Tagesdosis 14.2.2018 – Folie á deux, wenn der Wahnsinn ein Virus ist

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

„Zuerst die Erde, dann der Mensch.“

Grenzenlose Geldgier und ausufernder Egoismus heben die Welt aus ihren Angeln. Umweltkatastrophen gehen uns nicht mehr nahe genug. Die reichen Staaten vereinnahmen derzeit den Rest dieses blauen Planeten und nehmen sich, was ihnen nicht gehört. Niemand kann sie aufhalten, denn die NATO ist ihr Instrument. Weiterhin rauben die reichsten Staaten die Erde aus, plündern ihren Bauch und entziehen damit unseren Nachkommen immer mehr die Möglichkeiten, zum Überleben. Dabei entlassen sie Rauch und Gift in alle Himmelsrichtungen und glauben, dass diese nicht mehr zum Ursprungsort zurückfinden. Menschen beuten einander des Profit willens aus, Kinder werden als billige Lohnsklaven gehalten, Arbeitskräfte missbraucht und ausgebeutet, Politiker etablieren sich als Wachstumsbeschleuniger, das Gesundheitssystem verdient und dient der Krankheit und wir beschäftigen uns tagelang nur mit dem, was die Glotze und die Medien uns als ihre Wichtigkeit offeriert: Wer wird mit wem die kommende Regierung bilden? Wie zerfleischt sich gerade die SPD selbst und wie lange lässt die CDU den Hosenanzug noch das Land zerstören und Europa schwächen?

Andererseits junken sich Jungverdiener auf Facebook hoch: „Yeah, ich habe die monatliche 10.000 Euromarke erreicht, jetzt knacke ich die 20.000 Euromarke.“ Daumen hoch, sekundenschnelles Teilen und jubelnde Kommentare sind dann die Folge. Wohlstand ist ein Anspruch ohne Alternative. Wohlstand ist ein alternativloses Menschsein geworden. Luxus als Normalzustand. Normopathisches Selbstbeweihräuchern als grenzenloses Manifest hat längst den parlamentarischen Demokratismus aller Parteien infiziert. Weltweit scheint die Pandemie des Höher, Schneller und Weiter endlich angekommen zu sein. Unsere Gier ist unersättlich. Nirgends scheint sie halt zu machen. Sie radiert die Würde der Tiere aus, die Würde des Menschen ist dabei nur ein Hindernis, kein Stoppschild. Der Würde des Lebens ihr Garaus zu machen ist ihr Geschäft. Die Gier in uns ist jedoch nicht unser Verbrechen oder unsere Krankheit, an der viele leiden. Sie ist ein Symptom. Denn zunächst einmal erschafft die Gier eine fette Geldbörse. Diese beruhigt. Dann kommt mehr. Viel mehr und schwups, wandelt sich das viele Geld in Macht. Macht aber ist auch bloß ein Symptom. Macht ist eine Art Versicherung für noch mehr Sicherheit. Es ist die Sicherheit, sie ist die wahre Krankheit, an der fast alle Menschen leiden, ohne dieses direkt wahrzunehmen. Wer das feststellt, der muss auch auf die Gegenfrage gefasst sein: Warum wollen Menschen diese Sicherheit? Sind sie alle unsicher? Leider ist es so. Viele fühlen sich nur scheinbar hier auf diesem Planeten sicher. Doch in Wahrheit sind viele sich unsicher und kommen sich fast komplett verlassen auf diesem Planeten vor. Daher schufen einige von ihnen unsere größte und fundamental sicherste Vorstellung über diese Welt als Superversicherung auf unsere wahre Existenz: Die Religionen. Sie ist unsere Projektion in Sachen Sicherheit ganz allgemein. Hinter unserer Gier, der Sucht nach immer mehr, nach immer höher, schneller und weiter steckt unsere Sehnsucht nach Anerkennung verborgen. Wir wollen von Bedeutung sein. Wir wollen gesehen, gehört, eben anerkannt werden. Wir Männer wollen vereinzelt sogar Spuren für die Nachwelt hinterlassen.

Wenn ich in meinen Seminaren und Workshops die Teilnehmer bitte, etwas über den anderen Teilnehmer zu sagen, was er an ihr oder ihm schätzt, dann ist die Antwort komischerweise nie, „sein Smartphone, seine Uhr, das gelungene Facelifting, die berufliche Stellung oder ihre Brustvergrößerung. Sie schätzten eher die Empathiefähigkeit ihres Mitarbeiters, seine Art, zuhören zu können, den Humor, die Hilfsbereitschaft und manchmal ein liebes Lächeln.

In welchem Teufelskreis sind wir da eigentlich alle gefangen? Was ist denn der wertvollste Schatz, den wir tatsächlich besitzen, das wertvollste schlecht hin? Es sind unsere Kinder. Wertvoller als alle Edelsteine, als alles Gold der Welt, doch wir verkaufen sie, um nur einen einzigen Klumpen Gold selbst besitzen zu können. Das ist ein teuflischer Tausch! Wir verkaufen sie an die Strukturen, die Matrix unserer Gesellschaft. An die Gewohnheiten und Konditionierungen, die uns selbst zum Halse herauskommen. Wir schicken sie überall hin, nur damit sie werden wie wir.

Die Erde geht den Bach runter, doch wir sind dabei, das ganze Leben auf diesem Planeten sukzessive immer weiter auszulöschen. Wir werden von den unterschiedlichen Systemen der strukturellen Gewalt, unserer selbst erzeugten Destruktivität nämlich, missbraucht und in einer Art Stockholm Syndrom-light in Geiselhaft genommen. Wir wissen das alles. Doch vergessen wir schnell, was wichtig ist und worauf es sich zu konzentrieren wirklich lohnt. Darauf nämlich, dass unsere Nachkommen keinesfalls so werden dürfen, wie wir.

Doch wir konzentrieren uns auf Scheingefechte, bloß um dem wahren Problem und dem vor uns stehenden Wandel nicht ins Gesicht zu schauen. Täten vielmehr Leute dies, augenblicklich hätten sie eine innere Revolution vollbracht. Und genau darum diese ganzen Scheinargumente und Scheinideale, die Scheindemokratie und Scheinparteien, das Scheingeldsystem und das Scheinbildungssysteme. Weil zu viele noch immer wegschauen. Nur wenige schauen sich das ganze System dieser Selbstzerstörung wirklich an. Johann Galtung sah dieses ganze System, das einzig auf der Selbstzerstörung aus ist und nannte das was er sah „die strukturelle Gewalt“. Unser ganzes System ist voller Gewalt. Sie ist der Motor unserer Gesellschaft. Und sie ist nicht zu erkennen, deuten wir sie nur politisch oder geostrategisch. Aber wie konnte eine ganze Gesellschaft, ja ein ganzer Kontinent oder gar die halbe Welt von solch einer Krankheit Besitz nehmen? Und wie können wir das je erkennen, sind wir alle doch zutiefst davon überzeugt, dass diese Welt die beste aller bisherigen Versuche darstellt, uns selbst zu gefallen? Können wir uns mit diesem Irrsinn, mit Wahnvorstellungen anstecken?

„Folie á deux“ ist diese ansteckende psychotisch induzierte Krankheit. Und weil an ihr die meisten Menschen in unserer Hemisphäre auf eine ganz andere Art und Weise als im ursprünglich Sinn infiziert sind, nämlich über die Medien und die Bildung, wird sie gar nicht mehr als solche erkannt. Aus dem Französischen übersetzt heißt sie, eine Geistesstörung zu zweit. Damit ist gemeint, dass an ihr zunächst ein einziger Mensch erkrankt und er dann, Zwecks Überzeugungskraft, einen weiteren ansteckt. Wohlgemerkt, es sind Weltbilder die als Überträger den Virus übertragen. Ideen und Weltbilder als infektiöse Krankheit trifft es treffend. Ein Mensch kann nicht wahnhaft im Sinne von Folie á deux sein, wenn die fragliche Überzeugung dazu nicht in seiner Kultur oder Subkultur als „normal“ gilt. Überall kann sich dieses Wahnvirus verbreiten. Diese induzierte wahnhafte Störung, die scheinbar ganz viele betrifft, schafft es, dass sie trotz des Wissens, das ich oben angeführt habe, sie davon wegblicken und anderen, völlig unwichtigen Themen ihr Augenmerk schenken. Das tun diese Vielen unbewusst, da sie annehmen, dass es sich dabei um ein echtes und richtiges Weltbild handelt. Das ist ja dieses für den Befallenen so Unfassbare, dass dieses für ihn völlig stimmige Weltbild oder die Einsichten dazu, psychotischen, also wahnhaften Charakter hat. Bei Aufdecken der Wahnhaften Idee, überkommt einem solchen Menschen nicht bloß kognitive Dissonanz. Sondern erheblich mehr Irritation, der dann häufig mit Gewalt entgegengetreten wird.

