Tagesdosis 14.9.2018 – Gipfel der Scheinheiligkeit

Steinmeiers Konzert gegen Gewalt von Rechts

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Wenn ich mir die politischen Entwicklungen in unserem Land und auch in der Welt, derzeit speziell in Syrien, anschaue, dann fühle ich mich zunehmend an den KPD-Reichtagsabgeordneten Max Liebermann erinnert, der 1933 sagte: „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“  Das abscheuliche Fest der scheinheiligen politischen Korrektheit, dass die neo-liberale Globalisierungselite in Politik und Medien mit Halbwahrheiten und Lücken- und Tendenzberichten über die Bevölkerung in Ostdeutschland und speziell über Chemitz gefeiert haben, war und ist zum kotzen. Von allen scheinheiligen Politdarstellern hat allerdings Bundespräsident Steinmeier mit seinem Musikfest gegen Nazis den Vogel abgeschossen.

Um gegen gewalttätige Nazis zu demonstrieren, musizierten auf dem von 65.000 Menschen besuchten Konzert, zu dem Steinmeier als Schirmherr gerufen hatte, u.a. auch Punkbands, die in ihren Texten zur Gewalt gegen Polizisten und gegen angebliche „Faschisten“ in Chemnitz aufriefen; eine richtige Realsatire, für die Steinmeier auch von der CDU gerügt wurde. Aber das soll hier nicht das Thema sein, sondern die Scheinheiligkeit Steinmeiers, der sich hier als Nazi-Gegner in Szene setzt und an anderer Stelle mit richtigen Nazis gekungelt hat. Dafür allerdings ist er von der CDU nicht gerügt worden. Und die überwiegend jungen Leute unter den 65.000 Konzertbesuchern kennen unseren Bundespräsidenten gar nicht von dieser Seite, denn unsere Regierungs- und Konzernmedien haben die Tatsache dezent verschwiegen.

Während Steinmeier hier in Deutschland junge Menschen gegen Leute- angebliche Faschisten- mobilisiert, nur weil diese Menschen auf die Straßen gehen, um gegen die kriminellen und sozialen Folgen der extrem unverantwortlichen Öffnung der Grenzen für undokumentierte Migranten zu demonstrieren, hat unser höchster Mann im Staat in seinem vorherigen Amt harmonischen Umgang mit Faschisten in anderen Ländern gepflegt.

Demonstrationen wie jüngst in Chemnitz können nur vor dem Hintergrund der tief sitzenden Verunsicherung und Existenzangst breiter Schichten der Bevölkerung verstanden werden, die mit Merkels Einwanderungspolitik nur sekundär etwas zu tun haben. Sie sind viel mehr das Resultat des inzwischen fast 3 Jahrzehnte dauernden Abbaus der Reallöhne, der Sicherheit am Arbeitsplatz und der Sozialleistungen und der Angst vor der durchaus realen Altersarmut. Der Großteil der Bevölkerung, vor allem im Osten, ist zunehmend davon betroffen, was natürlich die ablehnende Reaktion auf die sozialen Folgen der freizügigen Migrationspolitik verstärkt. Indem die Menschen in Chemnitz von Politik und Medien pauschal in die rechte Ecke gestellt werden, will man mit dem inzwischen regierungsoffiziell verordneten Antifaschismus vom sozialen Notstand dieser Menschen ablenken, um die herrschende Politik weiterzuführen. Denn- so Merkel- „in Deutschland lässt es sich gut leben“.

