Tagesdosis 01.05.2018 – Kruzifix! Bayern wieder mit Balkensepp

Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

“Kruzifix! Bayern ohne Balkensepp“ hatte die taz am 11. August 1995 getitelt, als ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts ergangen war, nach dem ein Kreuz in Schulzimmern staatlicher Schulen gegen die im Grundgesetz festgelegte Trennung von Staat und Kirche verstößt. Ein Elternpaar hatte gegen die dekorative Indoktrination bayerischer Klassenzimmer geklagt und Recht bekommen. Die Aufregung war damals groß – Mitglieder der bayerischen Regierung riefen auf, das Urteil des höchsten Gerichts einfach zu ignorieren und die taz fing sich einige Strafanzeigen ein, die freilich von den Gerichten abschlägig beschieden wurden. Auf Antrag der Deutschen Bischofskonferenz sprach der Presserat der Zeitung aber eine „Missbilligung“ aus und befand, dass „Balkensepp“ ebenso wie die gut bayerische Bezeichnung „Lattengustl“, die in dem zugehörigen Artikel verwendet wurde, die Gefühle von Christen verletzten könne. Da das Selbstkontrollorgan der Printmedien aber keine juristische Instanz ist, blieb die Schlagzeile ohne strafrechtliche Folgen. Wie auch schon einige Jahre zuvor ein metallenes Kruzifix, das die „Titanic“ mit der Überschrift: „Ich war eine Dose“ versehen hatte. Auch den Absturz einer „polnischen Flugente“, wie ihn der Kolumnist Wiglaf Droste zum Tod des viel gereisten Papsts Karol Woijtyla meldete, waren wie Balkensepp und Lattengustl nicht justiziabel – weil nicht in der Lage „den öffentlichen Frieden zu stören.“ Nur dann greift der Paragraph 166 des Strafgesetzbuchs, der die Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionen und Kirchen mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe ahndet.

Es reicht also nicht, wenn sich Frömmler jedweder Provenienz einfach nur beleidigt fühlen: schärfste Satire, grobe Witze und Verächtlichmachung sind auch weiterhin erlaubt. Zu derart geschärften Waffen zu greifen gebietet jetzt der Kruzifix-Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten Söder, der par ordre de mufti verfügt hat, alle Behörden des Landes mit einem Balkensepp auszustatten: „Im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat ist als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland anzubringen.“ heißt es in der Verordnung, die am 1. Juni in Kraft tritt.

Ob künftig auch der FC Bayern in der Kabine ein Kreuz aufhängen und bei Auswärtsspielen ein selbiges mitzuführen hat, war von Söders Büro noch nicht in Erfahrung zu bringen. Wenn dies aber der Fall ist – nach dem absehbaren Ausscheiden aus der Champions-League ist alles möglich! – wird der Söder Markus den Lattengustl sicher persönlich aufhängen, wie er es in seiner Staatskanzlei im Blitzlichtgewitter der Fotografen schon höchst selbst getan hat. “Das Kreuz ist das grundlegende Symbol der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung”, so Söder, und dass künftig keine Kfz-Zulassungsstelle, kein städtisches Hallenbad und schon gar keine Ausländerbehörde ohne einen Balkensepp im Eingangsbereich davonkommt, dafür würde sich der Erlöser der Bajuwaren und Retter der abendländischen Identität notfalls selber kreuzigen lassen. Was aber leider nicht zu befürchten ist, denn dass das Verfassungsgericht die Zwangs-Kruzifizierung wieder in die Tonne treten wird wo sie hingehört, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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21 Kommentare zu: “Tagesdosis 01.05.2018 – Kruzifix! Bayern wieder mit Balkensepp

  1. Dieser Beitrag von Bröckers zeigt wieder, dass wir alle zwar viel wissen, es aber doch bei jedem immer nur Stückwissen ist- und wir so nie zu einem gemeinsamen Grundkonsens für unser aller Leben kommen können. Jesus von Nazareth hat das vermutlich genau gesehen und genau gefühlt und hat für alle als Vorbild gelebt. Es kommt immer wieder auf das selbe heraus: Verbinden können wir uns nur mit allem und jedem durch alles einschließende grenzenlosen Zuwendung zum Leben.

