Tagesdosis 09.11.2019 – Mauerfall 9. November ’89 – Der Blick zurück

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Als ich am 9. November 1989 abends eine halbe Stunde vor Mitternacht von einem geselligen Abend aus meiner Stammkneipe nachhause kam, machte ich noch mal das Radio an, einen hessischen Dudelfunk, nur um mich vor dem Schlafengehen noch ein wenig berieseln zu lassen mit den Klängen von Phil Collins. Doch da kam eine Liveübertragung: „Ich kanns noch gar nicht fassen! Die Mauer ist offen, und wir fahren hier mit unserem Trabi über den Kurfürstendamm!“ Wie bitte? Ein Scherz wie damals der Krieg der Welten von Orson Welles? Hätte ich dem Hessischen Rundfunk nie zugetraut. Der Vergleich mit anderen Radiosendern brachte überall dieselben Originaltöne: glückliche Ostberliner, die mitten durch Westberlin kutschierten. In der Tat eine Sensation. Wir alle hatten damit gerechnet, dass es auch bei unserem Ableben die Mauer immer noch geben würde.

Ich muss aber klar sagen: schon damals traute ich dem Frieden nicht so ganz. Wie sollte die angekränkelte DDR denn eine offene Grenze zum wohlgenährten bundesdeutschen Bruder überleben? Diese Ungleichheit war ja später schon geradezu physiognomisch zu greifen in Form der riesigen Fleischmassen von Bundeskanzler Kohl und der terrierhaften Schmächtigkeit des DDR-Regierungschefs Lothar de Maiziere, der mindestens zweimal in den Bauch von Kohl zu passen schien. Das konnte doch nicht gutgehen.

Und dann soll der ganze Mauerfall ja ein Versehen gewesen sein. Der SED-Funktionär Günter Schabowski soll auf die Frage eines Journalisten nicht weiter gewusst haben und hätte dann eine Order von oben eigenwillig so gedeutet, dass die Grenzen ab sofort offen seien. War ja unerheblich, denn für den nächsten Vormittag, so sah die Politbüro-Anweisung vor, sollten DDR-Bürger frei ausreisen können. Das betraf Auswanderer aus der DDR, die ein Visum vorweisen sollten. Und nun überrannten die Massen die völlig geschockten Grenzpolizisten, und aus der Auswanderung wurde ein Sight-Seeing-Trip nach Westberlin.

Naja, das ist natürlich wieder einmal ein schönes Märchen aus tausend und einer Umnachtung. Tatsächlich hatte die Führung der DDR-Schutzmacht Sowjetunion den deutschen Arbeiter- und Bauernstaat schon lange an den Westen verkauft. Es blieb den Sowjets schlicht und wenig ergreifend gar nichts anderes übrig. Denn die UdSSR war bereits Anfang der Achtziger Jahre pleite. Den strukturellen Niedergang der Sowjetunion hatte die US-Regierung unter Ronald Reagan gnadenlos beschleunigt. Zum einen war die Sowjetunion nach dem Sturz von Chruschtschow im Jahre 1964 von einer entwickelten Industrienation zu einem Rohstofflieferanten regrediert und war jetzt wie ein Drittweltland zu fast hundert Prozent von den Exporterlösen seiner fossilen Rohstoffe Erdöl und Erdgas abhängig. Ein solches Land kann man mit der erzwungenen Senkung  der Rohstoffpreise leicht in den Ruin treiben. Und genau das tat der schlaue CIA-Chef und Mastermind von US-Präsident Ronald Reagan, William Casey (1). Er reiste durch die erdölexportierenden Länder im Orient und überredete die Prinzen in Saudi-Arabien, ihr Erdöl eine ganze Zeit lang zu absoluten Dumpingpreisen auf den Weltmarkt zu schmeißen. Die Sowjetunion musste ihren Ölpreis bis zur absoluten Selbstvernichtung absenken.

