Tagesdosis 15.9.2018 – Trumps Syrien-Strategie und die deutsche Politik

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Deutsche Politiker haben in dieser Woche öffentlich die Möglichkeit eines direkten militärischen Eingreifens im Syrienkrieg diskutiert. Anlass war eine Anfrage der USA, ob Deutschland bereit wäre, sich nach einem möglichen Giftgasangriff der syrischen Regierung an Vergeltungsschlägen zu beteiligen.

Einige Politiker aus den Bundestagsfraktionen von CDU, CSU, FDP und Grünen signalisierten sofort ihre Bereitschaft, dem amerikanischen Wunsch nachzukommen. Führende Mitglieder der SPD, der Linkspartei und der AfD reagierten ablehnend.

Keiner der Politiker äußerte Zweifel am Wahrheitsgehalt der Behauptungen, die hinter der Anfrage stehen, oder klärte über deren potenziell verheerende Konsequenzen auf – obwohl US-Präsident Trump mit seinem Vorgehen ganz offensichtlich in die Fußstapfen zahlreicher seiner Vorgänger tritt. Hier die Einzelheiten:

Die Meldung, Assad habe einem Giftgasangriff auf die syrische Großstadt Idlib zugestimmt, war vergangenen Sonntag vom Wall Street Journal verbreitet worden. US-Präsident Trump hatte die Meldung ohne jeden Zweifel an ihrem Wahrheitsgehalt sofort aufgegriffen und die Welt per Twitter wissen lassen, „die Russen und Iraner würden einen schweren humanitären Fehler begehen, sich an dieser potenziellen menschlichen Tragödie zu beteiligen.“

Was bewirkt ein solches Ping-Pong-Spiel zwischen US-Medien und US-Regierung? Zunächst einmal heizt es die öffentliche Stimmung gegen einen Politiker auf, dem in der Vergangenheit bereits nicht nachgewiesene Giftgasanschläge unterstellt wurden. Zum anderen wirft es ein schlechtes Licht auf  dessen Verbündeten, also Russland und Iran. Vor allem aber vergrößert es in großen Teilen der Öffentlichkeit die Bereitschaft, einen Angriff gegen den Beschuldigten und seine Verbündeten „aus humanitären Gründen“ zu akzeptieren.

Was aber bewirkt das auf politischer Ebene? Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass Syriens Präsident Assad nicht so naiv sein wird, blindlings in die Falle zu tappen und nun einen Gasangriff anzuordnen. Mit genau so großer Sicherheit aber kann man davon ausgehen, dass seine Gegner wie der IS oder die Freie Syrische Armee in naher Zukunft alles daransetzen werden, einen solchen Giftgasangriff zu inszenieren, um ihn anschließend zum eigenen Vorteil auszuschlachten.

Was das Wall Street Journal als Sprachrohr der US-Finanzelite und US-Präsident Trump durch ihr- aller Wahrscheinlichkeit nach abgekartetes- Spiel tun, ist nichts anderes als das gezielte Heraufbeschwören eines Anlasses, mit dem ein Krieg ausgeweitet werden soll, der bereits eine halbe Million Menschen das Leben gekostet und elf Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben hat und bei dem es sich nicht- wie von den Mainstreammedien behauptet- um einen „Bürgerkrieg“ handelt.

Wie wir heute wissen, sind die internen Proteste von 2011, die den Krieg auslösten, von amerikanischen Geheimdiensten mit Erfolg angefacht und verschärft worden, um eine möglichst harte Reaktion der Regierung Assad herbeizuführen.

Wie wir auch wissen, hat dieses Vorgehen in der amerikanischen Außenpolitik Tradition: Es waren Provokationen der USA, die dem Angriff auf Pearl Harbor im Zweiten Weltkrieg vorangingen und es waren von den USA angefachte Grenzscharmützel, die als Vorwand für den Koreakrieg dienten. Es war der inszenierte Vorfall im Golf von Tonkin, der den offiziellen Anlass für den Eintritt in den Vietnamkrieg lieferte und es waren nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen, die als Grund für den Irakkrieg herhalten mussten.

