Tagesdosis 12.12.2017 – Bitcoin: Die Antithese zum herrschenden System

Ein Kommentar von Adam Nümm.

Entgegen der merkwürdigen Behauptung, Bitcoin sei keine echte Währung, sollten sich auch diejenigen, die sich noch nicht nähergehend mit Kryptowährung beschäftigt haben, über eines möglichst bald klar werden: Bitcoin ist DIE Währung der Stunde. Dass unser (jahrhundertealtes) Finanzsystem marode ist, dass es unweigerlich früher oder später kollabieren wird, dass es einprogrammierte Faktoren gibt, über die immer noch zu wenig gesprochen wird – daran besteht für immer mehr Menschen kein Zweifel mehr. Der weitaus größte Teil der Geldschöpfung (über 80%) durch Kreditvergabe ist weiterhin in privater Hand, das Zins Problem ist und bleibt systemisch – die kartellartigen Verwicklungen des Finanzsystems haben 2008 eindrücklich gezeigt wohin der Weg mittelfristig führt.

Seitdem ist nichts passiert, die Casinos haben wieder geöffnet – ihre Umsätze: größer denn je. Nichts ist passiert? Moment mal, doch, da ist etwas passiert. Ein Hauch von Regulierung? Nein, nicht wirklich. Aber auch wenn die Politik bei dem Thema „Banken in die Schranken“ auf ganzer Strecke versagt hat – es gab ein Ereignis, das die Welt schon jetzt verändert hat.

2008, das Jahr der Weltwirtschaftskrise, war nicht zufälligerweise das Jahr, in dem das Projekt “Bitcoin” von einer Gruppe anonymer Mathematiker erfunden und die Idee im Netz frei zugänglich gemacht wurde – der Rest ist Geschichte. Nicht nur die erste wirklich globale Währung ist entstanden; vor allem war es die erste rein demokratische globale Währung, die es jemals gab, die damals aus der Taufe gehoben wurde und die sich nun anschickt, den herrschenden Verhältnissen das Wasser abzugraben. Eine Währung, in die seitdem rund um den Globus, auf allen Kontinenten vor allem Klein- und Kleinstanleger und Systemkritiker freiwillig investieren und deren Idee so fundamental neu ist, dass sie jedem, der sich mit der Causa Geld tiefergehend befasst, als hellstrahlende Hoffnung am Firmament kraftvoll leuchten wird. Die Grundidee: Banken überflüssig machen! Wie das geht? Durch intelligentes Geld. Gigantische Zahlenblöcke (Blockchain genannt), die von einem dezentralen Rechnernetzwerk errechnet und bestätigt werden, machen Transaktionen sicher im Sinne von nicht hackbar, nicht manipulierbar, vertrauenswürdig. Banken – u.a. entstanden um Bonität und sicheren Zahlungsverkehr von Marktteilnehmern zu gewährleisten – hätten somit womöglich ausgedient, zumal sie Kosten verursachen, die in keiner zeitgemäßen Relation mehr stehen.

Technisch ist Bitcoin inzwischen so ausgereift, dass der Anwender damit so ziemlich alles kaufen kann, was unsere Wirtschaft hervorbringt: Purse.io, ein californisches Startup etwa, macht es möglich, dass per Bitcoin sämtliche Waren von Amazon kaufbar werden; ob die bekannte Subway Kette oder Wholefoods, das Flaggschiff unter den amerikanischen Bio-Supermärkten; Steam, die weltweit führende Games Plattform usw. –  zigtausende von kleinen und großen Firmen akzeptieren mittlerweile Bitcoin und es werden täglich mehr. Durch das Vorhandensein von Smartphones wird der Bezahlvorgang zum Kinderspiel. Wer jetzt mit der (aus dem Zusammenhang gerissenen) Angst vor der Abschaffung des Bargeldes kommt, dem sei gesagt: auch hier ist Bitcoin auf Deiner Seite. Denn im Gegensatz zu Paypal, Safepay, Kreditkarten oder auch Geldkarten ist Bitcoin, was all die genannten ganz sicher nicht sind: anonym. Und wer doch lieber etwas Bargeld in der Tasche hat: es gibt inzwischen Tausende von Geldautomaten in aller Herren Länder, die auf Knopfdruck Bares im Tausch gegen Bitcoin ausspucken.

Dass der Bitcoin Kurs weiter steigt, ist nur logisch – denn es spricht sich immer schneller herum, dass es eine (funktionierende!) Alternative zum (womöglich bald scheiternden) herrschenden System gibt. Man stelle sich vor, der globale Handelsmarkt will in den BTC rein, wenn es zu einem Crash der jetzigen Währungen kommt. Sollte es zu solch einem oder einem ähnlichen Szenario kommen, ist der Bitcoin immernoch massiv unterbewertet.

Ein Großteil der  bisher geminten knapp 17 Millionen Bitcoin  – im Jahr 2130 werden es 21 Millionen sein, eine feste Geldmenge,  die nicht erweiterbar ist und deren Preis sich durch Angebot und Nachfrage stabilisieren wird – ist vermutlich weitestgehend in der Hand von Anlegern der ersten Stunde, die die Idee frühzeitig verstanden haben und ihre Bitcoins noch lange halten werden. Die Angst, die Finanzelite könnte den Bitcoin mal kurz “übernehmen” ist daher nicht gerechtfertigt. Der enorme Schub der letzten Monate ist nichts weiter als ein Indikator dafür, dass die Nachfrage immens zunimmt. In diesem Zusammenhang von einer “Blase” zu sprechen, trifft nicht den Kern der neuartigen Situation und ist ein ungerechtfertigtes, zu kurz greifendes Urteil. Auch wenn der Bitcoin Kurs weiterhin starke Ausschläge (in beide Richtungen) aufweisen wird – unterm Strich ist es die Idee, die den Bitcoin erfolgreich macht. Auch wenn es immer wieder Rückschläge, wie 2014 die Schliessung der Mount Gox Börse, geben wird: der Erfolgszug ist nicht mehr zu stoppen. Das wissen auch die meisten Bitcoin-Besitzer und sie werden deshalb auch nicht so schnell verkaufen. Jeder Rückschlag wird mit zwei Fortschritten beantwortet werden. Nicht umsonst wurde Bitcoin jetzt in Japan zum legalen Zahlungsmittel erklärt.

Und eins noch: Wer behauptet, Bitcoin sei keine echte Währung, der hat etwas Grundlegendes nicht verstanden. Währungen erhalten ihren Wert durch Vertrauen und Akzeptanz, genauso ist es auch beim Bitcoin. Was den Bitcoin besonders macht: er ist eine Währung, die aus dem Volk heraus entstand, also von unten. Dabei sein & Frei sein lautet das noch unausgesprochene, aber immer spürbarere Credo derjenigen, die das Potential von Krypto erkannt haben.

Wir sollten jetzt besonnen sein, denn es ist durchaus möglich, dass durch gezielte Falschinformationen der Bitcoin bei denen in Mißkredit gebracht werden soll, die sich bisher nicht mit der Technologie dahinter befasst haben. Trotz der Tatsache, dass der Bitcoin  (und schon gar nicht die Kryptowährung an sich) global nicht aufzuhalten sein wird – eine konzertierte Negativpropaganda plus Kriminalisierung etwa in westlichen Staaten ist immer noch denkbar. Seien wir also klug. Informieren wir uns und sprechen wir über Geld, anstatt es nur zu benutzen. Es geht um einiges, vielleicht sogar um alles.

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Warnhinweis: Der Erwerb von Bitcoin kann bei einem Kursrückgang oder bei einem möglichen Platzen der Spekulationsblase zum Verlust des eingesetzten Geldes führen!

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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70 Kommentare zu: “Tagesdosis 12.12.2017 – Bitcoin: Die Antithese zum herrschenden System

  1. Werterhaltung über den Nachweis von Verschwendeten Grafikkarten und Verschwendeter Energie (=proof of Work) staat aus prinzipiel brauchbarem Metal funktoniert so lange der Kurs steigt. Wenn der Kurs fällt existiert schnell ein überangebot, während sich viele bei niedrigeren Goldpreisen z.B. endlich die Zähne machen lassen können, daher eine Nachfrage gesichert ist.

  2. Ein sehr euphorischer Artikel. Ich bin selbst pro Krypto und Blcokchain. Es gibt aber auch legitime kritische Argumente gegen den (aktuellen) Bitcoin. So rosa-rot wie hier dargestellt, ist Bitcoin jedenfalls nicht. Und gut benutzbar ist er Aufgrund der hohen Bestätigungszeiten und Gebühren (Bestechungsgelder) auch nicht. Dennoch ist es mal was anderes, als das allgemeine gehetzte gegen Bitcoin.

    Wenn hier eine LTC Spenden-Adresse drunter wäre, hätte ich gerne was übertragen.

