Tagesdosis 10.12.2018 – Aug in Aug: Klassenkampf im Schatten der Bewusstlosigkeit

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Eigentlich wollte ich über die CDU schreiben. Doch wen interessiert es schon, dass und wie Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK, sich dort den Vorsitz gesichert hat, Friedrich Merz sich bis zur fetten Pension weiterhin von der Finanzwirtschaft mästen lässt und Jens Spahn – das ist der mit dem wirren Blick und den abstoßenden Sprüchen – als Gesundheitsminister absahnt. Ein Blick nach Frankreich ist interessanter. Die Bilder sprechen für sich: Sie zeigen den realen Klassenkampf.

Auf dem Boulevard Champs Elysees in Paris, aber auch in anderen französischen Städten, stehen sie sich Aug in Aug gegenüber: Das unterdrückte Volk und die Front der Reichen. Nur sind die Reichen wie gewohnt nicht da. Sie sitzen in ihren Palästen. Eine schwer bewaffnete Polizei rückt in ihrem Auftrag vor. Mit Gummi-Geschossen und Tränengas-Granaten ballert sie in die Menge. Scharfschützen zielen von den Dächern auf die Massen. Die Bourgeoisie hat ihre Besitztümer verrammelt und vernagelt.

In Frankreich ist manches anders als in Deutschland. Die Arbeiter scheinen ihr Klassenbewusstsein in den mehr als 200 Jahre seit der Revolution nicht ganz verloren zu haben. Zumindest scheint es sich in Teilen Bahn zu brechen, nachdem sich der Funke diesmal an den Spritpreisen entzündet hatte. Höhere Steuern abpressen von den kleinen Leuten – das ist in Frankreich nicht einfach zu machen. Das Muster ist bekannt: Jeder Sozialabbau führt zu Ausschreitungen. Je nach der Schwere dieser rudert die Regierung zurück.

Die „Gelbwesten“ waren einfach da. Die relativ starke Rechtsaußenfront um Marine Le Pen ruft genauso dazu auf, wie die längst auch in Frankreich weitaus schwächeren Sozialisten und Kommunisten. Ein Forderungskatalog der „Gelbwesten“ trägt eine klassisch sozialdemokratische Note. Erster Punkt: Obdachlosigkeit beenden – dringend. Gefolgt von weniger Steuern für Geringverdiener. Gefordert wird ein höherer Mindestlohn, mehr Sozialhilfe, eine Mindestrente. Reichtum solle begrenzt werden, alle Arbeiter sollen mehr Rechte und Zugang zu Bildung bekommen. Der Staat solle Fluchtursachen beseitigen und mit Asylbewerbern „korrekt umgehen“, und so weiter. Ein rechtsradikales Programm sähe anders aus. Bauern und Schüler, Studierende und sogar eine kleine Gewerkschaft der Zivilangestellten der Polizei solidarisierten sich mit den Demonstranten. Manche reden schon von Revolution.

Das konservative Politmagazin Cicero warnte so auch bereits vor dem vergangenen Wochenende: Der „gelbe Protest“ werde „immer roter“! Klar doch, wo Menschen aller Hautfarben und Nationalitäten für gemeinsame Ziele gegen die Herrschenden demonstrieren, geht das braun unter. Im Deutschlandfunk erklärte der viel zitierte französische Politologe Henri Ménudier: Die Gelbwesten seien für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron deshalb gefährlich, weil sie so unorganisiert sei. „Es gibt keine Struktur, keine Leitung“, so Ménudier. Die Bewegung sei dennoch so mächtig, dass man auf sie reagieren müsse.

Diese Wirrnis, welche die Herrschenden ins Wanken bringt, ist jedoch zugleich die Schwäche dieser und vieler anderer spontaner Bewegungen. Denn alles dauerhaft Unorganisierte wird sich an Widersprüchen zerreiben und letztlich an der bewaffneten Staatsmacht zerbrechen. Hinzu kommt: Die sozialdemokratische Agenda rüttelt eben nicht an den grundlegenden Machtverhältnissen. Zudem ist weiter offen, ob Le Pens Partei Rassemblement National – zu deutsch: Nationale Sammlung; ehemals Front National – doch noch mehr Oberwasser gewinnt. Wo ethnische Spaltung beginnt, endet die Wirkmächtigkeit der Unterdrückten.

In der Tat: Rechtsaußen-Parteien versuchen alles, um die Revolte zu vereinnahmen. Das ist nicht neu. Seit vielen Jahren punkten sie mit einer „Anti-Establishment-Agenda“ – in Frankreich ähnlich wie in Deutschland. Um an die Macht zu gelangen, braucht es Wählerstimmen. Man muss die Emotionen der Zeit treffen.

