STANDPUNKTE • Mord oder Selbstmord? Die Epstein-Affäre aus Sicht einer syrischen Aktivistin

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Jeffrey Epstein wurde beschuldigt, einen Kinder-Sexring für die Reichen und Mächtigen der Welt unterhalten zu haben. Aber er kann sich nicht in einem Prozess gegen die Vorwürfe verteidigen, weil er Tod in seiner Zelle aufgefunden wurde. Es ist unerheblich, ob es Selbstmord oder Mord war, verantwortlich für den Tod ist der Staat, in dessen Obhut er sich befand, insbesondere weil er wegen eines vorhergehenden Vorfalls bereits als „suizidgefährdet“ angesehen wurde. Abgesehen davon, dass Epstein angeblich erklärt hatte, verprügelt worden zu sein, und keinen Selbstmordversuch begangen hätte. Nun kann er sich also nicht mehr verteidigen, und er kann auch nicht als Kronzeuge gegen seine angeblichen Kunden, zu denen die Spitzen von Politik und Monarchien gehörten, aussagen.

Sein angeblicher Selbstmord muss für Epstein überraschend gekommen sein. Denn „Epsteins Anwälte und Besucher sagten, dass sie keine Anzeichen bemerkt hätten, dass der Multimillionär deprimiert wäre, oder sich vielleicht das Leben nehmen würde, und er hatte an den Vorbereitungen seiner Verteidigung in dem geplanten Gerichtsverfahren während bis zu 12 Stunden am Tag teilgenommen“ (1).

Trotzdem hatten sich, kaum war der Tod Epsteins bekannt geworden, die US und deutschen Massenmedien im Chor gegenseitig versichert, dass es ein Selbstmord war. Sie bezichtigten jeden, der andere Thesen vorbrachte, Verschwörungstheoretiker zu sein (2). Dieses vorschnelle Urteil ist das untrügliche Anzeichen einer Verschwörungstheorie. Deshalb ist die eigentliche Verschwörungstheorie die, dass Epstein Selbstmord beging. Wie viele solcher Theorien kann sie wahr sein oder auch nicht. Was passiert aber, wenn man mit den üblichen kriminalistischen Ansätzen vorgeht: Wem nutzt der Tod? Welche Indizien gibt es? Welche Beweise gibt es? Dann kann man sehr wohl zu anderen Urteilen kommen, als die Qualitätsmedien.

Heute will ich nicht selbst Thesen aufstellen, sondern das Feld einer syrischen Aktivistin überlassen. Sie war eine der ersten Internet-Bloggerinnen, welche auf die eigentlichen Hintergründe des Terrorismus in Syrien hingewiesen hatte. Und der Natur von überzeugten AktivistInnen folgend, geht sie in ihren Thesen oft über bewiesene Tatsachen hinaus. In der Vergangenheit haben sich aber solche „Übertreibungen“ oft als nachträglich zutreffend herausgestellt. Hier nun das deutsche Transkript eines englischsprachigen Videos vom Syrian Girl , mit Aussagen, wie Sie sicher nicht in unseren Massenmedien finden werden. Der Link zum synchronisierten Video findet sich am Ende des Beitrags .

„Wer tötete Jeffrey Epstein? Warum der Mossad verdächtigt wird.

Hallo an alle, hier ist das Syrian Girl um den Tod von Jeffrey Epstein, dem Kindersex-Zuhälter für die Reichen und Mächtigen, zu untersuchen. Als er tot in seiner Zelle aufgefunden wurde, begannen die Medien sofort von einem Selbstmord zu sprechen, bevor die Autopsie überhaupt begonnen hatte. Aber nur Wenige, wenn überhaupt jemand, glaubt tatsächlich daran. In Wahrheit hatte so ziemlich jeder vorausgesagt, dass er getötet werden würde, aber irgendwie ist es doch schockierend, also lasst uns dieses Geheimnis eines Mordes genauer untersuchen.

