ an, vertrat also rassistische Auffassungen. Auf der Ebene einzelner Personen können also Überzeugungen gleichzeitig nebeneinander bestehen, die in der Sache völlig unverträglich miteinander sind. Das ist eine Konsequenz unserer beschränkten Rationalität und anderer Eigenschaften unseres Geistes. Wir sind oft nicht in der Lage zu erkennen, dass einige unserer Überzeugungen in der Sache miteinander unverträglich sind. Beispielsweise können uns bestimmte Affekte daran hindern, derartige Unverträglichkeiten zu bemerken.So war Hume einerseits von den Leitidealen der Aufklärung fasziniert; zugleich vertrat er – weil er eine mögliche Gefährdung seiner eigenen privilegierten Lebensform fürchtete – ein gesellschaftliches Weltbild, das die damalige gesellschaftliche und kolonialistische Praxis rechtfertigte. Doch auch unter denjenigen, die sich aufrichtig und konsequent der radikalen Aufklärung und den genannten Leitidealen verpflichtet fühlten, fanden sich zahlreiche, die Bedenken hatten, das Volk über diese Leitdeale aufzuklären, weil sie fürchteten, durch den dadurch möglicherweise ausgelösten gesellschaftlichen Transformationsprozess Nachteile hinsichtlich ihres privilegierten Status quo zu erleiden. Erst kommt bei den Privilegierten eben die Sicherung des eigenen gesellschaftlichen Status quo, dann kommt die Moral.

    Aus:
    NachDenkSeiten – Die kritische WebsiteTitel: Die Links-Rechts-Demagogie.
    Ein Interview mit Rainer Mausfeld. Datum: 5. August 2016

    So ist es auch erklärbar, daß es in Russland zunächst eine Novemberrevolution und im Anschluß noch eine Oktoberrevolution gab.

    P.S.: Immerhin; sollte es nicht zu einer Revolution kommen, dann haben die Machteliten die Wahl, nachdem sie den Globus in einen Grabhügel verwandelt haben, ob ihr Mausoleum mit Solarenergie, Atomstrom oder Kohlenwasserstoffverbrennung betrieben werden soll.

  9. Also meine Oma ist definitiv keine Umweltsau.

    Davon abgesehen, dass ich nach Prof. Werlhof das CO2-Thema für fake halte, ist der Carbon-Fußabdruck meiner Oma um das Dutzendfache geringer als von jeder Smartphonetotzgöre. Definitiv!

    Die trägt ihre Klamotten bis nix mehr zu flicken geht. Und die hängt keiner Mode hinterher und ballert sich nicht mit öfter wechselnden Konsumartikeln zu.

    Mehr öko als die Spießer 60 + geht doch gar nicht.

  10. "Menschengemachter Klimawandel" damit vom Tisch?
    Keineswegs! Nur sollte man den Blick abwenden von "klimasäuischen Omas", von zu alt werdenden und zu viel Fleisch verzehrenden oder zu vielen Menschen überhaupt mit den entsprechenden "ökologischen Fußabdrücken", den die Tiere, die überwiegende Mehrzahl aller Lebewesen alle haben ("pupsende Kühe"). Den Blick abwenden von der technisch avanciertesten Methode der Geburtenverhütung (inklusive Strafandrohung bei Nichtbeachtung); den Blick abwenden von gruseligen Versuchen uns das Essen von jungem oder altem Menschenfleisch aus ökologischen Gründen schmackhaft machen zu wollen – und von vergleichbaren, ernst gemeinten Vorschlägen und Absichten überhaupt (Einweisung von "Klimaleugnern" in die Psychiatrie, in die Besserungsanstalt oder andere Konzentrationslager, soweit man noch bereit ist, die "Verbrecher" am Leben zu lassen und noch den einen oder anderen Atemzug zu tun, nachdem sie als "Spreu vom Weizen" getrennt wurden; oder von der sich immer weiter verbreitenden "Angewohnheit", keine Familien mehr gründen zu wollen oder gar zu können, weil mit deren Gründung das "Übel" angeblich schon unabsehbare "unverantwortliche" ökologische Folgen zeitigt).

