STANDPUNKTE • Türklingel-Kameras von Amazon mit 400 US-Polizeirevieren verbunden (Podcast)

Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser.

Video-Türklingeln sind jetzt auch bei AMAZON Deutschland in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Jeff Bezos gehört zu den reichsten Personen der Welt, ihm gehört AMAZON. Es störte ihn schon länger, dass immer wieder abgelegte Pakete von AMAZON vor Haustüren geklaut werden. Deswegen kaufte Bezos letztes Jahr für 800 Millionen US-Dollar die Firma RING (1), welche Türklingel-Kamera-Überwachungsanlagen für Hausbesitzer herstellt. Mit Diebstahlschutz: „Wenn ihre Türklingel gestohlen wird, ersetzen wir sie kostenlos“, bestätigt AMAZON und das hat wichtige Gründe.

RING wurde 2013 mit einer Serie von mit dem Internet verbundenen „intelligenten Türklingeln“ gegründet und hat sich zu einem der landesweit größten Firmen, im Bereich der Sicherheit, für US-Privathaushalte entwickelt. Das Unternehmen mit Sitz in Santa Monica, Kalifornien, verkauft eine Reihe von Alarmsystemen, Flutlicht-Kameras und bewegungserkennenden Türklingel-Kameras ab 99 US-Dollar, in Deutschland ab 99 Euro, sowie monatliche „Ring Protect“ – Abonnements, mit denen Hausbesitzer die Videos auf RING-Server speichern können. Rund um die Uhr werden so Häuser und Wohnungen professionell überwacht.

Die AMAZON-Firma RING hat Verträge mit 400 Polizeirevieren in den USA abgeschlossen, um ihnen potenziellen Zugriff auf das Video-Filmmaterial von Hausbesitzern zu ermöglichen. Auf die gespeicherten deutschen Videos der Firma RING in USA könnten auch deutsche Polizeibehörden oder Geheimdienste einfach zugreifen, weil der Server im Ausland steht und deutsche Gesetze in den USA nicht gelten. Es besteht die Gefahr, dass unbeteiligte Personen, von diesen Überwachungskameras vor dem Haus oder in Treppenhäusern, ungefragt gefilmt und aufgezeichnet werden.

Das Amazon-Unternehmen RING baut in den USA in Zusammenarbeit mit der Polizei eine Überwachungsinfrastruktur aus, die sich die Menschen selbst an ihren Häusern und Grundstücken installieren. Dem Staat gelingt dadurch der Zugriff in die Vorgärten, Bürgersteige oder direkt in den Wohnbereich der Hausbesitzer. Kernprodukt ist eine kombinierte Gegensprechanlage mit Bewegungsmelder, Klingel und Videokamera, die mit dem Internet verbunden ist. Über eine App namens „Neighbor“ können die Nutzer sich gegenseitig „Verdächtiges“ in der Nachbarschaft melden. Die hochauflösenden Kameras liefern detaillierte Bilder nicht nur vor Haustüren, sondern auch von Nachbarhäusern auf der anderen Straßenseite und im gesamten Gebäude, denn die Anlage kann erweitert werden. RING-Benutzer können ihre Heimüberwachung weiter ausbauen, indem sie die Bewegungserkennungskameras entlang von Einfahrten, Gärten und Dächern installieren.

RING-Benutzer werden auf ihrem Smartphone benachrichtigt, wenn die Türklingel ertönt oder die Kamera Bewegungen wahrnimmt, und sie können den Live-Feed ihrer Kamera mit einer mobilen App sich aus der Ferne anzeigen lassen. Die Nutzer haben auch die Möglichkeit, Filmmaterial in das öffentliche soziale Netzwerk von RING, „Neighbors“, einzuspielen. Auf diese Weise können sie lokale Verbrechen melden, verdächtige Ereignisse diskutieren und Videos von ihren RING-Kameras, Handys und anderen Geräten austauschen. Der Feed der Nachbarn wirkt wie ein endloser Strom lokaler Verdächtigungen und kombiniert offizielle Polizeiberichte, die vom „News Team“ der Nachbarn zusammengestellt wurden, mit „hyperlokalen“ Posts von Hausbesitzern in der Nähe, die gestohlene Pakete, mysteriöse Geräusche, fragwürdige Besucher und vermisste Katzen melden. Etwa ein Drittel der Posts der Nachbarn zeigen „verdächtige Aktivitäten“ oder „unbekannte Besucher“, teilte das Unternehmen mit. Ungefähr ein Viertel der Beiträge stehen im Zusammenhang mit Straftaten, ein Fünftel geht an vermisste Haustiere.