Diese Krankheit schafft es auch im Besonderen, dass wir uns in Gruppen aufteilen und wahnhaft einer Gruppenidee verfallen und den anderen am Liebsten den Kopf einschlagen würden. Alle politischen Strömungen entwickeln unterschwellig ihr Folie á deux. Sie strömen ihrer Gier hinterher und tun so, als sei ihre Idee die humanste aller Weltvorstellungen. Dabei wird übersehen, und zwar von den eigenen Mitgliedern, dass beispielsweise „No-Gos“ von allen Seiten begangen werden. Man stimmt sich neu ein und denkt, dass man dafür sorgen werde, dass dies nur eine Ausnahme bleibt. Bleibt sie aber nicht. Eher formen sich die Mitglieder, sobald in der Nähe der vermeintlichen Macht angekommen, selbst zu diesen Ausnahmen. Das beste derzeitige Beispiel ist die Wendung der SPD, hin zum Neoliberalismus und zum Schnellschuß des „Einhundertprozent Schulz-Effekt“. In allen Parteien kann man das beobachten. Der Wahn bestimmt das Programm, weil der Wahn das Programm ist.

Von der Würde aller sind die Menschen bereit zu sprechen. In Sonntagsreden, Applaus entgegennehmend. Doch die Würde dieser Erde? Darüber auf Google lediglich ein Buch, von 1994. Und nicht einmal eine einzige Rezension dazu, nichts. Doch ist genau dies unser allereinziges Problem. Es geht nur darum, dass die meisten von uns ihre Lebenskraft nicht leben. Diese projizieren sie auf alles Lebendige. Und genau so sieht dieser Planet auch aus. Die Suche nach eben dieser Kraft hat die Biologie, die Wissenschaft vom Leben, ins Leben gerufen.

Der Drops scheint gelutscht und niemand ist Interessiert. Weil der eigene Wahn eine Realität und Wirkmächtigkeit erreicht hat, in der die große Sicht auf uns und diesen Planeten nicht mehr von Belang ist. Und vor allem, weil man dem Menschen so auch gleich noch seiner Hoffnung beraubt, der er sich in Wahrheit schon lange selbst beraubt hat. Folie á deux streut sehr viele Kollaterale aus, von denen der damit Befallene ebenfalls nichts mitbekommt. Ziel ist das völlige Ausblenden der Realität, die es sich außerhalb der Kultur auf dem gesamten Planeten schon vor jeder Kultur, Breit gemacht hat. Dass die Kultur oberhalb der Wirkmächtigkeit des Planeten steht, ist Bekenntnis dieses Wahnsinns. Und jeder kann dies selbst einmal wahrnehmen, wenn er ein wenig über das Umweltministerium nachsinnt. Denn dieses Ministerium ist ja dafür da, dass der Mensch auch weiterhin all seinen Müll wegschmeißen, bestenfalls recyceln kann – ohne Folgenabschätzung. Hätte der Mensch es mit der Folgenabschätzung begriffen, welche in der Verhaltensforschung als „Bananenschalen-Problem“ bekannt ist, dann würde er anstelle des Umweltministeriums ein „Lebensministerium“ bereithalten. Diese Erkenntnis ist ihm jedoch derzeit viel zu weit weg.Folie á deux lässt grüßen.

Nichts von all dem, was gemeinhin als strukturelle Gewalt bezeichnet wird und sich um deren Auflösung bemüht, in irgendeinem Koalitionsvertrag, in keinem Parteiprogramm, noch in den Medien als Thema ausmachend. Doch zeigt sich an ihr das Ausmaß unserer Krankheit: ein Homozid mit der Wirkkraft eines Biozids. Die Destruktivität der Menschen geht über den Krieg, den er gegen seine Art führt, schon längst hinaus. Unser Streben nach Sicherheit erzeugt die Gier nach uns umgebenden materiellen Gütern. Mit diesen beginnen wir uns nach dem zu identifizieren, was sie für einen Stellenwert in der Gesellschaft besitzen. Und das ist dann unsere Stütze, uns als hierarchisch geordnetes Wesen zu begreifen. Und so folgen und erschufen wir das Pyramidensystem der Herrschaft. Nach außen repräsentiert dieses Verhalten unseren persönlichen Rang in dieser Gesellschaft. Was uns in unserem Inneren dann enorme Sicherheit verspricht. Diese Sicherheit sehen wir auch in den Eliten als Projektion für die gesamte Gesellschaft. Sicherheit bedeutet für sie, dass alles überwacht werden muss, was die Bürger so tagtäglich anstellen.

Was uns diese Ganze „tour de Folie“ hier soeben offenbart, dass ist das System, das sich somit selbst erhält. Sein Fundament ist eine Geistesstörung, die längst große Teile unserer Spezies infiziert hat. Wir wissen wie, nämlich über unsere Anfälligkeit, einem Wahn zu folgen. Und wenn wir das wissen, dann haben wir auch schon sein Gegenmittel. Befreie deine geistigen Ketten, die dich am System festzurren. Befreie dich vom induzierten Wahn der Elite. Ganz und gar. Und damit wären wir mitten im Nichtkampfprinzip angelangt, von dem ich hörte, dass es verlangt, komplett mit dem kämpfen aufzuhören. Nicht als Idee, sondern als Verhalten zu den äußeren Dingen. Zuerst die Erde, dann der Mensch.

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

Alle weiteren Beiträge aus der Rubrik „Tagesdosis“ findest Du auf unserer Homepage: hier und auf unserer KenFM App.

 

70 Kommentare zu: “Tagesdosis 14.2.2018 – Folie á deux, wenn der Wahnsinn ein Virus ist

  1. Mich erinnert das an den Prozess der Alkohlischen Gaehrung.
    Die Hefe ist so fleissig den vorhandenen Zucker in Alkohol umzusetzen
    bis sie selbst an der zu hohen Konzentration ihres Ausscheidungproduktes (Alkohol) zu grunde geht.
    Das soll dann die Spitze der Evolutionskette sein?

  2. Als ich der Titel las musste ich an die Kreuzzüge denken.
    Es gab auch ein Kinder Kreuzzug.
    Der erste war übrigens in Europa:
    Marcus Bull, ‚Knightly Piety and the Lay Response to the First Crusade, The Limousin and Gascony, c.970 – c.1130‘, New York, 1998
    Und es gibt das Buch
    David L. Hoggan, Meine Anmerkungen zu Deutschland, Der anglo-amerikanischen Kreuzzuggedanke im 20. Jahrhundert’, Tübingen 1990 („My Thoughts on Germany: The Anglo-American Crusade Mentality in the 20th Century“, 1990)

  3. Verstehe nicht so wirklich die eigentliche Intention des Artikels???

    Der Winter war doch lange genug und wir hatten so wenig Sonnenstunden wie schon lange nicht mehr!

    Mag dann vielleicht den Autor befriedigen, ausführlichst zu erläutern wie allumfassend grau und trostlos doch alles sei . .

    aber, wieso, weshalb, warum . . . .

    Als Tagesdosis ungeeignet, es sei denn man/frau legt es drauf an depressiv zu werden

  4. Ach ja, wir all sind es, die dem Virus verfallen sind. Es ist immer wieder erstaunlich, dass mir die Welt so simpel erklärt wird , wie Herr Lenz es in dem Artikel tut.
    Entweder macht er das mit Absicht, oder er ist wirklich so naiv, und glaubt seinen Erklärungen selber.
    Das wir als Einzelwesen von der Evolution vorgegeben, immer am Krabbeln sind, um ganz oben zu stehen, ist ja eigentlich eine Binsenweisheit, die man nicht in einem Kommentar von erheblicher Länge mir mitteilen muß.
    Die Frage ist doch eher, warum funktioniert das Kollektiv Mensch nicht mehr so, um sich als Spezies zu erhalten. Das es nur dem kollektiven zusammenwirken der Menschen zu verdanken ist, und sich, aus unserer Sicht, an die Spitze der Evolutionskette gesetzt hat, dürfte doch jedem klar sein.
    Diese Erkenntnis verlieh den Menschen über Jahrhunderte eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
    Doch nun erlebe ich, innerhalb von 25 Jahren, dass diese Erkenntnis keine Gültigkeit mehr haben soll.
    Das stimmt natürlich nicht, ist auch den profitorientierten Kreisen natürlich bewusst, aber den Individualisten anscheinend nicht.
    Statt dessen immer das gesabbel von Empathie und Mitmenschlichkeit.
    Letzt Endlich sind das Ziele, die eine Gesellschaft anstreben sollte, und dazu bedarf es halt Regeln und Leitlinien. Nur leider werden die Regeln und Leitlinien verändert.
    Und da es schon immer leichter wahr, ein Mickimausheft zu lesen, als ein vernünftiges Schulbuch,
    wählen viele Menschen das Mickymausheft. Und da es Heute genügend Lehrer, im übergeordneten Sinn, gibt, die das didaktische Lehrmittel Mikymausheft, verordnen, haben wir Heute eine Gesellschaft, die die simpelsten Zusammenhänge nicht erkennen kann. Das ist kein Virus, sondern eine gezielte Verdummung, die hier satt findet. Und Herr Lenz scheint ein fleißiger Mickymausheft Leser gewesen zu sein, sonst würde er dieses Blech nicht schreiben.