    Wir müssen ganz woanders hingucken – und zwar dahin, wo uns systematisch, staatlich, kapitalistisch oder nicht kapitalistisch in merkwürdig stillschweigender Übereinkunft d i e S i c h t v e r s p e r r t wird. Und zwar dahin wo ihn nicht nur Hermann Ploppa schon das eine oder andere Mal, etwa auf "Rubikon" am 19. Oktober 2019 ("Die Klima-Manipulateure – Geo-Engineering blickt auf eine lange Tradition zurück und ist ein Zeugnis menschlichen Größenwahns") und – welch ein Zufall – am gleichen Tag Christiane Borowy (in ihrem "Tagedosis-Beitrag" "Gebt Diffamierung keine Chance!") gelenkt haben, wenn sie mit folgendem Satz auf das Vorbild von Claudia von Werlhof, nämlich Rosalie Bertell, verweist – mit dem kurzen und knackigen Satz:

    „ E s i s t n i c h t d a s C O 2 , e s i s t d a s M i l i t ä r “.

    https://www.rubikon.news/artikel/die-klima-manipulateure

    Damit eins klar ist, damit meint sie keineswegs, dass das Militär den größten Ausstoß von CO2 zu verantworten hat (was auch nicht außerhalb der Möglichkeiten liegt), sondern dass Wetter-, Boden- und Atmosphärenmanipulationen
    mittels wissenschaftlicher und "wissenschaftlicher" Experimenten durchgeführt werden, die, von demokratisch nicht gewählten interessierten Eliten gewollt und gesteuert, von genausowenig demokratisch gewählten wie ihre Forschungen und praktischen Anwendungen verdeckt voran treibenden "Menschen" durchgeführt werden. E i n e v o n w e n i g e n M e n s c h e n v o r d e n v i e l e n M e n s c h e n m i t A b s i c h t v e r b o r g e n g e h a l t e n e G e h e i m s a c h e (wohl allüberall – von Russland über Indien, China und die USA) mit dem Label "Im Namen der Sicherheit des jeweiligen Staates – "Homeland Security" versehen), von deren Auswirkungen das Leben, die Sicherheit und der Wohlstand ganzer Regionen, Völker und Nationen in der Weise betroffen sind, dass sie erstens darunter leiden, zweitens die Ursachen nicht kennen und drittens die Ursachen den falschen Leuten oder der Natur in die Schuhe schieben. Ein unkontrollierter Feldversuch an uns Menschen und am ganzen Planeten mit unvorhersehbaren Folgen. Regen, Hagel, Schnee, Eis, Vukanausbrüche, Stürme, Hurrikane und Walsbrände können "produziert" werden. Regenmangel, Hitze- und Kältewellen ebenso. Dazu wird die Atmosphäre durch Besprühung mit bestimmten chemischen Stoffen (Areosolen) verändert, um sie für bestimmte Strahlen leitfähiger zu machen. Die Entfernung spielt dann keine Rolle mehr.
    (Fortsetzung folgt)

    • Fortsetzung (Teil 2)

