STANDPUNKTE • Falsche Fakten, Polemik und Effekthascherei

Von Dr. Lars Jaeger.

Wie wissenschaftliche Forschungsergebnisse mit einem Mal in das Zentrum einer heftigen politischen Diskussion geraten, erlebten wir jüngst mit der Debatte um die gesundheitlichen Folgen von Luftverschmutzung, Feinstaub und Stickoxiden. Ausgelöst wurde sie durch die Publikation eines Positionspapiers des Pneumologen (Lungenforschers) Dieter Köhler zusammen mit dem lange in der Automobilindustrie tätigen Ingenieurwissenschaftler Thomas Koch vom 22. Januar 2019.

In ihrem zweiseitigen Papier, das eher die Form einer Presseerklärung als einer wissenschaftlichen Stellungnahme oder gar Forschungsstudie hat, behaupten die Autoren keck, dass die von diversen Gesundheitsorganisationen (darunter die Weltgesundheitsorganisation WHO) geteilten Ansichten zu Gesundheitsgefährdungen durch Luftverschmutzung, Feinstaub und Stickoxide einer soliden wissenschaftlichen Grundlage entbehren.

Die vielen Studien zu den Gefahren von Luftverschmutzung hätten große Schwächen, die herangezogenen Daten seien einseitig interpretiert worden, und ganz generell seien die Stickoxidforscher parteiisch, so die Autoren. Harter Tobak. Wäscht hier endlich mal jemand der wissenschaftlichen Gemeinschaft den Kopf und erklärt uns, wie es wirklich ist? Die aufgestellten Behauptungen wiegen derart schwer, dass man erwarten sollte, dass sie auch mit entsprechend validen und starken Argumenten, bestenfalls harten wissenschaftlichen Belegen untermauert werden.

In diesem Fall wäre eine solche Stellungnahme wünschenswert und würde der wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Debatte in dieser wichtigen Frage sehr helfen. Schließlich ist das Thema um die mit dem Verkehr verbundenen gesundheitlichen Belastungen im Auto-Land Deutschland und den jüngsten Manipulationsskandalen von VW und Konsorten besonders brisant. Doch hier herrscht leider komplette Fehlanzeige: Statt der erwarteten wissenschaftlichen Belege begeben sich die Autoren in eine peinliche Scheindebatte mit teils haarsträubenden Begründungen, die doch sehr an die Argumentationsmuster von Klimawandelleugnern und Tabaklobbyisten erinnern. Betrachten wir sie im Folgenden im Einzelnen.

Als erstes ziehen Köhler und Koch das banale Argument heran, dass Korrelationen keine Kausalitäten darstellen. Wir kennen diese Aussage aus anderen wissenschaftsskeptischen Zirkeln. Was sie für viele Menschen so verführerisch macht, ist, dass sie wahr ist, auch wenn sie gar keine Anwendung findet. Natürlich können wir aus einer Datenstudie, die uns Korrelationen aufzeigt, niemals ganz sicher auf Kausalitäten schließen.

Wer das behauptet (oder als Kritikpunkt an einer bestehenden Auffassung anführt), hat das Wesen der Wissenschaft nicht begriffen. So wie eine wissenschaftliche Theorie niemals mit dem Anspruch auf letzte Wahrheit auftreten kann, sind Beobachtungen und Daten niemals letztbegründend für kausale Verbindungen.

Allerdings darf durchaus von einer Kausalität ausgegangen werden, respektive von der Richtigkeit einer wissenschaftlichen Theorie (auch wenn sie nicht 100% sicher ist), wenn 1. die Effekte in vielen verschiedenen, voneinander unabhängigen und mit unterschiedlichen Methoden durchgeführten Studien beobachtet worden sind, und 2. es dazu einen glaubhaften Mechanismus oder eine plausible Theorie gibt. Beide Bedingungen sind hier ohne Weiteres erfüllt: Es gibt Zehntausende von Studien zu Luftschadstoffen und ihrem Einfluss auf unsere Gesundheit, und die Verbindung von Feinstaub bzw. Stickoxiden und Entzündungen in der Lunge ist sehr plausibel (Stickstoffdioxid ist ein ätzendes Reizgas).

Und selbst wenn sich diese Erkenntnis trotz all der Studien irgendwann mal als falsch herausstellen sollte (eine gewisse – wenn auch sehr geringe – Wahrscheinlichkeit dafür besteht immer, wie auch dafür, dass der Klimawandel tatsächlich nicht menschenverursacht ist), so gebietet es die Risikoethik bis dahin, das Augenmerk auf die Möglichkeit sehr schädlicher (im Fall des Klimawandels gar apokalyptischer) Entwicklungen zu richten.

Ein sehr ähnlicher (eigentlich der gleiche) Punkt ist der, den die Autoren als zweites „Argument“ aufführen: Es gibt zahlreiche andere Faktoren, die Krankheitshäufigkeit und Lebenserwartung beeinflussen. Auch das ist reichlich banal, kann aber kaum geeignet sein, einen bestehenden Konsens über die Schädlichkeit von Luftverschmutzung für unsere Gesundheit zu widerlegen. In Anbetracht des zum ersten Argument Gesagten erübrigt sich eine weitere Entgegnung zu diesem Punkt.