    „Die Blockchain ist das, was du daraus machst.“

    Schaut in den Altcoin-Markt rein! Erst der ganze Open-Source-Code ist Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung.

    Der Usecase von Bitcoin ist derzeit nur, dass es das Cash im Altcoin-Markt ist.
    … und um das bestehende Fiat-System unter Druck zu setzen 😛

  3. Liebe Leute, ich möchte mal was anmerken, nicht zum Inhalt dieses Artikels, sondern zu der Art von Kommentaren. Alle die sich über KenFM ärgern und enttäuscht sind, haben wohl eine wichtige Einstellung von Ken Jebsen nicht ganz begriffen. KenFM hat nicht das Ziel, euch eine vorgefertigte Meinung mit Wahrheitsanspruch zu geben. Das Ziel ist es doch, verschiedene Meinungen zu zeigen und den Leser / Zuhörer/ Zuschauer zum nachdenken und selber überlegen zu animieren. Jeder soll sich seine eigene Meinung machen, und nicht eifach alles übernehmen, was KenFM veröffentlicht. Also das scheint bei euch ja toll zu klappen; ich finds auch super und interessant eure, vom Artikel abweichenden Ansichten zu lesen! Aber das ginge doch auch wunderbar, ohne Kommentare wie:
    Selten so einen Stuss gehört und diesem Portal absolut unwürdig; leider einen regelrechten „Bock“ geschossen; solch ein Kommentar auf Kenfm erzürnt. Das grenzt schon an Fake-News!; Werbesendung; usw usw.
    Find ich echt etwas schade. Seid doch froh, so habt ihr was zu diskutieren. Wär ja langweilig sonst.
    Ausserdem ist der Artikel ganz eindeutig als KOMMENTAR gekennzeichnet, also die MEINUNG des Autors. Und diese Meinung ist ebenso legitim wie die ganzen KOMMENTARE von euch! Es zwingt euch absolut niemand, gleicher Meinung zu sein. Machen Diskussionen nicht viel mehr Spass, wenn man jedem seine Meinung akzeptieren kann, auch wenn die eigene davon abweicht? 🙂

    • sie scheinen Akzeptanz mit toleranz zu verwechseln!
      auch das gehört zum Pluralismus, wenn jemand schwachsinnige Kommentare absondert, braucht dieser sich nicht über Gegenwind zu wundern. auch wenn Einleitungen mit negativer Ablehnung/Formulierung beginnen!
      diese von ihnen gewünschte „friede, Freude, Eierkuchen“ (Gleichschaltung) habe ich schon zu genüge im MS.
      mfg weitermachen

    • @ roosy7 Mit dieser Kuschelpädagogikhaltung des romantischen Zusammenseins, bei Tisch den Friedenskuchen teilen, sehen wir doch genau was los ist in der Stimmung des Volkes, nämlich Keiner bewegt sich vom Fleck und zeigt sein Unmut sowie Zorn.
      Wenn Sie eine bessere Lösung haben, wie man Menschen wie Lederer oder die anderen Anhänger der Alternativlosigkeit des „Weiterso“ sowie „man möge doch solange nur an unseren guten Absichten glauben, dann kommt auch das Paradies“-Politikgaukler begegnen soll, dann bin ich Ihnen ganz Ohr.

      Mit solch einer Haltung drehen wir uns nur im Kreis herum das einen Schwindel bereitet, weil Sie nicht den Unterschied zwischen Taboosierung, Verbote, Zensur von Ächtung unterscheiden können.
      Es ist dem Volke sein gutes Recht seinen Zorn Ausdruck zu verleihen, wenn es von Lügen die Nase voll hat und diese ächtet.

      Ich bezichtige den Autor der propagandistischen Verbreitung von Unwahrheiten mit den Begründungen des Beobachtbaren.
      Wie kann man diesen kometartigen Anstieg des Tausch-„Wertes“ der Kryptowährung erklären? Ist dieser angepasst an den exorbitanten Stromverbrauch? Oder ist er eher durch Spekulation der Finanzmafia entstanden?
      Wenn Letzteres der Fall ist, dann ist solch ein „Währungs“system als Alternative oder Heilsbringer für die moderne Gesellschaft doch ab diesen Zeitpunkt obsolet, weil es manipuliert sowie korrumpiert worden war.
      Das muss der Autor noch widerlegen können, aber wenn er weiterhin für ein korrumpiertes System die Werbeltrommel treibt, somit im Endeffekt Schaden der Allgemeinheit zufügen kann, dann bekommt er meinen Zorn in Form von Ächtung ab!

  4. Ich habe allmählich den Eindruck KenFM wächst das eigene Projekt allmählich über den Kopf.
    Vielleicht täte ein wenig Selbstbeschränkung auf das gut, wovon man selbst etwas versteht. Damit man nicht jedem dahergelaufenen Propagandatypen auf den Leim geht, der den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen möchte.
    Man könnte sich auch ein Beispiel an den Nachdenkseiten nehmen. Da wird seriös über dieses Thema berichtet: www_nachdenkseiten_de/?p=41366
    Zitat hieraus: „Um eine Transaktion in der sogenannten „Blockchain“, der transparenten Riesen-Datenbank, in der alle Bitcoin-Transaktionen, die jemals getätigt wurden, abgespeichert sind, festzuhalten, ist einiges an Rechenleistung nötig. Für die Abwicklung einer einzelnen Transaktion sind alleine rund 300 KWh elektrischen Stroms nötig – so viel wie ein deutscher Drei-Personen-Haushalt im Schnitt pro Monat(!) verbraucht. So gesehen sind die Transkationen sogar noch günstig und liegen auch nur deshalb bei rund 20 Dollar, weil die Serverfarmen meist im ländlichen Raum Chinas stehen, wo der Strom sehr günstig ist. Oder um es anders zu formulieren: Bei der Bezahlung mit Visa kassiert ein amerikanischer Finanzdienstleister ein paar Cent, bei der Bezahlung mit Bitcoins kassiert am Ende ein chinesisches Kohlekraftwerk einige Dollar und die CO2-Bilanz wird gleich mit verdorben. Und das soll eine sinnvolle Alternative sein?“

    • Hallo zusammen,

      ich befasse mich nun seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Blockchain und Kryptowährungen. Was mich an all den Kommentaren hier erstaunt ist diese selbstbewusste Gewissheit, dass Bitcoin entweder A oder B ist. Es sieht so aus als wäre hier jeder ein Blockchainexperte und hätte alle Facetten dieser neuen Technologie entschlüsselt und weiß nun, dass es A, Betrug oder B, ein Wunder ist. Ich möchte hier jetzt mal etwas differenzierter vom Thema sprechen, da ich es nicht hilfreich finde, wie utnerschiedliche Aspekte wie Blockchain, Kryptowährungen und Bitcoin durcheinander gebracht werden.
      Um nicht missverstanden zu werden. Ich würde mir niemals anmaßen, zu sagen, dass ich zu 100% verstehe was Blockchain ist und welche Auswirkungen sie haben wird. Es ist nur ganz klar zu erkennen, dass die Auswirkungen immens sein werden, wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich.

      Bitcoin ist ein Projekt, was auf der Blockchaintechnologie basiert. Diese beschreibt verschieden Zustände und fasst diese in „Blocks“ zusammen, welche unlösbar in einer bestimmten Reihenfolge als „Kette“ geordnet sind. Diese Zustände können alle möglichen Informationen beschreiben, doch in unserem Fall ist es ein Geldwert, genannt Bitcoin. Der Vorteil der Blockchain ist, dass sie ein offenes, dezentrales, zensurresistentes, neutrales und grenzüberschreitendes Netzwerk ist. Stellt euch eine Welt vor in der jeder Mensch mit einem 20$ Android Gerät eine eigene Bank in der Hand hält. Kein Bankkonto, sondern eine Bank! In der heutigen Welt haben nur ca, 2.5Mrd, Menschen Zugang zu einem Konto. Blockhchain bietet die Möglichkeit diese Hürden zu überwinden und das Geld wieder in die Hand der Menschen, als in die Hand weniger, zentraler, Korrupter, privater Banken zu übertragen.
      Und dies ist nur eine Möglichkeit Blockchain zu nutzen.

