Tagesdosis 1.8.2019 – Deutschland, ein zerrissenes Land

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Sie kennen diese Redensart: das Tischtuch ist endgültig zerschnitten? Man könnte auch schreiben zerrissen. So empfinde ich die Diskussion, rund um den schockierenden Vorfall vom Montag dieser Woche.

Ein Mensch bringt einen Menschen um – richtig? Nein?

Ein Erwachsener bringt ein Kind um – richtig? Nein, zu wenig?

Ein afrikanischer Erwachsener bringt ein deutsches Kind um? Besser?

Diese Tat macht für einen Moment fassungslos. Nachvollziehbar beginnt umgehend eine bundesweite Diskussion. Große Teile der Gesellschaft sind geschockt. Wollen verstehen, Gründe erfahren, Details, auch Urteile aussprechen. Individuelle Intentionen schaukeln sich, bevorzugt aktueller Umgangsformen im Internet, in bekannte Höhen. Man übertrifft sich in ersten Einschätzungen, Mutmaßungen, Forderungen und dem Ruf nach Konsequenzen, bei jeweiligen Blickwinkeln.

Nun sind alle emotionsfrei Interessierten inzwischen etwas schlauer, als am Montag. So waren der Junge und seine Mutter gerade auf dem Weg in den Urlaub (1). Der Täter kommt gebürtig aus Eritrea, war aber aufgrund von Vorfällen in der Schweiz, wo er seit 2006 lebte, zur Fahndung ausgeschrieben. Dort lebte er, mit offizieller Duldung, Frau und drei Kindern. Er sei in letzter Zeit psychisch auffällig gewesen. Eine erste Untersuchung soll nun die kommenden Tage diese Hinweise genauer klären (2). Warum er nach Deutschland reiste ist weiterhin unbekannt.

Obliegt nun die aktuelle hitzige Diskussion dem Alter des achtjährigen Opfers? Der Tatsache, dass es in den letzten Jahren zu mehreren Ereignissen ähnlicher Tragik, d.h. mit und ohne Todesopfern kam oder erfolgt schlicht ein individueller Reflex, entsprechende Sichtweisen verteidigen, bzw. aussprechen zu müssen? Wer unterstützt, bestärkt die Meinungsbildung? Inwieweit haben die Medien erneut entsprechende manipulative Mitschuld an dem argumentativen Riss durch unsere Gesellschaft?

Das die BILD-Zeitung in den letzten Tagen schlicht ihren Job machte, weil Tod, Blut und Elend ihr elendiges Geschäft seit Jahrzehnten darstellt, sollte nun nicht überraschen. Das Die Zeit ihren Artikel: Der Todesstoß…Wer ist dieser Mann? hinter die Bezahl-Schranke legt, ihre Entscheidung. Es zeigt sich aber die Gefahr, die ausgeht von einer inzwischen einheitlichen Zeitungswelt.

Eine DPA-Meldung beherrschte die Google-Recherche Darlegung. Aufgrund eines Satzes, eines Artikels, fanden sich sage und schreibe bei dem Stern, der Saarbrücker Zeitung, RTL, der Sächsischen Zeitung, der NDZ, der Schaumburg Zeitung, der Ostfriesen-Zeitung, dem General-Anzeiger, u.a. also quer durch die Republik, der gleiche Aufmacher, die gleiche Headline. Sie lautete:

Jetzt Angst zu haben ist völlig normal (3).

Angst, wovor? Den vermeintlich mündigen Bürgern, wird über die DPA genau erklärt, wie sie sich fühlen müssen, können, also dürfen, Zitat:

Müssen wir uns jetzt also fürchten an Bahnsteigen? «Jetzt Angst zu haben oder sich unsicher zu fühlen, wenn ich am Gleis stehe, ist völlig normal», sagt Angstforscher Lüdke. «In der Psychologie sagt man, die Summe aller Ängste bleibt immer gleich bei uns Menschen.» Was das bedeute? Es gebe immer ein konstantes Angstniveau. Was sich ändere sei dagegen die Richtung oder die Objekte. «Mal haben wir Angst vor Jobverlust, mal vor einem Terroranschlag oder mal davor, dass der Partner sich trennt.» (4).

Dient diese Minimal-Darlegung menschlicher Psychohygiene wirklich dem Verständnis, der Erklärung für diese grauenhafte Tat? Wohl kaum. Zweiter Garant für halbherzige, auch unglaubwürdige Einschätzungen kommt nicht überraschend seitens der Politik.