Die Selbstmordtheorie

Vor zwei Wochen wurde Epstein ohnmächtig. mit kleineren Verletzungen im Nackenbereich, in seiner Gefängniszelle, aufgefunden. Deshalb wurde Epstein unter Suizid-Beobachtung gestellt, obwohl er behauptet hatte, dass ihn jemand zusammengeschlagen hätte. Aber aus einem unbekannten Grund wurde die Suizid-Beobachtung nur sechs Tage nach diesem Angriff wieder aufgehoben. Nach Ablauf der Suizid-Beobachtung schreiben die Regeln vor, dass die Wachen alle 30 Minuten nach ihm sahen. Aber aus irgendeinem Grund wurde dies nicht getan. Und als Entschuldigung wurde angegeben, dass sie zu müde gewesen wären. Nicht nur eine Wache, sondern alle beide waren eingeschlafen? Außerdem sollte er einen Zellen-Mitbewohner gehabt haben. Aber am Tag, bevor er tot in seiner Zelle aufgefunden wurde, war sein Zellenmitbewohner auf geheimnisvolle Weise aus der Zelle entfernt worden. Und um allem die Krone aufzusetzen, existiert die Kameraaufnahme nicht, die uns aufzeigen könnte, was in der Zelle passiert war.

Es ist klar, dass ihn irgendjemand tot sehen wollte, indem er ihm den Raum und die Möglichkeiten verschaffte, um Selbstmord zu begehen, oder um ihn zu ermorden. Und die Mordtheorie ist sehr viel wahrscheinlicher. Ich meine, womit hatte er sich angeblich stranguliert? Selbst der Autopsie-Bericht sagte nicht, dass er Selbstmord begangen hätte.
Die Theorie, dass er nicht Tod sei

Eine Theorie, die herumgeistert, besagt, dass er gar nicht tot wäre, sondern dass er seinen Einfluss genutzt hätte, um zu fliehen, und dass der Körper, der uns gezeigt wurde, ein falscher wäre. Aber ich glaube nicht, dass diese Theorie Sinn macht. So viele der mächtigsten Menschen der Welt wünschten den Tod von Epstein. Sie haben keinen Grund sein Weiterleben zu riskieren. Welche Namen wird er erwähnen, um seine Strafe zu reduzieren, was könnte noch während des Verfahrens ans Licht kommen? Das sind Fragen, die sie nicht dem Zufall überlassen würden. Auch der Zeitpunkt ist interessant. Epstein wurde tot aufgefunden, nur Stunden nachdem ein 200-Seiten-Dokument hochrangige Persönlichkeiten in der ganzen Welt belastete, darunter auch Mitglieder von Monarchien. Jeder, der mit Epstein zu tun hatte ist ein Verdächtiger.

Die Verdächtigen

Epstein war nicht einfach ein reicher Perverser, sondern er war Teil einer Mossad-Operation um Menschen in hohen Regierungspositionen in der ganzen Welt zu erpressen, indem junge Mädchen als Köder benutzt wurden. Die Polizei fand, verschlossen in seinem Apartment, CDs mit den Aufklebern: „Jung X mit X“. Alexander Acosta, welcher der Staatsanwalt war, der Jeffrey Epsteins mildem Urteil im Jahr 2008 zugestimmt hatte, meinte, dass man ihm gesagt hätte, dass Epstein zu den Geheimdiensten gehören würde, und dass man ihn Ruhe lassen sollte.