Benutzer, die das System „Neighbors“ nennt, sind in der App anonym, aber das öffentliche Video verdeckt weder Gesichter noch Stimmen von Personen, die sich auf dem Video befinden. Die teilnehmenden Polizeibeamten können direkt mit den Nutzern des „Nachbarn-Feeds“ chatten und erhalten Benachrichtigungen, wenn ein Hausbesitzer eine Nachricht aus ihrem beobachteten Zuständigkeitsbereich heraus veröffentlicht. Die Neighbors-App informiert Benutzer auch, wenn sich ein neuer Polizeibeamter oder Nutzer anmeldet und teilt mit: „Ihre RING-Gegend ist jetzt um ein Vielfaches stärker geworden.“

Die RING-Benutzer erklären sich damit einverstanden, dass das Unternehmen aufgezeichnete Videos an „Strafverfolgungsbehörden, Polizeibeamte und / oder Dritte“ weitergibt, wenn das Unternehmen dies für erforderlich hält, um das „rechtliche Verfahren oder eine angemessene behördliche Aufforderung“ einzuhalten. Das Unternehmen gibt an, dass es auch vom Benutzer gelöschtes Filmmaterial speichern kann, um gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.

AMAZON dazu in seiner deutschen Produktbeschreibung:

1) Mit dem Kauf einer Ring Doorbell (2) (3) (4)erhalten Sie ein dreißigtägiges Ring Protect-Probeabonnement. Nach Ablauf des Probeabos haben Sie die Möglichkeit, ein Ring Protect-Abonnement abzuschließen, um weiterhin Videos aufzuzeichnen und speichern zu können.

2)  Ring Protect Basic deckt eine Ring Video Doorbell oder eine Sicherheitskamera von Ring für nur 3 €/Monat ab. Alle Videos, die mit dem Ring Gerät aufgezeichnet wurden, werden in Ihrem Konto (Anmerkung: bei RING USA) gespeichert. Sie können alle Ihre Videos jederzeit ansehen und herunterladen, um sie für die spätere Verwendung zu speichern und mit Freunden, Familie und Nachbarn zu teilen.

3)  Ring Protect Plus deckt alle Ring Video Doorbells und Sicherheitskameras an einem einzigen Standort für nur 10 €/Monat ab. Alle Videos, die mit Ihrer Ring Türklingel und/oder Kamera aufgenommen wurden, werden in Ihrem Konto (Anmerkung: bei RING USA) gespeichert. 

Amazon unterrichtet US-Polizeidienststellen darüber, wie Überwachungsmaterial ohne richterlichen Beschluss beschafft werden kann (5). RING bringt den US-Behörden bei, wie sie Bewohner davon überzeugen kann, Videoaufnahmen mit ihnen zu teilen. RING setzt die lokale Polizei als eine Art Werbe- und Vertriebsagentur ein. Die Polizei ist laut vorliegenden Dokumenten vertraglich verpflichtet, Einwohner für die Hardware und den Einsatz seiner Neighborhood-Watch-App „Neighbors“ anzusprechen und zu ermutigen. Der Vertrag ist an ein Partner-Programm gekoppelt: Je mehr Nachbarn die App herunterladen, desto mehr Gratis-Geräte von RING erhält die Polizei zum Verteilen in ihrer Gemeinde. Den Polizeirevieren wurde einerseits RING-Technologie kostenlos zum Verteilen gegeben und zum anderen versprochen, dass sie über ein spezielles Portal auf die Videoaufnahmen der RING-Kunden zugreifen könnten. Die Polizei erhält konkret Zugriff auf das „Law Enforcement Neighborhood Portal“, einer interaktiven RING-Seite, mit der die Beamten Filmmaterial, direkt von den Kamerabesitzern abrufen können, dass auf den Servern von RING gespeichert ist. Die Polizei kann über dieses Portal RING-Kunden anfragen, ob sie Überwachungsvideos zur Verfügung stellen. Kunden von RING können dann entscheiden, ob sie der Polizei Zugriff auf die Kameras im Vorgarten oder an der Haustüre gestatten. In einem anderen Portal kann die Polizei das Geschehen der RING-Videos in ihrem Einzugsbereich in Echtzeit beobachten. Die RING-Partnerschaften ermöglichten es der Polizei, das von den Kameras der Eigenheimbesitzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums und Gebiets aufgezeichnete Video anzufordern. Auf diese Weise können die Beamten Filmmaterial von den Millionen von Türklingel-Kameras des Unternehmens mit Internetanschluss abrufen, die landesweit in den USA schon installiert wurden.