Faul ist dies schon deshalb, weil die Rechte real nicht nur auf Rassenhass statt Klassenkampf setzt. Ihre gesamte Agenda hier wie da läuft schlicht auf den Ersatz der neoliberal ausgerichteten durch eine autoritäre Regierung hinaus. Während sie von Volksentscheiden faselt, will sie an den Eigentums- und damit auch an den Machtverhältnissen nichts ändern. Darum paktieren weite Teile des Staats so gern mit ihr.

Auch in Deutschland liefert die Rechte ein entsprechendes Schauspiel. In Stuttgart versuchte der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple, an den Gelbwesten-Protest in Frankreich anzuknüpfen. Laut Polizei waren ihm etwa 75 Leute gefolgt, um unter diesem Label nicht etwa gegen Sozialabbau in Deutschland, sondern einzig „gegen den Migrationspakt“ zu demonstrieren. Und mancher deutsche Arbeitssklave glaubt tatsächlich, das wäre seine Rettung. In dieser Hinsicht sind viele französische Arbeiter schon etwas weiter.

Nebenbei: Man erinnert sich, wie die Rechtsaußenfront vor nicht allzu langer Zeit hysterisch brüllte: „Linksextreme Steinewerfer legen das schöne Hamburg in Schutt und Asche!“ Jedem Prügelpolizisten jubelte man zu. Dabei waren die Demos gegen G20 ein Sonntagsspaziergang im Vergleich mit Frankreich.

Nun, derlei Versuche von Rechtsaußen, spontane unorganisierte Bewegungen zu vereinnahmen, kennt man. Ein Beispiel dafür sind die Mahnwachen für Frieden in zahlreichen deutschen Städten: Kaum standen Anfang 2014 mehr als 1.000 Menschen in Berlin auf der Straße, waren Jürgen Elsässers Gehilfen dort, um dessen zum Werbeblatt für die AfD verkommenes Compact- Heftchen zu vermarkten. Der Oberguru der Reichsbürgerbewegung, Peter Fitzek, gab sich persönlich ein Stelldichein. NPD- und AfD-Politiker drängten zahlreich auf die Redebühnen.

Zur Freude des Establishments hatten sie hier und da tatsächlich leichtes Spiel: Die Presse schlachtete es aus, diskreditierte die politisch unerfahrene Masse insgesamt als „Nazis“, „Spinner“ oder „Verschwörungstheoretiker“. Natürlich folgt dann immer die Trotzreaktion, weiß man doch. Eine verbürgerlichte Linke, die sich längst von den Abgehängten verabschiedet hat, präsentierte sich dabei nicht zum ersten Mal als Teil des Problems: Sie ätzte großteils gnadenlos mit.

Doch auch jener Teil der Linken, der damals nicht ätzte, und sich als besonders links verkauft, erstickt in sozialdemokratischem Verrücktheits-Realismus. Man fabuliert von einer „Politik der kleinen Schritte“, mit der man erst einmal den Zustand der alten BRD in den 60er Jahren wiederherstellen müsse. Mal abgesehen davon, dass dieser dabei völlig verklärt wird: Es gibt in der Geschichte kein Zurück. Die ökonomischen und ökologischen Bedingungen, auf deren Basis nur gekämpft werden kann, haben sich weiterentwickelt.

An diesen unter dem Vorwand von „Realismus“ festzuhalten, ist nun einmal verdrückt. Denn die gesamte Menschheit steht aktuell vor einem bedrohlichen Kollaps. Daran sind bedauerlicherweise keine Migranten schuld, sondern ein auf stetem Wachstum fußendes Wirtschaftssystem.  Letzteres wird zum exponentiellen Wachsen verdammt sein, solange die konkurrenten Eigentumsverhältnisse zu Maximalprofit zwingen. Dass dies auf einem begrenzten Erdball unmöglich ist, sollte auch dem Unpolitischsten einleuchten. Gesagt sei auch: Ökologische Katastrophen scheren sich einen Dreck um nationale Grenzen.

Zurück nach Frankreich, wo dieser Tage das einfache Volk den gewalttätigen Klassenkampf von oben mit Gewalt beantwortet: Wie eine Revolte ausgeht, ob diese zu einer ernst zu nehmenden Revolution werden könnte, die möglicherweise sogar über die Grenzen schwappt, kann man zu Beginn einer Bewegung niemals vorhersagen. Man kann erst hinter wissen, wozu es gut war. Reformen innerhalb des globalen Systems können zwar dem einen oder anderen Verbesserungen bringen, sind aber alles andere als eine Revolution.

Doch es bleibt die Hoffnung. Denn Menschen lernen in Bewegungen. Wer im Kampf für elementare Rechte einmal selbst gemeinsam mit Gleichgesinnten verschiedener Ethnien und Herkunftsländer der geballten Staatsmacht gegenübersteht, und nicht weiß, ob er heil davon kommen wird, bekommt zumindest eine Ahnung von den realen Klassenverhältnissen. Lernprozesse beeinflussen Bewegungen.