Dass Politiker des Bundestages sich in der vergangenen Woche an der von US-Präsident Trump entfachten Diskussion beteiligt haben, ohne auf diese Zusammenhänge hinzuweisen, ist mit Sicherheit kein Zufall: Wer immer sie angesprochen hätte, wäre vielleicht auch in die Verlegenheit gekommen, Fragen zur Beteiligung der deutschen Waffenindustrie am Konflikt im Nahen Osten und zu der grundsätzlichen Bündnispolitik Deutschlands mit einer Großmacht, die sich die Gründe für ihre Kriegseinsätze selbst schafft, beantworten zu müssen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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37 Kommentare zu: “Tagesdosis 15.9.2018 – Trumps Syrien-Strategie und die deutsche Politik

  1. Wenn ein Mensch dermassen diskreditiert wird und mit Schmutz beworfen wird wie Trump das widerfährt,dann muß es dafür Gründe geben . Der Mann kann nicht so bekloppt sein und dermassen ohne Moral sein ,wie diese Schmierfinken aus der Presse das darstellen.

    Ich weiß schon lange dass die Medien das Sprachrohr der größten Industrien und Banken sind.
    Also entweder spielen die nur Theater oder aber sie (Medien)hassen Trump wirklich,weil er ihre Macht in Frage stellt.
    Und vieles scheint darauf hinzudeuten dass Trump gegen den Deep State zu Felde zieht und gegen Pädo-Gate usw.
    Denn was man darüber liest ,das kann kein Mensch erfinden.

    Am Ende bin ich kein Gläubiger Trumps,ich lege nur dar ,was in der Realität passiert. und was mein Bauchgefühl und all mein Hintergrundwissen mir sagen.
    Es ist Realität dass sich Trump und Putin trafen und auf einer Pressekonferenz den Namen Soros erwähnten und dessen Handlungen verurteilten und demaskierten.Aber was viel wichtiger ist ,dass sie sich für Kooperation und Frieden aussprachen ,was der Mainstream geflissentlich verschleierte.

    Also wie gesagt ,ich bin in keiner Trump -Sekte -ich leiste mir nur eine eigene Meinung und pflege das selbstständige Denken ohne mich der linkslastigen Doktrin zu beugen.

    Sie sollten mal darüber nachdenken ,wie moralisch es ist ,einen Menschen so mit Schmutz zu bewerfen wie das bei Trump passiert seitens der Medien .Man konnte geradezu darauf warten ,dass irgendwas mit einem Pornostar kommt,nur um noch mehr Schmutz über Trump zu gießen .Glauben Sie diesen Mumpitz etwa???

    Ich finde dass solche Medien die Daseinsberechtigung verloren haben ,-

    • Na ja, die allermeisten, die ihn mit Schmutz bewerfen, die stecken selbst mindestens ebenso tief im Dreck; Gründe für das Bewerfen sind beim Beworfenen und den Werfern zu finden.
      Zu Trump und den Medien: Trump nutzte die Medien, und die Medien nutzten Trump, mit seinen Shows (You are fired); nun ist er Präsident, und wieder profitieren beide voneinander.
      Beide Seiten legen sich immer wieder ins gleiche Bett des Profits. Klar mögen Trump und Putin den Soros nicht: Soros ist – vergleichbar mit den Medien – ein „Influencer“; Trump und Putin sind in erster Linie Macher. Putin kann Kooperation und Frieden (für mich glaubhaft wg. seiner Rede im Bundestag) ; Trump dagegen war immer – und ist immer noch – gewohnt, jeden zu feuern, der anders funktioniert als er, national wie international, also kann (für mich nicht glaubhaft) kooperativ und friedlich sein. Auf der internationalen politischen Bühne ist das mit dem „You are fired“ eben nicht so umzusetzen, wie im eigenen Unternehmen; dazu muss man – wie getan – totale Vernichtung androhen – aber dann auch umsetzen!!! Trump ist der typische Bully (und war es wohl schon als kleiner Junge im Klassenzimmer).
      Was die Medien angeht, so sind wir gleicher Meinung. Aber Trump ist von der selben Art (birds of a feather). Moral ist nicht das Kriterium, das ihn und die Medien unterscheidet. Es geht um Macht – auf beiden Seiten.
      Das „Imperium“, das Trump kennt, das hat mit Immobilien, Las Vegas und Unterwelt zu tun; das ist seine Welt. Wenn ich Manager wäre, ich würde ihn mit diesen Empfehlungen jedenfalls nicht einstellen, auch nicht in der Immobilien-Branche. Hartes Urteil, aber die Welt ist zur Zeit arm an respektablen „Eliten“ – in der Politik wie in der Wirtschaft (s. VW, etc.).