      Rosalie Bertells Satz ("Es ist nicht das CO2, es ist das Militär") dürfte mit den Jahren allerdings schon zu kurz greifen. Mitlerweile ist es wohl nicht nur das Militär, sondern der Militärisch-Industrielle-Geheimdienstlich-Presstituiert-Mediale-Wissenschaftliche Komplex, der sein Spielchen mit ergebener Beihilfe der Politik mit uns treibt. Apropos Politik: Es ist ja nicht so, dass die UN uns, unsere Regierungen und unsere Mainstreammedien mit ihrem Klimarat (IPCC) manipuliert und indoktriniert, nein, wer die Zeit hat und sich auf ihre Beschlüsse und Publikationen konzentrieren kann – wie uns Hermann Ploppa an verschiedenen Stellen berichtet – erfahren, dass es spätestens seit 1978, also seit gut 40 Jahren, die " E N M O D – K o n v e n t i o n ", englisch "Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques" (dt: Umweltkriegsübereinkommen), gibt, ein von der Abrüstungskommission der Vereinten Nationen ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen f e i n d s e l i g e n N u t z u n g u m w e l t v e r ä n d e r n d e r T e c h n i k e n. Die Konvention verbietet den Vertragsparteien gezielte militärische Eingriffe in natürliche Abläufe der Umwelt, aber auch die Nutzung von Einflüssen der natürlichen Umwelt als Waffe in einem Krieg oder bewaffnetem Konflikt. Durch die Konvention wurden internationales Umweltrecht und humanitäres Völkerrecht miteinander verknüpft.
      Kurz nach dem Ende des Vietnam-Krieges mit seinen Umweltfolgen wurde das Thema Umweltkrieg im Jahre 1974 von der damaligen Sowjetunion auf die Tagesordnung der Vereinten Nationen gesetzt. Dies führte zur Ausarbeitung der Konvention, die von der Generalversammlung der UN als Resolution 31/72 am 10. Dezember 1976 verabschiedet wurde. Vom 18. Mai 1977 bis zum 5. Oktober 1978 unterzeichneten 47 Staaten die Konvention, die dann am 5. Oktober 1978 für die Unterzeichnerstaaten in Kraft trat.
      Der Schutz der natürlichen Umwelt vor den Auswirkungen von Kampfhandlungen wurde 1977 durch das erste Zusatzprotokoll zu den Genfer Konventionen bekräftigt. Durch dieses Abkommen wurde der Umweltbegriff darüber hinaus auch auf die soziale und vom Menschen bebaute Umwelt ausgeweitet. Danach gelten auch menschliche Infrastrukturen, Kulturlandschaften und menschlicher Wohnraum als schützenswerte Umwelt. Überdies verbietet das Zusatzprotokoll A n g r i f f e g e g e n d i e n a t ü r l i c h e U m w e l t a l s R e p r e s s a l i e ."

      "The Environmental Modification Convention (ENMOD), formally the Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques is an international treaty prohibiting the military o r o t h e r h o s t i l e u s e of environmental modification techniques having widespread, long-lasting or severe effects. It opened for signature on 18 May 1977 in Geneva and entered into force on 5 October 1978.
      The Convention bans weather warfare, which is the use of weather modification techniques for the purposes of inducing damage or destruction. The Convention on Biological Diversity of 2010 would also ban some forms of weather modification or g e o e n g i n e e r i n g ."

      Da die beiden Zitate der Wikipedia entnommen ist, gebe ich zwar keine Gewähr auf die vollständige Wiedergabe bzw. Zusammenfassung des in Genf Verhandelten, gar auf die zutreffenden Bewertung und Implikationen all dessen. Immerhin dürfte selbst das reichen, um den Vorwurf unhaltbarer Verschwörungstheorien abzuweisen. Man wußte damals schon, was gespielt wird und was drohen könnte.

      1. R o s a l i e B e r t e l l : "Kriegswaffe Planet Erde" (grundlegend)
      2. R o sa K o i r e : "Behind the Green Mask – UN-Agenda 21" (aktuell die neuesten Entwicklungen aufzeichnend, die weit über das Thema hinausgehen, es aber in einen größeren Zusammenhang stellen, der uns alle betrifft)

      (Fortsetzung folgt)

    • Fortsetzung (und Ende):

      Dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt, muß ja kein ewig geltendes Gesetz bleiben. Ebensowenig wie die belegbare Tatsache, dass die bösen "Verschwörungstheoretiker" oft genug gerade die Leute sind, die realen Verschwörungen auf der Spur sind, sie oft genug gar aufzudecken imstande sind, verlacht und verkannt bleiben muß. Was das behandelte Thema betrifft haben wir so einen verschwörungsaufdeckenden Propheten auch in unseren Landen: Er heißt
      W e r n e r A l t n i c k e l
      und seine Website bietet schier unerschöpfliches Material kostenlos zur Verfügung:
      http://www.chemtrail.de/
      Bevor Ihr sie besucht und besichtigt: "Zieht euch warm an!" Oder um auch einmal Thomas Röper zu Wort kommen zu lassen: "Ich hoffe, Sie sitzen bequem, denn nun kommt´s"…

