Tagesdosis 15.11.2017 – „Querfront-Preisverleihung abgesagt: Kein Raum für Ken Jebsen“

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Dem ehemaligen Radiomoderator, jetzt Verleger der Internet-Plattform KenFM, soll der Kölner Karlspreis verliehen werden. Der Kölner Karlspreis wird verliehen von der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen. KenFM sei „ein Organ der Demokratie“. Weiter schreibt die NRhZ zur Begründung der Verleihung des Preises an den Verleger Ken Jebsen, (Zitat Anfang): „Für seinen aufklärerischen, unabhängigen, facettenreichen, urdemokratischen (Art. 5 GG) Journalismus erhält der vom Radiomann zum Fernsehmacher mutierte mutige Macher und Medienunternehmer Ken Jebsen den fünften „Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik“ der Neuen Rheinischen Zeitung, deren historisches, von 1848 bis 1849 von Karl Marx herausgegebenes Vorbild sich als ‚Organ der Demokratie‘ betitelte.“ (Zitat Ende)

Als Ort der Verleihung bestimmte man das Kulturkino Babylon in Berlin. Und dieser Ort, also das Kulturkino der Stadt Berlin, Babylon, wurde nun durch den Kultursenator Klaus Lederer verhindert. Lederer veröffentlichte dazu auf seiner Facebook-Seite folgenden Text, (Zitat Anfang):

„Wie ich heute erfahren habe, soll im Dezember im Kino Babylon die Verleihung eines Preises für ‚engagierte Literatur und Publizistik‘ an Ken Jebsen stattfinden. Der Preisträger und mehrere an dieser Veranstaltung Beteiligte sind in der Vergangenheit durch offenen, abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien in Erscheinung getreten. So die Band ‚Die Bandbreite‘, die mit ihren vor Rechtsesoterik triefenden Texten bis tief in rechtsradikale Milieus wirkt, dort auch aufgetreten ist und sich des Beifalls von NPD bis Jürgen Elsässer versichern konnte. Ich bin entsetzt, dass ein Kulturort in Berlin diesem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte eine Bühne bietet. Vom Geschäftsführer des Kinos Babylon würde ich mir angesichts dessen die Courage wünschen, zu sagen: Als Plattform für diesen Wahnsinn stehen wir nicht zur Verfügung.“ (Zitat Ende)

Es folgte daraufhin ein längerer Thread mit Gegnern und Befürwortern. Auch ich habe dort einen Beitrag gepostet, der, wie damals auf der Seite von Jutta Ditfurth,- sie prägte für die gesamte Friedensbewegung den Begriff der „Neurechten“- gelöscht wurde. Argumenten können solche wie Lederer oder Ditfurth nicht ertragen. Ich bot damals der Frau Ditfurth 10.000 Euro dafür an, dass sie ihren Argumenten auch Beweise liefern solle, die den Antisemitismus Ken Jebsens auch beweisen. Daraufhin wurde ich von ihr gelöscht.

Bis heute gibt es viel Trara bei den Linken um die Person Jebsen, aber keinerlei Beweis. Man findet wohl eher eine außerirdische Spezies im Weltall, als Beweise von Vorwürfen an den Verleger.

Die Vorgehensweise ist immer die gleiche. Es wird einfach etwas behauptet, was man übernommen hat. Geprüft wurde es nicht und wird es auch nie. Man beschmeisst Ken Jebsen mit Ächtungsvorwürfen, die interne Gruppe klatscht Beifall und der Hype um die eigene Person ist groß. Man steht im Mittelpunkt der Wähler oder der Käufer von Büchern und die Sache ist geritzt. Hinzukommen noch innere, eigene, tendenziöse Anzeichen von Rassismus gegen den Halbiraner Jebsen und Klassendenken der primitivsten Art: Ich bin oben und Dich trete ich weiterhin in den Boden. Ich sorge dafür, dass du kleiner Scheißer weiter unten bleibst.

Die Angst vor Überfliegern aus dem Lager der Nichtakademiker ist bei Akademikern tatsächlich riesengroß. Auch ich kann davon ein Liedchen singen.

Doch was Leute wie Lederer da tatsächlich anrichten, das zu begreifen, reicht ihre Gabe, rational zu denken, schlichtweg nicht aus. Ken Jebsen ist nur eine einzige Person einer Bewegung, die längst immer größere Schichten unserer Gesellschaft erreicht hat. Die Bewegung ist längst in der Breite der Bevölkerung angekommen. Sie ist da und nicht mehr kleinzukriegen. Um das zu erkennen, sollte man ein Ticket bei einem Vortrag von Daniele Ganser buchen. Da sieht man, wer diese Bewegung jetzt ist und wo sie angekommen ist.
Lederer trifft mit seinem Lügenkonstrukt nicht nur Ken Jebsen. Er schlägt damit auch eine ganze Bewegung mitten ins Gesicht und sorgt dafür, dass sich immer mehr Menschen gegen linke Politik und gegen die Kaste der Politiker ganz allgemein aussprechen. Mich jedenfalls hat die Info über das, was Klaus Lederer mit seiner Diffamierung gegen Ken Jebsen tat, tief getroffen. Denn ich bin ein Teil dieser Bewegung, wie sehr viele auch. Es ist ein undemokratischer Akt, der nur der Selbstbeweihräucherung dient. Mit Konsens, Diskussion oder einem Diskurs hat das alles gar nichts zu tun. Ich fragte mich gestern, als ich davon erfuhr: Haben die Demokraten Angst vor der Demokratie? Wenn dem so ist, dann sind das keine Demokraten mehr.
Warum aber fallen so viele dennoch darauf herein? Die Antwort darauf zu geben würde hier zu lange dauern. Daher nur ein paar Schnipsel. Klaus Lederer ist angekommen. Dazu fällt mir spontan das herrliche Stück „Ganz oben“ von Rainald Grebe ein. Sehenswert.

Lederer ist jetzt Berlins Kultursenator. In Berlin Kultursenator zu sein heißt auch, sich dem eigenen Klientel anzupassen, wenn man bleiben oder weiterkommen will. Das Klientel will Sicherheit, daher wird ein Mann wie Klaus Lederer überhaupt gewählt oder zum Senator ernannt. Sicherheit geht vor Eigenverantwortung, vor Selbstgestaltung und vor Eigenermächtigung ganz prinzipiell. Diesem Klientel, das Sicherheit der Zuwendungen verlangt, die ein Klaus Lederer jetzt endlich zuweisen kann, verspricht ein Machtgefühl zu generieren, das sich wie ein Karrieremotor anlässt, mit dem die eigene Sicherheit wiederum gefestigt wird. Macht wird festgezurrt, um der eigenen Karriere willen. Das ist, grob gesagt, schon alles. Und wie wird hier Macht und Karriere festgezurrt? Indem man ein Feindbild nutzt, auf das eine möglichst große Gruppe sofort reagiert und das Wichtigste einem Politiker verspricht: Gefolgschaft.

Bei den Linken ist Ken Jebsen ein rotes Tuch. Große Gruppen dort können ihn schlichtweg nicht leiden. Mit rationalen Gründen allerdings hat das nichts zu tun. Eher mit magisch mythischen Einstellungen. Wäre der Kult um den bösen Herrn Jebsen rational zu erklären, so müsste man rationale Argumente hören können. Doch die hört man nie und sucht sie vergebens: Ken Jebsen hat nie antisemitische Argumente gebraucht. Das ist rational nachweisbar. Doch wer in seinem Bewusstsein auf magisch mythische Logik, auf Kult, Dämonisierung und Fremdführung in seinem Bewusstsein beharrt, dem sind rationale Argumente scheiß egal. Er kann sie nicht erfassen, glaubt aber, er sei rational, klug und immer im Bilde mit allem. Das ist ein Grund dafür, warum in linken Kreisen ein Übermaß an Argumenten und Wissen um das Feindesgebiet und den Feind vorherrscht. Lösungen allerdings findet man dort nur spärlich. Auch das führt hier zu weit, das zu begründen. Da sei auf einen anderen Ken verwiesen. Auf Ken Wilber. Ein Mastermind der integralen Denkweisen. Ken Jebsen hat mehrere hundert Male über das Vergessen gesendet. Er hat Holocaustopfer interviewt und war derart tief von ihnen beeindruckt, dass er in jeder Sendung am Ende über den Holocaust sprach und daran erinnerte, dass dieser nie vergessen werden dürfe und wir wachsam bleiben müssen. Ob Klaus Lederer das weiß. Wohl kaum. Ich habe mit Ken Jebsen ein über dreistündiges Interview ins Netz gestellt, in dem man einen anderen Ken Jebsen erlebt. Aber genau so machen Leute wie Lederer das immer. Sie setzen ein kopiertes Wissen in den Raum, bringen ihre eigene Empörung dazu zum Ausdruck und das reicht, um das Heulen der naiven Gruppen zu dirigieren. Alles aus Eigeninteresse. Hätte Herr Lederer recherchiert, dann hätte er unmöglich solchen Unsinn schreiben können.

Ich selbst habe ähnliches ja auch mehrfach am eigenen Leib erfahren. Mein Nichtkampf-Prinzip, so ein Kulturpolitiker in meiner Stadt, sei eine Querfrontschrift. Ich sei mit Ken Jebsen im Bunde und das reiche aus. Meine Erfahrung mit solchen Leuten ist, dass man nicht mit ihnen reden kann. Sie recherchieren nicht, weil man mit Querfrontlern niemals rede, noch sich für deren Argumente zu interessieren hat. Alles Teufelszeug, Basta! Das ist linke Logik und sie rechtfertigt sich mit den Erfahrungen, die man mit Hitlerdeutschland gemacht habe. Unglaublich aber wahr: Man bedient sich im Sozialen derselben Logik wie der, des Präemptivkrieges. Weil man vorbeugen müsse, muss man jetzt denjenigen sozial vernichten. Man muss ihn mundtot machen, seiner Arbeitseinstellung berauben, ja ihn vollkommen sozial zerstören. Damit habe man einen guten Dienst vollzogen und könne beruhigt wieder einschlafen.

Menschen wie Lederer sind sich dessen, was sie anrichten nicht wirklich bewusst. Sie handeln wie die von ihrer Unschuld überzeugten Bürokratie-Nazis zu Hitlers Zeiten. Sie sind die Banalität des Bösen der heutigen Zeit, folgt man Hannah Arendts Schlussfolgerungen über den Eichmann-Prozess in Jerusalem.

Ja, das schmeckt einem ganz und gar nicht, nicht wahr, Herr Lederer?! Dieser Vergleich ist völliger Unsinn. Ja, Herr Lederer, in ihrem Bewusstsein ist das Unsinn. In einem Bewusstsein einer Hannah Arendt hingegen hinreichend logisch und zutreffend.

Ken Jebsen redet wie ein Rennpferd, er denkt noch schneller und sein konklusierender Verstand kennt keine Pausen. Er ist ein Mastermind der Bewegung geworden. Und da man einen Ken Jebsen nicht einfach mit hirnrissigen Argumenten in Angst und Schrecken versetzen kann, so wie man das ja bei der Masse der Bewohner dieser Gesellschaft gewohnt ist, muss man härtere Bandagen anführen. Ächtungsargumente loslassen und sich hinter dem Schutzschild der Narren mit Gang-Speak verschanzen. Wer aber klar ist in seinem Geist, der wird von ihm und seinesgleichen angezogen. Das ist ein vollkommen gesunder Vorgang.

Der Sinn von Politik, so sagte es Hannah Arendt treffend, ist Freiheit, Herr Lederer. Und ich erlaube mir, Hannah hier noch zu ergänzen, und nicht Gehorsam noch hinzuzufügen. Und das ist ihr Werkzeug, Herr Lederer, gehorsame Gefolgschaft auf Kosten anderer Menschen. Und da ist es völlig egal, ob sie einer Partei angehören, die sich ihre Moral und Weltethik auf die Fahne und ins Hirn gefräst hat. Es sind bloße Legitimiationsstrategien, um an die Macht zu kommen und zu bleiben. So schreibt es Arno Gruen in seinen Büchern. Und er wird ganz sicher jetzt im Reich der Toten angekommen mit Hannah Arendt sprechen und ihr zuhören, wenn sie sagt: „Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst zu lügen gewissermaßen eine neue Variante hinzugefügt hat – die teuflischste Variante, die man sich denken kann – nämlich: das Wahrlügen.“

Quellen

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24255
http://www.taz.de/Querfront-Preisverleihung-abgesagt/!5463066/
https://www.rubikon.news/artikel/wem-gehort-die-demokratie
https://www.youtube.com/watch?v=gizns_A7OFU&index=4&t=9626s&list=PLihjiybfZVI7FRRZ8B7rHp+iY-nkYRmkn1
https://www.youtube.com/watch?v=MOvYgHNO9PY
https://www.facebook.com/DrKlausLederer/posts/1627515903967481
https://www.youtube.com/watch?v=Hi6OmYfm7Q8

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90 Kommentare zu: “Tagesdosis 15.11.2017 – „Querfront-Preisverleihung abgesagt: Kein Raum für Ken Jebsen“