Solange die unterdrückte Klasse noch irgendwo aufbegehrt gegen die Arroganz der bis an die Zähne bewaffneten Knüppelgarde ihrer Unterdrücker, bleibt die Hoffnung eine treibende Kraft. Es lohnt sich, für eine Welt der Kooperation zu kämpfen, ohne Sklaven und Herren, ohne Kriegstreiber und ihre Millionen Opfer, ohne Elend und Gier. Damit verbunden ist auch die Hoffnung darauf, dass sich die opportunen Exekutivorgane, also Polizei und Militär, darauf besinnen werden, dass auch sie nur gekauft sind. Dass sie, an ihren Privilegien klammernd, im Auftrag ihrer Herren gegen ihre eigene Klasse vorgehen.

Wenn sie die Waffen niederlegen und sich weigern, auf ihresgleichen einzuschlagen; wenn das Bewusstsein darüber, dass die wirkliche Barrikade international zwischen oben und unten verläuft, die einschläfernde Bewusstlosigkeit verbannt, erst dann wird die Herrschaft der selbsternannten Eliten, der Profiteure und kriminellen Abzocker, der Sklaventreiber und Wertpapierverkäufer zusammenbrechen wie ein Kartenhaus. Denn heute wie gestern basiert jede Form gesellschaftlicher Unterdrückung primär auf Waffengewalt.

Erst dann steht der Weg offen für eine ökologische Umkehr, für planetaren Frieden und ein soziales Miteinander, ja für die Rettung der Erde und der menschlichen Spezies. Wir vergessen immer gerne, dass auch Gewalt in den unteren Schichten niemals unabhängig von den gewaltsamen Verhältnissen in Erscheinung tritt. Es ist zu hoffen, dass spätere Generationen eines Tages auf eine siegreiche Revolution im 21. Jahrhundert zurückblicken können, statt im Abgrund der Folgen von Wahnsinn und Bewusstlosigkeit zu versinken. – In diesem Sinne: Vive la révolution!

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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51 Kommentare zu: “Tagesdosis 10.12.2018 – Aug in Aug: Klassenkampf im Schatten der Bewusstlosigkeit

  1. Sicher ist es interessant zu fragen, ob sich aus dieser Volksbewegung mehr entwickeln wird. Aber sollten wir nicht erst einmal innehalten, und uns darüber freuen, dass es diese Bewegung geschafft hat, ihre Regierung zu zwingen, die erlassene Spritsteuer zurückzunehmen, den Mindestlohn zu erhöhen und einige Verbesserungen bei den Renten zu gewähren. Das ist doch ein riesiger Erfolg! Wann gab es das denn in Deutschland zuletzt? Deshalb sollten wir auf die gilets jaunes anstossen, ein Glas Rotwein trinken, die Marseillaise singen und dann einen französischen Abend organisieren, mit Freunden, Bekannten, Nachbarn und mit ihnen über ide Lage in Deuschland diskutieren!
    Die Basis dieses Erfolges ist, dass sich die gilets jaunes über die Rechts-Links Demagogie (die leider auch Bonath betreibt) hinwegsetzen und sich auf der Basis konkreter Forderungen, die sehr Viele betreffen, versammeln. Deshalb sind dort auch politische Parteien nicht die treibenden Kräfte. Wieso sollen denn die AFD oder NPD Mitglieder/Anhänger nicht zusammen mit den anderen demonstrieren, warum nicht bei uns gegen den Russland-Boykott mitziehen, warum nicht für Frieden Mahnwachen abhalten? Warum ist denn der Besuch der AFD Parlamentarier in Syrien schlecht? Und wer Marine le Pen zuhört, reibt sich erstaunt die Augen: ist das jetzt eine Kommunistin? Ist sie nicht, aber sie weiß, daß viele ihrer Anhänger früher die kommunistische Partei (die in Frankreich nie verboten war) gewählt haben. Wie will denn eine sogenannte Linke diese Leute (wieder-) gewinnen, wenn sie sie alle als Rassisten, Faschisten, Nazis und dergl. mehr beschimpft? Wie verkommen muss eine sogenannte LInke sein, um bei ‚Ungeteilt‘ mitzumarschieren, in Chemnitz dieses unsägliche Konzert gegen Rechts auch noch selbst anzumelden? Woher will sie denn ihre neuen Wähler herbekommen? Von der SPD, der CDU, den Grünen?
    Solange diese sogenannen Linken, denen sich Bonath immer noch zugehörig fühlt und vor denen sie vielleicht auch Angst hat, sich an diesem rechts-links Graben, den die Regierenden ausgehoben haben, erschrocken zurückweichen, ist ihre Opposition wirkungslos, sie zeigen, daß sie selbst an die Überzeugungskraft ihrer Argumente nicht glauben und stattdessen auf Gewalt setzen. Da ist sogar eine AFD, eine Front national noch besser: sie ist, wenn auch von rechts, wenigstens oppositionell.