Als nächstes sprechen die Autoren über Schwellenwerte und die Frage, durch welche Mechanismen genau die Luftverschmutzung auf den menschlichen Körper wirkt („Toxizitätsmuster“). Tatsächlich lassen sich die Auswirkungen von Stickoxiden auf unsere Gesundheit nur schwer isoliert betrachten. Hierzu gibt es unzählige epidemiologische Studien mit oft Tausenden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern und vielen Hunderten Variablen und entsprechend komplexen statistischen Modellen.

Dabei wird das Risiko von Verzerrungen in den Studien so weit wie möglich reduziert, indem Forscher den Einfluss anderer bekannter Faktoren herausrechnen. Absolute Sicherheit gibt es allerdings nie. Dennoch gilt die schädliche Wirkung des Feinstaubs als eindeutig nachgewiesen, bei Stickoxiden sind die Unsicherheiten etwas grösser, gehen aber nichtsdestotrotz in eine eindeutige Richtung.

Hier einen einzigen, alles zusammenfassenden Schwellenwert anzugeben, ab welcher Konzentration Feinstaub und Stickoxide definitiv schädlich sind, ist nahezu unmöglich. Doch daraus zu folgern, dass „alle diese Studien eine konstante Störgröße (Bias) messen“, ist geradezu irrsinnig. Mit der gleichen Argumentation könnte man sagen, wir verstehen nicht ganz genau, wie der steigende CO2-Gehalt in der Atmosphäre das globale (und lokale) Klima beeinflusst, also müssen wir schlussfolgern, dass es diesen Einfluss gar nicht gibt. Mit einem derartigen Argument die wissenschaftliche Arbeit hinter tausenden Studien als fehlerhaft oder gar interessengeleitet zu erklären, ist sehr bedenklich.

Die haarsträubendste Argumentation, ironischerweise im Papier als „das stärkste Argument gegen die extrem einseitige Auswertung der Studien“ aufgeführt, bewahren sich die Autoren jedoch für den Schluss auf. Hier werden die Raucher herbeigezogen, die ja „quasi freiwillig an einer riesigen Expositionsstudie teilnehmen“.

Aus der bekannten Tatsache, dass Rauchen die Lebenserwartung um ca. zehn Jahre verkürzt, schließen Köhler und Koch wagemutig, dass Raucher, die mit jeder Zigarette einhundert bis 1000-fach so viel Stickoxide und Feinstaub einatmen, „nach wenigen Monaten alle versterben müssten“. Da sie das offensichtlich nicht tun, müssen die Studien falsch sein. Das ist natürlich kompletter Unsinn, worauf Experten längst hingewiesen haben.

Dies beruht auf einer Variation des logischen Denkfehlers, auf den die Autoren in ihrem ersten Argument in derart polemischer Absicht hinweisen. Denn so gilt natürlich auch, dass aus einer fehlenden Korrelation in einem Zusammenhang nicht auf eine fehlende Kausalität in einem anderen, ggfs. damit verwandten Zusammenhang geschlossen werden kann. Nicht zuletzt rauchen die meisten Raucher nicht 24 Stunden und ebenso wenig als Schwangere, Babys und Kinder, wohingegen sie alle Abgase einatmen.

Die Autoren weisen zuletzt darauf hin, dass alle gängigen Informationen über Schadstoffbelastungen „im Wesentlichen aus der gleichen Quelle“ stammen. Das ist eine grobe Falschaussage, in klareren Worten eine glatte Lüge, die schon an „Trump‘sche“ Verhältnisse heranreicht. Unzählige unabhängige Forschungsstudien haben zu dem wissenschaftlichen Konsens in dieser Frage beigetragen, der sich über viele Jahre herausgebildet hat. Keiner der beiden Autoren hat im Übrigen an dieser Forschungsarbeit je teilgenommen: Köhler hat in seiner Karriere keine einzige „peer-reviewte“ Studie zu Stickoxiden oder zu den medizinischen Auswirkungen von Feinstaub in einem wissenschaftlichen Journal veröffentlicht, nur einen Aufsatz im nicht begutachteten Ärzteblatt, das eher ein offizielles Mitteilungsorgan der jeweiligen Kammer ist als ein akzeptiertes Wissenschaftsjournal. Und Koch ist ein Ingenieur, der weit entfernt von der medizinischen Forschung ist.

Anstatt ihre Zweifel und ihre Kritik in wissenschaftlichen Fachkreisen darzustellen und darüber mit Experten zu diskutieren und so zu einem konstruktiven wissenschaftlichen Austausch beizutragen, wählten die Autoren den Weg über die Öffentlichkeit. Offensichtlich geht es ihnen mehr um Effekthascherei, Selbstbestätigung, Lobbyismus oder die Verbreitung von Ideologien als um eine „Versachlichung der Diskussion“.

Sie wollen Zweifel an wissenschaftlichen Aussagen säen, womit sie Verunsicherung erzeugen, die sich dann politisch instrumentalisieren lässt. Bei einem so bedeutenden Thema wie der Luftverschmutzung und der Gefährdung unserer Gesundheit ist das Argumentieren mit falschen Fakten und Lügen jedoch nicht nur unangebracht, sondern zutiefst unredlich. Wissenschaft ist nach wie vor die effektivste Methode gegen alternative Fakten. Deshalb diskreditieren und bekämpfen Populisten wie Köhler und Koch die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit so vehementen Worten.