    • Hallo Socke

      Welche Regeln brauche ich denn, um empathisch und mitmenschlich zu fühlen/zu sein? Welche Regeln brauche ich um zu lieben?

    • Hallo Kristana

      Ich glaube nicht, das es Regeln für Empathie und Mitmenschlichkeit gibt, da es ja hierbei um eine gefühlsmäßige Regung handelt.

      Das Problem ist, das Heute die Lehre vom Konsum und der Durchsetzungskraft in den Vordergrund gestellt wird.
      Und wenn dieser Gedanke immer wieder in einer Gesellschaft an die oberste Stelle gestellt wird, dann gilt halt halt Empathie und Mitmenschlichkeit als Schwäche.

      Diese Lehre wird permanent verbreitet.
      Das beinhaltet, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Leider mit dem Haken, das Derjenige, welcher sich um einen Schwächeren Kümmert, nicht an seinem Glück schmieden kann.
      Oder anders ausgedrückt, Schau weg und mach dein Ding. Dann bist du erfolgreich.

      Auf dem Weg zum Erfolg begleiten dich dann
      Elitepartner DE. Deutschlands Top Model, und das Dschungelcamp.

      Diese Primitivlehre wird seit 25 Jahren in Deutschland verbreitet, Neudeutsch auch als Neoliberalismus bezeichnet.

      Das ist doch nicht so schwierig zu verstehen.

      Empathie kann man nicht verordnen, aber man kann die Grundlagen schaffen, das Menschen diese war nehmen.
      Aber leider kapieren viele Menschen diese einfachen zusammenhänge nicht, weil ihnen das Nachdenken ab trainiert wird.

      Nur weil ein Artikel auf KFN erscheint, muß es sich ja nicht um die reine Lehre handeln.

      Man muß halt für sich selber Schlüsse aus einem Text ziehen, und meiner war eben in dieser Richtung.

      Vieleiche liegt es daran, das zu meiner Zeit noch Karl May gelesen wurde und Micky Maushefte als das gesehen wurden, was sie ja auch sind. Bilder Mit Blasentext. Das Vereinfacht das Denken.

      Und das meine ich mit nicht Nachdenken lernen.
      Das hat weniger mit einer Viruserkrankung zu tun, als mit geistiger Trägheit.

    • Socke 🙂

      Wir sind doch eigtl einer Meinung. Ich unterschreib dir (fast ;-)) den ganzen post. Bis auf diese Kleinigkeit:
      „Empathie kann man nicht verordnen, aber man kann die Grundlagen schaffen, das Menschen diese war nehmen.“

      Die Grundlagen, Empathie als unverzichtbar zu empfinden, sind doch bereits da. Wir sind mitten in einem gesellschaftlichen Kleinkrieg und immer mehr Menschen brauchen Netzwerke, um über die Runden zu kommen.

      Grundlagen schaffen wir selbst, jeder für sich. Ist eine Frage des Selbstbewusstseins. Wenn du Empathie und Solidarität vorlebst, werden sich automatisch Menschen anschließen. Empathie macht anziehend, man muss sich nur trauen und überzeugt dahinter stehen.

      Ich versuchs mit nem Beispiel.
      Wenn meine Freundinnen abends „SuperModel“ gucken wollen, hab ich 2 Möglichkeiten nein zu sagen. Ich kann sagen „nee so’n Scheiß guck ich mir nicht an“ oder ich kann sagen „oh nee Mädels, sorry. Das machen meine armen Nerven nicht mit, ich kann nicht sehen, wie andere Menschen erniedrigt und versklavt werden. Die tun mir dann so leid“.
      Und schon hast du die Empathie „positiv verkauft“. Und die anderen Mädels denken das erste mal darüber nach, was sie da für nen Mist gucken. Ganz ohne dass ich mich unbeliebt gemacht hab. 🙂

    • Ja , da hast du natürlich recht, dass man seine Empathie auch zeigen muß.

      Aber schlimm finde ich, dass ich meine Emphase, nun auch noch verkleiden muß, da sie sonst als negativer Stimmungskiller empfunden wird.

      Eigentlich erwarte ich, das ein Empfinden von allen wahr genommen wird, da brauche ich nicht auch noch ein Schleifchen drum zu binden.

      Wenn die Freundinnen so gerne Supermodell schauen, dann scheinen sie halt auch zu den degenerierten Römern zu gehören.
      Aber die wurden ja von Westerwelle nicht gemeint, sondern die Hartz 4 Empfänger, die sich in die soziale Hängematte legen.
      Da sehe ich zum Beispiel, wie Emphatisch ein FDP Futzy denken kann.

      Aber erlebe ich irgend welchen Protest, obwohl der Ansatz völlig auf den Kopf gestellt wurde.

      Nein, Die Gesellschaft schluckt so etwas mittlerweile, ohne Auf mucken.

      Weder Kirchen, Gewerkschaften, Sozialverbände, noch politische Parteien, und nur ganz wenige öffentliche Personen, wie Schriftsteller und Lehrstuhlinhaber, machen den Mund auf.

      Und wenn es einer wagt, „ Daniele Ganser, Oskar La Fontane, Willy Wimmer, u.s.w., landen sie in der Schmuddelecke.
      Oder sieht man diese Stimmen in der Öffentlichkeit?
      Und wenn, dann doch nur um zu polemisieren und sie zu beschimpfen.

      Das Passiert nun seit 25 Jahren.
      Eine ganze Generation ist mittlerweile dieser Gehirnwäsche unterzogen worden, und meine Altersgenossen konnten sich in großem Maße auch nicht dagegen immunisieren.

      Warum schreibe ich denn hier,? Weil ich von lauter Zombies umzingelt werde, die mir den Stuss von Klaus Kleber vorbeten.

      Mich würde das alles gar nicht so angreifen, wenn es bei Geplapper bliebe, aber leider ist es so, dass mit dem ganzen dumm schwätzen, Grundlagen geschaffen werden, die mir das Leben Erschweren.

      Das ich mit 70 Jahren noch Arbeiten gehen muß, dass ich keinen Krankenschutz mehr habe, dass sich eine Krankenkasse leistungslos bei meiner Minirente bedienen kann, dass eine Anwaldskanzlei mit diesen Gaunereien Geld verdienen kann.
      Das sind die Auswirkungen, die ich persönlich zu spüren bekomme.

      Das ist Frühkapitalismus im Reinkultur, der anscheinend aber aus Emphatiemangel nicht mehr erkannt wird.
      Beste Voraussetzungen um sich die Taschen zu füllen.

      Eigentlich sollte man dieser Bagage mal kräftig in den Allerwertesten treten. Und da wäre ich ganz unempathisch.

    • Hallo Socke 🙂

      Sorry, dass ich jetzt erst antworte. Der thread war mir irgendwie untergegangen…

      So hab ich das nicht gemeint mit „Empathie gut verkaufen“. Den ersten Weg „den Scheiß guck ich nicht“ hätten meine Freundinnen als Angriff empfunden, mich als arrogant empfunden und direkt dicht gemacht.

      Um bei dem Beispiel zu bleiben, die haben doch noch nie darüber nachgedacht, was bei Topmodel den jungen Mädels angetan wird. Häme wird doch in unserem TV gehypt, dass man kotzen könnte. Das fällt den Menschen im Hamsterrad schon gar nicht mehr auf. Alle Shows gehen in diese Richtung. Das ist die Erziehung des Systems am Menschen. Das läuft schon mind 20 Jahre so. Anfangs ganz subtil, mittlerweile nicht mehr zu übersehen und es wird immer schlimmer!