Wenn es aber um den Umgang mit richtigen Nazis geht, wie z.B. mit den Anführern faschistischer Mordbanden in der Ukraine, dann haben weder Kanzlerin Merkel noch Bundespräsident Steinmeier irgendein Problem. Weder Merkel noch Steinmeier, weder die SPD, die CDU noch die Grünen haben etwas gegen die engen Beziehungen mit den waschechten Faschisten, die in der ukrainischen Regierung die höchsten Ämter bekleiden. Während Steinmeier und Co. hierzulande unzufriedene und aufmüpfige Bürger als Faschisten beiseiteschieben, unterstützen sie mit Milliarden Euro die schwer bewaffneten, extrem gewalttätigen echten Faschisten, die offen Adolf Hitler und die deutsche SS verherrlichen. Von Berührungsängsten im Umgang mit diesen Verbrechern keine Spur, wie nachfolgendes Foto mit Steinmeier als Außenminister zeigt:

Steinmeier mit den Faschisten Tjagnibok und Jazeniuk in der BRD-Botschaft in Kiew. Von links nach rechts:
der Boxer Klitschko (der Kandidat der Konrad-Adenauer-Stiftung für das Amt des Präsidenten der Ukraine), der franz. Außenminister Fabius, Außenminister Steinmeier, Faschist Oleg Tjagnibok (Swoboda Partei), Nazi-Sympatisant Jazeniuk von der Timoschenko-Partei, der im persönlichen Umfeld ein Freund des Hitlergrußes war. Tjagniboks Swoboda Partei betrieb in der Ukraine damals das inzwischen umbenannte Josef Göbbels-Institut, in dem alle faschistischen Klassiker ins Ukrainische übersetzt wurden.

Seitdem diese Nazi-Putschisten-Clique in Kiew an der Macht ist, hat sie auch Nazi-Kollaborateure und Helfer der SS, wie Stefan Bandera und dessen SS-Division Nachtigall mit allen faschistischen Ehren rehabilitiert. Bandera und seine Bandenanführer haben unter der Schirmherrschaft der SS bei der Ermordung von hunderttausend Polen und zigtausenden von ukrainischen Juden und Kommunisten aktiv und selbstständig mitgemacht. Jetzt sind sie offiziell zu nationalen Volkshelden erhoben worden und überall in Kiew und der Westukraine hat man ihnen Denkmäler errichtet; sogar mit Briefmarkenblöcken wurden sie verehrt. Und was tun unsere angeblichen Anti-Faschisten in der Merkel-Regierung? Sie  schicken Bundeswehrsoldaten als Militärberater in die Ukraine.

Solange es gegen Russland geht und man vor Moskaus Haustür zündeln kann, kennen unsere Regierungspolitiker in Berlin, von deren Lippen sonst so viel Moralin tropft, keine Spur von Moral. Dann arbeitet man auch mit faschistischen Mördern und den sie vertretenden Schreibtischtätern zusammen. Und das alles geschieht im Namen Deutschlands, also in unser aller Namen. Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte. Es wird höchste Zeit, dass wir „Aufstehen“ und uns dagegen wehren.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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24 Kommentare zu: “Tagesdosis 14.9.2018 – Gipfel der Scheinheiligkeit

  1. Die Korrektur ist gerechtfertigt. Das war ein Fehler meinerseits. Ich hatte irgendwie in Erinnerung, dass es neben dem Maler Max Liebermann noch einen DKP-Abgeordneten gleichen Namens gegeben hatte. So kann man sich mit zunehmendem Alter täuschen. Trotz Zeitdrucks hatte ich dies überprüfen müssen. Mea culpa.

  2. Wieder mal ein hervorragender Kommentar von Rainer Rupp! Er müsste nur, wie so viele Inhalte von KenFM und anderen alternativen Presseportalen einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wie bekommt man das hin? Vielleicht sollten wir mal alle zusammenlegen und eine „Anzeige“ in der Süddeutschen oder im Spiegel „schalten“, in der wir dann z.B. diesen Text veröffentlichen :-). Oder alle KenFM Freunde verteilen mal jeder am gleichen Tag 100 Exemplare davon in Ihrer Stadt als Flugblatt.