  2. Absolut trivialer, sinn- und relevanzfreier Artikel.
    Der inflationäre Gerbrauch von Schmähworten im Bezug auf Jesus am Kreuz macht es auch nicht besser.
    Kommt mir vor wie ein Halbstarker der wieder mal ein neues Wort von seinen hoch Geistreichen Freunden aufgeschnappt hat und es nun nicht oft genug wiederholen kann (und dabei nicht verstehen kann, dass seine Zuhörer ob der „Genialität“ der „neuen“ Wortkreation nicht aus allen Wolken fallen).
    Gähn.

  3. Whooww ! Das ist wieder mal ’ne Dosis! Und die am (freien) Tag der Arbeit ! Wirkt aber (relativ) aktuell:
    Anscheinend muss der FC Bayern heut‘ abend den „Lattengustl“ auspacken um bei den Champions weiterzukommen. Auch ein Vorgang aus dem Jahr 1995 wird aufgegriffen – zu einer Angelegenheit, zu der sich bereits der (katholische) Oberhirte MARX explizit mit Kritik geäßert hat.
    Gibt’s in der kenfm-Redaktion derzeit keine andere Themen der letzten beiden Tage, die uns ALLE weltweit, zumindest in Deutschland (und nicht nur in Bayern) existentiell berühren ? Okay, ich akzeptiere: auch Herr Bröckers will wieder mal seine MEINUNG sagen um ein „breites Meinungsspekturm“ zu ermöglichen. Aber muss es denn unbedingt so ein recht belangloser „Aufreißer“ sein – zu einer offensichtlich politischen Inszenierung, zu der die Besucher dieses Forums nur Kopfschütteln und eine mehr oder weniger einhellige Meinung übrig haben ?
    Soll sich diese Plattform in Richtung Satire entwickeln? Aber dann bitte nicht mit so platten, trivialen Interpretationen vom „Balkensepp“ und dem „Lattengustl“ !
    Und nebenbei bemerkt: heutzutage sind wieder HALTUNGEN gefragt – und nicht nur MEINUNGEN.
    Oder seh‘ ich das falsch?

    • Ich glaube liebe(r) „müsam“ Sie sehen es etwas zu verbissen . . . .

      Als ehemaliger Mitbegründer der taz und langjähriger Schreiber für die taz (schreib ich jetzt mal so vereinfacht), glaube ich, weiß Herr Bröckers sehr gut, um die Tradition (nenn ich jetz mal so) dieses Themas und seine Begrifflichkeiten.
      Und wird sich sicherlich auch 1995 schon eingehend mit diesem Thema beschäftigt haben.
      Vor diesem Hintergrund ist es alles andere als eine „platte, triviale“ Meinungsmache, wie sie es beschrieben und abwerten wollen.

      Ich fand diese Tagesdosis amüsant und sprachlich hevorragend und dem Thema angemessen auf den Punkt gebracht. Bin auch sehr dankbar für den Querverweis auf die Diskussion von 1995 (hatte ich so nicht mehr auf dem Schirm).

    • Lieber(r) müsam,

      ganz klare Zustimmung zum letzten Satz.

      Das, was ich jetzt schreibe, ist etwas platt, aber

      Ich habe „damals“ vor 40 Jahren

      Diese „Schlüpfer“ gesehen (kamen aus dem „Westen“) mit der Bezeichnung:

      Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag…fand das damals schon recht albern

      Und so typisch „drüben“

      Ja, Liebe(r) müsam,

      Entschuldigung, und ich verstehe, wenn Sie jetzt den Kopf schütteln

      Das würde ich auch

      Aber diese Tagesdosen kommen mir zunehmend vor, wie

      ich muss jetzt mal schnell was schreiben, weil es bald wieder

      Montag, Dienstag, Mittwoch…ist

      Ohne wirkliche Haltung

      Ohne wirkliche Recherche

      Eines möchte ich aber betonen, Herr Bröckers hat das Buch

      „Der Fall Ken Jebsen“ geschrieben

      Ich habe es gelesen und es

      War eine Haltung

      Und ganz hervorragend zu lesen

      Zu dem angesprochenen Thema in der Tagesdosis möchte ich mich nicht äußern.

