Statement von Ken Jebsen zur Verleihung des Kölner Karlspreises

Am Donnerstag, den 14.12.2017, fand anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen eine Kundgebung für die Meinungs-und Pressefreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Hintergrund für diese Kundgebung war die erfolgte Absage gegenüber den Veranstaltern der Preisverleihung, nachdem der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) intervenierte. Dieser nutzte sein politisches Amt, um das mit jährlich 400.000,-€ staatlich bezuschusste Berliner Kino Babylon, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, unter Druck zu setzen und zur Kündigung zu bewegen. Das Kino Babylon leistete den Bestrebungen des Kultursenators Folge und sprach die Kündigung gegenüber den Veranstaltern daraufhin aus. Das Amtsgericht Berlin Mitte entschied, dass dieser Schritt rechtswidrig gewesen ist und veranlasste mit seinem kürzlich verkündeten Urteil, dass die Preisverleihung regulär in den angemieteten Räumlichkeiten stattfinden kann.

Nach vielen Berichten, Diffamierungen und Streitigkeiten über den Preisträger, sein Portal KenFM und geladene Gäste im Vorfeld der Veranstaltung, entschied sich Ken Jebsen den Preis nicht persönlich anzunehmen. Stattdessen verfasste er ein Statement, welches auf der Kundgebung am Rosa-Luxemburg-Platz, vor der offiziellen Preisverleihung im Kino Babylon, abgespielt wurde. Darin erklärt er, was ihn veranlasste, diesen Schritt zu gehen und welche Bedeutung der Preis für ihn und das Portal KenFM spielt.

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202 Kommentare zu: “Statement von Ken Jebsen zur Verleihung des Kölner Karlspreises

  1. Ein kathartisches Statement. Danke an Ken Jebsen. Wir sind im Zeitalter der perfekten Isolation der Meinungen. Ganz im zäsarischen Sinne werden die Menschen isoliert und aufgesplittert, um sie dann polarisieren zu können. Und wehe, du redest mit „dem Feind“! Es ist primitiv geworden, oder war es das nicht schon länger?
    Und wer sich zu Wort meldet, am Ende noch die Wahrheit ausspricht, ohne den Inhalt der Meldung abzusprechen mit einer Organisation wird mit undemokratischen, propagandistischen, bisweilen faschistischen Methoden wegisoliert oder verleumdet. Indirektes Berufsverbot, Rufmord, Sabotage. Es trifft längst nicht mehr nur Gesichter, wie Ken Jebsen, sondern vor allem auch Frauen und Männer, die aus ihrer Rolle ausbrechen, sich nicht einschüchtern lassen. War is peace, freedom is slavery, ignorance is strength. 2018…

  2. Helle Sonne dunkler Schatten
    Harter Boden keine Matten
    Feste Worte kein Verstecken
    Klarheit kann mich nicht erschrecken
    Rauhe Stürme Stehvermögen
    Grade Wege keine Bögen
    Ziele treffen nichts verfehlen
    Wahrheit kann mich nur beseelen

    Dem Team und Ihnen Herr Jebsen ein paar friedliche (!) Tage
    Danke bis hierhin und viel Kraft für die Zukunft.
    Wer Kinder bedroht ist niemals auf der richtigen Seite.

  3. Dieses ganze Preisverleihungstheater hat jedenfalls letztendlich nochmal ein helles Licht darauf geworfen, wie wichtig und Demokratie-verteidigend die Arbeit von Ken Jebsen ist und wie froh und dankbar wir dafür sein können, dass es dieses Forum als wirklich freie Meinungsplattform gibt.

  4. Lieber Herr Jebsen,

    ich danke Ihnen für diese Klarheit und die Vorschau, noch mehr Fokus auf Menschen zu setzen, die für Menschen handeln. Es ist wie eine erfrischende Dusche, wenn die Dinge beim Namen genannt werden, eine (Ihre) Meinung zu hören und nicht erst auf politische Übersetzungen angewiesen zu sein.

  5. “ Sie glauben, ich würde mich gegen Bücher und das Lesen ausgesprochen haben? Da müßte ich ja schön bescheuert sein. “
    Wenn ich sie falsch verstanden habe, Entschuldigung.
    Ich diskutiere hier in eine für mich Fremde Sprache, mit Menschen aus doch ein anderer Kultur.
    Dann können Missverständnisse schnell entstehen.

    Ich diskutiere auch in den USA, in den Niederländen ist es fast unmöglich geworden, auch da dann und wann Missverständnisse, aber auch da sind die mit vernünftige Leute zum grossten Teil weg zu nehmen, so wie das gebrauch des Wort Fazismus dort, für die heutige USA, warüber ich schrieb das Verbindung mit Mussolini und Franco nur Verwirrung bringt.
    Aber diese Verbindung ist dort gar nicht gemeint.
    Gemeint ist ’nur‘ der totalitäre Staat.

  6. Hier gibt es eine kleine Auswahl an Fotos der Gegendemo-Teilnehmer: http://archive.is/bMLsd .
    Die Organisatoren der Demo, die nebenbei wohl auch einige Denunzions-Websites betreiben und auf Facebook zur Demo „Klare Kante gegen Querfront“ aufriefen, waren auch als erste vor Ort und hatten auch die Technik mitbrachten. Das sind wohl eher die harmloseren Kiddies vom Typ: Anfang 20, blass und schmächtig und gerade aus der dunklen westdeutschen Provinz nach Berlin gezogen. Laut Lichtbildmappe waren das u.a.:

    Sarah Rambatz – [oben 2. von links] ja genau die „ich suche Filme wo Deutsche sterben“-Sarah, die wegen dieser Aussage kurz vor der BTW2017 auf Druck der Parteispitze von ihrer Kandidatur zurücktreten musste),

    Marius Josef Brey – [unter 2. von links] Eienes der 36 Piraten U-Boote – er trug auf den Fotos anfangs eine schwarze Wollmütze und später ein auffälliges rotes Kappi mit der Aufschrift „BILD“. Der hatte wohl auch die Reden vorbereitet.

    Jannis Hutt – [ist hier nicht mit drauf] Er trat dort als „Ordner“ mit einer Armbinde auf und gehört zum weiten Kreis der Piraten U-Boote. Genau genommen arbeitet er für Anke Domscheid-Berg. Dem Domscheid-Berg-Ehepaar – ebenfalls 2 Piraten U-Boote – hatte Julien Assage 2011 ja betreits Kontakte zum CIA und BfV vorgeworfen. Anke D. B. ist offenbar spezialisiert auf Rufmordkampagnen. Sie steckte übrigens auch hinter der wiederwärtigen Rufmord-Kampagne (Sexismus / Vergewaltigungsvorwurf) gegen Jakob Appelbaum, dem Mitentwickler von TOR.

    Die meisten anderen waren übrigens ebenfalls (mit einigen wenigen Ausnahmen wie Halina Wawzyniak) fast ausnahmslos aus dem Dunstkreis der 36 Piraten U-Boote. Für die, die es nicht wissen: Diese 36 Piraten hatten damals versuch die Piratenpartei als politische Arm der Antideutschen im Gewand der Antifa zu etablieren, was aber scheiterte. Zum einen wollte das die Piratenpartei nicht und zum anderen will auch die Antifa mit diesen verstrahlten Israel-Nationalisten gar nichts zu tun haben. Dass die trotzdem Antifa Flaggen benutzen heißt also noch längst nicht, dass die auch dazugehören. Der Streit führte dazu, dass die parasitären Zersetzer über Nacht zur Linke überwechselten um da ihr Glück zu versuchen.

    Ein weiterer Vertreter dieser 36 U-Boote, der sich diesen Abend unter die Hauptdemo der Friedensbewegung mischte, war der bereits durch gewalttätige Übergriffe bekannte Oliver Höfinghoff [unten 2. von rechts]. Höfinghoff ist dafür bekannt, sich unter falscher Flagge irgendwo unterzumischen und im richtigen Moment Unruhe zu stiften und Schlägereien anzuzetteln. Er schreckt nicht einmal davor zurück auf jüdische Homosexuelle einzuprügeln, wie er bei einer CSD Parade unter Beweis stellte. ( siehe hier: https://www.klassegegenklasse.org/schlaegt-oliver-hoefinghoff-mda-piraten-linke-auf-israelische-und-palaestinensische-queer-aktivistinnen-ein-mit-videos/ ) Diese israelischen Touristen hatten in Berlin auf einem CSD gegen „Pinkwashing“ demonstriert, worüber Höfinghoffs Leute erstaunlich gut im Vorfeld informiert waren wann sie wo genau die Touristen auf der Demo sein werden und wo sie dann nur noch zuschlagen müssen. Pinkwashing ist eine Methodes des Netanjahu-Regimes mit Hilfe einer LGBT-Unterwanderung die israelischen Apartheids-Politik reinzuwaschen. Das wird von diesen Gestalten natürlich auch als Verschwörungstheorie abgetan. Eine weitere Person die man unbedingt kennen sollte, ist ein Fotograf der die ganzen Teilnehmer fotografiert. Dazu wurde hier bereits ein Kommentar geschrieben: https://www.youtube.com/watch?v=t8Ay83essLI&lc=UgyXIt1Y2qaCam_KVnV4AaABAg Dieser Herr agiert bundesweit und er ist nicht der einzigste, der sich unter die Hauptversammlung gemischrt hat. Es war ein regelrechts Who-is-Who der Berliner Antideutschen, weshalb ich nur an alle Teilnehmer apellieren kann, zukünftig rege von Kapuze, Sonnenbrille und / oder Schal gebrauch zu machen ;-)

    • „Sarah Rambatz – [oben 2. von links] ja genau die „ich suche Filme wo Deutsche sterben“-Sarah“

      Verblendung? Was ist los mit solchen jungen Leuten, die allesamt aussehen, wie der freundliche Versicherungsvertreter/die freundliche Ernährungsberaterin aus der Nachbarschaft? Oder die sympathischen Soldaten/Soldatinnen aus der Bundeswehrwerbung?

      Das Problem in unserem Land dürfte vermutlich nicht sein, daß sie so etwas geschrieben hat – sondern daß sie
      dabei erwischt und daß es publik gemacht wurde.

      „Deutsch mich nicht voll“!??

      Mich gruselts…

    • Ich habe gegrübelt, woran mich das von sich so eingenommene, überzeugte, selbstgewisse „Strahlen“ auf den Gesichtern der Antideutschen erinnert: an die Kinder und Jugenlichen der HJ, die dafür gelobt wurden, ihre eigenen Eltern denunziert zu haben.

      *************
      Statt „Ernährungsberaterin“ würde ich in der Mail davor gerne einsetzen: „Pharmareferentin“

    • @KenFM-Team
      Zur Person des Herren, der die Telefonnummer auf der Gegendemo verteilte:

      Patrick Rupprecht:
      – Alter: ca. Mitte 30, Brillentäger, Kinnbart, stark übergewichtig
      – kurze Haare (ca. 5mm) aktuell mi Iro (ca. 20mm)
      – Tattoos: linker Unterarm: Berliner Bär | rechter Unterarm: „REFUGEES WELCOME“
      – gelernter Industriekaufmann
      – Hobbies: Film und Theater
      – arbeitet gelegentlich als Kameraassisten
      – Sammelt über Croudfinding Geld für Kurzfilme
      – engangiert sich in der Flüchtlingshilfe
      – Geschäftsführer einer Siebdruckerei in Berlin Pankow
      – Telefonnummer, Firmenadresse, Privatadresse, etc. bleibt (noch) geheim

    • @ Presseschlau

      Was haben Sie denn vor? Möchten Sie diesem Herren einen Mob auf den Hals schicken? Lassen Sie diesen Quatsch!

      So sehr ich auch ablehne solche Figuren unbehelligt herum laufen zu lassen, es ist nicht ihr Job ein Freigericht zu organisieren. Die Person ist den Betroffenen bekannt und die Justiz bereits eingeschaltet. Das geht ganz klar aus Ken´s Videobeitrag hervor und bedarf keiner Veröffentlichung seiner Identität ihrerseits.

      Wünsche Allen ein paar unbeschwerte Weihnachtstage
      andi

    • Das ist schlimm, das es in Brüssel den Menschen so schlecht geht, das ist in Deutschland ja zum Glück ganz anders.

      Sollte Ironie sein.

      Ich finde es sehr beachtlich, dass in den Nördlichen EU Ländern endlich das Problem in der Gesellschaft angekommen ist, und dafür auf die Straße gegangen wird.

      Da sind wir bei uns noch meilenweit entfernt, da alle Verbände und Vereine sich emsig bemühen, dass Problem möglichst unter der Decke zu halten.

      Ich schrieb eine Zeit lang in dem Blog Seniorenaufstand.

      Da der Verein Seniorenaufstand , –Wer Rentner quält, wird nicht gewählt –, eine Petition auf den Weg gebracht hatte, die ich mit unterzeichnet hatte, und im letzten Sommer, nach einer Laufzeit der Petition von ca 2 Jahren, etwa 20000 Stimmen zusammen getragen wurden, die sie nun feierlich der SPD überreichten, schrieb ich in einen bissigen Kommentar, dass dieser Stimmenanteil gerade mal 0,1 Prozent der Rentner widerspiegelt.

      Da wurde ich aber harsch aus dem Blog geschmissen, da man die Wahrheit nicht gebrauchen kann.

      Es sind alles nur Alibiveranstaltungen, die die Empörung kanalisieren soll.

      So wird es sicher keinen Rentneraufstand geben.

  7. TEIL 3

    DIE MORALISCHE BEWERTUNG

    Zum Schluß erteilen Sie KJ den folgenden Rat:

    „Enthalten Sie sich jeder eindeutigen Wertung von Gut und Böse, auch wenn sich das gut anfühlt. Erlauben Sie dem Zuschauer/-Hörer, sich auf Grundlage von Fakten eine eigene Wertung zu bilden – das ist echt, das ist nicht nur übernommen, das ist die Ausgangslage für echte Überzeugung.“

    Die „Wertung von Gut und Böse“ ist aber in einem politischen Kontext das Wichtigste überhaupt und dem Zuschauer bleibt es ja unbenommen, sich selbst ein Urteil zu bilden und sich andere Informationen zu beschaffen.

    Der Mensch ist ein moralisches Wesen, er hat ein Gewissen und wächst in einer Gesellschaft auf, die moralisch-ethische Grundwerte hat, auch wenn es unterschiedliche Auslegungen gibt (durch Religion und Kultur etc.). Unsere moderne, demokratische „Zivilisation“ gründet ja angeblich darauf, dass sie werte-basiert und nicht (mehr) macht-basiert ist, doch der „US-Hegemon“ passt da nicht ins Bild, also wird der „good tyrant“ erschaffen, der sich als „leader of the free world“ alles leisten kann, was eigentlich verboten ist …. und sich dann auch noch (wie Israel) als moralische Instanz aufspielt.

    Wie z.B. Herr Ganser in seinen Vorträgen bzw. Büchern deutlich macht, war und ist es üblich, dass militärische Aggression– vor allem der „Lichtgestalt“ USA – immer als „moralisch notwendig“ präsentiert wird, (wozu auch „false-flag“ Anschläge sehr dienlich sind) neuerdings als „humanitäre Intervention“, „Krieg gegen den Terror“, R2P, usw.

    Das Ausmaß an Täuschung und Tarnung, dass dabei angewendet wird, hat gigantische Proportionen erreicht, ebenso die Dämonisierung des Opfers, siehe z.B. die perfide, medialeHetzkampagne gegen Libyen, Syrien, Iran und Russland etc.). Dieser systematische Lügenapparat wird aber durch entsprechende Tarnbegriffe moralisch sterilisiert: Die „Guten“ lügen doch nicht, sondern generieren „strategische Information“.

    Wir sehen also, dass die „Wertung von Gut und Böse“ eine enorm wichtige Rolle spielt, wenn es darum geht, AKZEPTANZ in der Bevölkerung für eine politische Entscheidung zu generieren. Deshalb werden ja auch Milliarden in PR-Strategien gesteckt und „soft-power“ soll die gewünschte Einstellung sicherstellen. (Das war und ist ja auch Gegenstand von Mausfelds Analyse des „Empörungsmanagements“)

    Solange die moralische „Wertung“ auf Fakten basiert, ist nichts dagegen einzuwenden – auch nicht bei einem Journalisten, dessen verordnete „Ausgewogenheit“ ohnehin eine Illusion ist.

    Ihr Rat „Stützen Sie Ihre Aussagen niemals darauf, dass Andere etwas auch so sehen wie Sie (‚ich glaub ich bin da nicht allein‘) – dass viele das Gleiche denken, ist für Wahrheit oder Unwahrheit eines Sachverhalts gegenstandslos“

    Sie sind als Psychologe völlig ungeeignet, denn ein Mensch, der seit Jahren von den Medien attackiert und ausgegrenzt wird, sucht natürlich Schutz und Bestätigung darin, dass andere etwas auch so sehen, wie er selbst. Das ist doch eine völlig verständliche Reaktion. Dass „die Meinungs-Mehrheit“ generell nicht bedeutet, dass sie auf Wahrhheit gründet, ist richtig, doch sie selbst stützen Ihre Kritik darauf, wenn es opportun ist, indem sie ausgefallene Ansichten einer Minderheit als „abwegig“ bezeichnen (weil sie der Deutungshoheit widersprechen).

    Ihr abschließender Rat, KJ solle „nicht über seinen persönlichen Gefühle“ sprechen und persönliche Bewertungen unterlassen, zeigt, dass Sie nicht verstanden haben, WARUM KenFM soviele Anhänger gefunden hat.

    Natürlich ist es auch wichtig, dass er Leute zu Wort kommen lässt, die in den MSM ausgegrenzt und diffamiert werden, dass er Themen aufgreift, die bei den Fließband-Journalisten tabu sind und die „offizielle Wahrheit“ ins Wanken bringen. Dass er versucht, die Menschen zu mobilisieren und sich nicht mit der „Zuschauerdemokratie“ abzufinden.

    Ich denke, es ist gerade die menschliche Ebene, die den Erfolg von KenFM ausmacht. Gerade das, was Sie so kritisieren: Hier steht ein Mensch, der nicht bloß vorgefertigte Texte abliest und als gut dressierter „repeater“ dessen fungiert, was ihm die „Eliten“ als erlaubten Denk-Rahmen vorsetzen, sondern einer der – eben weil er seine persönlichen Gefühle einfließen lässt und seine Empörung oder Wut nicht verbirgt, als authentisch „rüberkommt“.

    Genau das erzeugt eine empathische Bindung mit dem Publikum, eine Form von Solidarität, nach der sich so viele Menschen sehnen.

    Ihre absurde Interpretation

    „Wer wütet, glaubt das, was er glaubt, weil er wütend ist“(weil er ein Problem mit sich selbst hat) und „er ist nicht wütend, weil er das glaubt, was er glaubt“ führt völlig in die Irre und erinnert mich an ein Zitat aus FP, mit dem Prof. Mausfeld u.a. die „soft-power“ Techniken zum „Demokratie-Management“ der „verwirrten Herde“ demonstrierte:

    „Es ist Zeit für die Eliten, gegen die ignoranten Massen aufzustehen. Es geht nicht um rechts gegen links, sondern um „die Vernünftigen“ gegen die „Stumpfsinnig-Wütenden“.

    Sie repräsentieren also die „Vernünftigen“, während KJ hier als „Wütender“ dargestellt wird…?!

    Dazu erinnere ich an ein päpstliches Zitat aus dem 7. Jahrhundert, das Georg Schramm einmal gebraucht hat:

    „Die Vernunft kann sich mit größerer Kraft dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht“.

    Wer bestimmt denn, was „Wut“ (oder Zorn) eigentlich ist? Wer legt fest, dass sie eine negative Konnotation hat? Sie? Die Leute, die den Stigma-Begriff „Wutbürger“ erfunden haben? Es kommt doch nur darauf an, was die „Wut“ ausgelöst hat:

    Die politisch-interessierten (und gut-informierten) Leute, die ich kenne, werden „WÜTEND“, weil sie moralisch empört sind (und es gibt ja auch so etwas wie emotionale Intelligenz, was Sie aber ignorieren…):

    • weil sie erkennen, dass man sie „in der Pseudo-Demokratie“ systematisch betrogen und hinters Licht geführt hat (mit welchen Methoden- siehe Mausfeld).
    • Weil sie erkennen, dass jahrzehntlang massives Unrecht ausgeübt wird, ohne dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden … (z.B. Israelische Besatzung und Entrechtung der Palästinenser)
    • Weil sie erkennen, dass die Journaille nicht die Kontrolle der Macht ausübt, sondern nur mehr ein korruptes Instrument dieser Macht ist …
    • Weil sie erkennen, dass die „Wirtschaftspolitik“ auf absurden Prämissen beruht und die Umverteilung von „unten nach oben“ systemisch ist …
    • Weil sie erkennen, was Prof. Köchler formuliert und Prof. Mausfeld gezeigt hat:
    • Volkssouveränität („Demokratie“) im Rahmen einer REPRÄSENTATIVEN Verfassung ist eine FIKTION…

    Natürlich kann man Menschen auch zur „ blinden Wut“ aufstacheln, diese Wut in bestimmte Bahnen lenken, um das politische Klima zu manipulieren (z.B. gegen „Flüchtlinge“ und daraus Kapital zu schlagen (>> AfD als synthetische „Protest-Partei“ um einen Links-Ruck zu verhindern… oder die „neue ÖVP“ („türkis“ statt schwarz) mit einem jungen Gesicht (Kurz) in Österreich: old (neoliberal) wine in new bottles… wie Macron in Frankreich)

    Aber davon wollen Sie ja nichts hören, denn damit sind wir ja – nach ihrer Lesart – bei den „Verschwörungstheorien“ angelangt und mit „diesen Leuten“ wollen Sie ja nichts zu tun haben …

    FAZIT: Die gefährlichsten Leute sind nicht jene, die ihre Gefühle zeigen, sondern jene, die sie verbergen und so tun, als handelten sie stets „rational“ ..

    (Die Moral von der Geschicht? Wer immer ruhig bleibt, dem traue nicht…)

    • Hallo Agape,
      Sie haben sich da ja wirklich Mühe gegeben. Meine Intuition war im Fall von jenem, den Sie hier so aufwendig widerlegen, jedoch gleich zu Beginn: Ein Anti-KenFm-Troll. Ein Anti-Ken-Jebsen-Schreiber. Wenn wir jedem von denen immer unsere Aufmerksamkeit schenken, dann haben sie ihr Ziel erreicht: uns davon abzuhalten, uns auf etwas Sinnvolles zu konzentrieren und unsere Kräfte beispielsweise dafür einzusetzen, bei jenen Medien, die Rufmord betreiben und jetzt sogar Morddrohungen stillschweigend billigen, mit massiven Beschwerdebriefen anzuklingeln. Ich muß jetzt gerade an den Artikel von Jens Wernicke denken, der unter dem Titel „Wuff“ genau das, was Sie hier getan haben, mit einem anderen Schreiberling machte. Nur noch viel aufwendiger. Ein Kommentator schrieb dazu treffend: scheint ja zu funktionieren die Methode. Man werfe ihnen ein Stöckchen hin und halte sie beschäftigt.
      Wuff!

    • Ja Andreas,

      manchmal fällt es wirklich schwer ein dahin geworfenes Stöckchen nicht aufzuheben.
      Hab´mich irgendwann wieder den wichtigen Dingen, z.B. Bratkartoffeln braten, zugewandt. 🙂

      Agape hat das hier sehr schön aufgedröselt. Beachtliche Arbeit, zu welcher mir in dieser Detailierung die Muße fehlt.
      Zeitverschleiß bleibt es leider trotzdem.

    • Ich wollte auf gar keinen Fall kritisieren oder abwerten, was Agape da abgeliefert hat. Bitte nicht falsch verstehen.

    • Liebe(r) Agape,

      Ihr Dreiteiler regt nicht nur zum Denken an und gehört zum Besten, was es hier zu lesen gibt. Vielen lieben Dank dafür und Alles Gute für Sie

      andi

  8. TEIL 2 (Antwort zu af38):

    Dann kommt aber der größte UNSINN Ihrer Stellungnahme:

    Sie fordern, KJ müsse „professioneller werden“ und meinen damit „die Tilgung jeglicher persönlichen Involviertheit in [seiner] Arbeit“. WIE BITTE?

    Ich weiß nicht, welchen Beruf Sie ausüben, aber wie kann man die persönliche Beteiligung (Mitwirkung) an seiner Arbeit „tilgen“ (was beseitigen/auslöschen bedeutet)??? Noch dazu in einem Beruf, in dem man eine Riesenverantwortung hat, weil man Informationen verarbeitet bzw. verbreitet, die das Verhalten von tausenden, oder sogar Millionen Menschen positiv oder negativ beeinflussen. (Was Mausfeld ja auch verdeutlicht…)

    Meinen Sie „auf Distanz gehen“? Genau das geht aber nicht. Echter Journalismus muss investigativ und KANN NICHT „NEUTRAL“ sein. Die IFJ schreibt dazu: Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf die Wahrheit und es ist die Pflicht des Journalisten, danach zu suchen. Dabei kann es ganz schön unangenehm werden, wie KJ (und Julian Assange) ja am eigenen Leib erfahren mussten.
    Nach Jahren der Diffamierung und Ausgrenzung ist es nur verständlich, dass ein Mensch „gekränkt“ ist und deshalb auch diese Kränkung (durch sichtbare und hörbare Emotionen) herauslassen muss. Das war vielleicht taktisch „unklug“, aber ehrlich.

    Dann kommt wieder der „kleine Freud“, der uns erklärt, der „verletzte Stolz“ von KJ (und die Aufmerksamkeit im Internet) sei seine „stärkste Motivation“. Woher wollen Sie das wissen?

    Die Behauptung, KJ sei in einer Ecke, aus der er „blind gegen alles trete“, was (er) als (seinen) Widersacher ausmache, ist völlig aus der Luft gegriffen. Vielleicht sollten Sie mal ihre eigenes „Ego“ analysieren? Ihre eigenen Vorurteile?

    DIE ELITÄRE, HERABLASSENDE ARROGANZ

    Sie warnen KJ davor, „diese Leute“ als seine Gefolgschaft zu akzeptieren und werfen Erwähnung von „PSYOPs der NATO“ (durchaus REAL und zutiefst anti-demokratisch) mit Hexenverfolgung u.a. obskuren Themen in einen Topf. Sie diffamieren also Menschen mit unterschiedlichen, unüblichen („lächerlichen“) Ansichten haben, pauschal als „Spinner“, vor denen sich KJ in Acht nehmen sollte und prophezeien ihm, sein „Weg für die nächsten 10 Jahre“ sei deshalb vorgezeichnet:

    „Verschwörungstheoretiker, Friedensbewegungsspinner, Neurechter, Antisemit etc.“

    Dass jemand von Ihnen als „Spinner“ bezeichnet wird, weil er gegen Militarismus ist einen KRIEG VERHINDERN will, spricht Bände und disqualifiziert Sie als seriösen Gesprächspartner. Wer das „Verschwörungstheoretiker“-Stigma (auch nur en passant) benutzt, zeigt ebenso, dass er an einer ehrlichen Debatte nicht interessiert ist.

    Dass Ihre eigenen Motive (an dieser Debatte teilzunehmen) nicht die edelsten sind, lässt sich aus diesen Sätzen ableiten:

    „Sie WOLLEN DIESE LEUTE NICHT HINTER SICH. NICHTS UND NIEMAND wird Sie ernst nehmen, solange Sie mit dieser Filterblasenflöten-Entourage durchs Internet geistern, egal, wieviel ernstzunehmende Anhänger Sie womöglich ebenfalls im Gepäck haben und da sie dieses Volk nicht vertreiben können …. (!) müssen Sie ihren Arbeitsstil ändern ..“

    „Da Sie dieses Volk nicht vertreiben können“ ist eine besonders interessante Formulierung im Kontext einer Debatte um Ausgrenzung und Diffamierung …und Sie haben die Chuzpah von „deduktiver Demut“ zu sprechen?

    Wie steht es denn mit Ihrer intellektuellen Demut? Sie beschweren sich über die ad hominem Attacken von KJ in seinem Statement, benutzen Sie aber selbst die ganze Zeit, indem Sie – die von Ihnen „diagnostizierten“ Charakter- bzw. Verhaltensdefizite von KJ anprangern.