Alle Beweise deuten darauf hin, dass der Geheimdienst, zu dem Epstein gehörte, der Mossad war. Viele von Epsteins Beziehungen standen entweder in Verbindung mit dem Mossad oder hochrangigen Positionen in der israelischen Politik. Seine Komplizin, Ghislaine Maxwell war die Tochter des Milliardärs und Mossad-Agenten Robert Maxwell. Nachdem Robert Maxwell auf mysteriöse Weise getötet worden war, hatte er das Begräbnis eines Helden in Israel erhalten, an dem der damalige Präsident und der Premierminister teilgenommen hatten. Und er war auch bekannt dafür, dass er seine Tochter Ghislaine dafür missbraucht hatte, um Politiker mit sexuellen „Gefälligkeiten“ zu erpressen. Wie ihr Vater, war Ghislaine sehr gut mit Clinton, Trump, der britischen Königsfamilie, vernetzt, um nur einige Verbindungen zu nennen. Sie führte Epstein bei diesen Leuten als Milliardär und Finanzier ein. Aber in Wirklichkeit ist Epstein gar kein Milliardär. Forbes berichtete, dass es kaum Beweise dafür gibt, dass er ein Vermögen in dem Umfang hat. Sein ganzes Image, ein Milliardär zu sein, war eine Tarnung für seine Mossad-Aktivitäten.

Das Geld kam vom Eigentümer von „Victoria’s Secret“ Unterwäschen-Imperium, Leslie (Lex) Wexner, der Epsteins einziger Kunde war. Und der Grund dafür, dass Epstein ein 77 Millionen Stadthaus in New-York besaß, war die Tatsache, dass Wexner es ihm für Null Dollar überlassen hatte. Jetzt versucht Watson seine Hände in Unschuld zu waschen und behauptet, dass Epstein 46 Millionen ohne seine Zustimmung genommen hätte. Aber Wexner gab Epstein nicht nur Geld. Er verschaffte ihm auch Zugang zu jungen Mädchen. Und das durch seine Model-Agentur „Victoria’s Secret“ für Unterwäsche-Models. Wexner betreibt außerdem die Wexner-Foundation, dessen erklärtes Ziel ist, jüdische Führungskräfte in Israel und im Ausland zu finanzieren. Die Wexner Foundation spendete Millionen Dollars an den früheren israelischen Premierminister Ehud Barak, mit dem Epstein eng befreundet ist. Er wurde beobachtet, obwohl er eine Vermummung benutzte, wie er in Epsteins Apartment mit einer Reihe von Mädchen ging. Wexner und Barak würden beide vom zum Schweigenbringen von Epstein profitieren, was sie zu Verdächtigen macht.

Die Polizei fand in Epsteins Anwesen in New York einen gefälschten saudischen Pass mit dem Bild von Epstein, aber einem anderen Namen. Das könnte eine Verbindung zu Epsteins Arbeit in der Iran-Contra-Affäre sein, während der er israelische Waffen über den saudischen Waffenhändler und Playboy Adnan Khashoggi verkauft hatte. Möglicherweise hatte Epstein junge Mädchen für Khashoggi und andere Mitglieder des saudischen Königshauses wie den Kronprinzen bin Salman, den Epstein auch kannte, organisiert. Auch die hätten wohl großes Interesse an seinem Schweigen. Aber das wären nicht die einzigen Mitglieder einer königlichen Familie, die Epstein belasten könnte. Der britische Prinz Andrew, der hier auf dem Foto mit einem der jugendlichen Mädchen abgebildet ist, das Ghislaine für ihn akquiriert hatte. Er war Stunden vor dem Tod von Epstein auf den Titelseiten, weil das Gericht Dokumente frei gegeben hatte, welche Details der Beschuldigungen von Epsteins Opfern bekannt machte. Erinnern Sie sich, dass dies ein Mann ist, der sich mit Epstein getroffen hatte, auch noch nachdem Epstein wegen Pädophilie verurteilt worden war. Und so findet sich die britische Monarchen-Familie ganz oben auf der Liste der Verdächtigen.

Epstein ist auch mit vier Mitgliedern von „Genie Energy“ verbunden. Das ist jene Firma, die versucht das syrische Öl von den Golanhöhen zu stehen. Bill Richardson, der im Vorstand von Genie Energy war, wird auch beschuldigt Epsteins Service für seine pädophilen Bedürfnisse genutzt zu haben, wie durch die freigegebenen Gerichtsdokumenten bekannt wurde. Bill Richardson und der gesamte Vorstand von Genie Energy könnten motiviert sein, Epstein zum Schweigen zu bringen. Schließlich waren sie es, die Trump überzeugt hatten, Truppen in Syrien zu belassen, und Israels Annexion von Syriens Golanhöhen anzuerkennen, mit dem jede Hoffnung auf Frieden zerstört worden war.

