Stell’ Dir ’mal vor…

Von Bernhard Trautvetter.

Stell’ Dir ’mal vor…

Stell’ Dir ’mal vor…
… Menschen sprechen, und sie sagen wirklich Worte
Ja, sie hören einander dabei auch noch wirklich zu…
… Menschen bewegen sich
und es geschieht wirklich etwas in dieser verrückten Welt…
… Menschen lieben Menschen, und sie interessieren sich aufrichtig
für einander ganz und gar mit von Begeisterung beseeltem Leib
… und schließlich ist kein Mensch mehr einem anderen
insgeheim oder offen ein Mittel für einem Zweck

Stell’ Dir ’mal vor…
… die Menschen öffnen sich der Erkenntnis,
der eigene Bauchnabel ist nicht der Nabel der Welt
sie nebeln sich nicht mehr mit Rauchrausch ein und Scheuklappen fallen einfach ab
… das um sich schlagende Kind erlebt die Liebe, an die es nicht mehr zu glauben
wagt
… Menschliche Blicke treffen menschliche Augen und die beiden sehen einander so,
wie sie lebendig sind, in die Seele der Welt

Stell’ Dir ’mal vor…
… menschliches Wissen nützt dem Frieden, allen Menschen und der Natur dieser
Welt
… die Götter der anderen sind Teil des Lebens im Ganzen, so wie das Du im Ich des Wir

Stell’ Dir ’mal vor…
… wir lebten in einer aufregend fruchtbaren Welt
der Natur auf Mutter Erde, jedes Kind hat eine Bleibe
und jedes Wort hat heute schon ehrlich Gewicht

 

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Textes.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

6 Kommentare zu: “Stell’ Dir ’mal vor…

  1. Liebe/r Eiszeit (im Treibhaus?)
    Ich warne vor Herrn Popp, der mit Jürgen Elsässer und auch der AfD [die beim Thema ‚Schüsse auf Flüchtlinge‘ diese mit Terroristen im Flughafen gleich setzt] in Erscheinung tritt – Beispiel:
    >>COMPACT Geldwerkstatt – Andreas Popp – Quo Vadis Von TV Redaktion am 14. 07.2013 Geldwerkstatt, PayTV
    Am 22.6.2013 lud das COMPACT Magazin … zum Gespräch nach Berlin ein. Ein spannendes Experiment, bei welchen die verschiedenen Modelle gegenüber gestellt worden. Mit Andreas Popp, Prof. Wilhelm Hanke, Oliver Janich, Jürgen Elsässer (*), A. Seymour, Andreas Rieger und Wolfgang Berger<>In der aktuellen Ausgabe seines (*) Magazins kommt zudem nun ein Autor zu Wort, der in unsäglicher Weise gegen Migranten, Homosexuelle und Frauen vom Leder zieht. Es ist schlichtweg nicht glaubwürdig, sich auf der Friedensbühne kurzfristig zu mäßigen, um hinterher unverdrossen mit Ressentiments zu spielen, um die Verkaufszahlen eines Magazins zu fördern. Hierdurch wird nicht nur konkret Menschen geschadet, dies sind auch genau die effekthaschenden Taktiken, die wir zurecht auch bei anderen Medien ablehnen. Wir sollten in unserer Medienkritik jedoch konsequent sein, auch bei Schreibern die die Montagsmahnwachen nicht unbesehen aburteilen.<<
    http://pedram-shahyar.org/2014/05/fur-einen-humanistischen-grundkonsens.html

  2. Danke… Das Gedicht brauchte ich wirklich.
    Die letzten 2 Videos von Euch trafen mich mehr als sonst. Vielleicht liegt es auch an mir.
    Aber meine Gemütslage sank tief.
    Immer wieder möchte ich „eine Pause“ einlegen. Mich von allem fernhalten. Bin ich dann aber auf dem Weg dahin überkommt mich ein leises schlechtes Gewissen. Manchmal ist es echt schwer damit klar zu kommen und wie man am besten damit klar kommt.
    Ich hab Daniele Gansers Worte nicht vergessen. Ich denke oft daran das es noch genug „Gute“ Menschen gibt die genau so für Frieden und Ruhe und Gerechtigkeit sind, auf der Welt ,wie ich.
    Aber reicht das? Sind wir nicht noch viel zu ruhig?