  1. Auch wenn ich’s langsam müßig bin, so schreibe ich es doch immer wieder, meinetwegen bis in alle Ewigkeit:
    Genauso wenig wie es sich bei Herrn Jebsen um einen gestandenen Antisemiten handelt, kann man jene Leute ala Lederer (sowie seine Vordenker aus dem antideutschen Spektrum) dem linken Spektrum zuordnen. Wäre das gleiche Prinzip wie die unangemessene Antisemidingsbums- Verschwörungsphobiker- und/oder Querbeet- Unterstellungsorgie entgegen jeder Logik, wenn man in gleicher Manier diese Verhaltens-Unart den Linken als solches anheftet.
    Als jemand der Zeitlebens immer links dachte und in linken Gefilden engagiert war, empfinde ich es als zutiefst beleidigend mit solch Schöpfungskollegen wie Lederer, Ditfurth und Konsorten in einen Topf geworfen zu werden, nur weil der Begriff „links“ kein geschütztes Warenzeichen oder Qualitätssiegel ist, und sich somit jeder dahergelaufene Wichtigtuer samt seinem Handeln als links titulieren kann, mag es noch so absurd sein, ohne dafür je zur Rechenschaft gezogen zu werden. Genausowenig wie jemand in persona die einzige Deutungshoheit über Begriffe wie Antisemitismus obliegt, so sich jeder dieses Wortes (mittlerweile schon inflationär) in mißbräuchlicher Weise bemächtigen kann, um es als Totschlagvokabular gegen vermeintliche Meinungsgegner in verleumderischer Art zu Felde zu führen.
    Ich möchte daher nochmal (wenn wohl auch diesmal wieder vergeblich) darum bitten, im Zusammenhang von diesen fragwürdigen (wenn auch leider mittlerweile sehr zahl- und einflußreichen) Fanatikern nicht von „den Linken“ zu kommunizieren, sondern allenfalls von „sogenannten Linken“, treffender wohl noch von „Pseudo-Linken“.
    Denn sie haben nun einmal, das ist Fakt, mit den bis dahin vorhandenen linken Einstellungen und Ansichten so wenig gemein, wie der Papst schwanger werden könnte. Wo sie auf einmal her kamen ist mir bis heute nicht ganz klar, ich persönlich tippe ja, das sie alle von L.Ron Hubbard geschickt wurden 😉 Macht jedenfalls stark den Eindruck danach.
    Gleiches gilt für die von ihnen gekaperte Antifa, welche ich seither auch nur noch als Neo-Antifa bezeichne, da diese mit jener Autonomen Antifa, der auch ich vor einem viertel Jahrhundert mal angehörte, ebenso nicht mehr das Geringste gemeinsam hat.
    Die Linke hatte es im stark antikommunistisch geprägten Westdeutschland ohnehin nie besonders leicht – mit diesem Haufen Contras ist es jedoch gänzlich aussichtslos, obwohl es eine wirklich linke Opposition, inner- wie außerparlamentarisch bei all dem faschistoid neoliberalen Rollback unserer heutigen Zeit dringend bräuchte, zumal sie sämtliche Themen geradezu auf dem Silbertablett gereicht bekäme.
    Aber was soll’s. Bleibt schlußendlich nur, Ken Jebsen zur Verleihung des mehr als verdienten Karlspreises zu beglückwünschen, und uns allen, daß wir uns von diesen Lügnern und Rufmördern nicht weiter ärgern lassen.
    In diesem Sinne verbleibe ich…
    Mit solidarischen Grüßen

  2. @Ken Jebsen

    Als Mitglied der Partei die Linke schäme ich mich dafür wie der Herr Lederer mit Ihnen umgegangen ist Herr Jebsen.

    Alles was ich bis jetzt bei KenFM aufgenommen habe war weder rassistisch, noch sexistisch, noch antisemitisch.

    Manchmal stimme ich Ihnen nicht ganz zu, letztlich haben Sie sich darüber lustig gemacht, dass die deutsche Friedensbewegung so klein ist, anstatt den paar älteren Frauen, die sich versammelt hatten gerade deswegen Mut zuzusprechen.

    Es gab aber nie einen Grund Sie auf übelste zu beleidigen.

    Und das machen ja nicht nur vermeintlich linke U-Boote.
    Auch die Junge Welt war schon total bescheiden zu Ihnen.
    Und Frau Dittfurth wohl auch.
    Und das Neue Deutschland, dieses dreiviertel-u-boot schwafelt schon wieder etwas von Ihrer angeblichen Opferrolle in der Sie sich angeblich befindet.

    Alles sehr unverschämt.

    Die Junge Welt müsste sich nach wie vor entschuldigen.
    Die U-Boote kann man eh vergessen.
    Das Verhalten von Frau Dittfurth ist sehr merkwürdig, sie versteigt sich leider öfter mal in sehr krude Theorien. So wohl auch was die Mahnwachen betrifft.

    Am besten einen nach dem anderen auf intellektueller Ebene verspeisen und dabei freundlich bleiben.

    @Rüdiger Lenz

    Die unterschiedlichen Systeme sind heutzutage oft kaum mehr als eine Maske, hinter der sich eine den Erdball umfassende Oligarchie versteckt.
    Die Reichen entscheiden selber ob und wie viel Steuern sie zahlen, sie dürfen betrügen und manipulieren, sie formulieren zum Teil Gesetze, usw.

    Unser Mehrparteiensystem könnte schon brauchbar sein, aber es müsste sich einiges ändern.

    Die Partei die Linke ist ja vor allem auf der Seite der Ärmeren und wir sind auch lange nicht so unterwandert wie fast alle anderen.
    Einige Forderungen meiner Partei gehen m.E. eher zu weit, was viele Menschen abschreckt.

    Wir haben leider kein Parteiforum mehr, wo wir alle mögliche diskutieren können.
    Es wurde wie das der Grünen geschlossen und auf die Datenkrake Facebook verwiesen, was ich sehr falsch fand.
    Könnten wir kleinen Mitglieder einer Partei miteinander kommunizieren, würde das vielleicht das Immunsystem der Partei gegen Unterwanderung und Aushöhlung etwas stärken.
    Demokratie braucht Offenheit.

    Liebe Grüße

  3. Der Herr Lederer ist Mitbegründer des BAK- Shalom, einem U-Boot innerhalb der Linken, welches vor allem uns anderen Mitgliedern die Kritik an Israels Regierung verbieten will.
    Ein großes Problem, weil wir logischerweise nur glaubwürdig sein können, wenn wir alle Menschenrechtsverletzungen kritisieren und nicht die, die den Palästinensern angetan werden ausklammern.
    Die Mehrheit von uns Linken sieht das auch weiterhin ganz genau so.
    Wir werden deswegen in regelmäßigen Abständen vom Herrn Lederer und seinem BAK-Shalom, in den ihnen wohlgesonnen, transatlantischen Medien als Antisemiten beschimpft.

    • Danke für Deine Offenheit!
      Kann man da nicht, innerhalb der Linken, gegensteuern? Mobilisieren ist nun wahrlich keine Schwäche der Linken. Wir, als Gesellschaft, müssen dieses Eis endlich durchbrechen. Denn die Richtung, die solche Personen wie Lederer nehmen und auf was sie zusteuern, wird fatale Wirkungen zeigen, gesamtgesellschaftlich und intern, in der Linken. Du siehst ja schon anhand meines Artikels hier, dass sich immer mehr Leute, die im Grunde links denken, sich nicht mehr mit linker Politik identifizieren können. Auch Leute, die links gewählt haben, wenden sich immer mehr von der Partei Die Linke ab. Neue Parteien zu gründen halte ich für ebenfalls fatal. Eine innere Diskussion, die sich zu den Werten der Linken bekennt, wäre ratsam. Und sie würde auch von denen gestützt, die vielleicht nicht wählen oder bisher, leider, die Antworten in einer anderen neuen Partei gefunden haben. Ihr müsst euch endlich wieder ganz stark für den Arbeiter einsetzen, gegen die Neocans-Strategien. Ihr müsst sie offen anprangern.

  4. Lieber Ken Jebsen,

    Ihre Rolle in der Medienlandschaft ist eine Bereicherung und trägt damit maßgeblich zur demokratischen Kultur bei! Ich bin nicht unbedingt und in allen Punkten Ihrer Meinung aber ich würde alles in meiner Macht stehende tun, dass Sie diese Meinung vertreten dürfen. Als akives Mitglied der Linkspartei möchte ich mich für unser Parteimitglied Dr. Klaus Lederer entschuldigen. Dr. Lederer repräsentiert hier keinesfalls die Parteilinie!

    Mit freundlichen Grüßen!

    Detlef Koch

    • Sehr geehrter Herr Koch,

      Was ist den eine Parteilinie und muß man als Parteimitglied linientreu sein.
      Hier muß ich ja schon Herrn Lederer vor seiner eigenen Partei in Schutz nehmen, da er ja dann anscheinend nach seinem freien Willen gehandelt hat.
      Die Linke wird mir immer unverständlicher.

  5. Als „Linker“ ist man ja auch ein Paria in der „Atlantikbrücke“. Selbst, wenn Lederer wüsste, was er anrichtet: Aufstieg und Anerkennung in mafiösen Zirkeln funktionieren nunmal gerade dadurch, sich die Hände schmutzig zu machen. Und wer nicht selber zutritt, ist ganz schnell selber Opfer.

    Vielleicht sollte Ken Jebsen doch mal ein bisschen offensiver gegen den nicht totzukriegenden Vorwurf des „Antisemitismus“ vorgehen. Wie wär’s z.B. mal mit einem Zusammenschnitt aus den 545 Sendungen „RückblicKen“? Die Meisten kennen das offensichtlich gar nicht.

  6. Es ist wirklich himmelschreiend.
    Die einzige Hoffnung, die man haben kann, ist, weil KenFm und ähnliche Alternativmedien eine immer grössere Bevölkerungsschicht ansprechen, solche Vorgehensweisen auch einer zunehmend grösseren Bevölkerungsschicht sauer aufstossen und dadurch hoffentlich irgendwann einmal (bei Erreichen einer kritischen Masse) so etwas wie ein Dominoeffekt eintritt für die Entlarvung von solch faschistoider Politik.

  7. Herr Bröckers zur Sache, in einem aktuellen Beitrag, beim Rubikon:

    Donnerstag, 16. November 2017, 07:46 Uhr
    ~4 Minuten Lesezeit
    Kultursenator zieht Rufmord vom Leder
    Und schießt sich ins Knie.

    von Mathias Bröckers

    Dass die taz ihre friedenspolitischen Wurzeln gekappt hat und ähnlich wie die Partei der (Oliv-)Grünen seit dem Jugoslawienkrieg die illegalen Kriege des US-Imperiums akzeptabel findet, können Leute wie ich, die vor 38 Jahren diese antimilitaristisch verwurzelte “linke radikale tageszeitung” mitgründeten, nur als tragischen Niedergang empfinden. Die unter dem Fähnchen “Menschenrechte”, “humanitäre Intervention” oder “war on terror” getarnten US-Kriege werden von der taz-Redaktion mittlerweile nicht nur achselzuckend hingenommen, sondern gern auch noch publizistisch gefördert. Wie zuletzt die Bürgerkriege in der Ukraine und Syrien, mit der einst linksradikalen taz ganz auf Seiten von NATO, USA und ihren terroristischen Söldnern.

    Einen ähnlichen Niedergang in die “Regierungsfähigkeit” wie die Grünen haben auch weite Teile der Partei “Die Linke” gewählt – Abschied von aktiver Friedenspolitik und Akzeptanz des us-amerikanischen Bellizismus sind das Ticket für Regierungspöstchen in Deutschland. Der Ex-Linke Joschka Fischer hat es vorgemacht und seitdem sind viele Grüne und Linke auf dieser Schleimspur erfolgreich unterwegs. Einer von ihnen ist Klaus Lederer (Linke), der es so bis zum stellvertretenden Bürgermeister und Kultursenator Berlins gebracht hat. Als solcher hat er zum Beispiel unlängst die Proteste gegen die Abwicklung der “Volksbühne” in eine Event-Plattform mit der Polizei beendet und gerade dafür gesorgt, dass die idiotischen Al-Qaida-Busse hochkant vors Brandenburger Tor gestellt werden, als Mahnmal für Aleppo, wo Islamisten sie als Straßensperre benutzten. Für Lederer und Konsorten – der Linke ist Mitglied des Lobbyvereins “Atlantikbrücke” – handelte es sich bei diesen terroristischen Jihadisten freilich um “moderate Rebellen”, denen man mit monumentaler Schrott-Kunst Denkmäler setzen muss.
    https://www.rubikon.news/artikel/kultursenator-zieht-rufmord-vom-leder

    • Anbei eine Korrektur des Artikels:

      (Update: In einer ersten Fassung stand hier, dass Lederer Mitglied des Lobbyvereins „Atlantikbrücke“ sei, das ist falsch; der Fehler entstand durch eine Verwechslung mit Lederers Parteikollegen Stefan Liebich.)

      Und damit trotzdem deutlich bleibt, „wes Geistes Kind“ Herr Lederer ist, ein Auszug aus Herrn Altvaters Anwort, auf Herrn Lederers Programm:

      Das Ziel ist ein Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Das schließt die Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft und daher antikapitalistische Politik ein. Wenn sich derzeit, worauf Klaus Lederer insistiert, die übergroße Mehrheit der Bevölkerung mit dem Kapitalverhältnis „im Wissen um erkämpfte Zivilisationsfortschritte im Kapitalismus“ (S. 83) arrangiert hat, kann daraus zweierlei folgen: Entweder man verfolgt das programmatisch gesetzte Ziel weiter, wohlwissend um die Schwierigkeiten seiner Durchsetzung und immer bereit, auch Umwege in Kauf zu nehmen, oder man gibt das Ziel auf, weil es unrealistisch ist. Die Zukunftsoption der gesellschaftlichen Transformation muss dann an ebenden im Rahmen des Kapitalverhältnisses erreichbaren Zivilisationsfortschritten ausgerichtet werden.
      (…)
      Ist es daher, wie das „Forum Demokratischer Sozialismus“ meint, „ein realistisches Bild […], dass neoliberale Politik sich auf gesellschaftliche Zustimmung stützen kann“,[4] wenn die Skepsis gegenüber dem Kapitalismus so groß ist? Besteht dann Lederers Aussage, wonach „in den großen Industriestaaten […] von Mehrheiten in einem breiten gesellschaftlichen Konsens so etwas wie kritische Systemanpassung gelebt [wird], die auf der Akzeptanz der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft beruht“ (S. 83), den empirischen Test? Ist die vorgetäuschte Empirie vom Arrangement der Bürgerinnen und Bürger mit der kapitalistischen Gesellschaftsordnung nicht eher die Rechtfertigung eines Teils der politischen Eliten für ein Arrangement mit den politischen Herrschaftsstrukturen in dieser Gesellschaft?