Vielleicht wäre nichts von dem möglich gewesen, wenn Epstein nicht die Möglichkeit gehabt hätte, Trump zu erpressen. Demokraten und Republikaner behaupten, dass Trump oder Clinton betroffen wären. Aber Tatsache ist, dass beide mit seinem Lolita-Express geflogen waren. 27 Male im Fall von Clinton. Und Epsteins Partner, Ghislaine Maxwell saß in der ersten Reihe als Chelsea Clinton heiratete. Und das war sogar nachdem Epstein wegen Pädophilie im Jahr 2009 verurteilt worden war.

Und lassen Sie uns nicht vergessen, was mit Seth Rich passierte, als er den Clintons unangenehm geworden war. Aber Trump hatte auch Partys mit Epstein auf Mar-a-Lago organisiert, zu dem Epstein die Mädchen mitbrachte. Und in einem Interview sagte Trump im gleichen Satz, dass Epstein ein toller Kerl wäre, der junge Mädchen bevorzugen würde. Also wusste Trump, was Epstein tat. Und Ghislaine Maxwell nutzte Trumps Mar-A-Lago um jugendliche Mädchen zu rekrutieren, die dort gearbeitet hatten. Es ist Zeit, den Tatsachen ins Auge zu blicken. Trump und Clinton hatten Motive, Epstein zu töten, und Tatsache ist, dass Epstein unter der Verantwortung von Trump starb. So wer tötete Epstein?

Meiner Meinung nach war es der Mossad, der israelische Geheimdienst, von dem Epstein ein Teil war. Er war ein kompromittierter Agent, der terminiert werden musste, bevor er die ganze Operation in Gefahr bringen konnte. Von Gislaine Maxwells Vater, Robert Maxwell, wird auch behauptet, dass er vom Mossad getötet worden wäre, obwohl er selbst ein Agent des Mossad war. Und sie hatten ihn auf eine sehr ähnliche Art getötet, wie Epstein umkam, in dem sie unklar ließen, ob es Mord oder Selbstmord war.

Aber seien Sie unbesorgt. Ich bin sicher, dass der Generalstaatsanwalt William (Bill) Barr genau untersuchen wird, was passiere, und dass er die Wahrheit herausfinden wird. Dumm nur, dass er auch ein Verdächtiger ist, da er mit Epstein durch seinen Vater verbunden ist, der Epstein den Job als Hochschullehrer ermöglicht hatte.

Der Tod von Epstein ist nicht die eigentliche Geschichte. Er war zum Schweigen gebracht worden, um die wahre Geschichte zu verdecken. Und diese ist die Erpressung der Weltpolitiker und Monarchen-Familien durch den Mossad unter Nutzung von Pädophilie. Die Mörder Epsteins sollten aber nicht in der Lage sein, diese Geschichte zu beerdigen. Sie sollte jetzt erst richtig aufflammen. Wenn die Verbrecher es schaffen, damit durchzukommen, einen so hochrangigen Gefangenen zum Schweigen zu bringen, würde das aufzeigen, wie tief ihre Kontrolle und Einfluss reichen. Dieser „tiefe Staat“, diese Korruption, diese Pädophilie, liegt nun offen vor uns. Und ich hoffe, dass die Menschen endlich verstehen, dass Demokratie tot ist.
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Hier noch ein paar Hinweise:

Am Ende erwähnt Syrian Girl den Generalstaatsanwalt William Barr. Dieser war vor der Trump-Berufung schon auf der gleichen Position. Als US-Präsident George H.W. Bush die verurteilten Täter im Rahmen der Iran-Contra-Affäre begnadigte, war er es, der dies unterstützt hatte. Damit erscheint die Iran-Contra-Affäre bereits zum zweiten Mal im Artikel.