    Die von Ihnen geforderte „kritische Distanz“ kann es nicht geben, wenn es um MORALISCHE URTEILE geht.

    Und daraus (historische Fakten- moralisch bewertet – wie z.B. bei Ganser) ergeben sich dann die „klaren Feindbilder“, deren Erkennen Sie als gefährlichen Irrweg darstellen (z.B. die massiven Verbrechen der USA und Israels zu BENENNEN und ANZUPRANGERN ist nach Ihrer Sichtweise also Zeichen für „Gesinnungspopulismus“ und „Spinnertum“, während Sie „nüchtern“ analysieren???

    Hier geht es nicht um „Feindbilder“ sondern um Schuld, Gerechtigkeit und Heuchelei.

    LINEAR DENKEN ODER SYSTEMISCH?

    Schließlich werfen Sie KJ vor, er versuche „alles und jeden Bereich abdecken (zu wollen)“:

    Krieg und Kriegstreiberei, Geheimdienste, 9/11, Ost/West-Konflikt und Mittlerer Osten, Zionismus, Friedensbewegung, nationale und internationale Politik, Linke und Rechte, Pressefreiheit und Demokratie …“

    Erstens sind alle diese Themen durchaus miteinander vernetzt, wenn man das „Große Ganze“ betrachtet. Ihre Trennung in Schubladen / Ressorts erleichtert es, mehr ins Detail zu gehen, (wie die Aufteilung in der Wissenschaft), verhindert aber, dass Zusammenhänge und Hintergründe erkannt werden. Zweitens behandelt KJ ja diese Themen nicht gleichzeitig, sondern z.B. angeregt durch Publikation von Büchern zu einem bestimmten Thema.

    Dass dabei oft zuwenig vertieft wird, zu wenig Schwerpunkte gesetzt werden, wurde ja bereits eingeräumt, aber Sie attackieren schon wieder die Motive von KJ und behaupten, er „wolle überall Bedeutendes sagen“ (wodurch ein gewisser Narzissmus unterstellt wird).

    (Dass er Prof. Mausfelds Analysen einem größeren Publikum zugänglich machte, war eine Glanzleistung – doch er verfügt eben nicht über dessen rhetorische Raffinesse und analytische Kompetenz, er ist eben kein Professor für Kognitions-Psychologie)

    Ich stimme Ihnen völlig zu, wenn Sie schreiben

    .. Beginnen Sie Ihre Interviews mit einem geschichtlichen Exkurs oder einer theoretischen Einführung, bevor Sie (und die Kamera) auf den Gesprächspartner umschwenken. Seien Sie einzigartig, heben Sie sich von der Masse der öffentlich-rechtlichen Verblöder ab, trauen Sie sich, das zu tun, was in Deutschland seit den Siebzigern auf dem Rückmarsch ist und heute als Anmaßung: Der Versuch, die Zuschauer zu belehren, ihr Bewusstsein zu schulen – ihnen Wissen und Verständnis zu vermitteln, das sie noch nicht besitzen.“

    Das versucht KJ ja (in den sehr langen „Gesprächen“ mit Menschen, die etwas wichtiges zu sagen haben, aber ausgegrenzt werden), doch er bräuchte dabei mehr Unterstützung (das „Filtern“ der umfangreichen Information aus Büchern, (was ist wichtiger, was weniger, etc.) ist oft das schwerste )

    Dass Sie rhetorische Defizite bei KJ kritisieren, ist verständlich, „Sprechen Sie langsam und klar“ ist auch ein guter Rat.

    Ihre süffisante Abwertung von „Spontanität, Improvisation und Authentizität“ ist jedoch nicht akzeptabel: „Gerade Deppen sind authentisch“.

    Leiten Sie daraus ab, dass weniger Authentizität mit mehr Intellektualität einher geht? Wer „professionell“ sein will, muss sich also verstellen können, eine „performance“ abliefern? Als smarter „empty suit“ rüberkommen (wie z.B. Klaus Kleber)?

    FRAGE: Welchen „noch so abwegigen Ideen“ räumt KJ denn „einen Platz in seinem Denken ein“? Sie kritisieren abstrakt ohne konkrete Beispiele zu nennen. Wer bestimmt denn, was „abwegig“ ist? Sie?

  9. Kommentar und Replik zu af38 (vom 17. Dezember 19:17)

    TEIL 1

    Diese Audio-Botschaft anlässlich der künstlichen Kontroverse rund um die Preisverleihung im Babylon war ziemlich unüberlegt (zu impulsiv) und ist leider dazu geeignet, die organisierte Diffamierung von KenFM bzw. der Person Ken Jebsen (KJ) weiter anzuheizen. Insoweit kann man Ihnen nur zustimmen.

    ART DER PRÄSENTATION: ZU EMOTIONAL?

    „Leidenschaftlich-aufgeregt“ (wie Sie es nennen) trifft zu, doch das wäre an sich noch kein Makel. Ich denke, dass die Probleme, die wir bewältigen müssen, so ernst sind, dass man sich „aufregen“ soll und muss. Den MSM-Journalisten wird ja eingehämmert, die „Nachrichten“ immer wie Roboter vorzutragen, egal welche Tragweite die „Meldung“ hat. (Nur beim Sport-Spektakel dürfen sie agitieren und Emotionen schüren…).

    Doch die (von ihnen geforderte), zur Schau gestellte „Rationalität“ (Gelassenheit) von Politikern, Journalisten u.a. Personen, die in den Medien häufig auftreten, ist eine billige Fassade, denn Gefühle und Gedanken kann man nicht wirklich voneinander trennen. „Wer laut redet bzw. schreit, hat Unrecht“ – diese Binsenweisheit ist leider falsch.

    Dass bei KJ nach Jahren der Diffamierung und Kränkung auch „Verletztheit“ durchklingt, ist verständlich und einfach menschlich. Dass er mit dieser sehr emotionalen Präsentation („unbeherrscht“, „Stimme überschlägt sich“, trotzig-vorwurfsvoll“- Ihre Worte) ) seinen Gegnern in die Hände spielt, ist wohl ihr zentrales Argument.

    „Unbeherrscht“ ist aber nicht gleichzusetzen mit „irrational“ (wie sie es offenbar tun) und Gelassenheit („unaufgeregt“ sein) ist kein Beweis für Rationalität, wie Sie suggerieren.

    Herr Jebsen ist kein rhetorischer „Machiavelli“, er verfügt über keine „sophistication“ und seine analytischen Fähigkeiten sind begrenzt. Doch stattdessen wirkt er aufrichtig, authentisch und engagiert gegen Unrecht und die Verlogenheit westlicher Politik und deren vorgeschobene „Werte“.

    Er ist für viele ein emotionaler (und moralischer) Rettungsanker geworden, die das Gefühl haben, im Meer der medial-organisierten Täuschung (s. Mausfeld) unterzugehen.

    INHALT / THEMEN / ZWECK / KONTEXT

    Ich habe schon mehrfach kritisiert, dass in den „Gesprächen“ (und vor allem in „MMM“) zu viele Themen nur kurz angerissen werden („Nachrichten“-Format“ bzw.sarkastischer Kurz-Kommentar statt Kontext) und es notwendig wäre, sich auf einige, zentrale Themen zu konzentrieren und diese ZU VERTIEFEN. Leider fiel diese Kritik bisher auf taube Ohren …

    Insofern stimme ich Ihnen zu, dass das „Hüpfen von einem Thema zum nächsten Thema… usw.“ ein Mangel ist, der endlich erkannt und beendet werden müsste. Das gilt auch für die fehlende Vertiefung zentraler Punkte (z.B. bei Buch-Vorstellungen zu brisanten, politischen Problemen, die ohne historischen Kontext nicht verstanden werden KÖNNEN… wie kürzlich das Buch von Herrn Verleger: Wie sollen die Zuschauer die Problematik des „Nahost-Konflikts“ verstehen, wenn sie gar nicht wissen, was Zionismus ist und wie das British Empire sich dessen bedient hat? Man hatte das Gefühl, es gab keine klare Struktur in dem Gespräch und KJ erkannte nicht, welche Aussagen von Herrn Verleger „explosiv“ waren und deshalb mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.

    Ich habe den Eindruck, KJ liest zwar sehr viele politische Bücher, aber er neigt dazu, komplexe, historische und geopolitische Sachverhalte auf Schlagwörter-Niveau zu reduzieren (Will er zeigen, wie belesen er ist?) : „Herzland-Theorie“, etc. als spontaner Zwischenruf in einem Gespräch, ist nicht geeignet, dem Zuschauer ein besseres Verständnis zu ermöglichen.

    Den „Confirmation Bias“, (man bevorzugt Informationen, die das eigene Weltbild bestätigen) den sie KJ vorwerfen, haben wir doch alle, was sie Sie ja später selbst einräumen. Daraus aber zu schließen, KJ wolle „einen Vorgang nicht wirklich verstehen“ und diese „geistige Haltung“ sei eine Rechtfertigung für das Stigma-Label des „Verschwörungstheoretikers“ ist nicht akzeptabel.

    Bei den Fließband-Journalisten scheint es Teil der „Stellenbeschreibung“ zu sein, dass man „einen Vorgang nicht wirklich verstehen will“. (Was sie (kritisch) „tragende Stütze der bestehenden Ordnung“ nennen; Orwell nannte es „protective stupidity“)

    In dem Buch „Flat Earth News“ bezeichnet der Autor Nick Davies (selbst Journalist) das als „Truth-avoiding-Journalism“… der von Mausfeld zitierte Upton Sinclair sprach von „einem Zustand stillschweigender Billigung“ als Ziel des Journalismus, der die Massen daran hindert, auf die Barrikaden zu gehen.

    Diesen „Zustand“ will KJ wohl ändern, daher wird er für das „establishment“ zum Problem (z.B. durch Kritik an NATO oder der sozialen (neoliberalen) Ungerechtigkeit in Deutschland)

    Dass Sie dann auch noch den DIY-Psycho-Analytiker geben:

    „Denn Ihr verletzter Stolz und Ihr Wunsch, Recht behalten zu dürfen und in Ihrem Rechthaben anerkannt zu werden, IST Ihr erkenntnisleitendes Interesse.“

    Jeder von uns möchte seine Überzeugung von anderen anerkannt sehen, sucht Bestätigung. Das ist doch kein Makel. Woher wollen Sie wissen, ob das und „verletzter Stolz“ bei KJ das „erkenntnisleitende Interesse“ ist? Haben Sie je mit dem Mann gesprochen? Wieso ist sein Ego „so sehr involviert“, dass damit seine Diffamierung erleichtert wird?

    Diese sehr emotionale Botschaft mag ja (was die Reaktion der Medien betrifft) kontraproduktiv sein, doch „irrational“ ist sie keineswegs und „auf persönlicher Ebene wütet“ KJ auch nicht. Wie schon oben erwähnt, ist wer „schreit, poltert, anklagt“ vielleicht politisch nicht „korrekt“, das bedeutet aber nicht, dass er im Unrecht ist.

    • Mein Empfinden mag trügen, aber auf mich wirkte das sehr überlegt.
      So wurde ein Spannungsbogen aufgebaut, der mit einem beherrschten Anfang sich langsam steigernd, zum Stakkato der emotionalen Empörung führte. Dann aber, sich selber einfangend, wieder in einen ruhigen sachlichen Ton zurück zu fallen, und am Ende sogar versöhnliche Töne.
      Meines Erachtens wirklich gut gemacht.
      Da braucht es keine flankierenden Entschuldigungen. Wers nicht verstanden hat, hat so wie so nichts verstanden.

  10. Sehr geehrter Herr Jebsen, an dieser Stelle kann man das ja mal sagen: ich war jahrzehntelang ein Leser der ZEIT, FAZ, Süddeutscher und das ist immer unbefriedigender geworden, ohne dass ich hätte sagen können, woran das liegt. Vor Zwei Jahren bin ich auf KenFM gestossen. Dieses Portals, die vielfältigen Meinungen, Berichte und Mitteilungen haben mir unglaublich geholfen, mir ein Bild über das Zeitgeschehen machen zu können. KenFM, Ihre Arbeit ist sehr wichtig, sehr hilfreich, danke!

    • In Anbetracht der Tatsache, das die Absage des Babylon bzw die Intervention durch Klaus Lederer immer mehr zur Steilvorlage für KFN wird, frage ich mich schon, wie blöd ist das Personal der Linken, oder soll ich vermuten, das Klaus Lederer zu den Guten gehört, die über Bande spielen, um KFN Schützenhilfe zu geben.
      Eher wohl eine Aluhut Theorie.

    • Es ist für mich immer wieder erstaunlich und erschreckend, wie doch der gemeine Dreck, mit dem jemand ganz offensichtlich völlig zu Unrecht beschmissen wurde, überhaupt anhaften kann und dann auch noch so lange kleben bleiben kann, dass auch nur ein einziger so hirnlos ist und das immer noch glaubt. Glaubt denn das wirklich noch irgend jemand, oder müssen das nur noch welche sagen und schreiben, aus Angst, sonst ihren Job zu verlieren?

    • Socke,

      meinen Sie vielleicht ein ähnliches Phänomen wie im Falle Trump? Etwas Schräges, Schlimmes tun, um vielleicht etwas ganz anderes zu erreichen. Zumindest im Fall des Perückenfetischisten im Oval-Office kommt es mir manchmal so vor.

      Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht hat man auch einfach nur die Dauerhaftfähigkeit des Schmutzes völlig unterschätzt. Vielleicht wurde auch nur, besonders medial, zu wenig gegen Broder und Claqueure vorgegangen. Ob KenFM von dem Presserummel profitiert oder nicht, wird sich zeigen. Zumindest scheinen auch die Konsumenten der „Qualitätsmedien“ nicht mehr jeden Dreck, der um diese Causa von sgt. Journalisten abgesondert wird, unkommentiert zu schlucken. Oder sind die Negativkommentare dort in erster Linie von KenFM-Usern eingestellt?

    • Спаси́бо ,
      Stimmt, die Kommentare richten sich zu mindest gegen den Autoren des Tagesspiegels,
      ob das alles KFN Konsumenten sind, kann ich nicht beurteilen.

  11. Der österreichische Philosoph Robert Pfaller hat kein persönliches Problem mit Political Correctness und Gender Studies. Er kritisiert sie dennoch deutlich in seinem neuen Buch „Erwachsenensprache – Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur“. Aus seiner Sicht wird mit derlei Nischenpolitik von den Folgen neoliberaler Verelendung abgelenkt.

    Er findet: „Political Correctness und Gender Studies sind zwei Praxisfelder, in denen sich diese Propaganda sehr massiv niederschlägt.“ Diese gesellschaftliche Tendenz zeige, schreibt er im Buch, dass es „den Profiteuren der neoliberalen Umverteilung“ gelungen sei, „die Verlierer in lauter irrelevante, rivalisierende oder verfeindete Untergruppen auseinanderzudividieren“.

    Darüber hinaus werde so der öffentliche Raum zerstört, in dem sich solche Gruppen solidarisieren und gemeinsame Interessen verteidigen könnten. Die Folge: „Anstatt wie erwachsene Menschen das Allgemeine im Auge zu behalten und sich zusammenzuschließen, wollten die empfindlich Gemachten nur noch ihre eigenen Besorgnisse bevorzugt behandelt oder wertgeschätzt sehen.“

    Alles klar?

    sputniknews.com/politik/20171219318764357-ungleichheit-gesellschaft-zusammenleben-buch/

    • Hier geht es weiter.

      *

      „Identitätspolitik“ verhindert Solidarität

      Pfallers Buch setzt sich vorrangig mit Sprache als Ausdruck gesellschaftlicher und politischer Verhältnisse auseinander, kritisiert diese aber zugleich analytisch und grundsätzlich. Ob Menschen als Erwachsene und mündige Bürger behandelt werden, sei auch eine Frage der Sprache. In dieser zeige sich „Erwachsenheit“ in der „Widerstandskraft gegenüber den notwendigen Übeln des Lebens“ und der Fähigkeit, die eigenen Empfindlichkeiten zu zügeln, „um andere nicht für störende Worte sofort zu brandmarken“. „Nur erwachsenes Sprechen ermöglicht solidarisches Sprechen und Verhalten – in einer Gesellschaft, für die Gleichheit kein Ding der Unmöglichkeit darstellt.“

      Doch genau das versuchen die Herrschenden im Neoliberalismus zu verhindern, indem sie Erscheinungen wie die „Identitätspolitik“ befördern, stellt der Philosoph fest. Im Buch beschreibt er das so:

      *******„Wir leben in einer Welt, in der immer mehr Menschen in Armut und Aussichtslosigkeit getrieben werden, und in der man zugleich Erwachsene vor Erwachsenensprache warnt. Das eine hängt offenkundig mit dem anderen zusammen: Denn es sind dieselben Mächte, die das eine und das andere vorantreiben.“**********

      Das habe Methode, erläutert er im Interview. Beim Blick auf die Interessen dahinter zeige sich „eine tiefe Komplizenschaft“ zwischen der massiven neoliberalen Umverteilung des Reichtums in den letzten 20 bis 30 Jahren in Europa zugunsten der Eliten und der „Propaganda des Zartsprechens und des Zartgefühls“.
      Waffen für die Medienmächtigen

      Letzteres sei ein „aktiver Beitrag zur Zerstörung gesellschaftlicher Gleichheit“, betont er und bezeichnet es als „perfide“, dass die Menschen so von ihren Interessen abgelenkt werden. „Plötzlich sind sie angehalten, nur noch ihre Empfindlichkeiten zu suchen, die Macke oder die Schwäche, durch die sie besonders verletzlich sind, und daraus Kapital zu schlagen und mit anderen zu wetteifern, die andere Schwächen haben. Belohnt wird nur der Allerschwächste.“

      Dieses „perfide System“ entsolidarisiere: „Jeder und jede schaut nur noch auf seine Identität, egal welcher Art, und achtet nicht mehr darauf, hinsichtlich welcher Perspektiven man sich eigentlich mit anderen Gruppen verbinden könnte, weil die ökonomischen Interessen eigentlich viele Gruppen zusammenschließen und es ermöglichen würden, dass man etwas für alle erreicht.“

      Zugleich würden solche Erscheinungen wie die „#MeToo“-Bewegung gegen angebliche oder tatsächliche sexuelle Belästigungen Wut und Empörung in einer Gesellschaft auf einzelne Punkte und auch Personen lenken, die sich gegen berechtigte oder falsche Vorwürfe gar nicht mehr wehren könnten. Darin liege eine Gefahr, betont Pfaller, denn mit solchen Mitteln könnten auch unliebsame politische Gegner „sehr schnell kaputt gemacht“ werden. „Das liefert den Medienmächtigen eine große Waffe, während es den Frauen nicht wirklich nützt, wie ich glaube.“

      Linke Parteien als Komplizen des Neoliberalismus

      Auf die Frage, ob seine Kritik an Political Correctness und ähnlichem nicht Argumente für rechte Kräfte liefert, reagiert er mit dem Hinweis, dass sämtliche Parteien in Westeuropa, die seit den 11980er Jahren regierten, immer neoliberale Politik machten – „egal ob es rechte oder Mitte-Links-Regierungen waren“.

      Dazu gehörten Privatisierungen, Rückzug des Staates und Austeritäts-, also Sparpolitik um jeden Preis. Bei der Suche nach dem Unterschied zu rechten Parteien hätten die linken Parteien sich dann der Ebene der Minderheitenpolitik, „der Ebene der sehr kleinen, sehr billigen Schutzmaßnahmen“ zugewandt. Daraus sei ein „infames System“ entstanden, das nur noch die Alternative zwischen zwei neoliberalen Optionen lasse: „Eine, die ein bisschen Political Correctness betreibt, und eine andere, die als Krokodil in diesem Kasperletheater auftritt und als Rechtspopulismus mit vulgären Formeln daherschimpft, die rassistisch, frauenfeindlich und fremdenfeindlich ist.“

      Aber das sei „eine falsche Alternative angesichts der ökonomischen Entwicklung“, macht der Philosoph im Interview klar: „Genau durch diese Pseudopolitik der neoliberalen Linken ist die Rechte erstarkt. Ich würde den Vorwurf umkehren. Ich würde sagen: Das ‚Zartsprechen‘ hat die Rechte stark gemacht und dazu beigetragen, dass die Linke immer mehr verliert.“

      Das habe sich unter anderem in den USA bei der Niederlage von Hillary Clinton gezeigt. Wer arbeitslos wurde und nicht mehr wusste, wie er zum Beispiel die Schule für die Kinder bezahlen konnte, interessierte sich nicht für die vielbeachteten, elitär wirkenden Sorgen sexueller Außenseitergruppen, so Pfaller. So etwas führe „zu jenem Zorn, der die Wähler ins Lager der Rechten treibt, ohne dass sie von dort überhaupt eine andere ökonomische Politik erwarten dürften.“

      Warnung vor gefährlicher Hysterie unter Linken

      In seinem Buch fordert der Philosoph, „solche postmodernen Pseudopolitiken müssen endlich von links kritisiert werden, damit diese notwendige Aufgabe nicht länger zur Beute der Rechten werden kann.“ Er kritisiert dabei vor allem die Sozialdemokratie, die mit ihrer Politik das Erstarken der Rechten ermöglicht habe, deren Angriffe sie dann dazu nutze, sich als „einzige Alternative zu präsentieren“.

      Mit der Folge: „Wer immer ihre Pseudopolitik wirklich von links kritisiert, wird sofort von ihren Mitläufern als Rechter oder als ‚Verschwörungstheoretiker‘, wenn nicht überhaupt gleich als Sexist oder Rassist beschimpft“. Diese Diskursmuster hätten Politiker wie Oskar Lafontaine und Sarah Wagenknecht ebenso wie Wissenschaftler wie Daniele Ganser „oft genug am eigenen Leib erfahren“: „Alles, was geeignet scheint, die Interessen der verarmenden Klassen zu wahren und der Rechten endlich den Wind aus den Segeln zu nehmen, wird von den strammen Opportunisten der pseudoprogressiven politischen Mitte sofort mit dem vernichtenden ‚Querfront‘-Vorwurf bedeckt.“

      Das passende Schauspiel boten am Tag des Interviews mit Pfaller in Berlin Einige aus der Partei mit dem anmaßenden Namen „Die Linke“. Eine Auszeichnungsveranstaltung für den Publizisten Ken Jebsen am Donnerstag war Anlass für Vertreter der Linkspartei, die Veranstaltung verhindern zu wollen und vor der „Querfront“ zu warnen. „Die neoliberale Pseudolinke ist derzeit sehr schnell bereit, Leute auszuschließen und nicht sprechen zu lassen“, kommentierte das der österreichische Philosoph. Es wäre besser, das freie Sprechen Anderer und den Austausch von Argumenten zuzulassen.

      Wenn diese schlecht seien, hätte die Linke genug gute Argumente, diese zu widerlegen. „Wenn sie gute Argumente haben, dann sind wir vielleicht in der Lage, von ihnen zu lernen. Das ganz rasche Stempeln von Menschen zu Unpersonen, mit denen man nicht spricht und die nicht sprechen dürfen, ist eine sehr gefährliche Hysterie.“ Pfaller warnte vor „schnellen standrechtlichen Urteilen“ mit Hilfe der sogenannten sozialen Medien.

      Am Schluss seines Buch betont er: „Das entscheidende politische Problem der nächsten Zukunft westlicher Gesellschaften wird die Frage sein, ob die Empörung und Verzweiflung der aufgrund neoliberaler Politik um elementare Lebensstandards gebrachten und zunehmend verarmenden Bevölkerungsgruppen einen Ausdruck finden kann – und zwar einen anderen als jenen, den rechtspopulistische Parteien ihr geben wollen.“ Das sei auch eine Frage der Sprache.

      Robert Pfaller: „Erwachsenensprache – Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur“, Fischer Taschenbuch Verlag 2017, Paperback; 247 Seiten; Preis € (D) 14,99 / € (A) 15,50

      ISBN: 978-3-596-29877-8

      Tilo Gräser

      sputniknews.com/politik/20171219318764357-ungleichheit-gesellschaft-zusammenleben-buch/

  12. Lieber Herr Jebsen,
    da ich auf Schreiben an die KenFM-Redaktion bisher kaum Antwort bekam, möchte ich Sie an dieser Stelle fragen: kann ich, können wir irgend etwas für Sie tun? Können wir Ihnen irgendwie tatkräftig in dieser schlimmen Lage beistehen? Außer durch Worte?
    Ich werde ab dem 23.12. einige Tage in Berlin sein und möchten Ihnen hiermit anbieten, Sie mit allem, was ich gelernt habe auf einem 20-jährigen ganzheitlichen Weg, zu unterstützen.
    Außerdem möchte ich eine Spendenaktion anregen unter dem Titel: „Security für KenFM“ und nachher gleich die erste Überweisung tätigen.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Andreas Gesierich

    • Danke, aber wir denken Security ist etwas für die Sicherheitsbehörden. Wir sind juristisch bereits aktiv. Uns hilft aber wenn Sie unsere Empörung öffentlich teilen. Wir alle müssen Druck machen. Vor allem bei einer Presse die diese Vorgänge billigend in Kauf nimmt.

  13. Sehr geehrter Herr Jebsen,
    ich stehe zu Ihnen, danke für Ihren unermüdlichen Einsatz für den Frieden. Ich verstehe Ihren berechtigten Zorn. Sie sind ein mutiger Mann. Menschen ohne Rückgrad gibt es schon zu viele. Sie haben Rückgrad. Sie haben Mut. Danke.
    Ich schäme mich dafür, wie man mit Ihnen umgeht.
    Angelika Eberl

    • Liebe Claudia,

      mein Vater musste mit 18 Jahren als Soldat noch über drei Jahre im 2. Weltkrieg kämpfen. Er war an der Ost- und Westfront, wurde mehrfach verwundet und hat sich den ganzen Horror des Krieges von der Seele in ein kleines Büchlein geschrieben – darum weiß ich sehr genau warum es wichtig ist, dass wir unsere Meinungsfreiheit auch offen nutzen und für den Frieden einsetzten.

    • Sie lassen keine Angst zu, entweder sie erzählen sich selbst Märchen, oder sie sollen ein Psychiater besuchen.
      Jeder Mensch hat Ängste, ob die reëll sind, das sehen wir später.

    • Liebe Claudia,
      so ist das leider, wenn man/frau, mutig und freundlich sich selber zeigend, nach draußen geht. Da wird man dann ganz schnell auf die zurechtweisenden Schlaumeier stoßen, die einem Besuche beim Psychiater oder Psychologen empfehlen. Und, nachdem sie solcherart ihre Aggressionen losgeworden sind und ihr am Boden befindliches Selbstwertgefühl für einige Minuten lang aufpoliert haben, sich wieder hinter ihren Bücherbergen verkriechen und zurückkehren in eine Existenz, die nur aus Buchstaben und Gedanken besteht – und totem Material.
      Auch ich lasse die Angst in meinem Leben nicht dominieren, obwohl sie da ist. Auch ich lasse Angst nicht zu.
      Viele liebe Grüße nach Dresden, auch an Ihre Kinder und Enkel!!!
      Andreas

    • A. S. G.:

      Es ist offensichtlich, wer hier Aggressionen los wurde, und auch in welche Richtung, nämlich wie schon schon mal hier („Bertolt Brecht hat die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen“): gegen Bücher und Leute, die Bücher schreiben/lesen. Wer in derartiger Abgrenzung – von Intellektuellen, ist zu vermuten – das „am Boden befindliche Selbstwertgefühl“ aufwerten muss, auch das ist offensichtlich. Pieter Kamp ist mit über 70 Jahren sicher nicht mit pubertären Problemen „am Boden“ , weiss also nicht nur aus Büchern, dass jeder Mensch Ängste hat.
      Ich muss meine Entschuldigung bezüglich meiner Antwort auf Ihren Kommentar damals zurücknehmen. Ihr aktueller Kommentar hat den selben Tenor.

    • Fühlen hilft, Tony. Fühlen hilft. Dann erfährt man die Welt, die Menschen und das, was sie von sich geben, ganz anders und wird ganz andere Urteile und Interpretationen in sich formen können.