    • Stark, routard!
      Ich bin eher dumm und ein Intuitiver und Sensitiver.
      Ich schaue Marie Le Pen in die Augen, sehe Liebe und weiß, daß sie es gut meint und ehrlich ist.
      Ich sehe Sahra Wagenknecht, die als beinahe einzige im Bundestag den politischen Gegnern zuhört,
      und also wirklich präsent ist und nicht wie der Rest dieses Kindergartens – und freue mich.
      Etwas anderes als diese Liebe und Gegenwärtigkeit kann mich inzwischen nicht mehr überzeugen,
      und sei es noch so wortgewandt ausgedrückt.

    • Moin, routard, ja so ist es! Ich komme mir manchmal vor wie in der nach-apo-Zeit, als es zig kommunistische und sozialistische Zirkel gab, die alle ihre Sonderinteressen vertaten, und selbst sich zu fein waren eine gemeinsame 1. Mai Demo zu organisieren wg. zu grosser Meinungsunterschiede.

    • Empfehle den Beitrag von Petra unten, mit Link und klarer Aussage:
      „Die Anrufung der „Arbeiterklasse“ als „an sich“ schon prädestiniertes Aufhebungsssubjekt, das nur noch „für sich“ bewußt werden muß, hat sich erledigt.“

    • „Ich schaue Marie Le Pen in die Augen, sehe Liebe und weiß, daß sie es gut meint und ehrlich ist.“

      Sie sollten eine Agentur für „Politiker-casting“ betreiben, bei ihren seherischen Fähigkeiten.

    • @Toni: ob jetzt die Arbeiterklasse an sich, für sich oder alles beides auf einmal ist – da sind wir noch lange nicht. In Frankreich hat sich deren Organisation durch Reformisms erst einmal selbst nahezu aufgelöst und ihre Gewerkschaft, die CGT, gefällt sich darin, einige gilets jaunes wegen Rassismus anzuzeigen und am Tag der zweiten Demo (4.12.) in Paris eine Gegendemo zu veranstalten.
      Jetzt muß diese Bewegung dringend zu neuen Organisationsformen finden. Vielleicht veranstalten sie Versammlungen af lokaler Ebene, wählen Delegierte, organisieren eine Delegiertenversammlung auf nationaler Ebene? Sie müssen Macron, der Zeit gewinnen will, beim Wort nehmen und sein Versprechen nach mehr Demokratie einfordern. Dann kommt der nächste Schritt. Das ‚für sich‘ dauert und umfasst sehr viele Leute, die sich noch gar nicht als Arbeiter sehen, aber als Bürger/citoyens – da sind sie weiter als hierzulande. Warum ist den der Bonath-Artikel aus der Tagesdosisliste verschwunden? Oder ist das nur bei mir so?

    • Schwarz, ich möchte an dieser Stelle auf meine Erwiderung an Sie
      unter der neuesten „Zur Sache“-Ausgabe hinweisen. Was ich dort sagte,
      hat auch mit dem zu tun, was Sie hier geschrieben haben.
      Sich mit einem Schweinezüchter über Veganismus
      austauschen, wäre mit Gewiüßheit ergiebiger, als sich mit Ihnen
      auf irgendeine Debatte einzulassen.

  2. Ein Klassenkampf wird nichts ändern,weil er an der Ursache nicht rüttelt.
    Klassenkampf wird betrieben seit hunderten Jahren,und geändert hat sich nichts.
    Es ist wie mit den Wahlen,die nichts ändern,weil jede Partei ein Teil des gleichen Systems ist.Und man hat nur die Wahl zwischen einer Farbe,was unbedeutend ist.

    Was wäre,wenn das System lange des Betrugs überführt wurde und gepfändet wurde?
    Alles läuft so weiter,weil nicht alle davon wissen und auch nicht wissen wollen.
    Alle Banken sind gepfändet und die Schulden gestrichen. Nur die Banken-Konzernmedien melden es nicht,-weil sie ja dazugehören.

    • Zu Deinem, aus meiner Sicht, den Medien sehr zu empfehlenden Vorschlag noch ein Text von George Orwell für all jene, die an Veränderungen durch die «Mittleren» glauben:

      « ….. Die «Oberen» werden dann von den «Mittleren» gestürzt, die die «Unteren» dadurch auf ihre Seite ziehen, dass sie ihnen vorspiegeln, für Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen. Sobald die Mittleren ihr Ziel erreicht haben, stossen sie die «Unteren» wieder in ihre alte Knechtschaft zurück und werden selbst zu den Oberen. … «

      Ein solcher Machtwechsel würde laut Orwell lediglich eine Umverteilung des Reichtums und der Macht von den «Oberen» zu den «Mittleren» bringen, während die «Unteren», die einfachere Bevölkerungsmehrheit (gem. Orwell dann um 85%) aus Gründen des Machterhalts der «Mittleren», bewusst in Armut gehalten würde.

