KenFM im Gespräch mit: Susanne Kaiser („Die neuen Muslime“)

Der Islam – hierzulande eines der Streitthemen der vergangenen Jahrzehnte.

Gehört der Islam zu Deutschland? Geht von ihm womöglich eine Gefahr aus?

Die Debatten zu den genannten Fragen drehen sich medienübergreifend in einer Endlosschleife. Zumeist verlaufen sie sich im Sand. Kein Wunder, denn zu einer differenzierten Betrachtung der immerhin zweitgrößten Weltreligion kommt es dabei nur in den seltensten Fällen. Zudem wird allzu oft pauschal von „den Muslimen“ gesprochen, als handle es sich um eine homogene Religionsgemeinschaft.

Wie unterschiedlich der muslimische Glaube jedoch selbst hierzulande ausgelebt wird, beschreibt die freie Journalistin Susanne Kaiser in ihrem Buch: „Die neuen Muslime: Warum junge Menschen zum Islam konvertieren“. In diesem widmet sie sich auf der Basis von vier sehr individuellen Lebensgeschichten genau dieser Frage. Dabei stellte sie fest: Die persönlichen Motive sowie die jeweilige Interpretation der Religion sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst.

In Zeiten, in denen immer häufiger von einem „Kampf der Kulturen“ die Rede ist, kann jede Bemühung, die das Ziel eines besseren interkulturellen Verständnisses verfolgt, gar nicht hoch genug angesehen werden. Eben jenes Verständnis ist auch das Anliegen von Susanne Kaiser. Sie möchte dort Brücken bauen, wo sie in turbulenten Zeiten am dringendsten benötigt werden. Durch ihre unvoreingenommene und respektvolle Herangehensweise an das emotionsgeladene Thema „Islam“ ist ihr dies beispielhaft gelungen.

Inhaltsübersicht:

0:04:34 Menschen, die zum Salafismus finden

0:16:12 Gehört der Islam zu Deutschland?

0:23:26 Warum der Islam an Attraktivität gewinnt

0:41:13 Individualität trotz strenger Glaubensgrundsätze

0:52:41 Konversion zum Islam – eine lebensverändernde Maßnahme

1:05:10 Die Biografie der Autorin

1:15:27 Eine Konversion, die zum Radikalismus führte

1:29:07 Die Glaubwürdigkeit jüdisch-christlicher Werte

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75 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Susanne Kaiser („Die neuen Muslime“)

  1. http://www.pi-news.net/2019/05/77-jaehrige-nonne-in-zentralafrikanischer-republik-von-moslems-gekoepft/

    „In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die 77-jährige Nonne Inès Nieves Sancho von moslemischen Terroristen aus ihrem Haus in der Zentralafrikanischen Republik gezerrt und in einem Gebüsch geköpft. Die Nonne mit französischen und spanischen Wurzeln arbeitete in einem Dorf als Lehrerin für Mädchen.

    Dies dürfte ihr Todesurteil gewesen sein, denn im fundamentalen Islam sollen Mädchen nichts lernen und keinen Beruf ergreifen, sondern sie haben sich dem Mann zu unterwerfen und dem Nachwuchs zu dienen, was wiederum der Ausbreitung des Islams dient. Die Nonne wurde geköpft, weil sie als Christin eine verachtenswerte „Ungläubige“ ist und es im Islam-Befehlsbuch so wörtlich steht: „Köpft sie“, nachlesbar im Koran in Sure 47:4 und 8:12.“

    Stürzenberger

  2. Wer zum Islam oder zu sonst IRGEND einer Religion konvertiert, gehört bestimmt nicht zu den intelligenten Menschen. Alle Religionen stammen aus dem Mittelalter und berufen sich auf irgendweche schwammigen Aussagen aus jahrtausende alten Büchern. Wer braucht das heute noch? Wozu brauchen wir heute noch Christentum, Islam oder Hinduismus? Alle erfinden einen Gott, den niemand je gesehen hat oder für dessen Existenz es auch nur den aller geringsten Hinweis gibt. Ein Mensch mit gesundem Menschenverstand braucht das alles nicht.

  3. Ganz „wertungsfrei“ das hier:

    „Volume 7, Book 62, Number 88; Narrated Ursa: The Prophet wrote the (marriage contract) with Aisha while she was six years old and consummated his marriage with her while she was nine years old and she remained with him for nine years (i.e. till his death). (Quelle: Jihadwatch)

    In der islamischen Rechtslehre gibt es so manche Absurdität und aus unserer westlichen Sicht auch Amoralität. So hat Ayatollah Khomeini, von 1979-1989 Staatsoberhaupt und Oberster Rechtsgelehrter des Iran, in seinem „Buch der Ehe“ (Tahrir Al-Wasilah) sogar gewisse sexuelle Handlungen an Babys legitimiert. Siehe Punkt 12:

    „Es ist nicht erlaubt, Geschlechtsverkehr mit der Ehefrau vor der Vollendung ihres neunten Lebensjahres zu haben, sei die Ehe von Dauer oder befristet. Was die anderen Freuden angeht, wie das Berühren mit Lust, das Umarmen und den Schenkelverkehr, so ist dies kein Problem, selbst wenn sie noch ein Säugling ist.“

    Aber es geht noch weiter. In Punkt 23 ist die Rechtsmeinung des Ajatollah Khomeini zum Umgang mit Tieren, nachdem sie Objekt menschlicher sexueller Handlung waren, beschrieben.

    „Ein Tier, mit dem man Geschlechtsverkehr hatte, sollte geschlachtet und verbrannt werden, wenn es von der Sorte ist, welche man für gewöhnlich isst, so wie das Schaf, die Kuh oder das Kamel.

    Darüber hinaus muss jener, welcher Verkehr mit dem Tier hatte, den Wert des Tieres ersetzen, wenn er nicht selbst der Besitzer ist.

    Wenn das Tier von der Sorte war, die man zum Transportieren von Lasten oder zum Reiten benutzt und deren Fleisch man nicht begehrt, so wie der Esel, das Maultier oder das Pferd, dann soll es von dem Ort, an dem mit ihm verkehrt wurde, in eine andere Region gebracht werden und dort verkauft werden.

    Den Erlös erhält jener, der mit dem Tier Geschlechtsverkehr hatte, oder er muss den Wert ersetzen wenn er nicht der Besitzer war.“

    Das kann doch bestimmt nur Satire sein, oder?

    Nachprüfbar für alle des Arabischen mächtigen in der Online-Ausgabe des Buches auf den schiitischen Seiten alseraj.net und shiastudies.com.

    Gefunden hier: ttp://www.pi-news.net/2010/01/tabu-thema-islam-und-sexualitaet/

    • Vielen Dank für diesen bemerkenswerten Beitrag – ganz ohne Lobhudelei. Man kann sich nur wundern,
      wieso solche und andere Wahrheiten über islamische Umtriebe und Gepflogenheiten nicht viel stärker
      öffentlich thematisiert werden. Dann würde auch nicht überall dieser herrschaftlichen Religionsideologie aus
      Gründen ergebener und fördernder Toleranz großzügig Tür und Tor geöffnet.

      Viele kennen auch nicht die Baccha Baazi – die Tanzenden Jungen – Afghanistans Kinderprostituierte.
      Die ‚WELT‘ berichtete am 27.08.2010 ausführlich über diese totgeschwiegene Form des Kindesmissbrauchs.
      Kleine Jungen werden nach Unicef-Angaben seit Jahrhunderten bis zum Alter der Pubertät versklavt und zu Tänzern für Sexpartys ausgebildet um dann auch ihren muslimischen Herren sexuell zur Verfügung zu stehen.

      Auf christliche Kirchen & Klerikale wird ja aktuell ziemlich eingedroschen. Bei islamischen Religionsanhängern und
      Autoritäten hält man sich stattdessen lieber zurückhaltend und ach so tolerant. Bibeltreue Christen machen
      immerhin folgendes – im Gegensatz zu den Hardcore-Muslimen – nicht: Steinigung von Ehefrauen, Hinunterwerfen
      Homosexueller von hohen Gebäuden, öffentliche Auspeitschungen u.v.m.
      All das zeugt von islamischen Realitäten ohne ablenkende Schönfärbebrille.

  4. Ist es nicht spannend, dass die Wirkung des Prinzips „Herrsche und teile“, das ja Thema im neuen „Standpunke“ ist, sich hier in den Kommentaren gut finden lässt. Und was dann dabei rauskommt, kann man gerade gut in Neuseeland sehen. Die Herrschenden lachen sich ins Fäustchen wenn sie sich nich gerade die Hände reiben.