      Nun zurück zu Bitcoin. Hat Bitcoin Probleme? Ja! Ist es perfekt? Nein! Ist es anonym? Nicht wirklich! Eignet es sich für den globalen Finanzverkehr? Eher nicht!
      Doch das ist ganz normal. Bitcoin stammt aus dem Jahr 2008 und seit dem hat sich die Technologie verbessert. Es gibt viele andere Blockchain basierte Währungen, welche wirklich Anonymität und günstige und schnelle Transaktionen ermöglichen. Doch Bitcoin war die erste und ist mit Abstand die berühmteste. Deshalb auch der Hype um Bitcoin. Doch auch wenn ich persönlich keine langfristige Zukunft für Bitcoin in der jetztigen Form sehe, bin ich mir zu 100% sicher, dass die Blockchain Technologie und Kryptowährungen eine Zukunft haben. Und der eigentliche Diskurs über Bitcoin ist eigentlich ein Diskurs über Geld. Und was Geld ist, verstehen leider die wenigsten Menschen. Daher haben sie auch Probleme Bitcoin oder Kryptowährungen zu verstehen. Und wie wir alle Wissen entsteht aus Unverständnis immer Ablehnung und Wut.
      Die Blockchain Technologie befindet sich in dem Status in dem das Internet vor gut 20 Jahren stand. Die meisten haben es nicht begriffen und nicht mal die größten Träumer konnten voraussehen wie es unser Leben verändert hat.

      Bit dieser Technologie haben wir die Möglichkeit den riesigen Kuchen, welcher in wenigen privaten Händen ist in die Hände vieler zu verteilen. Ein Stück echter Demokratie kann geschaffen werden. Dies mit der Kritik zu Bitcoin alles in einem Satz zu verteufeln scheint mir nicht sehr weitsichtig und weise zu sein.

      P.S.: Andreas Antonopoulos hat zum Thema ein paar informative Videos bei Youtube.

    • @ Pete Ganz einfache Fragen um diesen Mythos Heilstechnologie für die Zukunft der menschlichen Gesellschaft zu begegnen.
      Am Beispiel des aktuellen Stand von Bitcoins:
      Ist es innerhalb des System manipulierbar? Ist es außerhalb des Systems manipulierbar?

      Bei einem Austausch mit empirisch messbaren Werten zwischen zwei Menschen:
      Findet dieser anonym statt?
      Was muss zu aller erst gewährleistet werden, damit ein Austausch zustande kommt, das Vertrauen zwischen den Beteiligten oder das System das unterstützen soll?

      Einen Hinweis für alle Aposteln dieser Glaubensrichtung.
      Selbst in der Softwareentwicklung gibt es Regeln und Standards.
      Eine Regel ist es, bringe niemals halbfertige Produkte heraus die nicht Tests unterlaufen worden sind. Weiter gilt, die Software muss dem Anwender anhand von empirischen Erhebungen in der Handhabung wohlgesonnen sein.
      Also, wenn man den Anwendern ein halbfertiges Produkt aufdrängt und ihn durch Schönreden die Zukunfttauglichkeit predigt, mag das eine Strategie sein, aber keine sehr gute.

      Der Tag ist lang und viele Glaubensbekenntnisse können abgegeben werden, aber am Ende des Tages möchten viele Menschen doch Antworten auf ihre Zweifel erhalten und keine weiteren Glaubensbekenntnisse.

    • Danke für dein Kommentar Pete. Ich kann dir nur zustimmen und wünschte mir mehr Leute würden zuerst denken und dann schreiben.
      Um kurz auf das „Energieverschwendungsproblem“ zurückzukommen-ein kleiner Denkanstoß: Wieviel Energie wird wohl benötigt um unser globales Bankensystem aufrecht zu erhalten? Gebäude, Mitarbeiter, Banknoten, Aufbewahrungskosten, Geldtransfere, Software, Hardware usw usw….

    • @ Mark Ich werfe mal den Ball zurück; denken können Menschen sehr Vieles, doch Schwachsinn von empirische, logische, zusammenhängende Beobachtungen auseinander halten zu können, bedarf es einen mutigen Schritt von seinen Ideologien abwenden zu wollen.
      Also auf die Frage, „warum der Umtauschkurs von Kryptowährung in eine Geldwährung in kürzester Zeit so enorm angestiegen ist?“
      mit einer Behauptung, „die Menschen haben entweder kein technisches Verständnis, Vertrauen und glauben nicht gut genug an die neue Technologie“, zu relativieren, ist keine logische sowie schlüssige Argumentationskette!
      Ist genauso absurd wie wenn einer fragt: „du, warum werden die neuen iPhones immer teurer?“ und die Antwort darauf laute: „du hast keine Ahnung von Technik und vertraust zu wenig darauf. Glaub mir, Apple ist die Zukunft!“

    • @SonSnow: Sorry aber ich verstehe deinen Standpunkt nicht. Nicht das ich ihn nicht akzeptiere-
      ich verstehe nicht was du damit sagen willst.

    • @ Mark
      Mein Standpunkt ist:
      Leute die weder ganz einfache Fragen beantworten können, noch ganz simple Metaphern nicht verstehen, sollen nicht so viel Unsinn verzapfen, als hätten sie eine Ahnung von der Materie.
      Solche Menschen sind äußerst suspekt.

    • @Snow
      Ja Bitcoin ist manipulierbar. Man sieht im Moment z.B. eine Riesenblase was Bitcoin angeht. Diese wird auch in absehbarer Zeit zusammenbrechen und viele die im Hype investiert haben, werden ihr Geld verlieren. Das ist einfach der menschlichen Gier geschuldet. Die Frage ist wie stark dieser Einbruch sein wird und wie er die anderen Kryptowährungen beeinflussen wird.

      Was den Austausch betrifft kommt es natürlich drauf an wie man die Blockcahin programmiert. Wie gesagt, beschreibt die Blockchain immer nur Zustände. Und es ist wie jedes andere Stück Software. Es kann gut oder schlecht programmiert sein. Doch diese Technologie ist relativ neu und es ist normal, dass viel probiert wird und viel schief geht. Das war noch bei keiner anderen Technologie anders. Man denke nur an die ersten Tage des Internets zurück.

      Aber um nochmal auf das Thema Manipulierbarkeit zurück zu kommen. Dieser hängt stark von dem jeweiligen Konzept der Blockchain ab. Haben wir Proof-of-Work (wie bei Bitcoin) oder einen Proof-of-Stake (z.B. NEO) oder eine Mischung wie bei Ether. Die Konzepte beeinflussen die jeweilige Währung extrem stark. Beim PoW könnten sich die Mehrheit der Miner zusammentun und die jeweilige Blockchain beeinflussen. Beim PoS ist die größte Macht bei demjenigen, welcher die meisten Coins hortet, da er dadruch immer mehr erhält. Gleichzeitig wird der Fluss der Coins behindert, was für den alltäglichen Gebrauch natürlich negativ ist.
      Es gibt aber auch neue, spannende Ansätze wie z.B. Cypherium, welche eine Hybride Blockchain entwickeln, welche Nachteile der beiden Konzepte aufgreift und mindert. Wie gesagt befindet sich die ganze Technologie noch in den Anfängen und wie jedes Werkzeug kann die Blockchain für Gutes und für Schlechtes benutzt werden.

      Solange wir dafür sorgen, dass die Blockchain ihr Grundeigenschaften wie Offenheit, Dezantralität, Zensurresitenz, Neutralität behält, sehe ich ein Riesenpotential darin. Aber so oder so, diese Technologie wird kommen und ich möchte Sie lieber verstehen, bevor ich Sie einfach so in vielen Bereichen meines Lebens akzeptieren muss.

  5. Ich bin bzgl. Bitcoin auch sehr skeptisch.

    Und wieso erscheint dieser Artikel gerade jetzt – weil es gerade so ein Hype-Thema ist? Es gab ja schon einige KenFM-Sendungen zum Thema Geldsystem und möglichen Alternativen, da war Bitcoin nie so ein großes Thema.

  6. Klar, Gott Geld, jetzt ganz neu in digitale Schläuche verpackt,

    wird alle retten, falls nicht, haben alle nur zu wenig an ihn _geglaubt_, sie hatten nicht die unterirdisch angepaßte Moral des geistigen Tieffliegers. Etwas, das nicht existiert, ist begrenzt…aha…Moralapostel sind begrenzt im Verstand…

    Buchführung, ein Nullsummenspiel, schon mal gehört?

    Es gibt wohl einen Grund, weshalb in Gelddingen vom Gläubiger gesprochen wird und nicht vom Verträuendem:

    Menschen, die einander vertrauen brauchen keine Währung.
    Menschen, die einander vertrauen, brauchen keine Verschlüsselung.

    • Ein Zusammenleben, das nicht auf Geld basiert, gelingt mit Vertrauen und Vernunft.

      Ein Zusammenleben, das auf Geld basiert, scheitert früher oder später an Gier und Misstrauen.

  7. Gerade (20:15 Uhr) läuft auf Arte „Die Skandalbank“ HSBC. Wirklich interessant, gerade auch der Anfang. Da wird kein Blatt vor den Mund genommen. HSBC genießt eine unglaubliche Straffreiheit usw.