Es musste medial betont werden, der Innenminister unterbrach extra seinen Urlaub. Dann saß er da und zeigt sich, nun ja, bemüht bestürzt und wusste auch sofort um Lösungen, hinsichtlich eines nicht neuen Phänomens. Es sei ein „kaltblütiger Mord“ gewesen, wusste Herr Seehofer. Er konnte nicht wissen, um die psychische Erkrankung des Täters. Dann kam der nicht überraschende Macher-Anteil der Pressekonferenz, Zitat: Konkret kündigte Seehofer an, dass man nun überlegen werde, wie man die Sicherheit an deutschen Bahnhöfen wirksam verbessern könne. Dazu habe er Spitzentreffen mit dem Bundesverkehrsminister und Vertretern der Deutschen Bahn anberaumt. Es gebe in Deutschland 5600 Bahnhöfe völlig unterschiedlicher Struktur, weswegen die Aufgabe sehr komplex sei. „Wir brauchen dringend mehr Polizeipräsenz, auch die Bundespolizei braucht mehr Präsenz“ (5).

Warum diese Erkenntnisse nicht nach den wissentlich zurückliegenden Ereignissen geäußert , bzw. umgesetzt wurden, wollte von den anwesenden Journalisten nicht erfragt werden, wurde daher von Herrn Seehofer auch nicht beantwortet. Gründe könnten nach jeweiligen Blickwinkeln lauten, weil sie nicht nötig waren oder weil sie nicht umsetzbar waren. Weil sie nicht erkannt wurden oder eine Mischung aus Allem. Erkennen sie die möglichen Argumentationsfreiräume?

Betreten wir die momentan favorisierte Twitter-Kampfzone. Kurz und knackig muss sie sein, die Meinung, die Behauptung, oft auch Lüge oder Dummheit. Das bringt kurzfristig Fame und wertet das bescheidene Dasein auf. Beispiele:

Katrin Göring-Eckhardt von den Grünen, Zitat: Was für eine heimtückische, entsetzliche Tat, ein unschuldiges Kind aus dem Leben zu reißen. Meine Gedanken sind bei der Mutter und den Angehörigen des Jungens. Es ist einfach nur schrecklich (6).

Diese Sätze waren hinsichtlich alter Aussagen bedingt von Nutzen. Natürlich erinnerten diverse Kommentatoren umgehend an folgende Aussage der Politikerin aus dem November 2015, Zitat: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“. Hätte sie damals etwas weniger euphorisch z.B. gewarnt, in die Richtung…da kommen schwierige Zeiten auf uns zu, mit hunderttausenden von kriegstraumatisierten Menschen…ich spreche da aus Erfahrung als Kriegsparteimitglied der 90er….wäre der Hass und die Häme heute wahrscheinlich ausgeblieben.

Findige Twitter User posteten gestern eine alte Aussage der neuen Verteidigungsministerin, Zitat: CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer : „Die einzigen, die Schengen derzeit perfekt nutzen, sind Kriminelle“ . Diese Aussage bezieht sich auf das Schengen-Abkommen, betrifft also europäische Grenzregelungen, denn so AKK , Zitat: „Wenn wir das Sicherheitsversprechen nicht auf europäischer Ebene umsetzen, dann werden wir erleben, dass der Schengen-Raum immer mehr unter Druck kommt“ (7).

Nun nutze der, je nach Eigendefinition, Täter, bzw. Mörder diese Möglichkeiten, um von der Schweiz nach Deutschland zu gelangen. Das wiederum wussten aber am Montag die entsetzten Twitter-User nicht. Auch nicht Verena Hartmann von der AFD, Zitat: Frau Merkel, was wollen sie uns noch antun. Sie werden nie wissen, was es bedeutet Mutter zu sein, weder für ein Kind, noch für dieses Land! Aber ich verfluche den Tag ihrer Geburt. Das war dann doch etwas zu emotional, woraufhin gestern gleich der ganze Kanal verschwand. Die AFD-Reaktionen fielen sowieso durchgehend sehr, nennen wir es, wütend aus.

(Anmerkung des Autors vom 01.08.: Der Twitter Kanal von Frau Hartmann ist wieder freigeschaltet. Der erwähnte Tweet wurde entfernt)

Daraufhin meldete sich die Partei – Die Partei zu Wort, Zitat: Facebook erinnert gerade an ein Plakat, dass wir vor genau zwei Jahren geteilt haben. Wahrscheinlich wegen der geschmacklosen & unsagbar dummen Reaktionen der #AfD auf den Irrsinn von #FrankfurtHBF…(9). Darunter findet sich das Plakat mit dem Bild einer AFD-Bühne und der Überschrift: Wo Stauffenbergs Tasche heute stünde.