    • Wenn ich abends kenfm öffne, so habe ich unter dem aktuell wichtigstem Videobeitrag nach wie vor ein Dorn im Auge. salamu alaikum (Friede sei mit dir)

    • @Ross Dorn – Sweety – blauersalamander Wenn ich nachts KenFM öffne, merke ich, dass ich nicht schlafen kann.

    • Danke, Wolfgang Altpeter, das hat mich schmunzeln lassen. Schöne Revange für meinen Polt Hinweis. Für mich gibt es kaum gesünderes als Humor und Leichtigkeit in die schweren Themen zu bringen, wenn die Ernsthaftigkeit dabei nicht ganz verloren geht.

    • „Für mich gibt es kaum gesünderes als Humor und Leichtigkeit in die schweren Themen zu bringen, wenn die Ernsthaftigkeit dabei nicht ganz verloren geht.“

      Naja, sweety, dann bringen sie mal eine Portion humor nach Neuseeland.

      Das ist das Problem das ich mit Gut-Menschen halt habe. Die wollen niemals sehen von was für Idioten und Wahnsinnigen dieser Planet bewohnt wird, und dann noch die Potentiononierung dieses Problems durch das INternet.

      Da gibt es also diesen typsichen, australischen primitiv-Idioten Tarrant, der normalerweise seine Zeit mit “ a few sixpacks at the barbie“ verbringen würde, aber dank Internet, Facebook und Co viele Freunde bekam die ihn zB auch mit den nötigen Waffen versorgten.
      Wie sich solche Primitivlinge in ihre rechthaberischen Theorien reinsteigern, das kann man im Netz nachlesen
      In „The Great Replacement“ hat er seine White Supremacíst Theorien im Voraus erklärt und damit Gleichgesinnte gefunden.
      Natürlich kein Wort von der NATO Politik im Nahen Osten, die ja im Grunde schon seit über 100 Jahren betrieben wird. Aber trotz dieser wird man den realen Konsequenzen dieser Politik umgehen müssen. Umd gertade DE ist ja angesichts der Figuren die man hierzulande zu Kanzler wählt, ganz bestimmt nicht unschuldig.

    • Lieber Ross Dorn
      Das jetzt jemand wie sie, der auch ordentlich am Feindbild Islam mitmalt, jetzt mir einen verpassen will, anstatt sich an die eigene Nase zu fassen und betreten zu schweigen…? Sie sind in meinen Augen da etwas unlogisch, ja verwirrt und ich werde, versprochen, nie wieder einen Beitrag von ihnen kommentieren.

    • Ross, Sie habens geschafft. Keine weiteren Kommentare von jemandem, der Polt gut findet, werden Sie behelligen 😉

      Diese Frohnaturen waren mir schon immer verdächtig.
      (Nikolausi war das einzige, was mich überzeugt hat.)

      Ich möchte Ihnen gerne einen Satz rüberschicken, über den ich im Netz gestolpert bin. Ich finde ihn sehr überzeugend ins einer sachten Selbstironie:

      „Ich bin zu viel gereist und habe viel zuviel von der Welt gesehen, als daß ich kein Rassist sein könnte.“

      Mit einem Augenzwinkern,
      Chela

    • Mit Frohnaturen meinte ich die Schattenflüchter. Also jene, die sich weigern, dem Schmerz, der Trauer und der Verzweiflung zu begegnen, die entsteht, sich in dieser furchtbaren Welt als ein vom großen Ganzen abgetrenntes Wesen zu erfahren.
      Wer sich weigert, seinem Schatten zu begegnen, der kann aber auch nicht frei werden.

      Im Spirituellen heißen die Schattenflüchter auch oft „Lichtarbeiter.“

      Sie, Ross, kommen mir aber eher wie ein ‚Tonio Kröger‘ vor. Im positiven Sinne. Beziehen Sie aber bitte nicht alle Seiten dieser von Thomas Mann geschaffenen Kunstfigur auf sich, das habe ich so nicht gemeint.

  5. Die Entstehung des „Feindbildes“ Muslime bzw. Islam hat ja ein Datum, den 11. September 2001.
    Wundert mich, dass das von Ken Jebsen nicht angesprochen wurde. Deshalb wird es der sehr sympatischen Frau Kaiser auch nicht gelingen, Brücken zu schlagen. weil der politische Westen eine gegen den Islam gerichtete Wut und Angst braucht, um von ihren Untaten abzulenken, (Ausbeutung der Bodenschätze in den islamischen Ländern) und diese weiterhin mit ihren Medien schüren wird.

    Ele (schreibt die sich so?), die mit ihren Kindern von Hartz 4 lebt, hat vielleicht Ruppert und Hüther gelesen, die beschreiben wie wichtig die Mutter – Kind Bindung vor allem in den ersten drei Jahren ist. Die von Ken Jebsen etwas abfällig angesprochene Herdprämie würde nicht nur für Ele, sondern allen Müttern Sinn machen, denn ein friedliebendes Kind braucht Nähe und Beziehung statt Erziehung. Eva Herman hat sehr interessante Bücher dazu geschrieben. Wurde deshalb aus den Mainstream Medien entfernt und wird leider auch von KenFM vermeintlich „rechts“ (wo sie nicht hingehört und sich auch nicht sieht) liegengelassen.

    • Es gibt da einen kleinen Unterschied, der ihnen nicht bekannt zu sein scheint…. Sie reisen nicht viel, gell?

      Nennen sie mir ein einziges Land in dem der Islam die herrschende Religion ist, und in dem sie leben möchten.

    • Tschuldigung, Buddashi, aber das mit dem Bestreben nach alleiniger Weltherrschaft des Islam…? Verwechseln Sie da nicht was? Die USA sind doch gar kein moslemisches Land.

    • Stimmt, Ross Dorn, wer will schon in einem islamischen Land leben; da fliegen einem ja dauernd die Natobomben um die Ohren. Deswegen hauen da sogar schon die ab, deren Heimat das ist. Aber was sind die auch so dreist unser Öl und unsere Bodenschätze bei sich zu verstecken. Aber eine Reise dahin kann man schon mal machen…mit ´nem Panzer, oder?

    • Ross Dorn,
      erinnern Sie sich noch daran, was in den neunziger Jahren alles zum Islam gesagt wurde?
      Sehen sie, ich auch nicht, weil er kein Thema war. Das wurde er erst ab dem 11.09.2001, als der Islam mit dem Terror verbunden wurde. Der christliche Westen ist der Aggressor, die islamischen Staaten reagieren nur, insofern sie es können.
      Ich möchte in keinem Staat leben, dass religiös geführt wird.

    • Sweet, auch wenns jetzt gegen die Nettiquette verstösst, aber manche ihrer Kommentare sind einfach nur dumm.

      Sie haben NIEMALS in einem mulimischen Land gelebt und reissen trotzdenm das Maul auf! Wie der typische deustche Spiesser das halt gerne tut.

      Fällt ihnen eigentlich ewas an ihnen selber auf ? Its ihnen gar nichts peinlich?

    • Ja, blauersalamander, genau so einfach ist es nun mal. Der Westen ist der Aggressor und letztlich kann man ja sogar berechtigterweise bezweifen, wir wüssten was da alles ablief, bevor es am 9/11 Realität wurde. Man muss in der real existierenden Welt mit ihnen umgehen, genügend Verrückte hat „Der Westen“ auch ohne islamische Idioten, wie man gerade in NZ sehen kann.

      Genauso wenig wie Frauen, Schwarze und Behinderte die besseren Menschen sind, sind es auch die Muslime nicht, nur weil sie die Opfer der USA sind.
      Aber leider ist das genau der Gedanke, über den sich Gut-Menschen überall weigern nachzudenken

  6. Sehr geehrtes KenFM Team,
    ich frage mich besitzen sie auch den Mut solche Menschen die aus Kriegsgebieten zu uns nach Deutschland kommen auch zu interviewen.
    Der Syrer Majd Abboud hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. In den letzten Monaten suchte er in Deutschland und der Schweiz dringend nach Medien, die bereit wären seinen Brief zu veröffentlichen. Meist erhielt er nicht einmal eine Antwort. Abboud ist 42 und von Beruf Zahnarzt. 2015 kam er nach Deutschland und wohnt jetzt in Saarbrücken. Sein Vorwurf an Merkel: die Voraussetzungen für Integration seien auch nach drei Jahren immer noch nicht gegeben. Grund: Deutschland komme seinen Gästen zu weit entgegen und weise Islamisten zu wenig in ihre Schranken. Auch die Sicht der Bundesregierung auf den Syrienkrieg sei tendenziös, da so genannte „Rebellen“ einseitig idealisiert würden. Rubikon gab Majd Abboud eine Stimme. (Text vermittelt durch Karin Leukefeld.)
    https://www.rubikon.news/artikel/eine-stimme-aus-syrien

    Er ist nicht der einzigste ausländische Mitbürgern der diesen radikalen Islam in unserem lande kritisiert. Vielleicht lassen sie solche Menschen auch einmal zu Wort kommen. Herzliche Grüße aus dem Saarland.