  8. soll das hier eine Werbeveranstaltung werden, oder ist man nur zu dumm!!!!!!!!
    den unterschied zwischen einer Währung und einem Anlagemodell (Tulpe, bitcoin) nicht zu erkennen, ist schon sehr traurig.

    aber am „schwachsinnigsten“ ist dieser satz:
    Und eins noch: Wer behauptet, Bitcoin sei keine echte Währung, der hat etwas Grundlegendes nicht verstanden. Währungen erhalten ihren Wert durch Vertrauen und Akzeptanz

    Währungen „mein Freund“ erhalten vertrauen/Akzeptanz o.ä Begriffe durch den Staat, der diese emittiert und auch in dieser Steuern erhebt. warum Währungen i.d.R. nicht stark schwanken erkläre ich ein nächstes mal.
    Bitcoin hingegen, hat diese Eigenschaft nicht und ist somit ähnlich wie kurz vor der dot.com-blase ein Pseudo-Anlage Modell für DUMMIS.

    guter tip von mir. lege doch deine ganze kohle in diesen bitcoin an und erzähl uns die geschichte wie es ausgegangen ist 🙂

    • @ keeneahnung :

      hm… vielleicht ist das so ne art test, inwieweit die KenFM-gemeinschaft gegen eine unterwanderung durch den neoliberalismus, samt giersucht, immun ist? 😀

      also mich bekommen die nicht umgedreht. da bleibe ich lieber arm. na gut… ich will 1.000 bitcoin. dann werde auch ich ihn anpreisen 😉

    • @NurEinSklave

      Eine Hauptkampflinie des Neoliberalismus ist die Zerstörung bestehender gesellschaftlicher Strukturen und Identität durch Massenwanderungen .
      Wenn mit Bitcoin nun eine weitere Sau durchs Dorf getrieben wird,
      hat das viel mit gewollter Ablenkung von der zentralen Kampflinie des Neoliberalismus zu tun .

    • @ wasserader :

      so sieht’s aus.
      prof. mausfeld hat das beim 28. pleisweiler gespräch auch sehr gut beschrieben.

  9. @Son_Snow – Stimme vollkommen zu. Selten so einen Stuss gehört und diesem Portal absolut unwürdig. Noch vor wenigen Tagen wurde in einer Tagesdosis vor dem Bitcoin gewarnt. Was soll dieser neue Beitrag nun? Ist er durch die Qualitätskontrolle gerutscht? Ich hoff es doch stark…

  10. Oh, Mann Adam, verstehst du eigentlich selber wovon du da schwafelst.

    Da sind doch schon die grundlegendsten Voraussetzungen für eine feste Währung nicht gegeben.

    Wenn von demokratischer Währung gesprochen wird, dann verstehe ich darunter ein Zahlungsmittel, das einen echten Wert dar stellt.

    Das war zum Beispiel das Korn Geld der Phönizier. Man konnte seinen Scheffel Korn auch aufessen.

    Alle anderen Währungen bedurften immer einer Autorität, welche den Wert Garantiert.

    Wer sollte das in diesem Fall sein.

    So ein System kann nur als ein weiteres Zahlungsmittel existieren, wie meinetwegen der REGIO.

    Wer sollte mir den Garantieren , das der Unabhängige Hochleistungsrechner immer am Netz bleibt, wer garantiert das das Netz immer zur Verfügung steht, und wer ist so uneigennützig eine Technologie zur Verfügung zu stellen und den sensiblen Inhalt so zu schützen, dass das alles ganz und gar mein Vertrauen hätte.

    Da der Autor ja selber darauf hin weist, das Währungen in erster Linie auf Vertrauen basieren,
    wird er sicher erklären können, welcher gute Gott über dieses System wacht.

    Ich hatte allerdings den Eindruck, hier plappert ein Staubsaugervertreter, der seinen Fuß in die Tür des Rentners gestellt hat um ihm sein Produkt auf zu schwatzen.

    • Ich verstehe nicht warum du denkst das es eine Autorität benötigt um Vertrauen herzustellen…

      Das „Netz“ von dem du sprichst wird solange existieren wie es Menschen gibt die Geld verdienen müssen.
      Bitcoin Mining ist inzwischen ein Multi-Millionen Dollar Business.
      Natürlich braucht man dafür Strom. Aber ganz ehrlich. Wofür brauchst du heutzutage keinen Strom?

  11. Shitcoin.
    Warum nicht Werbung für das neue I-Phone ? Das ist doch sicher demokratisch und die Lösung gegen die Weltdiktatur des Kapitals . Warum ? Das ist doch jedem klar, der sich nicht nur oberflächlich mit I-Phone beschäftigt – I-Phone ist die Zukunft .

    Bitcoin hat eine gute PR Strategie . So lassen sich mit Werbung für Bitcoins Bitcoins verdienen .
    Bitcoin ist ein Elitenprojekt, bei dem sich eine kleine Elite den Gutteil der Bitcoins ohne Aufwand gesichert hat und nun darauf wartet , dass die Masse in des wertlose und folglich absolut überteuerte Spielcasino einsteigt .
    Die digitalen Coins schießen wie Pilze aus dem Netz uns es ist nur eine Frage der PR, wer hier am Besten abzockt .
    Warum sollte nicht eine der großen internationalen Banken hinter Bitcoin stehen ? Die Abschaffung des Bargeldes ist ein Ziel dieser Institutionen . Und gegenüber den Behauptungen der Betreiber sind die Digitalen Coins nur bedingt anonym und es ist einem internationalen Interessenconsortium unschwer möglich, Kontrolle darüber zu bekommen .
    Bitcoin ist nicht gegen das (tatsächlich aus dem Ruder gelaufene) internationale Geldsystem sondern ein integraler Teil des Irrsinns .

    • @ wasserader :

      zitat :
      „man kann jetzt bei den postämtern in österreich bitcoins tauschen. tolle idee. jetzt muß man natürlich sagen : POST, das gehört der BAWAG. die BAWAG, die gehört dem CERBERUS (kurzes lachen). wenn man weiß, daß also auch die blockchain-technologie ursprünglich vom IWF finanziert wurde, dann weiß man schon aus welcher richtung da die begerlichkeiten auf uns zukommen.“

      quelle :
      Prof. Dr. Franz Hörmann: Geldpolitik der DM – Potsdam 13.7.2017
      (youtube titel ab minute 11:40)

      und zum IWF ist das hier ein augenöffner :

      Ernst Wolff erklärt den IWF in 5 Minuten.
      (youtube titel)

    • @ NurEinSklave
      Ja danke , ein konkreter Hinweis zu meiner Vermutung .

      (Und Bawag(Gewerkschaftsbank !) – das ginge noch weiter – Bawag Skandal – Enron Skandal – und nun in der Hand von Cerberus .)

    • @ Mark :

      der kommentarbereich ist sicher nicht der richtige ort, um sich ne doktorarbeit zusammenzutexten. es bieten sich nun mal kurze und auf den punkt gebrachte ausschnitte für kommentare an.

      es gibt aber unzählige und „lange“ beiträge allein hier bei KenFM von prof. franz hörmann, ernst wolff, peter könig, prof. christian kreiß, christoph pfluger, prof. bernd senf, usw.

      und bei youtube findet man auch noch eiträge von z.b. andreas popp, ricoh albrecht, friedrich und weick, usw.

      es geht zwar nicht unbedingt um den „bitcoin und die blockchain“, aber wer einmal verstanden hat, das der glaube an das „schein-geld“ nur ein aberglaube ist, der versteht auch bitcoin.

      ihnen persönlich empfehle ich das buch von david graeber : schulden : die ersten 5.000 jahre.

      und es tut mir leid, aber hier bei KenFM findet man nun mal leute, welche zumindest versuchen selbstständig zu denken und der giersucht zu widerstehen 😉