Hinzu kam die neue Rüstungsspirale, die die USA einseitig auf den Weg brachten und worauf die Sowjets jetzt nicht mehr antworten konnten. 1985 kam endlich mit Gorbatschow ein Mann an die Regierung in der Sowjetunion, der die Situation realistisch erfassen konnte. Gorbatschow betätigte sich nun nicht anders wie ein Insolvenzverwalter in der freien Wirtschaft: er versuchte sein Unternehmen Sowjetunion gesundzuschrumpfen und mit dem sanierungsfähigen Rumpfteil zu retten was noch zu retten war. Die Satellitenstaaten des Warschauer Paktes wurden schon lange nur noch von der Sowjetunion finanziell und materiell unterstützt. Gorbatschow entließ diese Staaten nunmehr in ihre Freiheit. Weniger galant ausgedrückt: er sagte ihnen jetzt, seht zu wie Ihr in Zukunft alleine klarkommt! Sucht Euch neue Sponsoren im Westen! Von uns kriegt Ihr nichts mehr.

Das hatte die DDR schon Anfang der 1980er Jahre auch ohne Gorbatschow schmerzhaft am eigenen Leib erleiden müssen, als die Sowjets ihnen kein Rohöl mehr lieferten. Die DDR-Wirtschaft musste mehr schlecht als recht ihr Öl verstärkt aus der heimischen Braunkohle gewinnen mithilfe des in den 1920er Jahren entwickelten und seither nicht mehr großartig weiter entwickelten Verfahrens der Kohlehydrierung. Eine ganz neue Welle der Umweltverschmutzung und des Umweltverbrauchs begann.

Der Liebesentzug der Sowjets traf die ostdeutschen Kommunisten hart in einer Phase, in der die inneren Probleme schon gerade ätzend genug waren. Die DDR-Bürger bekamen auf Schritt und Tritt vermittelt, dass sie gegenüber den Westdeutschen nur nachrangig behandelt wurden. Beim Urlaub am Schwarzen Meer umwieselten die bulgarischen oder rumänischen Kellner die wohlgenährten Westdeutschen, die in „Valuta“, also in harter D-Mark bezahlten, während die Ostmark nicht sonderlich begehrt war. So wurden die Ostdeutschen auch hier im sozialistischen Bruderland barsch abgefertigt. Doch auch in der DDR selber war die Nachrangigkeit der eigenen Bevölkerung gegenüber dem Westen mit Händen zu greifen. Was nämlich kaum jemand bis heute weiß: die DDR produzierte keineswegs Schrott und lieferte hochwertige, technisch ausgereifte und anspruchsvolle Waren (2). Allerdings bekam die kaum jemand in der DDR zu sehen geschweige denn zu greifen. Elektrogeräte, Textilien und Möbel aus sozialistischer Fertigung gingen sofort in den Westen. Große Versandhäuser wie Quelle und Neckermann oder Möbelhäuser wie IKEA lieferten Qualitätsware aus dem Osten.

Salamander-Schuhe wurden nicht nur in Kornwestheim hergestellt, sondern auch in der DDR. Der Bundesbürger auch aus unteren Gesellschaftsschichten konnte sich auf diese Weise Waren des gehobenen Bedarfs leisten; was sonst die eigene Lohntüte ohne Dumpinglieferungen aus der DDR nicht hergegeben hätte. So verbesserte die sozialistische DDR das Los der arbeitenden Klassen – aber nicht bei sich zuhause, sondern in der kapitalistischen BRD. Die besten Qualitäten gingen ins kapitalistische Ausland – den Ausschuss bekamen die eigene Bevölkerung und die Brüder und Schwestern aus dem sozialistischen Ausland in die Hand gedrückt. Wer im Osten Qualität kaufen wollte, musste sich in die Delikat- oder Exquisit-Läden begeben. Dort musste er für die Schreibmaschine „Erika electronic S3006“ sage und schreibe 3.200 Ostmark hinblättern; während dasselbe Modell unter dem Namen „Privileg electronic 1400“ für wenige D-Mark bei Quelle zu haben war. Zudem wurden Textilien, von denen man in der DDR Überschuss produziert hatte, für wenige Pfennige in den Westen verramscht, anstatt sie an die eigene Bevölkerung zu verteilen. Oft subventionierte die DDR-Regierung Exportwaren, sodass diese Waren unter dem Herstellungspreis in den Westen gingen. All diese Effekte waren wenig geeignet, die Bevölkerung von der „Überlegenheit des Sozialismus“ zu überzeugen. Die DDR füllte in den 1970er Jahren genau die Funktion aus, die heute Drittweltländer ausfüllen: mit konkurrenzlos niedrigen Löhnen den Lebensstandard in den Industrieländern ohne nennenswerte Lohnerhöhungen künstlich hochzuhalten – mit allen üblen Folgen für Mensch und Umwelt vor Ort.