Alle Beispiele und viele unbenannte, dienen wenig dem gesellschaftlichen Tischtuch, den Menschen am gemeinsamen Tisch, diesem Land. Sie sind provokativ, größtenteils berechnend, daher vereinzelt schlicht dämlich und schlussendlich destruktiv, um die Bürger wieder einander näher zu bringen.

Dieses Ereignis wird Wählerentscheidungen für die kommenden Landtagswahlen mit beeinflussen. Es geht die große Angst der Parteien vor der AFD um. Jene Parteien also, die gesamtverantwortlich sind für desaströse Politik und daraus resultierender schlechter Stimmung im Land. Millionen frustrierter und enttäuschter Menschen.

Da dachte sich die FDP, wir müssen den Menschen, speziell in den fünf neuen Ländern, mal was erklären, also twittern, Zitat: Wer in Ostdeutschland die AfD wählt, um denen in Berlin eins auszuwischen, schadet sich am Ende selbst…Jeder, der die AfD wählt, muss wissen, dass das ein Risiko ist. Um Länder, in denen die AfD stark ist, werden Investoren und Touristen einen Bogen machen (9). Soll Herr Lindner so gesagt haben.

Neulich in Sachsen, Zitat: Die sächsische Tourismusbranche verzeichnete im abgelaufenen Jahr 2018 einen historischen Rekord: mit 20.086.757 Übernachtungen…Die heute veröffentlichten Zahlen bedeuten einen Zuwachs von 4,0 Prozent bei den Gästeankünften und 2,9 Prozent bei den Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr, so Wirtschaftsminister Martin Dulig (10).

Aktuell liegt Mecklenburg-Vorpommern an Platz 1 der beliebtesten innerdeutschen Reiseziele, knapp vor Bayern (11). So betreten die Parteien ihren Weg, mit dem Unwissen der eigenen Einfältigkeit, in die Bedeutungslosigkeit, bzw. machen es den Akteuren der AFD sehr, sehr einfach.

Fassen wir sehr grob zusammen. Hätte im Jahre 2011 die UN die Resolution 1973 nicht systematisch gebrochen (12), wäre Libyen nicht mit Hilfe der Nato-Staaten komplett zerstört und auf Jahrzehnte destabilisiert worden, müsste heute nicht über Ankerzentren, über Schlepper-Banden und Seenothilfe diskutiert werden. Gäbe es u.a. nicht diesen Anreiz für Millionen Afrikaner sich auf den langen Weg nach Europa zu machen.

Hätte die Bundesregierung große Teile der Bevölkerung 2015 nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, zumindest in den Folgejahren die Sorgen, Ängste und vor allem Alltagserfahrungen, auch vorheriger Jahre, ernster genommen, entsprechend reagiert, wäre das Tischtuch nicht eingerissen.

Es reicht, wir wollen eine andere Gesellschaft! ist keine Forderung der AFD, sondern von den Machern der #Unteilbar Demonstrationen (13). Nun wird zum großen Halali am 24.08.2019 nach Dresden gerufen. Nach dem Ereignis von Montag, dem tragischen Tod diesen jungen Menschen, den gesellschaftlichen Prozessen der letzten Jahre, ja Jahrzehnte, sollte das gesellschaftliche Tischtuch durch diesen Aufruf nicht endgültig zerrissen werden.

Spaltung zerreißt dieses Land. Wen das erfreut, wer das Grinsen nicht mehr aus seinem Gesicht bekommt, sollte doch nun langsam einem Großteil der Bürger bekannt und bewußt sein!

Nur am gemeinsamen Tisch, können wir gemeinsame Lösungen für dieses Land finden. Seitens der Politik ist da nachweislich nichts mehr zu erwarten.

Quellen:

  1. https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-hauptbahnhof-kind-getoetet-neue-details-zr-12867650.html
  2. https://www.n-tv.de/panorama/Verdaechtiger-hat-psychische-Probleme-article21177121.html
  3. https://www.google.de/search?source=hp&ei=EmJAXe-wLqzKrgTwz4qACA&q=jetzt+angst+zu+haben+ist+v%C3%B6llig+normal&oq=jetzt+angst+zu+haben+ist+v%C3%B6llig+normal&gs_l=psy-ab.3…695.9084..9689…0.0..0.213.3059.35j3j1……0….1..gws-wiz…..0..35i39j0i131j0j0i67j0i131i67j0i22i30j33i22i29i30j33i21j33i160.b1HMFxsmD60&ved=0ahUKEwjvgevD-tzjAhUspYsKHfCnAoAQ4dUDCAc&uact=5
  4. https://www.ndz.de/startseite_artikel,-jetzt-angst-zu-haben-ist-voellig-normal-_arid,2561291.html
  5. https://www.tagesschau.de/inland/frankfurt-seehofer-101.html
  6. https://twitter.com/GoeringEckardt/status/1155835237873721346
  7. https://www.faz.net/aktuell/politik/denk-ich-an-deutschland/akk-kriminelle-nutzen-schengen-derzeit-perfekt-behoerden-nicht-16090743.html
  8. https://twitter.com/MartinSonneborn/status/1156465699415629824
  9. https://twitter.com/fdp/status/1155833304408629250
  10. https://www.destinet.de/meldungen/menschen-management/statistik-benchmarks/6906-sachsen-tourismus-erstmals-mehr-als-20-millionen-%C3%BCbernachtungen
  11. https://reiseanalyse.de/wp-content/uploads/2018/06/RA2018_Erste-Ergebnisse_DE.pdf
  12. http://muetter-gegen-den-krieg-berlin.de/Libyen-zentrale-Punkte-der-Libyenresolution.htm
  13. https://www.unteilbar.org/

