Tagesdosis 13.3.2019 – Klimakiller Kind

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Jede Frau, die der Umwelt zuliebe kein Kind bekommt, soll mit 50 Jahren 50.000 Euro erhalten. Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann. Verena Brunschweiger.(4)

Den wichtigsten individuellen Beitrag, den ich zum Umweltschutz leisten kann, ist der Verzicht auf eigene Nachkommen, sagt Frau Brunschweiger, die dazu ein Manifest geschrieben hat. In diesem geht es darum, aus ökologischen Gründen auf Kinder als Nachwuchs zu verzichten. Kinder sind damit zu Umweltsündern degradiert, nicht weil sie etwas tun, sondern allein deswegen, weil es sie gibt.

Laut Frau Brunschweiger ist es also ein guter Rat, seine eigene Spezies zum Aussterben zu bringen, weil diese Spezies zu viele Umweltsünden begeht. Wie wäre es denn damit, Frau Brunschweiger: Wir retten diesen Planeten und fangen endlich damit an, unsere Art und Weise, Energie zu verschleudern zu überdenken, damit unsere Nachkommen in einer lebensfreundlichen Umwelt leben können? Schon mal darüber nachgedacht, Frau Brunschweiger? Aber wahrscheinlich ist Ihr Buch nur ein Bewerbungsschreiben dafür, die nächste Kanzlerin zu werden. Kann ja sein und klingt für mich logischer.

Frau Brunschweiger, kennen Sie den Unterschied zwischen einem Rechtfertigungsgrund und einer Legitimationsstrategie? Und wissen Sie auch, wofür oder weswegen Menschen diese beiden Protagonisten der Moral oft anrufen, um damit dann den eigenen Lebensentwurf zu rechtfertigen, das Tun? Nein!? Nun, macht nichts, zählt sein Nichtwissen doch zu den besten Verstecken, hinter dem sich oft niedere Beweggründe unsichtbar machen lassen.

Die Rezensentin Ulrike Stockmann meint dazu in einem Kommentar zu dem Buch von Frau Brunschweiger, „Kinderfrei statt Kinderlos“ folgendes: Man kann sich auf lustigen Partys tummeln und unbehelligt seine Freundschaften pflegen. Die Beziehung zum Partner wird nicht durch kleine Quälgeister beeinträchtigt – vor allem bekommt man keinen Hängebusen und nicht so schnell Falten. Die Karriere läuft natürlich auch ohne Nachwuchs viel besser, weil man nicht von dusseligem Kinderkram abgelenkt wird, sondern sich wirklich weltbewegenden Dingen widmen kann. Nicht zuletzt tue man schließlich noch der Umwelt einen Gefallen, wenn man auf Nachkommen verzichte. Denn – halten Sie sich fest – mit jedem eingesparten Kind erspart man dem Planeten ganze 9.441 Tonnen CO2. Na, wenn das alles nicht zum Entsagen einlädt!(4)

Kinderfrei statt kinderlos, ein misanthropisches Manifest, um damit geschickt den eigenen egoistischen Entwurf von der Lebensplanung ohne Kinder zu rechtfertigen, hat nun große Aufmerksamkeit in den Medien hervorgerufen. Kinder sind CO2-Schleudern. So der Ausgangspunkt dieses Manifestes von Verena Brunschweiger, einer Lehrerin. Aus ökologischen Gründen solle man als Familie kinderfrei statt kinderlos sein. Ja, klingt logisch, wenn man die Legitimation, keine Kinder haben zu wollen, ständig verteidigen muss. Wäre ich Verleger, würde ich so ein Buch veröffentlichen? Ganz gewiss nicht. Oder ganz gewiss doch? Schließlich ist so eine Schlagzeile doch ziemlich viel Geld und Publicity wert. Ich schrieb es ja letzte Woche schon: Kinder? Was kümmern uns denn Kinder!? Kinder werden in allen Facetten missbraucht. Nun also auch als CO2-Schleudern.

Frau Brunschweiger argumentiert ihre Kinderfreiheit so: Wenn wir jemanden zur Welt bringen, dann fügen wir ihm immer Leid zu. Insofern ist es das Beste für mein Kind, wenn ich es nicht bekomme.(1) Merken Sie, liebe Leserin, lieber Leser, den psychischen Trick, den Frau Brunschweiger da macht? Im zweiten Satz ist er viel zu offensichtlich und deutlich. Sie redet dort von ihrem Kind. Sie redet dort von einer Präventionsfigur, einer Nichtgeburt. Redet Frau Brunschweiger dort wirklich von einem möglichen Kind, das sie nicht gebären will, weil die Welt so viel schlechter dran wäre, wenn sie ein Kind bekäme? Oder redet sie da von sich selbst, also über ihr Schicksal, besser nicht geboren worden zu sein? Rät sie damit unbewusst ihren Eltern, sie besser nicht geboren zu haben? Ich könnte mir vorstellen, dass dort jeder Psychologe nachhaken würde und ihr klar machen könnte, dass sie nicht von einem virtuellen Kind spricht. Verneint Frau Brunschweiger damit ihr eigenes Leben? Wer weiß. Wer ein Buch schreibt, der möchte seine Ideen teilen, weil er annimmt, sie seien es Wert, dass auch andere davon profitieren. Frau Brunschweiger, darum ist es mir gegangen, als ich meine drei Bücher schrieb. Und Sie wollen nun raten, keine Kinder mehr in die Welt zu setzen. Glauben Sie wirklich, Ihr Verleger nimmt den Inhalt Ihres Buches ernst, oder ist ihm Ihr Auftritt in der Öffentlichkeit lieber, damit sein Verlag bekannter wird, sein Buch, also Ihr Buch, in die Listen kommt, damit finanziell was rum kommt?

Dass man sich als Paar dazu entschließt, keine Kinder bekommen zu wollen, ist völlig in Ordnung. Dass man aber mit so einem Manifest implizit auch formuliert, dass Kinder für diese Welt schädlich sind, weil sie CO2-Schleudern sind, ist in hohem Maße menschenfeindlich und ein Missbrauch an allen Kindern dieser Welt. Schuldkult CO2 an alle Kinder, denn besser wäre, sie wären nie geboren, damit wir Erwachsenen hier weiter maßlose Parties schmeißen können. Wenn das Wort DE KA DENZ je von mir gebraucht wurde, dann in diesem Zusammenhang! Sprechen wir über Narrative, Frau Brunschweiger. Gehen wir ans Eingemachte, den Reserven Ihrer Logiklücken.

Wir leben in einer Welt, die eine ganz bestimmte Richtung in der Physik als die Physik verkauft. Wir leben in einer Welt, die mit großen Schürfgeräten der Erde ihre Schätze entreißt und sie für den Menschen in der Art verwertet, dass dabei Gelder sprudeln, und somit Reichtum und Armut entstanden und bis heute erhalten blieben. Wir leben in einer Welt, in der die Banken das Sagen haben, diese Geld größtenteils aus dem Nichts erschaffen und damit Regierungen in bestimmte Richtungen lenken oder erpressen können. Wir leben in einer Welt, in der die Reichen zu den Mächtigsten aufsteigen können, um die Ärmeren mit ihrer Art zu Leben, beherrschen können. Stichwort: gesellschaftliches Pyramidensystem. In dieser Welt entstanden unter der Menschheitsfamilie unterschiedliche Klassen des Wohlstandes und der Armut. Jeder Mensch, der geboren wurde und noch wird, wird in einer dieser Klassen hineingeboren, wofür das Neugeborene gar nichts kann. Auch wird jedes Neugeborene in einer Welt geboren, die schon einiges Menschengeschick auf dem Buckel hat. Ich zum Beispiel wurde 17 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg geboren und musste mich zwangsläufig von all dem umhüllen lassen. Das aber ist eigentlich nichts Besonderes, denn allen Neugeborenen ergeht es auf diese Weise. Auch vor 10.000 Jahren erging es den Babys so. Wir alle werden in schon vorhandene Geschichte hineingeboren. Doch das Wesentliche ist, das sagte Karl Marx schon, dass wir unsere eigene Geschichte dennoch selbst schreiben können. Die herrschende Geschichte aber, Frau Brunschweiger, ist die Geschichte der Herrschenden. Ist auch von Karl Marx. Und heute wissen wir, dass das nicht nur auf das Politische zutrifft. Es trifft auf alles zu. Auf die Bildung, die Wissenschaften, das Soziale, das Psychische, den Ismen und so weiter. Daraus nährt sich dieses Narrativ, das wir leben und von dem viele glauben, es könnte nie anders sein oder es sei das beste aller Welten Narrativ. Die NATO ist in diesem Irrglauben unterwegs, die Demokratie und weitere Supermenschlichkeit mit Bomben herbei zu zertrümmern. Genau diesem Irrtum sind Sie, Frau Braunschweiger, erlegen. Sie glauben, dass der ökologische Fußabdruck eines neugeborenen Menschen schon im Vorhinein schädlich sei. Sie glauben auch, dass das Wissen dazu der Status quo über Energieeffizienz sei. Doch ist das wirklich so? Ist unsere offizielle Physik ein echtes und wahrhaftiges Abbild der Natur?

Welcher Physik vertrauen wir? Welcher sind wir aufgesessen? Frau Brunschweiger, haben Sie schon einmal etwas von Raumenergie gehört? Sie zu fördern wird bestraft. Wir sind es gewohnt zu erkennen, dass der Strom aus der Steckdose kommt, dass er bezahlt werden muss. Alles, aus dem unsere Energie produziert wird, ist an Geld gebunden. Selbst die Kanzlerin sagt, dass man den Klimawandel nicht zu schnell angehen kann, da die Wirtschaft ja mitkommen muss. Was sie damit meint, Frau Brunschweiger, ist folgender Umstand. Alles was wir machen, ist an Geld gebunden. Das Verwerten der Rohstoffe in Produktionsgütern genau so wie das Verteilen von Energie. Dadurch hat sich ein Weltwertesystem aufgebläht, dem es gar nicht so schnell möglich ist, sich von sich selbst zu entkoppeln und alles so zu fertigen, dass es gar nicht mehr an das viele Geld gekoppelt ist. An dieser Stelle sei an den Wiener Professor Franz Hörmann(2) erinnert, der dazu eine Lösung entwickelt hat, die Sie, Frau Brunschweiger nicht kennen können. Denn würden Sie die kennen, dann würden Sie nicht einen derart unfassbaren Bullshit von sich geben. Die Entkoppelung der Wirtschaft, also des menschlichen Wohlstandes, ist an Geld und Macht gekoppelt. Entkoppelt man nun das Geld und die Macht von der Wirtschaft, dann hören die Mächtigen auf der Welt zu sagen, wo die Menschheit hindriften soll. Tja, und genau das lassen die Mächtigen, also die Multimilliardäre nicht zu. Darin verborgen liegen auch all die Möglichkeiten, den Klimawandel aufzuhalten, der Umweltzerstörung zu begegnen, die Armut aufzulösen, den Krieg als Weiterführung der Finanzwirtschaft zu verstehen und die Bildung und Förderung der Potenziale anzuerkennen. Es gibt noch unzählige weitere Dinge, die dann aufhören würden. Sie aufzuzählen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Frau Brunschweiger, Sie sind Gymnasiallehrerin. Nur Gott allein weiß, wie Sie das fertig gebracht haben. An Bildung fehlt es Ihnen zu sehr, um zu erfassen, von was wir alle uns zu befreien haben. Herrschaftsfrei, ja, das wäre schon viel besser. Wissenschaftsdogmenfrei, auch das wäre super. Gehorsamsfrei, das wäre dringend nötig. Armutsfrei, auch das wäre super. Schulfrei, ja, das auch. Den Lesern hier fällt sicher noch viel mehr ein, von was wir uns gemeinsam befreien sollten. Doch ein Manifest zur Kinderfreiheit zu verfassen, das käme mir niemals in den Sinn. Wäre das doch der Zustand der totalen Sinnlosigkeit. Ich will Sie nicht angreifen, Frau Brunschweiger, sondern an Sie appellieren. Hospitieren Sie drei Monate auf einer Säuglingsstation und wenn Sie starke Nerven haben, so könnten Sie auch in einem Kinderhospiz für ein paar Monate hospitieren. Ich glaube, der Sinn des Lebens würde dann vor Ihnen erscheinen. Wir, als gesamte Menschheit, haben das Problem der Umweltzerstörung nicht deswegen, weil wir verbrauchen. Das Leben verbraucht immer. Wir als Menschheitsfamilie haben diese ganze Probleme nur deswegen, weil die Machteliten seit Jahrhunderten an ihren Mächten festhalten und wir, als Unterdrückte, diese Macht leider in der Mehrheit unterstützen, sie heutzutage wählen und zu guter letzt, uns nicht darum kümmern, wie wir das ändern wollen. Kinder werden dort hineingeboren. Sie nun als Schuldprinzip zu missbrauchen, nur damit wir Erwachsenen weiterhin aus vollen Hälsen im Wohlstand leben können, ist der schlimmste Akt des Krieges, den ich mir vorstellen kann. Krieg gegen die Ungeborenen ist keine Umweltpolitik. Es ist genau das, was George W. Bush tat. Er führte einen Präemptivkrieg nach dem Anderen, nur weil er glaubte, dort sei der Feind ganz gewiss. Doch dort war er nie. Er war der Feind. Doch darauf kam er nie.