Dass sie damit teilweise sogar Erfolg haben, ist umso schlimmer. Tatsächlich hat eine unheilige Allianz aus Politikern von CSU, FDP und AfD sowie dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe ihre Aussagen schnell begrüsst und fordert entsprechende Gesetzesänderungen. Spätestens bei der Aussage von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), dass der Vorstoß „Sachlichkeit und Fakten in die Dieseldebatte“ bringe, muss die Zivilgesellschaft aufstehen und sich wehren, um gegen die Verunglimpfung der Wissenschaft durch skrupellose Populisten vorzugehen.

Dies ist auch die Aufgabe einer aufgeklärten Presse, welche die Aussagen der Grenzwertkritiker teils erschreckend unkritisch wiedergab und damit erst dafür sorgte, dass diese populistische Streitschrift gegen etablierte wissenschaftliche Erkenntnisse überhaupt mediale Aufmerksamkeit erhielt. Dies ist zuletzt eine Frage der intellektuellen Redlichkeit. Und diese ist das Fundament unserer offenen Gesellschaft.

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Dieser Artikel erschien am 01. Februar 2019 bei: Das Milieu

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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32 Kommentare zu: “STANDPUNKTE • Falsche Fakten, Polemik und Effekthascherei

  1. Der nächste Schwindel mit Meßwerten droht uns bei 5 G.

    „Ob gerodete Wälder, geplünderte Meere oder brennende Ölfelder: Raubplünderer wälzen ihre Kollateral-Schäden seit je skrupellos auf die Weltgemeinschaft ab. Solange die Kasse stimmt, lässt sie jegliche Art von Zerstörung kalt.

    Von derselben Sorte sind übrigens auch Telekommunikationsunternehmen. Obwohl Millionen Menschen durch den Mobilfunk geschädigt sind, soll es in Kürze in Deutschland weitere 800.000 5G-Antennen geben! Wir sagen deshalb:
    Stopp der 5G-Technologie!
    5:03 min www.kla.tv/13940 Dokumentarfilm
    Kla.TV: www.kla.tv/13940
    YouTube: youtu.be/_TRXa_a-HAs
    Vimeo: vimeo.com/320810157“

    Unser Leben und das alles Natürlichen auf der Erde ist zu wichtig, als daß wir es irgendwelchen Politikern oder den mit diesen verbandelten „Wissen“schaftlern überlassen könnten.
    Diese schrecken inzwischen auch nicht vor Betrug zurück, wenn es darum geht, ihre Pfründe zu verteidigen.
    Herr Prof. Meyl kann ein Lied davon singen:

    https://youtu.be/aNwax-eMbOg?t=2708
    (url bei Minute 45:08 kopiert; die Herleitung der Skalarwellengleichung wurde manipuliert, indem einfach die zwei wichtigsten Terme unterschlagen wurden.)

  2. Lieber Herr Jebsen,
    die Argumentationskette von Herrn Dr. Jäger entspricht nicht dem, was ich aus anderen Themenfeldern von KenFm kenne, nämlich eine ideologiefreie, an Fakten orientierte Recherche und Vermittlung von Informationen. Wenn man sich auf den wissenschaftlichen Konsens beruft und diesen nicht hinterfragt, sind wir im Bereich der Propaganda. Genauso verhält es sich bei der Diskussion um den Klimawandel. Vielleicht laden Sie einmal Herrn Prof. Dr. Fritz Vahrenholt („Die kalte Sonne“) zu einem Interview ein im Sinne der Meinungsvielfalt. Sie werden staunen, wie viel Propaganda bei diesem Thema im Spiel ist.
    Ich bin sicher, dass alle KenFm-Leser dies mit Spannung verfolgen würden…

    • Überrascht mich gar nicht, daß die Nachdenkseiten sich ebenfalls auf den Nebenschauplätzen tummeln, die zu dem Zweck erzeugt werden, die Menschen zu beschäftigen und abzulenken, statt mal die Augen zum Himmel zu erheben und zu gucken.

  3. Erderwärmung? Der Übeltäter = Skalarwellen

    Und hier treffen sich die Quanten-Theorie (ist ja schon umgesetzt mit dem Laserbeam), die String -Theorie, Orgon -Theorie und der Yogi.

    https://www.youtube.com/watch?v=4_xv27MKBmg

    Wer mehr wissen moechte: Mal den Browser duckduckgo.com bemühen (kein Datenklau hier so viel ich weiss!) und
    nach prof. dr. ing. konstantin meyl skalarwellen SUCHEN!