    • Moin, Davin,
      „Ein Klassenkampf wird nichts ändern,weil er an der Ursache nicht rüttelt.“
      Dies ist Klassenkampf.
      Die Frage ist hier eher wie ausgeprägt er ist.
      Einer der reichsten Männer der USA (Name vergessen) hat gesagt:“ Es herrscht Klassenkampf. Und wir gewinnen.“

    • Mahlzeit Hog1951, -Klassenkampf dient der Ablenkung und ist meines Erachtens so gewollt.Das System erschafft die verschiedenen Klassen mit Absicht,damit die Menschen sich mit ihrem Klassenkampf beschäftigen und nicht mit dem System.

      Wenn man den link betätigt,sieht man auch ,dass das System schon gepfändet wurde .
      Alles was die Menschen nun tun müßten,ist ,sich als lebendige Menschen zu erklären-zu proklamieren,um die juristische Person abzulegen.

  3. Wir brauchen gar nicht nach Frankreich zu schauen. Daniel Stelter beschreibt in seinem Buch: „Das Märchen vom reichen Land“ die gegenwärtige Situation in Deutschland und sein Ausblick für die Zukunft ist mehr als erschreckend. Seine Prognosen erscheinen, wenn die Politik nicht schnellstens gegensteuert, katastrophal. Wer dieses Buch gelesen hat, würde am liebsten auch mit einer gelben Weste auf die Straße gehen. Vielleicht passiert´s ja noch.

    • Von mir auch ein Dank an Luise für das Video…was für eine Zukunft steht uns da bevor?

      Es zeigt doch wiedereinmal, wie unfähig alle Parteien, die in Regierungsverantwortung gekommen sind in den
      letzten 30 Jahren, doch unfähig sind oder eben nur in ihrem neoliberalen Kreisen für die Zukunft sich sorgen.
      Ob nun die Verantwortung und das gegensteuern für die derzeitige demographische Entwicklung.
      Die Einnahmequellen auszuweiten wie Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer, Transaktionssteuer usw.
      Die EU, die vielleicht nicht haltbar sein wird, oder die Hörigkeit zum US-Imperium…………
      Die Förderung von Bildung, Infrastruktur usw.

      Das alles können sie nicht oder sie wollen nicht…..sie benötigen unsere Unterstützung…wäre da eine gelbe
      Weste hilfreich…………………?

    • Braucht man noch ein Buch um das zu sehen?
      Das sieht doch eigentlich der Blinde mit dem Krückstock.
      Manchmal staune ich, dass es Leute gibt, die die Augen so fest zukneifen können und das nicht sehen.

  4. na ja, wenn man sich ansieht, wie sich Deutsche versklaven lassen, zB an der Supermarktkasse von aldi dann kommen da definitiv Fragen auf… Alle lassen es sich gefallen, dass Städte Parkknollen längst als lukrative Einnahmequelle erschlossen haben und bewusst mit derart gestalteten „Parkmöglichkeiten“ dafür sorgen, dass jemand, der auf ein Auto angewiesen ist und in der Stadt leben muss (Kinder, Schule, Freundeskreis…) pauschal pro Monat so um die 20 -50 € veranschlagen muss weil eben Strafzettel verteilt werden…
    Oder wenn die KiGa-Mitarbeiterin verweigert einen Schein auszustellen weil dann die Eltern 50€ mehr (von ihrem eigenen Arbeitgeber) bekommen würden… Neid, Missgunst…
    Deutsche schreiben Deutschen Strafzettel, kürzen ihnen Harz4, stellen Busgelder aus schikanieren sich wo es geht und lassen sich versklaven wie nur was… Aufstehen ? Nix nada.

    • Was Falschpark-Knöllchen mit Versklavung zu tun hat erschließt sich mir nicht.
      Das gilt doch für jeden.
      Wenn zu viele Autos in der Stadt sind und es keine Parkordnung gibt, dann parkt jeder, wo er will und keiner kommt mehr durch.
      Hast wohl heute ein Knöllchen bekommen?
      Wie würdest du denn das Problem lösen?