      Aus:

      Solar, solidarisch, sozialistisch
      Eine Antwort auf Klaus Lederers Kritik des Programmentwurfs der Linkspartei
      https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/februar/solar-solidarisch-sozialistisch

      In aller Kürze, Herr Lederer ist angekommen und der Rest hat sich gefälligst damit zu arrangieren.

  8. Es scheint in alle EU Mitglied Länder im westen Europa’s dasselbe zu sein, wer nicht die offiziëlle Ideeën unterstützt ist verdächtig.
    Die MH17 Katastrophe ist noch immer nicht gelöst, aber Russland muss der Schuldige sein.
    Wir haben einen Mitglied des Parlementes, Omtzigt, der Versucht die Wahrheit zu finden.
    Man hat nun eine Gelegenheit gefunden ihn mundtot zu machen, es wurde sogar gefragt ob er im Parlement bleiben kann.
    Der Leiter der Untersuchung, Tjibbe Joustra, klagt das Omtzigt seine Untersuchung anzweifelt.
    Joustra glaubt anscheinend das man noch Vertrauen hat in was er tut.
    Vielleicht gibt es solche Leute noch, aber wo Omtzigt sprach waren viele Angehörige der Tote anwesend.
    Er ist sehr Populär, bekam bei die letzten Wahlen etwa 90.000 Stimmen persönlich, eine grosse Ausnahme bei uns, 90.000 ist anderthalb Sitz im Parlement.
    Deshalb kann Buma, Leiter des CDA, eine christen Mitten Partei, ihn nicht herausschmeissen.
    Das ist heute Demokratie, und Freiheit für Meinungsäusserung.
    Die Frage ist, wie sind wir in dieses ‚1984‘ geraten, und noch viel mehr, wie kommen wir daraus ?
    Nach meinem Ansicht hat die EU viel damit zu tun, aber in Deutschland scheint es am schlimmsten zu sein, durch Indoktrination mit Schuld für zwei Weltkriege, und Gaskammer.

  9. Ken Jebsen hat es gewagt (neben vielen anderen heißen Eisen) bestimmte Probleme des Geldes vertiefend zu thematisieren. Solange die LINKE diese kritische Aufarbeitung der Geldschaffung in ihren Reihen nicht selbst wagt und nach holt und sie statt dessen in einer dogmatischen Sichtweise mit dem Etikett „antisemitische Geisteshaltung“ beklebt, ist in der heutigen Zeit als soziale Partei soviel wert, wie jede andere Alternative. Das Gefährliche an einer Ideologie ist, dass sie zwei Drittel der Wahrheit erklärt, um ein ein Drittel um so tiefer ins Dunkel zu rücken. Solch eine Ideologie ist der Marxismus. Er beleuchtet alle Phänomene der Produktionsphäre, um die Fehler in der Geldsphäre um so nachhaltiger zu verschweigen und zu ignorieren. Auch die LINKE ist mit dieser marxistisch geprägten Sicht auf die Dinge nur ein Büttel der Banken und Milliardäre, offensichtlich von ihrem Geld korrumpiert und damit handlungsunfähig und nichts wert, wie jede andere Partei. Nur so kann man das Handeln von K. Lederer erklären. https://www.youtube.com/watch?v=snb9zdcJx60

  10. Ken Jebsen hat es dankenswerter Weise gewagt (unter vielen anderen heiße Eisen) bestimmte Probleme des Geldes vertiefend zu thematisieren. Solange die LINKE diese kritische Thematisierung der Geldschaffung in ihren Reihen nicht selbst wagt und nach holt und die Problematik z.B. des Zinseszins, statt dessen in einer grotesk dogmatischen Sichtweise mit dem Etikett „antisemitische Geisteshaltung“ beklebt und abstraft, ist sie in der heutigen Zeit in ihrer Wirksamkeit als soziale Partei soviel Wert, wie jede andere Alternative. Nämlich nichts.

    • Wer von Menschen mit Macht angegriffen wird, der kann sich nur bestätigt fühlen.
      Und wenn es so genannte Linke sind, dann eben auch.
      Eine Kommentierung dieses Politikers erübrigt sich.
      Ich habe auch keine Lust mehr einzelne vernünftige Gestalten in einer Partei zu betrachten.
      Der ganze Politikladen ist marode, mindestens geistig und ethisch.
      Ich würde jetzt nicht gleich zerebralnekrotisch sagen.

      Ist L. nicht Jurist?
      Nun denn:

      It ever was decreed, sir
      If Lawyer’s Hand is fee’d, sir
      He steals your whole estate.

      Auch wenn er formal bei den Linken ist. In einem Amt ist noch jeder degeneriert. Nun mag das am System liegen, aber auch den den Menschen selbst. Dieses Menschlein hätte einfach den Rand halten können. Ich befürchte, es wurde nicht dazu gezwungen, uns mit dem Versuch zu beglücken, Reste seines Verstandes zu benutzen.
      Der Mensch scheint mir einfach noch nicht soweit zu sein. Es gibt noch zu viele wie diesen L.

  11. Ich gebe Herrn Lederer vollkommen Recht, das Babylon, für eine Preisverleihung eines Karl Marx Preises für KJ zu verbieten. Wie können die Betreiber übersehen, dass KJ für die Menschen steht, die subversiv und mit Gewalt die öffentliche Ordnung gefährden und unseren Freunden in Israel das Recht auf Selbstverteidigung nehmen wollen, indem die tollen Uboote aus Deutschland kritisiert werden. Wie kann man einem KJ einen Preis geben, der mit Russen spricht und in deren Land reist, um die Menschen dort besser kennenzulernen, wo man doch weiss, dass Russland die Uno mit Füssen tritt und einen illegalen Krieg gegen die Befreier von Syrien führt. Wie kann man jemanden einen Preis verleihen, von dem man weiss, dass er alternative Bankensysteme wie die gemeinwohlausgerichtete Spardabank protegiert. Er riskiert damit, dass die Mischbanken an Attraktivität verlieren und Investmentbanking in den Verruf kommt, nur für deren Aktionäre zu agieren. Wie kann man jemanden auszeichnen, der nicht erklären kann, dass WT7 gar nicht eingestürzt ist, sondern sich klamheimlich aus dem Dust gemacht hat, weil dort ja kein Flugzeug reingeflogen ist. Andere Gründe sind doch absurd. KJ begleitet ausserdem Macher, die denken, dass Projekte wie nachhaltiges Bauen mit Holz unsere Energieprobleme lösen und gesünderes Wohnen ermöglichen könnten, wo doch jeder weiss, dass in betonarmierten Luxusappartements die junge Familie mit Kind viel besser aufgehoben ist, weil der Arzt gleich nebenan wohnt, wenn mal wieder der Asthmaanfall des Kindes akut und gefährlich wird. Jemand wie KJ kann man doch nicht trauen, der immer verräterisch behauptet, die Zielgruppe seiner Sendung sei der Mensch. Was ist denn mit den Eliten und Reichen dieser Welt, so was nennt man diskriminierend und rassistisch. So einer verdient keinen Preis, der für demokratischen und mutigen Journalismus verliehen wird. Er verdient lediglich den einen Preis für jemanden, der als Halbiraner subversiv in Deutschland aufgewachsen ist, um die Grundfeste der europäischen Demokratie zu erschüttern. Nämlich den Preis, den alle bekommen, wenn gegen Ordnung und Wahrheit verstoßen wird.
    MEINEN ALLERGRÖßTEN RESPEKT UND DANK.
    POOLER1970

    • Wie kann es eigentlich sein, dass ein Geschäftsführer eines Kinos vor dem Kultursenator einknickt? Immerhin hat dort Daniele Ganser gesprochen und es wurde „Zensur“ gezeigt. Sollte das bald nicht mehr möglich sein? Dann gute Nacht und good bye „letzte Demokratiereste“!

    • Im September habe ich noch überlegt, ob ich meine Stimme an Die Linke oder an Die Partei spenden sollte.
      Vor dem Dilemma werde ich demnächst nicht mehr stehen, der letzte Tropfen fiel damit in das Fass.
      Schade um die paar kluge Köpfe, die in der Partei auf BT-Ebene noch übrig geblieben sind.

  12. die Welt wird immer irrer – die Republik auch ….., dennoch – unbeiirt weiter so lieber Ken, es bleibt uns nichts anderes ….. der automatebhafte Aufschrei beweist nichts anderes als dass dein Finger exakt in der Wunde – den Ursachen des Irrsins und dessen Zusamenhänge – liegt

  13. Nun, mir stellt sich diese Ausgabe der Tagesdosis als Gegenangriff an den L. dar.

    Gegenangriff, ist das nicht eine Art der Kriegsführung????????

    ansonsten kann ich mich den Herrn Köllisch nur anschließen:

    Lieber Ken Jebsen!
    Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Preis!

    Mit viel Liebe für ALLE, Schual

    • Wie bereits von einem Kommentator geschrieben: Ein Eigentor! Und dabei dürfte Ken siegreich hervorgehen. Und von der Person Lederer hatte ich schon mal was gehört …

  14. Indem man sich darauf fixiert, eine Form der Tyrannei zu verhindern, die vor 80 Jahren unter völlig anderen Umständen aufkam, blockiert man das Erkennen der monströsen Tyrannei von heute. Einen vergangenen Krieg zu kämpfen, führt zur Niederlage. Dies ist ein Zitat aus dem unten verlinkten Text und bezieht sich auf die AntiFa.
    Genau so gut kann man das Zitat auf diesen sog. Kultursenator anwenden. Die AntiFa wie auch dieser Kultursenator sind die wahren Faschisten.
    Es ist genau die Ebene wie damals mit Jutta Dittfurth; schmutzig, niveaulos, dumm, bigott, bösartig, Man könnte kotzen ob ihrer Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit.

    https://www.rubikon.news/artikel/antifa-in-theorie-und-praxis

  15. Habe keine Lust mehr auf die „Prüfung“ meines Kommentars zu warten und poste deshalb das Ganze noch einmal (ohne Links) …

    Ich habe kürzlich die aktuelle „Positionen“- Sendung heftig kritisiert, u.a. auch die fehlende „Leitung“ der Debatte durch Herrn Jebsen, (KJ) würde aber KEINEN MOMENT ZÖGERN, ihn gegen die INFAME VERLEUMDUNG und Rufmord-Kampagne ZU VERTEIDIGEN, die sich in Deutschland anscheinend immer mehr zuspitzt.

    (Hinweis: Der „Karlspreis“ aus Köln (ironischer Bezug: Karl Marx) hat nichts mit dem „Karlspreis“ aus Aachen (Bezug: Karl der Große) zu tun)

    Prof. Mausfeld (der wohl auch bald auf der „Abschussliste“ stehen wird) fand ja klare Worte zu den herrschenden Verhältnissen der deutschen Schein-Demokratie. In seinem jüngsten Vortrag in Pleisweil betonte er u.a., dass die Rolle der Medien schon Anfang des 20. Jahrhunderts kritisiert wurde, z.B. von Upton Sinclair:

    „Journalismus … ist die alltägliche Propaganda zwischen den Wahlen, durch die … die Bürger in einem geistigen Zustand der stillschweigenden Billigung gehalten werden“.

    Diese „stillschweigende Billigung“ ist natürlich durch kritische Medien wie KenFM bedroht und deshalb wird KJ auch immer mehr attackiert und diffamiert, weil er sich nicht – wie die Mehrheit der „Intellektuellen“ für ein verlogenes System kooptieren lässt. Dazu Mausfeld:

    • „Medienkritik wird heute als „extremistische“ Position verunglimpft“
    • „Journalismus und Medien sind durchzogen von transatlantischen Stiefelleckern“

    Der Preis ist hier nicht das zentrale Thema, sondern der Offenbarungseid der deutschen „Demokratie“, die – verkörpert durch Klaus Lederer – hier ihren moralischen Bankrott erklärt.

    Seriöse Argumente (die die infame Agitation gegen KJ rechtfertigen) hat der „Kultursenator“ keine, sondern nur die abgedroschenen Stigma-Wörter wie „Verschwörungstheorien“, „anti-semitisch“ und konstruierte Verbindungen zum „rechtsradikalen Milieu“ (dessen repressive Methoden gegen Andersdenkende er selbst gerade anwendet).