  12. Das Bitcoin-System als Solches ist von Anfang an gerade als Geld komplett disfunktional ; – Das einfachste Argument, das übrigens auch für Gold gilt, ist, dass Geld keine (knappe) Ware ist , sondern (wie Sprache) eine Vereinbarung (ein „Nomos“ , Aristoteles) , mit der sich stetig neue Vereinbarungen schließen lassen. Eine Begrenzung der Vereinbarungen ist sowohl beim Geld wie auch in der Sprache totalitär (etwa das Sprachsystem bei 1984) . Eine Sprache, die nicht dauernd neue Wörter und Sätze in ihrer Bewegung erzeugt, ist tot. Hinzu kommt, dass Bitcoin von Anfang an eine „Privatsprache“ ist; – elitär, und damit anders als gedacht keinesfalls demokratisch. – Auf der „Habenseite“ befindet sich lediglich der Gedanke des „Kill the Middleman“ in der Kommunikation; – in unserem Fall der profitable Wasserkopf der Banken, die aus ihrer Funktion als (Geld-) Vermittler ihre politische Macht erhalten. Diese bekommen für ihre angenommene „Expertise“ bei der Einschätzung von Risiken (ähnlich wie Astrologen) , aufgrund derer sie die Geldverteilung steuern, die Zinsen des frischen Geldes als Gegenleistung. Ihre Leistung besteht darin festzustellen: Entspricht die erwartete Leistung in der Zukunft dem jetzt ausgegebenem Geld? Oder: Ist dieses Haus , das jetzt als Sicherheit bei der Geldausgabe dient, mindestens von gleichem Wert wie der frisch ausgegebene Betrag? Während das Geld so übrigens „gedeckt“ ist, fällt es einem Millionär, der das Geld nicht braucht, ein Vielfaches leichter, an das Geld zu kommen, als Otto Normal, und es fällt ihm daher bedeutend leichter, dieses Geld etwa durch Investitionen noch weiter zu vermehren, während er die entstehende Schuldenlast für seine Profite langfristig auf die Allgemeinheit umlagert. Gleichzeitig ist die Allgemeinheit auch noch dazu verdammt, zu hoffen, dass der Millionär das frische Geld in der „Realwirtschaft“ einsetzt, die weniger rentabel als Spekulation sein kann. Um den Bogen zum „Kill the Middleman“ zurückzuschlagen: https://de.wikipedia.org/wiki/Blockchain ist ein bedenkenswerter Versuch, das Problem des https://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinischer_Fehler zu beheben. Allerdings ist Bitcoin in seiner Form eine Ware, kein Geld, die darauf abzielt, Gewinn für ihre Betreiber zu generieren, und dabei astronomisch Energie verschleudert.

    • Danke für Ihren Beitrag!
      Es geht mir hier wie Ihnen neulich bei meinem Beitrag. Ich war weiter unten – „Mit Geld ist es wie mit Ansichten: Ansichten sind wertlos, es kommt darauf an, wer sie hat.“ – recht lakonisch unterwegs, um nicht zu sagen: faul. Wohl auch etwas entmutigt, denn die Leute kennen doch den Spruch – Geld kommt zu Geld – und denken nicht wirklich darüber nach. Nach-denken ist halt oft wie nach-plappern.

  13. the goyim are buying it. hehehe!

    we successfully prevent any bank-run in the future. heheheh!

    ach ja :
    – und investiert schnell noch in aktien von energiekonzernen. denn das „elektronische geld“ verbraucht ne menge an „sauberer atom-energie“.

    – vergesst auch nicht in aktien von herstellern der tragbaren fernsprechgeräte zu investieren. am besten in die aktien von herstellern mit der „gewinnbringenderen obsoleszenz“.

    – die funknetz-betreiber freuen sich sicher auch über aktienkäufe.

    – erst recht solte man noch in die waffenindustrie investieren. denn die elemente für die herstellung der energie und der geräte muß ja mit angriffskriegen um schürfrechte „gesichert“ werden.

    – und anonymität ist bei vertragsabschlüssen echtes gold wert.

    (das war ironisch)

    wer hätte gedacht, daß die giersüchtigen für den untergang der menschheit und der natur die verantwortung haben? oO

    ich wünsche der „blockchain technologie“ so ne richtig schöne „netz-thrombose“ 😉

  14. Kryptowährungen sind eine unterhaltsame Art Menschen freiwillig dazu zu bewegen das Bargeld abzuschaffen. Wieder einmal freiwillig läßt sich der Mensch einlullen von großen Gewinnen und vermeintlicher Freiheit. Es entstehen gerade eine Menge Millionäre. Schön für diese. Aber Kryptos werden nicht die grundlegenden Probleme lösen. Sie werden letzten Endes die nächste Form der Tyrannei sein. Z.B. wenn das Bargeld abgeschafft wurde.
    Die Grundlegenden Probleme liegen doch in der Regelung der äußeren Welt, dem Verhältnis von Mensch zu Mensch und dem Wert des Individuums. Ohne diese Probleme in Angriff zu nehmen wird jede Geldform doch nur zum Unglück führen.
    Wer will mache seine Millionen und Milliarden – nehme dieses Geld und verteile es an diejenigen, die eine bessere Welt erbauen. Sofern die Versuchung nicht – wie üblich – zu übermächtig ist.

  15. Da sind sie wieder – die 99 Prozent. Nur diesmal handelt es sich nicht um 99% der Menschehit, sondern um 99% Stuß.

    Neunundneunzig Prozent Stuß der über Bitcoin behauptet und geschrieben wird.

    Zunächst einemal ist der/die/das Bitcoin KEINE WÄHRUNG. Das ist so eindeutig, das man es hier nicht weiter erläutern muß.
    Jeder der es nicht weiß, kann sich ganz einfach (selbst) schlau lesen.

    Bitcoin ist ein Ab-Zocker Instrument, ein Pyramidenspiel – nichts weiter. Einige Grundvoraussetzungen für Währungen/Geld ist zunächst die staatliche Zulassung – ok, drauf geschissen – die generelle Akzeptanz Aller und die KURS-STABILITÄT, aus der wiederum Akzeptanz generiert wird.

    Für halbwegs seriöse Händler realer Waren, ist der Bitcoin gänzlich ungeeignet, da Kursprünge von 20% am TAG nach oben wie unten vollzogen werden und innerhalbweniger Tage der Bitcoin auch mal Tausend-e Prozent zulegen und sicher auch abgeben kann.
    Oder der Händler wird zum Spekulant, dann kann er auch Waren gegen Bitcoin anbieten.

    Der PC-Shop bietet einen Laptop für 300€ an. Der Bitcoin steht bei 100€. Ein Kunde zahlt 3 Bitcoin. In den nächsten Minuten fällt der Kurs auf 75€. Würde der Händler jetzt in Euro wechseln, hätte er 75€ Verlust gemacht und den Laptop vielleicht gar unter Einkaufspreis abgegeben. Also müsste er warten, die Bitcoin horten und tauschen wenn er ohne Verlust rauskommt, oder sogar einen Gewinn von 75€ odr mehr zusätzlich macht. Dann kann er sich die ganze Chose mit seinen Laptops auch sparen und direkt an der Börse mit Bitcoins spekulieren.

    Wenn ich jetzt einen Artikel für 1€ kaufen wollte – was ja durchaus vorkommt – und mit Bitcoin bezahlen wollte, müsste ich bei aktuellem Stand (ca. 17.000 € = 1 Bitcoin) eine völlig irre, irrationale Zahl in die Tastatur hämmern – nämlich 0,00005882352947 Bitcoin.
    und das sind nur 14 Stellen nach dem Komma. Die Nachkommastellen lassen sich ohne Problem auch auf 100 und weit mehr ausdehnen… Alles klar?

    Eines ist klar, der Bitcoin ist weder Währung, noch Zahlungsmittel (der Zukunft). Er ist nichts weiter als ein Zocker und Umverteilungsmittel, eine Pyramidenspiel das zusammenbrechen wird wie bislang jedes Pyramidenspiel.

    • P.S.
      Präsident Putin hat ausdrücklich vor Bitcoin gewarnt – meines Wissen als einziger Präsident/Kanzler eines Landes.

      Und der Mann WEIß WOVON ER SPRICHT. Wenn also jemand absolut keine Ahnung von der ganzen Bitcoin-Abzocke hat – und da sind wir bei 99,99999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999%
      der Menschen, dann sollte er vielleicht mal überlegen einfach mal auf Putin zu hören. :——-))

    • @ Koenig Ordnung :

      da die zugriffe auf die bitcoin-rechner (ip-, mac-adresse) nicht geblockt werden, ist bitcoin von der finanz- und politmafia offensichtlich gewollt :

      zitat :

      „Gesetzliches Zahlungsmittel

      Als gesetzliches Zahlungsmittel bezeichnet man das Zahlungsmittel, das niemand zur Erfüllung einer Geldforderung ablehnen kann, ohne rechtliche Nachteile zu erleiden. Im Euroraum ist Euro-Bargeld das gesetzliche Zahlungsmittel; nur die Zentralbanken des Eurosystems dürfen es in Umlauf bringen. In Deutschland sind auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Euro-Münzen sind beschränkte gesetzliche Zahlungsmittel, da niemand verpflichtet ist, mehr als 50 Münzen oder Münzen im Wert von über 200 Euro anzunehmen. Das gleiche gilt auch für Euro-Gedenkmünzen (2 Euro mit besonderem Rückseiten-Motiv): Sie sind im gesamten Euro-Währungsgebiet gesetzliches Zahlungsmittel. Euro-Sammlermünzen hingegen sind nur im jeweiligen Ausgabeland gültig. Eine Euro-Sammlermünze erkennt man daran, dass ihr Nennwert nicht dem einer regulären Umlaufmünze entspricht (z.B. 1/4 Euro oder 5 Euro).“

      quelle :
      bundesbank(pünktchen)de

      bitcoin ist daher ein ungesetzliches zahlungsmittel und somit per definition illegal. aber wen interessieren heutzutage schon gesetze?

      nichts in der politik oder beim social engineering geschieht zufällig 😉

  16. Sorry aber wie kommts.?
    Wie kommt es das Amazon auf einmal ein Toller Laden ist weil er Bitcoin als Zahlungsmittel anerkennt,ist er deshalb auf einmal ein Humaner Laden der seine Mitarbeiter von heute auf Morgen Sozial behandelt oder kommen durch den Bitcoin noch höhere Gewinne auf sie zu.Mal abgesehen von den Steuern die sie nicht bezahlen.