Die DDR wäre womöglich schon Anfang der 1980er Jahre zusammengebrochen – wenn nicht der berüchtigte Kommunistenfresser Franz Josef Strauß von der bayerischen CSU die Nomenklatura um Erich Honecker mit einem Milliardendeal im Jahre 1983 vor dem Offenbarungseid bewahrt hätte (3). Das war natürlich keineswegs ein Akt der Humanität, wie Strauß das später gerne verkaufen wollte. Er half ganz einfach seinem engen Freund, dem Fleischgroßhändler Josef März, aus der Patsche. Der war nämlich mit seiner Firma Marox zu großem Reichtum gelangt, seitdem er zu absoluten Tiefpreisen Rinder aus der DDR einkaufte und diese Geschöpfe dann in bundesdeutschen Schlachthöfen zu Fleischkonserven verarbeiten ließ. Damit schädigte März nicht zuletzt bundesdeutsche Bauern, die mit dem DDR-Dumping nicht mithalten konnten und Konkurs gingen. Josef März unterhielt wiederum enge Beziehungen zu dem berüchtigten DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski. Der verkloppte im Auftrag von Honeckers Politbüro einfach alles in der DDR, was sich in West-Devisen umwandeln ließ, egal wie. In der Schlussphase ließ Schalck-Golodkowski sogar unbescholtene DDR-Bürger unter fadenscheinigen Vorwänden von der Stasi verhaften, um sich sodann Wertsachen der Verhafteten unter den Nagel zu reißen und diese Wertsachen dann im Westen gegen Valuta zu verkaufen.

Dass Franz Josef Strauß ausgerechnet der DDR noch eine verlängerte Galgenfrist durch die Akquirierung eines Kredits von einer Milliarde D-Mark unter Führung der Bayerischen Landesbank einräumte, hat ihm politisch geschadet, aber durch Provisionen wurde der Löwe von Bayern saftig entlohnt. Es entstand eine enge Bande zwischen der CSU in Bayern und der SED in Ostberlin. Nun kolportierte die bundesdeutsche Presse immer wieder gerne, Franz Josef Strauß habe bei den Zechgelagen mit Schalck-Golodkowski empfindliche Staatsgeheimnisse zu vorgeschrittener Stunde ausgeplaudert. Das kann sein. Andererseits hat aber wohl auch Schalck-Golodkowski empfindliche Staatsgeheimnisse der DDR-Regierung an bundesdeutsche Stellen weitergegeben.

Denn als die DDR für jeden ersichtlich im Sommer 1989 durch gigantische Fluchtwellen ausblutete, begann auch in der SED ein Umdenken. Zunächst wurde Erich Honecker, vermutlich durch seine Hofschranzen permanent von unbequemen Wahrheiten abgeschottet, Mitte Oktober seiner Ämter enthoben. Sein Nachfolger Egon Krenz veranlasste die Erstellung einer Denkschrift, die ungeschminkt und schonungslos alle Schwächen der DDR offenlegen sollte, um endlich mit der Therapie beginnen zu können. Am 30. Oktober 1989 wurde dem Politbüro das so genannte „Schürer-Papier“ vorgelegt (4). Das Papier stellt fest, dass die DDR hoffnungslos verschuldet sei, und dass in puncto Produktivität die DDR meilenweit hinter der BRD hinterherhinke. Immerhin wollen die Autoren um jeden Preis Kredite beim Internationalen Währungsfond vermeiden, um nicht dort in die Schuldknechtschaft zu geraten. Ihre Therapievorschläge: eine Austeritätspolitik im Stil der englischen Premierministerin Maggie Thatcher mit sozialistischer Rhetorik. Oberstes Ziel ist die Aufrechterhaltung der Souveränität der DDR. Man möchte sogar Länder wie Frankreich, Österreich oder Japan anpumpen, damit diese die Rest-DDR als Gegengewicht gegen eine befürchtete Erstarkung der BRD aufbauen mögen. Gleichzeitig möchte man aber auch von der BRD neue Kredite bekommen. Das geht natürlich nur, wenn dieses Schürer-Papier streng geheim bleibt. Die Empfänger des Papiers sollen dieses Papier am 31. Dezember 1989 vernichten. Am Papier hat auch Alexander-Schalck-Golodkowski mitgearbeitet. Als dann im Januar 1990 Emissäre der DDR-Regierung bei westdeutschen Bankiers und Regierungsmitgliedern wegen eines Kredites vorsprechen, machen diese auf beleidigt, und berufen sich dabei auf das eigentlich hochgeheime Schürer-Papier. Und angesichts des im Schürer-Papier genannten Schuldenstands von 49 Milliarden D-Mark denken sie nicht im Traum daran, in dieses sinkende Schiff noch einen bundesdeutschen Pfennig zu investieren. Wer hat denn die westdeutschen Entscheidungsträger mit dem hochbrisanten Schürer-Papier versorgt?