    Der unterstellte „offene, abgründige Israelhass“ und die (ebenso bloß behauptete) „Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster“ als scheinheilige Begründung für die zur Schau gestellte, moralische Empörung verdeutlichen, was hier gespielt wird:

    „Die Linke“ in Deutschland wurde von subversiven, (zionistischen) Netzwerken unterwandert und durch „kognitive Infiltration“ zum Instrument gesellschaftlicher Spaltung (wie auch die dafür kreierten „Anti-Deutschen“). Auf den „Nachdenkseiten“ wurde ja schon darauf hingewiesen, was damit erreicht werden soll:

    „.. fortschrittliche Kräfte …negativ abzustempeln, sie als „rechts“ zu etikettieren und sie öffentlich zu diskreditieren … der linken Bewegung interne Auseinandersetzungen aufzunötigen, um sie in Lager zu spalten, politisch zu lähmen und handlungsunfähig zu machen.“

    Eine detaillierte Analye (des gleichen Autors) dazu gibt es hier: (hintergrund.de Titel: die-linke-von-innen-umzingelt)

    Herr Lederer (ein Doktor der „Rechtswissenschaft“…) verfügt offenbar nicht über die intellektuelle Fähigkeit, zu erkennen, dass er nur benutzt wird und ist ein Paradebeispiel dafür, wie Politiker von Israel kooptiert werden (moralische Verurteilung anderer kritiklos übernehmen und sie schließlich als ihre eigene anzusehen, auch wenn dadurch enormes Unrecht geschieht – also genau das, was man den „Anti-Semiten“ ja vorwirft)

    Was den „Israel-Hass“ betrifft, muss man verstehen, woher diese sprachliche Aggression und moralische Schuldzuweisung kommt. Norman Finkelstein schrieb dazu in seinem Buch:

    „Wenn israelische POLITIK Feindseligkeit gegen Juden auslöst, bedeutet dass Israel selbst könnte „Anti-Semitismus“ verursachen, weil Israel und seine Unterstützer IM UNRECHT SIND. Das Dogma der Holocaust-Industrie lehnt diese Hypothese kategorisch ab …“

    Die Kritik an Israel bezieht sich auf unrechtes, unmoralisches Verhalten, (egal ob von Juden, Christen usw. verübt), doch für die Zionisten kann die Ursache der Kritik nur ein Charakter-Defizit des Kritikers sein, daher „anti-semitisch“ als persönliche Diffamierung und Vermeidung einer fairen Debatte)

    Dr. Joel Kovel (ein amerikanisch-jüdischer Psychiater) hat das Problem noch stärker auf den Punkt gebracht: Die Zionisten leiden unter „moralischem Absolutismus“.

    Sie haben (moralisch) immer Recht und müssen sich immer nur gegen andere „verteidigen“. Also wird die brutale Unterdrückung der Palästinenser, das seit Jahrzehnten andauernde Unrecht als „notwendig“ hingestellt. Die Unfähigkeit, die eigene Schuld einzugestehen führt dazu, dass das schlechte Gewissen durch „Projektion“ (Schuld auf andere geschoben) entlastet wird: Dr.Kovel im O-Ton

    “It can’t be us,” becomes “it must be them,” and this only worsens racism, violence, and the severity of the double standard. Thus the “self-hating Jew” is a mirror-image of a Zionism that cannot recognize itself. It is the screen upon which bad conscience can be projected. It is a guilt that cannot be transcended to become conscientiousness or real atonement, and which returns as persecutory accusation and renewed aggression.

    Auf den Punkt gebracht hat es Golda Meir mit diesem Satz:

    I will never FORGIVE the Arabs for FORCING US to kill them.

    Auch die Kritiker werden daher als gefährliche „Feinde“ Israels betrachtet, weil sie die Zionisten ständig an ihre verdrängte Schuld erinnern (das schlechte Gewissen aktivieren).

    Was Herr Lederer nicht begreift: die perfide Verwendung von Stigma-Wörtern (als semantisches Diffamierungs-Instrument) hat einen ähnlichen psychologischen Manipulations-Effekt wie der „Judenstern“ im Dritten Reich:

    Achtung! Diese Person ist nicht vertrauenswürdig, eine Gefahr für die Gesellschaft … jeder „anständige“ Mensch gibt sich mit „diesen Leuten“ nicht ab, hört ihnen nicht zu … sie verdienen unseren Respekt und unser Mitgefühl nicht … letztlich werden ihnen auch zivile Rechte aberkannt …

    Lederer hetzt weiter (subtil) auf Facebook:

    „Vom Geschäftsführer des Kinos Babylon würde ich mir angesichts dessen die Courage wünschen, zu sagen: Als Plattform für diesen Wahnsinn stehen wir nicht zur Verfügung“

    Eine sehr perfide Formulierung „die Courage wünschen“, denn damit wird die Realität auf den Kopf gestellt: Aus einer Diffamierungskampagne und politischer Repression gegen Andersdenkende wird eine „edle Aktion“ gemacht.

    Als der Konflikt mit den Babylon-Angestellten (Dumpinglöhne) 2008 zu eskalieren drohte und man über einen „Mediator“ nachdachte, reagierte die „Kulturverwaltung“ Berlins so: Das Babylon sei ein privat geführtes Unternehmen. Der Staat dürfe sich also dort nicht einmischen.

    Die (damals) 360.000 Euro, die Berlin jährlich an die Kino-Betreiber zahlte, hätten damit wohl nichts zu tun. Damit Druck auszuüben, um fairere Arbeitsbedingungen zu erreichen, geht also gar nicht.

    Doch jetzt (400.000 Euro für Kino-Betrieb nicht Vermietung der Räume) hatte der Kultur-Senat keine Skrupel sich „einzumischen“: Wenn es um Israel geht bzw. (wirklich) „linke“ System-Kritiker (die mediale Reichweite haben) zu difffamieren, greift ein Kultur-Politiker gern zum Telefon und mischt sich in ein „privates“ Unternehmen ein. So schrieb die (pseudo-linke) taz, dass es am Montag

    „zu einem Telefonat zwischen Kultur-Staatssekretär Torsten Wöhlert und Grossmann gekommen sei. Dabei sei dem Kino-Betreiber die „deutliche Irritation“ über die Veranstaltung mitgeteilt worden. Am Dienstagvormittag dann sagte Grossmann den Veranstaltern per Mail ab.“

    Als Grossmann das Babylon während des Arbeitskonfliktes „mit Nazi-Symbolen beschmierte“ (gemeint sind aufgesprühte David-Sterne und der angepasste Nazi-Aufruf „Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht im Babylon!“) war die Kultur-Politik Berlins damals auch „irritiert“?

    Es geht hier wohl auch darum, Grossmann zu signalisieren, Leute wie Herrn Ganser und andere Verschwörungs-Analytiker (nicht Theoretiker! Die Intrigen sind ja real) in Zukunft nicht mehr auftreten zu lassen (obwohl damit viel Geld verdient wird).

    Ich schließe mit einem weiteren Statement von Norman Finkelstein

    „The poisioning of public discourse on human rights by apologists for Israel is not confined to the United States. The most appalling and shameful example is Gemany”.

    Norman Finkelstein: Beyond Chutzpah (deutsch: Anti-Semitismus als politische Waffe)

    „Die Vergiftung des öffentlichen Diskurses (über Menschenrechte) durch Apologeten für Israel beschränkt sich nicht auf die Vereinigten Staaten. Das fürchterlichste und beschämendste Beispiel dafür ist Deutschland.“

    Herr Dr. Lederer kann als Beweis für diese Aussage herangezogen werden …

    Was können wir tun? Hunderte e-mails an Lederer schicken, klaus.lederer [et]kultur.berlin.de
    sein Verhalten scharf kritisieren und sich solidarisch mit KJ zeigen … Wer in Berlin und Umgebung wohnt und „Demokratie“ noch buchstabieren kann, sollte persönlich dagegen protestieren (auch vor dem Babylon)

    Lederer wirbt für sich (auf der Homepage) mit den Worten: Unduldsam (!), beherzt, gerecht (gefolgt von DieLinke).

    Zu „Unduldsam“ steht im Duden: andere Haltungen, Meinungen o. Ä. nicht gelten lassend; intolerant
    und weiter

    Synonyme zu unduldsam: eigensinnig, intolerant, starr, unerbittlich, unflexibel, unnachgiebig, voreingenommen; (bildungssprachlich) apodiktisch; (abwertend) borniert, engstirnig, halsstarrig, verstockt; (bildungssprachlich abwertend) dogmatisch, doktrinär, orthodox; (umgangssprachlich abwertend) verbohrt, vernagelt; (umgangssprachlich emotional abwertend) stur

    Wer „unduldsam“ ist, kann also niemals „gerecht“ sein … doch das hindert Lederer nicht, sich selbst moralisch zu beweihräuchern und den Begriff „Links“ dafür zu vereinnahmen:

    „Allerdings spiegelt sich mein »Links sein« in jedem Bereich meines Lebens. Jeder Lebensentwurf, jeder alternative Lebensentwurf, muss gelebt werden dürfen – selbstbestimmt und frei. Frei von Ängsten vor der Zukunft, frei von Ängsten um soziale Sicherheiten, frei in allen Rechten. Solidarisch, gerecht und friedlich. Emanzipatorisch und demokratisch. Und immer fragen, ob es nicht anders geht – besser für alle. Eben Links im 21. Jahrhundert.“

    Solidarisch, gerecht, emanzipatorisch, demokratisch..?

    Diffamierung, Ausgrenzung, Repression, Zensur (im Dienste Israels und zutiefst anti-demokratisch) das hat Herr Lederer zu verantworten.

    Was hat so ein Mensch in einer „linken“ Partei verloren? Ist „Die Linke“ schon so weit infiltriert worden, dass solche Leute akzeptiert werden?

  16. der arme, etwas unwissend und auf mich hilflos wirkende Senator Lederer von der Partei „Die Linke“ verkörpert wohl eine Strömung, die wir u.a. auch bei den „Grünen“ finden: sich als „staatstragend“ zeigen und sich bei den etablierten Parteien einschmeicheln mit rigoroser Ausgrenzung von anderen charismatischen Persönlichkeiten.
    Es ist schon sehr, sehr irritiertend was die sogenannte „Linke“ derzeit reitet …
    (in Lübeck, bei der gegenwärtigen Bürgermeister-Wahl, gibt es eine Super-Groko unter anderem mit CDU, FDP, GRÜNE und DIE LINKE – mit sehr mäßigem Erfolg und sehr geringer Wahlbeteiligung, sodass eine Stichwahl notwendig wird. Die „LINKE“ tat sich – im Gegensatz zu den anderen – sehr engagiert im Straßenwahlkampf (für die Interessen der Etablierten?) hervor …)

    Von Politikern, die ihr soziales Programm besonders hervorheben, jedoch mit ihren verleumderischen und nachweislich falschen Behauptungen zur Spaltung einer breiten kritischen Bewegung beitragen, die zudem meine Informationsquellen hier diskreditieren, kann ich mich nun wirklich nicht vertreten fühlen – das ist doch klar, oder ?
    Dieses Theater um den sogenannten „Karlspreis“ hat andererseits auch was Aufschlussreiches: es trägt zur Klärung bei und wir alle können uns ein Bild machen über Kompetenzen, Ziele und Interessenslagen aller Beteiligten.

  17. Teil 2

    Herr Lederer (ein Doktor der „Rechtswissenschaft“…) verfügt offenbar nicht über die intellektuelle Fähigkeit, zu erkennen, dass er nur benutzt wird und ist ein Paradebeispiel dafür, wie Politiker von Israel kooptiert werden (moralische Verurteilung anderer kritiklos übernehmen und sie schließlich als ihre eigene anzusehen, auch wenn dadurch enormes Unrecht geschieht – also genau das, was man den „Anti-Semiten“ ja vorwirft)

    Was den „Israel-Hass“ betrifft, muss man verstehen, woher diese sprachliche Aggression und moralische Schuldzuweisung kommt.

    Norman Finkelstein schrieb dazu in seinem Buch:

    „Wenn israelische POLITIK Feindseligkeit gegen Juden auslöst, bedeutet dass Israel selbst könnte „Anti-Semitismus“ verursachen, weil Israel und seine Unterstützer IM UNRECHT SIND. Das Dogma der Holocaust-Industrie lehnt diese Hypothese kategorisch ab …“

    Die Kritik bezieht sich auf unrechtes, unmoralisches Verhalten, (egal ob von Juden, Christen usw. verübt), doch für die Zionisten kann die Ursache der Kritik nur ein Charakter-Defizit des Kritikers sein, daher „anti-semitisch“ als persönliche Diffamierung und Vermeidung einer fairen Debatte)

    Dr. Joel Kovel (ein amerikanisch-jüdischer Psychiater) hat das Problem noch stärker auf den Punkt gebracht: Die Zionisten leiden unter „moralischem Absolutismus“: Sie haben aus ihrer Sicht (moralisch) immer Recht und müssen sich immer nur gegen andere „verteidigen“. Also wird die brutale Unterdrückung der Palästinenser, das seit Jahrzehnten andauernde Unrecht als „notwendig“ hingestellt. Die Unfähigkeit, die eigene Schuld einzugestehen führt dazu, dass das schlechte Gewissen durch „Projektion“ (Schuld auf andere geschoben) entlastet wird: Dr.Kovel im O-Ton

    “It can’t be us,” becomes “it must be them,” and this only worsens racism, violence, and the severity of the double standard. Thus the “self-hating Jew” is a mirror-image of a Zionism that cannot recognize itself. It is the screen upon which bad conscience can be projected. It is a guilt that cannot be transcended to become conscientiousness or real atonement, and which returns as persecutory accusation and renewed aggression.

    Auf den Punkt gebracht hat es Golda Meir mit diesem Satz:

    I will never FORGIVE the Arabs for FORCING US to kill them.