    • Eher fallen Ostern und Weihnachten auf einen Tag, als dass die süddeutsche Transatlantik-Postille oder das „ehemalige Nachrichtenmagazin“ eine solche Anzeige in ihren Blättern zulassen würden…

      Aber Forwarden der Tagesdosis-Links ist wichtig, auch wenn man an der Teilnahmslosigkeit oder Ignoranz von Bekannten und Verwandten manchmal verzweifeln möchte (mir geht es jedenfalls so, etwa mit einem ganz schweren, unbelehrbaren Fall von „Einmal-SPD-immer-SPD“ in der Familie…).

  3. Ergänzend und aktuell von Herrn Frey:

    Samstag, 08. September 2018, 12:10 Uhr
    ~12 Minuten Lesezeit
    Chemnitz und die Psychologie der Massen
    Alle reden von Frieden, führen aber geistig Krieg.
    von Peter Frey

    (…)
    Was hier tatsächlich geschah, war die Durchführung einer medialen Werbetour für rechte Gruppen oder Gruppen die dafür gehalten werden, oder auch Gruppen die man ganz bewusst als solche diffamierte. Mit Empörungs-Management hat man die Menschen noch allemal abhalten können, eine tatsächliche, reflektierende und daher mühselige Problemerfassung — damit beginnt es ja erst einmal — geschweige denn die nachfolgende Suche nach Lösungen anzugehen.
    (…)
    Wenn mir in der Politik nichts Substanzielles mehr einfällt, um die tatsächlich dringend anzugehenden Probleme dieses Landes offen zu diskutieren — was durchdachte und von der Bevölkerung getragene Lösungen ja erst möglich macht — dann muss ich, im Sinne meines Machterhalts, die Karte „Teile und Herrsche“ ziehen. Denn nur so kann die eigene Inkompetenz hinter großem Aktionismus, gespickt mit unzähligen inhaltslosen, dafür aber manipulativen Worthülsen, versteckt werden.

    Hierfür agieren die Träger der Meinungshoheit als permanente Signalgeber von alarmierenden Gefahren und bieten „glücklicherweise“ gleich noch die „Lösungen“ für deren — in der Regel nie endende — Bekämpfung an. Immer und immer wieder wird die Bedrohung unserer Sicherheit thematisiert, der von innen wie von außen. Gefahr liegt immer und überall in der Luft. Um es anders auszudrücken: Medien und mit ihr die Politik spielen intensiv auf der Klaviatur von Propaganda.
    (…)
    Das Problem ist nämlich ein ganz anderes und das wurde in all den Tagen seit dem Mord eines Irakis an einem Deutschen niemals auch nur mit der Kneifzange angefasst. Dabei kann allein die Nationalität des Täters schon ein guter Hinweis sein.

    Primär wird bis heute ein System, dass nur durch Wirtschaftswachstum — gekoppelt an ein anachronistisches Finanzsystem — lebensfähig bleibt und somit zwangsläufig auf Kosten anderer betrieben wird, nicht zur Diskussion gestellt. Man muss überhaupt nicht Experte sein, um zu erkennen, dass das nicht ewig gutgehen kann.

    Machen wir uns doch nichts vor: Ein solches System generiert unweigerlich immer aufs neue Ausbeutung und Krieg! Wir stützen tagtäglich ein krankes System, dessen Gehirnwäsche uns mittels Pseudowissenschaften — wie Volkswirtschaftslehre, samt tragender Ideologien — weismachen will, dass wir in erster Linie egoistisch-gierige Wesen sind. Wir nehmen das hin und leider handeln wir auch zu oft danach.
    https://www.rubikon.news/artikel/chemnitz-und-die-psychologie-der-massen

    • Zur Verdeutlichung, Herr Steinmeier und Herr Gauland unterscheiden sich in ihrer Dienstbarkeit für’s Großkapital lediglich graduell.

      Ihr Geschäft ist Steuerung (Ablenkung) und Spaltung.