Frau Brunschweiger, eines zum Abschluss, da Sie promovierte Mediävistin sind, also das Mittelalter Ihr Fachgebiet ist, und Sie sich in diesem Sinne in Entwicklung ja auskennen, ein paar Zeilen aus meinem Buch Die Fratze der Gewalt:, ein paar Zeilen, die, wie ich finde, sehr gut als Gegenentwurf zu Ihrem Manuskript passen:

Lebewesen können sich auch entgegen des ökologischen Prinzips entwickeln. So haben bodenlebende Würmer, die ein reichhaltiges Verhaltensrepertoire entwickelt haben, sich in eine seltsame, dem Darwinismus widersprechende Weise entwickeln können. Auf dem Boden, auf dem sie lebten, mussten sie einst Nahrung finden, sich vor Fressfeinden wappnen, einen Partner finden, sich im Boden eingraben können, sich möglichst lange feucht halten und bei der Ablage ihrer Eier einen feuchten Untergrund finden. Dafür entwickelte dieser Wurm ein Wurmgehirn, ein Oberschlundganglion. Plötzlich aber haben sich einige von diesen Würmern, schlau wie sie waren, eine Welt erschlossen, ein Wurmparadies – den Darm von Säugetieren. Auf diese Weise entstand der Bandwurm. Dieser Aufbruch in das Schlaraffenland der Würmer hatte zur Folge, dass sich ihr Gehirn komplett zurückentwickelt hatte. Sie brauchten es nicht mehr. Ein weiteres Beispiel zeigt der Namensgeber für eine rückwärts gerichtete Evolution, der Sacculinisierung. Der Krebs, Sacculina carcini. Er, frisch aus dem Ei geschlüpft, Besitzer eines Zentralnervensystems, also eines Gehirns, hat nichts anderes zu tun, als seinen Wirt, die Strandkrabbe Carcinides maenas aufzusuchen und sich sehr gezielt an dessen Unterseite, zwischen Kopf und Schwanz, einzubohren. »Sowie dies gelungen ist«, schreibt KONRAD LORENZ in der Abbau des Menschlichen, »wachsen aus dem Vorderende des Krebschen strukturlose Schläuche in den Körper des Wirtes, den sie durchdringen wie das Mycel eines Pilzes seinen Nährboden. Auge, Extremitäten und Nervensystem des Parasiten verschwinden völlig; er wächst an der Außenseite des Wirtes zu einer riesenhaften Geschlechtsdrüse aus, die an größeren Krabben Kirschgröße erreichen kann.« Bequemlichkeit, darauf will ich hinaus, ist zwar angenehm, aber sie darf nicht ein Dauerzustand werden; der wäre nicht ohne einen Rückschritt zu erleiden, in Kauf zu nehmen. Für uns Menschen heißt dies, dass wir aufpassen müssen, dass uns nicht auf Dauer unsere Ressourcen einschlafen, die Potenzialentfaltung verkümmert und damit die Bewältigung der Lebensprobleme als Fremdwort erscheint.(3)

Frau Brunschweiger, Sie scheinen diese Rückwärts gerichtete Entwicklung als radikalen Feminismus zu bezeichnen. Kindergebärende Frauen sind für Sie brave deutsche Frauen(4). Ich frage mich, wann werden Frauen in diesem Land als Nazis bezeichnet, wenn sie Kinder gebären wollen? Sie haben das Schlusswort, Frau Brunschweiger: Und, last, but definitely not least:  Sie (die Frau) folgt damit männlich dominierten Außensichten auf und Ansprüchen an ihren Körper und dessen Funktionen und verhält sich damit insofern auch submissiv. Sie lässt/ließ sich erfolgreich einreden, dass sie das selbst wolle, dass sie das alles (auch) für sich mache. Perfekt, Gehirnwäsche erfolgreich abgeschlossen. Als ich 30 wurde, habe ich angefangen, mich länger mit der Frage zu beschäftigen, mich viel eingelesen und bin dabei auf eine Studie gestoßen, in der Forscher herausgefunden haben, dass wir 58,6 Tonnen CO2 einsparen können, wenn wir nur ein Kind weniger in die Welt setzen. 58,6 Tonnen – das muss man sich mal vorstellen! Da hat es dann „Klick“ gemacht, und für mich war klar: Nee, das will ich alles ich nicht.(4) Frau Brunschweiger, impliziert das alles auch, dass Ihre Eltern es schon hätten tun müssen, mit dem, was dann aus Ihnen wurde. Meinen Sie, Sie hätten als Kind gar nicht entstehen dürfen?

Quellen

(1) https://www.youtube.com/watch?v=ExY80UJzyIw

(2) https://www.booklooker.de/Bücher/Franz-und-Otmar-Pregetter-Hörmann+Das-Ende-des-Geldes-Wegweiser-in-eine-ökosoziale-Gesellschaft/id/A02ibkdf01ZZy

(3) https://www.booklooker.de/Bücher/Angebote/titel=Die+Fratze+der+gewalt

(4) https://www.focus.de/familie/kind/keine-kinder-wegen-der-umwelt-jetzt-legt-die-lehrerin-nach-mit-steilen-thesen_id_10421302.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-politik&fbc=facebook-focus-online-politik&ts=201903080959&cid=08032019&fbclid=IwAR3p00Jv3cLBGXCj3bO3z8wKopPGhPMvIJBLGalZuwZfKEKBixbaiFs0UIo

https://www.achgut.com/artikel/kinderfrei_statt_kinderlos_ein_misanthropisches_manifest

https://rp-online.de/panorama/deutschland/verena-brunschweiger-autorin-ruft-auf-keine-kinder-zu-kriegen-der-umwelt-wegen_aid-37338591

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

Alle weiteren Beiträge aus der Rubrik „Tagesdosis“ findest Du auf unserer Homepage: hier und auf unserer KenFM App.

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

108 Kommentare zu: “Tagesdosis 13.3.2019 – Klimakiller Kind

  1. Wie man sich doch gegenseitig deswegen verbal hauen kann, ohne die Infamie des Gedankens dieser unchristlichen Person zu erkennen. Bartsteuer gefällig, Zuschüsse beim Rentnerüberfahren an der Ampel, Sondervergütung bei Abtreibungen etc.?
    Kann das mal jemand den Afrikanern und Asiaten erzählen, wie man CO2 „sparen“ kann? Es gibt millionen Ansätze, den Planeten am Leben zu erhalten oder besser das Sterben zu verzögern. Zum Beispiel die Aufwendungen an Energie und CO2 für solche Schundschriften und deren Verbreitung im Netz zu unterbinden. Platz ist genug da – heute noch. Die Frage der Verteilung der Plätze und Vermögen auf der Welt sollte gestellt werden. Aber da geht ja nur das böse (Lösungs-) Wort, um endlich Änderungen herbei zu beten? Herbei zu hoffen, herbei zu schwänzen???

    • also es gibt dinge die stimme ich dir zu, wie bei den Afrikanern und Asiaten das die Regierungen kein Interesse haben dies zu tun. und auch das die Verteilung der vermögen, aber das wars dann auch schon.

      denn, zu dem Verbieten von Freie Meinung ist eine Äußerung von der halte ich ganz und garn nix, auch wenn es schlechte sachen sind, das würde nur zu folgendes verenden. das alle kein recht mehr auf freie Meinung Äußerung haben, was ja jetzt schon in Europa sehr stark ein geschränkt wurde. und das CO2 die angebliche Katastrophe abwenden kann ist noch immer nicht handfest. denn laut Wissenschaftlern die sich mehr mühen gemacht haben zu Forschern haben heraus gefunden das der Co2 Gehalt in den letzten Millionen von Jahren eher gesunken ist und das wir nicht mal im Ansatz im durchschnitt sind, eben so auch das erwärmen. also bitte erzähl hier keinen was von Umwelt Erwärmung, was war ist was auch fakt ist die Umwelt Zerstörung Abholzung und Müll aufs mehr, das wäre dann aber auch alles. habt ihr was von den Wissenschaftlern gehört die in der Antarktis folgendes entdeckt haben, das diese eine Wald Region war vor Millionen von Jahren. und das die forscher glauben das es ein pole Wechsel verändert hat so wie es jetzt auch der fall ist. also bitte erzähl nix von dingen von denen du nicht mal alles in Erfahrung gebracht hast. und sagt jetzt nicht das es lächerlich sei und es zu den schund Schriften gehört, bitte sei nicht naive. forsch selber mal nach ich habe es laut den angaben der daten die diese haben ist es sehr ausfällig und selbst ein leihe sieht das es mit der Umwelt Erwärmung was scheinbar ganz normales ist.

    • und nur weil Hai angriffe an einer Küste häufiger werden heißt es nicht das es an der Umwelt liegt, es bedeutet nur das immer mehr Menschen sich dort aufhalten wo Haie sind.

  2. Lieber Herr Lenz, sehr geehrtes Publikum,
    meiner Meinung nach ist es wichtig und gut, dass Sie dieses Thema, dieses Buch, dieses Manifest, diesen ….. aufgegriffen haben.
    Es ist dieses „Buch“, ich möchte lieber in Anbetracht des Themas und seiner Ausarbeitung von einem perversen Machwerk sprechen, ein gutes Beispiel – für das Ausmaß an Entfremdung, die auf allen Ebenen, persönlich, geistig, gedanklich, seelisch, sachlich und natürlich auch auf der Ebene der öffentlichen medialen Erörterungen vorhanden ist.

    Die Art und Weise wie Herr Lenz sich dieses Themas, das ja im öffentlichen Raum offenbar an Bedeutung gewonnen hat, angenommen hat, ist m.E. empathisch und sachlich, präzise und gleichzeitig nachdenklich.
    Dabei eröffnet der Autor zusätzlich, durch die weiteren Aspekte die er angesprochen hat, den Raum und den Diskurs für weiteres nachdenken, siehe die zahlreichen Kommentare.

    Dass Herr Lenz dieses Machwerk, nach meiner Meinung, als eine unterstellte, vermutete Empfehlung für das Kanzleramt nimmt, ist amüsant, und zeigt auch mal etwas Humor in dieser perversen Debatte.

    Und dies führt mich zum 2. Aspekt, der erste war Entfremdung als Konzept, das hier in Buchform ausgearbeitet und die Medien weiter transport wurde. Und dieser 2. Aspekt ist ekelig: er führt in die Welt derjenigen, die Kinder als eine Sache betrachten und für ihre sexuellen und anderen perversen Süchte mißbrauchen. An dieser Stelle führe ich das nicht aus; Stichworte sind: Pädophilie, Pizzagate, …

    Ich habe mir den Beitrag ein 2. Mal durchgelesen – dabei wurde mir noch übler als beim 1. Mal zuhören bedenkt man zusätzlich die Kommotationen und das Echo, das die Autorin hervorrief. Hier erhält jemand eine völlig unverdiente Aufmerksamkeit und Beachtung, es ist pervers.
    Im engl. sagt man: „energy flows, where the attention goes.“

    Danke dafür, dass Sie, Herr Lenz, dieses Thema in dieser Weise aufgegriffen und ausgeführt haben.

  3. Die Logik der Verena Brunschweiger Kinderverzicht bzw. Abtreibung für den Umweltschutz,
    heisst im Klartext Beseitigung von umweltschädlichen Ballastexistenzen, also Euthanasie.
    *
    Der grösstmögliche Beitrag zum Umweltschutz, den Verena Brunschweiger und ihresgleichen leisten könnten, wäre also ihrer und ihresgleichen Suizid.

    • Wenn jeder, der hier im Land Mist labert, sich selbst beseitigen würde, wärs Land fast leer.

  4. Wir Menschen sollten uns halt fragen ob es ethisch vertretbar ist den ganzen Planeten einzunehmen und so gut wie alle anderen Arten zu verdrängen.
    Meines Erachtens ist es das absolut überhaupt nicht.
    Wenn jetzt allerdings keine Frau mehr ein Kind bekommt sterben wir aus, dass muss ja auch nicht sein.
    Gut wäre m. E. wenn eine Zeit lang jede Frau auf diesem Planeten nur ein Kind bekommt, bis wir nur noch 2 Milliarden sind.
    Dort wo die Menschen Kinder als Rentenversicherung brauchen ist das allerdings extrem viel verlangt, dort müsste es erst mal eine andere Art der Versorgung im Alter geben.

    • Moin, Cosema, ja ich finde es auch nicht akzeptabel den Planeten einzunehmen, doch die Gefahr des Aussterbens ist wohl nur rein hypothtischer Natur, weil nicht alle Menschen von einer Geburtenregelung sofort zu ueberzeugen sind.
      Wie ich an anderer Stelle schrieb, hatte Mao seinerzeit fuer seine Landleute die Parole der Einkindehe ausgegeben. Das lief wohl ueber mehrere Jahr. Leider weiss ich nicht wie es heute um diese Frage steht.
      mfG

    • Also zur Ein-Kind-Politik las ich nur soviel, dass viele erstgeborene Mädels für die sehr traditionellen chinesischen Familien ein Problem darstellten.
      Nicht selten soll es dazu gekommen sein, dass die Kinder „weggegeben“ wurde.
      Auch das Thema ungewollte Schwangerschaft nach dem ersten Kind hat zur Hässlichkeit geführt. Gerade in der Zeit als Medizin, Hygiene etc. noch nicht auf dem Stand waren.

      Für mch ist das eine zutiefst verstörende und unmenschliche Aktion gewesen.

  5. >>Maßnahmen, die Bürger ermutigen könnten, Kinder zu haben, kommen nicht in Frage.<>Niederlande: Polen soll uns jährlich 12% seiner Jugend schicken.<< —– Ach was, zu wenig Kinder ?

    Bin Bj. 1961 und man lies mich und meine 8 Geschwister spüren, das wir nicht gewollt waren. Wartet, bald werden die Regierungen es bereuen, das sie so mit uns umgegangen sind. Menschen sind das wertvollste der Erde und wertvoller als alle Rohstoffe der Erde, denn ohne Menschen die Rohstoffe bergen, kein Wohlstand.

  6. Schon wieder dieser Nebenschauplatz CO2. Es wird wirklich immer peinlicher. (Nicht an Sie gerichtet, Herr Lenz. Ich finde Ihren Artikel gut. Wer Nekrophilie anprangert, muß doch anderen nicht zwangsläufig den Tod wünschen.)
    Ich bin der Meinung, daß sehr zutreffend ist, die „CO2-Bewegung“ als Religion zu bezeichnen. Was früher Pfarrer und Bischöfe versuchten: uns einzureden, wir Menschen wären schon allein aufgrund des „Sündenfalls“, also wegen des Naschens am Apfel vom Baum der Erkenntnis, von Anfang an untilgbar schuldig; schuldig allein deshalb, weil wir Mensch geworden seien – das betreiben die CO2-Propagandisten heute sehr raffiniert durch die Verbindung von Moral und manipulierter Semiwissenschaft durch gekaufte Wissenschaftler.

    Die CO2-Sache ist zweierlei: Ablenkungsmanöver und der Versuch, ein neues Herrschaftsinstrument zu etablieren. Der Versuch, das Menschliche vollständig zu monetarisieren und berechenbar zu machen: durch einen CO2-Eintrag, eine CO2-Bilanz, was auch immer das sein soll.
    Ich atme, also bin ich per se bereits schuldig. Oder ich bekomme gar Kinder, habe mich also in Liebe mit jemandem verbunden und kümmere mich anschließend mit Freude um deren Früchte – schuldig.