    Auch die Kritiker werden daherals gefährliche „Feinde“ Israels betrachtet, weil sie die Zionisten ständig an ihre verdrängte Schuld erinnern (das schlechte Gewissen aktivieren). Daher Ausdrücke wie „Israel-Hass“ …

    Was Herr Lederer nicht begreift: die perfide Verwendung von Stigma-Wörtern (als semantisches Diffamierungs-Instrument) hat einen ähnlichen psychologischen Manipulations-Effekt wie der „Judenstern“ im Dritten Reich:

    Achtung! Diese Person ist nicht vertrauenswürdig, eine Gefahr für die Gesellschaft … jeder „anständige“ Mensch gibt sich mit „diesen Leuten“ nicht ab, hört ihnen nicht zu … sie verdienen unseren Respekt und unser Mitgefühl nicht … letztlich werden ihnen auch zivile Rechte aberkannt …

    Lederer hetzt weiter auf Facebook:

    „Vom Geschäftsführer des Kinos Babylon würde ich mir angesichts dessen die Courage wünschen, zu sagen: Als Plattform für diesen Wahnsinn stehen wir nicht zur Verfügung“

    Eine sehr perfide Formulierung „die Courage wünschen“, denn damit wird die Realität auf den Kopf gestellt:

    Aus einer Diffamierungskampagne und politischer Repression gegen Andersdenkende wird eine „edle Aktion“ gemacht.

    Als der Konflikt mit den Babylon-Angestellten (Dumpinglöhne) 2008 zu eskalieren drohte und man über einen „Mediator“ nachdachte, reagierte die „Kulturverwaltung“ Berlins so: Das Babylon sei ein privat geführtes Unternehmen. Der Staat dürfe sich also dort nicht einmischen.

    morgenpost.de/berlin/article206304675/Der-Streit-ums-Kino-Babylon-in-Berlin-Mitte-nimmt-kein-Ende.html

    Die (damals) 360.000 Euro, die Berlin jährlich an die Kino-Betreiber zahlte, hätten damit wohl nichts zu tun. Damit Druck auszuüben, um fairere Arbeitsbedingungen zu erreichen, geht also gar nicht.

    Doch jetzt (400.000 Euro für Kino-Betrieb nicht Vermietung der Räume) hatte der Kultur-Senat keine Skrupel sich „einzumischen“: Wenn es um Israel geht bzw. (wirklich) „linke“ System-Kritiker (die mediale Reichweite haben) zu difffamieren, greift ein Kultur-Politiker gern zum Telefon und mischt sich in ein „privates“ Unternehmen ein. So schrieb die (pseudo-linke) taz, dass es am Montag

    „zu einem Telefonat zwischen Kultur-Staatssekretär Torsten Wöhlert und Grossmann gekommen sei. Dabei sei dem Kino-Betreiber die „deutliche Irritation“ über die Veranstaltung mitgeteilt worden. Am Dienstagvormittag dann sagte Grossmann den Veranstaltern per Mail ab.“

    Als Grossmann das Babylon während des Arbeitskonfliktes „mit Nazi-Symbolen beschmierte“ (gemeint sind aufgesprühte David-Sterne und der angepasste Nazi-Aufruf „Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht im Babylon!“) war die Kultur-Politik Berlins damals auch „irritiert“?

    Es geht hier wohl auch darum, Grossmann zu signalisieren, Leute wie Herrn Ganser und andere Verschwörungs-Analytiker (nicht Theoretiker! Die Intrigen sind ja real) in Zukunft nicht mehr auftreten zu lassen (obwohl damit viel Geld verdient wird).

    Ich schließe mit einem weiteren Statement von Norman Finkelstein

    „The poisioning of public discourse on human rights by apologists for Israel is not confined to the United States. The most appalling and shameful example is Gemany”.

    Norman Finkelstein: Beyond Chutzpah (deutsch: Anti-Semitismus als politische Waffe)

    „Die Vergiftung des öffentlichen Diskurses (über Menschenrechte) durch Apologeten für Israel beschränkt sich nicht auf die Vereinigten Staaten. Das fürchterlichste und beschämendste Beispiel dafür ist Deutschland.“

    Herr Dr. Lederer kann als Beweis für diese Aussage herangezogen werden …

    Was können wir tun?
    Hunderte e-mails an Lederer schicken, klaus.lederer@kultur.berlin.de

    sein Verhalten scharf kritisieren und sich solidarisch mit KJ zeigen … Wer in Berlin und Umgebung wohnt und „Demokratie“ noch buchstabieren kann, sollte persönlich dagegen protestieren (auch vor dem Babylon)

    Lederer wirbt für sich (auf seiner Homepage) mit den Worten: Unduldsam (!), beherzt, gerecht (gefolgt von DieLinke).
    Zu „Unduldsam“ steht im Duden:

    andere Haltungen, Meinungen o. Ä. nicht gelten lassend; intolerant – und weiter

    Synonyme zu unduldsam: eigensinnig, intolerant, starr, unerbittlich, unflexibel, unnachgiebig, voreingenommen; (bildungssprachlich) apodiktisch; (abwertend) borniert, engstirnig, halsstarrig, verstockt; (bildungssprachlich abwertend) dogmatisch, doktrinär, orthodox; (umgangssprachlich abwertend) verbohrt, vernagelt; (umgangssprachlich emotional abwertend) stur

    Wer „unduldsam“ ist, kann also niemals „gerecht“ sein … doch das hindert Lederer nicht, sich selbst moralisch zu beweihräuchern und den Begriff „Links“ dafür zu vereinnahmen:

    „Allerdings spiegelt sich mein »Links sein« in jedem Bereich meines Lebens. Jeder Lebensentwurf, jeder alternative Lebensentwurf, muss gelebt werden dürfen – selbstbestimmt und frei. Frei von Ängsten vor der Zukunft, frei von Ängsten um soziale Sicherheiten, frei in allen Rechten. Solidarisch, gerecht und friedlich. Emanzipatorisch und demokratisch. Und immer fragen, ob es nicht anders geht – besser für alle. Eben Links im 21. Jahrhundert.“

    Solidarisch, gerecht, emanzipatorisch, demokratisch..?

    Diffamierung, Ausgrenzung, Repression, Zensur (im Dienste Israels und zutiefst anti-demokratisch) das hat Herr Lederer zu verantworten.

    Was hat so ein Mensch in einer „linken“ Partei verloren? Haben sie „Die Linke“ schon so weit infiltriert und unterminiert?

  18. Seit vier, fünf Stunden in der Warteschleife. Also nochmal, ohne das Hindernis eines „blauen“ Links:

    *********************

    Was ist los in diesem Land? fragt „Die Bandbreite“.

    ttps://www.youtube.com/watch?v=8fLuuuIptLE

    Der Kulturzensator beschreibt diese Band
    „… ‚Die Bandbreite‘, die mit ihren vor Rechtsesoterik triefenden Texten bis tief in rechtsradikale Milieus wirkt, dort auch aufgetreten ist und sich des Beifalls von NPD bis Jürgen Elsässer versichern konnte.“

    Die Kontaktschuld wird bemüht. Außerdem finde ich die Wortschöpfung „Rechtsesoterik“ bewundernswert.

    Was ist los in diesem Land?

    Was ist los in diesem Land
    Ich seh mich um in meinem Land.
    Mama weiß nicht mehr wie’s weitergeht.
    Sie hat die Kleine an der Hand.
    Sie ist verzweifelt und ich kann es sehen.
    Politiker sprechen von Dekadenz und lassen sich von Lobbyisten schmieren, sagen ne Erhöhung wär nicht drin und senken Steuern für die Reichen hier.
    Sie schmeißen Banken Kohle in den Schlund, doch für die Bildung fehlt das Geld.
    Nenn mir dafür nur einen Grund wie das geht wenn doch die Kohle fehlt.
    Sie sagen so retten sie das System.
    Aber das System das will ich nicht.
    Weil Ungerechtigkeit in dem System schlichtweg recht und billig ist.
    Ich lauf zur BIZ und frage nach:“
    Wieviel Geld gibts auf der Welt?“ “
    Zehn mal mehr als es Dinge gibt, die man dafür kaufen kann.“ Liebe Herren eins ist klar.
    Dass ihr mit diesem bunten Schein anscheind nicht in der Lage seid, den Reichtum richtig zu verteilen.

    Was ist los in diesem Land?
    ……

    Alle reden von der NPD, doch Extremisten sitzen längst im Bundestag.
    Zu Hartz IV und Afghanistan ham sie alle Ja gesagt.
    Wir sind Vasallen der USA und haben auch schon im Irak gekämpft.
    Unsre Bundis waren da, schossen illegal unter US command.
    Und ein Soldat, der dann nach Hause kam, hat mit seiner Frau ein Kind gezeugt doch da wo eigentlich die Augen warn, hatte es nur blinde Haut.
    Du fragst dich jetzt, was redet der?
    Ja unsre Nato verschießt Uran.
    Lauf durch Kabul so sehn Babys aus, überall in Afghanistan.
    Man zeigt uns nur die Taliban, nicht unsre Schuld am Leid der Völker dort.
    Wir Deutsche sind beteiligt wieder mal an einem Völkermord. …. kein Wort davon.
    In Deutschen Medien.
    Weil die gekauft sind von denen die unseren Politikern die Paychecks bringn.

    Was ist los in diesem Land?
    ….

    Wir haben sie verhundertfacht
    unsre Produktivität.
    Weshalb es mich verwundert macht, dass nicht jeder hier in Wohlstand lebt.
    Wir sind an einem Wendepunkt.
    Dem Fehler im System.
    Und das ist nicht einmal das erste Mal, das hat es früher schon gegeben.
    Kapital und Zinseszins sind nicht von Gott gemacht.
    Und doch werden wir von den Banken und Bonzen hier damit kaputt gemacht.
    Die Leute, die noch einen gutbezahlten Job haben, könn‘ das noch nicht verstehn.
    Naja sie haben halt ihr Leben lang nie was anderes gehört und gesehn.
    Und manch verhurter Volksvertreter ist noch so kackendreist.
    Freizeitpark,, Hängematte, hört nicht auf ihren Scheiß!
    Das hier geht raus an die Politiker von SPD und CDU, an die Grünen und die FDP:
    WANN FANGT IHR ENDLICH AN WAS FÜR UNS ZU TUN?

    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?

    • „Außerdem finde ich die Wortschöpfung „Rechtsesoterik“ bewundernswert.“

      Ich hoffe, ätzende Zynismus, mit dem diese Aussage aufgeladen wurde, war zu erfühlen?

      Genausogut könnten wir ja (neben Rechtsesoterik), von Linkshomöopathie, Nazimassagen oder dergleichen sprechen. Bin gerade nicht sonderlich kreativ.

  19. Ich habe kürzlich die aktuelle „Positionen“- Sendung heftig kritisiert, u.a. auch die fehlende „Leitung“ der Debatte durch Herrn Jebsen, (KJ) würde aber KEINEN MOMENT ZÖGERN, ihn gegen die INFAME VERLEUMDUNG und Rufmord-Kampagne ZU VERTEIDIGEN, die sich in Deutschland anscheinend immer mehr zuspitzt.

    (Hinweis: Der „Karlspreis“ aus Köln (ironischer Bezug: Karl Marx) hat nichts mit dem „Karlspreis“ aus Aachen (Bezug: Karl der Große) zu tun)

    Prof. Mausfeld (der wohl auch bald auf der „Abschussliste“ stehen wird) fand ja klare Worte zu den herrschenden Verhältnissen der deutschen Schein-Demokratie. In seinem jüngsten Vortrag in Pleisweil betonte er u.a., dass die Rolle der Medien schon Anfang des 20. Jahrhunderts kritisiert wurde, z.B. von Upton Sinclair:

    „Journalismus … ist die alltägliche Propaganda zwischen den Wahlen, durch die … die Bürger in einem geistigen Zustand der stillschweigenden Billigung gehalten werden“.

    Diese „stillschweigende Billigung“ ist natürlich durch kritische Medien wie KenFM bedroht und deshalb wird KJ auch immer mehr attackiert und diffamiert, weil er sich nicht – wie die Mehrheit der „Intellektuellen“ für ein verlogenes System kooptieren lässt. Dazu Mausfeld:

    • „Medienkritik wird heute als „extremistische“ Position verunglimpft“
    • „Journalismus und Medien sind durchzogen von transatlantischen Stiefelleckern“

    Der Preis ist hier nicht das zentrale Thema, sondern der Offenbarungseid der deutschen „Demokratie“, die – verkörpert durch Klaus Lederer – hier ihren moralischen Bankrott erklärt.

    Seriöse Argumente (die die infame Agitation gegen KJ rechtfertigen) hat der „Kultursenator“ keine, sondern nur die abgedroschenen Stigma-Wörter wie „Verschwörungstheorien“, „anti-semitisch“ und konstruierte Verbindungen zum „rechtsradikalen Milieu“ (dessen repressive Methoden gegen Andersdenkende er selbst gerade anwendet).

