Statement von Ken Jebsen zur Verleihung des Kölner Karlspreises (Podcast)

Am Donnerstag, den 14.12.2017 fand anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen eine Kundgebung für die Meinungs-und Pressefreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Hintergrund für diese Kundgebung war die erfolgte Absage gegenüber den Veranstaltern der Preisverleihung, nachdem der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) intervenierte. Dieser nutzte sein politisches Amt, um das mit jährlich 400.000,-€ staatlich bezuschusste Berliner Kino Babylon, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, unter Druck zu setzen und zur Kündigung zu bewegen. Das Kino Babylon leistete den Bestrebungen des Kultursenators Folge und sprach die Kündigung gegenüber den Veranstaltern daraufhin aus. Das Amtsgericht Berlin Mitte entschied, dass dieser Schritt rechtswidrig gewesen ist und veranlasste mit seinem kürzlich verkündeten Urteil, dass die Preisverleihung regulär in den angemieteten Räumlichkeiten stattfinden kann.

Nach vielen Berichten, Diffamierungen und Streitigkeiten über den Preisträger, sein Portal KenFM und geladene Gäste im Vorfeld der Veranstaltung, entschied sich Ken Jebsen den Preis nicht persönlich anzunehmen. Stattdessen verfasste er ein Statement, welches auf der Kundgebung am Rosa-Luxemburg-Platz, vor der offiziellen Preisverleihung im Kino Babylon, abgespielt wurde. Darin erklärt er, was ihn veranlasste diesen Schritt zu gehen und welche Bedeutung der Preis für ihn und das Portal KenFM spielt.

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2 Kommentare zu: “Statement von Ken Jebsen zur Verleihung des Kölner Karlspreises (Podcast)

  1. etwas verspätet und aus dem Zusammenhang:

    Eigentlich ist es doch komisch, dass die ganze Gesellschaft von links bis rechts (z.B. wenn der Tagesspiegel Ken Jebsen als „umstrittene“ beschreibt ) mit der ganzen Vielfalt ihrer Rassismen und Dummheiten sich auf eine Wachhundposition setzt, um die Reinheit linker Positionen auf strengste Einhaltung zu überwachen
    (und die Linken sich jetzt tatsächlich in ihre möglicherweise schuldhaften Unreinheiten heineinvertiefen).

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