  17. Ich finde es interessant, dass Bitcoin für alle so eindeutig gut oder schlecht ist.
    Ich empfehle einmal diesen Film: http://www.tomorrow-derfilm.de/

    In einem Teil des Filmes geht es darum, dass wir regionale Geldsysteme erschaffen könnten, die dann folgende Vorteile hätten :
    Dieses Geld ist nur in der Region anerkennt, deshalb bleibt es in der Region und es wird folglich auch regional produziert und konsumiert.
    Wenn nun das internationale Geldsystem zusammenkracht, bleibt das regionale noch bestehen, solange es nicht an das internationale System gekoppelt ist.

    Aus diesem Grund müssen wir als Wähler eines demokratischen Systems folgende Entscheidung treffen :

    Wollen wir ein internationales System, bei welchem wir einer Elite ( egal ob es jetzt die Bitocin-Erfinder sind oder die klassische Elite) vertrauen müssen, oder wollen wir viele verschiedene unabhängige Systeme, bei welchen die Wahrscheinlichkeit grösser ist, das ein System zusammenbricht.

  18. Sorry, aber ich kann die optimistische Zuversicht des Autors in Sachen Bitcoin überhaupt nicht teilen, dieses scheinbar so verlockende „DABEI SEIN UND FREI SEIN“ überhaupt nicht teilen und ich will auch sagen warum:

    Bei Bitcoins handelt es sich genau genommen auch wieder nur um elektronisch erzeugtes Buchgeld, das zwar vom Vertrauen seiner Nutzer „lebt“, da das Nutzervertrauen durch chaotisches Marktgeschehen jedoch jederzeit erschüttert werden kann, ebenfalls nicht als sichere (Alternativ)-Währung gesehen werden kann und wie unser bisheriges Buchgeld (Fiat-Money) auch keinerlei Deckung durch irgendwelche Realwerte aufweist.

    Darüberhinaus haben die (Investment)-Banken nach ihrer anfangs großen Gegenwehr dieses Geldinstrument nun längst auch für sich als Gewinnchance entdeckt, mischen bereits kräftig auch auf diesem Markt mit und haben durch ihre ungeheuere Finanzkraft die besten Chancen, auch diesen Markt vor allem in ihrem Sinne zu beeinflussen (es werden bereits Futures und anderweitige Optionsscheine für den Bitcoinmarkt aufgelegt, sodaß von ihnen und anderen finanzkräftigen Akteuren nun auch auf diesem angeblich so alternativen Markt jede Menge an äußerst gefährlichen Spekulationen betrieben werden können).

    Desweiteren werden Biscoins auf technisch sehr aufwändige Weise auf sehr teuren Rechnern mit außerordentlich hoher Rechenleistung und ebenfalls außerordentlich hohem Stromverbrauch generiert, was sofern die Rechenleistung ständig steigt und immer genügend Strom vorhanden ist (hahaha) zu nichts Anderem führt als zur maschinellen Erzeugung eines endlosen Stroms von Kettenbriefen (denen man bekanntlich ÜBERHAUPT KEIN VERTRAUEN entgegenbringen sollte)!

    Zum Stichwort Vertrauen: Nicht etwa Geld, sondern vielmehr das Vertrauen (auch auf den Wert des Geldes) ist unsere gemeinsames Basis, VERTRAUEN DER MENSCHEN UNTERINANDER ZU SCHAFFEN zu schaffen aber ist unsere bei weitem vorrangige Aufgabe und nicht Menschen zu irgendwelchen Hütchenspielereien einzuladen.

    Meiner Ansicht nach hat KenFM, sonst oft so vorbildlich in Sachen Aufklärungsarbeit und Recherche mit Veröffentlichung des Artikels oben – leider einen regelrechten „Bock“ geschossen.

    • Diese ganzen Blockchain- Krypto“Geldpropheten“ haben noch NIE ein fassbares Beispiel des entstandenen ERSTEN Block bzw. „Münze“ erläutert.
      Wie war diese entstanden? Welcher Gegenwert wurde hinterlegt? Was haben diese anonymen Propheten mit den ersten 1.000 oder 10.000 „Münzen“ veranstaltet? Wie viele dieser Blocks wurden von den Propheten anfangs alleine erzeugt?
      Wie liefen die Sicherheitstest? Wo sind die Protokolle für die Schwachstellen der anfangs erzeugten Blockchains? Wie wurden mit manipulierten Blocks umgegangen? Auf welche Schwierigkeiten war man gestoßen, wie hat man diese gelöst? Und und und.

      Aber unter den Label Anonymität, Dezentralität, Sicherheit des Netzwerkes oder demokratiefördernd kann man Fragen bzgl. des Zweifels leichter abwimmeln.

    • Ich sehe das ähnlich wie Imago. Möchte jedoch KenFM „in Schutz“ nehmen, obwohl die sicher ganz gut auf sich selber aufpassen können. Es ist von unbekannter Wahrscheinlichkeit, ob dieser Hype, der momentan als solcher wahrgenommen wird, überhaupt einer ist. Genau so gut könnte das der Beginn einer unvorstellbaren Hausse sein. Oder wie vor ein paar Tagen auch hier zu lesen, der Anfang vom Ende. Wer hat dieses Wissen? NIEMAND!

      Dass seitens der Finanzindustrie jetzt mitgemischt wird, ist für mich ein Alarmzeichen, AUF KEINEN FALL „dabei sein“ zu wollen. Dort wird nichts dem Zufall überlassen.

      Denjenigen, wie auch der Autor, die in Richtung Be-„wertung“ argumentieren, werde ich ohnehin nicht folgen.
      „Werte“, das bestätigt mir Franz Hörmann, sind für mich anderer Natur.
      Und Beispiele über sagenhaften „Reichtum“, der in kürzester Zeit entstanden ist, sind sinnfrei. Das ist nämlich nichts Neues. Das geschieht TÄGLICH vor unser aller Augen. Positive Auswirkungen auf das Gemeinwohl kann ich dabei nicht feststellen, sondern -wie üblich- das Gegenteil.

      Last not least ist das ja wohl (k)ein Witz: Ein virtuell entstandenes Produkt der Mathematik verschlingt so viel Energie, dass zur endgültigen Herstellung 100Millionen to Kohle nötig wären? Ich glaube es hackt!

    • @Imago (Korrektur meines in der Eile etwas zu schlampig geschriebenen Textes oben):

      Sorry, aber ich kann die optimistische Zuversicht des Autors in Sachen Bitcoin und dieses scheinbar so verlockende „DABEI SEIN UND FREI SEIN“ überhaupt nicht teilen und ich will auch sagen warum:

      Bei Bitcoins handelt es sich genau genommen auch wieder nur um elektronisch erzeugtes Buchgeld, das zwar vom Vertrauen seiner Nutzer „lebt“, da das Nutzervertrauen durch chaotisches Marktgeschehen jedoch jederzeit erschüttert werden kann, ebenfalls nicht als sichere (Alternativ)-Währung gesehen werden kann und wie unser bisheriges Buchgeld (Fiat-Money) auch keinerlei Deckung durch irgendwelche Realwerte aufweist.

      Darüberhinaus haben die (Investment)-Banken nach ihrer anfangs großen Gegenwehr dieses Geldinstrument nun längst auch für sich als Gewinnchance entdeckt, mischen bereits kräftig auch auf diesem Markt mit und haben durch ihre ungeheuere Finanzkraft die besten Chancen, auch diesen Markt vor allem in ihrem Sinne zu beeinflussen (es werden bereits Futures und anderweitige Optionsscheine für den Bitcoinmarkt aufgelegt, sodaß von ihnen und anderen finanzkräftigen Akteuren nun auch auf diesem angeblich so alternativen Markt jede Menge an äußerst gefährlichen Spekulationen betrieben werden können).

      Desweiteren werden Biscoins auf technisch sehr aufwändige Weise auf sehr teuren Rechnern mit außerordentlich hoher Rechenleistung und ebenfalls außerordentlich hohem Stromverbrauch generiert, was sofern die Rechenleistung ständig steigt und immer genügend Strom vorhanden ist (hahaha) zu nichts Anderem führt als zur maschinellen Erzeugung eines endlosen. inflationären Stroms von Kettenbriefen (denen man bekanntlich ÜBERHAUPT KEIN VERTRAUEN entgegenbringen sollte)!