    • @Mohr – KenFM hat diesen Artikel in der Tagesdosis vom 30.01.2019 gesendet. Er war von Karin Leukefeld und wurde von Rubikon übernommen. Ich, ebenfalls Saarländer, habe diesen Artikel an den Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung weitergeleitet und gefragt, ob er den Mut hätte, diesen abzudrucken. Natürlich bekam ich keine Antwort.

    • KenFM und konkret Herr Jebsen hat ein sehr verzerrtes Weltbild vom Islam das sich kaum an Fakten orientiert sondern an sondern es so dreht das es passt. Das zB aus Bangladesh eine junge Islamkritikerin die in Bangladesh durch den IS und den Islam schon Schikanen ausgesetzt war nach Deutschland flüchtet und in Berlin dann ermordet wird stört nicht. Das die angeblichen Flüchtlinge die nach Deutschland kommen dann hier mit Drogen Dealen, Vergewaltigen und Morden ist wohl auch nicht erwähnenswert. Wie geht es denn eigentlich einer ehemaligen Muslimin die in Österreich vom Islam zum Christentum konvertiert ist ?`Sie Lebt in Deutschland wohlgemerkt einem christliche geprägten Land. Sie wird von ihrem Vater, ihrer Familie und dem Islam mit den Tode bedroht und kann nur unter Personenschutz auftreten und an geheimen Orten leben. Wohlgemerkt in einem christlichen Land. Und wieviele Frauen wurden in einem christlichen Land ermordet nur weil sie vom Islam zum Christentum konvertierten. Diese Verzerrung die Herr Jebsen betreibt hat wohl persönliche Gründe aber wird auch durch die grün linke Politik betrieben.
      Für den Islam wird ja seit 2015 massiv Werbung gemacht. In der Werbung sind seither alle Männer schwarzharig, dunkle Augen und völlbärtig. Vergewaltigungen werden auf einmal als Machogehabe dargestellt usw. Der Islam darf in keiner Weise kritisiert oder hinterfragt werden, das ist sofort Hetze. Europa soll und muss islamisiert werden, das ist eine Agenda und ein Programm so scheint es. Menschen die sich dagegen wehren wie Tomy Robinson der einen Massenmissbrauch und Vergewaltigungen von ca 1000 Mädchen in einer englischen Kleinstadt durch muslimische Banden aufdecken will wird in den Knast gesteckt. Kritiker dürfen in England nicht mehr einreisen. Identitäre die in Österreich ein Plakat aufgehängt haben „Islam tötet“ werden nach den Mafiaparagrafen angeklagt, IS Terroristen hingegen mit Mindestsicherung versorgt.
      Wie würde denn Herr Jebsen berichten wenn jede Woche ein muslimische Flüchtling abgestochen werden würde und eine muslimische Frau von einen Rechtsradikalen vergewaltigt werden würde. Würde er dann die Rechtsradikalen auch als harmlose Opfer darstellen und die Deutschen als friedliche Menschen die ja nichts dafür können?
      Die einzigen die den Islam kritisch hinterfragen sind kritische Muslime und ehemalige Muslime weil die den Islam kennen.
      Und übrigens die Probleme gibt es nicht nur bei uns, wenn alle immer ein Problem mit den Islam haben (weltweit) dann muss wohl am Islam irgendwas falsch sein aber das passt halt nicht in die Propaganda.
      Wobei mich beim Islam vor allem das Bestreben nach alleiniger Weltherrschaft und und die damit zusammenhängende Ausbreitung der islamischen Terrorgruppen stört. Aber auch gegenüber der Frau ist der Islam voller Rassismus. Kein Problem habe ich wenn Muslime einfach als Menschen ihre Kultur und Bräuche leben. Problematisch wird es da wo der Islam in eine Rassistische Ideologie übergeht, aber die ist leider zutiefst in vielen Muslimen verwurzelt. Das gibt es auch beim Judentum, konkreter beim Zionismus. Die Rassenlehre Hitlers wird als der Wahnsinn gesehen, beim Islam und Judentum ist man dagegen blind. Durch Jesus Christus (nicht der kath. Kirche) wurde der Rassismus des Judentum überwunden und durch den Islam wieder eingeführt.

    • Tschuldigung, Buddashi, aber das mit dem Bestreben nach alleiniger Weltherrschaft des Islam…? Verwechseln Sie da nicht was? Die USA sind doch gar kein moslemisches Land.

  7. … paar Worte zum Bild,

    ein grandioses Titel-Bild von Susanne Kaiser. Ich könnte mir vorstellen, dass jede Werbefirma dieses Bild gerne in Anspruch nehmen würde. Im Bild stecken alle heutigen Träume, Wünsche und Sehnsüchte von Frische, Natürlichkeit, Verständnis, Klarheit, Offenheit, Gelassenheit, Zuneigung, Lebensfreude, Mitgefühl und Selbstsicherheit. All das, was unsere kapital-getriebene Wirtschaft benötigt, jedoch selbst nicht erzeugen kann und sich deshalb mit fremden Federn schmücken muss.

    Das Bild erinnert uns auch, dass Begeisterung und Lebensfreude etc. nur dunrch den Menschen entstehen kann und nicht durch igendeine „Dingwelt oder Ideologie“. Es ist der Mut zu sich selbst.

    Natürlich sind das persönliche Interpretationen, die da wach gerufen werden und in der wahrhaften Begegnung korrigiert werden müssen. Der Verstand verspätet sich, während der Eindruck schon da ist.

    • Glauben sie ernsthaft, es sei schwer eiun solches Bild von Trump zu finden? Probieren sie es mal hier:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_(Psychologie)

  8. Sowohl das Chrisentum als auch der Islam glauben an nur einen Gott.

    Bei der Betrachtung des Islam steht meistens das Verhältnis von Politik und Religion im Vordergrund.

    bpb Bundeszentrale für politische Bildung schreibt:
    In der Forschung zur politischen Natur des Islam hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Nicht mehr das ideale islamische Gemeinwesen, sondern die politischen Verhältnisse in der Realität stehen im Mittelpunkt.

    Etwa die CSU will bei ihrem Parteitag dem politischen Islam den Kampf ansagen.

    Der Islam sei keine Religion, sondern eine islamische Diktatur, die kein anderes Rechtssystem duldet als die Scharia und gegen jede Demokratie gerichtet ist.

    Es gibt die Islamisierung, womit die territoriale Ausbreitung der Religionsgemeinschaft gemeint ist.

    Historisch gesehen war dies die Frühphase der Religionsverbreitung nach dem Tod des Propheten Mohammed.

    Ähnlich wie beim Christentum stellt man sich auch beim Islam die Frage, warum es diesen gibt. Warum sollten wir es glauben, dass ausgerechnet diese Religion die Wahrheit ist?

    Isaac Newton hatte sich sehr viel mit der Offenbarung des Johannes beschäftigt und er war davon überzeugt, dass die Bibel wichtige Prophezeiungen enthält. Der Weltuntergang sei gemäß der Bibel nicht vor dem Jahr 2060.

    Es ist jedoch nicht so richtig nachvollziehbar, warum seine Berechnung sinnvoll sein sollte.

    Bei der Offenbarung scheint es dem „Lamm“ vorbehalten zu sein ihre Inhalte zu entschlüsseln.

    Andere glauben es, dass die Offenbarung die Zukunft nicht kennt. Zu diesen anderen gehöre ich jedoch nicht.

    • Wollen wir mal von der generellen Dummheit, Habgier und Gealttätigkeit des Menschen ansehen…
      Dann sind die drei monotheistischen Religionen das grösste Problem für die Menschheit. Leider stellen mehr und mehr Philosophen einhellig fest, dass das Projekt „Aufklärung“ nach 150 Jahren unerfüllt verstorben ist.