  2. Was man von der offiziellen Berichterstattung vor und in einem Krieg zu halten hat, ist ziemlich eindeutig. Dass hier nach Strich und Faden gelogen wird, versteht sich – und das ist überhaupt nicht neu. Darüber braucht man sich auch nicht wirklich zu erregen. Weitaus wichtiger wäre es, den Protest gegen die deutsche Beteiligung an diesem ohne Zweifel illegalen Krieg zu organisieren, eine Petition ins Leben zu rufen, Demonstrationen zu veranstalten. Nur so kann vielleicht wenigstens ein wirkliches Zeichen gesetzt werden gegen die Fortsetzung dieses mörderischen Krieges.

    • Der Krieg in Syrien ist für die eigentlichen Anstifter wie die Verwaltung von Frankreich und das Vereinigte Königreich
      schon verloren. Man versuchte nur sein Gesicht zu wahren.

      Jetzt werden die Neo-Kolonialisten den nächsten Brandherd versuchen neu anzufachen-womöglich wird der Irak nun wieder Schauplatz für einen neuen Krieg.
      Denn immer muss Chaos gestiftet werden,damit die Völker nicht zur Ruhe kommen und womöglich ihre Ressourcen selbst nutzen könnten.
      Auch soll ja weiter Europa mit Flüchtenden überzogen werden,denn das steht auf der Agenda der NWO.

  3. Tony,sie geben vortrefflich das Bild wieder von Trump,welches der Mainstream in Umlauf bringt.

    Die Deregulierung ist eine Sache von Thatcher,das ist richtig.Und alle anderen,die danach kamen haben das fortgesetzt,-man kann es auch Globalisierung nennen .

    Aber Trump steht gegen die Globalisierung und genau darum wird er gehasst von den Finanzoligarchen,die die Länder in den Ruin treiben.

    Sicher ist Trump ein Kapitalist ,aber kein Globalist.

    Wie soll man mit Leuten diskutieren,die sich mit keinen alternativen Sichtweisen auseinandersetzen?
    Wenn es stimmt ,dass Trump die Federal Reserve verstaatlichen möchte,dann stellt er sich gegen den Urgrund von all der Armut in seinem Land.
    Diese Leute werden alles versuchen,den Mann zu diskrediteren und lächerlich zu machen,weil sie die Macht über die Medien besitzen. Auch die verschiedenen Kriegstreiber wie Clinton tun das.

    Die Verlogenheit der Medien gipfelte zuletzt darin,als sie einen Kriegstreiber wie den verstorbenen John Mc Cain als einen großen Politiker darstellten.Da siueht man deutlich ,wie diese Leute alles verdrehen .Aus Schwarz mach Weiß.

    Und genau diese Sicht verbreiten Sie hier,Tony.

    • Sie mögen vielleicht eine Sicht verbreiten wollen. Ich äussere nur meine Meinung. Ausserdem hasse ich Trump nicht; ich finde ihn nur lächerlich, aber auch gefährlich. Sie aber scheinen mir ein Trump-Gläubiger zu sein. Sie glauben tatsächlich, dass Trump die Fed verstaatlichen will? Und will er auch den Banken das Privileg der Geldschöpfung aus dem Nichts nehmen? Ich persönlich glaube, was ich sehe, und das sehe ich nicht. Mir scheint, Sie müssen sich noch vom Prinzip Glauben befreien; ansonsten sind wir beide sicher nicht so weit auseinander, wie z.B. ich und Trump.