Die Aussage, dass die DDR mit 49 Milliarden Mark unrettbar verschuldet sei, war der tödliche Hammer für alle DDR-Aspirationen auf eine langfristige nationale Souveränität. Aufgrund dieser Hammerzahlen verging auch den Befürwortern des Fortbestands der DDR jeglicher Mut. Es existierte noch im Herbst 1989 eine klare Zweidrittelmehrheit in der DDR für den Fortbestand eines eigenen Staates. Die Erklärung „Für unser Land“  (5) fand massenhaft Unterstützung. Doch kaum war die Grenze auf, strömten jede Menge Einflussagenten aus der BRD in die DDR, die sich unter die Demonstranten mischten und die Forderung nach „Wiedervereinigung“ ausriefen und deutsche Fahnen ohne Hammer und Zirkel schwenkten und „Helmut, Helmut!“ skandierten (6).

Dabei war auf der großen internationalen Bühne die Annexion der DDR durch die Bundesrepublik Deutschland längst beschlossene Sache. So konnte man bereits am 4. November, also fünf Tage vor dem sagenhaften Mauerfall, in einer Provinzzeitung (7) folgendes lesen: „„Der französische Staatspräsident Francois Mitterand erwartet eine schnelle Wiedervereinigung beider deutscher Staaten und hat keine Angst vor dieser Entwicklung. Das sagte er gestern zum Abschluß der deutsch-französischen Konsultationen in Bonn. ‚Es wird schnell gehen, sehr schnell, aber vielleicht nicht so schnell, wie manche sich das wünschen‘, sagte Mitterand.“ Beim trauten Grillabend im sowjetischen Kaukasus bot Gorbatschow Bundeskanzler Kohl und Außenminister Genscher ganz offen die DDR im Gegenzug gegen westdeutsche Kredite an (8). Bevor jedoch eine neue gesamtdeutsch-sowjetische Allianz zustande kam, entmachtete der russische Präsident Boris Jelzin, der unter dem Einfluss der USA stand, wiederum Gorbatschow und löste die Sowjetunion kurzerhand auf.

Die uneinholbaren Schulden von 49 Milliarden Valutamark, von denen das berühmte Schürer-Papier spricht, sollten sich als vollkommen unzutreffend herausstellen. Tatsächlich, das hat sogar die westdeutsche Bundesbank im sicheren Abstand von zehn Jahren 1999 festgestellt (9), beliefen sich die DDR-Schulden in Größenordnungen, die durchaus noch rückzahlbar waren. Aber mit dieser Schimäre der uneinholbaren Schulden rechtfertigte die Bundesregierung die totale Annexion der DDR. Und statt der erhofften „blühenden Landschaften“, die der Märchenerzähler aus Oggersheim, Helmut Kohl versprochen hatte, wurde erst einmal alles platt gemacht, was der bundesdeutschen Wirtschaft im Wege stand. Heute, wie zu Quelles und Neckermanns Zeiten, ist Ostdeutschland leider wieder die verlängerte Werkbank Westdeutschlands.