    Der unterstellte „offene, abgründige Israelhass“ und die (ebenso bloß behauptete) „Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster“ als scheinheilige Begründung für die zur Schau gestellte, moralische Empörung verdeutlichen, was hier gespielt wird:

    „Die Linke“ in Deutschland wurde von subversiven, (zionistischen) Netzwerken unterwandert und durch „kognitive Infiltration“ zum Instrument gesellschaftlicher Spaltung (wie auch die dafür kreierten „Anti-Deutschen“). Auf den „Nachdenkseiten“ wurde ja schon darauf hingewiesen, was damit erreicht werden soll:

    „.. fortschrittliche Kräfte …negativ abzustempeln, sie als „rechts“ zu etikettieren und sie öffentlich zu diskreditieren … der linken Bewegung interne Auseinandersetzungen aufzunötigen, um sie in Lager zu spalten, politisch zu lähmen und handlungsunfähig zu machen.“

    Eine detaillierte Analye (des gleichen Autors) dazu gibt es hier: (https://www.) >

    hintergrund.de/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt/

  20. Erbärmlich, aber irgendwie wenig überraschend.

    Ich denke, Hr. Jebsen kann die 10.000 Euro nicht nur Frau Ditfurth, sondern öffentlich jedem für die erwähnte Leistung anbieten, der sich dazu berufen fühlt.
    Obwohl ich von den Vorwürfen schon früher mitbekommen habe – also „gewarnt“ wurde, bin ich in den paar Jahren, die ich seine Arbeit verfolge, auf nichts derartiges in seinen Beiträgen gestoßen – keine Spur davon! Man muss schon perverse Phantasie Antifa-Meute pflegen um darauf zu kommen, aber bei den Wirrköpfen gehört auch Wagenknecht zu rechtslastigen Antisemiten. Also kein Grund zur Aufregung, getroffene Hunde bellen – nichts neues. Und was den Entscheider mit ihrem Statement anbetrifft – einen Anwalt prüfen lassen, ab Tatbestand übler Nachrede erfüllt ist.

    Apropos Preisausschreibung. Es gibt einen vortrefflichen ukrainischen Journalisten – Anatolij Scharij, der aus „europäisierter“ Ukraine fliehen musste und ggw. einen in der Ukraine und Russland sehr populären Blog führt. Die Getroffenen und ihr mediales Hofgesinde haben dann diverse Insinuationen über ihn in die Welt gesetzt, die genüsslich von seinen Gegnern und ukrainischen „Patrioten“ weiter getragen wurden. Darauf hin hat er einen satten Preis für sachliche Belege für zumindest eine üble Nachrede ausgerufen und wird nicht müde in seinen Beiträgen darauf hinzuweisen, dass die Preisgelder immer noch nicht abgerufen sind Das kann nicht so zeitraubend und nervtötend wie eine Klage mit Gerichtsverfahren sein, aber nicht weniger effektiv 🙂

  21. Gratulation an Ken Jebsen und sein Team!

    Herr Lederer und Ihresgleichen… ignorieren! Kein, überhaupt keine Energie für solche Leute!

    Und wieder geht voller Freude eine Spende von mir an KenFM und sein Team!

    Herzliche Grüße, Martin Schley

  22. Herzlichen Glückwunsch!
    Ken und sein Team machen das, was andere eben nicht machen und sogar noch besser als diese es machen würden.

    Es ist schamvoll, dass eine linke Partei wie „die Linke“, nach all den Erfahrungen von Sozialistengesetz bis zum antifaschistischen Widerstand der Linken in Deutschland, sich wieder unterwandern lässt und solche U-Boote auch noch in bestimmte Positionen gelangen können. Völliges Versagen der Parteiführung.
    Ohne ein öffentliches Parteiausschlussverfahren für diesen Kultursenator der Stadt Berlin, leidet die Partei irreversiblen Schaden bei linken Kräften und Wählern.
    Traurig ist, dass Herr Rüdiger Lenz im Beitrag auch undifferenziert von „linken“ / „links“ spricht, so kam es zumindest bei mir an.
    Eine Person, wie der geannte Kultursenator, kann Mitglied der Partei ‚die Linke‘ sein, links ist er genauso wenig wie das Gedankengut was er offensichtlich vertritt.
    Ich verwahre mich dagegen, als Linker mit diesen Personen gleichgesetzt zu werden.
    Ihnen alles Gute

  23. Auch ich fühle mich zutiefst getroffen, was hier Herr Lederer vom Leder zieht. Wohl wahr Herr Lederer: Sie sind kein Demokrat, Sie nennen sich Kultursenator, was hat das mit Kultur zu tun, wenn ein freier Journalist, der sich ehrlicher Recherche, Ethik und Aufklärung verpflichtet fühlt, der einen bewundernswerten Mut und noch mehr Zivilcourage an den Tag legt, der es nicht scheut, anderen, wo es nötig ist, in die Suppe zu spucken, der – übrigens wie ein guter Psychologe – stört, und zwar im bisherigen Denk- und Gefühlssystem, dies aber, um letztlich dem anderen behilflich zu sein und ihm etwas zu spiegeln, ins Nachdenken zu gelangen. Wissen Sie eigentlich, Herr Lederer, wer bei Ken Jebsen schon zu Wort gekommen ist, wem er eine Plattform liefert? Sie haben keine Sachargumente und betreiben nun das Prinzip der Diffamierung, eine arme und billige Lösung. Ihnen fehlen die Argumente. „Das Halbverstandene und Halberfahrene ist (eben) nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.“ (Theodor W. Adorno). Was Sie hier betreiben, ist Hexenjagd und Faschismus. Ja, Sie leben es vor. Außerdem haben Sie vielleicht noch nicht begriffen, oder Sie wollen es nicht begreifen, dass Ken Jebsen Menschen auf seine Plattform und in seine Sendungen bringt, die alles andere als in Schemata zu pressen sind. Ist es das, was Sie stört? Keine Feindbilder mehr? „Meine Zielgruppe bleibt, … der Mensch.“ Ist es vielleicht das, was Sie und Ihre Gesellen stört? Wo ist hier Ihr Kultur- und Bildungsbegriff? Schon einmal etwas von Aufklärung und Klassik, von Toleranz, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichwertigkeit und Respekt gehört? Ich finde es verwerflich, was Sie da gepostet haben, es ist beschämend und excusé moi wirklich an braune Zeiten des vergangenen Jahrhunderts erinnernd. Wenn Sie sich dann noch als links verstehen wollen, dann möchte ich kein Linker sein, ein Rechter bin ich übrigens erst gar nicht, ich habe einfach den Traum von einer brüderlichen, friedlichen und gerechten Welt noch nicht aufgegeben. Außerdem bewegt mich die nicht vom Tisch zu weisende Tatsache, dass wir in Zeiten massiver Kriegstreiberei und damit auch Kriegspropaganda z.B. gegen Russland leben. Außerdem möchte ich die Zusammenhänge des Lebens und der Welt besser verstehen lernen. Ist dagegen etwas einzuwenden? Vielleicht besteht das Problem ja auch darin, was einst Gottfried Benn sagte: „Das Abendland geht nicht zugrunde an den totalitären Systemen und auch nicht an der geistigen Armut, es geht zugrunde an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten.“
    Ken Jebsen ist ein scharfer und gebildeter Denker, daran gibt es nichts zu rütteln, und ja, er zeigt, was noch geht und wie es noch gehen kann. Und: Es hängt nicht an Bisherigem, was aus dem Leben gemacht bzw. wie es gestaltet ist, sondern Ideen für eine lebenswerte Zukunft sind keine Grenzen gesetzt. Und da ist nicht die Frage, wie wo wer wann in welcher Form geboren wurde bzw. groß wurde. Mann oh Mann, was gäbe ich, wenn durch alle Schichten der Gesellschaft begriffen würde, dass scharfes Denken und der Mutmacher vor keiner Haustüre Halt machen muss! Die Gedanken sind frei und jeder besitzt die Freiheit, diese zu äußern, wenn das ein Kultursenator nicht aushält, so sollte er sich lieber in andere Zeiten der Geschichte zurückbeamen und nochmals anschauen, wie es sich einst anfühlte, wenn aufwachende und wachsame Menschen nicht ihre Meinung äußern konnten.
    Aussagen wie diejenige von George Orwell: „In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat…“ werden sicherlich von so manchen Richtungsdenkern für ihre Denkrichtung verwendet und jeder meint, auf ihn treffe es zu. Das mag sein. Und leider mag ein Herr Lederer oder Leute jedweder politischen Couleur diese Aussage mögen oder für sich in Anspruch nehmen. Bevor aber jemand damit jongliert, sollte er so ehrlich zu sich sein und sein Denken in Schablonen über den Jordan werden und vor allem den Dingen auf den Grund gehen, forschen und eigenständig denken. Da scheint Ihnen offenbar etwas abzugehen, Herr Lederer. Schade! Und doch noch ein Letztes: Die Antisemitismusnummer ist einfach langsam echt abgegriffen, laden Sie doch endlich mal Herrn Jebsen zu einer offenen im Fernsehen ausgestrahlten Sendung ein? Haben Sie Angst, dass Ihnen die Argumente ausgehen?

    • Perfekt gerichtet, zubereitet, gewürzt und serviert! Da hat einer einen Schluckauf. Estragon soll dagegen helfen. ich fürchte er ist kein Gourmet, eher ein Gourmand. Daher der Schluckauf.

  24. Unfassbar… Vor allem, weil es von einem Linken kommt. Ich stimme johndavid zu: Wenn das keine Konsequenzen hat für diesen Herrn Leberwurst, dann kann ich die Linke auch nicht mehr wählen.

    Lieber Herr Jebsen,
    vielen Dank für Ihre unersetzbare Arbeit und trotz allem herzliche Glückwünsche zu diesem Preis!!

  25. Meine E-Mail an Klaus Lederer:

    Verehrter Genosse Lederer,

    Die taz schreibt: „Im Berliner Kino Babylon sollte Ken Jebsen als mutiger Journalist geehrt werden. Kultursenator Lederer polterte, jetzt gab es eine Absage“.

    Als Mitglied der Partei DIE LINKE schäme ich mich für Dein Verhalten. Hast Du die Worte Rosa Luxemburgs vergessen, die in „Die russische Revolution. Eine kritische Würdigung“ einst schrieb: „Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird.“

    Und Artikel 5 Absatz (1) Grundgesetz lautet: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

    Und ein Wort Adornos sei auch noch erwähnt, der sagte nämlich: „Ich fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten“.

    Ich empfehle das Anschauen des Vortrages von Professor Rainer Mausfeld „Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten lässt: Neue Wege der „Stabilitätssicherung“ im autoritären Neoliberalismus“. Und schau Dir „Die Anstalt“ vom 7. November an. Oder gehören Uthoff und von Wagner in Deinen Augen auch zu den „Verschwörungsgläubigen und Aluhüten“?

    Ein letzter Hinweis: Albrecht Müller schreibt auf den NachDenkSeiten unter dem Titel „„Querfront“ – Die strategisch ausgedachte Propagandaformel wirkt. Berlins Kultursenator Lederer verweigert den Raum für eine Preisverleihung an Ken Jebsen“:

    Wir stehen unter der Knute des westlichen Establishments und sind die Opfer ihrer willfährigen Helfer in Deutschland – gerade auch in Medien und Gruppen, die sich wie die taz, die SZ und Lederer ein progressives Image angelacht haben.

    Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die Basis dieser undemokratischen Gängelung und Machtausübung die Propaganda ist. Dahinter stecken Strategien der Meinungsmache. Der Vorwurf „Querfront“ wurde neu belebt, um die kritischen Begleiter des Geschehens mundtot zu machen. Im konkreten Fall Ken Jebsen. Vor einem guten Jahr Sahra Wagenknecht. Siehe hier am 14. Juni 2016: Es gibt keine linke Querfront. Oder 2015 der Versuch des Journalisten Wolfgang Storz im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung in seiner unseligen Querfrontstudie. Die NachDenkSeiten waren davon betroffen; darüber berichteten wir hier: Unterste Schublade – eine sogenannte Studie der Otto Brenner Stiftung über das angebliche Netzwerk „Querfront“.

    Mit diesen Hinweisen will ich belegen, dass diese Art von Etikettenverteilung von langer Hand geplant und umgesetzt worden ist. Und wie damals die Otto-Brenner-Stiftung, also eine eher fortschrittliche Einrichtung, eingesetzt wurde, um die NachDenkSeiten, Daniele Ganser und Ken Jebsen zu diffamieren und mundtot zu machen, so geschieht es heute mithilfe eines Berliner Senators, der der Linkspartei angehört, und mithilfe eines Blattes, der taz, von der immer noch gutmeinende Menschen glauben, sie sei ein fortschrittliches kritisches Blatt. Dort schreiben Autoren, die sich kritisch geben und es wohl auch sind. Aber sie sehen nicht, welche Rolle sie spielen: die Rolle eines Alibis, das für Glaubwürdigkeit sorgen soll. Oder sie sind so unter beruflichem Druck, dass sie gar nicht anders können, als ihren guten Namen für eine miese taz einzusetzen. Ich verstehe das sogar. Aber wir alle sollten diese Hintergründe kennen.

    Dem ist – eigentlich – nichts mehr hinzuzufügen. Außer ein wenig Einsicht und Selbstkritik von Deiner Seite. Aber da hoffe ich wohl vergebens, oder?

    Mit respektvollen Grüßen
    Hajo Zeller

  26. So, da gibt es also irgendwo in einem Amt einen Herrn Lederer… Da will ich ihm doch gleich herzlich dafür danken, daß er in so beeindruckender Weise gezeigt hat, WIE dringend wir Ken Jebsen und die anderen Verschwörungstheoretiker brauchen.
    Denn das sind sie, Verschwörungstheoretiker, da besteh ich drauf: Sie sind Theoretiker, also Forscher und Publizisten der weltweiten Verschwörung der Mächtigen gegen die Nicht-Mächtigen.
    Glückwunsch an Ken Jebsen und auch an die mutige Zeitung! Daß man ihr (großartiges) Verhalten heute mutig nennen muß – wo es doch für die Medien normal sein sollte – zeigt schon, in welchen Zeiten wir leben.

