Tagesdosis 14.12.2018 – Merkels Migrationspakt gegen 88 Prozent der Deutschen

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Die „Wir-schaffen-das“-Kanzlerin Merkel sprach von einem sehr bedeutenden Tag. Sie hatte sich es nicht nehmen lassen, persönlich in das nordafrikanische Marrakesch zu kommen, während andere Länder nur Minister oder Staatssekretäre geschickt hatten, um dort den UN-Migrationspakt zu unterschreiben. Besonders stolz muss Merkel gewesen sein, dass mehr als 150 Länder den Pakt unterschrieben haben. Schließlich waren an dessen Ausarbeitung Experten der deutschen Bundesregierung zusammen mit Vertretern internationaler Konzerne federführend beteiligt gewesen.

Hoch zufrieden lächelnd konnte die Kanzlerin den Forderungen der deutschen Arbeitsgeber-Verbände nach mehr Zuwanderung in der in der marokkanischen Stadt Vollzug melden und am Rande der UN-Signatur-Zeremonie gegenüber der Presse betonen, dass Einwanderung eine „gute Sache“ sei, wenn sie auf legalem Wege erfolge. Zugleich ermahnte sie alle Zweifler und sagte: „Deutschland ist ein Land, das aufgrund seiner demographischen Entwicklung Arbeitsmigration auch von außerhalb der EU braucht“. Nur das deutsche Volk, will partout nicht ihre Ansicht teilen. Denn 88% der Deutschen wollen nicht noch mehr Migration. Von denen lehnen 58% Zuwanderung komplett ab und 30% wollen keine Steigerung über den aktuellen Stand hinaus.

Nur 10% der befragten Deutschen sind offensichtlich Anhänger der lautstarken, sich „links“ nennenden „no border, no nation“ Fraktion, die grenzenlose Immigration will. Diese Zahlen entstammen einer umfassenden Untersuchung des renommierten US-Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center. Die Erhebung der Daten war bereits im Frühling dieses Jahres in 27 Ländern auf allen fünf Kontinenten durchgeführt worden, aber das Ergebnis der Analyse wurde erst Anfang dieser Woche veröffentlicht. (1)

Der Migrationsschub der letzten Jahre hat rund um die Welt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diesbezügliche Fragen gelenkt. Seit 2015 haben mehr als 2 Millionen Migranten in Europa Asyl beantragt; die auf Hundert Tausende geschätzten, illegal Zugereisten nicht mitgezählt. In Amerika haben zuzüglich zur Arbeitsmigration Zig Tausende von Familien und Kindern aus Zentralamerika versucht, in die USA einzureisen. All das hat zu einer erheblichen Beunruhigung breiter Schichten der Bevölkerung in den Zielländern in Nordamerika und in Europa geführt, und schwere, politische Verschiebungen in fast allen betroffenen Ländern zur Folge gehabt. In einigen Zielländern haben sich politische Parteien gebildet, die die Einwanderungspolitik der eigenen Regierungen radikal in Frage stellen.

Laut der Pew-Recherche gab es im Jahr 2017 weltweit eine Rekordzahl von 258 Millionen Menschen, die außerhalb ihres Geburtslandes lebten, verglichen mit 153 Millionen im Jahr 1990. Das ist ein Zuwachs von 105 Millionen. Damit wuchs auch die Zahl der Migranten schneller als die der Weltbevölkerung. Ihr Anteil ist von 2,9% im Jahr 1990 auf 3,4% in 2017 gestiegen. Zugleich wird vom UN-Migrationspakt eine weitere Beschleunigung der Arbeitsmigration erwartet.

Im Zuge dieser Entwicklungen haben vor allem die ehemals linken, aber inzwischen in links-liberal oder gar neo-liberal gewandelten Parteien, bei Wahlen extrem verloren. Das trifft vor allem auf die europäische Sozialdemokratie zu, deren Anhänger den proletarischen Internationalismus als wohltätigen Mutter-Theresa-Sozialismus missverstehen. In den Ländern, in denen es keine kritische Linke gegen die grenzenlos offene Zuwanderung gibt, haben denn auch folgerichtig vor allem national-konservative, wirtschaftsliberale Parteien den stark gewachsenen Protest der Bevölkerung aufgefangenen und hohen Zulauf bekommen, nicht zuletzt von ehemaligen linken Wählern. Zugleich sind die Länder der Europäischen Union in Brüssel wegen der Migrationsfrage heillos zerstritten und die EU ist politisch weitgehend gelähmt.