Syrian Girl erklärt, dass die Autopsie nicht eindeutig von einem Selbstmord ausgehen würde. Die deutschen Zeitungen schreiben jedoch durchgehend, dass die Autopsie die Suizidthese bestätigen würden, also das, was sie von Anfang an geschrieben hatten. Tatsache ist, dass die Autopsie feststellte, dass es Suizid gewesen wäre, auch wenn bestimmte gebrochene Knochen in der Mehrzahl bei Morden durch Strangulieren zu finden sind. Die Verteidigung bestreitet das Ergebnis dieser Obduktion (3).

Allerdings wird es wohl noch eine gutachterlichen Meinung bedürfen, wie ein so großer und schwerer Mann sich in einem speziell gegen Suizid eingerichteten Zelle, mit einem Betttuch aus Papier in der behaupteten Weise selbst strangulieren konnte.
Die Behauptung, dass Epstein ein Mossad-Agent war, basieren lediglich auf den genannten Indizien. Sie ist als Tatsachenbehauptung nicht haltbar und sollte lediglich als Meinung der Autorin gesehen werden.

Für die Tatsachenbehauptung, dass Robert Maxwell seine Tochter für Erpressungen benutzte, konnte ich keine Beweise finden. Ich werte dies deshalb als Meinung der Autorin. Allerdings steht sie seit Epsteins Tod im Mittelpunkt der Ermittlungen. „Seit Epsteins Tod steht Maxwell im Mittelpunkt der Ermittlungen. Staatsanwalt und Justizminister versichern, dass das Verfahren weitergeht. Im ersten Prozess 2008 war Maxwell noch ungeschoren davongekommen. (…) Doch im aktuellen Prozess erheben die Staatsanwälte ungeheure Vorwürfe gegen die Britin: Sie sei es gewesen, die den Sexhandelsring organisiert habe. Selbst nach dem Ende der Beziehung zu Epstein habe sie minderjährige Mädchen für ihn rekrutiert.“ (4)

Syrian Girl formuliert einen Satz, als ob Ehud Barak gemeinsam mit Mädchen das Haus betreten hat. Das ist mir so nicht bekannt (5).

Bei dem Gleichsetzen von Clinton und Trump als Verdächtige sollte erwähnt werden, dass Trump-Anhänger darauf hinweisen, dass Trump Epstein Hausverbot erteilt hatte, angeblich, weil dieser sich an minderjährige Angestellte heran gemacht hatte. Zudem behaupten Trump-Fans, dass die Wiederaufnahme des Verfahrens nur durch Trumps Initiative überhaupt möglich gewesen wäre. Trump Gegner wiederum erklären, dass der Grund für das Hausverbot ein kommerzieller Streit gewesen wäre.
Im Video wird von 27 Flügen berichtet, andere Quellen nennen nur 26 Flüge, oder „ca. 20 oder mehr“.

Syrian Girl spielt im Text auf Seth Rich an, der angeblich der Clinton-Familie in den Weg geraten wäre. Wikipedia bezeichnet dies als rechte Verschwörungstheorie und führt unter anderem als Beweise Aussagen der polizeilichen Untersuchung und Veröffentlichungen bekannter US-Zeitungen an.

Fazit

Nach dem Tod von Epstein wir sich der Fokus auf die Freunde und Partner von Epstein konzentrieren. Da gibt es zum Beispiel den angeblich besten Freund von Epstein, Jean-Luc Brunel, „der kürzlich beschuldigt worden war, minderjährige Frauen rund um die Welt durch sein Mc2 und Karin-Model-Agenturen zu verkuppeln. Ehemalige Models haben den 72-jährigen beschuldigt, Mädchen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben, wie Daily Beast (6) berichtet.“ (7)