      Die Mädels (hihi, Damen und die 40/50) haben kein Bewusstsein dafür, was sie da geguckt haben. Das sind intelligente, nette Frauen, die sich schämen würden, wenn ihnen klar wäre, was sie da indirekt unterstützen!

      Die sind alle noch in der Tretmühle – was übrigens ganz gezielt so gewollt ist. Man weiß heute, dass Stress und Existenzängste wirklich massiv das Denken behindern.
      Wir leben doch in einem Dogma, wo ein Mensch, der sich auf die Wiese legt und träumt, als faule Sau betrachtet wird. Wer nicht arbeitet, soll nicht essen?!
      Deshalb sind hier so viele Rentner. Wir haben Zeit zum Lesen, zum Nachdenken, zum Erkennen. Das haben die armen Hamsterradläufer einfach nicht.

      Ja ich hab auch diese Zombies um mich rum. Und ich kassiere öfters mal misstrauische Blicke und ungläubiges Kopfschütteln. Aber das ist mir so egal… Wer mich ablehnt, weil ich ein „Gutmensch“ bin, soll sich verpissen. Natürliche Selektion des Freundeskreises. 🙂 Die Guten bleiben!

  5. So lange wir die Sadisten befriedigen, sind wir die Masochisten. Man braucht nur zu beobachten, wie die Leute sich gegenüber den allgegenwärtigen Kameras verhalten. Gefühlte Beobachtung schafft ein falsches Bewusstsein. Das ist Quantenphysik. Das System beobachtet an allen Ecken und Kanten und schafft so ein Fehlbewusstsein. Das ist einer von vielen Übertragungswegen der neoliberalen Geisteskrankheit, der leider bei vielen ankommt. Der Totalitarismus durch Überwachungstechnologie gibt sich den Anschein eines allgegenwärtigen (sadistischen oder wohlwollenden) Gottes mit dem Namen PROFIT. Viele Leute fühlen sich in der totalen elektronischen Überwachung sogar gut aufgehoben, weil die Täuschung zu einer wirklichen Spiritualität so perfekt ist. Kameras haben nichts mit Gott, nichts mit Spiritualität, nichts mit Gewissen, nichts mit Werten und nichts mit Motivation zu tun. Totale Überwachung hat dafür um so mehr mit „Selbstverarschung“ zu tun.

    • Medien, welche sich dieser Tage der Aufklärung verpflichtet haben, dienen nicht der persönlichen Bespaßung (es sei denn sie ergötzen sich an Leid) und da nicht alle zu jedem Zeitpunkt den gleichen Erkenntnisstand haben, ist es unerläßlich daß sich Themen wiederholen.

      Im Übrigen finde ich Gefallen an folgendem Sprichwort:

      „Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen.“

    • Wenn Dein Nachbar das Licht anmacht, gehst Du dann zu ihm und fragst ihn, warum er das Licht angemacht hat, denn in Deiner Wohnung brennt ja schon dass Du das tust. So ist es auch mit Wissen und Erfahrungen. Auch ich habe das schon unzählige male gehört. Seit den 1980er Jahren. Aber ich schrieb darüber zum ersten Mal. Das die USA die einzige Weltmacht und ein Imperium ist, das hörten hier Viele auch schon X-Male. Ich übrigens auch. Und doch bin ich zu einem Vortrag zu Daniele Ganser gegangen und Tausende taten es auch. Ich glaube eher, Du willst das und zwar genau das Theme einfach nicht hören, weil… Und das betrifft ebenfalls Viele, nämlich weil…

  6. „Wohlgemerkt, es sind Weltbilder die als Überträger den Virus übertragen. Ideen und Weltbilder als infektiöse Krankheit trifft es treffend“
    Sehr richtig…!! Und jedes „Weltbild“ korrespondiert zwangsläufig mit einem ‚Menschenbild‘.
    Wo ist dann also unser Menschenbild, das all die Ausbrüche in die Normalität des (politischen)Wahnsinns in sich birgt, zu verorten ?….und wie kommen wir da raus??
    Da soll nix unversucht bleiben. Daher ein Link: https://youtu.be/t-FsZnwf-rA

    • Jedem politischen System liegt ein Menschenbild zugrunde?

      Oder doch eher: eine ökonomische Ordnung verursacht ein Menschenbild?

      Sorry, ich bin gelernter Materialist.

    • Frowe Hulda
      „Der Materialismus geht davon aus, dass selbst Gedanken, Gefühle oder das Bewusstsein auf Materie zurückgeführt werden können.“
      Ist das richtig definiert von wiki?

      Wenn ja, dieser Materialismus ist doch von der Quantenphysik widerlegt. Schon in den 30er Jahren. Heisenberg!
      Die Gedanken der Forscher beeinflussen den Ausgang des Experiments. Oder auch „Geist erschafft Realität“. Einstein wollts zuerst auch nicht glauben und nannte es „spukhafte Fernwirkung“.

      Doppelspaltexperiment, Verschränkung, Nichtlokalität; 20 min Physik, hochinteressant:
      youtube.com/watch?v=7BV0Fs4eM0I

    • Was hat jetzt das Doppelspaltexperiment und die Quantenphysik mit einer Widerlegung des Materialismus zu tun.
      Das sind doch höchst reale Erscheinungen der realen Welt, des Seins. Das wir manches (noch) nicht verstehen, postuliert doch nur Erkenntnis- und Entwicklungsbedarf des Bewusstseins.
      Man sollte vielleicht vorsichtig sein, Materialismus allzu mechanisch aufzufassen.
      Dass sich das Bewusstsein über seine prägenden Einflüsse und Bedingungen hinwegbewegen kann, und sogar zurückwirken kann, ist eine großartige Sache.
      Leider bleibt es bei den meisten wohl bei den prägenden Einflüssen.
      Und möglicherweise kann man ein Menschenbild durch enorme geistige Anstrengungen ändern: Solange die, die es dort haben wollen, wo es ist, es gleichzeitig in die andere Richtung ändern , wird sich nichts bewegen.

    • Frowe Hulda

      Deswegen hab ich doch gefragt ob Sie DIESEN Materialismus meinen.

      Materialismus: dass selbst Gedanken, Gefühle oder das Bewusstsein auf Materie zurückgeführt werden können.
      Quantenphysik: dass selbst Materie auf Gefühle, Gedanken und Bewusstsein zurückgeführt werden kann.

    • ‚Alle Krisen haben ihre eigentliche Ursache in einer spirituellen Krise‘

      „Erst die Erde, dann der Mensch“ ist da für mich eher Ausdruck dieser Krise denn ein Hebel aus der Krise herauszufinden.
      Zum ‚Herauszufinden‘ benötigen wir eben Erkenntnisansätze, die uns, die Erde selbst….und alles Leben ganz anders verorten, als es durch das gängige Menschenbild geschieht.
      Was sagt denn das allgemein gültige Menschenbild. Was ist Grundlage aller Befindlichkeiten geworden? Was zeigt sich da förmlich als ’stehende Größe‘ aller Definitionen des Menschen?…?? Die Menschenabstammung aus dem Tierreich. Kurzum: „Der nackte Affe“! Das ist die Grundlage aller Sicht auf den Menschen geworden. Oder ist das noch vernünftigerweise hinterfragbar? Kann/darf die ‚Evolutionstheorie‘ noch hinterfragt werden? Und vor allem, kann sie noch jenseits des groben Geistes-Unfugs eines ‚Intelligent Design‘ hinterfragt werden?

      Was in der Evolutionstheorie beschrieben ist, betrifft den DURCHGANG des Menschen durch Tierformen, aber nicht seine ABSTAMMUNG! Da guckt die gesamte gediegene Wissenschaft genauso schräg drauf, als würde man auf der Nordseite eines Alpentunnels, ohne perspektivische Erkenntnis der ‚Südseite‘, beim Anblick der herausfahrenden Autos zu dem Befund kommen: ‚Die Autos stammen vom Tunnel ab‘. Nix anderes ist letztendlich die gesamte Grundlage unserer gängigen ‚Wissenschaft vom Menschen‘. Man sieht schlichtweg nicht den fundamentalen Unterschied zwischen ‚Durchgang‘ und ‚Abstammung‘.
      Und diese fundamentale Fehleinschätzung gehört eben mitten in die ‚Spirituelle Krise‘ hinein. Das ist nicht nix!