Bildhinweis:   yt/ ss, 31.07.2019/ HRFernsehen

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24 Kommentare zu: “Tagesdosis 1.8.2019 – Deutschland, ein zerrissenes Land

  1. „Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf (CDU) kritisiert, dass im Netz Fotos und Videos vom vorgestern zu Stuttgart zelebrierten Samuraischwertmord kursieren, und mahnte gesetzliche Schritte zum Schutz Gestorbener an: „Seit über einem Jahr liegt dem Bundestag ein Gesetzentwurf des Bundesrats vor, der das Fotografieren Toter und die Verbreitung entsprechender Bilder unter Strafe stellen soll.“

    Ein typisches Technikfolgenproblem. Irgendein Abgemesserter lag ja auch früher schon in jeder normalen deutschen Innenstadt herum, da gab es aber noch keine Händis, die Leute sind achtlos vorbeigelaufen und haben nur aufgepasst, dass sie sich die Schuhe nicht in den Blutlachen versauen. Mit einem Foto werden die diskret Gestorbenen aber praktisch zu öffentlich Ermordeten, was auf eine grobe Verletzung ihrer Menschenwürde hinausläuft. Deswegen ist ein Gesetz zu wenig, hier ist eine Grundgesetzänderung fällig, gleich im Artikel 1, Absatz 1, wo ergänzend angefügt werden sollte: „Die Würde des Erstochenen ist unantastbar. Gewaltsam Gestorbene vor dem Fotografiertwerden zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

    Acta diurna, 3.8.19, M. Klonovsky

  2. Tucholsky schreibt 1925 als Beispiel des französischen Witzes:
    „Es wird von den Schrecknissen des Krieges gesprochen. Darauf sagt ein Diplomat vom Quai d’Orsay: »Der Krieg? Ich kann das nicht so schrecklich finden! Der Tod eines Menschen: das ist eine Katastrophe. Hunderttausend Tote: das ist eine Statistik!«“

    Wurde auch Stalin zugeschrieben:
    „Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik.“

    Keine Interesse, das nachzuprüfen. Weiß nicht, obs stimmt.

    Wogegen ich mich entschieden verwahre, ist, daß WIR die Welt ausgebeutet haben und es daher jetzt o.k. sein soll, wenn als Vergeltung sozusagen oder, innerhalb dieses unsäglich auf Schuld konditionierten christlichen Kollektivs, als Sühne oder Ausgleich in Deutschland Menschen getötet werden.
    Dann wäre auch o.k. daß wir von oben mit Gift besprüht werden: schuldig und bestraft.
    Dann wäre o.k. daß Arbeiter für immer weniger Geld malochen müssen: schuldig, bestraft?
    Dann wäre o.k. daß Bomben auf jene regnen, die Tiere wie den letzten Dreck behandeln und die die Tierkadaver vor ihren Häusern aufhängen: schuldig, bestraft?

    Aber Moment mal. Das machen doch Deutsche gar nicht. Das mit dem Aufhängen von Tieren vor den Häusern und Läden kommt vor allem in den arabischen Ländern wie beschrieben vor?
    Neinnein, nichtschuldig. Nichtschuldig. Alle Opfer einer schlimmen Sozialisation.

    Jeder, der sich hier darüber aufregt, daß trotz zahlreicher sterbender Kinder im beispielsweise Jemen, kein Geschrei darüber ertönt, der sollte sich fragen, warum er nicht auf der Straße steht und für diese Kinder rund um die Uhr Spenden sammelt. Oder warum er sich nicht einer Organisation angeschlossen hat, die vor Ort zu helfen versucht. Oder oder oder.

    Nichts als Mindfuck hier.
    Heuchelei.
    Scheinheiligkeit.

    Und ihr ergötzt Euch im Grunde doch nur an diesem Schrecken allüberall. Das macht kurzfristig lebendig, oder?