    Der IPCC ist bekanntermaßen mit dem erklärten Geschäftsmodell gegründet worden, einen menschengemachten Klimawandel durch CO2 populär zu machen. Das kann jeder leicht recherchieren.
    Nicht, daß ich eine Erderwärmung abstreite, ganz im Gegenteil: sie ist viel höher und viel schlimmer als wir das mitbekommen! Denn durch Geoengineering werden vor allem in den gemäßigten Breiten Schneefälle, Frost und niedrige Temperaturen „vorgetäuscht“. (Siehe: Endothermische Ice-nucleation; Abschneienlassen von Wolken durch Injektionen von Chemikalien, die sogar bei Graden von weit über 0 zu Schnee und Hagel führen können.) Die Erderwärmung ist tatsächlich viel übler außer Kontrolle geraten, als man uns das wissen läßt. Unter den Geoingenieuren herrscht die pure Panik.
    Permafrostböden entlassen Unmengen an Methan. Gletscher, Arktis und Antarktis schmelzen rasend schnell ab, was durch HAARP auch noch beschleunigt wird. In den Ozeanen massives Planktonsterben (vor allem durch UVC), was erneut zur Abdampfung von Treibhausgasen führen wird.
    Leute, die sich auskennen, sprechen, vor allem wegen der weitgehend zerstörten Ozonschicht und des Eindringens von UVC-Strahlung inzwischen schon bis zum Erdboden, von einer täglichen Erderwärmung der Erde im Umfang der Explosion von vier Atombomben in der Größe jener von Hiroshima. Und das täglich!!!! (Ich bin sicher, daß es vor allem dieses letzte Detail sein wird, auf das die Trolle sich stürzen werden, um die Wahrheit nicht wahrhaben zu müssen und weiter durch den Widerlegungsstreit der Meinungen vor sich selber flüchten zu können.)

    Aber wer bereit ist, sich der Wirklichkeit zu stellen – nämlich daß es inzwischen so gut wie KEIN natürliches, NICHT durch Geoengineering manipuliertes Wetter mehr bei uns gibt – der ist bei Geoengineeringwatch.org gut aufgehoben.
    Im gestrigen Newsletter wies Dane Wigington auf die künstliche Erzeugung ganzer Zyklone hin:
    ttps://www.geoengineeringwatch.org/manufacturing-winter-weather-engineering-a-bombogenesis-cyclone/

    „Global climate engineering operations are not a proposal, they have been an ongoing reality for over 70 years. From weather warfare to engineered winter weather, there are many agendas and objectives to the programs being carried out in our skies. The 2 minute video below highlights a current case in point, “Winter Storm Ulmer”.
    Climate engineering operations will not stop on their own, it is up to us to accomplish this task. Only by reaching a critical mass of awareness do we have any chance of turning the tide. Share credible data from a credible source, make every day count, make your voice heard.“
    Dane Wigington

    Teilen wir also belastbare Daten aus glaubwürdigen Quellen. Erheben wir unsere Stimmen. Jeder Tag zählt.

    • Die unterschwellige Strategie des derzeitigen Hype ist es übrigens, uns so nach und nach an den Gedanken zu gewöhnen, daß wir die Katastrophe nur durch Geoengineering werden aufhalten können.
      Damit würde nachträglich die öffentliche Legitimation für das durchgedrückt werden, was seit sehr vielen Jahren im Geheimen praktiziert wird und was die Hauptursache für die derzeitige Krisensituation ist.
      Die Verursacher der Pest werden sich und ihre Methoden also als das einzige Heilmittel für die Pest verkaufen.

  7. Hi Dahlia8,
    das ist sehr wohlwollend von Ihnen, sich mit Menschen auf eine Diskussion einzulassen, die das, was Sie schreiben, als Absonderung bezeichnen und auch sonst nicht die geringste Bereitschaft zeigen, von ihrer eigenen Meinung abweichende Sichtweisen stehen lassen zu können. Loup hat die betreffende Kommentatorin, die da auf Sie losgeht, am letzten Samstag – ich möchte solchen Menschen so wenig Kontaktfläche geben wie möglich, und zitiere ihn daher einfach nur – sehr bezeichnend so konfrontiert: „Ja fein, aber so reden alle … von ganz weit links bis ganz weit rechts. Bitte kommen Sie mal runter von Ihrem panischen Empörungs-Trip und lassen zu, daß es nicht so einfach ist, ein so riesenhaftes Rad wie das Bewußtsein der Menschen in eine wünschenswerte Richtung zu drehen.
    Was nun Framing betrifft: Ist Ihnen überhaupt klar, in einem Gewaltlust-Frame festzuhängen und vom Armes-Baby-Syndrom befallen zu sein?
    Mal tief Luft holen, bitte. Und dann runterkommen. Na, den Knall jetzt gehört?“
    Dramaqueen im Erregungsspiel, das wäre meine Formulierung gewesen.

    Ihre Kurzbeschreibung der Kanzlerin auf MMM 50 fand ich übrigens was vom Besten, was ich in diesem Zusammenhang je gelesen habe.
    Wer in diese Richtung tendiert, der geilt sich am Erregunsspiel auf, weil eben nur in diesen seltenen Momenten des Kampfes gegen irgend etwas oder gegen jemanden noch so etwas wie Lebendigkeit verspürt wird.

    Schön, daß auch Sie zu den Wenigen gehören, die den großen Schwindel durchschaut haben. Nach Wissenschaftlern wurde verlangt?
    Damit kann ich dienen.
    https://www.youtube.com/watch?v=5HaU4kYk21Q
    Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls: Die Achillesferse der Klimamodelle

    • Danke für die nette Ermunterung.

      Ich hab mir das Video von Herrn Puls angesehen. Es haut mich noch immer um, dass es möglich ist, die Fakten ins genaue Gegenteil zu verkehren und mit den zur Wahrheit verkleideten Lügen Massen zu mobilisieren.

      Ich kann gar nicht mehr aufhören, den Kopf zu schütteln…

  8. Lieber Rüdiger Lenz,

    Marshal McLuhan, ein sehr streitbarer Geist, formulierte:
    „Moralische Entrüstung ist eine Methode, Idioten Würde zu verleihen.“

    Du allerdings hast Dich mit Deiner guten Absicht da nicht nur verschwendet, sondern seine Voraussage gar übertroffen, gedoppelt, weil Du nicht nur a) einer Idiotin ein Denkmal zu setzen versuchtest, sondern weil Du b) offensichtlich alle von Dir angesprochen zu Überzeugenden für blöd hältst? Dass vielleicht mehr als ein Prozent der Durchschnittsbürger die Dame mit ihrem auf silbernem Tablett vorgezeigten intellektuellen Unfall gar ernst nehmen würden?

    Das Gegenteil von GUT ist GUT GEMEINT.

    Q.e.d.

  9. Meinungs-Faschismus!

    Bin entsetzt über diesen Artikel, den Autor und die vielen flammenden Kommentare. So dritscht man also auf eine abweichende Meinung ein, so versteht man absichtlich und bösartig falsch, übertreibt unzulässig, verfälscht die gemachten Aussagen und dreht der Autorin das Wort im Munde um.

    Bravo, und das alles vom empathischen Herrn Lenz – ich kann´s kaum fassen, wie bösartig und unfair er hier vorgeht. Dazu all die zustimmenden Kommentare, teilweise noch bösartiger, offenbaren ein düsteres Bild über den Zustand unserer Gesellschaft. Eigentlich dachte ich, dass es wenigstens hier ein wenig anders zugeht, aber weit gefehlt.

    Es geht nicht darum, ob man die Ansichten der Autorin teilt oder nicht – es geht darum, wie man argumentiert und mit ihr dabei umgeht. Und das ist unterirdisch und beängstigend – und es sagt viel über die Verfasser aus.

    • Wie soll man denn ihrer Meinung nach, mit den Standpunkten der Autorin umgehen? Genauso wie mit Aussagen bestimmter israelischer Politiker zur „Palästinenser- Frage“? Oder, der Film über die rabiate Erziehung der von Grund auf bösen Kinder? Soll man dazu schweigen oder unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung abwiegeln?

    • @ gungini: Ich habe das Buch nicht gelesen. Sie anscheinend schon, jedenfalls muss man angesichts Ihrer Behauptungen davon ausgehen. Wo genau versteht Herr Lenz falsch – auch noch „bösartig“ -, wo wird „unzulässig“ (was wäre denn noch zulässig?) übertrieben, wo werden die Aussagen verfälscht und wo der Autorin das Wort im Mund verdreht? Gibt es Beispiele? Ich finde, man sollte, wenn man eine derart harte Kritik schreibt, auch ein paar Belege anführen, das ein oder andere Beispiel, denn sonst kann die Kritik niemand nachvollziehen und es bleibt der Eindruck, dass Sie Ihre Vorwürfe aus ganz anderen Gründen einfach in den Raum stellen.

  10. Und auf ein solches Schulsystem, welches solche Lehrerinnen beschaeftigt, werden die Kinder, also die direkte Zukunft unserer Spezies, wie blind losgelassen.
    Genau die gleichen Fehler aus der Vorgeneration beschert uns das Chaos in den Koepfen, aus denen auch die thraeds hier entstehen.
    Da schliesse ich mich nicht aus, denn ich musste ja auch in die Schule.
    Zum Glueck war wenigstens eine Lehrerin dabei zwischen den uebrigen teils Hornochsen mit besserem Durchblick, ein Zufallstreffer.
    Und zu weiterem Glueck lernt man von heutigen Wissenschaftern, neben wirtschaftsgetriebenem Humbug auch, dass das Hirn plastisch bis zum Lebensende bliebe. Allerdings muesse es auch gefordert werden.
    Na ja, darum auch sind wir wohl gelegentlich in diesem Medium.
    Hier noch ein paar statements:
    1.
    Mit unserer Technologie koennten wir 12 Milliaerden ernaehren, sind aber erst 8. Milliarden. Problem ist nur, die einzelnen 8 von uns, welche Geldmilliarden von allen weggescheffelt haben, haengen sich mit ihrer Geldgier und bestochenen Politkomikern so dazwischen, sodass mindestens 3 von den 8 Milliarden eben nicht ihr Essen bekommen und der Rest, damit wohl auch alle hier im Forum, als der 8 Sklaven und Zutraeger ihr Leben fristen muessen (Polit-, Finanz-, Militaer-, Medien-, Industriesystem).
    2.
    Alle, die hier weniger Menschen auf Erden fordern, haben nur dann erstmal Recht, wenn man von oben her ein paar Millioenchen oder Miliarden wegliesse. Denn das sind die groesseren Verbrecher als die von unten her. Vermutlich alle, die hier lesen, sind bei den oberen dabei und sei es nur ueber den ueberhaupt nicht unschuldigen Konsumismus.

    Aber zurueck zum Buch dieser ominoesen Lehrerin: werde ich garantiert nicht kaufen und damit zudem Lebenszeit vergeuden.
    Lieber Ingeborg Maus oder immer wieder Kants „Ewigen Frieden“ oder Diesels „Solidarismus“, um dem Frieden und einem Auskommen darin naeher zu kommen.

    • Eine hirnakrobatische Pirouette wie die Information über x oder y Tonnen Einsparung durch Kinderlosigkeit bringt also die moderne MenschIn dazu, sich pro oder contra zu entscheiden?
      Könnte ich jetzt nicht einmal als Wirt komisch finden.
      Wenn es aber die Lust an dem Gedanken ist, die Spezies zum Aussterben zu bringen, dann habe ich nicht einmal Mitleid übrig.
      Und wenn jemand mir mangelnde Toleranz vorwerfen sollte, bin ich tolerant?
      Nein, Spezi, dass wir uns klar verstehen, aber für meinen Bedarf langt`s!

      Sollte sich die Art zu denken vervielfältigen, dann wird man auch Zustimmung generieren können dafür, dass alle gechipt werden, damit der gute All- und Überstaat uns für jeden Furz einen Euro abbuchen können wird. Einmal (zuviel) geatmet, gleich her mit der Marie! Hartnäckige Bronchitis: erst zahlen, dann husten.

      All diese Testballons eben den Weg zum umfassenden Weltstaat, der alles vorschreibt, es ist Zug um Zug die Vorbereitung der Entmündigung – selbstredend im Namen des Guten.

      11 Halbe Weißbier toleriert der eine, dem anderen wird vom Kamillentee schlecht.

      Mit meiner Toleranz ist ist bei solchen Ergüssen auch nicht mehr viel los.

    • Ein bisschen albern, Gut-Memschen Denke halt… nur mal schnell zu ihrem ersten Punkt, der z´zweite erlidigtsich dann von allein.
      Was sie (wie zu erwarten war) ignorieren ist die Realität. Es spielt nicht die geringste wer diese 8 Superreichen oder die paar tausend Milliardäre auch sind, sie können sie beliebig austauschen, JEDER wird sich in deren Lage genauso verhalten, wie diese es jetzt tun.

      Aber nichts hasst der Gut-Mensch mehr als die tatsächliche Realität in die Fresse geklatscht zu kriegen, denn was er am meisten hasst ist die so banale Aussage:

      Gut gemeint, ist das Gegenteil von gut.

      Und mit dem Finger auf andfere zeigen ist ja soooooo angenehm, gell?

    • Hi D1, so ist das, wenn man sich in jene Bereiche begibt, wo die Einzelnen immer noch – trotz aller gegenteiligen Erfahrungen – felsenfest an die Möglichkeit glauben, ohne innere Stille und ohne Empathie irgend jemanden wirklich hören und irgend jemandem wirklich begegnen zu können; dem goldenen Kalb begrifflicher Kommunikation hängen trotz unserer wahrhaft babylonischen Zeiten der Sprachverirrung und -verwirrung immer noch so viele an, daß es mich gruselt. Kaum einer hat verstanden, daß er in dem, was er in anderen sieht, immer nur sich selbst begegnet – es sei denn, er hätte den Mind transzendiert und wäre also in der Lage, projektionsfrei wahrzunehmen; kaum einer hat wirklich verinnerlicht, daß er nur gegen das, was er in anderen sieht, anrennt und ankämpft, daß er immer nur um sich selber kreist, und daß er immer nur sich selbst verletzt. Das ist zum Abgewöhnen und in meinen Augen, abgesehen von wenigen Momenten und wenigen Menschen, einfach nur ein schmerzhafter Zeitvertreib.

      Vermutlich wurden Sie selten so mißverstanden wie hier.

  11. „Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann.“

    Ich würd ja eher sagen: Unsere Umwelt ist das schlimmste, was man einem Kind antun kann.

    Uiuiui Herr Lenz 😉 da hat Sie aber was angefasst.