    • Sie haben völlig recht. Versklavung ist das richtige Wort.
      Die Menschen wissen nichts mehr von ihren angestammten Rechten,dem Geburtsrecht eines jeden Menschen.
      Die Menschen selbst erschaffen alles,bauen Straßen,,Brücken,Gehwege,Häuser -die ganze Stadt. Dann bezahlen sie Steuern für die Benutzung der Straßen extra,, extra Steuern für ihr Grundstück,extra Steuern auf alles ,was sie kaufen
      extra Steuern für das Benzin,extra Geld für eine Plakette,dass sie in die Innenstadt dürfen-für alles bezahlt man Steuern doppelt und dreifach. Wenn man dann keinen Parkplatz findet in den Straßen,die ohnehin von den Menschen gebaut wurden und wofür man schon Steuern bezahlt-wenn man dann in seiner eigenen Stadt keinen Parkplatz findet,muß man eine Strafe zahlen,wenn man sich woanders hin stellt.
      Wenn das nicht Versklavung ist…

    • Den Menschen in diesem Land sind das Eintreten für ihre Bedürfnisse, ja allein schon deren Wahrnehmung, gründlich aberzogen worden. Mitverantwortlich dafür sind die, „Schulen“ genannten, Untertanenfabriken und eine frühe Traumatisierung durch psychische und physische Gewalt.

    • Also, wenn ich mit meinem Anteil, der von mir gezahlten Steuern, von denen ja auch die Straßen gebaut worden sind, nicht mein Auto hinstellen darf, wo ich will, dann bin ich versklavt?
      Und wenn ich kein Auto habe dann darf ich meinen Krempel überall abladen und stehen lassen? Denn ich hab es ja mitfinanziert?
      Das ist ja ein lustiger Freiheitsbegriff.

    • “Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.”

      Goethe,-glaube ich.

    • Davin,
      hast du es schon mal mit argumentieren versucht?
      Deine Sprüche sind Sprüche aber sonst nicht’s.

      “Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.” – finde ich richtig.
      Dafür gibt es richtig gute Fakten und Argumente.
      Aber das auf „Falschparker“ anzuwenden ist einfach nur Bullshit!

  5. Ja, so ist es wohl……stimme dem Beitrag zu…..

    Doch so lange sich selbst hier Kommentatoren gegenseitig der Unfähigkeit bezichtigen oder dem
    Beitragschreiber „Geblubber“vorwerfen, werden wir nie weiterkommen an Problemen, die wir
    gerne irgendwann verändert haben möchten.

    Es geht in dem Beitrag um Klassenkampf d.h. Machtelite/Geldelite vs. Bürger…….und nicht um die sich
    nicht einigen Bürger oder Kommentatoren.

    Eine ersten Voraussetzung für irgendwelche Veränderungen sind, Informationen, Unzufriedenheit, Interesse und
    danach ein Zusammenfinden mit gleichen Handlungen………..doch bereits bei „Informationen“ und ihrer
    Darstellung scheitern wir……..vielleicht sollten wir doch einfach aufgeben und uns depressiv ausnehmen und belügen lassen? Ein Kompliment von mir an die Machteliten/Neoliberalisten, die es verstehen, seit Jahrzehnten in ihrem eigenen Interesse an einem strang zu ziehen……….

    Wer kein Interesse gegen die Machtelite hat, keine Verbesserungen für die Bürger andenkt oder später versucht, oder
    selbst einen Aufklärungs/Informationsdarsteller in Fragen stellt wie KenFM, der bleibe doch einfach fern….

    • Ja,wirklich,ein wahrer Gedanke.
      Ist ein Troll jemand,der die Wahrheit verschleiern möchte und die Menschen auf eine falsche Fährte lockt?

      Oder ist ein Troll jemand,der die gemütliche Ruhe stört und den Schlaf behindert?

    • Moin Hog 🙂
      dito…

      Dagegen wehren? Ich versuch sie zu ignorieren und mich nicht vom Thema wegbringen zu lassen. Mehr kann ich (denk ich) nicht machen. Naja manchmal ist es ja auch echt witzig, den Krams zu lesen, den die so hervor bringen. 😉 Da sitz ich ich teilweise prustend vor Lachen an meinem Rechner (bei „Thats It“ zB).

    • Manchmal ist es besser etwas auf den Punkt zu bringen, so wie einfache Erklärungen oft die richtigsten sind.

      Sogar persönliche Einschätzungen der Intelligenz anderer Kommentatoren, besser aber der Kommentare sind in Ordnung, wenn auch nicht die beste Methode, weil das immer die Möglichkeit offen lässt, dass der betreffende Einschätzer falsch liegt.