      …..Liebe Leute, solange wir in dieser Selbstverortung des Menschen als bestenfalls mehr oder weniger gelungene oder, wie man mancherorts nicht genug zu betonen weiß, mißlungene Vollendung der Tierreihe steckenbleiben, haben wir keine Chance in eine bessere Entwicklung und Zukunft zu kommen.
      Wir erkennen uns JETZT, das heißt angesichts der ungeheuren Bedrohungen und realen Vernichtungspotentiale mit Möglichkeiten der ziemlich finalen Erdzerstörung, in unserer eigentlichen Größe (richtig gelesen ‚Größe‘) unserem ‚Gemeintsein‘ in einem (zuinnerst als GEISTIG zu definierenden) Kosmos, durchschauen unseren buchstäblichen WahnSinn (der sich so gerne darin gefällt, den Menschen gewissermaßen zum ‚kosmischen Billigheimer‘ zu machen ….und seine atomare Vernichtung mit einkalkuliert) oder wir versinken in unserer selbstgeschaffenen FalschWelt.
      Kurzum: Wer die Koordinaten des Raumes in dem er sich bewegt nicht kennt….und auch die Erkenntnisarbeit verweigert, sie kennen zu lernen, wird sich an den ‚Wänden‘ immer wieder eine ‚blutige Nase‘ holen….und im Signum von ‚atomaren Optionen auf dem Tisch‘ und ’nuklearer Teilhabe‘ etc. etc. ggf. final in diesem ‚Raum‘ scheitern.
      Friede wird aus einer erweiterten MenschenErkenntnis geboren….oder er kommt nicht! ( Angst und ‚Abschreckung‘ werden nicht ausreichen)
      Daher ist die letztendlich erforderliche ErkenntnisArbeit m.E. auch jenseits aller „Fasson“ angesiedelt.

      Um die Erkenntnisansätze um die es im Kern der Sache geht zu verdeutlichen, füge ich hier die Zitate aus dem Audio noch schriftlich an:
      „Dabei ist Bewußtsein nicht Produkt der Leiblichkeit, sondern Attribut der Wesen, die sich in den Erscheinungen manifestieren und sie herbeiführen. Die Bewußtseinsstufen der Wesen, welche die Evolution des Kosmos, der Erde, der menschlichen Leiblichkeit herbeiführten, müssen sehr viel höhere als die des Menschen sein,denn er selbst könnte dies nicht.
      So kommen wir bei Betrachtung der Ganzheit wiederum zum Primat des Geistes zurück. Am Anfang waren Baumeister, nicht Bausteine. Und die Baumeister bleiben beim Werden des Baues dabei und lassen die Bausteine sich nicht von selbst zusammenfügen oder „kausal“ verketten, vor allem nicht in den lebendigen Gestaltungen. Eine Betrachtung der Organismen von Welt, Erde und Mensch muß vom Primat des Geistes und des Lebens ausgehen….

      Die geistige Evolution des Menschen ist untrennbar mit der Evolution des Gesamtorganismus der Erde verbunden, und alle Phasen des Erdenwerdens sind in ihren Entwicklungsschritten, Impulsen, ihrer finalen Zielstrebigkeit, ihren Metamorphosen und organischen Wandlungen von Anbeginn Glieder jener Einheit, die in der Evolution von Erde und Mensch veranlagt ist und sich als Werde- und Schicksalsgemeinschaft entfaltet.
      Das Menschenwesen ist geistiger Provenienz, und es wandelt seine Werdeprozesse, seine Inkarnationen in der leiblichen Gestaltung, seine Lebensvorgänge durch unzählige Metamorphosen, die mit den Kräften und Elementen im jeweiligen Stadium des Erdorganismus in Einklang stehen.“

    • „Materialismus: dass selbst Gedanken, Gefühle oder das Bewusstsein auf Materie zurückgeführt werden können.
      Quantenphysik: dass selbst Materie auf Gefühle, Gedanken und Bewusstsein zurückgeführt werden kann.“

      Nun, m.E. sagt die Quantenphysik das mitnichten. Bestenfalls das unser Bewusstsein die Gegebenheiten der Materie nicht so ganz versteht. Und Gefühle, Gedanken, Bewusstsein fällt, m.E. ebenfalls in die Kategorie Materie, ist sozusagen hochgradig materiell.

    • Frowe Hulda

      Schau doch bitte das Video. Istn Schulvideo. Nix abgehobenes oder so. Was hast du gegen Bildung?

      Die Gedanken der Forscher beeinflussen den Ausgang des Experiments.

      Geist beeinflusst Materie. Es gibt da übrigens ein so simples Beispiel, was wir alle kennen und schon gar nicht mehr wahrnehmen.
      Wenn ein Mann eine wunderschöne, nackte, Junge Frau sieht und sein Kopfkino anwirft. WAS passiert dann mit seiner „Materie“? 😉

  7. Die Kinder sind NICHT das wichtigste!
    DIE LIEBE IST DAS WICHTIGSTE !!!
    Denn was würde schon aus unseren Kinder werden, wenn wir sie nicht mit Liebe aufwachsen lassen können!

    Wenn man sich die Erkenntnis –
    „DIE LIEBE IST DIE HÖCHSTE WAHRHEIT“
    tagsüber öfter mal in Erinnerung ruft, und sich in konkreten Situationen frägt:
    Wie würde ich jetzt handeln, wenn es stimmt dass die Liebe das Wichtigste ist, eben die höchste Wahrheit ist, auf die ich mich als Mensch auf diesem Planeten beziehen kann?

    Soo vieles Belangloses würde augenblicklich von uns abfallen!
    …wie zb. Stolz, Gier, Rechthaberei, Angst, Hass, Beleidigtsein, sich rächen müssen, und all der Schmarrn.

    das gute Gefühl das dann kommt ist einfach das Gefühl das kommt wenn man liebt!
    Dem Menschen ist die Liebe gegeben, er möchte geliebt werden und er möchte lieben, DAS macht ihn glücklich und NICHTS Anderes!

    Jene Menschen die das Ruder übernommen haben auf diesem Planeten,
    HASSEN DIE LIEBE,
    (aus welchen Gründen auch immer – man kann annehmen dass sie einfach nur nicht geliebt wurden)
    und wollen uns dafür gewinnen dass wir das auch tun!
    Das ist der Schlüssel.
    Ihnen nicht zu folgen!

    • Es gab in der Geschichte eine große Katastrophe und es gibt für mich eine noch grössere. Die große Katastrophe hatte etwas mit Perversion der Liebe zu tun und die größere Katastrophe auf eine andere Art ebenso.
      Ich unterschreibe dass das oberste Prinzip die Liebe ist und diese systematisch und REGELRECHT kaputt gemacht werden „soll“, gerade der Macht derer willen die anderes als SIE an die oberste Stelle setzen. Der zweite Weltkrieg als grosse Katastrophe schrecklich und 2018 als noch grössere Katastrophe genau so schrecklich? Ordnen wir die Vergiftung in der wir bereits stecken denn überhaupt zu ? Verwechseln wir unserer Hingabe denn nicht doch ? Viele reden von wir wären so entwickelt ? Oder sind wir vielleicht eher so weich gelöst weil bereits in Auflösung? Der Mensch ist frei in glauben und urteilen und handeln mein Tipp: Siehe Film. https://www.youtube.com/watch?v=_7RfgJhvyow ps Der Bruder von Richard Weizsäcker, ein Biologe, hat mal gesagt : Der „Deutsche“ geht erst dann auf die Strasse (protestieren) wenn es wirklich zu spät ist!“ Nun in diesem Sinne würde ich meinen dass der Film eindrücklich beschreibt dass es bereits wirklich zu spät „wäre“. Meint ihr nicht ?
      Könnte man aus so etwas nicht einen Sarg des Lebens machen ? Gleiches mit Gleichem heilen ? Zum wohnen und demonstrieren auf der Strasse Tag und Nacht Sommer und Winter ? https://www.ebay.de/itm/PREMIUM-FLECHTWEIDE-Weide-Echt-Normalgroesse-Begraebnis-Schatulle-SARG-2-/252189078368

    • Lieber Peter 77 ! Ich habe mich über Dein bedingungsloses Bekenntnis zur Liebe gefreut. Ich denke auch schon lange, dass die allumfassende Liebe die höchste Vernunft des Menschen darstellt. Und wenn wir selbstkritisch genug sind, merken wir es ja immer wieder an uns selbst, dass nur die Liebe uns den richtigen Weg im Leben bahnt, nämlich den Weg zum Licht und zur Glückseligkeit. Alles andere lässt uns immer nur absacken in den Abgrund des Unglücks.