    • A.S.G.:

      Fühlen hilft. Einverstanden! Das (noch immer) vorherrschende Entweder-Oder-Paradigma zwingt zur Fühlen-Denken-Dichotomie, zur Trennung zwischen Gefühl und Intellekt. Das Paradigma gehört zu und dient den Sezierern, also – z. B. – denen, die den Menschen in Organe einteilen und im Zweifelsfall (d.h., wenn ihre Seziermethode nicht hilft) die Psyche mit einbeziehen, aber nicht den ganzen Menschen, bei dem, in allem, was er denkt oder tut, immer Fühlen und Intellekt untrennbar beteiligt sind.
      Das Sowohl-Als-Auch-Prinzip ist integrierend, komplementär; das Entweder-Oder-Prinzip ein trennendes Paradigma. Um bei der Medizin zu bleiben: Akupunktur dürfen nur Fachärzte ausüben; aber von wem lernen sie es? Von chinesischen Akupunkteuren. Es geht IMMER um Macht/Geld und Herrschen und Teilen, um Partikularinteressen. Wir teilen auch Zeit wie einen Kuchen in Abschnitte – trotz moderner Physik und Wissen über andere Kulturen und Sprachen, wo das nicht so ist/war.

      Zugegeben: Das Entweder-Oder-Paradigma ist sehr mächtig und auch in Sprache und Denken omnipresent, weshalb „Fehler“ – Interferenzen des Fühlens wie des Intellekts – verständlich sind. Beides zu akzeptieren und zu achten bedeutet uns selbst und unsere Mitmenschen zu achten, denn wir sind untrennbar beides.

      Fühlen HILFT schreiben Sie doch selbst! Kopf HILFT Herz HILFT Kopf.
      Nicht einfach, aber:
      „Wenn dir’s im Kopf und Herzen schwirrt, / was willst du Beßres haben! / Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, / der lasse sich begraben.“ (Goethe).

      NB: Sie wollen Angst nicht zulassen, aber Sie ermahnen „fühlen“?!

    • Menschen ohne Ängste habe ich noch nie gekannt.

      Und Bücher, es ist sehr merkwürdig das es Leute gibt die etwas gegen Bücher haben.
      Gibt es andere Quellen ?
      Sind auch nicht die absolute Wahrheiten bei Wiki basiert auf Bücher ?
      Eben der Bibel ist ein Buch, auch die Koran, Das Kapital, was niemand verstehen konnte, aber was grosse Einfluss hatte, vielleicht noch hat, und Mein Kampf, was sehr wenige lasen.

      So las ich als letztes ein Buch über die Japanische Kapitulation.
      Ich war der Meinung das die zwei Atombomben unsinn waren, Bohlen schreibt das Japan schon Januar 1945 ein Kapitulation Angebot bei Stalin machte.
      Ich musste meine Meinung ändern, ich bin jetzt der Meinung das die Bomben Lebens retteten, in die Situation die da war, ein Krieg die Japan aufgedrungen war, und ein USA die bedingungslose Kapitulation wollte.

      Es ist merkwürdig wie nur Deutsland bedingunglos kapitulierte, in Japan konnte der Kaiser bleiben, auch Italien kapitulierte nicht bedingungslos.

      Wie ich solche Fakten finden kann ohne Bücher, ich weiss es nicht.

    • Mario Toscano, ‚Designs in Diplomacy, Pages from European Diplomatic History in the Twentieth Century‘, 1970 Baltimore
      Sehr detaillierte Bescheibung wie die zweite Weltkrieg endete für Italien.

    • Hallo Pieter, sehen Sie, genau das meinte ich: Sie leben in einer Geistesverfassung, in der Sie nicht einmal in der Lage sind zu hören, was ich geschrieben habe. Sie glauben, ich würde mich gegen Bücher und das Lesen ausgesprochen haben? Da müßte ich ja schön bescheuert sein.
      Ich habe jemanden in Schutz nehmen wollen vor Ihrer liebenswerten Empfehlung (Ironie, das war Ironie) „Ach, gehen Sie doch mal zum Psychiater“, die hier, meines Wissens, zum ersten Mal geschrieben hat. Manchmal ist Fingerspitzengefühl nötig, um Menschen nicht gleich wieder zu vergraulen.

      T.: Sie kommunizieren mit mir durch einen Rechenschieber. Und Sie stellen sich Ihr Armutszeugnis selber aus, indem Sie glauben, Sie könnten, weil mein kommunikatives Verhalten nicht den Bedingungen entspricht, auf die Sie angewiesen sind, um sich wohl zu fühlen als Oberdorfschullehrer, etwas zurücknehmen, was ich nie von Ihnen angenommen habe?
      Und wenn Sie mich schon zitieren, (einen Satz, den Sie mir jetzt schon das zweite Mal vorhalten, obwohl ich ihn nicht an Sie gerichtet hatte), dann reißen Sie die Sätze nicht aus dem Zusammenhang und präsentieren Sie das ganze Bild.

      In diesem Thread hier geht es aber doch um ganz andere Dinge: Menschen werden bedroht. Was ist das für ein Affentheater?

  14. Liebe (r) …?

    Wir schreiben hier alle zum Thema:
    “Statement von Ken Jebsen zur Verleihung des Kölner Karlspreises”

    viele Meinungen, viele Worte

    Herr Jebsen aber zeigt sein Gesicht

    Wo ist Euer/unser Gesicht

    Ich sehe nur Namen, die zwar kreativ sind, aber die es nicht gibt

    Hier sollten wir beginnen, Herrn Jebsen zu unterstützen

    Zeigen, dass er nicht alleine ist

    Zeigt Eure Namen

    Claudia Volke aus Dresden

    • Meine Paranoia ist keine Garantie dafür, daß sie nicht doch hinter mir her sind. 🙂
      andi

    • Auch nicht das meine Kinder und Enkelkinder nicht belästigt werden.
      Rost van Tonningen, sein Vater wurde executiert wegen mitarbeiten mit der Deutsche Besätzer, seine Mutter, die seht alt wurde, verteidigte Hitler bis ihrem Tod, musste sein ganzen Leben lang erklären das er gegen die Ansichten seine Eltern war.
      Belgisches Fernsehen hatte vor einigen Tage eine Sendung über Kinder der zweiten Weltkrieg Kollaborateure.

    • Ich kann jeden verstehen, der es vorzieht, nicht seinen bürgerlichen Namen anzugeben, Glaube jedoch, daß KenFM noch stärker würde, wenn möglichst viele das täten. Je mehr, desto besser.
      Nicht jeder kann Polizeibesuch zu Hause bekommen oder was da sonst noch so alles droht.

    • Claudia
      ich weiss nicht in welche Welt sie leben.
      Wir haben in den Niederländen schwarze Bürger, die gegen Schwarze Peter sind, das erinnert sie an das Vorfahren Sklaven ware.
      Sie verstehen nicht das früher Schornsteine schwarz waren, durch Kohlen Feuer, Peter bringt die Geschenke durch die Schornstein.
      Den letzten Jahren versuchen sie das Fest der Kinder zu hindern, Polizei bewachung wenn Sinterklaas kommt kostet uns etwa 400.000 euro.
      Eine Dame rief auf die Demonstration der anti Peters zu verhindern, sie bekam Polizei Besuch, und die waren nicht freundlich.
      Aber es ist dieses Jahr gelungen, die Busse mit anti Peters wurden blockiert am Autobahn.
      Diejenige die die Busse blockierten werden nun verfolgt, aber Spenden für die Bussgelder sind schon über 30.000 Euro.

    • Claudia Volke

      Im Internet mit Klardaten aufzutreten, ist einfach nur fahrlässig und unbedarft. Auch Masse bietet keinerlei Schutz.

      Die deutschen sind sehr gründlich im Aufspüren eines jeden Einzelnen, auchwenn es gesamt Millionen sind.
      Das wurde bereits sehr eindrucksvol unter Beweis gestellt.
      *

      Спаси́бо sagt: 18. Dezember 2017 at 18:47
      Meine Paranoia ist keine Garantie dafür, daß sie nicht doch hinter mir her sind.

      Danke für DEN/meinen Lacher des Tages – der Spruch ist echt gut :—))

    • Liebe Claudia,

      wir sollten uns nicht darauf verlassen, daß die Dinge bleiben wie sie sind. Wenn sich die Gesamtsituation verschärfen sollte, wirst Du froh sein nicht jede deiner Äußerungen in x-beliebigen Suchmaschinen zu finden. Natürlich helfen mehrere Sim-Karten, zigfache Verschlüsselung oder ständige IP-Änderungen im Extremfall, besonders bei strafrelevanten Aussagen, nicht weiter. Böse Menschen könnten deine Meinung bestrafungswürdig betrachten und sich eine Claudia Volke in Dresden zum Ziel dafür nehmen. Ob es dann die Richtige trifft? Wer weiß?
      Ebenso könnten die Sprößlinge von Tagesthemenkonsumenten den nackten Finger auf Kinder oder Enkel zeigen. Wir gehen damit souverän um. Was ist mit den Kleinen? Betrachte das bitte nicht als Panikmache, aber die Zeiten werden sich ändern. Soviel ist gewiß.

      Lieber Bernard,

      würde ich immer sagen was ich so denke, wären einige Menschen arg irritiert. Ich mag nur schwer glauben, daß Sie das tun. Die Absicht und das Bemühen möchte ich aber nicht absprechen.

      Hallo Namensvetter,

      ich habe keine Angst vor Menschen in Uniform, die vor meiner Türe Informationen oder einen Cafe erbetteln möchten. Ich trage lediglich die Verantwortung für Mitarbeiter und Kunden. Aufgrund regionaler Bekanntheit vermeide ich diese Menschen in Argumentationspflicht gegenüber Anderen zu treiben. Thema Kontaktschuld !!
      Das ist mein Hauptgrund für ein wenig Anonymität.

      Geht mit Pieter´s teilweise holprigen Deutschkenntnissen nicht so sehr in´s Gericht, sein Deutsch verdient großen Respekt. Auch in der Schlagzahl, die er hier abliefert. Ich glaube nicht, daß er Claudia in psychiatrische Obhut verbringen möchte. Er hat, meine Meinung, lediglich versucht den Ernst seines Anliegen zu verdeutlichen. Korrigiert mich bitte, sollte ich mich irren. Außerdem ist er sehr belesen, wenn auch auf einen bestimmten Zeitabschnitt der Deutschen Geschichte fokussiert. Aber speziell dazu liefert er immer wieder viele Lesequellen aus sehr unterschiedlichen Perpektiven. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

      Königliche Ordnung,

      gerne geschehen 🙂 Leider ist das aber auch Realsatire.

      andi

    • Walter Mossmann: Lied für meine radikalen Freunde
      Dieses Lied ist für Ann-Marie,
      wir haben zusamm’n demonstriert, als die
      Polizei mit Gasgranaten schoß
      und wir waren doch waffenlos.
      Im Knastwagen saß ich ziemlich allein,
      aber sie schlich sich zu mir rein,
      dann kamen andere Arm in Arm,
      Mensch wurde mir da plötzlich warm!
      Zuviel Gefangene war’n zuviel
      für’s Räuber- und Gendarmenspiel,
      ein‘ Rädelführer hau’n die zu Brei –
      für Hundert war kein Kittchen frei!
      Dir Ann-Marie dank ich den ersten Schritt,
      nur wegen Dir kamen andere mit,
      was Du getan hast ist radikal
      – ach wär’s doch normal!

      Dieses Lied ist für Gustaf auch,
      er hat ein Holzbein und ein dicken Bauch,
      liebt Kaiserstuhlwein noch mehr als ich
      drum geht er nicht korrekt auf’m Strich.
      Er ist ein Rundfunkredakteur,
      ich sage Euch, der Job ist schwer,
      jedenfalls wenn’s um die Wahrheit geht,
      weil die dort im Giftschrank steht.
      Gustaf ließ uns an’s Mikrofon,
      wir war’n zu deutlich, das reichte schon,
      also war seine Karriere kaputt
      – was kriegte der Mann auf den Hut!
      Du Gustaf hast mal was riskiert,
      bloß dass der Rundfunk informiert,
      was Du getan hast ist radikal
      – ach wär’s doch normal!

      Dieses Lied ist für die Miriam,
      die sah damals Fotos aus Vietnam
      und wußte, in Hamburg, fern vom Schuß,
      was man gegen Krieg machen muß.
      Wir brachten Ihr nachts einen Deserteur,
      hinter dem war die NATO her,
      sie fragte ihn nicht mal, wie er heisst,
      hat ihn nach Schweden geschleust.
      Ich hoff‘, sie wurde niemals gefasst,
      für solche Taten gab’s nämlich Knast,
      die Kriegsverbrecher aus Washington
      war’n auch am Ruder in Bonn.
      Dir Miriam blüht kein Friedenspreis,
      den pflückt ein Gangster, der Bomben schmeisst:
      Was Du getan hast, ist radikal
      – ach wär’s doch normal!

      Dieses Lied ist für die Barbara,
      die war in Whyl von Anfang an da,
      muss doch drei Kinder versorgen und hat
      ein‘ Job im Büro in der Stadt.
      Als unser Auto samt Megaphon
      gesucht wurde wegen Agitation
      sagte sie nur: „Ein klarer Fall!
      Den Käfer versteck‘ ich im Stall.“
      In ihrer Herberge war Platz
      trotz aller Terroristenhatz.
      Unser Käfer saß friedlich im Heu
      und Esel und Ochs war’n dabei!
      Du Barbara hast nicht Worte gemacht,
      sondern geholfen und laut gelacht:
      was Du getan hast, ist radikal
      – ach wär’s doch normal!

      Dieses Lied ist für Alfred aus
      einem gelben Gewerkschaftshaus,
      wo mancher heut die Klappe hält,
      damit ihn kein Schießhund verbellt.
      Ich hab‘ ihm gesagt, das ist doch Stuss,
      der Unvereinbarkeitsbeschluß
      und die Atommafia ist kriminell
      – trotzdem lädt er mich ein offiziell!
      Er ist nicht käuflich, na Gott sei Dank,
      weder von Siemens noch der Deutschen Bank,
      irgendwann fliegt er aus seinem Büro,
      – das ist Berufsrisiko!
      Dir, Alfred, verzeih’n sie doch nie,
      Deine Lust an der Demokratie,
      was Du getan hast ist radikal
      – ach tu’s doch nochmal!

      Dieses Lied ist für George Brassens ,
      den Liedermacher aus der Provence,
      der liebt die Leut‘ und ’s Katzenvieh
      und bisschen die Anarchie.
      Er hat mich gelehrt, mich umzuseh’n
      statt aufzuseh’n zu lichten Höh’n;
      wo über uns Sitzen Gesässe aus Stein,
      Ärsche mit Heiligenschein.
      Aber so um uns rum vis-a-vie
      Alfred und Gustaf und Ann-Marie,
      Miriam oder Barbara,
      die brauchen wir und die sind da!
      Ich hab‘ Euch dieses Lied erzählt,
      weil sowas leicht auf den Abfall fällt,
      was da so klein scheint und normal
      – das ist radikal!

      ttps://sonichits.com/video/Walter_Mossmann/Lied_f%C3%BCr_meine_radikalen_Freunde

    • Hallo Namensvetter,
      ich hatte leider diese Ihre Mail noch nicht gelesen, als ich Pieter noch mal meine Meinung sagte, vor einer Stunde oder so. Dann wäre sie vermutlich sanfter ausgefallen.
      Ach so, Spassiba, Ihr Stil und ihre versöhnliche Art kommen mir sehr bekannt vor. Sie haben nicht zufällig früher ein Pseudonym verwendet, das mit A… anfing, mit e endete, und in der „Mitte“, neben so einigem anderen, ein Doppel-L hatte?

      Den lustigen Spruch kenne ich übrigens so: Nur weil ich paranoid bin, heißt das ja noch lange nicht, daß ich nicht vielleicht DOCH verfolgt werde.

    • Ich war schon einmal hier. „Arielle“ die Meerjungfrau war ich jedoch nie 🙂

      Offen gesagt war ich zu dieser Zeit auch nicht immer versöhnlich unterwegs, was nicht nur mit der massenhaften Einnahme von Schmerzmitteln zu tun hatte. Jetzt ist´s wieder gut und wir sollten Alle fest zusammenhalten.

      andi

  15. Könnte es sein, dass Sie als Journalist dermaßen unter der Art&Weise, leiden, wie Sie über Herrn Jebsen und KenFM berichten müssen, dass Sie – um sich von Ihrem Leidensdruck zu erlösen – sich nicht mehr anders zu helfen wissen als im Versuch, Herrn Jebsen zu Einem machen zu wollen, über den Sie dann endlich wohlwollend berichten könnten?

  16. Aufgrund der Parallelen zum Rubikon-Gespräch mit Herrn Jebsen, „Schluss mit lustig!,“ anbei von RTdeutsch:

    Hetze gegen Ruslan Kotsaba: Anti-Querfront in Berlin und Neonazis in Kiew ziehen an einem Strang
    17.12.2017 • 14:47 Uhr

    (…)
    Hetzkampagne gegen Kotsaba in Berlin

    Ruslan Kotsaba war von der DFG/VK Mitte Dezember 2017 zu deren Bundeskongress nach Berlin eingeladen worden, wo dieser eine Rede hielt.

    Der Abgeordnete der Partei „Die Linke“, Andrej Hunko, empfing Kotsaba zudem in seinem Büro. Zuvor war es fast zu einem Eklat gekommen, denn so genannte Anti-Querfront-Aktivisten aus Berlin hatten im Internet massiv Stimmung gegen eine Veranstaltung am 13. November im Kommunikationszentrum Wasserturm in Berlin-Kreuzberg gemacht. Dort sollten Kotsaba und der Autor dieser Zeilen auftreten. Sie hatten Druck auf die Leitung des Hauses ausgeübt, die Veranstaltung abzusetzen, was jedoch nicht nicht von Erfolg gekrönt war. Die „Anti-Querfrontler“ behaupteten, Kotsaba sei ein Antisemit und der Autor dieser Zeilen ein von Moskau „bezahlter Propagandist“. Die Veranstaltung, die schon an einem seidenen Faden hing, fand am Ende aber doch noch wie geplant in einer sachlichen Atmosphäre statt. Sowohl Kotsaba als auch der Autor dieser Zeilen hielten ihre Vorträge und diskutierten mit dem Publikum.
    https://deutsch.rt.com/europa/62338-ukrainischer-ultranationalist-angriff-journalisten-ruslan-kotsaba/

    Zum Schluß eine simple Frage; wer hat die Dienste, die Wirkmittel und Archive der Gruppe Gehlen, der Gestapo, der Stasi nach dem Niedergang des jeweiligen Ursprungstaates größtenteils übernommen? Neu verpackt und wieder an die Front geschickt?
    Gleiches gilt dann wohl auch für die jeweiligen Medien, die vielleicht auch einmal Opponent waren, aber dann usurpiert wurden.

    Von der CIA (auch gerne über andere Dienste) weiß man mittlerweile, daß sie in so ziemlich jeder maßgeblichen Redaktion vertreten ist. Formell, informell spielt hier keine Rolle. Bei all den Drehtüren ist es ohnehin etwas unübersichtlich.

  17. Das Rubikon-Interview mit Ken Jebsen „Schluss mit lustig“ reißt dem instrumentalisierten Rechts-und Links- Getue endgültig die Maske vom Gesicht. Und dieses Gesicht ist eine schreckliche Fratze!
    Gegruselt hat es mich auch, was Ken über die Reaktion in der Redaktion der „Jungen Welt“ erzählt. Dazu möchte ich hier noch etwas beitragen, was erstaunlicherweise wenig Menschen bekannt zu sein scheint, obwohl ein relativ umfangreiches Buch darüber geschrieben worden ist. Der langjährige Chefredakteur und Mitbegründer dieses Blattes, Arnold Schölzel, hat in der DDR 6 junge Intellektuelle Oppositionelle(Philosophiestudenten) über Jahre für die Stasi bespitzelt und damit in Lebensgefahr gebracht. Er hatte sich als Gesinnungsgenosse in ihre geheimen Treffen eingeschlichen – mit einer Aktentasche, in der ein Aufnahmegerät war.
    Der Titel des Buches: „Verraten: Sechs Freunde, ein Spitzel, mein Land und ein Traum“ von Inga Wolfram, die selbst damals zu dem geheimen oppositionellen Kreis gehörte und alles von Anfang bis Ende selbst erlebt hat.
    Harald Schölzel hat sich (auch in einem persönlichen Gespräch mit Frau Wolfram), danach in der BRD in keiner Weise für schuldig erklärt, geschweige denn, entschuldigt. Im Gegenteil redete er sich mit einer zynischen Aufrechnung heraus im Sinne von: Was ist schon das Leben von 6 Menschen wert im Vergleich eines ganzen Volkes? Sollte heißen, dass er fest an die Deutsche Demokratische Republik geglaubt hatte und zu ihr stand.

    • Wie viele Menschen glauben jetzt fest daran das der Islam Anschläge verursacht ?
      Wie viele sehen noch immer der USA als unsere Retter in zweiten Weltkrieg ?
      Wie viele sehen in Putin der Teufel ?
      Wie viele glauben noch immer das der EU Frieden bringt und sozial ist ?
      Wie viele sehen Zionismus als brutale Kolonialismus ?
      Usw., usw.

      Es ist nicht leicht sich los zu machen von was ein jeder sagt oder glaubt, und was zugleich die Medien bringen.
      Bis 1993, glaube ich, war ich hinter Israel, die Holocaust Überlebenden hatten Recht auf ein eigenes Land, Palestinenser waren nur Arabische Terroristen.
      Das hatten unsere Medien uns erzählt seit ich lesen konnte.
      Aber 1993 ermordete ein orthodoxer Jude Rabin, wegen die Oslo Verträge, die hätten Frieden bringen müssen.
      Dann dachte ich, wollen Juden Frieden ?

      Ich begann Bücher zu lesen, ob solche Bücher in der DDR zu finden war, wahrscheinlich nicht.
      Und ich entdeckte dass ich Jahrzehnte am besten sehr einseitig informiert worden war.

      September 11 war etwas gleiches, schon am Tag selber sagten USA Lufverkehr Führer das es unmöglich so sich abgespielt haben konnte wie Bush und seine Freunde sagten.
      Es dauerte etwa drei Jahre lesen über Sept 11, und diskutieren darüber, meistens mit USA Bürger, auch solche die unmittelbare Kenntnisse hatten, so wie ein Einwohner Pennsylvania, bevor ich mich realisierte das das Bush Märchen wirklich ein Märchen war.

      Dann kam die Frage, wie ist es möglich das unsere Retter im Zweiten Weltkrieg 3000 seiner eigene Bürger ermordet um ein Vorwand für Krieg zu bekommen.
      Und dann entdeckte ich das wirklich Sept 11 das ’neue Pearl Harbour‘ war, was PNAC von AEI wollte.

      Es ist nicht einfach selbständig sich ein Urteil zu formen.
      Wie Chomsky sagt ‚in jede Gesellschaft gibt es eine standard Wahrheit, wird die nicht berücksichtigt, dann ist keine Diskussion möglich, nur in ein kleiner Kreis die diese Standard Wahrheit entlarft haben‘.
      Wer las, und akzeptiert
      Noam Chomsky, Howard Zinn, William Blum, et.al., ‚Superpower Principles, U.S. Terrorism against Cuba‘, 2005, Monroe ?

  18. Interessante Debatte über Antisemitismus vs Israelkritik auf DLF.

    Antisemitismus in Deutschland – Wie groß ist die Gefahr?

    Gesprächsgäste:
    Abraham Melzer, Buchautor und Verleger
    Necla Kelek, Soziologin und Migrationsforscherin
    Roland Tichy, Publizist
    Sebastian Engelbrecht, Deutschlandfunk, ehemaliger Israel-Korrespondent

    Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

    Hörertel.: 00800 – 4464 4464
    kontrovers@deutschlandfunk.de

    Antisemitismus in Deutschland

    • Welche Gefahr für was oder wem ?
      Und was ist Antisemitismus ?
      Kritik an Mosleme, Islam, Türkei, Erdogan, Trump, Putin, alles kein Problem.
      Aber kritik an Juden, Judismus, Israel, Netanyahu, das ist Tabu.
      Ist mittlerweile keine Kritik die Gefahr ?
      Trump hat Jerusalem an Israel gegeben, eine heilige Stadt für Juden, christenen und Mosleme.
      Ein sehr gefährliches und sehr dummes Beschluss.
      USA Kommentatore schreiben das die Neocons, zum grössten Teil Juden, zurück sind, das heisst, Trump hat die Streit mit Deep State verloren.
      Innerhalb eines Jahres, so schreiben diese Kommentatore, USA Krieg gegen Iran, was Netanyahu will.
      Iran kan nicht vernichtet werden wie Iraq, es hat Atom- und Wasserstoffbomben unterirdische Räume, darin sind sicher Raketen, die Israel treffen werden.
      Ob nicht Iran schon lange Atomwaffen hat, es wird behauptet das 1990 90 verschwunden aus der Ukraine, und das Iran 2005 die Schlosser knackte.
      Es konnte lustig werden.

    • Eines der ersten Videos bei Rubikon: Ken Jebsen spricht mit RtDeutsch darüber, daß seine Familie bedroht werde und sogar zum Mord an seiner Tochter per Video aufgerufen wurde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Und er nennt Namen und kündigt gerichtliche Schritte an.
      Gut so.
      Das ist aber nicht nur hörenswert, das ist ein absoluter Skandal. Sind wir in Deutschland schon wieder so weit?
      Also wenn jetzt nicht eine Welle der Empörung durch unser Land geht, dann ….

    • Zitat aus dem Video mit Ken Jebsen: „Eine Duldung von hämischem Gelächter, wenn öffentlich zu Gewalt gegen Andersdenkende und deren Familien aufgerufen oder hemmungslos Hetze betrieben wird, ist keine Option.“

      Schaut Euch mal die Ausschnitte aus den Bundestagsdebatten auf Youtube an, wenn AfDler reden und wie die anderen Parteien reagieren. Dann wißt Ihr, wo das hämische Gelächter und seine Konsequenzen herkommen.

  19. So, jetzt mal ’ne Frage an alle, die Ken Jebsen für einen Querfrontler halten: wo wart Ihr und wo war Euer Zensursenator, als in der Berliner Zitadelle (vermutlich öffentlich subventioniert wie das Babylon) am 26.11.2017 der Gerhard Löwenthal Preis im Rahmen eines braunen Islamophobie-Festaktes verliehen wurde? Die Créme der AfD war auch da…

    https://philosophia-perennis.com/2017/11/26/gerhard-loewenthal-preis/

    Ach so: Ken Jebsen ist aus Eurer Sicht wahrscheinlich schlimmer. Verstehe.

  20. Die Wut ist angesichts der jahrelangenen Kampagnen gegen KenFm angebracht, nur sind die Deppen, gegen die sich die Wut richtet, diese Energie nicht wert. Das Stöckchen, das der Lederer geworfen hat, ist schon als Bumerang auf ihn und seine Clique zurückgeflogen.

  21. Sehr geehrter Herr Jebsen,

    einige Ihrer Formate sind lobenswert und gemessen an dem, was der überwiegend politisch gefällige ÖR abliefert, eine echte Bereicherung der Medienlandschaft; das ist der Grund für dieses Schreiben. Ich mag die meisten Ihrer Themen, die Wahl Ihrer Gesprächspartner und ich teile zu bestimmten Anteilen auch Ihre politische Gewichtung der behandelten Themen. Auch haben Sie meine Sympathie hinsichtlich der politisch bestimmten Vorgänge um Ihre Karriere beim RBB; man hat Ihnen Unrecht getan und Sie haben es schwer verwunden. Leider haben Sie nicht hinreichend reflektiert, in welche vorgegebene Rolle Sie in der Zeit danach geschlüpft sind.