    MfG
    Luise Meissen

    • Langsam wirds interessant hier.
      Da der Wikipedia-Eintrag zu Meyl (den ich bisher noch nicht kannte),
      wie folgt beginnt …

      „Konstantin Meyl (* 29. August 1952 in Lemgo) ist ein deutscher Elektroniker und Energietechniker. Er ist seit 1986 Professor für Leistungselektronik an der Hochschule Furtwangen. Meyl ist in der Skeptikerbewegung vor allem durch seine pseudowissenschaftlichen Hypothesen und Behauptungen bekannt, die nach moderner Ansicht nicht den Standards der Physik entsprechen.[1][2]“

      …. muß an dem, womit er sich beschäftigt, mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas dran sein. 🙂

      Unglaublich, wie dreist die Wikipedia inzwischen vorgeht! Wir wissen, daß die Seilschaften, die Dirk Pohlmann und Herr Fiedler entlarvt haben, aus dem Umfeld der Skeptiker, GWUP, Psiram, Ruhrbaronen etc. stammen.

      „Ist in der Skeptikerbewegung (als …) bekannt.“
      So beginnt der Eintrag über einen alternativen Wissenschaftler auf der allseits gepriesenen Internetenzyklopädie Deutschlands.

      Und unterhalb des von Ihnen, Luise, verlinkten yt-Videos von Meyl wird dermaßen getrollt und durch scheinwissenschaftliche Argumentationen irregeführt, daß es einem schier die Sprache verschlägt.

    • Meyl bei Nuoviso.tv:
      https://www.youtube.com/watch?v=aNwax-eMbOg
      Medienzensur in der Wissenschaft

    • Da haben wir es doch: „Kritiker Meyls sind der Mathematikprofessor Gerhard Bruhn, der GWUP-Mitglied ist (…)“

    • Liebe Frau Meissen,
      ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für den Hinweis auf Prof. Meyl bedanken. Das war für mich wie eine Offenbarung und es ist gewiß nicht falsch, wenn Sie schreiben:
      „Und hier treffen sich die Quanten-Theorie (ist ja schon umgesetzt mit dem Laserbeam), die String -Theorie, Orgon -Theorie und der Yogi.“
      Obwohl ich bis hetzt nur wenig von ihm gesehen habe, scheint mir jedoch schon sicher zu sein, daß er ein außerordentliches Genie ist und die Begabung hat, Wissenschaft und Spiritualität zusammenzunbringen. Er steht also für einen fundamentalen Paradigmenwechsel, beerdigt so nebenbei die Urknalltheorie, weist nach, daß es Wellen bzw. eine Energieform gibt, die Kernkraftwerken entweicht trotz aller Abschirmung (endlich wird das wissenschaftlich untermauert, daß wir uns durch jedes AKW vergiften, und sei es auch noch so „sicher“), wobei ich an das Oranur-Experiment von Wilhelm Reich denken mußte, weist rechnerisch nach, daß es Handystrahlungen gibt, die unsere Organismen schädigen (er wurde bedroht von vodafon habe ich gehört?), und wird auch sonst in einem Ausmaß angegriffen und diffamiert, daß völlig klar ist: hier geschieht etwas wirklich Großes und das sollte von so Vielen wie möglich gewußt und unterstützt werden.
      Dieser Mathematiker der GWUP (Bruhn) hat sich nicht entblödet, einen WissenschaftsBETRUG zu begehen, indem er versuchte, Meyls Formeln zu widerlegen, bei UNTERSCHLAGUNG der Hälfte der Sätze, die Meyl publizierte.
      Ganz genau habe ich zwar noch nicht verstanden, was Skalarwellen sind, aber ich bin sicher, es lohnt sich, noch tiefer in diese Materie einzusteigen.

      Also nochmals herzlichen Dank,
      Ihr Hinweis war ein großes Geschenk an mich.

  4. Also dieser Dr.Lars Jaeger ist ja ein ganz besonderer! Da wird (berechtigte) Kritik an einer „Studie“ mit einem kaum unterdrückbaren Missionierungsbedürfnis in Sachen „Menschen gemachter Klimawandel“ und „Killergas CO2“ zusammengerührt und dann noch mit „Trumpschen-Verhältnissen“ und viel Populismus garniert. Für welche Gilde schickt sich dieser Mann an zu schreiben?! Für die Monopolmedien?
    Hier definitiv deplatziert und nur wirksam als mahnedes Beispiel einer zum Untergang verurteilten Kaste; den Globalismussektepredigern, den Marktschreiern des transatlantischen Babel, Neusprech und Denkplanken, für jeden der Augen im Kopf hat schon jetzt ein (zu Recht) mausetotes Fossil, definitiv kein Schnelldenker…
    Warum prostituieren sich Menschen so?!
    Nein danke!
    PS.: das Thema dieses Traktats, der augenscheinlich nur vorgeschoben wird um zu missionieren, wurde doch auch schon längst, hundertfach, durchgekaut… so als würde es an relevanten Themen mangeln…

    • @Zerberus

      Mit Ihrem Betroffenheitsgeplärre 😉, verehrter Zerberus, zeigen Sie, etwas fundamental Wichtiges nicht verstanden zu haben: Es geht beim Klimawandel um die Rettung der Menschheit. Nun aber zu fordern, Diskurse und Debatten nachvollziehbar und überschaubar zu halten, ist geradezu destruktiv. Und deshalb ist auch auf den nationalstaatlichen Rahmen von Demokratie ganz zu verzichten. Ja verstehen Sie denn nicht?! Wir brauchen zum Kampf gegen die Klimaerwärmung eine WELTREGIERUNG! Und das geht ganz einfach nicht mit Freiheit, Demokratie und diesem ganzen Gedöns! Also kommen Sie doch bitte endlich einmal zu sich, Zerberus, und geben Sie endlich ihre Klimawandelleugnung auf!!! Wäre es denn nicht schön, Zerberus, auch zu den Guten zu gehören, zum Mainstream, zur großen Herde der treu Glaubenden? Denken Sie einmal darüber nach. Und dann kommen Sie einfach zu uns, ins Ministerium für Staatsklimasicherheit. Da besprechen wir dann die Details.