  6. Da die Öffentlichkeit im Modernen Ensemble ein recht beschränkter und sehr kleiner Raum ist im Vergleich zur garantierten Freiheit in der Nichtöffentlichkeit, und dann auch noch dahingehend limitiert, dass keinerlei Konkretheit, sondern ausschließlich abstrakte Interessen gewaltlos verhandelt werden dürfen und können, ist das Interessante an dieser Bewegung, dass trotz Vorherrschens von Waren- und Wertform in den Forderungen auch Ziele auftauchen, die real und sofort erlangt werden wollen. Zudem hat sie den Vorteil, nicht von interessegeleiteten Großsubjekten koordiniert und bestimmt zu sein.
    Zum Klassenkampf beziehe ich mich auf den leider bereits verstorbenen Robert Kurz mit einem Zitat aus seinem in Konkret 5/2000 veröffentlichen Essay „Wir haben ihn so geliebt, den Klassenkampf“:
    …Und damit ist auch klar, daß es kein vom Kapitalverhältnis selber konstituiertes Sozialsubjekt sein kann, das ausgerechnet qua seiner objektiven Stellung in diesem Verhältnis dessen Überwindung bewerkstelligen soll. Die Anrufung der „Arbeiterklasse“ als „an sich“ schon prädestiniertes Aufhebungsssubjekt, das nur noch „für sich“ bewußt werden muß, hat sich erledigt. Die arbeiterbewegungsmarxistische Vorstellung von einer „objektiv“ durch die kapitalistische Konstitution selber angelegten Emanzipation ist bloß absurd. Der linke aufklärerische Willensidiot blamiert sich mit diesem Konstrukt gerade als blanker Objektivist. Ironischerweise kann die „Willensfrage“ erst jenseits des kapitalistisch formbestimmten „Klassenkampfs“ in ihr Recht gesetzt werden. Die radikale Kritik des vom Verwertungsprozeß bestimmten subjektlosen Formzusammenhangs ist möglich, weil die davon bedingten Leiden und schreienden Widersprüche praktisch und massenhaft erfahren werden. Die bürgerliche Subjektform ist nicht hermetisch geschlossen. Aber ihre radikale Kritik kann sich auf kein „objektiv“ vordefiniertes und abgrenzbares Sozialsubjekt beziehen.
    Eine radikale Gegenbewegung kann sich nur selbst konstituieren, indem sie tatsächlich die bürgerliche Interessenform mit allen ihren irrationalen Implikationen bewußt nicht mehr will. Die Gesellschaft polarisiert sich dann quer durch alle Funktionsträger, Klassen, Gruppen, Schichten usw. in ein Lager, das die herrschende Form mit aller Gewalt erhalten und ein Gegenlager, das sie überwinden will. Der Maschinenarbeiter in der Rüstungsindustrie, die alleinerziehende Mutter, der Langzeitarbeitslose, die Elendsunternehmerin, der Billiglöhner und selbst der Manager usw. können bei dieser einmal in Gang gekommenen Polarisierung hüben oder drüben stehen, das kann gar nicht „objektiv“ vorentschieden sein. …“
    Ganzer Text: http://www.exit-online.org/link.php?tabelle=schwerpunkte&posnr=31

    • Hallo Petra,

      „Eine radikale Gegenbewegung kann sich nur selbst konstituieren, indem sie tatsächlich die bürgerliche Interessenform mit allen ihren irrationalen Implikationen BEWUßT nicht mehr WILL.“
      Das von Kurz angekündigte „barbarische Ende“ in diesem Race to the Bottom nähert sich „gefühlt“. Diesem Gefühl fehlt das Bewußtsein der irrationalen Implikationen der bürgerlichen Interessen. Der (freie) Wille ist ein kompliziertes philosophisches Problem. Mir gefällt sehr die von Kurz geforderte „sinnliche Vernunft“, mit deren Hilfe auf die „Willensfrage“ und die des Bewußtseins jenseits des kapitalistisch formbestimmten „Klassenkampfs“ rechtlich und philosophisch andere Fragen und Antworten sich ergeben könnten.

      „Die Anrufung der „Arbeiterklasse“ als „an sich“ schon prädestiniertes Aufhebungsssubjekt, das nur noch „für sich“ bewußt werden muß, hat sich erledigt.“ Dies zu erkennen scheint ebenfalls nur möglich, wenn „sinnliche Vernunft“ waltet.

      PS: Hegel, Marx, etc – oder überhaupt wissenschaftliche Publikationen – in englischer Sprache lesen anstelle deutscher Texte, wo erhellende Erkenntnissen begraben werden in verdunkelnden Wort- und Satzkulissen.
      So manchen Text versteht man erst in der Übersetzung. Oder man muss ihn selbst übersetzen.

    • Moin, Petra, ja wenn es anders wäre hätte es keinen Engels auf unserer Seite gegeben. Das sind m.M.n. Plattitueden, die Kurz von sich gegeben hat. Der Hauptwiderspruch in einer kap. organisierten Gesellschaft ist n.w.v. der zwischen Kapital und Arbeit. Das ist auch hier in Frankreich nicht anders.
      Es geht doch darum, wie der gesamte gesellschaftliche Reichtum verteilt werden soll. Und vor allem, was mit dem von uns erwirtschafteten Mehrprodukt geschehen soll.
      Worin man Kurz recht geben muss, ist der verfehlte Optimismus den M&E in der Arbeiterklasse als den Totengräber des Kapitalismus gesehen haben.