    Ihre Arbeit ist deshalb wichtig, weil Sie auf kritische Themen aufmerksam machen und viele Menschen erreichen. Deswegen, Herr Jebsen, MÜSSEN Sie Ihren Auftritt ernster nehmen, d.i. seriöser gestalten, so eindeutig wie möglich: Daran arbeiten, wie Sie rüberkommen. Denn neben Ihrem aufrichtigen Engagement, an dem ich nicht zweifle (und das ersichtlich auch eine Reaktion auf Ihr Karriereende beim RBB ist), haben Sie auch ein großes Ego, das Ihnen gewohnheitsmäßig davongaloppiert – und das Ihr Fortkommen in Ihrer Arbeit (das ist vielleicht der am schwersten nachzuvollziehende Aspekt daran) behindert.

    Verstehen Sie bitte meine Absichten nicht falsch, wenn ich Ihnen sage, dass Ihre Replik zu den Vorgängen um die Preisverleihung leider irrational, kindisch und inkohärent, mit einem Wort: desaströs war. Sowohl mittelfristig für Ihre Arbeit als auch für Ihre Fernziele. Wenn es eine Rolle gibt, in die zu schlüpfen man Ihnen nahegelegt hat – und zwar ganz im Sinne und zum Vorteil Ihrer „Widersacher“ – dann haben Sie eine Punktlandung mit Bravour abgeliefert: Nachhaltiger konnten Sie die an Sie gerichteten Erwartungshaltungen des abgefrühstückten linken Verschwörungstheoretikers kaum erfüllen.

    Sie haben leidenschaftlich-aufgeregt, alinear, voller Zorn und Verletztheit gegen eine breite Front echter und vermeintlicher Widersacher gewettert, im üblichen, dauerüberdrehten Hochgeschwindigkeitsstakkato Ihres Reportagestils, mit klarer Kante, aber ohne klare Linie, ohne ersichtliches Ziel, ohne geistiges Zentrum und zutiefst unbeherrscht, Sie hüpfen von einem Thema zum nächsten Thema zum Nebenthema eines Randthemas, zetern dort etwas und bedienen sich nach Bedarf diverser Inhalte, wo Ihr wütender Verstand sie gerade hinverschlägt. Ihre Stimme überschlägt sich, Sie werden in kindlicher Weise trotzig-vorwurfsvoll, fordern Ihr Gegenüber (Herrn L.) in Abwesenheit heraus wie ein Schuljunge den Anderen auf dem Pausenhof, richten rhetorische Fragen und Drohungen an ihn, die zwangsläufig ziemlich albern ins Leere laufen müssen, und verorten in größter Eindeutigkeit Gut und Böse. Ich hoffe, Ihnen ist zwischenzeitlich klar geworden, wie sehr Sie sich geschadet haben. Leider können Sie den Beitrag nun nicht mehr offline nehmen, weil es sofort als Eingeständnis eines Fehlers aufgenommen werden würde.

    Am problematischsten für Ihr Bild in der Öffentlichkeit ist vielleicht Ihre inhaltliche Alinearität. Sie kommen vom Babylon auf die Grünen und die Linken und die zu kommenden Realo-Linken und den Krieg und die Friedensbewegung und auf „Arbeiten im System“ und zur Altersvorsorgung und die Geheimdienste und zu der Planet geht vor die Hunde und Demokratie und Pressefreiheit und die Obdachlosen und jetzt hab ich die Faxen dicke; Sie wechseln nach Belieben von Politischen zum Professionellen zum Persönlichen, springen vom Lokalen zum Regionalen zum Internationalen zum Globalen und von dort zurück zum Babylon und sich selbst. Ich nenne das einen emotional-assoziativen, ungelenkten Bewusstseinsstrom und stelle diesen einer klaren, bewusst gesteuerten, auf breiter Linie fundierten Argumentationslinie gegenüber. Der Eindruck, den Sie vermitteln, ist der eines Menschen, der sich einem übermächtigen, hochkomplexen Denkgebilde gegenüber sieht, einen tieferen Zusammenhang zwischen dessen Einzelelementen ahnt, in Ermangelung einer Übersicht von einem Element zum nächsten hüpft, dort kurz seine Nase hineinsteckt, sich bedient und sich dann dem nächsten zuwendet, der aber noch weit davon entfernt ist, die zahllosen Steinchen des Mosaiks stimmig zusammenzusetzen und, wie es aussieht: sich damit und einer dramatischen Pose der eigenen Rechtmäßigkeit scheinbar zufrieden gibt. Sie bedienen sich thematisch, wie Sie es gerade brauchen und wirken dabei fahrig, zusammenhanglos und wenig versammelt, immer mehr darauf aus, die für die eigene (längst feststehende) Konklusion nötigen Prämissen der eigenen Thesen zu bestätigen, als sich intensiv mit den vielen Einzelelementen zu beschäftigen. Fehlenden Zusammenhang versuchen Sie hier wie in Ihren Formaten ständig mit raschen Themensprüngen und Hochgeschwindigkeitssprechen zu kompensieren, weil Sie glauben, dass dies von einer Mehrheit der Zuschauer als Zeichen überbordender Intelligenz gewertet wird, haben aber stets nur Ihre eigene These vor der Nase, und genau daran kranken auch Ihre Formate, die so viel mehr! sein könnten: Sie sind ersichtlich wenig daran interessiert, zu vertiefen, was Ihre (zum Teil hochkarätigen) Gesprächspartner Ihnen im Einzelnen mitzuteilen haben, und viel mehr daran, das von diesen gelieferte Gesprächsmaterial zum Beleg Ihrer eigenen Thesen umzudeuten. Sie laden beispielsweise Michael Buback ein und lassen ihn von den Arbeitsbedingungen seines Vaters erzählen, bearbeiten mit lauter Suggestivfragen den sichtlich zögerlichen Gast, um das Narrativ zu gestalten, Vater Buback habe sich in seinem Amt unbeliebt gemacht – um dann zum Schluß zu gelangen, er habe den tiefen Staat aufgedeckt und womöglich deshalb sterben müssen. Wie kommen Sie auf diesen hanebüchenen, fahrlässigen Quatsch? Wenn Siegfried Buback irgendetwas mit dem „tiefen Staat“ zu tun hatte, dann war er Teil desselben. Ganz sicher hat er ihn nicht ‚aufgedeckt‘ und musste deshalb sein Leben lassen; er war ein treuer, weisungsgebundener und berechenbarer Systemdiener.

    Herr Jebsen, spätestens bei solchen Kapriolen muss jeder Mensch, der mit Sinn und Verstand auf ein Thema zugeht, feststellen, dass Sie seit einiger Zeit immer mehr im Wähnen begriffen sind, als dass Sie einen Vorgang wirklich zu verstehen versuchen. Und eben diese geistige Haltung – nicht! primär Ihre Themenwahl, nicht! primär Ihre vom offiziellen Narrativ abweichenden Thesen und nicht primär die von Ihnen geschmiedeten Zusammenhänge, die oft alles andere als abwegig sind – erlauben es der gesamten Medienlandschaft, Sie zu Recht als Verschwörungstheoretiker darzustellen. Denn Ihr verletzter Stolz und Ihr Wunsch, Recht behalten zu dürfen und in Ihrem Rechthaben anerkannt zu werden, IST Ihr erkenntnisleitendes Interesse. Er galoppiert Ihnen bei jedem Thema davon und arbeitet stets mehr daran, das, was Sie schon zu wissen glauben, nur noch weiter zu bestätigen. Im Falle des Buback-Interviews wurde das in einer Art und Weise deutlich, die nur noch zum Fremdschämen war. Nirgendwo wurde dieser Umstand bislang aber so prägnant und spürbar wie in Ihrer oben genannten Replik, in der Sie wütend und irrational poltern, drohen und – man könnte es fast für Absicht halten – daran arbeiten, dass man Ihnen für die Zukunft jegliche geistige Klarheit abspricht.

    Was Ihnen an Demut und Nüchternheit fehlt, gleichen Sie durch Leidenschaft und Heißblütigkeit aus (und vielleicht gefallen Sie sich ein wenig zu sehr in der Rolle des kreuzzugführenden enfant terrible wider den Systemjournalismus, das sich nicht unterkriegen lässt). Aber die Verquickung von verletztem Stolz und erkenntnisleitendem Interesse ist die gefährlichste Wahrnehmungsschranke, die jemand, der sich als Journalist begreift, überhaupt haben kann, und damit Sie mich nicht falsch verstehen: Eine assoziative Blase, Brille, einen solchen Filter, egal, wie man es nennt – hat jeder, auch und vor allem die Art von Journalist, die sich als tragende Stütze der bestehenden politischen Ordnung versteht. Aber der Grad der Involviertheit des eigenen Egos bestimmt nicht nur den Grad, in welchem anderslautende Informationen unbewusst ausgeblendet werden, er ist auch DAS kritische Merkmal, das den stabilitätserhaltenden Medien ermöglicht, einen Journalisten jederzeit zu diffamieren und an den Rand des Aufmerksamkeitsspots zu drängen: Nichts lässt sich so leicht und schnell loswerden wie jemand, der irrational und auf persönlicher Ebene wütet, schreit, poltert, anklagt – und unter sich unkritisch Massen versammelt, die durch seine thematische Beliebigkeit (eben nicht: Vielfalt) angezogen werden.

    Die Linie, die Sie gegenwärtig fahren, sollten Sie nicht vertiefen, sondern dringend modifizieren. Ich hoffe, Sie nehmen mir meine Direktheit nicht übel. Trotzdem bitte ich im Voraus um Verzeihung für meine womöglich anmaßenden Ratschläge und Feststellungen:

    Sie müssen professioneller werden – professioneller im Sinne der Tilgung jeglicher persönlichen Involviertheit in Ihre Arbeit. Das ist Ihre größte Herausforderung, denn Ihr verletzter Stolz und die Aufmerksamkeit, die Sie durch Ihre Arbeit im Internet erfahren, sind Ihre stärkste Motivation, auch wenn Sie sich selbst anders wahrnehmen. Aber diese haben Sie dahin geführt, wo Sie jetzt sind: In eine Ecke, aus der heraus Sie blind gegen alles treten, was Sie als Ihren Widersacher ausmachen.

    Sie müssen professioneller in Ihrer Themenwahl und, damit effektiv gleichbedeutend, Ihrer Ausrichtung auf eine bestimmte Zielgruppe werden; Sie müssen zu verstehen lernen, wie man bestimmte Gruppen von sich fernhält. Denn das lautselige Volk, das jetzt hinter Ihnen herzieht und Ihre Arbeit propagiert, wird auf viele Jahre dafür sorgen, dass Sie dort stehenbleiben, wo Sie sind. Sie müssen entscheiden, ob Sie sich mit dem Mythos des von der Systempresse unterdrückten Aufklärers und dem des Frieden-den-Weg-Ebners zufriedengeben wollen, der einen Haufen zuverlässig lobhudelnder, aber daueralarmistischer Endzeitspinner hinter sich hat, oder ob Sie darüber hinauswachsen wollen. Aber wenn Sie die Zustimmung durch diese Leute, die in den Kommentaren ständig von Psy-Ops der NATO, der Hexenverfolgung, Occams Razor und der Rettung der Welt plappern, unkritisch als Kompensation für die fehlende Anerkennung durch eine breite Mehrheit akzeptieren, ist Ihr Weg für die nächsten zehn Jahre beschlossen: Gleich wie bisher. Ken Jebsen, der Verschwörungstheoretiker, Friedensbewegungsspinner, „Neurechter“, Antisemit et cetera. Man wird dafür sorgen, dass keine breite Öffentlichkeit um Ihre Person entsteht, und Sie können nichts dagegen tun; etwas anderes zu glauben, ist ignorant. Es spielt keine Rolle, wer es Ihnen sagt, welchen Zugang Sie sich zu dieser Erkenntnis erarbeiten, aber Sie WOLLEN DIESE LEUTE NICHT HINTER SICH. Nichts und niemand wird Sie ernst nehmen, solange Sie mit dieser Filterblasenflöten-Entourage durchs Internet geistern, egal, wieviel ernstzunehmende Anhänger Sie womöglich ebenfalls im Gepäck haben, und da Sie dieses Volk nicht vertreiben können, müssen Sie Ihren Arbeitsstil ändern: Weg von Ihrem Rigorismus, weg von allzu klaren Feindbildern, weg von unzureichend begründeter Wertung, hin zu mehr Nüchternheit und deduktiver Demut, mehr Vorsicht und mehr Vorbehalten; das Stichwort lautet kritische Distanz. Das wird schwierig für Sie, weil Sie bislang durch Auslassung derselben eine langsam, aber stetig wachsende Anhängerschaft generiert haben und diesen Trend nicht beenden wollen. Aber genau das wird diese Leute mittelfristig vertreiben, denn sie suchen jemanden, der losstürmt, laut nach vorne prescht, der endlich mal „unbequeme Wahrheiten ausspricht“, jemand, den sie für „ehrlich“ und „direkt“ halten, weil er jeder beliebigen, noch so abwegigen Idee einen Platz in seinem Denken (und seiner öffentlichen Arbeit) einräumt. Aber das ist nicht Offenheit und hat auch nichts damit zu tun, „jemandem eine Stimme zu geben, der sonst ungehört bleibt“, sondern ist so etwas Gesinnungspopulismus: Jedem Depp gerecht werden zu wollen, indem man seine Grundannahmen aufgreift, lose durchnudelt und ihm im Mindesten nicht widerspricht. Mit Überzeugung hat das wenig zu tun, sondern mit Distanzlosigkeit.
    Wichtig ist deshalb auch so etwas wie eine thematische Grenzziehung: Nicht über alles zu berichten, was irgendwie teilweise oder randseitig mit den eigenen Hauptthemen zu tun hat. Die interessanteren Ihrer Gesprächspartner sind deshalb gesellschaftlich relevant (und interessant), weil sie sich inhaltlich spezialisiert haben. Sie, Herr Jebsen, versuchen, alles und jeden Bereich abzudecken, Krieg und Kriegstreiberei, Geheimdienste, 9/11, Ost/West-Konflikt und Mittlerer Osten, Zionismus, Friedensbewegung, nationale und internationale Politik, Linke und Rechte, Pressefreiheit und Demokratie, und überall wollen Sie Bedeutendes sagen. Glauben Sie, dass das möglich ist? Oder wollen Sie nur als Verteiler, als Stichwortanker fungieren, von dem aus man dann zu Persönlichkeiten wie Herrn Mausfeld gelangt, die ein Thema wirklich vertiefen und Aufschlussreiches zu sagen haben? Sicher ist nur, dass Sie auf diesem Weg früher oder später bedeutungslos werden. Einige Einfaltspinsel haben Ihre Arbeit bereits als Bildungsjournalismus bezeichnet; verfallen Sie nicht der Versuchung, ihnen zu glauben. Was Sie an Kontext oder Theorie beitragen, ist in etwas so komplex wie das Einmaleins der Apfelernte: Ist die Frucht vom Baum gefallen, wird Most draus. – Beginnen Sie Ihre Interviews mit einem geschichtlichen Exkurs oder einer theoretischen Einführung, bevor Sie (und die Kamera) auf den Gesprächspartner umschwenken. Seien Sie einzigartig, heben Sie sich von der Masse der öffentlich-rechtlichen Verblöder ab, trauen Sie sich, das zu tun, was in Deutschland seit den Siebzigern auf dem Rückmarsch ist und heute als Anmaßung: Der Versuch, die Zuschauer zu belehren, ihr Bewusstsein zu schulen – ihnen Wissen und Verständnis zu vermitteln, das sie noch nicht besitzen.

    Sie müssen rhetorisch professioneller werden. Sammeln Sie sich. Verwechseln Sie nicht mangelnde Vorbereitung mit Spontanität, Improvisation und Authentizität. Vor allem Letztere ist überbewertet wie keine andere Persönlichkeitseigenschaft unserer Zeit (auch Deppen, bw. gerade diese, sind authentisch). Durchdenken Sie Ihre Sätze vorab, legen Sie sich diese vor einem Interview/Podcast zurecht, üben Sie in Gedanken bestimmte rhetorische Muster.
    Sprechen Sie langsam und klar. Recherchieren Sie Begriffe für Dinge, für die Sie noch kein Wort haben, und ergehen Sie sich nicht in uneleganten Umschreibungen, die sich niemand für drei Sekunden merken möchte. Die deutsche Sprache funktioniert stark über Substantivierung, das behalten die Menschen im Kopf. Vermeiden Sie jedes eingeschobene „-ja?-,“ und jedes ‚Ähm‘ – es ist ein Beleg für gedankliche Unvorbereitetheit, für jemanden, der beim Denken kurz Luft holen muss, weil er, ähm, eigentlich noch gar nicht weiß, was, ähm, was er als nächstes sagen will – was Rückschlüsse auf ein beeinträchtigtes Kurzzeitgedächtnis zulässt, und das ist keine gute Voraussetzung für Auffassungsgabe. Vermeiden Sie suggestive Fragestellungen, fragen Sie stattdessen umso spezifischer zur Sache. Arbeiten Sie an Ihrer Syntax und daran, saubere Haupt- und Nebensätze zu bilden. Beginnen Sie nicht Nebensätze und werfen Sie dann Relativsätze ein, um anschließend den angefangenen Nebensatz zu vergessen um mit etwas Anderem, etwa einem neuen Hauptsatz, fortzufahren; Sie beweisen dadurch, dass Sie Ihren eigenen Gedankenstrom nicht unter Kontrolle haben. Wer ein Transskript dieser Satzstrukturen sieht, glaubt, er habe ein ADHS-Kind mit unzureichender Ritalinmedikation vor sich. Enthalten Sie sich jeder eindeutigen Wertung von Gut und Böse, auch wenn sich das gut anfühlt. Erlauben Sie dem Zuschauer/-Hörer, sich auf Grundlage von Fakten eine eigene Wertung zu bilden – das ist echt, das ist nicht nur übernommen, das ist die Ausgangslage für echte Überzeugung. Beurteilen Sie sich nicht selbst, unterlassen Sie selbstbegünstigende Aussagen überhaupt („ICH bin ein Mann des Friedens“). Unterlassen Sie vorsehbare, langwierige Aufzählungen (‚es hat in der Vergangenheit keine Rolle gespielt, es spielt in der Gegenwart keine Rolle und es wird keine Rolle in der Zukunft spielen‘). Stützen Sie Ihre Aussagen niemals darauf, dass Andere etwas auch so sehen wie Sie (‚ich glaub ich bin da nicht allein‘) – dass viele das Gleiche denken, ist für Wahrheit oder Unwahrheit eines Sachverhalts gegenstandslos. Ersetzen Sie nicht Begründungen durch persönliche Bewertungen („… das Allerletzte, das kotzt mich so an“, „sind die alle vollkommen bescheuert“) – was Sie ankotzt oder nicht, ist unerheblich. Sprechen Sie zur Sache und nicht über Ihre persönlichen Gefühle. Stellen Sie keine Fragen, die sie umgehend selbst beantworten.

    Falls Sie sich jetzt fragen, wieso und für wen Sie das alles tun sollen:
    Wenn Sie glauben, es sei egal, wie Sie auftreten, welches Bild in der Öffentlichkeit von Ihnen gezeichnet wird und wen Sie hinter sich sammeln, haben Sie nichts verstanden. Mehr noch: Sie beweisen dadurch, dass Sie Ihre eigene Arbeit nicht ernst nehmen.

    • Herr Jebsen lässt seine Interviewgäste zu Wort kommen. Geht es dabei um Herrn Jebsen? M.E. nein, denn KenFm ist das „Medium“ durch das ungehörte Stimmen zu Wort kommen…via tausend Interviews.

    • Sehr geehrte(r) Frau(Herr) af 38

      Auch wenn einige ihrer Anmerkungen nicht von der Hand zu weisen sind, sollten Sie dennoch daran arbeiten Diffamierung und Beleidigung sorgsamer und weniger auffällig in sogenannte Kritik zu verpacken.

      Sie laufen Gefahr spätestens bei Aussagen wie „einen Haufen zuverlässig lobhudelnder, aber daueralarmistischer Endzeitspinner hinter sich hat“ oder „Einige Einfaltspinsel haben Ihre Arbeit bereits als Bildungsjournalismus bezeichnet; verfallen Sie nicht der Versuchung, ihnen zu glauben. Was Sie an Kontext oder Theorie beitragen, ist in etwas so komplex wie das Einmaleins der Apfelernte“ (< arbeiten Sie an der Anzahl ihrer -s-), nicht weiter gelesen zu werden.

      Nochmal, Sie haben sicher einige kritikwürdige Punkte genannt. Arbeiten Sie nur noch etwas daran Absätze zum besseren Lesen und Verständnis zu setzen. Sparen Sie Belehrungen, Beleidigungen, wirre Satzbauten und Oberlehrerton aus. Vermeiden Sie ständige Wiederholungen, mühsam getarnt durch abweichende Worte und Satzstellungen, mit dem Ziel die gesamte Internetkapazität mit einem einzigen post zu fluten.

      Mit ausreichender Selbstreflexion schaffen Sie das.

      Mit besten Grüßen 🙂
      andi

    • @KenFmFan:
      Ich habe nicht bestritten, dass er seine Gäste zu Wort kommen lässt. In wenigen Formaten lassen die Gastgeber ihre Gäste so lang und breit ausreden, wie bei KenFM. Ich stelle fest, dass er gerne ihre Aussagen für seine Thesen vereinnahmt und seine Gäste dorthin führt, wo er Recht behält. Siehe das genannte Beispiel.

      @Спаси́бо:
      Auch wenn einige Ihrer Anmerkungen rechtens sind, sollten Sie dennoch daran arbeiten, Ihre wohlwollenden Gefühle für Herrn Jebsen nicht über Gebühr als fundierte Kritik eines Jebsen-kritischen Posts zu verpacken.

      Wenn Sie außer dem (sehr subjektiven) Gesichtspunkt der Beleidigung nur Nachlässigkeitsfehler und Formalitäten anführen können, um meine sachlichen Einlassungen zu unterminieren, laufen Sie Gefahr, sich allzu leicht als in seinen Loyalitätsgefühlen gegenüber Herrn Jebsen gekränkter Fanboy zu enttarnen. Der Verweis auf mangelnde Rechtschreibung und formale Schwächen ist übrigens generell ein intellektuelles Armutszeugnis, weil er am Wesentlichen – der Aussage – vorbeigeht und lediglich auf Herabwürdigung abzielt. Schlechter kann man ein Argument ad hominem nicht verpacken. Ausdrücke wie „wirre Satzbauten“ sollte man belegen, idealerweise mit etwas fundierterer Stilkritik als dem Gesichtspunkt „das ist mir aber zu lang, das kann ich mir nicht merken“.

      Das Schöne ist ja, dass ich nicht wie Herr Jebsen (oder Sie) auf eine Onlinereputation angewiesen bin (oder darauf, ob meine Aussagen gelesen werden). Deshalb und weil Belehrungen eigentlich so oder so immer unerfreulich sind, erlaube ich mir den Oberlehrerton, ellenlange Absätze und Satzbauten, die das kurzzeitgedächtnisgeschädigte Publikum, das nach 2-3 Satzteilen vergessen hat, worum es bis gerade eben noch ging, ganz schnell aussortieren. Dieses Publikum bildet mit den lobhudelnden, daueralarmistischen Endzeitspinnern übrigens eine nicht unerhebliche Schnittmenge.
      (Und Beleidigungen können, auf den Richtigen angewendet, sehr fruchtbar sein. Viel fruchtbarer als Lob. Herr Jebsen ist – unbesehen seiner ersten Reaktion – der Richtige dafür. Wenn auch die Mehrheit der Beleidigungen gar nicht auf ihn abzielt, sondern auf bestimmte Anteile seines Publikums.)

      Habe die Ehre!

      (P.S.: Mit weniger noch als Selbstreflexion, sondern einem schlichten Vergleich gelangt man zur Erkenntnis, dass man doof aussieht, wenn man notorische Kommafehler macht und gleichzeitig andere auf Nachlässigkeitsfehler hinweist.)

    • Wieviel Ken Jebsen versteht von wie diese Welt in einander steckt, wer wirklich Macht hat, ik kann das nicht beurteilen.
      Was sicher ist is das, wenn er publizierte wie ich die Welt politisch sehe, das er am nächsten Tag verhaftet wurde.

      Gestern Abend war in Niederländischen Fernsehen eine Sendung über wie die Britische Unterklasse die Politik seht, eine reiche Oberschicht, zwei oder drei Prozent, die gar nicht in Menschen interessiert ist, den Neoliberalismus, Jedermann Unternehmer, in einen Weltweiten Kamp von jeder gegen jedem.
      Er wurde nicht viel Anderes gesagt als was
      Howard Zinn, History of the USA Peoples, 1492 to the Present, schreibt.

      Aber nur noch zwanzig Jahre zurück war es in die Niederlände ganz anders, eine Regierung die sich interessierte für die Menschen, und speziëll die Schwachen in die Gesellschaft.
      Ich bin alt, und habe eine beschränkte Lebenserwartung, aber auch ich bin im Grunde wutend, wie die Europäischen Gesellschaften, nach meinem Ansicht, degeneriert sind, und wutend auf diejenigen die die Spielchen mitspielen, weil sie dumm sind, oder weil sie ihre Laufbahn das wichtigste finden, oder weil sie auch denken was ein USA Politiker sagte ‚I have no compassion with the poor‘, the ‚deplorables‘ worüber Hillary sprach, ‚die Armen interessieren uns nicht‘.

      Wenn man wutend ist, spricht man nicht in deutlichen Zusammenhänge, aber warum sollte man seine Wut nicht zeigen ?
      Sie nennen eine Anzahl Sachen worüber Ken Jebsen seine persönliche Meinung sagen könnte.
      Aber sie verstehen doch das nur sagen das Sept 11 keine Muslemische Anschlag war genügt um Ken Jebsen vollkommen unglaubwürdich machen ?

      Wir haben genau einen Abgeordnete die Versucht die Wahrheit von MH17 zu finden.
      Seine Partei, CDA, etwa eine CDU, plazierte ihn, Omtzigt, schon, in die Liste auf einen Platz wo er nicht mehr im Parlement zurück kommen wurde.
      Aber wir können direkt Personen wahlen, und er bekam genügend Stimmen für anderthalben Sitz.
      Aber, er war anwesend bei eine Versammlung über MH17, wo Zweifel geändert wurden an die BUK Theorie, und jetzt hat die Partei ihn verboten sich über MH17 zu äusseren.

      Diejenigen die der Ansicht sind das Konspirationen nicht bestehen sollten die Fernseh Sendungen über die 1942 Imhoff Katastrophe ansehen.
      1942 wurde das Dampfboot der KPM mit etwa 450 Deutschen, interniert in unser Indien, getroffen von eine Japanische Bombe, über 400 Deutsche ertrunken.
      Das Schiff sollte nach Bombay fahren, die Deutschen dort interniert, sie wurden als gefährlich gesehen.
      Etwa 1965 war eine Sendung fertig über diese Katastrophe, wobei kein Holländer ertrank, fertig.
      Die Sendung wurde verboten, der Journalist entlassen.

      In wie weit es möglich gewesen war die Deutschen zu retten, das Schiff hatte viel zu wenig Boote oder Flosse, bleibt eine Frage, und ob das psychologisch möglich war, Hitler hatte unser Land überrannt, und dan taten die Japaner dasselbe in Indien, nachdem sie die ganze Niederländische Flotte versenkt hatten, ich fürchte das das eine unbeantwortete Frage ist, und bleibt.

    • Guten Morgen af 38

      „ADHS-Kind mit unzureichender Ritalinmedikation, kindisch, ohne geistiges Zentrum etc..“ um nur einige, aus dem Zusammenhang genommene Worte zu bedienen, taugen nicht als subjektiv wahrgenommene Beleidigungen.

      „Aber genau das wird diese Leute mittelfristig vertreiben, denn sie suchen jemanden, der losstürmt, laut nach vorne prescht, der endlich mal „unbequeme Wahrheiten ausspricht“, jemand, den sie für „ehrlich“ und „direkt“ halten, weil er jeder beliebigen, noch so abwegigen Idee einen Platz in seinem Denken (und seiner öffentlichen Arbeit) einräumt.“

      Diese und weitere unstrukturierte Satzkonstruktionen haben lediglich die Aufgabe die Besucher dieser Seite pauschal zu diskreditieren. Es kann nicht um die Länge der Sätze gehen, nicht immer liegt die Würze in der Kürze. Übermäßige Satzbauten mit früh durchschaubarer Absicht verleiten aber recht schnell zum Abbruch des Verstehen wollen. Warum schreiben Sie ohne Absicht gelesen zu werden? Das hat nichts mit gewünschter Online-Reputation zu tun.
      Wenn Sie als Oberlehrer auftreten möchten und zur Professionalität mahnen, wäre es schön diesen Anspruch auch an sich selbst zu stellen. Ansonsten provozieren Sie kleinliche Kritik heraus.