  3. Wo bitte ist denn das Geschrei wenn gesagt wird das der Tot von 500.000 Kindern OK wäre.?
    Wo bitte ist denn das Geschrei wenn im Donbass Kinder auf dem Schulweg wie Hasen Abgeknallt werden.?
    Wo bitte ist denn das Geschrei wenn Tausende Kinder durch von unserer Sogenannten Wertegemeinschaft
    aus gebrachten Uranmunition für Tod und unsagbare Verstümmelungen sorgt.?
    Wo bitte ist denn das Geschrei wenn alleine in Berlin Hunderte Vietnamesische und auch Deutsche Kinder verschwinden.?
    Wo bitte ist denn das Geschrei wenn Einheimische Eltern ihre Kinder Vergewaltigen Töten oder sogar in Freudenhäußer verkaufen.?
    Könnte lange so weiter machen aber ich denke meine frage wurde verstanden.!

    • Also noch mehr Geschrei?
      Na dann wird ja gewiß alles viel besser im Sinne einer weltumspannenden Gerechtigkeit und Gleichheit.
      Ich kenne Sie als jemanden, der dort wirkt, wo er Einfluß hat. Und das finde ich gut so.
      Was sind das aber für absurde Vergleiche und Forderungen, die Sie hier aufschreiben?

  4. Da stimme ich euch zu, bis auf einen Punkt:

    Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt.

    20 Tote sind nicht schlimmer als einer. und auch
    ein Toter Wissenschaftler ist nicht schlimmer als bspw. ein Toter mongoloider.

    Lebensschutz ist nicht zu algorithmisieren, das sollten wir uns immer wieder ins Gefühl rufen.
    Zum Bsp:
    Das Unglück wird abgewendet, beide überleben. Der Wissenschaftler stirbt einen Tag später bei einem Verkehrsunfall. Der Mongoloide arbeitet Teilzeit im Kindergarten, seine Begeisterung für die Phänomene der Natur überträgt sich auf die betreuten Kinder… Sie werden Biologen, Umweltschützer, pflegen einen eigenen Garten, kümmern sich um die Nachbarschaft … oder ziehen einfach nur Lebensfreude daraus … damit stecken sie einen suizidgefährdeten Rentner an, der das irgendwie vergessen hatte…… (umgekehrt gehts natürlich auch)

    Das mag jetzt ein putziges Beispiel sein, was ich nur sagen will – wie könnten wir jemals sicher wissen, was morgen ist? Und da wir es nicht wissen, sondern nur Wahrscheinlichkeiten haben, steht uns die Entscheidung über Leben und Tod meiner Meinung nach nicht zu.

    • 20 Tote sind nicht schlimmer, als einer. Ist vor Gericht sicher Ansichtssache, könnte man aber drüber reden. 🙂

      Aber 20 Tote sind eben auch nicht weniger schlimm.
      Man könnte drüber berichten. Tut man aber nicht. Also sind die Vielen dann doch weniger schlimm, als die Einzelnen?

      Wenn das Grauen groß genug ist, wird es unsichtbar. Und man kann die Wahrnehmung der Massen so schön auf die Einzelopfer richten.

    • Nein, das Grauen wird nicht unsichtbar, Es wird aber konsequent verschwiegen.

      Die täglichen Berichte darüber gehörten meiner Meinung nach in den Mainstream, vielleicht würde das schneller dazu bewegen, zu ein wenig Verzicht bereit zu sein. (Hier dürfte das den Meisten durchaus bewußt sein.) Doch wie gewinnt man den nötigen Einfluß?
      In die Nachrichten wird’s nicht gelangen, wie die zusammengestellt werden wird hier erläutert
      https://www.youtube.com/watch?v=3dt5B4-3y18
      Vielleicht sollte man die Zeit der Börsennachrichten frei machen für den täglichen Welthunger-Verbesserungs-Report?
      Eine Petition? Würde ich zumindest unterschreiben..

    • @ Hera
      „Also sind die Vielen dann doch weniger schlimm, als die Einzelnen?“

      Die vielen sind weit weg. Aus dem Auge aus dem Sinn. (auch weil nicht drüber berichtet wird, aber im Prinzip weiß es jeder)
      Das ist gewöhnliche Ignoranz der Sorte betrifft-mich-nicht-ich-habe-zu-Essen.
      Dann wird jemand aus Eritrea zu einem Mörder, viele regen sich auf und nach zwei Wochen (oder zwei Tagen?) läuft alles weiter wie bisher.

    • @Andreas
      Ist auch gut so. Keiner hat etwas gegen die Meinungsvielfalt gesagt. Es geht hier „nur“ um die Art und Weise, wie man diese Meinung äußert. Der Ton macht die Musik.