Die Polizei benötigt hier keinen richterlichen Beschluss, um dieses Filmmaterial anzufordern. Von RING erhaltene E-Mails und Dokumente zeigen, dass Kunden nicht immer bereit sind, der Polizei ihre RING-Kamera-Aufnahmen zur Verfügung zu stellen. RING arbeitet jedoch mit allen Strafverfolgungsbehörden zusammen (6). Wie von GovTech berichtet, kann die Polizei gleichwohl direkt bei Amazon RING-Videomaterial anfordern, auch wenn ein RING-Kunde die Bereitstellung des Materials für die Polizei verweigert. Es ist eine Umgehung des Datenschutzes, mit der die Polizei praktisch alles „herunterladen“ kann, was mit RING-Kameras aufgenommen wurde.

RING-Mitarbeiter und Strafverfolgungsbehörden stellen das weitläufige Kameranetzwerk als unbegrenzten Schutzschild für Nachbarschaften dar und behaupten, es könne Ermittlern der Polizei helfen und Häuser vor Kriminellen, Eindringlingen und Dieben schützen. „Die RING-Mission hat die Nachbarschaft immer sicherer gemacht“, sagte Eric Kuhn, General Manager von Neighbors, RINGS kriminalitätsfokussierter Begleiter-App: „Wir haben große Erfolge bei der Abschreckung von Straftaten und der Aufklärung von Straftaten, die sonst nicht so schnell aufzuklären wären.“

„Was die Menschen grundsätzlich missverstehen, ist, dass die Selbstüberwachung potenziell eine Form der staatlichen Überwachung ist“, sagte Andrew Ferguson, Professor an der University of the District of Columbia School of Law. Für die Zukunft verspricht RING Gesichtserkennung und eine automatische Erkennung möglicherweise verdächtiger Handlungen vor der Haustüre.

Stellen sie sich vor, dass mit diesen Türklingel-Kameras eine Nachbarschaft eingerichtet wurde. Wenn sie einfach zum Haus eines Freundes gehen, kann dies dazu führen, dass ihr Gesicht, ihr Fingerabdruck oder ihre Stimme als „verdächtig“ eingestuft und ohne ihr Wissen oder ihre Zustimmung an eine Regierungsdatenbank in die USA weitergeleitet werden. Da AMAZON die Geräte verkauft, die Server betreibt und die Strafverfolgungstechnologie vorantreibt, baut das Unternehmen alle Teile eines Überwachungsnetzwerks auf, das von der Regierung bis zu unseren Haustüren reicht.

Rechtsexperten und Datenschutzbeauftragte äußerten sich alarmiert über die Ambitionen des Unternehmens, die sich überall zeigen und die immer engeren Beziehungen zur Polizei. Sogar im deutschen Frühstücksfernsehen SAT-1 wurde das RING-System verharmlosend am 6. September 2019 vorgestellt. Das RING-Programm könnte bürgerliche Freiheiten bedrohen, Anwohner in Informanten verwandeln und unschuldige Personen diskreditieren, einschließlich derer, die RING-Nutzer als „Verdächtige“ gekennzeichnet haben. Datenschützer monieren, RING versuche, Polizisten zu Verkäufern von Überwachungssystemen zu machen und von Ängsten in der Bevölkerung zu profitieren. „Es ist ein Geschäftsmodell, das auf Paranoia basiert“, sagte Evan Greer, stellvertretender Direktor der Digital Advocacy Group Fight for the Future. „Sie machen das, was Uber für Taxis getan hat, aber hier für Überwachungskameras, indem sie sie benutzerfreundlicher machen. … Es handelt sich um eine privat betriebene Überwachungssoftware, die außerhalb des demokratischen Rechtstaates gebaut wurde, aber sie vermarkten sie nur als ein anderes Produkt, nur als eine andere App.“

Bezos‘ Beziehung zum Militär und Geheimdiensten der US-Regierung ist schwer zu durchschauen. Erst im vergangenen Oktober erhielt seine Firma Blue Origin einen Auftrag über 500 Millionen US-Dollar von der US-Luftwaffe zur Entwicklung von Militärraketen und Spionagesatelliten. Bezos bedankte sich persönlich in einem Tweet und erklärte, wie „stolz“ er sei, „der nationalen Sicherheit und Weltraum-Mission zu dienen“:

Vielen Dank an @usairforce für Ihr Vertrauen in das @BlueOrigin-Team und unsere #NewGlenn-Rakete. Wir sind stolz darauf, der nationalen Sicherheit und der neuen Weltraummission zu dienen und verpflichten uns, der Nation einen sicheren und zuverlässigen Zugang zum Weltraum zu ermöglichen. #GradatimFerociter pic.twitter.com/AeO3xXhnUi
        – Jeff Bezos (@ JeffBezos), 10. Oktober 2018