      Zum Stichwort Vertrauen: Nicht etwa Geld, sondern vielmehr das Vertrauen (auch auf den Wert des Geldes) ist unsere gemeinsame Basis, WIRKLICH AUCH BEGRÜNDETES VERTRAUEN DER MENSCHEN UNTEREINANDER ZU SCHAFFEN, das ist unsere bei weitem vorrangige Aufgabe und nicht Menschen zu irgendwelchen Hütchenspielereien einzuladen.

      Meiner Ansicht nach hat KenFM, sonst oft so vorbildlich in Sachen Aufklärungsarbeit und Recherche mit Veröffentlichung des Artikels oben – leider einen regelrechten „Bock geschossen“.

    • @ johndavid: Du mußt bzw. Sie müssen KenFM nicht in Schutz nehmen, denn was ich oben sagte war nicht als Angriff oder gar Verurteilung gemeint, sondern bezog sich nur auf das Erscheinen des Artikels oben, den ich eben für einen ziemlichen Mißgriff halte (wie er allerdings jedem – auch mir – durchaus auch einmal passieren kann). Ich habe die Arbeit von KenFM bei anderen Gelegenheiten immer wieder gelobt und halte diese Plattform hier – nach wie vor für – sehr wertvoll und wichtig!

  19. Für mich kamm der Bitcoin recht gelegen dieses Jahr habe ich 10000 gewinn gemacht im Kryptomarkt was die nächsten Jahre sagen, weiß ich auch nicht aber wer etwas Mut besitzt und nicht nur den Nachbarn glaubt sondern sich selbst der wird seine Wege eh finden meine Informationen aus dem Kryptomarkt habe ich von Menschen die bereits Millionen in diesen Markt machen für Die, sowie für mich unaufhaltbar ob es nun die lösung für all unsere probleme ist glaub ich noch nicht da der Stomverbrauch von den ganzen Minern aller Kryptowährungen extrem hoch ist da sind aufjedenfall noch Verbesserungen andere Alghoritmen Proof of Stake wie beim Peercoin.org zb. Weil Strom in den meisten Ländern eher Zentraliesiert gehandelt wird, ist es eine Zentrale gefahr für all die Proof of Work Währungen. Und auf die zunehmende Überwachung sollte explizit geachtet werden ich empfehle daher nur Open-Source Wallets und Dezentrale Exchanges zb bisq.network mit no log VPN zu nutzen, ansonsten wird mit euren Privaten Daten viel geld verdient werden.

    • Erstaunlich das sie ihren Artikel hier platzieren, da sie ja zu diesem Thema sich bestens auskennen. Oder soll ich ihn als Flankierende Maßnahme zu dem Artikel von Herrn Adam Nümm verstehen.

      Ich verstehe ja, das auch KFM auf Werbung angewiesen ist, aber seriöser weise sollte man diese auch Kenntlich machen.

    • MEIN KOMMENTAR BEHANDELT SCHLICHTWEG DIE THEMEN KRYPTOMARKT / KRYPTOWÄHRUNGEN UND MEINE SICHT. Ich platziere meine Kommentare wo ich es für richtig halte
      „MEIN KOMMENTAR SOLL KEINESWEGS ALS WERBUNG DIENEN SONDERN ALS SIMPLE HILFE UND AUFKLÄRUNG“

    • Der Kritik an Proof-of-Work kann ich nur zustimmen. Meine Vermutung ist, dass sich demnächst vieles auf Proof-of-Stake fokussieren wird, wenn die ganze Skalierung durch ist.

      Es bleibt spannend

  20. Was für ein Schauspiel! Die Bühne ist die Welt! Schuster bleib bei deinen Leisten.

    Mit Geld ist es wie mit Ansichten: Ansichten sind wertlos, es kommt darauf an, wer sie hat.

    Die „Erfindung“ des Geldes, der Buchdruck , das Internet, und nun Bit-Coins…: es kommt darauf an, wer sie hat.
    Ach ja: Das gilt auch für die Bühne.

  21. Boah, noch nie hat mich solch ein Kommentar auf Kenfm erzürnt. Das grenzt schon an Fake-News!

    „… vor allem war es die erste rein demokratische globale Währung, die es jemals gab…“ eine Lüge, ich und viele andere Menschen auf diesen Globus wurden nicht am Entstehungs- Entwicklungs- und Entscheidungsprozess involviert!

    „…das Projekt “Bitcoin” von einer Gruppe anonymer Mathematiker erfunden und die Idee im Netz frei zugänglich gemacht wurde…“
    Anonym irgendwelche Projekte erfinden und im Netz verbreiten, sind auch Techniken der Geheimdienste und Terroristen.
    Anonym, Bestimmungen die das Schicksal von Gemeinschaften beeinflussen sollen, sind ANTIDEMOKRATISCH!

    Was der Herr hier nicht darauf eingeht sind informationstechnische Erläuterungen. Im Blockchain sind ALLE Transaktionen protokoliert, also der Schatz den alle totalitäre Überwachungsstaaten haben wollen. Und wie man an den Primary Key gelangt, da sind die Grenzen weit offen (Staatstrojaner, Malware, quasi der der vor dem Bildschirm sitzt). Man braucht nicht einmal in den Blockchain hinein zu schauen, Metadaten aus dem Netzprotokoll reichen aus.

    „Bitcoin: Die Antithese zum herrschenden System“ grenzt auch sehr an Fake-News!
    Bitcoin ist eine Spielwiese für Nerds, aber keine Lösung für eine kleine Gemeinschaft, geschweige für den Globus.
    Vor ca. 5000 Jahren haben die Menschen mit Meisel und Stein dies wunderbar für einige weitere tausend Jahre hinbekommen.
    David Graebers Buch – „Schulden, die ersten 5000 Jahre“ wäre mal lesenswert.

    • „eine Lüge, ich und viele andere Menschen auf diesen Globus wurden nicht am Entstehungs- Entwicklungs- und Entscheidungsprozess involviert!“

      Im Sessel sitzen und warten bis man gefragt wird statt selbst aktiv zu werden? Darf es sonst noch etwas sein auf dem >Silbertablett<?

      "Anonym irgendwelche Projekte erfinden und im Netz verbreiten, sind auch Techniken der Geheimdienste und Terroristen."

      Sie schreiben hier übrigens auch anonym, oder ist Son_Snow ihr Name?

      "Boah, noch nie hat mich solch ein Kommentar auf Kenfm erzürnt."

      Ausnahmsweise stimme ich da mal zu aber in Bezug auf ihren eigenen Kommentar 🙂 Glashhaus und so.

    • @ Adreas Fleur Wenn ich im Sessel sitze, warte und nicht aktiv bin, wer schreibt anwortet auf die Kommentare? Um darauf zu antworten, bedarf es den Vorgang diese gelesen zu haben. Um einen Gegenargument abzuliefern, bedarf es auch eine Grundverständnis vom Themeninhalt des Anderen, d.h. man sich das Thema irgendwie studiert.

      Sind meine Kommentare Projekte die irgendwelche richtungsweisende Schicksalsveränderungen Ihrer Person betreffend beinflussend? Sind meine Antworten Entscheidungsbeschlüsse die Ihr öffentliches Wohl an der Gemeinschaft von gravierender Bedeutung?

    • @ Andreas Fleur Vielleicht können Sie einfach man Ihr Verständnis von Demokratie konkret and dieses Beispiel erläutern.

      Meine Sicht fasse ich kurz zusammen: Ein Anliegen das das Gemeinwohl einer Gemeinschaft mittels Anonymiät von einer kleinen Gruppe durch PR sowie der Unterstellung des Widerstrebens der technischen „Errungenschaft“, an die Mehrheit bringen zu wollen, ist NICHT demokratisch!
      Sondern nur Marketing, und wissen woher der Unsprung von Marketing bezieht? Wenn nicht, suchen Sie die Antwort bei Edward Bernays.

    • Ich hoffe schwer, dass Ken FM hier nur einen Aufreger gestartet hat und nicht tatsächlich Bitcoin für eine Lösung hält . Aber wer weiss …. , Und einen Aufreger wie Bitcoin zu starten erinnert dann doch etwas an Bild -Z.

  22. Bitcoin ist leider nicht anonym, sondern nur synonym. D.h. man steht immer hinter der eigenen Geldbörsen-ID. Diese ID taucht bei jeder eigenen Transaktion auf. Die ID ist also das Synonym. Durch die immer verfolgbare Zahlungshistory eines Bitcoins, kann also letztendlich immer ein realer Mensch ermittelt werden. Sobald nämlich in einem (Online)Shop etwas mittels Bitcoin bezahlt wird, kann man Geldbörden-ID und Adresse zusammen bringen und somit auch alle Bitcoin-Transaktionen aus der Zahlungsvergangenheit mit dieser Geldbörden-ID.