Während in Marrakesch UN-Generalsekretär Antonio Guterres das Migrationsabkommen als „Wegweiser zur Vermeidung von Leid und Chaos“ über den grünen Klee lobte, die bundesdeutsche Konzern- und Regierungspresse fast einstimmig in den Jubel einstimmte und das geschniegelte SPD-Strichmännchen an der Spitze des Außenministerium all die Länder kritisierte, die den Pakt abgelehnt hatten, weil, so sagte er gegenüber dem SPIEGEL: „Jede Ablehnung des Migrationspaktes Wasser auf die Mühlen derer“ sei, „die böswillige Desinformationskampagnen gegen den Pakt fahren.“(2)

Minister Maas will offensichtlich eine rationale Diskussion über die Vor- und Nachteile der anwachsenden Migration in der Öffentlichkeit unmöglich machen. Es sind nur noch wenige Schritte nötig, dann wird jede Kritik als bösartiger Fake dargestellt und als Hass-Rede kriminalisiert. Die dazu notwendigen Gesetze zur Kontrolle des Internet hat das gefährliche Strichmännchen aus dem Saarland bereits letztes Jahr durchgesetzt, als es noch als Justizminister in der letzten Merkel-Regierung herum hampelte.

Auch wenn die nachstehende Kritik an dem offiziell so hoch gepriesen Migrationspakt von „no border, no nation“ Schreihälsen als „rechte Jauche“ und von politisch korrekten Maas-Zuträgern als Teil einer „böswilligen Desinformationskampagne“ dargestellt wird, so ist dennoch festzuhalten, dass der UN-Pakt mit rosa-roter Brille geschrieben wurde und etliche gravierende Mängel enthält. Denn die schädlichen Folgen des Paktes sowohl für die Herkunftsländer der Migranten als auch für deren Zielländer sind gravierend und sie dürften den für die Migranten persönlich entstehenden Nutzen bei weitem übersteigen. Zugleich ist der Nutzen der Migration für die Zielländer weitgehend imaginär, da nur die kleine Gruppe der Arbeitgeber davon profitiert.

Im Einzelnen sagt der UN-Pakt von Marrakesch nichts aus:

-über die negativen Auswirkungen des „Brain Drains“, d.h. über den Schaden, den die massenhafte Abwanderung der am besten ausgebildeten Fachkräfte im Krankenhauswesen, in IT-Bereichen und im Ingenieurswesen in den Volkswirtschaften der Entwicklungsländer und deren Wachstumschancen anrichtet und andererseits nichts über die Lohndrücker-Effekte der Migration in den industrialisierten Länder der Welt. Mit anderen Worten, es handelt sich um eine Subvention der reichen Länder des Nordens durch die armen Länder des Südens. Von dieser Operation profitieren nur die Migranten selbst und die Arbeitgeber im Norden.

-nichts steht in dem Pakt über das süße aber tödliche Gift der Heimüberweisungen der Migranten an die zurückgebliebenen Verwandten. Ursächlich war es die Weltbank, die hässliche Schwester des Internationalen Währungsfonds, die für die Schaffung des Mantras von der unabdingbaren Notwendigkeit der Heimüberweisungen der Migranten für das Wachstum der Entwicklungsländer verantwortlich gewesen ist.

Kürzlich aber haben vier Weltbankmitarbeiter in einer empirischen Studie gezeigt (3), dass die große Abhängigkeit vieler armer Länder von Heimüberweisungen der Migranten ein beträchtliches Problem für die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsaussichten der Entwicklungsländer darstellt. Für die zumeist autokratischen Regierungen dar Entwicklungsländer stellt z.B. die hohe Arbeitslosigkeit und/oder die Unterbezahlung heimischer Akademiker und Techniker eines dieser Probleme dar. Aber dank der Migration wird das Problem einfach exportiert.

Zugleich brauchen die Regierungen Dank der Rücküberweisungen der Migranten einen großen Teil der Arbeitslosen, der Kinder und Alten nicht sozial zu versorgen. Und Drittens breitet sich in der zurückgebliebenen Bevölkerung eine Apathie aus. Man wartet und auf immer mehr Geldüberweisungen von den Familienmitgliedern im Ausland hofft, dann gibt es kaum Widerstand gegen lokale Missstände, bzw. die eigenen Regierungen werden nicht in die Verantwortung genommen. Über so viel politische Stabilität dank der Migration nach Norden können sich vor allem die Autokraten in den Entwicklungsländern nur freuen, weshalb sie auch alle(!) den UN-Migrationspakt in freudiger Dankbarkeit unterschrieben haben.