    „Ich will Sie nicht angreifen, Frau Brunschweiger….“ 😀 😀 😀 Bei dem Satz musste ich echt loslachen.
    Der ganze Text ist ein Angriff. Und Sie (Herr Lenz) wissen genauso gut wie ich, dass das morphische Feld nicht negieren kann. 😉

    Als kinderlose Frau kann ich die Autorin des Buches aber schon ein Stück weit verstehen. Was nicht heißt, dass ich ihre Aussagen gutheiße. Man wird so oft als Egoistin (auch hier im Text wieder) bezeichnet, wenn man keine Kinder gebären möchte. Wir verweigern unsere Pflicht, sind keine richtigen Frauen… Was ich mir nicht schon alles anhören musste. Da kann man schon in Versuchung kommen (Angriff ist die beste Verteidigung) solche kruden Thesen auf Papier zu bringen.

    Aber die Dame ist doch auch voll auf mainstream-Schiene „Überbevölkerung und weise geplante Geburtenkontrolle“. Schöne neue Welt!

    • Moin, Kristana, ich kann vieles nachvollziehen aus Deinem Kommentar, jedoch nicht die Aussage, dass „Überbevölkerung und weise geplante Geburtenkontrolle“ auf mainstream-Schiene liegt. Im Gegenteil lese ich nirgendwo in den Medien oder bei Buta Politikern von einem Problem der Ueberbevölkerung. Im Gegenteil wird die sog. Familienpolitik hochgehängt, und Erfolgsprämie (Kindergeld) gibt’s obendrauf.
      Wären auf unserem Planeten wirklich nur ½ million Menschen, hätten wir mit absoluter Gewissheit nicht diese Plastikflut in den Meeren, könnten mit unseren Ressourcen länger auskommen … Vieles wäre einfacher. Nur der Kapitalismus muesste sich bescheiden. Streiks hätten wieder Erfolgsaussichten, weil keine Reservearmeen zur Verfuegung stuenden.
      Ich denke, es ist einfach (an Lenz gerichtet) sich einzuschiessen auf nicht richtig durchdachte/formulierte Thesen, um das eigentliche Problem der Ueberbevölkerung nicht zu erwähnen.
      mfG

    • Hey Hog 🙂

      Bill Gates impft zur Bevölkerungskontrolle, in den afrikanischen Impfstoffen sollen unfruchtbar machende Wirkstoffe enthalten sein (sagt – nagel mich nicht fest – der nigerianische Gesundheitsminister). Und die Phtalate im Plastik werden auch nicht bekämpft. Das ist der mainstream. Ach ja… Der Club of Rome (willste noch mehr mainstream? 😉 ) betet seit den 70ern das Überbevölkerungsding runter.

      Überbevölkerung ist nicht das Problem. Man weiß doch heute, dass mit wachsendem Wohlstand die Zahl der Kinder sofort rückläufig ist. Also müssten wir nur dafür sorgen, dass es auch den Menschen in Indien und Afrika besser geht, dann gehen auch die Geburtenraten zurück.

      Außerdem ist da noch der Urzeitcode, der bei Ciba-Geigy im Schrank vermodert. Damit könnten wir lässig 12 Mrd ernähren. Gut vielleicht nicht 12 Mrd auf unserem Lebensstandard. Das wird nicht gehen. Aber wenn wir den Konsum runterschrauben und die Drittwelt- und Schwellenländer von 10 auf 3 Kinder runtergehen, dann müssen wir über das Problem Überbevölkerung nicht mehr reden.

    • Das Problem wird ja eigentlich gar nicht angefasst, denn man kommt da zu schnell die Grenze des politisch Korrekten. Und man ahnt gar nicht wie die sehr Liebe zur PC selbst in manchen Windungen intelligenter Gehirne versteckt ist.

      Man mag das Thema nicht, denn ist ja ein wenig zu offensichtlich, dass auf jeden Fall schon mal die Zahl der Kinder viel mit Bildung und Intelligenz zu tun hat. Und somit ist so ein Buch von Beginn an anrüchrig.

      Allein die Geld Frage sollte viele Leute eigentlich davon abhalten sich fortzupflanzen.
      So weit hat sich die Species Mensch anscheinend gar nicht von den anderen Tieren fortentwickelt.

    • Moin, Kristana (at 11.31)
      “ Damit könnten wir lässig 12 Mrd ernähren. Gut vielleicht nicht 12 Mrd auf unserem Lebensstandard. Das wird nicht gehen. Aber wenn wir den Konsum runterschrauben“
      Ob das lässig geht, wage ich zu bezweifeln. Dass wir den Lebensstandard runterschrauben muessten, davon bin ich ueberzeugt. Aber kann es darum gehen? Der ganze Muell, der von den 12 mrd fabriziert wird … es reicht doch der heute entstehende Muellberg schon. Vom verschwundenen Platz unserer Mitbewohner, der Tiere, will ich gar nicht reden.
      Wohlgemerkt, die restlichen 4 mrd sind noch nicht geboren und es bedarf keines Krieges, um sie zu verhindern. Alles beruht auf Freiwilligkeit.
      Dass Du die Untersuchungen des Club of Rome zum Mainstream rechnest, verwundert mich schon ein wenig, ich hatte das Buch nach dem Erscheinen, als etwas begriffen, das den vorherrschenden Meinungen von „immer weiter so“ entgegenstand.
      In einer Vision, wie ich sie habe, sollten alle Menschen so gut leben können wie „Gott in Frankreich“. Doch das scheint mir nur bei entschiedenem Bevölkerungsrueckgang zu haben sein.
      mfG

    • Der Clubof Rome als Revoluzzer-Buch…ich glaube, da prallen jetzt gerade Welten aufeinander.

      Gobale Machtelite und Umwelt-/Klimabewegung sind engsten miteinander verwoben, ich gehe soweit zu sagen, dass die Elite diese „Bewegung“ erfunden, initiiert und stets gelenkt hat.

      Wie bei so vielen anderen Bewegungen, insbesondere „Protestbewegungen“, auch. Im letzten Jahrhundert zählen auch die Hippies der nur vermeintlichen Gegenbewgung dazu.

    • Hog

      Wenn wir ehrlich sind… Wir könnten doch heute schon lässig die 7-8 Mrd ernähren. Hunger müsste überhaupt nicht sein. Allein was wir Europäer in den Müll werfen, würde Millionen ernähren können. Von Spekulation auf Lebensmittel und Landvernichtung durch Gifte und Raubbau an der Natur, müssen wir doch gar nicht reden.

      Dass es den Menschen besser geht, wenn sie weniger sind? Das weiß ich einfach nicht.

      Wo wir definitiv überbevölkert sind, sind die großen Metropolen. Während das Land ausstirbt wie bei uns, oder zu Palmölplantagen umgebaut wird wie im Regenwald… Zwingt man die Menschen immer krasser in die großen Städte, wo es dann natürlich viel zu voll wird. Und dann nimmt das Elend seinen Lauf… 🙁

      Ja sorry 😀 ich hatte den Club of Rome auf der „Herrscherlein-Liste“. Offensichtlich auch eine Frage des Blickwinkels?

    • Beim Club ist die Verheißung, es werde allen besser gehen, doch das Lasso zum Einfangen der Menschen.
      Sagt ja keiner, wir wollen Euch alle bevormunden.

      Doch mit welchen Mitteln will man agieren, was ist das Ziel. Weltweite Steuerung, weltweite Kontrolle, weltweite Entmündigung. One world.

    • Hog 🙂

      Hab jetzt extra nochmal nachgeschaut. Mitglieder im Club of Rome sind z.B. Liz Mohn, Juan Carlos von ESP und Gorbatschow. Also für mich klingt das voll nach Herrscherleinclique.

    • tagesspiegel.de/politik/rio-20-ein-guter-diktator-das-ist-der-gipfel/6760528.html (vom 17.06.2012)

      Diktatur auf Zeit? Nein, Danke!

      von: Jorgen Randers, Professor für Klimastrategie an der norwegischen Schule für Management.
      Für den Club of Rome hat er gerade die Studie 2052 vorgelegt. Bis 2006 war er Chefklimaberater der norwegischen Regierung.

    • Moin, Kristana (14.3. at 16.56), ich weiss nicht, ob das noch gelesen wird, ich möchte nur auf 2 Punkte hinweisen:
      a) ist es das gleiche Buch, von dem wir sprechen? Dennis Meadows, Grenzen des Wachstums? Ich schrieb, dass ich mich wundere, dieses Buch unter den Mainstream zu subsummieren. Und das basiert darauf, dass es 1972 z.Z. der Herausgabe keine weitere Literatur dazu zur Verfuegung stand. Wohlgemerkt, der interessierten Öffentlichkeit. Was u.U. in wissenschaftlichen Zirkeln diskutiert wurde entzieht sich meiner Kenntnis.
      b) „Mainstream“ lässt sich doch wohl nur inhaltlich definieren und nicht von ein paar Figuren, die im Hintergrund agieren. Klar sollte man besonders Misstrauisch sein, wenn solche Typen wie Mohn im Vorstand sind. Aber Gorbatschow kannte doch 1972 im Westen kein Mensch. Wie soll der in den Vorstand des Club of Rome gelangt sein?

      An anderer Stelle schrieb ich, auf das Argument, man könne weit mehr als 7 mrd. Menschen ernähren, dass es nicht nur um die blosse Kalorienaufnahme gehen könne bei der Frage, sondern unser leben ist von soviel anderen Dingen geprägt, die wir als angnehm oder unangenehm auffassen. Ich denke auch an die uns umgebende Tierwelt, die immer weiter an den Rand gedrängt wird. Ich behaupte, dass schon jetzt abzusehen ist, dass wir den Lebensraum der Tiere in der Wildnis zerstört haben. Wollen wir damit leben? Ist es das was wir anstreben wenn wir uns weiter vermehren?
      Das, was die gute Frau angestossen hat, ist sicherlich nicht durchdacht und birgt viele Angriffpunkte. Aber den Finger auf die Wunde „Ueberbevölkerung“ zu legen ist nicht im Interesse des Mainstream aber sehr wohl im Interesse eines besseren Lebens ohne Hamsterradflair.
      mfG

    • Moin Hog 🙂

      Natürlich wird das noch gelesen. Ich bookmarke in der Regel meine Kommentare.
      Boah… Ich weiß gar nicht mehr so genau, woher ich das weiß, das mit Club of Rome und Überbevölkerung. Das Thema ist mir immer mal wieder über die Füße gepurzelt beim vielen Lesen.

      Du hast ja recht, wenn du sagst, wir würden BESSER für die Natur, Planet Erde und uns selbst leben, wenn wir weniger sind. Vielleicht sind wir gar nicht sooo weit auseinander. Ich hab gar nix gegen natürliche Geburtenkontrolle. Mein Problem liegt viel mehr in der Art und Weise, dass wir Menschen gar nicht groß gefragt werden. Wenn ich von zwangssterilisierten Afrikanerinnen lese wird mir ganz mulmig zumute… 🙁

      Und das, obwohl ich selbst diesen Fortpflanzungsdrang überhaupt nicht hab. Aber er scheint elementar für die Meisten zu sein und deshalb dürfen die Herrschenden einfach nicht, über die Köpfe der Menschen hinweg, über deren Nachwuchs entscheiden.

    • Moin, Kristana (16.3. at13.52), das geht ueberhaupt nicht, Menschen unter Zwang zu sterilisieren! Hat aber m.M.n. nicht direkt was mit dem Thema zu tun, sondern steht auf der Seite „Demokratie“. So weit ich das Wenige, was ich von V. B. gelesen habe verstehe, geht es ihr um eine Freiwilligkeit.
      Wie aber ordnen wir z.B. ein, dass Eltern, Muetter, Väter Kindergeld bekommen, und zwar unabhängig einer Beduerftigkeit? M.M.n. wird damit zumindest der Fortpflanzungstrieb nicht eingeschränkt. Ich will hier nicht, wie mir jemand hier unterstellte den Beduerftigen noch das wenige Geld auch noch streichen, man könnte es bis zu einem gewissen Einkommen unabhängig auszahlen. Aber dieser Begriff allein, insistiert doch schon mehr… .
      lG

    • Hog 🙂

      Stimmt. Kindergeld passt irgendwie nicht wirklich in meine Verschwörungstheorie vom bösen Herrscher.

      Jetzt musst ich ja erstmal die Erfindung des Kindergelds recherchieren. 🙂 (Ich mag Diskussionen, die mich zum nachlesen zwingen.) Die Nazi’s warns, krass. Hab ich vorher nie drüber nachgedacht.

      Das passt doch alles nicht zusammen. Einerseits werden hier die Jungs zeugungsunfähig durch das Plastik, andererseits gibts Kindergeld. Und dann wieder, wenn ich dem Geld folge, profitiert diese komische „Geburtenindustrie“ mit ihren Reagenzgläsern und künstlichen Gebärmüttern. Alles sehr spooky… 🙁

  12. „Stop polluting the Earth [this poor, already Insanely Overpopulated Planet, on which every 6 seconds a child dies of hunger, and for every human who dies, about 2.4 are forced into ‚life‘] with these creatures, who have no future. They have no future! Have you pictured what this planet is going to be like in [20-30] years? It’s going to be a big smoking ball of shit!“ — George Carlin (Namaste!)

    • na, mit Carlin werden sie sich bei Gut-Menschen aberkeine Freunde machen.

      Bei diesem Thema war er allerdings eigentlich ein viel zu grosser Optimist, denn wenn es wenigstens NUR ein grosser ball of shit wäre… Das ist ein wenig so wie bei George Orwell und sein 1984….über diesen Keinkinder Horror kann man eigentlich nur mehr lachen.

      Für alle doie eigermassen gut Englisch verstehen… einfach auf YouTube mal Georg Carlin eingeben…

  13. „… having a child is the single most environmentally expensive action any industrialized human can take.“ — Derrick Jensen
    und ANDERERSEITS ist es so ungefähr das Schlimmste, was mensch einem Kind antun kann, es in diese überbevölkerte, vergiftete Welt und kranke ‚Gesellschaft‘ with „no future“ zu zwingen.