      Claudia Volke aus Dresden

    • Schöner Kommentar, Claudia Volke.
      Leider hat der Autor auch das Buch geschrieben: „Die ganze Wahrheit über alles.“
      Pfffffffffffffffffffffffffffffffffffffff

    • Hallo „Meinenstein“, leider haben Sie mich nicht verstanden. Ich sehe den von mir beschriebenen Kommentar keinesfalls als „Meinungs-MACHE“. Er ist doch so bedeutungslos und wirkt in der Wortwahl
      teilweise verächtlich („Frömmler“) sodass ich da keinen Sinn sehe, der auf eine „Mache“, eine etwas weitreichende Wirkung ausgerichtet ist. In Bayern läuft doch mit den neuen, vielfach noch unbemerkten Polizei- und Psychiatrie-Gesetzen eine ganz andere „Nummer“ als mit dem „Kruzifix-Vorstoß“ (s.a. Kommentar v. „Dracula“ am 1.5. 20.04). Derartige Themen finde ich brenzliger, sie ausgiebig zu beleuchten wäre wesentlich sinn-voller, da sie jeden von uns – auch außerhalb BY – in gewisser Weise beunruhigen. Damit könnte vielleicht eher eine, sagen wir mal, kritische „Haltung“ erzeugt werden, als jene oberflächliche, wenig geistreiche Meinungs-ÄUSSERUNG mit nachgekauten Satire-Elementen über ein Themenkomplex, über den Kabarettisten sich in den Medien schon seit Jahrzenten lustig machen ( wobei der „Balkensepp“ über den da gelästert wird, sich ja nicht wehren kann … ). G’schmäcker sind halt verschieden.
      Sie finden den Sprachgebrauch vom „Lattengustl“ etc. dennoch „ämüsant, sprachlich hervorragend“ – und fühlen sich vielleicht auch ein wenig geschmeichelt, weil DAMALS vor 23 Jahren, die von Ihnen „mitbegründete“ TAZ sich einst noch couragiert und unangepasst den brennenden Themen angenommen hat.

    • Liebe(r) müsam,
      nicht ich war Mitbegründr der taz, sondern Herr Bröckers!
      Da habe ich vielleicht die Satzteile etwas unglücklich zusammengestellt, . . .
      war aber auf jeden Fall nicht beabsichtigt, dass das auch missverstanden werden kann . . .

      und ich bin bin mir ziemlich sicher, dass wir auch zu dem Thema Polizeiaufgabengesetz noch hier etwas zu lesen bekommen und diskutieren werden . .