  7. Ich hätte mich sehr gefreut von Ihnen zu hören, wie Sie sich das „freie friedliche System“ NACH Ihrer REVOLUTION vorstellen, wenn alles Eigentum vergemeinschaftet ist.
    Also, ich bin gespannt auf den 2. Teil. Ich hoffe dann wird es konkret und ich muss nicht nur sogenanntes revolutionäres Klassenkampf-Geblubber hören.
    Oder ist das nur Ihr Geschäftsmodell?

    • Fantastin,
      was haben Sie an dem Artikel auszusetzen?
      Das Frau Bonath nicht darüber spekuliert, was danach passiert.
      Das kann doch keiner wissen.
      Klassenkampf als „revolutionäres Klassenkampf-Geblubber“ abzutun, ist zwar ihr gutes Recht, hilfreich ist es nicht.
      Damit diskreditieren sie diesen Kampf, was schon die herrschende Klasse tut.
      Machen Sie sich nicht auch noch mit denen gemein.

    • Moin, schwarz ist weiss, ich stimme drueber mit Dir ueberein, dass diese Formulirung nicht wirklich hilfreich ist.
      Ich wuerde zwar auch nicht den Audruck der Fantastin benutzen, aber irgendwie finde ich diese Herangehensweise an eine 4 Wochen alte Protestbewegung ziemlich linksrrrrrevolutionär in Anlehnung an Lenins Aufsatz „der linke Radikalismus als Kinderkrankheit des Kommunismus“.

      Es gibt, ich glaube nirgendwo in der Geschichte, eine Protestbewegung, die nicht sozialdemokratisch gestrickt, also reformistisch, daher kam. Erst ueber Auseinandersetzungen ueber die Form und den Inhalt entsteht ein vernuenftiges Programm. Bonath gibt es im weiteren auch zu, aber ersteinmal:
      „Ein Forderungskatalog der „Gelbwesten“ trägt eine klassisch sozialdemokratische Note.“
      und
      „Zurück nach Frankreich, wo dieser Tage das einfache Volk den gewalttätigen Klassenkampf von oben mit Gewalt beantwortet: Wie eine Revolte ausgeht, ob diese zu einer ernst zu nehmenden Revolution werden könnte, die möglicherweise sogar über die Grenzen schwappt, kann man zu Beginn einer Bewegung niemals vorhersagen. Man kann erst hinter wissen, wozu es gut war. Reformen innerhalb des globalen Systems können zwar dem einen oder anderen Verbesserungen bringen, sind aber alles andere als eine Revolution.“

      Der deutsche Zeigefinger, der erstmal klarmacht, um was es zu gehen hat: Die (Welt) Revolution!!!

      Was ich ebensowenig verstehe ist der Ausschluss der Rechten. Da wird erstmal lamentiert, dass der Rassismus das einzige sei, was Le Pen ausmacht, und völlig vergessen, dass der eh. FN immerhin einen Austritt aus der Nato fordert, einen Austritt aus dem Euro-Raum, und eine Abkehr von den US-Imperialisten hin zu Russland. Dass der eh.FN auch einen Standpunkt zur Migration hat, der sich zufällig nicht mit ihrem Standpunkt deckt, wird dann ausgebreitet.

      In Anbetracht ihrer frueheren Artikel, die die Nationen fuer ueberfluessig erachtet haben, frage ich mich, ob die Franzosen (gem. Bonath) ueberhaupt protestieren duerfen, wo es doch nicht um das internationale Kapital geht, sondern nur um französisch/sozialdemokratische Forderungen.

    • „Reformen innerhalb des globalen Systems können zwar dem einen oder anderen Verbesserungen bringen, sind aber alles andere als eine Revolution.“

      Der deutsche Zeigefinger, der erstmal klarmacht, um was es zu gehen hat: Die (Welt) Revolution!!!

      Das ist die Analyse von der guten Frau. – Na und – darf sie das nicht?
      Das es um Verbesserungen oder das Aufhalten von Verschlechterungen geht – ist so!
      So hat die „alte“ Sozialdemokratie gehandelt. (ist Geschichte)
      Innerhalb des Systems Reformen um das Leben der Normalos zu verbessern.

      Ob sich daraus eine Revolution entwickelt, weis bis jetzt keiner.

      Was die Beteiligung der Rechten betrifft – da hat man ja so seine Erfahrungen, wie Frau Bonath auch schrieb.
      Mitwirkung ist ja nicht ausgeschlossen, aber kapern lassen will man sich nicht.

    • Moin, schwarz ist weiss,
      „Das ist die Analyse von der guten Frau. – Na und – darf sie das nicht?“
      Darum geht es nun wirklich nicht. Natuerlich darf sie das.
      Aber es muss auch die Möglichkeit geben einen Standpunkt dazu zu äussern, und das habe ich getan.

      mfG

    • Das ist in der Tat eine schwierige Frage, wie ein Danach aussehen sollte.
      Und während wir an runden Tischen darüber diskutieren, wird sicherlich schon alles wieder privatisiert. Treuhanderfahrungen haben ja die meisten noch.

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