      Beobachtungen in meinem Umfeld kommen zu ähnlichen Erkenntnissen. Zu viel persönliche Meinung und Einflußnahme auf die Gesprächspartner. Zu schnell, zu viele Themensprünge und Wutausbrüche verbunden mit eigentlich hervorragender Grundthematik. Da können viele Menschen nicht mit und verringert die Reichweite dieser Plattform, auch in Bezug auf andere Personenkreise, enorm. Das ist doch eines der Hauptanliegen ihres posts und wäre auch völlig beleidigungsfrei ausgekommen.

      Den Begriff des Endzeitspinners verwenden Sie wahrscheinlich für Diskutanten über Kornkreise, Chemtrails oder Veschwörungen des Judentums gegen die gesamte Welt. Die Liste der Themen ist beinahe beliebig erweiterbar. Ungeachtet der Tatsache, daß ich mich mit, für mich rational greifbaren Dingen beschäftige, gedenken Sie was dagegen zu tun? Gesinnungskontrolle, Intelligenztest oder auch Abfrage des Bildungsstandes vor Anmeldung im Portal? Können Sie jede noch so irritierend klingende Aussage widerlegen? Wie und von wem soll das, ohne einen Geschmack von Zensur, bewältigt werden?

      Da Sie sich sehr kritisch mit Dingen und Verhaltensweisen beschäftigen wäre es schön hier und an anderer Stelle wieder von ihnen zu lesen. Wenn ich es mir wünschen dürfte auch ohne Abwehrreaktionen hervorrufende Beleidigungen. Das hat so überhaupt nichts von Fanboy-Getue.

      Den Groll auf mein Korrekturprogramm und den kleinen, schwer bezwingbaren aber äußerst praktischen 4,5″-Bildschirm habe ich ziemlich gut im Griff und lebe mit falscher Kommasetzung und Worttrennung ebenso wie mit mangelnder Unfehlbarkeit. 🙂

      Danke für die Aufmerksamkeit

    • Es ehrt mich ungemein von solchen „Kapazitäten“ wie af38 beschimpft zu werden (DIESE LEUTE WOLLEN SIE NICHT HINTER SICH. Einfaltspinsel. Endzeitspinner…..). Würde mich freuen öfter von dieser Elite zu hören, die sich mit menschlichen Verhaltensweisen so außergewöhnlich gut auskennt. So, jetzt muß ich aber auch schon gehen um meine tägliche Dosis Beruhigungstabletten einzuwerfen. Ich hoffe Kenfm fällt nicht auf diese plumpen Spaltungsversuche herein.

    • Man kann ja ziemlich intelligent reden und trotzdem ein – ach was – sein. Oder? Was wollen Sie denn wirklich??

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Ihnen um die Arbeit von KenFM geht, denn dort wird ja Ihrer Meinung nach alles falsch gemacht. Ziemlich eigenartiger Beitrag: hätten Sie nicht mit dem zehnten Teil Ihrer Sätze sagen können, dass KenFM nicht Ihres ist? Dass Ihnen Herr Jebsen nicht liegt? Wozu die Beleidigungen?

    • Dieser Kommentar ist mal richtig lang, aber so gut geschrieben, dass ich ihn komplett gelesen habe.
      Offenbar hat der Schreiber ein wirkliches Talent, und zudem Kenntnisse im psychologischen Bereich.
      Es steckt einiges drin in dem Text. Man könnte einen Spaltungsversuch hinein interpretieren, und Beleidigungen, vielleicht aber hat sich auch jemand einfach nur die Mühe gemacht, seine (womöglich) professionelle Sicht darzulegen. Im Wesentlichen geht es in dem Text doch aber um die Methodenkompetenz sowie strategische Ausrichtung von Ken Jebsen.
      Das Ding ist, einen solchen Text könnte man über jeden Menschen schreiben, hat man genug Informationen, und nimmt sich genug Zeit. Selbst die strahlendsten Vorbilder könnte man auf diese bzw. ähnliche Weise beschreiben. Jeder Mensch hat Fehler und macht Fehler, persönlich und beruflich. Die einen verschmutzen die Umwelt, so dass jeder Vierte heute an den Folgen verreckt, und verpissen sich dann auf irgendeine Insel, der nächste schießt im Eifer des Gefechts im Interview mal ein wenig über die neutrale Position hinaus.
      Das würdigt weder dieses Portal mit seinen Inhalten, noch die Personen, die dahinter stehen, herab.
      Was wir zwingend nicht brauchen sind weitere Schritte Richtung Abgrund, wir brauchen kein System, welches wenigen nutzt und den Rest versklavt, keinen Krieg, keine Umweltverschmutzung, keine Einheitsparteien und keinen Lobbyismus, kein Gift im Essen, im Wasser etc., keine gekaufte Berichterstattung…; ich denke ich brauche die Liste nicht fortzusetzen, und ich bin mir absolut sicher, dass sich die Menschen, die sich hier zusammen gefunden haben, in all diesen Punkten einig sind, und erkannt haben, dass uns der bisherige Weg nicht heraus, sondern immer nur tiefer in die Misere führt, unabhängig davon, was man auf dem Kopf trägt.
      Das mag zu spät sein, oder nicht genug, aber es ist immerhin was! Was stören da schon ein paar unprofessionelle Emotionen des Menschen, der das alles ins Leben gerufen hat?

      Und was die Rechtschreibung angeht, ich habe nach der sinnlosen Reform aufgehört, weitere Zeit darauf zu vergeuden. Da könnte ich ja auch Knigge lesen:)

      LG

    • Könnte es sein, dass Sie als Journalist dermaßen unter der Art&Weise, leiden, wie Sie über Herrn Jebsen und KenFM berichten müssen, dass Sie – um sich von Ihrem Leidensdruck zu erlösen – sich nicht mehr anders zu helfen wissen als im Versuch, Herrn Jebsen zu Einem machen zu wollen, über den Sie dann endlich wohlwollend berichten könnten?

    • af 38 sagt: 17. Dezember 2017 at 19:17

      Hallo Herr Tapete – also Irwisch

      Geht es denn immer noch so schlecht? Das kann nicht allein mit physischen Gebrechen erklärt/entschuldigt werden.
      Denk mal darüber nach. Und komm mir jetzt nicht mit deinem HERSCHAFTlichen Sie. Wir waren vor 15 Jahren schon beim Du.

    • @Pieter Kamp:

      „Wenn man wutend ist, spricht man nicht in deutlichen Zusammenhänge, aber warum sollte man seine Wut nicht zeigen ?“

      Weil Wut, sichtbar emotional getätigte Rede überhaupt, im öffentlichen Diskurs als Abwesenheit gereifter Überzeugung gedeutet wird: Wer wütet, glaubt das, was er glaubt, weil er wütend ist, sprich, weil er ein Problem mit sich selbst hat (und er ist nicht wütend, weil er das glaubt, was er glaubt). Das ist – in Deutschland mehr als fast überall sonst – ein spätes Erbe des Gelehrtenglaubens. Deshalb ist es unklug. Man erleichtert seinem Widersacher, einen zu ignorieren bzw. die eigenen Überzeugungen zu pathologisieren.

      @Спаси́бо:
      „Diese und weitere unstrukturierte Satzkonstruktionen haben lediglich die Aufgabe die Besucher dieser Seite pauschal zu diskreditieren.“

      Sie sind nicht unstrukturiert, Sie gefallen Ihnen nicht. Das zu bewerkstelligen, ist aber nicht meine Aufgabe.
      Und wo Sie aus meinen Worten eine Pauschalierung herauslesen, bleibt Ihr Geheimnis. Meine Beschreibungen sind sehr spezifisch: Es ist eine ganz bestimmte Clique, die sich einfindet, und sie hinterlässt einen eindeutigen Eindruck. Möchten Sie die gemeinsamen Eigenschaften dieser Gruppe wissen?

      „Warum schreiben Sie ohne Absicht gelesen zu werden? Das hat nichts mit gewünschter Online-Reputation zu tun.
      Wenn Sie als Oberlehrer auftreten möchten und zur Professionalität mahnen, wäre es schön diesen Anspruch auch an sich selbst zu stellen“

      Schön vielleicht, womöglich sogar nett, aber nicht notwendig. Ich zwinge niemand, auf meine Ratschläge einzugehen. Bisweilen ist eine drastische Ausdrucksweise zweckmäßiger als freundliches Zureden (darin könnte man sogar die größere Anmaßung ausmachen). Und die Richtigkeit oder Falschheit meiner Ratschläge bleibt von meinem Gebaren vollkommen unberührt.

      „Ungeachtet der Tatsache, daß ich mich mit, für mich rational greifbaren Dingen beschäftige, gedenken Sie was dagegen zu tun? Gesinnungskontrolle, Intelligenztest oder auch Abfrage des Bildungsstandes vor Anmeldung im Portal? Können Sie jede noch so irritierend klingende Aussage widerlegen? Wie und von wem soll das, ohne einen Geschmack von Zensur, bewältigt werden?“

      Dazu habe ich mich ausführlich geäußert: Durch eine Änderung seiner (Herrn Jebsens) Methodik und seines darlegenden Stils. Niemand wird ausgesperrt, niemand zu etwas gezwungen, und schon gar nicht – das ist gerade das tagesaktuelle Modewort – zensiert. Herrn Jebsens Arbeit wird dadurch für eine gewisse Klientel unattraktiv, und sie zieht aus freien Stücke ihrer Wege und sucht sich woanders eine Spielwiese. Im Moment lungern hier Exzentriker wie Frau Volke herum, die unter Aufbringung maximalen thematischen Begzugs ihre persönliche Angstbewältigung unter einen Artikel ausscheidet, der sich um eine verhinderte Preisverleihung dreht. Vielleicht ist es wunderschön, dass Frau Volke das darf. Währenddessen erzählt Herr Kamp von irgendeinem Schiff, das 1942 untergegangen ist, der Teufel weiß warum, und ein Dritter weiß etwas über Psy-Ops der NATO, und alle zusammen retten nicht die Welt, sondern reiben ihre Kräfte in den Kommentarstrukturen auf… aber schön ist und bleibt, dass hier jeder sein Süppchen kochen darf. Heißa, dieses tolle Land!

      Und vielleicht verhindert dieses fröhlich extrovertierte Völkchen auch, dass Herr Jebsen ernstgenommen werden kann. Neben den Gründen, die er höchstpersönlich beiträgt. Darüber schrieb ich.

      „Beobachtungen in meinem Umfeld…“

      …sind für mich gänzlich belanglos.

      „Zu schnell, zu viele Themensprünge und Wutausbrüche“

      Finden Sie das originell oder schick, diese Einlassungen, die ich an Herrn Jebsen richtete, nun schlichterhand gegen mich zu wenden?

      „Das ist doch eines der Hauptanliegen ihres posts und wäre auch völlig beleidigungsfrei ausgekommen.“

      Mein Hauptanliegen ist nicht mein Post selbst, sondern Herrn Jebsens Arbeit und die Zielgruppen, die er damit anspricht.
      Ich könnte Ihnen jetzt noch was über Ihr 4,5″-Display und Kommas erzählen, aber auf die Rechtschreibungsebene habe ich keine Lust.

      @passant:
      Interessant ist doch dies: Wir kennen uns gar nicht, haben uns nie gesehen, nie ein Wort miteinander gewechselst. Trotzdem haben Sie sich von den Endzeitspinnern angesprochen gefühlt und wollen sich „beschimpft“ wissen. Frage: Wer hat diesen Bezug zwischen Ihnen und dem Begriff Endzeitspinner hergestellt, Sie oder ich?…

      @Hansgeorg Ulrich:
      Ich bin kein Journalist und auch anderweitig nicht publizistisch tätig.

      @Koenig Ordnung:
      Hallo Herr Trompete, also Irrlicht

    • @ af 38,

      tut mir leid, sehe ich nicht so … sondern mehr so:

      Berlin, 14.12.2017: NRhZ verleiht den Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik
      Warum ich mich freue
      Von Elias Davidsson

      Es gibt drei Gründe, warum ich die Auszeichnung von Ken Jebsen innig begrüße: 1. Ich wurde bereits dutzende Male in meinem Leben von Journalisten interviewt. Einige davon waren wirklich gute Journalisten. Aber Ken Jebsen gehört einer ganz anderen Klasse an, die seinesgleichen sucht. Ken Jebsen bereitet sich auf seine Interviews so gründlich vor, dass man einfach erstaunt sein muss. Daraus ergeben sich hochkarätige Interviews, die man als Zeitdokumente bezeichnen kann. Für mich jedenfalls gilt Ken Jebsen als einer der besten Journalisten in diesem Lande.

      2. Ken Jebsen hat es geschafft, was kein anderer deutscher Journalist fertig gebracht hat: Bis zu zwei-stündige eins-zu-eins-Interviews ohne Aktion, Musik oder Werbung über komplizierte Sachverhalte zu führen, die sogar junge Menschen ansprechen. Die öffentlich-rechtlichen Sender mit ihrem riesigen Budget können von einer solchen journalistischen Leistung nur träumen. Mit dieser Leistung hat Ken nachgewiesen, dass Journalismus eine Zukunft hat, falls Journalisten nach ihrem Gewissen und nicht nach dem Geldbeutel eines Herausgebers arbeiten können. Die Demokratie braucht gute, aufrichtige, und mutige Journalisten wie Ken Jensen, die auch junge Menschen ansprechen können.

      3. Ken Jebsen ist nicht nur ein hervorragender Journalist, sondern setzt sich auch für Frieden, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und den Rechtsstaat ein. Er wirbt für gute Beziehungen Deutschlands zu Russland, solidarisiert sich durch seine Aufklärungsarbeit zum 11. September 2001 mit amerikanischen Patrioten, solidarisiert sich mit jüdischen Opponenten, die sich der zionistischen Unterdrückungspolitik widersetzen, und scheut sich nicht, sich mit dem „tiefen Staat“ in Deutschland anzulegen.
      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24302

      Ein weiteres Neutrum benötigt dieses Land kaum und darüber, die Menschen die sich durch einen weichgespülten Herrn Jebsen angesprochen fühlen würden; ich zweifle daran ob Diese von Nutzen wären.

      Was mir am Wesentlichsten ist, er ist authentisch.

  22. Großartige Ansage! Ich würde mich als links einstufen und meine es gibt nur eine Position für eine(n) Linke(n):
    Es gibt keine Begründung einen Krieg zu führen! Die Menschen verteidigen sich, ihre Familie und ihr Hab und Gut ganz von selbst! Diese Form der Verteidigung kann dann meinetwegen organisiert werden. Es gibt keinen Grund, andere Meinungen zu diffamieren und auszugrenzen, mit dem Argument diiiiieeee seien ja undemokratisch. (Der Staat bin ich?!)
    Meine Führerrede hat Charls Chaplin im „großen Diktator“ gesprochen. Sie passt nahtlos zu Kens Ausführungen.
    Als links-orientierter möchte ich mich für alle anderen Linken, deren Herz an der richtigen (nicht an der Rechten) Stelle sitzt,
    als Einzelner bei KenFM entschuldigen. Es ist mir ein Bedürfnis, auch wenn es wurscht ist, wie ich die Sache sehe.
    Liebe Grüße Schlappi.

    • Es gibt Historiker die Kriege sehen als unvermeidlich, wenn Machtverhältnisse zwischen Länder sich ändern.
      In guten alten Zeiten, 19es Jahrhundert, waren Kriege in Europa zivilisiert.
      Wenn deutlich war welche Seite gewinnen wurde, wurde der Krieg abgebrochen, und wurden Verhandlungen geführt.
      Die Zivilbevolkerung hatte wenig mit Krieg zu tun.

      Aber schon durch die Französische Angriff 1870 änderte sich das, nachdem das Franzosische Heer geschlagen war schöpften die Franzosen neue Heere, worüber die Deutschen sehr verstimmt waren, keine ehrliche Kriegsführung.

      In Kriege ausserhalb Europa galten andere Prinzipiën, speziëll die Briten waren sehr gut in Blutbäder, auch die Franzosen.

      Im 20ten Jahrhundert, schon mit den ersten Weltkrieg, waren Kriege nicht mehr ausschliesslich zwischen Heere.
      Wir in den Niederländen empfingen, vorübergehend, anderthalb Millionen Belgische Flüchlinge.
      Ludendorff spricht dabei von Heckenschützen, die Belgiër von Deutsche Greueltaten.
      Wer dabei überwiegend Recht hat, ich weiss es nicht.

      Die zweite Weltkrieg schonte Bürger nicht, im Gegensatz zu was allgemein gedacht wird begonnen die Briten mit Bombardieren von grosse Innenstädte, in der Hoffnung das das die Kapitulation bringen würde.
      Es war nicht warum die Bomberflotte gebaut worden war, die grosse Bomber, die Deutschland nicht hatte, Göring verschrottete ein Prototyp, waren gemeint um deutsche Industrieën zu vernichten.
      Aber in Tageslicht wurden soviele Bomber abgeschossen das die Briten schnell damit aufhörten.
      Dann versuchten sie es bei Nacht, Tageslicht Photo’s aber machten deutlichdas etwa drei Prozent der Bombe in der Nähe der Ziele gefallen waren.

      Dann ratete Lindemann, Churchill’s Wissenschaftlicher Berater, das bombardieren von Bürgerbevölkerung.
      Die offiziëlle Britische Untersuchung nach dem Krieg hatte als ergebnis das den Schaden für die Briten eben hoch war als für die Deutsche, eine wichtige Faktor dabei war das die Briten eine ganze Generation kluge Männer verloren.
      Zuckermann, wissenschaftlicher Berater der RAF, war der Meinung das der Schaden für die Briten viel höher war als für die Deutschen
      Solly Zuckermann, ‘From Apes to Warlords, an autobiography, 1904- 46’, London 1988

      Mit der Atombombe wurde alles anders.
      Nur noch Kriege gegen, oder zwischen Länder ohne Bombe.

      Jetzt haben wir soft power Kriege, wirtschaftliche, Sanktionen.
      So wie gegen Russland und Iran.
      Buchbinder Schulz liebt diese Kriege, das auch diese Kriege an beide Seiten Schaden bringen, das macht dieser Sozialist nichts.
      Schulz redet immer über die Macht der EU Wirtschaft.

      Aber im Fall Russland gelingt es nicht gut, auch nicht mit Iran.
      Und so schloss die EU mit Ukraine ein Assoziations Vertrag mit einen militärischen Paragraph.
      Und so versucht das unabhängisches Niederländisches Team was MH17 untersucht Russland die Schuld zu geben.
      Man muss irgenwo das Klima für heisse Krieg schöpfen.
      Wir wissen schon welche Russische General schuldig ist, aber der Russische Ambassadeur bei uns has schon gesagt das in diese politisierte Untersuchung keine Russe ausgeliefert werde.

      Unsere Rutte tut nun alsob er wütend ist, aber ich fürchte das er froh ist, jemand verurteilen die nicht anwesend ist, leichtes Spiel.

      So werden die Spielchen gespielt, ist meine Meinung.

      J

  23. Ich hätte mir anstatt einer Karlspreis-Verleihung ohne Ken Jebsen eine Podiumsdiskussion mit Herrn Lederer und Herrn Jebsen und Herrn Grossman und den Initiatoren des Kölner Karlpreises zum Thema „Demokratie und Pressefreiheit“ im Babylon gewünscht. – Vielleicht beim nächsten Mal!

    • Sorry, was für ein Unsinn. Das würde bedeuten, das Lederer nicht weiß was er tut. Es geht doch nicht um Wahrheitsfindung. Es geht darum einen Menschen fertig zu machen, zu diffamieren, mundtod zu machen.
      Lederer weiß sehr genau das Jebsen weder Antisemit noch Nazi ist.

  24. Was ist Mensch, was ist die Masse?
    Vor Jahrhunderten konnte man die Dynamik des Menschseins gut betrachten.
    Ich erwähne hier nur die Hexenverfolgung…
    Kontaktschuld…
    jeder der der Allgemeinheit suspekt war, oder eben nur unbeliebt…
    wurde ganz einfach „besagt“ und schon kam der Klerus…
    Verhaftung…
    Haare ab…
    Folter…
    bis ein Geständnis abgepresst war…
    danach Verbrennung…
    das umstehende Publikum spuckte auf den Boden…
    oder gleich ins Gesicht der „Hexe“, des „vom Teufel besessenen“…
    Denutziation…
    Angst…
    Angst selbst in dieses unberechenbare „Räderwerk“ aus Gewalt, Bigotterie, Unterdrückung und grausamer Vernichtung zu geraten…
    Die gleichen primitiven Mechanismen waren Jahrhunderte später in totalitären Systemen zu beobachten…
    Verrat, Angst, Unterdrückung, Gewalt, Bigotterie, Korruption, Lüge…
    Immer lebte die Macht, die Gewalt von der Legitimation der Masse…
    Solange es mich nicht selbst erwischt ducke ich mich,
    spiele ich mit…
    Ich erhebe meine Stimme NICHT…
    denn,
    – ich stehe allein da…
    die anderen wenden sich ab…
    spucken auf den Boden oder mir mitten ins Gesicht…
    und heute?
    Wiederholung auf Wiederholung…
    Denutziation, Kontaktschuld, Demontage einer Person…
    die anderen sehen weg…
    solang es mich nicht selbst erwischt…
    die Masse nährt die Macht…
    mit wegducken, wegsehen, blos nicht aufmucken…
    oder gleich mit aktiver Unterstützung…
    sich auf die Seite der Unterdrücker schlagen…
    (Lederer, Medien, Öffentlich Rechtliche, Politik…)
    Im kleinsten Kreise durfte ich diese Erfahrung schon als Jugendlicher machen…
    der Kiosk meiner Ausbildungsstätte erhöhte die Preise auf unverschämte Weise…
    wir beriefen einen Boykott ein…
    2 Tage hätten genügt…
    es hat nicht funktioniert…
    der Kiosk fand genug „Boykottbrecher“ die trotzdem einkauften…
    so gewann er…
    schon damals war ich sehr desilliusonisiert…
    trotzdem…
    es bleibt nichts,
    als der Kampf…
    die Vergangenheit zeigt auch…
    das diese Schlachten zu Gunsten der Menschen zu gewinnen waren…
    Momentan schlägt die Politik mit der Machete…
    sämtliche im Kampf gegen das Kapital errungenen Siege Stück für Stück ab…
    die Masse duckt…
    Renten, Arbeitslosengeld, Löhne, Arbeitszeiten, Kriege, Rüstung, Gewalt, Mord, Staatsterrorismus….
    usw… usf…
    der Grund auf dem wir stehen wird immer kleiner und zerbrechlicher…
    die Herren des Geldes indes…
    fett und bräsig…
    was uns bleibt ist der Kampf…
    auf die Strasse!

    • Die ersten drei Worte bringen das Dilemma auf den Punkt: „Was ist Mensch?“

      Der Mensch IST nicht; er HAT. Der Unterschied zwischen SEIN und HABEN ist wie der zwischen SEIN UND SCHEIN. Anstelle von SEIN: SCHEIN und HABEN (Religion, Ideologie, Meinung, Werte, Geld), das was Mensch HAT. HABEN zu verlieren, wo SEIN nicht ist, das macht HABEN essentiell und existentiell, macht Existenzkampf. Existenzkampf schafft Macht und Macht HABEN. Der Mensch lebt im HABEN. Er lebt nicht im SEIN. Der Mensch IST nicht.
      Wie die Dinge stehen, verringern sich die Chancen rapide, dass er je Mensch wird.

      Die letzten drei Worte: „Auf die Straße!“
      Rudi Dutschke inspirierte zum „Marsch durch die Institutionen“. Das Problem: Diejenigen, die damit gemeint sind, die HABEN diese Institutionen nicht. So ist das auch bei „auf die Strasse“. Auf der Strasse geduldet wird von denen, die die Straße HABEN, nur der Obdachlose, der nichts HAT, und auch der nur willkürlich. Diese willkürliche Duldung umfasst alle Institutionen, auch die Medien, vom Buch bis zum Internet. Die Netzneutralität wurde gerade in den USA aufgehoben.

      Was „Mensch“ bleibt ist, Mensch zu werden. Oder mit Karl Kraus zu sagen: „Wozu das Aufsehen? Der Planet ist so geringfügig, daß ihn ein Haß umarmen kann.“

    • **“Wie die Dinge stehen, verringern sich die Chancen rapide, dass er je Mensch wird.“**

      Das sehe ich diametral und eben das Gegenteil als (näherrückenden) Fakt. Die Umstände die die Menschheit Mensch wird werden lassen, rücken jeden Tag einen Tag näher.

  25. Die Nato hat PSYOPS: Psychologische Operationen , die u.a. diese Aufträge erfüllt: „Zuerst braucht es bessere Verbindungen mit dem privaten Sektor und ein Engagement von Spezialisten im Berichten von Verhaltensforschungen…[sie sind dem Original-Text zufolge ‚must-haves‘, B.T.]. Das sollte die Form einer Analyse der Hauptzielgruppe, Spionage-Unterstützung [‚intelligence support‘] Prüfung der kritischen Funktionen von PSYOPS…“ [Quelle: https://www.stratcomcoe.org/we-have-met-enemy-and-he-us-analysis-nato-strategic-communications-international-security-assistance S.31] Sicher gehört die Denunziation von Aktiven dazu. Henryk M. Broders Angriff ließ sich offensichtlich aufgreifen. Wir können sicher davon ausgehen, dass die Militärs die Ab- und Ausgrenzungs-Aktivitäten begeistert wahrnehmen und vermutlich auch zu verstärken versuchen .
    Die Nato-Quelle, die ich übersetzte und zitierte, heißt zu Deutsch: Wir haben den Feind getroffen und er ist in uns. Weitere Quelle: >>NATO found in its last military effort against Serbia that the battle to shape the international and regional perception of the conflict was more important than the casualties sustained or the land controlled. Certainly this trend will only be accentuated in the future. Consequently, the „battle for the mind“ must be a central feature of future NATO actions<<
    http://www.psywarrior.com/natostrategicpsyops.html
    LASSEN WIR UNS NICHT AUSEINANDER-DIVIDIEREN! ES GEHT UM DAS ÜBERLEBEN DER ZIVILISATON ZUMINDEST IN UNSERER ERDREGION, wenn man sich die anwachsenden Spannungen und weiteren Gefahr en auf internationaler Ebene vergegenwärtigt.

    • Welche Rolle diese Psycho-Spielchen (Verschwörungstheorie, Aluhüte, Antisemitismusvorwürfe, ….) in Auseinandersetzungen mit widerspenstigen Geistern spielen, läßt sich an oben genanntem Beispiel gut erkennen.
      „Battle for mind“ findet nicht mit Panzern statt, sondern mit Kommunikationszentren, die unauffällig im Windschatten von rollendem Militärgerät (hier: im Baltikum) installiert werden. Es zeigt aber auch deutlich, welche Bedeutung unabhängigem Journalismus und damit auch dem Format Kenfm zukommt.

  26. Wehret den Anfängen! , sag ich da nur.

    Unter den Nazis hat man den Juden angehängt, sie seien „klein, hätten eine lange krumme Nase, eine Brille und seien geizig“.

    Heute hängt man Ken Jebsen (und auch anderen) an, sie seien „Antisemiten, rechts…“.

    Wo endet das?

    • Wobei man doch ganz genau sagen kann, dass Jebsen kein Antisemit, kein Rechter ist, ich verfolge seine Beiträger schon seit Jahren. Meiner Meinung nach sehe ich da Verschwörungsrealismus. Unliebsame Leute brandmarken, das ist es, was die Faschisten damals schon gemacht haben und was sie noch heute tun.