    „If people could chose their parents, most of the world would be childless.“ — S.A.Swann, „The Cynic’s Books of Wisdom“ (1996)

    • A propos „…das Schlimmste, was mensch einem Kind antun kann, es in diese überbevölkerte, vergiftete Welt …“

      Dienstag abend kommen zwie Sendungen zu genau diesem Asopekt des Themas

  14. Da hab ich doch gerade noch in einem Kommentar die tagesdosis gelobt und dann kommt mir doch gleich so ein Quark daher der nahelegt, dass auch die tagesdosis langsam Richtung Umgeniessbarkeit abgleitet. Reicht der DDR-Schwachfug einer Susan Bonath noch nicht um die Tagesdosis zu einem leicht zwefelhaften Vregnügen zu machen? Müssen wiir Leser uns jetzt auch noch Moral Geschwafel als Argumente vorsetzen lassen? Einer Stufe da drunter gibt es übigens nicht…

    Man muss diese Buch und dieses Denken nicht gut finden, aber ausgerechnet moralisch zu argumentieren, das zeugt cvon so vielem dümmlichen Spiesser Gut-Menschentum, dass einem dabei schlecht wird. Wenn man das was Lenz da von sich gibt für sich selber anwendet, gut. Aber dann sollte man keinerlei Ansprüche mehr erheben noch irgend was an dieser Besch****enen Welt bessern zu wollen!

    Ich verstehe ja, dass die Webseite wächst und man Material finden muss um mit dem Wachstum Schritt zu halten. Aber diese Form des Wachstums hat was kapitalistisch Dummes an sich.
    Weniger, dafür von einer Qualität die sich vom Rest des Deppen Geschafels deutlich abhebt, wäre mehr.

    Ob jmand KInder in die Welt setzt oder nicht ist eione Pertsönliche Entscheidiung, kein Wertmasstab.
    Bestenfalls sagt die Entscheidung etwas über die Intelligenz aus udn dass man nichtb im Traum sadaran denket seine eigenen Mängel und Defizite zu kompensieren.

    Schlimm, schlimm, ken… lange werden ich und meinesgleichen unsere Zeit nicht mehr dran verschwenden. Gu-Menschen soll man in Ruhe ihren Unsinn treiben lassen. Als diese Seite vor ein paar Jahren anfing, da ging és um Aufklärung, Selber Denken und Reflektieren, jetzt sind wir schon bei Moral? Echt?

    • Hatte Ihnen der Betreiber dieser Plattform nicht vorwurfsvoll an anderer Stelle jüngst sinngemäß entgegengeworfen, Sie hätten nicht verstanden, was Journalismus (seiner Meinung nach) zu sein hätte?

      Vielleicht steckt da schon ein Missverständnis drin.

      So viel Hochmut muss man sich erst einmal herauszunehmen trauen! Die mutete für mich schon affektiert an.

      Glaube eher, dass er Journalismus mit Aktivismus verwechselt, was den Gutmenschen von jeher unterlaufen ist.

      Man verkauft sein Ziel als moralisch höchstwertig und unantastbar. Und wer da nicht mitzieht, ist ein Abweichler vom Guten und Richtigen.

      Journalismus ist das sicherlich nicht.

    • Was Sie hier schreiben, ist gleich mehrfacher Schwachsinn. Aber es war ja klar, alleine die Erwähnung des Begriffs „CO2“ würde die „Gutmenschen“-Hasser sofort aktivieren, das war mir schon beim Lesen des Artikels unmittelbar klar.

      Grundsätzlich: Sie als Leser müssen sich gar nichts vorsetzen lassen. Erstens können Sie kommentieren, was Sie ja getan haben, wenn auch äußerst beschränkt, und zweitens können Sie die Seite auch einfach aus Ihren Lesezeichen löschen und künftig ignorieren. Sollten Sie gespendet haben, was ich stark bezweifle, dann zwingt Sie niemand, das weiterhin zu tun – Lesen wie Spenden ist nämlich wie das Kinderkriegen „eine persönliche Entscheidung und kein Wertmaßstab.“ Diese Seite ist jedenfalls nicht dafür gedacht, immer das zu bringen, was für Sie angenehm zu lesen ist. Eine solche Seite können Sie ja selber initiieren, dort können Sie dann machen, was Sie wollen.

      Inhaltlich ist das Kinderkriegen zwar eine persönliche Entscheidung (was der Autor an keiner Stelle negiert), aber wenn jemand ein Buch mit der Anweisung, keine Kinder in die Welt zu setzen, schreibt, dann könnten Sie das an der Stelle ja genauso anmerken. Das Buch wurde aber geschrieben, und das darf jetzt selbstverständlich kritisiert werden. Inhaltlich haben Sie überhaupt kein Gegenargument zu dem, was Lenz schreibt, sondern nur hohles Geschwätz. Und wenn Sie die Welt nicht verbessern wollen, dann lassen Sie es bleiben und belehren nicht Andersdenkende mit Ihrem unsäglichen Nihilismus. Sollte Ihnen je ein „Gutmensch“ etwas angetan haben oder sollten Sie das glauben, dann wäre auch hier ein Psychiater womöglich hilfreich.

      Also verschwenden Sie und Ihresgleichen am besten nicht mehr die Zeit all derer, die hier auch kontroverse Artikel mit Gewinn lesen und die auch mit konträren Meinungen leben können, zumal in diesen ja meistens wenigstens eine gewisse Wahrheit steckt. Diese sich häufenden nihilistischen und dümmlichen Kommentare von gescheiterten Existenzen, die hier offenbar Bestätigung für Ihren Hass auf die Welt suchen, gehen nämlich nicht nur mir gehörig auf den Zeiger (wie ich nicht nur vermute, sondern weiß, weil es mir einige Leute bestätigt haben).

      Ich persönlich kann Lenz hier weitgehend folgen. Ich habe das Buch halt nicht gelesen und kann daher nicht beurteilen, ob Frau Brunschweiger hier Ihre eigene Kindheit bewältigt. Es könnte auch sein, dass sie sich erhofft, als „Expertin“ für irgendeinen Schwachsinn von z.B. der ARD 100.000 Euro zu bekommen oder was auch immer. Ich dachte zunächst, das Buch sei eine Satire, aber anscheinend meint die Frau das ernst. Eine Reaktion darauf ist dringend nötig und hier auch genau an der richtigen Stelle.

  15. Copoka
    errinnert daran, wie wichtig die Achtsamkeit ist, die der eigenen Reaktion auf irgend einen Anreiz „von aussen“ wie auch der Interpretation des von aussen Kommenden gewidmet sein sollte.
    Die Crux:
    taete“man“ das laufend oder gar gruendlich, reduzierte sich ein Austausch mit anderen womoeglich so stark, dass eine Kommunikation erschwert wird, im Extremfall jedes Sozialleben erstickte. Also auch der Bestand einer Spezie, ganz unabhaengig davon, ob das fuer jemanden wuenschenswert waere oder nicht.
    Wer also an so Grundlegendes In einem Forumsbeitrag erinnert, muesste sich notabene damit abfinden, dass er auch seinen eigenen Beitrag damit unter den Bewertungsvorbehalt Naivitaet, Manipulationsversuch oder Gegenargumentsabbuegelung stellt. Insofern ist es womoeglich besser, solche Erinnerungen an grundlegende Funktionsweisen unserer Hirne kontextmaessig nur an Diskurse zum Sach-Thema Hirnfunktionsweisen zu binden.
    Genau das scheint mir Kants Motivation gewesen zu sein, wichtige Verhaltensweisen vernunftfaehiger Hirnbesitzer strikt nur an gemeinsam auszubaldowernde Entscheidungen zu binden, vulgo Schwarmverhalten oder Demokratie.
    Genau dahin weisen auch die Ergebnisse moderner Evolutionsentwicklungsforschung, nach denen „der Schwarm“ empirisch nachweisbar statistisch ausgewertet immer richtiger entschied als Einzelne oder kleine Gruppen innerhalb eines Schwarmes.
    Womoeglich wegen des von Copoka richtig berichteten Umstandes, dass Entscheidungen offensichtlich genau und immer nicht ratonal, sondern irrational entstehen:
    erst demokratische Strukturen sind in der Lage, diese in Individualitaeten zu verortende „Schwaeche“ als Vorteil fuer die Art umzusetzen.

    • »Genau dahin weisen auch die Ergebnisse moderner Evolutionsentwicklungsforschung, nach denen „der Schwarm“ empirisch nachweisbar statistisch ausgewertet immer richtiger entschied als Einzelne oder kleine Gruppen innerhalb eines Schwarmes.«
      –––––––––––––––––––
      Ich weiß, dass ich nicht selten ein Problem damit habe, meine Gedanken knapp und bündig zum Ausdruck zu bringen und hole nicht selten weit aus, um Missverständnisse zu vermeiden. Nur kommt mir g’rade so vor, als ob Sie es geschafft haben, mich in der Hinsicht weit zu toppen 😉

      Zunächst mal muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass ich in meinem Kommentar auf Eigenarten individueller(!) Entscheidungsfindung hingewiesen habe.

      Und was die kollektive- oder s.g. Schwarmentscheidungen anbetrifft, so kommt mir eben kollektives Verhalten der Lemminge in den Sinn. Möglicherweise steckt dahinter einen tieferen evolutionären Sinn, dass manche Schwärme kollektiven Suizid begehen, nur er lässt sich mir im Moment nicht erschießen. Und ich muss an der Stelle noch Anmerken, dass derart schwer nachvollziehbarer Verhaltensmuster auch menschlichen Schwärmen gar nicht so fremd ist. Wilhelm Reich hat mal dazu eine aufschlussreiche Abhandlung verfasst, aber man kennt es auch aus eigener Erfahrung, wenn man Gelegenheit hatte, Massenveranstaltungen auf großen Stadien oder Massenschlägereien beizuwohnen.

      Man könnte die provokative Anregung der Dame nur noch dadurch toppen, dass man das Schwarmverhalten der Lemminge nachahmenswert für unsere Gesellschaft anpreist um Klima und die Welt zu retten. Bloß wäre es zu offensichtlich nur noch als Sarkasmus und nicht als ernst gemeinte Verhaltensempfehlung aufzufassen.

      Ach ja, da noch eine satirische Denkanregung: youtu.be/yRO0XcevFOs

  16. Bei der CO2 Lüge geht es um „Schuld“.
    Die letzten Jahrhunderte war es Aufgabe der Kirche, die Menschen in Schuld zu halten. Und damit in Angst und klein zu halten. Auf dem Spiel stand die Seligkeit im Jenseits und die wollte keiner aufs Spiel setzen.

    Das funktioniert heute nicht mehr, deshalb kümmert sich jetzt der Staat darum, uns in Schuld zu halten (siehe unser Finanzsystem!). Auf dem Spiel steht niemand geringeres als unser Planet Erde. Wer atmet, gefährdet das Leben unseres Planeten.

    Die Angst auf das Leben im Diesseits zu verlagern: Angst bei jedem Atemzug….was für eine grandiose Idee!

    Und nebenbei die gigantischen Ablaßsteuern, die bald sprudeln werden. Es gibt eine Menge Leute, die schon Dollarzeichen in den Augen haben.

    • Leider muss Daliah8 auch gleich mehrere Kommentare absondern, um das mit der „CO2-Lüge“ so oft zu wiederholen, bis sie/er es selber glaubt. Garniert mit dümmlichen Sprüchen wie „wer atmet, gefährdet das Leben unseres Planeten“. Das ist natürlich Unsinn. Es geht nicht ums Atmen und ums Dasein an sich, sondern darum, wie wir das gestalten. Und deswegen ist die große Lüge die, so zu tun, als könnten wir den Planeten so schinden, wie es uns beliebt, weil wir ja ohnehin da seien und atmen müssten, so dass die einzige Möglichkeit der Vermeidung die wäre, nicht zu existieren. Unfassbar dummes Zeug!

    • Hallo Corax:

      „Und deswegen ist die große Lüge die, so zu tun, als könnten wir den Planeten so schinden, wie es uns beliebt…“

      Wenn ich gegen das eine bin, bin ich noch lange nicht für das andere!
      Meine Welt ist nicht schwarz- weiß.

      Ich bin sogar sehr dafür, dass wir die Probleme angehen, die unseren Planeten zerstören. Aber es gibt keinen einzigen Beweis, dass CO2 irgendetwas mit der Klimakrise zu tun hat. Das sind alles Annahmen und Modelle. Ich halte das für Augenwischerei, damit man mit der Umweltzerstörung lustig weitermachen kann, mit dem Geoengineering, mit den Chemtrails, mit dem Verhütungsverbot in den entsprechenden Ländern, mit den Giften in der Landwirtschaft usw.

      Der große Feind ist meiner Ansicht nach nicht das CO2, sondern die Lügen, mit denen man uns für dumm verkauft, um nichts Grundlegendes ändern zu müssen.

    • Sie haben doch gar keinen Schimmer von Wissenschaft, Weiter unten bringen Sie erneut den Stuss von den 0,038 Prozent. Sie verstehen Nullkommagarnichts von den Zusammenhängen. Essen Sie mal einen Knollenblätterpilz: Sein Gift macht in Ihrem Körper viel, sehr viel, gigantisch viel weniger aus als 0,038%, und trotzdem kann es Sie töten. Ein klein bisschen weniger – wir reden vom Größenbereich parts per million (!) – überleben Sie aber. Die absolute Menge ist irrelevant, aber ein Tropfen kann ein Fass bekanntlich zum Überlaufen bringen. Alles ist Gift und nichts ist Gift, und etwas schwächer dosiert – in ppm – kann ein „Gift“ sogar heilsam wirken. Nehmen Sie das Botulinumtoxin – eine gewisse Dosis macht Ihre Falten vorübergehend weg. Man schätzt aber, dass 0,0000000015 g einen Meschen mit 50kg Körpergewicht umbringen. Das sind 1,5 milliardstel Gramm auf 50kg – rechnen Sie sich den Prozentwert selber aus.

      Hier gibt es bezüglich des CO2 noch sehr viel Forschungsbedarf, aber wir haben momentan keine bessere Erklärung. Wir können jetzt die Hände in den Schoß legen und nichts unternehmen – nach uns die Sintflut. Oder wir tun etwas. Oder wir labern nur andauernd von „CO2-Lügen“, ohne etwas davon zu verstehen, nur weil irgendwelche Prozentzahlen nach so wenig klingen. So lange das einzige Gegenargument die 0,038% sind, wäre es sträflich fahrlässig, nichts zu tun. Sollte die Wissenschaft überzeugende Gründe finden, dass das CO2 vernachlässigbar ist, erst dann haben wir eine andere Ausgangslage.

    • Corax:

      „Sollte die Wissenschaft überzeugende Gründe finden, dass das CO2 vernachlässigbar ist, erst dann haben wir eine andere Ausgangslage.“

      Ich möchte von der Wissenschaft gerne überzeugende Gründe, dass das CO2 für all die Dinge verantwortlich ist, für die man es derzeit heranzieht.