    • Loup, uff, das dürfte vermutlich längst nicht jeder als Satire auffassen. Ich war nach den ersten Sätzen zunächst erschrocken. Und erst ab Zeile vier ganz sicher, worum es sich handelt.

      Irgendjemand sagte mal, die Postmoderne wäre unheilbar an Ironie erkrankt.
      Kinder, Autisten und Computer merken nicht, wenn man das Gegenteil von dem
      sagt, was man meint.

      Zu Meissen.
      Ich bin Ihren Hinweisen noch nicht nachgegangen, geht gerade nicht.
      Nur kurz der ergänzende Hinweis auf das UVC, das inzwischen die Erdoberfläche erreicht.
      Folge: Planktonsterben in großem Ausmaß.
      Hunderte toter Schildkröten,
      hunderte toter Delphine
      und Abertaussende toter Fische angeschwemmt!!!
      Die Ionosphärenheizer (hat das mit den Skalarwellen zu tun?) und die Abertausende von Tonnen toxischer Feinstäube, mit denen uns
      – bei Mitarbeit großer Teile der Akademien, staatlichen Institutionen sowie, last not least, natürlich unserer Regierungen und unter Mitwisserschaft der UNO –
      die langsam fliegenden Militärmaschinen täglich von oben beglücken, haben die Ozonschicht massiv beschädigt.
      Permafrostböden entlasssen große Mengen von Methan, und DAS ist nun leider wirklich ein Treibhausgas, bestimmt 100mal wirksamer als CO2.

      Aber die Professoren, Professor-Doktoren und Dr. Dr. hc denats, die betreiben weiterhin durch ihren Versuch der Verschmelzung von „Wissenschaft“, Moral- und Social-change-Agendas (social engineering) genau das, was die Darwinisten, Eugeniker, Royal Society, Fabian Society und andere Transhumanisten und NWO-Propagandisten auf ihre Fahnen geschrieben haben –
      und das unter dem Vorwand zum Guten.

      Danke Vizero, für die heftigen Worte. Sie tun wirklich wohl.

  5. „Sie wollen Zweifel an wissenschaftlichen Aussagen säen, womit sie Verunsicherung erzeugen, die sich dann politisch instrumentalisieren lässt.“

    An welchen wissenschaftlichen Aussagen denn bitte?
    An dem vermeintlichen wissenschaftlichen Konsens mit dem uns der Mainstream und die aktuelle politische Diskussion jeden Tag zudröhnt?

    Mag sein dass man über vieles diskutieren muss und könnte, aber was sind ein paar schlechte Autos, die man sicher am Ende ihrer Lebenszeit durch bessere ersetzen sollte, im großen Maßstab verglichen mit Flugzeugträgern, den zugehörigen Flugzeugen und Kriegsschiffen, Panzern, Bomben und was unsere Umwelt sonst weit extremer gefährdet. Davor sollten wir Angst haben.

    Und vielleicht muss man ja sogar schauen, ob der Lebensunterhalt mancher Autoren, nicht zwangsläufig dieser hier, mit der Überwachung von Feinstaub zusammenhängt. Das ist schließlich auch ein hübsches Geschäft mit all den Anlagen, Überwachern und erst recht, wenn die Geräte von heute morgen nicht mehr genau genug sind.

  6. ALLGEMEINES: Duisburg-Rheinhausen war einmal der Standort einer gigantischen Stahlproduktion mit all den vielen zugehörigen Emissionen wie Staub, Gase usw. gewesen. Statistisch besaß die Einwohnerschaft von Duisburg-Rheinhausen zu jener Zeit die BRD-weit höchste durchschnittliche Lebenserwartung. Die sich dazu entspinnende Debatte kam zu dem Schluß, über Generationen andauernde Arbeitsplatzsicherheit und der damit ermöglichte ortsfeste kollektive menschliche Zusammenhalt sei der entscheidende Parameter für jenes sehr hohe Lebensdurchschnittsalter gewesen: Heimat statt Entwurzelung.

    BESONDERES: Aber nein, ein Ende der Verteufelung des Dieselmotors würde der Autoindustrie ganz sicher nicht nutzen. DENN: Künstliche (gesetzlich erzwungene) Steigerung der Nachfrage nach neuen PKW durch die Dieselfahrverbote! UND: Mit der Technik des Raffinierens von Rohöl lassen sich die unterschiedlichen Treibstoffe immer nur in physikalisch vorbestimmten festen Proportionen erzeugen. Steigt oder sinkt die Dieselproduktionsmenge, wirkt sich dies auf alle anderen Treibstoffe proportional aus. Wird gesehen, daß der Dieselbedarf mit stark zunehmenden LKW-Transporten entsprechend wachsen muß, verliert die Dieseldebatte ihre Geheimnisse: Diesel vom PKW weg auf den LKW verlagern und durch mehr Benziner den Absatz für den mit der dennoch erforderlichen Mehrproduktion von Diesel zusätzlich produzierten Ottokraftstoff garantieren, ohne die Preise für Super senken zu müssen. Kapitalistisches Business as usual.