Auch der zweitjüngste Sohn der britischen Königin, Prinz Andrew, gerät immer stärker in Bedrängnis. „Ein kurzes Video (8), das am Sonntag von TheMail veröffentlicht wurde, zeigt einen Mann, den die Boulevardzeitung als Prinz Andrew identifiziert, wie er sich von einer jungen, dunkelhaarigen Frau vor der Haustür von Epsteins New Yorker Villa verabschiedet – einer berüchtigten Sex-Höhle, in der der Finanzier früher junge Mädchen missbraucht hat. (…) Gerichtsdokumente behaupten jedoch, dass Prinz Andrew eine Frau in Epsteins Wohnung in Manhattan unangemessen berührt habe und eine 17-Jährige gezwungen hat, mit ihm auf der privaten karibischen Insel von Epstein ‚Little St. James‘ Sex zu haben. „ (9)

Die Aufklärung des Falles von Jeffrey Epstein steht erst ganz am Anfang. Ich glaube nicht, dass der Tod Jeffrey Epsteins das Kapitel der Aufklärung des Sumpfes in der Welt der Reichen und Mächtigen beenden wird. Ich denke, wir dürfen uns noch auf einige Enthüllungen gefasst machten.

Das Video von Syrian Girl: Englische Version

Das Video von Syrian Girl: Englische Version mit Übersetzung

Quellen:

  1. https://www.wsws.org/en/articles/2019/08/12/epst-a12.html
  2. https://www.nzz.ch/feuilleton/fall-epstein-wie-die-verschwoerungstheorien-entstanden-sind-ld.1501936
  3. https://www.nytimes.com/2019/08/16/nyregion/jeffrey-epstein-autopsy-results.html
  4. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/ghislaine-maxwell-vertraute-von-epstein-soll-sexhandel-organisiert-haben/24898594.html
  5. https://www.dailymail.co.uk/news/article-7250009/Netanyahu-challenger-Ehud-Barak-hides-face-enters-entering-Jeffrey-Epsteins-mansion.html
  6. https://www.thedailybeast.com/models-say-jeffrey-epsteins-closest-pal-jean-luc-brunel-drugged-raped-them
  7. https://www.zerohedge.com/news/2019-08-19/after-allegations-druggings-and-rape-epstein-pal-and-his-modeling-agencies-comes
  8. https://www.youtube.com/watch?v=aCJcMJdR1DY
  9. https://deutsch.rt.com/kurzclips/91371-prinz-andrew-in-sexvilla-von-epstein/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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9 Kommentare zu: “STANDPUNKTE • Mord oder Selbstmord? Die Epstein-Affäre aus Sicht einer syrischen Aktivistin

  1. Selbstmord?

    Klar, und der Prinz hat sich nur die Füße massieren lassen. Die sind doch längst irre geworden in ihren Redaktionen.

    n-tv.de/panorama/Maedchen-soll-Prinz-Andrew-massiert-haben-article21226541.html

    Man kann da nur von England lernen, die haben da keinen Bock mehr auf Larifari und schon fast bösartige Augenwischerei:

    thesun.co.uk/news/9772459/jeffrey-epstein-ghislaine-maxwell-sex-act-lesson/

    Die Füße massierte…ich kann nicht mehr.

  2. Tja, da werden jetzt wohl die Augenringe des Mossad in Tel Aviv aufgrund sorgengeplagter Schlaflosigkeit Saturndimensionen annehmen.

    Es ist doch ewig das Gleiche:
    Schweinereien passieren, Skandale medialisieren und Konsequenzen…äh…bleiben wie immer aus.
    Man empört sich, protestiert gegebenenfalls, petitioniert, die Medien streuen ihre vergifteten Infokrumen unter die sensationsgeilen Tauben der Flattermentalität, der Ruf nach Maßnahmen verhallt ungehört und sobald irgendwo das nächste Skandalfreibier ausgeschenkt wird, rödelt der Medienmob in die nächste Kneipe und füttert die Stammtische.