    Im Unterschied dazu ist Bargeld wirklich anonym. Nicht zurückverfolgbar.

    • die deutsche wirtschaft wird von „geheimdiensten“ ausspioniert. die spionieren sogar das mobiltelefon der „bundeskanzlerin“ aus (na gut, deutschland muß sich vom großen bruder ausspionieren lassen).

      wer glaubt, die geheimdienste, die staatsgewalt oder ein paar hacker könnten die tastatureingaben nicht abfangen ist, gelinde gesagt, mindestens naiv 🙂

      die kennen alles. alles. sonst wäre es verboten 😉

    • Die Bargeld-Scheine haben alle Nummern, dadurch ist es auch synonym.

      Willst du eine Anonyme Währung, kannst du Dash, Monero, Zcash, PIVX usw. nutzen. Diese haben aber noch nicht die Adaptionsbreite.

    • @NurEinSklave
      Man kann nicht alles verbieten. Aber man kann auf das reagieren, was Resonanz findet.

      Open-Source-Sorfware ist extrem stark und wenn man sich nicht leichtsinnig verhält, ist es nicht ausspionierbar.

      Die Blockchain ist nicht hackbar. Nur unvorsichtige Nutzer sind hackbar.

  23. Entweder bin ich zu alt, zu wenig technikaffin oder einfach nur zu blöde. Ich habe noch keine Erklärung gefunden, die mir die Sinnhaftigkeit des Bitcoin erklärt. Die Menge ist begrenzt, je höher die Nachfrage desto höher ist der „Wert“. Die Bitcoins werden auch aus dem Nichts geschaffen, mit welchen tatsächlich Gegenwert, Zahlen? Für mich ist das nichts anderes als Zockerei und Dummenfang Wenn das Vertrauen in diese „Alternativwährung“ verloren geht ist auch mein umgewandeltes reales Geld, mit dem ich auch bei Lieschen Müller bezahlen könnte, weg.

    • Das brauchbare am Bitcoinsystem ist, wenn ich es richtig verstanden habe das „Schlüssel und Schloss“-prinzip.
      Es ist ja schließlich Kryptographie, d.h. es geht darum Nachrichten verschlüsselt verschicken und Empfangen und Entschlüsseln zukönnen.
      Wenn du also willst, dass jemand deine hochbrisanten Informationen nicht auslesen kann, dann benutzt du dieses Schlüssel-Schloss-System.
      Wobei ich denke mal gehört zu haben, das Kryptographie per se verboten sein soll.
      Denn der Staat bzw. Geheimdienste können dann nicht mehr in fremden Informationen rumschnüffeln, nehm ich an.

      Der Bitcoin wird nicht aus dem Nichts erschaffen, nein, er ist ein durch einen bestimmten Algorithmus zu berechnender Wert/Zahlenwert, der den wertvollen Schlüssel darstellt und mit dem eine verschlüsselt Botschaft entschlüsselt werden kann.
      Es können mit diesem Algorithmus bis etwa 21 Millionen Zahlenwerte berechnet werden, soweit ich weiß.
      Jeder berechnete Zahlenwert ist ein Bitcoin.
      DIe ersten Werte, die durch den Algorithmus berechnet werden konnten, waren sehr leicht zu brechnen.
      Die Schwierigkeit der Berechnung (ds sog. mining) nimmt aber mit jedem weiter zu berechnenden Zahlenwert exponentiell zu.
      Darum benötigt man für die Berechnung weiteren Zahlenwerte (Bitcoins) immer mehr Rechenleistung und/oder Zeit.

      Wie das aber mit der Teilung des Bitcoins (also des Schlüssels) funktioniert und wie oder ob der Schlüssel dann noch zur Versendung bzw. Entschlüsselung geheimer Nachrichten/Informationen benutzt werden kann, das würde mich selbst interessieren.

    • Huhu, unsere Euros hängen am Dollar und der hat seit seiner Herausgabe 98% an Wert (=Kaufkraft) verloren. Heizöl oder Gas, das z.B. deine Wohnung heizt wird weltweit in $ gehandelt. Also tauschen wir € in $ um und kaufen uns Öl. Wenn der $ im nächsten Jahr wertloser geworden ist, bekommen wir für unsere € weniger $ und danach weniger Öl.

      Neben der US-Regierung, die den $ schrottet, schrottet unser Draghi unseren €. Wenn der also durch illegales Gelddrucken die Euromenge im Euroraum verdoppelt, dann halbiert sich die Kaufkraft des Euros.

      Bei Bitcoins ist das nicht möglich, denn der Quellcode beinhaltet eine, mathematisch bedingte, maximal mögliche Anzahl von 21 Millionen Bitcoins. Ändern kann man das nur, wenn die Mehrheit der Bitcoinuser beschließt, den eigenen Bitcoin zu schrotten und mehr Bitcoins zu berechnen zu lassen.

      Richtig, Bitcoins werden aus dem Nichts geschaffen, genauso wie beim Fiatgeld (Fiat = es werde, Beispiel: Fiat Lux = es werde Licht).

      Seit der Abschaffung des Goldstandarts durch den deutschen Kaiser im 1. Weltkrieg, danach durch die Amerikaner (Bretton Woods Abkommen) ist kein Geld der Welt mehr durch irgendwas Materielles gedeckt (abgesichert). Einzige Absicherung ist Vertrauen und das wird je Generation regelmäßig zerstört, weil, ebenfalls mathematisch bedingt (Zinseszins), Schuldbasierte Währungen Konkurs gehen müssen, weil keiner mehr die Zinsen bedienen kann. Wikipedia listet z.B. 26 Staatsbankrotte auf und wie üblich bei uns Deutschen, wir wollen ja überall Weltmeister sein, erscheinen wir bereits zweimal in der Liste und Draghi kümmert sich gerade darum, dass wir das dritte mal dort erscheinen werden.

      Mit Bitcoins könnten wir uns das ein für alle mal sparen, denn Bitcoins sind nicht schuldbasiert, wie das Geld, das sich gerade in deiner Hosentasche befindet. Das ist der entscheidende Unterschied.

      Bleibst du also beim Fiatgeld (euro, dollar, yen, chinesische renmimbi etc.) dann schrotten 2 Menschen zur Zeit dein Geld (Trump, Draghi). Gehst du in Bitcons, müßten alle Bitcoinuser ihr eigenes Geld schrotten (höchst unwarscheinlich).

    • @Ulrich Stein
      Meiner Meinung nach ist der Bitcoin eine Blase. Wer entscheidet wieviel erzeugt werden, wie habe ich als Besitzer eines Bitcoins Einfluss auf die Generierung? Ganz einfach Angebot und Nachfrage, je höher die Nachfrage, je höher der Preis durch die begrenzte Menge (künstliche Verknappung). will keiner mehr den Bitcoin ist er wertlos. ich habe schon zwei Währungsumstellungen mitgemacht, und bei staatlichen Sytemen habe ich wenigstens nicht bei 0 angefangen. Also hinter Bitcoin steht das vertrauen in diesen und dahinter stecken Zahlen. Mehr nicht.

    • @ Huhu! :
      es gibt nur wenige, die den bitcoin wirklich verstanden haben, denn dafür müsste man von der programmiersprache und vom quelltext ahnung haben.

      tatsächlich ist aber so gut wie niemand derer, die hier für den bitcoin ( oder die blockchain-technologie) sprechen in der lage den quelltext zu verstehen.

      ich persönlich kenne nur einen, der als wirtschaftsinformatiker und als rechnungswesenprofessor eine halbwegs qualifizierte aussage zum bitcoin machen könnte : prof franz hörmann.

      im folgenden beitrag hat er bei minute 11:30 das wesentliche zum bitcoin gesagt :

      Prof. Dr. Franz Hörmann: Geldpolitik der DM – Potsdam 13.7.2017
      (youtube titel)

      https://youtu.be/mj-vxLHb27Y

    • @ Socke4612 :

      jeder, der eine gewisse anzahl aktien hat, hat ein natürliches (giersucht) interesse daran, daß die nachfrage und somit auch der wert steigt (es gibt ja seit neustem auch „futures“ für bitcoins. dann kann man auch auf fallende kurse setzen, auch wenn man gar keine bitcoins besitzt). man muß halt rechtzeitig raus aus der spekulationsblase, sonst wird’s teuer. und irgendwann ist es soweit, daß alle ihre „spekulationsgewinne“in „echte werte“ umtauschen wollen. die neuen „millionäre und milliardäre“ wollen ja auch mal eine, ihrer herausragenden leistung angemessene, luxusvilla und ein luxusauto 😉

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