  4. “Das Kreuz ist das grundlegende Symbol der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung”, so Söder.
    Wer sich mit der Geschichte der römischen Besatzung Judäas etwas beschäftigt und die Bibel (NT) etwas genauer liest, nicht nur wie sie die Glaubensfuersten interpretieren, wird Stellen finden, die „gegen den Strich gebuerstet“ sind. Ob es die APG ist, wo der Paulus vor die Fuehrer der Juden“Christen“ zitiert wurde, um ihn zurecht zu weisen, wegen seines Umgangs mit Nichtjuden. Man kann spekulieren, ob noch andere Delikte verhandelt wurden. Oder Jesus‘ Aussage, er sei nicht gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Er sei gekommen um das Schwert zu bringen. (Math)
    Die Kreuzesinschrift INRI gibt einen Hinweis darauf, dass Jesus das Amt des juedischen Königs (Messias) angenommen hat und das dem römischen Besatzer ueberhaupt nicht schmeckte, weil er kurz vorher den König abgesetzt hatte und dies nun als Staatsvergehen / Landfriedensbruch ahndete, weswegen dann auch Jesus ans Kreuz genagelt wurde, Eine Tötungsart uebrigens, die sich die Römer fuer schwerste Aufstände gegen sie vorbehalten hatten.
    Um es auf den Punkt zu bringen: Jesus und mit ihm auch die so arg gescholtenen und verleumdeten Pharisäer befanden sich als Aufständische im Befreiungskampf gegen das römische Imperium. Das muss man sich nicht vorstellen wie die ETA oder Sinn Fein, sondern mit Hilfe ihres Gottes, der im entscheidenden Augenblick auftreten wuerde.
    In Jesus engstem Umfeld (Juenger) befanden sich uebrigen Zeloten und Sikarier, also wahrhaftig keine Pazifisten.
    Sollte also diese Seite des Jesus gedacht werden (Kampf gegen den Hegemon) so bin ich dabei und häng mir sein Kreuz vor die Tuer. Aber bis dahin ist wohl noch ein langer Weg!

    • Natürlich hat Jesus „gekämpft“ gegen ein unterdrückerischer, römisches Imperium. Aber nicht mit Gewalt, sondern mit Worten.
      Und die waren offensichtlich so stark, so wahr, und um so vieles mächtiger als jede Waffe das jemals sein könnte, dass man ihn nicht nur ans Kreuz genagelt hat, sondern bis heute Millionen von Menschen von dieser Botschaft ergriffen werden.

    • Moin, volume, wie ich oben schrieb, so waren in seiner Gesellschaft (Juenger) Zeloten und Sikarier. Die Zeloten sind uns bekannt, als diejenigen, die die Festung Massada gegen die Römer verteidigt haben und zum Schluss kollektiven Selbstmord begangen haben. Auch die sog.Tempelreinigung Steuerreform) war nicht nur Worten geschuldet, sondern hatte schon militanten Charakter.
      Erst im 3.Jahrhundert wurde der Kanon zusammengestellt, wie er auf uns gekommen ist, und hat die Dominanz der Paulinischen Geschichtsschreibung besiegelt. Während die Nazoräer unter dem Oberhaupt des Jakobus (ein Bruder von Jesus) die Juden auch die in der Diaspora zu Geldgaben und Taten drängten (Widerstand kostet auch Geld) legte Paulus sein ganzes ideologisches Gewicht auf den Glauben, was sich dann durch das gesamte NT zieht. Ebenfalls von Paulus ist der Satz erhalten:
      „Jedermann soll sich denen unterordnen, die die Regierungsgewalt ausueben. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott kommt; (…)“ Römer13
      Das ist natuerlich kontraproduktiv zu dem antiimperialistischen Kampf der Nazarener.
      Wie ich schon anmerkte, wurden alle Evangelien nach Paulinschen Glaubensbekenntnissen zurechtgebogen, doch einige Passagen wirken wie „gegen den Strich gebuerstet“.
      Und das ist fuer eine Geschichtsfindung sehr hilfreich.

  5. Ich hänge keinem Kirchenglauben an, aber Jesus von Nazareth ist für mich der größte Revolutionär aller(uns bekannten) Zeiten. Er war in dieser auf dem Patriarchat aufgebauten Zivilisation alles andere als patriarchalisch. Nebenbei gesagt glaube ich aber seit einiger Zeit, dass ein Mensch ganz allein nie so stark gewesen sein könnte im Geist, wie er. Vermutlich deshalb wurde bis heute der Part seiner Gefährtin Maria konsequent verschwiegen. Sie wurde ja sogar in der Bibel als Hure dargestellt.