-so gut wie nichts steht in dem von Merkel in unserem Namen unterzeichneten Migrationspakt über die Hauptursachen der zunehmenden Auswanderungswelle von Süd nach Nord. Da steht z.B. nichts über die vielen, von der westlichen Unwertegesellschaft in diese Länder hineingetragenen Kriege. Es gibt nichts über die vom Westen, vor allem von der EU durch unfairen Handelsverträge verursachten Zerstörungen der heimischen Wirtschaftsstruktur der Entwicklungsländer, nichts über die Tatsache, dass schwimmende Fischfabriken aus EU-Ländern vor den Küsten Afrikas die Meere leer fischen, nichts über die von der EU verursachte Verarmung großer Teile der lokalen Bevölkerung auf das Subsistenzminimum, das Migration als einzige Alternative zum Hunger geradezu erzwingt.

-und letztlich ist im Marrakesch-Pakt nicht darüber zu finden, dass in den Aufnahmeländern der Migranten nur eine gesellschaftliche Gruppen von der Zuwanderung profitiert. Dazu verwies z.B. Norbert Haering in einem jüngeren Artikel zu diesem Thema auf eine Internet Präsentation, in der der Vizechef der Generaldirektion Volkswirtschaft der Bundesbank im Januar dieses Jahres dokumentiert hatte, dass „die Nettoeinwanderung aus EU-Staaten in den letzten Jahren ein Faktor war, der die Lohnsteigerungen stark dämpfte.“ Dieser Effekt der Migration ist sicherlich eine willkommene Entwicklung für die Arbeitgeber, aber für die Arbeitnehmer ist das Gegenteil der Fall. Das ist mit ein Grund dafür, dass viele Arbeiter und kleine Angestellte heute die AfD wählen, statt „Die Linke“, die für offene Grenzen und mehr Migration trommelt.

Quelle:

  1. http://www.pewresearch.org/fact-tank/2018/12/10/many-worldwide-oppose-more-migration-both-into-and-out-of-their-countries/
  2. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/uno-migrationspakt-heiko-maas-kritisiert-laender-die-abkommen-ablehnen-a-1242518.html
  3. https://www.imf.org/en/Publications/WP/Issues/2018/05/09/Are-Remittances-Good-for-Labor-Markets-in-LICs-MICs-and-Fragile-States-45839

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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18 Kommentare zu: “Tagesdosis 14.12.2018 – Merkels Migrationspakt gegen 88 Prozent der Deutschen

  1. … die im beitrag gesammelten fakten werden m.e. fast vollständig entwertet von der abwertenden und hasserfüllten datstellungweise (strichmännchen, herumhampeln etc). wäre es nicht viel wirkungsvoller, mit anstand sachlich zu bleiben ??

    • Danke, sehe ich ähnlich!
      Bitte Leute, nicht immer nur schwarz/weiss denken! Wir alle bedingen durch unser Handeln und Leben diese Situationen. Werdet selber aktiv, der einzige Weg, um nicht missbraucht zu werden. Das Schöne ist dann auch für die so reinen Nationalisten da draussen, dass ihr euren Rassismus und das Ablehnen Anderer euch sparen könnt, da ihr dann ja NICHTS mehr macht, was Migration auslöst. Ja, so einfach ist das, viel Spass euch dabei, auch ohne Reisen und Bananen zum Frühstück. Und, habt ihr euch schon mal gefragt, woher eure Vorfahren kommen? Mit 80% iger Wahrscheinlichkeit Migranten.
      Ergo weniger rumlabern, handeln!
      https://peds-ansichten.de/2018/07/die-innere-revolution/

  2. Einige Zitate

    „Es ist Aufgabe der Politik,das Bedrohungsgefühl in der Bevölkerung zu stärken“
    Angela Merkel am 3.2.2003 im Präsidium der CDU

    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr,und das finde ich großartig“
    Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen,FAZ vom 2.1.2005

    „Wir sollten das Wiedervereinigungsgebot aus der Präambel des Grundgesetzes streichen“
    Joschka Fischer ,“Die Welt“,vom 29. Juli 1989

    „Deutschland muß von außen eingehegt,und von innen durch Zustrom heterogenisiert,quasi verdünnt werden“
    aus Joschka Fischer Buch „Risiko Deutschland“