      Die Entwicklung geht wieder Richtung Barbarei. Und wenn die Zukunftsvisionen hier bei kenfm zu den Themen Wirtschaftskollaps und Militarisierung korrekt liegen, dann werde wir da eine Beschleunigung erleben. Durch den Schock des 2.Weltkrieges konnte sich eine Ethik durchsetzen die auch Qualitätsmedien produzierte. Die Generation Display mit solchen Begriffen nichts anfangen. Sie sucht bei Facebook & Co nach Bestätigung des eigenen „Wissens“.

      Wir leben in interessanten Zeiten… das Zeitalter der Spiessbürger, das mit Helmut Kohl begann, wird mit Merkel enden. Was danach kommt wird wohl dem chinesischen utoritärten Staat gleichen. Leider hat man im Westen keine Möglichkeiten einen fähigen wie Xi an die Spitze zu befördern. Eine Kramp karrenbauer?wer da keine Lachkrampf bekommt, dem ist nicht zu helfen…

  9. Was mir beim Lesen der Kommentare hier so durch den Kopf geht:

    Susanne Kaiser = Julia Roberts, will das sagen (Framing) „Ist doch alles nur Schauspiel“

    Geht das Buch von ihr nicht vor allem um individuelle Schicksale, also um reale Personen und deren Erleben. Warum muss man da sein Pauschalfeindbild einer Religion gegenüber auf die beschriebenen Leute oder Frau Kaiser projezieren?

    „…noch dümmeres und unfreieres Frauenbild…“ Der belgische Maler René Magritte hat unter die realistische Darstellung einer Tabakspfeife geschrieben: „Dies ist keine Pfeife!“ Und er hat natürlich Recht, denn das Bild einer Pfeife ist nicht als eine Anhäufung von Farbe auf einer Leinwand und ist zum Beispiel zum Tabakrauchen völlig ungeeignet. Wenn sich Frauen selber entscheiden, nach bestimmten Regeln zu Leben, finde ich es fragwürdig, sie in die Dumm-Unfrei-Schublade zu stecken und erinnert mich an die Hatz auf Eva Hermann vor gut zehn Jahren.

    Weil wir alle nicht wirklich wissen können wie es sich mit dem Göttlichen so verhält, ist Atheismus aus meiner Sicht auch nichts anderes als ein Glaube oder vielleicht sogar eine Religion. Viele ihrer Anhänger haben meiner Meinung nach den Irrglauben, das der Mensch so vernunftbegabt sei, dass er die Wirklichkeit mit dem Verstand erfassen könne. Ich denke aber, dass die Wirklichkeit viel, viel zu groß ist um in unserem kleinen Geist zu passen und wir täten gut daran, das Verstehen unserer Welt vor allem dem Herzen zu überlassen. Vielleicht machen das die Katzen von ihnen, Ursprung, ja auch so.

    • Tolles Bild mit der „Pfeife“, die keine ist.
      Die Welt mit dem Herzen sehen, ist und wird die Voraussetzung einer überlebensfähigen Zukunft.
      Das Herz als Wahrnehmungsorgan ist nicht zu verwechseln mit dem Bauchgefühl. Das Bauchgefühl ist „dunkle Triebmasse“ die den Status der Erkenntnis (noch) nicht durchdrungen hat. Es dient dem Eigenschutz aber nicht der Herzliebe.

  10. Habs geahnt, dass so ein Thema, so vorgetragen, na, sagen wir verwirrt. Neben den braunen Augen.
    Und dann noch von einer quasi „Julia Roberts“ Zugangshinweise zu einer Person kommen, die nicht nur warmherzig und empathiegefuellt scheint, sondern auch noch ein kenntnisreiches, nachdenkliches und dazu analytisches Wissensbuendel fuerchten laesst.
    Da kommt selbst ein hartgesottener Kulturrassist leicht mal ins Abschalten des Programmes, weil er die Widersprueche nicht mehr aushalten kann und das ist von Ken Jebsen sicher professionell so mitkalkuliert worden.
    Nachdem ich als eingefleischter Atheist mich mal mit meinen Katzen so im Laufe der Zeit befasst hatte, ertappte ich mich dabei, zu verstehen zu beginnen, warum die alten Aegypter eine Katzengoettin hatten. Sowas kann mir natuerlich nicht mehr passieren. Es gibt weder einen Gott, noch Goettinen.
    Aber Bastnet, Bastnet?
    Woher sollen diese Viecher mit soo kleinem Hirn es sonst herhaben koennen, schon vorher zu wissen, was ich bald tun wuerde. Das ist uebersinnlich. Wie Religionen.

    • Seit ich zurückdenken kann, war mein Frauenbild, das was
      mir mein Spiegel sagte. Gefiel es mir: o.k.,
      gefiel es mir nicht, ging ich in mich mit der Frage: was und
      warum stimmt es nicht überein mit meinen Vorstellungen
      und Zielen von meinem Frauenleben.
      Solidarität mit Frauen war mir immer wichtig. Dabei ging es
      aber um gleiche Zugänge zum Studium, gleiche Bezahlung
      und wo es um die Gemeinschaftsziele Frieden und Ökologie
      geht, spielt das Geschlecht ohnehin keine Rolle.
      Das „Angemachtwerden“ war oft lästig. Manchmal dachte
      ich schon, dass ein Kopftuch weit in die Stirn gezogen,
      helfen könnte. Beim Spiegelbildtest fiel das aber durch.
      Bei ‚gut erzogenen‘ genügte ein breitkrempiger Hut zur
      Abwehr, bei anderen (und besonders bei Gleichaltrigen) half
      immer ein freudig-strahlendes Lächeln und der Satz: „Meine
      Kinder sind auch in Ihrem Alter.“
      Eine vollverschleierte Frau kenne ich nicht aus der Nähe,
      weiß also nicht, ob ich dabei ein Gefühl der Beklemmung oder
      gar der Angst hätte. Das könnte u.U. zu der Frage führen,
      ob es da eine Toleranzgrenze in unserem öffentlichen Leben
      geben sollte. Solche Entscheidungen sind aber von allen,
      also demokratisch zu treffen.

    • Leider haben sie Recht… nur das wird am Widerstand der Gut-Menschen nichts ändern.

  11. Diese Buch-Lobpreisung hier wirkte auf mich schon etwas befremdlich und weltfremd.
    Auffallend oft sagte die Autorin die Floskel „Ich weiß nicht“ und erging sich dann in Plattitüden.
    Gemessen an den sonstigen Gesprächen bei KenFM mußte ich mich schon fragen, welche Kompetenz
    die Autorin beim Thema Islam wirklich aufzuweisen hat.
    Sollte evtl. die islamische Religion letztlich gar angepriesen und schön geredet werden?

    Eine Religion, die auf angebliche Engelserscheinungen vor 1.400 Jahren gegründet wurde von einem Schafhirten
    und späteren Kriegsherrn – verheiratet mit 13 Ehefrauen, darunter ein 9-jähriges Mädchen. Die vielen „ungläubigen“
    (Sex)Sklavinnen als Kriegsbeute, die dem Prophet und seiner männlichen Gefolgschaft „eheähnlich“ auch noch
    zusätzlich zur Verfügung standen, seien nur kurz erwähnt.
    Eine solche Religion soll nun mit dem Susanne-Kaiser-Buch irgendwie hoffähig und „normal“ gemacht werden?
    Vielleicht werden bei KenFM auch die Bestseller-Bücher „Der Koran“, „Mohamed“ und „Der islamische Faschismus“ von
    dem deutsch-ägyptischen Politikwissenschaftler und Publizisten Hamed Abdel-Samad einmal vorgestellt und thematisiert?
    Quasi als Ausgleich zu dem netten Wortgeplänkel mit Frau Kaiser.

    Die „Kriminalgeschichte des Christentums“ wurde ja schon umfassend thematisiert.
    Die Aufarbeitung der „Kriminalgeschichte des Islam“ steht aber noch weitgehend aus.
    In der Münchener Innenstadt konnte ich kürzlich auf einer Text-Tafel an einem Info-Stand lesen:
    Gefährliche totalitäre Ideologien: Nationalsozialismus 65 Millionen Opfer. Kommunismus 100 Millionen Opfer.
    Islamischer Faschismus 270 Millionen Opfer.