    • Ein Musiker sprach mal diesen Satz nicht zu ende:
      „Ich musste mich da erst dran gewöhnen, die Berliner sind so unfreundlich, aber die meinen das gar nicht immer so, wissen Sie ich komme ja aus Wien und das war eine Umstellung, die Wiener sind immer so freundlich … „

  5. Nur mal generell:
    Donnerwetter, endlich traut sich jemand, auch hier etwas differenzierter zur Thematik Stellung zu nehmen.
    Die „Linke“ scheint LEIDER (!) mit allen erdenklichen Flügeln auf Tauchgang gegangen zu sein . Es könnte ja sein, dass man , wenn man ehrlich komentieren will , eventuell in die Nähe der AfD gerückt werden könnte. Aber Feigheit (vor dem Feinde (-:) trägt nicht gerade zur Erhöhung der eigenen Glaubwürdigkeit bei.

  6. Danke Herr Loyen für die Aufarbeitung!
    Völlig unverständlich hier in den Kommentaren: Warum gibt es immer Ausreden oder Gegenhaltungen von Schweinereien der Europäer oder besser von uns bösen Deutschen wenn es darum, dass sich mal wieder ein Mörder von woanders hier austobt! Der Kerl aus Afrika und sein Mord wäre ein Fall weniger, wenn wir hier uns nicht vor lauter Liebesbeweisen an Ganoven, die uns verachten ob nun generell oder aus religiösen Rassismus oder Auserwähltenfantasien, ins Höschen machen würden. Diese Tat ist nicht zu entschuldigen und auch nicht mit den üblichen psychischen Ausreden! Ja, es gibt auch tolle Nachrichten aus der Welt und auch die von verhungernden Kindern oder abgeschlachteten Walen saisonbedingt oder Kriegsverbrechen der USA, EU, unserer Regierung und wer weiß was. Deswegen darf man die hiesigen von den Goldstücken verbockten Kriminalitäten nicht aufarbeiten und Hintergründe aufdecken, nur weil woanders eine noch größere Sauerei veranstaltet wird? Danke Herr Loyen und an KenFM für die Tagesaktualität mit einem differenziertem Blick auf die Nachrichten und Scheußlichkeiten in dieser Bananenrepublik…vielleicht kommen deswegen viele Afrikaner hierher, wegen der Bananen…

    • Aber in der Tat, Hintergründe aufdecken. Schätzungsweise ist das etwas wie das allseits Beliebte, Fluchtursachen bekämpfen. Nett dahingesagt, aber im System nur im gewünscht eng begrenzten Maßstab vorgesehen. Also wenn überhaupt, nur um ein gewünschtes Narrativ zu erzeugen. Nicht wahr?

      Vielleicht noch das dazu:

      Die Konkurrenz hat alle unsre Lebensverhältnisse durchdrungen und die gegenseitige Knechtschaft, in der die Menschen sich jetzt halten, vollendet. Die Konkurrenz ist die große Triebfeder, die unsre alt und schlaff werdende soziale Ordnung, oder vielmehr Unordnung, immer wieder zur Tätigkeit aufstachelt, aber bei jeder neuen Anstrengung auch einen Teil der sinkenden Kräfte verzehrt. Die Konkurrenz beherrscht den numerischen Fortschritt der Menschheit, sie beherrscht auch ihren sittlichen. Wer mit der Statistik des Verbrechens sich etwas bekannt gemacht hat, dem muss die eigentümliche Regelmäßigkeit aufgefallen sein, mit der das Verbrechen alljährlich fortschreitet, mit der gewisse Ursachen gewisse Verbrechen erzeugen. Die Ausdehnung des Fabriksystems hat überall eine Vermehrung der Verbrechen zur Folge. Man kann die Anzahl der Verhaftungen, Kriminalfälle, ja die Anzahl der Morde, der Einbrüche, der kleinen Diebstähle usw. für eine große Stadt oder einen Bezirk mit jedesmal zutreffender Genauigkeit alljährlich vorausbestimmen, wie dies in England oft genug geschehen ist. Diese Regelmäßigkeit beweist, dass auch das Verbrechen von der Konkurrenz regiert wird, dass die Gesellschaft eine Nachfrage nach Verbrechen erzeugt, der durch eine angemessene Zufuhr entsprochen wird, dass die Lücke, die durch die Verhaftung, Transportierung oder Hinrichtung einer Anzahl gemacht, sogleich durch andere wieder aufgefüllt wird, gerade wie jede Lücke in der Bevölkerung sogleich wieder durch neue Ankömmlinge aufgefüllt wird, mit andern Worten, dass das Verbrechen ebenso auf die Mittel der Bestrafung drückt wie die Völker auf die Mittel der Beschäftigung. Wie gerecht es unter diesen Umständen, abgesehen von allen andern, ist, Verbrecher zu bestrafen, überlasse ich dem Urteil meiner Leser. Mir kommt es hier bloß darauf an, die Ausdehnung der Konkurrenz auch auf das moralische Gebiet nachzuweisen und zu zeigen, zu welcher tiefen Degradation das Privateigentum den Menschen gebracht hat.