      Wir haben große Umweltprobleme, von denen wir exakt die Ursache kennen. Aber für deren Lösung geht keine Greta Thunberg auf die Strasse.
      Warum werden die Wälder weiterhin gerodet, warum die Monokulturen…..warum nicht da anfangen, wo wir Fakten auf dem Tisch haben?

      Ich habe das Gefühl, dass man gerade dabei ist, ein Dogma zu installieren, das bald auch nicht mehr hinterfragt werden darf. Sonst gibt es die üblichen Stempel auf die Stirn.
      Greta Thunberg ist jetzt auch für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Das gleiche Gremium, das Obama zum Heilsbringer erklärt hat.
      Das ist alles so absurd und widernatürlich, dass ich nicht umhin kann, es zu hinterfragen.

      Wir wissen z. Bsp. daß man Kinder gerne dazu benutzt, Kriegseinsätze zu rechtfertigen.
      Warum sollte das beim Installieren eines Dogmas nicht auch der Fall sein?

      Hat Greta Thunberg eigentlich einen Schimmer von Wissenschaft?
      Hat sie wissenschaftliche Beweise, für das, wofür sie auf die Strasse geht?

      Sie haben recht, ich bin keine Wissenschaftlerin. Aber ich habe genug gesunden Menschenverstand, dass ich, solange es keine Fakten gibt, dem Rattenfänger nicht hinterhertanze.

      Und ganz ehrlich, ich brauche keine Greta T., die mir sagt, daß das Auto nicht mein Wohnzimmer ist. Ich habe kein Auto und ich hab das ganz alleine entschieden :))

    • „Hat Greta Thunberg eigentlich einen Schimmer von Wissenschaft?
      Hat sie wissenschaftliche Beweise, für das, wofür sie auf die Strasse geht?“

      Das braucht sie nicht. Sie protestiert nicht speziell gegen das CO2, sondern dafür, dass die Politik handelt. Sie geht davon aus, noch mindestens 60-70 Jahre auf diesem Planeten zu verbringen und will nicht tatenlos bei der Tatenlosigkeit zusehen. Wenn wir nichts tun, weil nichts endgültig bewiesen ist dann Gute Nacht! Und es gibt viele Felder, auf denen man etwas tun müsste, nicht nur bei den Emissionen und da auch nicht nur beim CO2. Das ist aber doch eigentlich sonnenklar – muss man das wirklich immer wieder erklären? Wacht ihr immer erst auf, wenn es zu spät ist?

      Im Übrigen lenkt der Verweis auf Greta Thunberg vom Thema hier ab. Überhaupt geht es beim Thema hier im Kern gar nicht um CO2, sondern um ein anscheinend sehr provokatives Buch mit äußerst fragwürdigen Thesen. Mir war, wie ich an anderer Stelle ja bereits kommentiert habe, aber beim Lesen dieses Artikel sofort klar, dass ich in vielen Kommentaren garantiert irgendeinen Blödsinn über CO2 lesen würde, dafür aber umso weniger Inhaltliches zum Artikel. Ebenso klar war mir von Anfang an, dass bei Protesten etwa der Gelbwesten oder der Schüler ganz exakt ein ganz bestimmter Kreis von Leuten nicht etwa die Protestbereitschaft loben, sondern im Gegenteil alle möglichen noch so dummen Gründe anführen würde, diese zu verunglimpfen. Ihr seid einfach so durchschaubar. Deswegen wird es mit euch auch niemals einen echten Wandel geben, sondern es wird beim Meckern bleiben, und am Ende wird die Obrigkeit dann halt akzeptiert, egal was sie tut. Wenn diese es geschickt anstellt – und das tut sie in der Regel -, dann zieht ihr sogar mit „Hurra“ in den Krieg.

    • Ich sehe das umgekehrt, das System braucht keine Diktatur mehr zu erreichten, wir fordern die selbst, sind voll embeded und treiben selbst und uns dabei und damit besser fühlend die Klimasau durchs (globale) Dorf. Wir kriegen weiter gar keine Ideologie mehr eingehaucht, wir haben sie schon verinnerlicht und finden es gar nicht schick oder sexy, viel besser, wir finden es richtig und wichtig.
      Und mit gewichtigen Runzeln auf der Stirn verkünden wir selbst unsere Unterdrückung.

    • Corax, deine Verallgemeinerungen gehen mir auf den Wecker.

      Wenn ich die Greta Thunberg-Heiligsprechung hinterfrage, heißt das nicht zwangsläufig, dass ich Lust daran habe, den Planeten untergehen zu sehen.
      Denke ich an der einen Stelle nicht wie du, dann werde ich in deinem Kopf einer Gruppe zugeordnet, die es nur in deinem Kopf gibt. Du hast doch keine Ahnung, in welcher Art und Weise ich Protest lebe. Du weißt doch gar nichts von mir.
      Es gibt nun mal verschiedene Blickwinkel und ich traue der ganzen Aktion nicht, weil sie nach Diktatur (danke D1), uneingeschränkte Kontrolle und KEINEM echten Wandel klingt.

      Die Grünen möchten eine beschränkte Flugerlaubnis einführen, kurz nach der Sternstunde Gretas in Davos. Das allein stinkt schon zum Himmel.
      Die Automobilindustrie wird momentan demontiert. Fahrverbote allerorten.
      (All diese Dinge werden natürlich nicht für die gelten, die solche Gesetze verabschieden.)
      Hier wird scheibchenweise unsere Freiheit beschnitten. Das könnte man ohne eine „glaubwürdige“ (ich nenne das „fragwürdige“) Begründung nicht tun.
      Wie D1 anführt, es ist einfacher, wenn die Menschen sich ihre Freiheit freiwillig beschneiden lassen, als wenn man sie mit militärischen Mitteln erzwingen müsste.

      Mein Beiträge basieren auf meiner Angst vor Orwellscher Kontrolle und meiner Sorge um den Planeten. Deine Beiträge, wie ich raushöre, auch. Wir fürchten das Gleiche, interpretieren die Zeichen am Himmel aber verschieden.
      Wer Recht hat? Ich weiß es nicht…die Zeit wird es zeigen.

      Also hör bitte auf, aus mir deinen Feind zu zimmern!

    • Die einen wollen eine NWO, die anderen die Weltrevolution.
      Und somit steht die Frage im Raum, was Trotzkismus und Neocons verbindet.
      Es ist alles nur ein Klick entfernt und wer will, wird dazu etwas finden.

  17. Haben wir das nicht vor ein paar Tagen bei me myself and media gelernt:

    Göbbels Zitat: „Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug
    wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die
    Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von
    den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der
    Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für
    den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender
    Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und
    daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.“

    Wer sich fragt „Wem nützt die CO2 Lüge?“, der weiß auch, wohin die Reise gehen soll.

    PS. Frau Brunschweiger ist entweder gut bezahlt worden oder man macht sich Ihren gedanklichen Dünnschiss zu Nutzen. Man pflegt ihn quasi scheinwissenschaftlich in die Agenda ein.

  18. Ich denke, es ist mit so viel Aufmerksamkeit und ernster Gegenargumentation zu viel Ehre für die Plapperbüchse erwiesen. Zu viel Publicity für den geistigen Müll. Es verdient nur eines deftigen Sarkasmus ohne tierischen Ernst.

    Aber der Witz mit dem Bandwurm, obwohl er bei Evolutionsbiologen wohl für Stirnrunzeln sorgen würde, hat mir echt gefallen – das saß! 😉

    • Sehe ich ebenso so. Geltungssucht gepaart mit grenzenloser Systemliebe.
      Die Sorte, die sich entschieden hat, ihr Leben der „Schönheit“, Fitness und dem Luxus zu verschreiben und statt ihre persönliche Entscheidung als das zu behandeln was sie ist, diese öffentlich zu verteitigen mit den Worten „Ich würde heute keine Kinder mehr bekommen. Das kann man sich finanziell gar nicht mehr leisten!“ und breite Zustimmung und Verbündete erwarten.
      Ein Symptom, nichts weiter.
      Ich persönlich kann jedenfalls nichts Negatives darin sehen, wenn sich die Brunschweigers dieser Welt nicht fortpflanzen.

  19. Ich kann diesen CO2 Schwachsinn nicht mehr ertragen.

    „Es sind nur 0,038 Prozent CO2 in der Luft. … Also 0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch*. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent.
    Nur mit 0,0004712 Prozent*) ist Deutschland am CO2-Gehalt der Luft beteiligt, die die Erde umgibt. Und mit diesem winzigen Anteil begründet Deutschland eine aberwitzige Politik, die sich Klimaschutzpolitik nennt. Den meisten Menschen ist dieser völlig unbedeutende Anteil nicht bekannt. “

    Ich erspare mir die Quellenangabe. Man kann das googeln….

    Die größte Gefahr für diesen Planeten ist unsere Dummheit.

  20. Achtung, „offtopic“ (kommt mir dazu leider unweigerlich in den Sinn):

    Interessant wäre ja mal auch (was einen möglichen Bezug auf die Themen ökologische Zusammenhänge und Denkwelten betrifft) zu schauen, wie „tierfreundlich“ es denn beim klassischen Tierhalter um dessen sachbezogene Hochmoral bestellt ist.

    Für deren „geliebte“ Futtersklaven werden ja nur unzählige Nichtsüßhaustiere in endlosen Qualzuchten zu kommod stinkendem Tierfraß geschreddert. Aber das ist den Allermeisten offensichtlich vollkommen Latte – siehe Haustierstatistiken.

    Denn die geschredderten Miserablen sind leider keine hechelnden A****kriecher, schnurrende Mauzimiezies, ach so süß piepende Hansilein, usw. usw.

    Daumen hoch für unsere wahren „Tierfreunde“!

    Also, ruhig weiter beides, „Halten und Fressen“ … passt schooo – je nach dem, wie’s denn gerade beliebt und wie’s Pfiffitum dazu passend gemacht wird!

    • d’accord!
      (Hunde“‚liebhaber'“, die ‚ihr‘ — manchmal coifffirtes, manchmal pervers ‚hoch’gezüchtetes, meisthochneurotisches — eigentlich-Rudel-Tier in Einzelhaft in der Betonwüste halten … finde ich fast so großartig wie Abtreibungs“‚gegner'“, die gegen Contrazeptiva und Aufklärung agieren.)

  21. Diese ganze Argumentation ist von Anfang an absurd. Unser biologisches Leben ist in den natürlichen Kohlenstoffkreislauf eingebunden. Was wir an CO2 ausstoßen wurde vorher von Pflanzen der Atmosphäre entzogen und wird an unserem Ende der Nahrungskette wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Wir blasen aber zusätzlich fossilen Kohlenstoff in die Atmosphäre. Nur dieses CO2 ist der durchaus vermeidbare Klimakiller.
    Auf Kinder zu verzichten, um ihnen das von uns verursachte kommende Ende der Welt mit vorgeschaltetem Prekariat zu ersparen, ist ebenfalls vermeidbar. Allerdings nicht umsonst.
    Somit lässt sich vortrefflich über diesen Unsinn polemisieren (auch https://www.spektrum.de/news/die-kinder-und-der-klimaschutz/1629194). Nur ernst nehmen darf man diese Dame nicht. Wolln wir sie drausse lasse? Hellau!

  22. Heikles Thema, das auch ohne dieses Buch zu kennen oder gar gelesen zu haben, im Bekanntenkreis schon seit Jahren immer mal wieder, lustigerweise vor allem auch unter kinderlosen Leuten, zu hitzigen Diskussionen führt. Und seltsamerweise halten dabei kinderlose mathematik- und technikbegeisterte Akademiker (leider meist Luschen wenn es um Biologie, Umwelt und Natur geht) sehr viel von ewigem Wachstum auf begrenztem Raum.

    Aber zurück zum Kind, das Kind an sich ist noch kein Umweltproblem. Auch zwischen kinderlos und und Gebären am Fließband gibt es viele Möglichkeiten. Ab welcher Zahl der Mensch zu viel ist, wer kann das wirklich sagen – es gibt unterschiedliche Aussagen und es kommt darauf an wie der Mensch sich in die Natur einfügt.
    Hier sehe ich das Problem – im zivilisierten, dem american-way-of-life hinterherhechelnden, übermäßig Ressourcen verbrauchenden, ewig leben wollenden und von jeglicher Natur abgetrennten Industriemenschen mit seinem Wahn vom ewigen Wachstum – vor allem Wirtschaft und Finanzen.
    Allerdings weniger weil diese Industriemenschen sich über Kinder vermehren – nein – diese (auch wir gehören dazu) sind wie Krebszellen, ein Teil dieser Krebszellen versucht mit aller Gewalt alle anderen Menschen mit diesem Irrsinn anzustecken und leider funktioniert das verdammt gut.
    Wenn nun ein Organismus von Krebs befallen ist gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, aber egal welche – für die Krebszellen führt es immer zum gleichen Ergebnis.

    Eine Nichtgebärprämie wird wohl genauso wenig helfen wie ein Kinder gebären auf Teufel komm raus, wenn wir es nicht schaffen umzudenken und dieses unsägliche auf ewigem Wachstum beruhende Giersystem loszuwerden.
    Und während wir rumdiskutieren und uns schon darüber spalten lassen, wie wir aus der Nummer rauskommen, geht die Zerstörung unserer Lebensgrundlage munter voran…

  23. Guter Beitrag. Man muss die Dinge eben konsequent zu Ende denken. Und das bedeutet, dass Frau Brunschweiger eigentlich Selbstmord begehen müsste, weil ihr irgendjemand eingeredet hat, dass CO2 ein ganz gefährliches Umweltgift ist, das beim normalen Atmen ausgestoßen wird. Und das nicht nur beim Menschen. Alle Säugetiere sind nun plötzlich eine Umweltgefahr, die besser nicht existieren und sich fortpflanzen sollten. Wenn es wirklich etwas gefährlich in unserem Leben ist, dann ist es die Kapitulation vor dem eigenen Verstand.

    Übrigens, Facebook lässt keine Kommentare zu diesem Artikel zu.

    • Wenn Frau Brunschweiger Selbstmord begeht ändert das gar nichts – würden alle Menschen es ihr dann nachmachen – das wäre eine gewaltige Veränderung.
      In der Natur kommt es immer auf die Balance an – das ist was man dann das natürliche Gleichgewicht nennt.
      Egal um was es geht – problematisch ist immer das Ungleichgewicht.
      Aus diesem natürlichen Gleichgewicht hat der Mensch sich ausgekoppelt und sorgt damit für Ungleichgewicht, aber keine Bange, auch das ist nur eine vorübergehende Erscheinung.