    Man kann natürlich auch eine rosarote Brille aufsetzen und sich waschen, poetische Koran-Texte heraussuchen
    und dann schwelgerisch-spirituell diese „Heilige Sprache fühlen“, indem man sich diese Texte mitreißend
    mit dem Körper vortragen lässt – so wie es Frau Kaiser ganz nett und idyllisch beschreibt.
    Mit züchtiger Kleidung, voller Kultur-Ergebenheit und mit ganz viel Toleranz versteht sich. Nicht zu vergessen die heteronormative Geschlechter-Trennung. Die Queers & Gays müssen aber draußen bleiben.
    Außer in ein paar Ausnahme-Moscheen. Die kann man dann aber an einer Hand abzählen für ganz Europa.
    Und diese wenigen Ausnahme-Moscheen stehen unter Polizei-Schutz wegen Morddrohungen oder Todes-Fatwas
    von selbsternannten muslimischen Autoritäten in islamischen Polit-Herrschaftsstrukturen.

    Es lebe die Religionsfreiheit und unsere Toleranz gegenüber religiösen Autoritäten, die ihren willigen und manipulierten Untergebenen sagen, wie diese zu leben haben.

  12. Was mir am Islam nicht gefällt, ist der Koran. Ich habe mir mal die Reclam-Ausgabe gekauft und habe dann in ein paar Kapitel reingelesen. Das war für mich zuviel Hass. Als Nicht-Muslim ist man generell Scheiße und erst recht, wenn man den Islam wieder verlässt. Dann ist man ultrascheiße! Zum Glück weiß ich, dass die meisten Muslime nicht nach dem Koran leben und eben alles tun, um aus diesem Text das Beste herauszuholen. Deshalb bestehen vernünftige Muslime auch immer darauf, man müsse den Koran halt auch richtig interpretieren. (Laien können das wirklich nicht oder werden vermutlich gleich zu Salafisten!)
    Oft kommt auch der Vergleich mit der Bibel, den ich für verlogen halte. Jeder, der beide Bücher auch nur ein bisschen gelesen hat, erkennt die fundamentalen Unterschiede in den Kernaussagen. In der Bibel gibt es auch Gewalt, aber dann muss man schon ins alte Testamentoder man wird nur noch in wenigen einzelnen, zusammenhangslosen Psalmen im Neuen Testamen fündig, die keiner liest. (Seit Jesus gibt es eben das Neue Testament, das normativ bindendere Regeln hat, denn ohne die frohe Botschaft kam man ja noch nicht einmal ins Paradies!) Ansonten ist im Neuen Testament immer nur Liebe und Gewaltlosigkeit angesagt. Das sagt jetzt nichts über die Wahrhaftigkeit der Religionen aus. Die Bibel wurde halt geschrieben als sich das Christentum nur unter Ausnutzung der Religionsfreiheit innerhalb des römischen Imperiums verbreiten konnte. Der Koran entstand hingegen in Teilen zu Zeiten des Krieges. Die Lehre taugte deshalb auch dazu, sich recht gewaltsam in weniger als hundert Jahren von der Arabischen Halbinsel bis Frankreich auszubreiten.
    Das Christentum hingegen war sogar so gewaltfrei, dass mit ihm erst durch die Zwei-Schwerter-Lehre des Augustinus Krieg legitimiert werden konnte. Laut Übersetzung gab Jesus Petrus zwei Schwerter. Nach Interpretation war eines das für die geistliche Macht und eines das für die weltliche Macht. Letzteres war für die Könige und die durften auch Gewalt ausüben, um der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen – Sie durften und sollten als „Gerechte Kriege“ führen. So war Krieg möglich (sogar die Kreuzzüge), denn Kriege werden eigentlich immer „gerecht“ oder zumindest „präventiv“ angefangen.

    Ich persönlich denke, dass viele Menschen die Religion behalten wollen, die sie als Kind hatten und man das nicht verurteilen soll. Überhebliche Atheisten, mit der tollen Erkenntnis, dass man Gott nicht sehen oder beweisen kann, nerven mich. Schön finde ich hingegen die Vorstellung eines Eramus von Rotterdam, der meinte, in jedem Menschen sei ein göttlicher Funke. Der menschliche Verstand sei Teil der göttlichen Sphäre und eben nicht materiell und auch die Natur sei mit göttlicher Logik geschaffen. Deshalb ist es den Menschen möglich, nur mit Hilfe ihres Verstandes und der Beobachtung ihrer Umwelt zu göttlicher Wahrheit zu kommen, beziehungsweise zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Das finde ich ein schönes Bild. (Zugegebenerweise meinte Eramsus als Priester natürlich schon, der Weg zu göttlicher Weisheit sei durch Befolgung der Bibel einfacher und auch für schlichtere Gemüter eben erreichbar. Der Mann lebte immerhin vor fünfhundert Jahren und war kurz vor der Reformation auf dem Höhepunkt seines Ruhmes.)

    • Haben Sie auch Bibel und Thora unvoreingenommen gelesen?
      Ja, zum Glück sind alle Menschen verschieden, und Muslime sind auch nur Menschen wie Christen oder Juden. Die streng gläubigen Fundamentalisten sind zum Glück in allen Weltreligionen in der Minderheit. Die gibt’s auch in christlicher und jüdischer Welt, und gar nicht so wenige.

    • COPOKA… was soll der Unsinn?
      zeigen sie mir mal einen „normalen“ Menschen der den islam verurteilt und die anderen beiden monotheirtischen Religionen auch nur akzeptabel findet.

      Also denken sie erst nach, dann tippen…. das Thema ist sehr viel ernster als sie erkennen, und es wird noch sehr viel ernster werden.
      Unsere amerikansiche „Freunde“ die den gewalttätigen Konflikt ja seit langem schüren, benötigen zur Vermeidung íhres Abstiegs nicht nur die Trennung von Europa und Russland/China, sondern auch einen wachsenden Konflikt zwischen Shia und Sunni, etwas an dem sie ja nicht erst seit gestern arbeiten…

  13. Frau Kaiser, ein strahlendes Lächeln, schön wie das von Julia Roberts,
    ausgestattet mit Sprachkenntnissen, die es ihr ermöglichen, einzutauchen in den Alltag
    der Menschen, um uns aus ihrer wissenschaftlichen soziologisch/anthropologischen Sicht
    den gelebten Islam zu vermitteln. Auch ihre Begeisterung für die Ästhetik und die fremde
    Kultur kommt rüber. Dazu Ken Jebsen, der wie immer verstehen will.
    Danke Ihnen beiden für das Gespräch.

    Nicht weniger spannend sind die Kommentare.
    Auf 2 davon möchte ich eingehen, weil sie mich dahin lenken, was mir in Kirche und Religion
    wichtig ist: der Weltfrieden und die Ökologie.
    blauersalamander:
    „Religion, die über das private hinausgeht, die kollektive Gefolgschaft einfordert, sollten wir ablehnen.
    Eine international oder global akzeptierte Gesellschaft muss säkular aufgestellt sein. Religion darf sein,
    aber muss nicht sein. Wir leben in der Zeit der Gegenaufklärung, da ist die Religion zunehmend der
    Strohhalm, an dem man sich fest hält. Zeiten, die dem Verdummungsframe durch Propaganda, keine
    Alternative entgegensetzen können.
    Der Feind ist die Idee der neuen Weltordnung. Die Diktatur der Superreichen. Die NWO
    sollte hier Thema sein, nicht die Religionen.“

    Die ersten 3 Sätze volle Zustimmung. Gegenaufklärung, klar wir füllen sogar Begriffe wie
    Demokratie und Freiheit mit dem Gegenteil! Aber Religion ist nicht der Strohhalm, sondern
    Religion und Spiritualität sind starke Motivationen und helfen enorm dabei, Gerechtigkeit
    und Frieden für alle einzufordern. Ohne das Mitmachen der kirchlichen Gruppen z.B. im
    Bonner Hofgarten 1981 (Video-LINK s.u.) wäre es nie und nimmer zu einer solch starken
    Bewegung gekommen. Und genau, der Feind ist eine Ordnung, die uns instrumentalisiert
    und versklavt.
    Dagegen müssen wir uns wehren. Dorothee Sölle ist für mich das Beispiel schlechthin wie
    Politik mit Spiritualität und religiösen Überzeugungen eine ungeheure Begeisterung
    hervorrufen konnte (dazu mehr zu Fantastin).