      Aus:
      09.03.2019 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)
      Zum Inhalt dieser Ausgabe |
      Vor Überfluss verhungern
      Friedrich Engels veröffentlichte in den Deutsch-Französischen Jahrbüchern im Februar 1844 einen historisch-kritischen Abriss neuzeitlicher Wirtschaftstheorien (Teil IV und Schluss)

      Der Kampf von Kapital gegen Kapital, Arbeit gegen Arbeit, Boden gegen Boden treibt die Produktion in eine Fieberhitze hinein, in der sie alle natürlichen und vernünftigen Verhältnisse auf den Kopf stellt.
      (junge Welt)

      P.S.: Aber natürlich ist Kriminalität auch stets Sache der Sichtweise, der Auslegung. Denn es ist völlig legitimiert, wenn in Deutschland Deutsche Deutschen die Existenzgrundlage per Bescheid entziehen. Nur so als Bsp.

    • „Warum gibt es immer Ausreden oder Gegenhaltungen von Schweinereien der Europäer oder besser von uns bösen Deutschen wenn es darum, dass sich mal wieder ein Mörder von woanders hier austobt!“

      Wegen Leuten wie Ihnen, die Morde deutscher Täter nicht thematisieren.

  7. Sorry für den whataboutism! Aber ich muss Benjamin recht geben. Reicht es nicht, dass die Schmierenblättchen sich auf das Thema stürzen, als gäbs kein morgen?

    Ich würde gerne in Zukunft JEDEN TAG eine Tagesdosis/Podcast/Artikel sehen, in dem es um die täglich verhungernden 7000 Kinder geht. Aber da das nicht in Deutschland passiert, geht es uns am Allerwertesten vorbei. Einfach nur krank das Ganze.

    Und zum Thema… Eine der Nebenwirkungungen von Psychopharmaka ist eben Amoklauf und in einer durch und durch kranken Gesellschaft passieren dann passend kranke Taten!

    Haben wir wirklich geglaubt, wir könnten die Welt ausbeuten, ohne dafür bezahlen zu müssen?

    • „Ich würde gerne in Zukunft JEDEN TAG eine Tagesdosis/Podcast/Artikel sehen, in dem es um die täglich verhungernden 7000 Kinder geht.“

      Das würde der Rahmensetzung (dem Framing) der Qualitätsmedien sogar Substantielles (Information) entgegensetzen.

      Dummerweise sind es die Ö-R, die das zwangseingetriebene Geld dazu hätten …

  8. Mörder haben Psychosomatiken?
    Nein! doch! OHHH!!!
    Wer hätte das ahnen können!

    Zum Thema; ich weiß nicht, ob es eine Spaltung der Gesellschaft ist, wenn es unterschiedliche und teils konträre Ansichten gibt.
    Auch weiß ich nicht, ob das – egal wie man es nennt „Spaltung“ oder „Meinungsvielfalt“ – wirklich neu ist, oder ob einfach durch das Internet jeder auch die Ansichten mitbekommt, die in seinem direkten Umfeld („reales Leben“ 🙂 ) kaum oder gar nicht vorkommen.
    Und mal abgesehen davon, dass Deutschland sowieso gespalten ist, und zwar in Mittellose, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen und finanziell Reiche, aber alle das so gewohnt sind und deshalb nicht als Spaltung empfinden …

    Aber selbst wenn die verschieden (politischen) Ansichten eine Spaltung sein sollten: vor 100 Jahren 1919 war Deutschland definitiv gespalten und welche Kräfte dann heute abgespalten werden sollten … kleines Problem dabei:
    – „wer hat uns verraten?“ und wer hat die gewählt?
    – und „wer war heutzutage bei Hartz-IV und Jugoslawien mit dabei?“ und wer hat die gewählt?
    – Nationalisten zerstörten Deutschland, indem sie Deutschland in die verheerenden Kriege hineinritten und wer hat die gewählt?
    – Liberale spielten damals wie heute eher im angloamerikanischen Raum eine Rolle als in Deutschland, aber die sahen und sehen nur Profit um des Profits willen, trugen und tragen so das ihre bei und wer hat die gewählt?
    usw.
    Die Liste der schädlichen Kräfte ist so umfangreich, dass man die Mehrheit Deutschlands abspalten müsste.
    Die Mehrheit abzuspalten, das schafft aber nur die Minderheit der finanziell Reichen; die Mittellosen sind nicht nur uneins, sondern können vor allem nicht Schach spielen, spalterisch gesagt sind die zu dumm und wer will schon was mit Dummen zu tun haben?^^.
    Also eine reichlich verfahrene Situation ist das allemal.