  24. Herrn Lenz würde weniger Emotion und mehr Vernunft gut anstehen. Unglaublich, dass er jemandem, der die hohe Bevölkerungszahl und das exponentielle Wachstum der Menschheit als Problem sieht, das besonders die Umwelt massiv belastet und unsere Lebensqualität einschränkt, indirekt den Tod wünscht. Sehr unangenehmer Beitrag mit verfolgerisch-galligem Unterton.

    • Es erschließt sich mir nicht, daß jemand, der diese neueste Farce der CO2-Religion kritisiert, vor den Problemen des exponentiellen Wachstums der Menscheit, und besonders der Bevölkerungsexplosion in Afrika, die Augen verschließen soll. Bißchen paranoid, routard? Weniger Emotion und mehr Vernunft würde Ihnen gut anstehen. Sehr unangenehmer Kommentar. Herr Lenz als jemand, der andere verfolge? Das wird ja immer besser.

    • Man muss ja nur lesen können und weiter oben Meta Meyer spricht es dann auch offen aus: Selbstmord soll sie begehen…
      In der Psychoanalyse nennt man es Projektion. Wer wegen seines Kindersegens auf vieles verzichten musste, verfolgt unnachgiebig Andere, die das Leben ohne Kinder loben, noch schlimmer, sogar als menschheitsgeschichtlich gute Tat begründen.
      Mit Kindern scheint es so zu sein, wie mit Flüchtlingen: je mehr, desto besser – jedenfalls für die Metaideologen und ihre Helfershelfer. Ach übrigens, vernünftig ist, wer beobachtet, nachdenkt und sich an Tatsachen hält.

    • @routard, Sie übertreiben sehr. Indirekt den Tod wünscht. Das tue ich nicht. Eher glaube ich, dass Frau Brunschweiger sich selbst verneint. Deshalb die letzten Sätze.

    • Dieser rhetorische Taschenspielertrick ist zwar viel in Gebrauch, aber trotzdem unlauter: Früher, in der BRD bekam jeder Demonstrant reflexhaft zu hören: „geh doch rüber“, sollte heissen, in die DDR. Die Leute meinten, es sei ein Widerspruch, in der BRD eine sozialere Gesellschaft zu fordern, aber da zu leben, wenn es doch den Sozialismus in der DDR gebe.
      Ähnlich hier: nicht jedem, der Kinderlosigkeit fordert, sollte nahegelegt werden, sich gedanklich im Jenseits anzusiedeln. Zudem geht es um eine kollektive Lösung und nicht allein um die Gestaltung des Privatlebens der Autorin.

    • 1:1 zitiert:
      „Projektion. Wer wegen seines Kindersegens auf vieles verzichten musste, verfolgt unnachgiebig Andere, die das Leben ohne Kinder loben …“
      Für mich besteht der Taschenspielertrick eher darin, ins semantische Feld von Verfolgungen (Judenverfolgung, Minderheitenverfolgungen) zu verästeln.
      „unnachgiebig“? In welcher Alptraumwelt leben Sie denn? Von Übertreibung zu sprechen, ist hier mehr als diplomatisch. Ich würde bei dieser Art von üblen Pauschalisierungen wohl eher auf jemanden tippen, der an massivem Realitätsverlust leidet.

    • @ routard
      »Unglaublich, dass er jemandem, der die hohe Bevölkerungszahl und das exponentielle Wachstum der Menschheit als Problem sieht, das besonders die Umwelt massiv belastet und unsere Lebensqualität einschränkt, indirekt den Tod wünscht. «
      ––––––––––––––
      Ich weiß nicht, ab Sie Sarkasmus verstehen können, aber jemand, der die Problemlage so sieht, hat offensichtlich etwas grundsätzliches nicht verstanden. Wundert Sie etwa nicht, dass „wir“ trotz 232 Einwohner/km² (also höher als in China) angeblich noch 200000 Zuwanderer p.a. von außen brauchen um „unsere“ Wettbewerbsfähigkeit in der Welt zu bestreiten und „unser“ Lebensstandard zu halten? Kommt es Ihnen nicht noch absurder vor? Von wegen Umwelt, Lebensqualität und so …

      Exponentielles Wachstum ist in der Natur kein Teufelswerk.
      Fast alles Leben auf Erden kann sich exponentiell vermehren – Viren, Bakterien, Würmer etc.pp bis hin zu Säugetieren anschließend Menschen. Es gilt im Übrigen auch für pflanzliche Welt. Diese Eigenschaft, sich exponentiell vermehren zu können, ist schlicht notwendig um Fortbestand eigener Art zu sichern. Nur für jedes Wachstum gibt’s natürliche Senken und sowohl positive a.a. negative Rückkoppelungen. Würde es solchen nicht geben, dann würde sich die Erde schon längst in ein Gewusel aus Bakterien, Würmer und Katzen verwandeln. dem ist aber nicht so. So kann es auch bei menschlichem Geschlecht nicht kommen – siehe (1).
      Es ist gar kein Paradoxon, dass ausgerechnet die ärmsten, hungernden und sonstwie gefährdeten Völker sich ungezügelt vermehren – es ist evolutionär in Menschen angelegt, so Fortbestand ihrer Art zu sichern. Das Problem liegt woanders, u.z. darin, dass eine Minderheit auf unserem Planet (zu der wir auch gehören) systembedingt erheblich mehr Ressourcen beansprucht, als es für würdiges Leben notwendig wäre, und entzieht diese anderen Menschen, die um ihr Überleben bangen müssen – siehe (2).

      Nein, wir können die Welt nicht dadurch retten, das wir auf eSchlitten umsteigen, Solarzellen aufs Dach pappen und alle paar Jahre stromsparendere Computer und Hausgeräte zulegen – das nützt nur „unserer“ Wirtschaft und ist unter anderem ein Teil des Problems. Und es wird uns auch wenig helfen es zu versuchen, die „überschüssige“ Bevölkerung in fremden Ländern auf eine oder andere Art zu dezimieren solange dem Raubrittertum „unserer“ Wirschaft(sweise) nicht Einhalt geboten wird.

      Dazu würde ich empfehlen, folgende Dokus zu Gemüte zu führen und darüber nachzudenken:
      1. youtu.be/cRBBH72j8ao
      2. youtu.be/GSZcgwwea7M

    • Exponentielles Wachstum: Mikroorganismen in einem Glas mit Zuckerwasser vermehren sich exponentiell, so lange bis kein Zucker mehr verhanden ist. Wären sie vernunftbegabt, würde bei ihnen irgendwann die Regelung eingeführt, ab sofort mit dem sich Vermehren aufzuhören, um von dem Zucker noch jahrelang in Ruhe und Wohlstand leben zu können.

    • @routard Ganz meiner Meinung. Selbstverständlich ist Überbevölkerung ein großes Problem, als auch der Raubtierkapitalismus. Dies war ein seltsamer und überzogener Beitrag mit noch seltsameren Kommentaren. Der Druck jeden Tag eine Tagesdosis, mit zum Teil reißerischem Inhalt zu produzieren, muss sehr anstrengend sein, und kann die Qualität beeinflussen. Man bräuchte einen größeren Autoren-Pool.

    • Provozieren, zur Diskussion anregen, ist schon ok, bloss sollte es auf der Basis von vernünftigen Argumenten geschehen, nicht mit Moralin. Beim Thema „Bevölkerungsreduktion organisieren“ schlagen die Wellen hoch, es ist ein Tabu. Schliesslich ist das Umweltthema die wichtigste ideologische Grundlage der Prediger des „Gürtel enger schnallens“. Immerhin gut, dass es hier bei KENFM diskutiert werden kann, ohne Zensur.

    • Danke Chela, war gerade dabei den Artikel des IPCC rauszusuchen den Herrn Puls zitiert hat, dass weiteres CO2 nahezu keinen Effekt hat. Ich mein daran sieht man doch einfach wie es läuft: mittels Propaganda glauben doch viele Leute an die Treibhauswirksamkeit von CO2 und Legitimieren so jedwedes politische Programm welches damit begründet wird, wobei öffentlich von der dabei zur Herstellung von Glaubwürdigkeit genutzten Institution gegenteiliges kommuniziert wird.

    • @ routard
      »Mikroorganismen in einem Glas mit Zuckerwasser vermehren sich exponentiell, so lange bis kein Zucker mehr vorhanden ist«
      –––––––––––––––––––
      Oder bis sie in eigenen Stoffwechselprodukten ersticken, obwohl es genug Zucker noch übrig bleibt. Und über das Stoffwechselprodukt (idR C2H6O) erfreuen sich die anderen, die auf höheren Nahrungskettenstufen stehen 😉

      Wären sie wirklich vernunftbegabt, dann würden sie sich um Abbau ihrer Stoffwechselprodukte – vulgo Scheiße, und zusätzlicher Zuckerquellen kümmern müssen. Das sichere Ende „in Ruhe und Wohlstand“ etwas hinauszuzögern, ist nicht wirklich vernünftig.

      Der „Zucker“ für die Menschheit ist in diesem Gleichnis die Energie, was eigentlich auch der Zucker für Mikroorganismen ist.
      Ob die Menschheit als Ganzes wirklich vernunftbegabt ist, soll sich noch zeigen. Bis dahin sieht es nicht viel anders als in zersprengten Affenrudeln aus – kooperativ zu eigener und höher stehenden sozialen Schichten im heimischen Rudel, aggressiv und hinterhältig zu den anderen und dem Rest der Welt.

      Nehmen Sie sich die Zeit, die empfohlenen Dokus doch anzusehen und darüber nachzudenken.

    • Also Doku Nr. 1 kannte ich schon. Das Statistikgenie, die Show ist ja nicht schlecht, will uns beibringen, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben und ZDF info verbreitet das genüsslich. Dieser Pangloss der Posthistorie ist wirklich erheiternd. Der Schlüssel zu seinem Vorgehen kommt aber ganz zum Schluss, wo er behauptet, dass die Welt immer reicher, wohlhabender und besser lebt. Bangladesh, Mozambique bringt er als seine Beispiele, ich selbst kenne Togo und Uganda ein wenig. Den Reichtum eines Landes/Erdteils berechnet er als Gesamtvermögen durch Bevölkerungsanzahl. COPOKA, lesen Sie jetzt mal bei Piketty nach, wie dieses Vorgehen zu bewerten ist.
      Und weil die Kinderanzahl auf der Welt nicht mehr zunimmt, glaubt er, Entwarnung geben zu können und er findet es ausserordentlich beruhigend, dass es mehr als 11 Milliarden nicht werden. Alles halb so wild, Leute!

    • @ routard

      In dem Beitrag ging mir alleine um das Mechanismus des Wachstums. Was er als brave Amerikaner noch sonst alles an ideologischen US-Mythen verbreitet, ist irrelevant. Wenn die Wasserlilien bis gestern halben Teich bedeckt hatten, so werden sie heute nicht den ganzen Teich bedecken, auch wenn es theoretisch gesehen so kommen soll. Und schon gar nicht werden sie über den Teich hinaus schwappen. Das ist die zentrale Botschaft.

      Und ja, das Bevölkerungsreichtum ist an sich zwar noch kein Segen, aber notwendige Voraussetzung für Entwicklung des Landes. Wenn aber in einem Land korrupte Regierungen installiert und unterstützt werden, um dem Land wertvolle Ressourcen zu entziehen, dann wird aus der Armut nur noch mehr Elend. Ich bezweifle zwar, dass Deutschland – wofür auch immer – noch mehr Bevölkerung braucht, aber z.B. Russischer Föderation würde es definitiv nicht schaden, weil das Land genug Fläche und Ressourcen hat.
      Nichts in der Welt ist an sich schlecht oder gut – was für die einen gut ist, kann für die anderen schlecht sein und umgekehrt.

    • Schon klar, was Sie meinten und wir sind evtl. in der Tatsachenbewertung gar nicht auseinander. Wohl aber un der Bewertung: Wenn die Weltbevölkerung von 7 auf 11 Milliarden anwächst und alle den Gürtel enger schnallen sollen, das predigt ja auch Ihr Pangloss nur zu deutlich, ist das für mich und alle Hedonisten schlecht, Sie dagegen mögen es gut finden, ist dann eben so. Ich fände es gut, wenn man: alle Verhütungsmittel weltweit umsonst bekäme, alle Geburtenprämien abschaffen und sexuelle Aufklärung an allen Schulen und im Internet fördern würde. Frauen sollten gut ausgebildet werden und für gleiche Arbeit gleiches Geld bekommen, usw. usf. Dann könnten die 11 Milliarden vermieden werden, ich denke, darauf würde man sich – CO2 hin oder her -, mit Frau Brunschweiger sicher einigen können.

    • Nein, das finde ich gar nicht gut, nur sehe ich keinen Grund, Zeter und Mordio zu rufen.
      Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind zwar voll ok, aber die wichtigsten sind doch – breite Bildung und kein imperiales Raubrittertum. In allen Ländern mit höherem Bildungsniveau bleibt Bevölkerung stabil oder stagniert sogar, wenn es nicht durch Zuwanderung wie z.B. in USA oder manchen westlichen Ländern überkompensiert wird. Familien mit höherem Bildungsstand haben in der Regel nur ein oder zwei Kinder.

    • Das freut mich COPOKA und sorry, wenn ich Sie zuerst etwas falsch verstanden habe. Beispiele wie Bangladesh sind durchaus ermutigend, hoffentlich zerstört der islamische Fundalusmus dort nicht alles wieder.