    Wichtig für eine Friedensbewegung sind Protagonisten, die Charisma haben und begeistern
    können. Hier im Bonner Hofgarten am 10.10.1981 waren Coretta King, Harry Belafonte,
    Erhard Eppler und Heinrich Böll so etwas wie Idole, Leitfiguren ab Min. 2:54.
    auf diesem Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=rSGl4VPC_90

    In Min. 1:09 sagt der Sprecher, …“dass es zwischen Teilen der SPD und den Kommunisten eine
    Volksfront gäbe. Der Sprecher der CDU-Sprecher von Thiedenhausen erklärte, der friedliche
    Verlauf der Kundgebung dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sozialdemokraten, Kommunisten
    und kirchliche Gruppen einseitig Abrüstungsvorleistungen des Westens gefordert hätten. SPD-
    Bundesgeschäftsführer Glotz wies die Volksfrontvorwürfe zurück.
    Angesichts dieser riesenhaften Demonstration müsse die Opposition über ihren Umgang mit
    der jungen Generation nachdenken. Die Bonner Kundgebung habe die SPD in dem Willen be-
    stärkt, Friedenssehnsucht in Friedenspolitik umzusetzen, meinte Glotz.“

    In Min. 4:13 berichtet der Sprecher des ZDF vom Tod und dem Begräbnis des großen
    Friedensfreundes Anwar as-Sadat, der der nun, 4 Tage nach dem Attentat starb.
    Es gibt bessere Aufnahmen von der großen Demonstration im Bonner Hofgarten, doch
    hier kommen die Zusammenhänge zu Sprache, die prominenten Friedensprotagonisten, der
    Volksfrontvorwurf (ein Indiz dafür, dass man wahrnahm, dass alle Meinungen und Gesinnungen
    dabei waren) und die Erwähnung der Teilnahme der kirchlichen Gruppen.

    Fantastin:
    Ihr Kommentar ließ mich sofort an Dorothee Sölle denken. Ihr Witwer Fulbert Steffensky: „Es ist
    erstaunlich, wie viele Briefe ich noch bekomme, in denen Menschen sagen, sie seien ihretwegen
    in der Kirche geblieben oder ihretwegen haben sie ihre Kinder taufen lassen, oder ihretwegen
    seien sie im Pfarramt geblieben, das ist ganz ungebrochen.“

    Und zum Gottesbegriff:

    ‚Wartenberg-Potter: „Sie ist eine Theologin, die: ‚Gott ist tot’ vertritt. Und das hat dann eine große
    Diskussion ausgelöst: was heißt das denn? Was für ein Gottesbild ist denn da totgesagt, denn es
    heißt ja nicht ‚Gott ist tot’, sondern bestimmte Vorstellungen von Gott.‘

    Dorothee Sölle und der Friede:
    „Sölle forderte konsequent Abrüstung, weltweit, und ihr Land, Deutschland, sollte damit beginnen.
    Unilateral. Gemeinsam mit Heinrich Böll nahm sie an Sitzblockaden vor dem Pershing II-Raketendepot
    in Mutlangen teil und später mit dem Theologen Helmut Gollwitzer vor dem US-Giftgas-Depot in
    Fischbach. Wurde verurteilt wegen versuchter Nötigung. Immer gab es dieses Stück Anarchismus in ihr,
    die radikale Verbrüderung mit den Nicht-Konformen und den Verlieren der Gesellschaft.“
    Dazu ihre Poesie:
    Sölle (1985): „Ich benutze manchmal die beiden Wörter ‚beten‘ und ‚dichten‘ synonym

    Alles hier aus diesem Textbeitrag:
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/theologin-ohne-heimat-in-der-kirche.1278.de.html?dram:article_id=192420

    Und ihre Poesie und Dichtung führt natürlich zu Ernesto Cardenal:

    https://www.youtube.com/watch?v=1x0KNRwFCK4
    https://www.youtube.com/watch?v=d60qKV1LJaw

    Meine Mutter war noch – sagen wir mal – z.T. fundamentalistisch religiös.
    Die Frage an sie, ob sie glücklich sei in ihrer Ehe, fand sie unerhört, weil
    eine Ehe für sie noch absolut unauflöslich war.
    Moderne Auslegungen sagen, die größte ‚Sünde ist, jegliche Beziehung abzubrechen,
    zum Nächsten, zu Natur, zu Gott. Die Folgen sind Hass, Beziehungslosigkeit, Gewalt, Kriege.
    Und den Auftrag an den Menschen: „Machet euch die Erde untertan“, fehlinterpretiert zu
    haben, und sie damit unbewohnbar machte, anstatt zu nehmen, pflegen, säen, ernten und
    so die Schöpfung zu bewahren.
    Diese Abkehr führte zu einem Zustand, den wir heute beklagen. Die „Strafe“ besteht
    also darin, dass wir und allem um uns herum Schaden zugefügt haben, mehr nicht!
    Eine Umkehr bestünde nun darin, das Leben auf dem Planeten wieder ins Gleichgewicht
    zu bringen oder spirituell ausgedrückt, den Schöpferauftrag wieder zu erfüllen.

    Übrigens haben mich die Gespräche Jung & Naiv mit Michael Lüders begeistert und mir
    seine Liebe zum Orient nachvollziehbar gemacht:
    https://www.youtube.com/watch?v=uFl5bBGnEvQ

    Das Problem heutzutage im Zusammenhang mit Gewalt und Krieg ist doch nicht die
    Verschiedenheit der Religionen, sondern die Tatsache, dass die Religionen
    instrumentalisiert werden zur Spaltung der Menschen.

    Wenn man natürlich Religion allein privat sehen soll, sind das alles keine Probleme.
    Der Satz von Rosa Luxemburg „Die „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“
    macht aber nur Sinn, wenn man diese Freiheit äußern darf. Solange sie nur in meinem
    Denken ist, erfährt sie ja keiner. Auch religiöse Events, Prozessionen, Glockenläuten
    sind Äußerungen, die durch die Meinungs- und Religionsfreiheit abgedeckt sind.
    Zum Problem wird Religion, nur wenn sie erzwungen wird, wenn sie andere herabsetzt und
    diffamiert und wenn Herrscher sie instrumentalisieren und verzwecken.

    A.B. „Als nächstes bitte einen Bericht über „ganz normale Menschen“, die bei Scientology
    glücklich geworden sind und endlich, nach langer erfolgloser Suche Wertschätzung, Ordnung
    Sinn und die ersehnten Regeln im Leben gefunden haben. Immerhin muss man sich dort
    keine Körperteil(e) abschneiden.“
    Es gibt Entscheidungen von Menschen, die uns wundern, über die wir erstaunt sind. Aber als
    Freie unter Freien haben sie und wir die Freiheit, herauszufinden, auch experimentell, was uns
    glücklich macht, wo wir uns geborgen fühlen, was uns gefällt und wo wir einen Sinn sehen.
    Dazu gehören Entscheidungen wie in einen Orden einzutreten, auszuwandern und sich den
    Hutterern oder den Amish anzuschließen. Entscheidend ist, dass man wieder herauskommen kann.

    Für Interessierte mehr zum Attentat und seinen Hintergründen des großen toleranten religiösen
    Friedensfreundes Anwar as-Sadat:
    https://www.youtube.com/watch?v=cV4lfu5q-Sw
    Mehr zu Ernesto Cardenal und seine Beziehung zu Deutschland und bes. Wuppertal:
    https://www.youtube.com/watch?v=v70qHoOxIOw
    https://www.youtube.com/watch?v=aWtbBGCalr0

    • Indiskutabel…. jemand der „…Religion und Spiritualität…“ im 21. Jahrhundert immer noch auf eine Stufe stellt, hat nichts verstanden…

  14. Sehr ruhige, sachliche und (für mich) richtige Herangehensweise an das Thema Religion (welcher Couleur auch immer), sowohl von Susanne als auch von Ken.

    Wenn jeder von uns ehrlicherweise zugeben würde wie sehr wir von unserem Umfeld UND den Medien negativ beeinflusst wurden, auch oder vor allem im Bereich der Spiritualität/Religion, dann dürfte man sich nicht wundern, warum so viel Aggressivität, Unverständnis, Arroganz und Ablehnung in manch einem Menschen steckt. Soll keine Entschuldigung sein – nur der Versuch einer Erklärung.

    Die Form der (gewollten und gesteuerten) Spaltung ist vielfältig: Religion, Politik, Sport, Wirtschaft etc.
    Ich frage mich nur immer wieder: warum fallen wir darauf herein?

    Leben und leben lassen – ist das nicht die Quintessenz des Lebens für uns alle?

    • Die Grenze ist eine entscheidende Grundlage des Lebens .
      Die Grenzen ermöglichen Vielfalt . Der Wegfall der Grenzen zerstört die Basis der Vielfalt und bringt unausweichlich den Kampf oder/und die totalitäre Monotonie .
      Selbstredend ist eine Grenze niemals völlig undurchlässig, sondern feine Abstimmung zwischen kultureller Sicherheit und Wunsch nach Neuem, Bestätigung des eigenen Weges gegenüber andern Kulturen .