  6. Um die Bedeutung des Kreuzes und somit Jesus zu verstehen, muss man ein christliches Leben führen, also Jesus nachfolgen.
    Man kann die Bibel, oder Jesus nicht einfach nur mit dem Verstand „studieren“.
    Herr Bröckers ist kein Christ, was aus seinen Worten deutlich hervorgeht.
    Wenn er jedoch auch nur einmal einem echten Christen begegnen würde, würde das sicher seine Einstellung stark verändern 🙂

    • Angenommen, Heute würde Jesus erscheinen, wie denken Sie würde er von der christlichen „Werte“-Gesellschaft aufgenommen?
      Nach meiner Ansicht würde er wieder sofort als linksradikaler, antisemitischer Terrorist entweder medial oder leibhaftig gekreuzigt.
      Stellt sich nun die Frage, wie definieren Sie einen „echten“ Christen? Die ganzen Bischöfe die sich der „sakralen Pedophilie“ widmeten, waren aus deren Sicht sowie die der Anhänger auch „echte“ Christen.

      – Und die Bibel nicht nur mit den Verstand „studieren“. – Wie soll man den Passus der Blutrache „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ des alten Testamentes nach ihrer Ansicht „studieren“?

      Sind verheiratet oder haben eine Partnerin? Wenn die genannte Person Ihnen sagt, sie habe eine unbefleckte Empfängnis erhalten; an Ihrer Stelle würde erhebliche Bedenken haben 🙂

    • Son _Snow, Sie wissen anscheinend nicht, dass Jesus die gewaltverherrlichenden Passagen des AT aufgehoben hat mit seiner Lehre. Die Kirche mag sich auf beide Bücher beziehen, aber Jesus selbst hat sich nach Überlieferung nicht „Sohn Gottes“ genannt, sondern „Menschensohn“.

    • Menschensohn meint das fleischgewordene Wort Gottes. Den Sohn (den Logos) der Mensch geworden ist.

      Vater (Quelle), Heiliger Geist (Verbindung), Sohn (Manifestation).

      „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ist keine Aufforderung zur Rache sondern eine andere Bezeichnung für „Was ihr sät, das werdet ihr ernten.“
      Das Karmagesetz.

      Das echte Verständnis der heiligen Schriften der ganzen Erde kann nur jener gewinnen, der sich die inneren Offenbarungen erarbeitet hat und Wort, Logos und Heiligen Geist selber erfahren hat.
      Alles andere bleibt Theologie (mentale Spekulation).
      Thomas K. liegt richtig.

    • Danke, Rulai, guter Beitrag. Erhellend 🙂
      „Auge um Auge“…. ich dachte bisher auch das Übliche. AT, teilweise blutrünstig, na gut, nicht mehr relevant. Woher weißt Du das , kann man das in erweitertem Kontext irgendwo nach-lesen ?

      Ja, Du hast recht, auch K. liegt richtig. Aber leider ist „der gute Christ“ mit den Jahren so in Misskredit geraten – die Geschichte zeigt`s und nun wieder ein Pädophilie-Skandal – dass so eine Formulierung wie bei Thomas K. erstmal Häme nach sich zieht, heutzutage. Wahrscheinlich sind die „echten Christen“, oder allein die, die sich grundehrlich auf den Weg dorthin gemacht haben, auch eine Minderheit.
      Und diese strunzdumme, berechnende, bierhausbesoffene SöderAktion ? Es hat schon Leute gegeben, die hat da Blitz beim Scheissn daschlogn.

    • Hallo Matti, ich bin leider kein Schriftgelehrter.
      Ich schau mal in meinen Bücherregalen nach. Das dauert aber.

      Noch eine Ergänzung.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass Jesus Christus von sich als Gottessohn und als Menschensohn gesprochen hat.
      Sein Vater im Himmel gebe ihm ein, so zu reden, wie er das tue.
      Im Haus seines Vaters gebe es viele Wohnungen.
      „Ich und mein Vater im Himmel sind eins.“

      Aber der Menschensohn habe manchmal keinen Ort, sein Haupt zu betten.

      Jesus, der Menschensohn.
      Christus, der Gottessohn.

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