  27. Was ist los in diesem Land? fragt die Bandbreite.

    https://www.youtube.com/watch?v=8fLuuuIptLE

    Der Kultursenator beschreibt diese Band
    „So die Band ‚Die Bandbreite‘, die mit ihren vor Rechtsesoterik triefenden Texten bis tief in rechtsradikale Milieus wirkt, dort auch aufgetreten ist und sich des Beifalls von NPD bis Jürgen Elsässer versichern konnte.“

    Die Kontaktschuld wird bemüht.

    Was ist los in diesem Land?

    Was ist los in diesem Land
    Ich seh mich um in meinem Land.
    Mama weiß nicht mehr wie’s weitergeht.
    Sie hat die Kleine an der Hand.
    Sie ist verzweifelt und ich kann es sehen.
    Politiker sprechen von Dekadenz und lassen sich von Lobbyisten schmieren, sagen ne Erhöhung wär nicht drin und senken Steuern für die Reichen hier.
    Sie schmeißen Banken Kohle in den Schlund doch für die Bildung fehlt das Geld.
    Nenn mir dafür nur einen Grund wie das geht wenn doch die Kohle fehlt.
    Sie sagen so retten sie das System.
    Aber das System das will ich nicht.
    Weil Ungerechtigkeit in dem System schlichtweg recht unbillig ist.
    Ich lauf zur BIZ und frage nach:“
    Wieviel Geld gibts auf der Welt?“ “
    Zehn mal mehr als es Dinge gibt, die man dafür kaufen kann.“ Liebe Herren eins ist klar.
    Dass ihr mit diesem bunten Schein anscheind nicht in der Lage seid, den Reichtum richtig zu verteilen.

    Was ist los in diesem Land?
    ……

    Alle reden von der NPD, doch Extremisten sitzen längst im Bundestag.
    Zu Hartz vier und Afghanistan ham sie alle Ja gesagt.
    Wir sind Vasallen der USA und haben auch schon im Irak gekämpft.
    Unsre Bundis waren da, schossen illegal unter US command.
    Und ein Soldat, der dann nach Hause kam, hat mit seiner Frau ein Kind gezeugt doch da wo eigentlich die Augen warn, hatte es nur blinde Haut.
    Du fragst dich jetzt was redet der?
    Ja unsre Nato verschießt Uran.
    Lauf durch Kabul so sehn Babys aus, überall in Afghanistan.
    Man zeigt uns nur die Taliban, nicht unsre Schuld am Leid der Völker dort.
    Wir Deutsche sind beteiligt wieder mal an einem Völkermord.()kein Wort davon.
    In Deutschen Medien.

    Weil die gekauft sind von denen die unseren Politikern die Paychecks bringn.

    Wir haben sie verhundertfacht.
    Unsre Produktivität.
    weshalb es mich verwundert macht, dass nicht jeder hier in Wohlstand lebt.
    Wir sind an einem Wendepunkt.
    Dem Fehler im System.
    Und das ist nicht einmal das erste Mal, das hat es früher schon gegeben.
    Kapital und Zinseszins sind nicht von Gott gemacht.
    Und doch werden die von den Banken und Bonzen hier kaputt gemacht.
    Die Leute, die noch einen gutbezahlten Job haben, könn‘ das noch nicht verstehn.
    Naja sie haben halt ihr Leben lang nie was anderes gehört und gesehn.
    Und manch verhurter Volksvertreter ist noch so kackendreist.
    Freizeitpark Hängematte hört nicht auf ihren Scheiß!
    Das hier geht raus an die Politiker von SPD und CDU, an die Grünen und die FDP WANN FANGT IHR ENDLICH AN WAS FÜR UNS ZU TUN?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?
    Was ist los in diesem Land?

  28. Ich finde die pauschale Verunglimpfung von Akademikern und Linken nicht besonders einfallsreich.

    Überhaupt möchte ich als Akademiker und linksdenkender Mensch nicht mit einem Herrn Lederer in einen Topf geworfen werden.

    Allerdings beobachte ich durchaus mit Sorge, wer so als Salon-Linker, besserwisserischer Möchtegern-Gutmensch bei den Linken so zu Rang und Namen gelangt und vor allem, wie viele.
    Dass diese dann mit traumtänzerischen Ideen ohne Kenntnis oder ohne Beachtung von Zusammenhängen Politik machen dürfen, die den Benachteiligten auch nicht hilft, macht die Sache eher noch Schlimmer.
    Da finde ich den Pragmatismus einer Frau Wagenknecht, die letztens so gescholten wurde, doch eher angebracht.

    • Ich denke, man kann davon ausgehen, daß Lederer sich nicht die Mühe der eigenen Meinungsbildung gemacht hat. Politikaster und Nachplapperer (andere Bezeichnungen schenke ich mir) gibts’s auch bei den Linken, auch linken Akademikern. Dank Bologna, Wikipedia Copy&Paste etc. immer mehr und überall.

  29. Habe gerade einen taz Artikel über die Sache gelesen(http://www.taz.de/Querfront-Preisverleihung-abgesagt/!5463066/) – Musste zweimal hingucken um zu glauben, dass das wirklich der Hauptartikel der Redaktion ist und kein Hassposting.

    Mannomann, wir sollten uns, glaube ich, wirklich gut anschnallen bei dem was auf uns zukommt. Wenn man solche vor Unsachlichkeit triefende, tendenziöse Meinungsmache als redaktionellen Artikel eines deutschen „Qualitätsmediums“ veröffentlichen kann, na dann gute Nacht.
    __
    Top Kommentar übrigens von Rüdiger Lenz. Das Agieren von Klaus Lederer ist erbärmlich.

  30. Ich habe zu der Absage den Artikel von Christiane Borowy auf Rubikon gelesen: https://www.rubikon.news/artikel/wem-gehort-die-demokratie
    Sie geht der Frage nach, was „wir“, „das Volk“, jetzt tun können.
    „Was also kann man im konkreten Fall tun, außer sich über Zusammenhänge und Hintergründe zu informieren oder in Resignation zu verfallen? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer keinen Knüppel in die Hand nehmen möchte, wovon ich auch ausdrücklich abrate, kann stattdessen Geld in die Hand nehmen. Das Kino Babylon braucht im Jahr 400.000 Euro. Eine Möglichkeit – von vielen – wäre, einfach eine Mail an den Betreiber Grossmann zu schreiben und nach einem Konto zu fragen, auf das man Spenden überweisen kann. Die Mail-Adresse steht auf der Website des Kino Babylon. Ich habe diese Mail schon geschrieben. Es ist wichtig, dass das Volk sichtbar wird. Lederer will uns mittels Geld die Demokratie wegnehmen. Holen wir sie uns zurück!“

    Da mir nichts Besseres einfiel als ihr, habe ich es genau wie sie gemacht. Als kleine Anzahlung auf eine künftige Unabhägigkeit des Kino.

    Hier die Adresse: grossman@babylonberlin.de

    P.S.: Die Neue Rheinische Zeitung. Organ der Demokratie (NRhZ) war eine von Karl Marx in den Jahren 1848 und 1849 im zu der Zeit zu Preußen (Rheinprovinz) gehörenden Köln herausgegebene Tageszeitung, die sich auch unter kommunistisch-sozialistischen Aspekten mit den revolutionären gesellschaftspolitischen Ereignissen der Zeit beschäftigte. Auch Marx’ Weggefährte Friedrich Engels arbeitete als Redakteur mit wesentlichen Artikeln an der Zeitung mit. (Hier hilft sogar Wikipedia weiter.)

  31. Ken Jebsen kenne ich, aber wer bitte schön ist „Klaus Lederer“ ???

    Sie, Herr Lederer kenn ich nicht. Deshalb interessiert mich ihr Statement ungefähr genau
    so brennend, wie die Information, das in China ein Sack Reis umgefallen ist.

    Dem Herrn Jebsen gratuliere ich zum Preis, den er hiermit schon hat, wenngleich auch nicht
    als Objekt in physischer Form in Hände haltend, so aber sicher mit einem Schmunzeln im Herzen.

    • Leider war das kein „Statement“ zu alledem, sondern eine Intervention mit dem Ziel eines diktatorischen Verbots dieser Veranstaltung.
      Ich kann das immer noch nicht glauben. Bevor ich das aber vor lauter Empörung vergesse:

      Meinen Glückwunsch, Herr Jebsen.

      Herr Lederer ist Mitglied der Partei Die Linke. Mail an den Führungskreis ist raus: Wenn diese Aktion dieses Herren keine Folgen hat, wird Die Linke nicht mehr gewählt. Nein, dann wird NICHT die AfD gewählt, sondern gar nicht mehr.

    • Preise des Ablegers des faschistischen Imperiums brauchen Sie nicht Herr Jebsen.
      Das gilt für fast alle dieser sogenannten „Preise“, sie sind nichts anderes als die vielen Orden an den Uniformen die auch mit Tamtam und Täteretä verliehen werden.
      Spätestens seit der Friedensnobelpreis an Massenmörder verliehen wird haben sich Preise ad absurdum geführt.

      Herr Jebsen, mein Glückwunsch und Anerkennung zu Ihre journalistischen Arbeit!

      In einem leider noch ganz fernen Ökotopia sehnt sich das Deutsche VOLK nicht nur danach sondern kann Sie hoffentlich begrüßen als Herausgeber und „Top Journalist“ der größten Zeitung (Mediums) im deutschsprachigen Raum mit Tendenz zu weltweiter Auflage. Nicht zu vergessen auch einem auferstandenen Albert Schweizer als Außenminister und Herr Eugen Drewermann als Papst. So könnte die Welt langsam kuriert werden.

  32. zur Info:
    Vielleicht sollte mal darauf hin gewiesen werden, das der „„Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik“ der Neuen Rheinischen Zeitung nichts mit dem „Internationalen Karlspreis“ (Aachen) zu tun hat.
    Es handelt sich um den anderen Karl mit dem Nachnamen Marx.
    Die haben auch eine Liste:
    Preisträger war der Publizist Werner Rügemer.[3] Im Jahr 2010 war der Schriftsteller Wolfgang Bittner, Träger des Kölner Karls-Preises.[4] Den Karls-Preis 2012 erhielt der Publizist und Bürgerrechtsaktivist Rolf Gössner[5] und 2014 Evelyn Hecht-Galinski.[6] (wikipedia)

    • Mit dem anderen Karl (benannt nach dem „Sachsenschlächter“ ‚Karl der Große) beweihräuchert sich allerdings seit jeher ausschließlich die obersten neoliberalen Polit-Bonzen.

  33. Der Text ist mir zu lang, und außerdem hat es Ken Jebsen ja nicht nötig.

    Solche Lobhudeleien wirken auf mich eher, als wäre an den Äußerungen Klaus Lederers doch etwas dran.

    Ich zähle Menschen, die sich in dieser Art auslassen zur Sorte „oportunistische antidemokraten“, und bestimmt nicht zu den Linken wie ich sie verstehe.

    Neoliberaler Scheißer währe meine Definition bei Klaus Lederer.

    Was Fällt mir zu Herrn Lederer ein ????? gar nichts, ich muß mal schauen ob mir das Bild von ihm bekannt ist.

    Soviel zur Bedeutung von Herrn Lederer.

    Also, nach meinem empfinden will hier eine Knallcharge aus Berlin mit den großen Hunden pinkeln.
    Ich bin der Senator, jetzt bin ich aber beleidigt…
    Die Grünen enttarnen sich immer mehr. Nur so weiter.

    Im übrigen Herzlichen Glückwunsch Ken Jebsen, sie haben ihn sich verdient.

    Und Hut ab vor der Neuen Rheinischen Zeitung.

    • Uii, schwerer Lapsus, Klaus Lederer ist bei den Linken.
      Zeigt aber nur, dass es noch viel schlimmer ist.
      Die Linken, Leuchtfeuer in der neoliberalen Brandung….
      Gestern brach ich noch eine Lanze für Sahra Wagenknecht.
      Danke Herr Lederer das sie sich geoutet haben.
      Man lernt jeden Tag dazu.

  34. Großartiger Kommentar Rüdiger.

    Alternativer Preis an Klaus Lederer:

    „Wie ich heute erfahren habe, soll im Dezember in der Wewelsburg die Verleihung eines Preises für engagierte Denunziation und geistige Brandstiftung an Klaus Lederer stattfinden. Der Denunziant und mehrere, auch damals, an dieser Veranstaltung Beteiligte sind in der Vergangenheit durch ihre abgründige Realitätsferne, die typische Verbreitung alter, dumpfer, meinungsmonotoner Denkmuster und kruder Diffamierungstheorien in Erscheinung getreten. So Teile der Partei ‚Die Linke‘, aber auch der ganzen Regierungklicke, die mit ihrer vor Heuchelei triefenden, bösartig täuschenden Moral bis tief ins rechtsradikale Milieus der Reichskulturkammer zu verorten ist. Ich bin entsetzt, dass es heute wieder Verschwörer, Mitläufer und Denunzianten, genau wie damals gibt. Dem ehemaligen Geschäftsführer der Wewelsburg, Reichsführer-SS, ist es aus zeitlichen Gründen jedoch nicht möglich gewesen diesen Preis zu übergeben“.