  15. Ein Interview, dass zum Nachdenken einläd. Deutlich wird wie äußerer Habitus zur Idiologie instrumentalisiert wird, anstatt persönliches Gewissen als inneren Lichtwegweiser zu erkennen.
    Schwarz-Weiß-Denken ist das Gift unserer Zeit.

  16. Gott ? Welchen auch immer. Gibts den überhaupt ?
    Nein.
    Und wer hat´s entdeckt ?
    Edwin Hubble.
    Ganz einfach.
    Schaut man durch das Hubble-Teleskop, sieht man auf 14,5 Milliarden Lichtjahre Geschichte. Und vor allem – auf Billiarden Galaxien mit jeweils Billiarden Sonnensytemen in denen Billiarden hoch Billiarden Planeten existieren, auf denen sich unendlich vielfälliges Leben entwickelt haben mag.

    Wie kann ein Gott nun einen Erden-Mensch, Tier, Pflanze – persönlich kennen ? Und über seine Vergehen urteilen, sollte er nicht gottgerecht gelebt haben ?
    Was ist, wenn man sich das alles nur einbildet und sein Leben vergibt und nicht lebt ? Und womöglich aus religiösen Gründen andere Lebewesen damit nötigt, steinigt, ausgrenzt, verachtet ?

    Gott kennt Dich gar nicht.
    Ist es dann nicht vermessen zu glauben, dass er Dich kennen muss ?
    Wer bist Du denn ?

    • Ab Min. 1:12:50
      Natürlich entsteht aus gefühlter Ablehnung eine Parallelgesellschaft, deren gemeinsame Identifikationsebene nun die Religion und die eigene Sprache bzw. Nichtsprache zu sein scheint.
      Frau Kaiser bezeichnet es als Trotzreaktion.
      Ich sehe das konkret immer mehr bei meinem ehrenamtlichen Engagement beim Kinderschutzbund. Hier gibts gute Kinderkleidung.
      Billigst.
      Vormittags.
      Zu einer Uhrzeit, wo möglicherweise Alleinerziehende, 3-fach-Jobber schon seit Stunden im Hamsterrad arbeiten müssen, um sich finanziell über Wasser halten zu können. Eine größere Anzahl unserer Kundinnen haben dagegen Zeit. Es scheint so, dass es ihre Religion nicht wünscht im Hamsterrad mitzulaufen und sie stolz sind arbeitslos zu sein – um einen noch besseren Preis herauszuhandeln.
      Und es ginge auch gar nicht. So hörte ich von einer Kundin vor wenigen Tagen, ich soll Tür und Fenster aufmachen um den Raum abzukühlen, damit es nicht zu heiß wird unter der langen engen Kleidung. Die wollte sie aber nicht ablegen.
      Immerhin ein individuelles Gegenmodell zum vorgeschriebenen Dämmwahn durch EnEV & Co.. Ich werde das als Begründung mal einfließen lassen.

      Übrigens: ein Schwarzer Gurt in Karate ist womöglich ein kleineres Kleidungsstück als ein schwarzer Hijab, aber bestimmt ein besserer Schutz vor Übergriffen jeglicher Art.

    • Ach je, da wollte ich mich ein bißchen digitalabstinent erholen, und muß hier diesen Unsinn lesen. Wäre eine herrliche Satire, aber ich fürchte, Sie meinen das ernst, ja?
      Ein echter Diamant in der Tradition der Gottesbeweise bzw. Widerlegungsversuchen von Gottes Existenz.
      Du schaust Du das Hubble-Teleskop und da wird Dir alles klar.
      Pruuuuuust.

      „Gott ? Welchen auch immer. Gibts den überhaupt ?
      Nein.
      Und wer hat´s entdeckt ?
      Edwin Hubble.
      Ganz einfach.
      Schaut man durch das Hubble-Teleskop, …“

      Ein echter Brüller. Die Widerlegung eines Gottes, der auf persönlichen Kontakt angwiesen ist.
      Denn leider findest du niemandem durch das Hubble-Teleskop, der sich gern bei Dir zum Tee vorstellen würde.
      ……

    • Fantastin 🙂

      Vielleicht ist unser Universum eins der Augen Gottes. Da kannste dann lange mitm Hubble suchen. Vielleicht bist du eine seiner Zellen.

      Hermes: Wie oben so unten – Wie im Großen so im Kleinen.

    • @Chela @ Kristina
      natürlich sieht man Gott nicht im Hubble Teleskop, das wäre tatsächlich sehr naiv.
      Aber man sieht, dass unendlich viel Leben möglich ist.
      Die Frage ist dann m.E. – warum soll Gott ausgerechnet Dich auf der Erde kennen ? Und Dich auch noch beurteilen, ob Du Gottgerecht gelebt hast ?
      Gibt es da nicht einen kleinen Zweifel im religiösen Glauben, ob das alles so stimmen kann ?
      Ich hörte mal einen Satz von Horkheimer(?), der mir im Ohr blieb.
      Ungefähr so..
      Es ist der ZWEIFEL am Glauben der dazu führt, dass die Religion so vehement durchgedrückt wird und alle daran glauben sollen. Denn wäre man wirklich sicher, dann würde man doch der glücklichste Mensch auf der Welt sein weil man sich anschließend im Paradies zurücklehnen kann – und alle anderen weiter rummurksen müssen.

    • Liebe Fantastin,
      ich finde ansonsten meist sehr gut und klug, was Sie hier so posten. Aber wer mit Spritualität (die ich von Religion streng unterscheide) nichts am Hut hat, der sollte auf seine Spekulationen über das Göttliche doch bitte verzichten. Ich habe Ihre mit so arroganter Sicherheit daherkommenden Behauptungen bewußt mißverstanden und verdreht, um Ihnen die Absurdität Ihrer Aussagen überspitzt vor Augen zu führen.
      Wenn ich in den Weltraum schaue, dann ergreift mich Ehrfurcht vor der Größe und Unermeßlichkeit der Schöpfung und nicht ein Gefühl des Verloren- und Abgeschnittenseins. Aber ich will auf diese Diskussion auch gar nicht einsteigen. Vielleicht nur noch so viel. Das Göttliche durchdringt Alles. Jede Galaxie, jedes Sonnensystem, jede Sonne, jeden Planeten, jedes Stückchen Materie, es durchdringt unsere Körper, die Organe, Gewebe und Zellen. Es durchdringt die Zellorganellen, die DNA, die Moleküle, Atome, Elektronen. Einfach alles. Wer nach draußen schaut, wir aber niemals erkennen, wie NAH uns dieses Göttliche in Wahrheit ist. So nah, daß Sie nicht einmal erkennen können: ich bin es SELBST.
      Aber das sind für Sie nur Worte. Die kann man wiederholen, sagen, glauben oder auch nicht. Das nützt uns nichts. Es geht um die Realisation dieser Gedanken, um die direkte Erkenntnis.
      Und in dieser Erkenntnis, JETZT, sind wir bereits im Paradies.

  17. Als nächstes bitte einen Bericht über „ganz normale Menschen“, die bei Scientology glücklich geworden sind und endlich, nach langer erfolgloser Suche, Wertschätzung, Ordnung, Sinn und die ersehnten Regeln im Leben gefunden haben. Immerhin muss man sich dort keine Körperteil abschneiden.

    • Ja genau! Und am besten nur noch Beiträge deren Inhalt in das Weltbildchen von Ross Dorn oder A.B. passen. Und nicht noch dauernd so einen toleranten Mist, der einem die schönen Feindbilder kaputt macht. Ich bin schon ganz verunsichert in meinem Glauben, dass ich den einzig richtigen Glauben habe, nämlich dass es nur das gibt, was man wissenschaftlicht nachweisen und auch messen kann, so wie Liebe, Mitgefühl, Verständnis u.s.w.
      Spiritualität oder Religion braucht doch kein Mensch; Gott sei Dank (Uups)

    • Hallo Bernhard
      kann ich gerne machen, wenn sich Gelegenheit bietet. Bis dahin, zum Zeit überbrücken vielleicht:

      https://www.youtube.com/watch?v=-pJA5mbtkUo

      viel Spaß wünscht Sweety

  18. Wir sollten den Islam tolerieren, also ertragen, erleiden, erdulden. Aber nicht hofieren und fördern.
    Religion, die über das Private hinausgeht, die kollektiv Gefolgschaft einfordert, sollten wir ablehnen.
    Eine international oder global akzeptierte Gesellschaft muss säkular aufgestellt sein. Religion darf sein, aber muss nicht sein.
    Wir leben in der Zeit der Gegenaufklärung, da ist die Religion zunehmend der Strohhalm, an dem man sich fest hält. Zeiten, die dem Verdummungsframe durch Propaganda, keine Alternative entgegensetzen können.
    Der Feind ist die Idee der neuen Weltordnung. Die Diktatur der Superreichen. Die NWO sollte hier Thema sein, nicht die Religionen.