      Ach! Bevor ich es vergesse: Es ging und geht um G e o e n g i n e e r i n g, damit verbundenes S o c i a l E n g i n e e r i n g (Rosa Koire) und "wissenschaftlich-technisch" betriebenen alchemistischen Größenwahn, der das Leben und die Natur, statt es und sie zu bewahren und zu erhalten, tötet und zerstört (Claudia von Werlhof).

    • Wahrscheinlich (mein bisheriger Eindruck) ist es beides: sowohl Geo-Engineering als auch CO2-Problematik.
      Und die Wildfeuer in Australien zeigen auch wieder merkwürdiges Verhalten….
      https://giftamhimmel.de/video-australien-wird-angebrannt/

    • Verstehe ich Sie richtig? Mit diesem Nachweis einer sich als Wissenschaft tarnenden Manipulation von Daten und Statistiken haben Markus Fiedler und Thomas Röper dem Umweltgedanken einen Bärendienst erwiesen; eine "die Achtsamkeit lähmende Position" bezogen?

      Ich hoffe, das ist nicht Ihr Ernst und so nicht gemeint!

    • "…wenn valide, also verlässliche und nicht anzweifelbar harte Fakten vorliegen …" Das machen Sie in Ihrem Artikel "Im Zweifel für die Umwelt" mit Recht zum Kriterium für eine wissenschaftliche, valide Position, Herr Trautvetter.

      Genau solche Fakten legt Fiedler vor – und zeigt damit wie völlig manipulativ Cook`s Arbeit ist.

      Was ist daran "achtsamkeitslähmend", dass hier ein sauberes Stück Aufräumarbeit in der wissenschaftlichen Diskussion geleistet worden ist ?

      Meiner Meinung nach ist Ihr oben genannter Artikel in keiner Weise etwas wie eine Antwort auf Fiedlers Arbeit, schon gar nicht kann er eine Kritik liefern. Er befasst sich ja explizit überhaupt nicht mit einer konkreten wissenschaftlichen Arbeit. Und Sie begnügen sich mit der Position "Letztlich müssen wir uns in aller Konsequenz bewusst machen, dass es keine einhundertprozentig gültige wissenschaftliche Basis für die eigenen Aussagen und Positionen zur Frage des anthropogenen Klimawandels gibt."
      Ist es deshalb etwa "achsamkeitslähmend", wenn Fiedler an einer wichtigen Arbeit die Spreu aus dem Weizen herausstrennt, zeigt, was gültig ist und was fake ?

    • Meine Achtsamkeit ist Dank einiger Alternativer, die schon lange auf den Betrug hinweisen, sehr gestiegen.
      Nuoviso hat da früh eingehakt. Auch der Janich hat die Cook-Studie schon längst zerlegt. Auch wenn ich sonst nicht alles mit dem teile, so war das ein wichtiger Beitrag.

      Meine Wachsamkeit ist völlig intakt. Ich lasse mich schon lange nicht mehr irre machen.

      Auch nicht von Alternativen, die auf der falschen Spur sind.

      Nicht jeder kann alles richtig einschätzen. Ist halt so.

      Hier liegt Herr Trautvetter nach meiner Ansicht falsch.