    Begleite die Aufklärungs- und Macherbewegung seit nunmehr 15 Jahren, mir tut das was Lederer macht genauso weh, wie das was man mit den Klimarealisten macht (Leugner, Öllobby, Egoisten, Umweltzerstörer, …). Dabei bin ich seit Kind an ein Naturmensch und seit einigen Jahren beim BUND, wo ich diese Diskussion auch des öfteren führe. In Sachen Bröckers will ich nochmal zu Denken geben. Was Lederer mit Ken und der Aufklärungsbewegung macht hat Bröckers so ähnlich mit den Klimarealisten (Skeptikern) gemacht und viele machen da aus Unwissenheit mit. Damit sag ich nur, keine Argumente, keine Recherche, keine Wissenschaft, nur pseudofaktisch Moralisierendes. Klimaschutz ist Schwachsinn, menschliche Hybris und hat mit echtem Umweltschutz nichts gemein. Wenn schon die Band „Die Bandbreite“ genannt wird, sollte man vielleicht auch den Killez-More mit seinem Stück „Klimawandel“ erwähnen. Beide machen auch guten Truthrap ZUSAMMEN.

    Deinen Kommentar kann man in allen Einzelheiten, eins zu eins, übertragen.
    Gruß Stolli.

  35. Ich bin völlig verstört, dass man im Kino Babylon nun plötzlich Hausverbote erteilen will… mir scheint dies einer der wenigen Hafen wo die Verschwörungs-U-boote noch auftauchen und sich der analogen, realen Welt stellen. Ist nicht unlängst der Russen-Willi dort zu Gast gewesen?? Die Nennung des Preises fällt mal wieder in die Kategorie „Fremdschämen“! Was der Autor mit dem Akademiker-bashing im Sinn hat, verstehe ich nicht… eine wissenschaftliche Ausbildung unterzieht sich doch in der Regel des Hilfsmittels von These und Antithese… also im Widerspruch zur monotheistischen Weltvorstellung und müsste doch von hießigen Aktivisten begrüßt werden… mir hat es zumindest geholfen 🙂

  36. Vielen Dank für den engagierten Artikel. Ich wusste von all dem noch gar nichts. Aber gewundert hat es mich nicht. Immer wieder die alte Leier: alles Lebendige totschlagen, damit die Nekrophilie weiter herrschen kann.
    Ob ich es wohl noch erleben darf, dass die Anzahl der guten, lebendige Fermentation erzeugenden Mikroben unter der Menschheit endlich die Mehrheit erringen gegenüber den schlechten, Fäulnis-erzeugende und die Masse der Mitläuferbakterien, die sich immer bequem nach der Übermacht richtet, ihren Kurs ändert.

  37. Ein paar weitere Stimmen zur Sache, zunächst Herr Müller:

    „Querfront“ – Die strategisch ausgedachte Propagandaformel wirkt. Berlins Kultursenator Lederer verweigert den Raum für eine Preisverleihung an Ken Jebsen.

    Und das atlantische Kampfblatt „taz“ applaudiert. Es wird an Geschützen aufgefahren, was die Strategen der neoliberalen Weltordnung für solche Fälle vorgesehen haben: Verschwörungstheorie. Mit Elsässer unter der Laterne gesehen. Antisemit. – Es wird jeden Tag schlimmer in diesem Land. Gestern gab‘s ja nicht nur die taz-Meldung zum Raumverbot. Es gab auch noch den schlimmen Bericht des Atlantikers Kornelius von der Süddeutschen Zeitung über Äußerungen des BND-Präsidenten zu Russland und zum West-Ost-Konflikt. Albrecht Müller.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=41076

    Herr Davidsson, dem ich mich in seiner Laudatio gerne anschließe:

    Berlin, 14.12.2017: NRhZ verleiht den Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik

    Es gibt drei Gründe, warum ich die Auszeichnung von Ken Jebsen innig begrüße: 1. Ich wurde bereits dutzende Male in meinem Leben von Journalisten interviewt. Einige davon waren wirklich gute Journalisten. Aber Ken Jebsen gehört einer ganz anderen Klasse an, die seinesgleichen sucht. Ken Jebsen bereitet sich auf seine Interviews so gründlich vor, dass man einfach erstaunt sein muss. Daraus ergeben sich hochkarätige Interviews, die man als Zeitdokumente bezeichnen kann. Für mich jedenfalls gilt Ken Jebsen als einer der besten Journalisten in diesem Lande.
    Warum ich mich freue
    Von Elias Davidsson
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24302

    Und hier wie’s vorgesehen war:

    Berlin, 14.12.2017: Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen
    KenFM – ein „Organ der Demokratie“
    Von Redaktion und Herausgebern der NRhZ

    Darf mensch in einer Demokratie Fragen stellen, Argumente austauschen, gegensätzliche Positionen vertreten? Ja, aber nur zwölf Minuten lang. Das empfiehlt der Bundespräsident der Jugend bei „Jugend debattiert“. Darf ein Journalist Fragen stellen, Argumente durchleuchten, Positionen verschiedener Interessengruppen gegenüberstellen. Ja, aber nicht alle Fragen, nicht in öffentlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten und nur mit genehmen Diskutanten. Warum die Macht der Macher unter Kontrolle gehalten werden muss, belegen einfache Beispiele der Kriegsrhetorik, die der Preisträger des Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik, Ken Jebsen, ständig in seinem unabhängigen Medienkanal KenFM zur Debatte stellt: „So sind illegale NATO-Angriffskriege heute ‚friedenssichernde Maßnahmen‘, bezahlte Killer werden uns als ‚moderate Rebellen‘ verkauft und ein US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt hat, darf auf dem Kirchentag in Berlin über seine humanistische Grundhaltung faseln und bekommt Applaus von Christen, die glauben kritisch zu sein.“ (Ken Jebsen)
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24255

  38. Ermüdend langer Schwurbeltext. Da hätte ein Lektorat gut getan…
    An die Kommentatoren die vor lauter Buchstaben im Text leicht den Überblick verlieren:
    Welcome to Hiwi-Town!
    Es handelt sich nicht um den AACHENER Karlspreis sondern um den KARLSPREIS KÖLN.

  39. Herr Lederer trägt dazu bei, das sich Die Linke weiter selbst zerlegt. Das der Hass, der da verbreitet wird, aber soweit geht, hätte ich nicht gedacht.

    Solchen Menschen leben von Diffamierungen. Der hat mit Dem gesprochen, das darf er nicht. Der hat Das gesagt, was auch Der und Der gesagt hat, also ist er auch ein…. usw.

    Gern werden als Diffamierungsbegriffe Antisemit, Verschwörungstheoretiker, Antiamerikaner, Putinversteher, rechter Spinner, linker Spinner, Querfront etc. verwendet.

    Das Portal kenfm kann ich nur empfehlen. Dort findet man Vorträge und Interviews von Eugen Drewermann, Daniele Ganser, Rainer Mausfeld, Jean Ziegler, Sally Perell, Karin Leukefeld, Willy Wimmer, Albrecht Müller, Jürgen Grässlin, Rainer Rupp, Rainer Braun, Wolfgang Gehrke, Dieter Dehm und vielen Anderen.

  40. Karl Kraus, DER Kritiker und VORBILD (???) der Journalistenzunft:

    „Publizistische Themen: Nicht auf die Größe der Zielscheibe, auf die Distanz kommt es an.“

    (Die Größe der Zielscheibe nimmt zu, da wird es vorerst mit der ohnehin schon schwierigen Distanz nicht einfacher werden.)

    „Gute Ansichten sind wertlos. Es kommt darauf an, wer sie hat.“

    „In Berln hat einer einen geschwollenen Hals. Das kommt vom vielen Silbenschlucken. Aber der Kopf geht bei solcher Tätigkeit leer aus.“

    „Wozu das Aufsehen? Der Planet ist so geringfügig, daß ihn ein Haß umarmen kann.“

    „Die falschesten Argumente können einen richtigen Haß beweisen.“

  41. Tja, was soll man zu so viel armseliger Borniertheit eines Herrn Lederer sagen? DBDDHKP, wie es bei uns zu Schulzeiten hieß? Oder literarischer nach „Tadellöser und Wolf“: Was kümmert es die stolze Eiche, wenn sich ein Borstentier dran schrubbt?
    Auf jeden Fall dürfen wir wohl davon ausgehen, dass der Kultursenator damit ein ganz prachtvolles Eigentor geschossen hat…

    • Der Klaus Lederer gehört zu den Menschen die sich schnell und sinnlos in Rage reden oder schreiben, nicht mehr zuhören und dann, weil sie sich die Mühe des Argumentierens nicht mehr machen wollen, empört und flügelschlagend den Raum verlassen. Der Grundsatz „in dubio pro reo“ ist Klaus unbekannt. Der Boss straft, der Boss belohnt – ganz so wie im Feudalismus oder in autoritären Regimen.

  42. Unerhört! Ich glaube, da weiß Herr Lederer nicht so recht, was einen Sturm er damit entfachen könnte. Sollten Sie dagegen juristisch vorgehen wollen, lassen Sie es uns wissen, Herr Jebsen. Zwar bin ich als Rentner kein reicher Mann. D A S wird aber dann unterstützt. Und wenn ich 1 Woche Schuhsohlen kauen muss!

  43. „Hätte Herr Lederer recherchiert, dann hätte er unmöglich solchen Unsinn schreiben können.“ Der Typ hat garantiert recherchiert, aber er darf doch nichts anderes sagen. Der Job steht doch aufm Spiel.

    Lieber Ken 🙂
    du brauchst den „Sachsenschlächter“-Preis wahrhaftig nicht. Ein Massenmörderpreis?! Das wäre ja ne Beleidigung deiner Person. Du möchtest nicht genannt werden in einem Atemzug mit Churchill, Juan Carlos, Kissinger, Tony Blair, Bill Clinton. Gruuuuuuselige Liste. Alles Leute, die man nicht kennen möchte. Also mach es doch wie Reich Ranicki „ich nehme diesen Preis nicht an“.

    Ich denke dieser Preis ist dafür da, Ken zu korrumpieren.

    Mal ganz davon ab. Ich warte seit Tagen auf den Artikel ausm Rubikon „Rufmord“.
    https://www.rubikon.news/artikel/rufmord
    Wo bleibt der? Ken u Daniele seien „gesellschaftszersetzend“? Diese Mainstream-Typen haben doch den Schuss net gehört!

    • Der Karlspreis von Aachen ist üblicherweise für Staatsmänner mit entsprechender Leistung für die Sache Europa. Der akute Fall bezieht sich eher auf Karl Valentin… oder war es Marx 🙂

    • Mensch das Ottochen ist auch wieder aus der Versenkung aufgetaucht, wenn es um unqualifizierte Kommentare geht.
      Hab oben schon Mal geschrieben, auf nrhz.de gehen, dann sieht man wer diesen Preis bekommt, Frau M. und Konsorten eher weniger.

  44. Glückwunsch an Herrn Jensen, hat er mehr als verdient! Die Frage ist, sollte man einen alternativen Diffamierungspreis ins Leben rufen? Das Problem, man müsste ihn ziemlich häufig verleihen. Herr Lederer hätte sich jedenfalls schon Mal stark qualifiziert und Frau Dittfurth würde ich sofort einen für ihr Lebenswerk überreichen!

    • Zwar kann ich das aushalten, unangenehm ist mir die Zeitgenossin meiner Generation trotzdem. Da tuen einem satirische Bemerkungen einer CSU-nahestehenden Kabarettistin richtig gut. Ein äh… „Lebenswerk“ ist da -für mich- eher weniger erkennbar.

  45. Der Karlspreis ist so ziemlich der reaktionärste Preis, der in Deutschland vergeben wird .
    Auf das Weltbild und die Welt Karls das Großen bezogen, wird mit dem Preis die Arbeit für ein autoritäres Großreich in Europa und darüber hinaus geworben .
    Der Couldenhofe-Kalergi hat Anfang des 20 Jahrhunderts an der Fortsetzung diese Großreiches geschrieben . Ein inzwischen bekannter Teil ist die Züchtung einer Europäisch-Negruiden Einheitsrasse, um regionale Identität zu brechen und damit Widerstand .
    Den Karlspreis als auch den Kalergipreis hat Merkel bekommen .
    Es gibt guten Grund den Preis nicht zu vergeben und erst recht ihn abzulehnen . Dass K.Jebsen für den Preis ausgewählt wurde , lässt tief blicken .
    Und nun wird die Karlspreisverleihung in Berlin wegen „Antisemitismus“ an K.Jebsen verhindert . Das ist wirklich verrückt .

  46. Sehr geehrter Herr Jebsen,
    ich möchte Ihnen aufrichtig zur Verleihung des Kölner Karlspreises an Sie und die damit verbundene öffentliche Würdigung Ihrer unermüdlichen Arbeit gratulieren!
    Was ich gerade aus der Feder des Berliner Kultursenators hier lesen mußte, ist eine der perversesten und heuchlerischsten Aussagen, die ich seit langem gehört habe:
    „Ich bin entsetzt, dass ein Kulturort in Berlin diesem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte eine Bühne bietet.“ Solche Menschen gehören augenblicklich ihrer Ämter enthoben und für den unermeßlichen Schaden, den sie in unserer Gesellschaft anrichten, zur Rechenschaft gezogen. Es ist wirklich nicht zu fassen. Er ist entsetzt? Sollen doch die Moderpilze – – – nein. Ich verkneife mir das.
    Ich hoffe sehr, daß Sie, Herr Jebsen, sich dadurch die Freude an Ihrem verdienten Preis nicht nehmen lassen.
    Hochachtungsvoll,
    Andreas Gesierich

    • ASC sagt:
      15. November 2017 at 17:15
      Ah, extra angemeldet für diesen Kommentar. Klar, wer da schreibt.

      Na, wer ist es denn diesmal? Ich bin gespannt: Karl der Große? Horst Mahler? Die Antifa?

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