  19. Man fasst es kaum…. Als hätten wir mit „unserer“ Kirche nicht sowieso schon die Organsisation die in der Geschichte der Menschheit das meiste Blut und Leiden verursacht hat als Religion, jetzt muss man auch die einzig noch dümmere Religion angepriesen werden.

    Tagesdosis, ohne Bonath, und ein paar andere Dinge sind noch erträglich, aber gerade solche Beiträge klopfen verdächtig deutlich and die Tür zur Grenze zum Schwacjhsinn ab…

    Es dachte es ginge bei kenfm darum die Macht der Verdummer. Meinungsmacher und Manipulierer einzuschränken ????

    • Zu befürchten ist: Wenn Journalismus allen und allem eine Stimme gibt, wird sich die Käuflichkeit durchsetzen. Die diskutierten Themen sind weder gleichwertig noch beliebig. Sie bestimmen die Richtung unserer Gedanken. Markieren den öffentlichen Debattenraum.
      „Was sind das für Zeiten, in denen ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt…“, sagte Bert Brecht einmal. Ich glaube, wir leben wieder in solchen Zeiten, in Vorkriegszeiten.

    • Ken, finden sie etwa, dass baluersalamander nicht Recht hat?

      Es doch eher so, dass etliche der Autoren hier „das Problem“ nicht verstanden haben. Dass es eben auch anders geht. sehe ich ja an ihren Beiträgen nahezu immer.

      In all den Jahren die ich jetzt hier mitlese und mithöre ist dies wohl erst der dritte Beitrag den ich nach der Hälfte wieder vom mp3 player gelöscht habe. Schau sie ienfach mal in den Spiegel rein, da hab ich gestern denselben Unsinn gelesen.

    • Da ich die Erwiderung von K.J. diplomatisch formuliert, auch etwas seltsam finde …..

      Wer über jemand schreibt, „wir haben gedacht, Sie hätten“, müßte jenen kennen. Er müßte eine Vergangenheit mit diesem haben.
      Ich glaube nicht, daß K.J. zuvorüber R.D. nachgedacht hat.
      Und wenn dem nicht der Fall ist, dann –
      Also was ist hier passiert?

      Ich finde, es sollte erlaubt sein, anzumerken, daß KenFM immer mehr Richtung Mainstream und Boulevard abdriftet.
      Das nennt sich dann Meinungsvielfalt.

      Die Kunst des Journalismus besteht, wenn es sie denn überhaupt gäbe, darin, in dieser Meinungsvielfalt Niveau zu bewahren.

  20. @ Susanne Kaiser
    Wie soll ich es sagen…ja, nicht jeder biologische Deutscher ist ein Schweinefresser, Kindermörder, Hundesohn oder Ausländerhasser…oder gar Muslimfeind. In meiner Agenda als völlig unreligiöser Mensch steht: Achte die Schöpfung und achte (nicht liebe) deinen Nächsten. Was heißt, jeder darf tun wass er will, solange er andere damit nicht zu etwas zwingt, gefährdet, diffamiert oder sonstwie schädigt oder herabstuft (Hunderasse) und somit zum Freiwild nach mittelalterlichem Bild erklären kann (ich darf etwas, was irgendwer mal irgendwo hingeschmiert hat)??? Was machen Religionen? Das Gegenteil. Sie geben den Dummen und deren Vorbrüllern Instrumente der Gewalt und deren Legitimation in Hand und somit die Absolution jeglicher Verantwortung. Wie blöd ist das denn? Nur weil jemand mal was von sich gab oder in Buch malte, ist es ein Freibrief Gehirn und Ethik auszuklammern, um sich wie ein Köter kläffend und beißend aufzuführen? Daraus schließe ich, heilige Bücher und Gesetze sind für Doofe gemacht, die Regeln benötigen, um ihnen das verantwortungsvolle Denken zu ersparen. Was nicht für die Macher gilt. Ob nun der oder der Prozentanteil von etwas uns gefährdet ist verlogen. Wenn uns etwas als Konstrukt und Dogma gefährden könnte in welcher Größe auch immer, gehört es dahin wo der Pfeffer wächst! Egal ob es darunter auch weiße Schafe geben könnte! Die Dosis macht das Gift, sagt man, doch Gift ist Gift. Der Islam ist für uns Gift. Was die Brunnenvergifter in ihrer Arroganz und Dummheit völlig ausblenden, den auch sie wird es treffen.

    • @ Axel
      »Der Islam ist für uns Gift. Was die Brunnenvergifter in ihrer Arroganz und Dummheit völlig ausblenden, den auch sie wird es treffen.«
      –––––––––––––
      Ob es mit christlichen Brunnenbauern sich ganz anders verhält?
      de.wikipedia.org/wiki/Militärseelsorge_(Deutschland)#Bundeswehr
      Man hört und liest kaum noch etwas über Waffen- und Soldatensegnungen, die in auswärtigen Kriegseinsätzen beteiligt sind, nur manchmal tauchen aus Versehen auch nicht so schöne Bilder an heiler christlichen Oberfläche auf: reformiert-info.de/7104-4-8-2.html

      Wenn es Ihnen an Spiegelneuronen nicht mangelt, versetzen Sie sich mental in einen Afghanen und bilden sich einen Urteil über Christentum – Engländer, Franzosen, Russen, US-Amerikaner, Deutsche, Polen etc.pp. – allesamt Christen, die nicht nur in dieses islamische Land Unheil und Zerstörung brachten.

    • Das erinnert mich an den Bestseller von Herrn Harari, der aktuell so populär ist. Alle Erzählungen und Ideologien sind Mist und damit auch alle Religionen.
      Man sollte sich einfach klar machen, dass Religionen normalerweise zu Kindheitszeiten vermittelt werden. Die wenigsten Menschen verlassen ihre Religion, auch wenn viele Christen das heute schaffen. Allerdings prägt das moderne Christentum so oder so nicht mehr den Alltag der Menschen und die Aussicht Kirchensteuer zu sparen, erleichtert noch einmal die Entscheidung. Deshalb ist die Argumentation gegen Religionen meist wenig hilfreich, sondern führt nur zu einer weiteren Spaltung.
      Ich denke zudem, dass die meisten Menschen, die konvertieren, in einer Sinnkrise stecken oder eben über Bekannte „geworben“ werden, die Ihnen den Ausweg aus einer relativen Vereinsamung hin zu einer kompletten Gemeinschaft bieten. Als dumm sollte man diese Menschen nicht bezeichnen und gefährlich finde ich es auch erst, wenn die Menschen anfangen, radikal zu agieren.
      Zudem kann Religion in manchen Situationen sicher auch helfen und das sollte man anerkennen. Auf jeden Fall ist es schlecht, wenn man sich als Gesellschaft wegen Religion spalten lässt.

  21. Es war noch immer Ergebnis der Projekte der Neuen Gesellschaft und des Neuen Menschen
    ein endloses Leid für die Menschen und Krieg .
    Wie der Sozialismus im 20. Jahrhundert unter Stalin und Mao und PolPot und Hitler endloses Leid brachte führt die Ideologie des Globalismus mit ähnlichen Zielsetzungen wie der Sozialismus, nur in noch zusätzlich in Weltherrscherwahn, zu Unsicherheit und Entrechtung und Gewalt .
    Nur wer außerordentlich weltfremt ist kann in der Auflösung der geografischen Grenzen und der beliegigen Vermischung der Kulturen und Religionen kein tödliches Problem sehen .
    Die Umerziehung, als Integration gängig bezeichnet ist für sich ein totalitäres Programm und das Desaster ist praktisch unausweichlich, denn diese Integration wird nicht funktionieren.

    Die Politik in Deutschland versucht nun aus Muslimen muslimisches Humankapital zu formen wie sie aus Christen Krieger für den Imperialismus/Globalismus geformet hat . Nur wer die grossen muslimischen Gemeinden der Welt kennengelernt hat, versteht, dass der muslimische Glaube in seiner Identitätsbildung deutlich stärker ist als die Umerziehungsbemühungen der Politik in Deutschland .

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