    Wer glaubt denn noch den Göttern im weißen Laborkittel?! Atomenergie und Endlagerung sind sicher; Asbest ist gesundheitlich unbedenklich; Pharmaprodukte machen gesund usw. Wissenschaft und PR sind fest verheiratet. Auch Wissenschaftler wollen/müssen Geld verdienen.

    Übler noch aber ist die Unfähigkeit der Wissenschaft, von ihr geschaffene Probleme wieder zu beheben. Siehe hier oben Chela, 25.02., 17:22 Uhr, außerdem den dort im englischen Text zu findenden Hinweis auf das „climate engineering“!

    Plausibilitätsprüfung: Mag sein, daß Dieter Köhler und Thomas Koch falsch gelegen haben. Aber das allein sagt nicht das Geringste über die Validität der wissenschaftlichen Gegenposition.

    • Hallo Frouwe Hulda,
      wie haben Sie diesen Artikel denn noch gefunden? Er wurde ziemlich schnell versenkt und erscheint nicht mehr auf der Startseite. Schon seltsam.

    • Falsche Stelle und falsch geschriebener Name, Frowe Hulda, ich bitte um Verzeihung.
      Unter dem, was Loup hier schrieb, wollte ich nur diverse Ausrufezeichen posten.

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  7. Wer Klimawandel und Stickoxidproblematik in einen argumentativen Topf wirft, den werfe ich in einen Topf mit den Mainstreammedien, für die dieses Portal doch eine Alternative sein will..
    Wer Grenzwert-Quartett spielt, ohne auf das dahinter liegende Probleme; die Festlegung, die Handhabe andere Länder, Messstationen – Den kann ich doch erst recht nicht für voll nehmen. Das ist doch, was uns KenFM (ua) lehren will… Wollte. An anderer Stelle…
    Ich erkenne eine deutliche KenFM-Linie: Stickoxid ist gefährlich, und dass wir das nicht mehr einatmen müssen, dafür sorgen dann Elektroautos, deren Batterien mit Kobalt aus dem Kongo mit bestimmt KenFM verträglichen Arbeitsumständen aus der seinerzeit schönen und fruchtbaren Erde (anders als die Ölwüsten) geholt wurden. Natüüüürlich von genossenschaftlich organisierten Kongolesen, deren gemeinschaftliche Arbeit zu gemeinschaftlichen Gewinnen und zu Wohlstand im Lande führt.. Yeah alright NOx but not in my backyard… Ironie off!
    Tja KenFM, ein Schuss ins Knie, würd ich sagen. Eure Umweltberichterstattung ist so blind wie die derer, die ihr so bedauert.

    Und nur noch ein klitzekleiner Seitenhieb zum Klimawandel: Es gibt keine (!) Korrellation, und auch keine Kausalität zwischen CO2 und der Erdtemperatur. In zb Vulkanischen sehr aktiven Zeiten gibt es mehr CO2 in der Luft, dann wird es (zb) von den Pflanzen „eingebaut“, dann wirds weniger , aber die Erdtemperatur hat damit rein garnichts zu tun. Wie im Mineralwasser gast das CO2 aus, wenns wärmer wird, bzw kann man mehr CO2 im Wasser speichern, wenn es kälter wird. Ihr erliegt einem Alarmismus, dem ihr nicht erliegen müsstet…

    Ist schon ein starkes Stück hier.

    • Ein ganz schwaches Stück, würde ich sagen.

      In puncto „Klimawandel“-Debatte und Feinstaubdiskussion ist KenFM völlig hinterm Mond. Voll im Mainstream gelandet, was immer wieder vor allem bei Bröckers, neulich auch bei Franz Alt und anderen durchscheint. Und das, was die hier publizierenden Autoren verbocken, muß dann regelmäßig von den Kommentatoren richtiggestellt werden.
      Ein Trauerspiel.
      Wer immer noch den Begriff „Klimawandelleugner“ verwendet oder Autoren publiziert, die das tun (mit oder ohne Bewußtheit darüber, daß hier das Verhalten des politischen Gegners in das semantische Feld des Holocaustleugners gestellt wird) – hundert Mal auseinandergenommen, hundert Mal entlarvt – und das auf einem Portal, das hinreichend Aufklärung über den Mißbrauch des gleichartig verwendeten Begriffes Verschwörungstheoretiker betrieben hat, der betreibt Erosion an seiner Glaubwürdigkeit auch in anderen Dingen.
      Auf Indymedia gibt es Anregungen, wie man die Meßwerte der Feinstaubsensoren manipulieren kann.
      Der obige Artikel versucht Gleiches auf andere Art und Weise und kommt, meines Erachtens, aus derselben Ecke.
      Wir haben keinen Klimawandel, wir stehen einem umfassenden Kollaps der lebenserhaltenden Systeme von Mutter Erde gegenüber. Und die Verzweiflung der Eliten, das zu vertuschen, wird immer größer:
      Dane Wigington auf Geoengineeringwatch dot org:

      „An undercurrent of concern is building within the ranks of populations. Though many are not yet willing to fully face reality, the resistance to it is finally beginning to break down on many fronts. In the meantime, power structure desperation continues to accelerate. What will be their next major move on the wider horizon?“
      „The Earth changes that are unfolding, and the speed at which they are unfolding, are unprecedented in the history of our planet. As the former equilibrium of the biosphere is lost, chain reactions and feedback loops are accelerating. Even now there are many who deny the hand of man in all that is occurring. Even now there are so many who deny that governments and militaries are trying to play God with the weather and climate. Willful blindness and denial still rule the day in spite of the fact that climate engineering operations can constantly be seen in skies all over the world. Winter weather whiplash is the card the climate engineers are playing all over the globe. If there is a silver lining to the ever worsening destructive weather, it is the fact that people are finally beginning to wake up to the geoengineering issue because of it. The latest installment of Global Alert News is below.“
      „Erratic and unprecedented weather is radically increasing all over the world. Though there are countless forms of human activity affecting the equation, the global climate engineering assault is by far the single greatest and most destructive factor. The geo.engineers are manufacturing winter weather scenarios on a scale that can scarcely be comprehended, what will it take to wake populations to this fact? The short video report below covers the latest engineered winter weather event to impact California.“

      Ein Schuß ins Knie? Eine ganze Salve!

      Der Autor tappt völlig im Dunklen und hilft mit, das Verhängnis zu vertuschen.

    • https://www.youtube.com/watch?list=PLwfFtDFZDpwtijqkJiOyc-WJOaGWOfVGG&time_continue=180&v=JzHH5NYStxI

    • Wenn man sich auf Feinstaubsensoren festbeißen will, findet man immer was zum Draufschlagen. Denken Sie etwas globaler, wird die Klimawandel in einem völlig anderen Licht erscheinen, aber da muss man wohl auch mal über den Zaun gucken. Schade.

    • Aus irgendeinem Grund beginnt das verlinkte Video bei Minute 3. Bitte, wer Interesse hat,
      von vorn beginnen.

      (Das mit dem Zaun verstehe ich nicht, S.W.
      Oder meinen Sie gar Urs? Ich vermute, nicht.
      Ich schaue seit langem sehr viel weiter als nur
      über Zäune.)

    • Bitte ein Debattenbeitrag zur Güte bzw. zur Verblüffung der hier streitenden Parteien😂:

      Stellen Sie sich bitte vor, soeben das dritte Mal geheiratet zu haben, und wenige Tage darauf liegt in Ihrer Post ein sehr unangenehmer Brief von Ihrer Bank. Was würde einem klugen, für einen großen Treibstoffproduzenten tätigen und bis in die tiefste Wolle professionellen PR-Mann in dieser Situation für eine Idee kommen MÜSSEN?

      Unser fiktiver PR-Profi nimmt eine Ist-Analyse der Wahrnehmung der Öffentlichkeit bezüglich von Dieselfahrverboten vor und definiert als zu lösendes Problem die geringe Glaubwürdigkeit der die Fahrverbote stützenden Studien. Nun begibt er sich auf die Suche nach einem streitlustigen Pneumologen und einem allzeit zu publikumswirksamen Provokationen aufgelegten Ingenieur, und siehe, ach: Er hat sie schon gefunden, denn er spielt mit dem einen Golf und mit dem anderen Tennis.

      Und 1-2-3, das Papier ist schnell geschrieben und ebenso schnell auf den Redaktionsschreibtischen allezeit sensationsgieriger Medien gelandet.

      Natürlich ist jenes Papier – genau das ist der Trick! – wissenschaftlich unhaltbar: gröbste Rechenfehler! Und bald schon hat die schlaue taz dies entdeckt und berichtet; weitere Medien folgen. Und 1-2-3, schon ist die Glaubwürdigkeit der die Fahrverbote stützenden Studien wiederhergestellt. Einfach, indem die Gegenstudie sich als wissenschaftliche Schlamperei herausgestellt hat.

      Die Logik der Massen ist ja nicht kritikabel. Fehlen die Möglichkeiten sachinhaltlicher Überprüfung, wird sich schlicht mit Plausibilitätsannahmen geholfen: Ist die Gegenthese falsch, muß die These wohl richtig sein.

      Public Relations — the unseen power! Übersetzt: Public relations, oder wie ich lernte, die Massen an der Nase herumzuführen.

    • Lieber Loup,
      Ihre Kommentarbeiträge hier sind für mich, wann immer ich sie lese, ein echtes Highlight. Es wäre schön, gäbe es noch mehr solch hochkarätige und vermittelnde Kommentatoren.
      Trotzdem lese ich seit geraumer Zeit liebe auf anderen Portalen. Das schont den Blutdruck und man hat nicht so häufig das Gefühl, das Vorgetragene korrigieren zu müssen.