Quellen:

(1) Hermann Ploppa: Der Griff nach Eurasien – Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland. Marburg 2019 S.273ff

(2) https://www.mdr.de/zeitreise/quelle-und-ddr-produkte-100.html 

(3) https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13488927.html

(4) http://www.chronik-der-mauer.de/material/178898/sed-politbuerovorlage-analyse-der-oekonomischen-lage-der-ddr-mit-schlussfolgerungen-30-oktober-1989http://www.chronik-der-mauer.de/material/178898/sed-politbuerovorlage-analyse-der-oekonomischen-lage-der-ddr-mit-schlussfolgerungen-30-oktober-1989

(5) https://web.archive.org/web/20131012065100/http:/www.hdg.de/lemo/html/dokumente/DieDeutscheEinheit_aufrufFuerUnserLand/index.html

(6) Otto Köhler: Die Grosse Enteignung – Wie die Treuhand eine Volkswirtschaft ruinierte. Berlin 2011. S.171ff

(7) https://www.op-marburg.de/Marburg/Der-Mauerfall-1989-Was-hat-er-bewirkt

(8) https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507185.html

(9) https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507185.html

Empfohlene Lektüre: Vladimiro Giacché: Der Anschluss – Die deutsche Vereinigung und die Zukunft Europas. Hamburg 2015

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24 Kommentare zu: “Tagesdosis 09.11.2019 – Mauerfall 9. November ’89 – Der Blick zurück

  1. Zum Teil richtig. Man darf aber nicht verschweigen, daß die DDR wirklich total runtergewirtschaftet war. Die Industrieanlagen waren schrottreif.
    Da war nix mit Sanierung möglich.
    Wie es dann ablief steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.
    Mich stört diese permanente Verklärung.

    • Mir scheint die Merkel und all die anderen Ostgurken in hohen Ämtern (nicht selten mit großer Nähe zum dem tollen Staat – wie sie nicht alle hießen: Gauck, Gysi, Stolpe, heute Holm oder andere.) Honneckers Rache zu sein. Die wirtschaftet jetzt den Westen runter. Gelernt ist halt gelernt.
      Und danach kann über den Umweg Brüssel der Sozialismus wieder eingeführt werden. Geht ja schon lange los.
      Nur die Verelendung der Massen muss noch planvoller herbeigeführt werden, damit man die Zustimmung des Schlachtviehs bekommt.
      Das ist doch kein Gestümper, es ist Absicht. Heute Mietdeckel, morgen Individualverkehr, irgendwann Gebährverbot oder Atemsteuer.

    • Das hast Du richtig erkannt noein.
      Leider verstehen die Meisten nicht, daß Sozialismus und Kommunismus nur rot lackierter Faschismus sind.

    • Das Volk wird weichgeklopft, damit es jeden zentralistischen Planungsquark nicht nur akzeptiert, nein, es soll ihn auch noch fordern. Bei der Atemsteuer war es ja schon so. Bitte, bitte, liebe Regierung, nimm uns unser Geld ab!

      Wir sind das einzige Volk, das für höhere Steuern demonstriert. Kann man sich nicht ausdenken.

      Wir melden uns als Souverän ab. Brüssel, übernehmen sie!

      Früher haben alle gezuckt wenn in Moskau jemand auf den Tisch gehauen hat. Heute ist ganz Europa krank, wenn Brüssel hustet.

      Bei Engels habe ich heute Sätze gefunden, die mich weiter stutzig machen, da geht es um Maßregeln, um das Privateifentum anzugreifen und die allmähliche Expropriation der Grundeigentümer, Fabrikanten, Eisenbahnbesitzer und Schiffsreeder, teils durch Konkurrenz der Staatsindustrie, teils direkt gegen Entschädigung.

      "Konfiskation der Güter aller Emigranten und Rebellen gegen die Majorität des Volkes."

      Volksschädlinge werden platt gemacht, die Mehheit haut den Rest in die Tüte. Prima Idee!

      "Gleicher Arbeitszwang für alle Mitglieder der Gesellschaft bis zur vollständigen Aufhebung des Privateigentums."

      Arbeitszwang, das trauen sich nicht mal die Korporatisten der Gloabalisierung.

      "Zentralisierung des Kreditsystems", da wird Rotschild aber Angst und Bange.

      Und so weiter und so unsinnig:
      mlwerke.de/me/me04/me04_361.htm

    • Rothschilds wird nicht bange. Die waren unter denjenigen die sowohl Hitler als auch die Kommunisten finanziert und unterstützt haben.
      Zentralbanken sind gelebter Kommunismus. Das verstehen die Menschen aber nicht.