      Herr Gauland u.a. Domestiken, welche in der jüngeren Geschichte auf dem internationalen Parkett in Erscheinung traten, haben lediglich den ihrerseits punktuell vorhandenen und verlogenen Firnis der Menschlichkeit inzwischen vollends abgestreift.

  4. Hier sollte sich S.Bonath mal kundig machen, mit wem sie zusammen in das gleiche Horn stösst! Die Trompeter des nationalen und internationalen Imperialismus geben den Ton vor und Frau Bonath hat nichts besseres zu tun als mitzublasen!
    Vielen Dank Rainer Rupp fuer einen weiteren Ihrer guten aufklärerischen Artikel!

    • Ich kann wirklich nicht erkennen, das Frau Bonath ins gleiche Horn bläst.
      Sie hat doch, wie jeder andere, ein Recht auf Ihre eigene Meinung zu „Aufstehen“.
      Das kann man kritisieren.
      Aber damit hat es sich.
      Wenn, wie hier behauptet wurde, Frau Bonath Schwierigkeiten hat, Gegenmeinungen gelten zulassen, sollte man sich nicht auch dazu hinreißen lassen.

    • @- schwarz ist weiß
      du kannst vieles nicht erkennen!

      1. ist der 3-teilige Schreibstil von bonath immer der gleiche unsinn
      2. verstehen sich Faschisten immer in Dogmen/ideologien innerhalb ihres Blocks (antifa oder wie auch immer)
      3. Gegenmeinungen werden grundsätzlich bekämpft/unterdrückt

      „am montag gibt es eine neue Dosis Faschismus“

    • Moin, schwarz ist weiss!
      „In Chemnitz instrumentalisieren bekannte Neofaschisten, NPD- und AfD-Politiker einen brutalen Mord an einem Halb-Kubaner für gewalttätige Aufmärsche. Tausende laufen ihnen hinterher. In Köthen passiert am gestrigen Sonntag selbiges. Hintergrund: Auf einem Spielplatz streiten sich zwei Afghanen offenbar darüber, wer der Vater eines ungeborenen Kindes ist.“
      Das stösst m.M.n. schon ins gleiche Horn, wenn dann der Steinmeier diese Musikveranstaltung fördert durch seinen Aufruf. Beide nehmen Partei fuer die Ausländer, die hier und wohl auch vorher (?) kriminell wurden.
      mfg

    • Ich verstehe bestimmt Einiges nicht, im Gegensatz zu Ihnen.
      Nicht jeder, der mit Vehemenz für seine Überzeugungen streitet, ist ein Faschist.
      Wenn man eine andere Meinung hat, dann ist das eben so.
      Das Sie völlig Ideologiefrei sind, ist ja schön für Sie.
      Glaube ich aber nicht.

    • „Beide nehmen Partei fuer die Ausländer, die hier und wohl auch vorher (?) kriminell wurden.“
      Das sehe eben anders.
      Das war eine Aktion gegen die“ In Chemnitz instrumentalisieren bekannte Neofaschisten, NPD- und AfD-Politiker“, die sich dort „getroffen“ haben.
      Es ist Aufgabe der Justiz, sich um mutmaßliche kriminelle Ausländer zu kümmern.

    • @ –schwarz ist weiß

      Du scheinst den Kontext immer noch nicht zu verstehen. Es geht nicht, auch wenn es manchmal so rüberkommt, um persönliche Angriffe, sondern um das nichtverstehen der Gesellschaftlichen Linie einiger Kommentarschreibenden. Leider gehe ich davon aus, dass Frühestens mit der „Wende“ jedoch spätestens mir Einführung „Harz4“ ein „Aufwachen/Nachdenken“ jedes einzelnen und die damit verbundener „Selbstbildung“ (im MS ist das nicht zu erwarten) stattfindet. Natürlich immer in Rivalität zwischen Realität der Gesellschaft und Ideologischer Vorgabe (durch Medien).