  8. Der „folie a deux“ – Wahn ist Kredit-finanziert und platzt dann, wenn die Zinsen steigen. Nach 70 Jahren wirtschaftlicher Boom-Phase – ab 1948 – müsste jeder genügend Sicherheit und Wohlstand erreicht haben. Stattdessen Ungleichheit, Mindestlohn, Armut, Abhängigkeit.
    Zudem hängen wir Lemminge wie Zwangs-Psychiatrisierte an der Angelschnur des alternativlosen Geldsystems und Arbeits-Einkommens.

    Die Börsenspezis und Statistiker Otte, Müller, Homm gehen davon aus, dass der Crash bis 2019 stattfindet – und wir sind darauf NICHT darauf vorbereitet. Keine Komplementärwährung zum Euro, keine Genossenschaften, keine alternative TV-Kanäle.

    Buffet hat also Recht, „…seine Klasse, die der Reichen, wird diesen Krieg Reich gegen Arm gewinnen.“
    Und die LINKE pennt.

  9. und schon wieder dieser Unsinn! vom kleinen, auf`s ganze zu schliessen. in typische neo-liberaler Struktur.
    nur weil der „text“ diesmal länger ist, ist dieser nicht besser als all die anderen sinnlosen Kommentare r.lenz!

    gruß, vielleicht mal andere Lektüre durschstöbern

    • Warum lesen Sie eigentlich sinnlose Kommentare immer wieder? Das müssen Sie nicht. Lassen Sie es sein und verschwenden Sie nicht Ihre wertvolle Zeit. Lesen Sie Sinnvolles oder haben Sie anderweitig viel Spaß.

    • Hermetische Gesetze! Schon mal gehört, oder auch keeneahnung?

      Wie im Großen, so im Kleinen! Goldener Schnitt, Fraktale…
      Einfach mal beim Pythagoras Institut Dresden nachfragen!

    • @ Kristana
      na klar, soll ich jetzt lachen oder weinen. noch dümmer geht’s nicht, oder?
      @ Rüdiger Lenz
      dann würden nur noch ja-sager in ihre Kirche namens „dein erfolg teil 1 bis teil unendlich“ gehen!

  10. Guter Text Herr Lenz.
    Aber ein Einspruch muss gestattet sein.

    “ Was ist denn der wertvollste Schatz, den wir tatsächlich besitzen, das wertvollste schlecht hin? Es sind unsere Kinder.“

    Da liegt der Denkfehler!

    Kinder besitzt man nicht – nicht mal die Eigenen! Sie gehören auch nicht der Schule oder dem Staat.

    Daraus folgt dann, dass man die Kinder verbiegt, optimiert und konditioniert bis sie funktionieren.
    Aber wir meinen es ja nur gut.
    Am Ende wundern wir uns dann, dass Sie, im „Idealfall“ genau so blöd werden wie wir.
    So setzt sich dann der Schwachsinn fort.
    Eine Änderung im positiven Sinne wird dadurch erschwert oder gar unmöglich gemacht.

    • Guter Punkt!

      Außerdem weiß ich nicht, wie man Kinder ganz aus den Zwängen des Systems heraushalten kann und ob das wiederum dem Kind gerecht wird, wenn es dadurch zum sozialen Außenseiter wird.

      Sicher, man sollte wenig Druck machen und nicht versuchen, die eigene verpasste Karriere durch das Kind nachzuholen. Das Kind sollte Anregungen bekommen, um sein Potenzial voll entfalten zu können, allerdings frei und ohne Zwang. Und viele Dinge mehr. Aber im Text hier war mir das etwas zu einseitig und unterkomplex formuliert. Das mag auch dem Format Tagesdosis geschuldet sein.

    • Hallo schwarz ist weiß

      Krass… So hab ich das gar nicht verstanden. Ich habe „besitzen“ mehr so auf „Schatz“ bezogen und umgangssprachlich gesehen.
      Bin völlig deiner Meinung! Das Ergebnis von unserer „Erziehung“ sehen wir ja auf den Straßen. Smombies mit Burnout…

      Benjamin
      Es kommt drauf an, ob das Kind den sozialen Außenseiter als etwas negatives sieht. Und wenn mehr Eltern umdenken, sinds ja dann auch keine Außenseiter mehr.
      Mir hat das als Kind nichts ausgemacht. Ich hab mein Anderssein „zelebriert“. 😉

      Da war grade heute morgen so’n Beitrag im DeppenTV – verzweifelte Mutter von hochbegabtem Sohn. Und dann sagt die Tussi „ach es wäre so viel leichter, wenn er ganz normal wäre“. WHAT? So funktionierts natürlich nicht. 😉

    • Wenn du dich als Singulare Eigenständige Einheit siehst, hast du natürlich Recht mit deinem Argument.
      Aber ich sehe die Menschheit eher als das was es ist… ein Superorganismus der ohne gegenseitige Kooperation nicht lebensfähig ist.
      Den Schutz den neugeborene durch die Eltern erfahren ist im höchsten Maße Altruistischer Natur, und das kann man auch im Tierreich beobachten. Ohne diesen Schutz ist der Exodus der Spezies vorprogrammiert. Und dazu zählen auch Rudimentäre Erklärungsversuche der Eltern, wie diese Welt ungefähr funktioniert. Kinder kommen nunmal nicht mit Anleitung.

    • Es ging mir in diesem Fall nicht um den Schutz des Kindes.
      Mir geht es um eine Stärkung einer eigenständigen Person, meinem Kind.
      Wenn ich mein Kind als eigenständiges Wesen betrachte, schaue ich doch erst einmal, WAS will mein Kind und WIE will es das erreichen.
      Letztendlich will ich, das mein Kind glücklich wird. Das ist die Hauptsache.
      Ich mache in diesem Fall mein Glück ausschließlich am Glück des Kindes fest, mit der Einschränkung, dass es nicht andere schädigt.
      Ich versuche es zu unterstützen und Wege aufzeichnen, wenn gewollt.
      Den Weg muss es aber dann schon selber gehen.
      Diesen Schatz Kind kann man nicht besitzen, das merkt man spätestens, wenn das Kind das Haus verlässt und seinen eigenen Weg geht. Mein Sohn ist mit 16 seinen eigenen Weg gegangen (Ausbildung nicht am Ort) und ich war und bin froh das er mich an Seinem teilhaben lässt.

    • @schwarz ist weiß
      Ich weiss schon was du meinst… dieses Zwanghafte „Solange du deine Beine unter meinem Tisch streckst, tust du gefälligst was ich dir sage“… ich komm selber aus einem sehr konservativen Haus…sehe mich aber heute selber eher im Liberalen Spektrum, wobei ich die konservative Seite aber genauso verstehe und nicht zwangsläufig ablehne. Ich trage auch einen Teil Anarchismus in mir, weil ich mich eigentlich schon mein ganzes Leben gegen diesen Autoritären Unsinn durchsetze. Freiheit muss man halt für sich selber definieren, und ich hab die positive Erfahrung gemacht, das ich mit Kooperation wesentlich weiter komme. Der Knoten ist bei mir geplatzt, als ich angefangen hab die Philosophie von Spinoza im Kern zu verstehen.

    • Dieser Standpunkt ist bei mir eine späte Erkenntnis.
      Nach meinem heutigen Kenntnisstand, war ich früher eher ein Tyrann, was die „Kindererziehung“ betrifft.
      Nicht das ich meinen Sohn geschlagen hätte, aber meine Ansagen waren oft laut und haben Angst ausgelöst.
      Ich wollte der Bestimmer sein und hatte zu wenig Geduld und Verständnis.
      Das war wohl eine Spiegelung dessen, was ich vom meinem Vater erlebt habe.
      Wenn mein Sohn selber etwas machte, war es meiner Meinung oft nicht gut genug und habe dann letztendlich selber übernommen.
      Mann trägt sicher vieles mit sich rum, aber es ist doch nie zu spät sich eines Besseren zu besinnen.
      Zum Glück war meine Frau damals schon weiter.

  11. Werter Herr Lenz,

    warum ist erst der letzte Satz so kraftvoll?

    Der Text selbst spricht mich nicht an

    Er lähmt

    Ich komme mir vor „dicker fetter Daumen auf dem Kopf“ – bewege Dich jaaa nicht

    Was ist schlimm an:

    Höher, Schneller, Weiter

    Höher an Bildung, Schneller an Erfahrung oder Weiter im Denken…u.s.w.