    Viel interessanter wäre es doch mal aufzuarbeiten, wie es so weit kommen konnte.
    Welche Mechanismen, Bedingungen diese Skandalroutinen regelmäßig initialisieren.
    Was es mit dieser offensichtlich verhängnisvollen Liaison von Macht, Geld, Politik und deprivierten wie depravierten Würstchen auf sich hat?
    Und DANN könnte man sich vorstellen, dass etwas SINNVOLLES, weil PRÄVENTIVES gedacht und getan wird.

    Aber so…

  3. Mal abgesehen davon, die Architektur des Gebäudes auf dem Bild bewegt sich irgendwo zwischen Bunker und Sarg; solche Architektur spricht schon alleine ihre Sprache.

    Was Epstein angeht; wie die sind alle kriminell?!
    Nein. Doch! OHHH!

    Das Thema ist vielleicht auch Blitzableiter.
    Von Libyen über Palästina (seit 50 J.), Syrien, Irak bis Jemen, Afghanistan gibt es schon einen militärischen Flächenbrand und es sah für die USA-Oligarchen schonmal besser aus.

  4. Ich vergaß: „Mord oder Selbstmord“ !?

    Erinnert an die Headlines über Uwe Barschels „zweifelsfreien“ Selbstmord wider jede Evidenz.
    Aber das war sicher nur ein weiteres Versehen eines ansonsten auf journalistische Akribie versessenen Mediums an prominenter Stelle? Damit auch der oberflächliche Leser nicht vergisst, in welchem Rahmen er denken darf.

  5. Hmm. Einige Formulierungen und Anordnungen vermeintliche Tatsachen im Beitrag veranlassen zum Nachdenken. Dazu muß man bleibe kein „Trump Fan“ sein, wie es beispielsweise suggeriert wird. Die nahe liegendste Möglichkeit, daß Epstein nämlich gar nicht tot, sondern, wie schon reihenweise andere Nazis und möglicherweise auch von Osama Bin Laden und anderen Figuren am Hoftheater der „Götter“ unter anderer Identität weiterlebt, wird gar nicht erst erwähnt. Da könnt man jetzt abkürzen und befinden: Augenwischerei. Ich denke drüber nach – das Vertuschen und Ablenken kennt ja keine Grenze der Perfidität. Und vermeintlich kritische Offenlegung ist ein noch weitaus wirksameres Instrument zum Verbergen des Undenkbaren, als sein Bestreiten. Dazu benötigt es natürlich auch aus Sicht der Nutzer kritische Medien, die in den identitätsstiftenden Codes der Zielgruppe kommuniziert. Vielleicht ist der Autorin trotz der Brisanz und Schwere der erhobenen Vorwürfe sowie eigener Maßstäbe an kritischen Journalismus nur hier und da eine unglückliche Formulierung unterlaufen. Wer weiß. Trump wegen seiner Funktion als Präsident für den Mord verantwortlich zu machen und ihn trotz seiner frühzeitigen Distanzierung sowie der gar nicht nachgewiesenen Behauptungen überhaupt derart in den Fokus zu rücken, gibt auch zu Bedenken; zumindest hätte die Autorin und die Redaktion dann ja auch die dem zuwider laufenden Argumente nennen müssen – seien es die massenhaften Verhaftungen von Pädophilen unter Trump oder die Tatsache, dass man in etwaigen Honigfallen auch nachweislich und wissentlich am Saft gesaugt haben muß; das bleiben die insofern in der Kategorie Verschwörungstheorie verharrenden Behauptungen der „syrischen Aktivistin“ schuldig.