Bereits 2014 hatte Amazon einen großen Vertrag mit der CIA abgeschlossen (7), als die Spionageagentur sich bereit erklärte, 600 Millionen US-Dollar für das Schreiben einer neuen Cloud-Software bei Amazon Web Services (AWS) zu entrichten. Die damalige Ausschreibung zeigt auf, dass die Software von Amazon „alle 17 US-Geheimdienste zentral verbindet“. Eine neue Ära der Koordination und Kooperation zwischen den 17 US-Diensten hat nach 9/11, Dank James R. Clapper, dem umstrittenen Geheimdienstkoordinator, begonnen.

Dann gibt es noch ein interessantes Patent, das Amazon im letzten Oktober 2018 erhalten hat, „das es seiner virtuellen Assistentin ALEXA ermöglicht, die physischen Eigenschaften und den emotionalen Zustand eines Benutzers anhand seiner Stimme zu entschlüsseln.“ Insbesondere würde es jedem möglich sein, mit dem Produkt Alexa festzustellen,  welcher Akzent seiner Stimme den wahrscheinlichen Herkunftsort der benutzenden Person bestimmt: „Der Algorithmus berücksichtigt auch den physischen Standort eines Kunden – basierend auf dessen IP-Adresse, primärer Versandadresse und Browsereinstellungen.“

Das Unternehmen RING hat im vergangenen Jahr ein Patent zur Gesichtserkennung angemeldet, dass dann Alarm geben könnte, wenn eine als „verdächtig“ eingestufte Person vor der Kamera erfasst wird. Die Kameras verwenden derzeit keine Gesichtserkennungssoftware, und eine Sprecherin sagte, die Anwendung sei nur dazu gedacht, zukünftige Möglichkeiten auszuloten. AMAZON, die Muttergesellschaft von RING, hat eine Gesichtserkennungssoftware namens „Rekognition“ entwickelt, die landesweit schon jetzt von der US-Polizei eingesetzt wird. Die Technologie wird ständig verbessert: Anfang des Monats gab der Webdienst von AMAZON bekannt, dass er die Genauigkeit des Gesichts-Scan-Systems bei der Einschätzung der Emotionen einer Person verbessert hat und sogar so genau ist, dass er „eine neue Emotion: Angst“ erkennt.

Das deutsche „Videoüberwachungsverbesserungsgesetz“ (8) hat den Einsatz von Überwachungskameras in den öffentlich zugänglichen Bereichen privat betriebener Einrichtungen deutlich erleichtert. Daher ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die „RING-Überwachung“ auch deutsche Polizeireviere vor Ort beschäftigen wird. Falls Sie an einer RING-Video-Klingel in Deutschland läuten sollten Sie wissen, dass es auf jeden Fall auch in den USA bimmelt und Aufnahmen von ihnen dort abgespeichert werden. Winken Sie freundlich in die Kamera.

Quellen:

  1. https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/RING-amazon-uebernimmt-start-up-fuer-ueberwachungskameras-a-1195788.html
  2. https://de-de.RING.com/pages/protect-plans
  3. https://de-de.RING.com/collections
  4. https://www.focus.de/shopping/service/ueberwachungskameras-und-video-klingeln-prime-day-RING-produkte-bis-zu-100-euro-guenstiger_id_10287384.html
  5. https://www.vice.com/en_us/article/43kga3/amazon-is-coaching-cops-on-how-to-obtain-surveillance-footage-without-a-warrant
  6. https://www.vice.com/en_us/article/ne8wqx/ring-told-people-to-snitch-on-their-neighbors-in-exchange-for-free-stuff
  7. https://www.theatlantic.com/technology/archive/2014/07/the-details-about-the-cias-deal-with-amazon/374632/
  8. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestag-genehmigt-Ausbau-der-Videoueberwachung-3648846.html

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: BrandonKleinVideo/Shutterstock

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Ein Kommentar zu: “STANDPUNKTE • Türklingel-Kameras von Amazon mit 400 US-Polizeirevieren verbunden (Podcast)

  1. Was hat sich geändert ?
    Noch in den 1970er Jahren war man ohne Überwachung und Alarm sicher und konnte weitgehend mit unversperrter Haustüre leben .
    Warum wird diese Veränderung von der Politik nicht thematisiert, war diese Sicherheit doch elementarer Bestandteil von Freiheit .

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