  27. Auch wenn ich mich unbeliebt mache:
    Mal ganz nüchtern betrachtet. Was ist eigentlich los?
    Da versucht der Lederer die Betreiber des Kinos Babylon zu erpressen und der Mietvertrag wird vom Vermieter zur Veranstaltung der NRZ zur „Karlspreis-verleihung“ wird annulliert.
    Dann kommen Statements vom den MSM, Lederer (twitter) und Kenfm –> (mehrere Beiträge + facebook)
    Die NRZ klagt gegen die Kündigung und ist erfolgreich.
    Ken ruft zusammen mit der NRZ zur Demo gegen die Einschränkung der Presse- u. Meinungsfreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz auf.
    Auf der Demo wird dann ein Statement von Ken vor der offiziellen Preisverleihung im Kino Babylon, abgespielt.
    Ist Ken auf der Veranstaltung?
    Auch an der Preisverleihung nimmt Ken nicht teil? Den Preis nimmt er nicht an? –> Interview auf RT.
    Nimm den Preis ein Anderer für KenFm (das Team) in Empfang?
    Wenn Ken den Preis nicht will und er die Preisverleihung als Personenkult sieht, warum dann das ganze Theater.
    Da hat der Lederer uns schön ein paar Tage beschäftigt – und was haben wir uns wieder schön aufgeregt.
    Nur um zu zeigen dass auch in der „Linken“ (wie in jeder anderen Partei) ein paar „U-Boote“ sitzen und deshalb diese Partei nicht mehr wählbar ist? Na zumindest das hat es schon mal gebracht – ein wirklicher Fortschritt, der das Land vorangebracht hat.

    • Ken greift keinesfalls Die Linke an. Es ist auch nicht die Rede von Unwählbarkeit. Er unterscheidet doch selbst in seinen Ausführungen. Die Linke als Partei wird nicht angegriffen.

    • Hallo Schlappi,
      ich meine auch nicht Ken damit, sondern Schreiber, die die Linke nun endgültig abschreiben.
      Das war wahrscheinlich auch das Ziel vom Spaltpilz Lederer – damit sein Flügel die Meinungshoheit in der Partei gewinnt.
      Das schlimmste was den Linken passieren kann, sind Austritte, der wirklichen Demokraten, für die der Frieden das Wichtigste ist.
      Dann würde es bei den Linken so laufen wie bei der SPD, nach ihrem Agenda 2010-Desaster, den Steuergeschenken an die Reichen und dem Rentenbeschiss.
      Meiner Meinung könnten sie sich dann auflösen – Sie würden nicht mehr gebraucht werden.

    • „Es ist auch nicht die Rede von Unwählbarkeit.“

      Dir ist halt vieles nicht bekannt, was Ken Jebsen so von sich gibt. Er hat schon oft gesagt das KEINE PARTEI WÄHLBAR ist und er auch nicht (mehr) zur Wahl geht.

      Damit hat er vollkommen Recht, auch wenn die Einsicht erst spät kommt. Mir war das bereits im Alter von 16 Jahren klar und habe mich daher niemals schuldig gemacht, irgend eine dieser Verbrecherorganisationen mit meiner Stimme unterstützt zu haben.

  28. Ich poste hier mal einen Auszug eines Newsletters, den ich kürzlich erhielt (ich hoffe, es wird veröffentlicht):


    http://www.macht-frieden.de/protest-dezember-2017-berlin

    Bundestag verlängert Syrienmandat um
    weitere drei Monate
    … Mit 436 Ja-Stimmen gegenüber 226 Nein-Stimmen bei 10 Enthaltungen und 37 nicht abgegebenen Stimmen stimmten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dem Antrag der geschäftsführenden Bundesregierung auf Verlängerung des Mandats „Counter Daesh“ für den Einsatz der Bundeswehr in Syrien mehrheitlich zu.

    !!!Die Fraktion der Linken stimmte wieder geschlossen gegen das Mandat, die Fraktion der Grünen bis auf einen Abgeordneten ebenfalls.!!!

    Wir werden uns nun Zeit nehmen, das Gesamtergebnis und das Abstimmungsverhalten der einzelnen Abgeordneten genauer zu analysieren. Schon in der kommenden Woche wollen wir dazu ein ausführliches Statement veröffentlichen.

  29. Lieber Ken Jebsen,

    vielen Dank für Dein unglaubliches Engagement als Ikone (zumindest für mich) der Friedensbewegung. Dank auch ans Team, aber ganz ehrlich: Das Ding geht nur mit Ken Jebsen.

    Ich möchte Deinen Appell aufgreifen. Jeder sollte sich für den FRIEDEN engagieren ohne eine politische Gesinnungsprüfung absolvieren zu müssen. FRIEDEN ist die MISSION und Punkt.

    Als ich KenFM gefunden hatte, war ich froh zu sehen, dass es doch einige gibt, die sich mit großem Durchblick und vor allem Mut für uns alle ins Zeug legen. Sowohl auf der Kundgebung zum Ostermarsch 2016 als auch in Ramstein hörte man immer wieder von den Bühnen, man wolle hier niemenden von der AFD haben. Keine Ahnung, ob damit Parteimitglieder oder Wähler gemeint sein sollten. Auf jeden Fall scheint für die Schreihälse klar zu sein, die sind auf jeden Fall für Krieg (wurde konkret so gesagt). Auf Transparenten von Demonstranten konnte man dann lesen, dass alle anderen etablierten Parteien auch für den Krieg seien- außer „Die Linke“.
    Bei Friedenskundgebungen scheint man sich also alle Mühe zu geben möglichst viele Teilnehmer zu verscheuchen, es sei denn sie bekennen sich zur Linken. Also Frieden = Die Linke, Alle anderen (allen voran AfD) = Krieg.
    Differenzierungen = 0. Nur DUMM.
    Das ist bitter, zumal auf der Ostermarschkundgebung vielleicht poplige 200 Leute waren, wohl überwiegend links. Mich hat ziemlich geschockt, dass sich so wenige Menschen für Frieden einsetzten wollen, obwohl es ständig und zunehmend nach Krieg riecht.
    Es sollte darum gehen ALLE Menschen zusammenzubringen, die sich für FRIEDEN einsetzen. Stattdessen versucht man diese vor einen politischen Karren zu spannen (Du bist hier, also musst du links sein, NUR für den Frieden sein reicht da nicht). So wird das nix.
    Ich hatte bei der Bundestagswahl überlegt die Linke zu wählen, ich habe es dann aus u.a. den o.g. Gründen nicht getan. Erstaunt hat mich auch, dass die Linke (Worte von Gysi) gar nicht gegen eine NATO Mitgliedschaft Deutschlands ist. Ich nehme an, weil man die „Friedensmissionen“ der NATO nicht missen möchte.

    Wie man nun am Beispiel Lederer sieht ist die gesamte politisch Parteienlandschaft hoffnungslos von Querschlägern verseucht. Eine (relativ) klare Ansage kommt aus der Politik nur von wenigen (z.B: Oskar La Fontaine). Nach der Nummer ist für mich die Linke nun absolut unwählbar, vor allem nach der Rückendeckung der Schweinereien durch den Parteivorstand.

    Mir ist es sch—egal wer für den FRIEDEN antritt, Hauptsache er tritt dafür an.

    Deine Solidarisierung mit den Menschen die sich für Frieden einsetzten und u.a. deshalb auch mit dem Preis gemeint sind, kommt für mich hochehrenwerter Weise authentisch rüber. Das ist selten.

    Wie D. Ganser sagt: Ohne Frieden ist alles nix.

    Das Du manchmal schon an der Schwelle zum Schreien bist kann ich mehr als verstehen. Danke, dass Du für mich schreist. Auch das ist authentisch. Danke für Deinen Mut.

    Die meisten werden erst schreien, wenn es Bomben regnet.

    • „Mir ist es sch—egal wer für den FRIEDEN antritt, Hauptsache er tritt dafür an.“

      Ein Standpunkt, der auf das fokussiert, was man mit anderen gemeinsam hat, anstatt auf Trennendes, wie es das beim herrschenden Paradigma der Fall ist.

  30. Da unter den Gegendemonstranten u. a. auch einige Pädophilen-Versteher waren (Beispie Volker Beck, der damals legalen Sex mit 12 jährigen forderte) empfilet es sich für jede Demo auch gleich mit einer Gegen-Gegen-Demo anzutreten. „Klare Kante gegen Querfront“-Spinnern könnte man sich mit einem Transparent „Klare Kante gegen Pädophilie“ entgegenstellen.

    Wenn diese Leute meinen sie müssten die Hauptveranstaltung stören, dann solle immer noch eine extra mobile PA-Anlage vorhanden sein, mit der man sich diesen Leuten engegen stelltt und die immer dann irgendwas dämliches wie Dick & Doof Musik abspielt, sobald sie irgendwie mit dazwischengebrüllen stören wollen.

  31. Nachdenker sagt: 16. Dezember 2017 at 10:03

    Immer dieses Argument der Seriosität durch gefasstes Verhalten. Ich kann es nicht mehr hören!
    Wir werden von so vielen Politikern und Journalisten belogen und betrogen, die scheinbar seriös daherkommen und scheinbar ruhig und sachlich bleiben, aber den größten Müll erzählen und ohne mit der Wimper zu zucken, die Menschen für dumm verkaufen. Also geht es nicht um Wahrheit, sondern um einen äußeren Schein!
    Wie erbärmlich!
    Warum ist Emotionalität nichts wert?
    Warum gab es die friedliche Revolution?
    Weil wir alle so ruhig und sachlich geblieben sind?
    Oh nein, ganz bestimmt nicht!
    Weil da Emotionen und Leidenschaft war!
    Schauen Sie sich mal die Szene an, wo Ernst Wolff bei einer Veranstaltung einem strohdummen mündlichen Einwurf kontert, wo jemand sagt, dass doch mehr Weihnachtsmänner exportiert werden, als Waffen.
    Ich finde das richtig so.
    Diese kalte arrogante und scheinbar sachliche Art habe ich so satt, wie wir es überall erleben müssen.
    *
    *
    *

    Hallo Nachdenker – DANKE

    Das musste jetzt einfach sein. Habe mich extra dafür eingeloggt.

    Seit zwei Jahrzehnten HASSE ich diese Plaudersprache, in der grausamste Gräußlichkeiten und Verbrechen vorgetragen werden. Dieses von PolitikerInnen OKTROYIERTE Sing-Sang-Wischi-Waschi-Geschwätz.

    Hört mal in da Interview von Bilbo Calvez rein. Von Minute 9 bis 18 wird einiges dazu erklärt.

    **„Bärensuppe“ Eine Begegnung zwischen Klaus Karstädt (Gewaltfreie Kommunikation) und Bilbo Calvez**

  32. Mit dem Kopp-Verlag ist man übrigens genauso vorgegangen, wie mit Ken Jebsen und allen, die diese von den Oberprofitören und Kriegstreibern vorgegebene rechte Leitlinie NICHT akzeptieren.

    Kopp verlegt und verkauft alle möglichen Bücher. Er zensiert dabei nicht die Lebensanschauung der Schreiber.
    Kopp bringt investigatives Wissen unter die Leute, weil er auch wichtige Bücher verlegt, an die sich sonst kein vernünftiger bekannter Verlag in Deutschland sich mehr herantraut und verkauft sie so preiswert wie nur irgend möglich.
    Kopp ist der einzige Internet-Versand, den ich kenne, der überhaupt nie Porto draufschlägt.
    Kopp hat auch sonst einen excellenten Bestellservice. Man kann telefonieren, faxen oder im Netz bestellen und die Ware kommt so schnell wie ich es von keinem anderen Versand kenne.
    Kopp versendet an eingetragene Kunden kostenlos jeden Monat seine Kataloge.
    Kopp bietet gesunde Bio-lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel an. Zum Beispiel die heute für jeden notwendigen Vitamine B12, D3 und K2.
    Kopp ermöglicht unbequemen investigativen Journalisten wie Gerhard Wisnewski das Weiterschreiben, nachdem sein Verlag ihm gekündigt hat, obwohl er regelmäßig Bestseller schrieb
    Und Kopp fährt selber ein kleines, billiges Auto, sagte der dankbare Wisnewski einmal.
    Und Kopp-online war auch nicht „rechts“, sondern investigativ und voll gegen den Mainstream.

    Sind das alles jetzt etwa rechte Positionen? Keine einzige ist es davon, meine ich!

    • Liebe Enttäuschung,

      Zitat: „…Kopp ermöglicht unbequemen investigativen Journalisten wie Gerhard Wisnewski das Weiterschreiben, nachdem sein Verlag ihm gekündigt hat…“

      Wisnewski bezeichnet sich selbst als „Wissenschafts-Journalist“. Das ist schon deshalb pervers, weil er sich unwissenschaftlicher Methoden bedient.
      Nach Karl Popper muss ein empirisch wissenschaftliches System an der Beobachtung und/oder durch ein Experiment scheitern können.
      An dieser Stelle nenne ich Namen:
      * Einstein
      * Newton
      * Hubble
      * Heisenberg
      * Hawking
      Die Vorgenannten sind meine Kronzeugen. Sie alle arbeiteten ausschließlich nach diesem Prinzip. Ihre Arbeiten wurden -zig tausendfach dieser Guillotine unterworfen. Und immer war es möglich, Bestätigungen einzufahren.

      Der Herr Wisnewski behauptet mal flott, es hätte z.B. die Mondlandung nie gegeben. Es spielt keine Rolle, ob ich das glaube oder nicht. Es gibt K E I NE Möglichkeit, das empirisch oder durch ein Experiment zu bestätigen oder zu verwerfen. Daher sind auch die in diesem Fall angeführten „Beweise“ nichtig.

    • Sie hängen jetzt alles an Wisnewski auf, den sie offenbar nicht leiden können, bzw. dem Sie vorurteilsvoll misstrauen. Ich bin mit Wisnewski zwar auch nicht in allem d’accord, aber seine Argumente und Schlussfolgerungen sind für mich bisher immer logisch nachvollziehbar gewesen. Er deckt Ungereimtheiten scharfsinnig auf, sodass sich jeder selber Fragen stellen kann. Er behauptet deshalb auch nicht „flott“, es hätte die Mondlandung nie gegeben, sondern führt sehr viele Tatsachen an, die es sehr fragwürdig, wenn nicht unglaubwürdig machen, dass bis jetzt schon einmal ein Mensch auf dem Mond gewesen sein soll. Dass er nicht an diese verbreitete Version der Mondlandung glaubt, kann er logisch und (auch für mich)überzeugend begründen. Ich glaube nicht daran, aber nicht, weil ich irgendwelchen Argumenten dagegen blind vertraue, sondern weil mir die Sache in allen Einzelheiten genauso fragwürdig erscheint, wie ihm.
      Er bezeichnet sich jetzt auch nicht als „Wissenschaftsjournalist“, sondern er sagte einmal, dass er viele Jahre als Wissenschaftsjournalist gearbeitet habe. Das ist ein Unterschied.
      Und was sie da von Karl Popper zitieren mit großen bekannten Namen geschmückt, ergibt in Zusammenhang mit Ihrem Misstrauen gegen Wisnewski für mich gar keinen Sinn.
      Ich kenne viele Aussagen von Einstein, Newton und Heisenberg. Aber die haben so einen Satz meines Wissens nie von sich gegeben. Es sieht für mich so aus, als hätten Sie da irgendwo etwas abgeschrieben, was Sie selbst nicht ganz verstehen. Sagen Sie es doch einfach mal mit Ihren eigenen Worten, was Sie meinen, und verstecken Sie sich nicht hinter großen Namen.

    • Hallo Enttäuschung,
      ich finde es ja löblich, daß Sie sich mit dem Unsinn in so vielen Postings immer wieder argumentativ auseinandersetzen. Aber von dem hier Angesprochenen wissen wir doch, daß er gerne ins Weltall flüchten möchte, nachdem die Erde zu einer giftigen Müllhalde geworden ist; und daß er sich mit jemandem auf eine Diskussion schon aus dem Grund nicht eingelassen hatte, weil dieser/diese den Namen seines Gurus (Hawking) versehentlich in der Eile falsch geschrieben hatte. S.H. gilt für viele als der „klügste Mensch“ auf Erden. Seine „Klugheit“ hat jedoch nicht ausgereicht zu erforschen, was mit dem Menschen nach dem körperlichen Tod geschehen wird oder wie es der Menschheit gelingen könnte, den drohenden Selbstmord abzuwenden. Und so muß man sich mit Recht fragen, ob die zeitgenössische Wissenschaft so etwas wie Klugheit überhaupt zu bieten hat, oder nicht nur ihre eigene Beschränktheit auf immer mehr Gebiete sinnlos ausweitet – ohne irgend etwas Wichtiges, Hilfreiches und Essentielles in Erfahrung bringen zu können.

    • @ Enttäuschung u. Andreas S. Gesierich,

      wohl war. Zeitgenössische Wissenschaft ebenso wie die meisten der zeitgenössischen Medien, liefern das, was von den Eignern und Finanziers bestellt ist. Es lebe die Orthodoxie.

    • Ja, klar. Der Begriff Wissenschaft ist doch heute schon so verunreinigt, dass er für alle möglichen niederträchtigen Vorgehensweisen jeweils das passende Alibi liefert. Für Tierversuche, für Atombombenversuche, Gentechnologie. Geo-Engineering und und und. Und selbst die verstiegene Rassenideologie, die man einmal Eugenik nannte, halten manche heute immer noch für eine echte Wissenschaft. Nebenbei gesagt finde ich es übrigens bedenkenswert, dass diese Eugenik bei genauem Hinschauen ja eigentlich aus der Tierzucht entstanden ist. Tierzucht- Menschenzucht. Und sie ist gleichzeitig wiederum eine Vorgängerin der Genetik, der Gentechnologie.
      Wie das Leben zu sein hat, glauben die Oberprofitöre in allen Bereichen bestimmen zu können. Zu dürfen sowieso.

    • Oh, auch schon so früh wach? Lieber Box, ich möchte an dieser Stelle mal Ihren unermüdlichen, hilfreichen, wohlmeinenden und intelligenten Einsatz würdigen. (Ich denke, Enttäuschung gegenüber habe ich es schon mehrals getan.) Ich lese nicht immer, was Sie da posten, weil es einen ja oft sehr weit in die Materie hineinführt und die Zeit manchmal nicht reicht – wenn ich es aber tue, dann fühle ich mich stets bereichert.
      Großes Dankeschön also mal ausdrücklich hier aus dem verschneiten Allgäu!!!

    • @ Andreas S. Gesierich,

      besten Dank und Grüße in den Allgäu. Dann haben sie tatsächlich noch so etwas wie ein natürliches Umfeld. Sehr schön.

      Ich möchte noch ein Bsp. bezüglich der Wissenschaftlichkeit anführen, da es auch in meinem Bekanntenkreis immer gravierender wird. Die wesentlichste Erkenntnis steht, wie oft, am Ende:

      Mehr über Ursachen von Depressionen
      16. Dezember 2017 Stephan Schleim

      Politische Brisanz einer millionenfach vorkommenden psychischen Störung

      Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2013 wurde bei 6,0% der Deutschen (knapp 5 Millionen Menschen; Frauen: 8,1%, Männer: 3,8%) innerhalb der letzten zwölf Monate eine Depression diagnostiziert. Im Laufe eines Lebens bekämen 11,6% (knapp 10 Millionen Menschen; Frauen: 15,4%, Männer: 7,8%) mindestens einmal die Diagnose gestellt. Ob man Depressionen darum eine „Volkskrankheit“ nennen sollte, sei dahingestellt. Fakt ist: Es betrifft Jahr für Jahr sehr viele Menschen, davon einen großen Teil nicht zum ersten Mal.
      (…)
      Unhaltbare Schlussfolgerungen

      Das ist beim Standpunkt der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und ihres Vorsitzenden, Professor Ulrich Hegerl, Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Leipzig, aber nicht der Fall. Wie wir gesehen haben, sprechen die wissenschaftlichen Daten deutlich für die psychosoziale Sichtweise, während die genetische Veranlagung nach heutigem Kenntnisstand nur wenig beiträgt. Die Schlussfolgerung der Stiftung, die Bevölkerung müsse biologische Faktoren als relevanter, psychosoziale als weniger relevant ansehen, lässt sich jedenfalls nicht halten.

      Dass die Medien, etwa das ZDF, der SWR, der Focus, Spiegel Online, die Welt oder Radio Berlin Brandenburg die Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Depressionshilfe in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bahn Stiftung kritiklos übernehmen und hier ohne wissenschaftliche Notwendigkeit eine arbeitgeberfreundliche, neoliberale Haltung einnehmen, wirft kein gutes Bild auf sie. Auch war keine der genannten Redaktionen bisher dazu bereit, ihre Berichterstattung zu überdenken.

      Wahrlich: Depressionen sind ein politisch brisantes Thema.

  33. Werter Herr Jebsen,

    …nach Ihrem Statement…

    meinem 3. kleinen Enkelsohn hätte ich in die Augen geblickt.

    Gewartet.

    Und ihn dann ganz fest umarmt.

    Herr Jebsen, ich bin nur ein wenig älter als Sie.

    Aber unwichtig.

    Ich hätte Sie trotzdem umarmt, fest gehalten, bis zur Entspannung.

    Und anschließend hätte ich gesagt, dass es nicht richtig war.

    Bei allem Verständnis, sich nicht vereinnahmen zu lassen

    Diese Aufmerksamkeit verschiedener Seiten

    Anfangs war ich irritiert

    Dann wieder erfreut

    Wieder irritiert

    Dann wieder erfreut

    Reaktion von Ihnen?

    Nichts.

    Hm.

    Klug, dachte ich

    Klug? dachte ich heute

    Er ist das „Geburtstagskind“ (gemaust von Rubikon heute) und er wurde nicht gefragt?

    Zu niedlich und vereinfacht

    Gerade, wenn man vorher weiß, was passiert

    Es war kein plötzliches Ereignis mehr

    Sie haben es kommen sehen

    Ich hätte meine „Gäste“ nicht alleine gelassen

    Ich hätte die Veranstalter nicht im Regen stehen lassen

    Das ist meine Auslegung

    Unsere Zielgruppe ist der Mensch.

    Claudia Volke, Dresden

    • Ich hätte wahrscheinlich genauso gehandelt.
      Die Tatsache das sich das Berliner Kino Babylon dem Dictus so wiederstandslos ergeben hat, ist mindestens genauso schändlich wie die ursprünglich geforderte und völlig unverhältnismäßige Zensur.
      Wo leben wir eigentlich?

      Ich bin jedenfalls froh das ich der Linken meine Stimme im September nicht gegeben hat.

    • Ich glaube, ich hätte auch so gehandelt wie Ken Jebsen. Eine solche Ansprache dort ertönen zu lassen für die Demonstranten fand ich als Alternative auch gut. Mit seinem Nicht-Erscheinen hat er sich nicht als die Spitze dargeboten, die vielleicht von gewissen Leuten gern dort abgebrochen worden wäre. Ich glaube, dass Ken einen guten Instinkt für solche Situationen hat. Er hat ja auch schon Übung:)

  34. Das Statement ist deutlich:

    Das eine Spiel heisst “Race to the Bottom”; das andere “Strategikon des Maurikios”. In beiden Spielen macht Ken Jebsen nicht mit. Die diese Spiele spielen, die sehen sich in ihrem Race to the Bottom gestört und veranlasst, mit Hilfe des anderen Spiels, den Spielverderber als Fremden auszusondern.

    “In der Spieltheorie lässt sich ein Race to the Bottom als Version des Gefangenendilemmas beschreiben. Es stellt alle Handelnden insofern vor ein Dilemma, als dass es sich für den einzelnen Akteur nur dann lohnt zu kooperieren, wenn er sicher sein kann, dass alle anderen auch kooperieren; sobald ein Einzelner davon ausgeht, dass die anderen nicht kooperieren – etwa weil es keinen institutionalisierten Kooperationsdruck gibt –, ist es für ihn lohnender, ebenfalls nicht zu kooperieren und stattdessen den Abwärtswettlauf zu beschleunigen, indem er seinerseits Standards unterbietet. Anders formuliert stellt sich das Dilemma so dar: Die individuell vorteilhafter erscheinende Handlungsoption – nicht kooperieren – erzeugt am Ende ein für alle Handelnden unvorteilhafteres Ergebnis: Man trifft sich am Ende am „bottom“, beim individuell und kollektiv schlechtestmöglichen Ergebnis….Auch Aufrüstungswettläufe zwischen Staaten oder die Ausbreitung von privatem Waffenbesitz in einer Gesellschaft lassen sich als race to the bottom beschreiben. Institutionalisierte Kooperation würde das bestmögliche Ergebnis erzielen: Ein Rüstungskontrollabkommen verhindert auf beiden Seiten ruinöse Ausgaben für Waffenarsenale, strenge Waffengesetze erzeugen eine niedrigstmögliche Zahl von Toten durch Schußwaffen. Wenn aber die einzelnen Akteure unsicher sind, ob die anderen Akteure auch kooperieren, weil es keinen institutionalisierten Druck zur Kooperation gibt, werden sie ebenfalls nicht kooperieren mit dem schlechtestmöglichen Ergebnis für alle: Die Gefahr eines nuklearen Holocaust, der Ruin ganzer Wirtschaftssysteme durch exzessive Rüstungsausgaben oder ein maximales individuelles Sicherheitsrisiko durch eine epidemische Verbreitung von Feuerwaffen.” (Wikipedia)

    “Das Strategikon des Maurikios, ein Militärhandbuch des byzantinischen Kaisers und Feldherrn Maurikios aus dem 6. Jahrhundert: Danach handelt es sich um eine Methode, feindliche Spione in den eigenen Reihen zu identifizieren. Beim Ertönen eines Trompetensignals haben alle Soldaten und zivilen Begleitmannschaften sofort ihren Schlafplatz aufzusuchen. Für die gegnerischen Spione bleiben dann nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie versuchen in einem Zelt unterzukommen oder sie bleiben außerhalb der Zelte – in beiden Fällen werden sie als Fremde entlarvt.” (Wikipedia)

    Ken Jebsen stemmt sich gegen den Race to the Bottom. Seine Zielgruppe ist der kooperierende Mit-Mensch, der nicht zur konkurrierenden Ware herabgewürdigt wird und sich weder von Kaisern noch von Feldherrn einen Schlafplatz oder Kriegsplatz anordnen lässt.

  35. Hallo Ken,
    Bei allem Verständnis für das unerhörte Verhalten von Herrn Lederer, hätte ich es bsser gefunden, wenn Du Dich nicht auf seinen Level hinunter begeben hättest. Ihn als ‚quer im Kopf‘ zu bezeichnen schwächt in meinen Augen Deine Argumentation. Ad hominem hast Du doch nicht nötig.
    Gruss
    Claus

  36. Dies war wohl die Zornesrede, die sich Georg Schramm immer wieder – auch von Anderen gewünscht hat. Fast schon ein wenig zu leidenschaftlich (was jedoch Geschmacks- bzw. Temperamentssache ist) inhaltlich aber – stets vollkommen zutreffend. – GUT GEBRÜLLT LÖWE, sage ich daher, auch wenn ich selbst meine, daß man solchen erbärmlichen Figuren wie Lederer, Özdemir, Göring-Eckart … bis hin zum „großen Elder-States-Man“ Joschka Fischer damit eigentlich – viel zu viel an Aufmerksamkeit gewährt. – (Diese oofnber nur noch machtbesessenen Leute sind offenbar schon so verblödet, daß sie wohl bis zum Schluß nicht merken, wie sie sich durch ihren zunehmenden Schwachsinn – vor aller Öffentlichkeit – nun auch schon selbst – immer mehr ins Abseits manövrieren.)

  37. Ken Jebsen: so nicht!
    In den allgemeinen Chorgesang der Kommentare, „armer, mutiger Ken, der alles richtig gemacht hat“, mag ich gar nicht einstimen. Den Auftritt von Jebsen beurteile ich als sehr schwache Leistung aus der Komfortzone, als Kenfm-schädigend. Schade!
    Kens Statement war einmal mehr ein wortgewaltiger und emotionaler Rundumschlag mit wenig Wirkung!
    Ken Jebsens Begründung, zur Preisverleihung nicht persönlich zu erscheinen, ist fadenscheinig und unglaubwürdig. Jebsen hätte vorher eine saubere Analyse möchen müssen. Leute vorher mit Netzbeiträgen zur Teilnahme an eine Kundgebung und Preisverleihung anzustacheln, um dann selber nicht zu erscheinen: das ist Verarschung!
    Herr Jebsen: bleiben Sie bei dem was sie sehr gut können: interessanten Leuten eine Plattform bieten und sehr gute Fragen stellen. Das genügt!