      Ich möchte abschließend noch zwei Kommentare aus dem Netz anführen. Der erste von Thilo Jung auf seinem Twitter-account:

      „Als Journalisten haben wir gelernt, Leugnern des menschengemachten Klimawandels medial zu ignorieren, sie lächerlich zu machen und ihnen keine (gleichberechtigte) Plattform zu bieten. Das müssen wir nun auch bei den Feinstaubbelastungsleugnern schaffen!“

      Na bravo. Wie dämlich muß man sein, so etwas öffentlich zu posten?

      Aber selbstverständlich kommt auch gleich Schützenhilfe:

      „Die Ideologie ist mit der Realität nicht deckungsgleich? – Kein Problem. Da gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man beschweigt oder frisiert die Fakten. Das hat jetzt eine linksautonome Gruppierung auf der Hass- und Hetzseite Indymedia probiert: Ein Aufruf mit Anleitung zur Fälschung von Feinstaub- und Stickoxid-Messwerten.

      Die „Aktion Messwerte überschreiten” sollte “Autokonzerne“ und die “Diesellobby zerschlagen”. Laut Focus sollte die Produktion von Fake-Messwerten so funktionieren: Man müsse die Dieselabgase am Auspuff mittels einer Fußpumpe anzapfen und anschließend vor dem Sensor eines Messgerätes wieder rauslassen. So könne man den Messwert bis zu 20 Prozent hochtreiben. Zum Abschluss noch der intelligente Hinweis: „Am besten in der Nacht durchführen“. Dann merkts nämich keiner…
      Ein Mess-Experte des Karlsruher Instituts für Technologie findet den Vorschlag viel zu kompliziert: Warum nicht einfach eine Mortorsäge anschmeissen und unter dem Sensor laufen lassen. Sogar eine Kerze reiche schon aus. – Aber, aber, die Dummheit der Aktivisten sollte man nicht so brutal bloßstellen. Entscheidend ist doch der „gute“ Wille, linksgrüne Diktatur auf der Basis gefälschter Messwerte zu erzwingen.“

      Sela

    • Schaut Euch mal die Autoren von „Das Milieu“ an. Vor allem weiter unten, nachdem die ganz oben präsentierten Professoren und Doktoren ausgegangen sind. Hochinteressant. (Ich hoffe, dies so neutral wie möglich formuliert zu haben.) In deren Texte habe ich mich noch nicht genügend eingelesen, um etwas aussagen zu können.

    • „Brexit, ein Alptraum für Nordeuropa“ – so „Das Milieu“ auf facebook.

      Auf Facebook weitergelesen und ziemlich schnell wurde klar, worum es hier geht.
      Machts gut. Nix gutt.

    • An j.boucet:
      Danke für Deine Freundlichkeit!

      An Chela:
      Verdammt, Chela, Sie haben mich so gelobt, ich bin rot geworden beim Lesen! Aber Rot steht mir, also machen Sie bitte weiter so 😉. (Schwarz steht mir eigentlich besser, aber auch nicht richtig.) Warum bleiben Sie nicht auf diesem Portal? Gerade WEIL es nicht die Prawda ist, und – so denke ich – es auch nicht sein WILL, ist es hier gut. Von kenfm wird niemand zur ‚richtigen‘ Meinung – Blubb! – geholfen… 😊, und da fängt ein Portal überhaupt erst an, interessant zu werden. (Übrigens war Verona in der von ihr vor einigen Jahren mit Alice geführten Feminismus-Debatte klare Siegerin durch KO. Außerdem ist sie lustig und sympathisch.)

      Die Milieuautoren sind hierarchisch in drei Klassen dividiert. Die Oberschicht sind die Professoren, die Mittelschicht sind die Doktoren, die Unterschicht sind die vielen ohne akademischen Titel. Wirklich sehr ordentlich. In der Unterschicht gibt es übrigens einen überaus prächtigen Wolf (siehe das Foto dort), aber das bin ich nicht, ich schwör!

      Ihnen und j.boucet einen freundlich artgerechten Gruß – Hunde haben Herren, Wölfe Kollektive! – und…

      CIAO sagt loup

      P.S.: Bitte seien wir für eine sofortige Beendigung der Brutalität gegen Mütter und Kinder im Iran! Nein zu Embargos weltweit!

    • Was ist da passiert? J.boucet verwandelt sich plötzlich in JoBooss?
      (Die Tatsache, daß ich paranoid bin, heißt ja noch nicht, daß ich nicht doch verfolgt werde?)

  8. Wenn ich dran denke was die Landesumweltämter an Messungen, Bürgerinformationen und Forschung in ihren Labors leisteten und vielleicht heute noch leisten!
    Als die Zuständigkeit noch dezentral war, konnte man sich noch richtig sicher fühlen.
    Dann kam EU-weit, das hieß erst einmal nur herunterbrechen auf ein für alle erreichbares Niveau. Ja und dann:
    das vormalige Niveau wurde nie mehr erreicht, so mein Bauchgefühl.
    Es kamen ja ohnehin allerlei Änderungen bezüglich Vorsorge-Prinzip hier und dem anderen Rechtsverständnis, nach dem man neue Produkte und Verfahren erst einmal für den Markt zulässt, und die Schutzvorschriften im nachhinein, wenn es erste Opfer gegeben hat, einführt.

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