      Niemand, wie du schreibst „Nicht jeder, der mit Vehemenz für seine Überzeugungen streitet, ist ein Faschist“ würde unter der Voraussetzung, derjenige hält sich an Realitäten(sozio-ökonimische Fakten und Historisch gewachsenen Tatsachen) , ihn als Faschist bezeichnen!!

      Nur halte ich z.b. bonath u.a. spinner nicht für Realitätsbezogen!

      Gern kannst du das von mir geschriebene leicht testen.
      Schau dir die Podiumsdiskussion (aufstehen mit wagenknecht+streek) an und achte auf die Saal-Diskussionsrunde.
      Entscheide selber, wer Ideologe ist bzw. die Realität beschreibt!

    • Danke.
      ihr Link führt zu genau auch zu „Aufstehen: Die Chancen einer linken Sammlungsbewegung in Deutschland“.

      „aufstehen mit wagenknecht+streek“ führte auf dem I-Pad weder in der Suchmaschine noch bei You Tube zur gewünschten Quelle.
      Hab da ca. 10min gesucht. Aber ich hab auch noch was anderes zu tun gehabt.

      Nun ja, ich hab noch nicht Alles gesehen.
      Den Anfang, den ich sehr zäh fand. Fast unerträglich. Das macht nicht neugierig auf das, was da noch kommen kann.
      Bin dann zur Diskussion gesprungen, und klar, für mich seltsame Leute, die in Ihrem Elfenbeinturm sitzen.
      Schon die Sprache stößt viele schon ab. –> eigene Filterblase.
      Ob Frau Wagenknecht und die Leute auf der Bühne, die Sprache der, sagen wir mal, „einfachen Menschen“ trifft ist für mich aber auch fraglich.
      Das Bildungsniveau ist in diesem Land so verschieden und findet in verschiedenen Blasen statt, das ich da zweifeln muss.
      Wir werden sehen, was daraus wird. Das geht nicht ohne Streit von statten.
      Ganz davon abgesehen, dass dieses Projekt von außen gestört werden wird.
      Das ist ja auch schon im Gange.
      Wenn ich „aufstehen“ richtig deute, soll die Bewegung die Debatten bei allen Linken befeuern.
      Es soll ein Druck aufgebaut werden bei allen „Linken“ Parteien, was diese Parteien dann auch im Inneren verändern soll.
      Im Grunde, die Taktik des Neoliberalismus „getrennt marschieren-vereint schlagen“ – aber entgegengesetzt.
      Ob das der Normalo versteht?

  5. Rainer Rupp behandelt hier ausführlich ein Thema ,
    das beispielgebend für die Grundsatzhaltung des globalistischen Neoliberalismus ist .
    „Werte“ haben nur einen Zweck : Man kann damit Interessen durchsetzen und Krieg führen .
    Menschenrechte und Toleranz und Demokratie , selbstredend auch „der Kampf gegen Rechts“ sind Mittel zum Zweck und haben in Folge keinen ethischen Wert .

  6. Bravo Rainer Rupp. Echt peinlich Herr Bundespräsident. Jeder blamiert sich eben so gut er kann. Übrigens rate ich Regierungssprecher Seibert, sich mal RT-deutsch oder Sputnik anzuschauen. Dort wäre er über die Hitlerverherrlichung informiert worden. Auf die Frage eines RT-Reporters kam die verlegene Antwort: Davon habe ich nichts gehört und wovon ich keine Kenntnis habe, darüber kann ich auch nichts kommentieren. Der RT-Reporter bat um Nachreichung der Antwort, wenn Herr Seibert sich informiert hat.

  7. Ein – leider – sehr treffender Artikel! Kompliment. Freilich: Dass Max Liebermann KPD-Abgeordneter gewesen sein soll, stimmt einfach nicht. Der große Maler brauchte nicht Kommunist zu sein, um die Nazis zum Kotzen zu finden – Jude zu sein hat genügt, um zu ahnen, was sich da bereits zusammenbraut hatte.

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