    • Lese gerade hier und da über die Finanzerung der russischen "Revolution". Da wundert einen einfch gar nichzts mehr.

      Wer da noch kommunistisch ist, der ist einfach unsagbar dumm.

      Hätte der Zar sich eine FED-like Zentralbank aufs Auge drücken lassen, würde er heute noch regieren wie die ewige Lisbeth von Buckingham.
      Genauso der Kaiser Wilhelm.

      Und zwar zu Recht.

    • Russland war nämlich auf dem Weg der Entwicklung.

      Und der Zar hatte ein Programm zur Finanzierung von Landerwerb. Die Zahl der Leibeigenen und Landlosen ging immer weiter zurück.

      Die Anhst der Globalsozialisten in London war doch, dass sich Kaier und Zar zusammen wirtschaftlich entwickeln.

      Also hat man die Karte Kommunismus ausgespielt. Man hatte ja Marx extra in London machen lassen und merkte bald, man würde sein Gefasel noch einmal gut gebrauchen können. Als Verdummungsideologie der Massen.

    • Hmm. Du scheinst wirklich am „Erwachen“ zu sein.
      Zu der Vorgeschichte des 1. WK hier eine fantastische 3-teilige Doku: https://m.youtube.com/watch?v=tclAbWvBt70

    • P.S. die Lisbeth in Buckingham ist eine Deutsche.
      Sie heißt eigentlich Sachsen-Coburg-Gotha und hat zur Tarnung im 1.WK den Namen Windsor angenommen (also ihre Vorgänger natürlich).
      So wurde aus Battenberg dann auch Lord Mountbatten!
      Es ist alles nur eine Täuschung.

    • P.S. deshalb mochte Hitler die Engländer auch so gerne.
      Deshalb hat er bis Mitte 1940 auch über 20 Friedensangebote an England gemacht und um eine friedliche Lösung der Danzig Frage gebeten ( steht in britischen, französischen, amerikanischen Archiven).
      Daß das Geheimabkommen des Hitler-Stalin-Paktes auch den deutschen Unterhändler überraschte und er es zuerst nicht unterzeichnen wollte. Er es dann aber wegen des sovjetischen Drucks doch gemacht hat?!
      Die Bankster wollten das so, denn sie hatten Hitler gegen die Sowjetunion aufgebaut und wollten unbedingt diesen Krieg um das alte Ziel der Trennung von Deutschland und Russland weiter zu vertiefen und ja keinen Konkurrenten auf dem Kontinent aufkommen zu lassen.
      Wie sagte Churchill: egal ob Sozialdemokraten oder Faschisten in Deutschland regierten. Wichtig war (und ist) nur die Zerstörung des deutschen Volkes.
      Klingt das nicht genauso wie die Stratfor Rede von Friedmann 2015?!!

    • Es ist doch alles ein Experiment im Menschenzoo – jedenfalls für die Puppenspieler.

      Mal sehen, was unsere Propaganda-Technik alles kann.

      Könnte wie eine schlechte Wetter im Suff gelaufen sein.

      Wer schafft es, den Deutschen sowohl roten wie auch braunen Faschismus überzuhelfen, sie dann zu teilen und auf ewig mit schlechtem Gewissen zu impfen?

      Diese Bankster und global engeneers haben sich beide Fascho-Ismen ausgedacht und entschieden zuerst die roten von der Leine zu lassen; wissend, dass man noch den braunen Kettenhund auf Halde hat.

      Und die Deutschen rennen heut enoch rum und fühlen sich an allem schuld.

      Und plärren nach dem Staat und zentraler Indoktrination. Natürlich für eine gute Sache. Versteht sich. Oh je…es gibt kein manipulierbareres Volk.