  9. Zunächst einmal interessiert es mich ungleich mehr, ob demnächst der Iran-Krieg (und mehr) ausbricht. Millionen potenzielle Tote sind eben wichtiger als ein Toter, wenn auch unter fürchterlichen Umständen.

    Ich will damit nicht ablenken: Herr Loyen hat völlig Recht, dass solche Einzelfälle wahrscheinlicher und zahlreicher werden durch die vielen traumatisierten Migranten. Zu folgender Analyse von ihm ist aber noch einiges hinzuzufügen (siehe unten):

    „Fassen wir sehr grob zusammen. Hätte im Jahre 2011 die UN die Resolution 1973 nicht systematisch gebrochen (12), wäre Libyen nicht mit Hilfe der Nato-Staaten komplett zerstört und auf Jahrzehnte destabilisiert worden, müsste heute nicht über Ankerzentren, über Schlepper-Banden und Seenothilfe diskutiert werden. Gäbe es u.a. nicht diesen Anreiz für Millionen Afrikaner sich auf den langen Weg nach Europa zu machen.“

    Mein Zusatz:
    Hätten wir Weißen nicht jahrhundertelang die afrikanische Bevölkerung und Natur massakriert, misshandelt und ausgebeutet – zunächst offen und zunehmend versteckter/verlogener durch den „Freihandel“ -, so wären heute und in naher Zukunft nicht hunderte von Millionen Afrikaner zur Flucht gezwungen.

    • Einverstanden und ergänzend: hätten wir Weißen nicht seit dem Epochenbruch jede andere Zivilisation mit allen Mitteln, namentlich der nackten Gewaltausübung der westlichen Un-Zivilation, zerstört, könnten wir immerhin noch wahrnehmen oder zumindest erahnen, dass menschliche Sozialverbände auch ganz anders funktionieren können als im institutionalisiertem Antagonismus.
      Aber gegen letztere Erkenntnis hat der Westen die „Universalgeschichte“ in Anschlag gebracht, die täglich ihr klitternd Werk verrichtet und das tatsächlich Geschehene entweder verleugnet oder um-interpretiert.

    • @ Petra
      „dass menschliche Sozialverbände auch ganz anders funktionieren können als im institutionalisiertem Antagonismus“

      oder kurz:
      Wir könnten lernen, dass menschliche Sozialverbände funktionieren können. 🙂

    • @ Benjamin
      Dieser Ansicht über die Geschichte der Fluchtursachen stimme ich zu.

      Ich sehe ja einiges aus dem psychologischen Blickwinkel, weil ich dort die Ursachen sehe und so würde ich ergänzen:
      Wenn in einer Gesellschaft wie z.B. der Bundesrepublik nach wie vor die „eigenen“ psychischen Krankheiten eher geleugnet werden, anstatt die Dimension des Problems zu erkennen, dann ist diese Gesellschaft insgesamt höflich ausgedrückt nur sehr sehr begrenzt fähig, mit psychischen Krankheiten umzugehen.
      (Dass es es woanders auch nicht besser aussieht, hilft an der Stelle nicht weiter.)
      Gerade Menschen aus Kriegsgebieten muss man Asyl gewähren und gerade Menschen aus Kriegsgebieten können entsprechende psychische Krankheiten haben.
      Der Mörder kommt aus Eritrea und wenn er jetzt erwachsen ist, hat er als Kind vielleicht nicht unbedingt direkt Krieg erlebt, aber auf jeden Fall den permanenten Kriegszustand im Land – und nicht nur er, seine Mutter auch.
      So.
      Nun werden auch von denjenigen, die schwer traumatisiert sind (gilt selbstverständlich auch für Deutsche), die wenigsten zu Gewalttätern, aber jeder einzelne Gewalttäter ist einer zuviel.
      Da wäre m.b.M.n. Bewusstsein für psychische Krankheiten notwendig.

      Nach jedem Amoklauf (Erfurt, Winnenden u.ä.) liest man hinterher, der Täter wäre bis dahin völlig unauffällig gewesen.
      Ja sicherlich fallen Amokläufer vorher nicht auf:
      Wenn alle mäßig krank sind, fällt der extrem Kranke darunter nicht auf.
      Bewusstsein für psychische Krankheiten tut Not.

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