    „Wir haben unseren Auftrag nicht vom deutschen Volke,sondern von den Alliierten“
    Konrad Adenauer,deutscher Bundeskanzler

    „Deutsche Nation,das ist für mich überhaupt nichts,worauf ich mich positiv beziehe-würde ich politisch sogar bekämpfen“
    Franziska Drohsel,SPD Bundesvorsitzende der Jusos bei Cisero-TV

    „Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit“
    Angela Merkel,Rede am 16.6.2005 zum 60-jährigen Bestehen der CDU

    „Germany is an occupied country,and it will stay that way“
    Barack Obama,Truppenbesuch 2009 in Ramstein

  3. „Due to the legally binding nature of the document it’s for the participating states to implement the GCM at the national level.“

    Man findet diesen Auschnitt einer UN-Pressekonferenz auf der Seite der UN unter Meetings & Events: Noon Briefing of 10 December 2018 by the Spokesperson of the Conference, Migration Conference.

    In dem Fall dann:

    RAUS AUS DER UN!

    • Du hast recht,diavolinetto-funktioniert aber leider nur mit FV.Im Falle eines FV müßte die UN sich sogar auflösen und einem gleichberechtigten Völkerbund weichen,denn der fehlende FV ist Ursache der Gründung dieser Art von UN.
      Stichwort Feindstaatenklausel.

    • Dann zitiere ich den Betreiber dieses Portals zur Frage eines FV:

      „Absolut sollte man sich auf andere Themen konzentrieren.“

      Ich kann dem nur massiv widersprechen.

    • Wo ist ein FV schon Thema-nicht auf Arbeit und nirgendwo.
      Wer das anspricht ,ist ein Nörgler,der den Tag verdirbt.
      Die Menschen scheinen genau das „freiwillig“ zu machen,was ihnen von ober indoktriniert wird!?
      Man möchte mit der Realität nicht konfrontiert werden-Traumschiff und Komödienstadl -Heilewelt

    • Die einen wissen nicht um die Frage. Andere sind zu feige, weil sie die unsichtbaren Leitplanken des Journalismus im Kopf haben. Auch und enttäuschenderweise bei der selbst ernannten alternativen Medien.

  4. Eine gute Zusammenfassung…..Danke

    Frau Merkel mit ihrem Migrationspakt….was will sie uns sagen?

    1-Ausarbeitung von Experten der deutschen Bundesregierung zusammen mit Vertretern internationaler Konzerne
    sind federführend beteiligt gewesen?
    2-Arbeitsgeber-Verbände vordern mehr Zuwanderung?
    3-Die eigene Bevölkerung lehnt mit großer Mehrheit diesen Plan ab (88%)?
    4-Einwanderung ist eine „gute Sache, wenn sie legal stattfindet?
    5-„Deutschland ist ein Land, das aufgrund seiner demographischen Entwicklung Arbeitsmigration auch von außerhalb
    der EU braucht“?
    6-Andersdenkende, die böswillige Desinformationskampagnen gegen den Pakt fahren….laut Maas
    7-Sinkende Löhne aufgrund billiger Arbeitskräfte?

    Was steckt nun dahinter:

    1-Seit wann arbeitet die deutsche Bundesregierung mit internationalen Konzernen einen Plan mit aus, der Deutschland
    also auch die Bürger betrifft…das ist bereits der erste neoliberale Hinweis…wir wurden natürlich nicht befragt oder
    ausreichend informiert oder um unsere Meinung gebeten……….warum auch.
    2-Seit wann spielen Arbeitgeberverbände eine Rolle, wenn es um die Entwicklung geht bzw. mit welcher Berechtigung?
    Auch hier spielen die Bürger überhaupt keine Rolle…ein weiterer Hinweis auf neoliberale Politik
    3-Die Bevölkerung sollte eigentlich Deutschland sein und die gewählten Volksvertreter das ausführende Orgen.
    Wenn die 88% gegen eine Vereinbarung sind, dann muß das auch berücksichtigt werden, doch es ist doch
    genau umgekehrt…Volksvertreter meinen, sie wären Deutschland und das Volk nichts…..noch ein Hinweis auf
    Neoliberalismus
    4-Einwanderung legal oder illegal, das ist völlig egal…Die Art und Weise spielt wegen Punkt 3 keine Rolle
    5-Die demographische Entwicklung ist seit mehreren Jahrzehnten bekannt. Verantwortlich sind hier alle regierenden
    Parteien bzw. Volksvertreter. Wenn Kosten für Kinder+Erziehung, ausreichend + erschwinglich wären. Betreuungs-
    möglichkeiten, weit höhere Entlastungen aufgrund spätere Sozialeinzahlungen der Kinder usw. veranlasst worden
    wären, hätten wir heute eine andere demographische Entwicklung, keinen Fachkräftemangel und keine Migration
    nötig ==>Dies haben also unsere angebliche Volksvertreter zu verantworten und zum überwiegenden Teil ganz alleine.
    Sie habe wegen fehlender Unterstützung, immer weiteren Lohneinschränkungen, Sozialabbau, Mietpreiserhöhungen
    usw. dafür gesorgt, dass die Anzahl der Kinder pro Familie immer weiter zurück gegenagen ist.
    6-Über den Migrationspakt wurde weder rechtzeitig, umfassend noch neutral für alle Bürger berichtet. Auch hier
    ist eine neoliberale Politik nicht anders zu erklären…eine Befragung/Mitentscheidung erwähne ich gar nicht erst.
    7-Wirtschaft und Arbeitgeberverbände haben Anteil am Zustandekommen und an der Ausarbeitung, sowie an der
    Darstellung ihrer Bedürfnisse, um ausreichen Arbeitskräfte zu haben, die dann auch noch günstiger zu haben sind.
    Nur alleine schon Wirtschaft und Arbeitgeberverbände mit Politik ist absoluter Neolibberalis pur…das wir, das Volk
    natürlich überhaupt keine Rolle spielen, dass bedarf keiner weiteren Ausführung mehr.

    Mein Fazit:

    Der Neoliberalismus hat sich seit ca 40 Jahren in Deutschland breit gemacht und wird Vollzogen. Wie macht sich das
    nun im einzelnen heute und jetzt bemerkbar:

    -Jegliche Parteien, die Regierungsverantwortung trugen, waren danach mehr oder weniger austauschbar und hielten
    sich in der „Mitte“ auf, die alternativlos wurden/ist.
    -Der Spielraum für echte Opposition wurde eingeschränkt, was der Nährboden für Populismus war und ist.
    -Die Bürger werden nicht vollständige unterrichtet von ihren Volksvertretern, oder aber nur verzerrt.
    -Wichtigste Informationen für die Bürger werden geheim gehalten oder falsch dargestellt
    -Alle Parteien betreiben Propaganda, ignorieren ihre Bürger und sind parteiisch.
    -Es fehlt ein öffentlicher Debattenraum, z.B. unsere Mainstreammedien…..sie berichten fast auschließlich im
    Sinne der regierenden Volksvertreter…eine Lückenpresse berichtet nur dass, was Machteliten bzw die regierenden
    genehm ist. Das ganze ist in TV, Zeitungen und im Radio, mit wenigen Ausnahmen festzustellen.
    Lediglich im internet, z.B. bei KenFM sind andere Meinungen, Sichtweisen oder Info`s zu bekommen
    -Eine echte Freiheit und soziale Verantwortung ist unter unserer Wirtschaftsordnung überhaupt nicht möglich.
    -Auch eine Demokratie kann nur entstehen, wenn alle Bereiche auch demokratisch organisiert sind, was nicht der
    Fall ist.

    ==>Wir habe keine Demokratie, sondern höchstens eine repräsente Demokartie
    ==>So lange, wie der Neoliberalismus (Politik arbeitet mit Banken, Wirtschaft und den Medien als Sprachrohr zu-
    sammen)nicht bekämpft/verändert wird, kann es keine Verbesserung für uns Bürger geben.
    ==>Alle Machtstrukturen z.B. unsere jetzige Regierung, hat ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich
    der Öffentlichkeit gegenüber rechtzufertigen, ansonsten ist sie illegitim und zu beseitigen…wie auch immer
    das geschieht
    ==>Zentrale Bereiche einer Gesellschaft, insbesondere der Wirtschaft und der Banken , dürfen nicht von einer
    staatlichen Kontrolle ausgeklammert werden.
    ==>Jeder Bürger muß einen angemessen Anteil an allen Entscheidungen haben , die das eigentliche gesellschaftliche
    Leben betreffen.

    Das das alles mit Neoliberalismus und unseren angeblichen Volksvertretern nicht zusammen passt, versteht sich
    von selber. Ebenfalls, dass die Machteliten und Neoliberalisten ihre Macht nicht freiwillig aufgeben werden.