  2. Ja, Hermann Ploppa, die Mär von der *Wiedervereinigung* entlarvt sich auch an Banalitäten wie der Zerschlagung der sozialen Einrichtungen (hier Kindergartenplätze) oder der Eleminierung der fantastischen Ausbidungsmöglichkeiten mit hervorragenden Buechern (zumindest auf Naturwissenschaftlicher Ebene) stattdessen Buecherverbrennungen in der eh. DDR!
    Es war, sie schreiben es selbst, eine Annexion!
    Wenn man mal unterstellt, dass der zufriedene Westdeutsche nur so sein konnte, weil "sein" Kapitalist es ueber (teilweise) 2stellige Lohnerthöhungen ihm ermöglichte sich zufrieden zu essen (vornehmlich in den 60er und 70er Jahren des 20. Jhd. ; dann sehen wir jetzt, was wirklich im Kapitalismus neoliberaler Prägung fuer uns uebrig bleibt.
    Mio Hartz 4 Empfänger, unbezahlbare Mieten, die Krankenversorgung der Bevölkerung wird Schritt fuer Schritt zurueckgefahren (…).
    In ihrem neuesten Buch beschreibt Daniela Dahn sehr genau, um was es ging und wie man die DDR wirtschaftlich runtergerechnet hat, um sie den West-Kapitalisten zur Leichenfledderei zu ueberlassen.
    Heute wird Gorbatschow rumgereicht, um noch ein wenig die andere Sichtweise zu erläutern, aber schämen sollte er sich, dass er diesen Kotau vor dem Westen zuliess!

    mfG

    • Sind KiTas nicht einfach ein Mittel die Kinder so früh wie möglich von staatlicher Stelle indoktrinieren zu lassen um brave Untertanen zu schaffen?!
      Hat das System unter dem Deckmantel der Emanzipation es nicht geschafft Eltern und Kinder so früh wie möglich zu trennen?!
      Denk mal drüber nach.

    • Ein KiTa Platz kostet rund 1500-2000 Euro pro Monat.
      Warum gibt man dieses Geld nicht stattdessen den Familien, damit ein Elternteil zu Hause bleiben kann und die Kinder erziehen kann??????

    • Sonst wird das mit dem Klima / Gender / Schuldkult nix.

      Die NWO – ob sie nun rot oder braun sein wird – will halt vorbereitet sein.

    • Richtig noein. Aber das versteht auch KenFM und die meisten seiner Leser eben nicht. Sie verfangen sich lieber in Ideologien und errichten so ihr eigenes Denkgefängnis.

    • Wow Hog1951.
      Deine Indoktrination scheint ziemlich tief zu sitzen.
      Sozialismus und Kommunismus sind rot lackierter Faschismus. Das verstehst Du aber natürlich nicht.
      Du kannst nur angreifen, was nicht in Dein Weltbild passt und Die die Wahrheit zeigt (nennt man kognitive Dissonanz).
      Tust mir echt leid.
      Schönen Sonntag noch. Wirst auch bald viel lernen und akzeptieren müssen, was Du jetzt noch vehement verleugnest.

    • Moin Hog, schau nach innen. Dort findest Du den Verantwortlichen für die heutige Welt, die Du nach außen projizierst und so manifestierst.
      Schau Deinen persönlichen Traumata und Deiner dunklen Seite ins Gesicht. Nur so kannst Du heilen. Andernfalls wirst Du untergehen.

    • Das wirklich beruhigende an Staatsindosktrinierung ist doch, dass sie meist lächerlich ist und nicht auf Dauer funktioniert. So wie jede Lüge irgendwann verreckt. Oder hat im Osten außer den Kaderspacken einer den Stuss geglaubt? Nicht dass ich wüsste.
      Nur dass die staatliche Lüge halt im Vergleich genauso ein größerer Pfusch ist wie der Trabi im Vgl. zu einem Käfer oder Golf.

      Die Seelenkrüppel aus der Kita werden es schon merken, dass von der Wiege bis zur Bahre eine Drohung und kein Vesprechen ist.

    • Jetzt fehlt noch gleich die Bevölkerungskontrolle oder ENtvölkerungsideologie, Verzichtsethik und Konsumscham.

      Ab nach 1984.

    • 1984 haben wir längst hinter uns gelassen. Die Masse ist schon viel weiter verdummt als in dem Roman.
      Heute verteidigen die sogar ihre eigene Versklavung und greifen jeden an, der sie befreien will.

  3. Wie hoch, sind nochmal die aktuellen Schulden der BRD? Offiziell 2 Billionen Euro? Was ist mit den nicht erfolgten Rückstellungen für Pensionen? Tja, so lange man Geld drucken kann und der Michel nicht nervös wird, ist alles gut. Zur Not bürgt ja der Bürger, wenn gar nix mehr geht. Dann ist alles auf 0, bis auf Kredite und das Spiel beginnt von vorne.

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