    Gier (das Wort an sich ist schon abschreckend, muss ich drüber nachdenken)

    Ich versuche es trotzdem

    Wo ist die Gier nach:

    Vertrauen

    Sie schreiben ständig von wir, wir, wir

    Zähle mich nicht zu Ihrem „wir“

    Ich vermute mal, Sie haben keine gute Laune,

    daher möchte ich Sie nicht kritisieren

    denn ich verfolge Ihre Ansätze und „Umsätze“

    Claudia Volke aus Dresden

    • Werte Claudia Volke,
      danke für Ihren Beitrag aus der Rubrik „Neue Lyrik, die keiner versteht“.
      Findet sich denn im schönen Dresden kein Verleger für Sie ? Dann müssten Sie nicht weiter hier publizieren. 🙂

    • Werte(r) Matti,

      ich kenne Ihren Namen nicht, ich kenne Ihre Mimik nicht.

      Meine Meinung äußere ich meist bei denen, an denen ich mich reiben kann und deren Gesicht und Namen ich kenne.

      Ich, Claudia Volke aus Dresden

      Spannend sind für mich eigene Meinungen

      Nicht Zitate oder Verlinkungen

      Schade, wenn meine vereinfachten Zeilen sie zu solch einem Kommentar verleiten.

      Das mit dem Buch schreiben, nehme ich mal als Kompliment.

      Claudia Volke aus Dresden

  12. Wahnsinn… was soll das überhaupt sein?
    Es gibt Wahnsinnige Zerstörung zum Beispiel in Form einer Atombomben Explosion.
    Es gibt Wahnsinniges Glück… zum Beispiel wenn man seinen Kindern beim Spielen im Garten zuschaut.
    Es gibt Wahnsinnige Liebe… zum Beispiel zu anderen Menschen, Musik, Kunst etc
    Und es gibt Wahnsinnige Dummheit. Aber da kann man sich lange drüber streiten 🙂

  13. Yo.
    Kurz gefasst:
    Die Mehrheit nimmt lieber die blaue Pille als die rote.
    Im Film ‚Matrix‘ ist das aber von dem Verräter eine bewusste Entscheidung – das dürfte der Unterschied sein.

    Das Problem mit diesem zutreffend skizzierten Problem ist aber, dass die Wahrheit selbst nicht attraktiv ist und auch keine attraktive Verlockung zu bieten hat außer das Überleben.
    Das ist so das ‚Führerbunker-Partysyndrom‘ – alles um einen herum fällt der Vernichtung anheim, aber egal, Hauptsache noch ein bisschen Spaß – „Wohlsein!“…

    Da entgegen landläufiger Meinung die meisten Entscheidungen keineswegs rational, sondern emotional bestimmt gefällt werden, ist es also kein Wunder, dass sich so viele für das konkrete ‚Besserfühlen-hier-jetzt-und-für-mich‘ entscheiden, anstatt für eine abstrakte strategische Verbesserung des Ganzen irgendwann im Ungefähren.

    Solange also diejenigen, die diese Zustände – zu Recht – anprangern keine attraktiven, diesen Umstand berücksichtigenden Lösungsangebote haben, wird man weiter auf taube Ohren und Hirne stoßen.

    Was gefragt ist, sind nicht Untergangsprophezeiungen (so berechtigt sie auch sein mögen), sondern positiv mit dem Eigennutz verknüpfbare Projekt-/Prozessvisionen, so man denn faktisch diesbezüglich etwas verändern möchte.

    Das ist wie in der Erziehung: die Abwesenheit von Strafe ist keine Belohnung. Oder eine Drohung ersetzt keineswegs eine Vorteilsvision (Abwesenheit von Schmerz ist noch keine Lust).

    Wer also von den Verantwortlichen macht den Leuten Bock auf nötige Veränderungen?
    Kein einziger.
    Entweder lügen sie, dass sich die Balken biegen, um zu gefallen, oder sie kaschieren aus Feigheit/Inkompetenz oder sie dilettieren an Randsymptomatken als Veränderungsplacebo.

    So wird das also garantiert nix.

    • Matrix ist auch nur ein deterministisches Konstrukt.
      Rote Pille… Blaue Pille… wie wäre es mit: Schieb dir deine scheiss Pillen in den Arsch? =)

    • „Solange also diejenigen, die diese Zustände – zu Recht – anprangern keine attraktiven, diesen Umstand berücksichtigenden Lösungsangebote haben, wird man weiter auf taube Ohren und Hirne stoßen.“

      Diese attraktiven Lösungsangebote gibt es längst. Eins davon ist der Beitrag von Herr Lenz (haben wir hier ein Huhn/Ei Problem?)
      Manche dieser Lösungsangebote kommen auch aus der Quantenphysik. Solange man denkt „das wird nix“, wirds auch nix. Umgekehrt gehts aber auch. Der Endorphinausstoß ist gewaltig, wenn man Dinge durch „denken“ statt kämpfen erreicht. Das ist doch dann Belohnung und Lust!

      Vielleicht geht es nur mir so, aber die Freude (Belohnung), wenn ich was verschenkt habe, ist größer und hält länger an, als wenn ich was „ergaunert“ habe.

      Wenn ich z.B. in meinem Umfeld sage, dass Besitzlosigkeit (außer die Grundbedürfnisse wohnen und essen) glücklich macht, glaubt mir eben keiner. Niemand kann sich vorstellen, wie befreiend es ist, nichts zu haben, was man verlieren könnte. Weil seit ewigen Zeiten das Dogma „hast du nix bist du nix“ in unsere Köpfe gehämmert wurde. Dieses Dogma ist Quatsch! Das nur mal so als ganz kleinen Lösungsansatz.

      Wir brauchen einen krassen Paradigmen-Wechsel!

    • Wir haben keine Finanzkrise, keine Demokratie- oder sonst eine andere Krise als einzig eine Krise unseres Bewusstseins. Das ist alles. Alle anderen Probleme entstehen aus dieser einzigen Krise heraus. Danke, Kristana 🙂

    • @ S.H.
      Ich bedanke mich für Ihren feinsinnigen, profunden und konstruktiven Kommentar!
      Ich erkenne in Ihnen eine der dringend benötigten Leuchten zur Erhellung der Problematik und zum Auffinden vo Auswegen.
      DANKE!!!

    • @Kristana & Rüdiger Lenz:

      Ich bin da ja durchaus bei Ihnen, aber das ändert nichts an der von mir angesprochenen Problematik!
      Wenn SIE sich von den von Ihnen angeführten Denklinien angesprochen und positiv stimuliert fühlen ist das schön, aber meiner Erfahrung nach eben keineswegs repräsentativ oder gar verallgemeinerbar.

      Nur so zur Ernüchterung: man kann die Reaktionen auf derlei Forderungen in einem Zitat zusammen fassen, welches wiederum die geistige Verfasstheit sehr vieler bestens illustriert –
      Originalzitat: „Kann ich das fressen, kann ich das ficken, bringt mir das Geld? Wenn nichts von dem – kein Interesse!“

      Jetzt Sie beide…

    • Hallo Kristana
      **“Diese attraktiven Lösungsangebote gibt es längst.“**

      Das wüsste ich. Da ich es nicht weiß, :–)) gibt es auch kein REALISTISCHES Lösungsangebot.

      Lösungsvorschläge gibt es sicherlich tausende, gar zehntausende – oder vielleicht halb so viele wie es Menschen gibt…

      Das Problem ist (berechtigte) Nichtannahme seitens der Welt-Bevölkerung und allein deshalb schon kaum/nicht realisierbar. Ganz abgesehen davon das 99,99% der „Lösungsvorschläge“ erkennbar ohnehin nicht/kaum realisierbar sind.

      Und das größte Problem überhaupt, selbst wenn man eine sehr gute Lösung für die meisten Probleme hätte, wie brächte man die Menschen dazu mitzuwirken? Darauf hat niemand eine Antwort – und wer sie hat, der behält sie für sich…

    • **“Rote Pille… Blaue Pille… wie wäre es mit: Schieb dir deine scheiss Pillen in den Arsch? =)“**

      Jau, am besten so tief, das sie zum Hals wieder rauskommt. :–))

    • Nick Mott

      Das kann nur wachsen. Je mehr Menschen sowas vorleben und dabei glücklich sind, desto mehr werden sich anschließen.

      Solche Aussagen wie Ihr Zitat „Kann ich das fressen….“ behindern aber leider den Änderungsprozess, auch dadurch, dass Sie es wiederholt haben und weil Sie GLAUBEN, dass es nicht zu ändern ist. Das nennt man in der Medizin den Nocebo-Effekt.