    Doch so stelle ich mir unser bzw. mein Deutschland vor…………………

  5. Bei der Unterzeichnung zum UN-Migrationspakt ging es doch nur darum nachzuweisen, wie OBRIGKEITSHÖRIG und ANGEPASST Menschen sein können, wenn ihnen von OBEN Befehle erteilt werden.
    „Die werden sich schon was dabei gedacht haben, auch wenn 88% meiner Bevölkerung das gar nicht wollen.“, wird sich unsere Probandin und ehemalige FdJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda gedacht haben.

    Natürlich ist das entsprechende „MILGRIM-EXPERIMENT“ von 1961 verfeinert worden. Waren es damals noch 63% Obrigkeitshörige, die ihren Opfern tötliche Stromschläge verpassten, waren es um 2000 schon 75%.
    Nun sind aus unseren besonders geeignete Spitzenkanditaten auch wirkliche Spitzenpolitiker geworden. Man hat sie dafür in diese Ämter gebracht.
    Mehr war da nicht in Marrakesch, als das Treffen der OBRIGKEITSHÖRIGEN. Die Quote lag diesmal bei 85%. Nicht schlecht für den Tiefen Staat.

  6. wie immer eine sehr gute Einschätzung,

    aber ich mach mir keine Sorgen, über den jetzigen Zuwachs der Migranten, denn wenn der EURO in der nächsten Zeit, wie ich denke, zusammenbrechen wird, wird ein Land ganz heftig wirtschaftspolitisch getroffen. Ja und das wird Deutschland sein!
    wieso soll dann noch einer herkommen, bei steigenden Arbeitslosenzahlen.

  7. Bei Spiegel lese ich von Nicola Abé das Migration ein weltweites Problem ist was Länder nicht einzeln bewältigen können.
    Warum ist Migration ein weltweites Problem ?

    Ich sehe gar kein Weltweites Problem, ich sehe nur ein Problem in Länder die so dumm sind ein jeder Willkommen zu heissen, und jeder Migrant umsonst mehr Einkommen zu geben dann sie zu Hause mit arbeiten verdienen können.
    Ein Kind versteht das ein solcher Lösung nichts löst, nur die Länder mit Wohlstand arm macht.
    Wenn es so weit ist stoppt die Migration.

    Vorher aber, wie Sarrazin schon vor vielen Jahren schrieb, ist die Quelle der Reichtum in die Welt, die Europäischen Menschen und Kulturen, vernichtet: Deutschland schafft sich ab, und mit Deutschland die andere Länder in Europa die gut funktionieren.

    Nun gibt es zwei Fragen: erstens, warum wollen Deutsche Selbstmord, oder lassen sie zu vernichtet zu werden, die zweite ‚will Merkel Deutschland, und die Deutschen vernichten, oder ist sie geisteskrank‘ ?
    Eric Zemmour schrieb ‚Le Suicide Français‘, aber die Gelbe Jacken machen deutlich das Frankreich noch nicht tot ist.
    Der Geisteskranker im Elysée hat nichts mehr zu bedeuten, die Frage ist nur wann, und wie er geht, und natürlich, wer Frankreich rettet.
    Dagegen hat es den Anschein das die Deutschen ihren Tot schon akzeptiert haben.

  8. Danke Rainer Rupp für diesen aussagekräftigen Kommentar. Als Saarländer schäme ich mich fremd, wenn ich sehe, was das NATO-Strichmännchen nicht nur bezüglich des Migrationspaktes sondern schon als Justizmininister-Darsteller mit dem DSVGO verbrochen hat. In seinem Buch: „Das Märchen vom reichen Deutschland“, zeigt Daniel Stelter sehr gut die Folgen dieser Migrationsvereinbarung auf. Erschreckend wird dort auch beschrieben, dass jährlich ca. 200.000 gut ausgebildete Deutsche ins Ausland abwandern, welche erhebliche Beiträge in unsere Sozialkassen eingezahlt haben. Während von ca. 400.000 Einwanderern die Rede ist, die diese Kassen stark belasten. Jetzt muss ich mich erneut outen. Ist der Republik bewusst, dass das SPD-Strichmännchen, der übergewichtige Wirtschaftsminister, der Hartz IV-Verkünder (entwickelt hat es ja die Bertelmann-Stifung) und Oskar Lafontaine aus dem gleichen Landkreis kommen? Und AKK wohnt auch nur ca. 10 Kilometer weiter. Beinahe hätte ich Erich Honecker vergessen, Republik verzeih uns. Ansonsten ist das Saarland ein sehr schönes Land mit wunderbaren weltoffenen Menschen.

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