    Und eines Tages muss ich vor meinen Kindern stehen und ihnen in die Augen schauen und? ………… was sag ich dann?
    Ich hätte mich doch informiert. Ich glaubte nicht alles was man uns vor die Beine warf? Ich engagierte mich wo ich konnte und so weit mein Geld und Kraft ging. ?!? Doch „Sorry“ :/

  3. Zu Parteien ließe sich mehr sagen.
    Es ist für das Leben nur gut, wenn sich eine Partei dem Schutz des Lebens=der Zukunft widmet.
    Mir geht es um das große Bündnis der alternativen Kräfte, dass wir alle etwas Wertvolles für das Leben=die Gemeinschaft und ihre Zukunftsfähigkeit einbringen. Das kann in der Tat keine/r alleine, aber auch das Kleine, das ein jeder in die Waagschale des TrotzdemLebens einbringen kann, kann unendlich groß werden, wenn wir nicht alleine bleiben, sondern jede/r wo auch immer der anderen Last tragen… Mit Für Ein Ander…:)
    Hier noch symbolisch für viele ein paar weitere Links:
    http://www.friedensratschlag.de/?Unsere_Grunds%C3%A4tze%2C_Ziele_und_Forderungen:Unsere_Grunds%C3%A4tze
    https://www.foodwatch.org/de/ueber-foodwatch/2-minuten-info/
    https://www.ippnw.de/
    http://robinwood.de/UEber-uns.41.0.html … … …
    Es gibt noch so viele/s … Wir können hoffen, solange wir atmen.
    Unser Engagement ist eine gute Sache, weil es für eine gute Sache ist. Sally Perel gab als Vorhut für uns alle nie auf:
    https://www.youtube.com/watch?v=5fLB44JRvJM ++ https://www.youtube.com/watch?v=KhHU_eK233o (Sally bei kenFM)
    Hier das Bezugslied für meinen Text >>Stell‘ Dir ‚mal vor<< : https://www.youtube.com/watch?v=9Q0Eyw3l3XM (John live)

    • Nutzt es dem Menschen, nutzt es der Umwelt, nutzt es dem Frieden?

      Endet dieses Motto nicht wieder beim AusNutzen? Mir fehlen die Tierrechte. Es braucht nicht nur Menschenrechte sondern auch Tierrechte und (Pflanzen-, Landschaftsrechte).
      Es gibt auch viele Dinge die niemandem nutzen aber auch niemandem schaden. Kunst zum Beispiel.
      Das Frieden sehr stark mit Gerechtigkeit zusammenhängt haben sie ja schon richtig erkannt.
      Mann könnte auch sagen: Schadet es den Menschen, schadet es den Tieren, schadet es der Umwelt und schadet es dem Frieden? Wenn etwas geschadet hat, dann wird es abgelehnt.
      Zum Beispiel die Nato, wie viele Tote? Schluss damit.
      Zum Beispiel die Rüstungsindustrie, wie viele Tote? Schluss damit.
      Zum Beispiel die Tierfabriken, wie viele Tote? Schluss damit.
      Zum Beispiel das Geldsystem, wie viele Tote? Schluss damit.
      Es sollten auch ganz konkrete Forderungen und Lösungen auf den Tisch.
      Ein Herr Hörstel https://deutsche-mitte.de/ ist da zB. schon wesentlich konkreter.
      Auch die Wissensmanufaktur ist wesentlich konkreter. Wie sinnvoll Parteien überhaupt sind ist Ansichtssache. Ich kann Andreas Popp verstehen und ich kann auch Herrn Hörstel verstehen. Um aktiv in das politische System eingreifen zu können braucht man nun eben eine Partei. Auf der anderen Seite haben wir Links, Rot, Schwarz, Blau, Gelb, Rosarot und Olivgrün und irgendwie wird immer die gleich Politik gemacht.
      Eine Erkenntnis ist ja schon ein Anfang darum wünsche ich euch Alles Gute.

Hinterlasse eine Antwort