  6. Ein großes Lob für Jochen Mischka! Er zeigt Beispiel gebend, wie man mit „Verschwörungstheorien“ als „seriöser“ Journalist umzugehen hat. Indem man sie zunächst einmal gar nicht als solche bezeichnet, sondern sie – gerade nicht interessiert abwehrend mit aus dem Zusammenhang gerissenen Ausschnitten denunzierend – in ihrer Gesamtheit präsentiert, um anschließend zu überprüfen, was an ihr als gesichert gelten darf und was nicht. Und falls der seriöse Journalist außerdem noch ein eigenes investigatives Interesse hat, sollte ein nicht geringer Teil der ungesicherten Spekulationen auf mögliche Spuren hinweisen, die er genauer mit seinen professionellen Mitteln verfolgen könnte, um sie entweder zu sichern, sie zu verwerfen oder weiter in der Schwebe zu halten. Denn – hier zieht Mischka die Lehren aus Erfahrungen, gegen die der Mainstream-Journalismus immun zu sein scheint (um es beschönigend zu formulieren) – gehen engagierte oder um Aufklärung bemühte Zeitgenossen – mit welcher Agenda, Motivation oder Ideologie auch immer (wie der „seriöse“ Jounalist ohnehin ebenfalls) – in seinen Thesen gehen diese
    oft über bewiesene Tatsachen hinaus. In der Vergangenheit haben sich aber solche „Übertreibungen“ oft als nachträglich zutreffend herausgestellt.
    Die Wahrheit – oder um den Anspruch ein wenig tiefer zu hängen – die Fakten wären in viele Fällen viel früher ans Licht der Öffentlichkeit gekommen, hätte man nicht plump abgeblockt oder simpel ins Lächerliche gezogen. Wache Medien hätten – wären sie beim so offensichtlichen Propaganda-Lügen-Märchen über die „aus den Brutkästen gerissenen kuwaitischen Babys“ dem offiziellen Narrativ nicht blind gefolgt – durch investigativen Journalismus den Irakkrieg und damit den Tod von Millionen Menschen verhindern können. Die Mainstream-Medien wurden – statt zu realisieren, dass hier eine reale Verschwörung vor ihren Augen inszeniert wurde – lieber Teil der Verschwörung und mitschuldig an den Opfern, die sie forderten. Stimmen, auf die man hätte hören, Hinweise, denen man hätte nachgehen können, gab es damals zuhauf. Nicht dass man sie nicht wahrgenommen hätte, aber nur um sie entweder zu ignorieren oder sie zu verdammen und sie in die schnell und bequem aufgemachte Schublade „Verschwörungstheorie“ zu werfen. Nicht wenigen um Auflärung bemühten Journalisten wurde mit dieser Vorgehensweise nicht nur die Karriere, sondern oft auch die Existenz vernichtet.
    Einem Journalismus, der seine Verantwortung ernst nimmt, sollte nicht in erster Linie auf die politische Richtung schauen, aus der „das“ kommt – „Aha, daher weht der Wind! Dann kann ja nichts dran sein!“ -,
    sondern bei offensichtlich ungeklärten Fällen alles Mögliche in Betracht ziehen, so abstrus es auf den ersten Blick auch erscheinen mag. Wenn wer auch immer, von woher auch immer, etwas zu der Ermittlung von Fakten beitragen kann, sollte das dankbar als Chance begriffen und nicht arrogant zur Seite geschoben werden. Über die Deutung der Fakten kann dann, wenn sie einmal fest stehen, in einem zweiten Schritt trefflich gestritten werden.

  7. Genau 18mal taucht in dem relativ kurzen Artikel zum Tod Epsteins der NZZ, der Begriff „Verschwörungstheorie“ auf. Wenn man die Stellen markiert, sieht das aus wie ein Flächenbombardement. So war es wohl auch gemeint. Gehirnwäsche mit Tonbandschleife. Man musste es wohl nötig haben.

    Wir werden vermutlich wieder mal nicht erfahren, was genau sich wirklich zugetragen hat. Dazu bleiben viel zu viele Fragen offen und vor allem gibt es viel zu viele Merkwürdigkeiten. Selbstmord ist eine Variante. Für mich die am wenigsten wahrscheinliche.
    Ein Mordmotiv hatten viele. Aber ein Motiv zu haben, macht einen noch nicht zum Mörder, sonst wären die Straßen mit Leichen gepflastert.
    Fazit: Alles wie immer, nur schlimmer.

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