    • Die Prozentangaben machen deutlich, dass wir derzeit keinen unumstrittenen Beweis für den menschengemachten Treibhauseffekt haben. Die Kritik an Cook's Arbeit ist insofern wissenschaftlich d'accord. Nicht jedoch die Schlussfolgerung, die der Text unausgesprochen nahelegt. Es geht am Schluss um kapitalistische Milliardentransfers von Bedürftig und weniger Wohlhabend nach Reich und Superreich. Auch diese Kritik ist d'accord. Solche 'Lösungsmaßnahmen' sind systemimmanent. Doch nicht-explizit wird die Position herabgewürdigt, die die Möglichkeit nicht ausschließt, dass es die ökologischen Zukunftsgefährdungen gibt. Das ist das Problem des Textes, der dazu führen kann, dass Engagement gelähmt wird, solange das Zeitfenster noch offen ist. Insofern ist jedes meiner Worte Ernst. Das hoffe ich auch für jene, die das Problem als 100%ig inexistent betrachten, ohne dafür die abschließende Sicherheit haben zu können. Vorsorge ist etwas anderes, als sich aufgrund von wissenschaftlicher Unklarheit in Sicherheit zu wiegen, so als wisse man, was man nicht 100%ig wissen kann, nämlich dass die Gefährdung der Zukunft, ihre Bedrohung durch das Wachstumsdogma und Militär des Kapitals nicht existiert.

  11. Lustig, wie hier die Getroffenen aufheulen.

    Vielen Dank an Herrn Fiedler für seine sorgfältige Arbeit. Was wohl Herr Pohlmann dazu sagen wird ?
    Ich hoffe aber, dass beide auch weiterhin gemeinsam Wikipedia auf die Finger klopfen werden !

    • Wenn Sie in den Kommentaren bei youtube nachschauen, finden Sie die offizielle Antwort von wikihausen alias Markus Fiedler auf Ihre Frage. Um Ihnen die Mühe zu ersparen: "Dirk Pohlmann hat mich ausdrücklich für meinen Artikel gelobt. Jetzt kommen Sie…." und ""Sehr guter Artikel" so in etwa…" (beides Original-Zitate).

  12. Um hier nicht direkt "gekreuzigt" zu werden mein Standpunkt: ich gehe vom menschengemachten Klimawandel aus, halte die Ursachen für noch nicht vollständig geklärt (-> CO2)

    zum Artikel:
    Natürlich müssen Studien, die sich gar nicht zun den Ursachen des Klimawandels äußern, rausgenommen werden! Ansonsten könnte man auch jede beliebige andere Studie, die NICHTS zur Fragestellung beiträgt, heranziehen. Wiewohl halte ich die Meta-Studie für unsauber und voreingenommen durchgeführt.

    Grundsätzlich:
    Warum machen eigentlich fast alle den gleichen Denkfehler, nämlich die Tatsache, dass der Kapitalismus den Klimawandel bzw. dessen Auswirkungen kommerzialisiert (und das ganz erfolgreich zur Zeit) als Indikator für die Existenz/Nichtexistenz ebendieses zu nehmen ? Der Kapitalismus würde "deine Oma" kommerzialisieren, wenn Du ihn lässt. Der Kapitalismus kommerzialisiert fehlendes und vorhandenes, gutes und böses, virtuelles und reales. Das sagt viel über die Gefährlichkeit des Kapitalismus und wenig bis nichts über die Dinge, die kommerzialisiert werden. Es ist wirklich unangenehm, dass von so vielen ansonsten doch sehr kompetenten und intelligenten Redakteuren bei KenFM lesen zu müssen …

    • Da es bei KenFM keine Like-Buttons gibt, will ich Ihren Kommentar hiermit anerkennend vervorheben. Ihre Analyse ist kurz, prägnant und deckt sich mit meiner Ansicht.

    • Ich formuliere Ihren Beitrag etwas um:

      Wie oft denn noch muß ich Textbeiträge ignorieren, um dann meine unerschütterlich feststehende Meinung, (die in dem Text, den ich nicht las, widerlegt wird), durch Quellen zu beweisen, die durch diesen Text ebenfalls widerlegt werden. Was ich ja ber nicht wissen kann. Sonst wäre ich ja nicht so …….., diese Masche wieder zu versuchen.
      Ach, wie unangenehm. Wie oft denn noch?

      Vielen Dank für diese Selbstentlarvung.

      Klimafakten.de, ja, aber ganz bestimmt, hihi ….