  25. Das erinnert mich an die Propaganda vom Irakkrieg, ja wenn es um Kinder geht dann hört sich der Spaß auf. Da wird sofort scharf geschossen. Nur wenn ich das Bevölkerungswachstum betrachten dann muss ich feststellen das diese Frau vollkommen recht hat. Ähmm unsere eigene Spezies ausrotten ist gut wenn in den letzten hundert Jahren sie sich vervierfacht hat. Und wie soll es in weiteren 100 Jahren aussehen ? da hat sie sich nochmals vervierfacht also von 8 Milliarden auf 32 Milliarden ?
    Ja, liebe Greta, liebe Kinder, so sieht es aus, das Problem seit ihr. Wenn ihr auf die Straße geht und euch für die Umwelt einsetzt dann wäre es gut dass ihr das kapiert. Aber das Problem ist natürlich jeder Mensch auf dieser Welt, jeder der Ressourcen verbraucht. Das klingt jetzt hart aber ehrlich gesagt wäre es mir lieber wenn man die tatsächlichen Problemfelder anspricht als irgend ein Wischi Waschi Pseudo Wissenschaft nachplappert nur weil es sich gut anfühlt.
    Wer das Bevölkerungswachstum nicht kritisch hinterfragt hat sich für mich für vernünftige Diskussion über Umweltprobleme disqualifiziert. Genauso das Wirtschaftswachstum und das Geldsystem. Da verbreitet ihr Angst über das CO2 und wie schädlich es ist, habt ihr schon mal darüber nachgedacht dass die Sahara deshalb eine Wüste ist weil es zu wenig CO2 gibt ? So schädlich ist das. Also das Problem sind nicht die Kinder, das Problem ist das Bevölkerungswachstum und damit indirekt zu viele Kinder, aber die Natur regelt alles und wenn das nicht erkannt wird dann wird halt die Erde dafür sorgen das es dann halt viele von euch verhungern, sterben oder im Krieg krepieren, denn dafür will man euch ja haben. Und ehrlich gesagt,, wenn die Erde euch dann mittels Klimawandel ausrottet, habt ihr es auch nicht anders verdient. Also die Entscheidungen treffen ja immer Erwachsene aber auch ihr werdet irgend wann erwachsen. Gebt der Mutter Erde Platz zurück, seid kein Krebsgeschwür das alles auffrisst. Bleibt unter 2 Milliarden. Das sind immerhin noch 4 mal so viele wie auf den Georgia Guidestones. Das wäre tatsächlich die wichtigste Erkenntnis für alle Umweltschützer und Menschenfreunde.

  26. Der Irrsinn kennt tatsächlich so langsam keine Grenzen mehr. Und wie immer, wenn ein neuer Regierungstrojaner installiert wird, werden Zahlen bzw. Meßwerte aus dem Hut gezaubert, daß das weiße Kaninchen sich daneben wie einer Vernunftsbestie ausmacht.
    Die Rezensentin, die Sie zitieren, spricht von („mit jedem eingesparten Kind erspart man dem Planeten ganze) 9.441 Tonnen CO2.“
    Die rezensierte Autorin selbst weiß was von um die 58 Tonnen, was in etwa 180 mal weniger ist (ts ts ts ts….)
    Und alle beide berufen sich, ja worauf eigentlich?

    Auch hier schreibt ein Rezensent, allerdings ein kritischer, und der weist der CO2-Propagandistin einige Ungereimtheiten nach, um nicht zu sagen: Lügen.
    ttps://www.tichyseinblick.de/meinungen/tonnenweise-nachwuchs-vermeiden/

    Zitate von dort:

    „Als ich 30 wurde, habe ich angefangen, mich länger mit der Frage zu beschäftigen, mich viel eingelesen und bin dabei auf eine Studie gestoßen, in der Forscher herausgefunden haben, dass wir 58,6 Tonnen CO2 einsparen können, wenn wir nur ein Kind weniger in die Welt setzen. 58,6 Tonnen – das muss man sich mal vorstellen! Da hat es dann ‘Klick’ gemacht, und für mich war klar: Nee, das will ich alles ich nicht.“

    Der Punkt ist nur: bei dem, was sie als „Studie“ zitiert, handelt es sich um einen Aufsatz „The climate mitigation gap: education and government recommendations miss the most effective individual actions“ von Seth Wynes and Kimberly A. Nicholas, publiziert in „Environmental Research Letters“ am 12. Juli 2017. Aus dieser Quelle – und es gibt keine andere – stammt die Berechnung von 58,6 Tonnen CO2 pro Kind. Verena Brunschweiger ist 1980 geboren. Sie kann also unmöglich auf ihr entscheidendes Argument gestoßen sein, „als ich 30 wurde“. Zum Zeitpunkt der Lektüre muss sie mindestens 36 gewesen sein. Die Differenz ist wichtig. Denn einer feministischen Akademikerin um die 30 würde man vielleicht noch mit sehr viel Entgegenkommen abnehmen, sie hätte sich ernsthaft überlegt, ob sie nicht doch Mutter werden wollte, dann aber das entscheidende Umweltwarnzeichen gerade noch rechtzeitig gesehen. Eine Frau allerdings, die bis 36 kinderlos geblieben ist, wird sich schon vorher entschieden haben, zumal, wenn sie das Kinderkriegen sowieso schon grundsätzlich als Unterwerfung unter den patriarchalischen Willen ablehnt.“

    – – – Mit anderen Worten: Kinderlosigkeit nachträglich als CO2-Entscheidung ausgegeben! Was für eine widerwärtige Heuchelei!

    Und was ist das für eine Studie, aus der sie ihre 58 Tonnen zieht, (aus denen ihre wohlmeinende Rezensentin dann wiederum, heißahurra, gleich 9441 Tonnen macht?

    „Der Aufsatz von Wynes und Nicholas in „Environmental Research Letters“, auf den sich Brunschweiger beruft – von ihrem chronologischen Fehler einmal abgesehen – kann die Bezeichnung „Studie“ nicht für sich in Anspruch nehmen. Denn die beiden Autoren rechnen auf reichlich bizarre Weise den CO2-Verbrauch nicht nur eines einzelnen neuen Menschen hoch, sondern auch den von dessen angenommenen Kindern und wiederum von deren Nachkommen. Für ein Kind messen sie beiden Elternteilen je 50 Prozent von dessen Emissionen zu, für die Enkel je 25 und so weiter. Diese hypothetische Menge teilen Wynes und Nicholas durch die angenommene durchschnittliche Restlebenszeit der Eltern zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes. Aus dem Text der Autoren geht nicht hervor, wie sie damit auf eine Summe von genau 58,6 Tonnen kommen, da sich die Genealogie ja theoretisch hundertfach fortsetzt. Einmal ganz abgesehen davon, dass sie nicht wissen und noch nicht einmal ahnen können, wie sich kommende Generationen fortbewegen, womit sie heizen und woraus sie ihren Strom gewinnen, und damit, wie viel CO2 sie freisetzen. Hochrechnungen von Werten der Gegenwart auf eine unbekannte Zukunft sind nicht widerlegbar. Sie gehören allerdings zu Recht zum Genre der Junk science, der Schrottwissenschaft.“

    —————-

    Der erhoffte Effekt dieses Schmierentheaters allerdings dürfte längst eingetreten sein: Schon wieder lassen wir uns durch CO2-Mätzchen vom Wesentlichen ablenken, also von dem, was für die Erderwärmung tatsächlich hauptverantwortlich ist: Militärisches Geoengineering.

    Danke, Herr Lenz, für Ihren Beitrag zur Aufklärung. Zuviele persönliche Angriffe, meint jemand. Es fehle die Ausgewogenheit. Wie würde denn eine Ausgewogenheit dem Irrsinn gegenüber Ihrer Meinung nach aussehen? globetrotter?
    Und spricht auch gleich seine Wertung aus: Nicht empfehlenswert.
    Na dann…

    Wie wäre es denn eigentlich mit Suicid für das Klima (wie Vegan4life ironisch neulich so schön geschrieben hat?) Da würden sich doch bestimmt ein paar zusammenfinden?

    • Ich vergaß meine Bitte, dieses Buch doch unbedingt auch in arabische und afrikanische Sprachen zu übersetzen. Am besten noch zusammen mit einem Jahresvorrat von Gummis.

      Nein?
      Ach so, wieder nur an die Europäer gerichtet und von diesen ganz besonders an die Deutschen.
      Na dann ……

    • Nur 9 bis 12 Minuten mal ganz entspannt zuhören, und das mit dem CO2 hätte sich erledigt, so daß wir uns anschließend den wirklich wichtigen Themen zuwenden könnten. (Methan, Geoengineering, Wettermanipulationen …)
      Das könnte so viel Zeit ersparen helfen.
      ttps://www.youtube.com/watch?v=5HaU4kYk21Q
      Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls: Die Achillesferse der Klimamodelle

    • @ Chela
      » … Argument gestoßen sein, „als ich 30 wurde“. Zum Zeitpunkt der Lektüre muss sie mindestens 36 gewesen sein.«
      ––––––––––––––––––
      Es ist schon lange ein psychologisches Phänomen bekannt und gut untersucht, wie Menschen ihre Entscheidungen treffen.
      Die Entscheidung etwas zu tun oder es zu lassen wird im Gehirn unbewusst in Bruchteilen von Sekunde getroffen und erst später – in Experimenten betrug die Latenz einige Sekunden – wird uns diese bewusst. Das ist aber nicht alles. Menschen neigen noch dazu, eine rationale Begründung zu dieser unbewusster Entscheidung zurecht zu basteln und glauben noch selber daran, dass sie die Entscheidung aus diesen rationalen Gründen getroffen haben.

      Die gute Frau hat jedoch ganz bewusst nach einem rationalen und dazu noch – aus ihrer Sicht – hoch moralischem Grund gesucht und glaubt sogar, es endlich gefunden zu haben, um nicht einfach zuzugeben, dass sie einfach ihr schönes Leben nicht durch Kinder versauen wollte. Dass Menschen ihre Vergangenheit sogar in eigenen Erinnerungen zurecht verbiegen, um belastenden Erinnerungen und Gewissensbissen zu entledigen und sich gut zu fühlen, ist auch nichts neues. Es ist eine Art Schutzmechanismus menschlicher Psyche, der uns dazu verleitet, uns selbst in eigener Wahrnehmung aufzuwerten und als gerechte Zeitgenossen zu gerieren. Das gehört auch zu unserem sozialen Wesen.

    • Danke Chela, war gerade dabei den Artikel des IPCC rauszusuchen den Herrn Puls zitiert hat, dass weiteres CO2 nahezu keinen Effekt hat. Ich mein daran sieht man doch einfach wie es läuft: mittels Propaganda glauben doch viele Leute an die Treibhauswirksamkeit von CO2 und Legitimieren so jedwedes politische Programm welches damit begründet wird, wobei öffentlich von der dabei zur Herstellung von Glaubwürdigkeit genutzten Institution gegenteiliges kommuniziert wird.

    • @ Mo
      ––––––––
      Agiert „Environmental Research Letters“ wirklich unter IPCC-Ägide ?
      Da ist kein Impressum zu sehen.

    • https://iopscience.iop.org/nsearch?terms=CO2

      —————

      Wer braucht ein Impressum, wenn er 1 und 2 zusammenzählen kann?
      Genau das ist ja Ihr Trick, Copoka, nicht wahr? Eine Winzigkeit wird hinterfragt und auf diese Art versucht man, die gigantische Beweislast, die vorliegt, ebenfalls als fragwürdig hinzustellen und von dem, worum es geht, abzulenken.
      Jedenfalls erschien bei denen unter 500 (!) Artikeln, die aufgeführt werden, wenn man nach IPCC sucht, unter anderem auch das hier:
      „Estimating greenhouse gas emission level of a natural gas transmission pipeline from point A to B in West Java based on INGAA and IPCC guidelines

      Cindy Dianita, Asep Handaya Saputra and M B P Almagistra

      2018 IOP Conf. Ser.: Earth Environ. Sci. 105 012118   ttps://doi.org/10.1088/1755-1315/105/1/012118“

      IPCC-Guidelines.

      —————————–

      Hallo Mo, noch einer, der sich nicht verarschen läßt oder gar am großen Schwindel mitwirkt, freut mich!

  27. Die beiden letzten Sätze in der Tagesdosis von Rüdiger Lenz sind mir während des Beitrags ständig im Kopf rum geschwirrt.
    Hätten die Eltern von Frau Brunschweiger damals die Empfehlung ihrer Tochter befolgt, es wäre uns dieser Bullshit erspart geblieben. Gleiches gilt für die Eltern der Rezensentin Ulrike Stockmann.

    • Im Kern hat der Lenz Recht. Aber wie meist findet er kein Ende wenn schon alles gesagt ist und dann ergiesst er sich in ewigen Auslassungen. Will keiner mehr hören. Kürzer und knapper ist weitaus besser.

  28. Moin, Ruediger Lenz, ich habe das Buch nicht gelesen, und bin darum angewiesen auf Rezensionen wie Ihre.
    Ich denke, dass man sicherlich viel Fehlerhaftes finden kann. Aber dass 7 milliarden Menschen zu viel sind auf unserem Planeten, das duerfte doch sicherlich jedem einleuchten, wenn er nicht derade die „soylent green“ Perspektive im Auge hat.
    Es wäre sicherlich dem Thema angemessen, wenn Sie zumindest in wenigen Sätzen dazu Stellung genommen hätten. Ein Umdenken wie seinerzeit von Mao in China propagiert, liegt wohl auf ähnlichem Level wie das Buch von der guten Frau B. Aber im Kapitalismus zählt leider nur HÖHER, WEITER, MEHR. Da ist fuer eine, wenn auch nicht völlig durchdachte Kritik, offensichtlich kein Platz!

    • Weshalb sind 7 Milliarden Menschen zuviel auf diesem Planeten? Die Natur regelt das schon… keine Sorge. So wie diese Zahl entstanden ist so wird sie auch wieder verschwinden…übrigens genauso wie irgendwann unsere Erde auch. Egal was die Klimawahnsinnigen bis dahin noch alles anstellen werden. Das Schicksal dieses Planeten ist astronomisch/geologisch vorbestimmt durch unser Sonnensystem. Ende der Durchsage.

    • Die Annahme das 7 mrd Menschen zu viel seien, ist schlichtweg Unsinn. Bedenken Sie bitte einfach nur wie viel Lebensmittel absichtlich vernichtet. Jean Ziegler sprach bei Kenfm im Gespräch glaube ich davon das aktuell 11 mrd Menschen ernährt werden könnten aber stattdessen Lebensmittel verbrannt werden für die Preisstabilität. Alternativ können Sie sich auch „Taste the Waste“ ansehen. Klar ist eine Weltbevölkerungsobergrenze unvermeidlich, das stimmt aber eben nicht bei 7 mrd. Selbst bei einer ökologischen Produktionsweise (Ernteausfälle etc) wäre die Zahl bestimmt höher.

    • Moin, Hofnarr, das Leben besteht doch nicht nur aus der Aufnahme von genuegend Kalorien!!
      Um uns herum gab es eine Menge Tierarten, die heute leider ausgestorben sind, weil sie einfach keinen Platz mehr hatten. Die, die noch nicht ausgerottet wurden, muessen sich den Platz teilen mit dem Menschen, aber wird der sich in der Vermehrung nicht zuegeln, dann ist wohl das Schicksal der noch lebenden Tiere besiegelt. Auch ist die Enge keine Lebensform, die alle Menschen anstreben.

Hinterlasse eine Antwort