    • da ist schon was drann, an dem was sie, lieber christoph 1950, schreiben. „Rautenkönig“ hat sich hier auch ähnlich geäußert: “ ….Sie müssen jetzt nur nur daran arbeiten dass sie diese Argumente gefasst und ruhig vortragen statt ins Mikrophon hineinzuschreiben. Das nimmt ihrem inhaltlich hervorragenden Statement 80 % seiner Wirkung. Bitte beim nächsten Mal beherzigen..trotz aller verständlichen Erregung, denn sie zeigen jetzt dass ihre Nerven blank liegen. . . „.

      Auf der Kundgebung vor Ort (auch vor der Volksbühne) fand ich es mehr als passend, auch in dieser Emotionalität (siehe mein Kommentar an anderer Stelle ) und auch finde ich (vielen Anderen geht es ja ähnlich) gerade heute wichtig Betroffenheit zu zeigen, aber irgendwie haben mich die Zweifel, die hier von Christoph und Rautenkönig geäußert wurden auch begleitet ? ? ?

      Vielleicht liegt es daran, dass die Rede eben nicht persönlich vor Ort gehalten wurde (so wirklich verstanden habe ich diese kurzfristige Absage auch nicht?) ?

      und ohne den unmittelbaren Zusammenhang und Eindrücken von der Kundgebung vor Ort, kann man sich dann schon fragen, warum da jemand trotz einer so breiten Unterstützung und wirklich sehr qualitätsvollen Arbeit doch auf so wakeligen Beinen steht oder eben blanke Nerven sich auftun??? ..

      will jetzt aber auch nicht schlau daher reden, . . .vielleicht sollte es zusätzlich eine Textversion geben und wie in den Beiträgen der Tagesdosis verlesen werden, weil es ist vielleicht nicht jedermanns/frau Sache so emotionsgeladen den Argumenten folgen zu können . .

  38. Traurig macht mich: „Das wir nun so tolle Informationsquellen wie z.B. KenFM haben“ ,
    die die ganzen Machenschaften unserer Politiker ans Licht bringen – und –
    NICHTS PASSIERT !

    Vielen geht es immer noch zu gut, mir schon lange nicht mehr.
    Darin liegt wohl das übel, so lange es den meisten überwiegend gut geht – passiert – eben nicht’s.
    Und die anderen werden mit Diffamierungen in Zaum gehalten.

    Doch was da so unterhalb der Oberfläche an Wut, Ärger und vielleicht auch Hass köchelt, wird
    sich zwangsweise, auf die ein oder andere Art, unkontrolliert, mit voller Wucht entladen.

    Und ihr „Linken“, euch habe ich zum ersten und letzten mal gewählt, das war sowieso das letzte mal,
    das ich wählen war. Es ist eine Schande was ihr Politiker gerade tut, ihr seid alle zu einer Einheitspartei
    verkommen, unfähig eine Regierung zu bilden. Am Bürger vorbei, sowieso. Wozu brauchen wir euch eigentlich noch?
    Euch sollte man ausbürgern mitsamt der Rüstungslobby, irgendwo auf eine einsame Insel, dort könnt ihr weiterhin,
    euren Menschenverachteten Wahnsinn betreiben.

    Aber bitte lasst uns damit in Ruhe.

  39. Lieber Herr Jebsen!

    Alles positive ist schon gesagt, ich schließe mich an. Vor allem auch den Hinweisen, auf Ihre Gesundheit zu achten.

    Dennoch: Die Hintergründe einer Preisverleihung waren Ihnen doch schon vorher bekannt. Warum die Ablehnung dann erst am Tage der Verleihung selbst? Das verstehe ich nicht. Ein Bericht über diese Veranstaltung selbst vermisse ich auch, um mir ein genaueres Bild machen zu können.

    Na ja, ich habe selbst genügend Fehler in meinem Leben gemacht. Ich überweise jetzt gleich erst mal ein paar Euro.

  40. Um eventuell noch ewas Wesentliches beizusteuern, anbei einige Worte Diana Johnstones:

    In den letzten dreißig Jahren hat die westliche ökonomische Linke auf beiden Seiten des Atlantiks eine vernichtende Niederlage erlitten. In Großbritannien und den USA war diese Niederlage hausgemacht und Resultat der Politik Thatchers und Reagans in den 1980er Jahren. Auf dem europäischen Kontinent ist dafür vor allem die EU-Bürokratie verantwortlich, deren Direktiven und Budgetregeln das „europäische Sozialmodell“, in Vorbereitung auf die transatlantische Partnerschaft TTIP, immer mehr zerstören. Die gewählten Politiker kollaborieren mit diesem Prozess und täuschen Hilflosigkeit vor. Die „Arbeiter“-Parteien Europas kümmern sich nicht mehr um die Arbeiter und die „sozialistischen“ Parteien haben mit Sozialismus nicht das Geringste mehr im Sinn. In den USA hat die Demokratische Partei den Sozialreformismus des New Deal längst aufgegeben. Eine bestimmte Sorte von „Linken“ besteht zwar weiterhin und geriert sich als weitherzig und progressiv, aber es ist nicht mehr die alte sozialdemokratische Linke, die für Maßnahmen zur Förderung wirtschaftlicher Gleichheit eintrat. Statt mit Gleichheit befasst sich die neue soziale Linke lieber mit Vielfalt und dem „Recht auf Anderssein“.

    Natürlich ist es so, dass Menschen verschieden sind. Es gibt keinen Grund, das als ein „Recht“ zu betrachten. Es ist einfach eine Tatsache. In einer anständigen, gerechten und vernünftigen Gesellschaft wären die Menschen einfach ganz selbstverständlich verschieden und niemand würde darum großes Aufheben machen. Aber heute ist „Identität“ zu einer Hauptsorge geworden.
    Die alte Spaltung zwischen Rechts und Links, zwischen Konservativ und Progressiv (oder, in den USA, „Liberal“) hat sich in vielerlei Hinsicht zu einem historischen Kompromiss zwischen wirtschaftlichem Dogma und sozialer Doktrin entwickelt. Das wirtschaftliche Dogma der Rechten ist nicht konservativ in irgendeinem bedeutsamen Sinn. Es konserviert gar nichts, sondern ist zerstörend für jede stabile Form von Existenz. Es postuliert die Herrschaft der Märkte, womit natürlich die Finanzmärkte gemeint sind. Aber selbst die politischen Parteien Europas, die sich als „links“, „liberal“, „progressiv“ oder gar „sozialistisch“ bezeichnen, haben ihre Programme inzwischen weitgehend auf die Forderungen der „Märkte“ abgestimmt, vorgeblich, um „Investitionen anzulocken und Arbeitsplätze zu schaffen“ (nur dass die Arbeitsplätze nicht realisiert werden). Die bestehende Wirtschaftsordnung wird als logisch, wissenschaftlich fundiert und unausweichlich betrachtet. Obwohl die herrschende Wirtschaftslehre alles andere ist als eine exakte Wissenschaft, wird so der Eindruck vermittelt, die gegenwärtige Wirtschaftsordnung folge einem Naturgesetz.

    Aber für die Linke gibt es einen Trostpreis, nämlich die ideologische Hegemonie im emotionaleren Bereich der menschlichen Beziehungen, besonders dem der „Menschenrechte“.

    Aus:

    Samstag, 16. Dezember 2017, 11:00 Uhr
    ~8 Minuten Lesezeit
    Von der Vielfalt zur Einfalt
    Der Multikulturalismus interpretiert die Gesellschaft als Mosaik von „Identitäten“ und übersieht das Wesentliche.
    von Diana Johnstone
    https://www.rubikon.news/artikel/von-der-vielfalt-zur-einfalt

    Als abschließende Anmerkung; den Apologeten der absoluten Konzernherrschaft (absolute Herrschaft der Konzerneigner) wurde nahegelegt, den Mut nicht sinken zu lassen, die Füße still zu halten, das Ende der Trump-Administration abzuwarten, um dann weiter voranzuschreiten.

  41. Eine emotionelle und durchaus aufrichtig gemeinte Rede, aber auch naïv.
    Ken Jebsen glaubt noch immer das Deutschland zwei Weltkriege verursachte, er versteht noch immer nicht das Deutsche Öpfer sind, bis heute.
    Auch er ist Öpfer, nicht die Rüstungsindustrie verursacht Kriege, nur Geopolitik.

    Im Grunde fingen zwei Weltkriege an weil Deutschland wirtschaftlich seine Einfluss nach südosten ausbreitete.
    1916 wurde das erste Britische Öl gefeuerte Schlagschiff zu wasser gelassen.
    In den dreiziger Jahre waren die Briten sehr besorgt über ausweitung deuschen Einfluss nach südosten, sie fürchteten das ihre Verbindungen durch Mittelmeer nach Indien bedroht wurden.
    Edward Mead Earle, Ph.D., ‘Turkey, The Great Powers and The Bagdad Railway, A study in Imperialism’, 1923, 1924, New York
    Lawrence R. Pratt, ‚East of Malta, West of Suez‘, London, 1975

    Und weiter, wie auch Sarrazin schreibt, wir haben nicht die Verantwortung fûr die ganze Welt, können die nicht haben.
    Wie ändern wir das afrikanische Frauen nur im Ansehen sind wenn sie mindestens drei Kinder haben ?

    Das es keine demokratie gibt, ganz wahr, auch die Niederländische Wähler entdecken das die Laufburschen, und -Mädel, die tun alsob sie regieren, nur Brusselse Diktate ausführen.
    Das Goldman Sachs AfD finanziert, warum ?
    Haben sie furcht als Juden für Mosleme, oder wollen sie nur die Gegensatze in Deutschland verstärken ?
    Aber immer war Demokatie eine heikele Sache, wie schon Hoyle schrieb, das eine versprechen, das andere tun.
    Fred Hoyle, ‘Home Is Where the Wind Blows, Chapters from a cosmologist’s life’, Mill Valley 1994

    Die Sorge über Freiheit seine Meinung zu sagen sind sehr reëll.
    Diese Freiheit verschwindet immer mehr, auch ohne Censur.
    Internet wird immer mehr versplittert in kleine Gruppen wo nur eine bestimmte Meinung erlaubt is.

    • Das mit der Geo-Politik stimmt. Deutschland sollte auch nach dem 1. Weltkrieg wieder gegen Russland kämpfen und Hitler war ein willkommener Idiot für die Englisch-amerikanischen Mächte und hat es brav gemacht. . Genau so wie später Saddam Hussein und alle anderen Diktatoren, die erst von USA unterstützt und dann fallengelassen wurden wie heiße Kartoffeln. Und genauso brav wie Merkel jetzt alles in deren Sinne macht. Die Waffenidustrie soll natürlich auch immer weiter kräftig Kohle machen.
      „Wir haben keine Freunde, wir haben nur Interessen“, hat irgendeiner dieser US-Strategen einmal gesagt. Sie brauchen da auch gar nicht mehr so rumlügen wie unsere Politiker, weil sie ja sowieso die militärische Übermacht sind. Denken sie jedenfalls.
      Tja, liebe Links- Ideologen, wer Bücher vom angeblich „rechten“ KOPP-Verlag liest, weiß mehr. Ich habe das alles schon vor vielen Jahren gelesen. Ich empfehle da den investigativen Wirtschaftsjournalisten William F. Engdahl.

    • Hitler wurde und wird immer noch als eine Art westlicher Welten- Satan aufgeblasen bis zum Geht-nicht-mehr. Aber noch nicht einmal die Rassenideologie, deren Wissenschaft die Eugenik ist, war originär Hitlers Idee. Er war nur eben der passende Idiot in der richtigen Zeit, der mit amerikanischen Geldern unterstützt Europa terrorisierte und den erwünschten Krieg gegen Russland führte. Engdahl schreibt in seinem Buch „Saat der Zerstörung“z.B. dies:
      Im Gegensatz zur üblichen Annahme war die Idee einer nordischen Herrenrasse nicht nur ein Phantasiegebilde des Deutschen Nationalsozialismus. Sie hatte ihre frühen Wurzeln in den USA, die dort bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückreichten. Der Präsident der angesehenen Stanford-Universität in Kalifornien, David Starr Jordan, warb für die Idee „Rasse und Blut“ in seinem 1902 erschienen Buch BLUT DER NATION. Er behauptete darin, Armut entspreche, wie Begabung, einer genetischen Erbanlage, Erziehung habe darauf keinen Einfluss, „entweder man hat es, oder man hat es nicht“.
      Zwei Jahre später gründete Andrew Carnegie vom Carnegie-Institut bei Cold Spring Harbor auf dem westlichen Long Island außerhalb von New York City ein größeres Labor. Dort wurden auf Millionen von Karteikarten die Blutlinien einfacher Amerikaner festgehalten, um möglicherweise ihre Beseitigung für den Fall vorzubereiten, dass sich ihre Blutlinie als minderwertig erweisen sollte. Das Grundstück für das Institut hatte Eisenbahnmagnat E.H. Harriman gespendet, ein überzeugter Anhänger der Eugenik. Das war Eugenik im Stil der amerikanischen Elite. Wenn ihr Ideal große blonde blauäugige nordische Typen waren, dann galten im Sinne der „besten Zucht“ natürlich dunkelhäutige Asiaten, Inder, Schwarze, Südländer und andere, dazu noch die Kranken und Zurückgebliebenen, als minderwertig.
      Mit dem Karteikartenprojekt wollte man minderwertige Blutlinien ausfindig machen, sie lebenslang von anderen getrennt halten und sterilisieren, um die Blutlinien „aussterben zu lassen“. Die Geldgeber wollten diejenigen, die sie für nicht lebenswert hielten, beseitigen. Schon 1911 finanzierte Carnegie eine Studie der Amerikanischen Züchtervereinigung mit dem Titel: „Beste anwendbare Mittel, um defektes Fortpflanzungsplasma aus der menschlichen Population auszusondern“. Der größte Geldspender für Eugenikprojekte wurde bald die Rockefeller-Stiftung. Sie ließ hunderttausende von Dollars in zahlreiche Eugenik- und Bevölkerungsprojekte einfließen… usw.
      Die Eugenikbegeisterung der Rockefellers während der 1920er Jahre endete nicht an der Küste Amerikas. Gelder der Rockefeller-Stiftung spielten während der 1920er Jahre die entscheidende Rolle bei der Finanzierung der deutschen Eugenikbewegung. Das begann Anfang 1922 vom Pariser Büro der Rockefeller-Stiftung aus. 1926 hatte die Stiftung bereits insgesamt 410 000 Dollar an Hunderte von Eugenikforschern in Deutschland gespendet. 1926 steuerte sie beeindruckende 250 000 Dollar zur Gründung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Psychiatrie bei. Das entsprach etwa dem Wert von 26 Millionen Dollar des Jahres 2004 und war eine unerhört große Summe, insbesondere in dem von der Weimarer Hyperinflation und von der wirtschaftlichen Depression verwüsteten Deutschland. In den 1920er Jahren beherrschte und steuerte das Geld der Rockefeller-Stiftung die deutsche Eugenikforschung.
      Wie amerikanische Forscher, bspw. Edwin Black und andere , später belegen konnten, war der führende Psychiater am Kaiser-Wilhelm-Institut jener Zeit Ernst Rudin. Er machte als Architekt des systematischen medizinischen Eugenikprogramms Adolf Hitlers eine steile Karriere. Der von Rockefeller finanzierte Rudin(oder auch Rüdin) war 1932 zum Präsidenten des Weltbundes für Eugenik ernannt worden. Die Plattform des Weltbundes trat offen für die Tötung oder Sterilisation von Menschen ein, deren Erbgut sie zu einer „Last für die Öffentlichkeit“ werden ließ…..
      Der vielseitige Rudin leitete auch die Gehirnforschung an dem Institut, an dem Hermann J.Muller, ein amerikanischer Eugeniker, der ebenfalls von Rockefeller finanziert wurde, arbeitete. Später stellte sich heraus, dass das Institut „Gehirne in Losgrößen von 150 bis 200 Stück“ von Opfern des Eutanasieprogramms der Nazis in Brandenburg bezogen hatten. Die Gehirnforschung war auf die Experimente der Nazis mit Juden, Zigeunern, Geistesschwachen und anderen Behinderten hin angelegt worden. Das Rockefeller-Geld finanzierte in Deutschland Eugenik der reinsten Form. Rudin leitete auch das Nazi-Programm der eugenischen Zwangs-Sterilisation und schrieb das nationalsozialistische Sterilisationsgesetz von 1933. Er wurde zweimal vom „führer“ Adolf Hitler für seine Beiträge zur deutschen Eugenik geehrt. Unter seinem Sterilisationsgesetz wurden etwa 400 000 Deutsche, die als manisch-depressiv oder schizophren diagnostiziert worden waren, zwangssterilisiert, und Tausende behinderte Kinder wurden einfach getötet. Rudins Kollegen nannten ihn treffend „Reichsführer für Sterilisation“.
      Hitler schwärmte persönlich für die amerikanische Eugenik; er pries die US-Eugenikbemühungen 1924 in seinem Buch MEIN KAMPF und schrieb dort(aus dem englischen rückübersetzt): „Es gibt heute einen Staat, in dem wenigstens schwache Ansätze für ein besseres Konzept der Einwanderung bemerkbar sind. Natürlich ist das nicht unsere vorbildliche deutsche Republik, sondern es sind die vereinigten Staaten“….usw.

    • Übrigens: als ich vor etwa 10 Jahren nur einen Teil dieser Recherchen in der angeblich linken Freitags-Community veröffentlichte, wurde ich dafür virtuell gesteinigt und als Nazi beschimpft. Die „Rockefeller-Foundation“ war anscheinend damals bei diesen Leuten einfach zu gut angesehen. Heute auch noch?

    • Liebe Enttäuschung 🙂

      Ich fühl mich angesprochen. Wir „Links-Ideologen“ lesen auch Bücher vom Kopp Verlag.
      Meistens wird auch der Verlag mit der alten Kopp-online verwechselt. Und Kopp-online war tendenziell rechts. Was ich nicht verstehe ist, wieso steht man nicht zu seinem rechts sein und streitets immer ab. So wie Links nicht RAF bedeutet, heißt Rechts nicht Nazi. Seehofer ist doch auch rechts…

    • Nenee, also rechts würde ich mich genauso wenig verordnet fühlen wollen! Dann lieber noch als „Esoterikerin“, was ja einfach nur heute als Abwertvokabel benutzt wird für alles, was viele Leute heute verdrängen und ignorieren(z.B. Telepathie) und deshalb nicht verstehen und akzeptieren können. Und Seehofer ist auch für mich gewiss kein Beispiel für einen Gutmenschen, der rechts steht. Er ist vielleicht nur ein bisschen intelligenter wie der Durchschnitt der Politiker -Kaste in Deutschland. Es kann kein guter Mensch in der deutschen Politiklandschaft so hoch rangieren und an solche Machtpositionen kommen. Das glaub ich nicht.

    • Ich habe ja auch gar nichts gegen eine echte linke Position- im Gegenteil. Wem Jesus von Nazareth als erster Linker gilt, dem bin ich gern auch eine Linke. Aber mit den Pseudo-Linken möchte ich nichts zu tun haben. Der Kleinmut von denen tut mir direkt in der Seele weh.

    • Genau SO seh ich das auch. Jesus als ersten wirklichen Linken, Aber sag das mal nem „Christ“sozialen…. Die steinigen uns! 🙂

      Natürlich ist Seehofer KEIN Gutmensch. Niemand von denen. Das System lässt keine guten Menschen an Schaltstellen. Die brauchen Machtgier, Ehrgeiz, Ellenbogen und dieses ganze unnütze Zeug.

      Schlimm ist nur, dass das Wort Gutmensch negativ besetzt wurde. Gute Menschen sind nämlich was wertvolles und werden dringend benötigt. 🙂

    • Rassismus war bis Hitler nichts ungewöhnliches:
      Houston Stewart Chamberlain, ‘Die Grundlagen des Neunzehnten Jahrhunderts’, 1898- 1907, München
      Diese Chamberlain war Bruder der sehr bekannten 1938 München Chamberlain.

      Er versuchte zu erklären wie is möglich war das Europäer beinahe die ganze Welt beherrschten, und, obwohl er zugab das er Rasse nicht definiëren konnte, war das seine Erklärung ‚bessere Rasse‘.
      Houston’s Rassismus war damals nur ein wissenschaftlicher Konzept, nicht viel mehr.

      Auch sozialen Darwinismus war nichts besonderes, ‚die Auslese‘, wie Hitler es formulierte.
      Otto Wagener, ‘Hitler aus nächster Nähe, Aufzeichnungen eines Vertrauten 1929-1932, Hrsg. Henry A. Turner’, 1987, Kiel, ISBN 3-88741-129-3

      Das Gruppen in die Welt verschieden sind, ist einfach wahr.
      Durchschnittlich haben Juden eine zehh Punkte höhere IQ, Sarrazin schrieb es schon, durchschnittlich haben schwarze eine IQ von 86, wenn ich mich gut erinnere.
      Ich sah eine Aussprache von eine schwarze USA Frau die wollte das die Schwarzen dafür finanziëll kompensiert werden.
      IQ is nicht Intelligenz, IQ ist nur IQ, keiner kann Intelligenz definiëren.
      Das IQ eine kulturelle Komponent hat, das ist wahrscheinlich.
      Ich nenne dann immer als Beispiel das die Aboriginals in Arnhem Land leben wie Gott in Frankreich, weil wir dort in zwei Tage sterben.

      “ Er war nur eben der passende Idiot in der richtigen Zeit, der mit amerikanischen Geldern unterstützt Europa terrorisierte und den erwünschten Krieg gegen Russland führte “

      Hitler wollte nie Krieg, das er Amerikanische Gelder bekam, von wem ?; das viele der Kommunismus fürchteten und Krieg gegen Russland wollten, ist wahr.
      Durch sehr intelligente Keynesian Finanzierung brauchte Schacht gar keine ausländische Finanzierung.
      Wahr ist leider auch dass Roosevelt 1933 die USSR diplomatisch anerkantte, und das vieles dafür spricht das Roosevelt schon 1933 durch Bullitt Abmachungen mit Stalin machte.
      Die Roosevelt Churchill Korrespondenz fing auch 1933 an.
      Bis heute nicht völlig Publiziert.
      A J P Taylor, ‚The Origins of the Second World War‘, 1961, 1967, Londen
      Hjalmar Schacht, ´76 Jahre meines Lebens’, Bad Wörishofen, 1953

      Hitler’s grosse Fehler war das er sich durch Polen provozieren liess, er hatten nicht erwartet, Von Ribbentrop, das England und Frankreich Krieg erklären wurden, und er sah die Konzequenzen nicht von eine Deutsche Grenze mit Russland.
      Das letzte machte Molotov sehr deutlich als er ende 1940 Berlin besuchte, Hitler hatte nun die Wünsche Stalin’s zu gehorchen.
      Der Deutsche Angriff auf Russland war drei Wochen bevor Stalin’s geplante Angriff.
      Bogdan Musial, ‘Kampfplatz Deutschland, Stalins Kriegspläne gegen den Westen’, Berlin 2008
      Werner Maser, ‚Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin‘, München, 2004

    • Imanuel Geiss: Geschichte des Rassismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993
      Der Historiker Imanuel Geiss sieht in den historischen Grundlagen des indischen Kastenwesens die „älteste Form quasi-rassistischer Strukturen“ .
      „Hellhäutige Eroberer pressten unterworfene Dunkelhäutige als ‚Sklaven‘ in die Apartheid einer Rassen-Kasten-Gesellschaft, die sich auf Dauer in der ursprünglichen Form nicht halten ließ, aber zur extremen Fragmentierung und Abschottung der Kasten als unübersteigbare Lebens-, Berufs-, Wohn-, Essens- und Ehegemeinschaften führte.“

    • tony
      Hat nicht jede Gesellschaft etwas rassistisches ?
      Lesen sie über die Japanische Gesellschaft wie die 1843 noch völlig existierte.
      Was waren die Hutus und die Tutsis ?
      Bis etwa 1960 waren in den Niederländen die Katholiken südlich der Flüssen Burger zweiten Ranges.
      Wenn die Katholische Volkspartei eine Regierung fallen liess, grosses Aufsehen.
      Fühlten nicht die Preussen sich die südliche Deutsche überlegen ?
      Und jetzt Frankreich, wie ein hoher Franzözischer Funktionär zu uns sagte, Frankreich, das ist Paris, das übrige ist Provinz.
      Und was ist der Streit zwischen Madrid und Barcelona ?
      Glauben nicht die Bewohner Ulster’s das die katholike Ieren dumme leute sind ?
      Wahre Rassismus erfand ich etwa 1975 auf Sri Lanka, die Tamils, Bürger zweiter Klasse, die haltung unserer Reise Führer

    • @ Pieter Kamp

      „Hat nicht jede Gesellschaft etwas rassistisches ?“

      Immer dann, wenn das, was uns gemeinsam ist, nicht gesehen wird; aber das, was uns trennt, gesehen wird und von einer (männlichen, adoleszierenden) „Bande“ hervorgehoben und instrumentalisiert wird, um nach dem Motto „teilen und herrschen“ Macht zu erlangen und zu konservieren. Rassismus ist auch im „macht Euch die Erde untertan“, was uns erlaubt, Tiere zu „nutzen“. Dass wir mit Tieren gemeinsam haben, dass wir leidensfähig sind, das können wir heute wissen (wenn wir wollen); immerhin ist es einige Zeit her, dass Kirche und „Wissenschaft“ das anders sahen. Erbsünde gibt es in den östlichen Religionen und Philosophien nicht; und die Gemeinsamkeiten von Mensch und Tier werden anders gesehen (wenn auch nicht immer in der Praxis).

    • Tony: Die Vedische Kultur, die viele – auch ich- immer als besonders vergeistigt angesehen haben, ist mit ihrem rigorosen, bestimmenden Kastenwesen tatsächlich die älteste der bekannten hierarchischen Patriarchalen Kulturen, die in der Zeit vor etwa 5- 7000 Jahren in Indien die matriarchalen Kulturen ablöste durch Eroberung von kriegerischen berittenen Reiternomaden aus Asien. Die Frauen, die zuvor zentral das Wohl der Gemeinschaften regelten, wurden von da an generell als zweitrangig angesehen und die Viehzucht begann in Indien. Vorher hatte sich über viele Jahrtausende dort eine völlig friedliche matriachale Kultur hoch entwickelt, die Drawida-Kultur mit einer sehr differenzierten Sprache, die auch von den Eroberern übernommen wurde und sich teilweise bis heute gehalten hat. Auch von der Tanzkultur und den Baum-und Steintempeln der frühen Drawidas sind heute noch Reste vorhanden. Dieses Drawida-Matriarchat war eine völlig unkriegerische größt möglich gleichheitliche Gesellschaft ohne jede Waffe. Es gab noch keine Tierzucht, es wurde sich von Pflanzen ernährt. Im Gegenteil zu heute war der Schutz der Natur und ihrer Tiere in den religiösen Glauben an die Lebenserhalterin, diese Erde, das Höchste. Es gab z.B. zum Schutz von wilden Pflanzen und Tieren große Waldgebiete, in die kein Mensch einen Fuß setzen durfte und die von Priesterinnen bewacht wurden.

    • enttäuschung
      Was wissen wir vo wie es vor Tausende Jahre war ?
      Wir haben Ausgrabungen, wovon ein Archeologe sagte ‚wir wissen wie sie wohnten, was sie assen, wie alt sie wurden, woran sie starben, usw., aber wir werden nie wissen was sie dachten‘.
      Es gibt natürlich alte Bücher, meistens sind die viele Male kopiert, was geändert wurde, wir wissen es nicht.
      Dan ist die Frage was die alte Bücher beschrieben, wie es war, oder wie man es darstellen wollte ?
      Wieviel Bücher erscheinen nicht heute mit völliger Unsinn ?
      Und es gibt ein Übersetzungs Problem, ich habe ein Buch wie man eine Vimana baut, ich erwartete nichts davon, aber war neugierig.
      Das grösste Teil der Instruktionen ist unübersetzbar.
      ⦁ David Hatcher Chidress, ‚Vimana Aircraft of Ancient India & Atlantis‘, 1991, Stelle, Illinois
      Schon Spinoza war der Meinung das das alte hebräisch nicht mehr verstanden werden konnte.