    • Danke für den Link. Auch wenn dort eine der fraglichen Cook-Studien als Quelle genannt wird (habe mir die nicht angesehen, kann sein, dass die besser ist, als die hier kritisierte), so zeigt der Artikel doch eindeutig, wie der Hase läuft. Zumal, wenn man sich bewusst macht, dass eine der Strategien der Profiteure des Leugnens eben darin besteht, Zweifel zu sähen.

    • @ Gesara Ich habe mich durch viele der Arbeiten/Aussagen der Leugner des menschlichen Anteils am Klimawandel geackert, um überzeugt sagen zu können, dass die höchstwahrscheinlich alle von Halbwahrheiten, Lügen, Fehlinterpretationen basieren.
      Ich nehme die nicht mehr ernst, nur noch ihre Wirkung. Siehe dazu meinen andern Kommentar.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/gesara/' rel='nofollow'>@Gesara</a>:
      Ich weiß nicht zu welchem Typus aus der Fraktion der "Klimaleugner" (ja, ich weiß, der Begriff ist sehr unpassend) Sie gehören, aber falls Sie an physikalischen Grundlagen des Klimas interessiert sind, dann empfehle ich folgendes Video:

      https://www.youtube.com/watch?v=VUNGj2P8wyw&list=PL95kXbFUC_jLmuDKx2ugPgFmQLYrb6WAA&index=5&t=0s

  13. @ Thomas: Zit.: "Das ist wie bei den Bundestagswahlen: Die Nichtwähler fallen unter den Tisch."
    Das ist nciht vergleichbar. Sonst könnte man ja Einsteins Relativitätstheorie oder jede beliebige wissenschaftliche Arbeit mit in die Statistik nehmen.
    Die Arbeiten, die sich zu menschlichen Ursachen für Klimawandel nicht äußern, gehören da gar nicht rein.

    • Im Übrigen bin auch ich der Ansicht, dass der Einfluss von mensch auf das Klima nicht der einzige ist. Und die Cook-Studie nicht ganz sauber ist. Spielt aber keine Rolle, da , wie gesagt, Wissenschaft nicht demokratisch funktioniert, sondern sich von Naturgesetzen leiten lassen sollte.

    • Ich muss mich korrigieren. Nachdem ich den Beitrag von Fiedler gelesen habe, muss ich meine erste Aussage relativieren. Es scheint nicht sicher zu seien, dass alle aus der Kategorie 4 (keine Aussage ob ja oder nein) nicht ganz sauber ist. könnte natürlich sein, dass da Arbeiten drin sind, deren Aussage nur nicht gewertet oder gefunden (?) wurde. Da gibt es wohl noch Klärungsbedarf.

    • Ihr Vergleich mit Einsteins Relativitätstheorie oder anderen wissenschaftlichen Arbeiten passt mal so gar nicht. Es kommt doch immer darauf an welche Endaussage ich treffe. Wenn ich sage, dass 97% der Wissenschaftler sich einig sind, dass der Mensch Schuld am Klimawandel ist, aber die Mehrheit der Wissenschaftler in Ihren Arbeiten zum Klimawandel sich nicht dazu äußern welche Rolle der Mensch spielt, dann ist die Aussage einfach falsch. Punkt. Und zwar genauso falsch wie die Aussage wäre, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten Merkel als Kanzlerin wollen, wenn 30% Nichtwähler zu Hause bleiben. Das ist nun mal die Mehrheit, weil Merkel nur 30% von 70% hat.
      Wenn Sie unbedingt eine Aussage treffen wollen können Sie ja von mir aus konstruieren, dass die Mehrzahl der Wissenschaftler, die sich zur Rolle des Menschen bzgl. des Klimawandels geäußert haben, diesen auch als Schuldigen darstellen.
      Wenn Sie es aber so sagen, wird auch dem Dümmsten klar, dass hier was vertuscht und unter den Teppich gekehrt werden soll, somit werden wir das so nie zu lesen bekommen.

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