      Komisch, wenns um Medikamente geht, bestreitet niemand mehr den Placebo/Nocebo-Effekt. Der funktioniert aber nicht nur bei Pillen! Das ist doch ein Beweis für die Macht unseres Geistes. Lassen Sie sich das bitte nicht ausreden.

    • Ganz genau @Rüdiger Lenz
      Das was aktuell auf dem Planeten stattfindet ist keine technologische, sondern eine psychologische Revolution.
      Sehr viele Menschen wachen aktuell auf und erkennen das Kastensystem in dem wir uns befinden.
      Natürlich wiederstrebt das erstmal unserem Empfinden von Freiheit, aber Panik ist da selten die Lösung.
      Und wenn dann endlich alle wieder bei Sinnen sind, kann man sich überlegen wie es weiter gehen soll.
      Bin da übrigens voll bei Kristana… ohne BGE wird es wohl kaum möglich sein, aber das ist nur mein subjektives Empfinden. Or perhaps not so subjective afterall… wer kann das schon genau sagen bei dem ganzen Intersubjektiven Gezeter 🙂

    • König Ordnung 🙂

      Jetzt haste’s aber mal wieder rausgehauen.

      Was DU nicht weißt, kann es nicht geben. Na det nenn ich Selbstwertgefühl!
      Provokation ist dein liebstes Hobby, oder? 😉

    • König Ordnung schrieb: „Und das größte Problem überhaupt, selbst wenn man eine sehr gute Lösung für die meisten Probleme hätte, wie brächte man die Menschen dazu mitzuwirken? Darauf hat niemand eine Antwort – und wer sie hat, der behält sie für sich…“ Ganz ehrlich, ohne Sie zu provozieren, aber so denken viele. Man müsse die menschen bewegen oder retten oder überzeugen etc. Und genau das ist der größte dieser Annahmefehler. Jeder kann nur sich selbst retten oder sich selbst weiterentwickeln. Wer was anderes behauptet ist entweder naiv oder selbstüberschätzend. Und wer genau deswegen nicht losmarschiert, mit sich, der bleibt eben stehen.

    • „Jeder kann nur sich selbst retten oder sich selbst weiterentwickeln.“
      So ist es.
      Leider sind viele Menschen verunsichert und geben mehr auf andere Meinungen als auf die eigene Überzeugung – so fern man eine hat.
      Keiner will was entscheiden und keiner für sein Handeln Verantwortung übernehmen. Aber so sind wir erzogen.
      So will man uns haben.
      Vom betreuten Leben zum betreuten Arbeiten ist dann auch nur ein kleiner Schritt zum „Betreuten Wohnen“ im Alter.
      Dann ist der Übergang auch nicht so schwer.
      Danach kommt dann der Tod. Wir sind gut vorbereitet worden! 🙂

    • Ja, OK.

      „Meine Frau sagt mir was ich anziehen soll.
      Mein Chef sagt mir was arbeiten soll.
      Mein Navi sagt mir wie ich fahren soll.
      Und wenn ich in der Gaststätte gefragt werde,
      was ich essen will, bin ich überfordert.“

    • Ich orientiere mich gerne an Zitaten von Albert Einstein…
      Er war damals schon ein grandioser 4D Schachspieler. Weit seiner Zeit vorraus.
      Seine Zitate geben mir Hoffnung, das die Welt nicht komplett vor die Hunde gehen wird.

    • Eine sehr interessante Diskussion, hier. Ich versuche mal eine Kompromisslinie:

      Es ist sicher richtig, dass die Voraussetzung jeder Veränderung ein Bewusstseinswandel ist. Natürlich kann diesen Prozess nur jeder selbst durchleben, erfahren.

      Trotzdem kann ich mich ja nur so lange selbst retten, solange die Umwelt noch so intakt ist, dass ich atmen kann, sauberes Wasser trinken und irgendwas halbwegs Verdaubares essen kann – und mich niemand massiv angreift, wie z.B. in einem Krieg.

      Aus reiner Notwendigkeit heraus also muss es doch gelingen, einen kollektiven Bewusstseinswandel (zum Besseren) zu erreichen. Auf welche Weise auch immer, zunächst mal – sei es durch Agitation, Meditation, Nichtstun, … Hauptsache gewaltfrei, denn das würde sicher nicht zu einem positiven Bewusstseinswandel führen.

      Und ich habe auch die – wenn auch zerbrechliche – Hoffnung, dass man den Leuten eine glaubwürdige, attraktive Alternative bieten kann, und das etwas verändert. Ich finde auch, ähnlich wie wohl Nick Mott, dass linke Gesellschaftsentwürfe viel zu wenig auf Emotionen setzen und keine Lust wecken auf den Wandel. Jedenfalls hier in Deutschland. Wenn man weniger Besitz „verkaufen“ will, muss man doch etwas anderes bieten – z.B. mehr Freizeit, mehr soziale Sicherheit, mehr Solidarität und Mitmenschlichkeit, bessere Gesundheit, weniger Stress und Angst, etc. Und auch mehr Sicherheit durch weniger bzw. gar keine Kriege. Denn Sicherheit als Grundbedürfnis ganz in Frage zu stellen macht m.E. überhaupt keinen Sinn.

    • Benjamin 🙂

      Gute Idee mit den Alternativangeboten – „mehr Freizeit, mehr soziale Sicherheit, mehr Solidarität und Mitmenschlichkeit, bessere Gesundheit, weniger Stress und Angst, etc.“

      Jetzt fehlt nur noch die Idee, wie es machbar ist, dass die Leute sowas für möglich halten, ohne immer zu sagen „das geht doch eh nicht“.

    • Kristana 🙂

      „Fair enough“ würde ich sagen, wenn es sich nicht so scheiße anhören würde. 😉

      Rein inhaltlich wäre folgendes in etwa mein Vorschlag. Ist Dir wahrscheinlich wieder ne Spur zu konservativ und nicht anarchisch genug.

      kenfm.de/positionen-13/#comment-133278
      (und der Nachtrag dahinter)

    • Benjamin 🙂

      Mein Kommentar war nicht sarkastisch gemeint. Deine Ideen sind gut!!!
      Ich kannte deinen Kommentar vom 6.2.. Ich lese deine Beiträge immer. Und wir sind doch auch größtenteils einer Meinung, was die gesellschaftlichen Veränderungen angeht. Die einzigen Unterschiede in unseren Entwürfen sind doch bei mir: SpezialistenRAT und Geld das verfällt. Bei dir: Parlament und ohne Zinsen.

      Was heißt „nicht anarchisch genug“? 😉 Ich mag halt nicht beherrscht werden. Zumal sich immer wieder rausstellt, dass die, die dann herrschen, gar keine Quali dafür mitbringen.

      Meine Frage war wirklich: wie stellen wir es an, dass die Leute diese Ideen für machbar halten. Und sich auch vorstellen können, dass das Leben dann schöner wäre. ?????
      Ich hab bei der letzten Wahl folgendes Phänomen beobachtet: mein Bekannter macht den Wahl-O-Mat. Ergebnis: 83% LINKE. Und wat sacht er? „Das wähl ich nicht, die Linken sind doch Spinner, verändern werden die auch nichts“. Und geht los und wählt AfD. Da fehlen mir die Worte…

    • Kristana

      Das freut mich. 🙂 Ich komme leider gerade nicht dazu, alles zu lesen – noch nicht einmal Deine geschätzten Beiträge.

      Zu Deinem Bekannten, der AfD gewählt hat: Ja, schlimm. Aber nachvollziehbar, die Linke nicht zu wählen – weil auch sie, selbst Wagenknecht, nicht konsequent genug sind und kein überzeugendes Gesamtkonzept haben. Und weil sie schon längst von opportunistischen Apparatschiks unterwandert sind wie Bodo Ramelow oder diesem Herrn Lederer. Wo sie mitregieren auf Landesebene machen sie die gleiche Scheiße mit wie die sonstige Allparteienkoalition.

    • Kristana

      Zu dem Geld, das verfällt: Mir ist nicht klar, wie das „smooth“ gehen soll. Also jeder Geldschein würde dann zum Stichtag X sofort von Wert X auf 0 fallen, oder? Oder würde er wöchentlich/monatlich um Prozentsatz X langsam an Wert verlieren? Klingt für mich alles irgendwie nicht praktikabel. Wenn mir jemand einen Geldschein gibt, will ich doch nicht erst ausrechnen müssen, von wann der Schein ist und wieviel er noch wert ist.

Hinterlasse eine Antwort