  42. Guter Vortrag Ken! Genau ins Schwarze, wie immer.
    Für meinen persönlichen Geschmack etwas zu leidenschaftlich und viel zu emotional. Auf dieser Ebene kann man nur punkten, wenns sachlich UND ruhig vormuliert rüberkommt – könntest du dir auch leisten, denn du sagst ja die Wahrheit. „Mikrofon-Bashing“ hingegen hat immer einen schalen Nachgeschmack.

    • „Auf dieser Ebene kann man NUR punkten, wenn …“

      Vor solchen Aussagen sollten wir uns hüten. Viel zu viele wissen sowieso schon über alles Bescheid.
      Was weiß der Mind darüber, wie im Leben alles aus sich selbst heraus und ohne Plan oder Vorausplanung zum höchsten Besten geschieht? Was weiß der gebildete Akademiker darüber, wie sehr die Menschen als Kanal verwendet werden für das kosmische Spiel?
      Ich habe das Feuer in dieser Ansprache als befreiend erlebt.
      Vielleicht möchten Sie sich mal mit Shiva befassen? Jener Kraft, die Falschheit, Täuschung, Illusion auflöst? Was durchaus an der Oberfläche als Zerstörung auftreten kann?
      Außerdem gilt das homöopathische Prinzip nicht nur für Globuli, sondern auch für Musik, Bilder, Fotos, Rede, Text und Ton: Gleiches mit Gleichem heilen.
      Bin mir ziemlich sicher, daß einige zornige Menschen eine homöopathische Heilung erfahren haben, durch den Einsatz unseres journalistischen Shiva.
      http://www.cysticus.de/klassische-homoeopathie/similia.htm

  43. Lieber Ken Jebsen,
    inhaltlich ein absolut korrekter und notwendiger Kommentar. Sie müssen jetzt nur nur daran arbeiten dass sie diese Argumente gefasst und ruhig vortragen statt ins Mikrophon hineinzuschreiben. Das nimmt ihrem inhaltlich hervorragenden Statement 80 % seiner Wirkung. Bitte beim nächsten Mal beherzigen..trotz aller verständlichen Erregung, denn sie zeigen jetzt dass ihre Nerven blank liegen. Das sollten sie nie mehr tun. Ansonsten, bleiben sie stark – sie machen ein Programm mit wirklicher Meinungsfreiheit – gegen den die Mainstreammedien nur einen Dreck darstellen.

    • Immer dieses Argument der Seriosität durch gefasstes Verhalten. Ich kann es nicht mehr hören!
      Wir werden von so vielen Politikern und Journalisten belogen und betrogen, die scheinbar seriös daherkommen und scheinbar ruhig und sachlich bleiben, aber den größten Müll erzählen und ohne mit der Wimper zu zucken, die Menschen für dumm verkaufen. Also geht es nicht um Wahrheit, sondern um einen äußeren Schein!
      Wie erbärmlich!
      Warum ist Emotionalität nichts wert?
      Warum gab es die friedliche Revolution?
      Weil wir alle so ruhig und sachlich geblieben sind?
      Oh nein, ganz bestimmt nicht!
      Weil da Emotionen und Leidenschaft war!
      Schauen Sie sich mal die Szene an, wo Ernst Wolff bei einer Veranstaltung einem strohdummen mündlichen Einwurf kontert, wo jemand sagt, dass doch mehr Weihnachtsmänner exportiert werden, als Waffen.
      Ich finde das richtig so.
      Diese kalte arrogante und scheinbar sachliche Art habe ich so satt, wie wir es überall erleben müssen.

  44. Herzlichen Glückwunsch in die Runde für den Preis, den ja Ken Jebsen an die „Macher“ und die Leserschaft als Symbol weiterreicht. Leider war es mir diesmal nicht möglich dabei zu sein und quer durch Deutschland vom Süden nach Berlin zu kommen. Die vergangenen Spontanaufrufe von Ken waren immer inspiriend. Sie machen wirklich alles richtig, sonst würden sie nicht so dermaßen heftig angegriffen werden. Da bekommen wohl welche Angst, dass ihre Felle davon schwimmen. Einerseits ärgert es einen, wenn man solche schmierigen Ausagen von Lederer & Co anhören muss, andererseits kommen so immer neue Menschen dazu, die kritisch werden, aufgrund von den nicht mehr nachvollziehbaren Gebaren der Politik. Meine nicht ausgegebenen Reisekosten gehen nun als Art „Weihnachtsgeld“ zusätzlich des Dauerauftrages an KenFM. Ihr habt nun einiges einstecken müssen. Nehmt euch eine kleine Auszeit und geniest die Feiertage. Der Schatz, der hier bei KenFM schlummert, ist einfach fantastisch. Danke für eure Arbeit und bin natürlich gespannt auf nächstes Jahr.

  45. Sehr geehrter Herr Jebsen,

    Sie haben sehr klug und richtig entschieden.
    Machen Sie weiter, unbeirrt, mutig, frei !
    Ich habe die unsägliche gesetzwidrige Entscheidung dieses pseudo-Linken Lederer der gesamten „Führungsclique“ der LINKEN von Kipping über Bartsch bis Loetsch mitgeteilt, und auf die Unkorrektheit der Verfügung hingewiesen, keiner hielt es für notwendig, zu antworten, sich zuverantworten. – Und sowas will gewählt werden !!! –
    … und der Hahn krähte ein drittes Mal !

    Dipl.-Psych. Dr.h.c. Joachim George Maßek

  46. Lieber Ken Jebsen

    Zuerst einmal möchte ich dir danken für diese Stellungnahme, sie war so motivierend, dass ich auch noch ein paar Gedanken hinzufügen möchte.

    Ich möchte speziell auf 2 Punkte eingehen, die du gesagt hast.

    19:15

    „2018 wird das Jahr der Machern.“

    Das finde ich gut, sehr gut !

    Aber was wollen wir bewirken ? Es bringt alles nichts, solange die Politik und mächtige Unternehmen ihren Weg nicht ändert. Folglich muss sich auch in der Politik etwas ändern. (Oder jemand übernimmt die Führung über die mächtigen Unternehemen) Ich weiss, es gibt viele, die sich selber als Teil der Friedensbewegung sehen. Aber Frieden bedeutet nicht, dass man nicht kämpfen darf. Es gibt waffen- und gewaltlose Arten des Kampfes. Solange der Teil der Bevölkerung, der Frieden will, sich nicht für diesen Frieden einsetzt, gibt es keinen Frieden. Zum Beispiel seine Meinung solange jemand anderem sagen, bis er sie zuerst anhört, dann akzeptiert und dann unterstützt.

    Zweiter Punkt:

    16:30

    “ Ich bin jeden Tag auf der Strasse, ich rede mit ganz normalen Menschen und ich höre mir das an, was die sich schon lange nicht mehr anhören. “

    Genau, diese Politiker_innen sind so realitätsfremd, dass sie nicht wissen (wollen), was die Probleme sind.

    Was wir also brauchen, sind realitätsnahe Politiker_innen, die den Kontakt zum Volk nicht verlieren. Dazu habe ich eine Illusion.
    Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind am Bahnhof und werden von einem Politiker oder einer Politkerin angesprochen. Dieser fragt Sie aber nicht:
    „Möchten Sie eine Petition unterschreiben ? “
    “ Wollen Sie dieses Wahlkampfheftchen ? “
    “ Wissen Sie bereits, was Sie bei den nächsten Wahlen wählen werden ?“

    Nein, Sie werden gefragt: „Entschuldigung, was erwarten Sie von der Politik ?“

    Diese Frage hat 3 gute Aspekte:
    1. Mann/Frau kann nicht nur über die Politik jammern, da Mann/Frau eine Lösung vorschlagen muss.
    2. Die Politikerin oder der Politiker versteht besser, was die Menschen aktuell bewegt und was Ihnen wirklich wichtig ist.
    3. Wenn Sie das gefragt werden, wen würden Sie als nächstes wählen ?

    Bis jetzt ist diese Idee nur ein Gedankenkonstrukt. Es würde mich aber interessieren, was andere Kommentator_innen darüber denken.

  47. Ich wünsche Ken Jebsen viel Kraft, die Angriffe aus der Unterwelt durchzustehen. In unserer kranken, zerrütteten Menschengesellschaft treibt der Wahnsinn immer noch giftigere Blüten. Quo vadis, Menschheit? Ich habe keine Angst mehr vor dem Sterben.Nur noch vor der menschlichen Verderbtheit mit ihrer Gier und ihrem Hass. Mir tun nur die Jüngeren leid und die mit den kleinen Kindern und die ganzen unschuldigen Tiere, die schon so lange hier in der Hölle leben.

  48. Zu Lilywhite Lilith,
    ja, sie hat recht: achten sie auf ihre Gesundheit.
    Ich selbst bin in meinem „Job“ jenseits des kreativen Journalismus derart „gerne“ involviert, dass ich gesundheitliche Warnzeichen meines Körpers ob fehlenden Schlafes, unausgewogener Ernährung etc. erfahren muss,
    von psychischen Belastungen mal ganz zu schweigen.
    Für Hr. Jebsen: cruisen Sie mal wieder… Für alle anderen: schalten Sie ab, gehen Sie mal wieder in die Natur….

  49. Lieber Ken Jebsen,

    es war ein Erlebnis gestern dort gewesen zu sein! Deine Ansprache (einschließlich Stromausfall) dort, auf diesem Platz, vor der Volksbühne und vor dem Kino Babylon hören zu können.
    Es war zwar Arschkalt, regnerisch und windig und ich war ein bischen genervt von dem Gequäke der Krabbelgruppe der Gegendemonstranten, aber Du hast mit Deiner Vehemenz und Deutlichkeit einfach alles weggeblasen und ich hatte das Gefühl Du schreist es hin, bis zum Regierungsviertel: Courage!!! . . .und das aufsteigende Adrenalin lösste jede Unwidrigkeit unmittelbar in Bedeutungslosigkeit auf.
    Als nicht in der Öffentlichkeit stehender Mensch, kann man sich -glaube ich – gar keine Vorstellung machen, wie es ist, so gnadenlos und dumm diffamiert und angefeindet zu werden und ich finde es auch unglaublich mutig und richtig Getroffenheit zu zeigen. Auf der einen Seite deckt Dein“ Fight „ auf, wie sehr viele Menschen scheinbar eben nichts mehr berührt, solange sie sich in ihren Wohlfühlblasen und „Pyramiden“ sicher fühlen, wie laut wir heute eigentlich schreien müssen, um mit den Sorgen um Frieden, Gemeinwohl und“ Planetenerhaltung“überhaupt ernst genommen zu werden. Die Austragung dieser „unsäglichen Preisverleihungsposse „ zeigt auch, dank Deiner vorbildlichen Standhaftigkeit und der unermüdlichen Aufklärung der schreibenden Unterstützer, wer die wahren Verschwörer / Schönredner und Pappnasen sind und welch latent faschistoide Züge unseren kapitalistischen Systemen mittlerweile innewohnt.
    Ihr schafft es immer wieder die Dinge auf den Punkt zu bringen. Gleichwohl ich mir in manchen Momenten denke, Du könntest ruhig etwas gelassener sein (ok, das sagt sich jetzt so einfach 😉 ). Aber Du und KenFM und viele Andere können sich –aus meiner Sicht – einer wachsenenden Followerzahl, die sich auch anstecken lassen, zum aktiven Engagement, so sicher sein, da ist das Geblaffe –auch der rechten Linken – ein Nichts! Einfach „GarNichts“ dagegen.
    Als ich KENFM entdeckte, war es für mich ein Segen und Motivation mich auch auf anderen Portalen endlich mal wieder mit gehaltvollen Hintergrundinformation und klugen Gedanken versorgen zu können. Das ,was dort – durch Eurer Engagement – mittlerweile an wertvollen Zeitdokumentationen archiviert ist, ist von unglaublicher Qualität, die sich auch nicht mehr umstossen lässt. Da werden in mehreren hundert Jahren noch (so wie die Menschheit diese noch erleben kann) sich die Historiker die Hände reiben. Egal zu welchem Thema, egal mit welchem Gesprächspartner, irgendwie passt das alles zusammen und da fügt sich ein Pusselteil in das nächste und ich bin immer wieder erstaunt, welche Zusammenhänge und neu Perspektiven sich auf das große Ganze auftun.
    Macht weiter und auch wenn Du (zurecht) keinen Wert auf Personenkult legst (ich und vielleicht auch viele andere Follower und Aktivisten würden so eine Preisvergabe auch gar nicht so sehen). Du und die Anderen seid – in meinen Augen – schon jetzt prägende und vorbildliche „Zeitfiguren „ und darauf darfst Du und Dein Team und auch Deine schreibenden Unterstützer verdammt nochmal sehr sehr stolz sein!!

    Lieber Gruß

  50. Herzlichen Dank an das gesamte Team KenFM, das mich durch seine unermüdliche Arbeit in die Lage versetzt, herauszufinden, wo ich mich hinwenden kann, wenn ich mich doch lieber selbst auf die Suche nach der Wahrheit begeben möchte. Anstatt den weitaus bequemeren Weg zu wählen und mich einem der selbsternannten Wahrheitsverkünder anzuvertrauen (sie „dienen“ sich ja allüberall an, unüberhörbar und sehr penetrant). Die Mühe nehme ich gerne in Kauf, werde ich doch damit belohnt, daß ich von meinem Verstand Gebrauch machen und ganz selbstständig denken darf, vollkommen frei, in alle Richtungen!
    Von Herzen alles Gute für Sie, lieber Ken Jebsen, Ihre Arbeit ist enorm wichtig und wird wertgeschätzt, wie auch die vielen Kommentare zeigen. Und achten Sie gut auf Ihre Gesundheit!
    Lilywhite Lilith

  51. Erfreulich, dieses Statement eines „gestandenen“ Menschen, nicht mehr, aber auch nicht weniger ist Ken Jebsen. bei allem gebührenden Respekt vor seiner Arbeit und der seines Teams.
    Es enthebt ihn von der Messias-Rolle, die er ablehnt, und die wir, wie er richtig erkannt zu haben scheint, nicht brauchen,
    ganz im Gegenteil die allgemeine Friedensbewegung angreifbarer machen würde und von der mehrheitlich vorherrschenden
    Überzeugung der Ablehnung von Gewalt und der Bereitschaft zur Kommunikation mit jeder Mann / jeder Frau gleich welcher
    Herkunft, Gesinnung etc. ablenken würde. Fühlt euch gestärkt im Wissen darum, dass ihr nicht alleine dasteht ! Kümmert Euch !

    • Das war auch meine Reaktion, ich habe das JungeWelt-Abo gekündigt und meine KenFM-Unterstützung dafür erhöht. Meine JungeWelt-Genossenschaftsanteile sind schon seit Sommer 17 gekündigt. Wenn ich meine Anteile zurückbekomme werde ich sie an KenFM spenden.
      Das Abo der NeuesDeutschland hatte ich schon gekündigt, als dort in einem Kommentar Werbung für „Adopt a Revolution“ gemacht wurde.

      Die Kriegstreiberfraktion ist wirklich tüchtig. 🙁

  52. Hallo Ken,

    heut früh hab ich doch auf irgendeiner Seite wieder mal genau diese Nebeninformationen in der Schlagzeile zur Preisverleihung gelesen: „Verschwörungstheoretiker“ „bei den Linken“.
    Es tut schon weh zu sehn, wie plump hier Meinungsmache betrieben wird. Na, es wird schon funktionieren, noch. Aber schämt euch ihr zwei Bürscherl.
    Ich möchte dir den Rücken stärken. Wir denken genau so, wie du sagst!!!

  53. Danke Ken Jebsen, ich bin 100% bei Ihnen. Es ist und bleibt die Frage Krieg und Frieden und wie stehen wir zu Gewalt. Gewalt ist nicht „nur“ Bomben auf arabische Familien, Gewalt ist auch Hartz IV, Gewalt ist auch Suppenküchen und Erniedrigung von Arbeitslosen, Gewalt ist auch Kampagnenjournalismus gegen Andersdenkende, Gewalt ist die Verachtung für das Russische, Gewalt ist die Hofierung der ukrainischen Faschisten. Gewalt ist immer auch ein Militärbündnis, Gewalt ist auch die Pflegeversicherung mit Zeitenvorgabe fürs Frühstück und Waschen. Gewalt ist auch die Mindestrente mit Aufstockung. Gewalt ist die massenhafte Entlassung von ehrlichen Menschen trotz Milliardengewinne, Gewalt ist auch die Erdrosselung des Humanismus in Griechenland durch „Sparen“, Landraub in Palästina ist Gewalt und auch hinter dem „Brunnenbohren in Afghanistan“ steckt militärische Gewalt. Ich habe viele Ihre Kommentare und Berichte gelesen und gesehen, es war nie rassistisch, inhuman, militaristisch oder gar antisemitisch. Und das letzt Genannte ist ja der Vorwurf gegen Sie. Der Staat Israel mit seioner jetzigen Politik ist militant, rassistisch und menschenverachtend, der Staat Israel ist weder „jüdisch“ noch religiös. Die Juden sind eine Religionsgemeinschaft und eben genau kein Volk. Es gibt wohl ein israelisches Volk im Staat Israel mit einer jungen Nation. Aber wenn es zur Religion der Juden gehören würde, andere Menschen abzuschlachten (was ja nicht in der Thora steht), dann müßte man die jüdische Religion verbieten, so wie der Faschismnus verboten gehört. Wenn militante Palästinenser Gewalt anwenden ist das falsch, wenn Israelis Gewalt anwenden ist das falsch, nicht weil es Israelis oder Palästinenser machen, sonder weil die Anwendung von Gewalt falsch ist. Es gibt viele an Ihrer Seite, ich gehör dazu!

    • Nee, isser nich !
      Diesen Eindruck hatte ich auch mal ne Zeit lang.
      Mittlerweile glaube ich, dass Warren Ellis Jebsen gehört hat und inspiriert wurde, auch wenn’s zeitmäßig nicht ganz hinkommt : ]

      Wie wunderbar, dass noch jemand anderes diese fantastische Geschichte gelesen und die offensichtliche Parallele gezogen hat !
      Andererseits ist Spider Jerusalem jetzt nicht unbedingt DER Friedensaktivist, ehehehe…
      Egal. Großartig. Weiterlesen.
      Mehr Garth Ennis, wenn’s geht : ]

      @ KenFM: Herzlichen Glückwunsch !
      @ Wawzyniak: Danke für die Werbung, wunderbarer Einsatz — die Linke ist tot, KenFM lebt !

  54. BRAVO !!!!! Ich finde das wirklich heilsam und gut, wenn mal einer den Kragen platzen läßt ! So muß das sein ! Nicht zuletzt bei so einer dummdreisten Steilvorlage des Herrn Lederers.

    Sauber den Lederer abgeledert, kann man da nur sagen, meine persönliche Gratulation !

    Ich habe selber damals noch in Berlin studiert und Dich im Radio immer gerne gehört bis diese parteibombe einschlug.
    Alleine für den authentischen, grundehrlichen und sehr wohlformulierten Beitrag und auch für deine ganze grundsolide Arbeit in KENFM, die ich jetzt bschon seit knapp einem Jahr mitverfolge, gibt es ab jetzt nicht nur eine PREMIE sondern einen DAUERAUFTRAG auf das Konto von KENFM.DE

    DANKE !

  55. Wenn ich dazu was sagen darf persönlich… ich bin auch viel auf KenFM und anderen Seiten unterwegs, und die Themen interessieren mich privat und beruflich.
    Ich würde das ganze aber mehr als ein Spiel sehen. Ist doch klar, dass Lederer so handeln MUSS. Ist auch klar, dass die Presse diffamieren MUSS. Die können gar nicht anders.
    Sehen wir doch am Beispiel 9/11: an dem Tag hatte irgendwie die Physik auf ganz komische Weise Pause. Interessiert das irgendwen? Nein. Geht gar nicht, die dürfen gar nicht so weit denken oder sich selbst erlauben, Fragen zu stellen. So funktioniert das System.

    • volume,

      es ist natürlich gut, wenn man den Humor nicht verliert. Da haben Sie völlig Recht, wenn Sie das meinen. Leicht ist das aber wahrlich nicht immer. Schließlich steht ja unser aller Überleben auf dem „Spiel“.

      Und ja, klar – ein Lederer kann gar nicht anders und ist nur ein kleines Rädchen im System.

    • Nichts für ungut, aber diese Leute müssen nicht. Sie haben sich so entschieden, einerlei aus welchem Antrieb.

      Und nebenbei bemerkt, sensationelle Stellungnahme von Herrn Jebsen. Damit läßt sich arbeiten.

  56. Sehe gerade, dass Katja Kipping den Aufruf der Friedesbewegung „Abrüsten Jetzt!“ unterzeichnet hat. Kommt das bei den Deppen der Antideutschen und der TransatlAnrifa nicht der Ketzerei gleich? Gemeinsam auf einer Liste, die sehr wahrscheinlich auch schon Ken Jebsen unterzeichnet hat …
    Querfrontlerische Umtriebe ausgerechnet bei der Partei-Cheffin und Galionsfigur der antideutschen Sache höchst persönlich XDDDDDD.

  57. Lieber Herr Jebsen,

    wie Sie an der überwiegenden Anzahl positiver Kommentare sehen können, sind Sie auf der richtigen Spur. Gleiches gilt für mich. Gut gesprochen. So gut, dass ich der Meinung bin, dass Sie erheblich mehr können. Was gleichzeitig bedingt, kleine unbedeutende Akzente zu ignorieren. Lederer ist so ein unbedeutendes Teil.

    Schauen Sie sich die Entscheidung der in der Nähe befindlichen Berliner Philharmoniker an: Schon 2016 unterschrieb Kirill Petrenko (Russe) seinen Vertrag als Nachfolger von Sir Rattle (Brite) als Dirigent. Auffallend für mich ist, dass seit Wilhelm Furtwängler (gestorben 1954) kein deutscher Dirigent mehr als würdig empfunden wurde, dieses Spitzen-Orchester zu leiten. Ich sehe darin Folgerichtigkeit. Wir wurden gelehrt, Hamburger zu fressen, die Medien empfehlen Empörung über dies und das. Nur wirklich KULTURELL überragend sind wir kläglich gescheitert. Das überlassen wir anderen. Zwangsläufig.
    Sehr dünn! In dieser Kategorie befindet sich Herr Lederer. Abgelehnt!

    Oder nehmen wir Zain Raza. Völlig unaufgeregt interviewen Sie diesen Gast. Dieser Mann hat für meine Begriffe unfassbares geleistet. Das Interview, dass er mit Snowden führte, belegt eindrucksvoll den Willen zur mutigen Aufständigkeit gegenüber den Kräften, die nur machtgeil sind. DAS brauchen wir! Und DAS können SIE auch!

    Immer wieder beeindruckt mich Ihre Ansage „meine Zielgruppe BLEIBT DER MENSCH“. Es sollte klargestellt werden, dass die Alternative DAS KAPITAL darstellt.

    • johndavid,

      worauf wollen Sie hinaus? Was schlagen Sie konkret vor? Wie auch immer, ich vermute, dass Ken Jebsen nicht darauf eingehen wird, weil ihm das gleich wieder zu sehr in Richtung „Personenkult“ geht. 🙂

  58. Nun, Gesundheit ist ein ernstzunehmender Aspekt!!!!!

    Dein Engagement sei Hochgelobt!!!!

    Vergiss, so habe ich es bis dato erfahren, dass es besser ist, die GANZEN Einstellungen „gegen“ dich. das Rät dir ein Bewunderer deines Wirkens.

    Und: ich wünsche mir, dass ein energisches wirken gegen bekannte Mißstände nicht mehr allzulange nötig ist. kurz: ich Wünsche mir, dass Du arbeitslos wirst.

    PS: unter den anderen von mir genannten Umständen, ist das wohl gut so…

    Liebe für alle.

  59. dass 8 Reiche soviel besitzen wie die Hälfte der Menschheit ist unkorrekt. Denn dabei sind die Offshore-Vermögen der Reichen nicht enthalten, sonst wären ja die kriminellen Steuerhinterzieher bekannt.

    Aber zurück zur LINKEN.
    Angenommen, die sogenannte LINKE wird genauso von Großkonzernen geschmiert wie die CDU seit 1949. Ein bessere Investition gäbe es doch gar nicht, um die gesamte Politik auf Kurs zu halten.
    Nun ist Zeit des „Return on Investment“ / ROI. https://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment

    So träfe LEDERERs Aussage den Kern ….“ wer erhebliche (nicht-)öffentliche Mittel erhält, trägt eine besondere Verantwortung dafür, was in seinen Räumen stattfindet und wer dort eine Plattform erhält.“
    Genau das ist es. Es regieren Konzerninteressen und ihre repräsentativen Vertreter führen Schmieren-Theater auf. Sie wären schlichtweg korrupte Erfüllungsgenossen.

    Hier das CDU Beispiel jüngst in ARD veröffentlicht:
    http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Bimbes-Die-schwarzen-Kassen-des-Helmut/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=48136314

  60. Klare und notwendige Worte. Danke. Ca. 90 % der Aussagen decken sich mit meiner Meinung.

    Die unanständigen Linken mit ihren Sprachrohren Junge Welt, Neues Deutschland und taz sollten sich schämen. Menschen, wie Andreas Maurer und Wolfgang Gehrcke stehen für die anständigen Linken.

    P.S.: Die Preisverleihungsveranstaltung, die ich so bis gegen 21 Uhr besuchte hat mich wenig bis gar nicht überzeugt. Einziger Lichtblick, Herr Hartmann von den Freidenkern.

  61. Hallo Ken,
    danke für Dein Engagement. Aber bleib mal ruhig, wenn man sich zu sehr aufregt, macht man Fehler.
    Ich wünsche mir für Dich und für uns alle viele weitere Jahre energischer, aber auch besonnener und vernünftiger Kritik an den bekannten Missständen. Und vor allem einen erfolgreichen Kampf dagegen.

  62. Danke für Deine gewaltigen Worte. Deine Familie kann sehr stolz auf Dich sein, ich hoffe, dass diese bei dem ganzen Diffamierungskampagnen gegen Dich außen vor gehalten werden.

    Ich bin auch nur ein sogenannter „Microspender“ für Dein/Unser Portal KENFM und wundere mich immer darüber, was Ihr Alles mit Technik und Know How auf die Beine stellt.

    Auch wenn Du Dich nicht als „Anführer einer Bewegung“ siehst, für mich bist Du aber das Gesicht einer Bewegung schlecht hin. Mit Deiner Wortgewalt und Deinem ganzen Wissen gibst Du uns Hoffnung uns stellst Dich dem öffentlichem Sturm entgegen. Vielen lieben Dank dafür.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie sowie auch allen Menschen weltweit, frohe und besinnliche und vor allem friedliche Tage.

  63. es gab mal ne folge „zorro“ von walt disney. in dieser folge wurde zorro gestellt und war kurz vor seiner festnahme.

    dann passierte es : plötzlich kam ein anderer zorro hinter einem baum hervor und sagte : „ICH BIN ZORRO!“

    ein weiterer zorro kletterte auf eine mauer und sagte : „ICH B’IN ZORRO!“

    dann kamen noch mehrere zorro’s aus der deckung und sagten : „ICH BIN ZORRO! UND ICH BIN ZORRO! ICH BIN AUCH ZORRO!“

    die soldaten waren verwirrt und konnten zorro nicht mehr festnehmen.

    wir von der friedensbewegung haben nur eine chance : wir müssen alle zum ken jebsen, zum daniele ganser, zum eugen drewermann, usw. werden. denn jede galionsfigur für sich alleine ist angreifbar und schwach.

    eignen wir uns das wissen an um die passenden argumente parat zu haben um die fragmentierung und dekontextualisierung der nutznießer der angriffskriege um schürfrechte und des schei-geldes wieder sichtbarzumachen.

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