  4. Naturbewunderer:

    Ergänzung:
    Habe oben geschrieben: „….sich und vor allem andere (auf verbrecherische Weise) mehrmals in den Bankrott getrieben; bzw. sich auf Kosten der anderen gerade noch gerettet.“

    Genau dieses Vorgehen sehe ich in der Rettung des Bankrotts Amerikas auf Kosten anderer.
    Siehe Ihre zitierten Artikel in Voltairenet:
    „Im Juni, als die von der russischen Luftwaffe unterstützte syrische arabische Armee sich in Richtung Süden des Landes bewegte, warnte die US-Botschaft in Jordanien die Dschihadisten, dass sie von nun an sich allein wehren müssten, ohne Hilfe oder Unterstützung durch das Pentagon und die CIA.“

    Und: “ Der amerikanische Präsident, Donald Trump, vertritt die Auffassung, dass es ein Aggressionskrieg war und dass er von transnationalen Finanz-Interessen organisiert wurde (KKR, Toyota, Lafarge, etc.). Deshalb müssten sie es sein und die Staaten, die ihnen geholfen haben, die diese Summe zahlen.“

    • Es gibt keinen Bankrott ,denn die Federal Reserve Bank ist eine private Bank die Geld aus dem Nichts schöpft.
      Das verstösst gegen die amerikanische Verfassung,die besagt,dass der Staat das Geld in Umlauf bringt.
      Aus alternativen Quellen wird berichtet,dass Trump die FED verstaatlichen will.

      Man denke mal daran ,dass Trump sich mit dem nordkoreanischen Machthaber getroffen hat um für Verstämdigung und Frieden zu plädieren.Schon allein das ist ein gewaltiger Schlag ins Gesicht der Profiteure des Militärisch-Industriellen Komplexes.

    • Wie ich sehe, Sie haben doch verstanden, dass Geld aus dem Nichts geschöpft wird. Haben Sie bei dieser Erkenntnis nicht mehr weiter gedacht – oder wollen Sie nicht?

    • Sie reden vom Denken ,Tony ,wo Sie doch nur das nachplappern was hier gern gehört wird in Bezug auf Trump.
      Lächerlich,Tony.
      Das selbstständige Denken empfehle ich Ihnen.

    • Sie wollen also nicht zusammen mit mir weiter denken und meine Frage beantworten? Statt dessen agieren Sie aggressiv und persönlich abwertend. Schade.
      PS: Ich weiss nicht, was „hier“ gern gehört wird, dazu gibt es zu viele verschiedene Ansichten.

  5. Es geht dem Werte-Westen – wie nach WK 1 u 2 auch – nur um die Einfuhr der Rendite aus vorfinanzierten Kriegs-Investitionen durch kreditierende Banken. Totalverluste sind durch keine Kredit-Ausfall-Versicherung zu stemmen. Ob sich Kriegs-Kredit-Investitionen gelohnt haben, zeigt die statische Betrachtung des RETURN-ON-INVESTMENT, also die Berechnung der Kapital-Rendite / ROI.
    Auch die hiesigen Kriegstreiber werden diese einfache ROI-Berechnung durchkalkulieren müssen, will man die schwarze Null weiter vor sich hertragen.
    ROI beschreibt das prozentuale Verhältnis zwischen dem investierten Kapital und dem Gewinn / Rendite, den das Kriegs-Unternehmen erwirtschaften konnte.
    Zwei Finanzkennziffern sind wichtig für den Werte-Westen: Zum einen die Umsatzrendite der Rüstungsindustrie – die ist hervorragend – und zum anderen der Kapitalumschlag. Also haben die internationalen Söldner ordentlich gemordet für ihr Geld – finanztechnisch gesehen die Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals.
    Dann sollte man zu folgender Formel greifen:
    ROI = Umsatzrendite x Kapitalumschlag
    Die Umsatzrendite wird errechnet, indem der volkswirtschaftliche Gewinn des Regime-Changes (zzt. negativ) durch den betriebswirtschaftlichen Nettoumsatz dividiert wird. Nun nur noch schnell die Selbstkosten der Kriegstreibenden abziehen, dann wird der Gewinn aus der reinen Tätigkeit sichtbar. Dieser Gewinn wird dann durch die Formel in Beziehung zu dem Umsatz gesetzt, sodass dann zu erkennen ist, welchen Anteil der Gewinn am Umsatz des völkerrechtswidrigen Verschwörungs-Unternehmens hat.
    Der Kapitalumschlag, sprich die Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals, ist das Ergebnis des Dividierens des Nettoumsatzes durch das Gesamtkapital. Um den Kapitalumschlag zu errechnen wird hier das investierte Kapital (s. Link zu Marco Glowatzki) in Relation zum Umsatz gesetzt. So ergibt sich, wie oft das investierte Kapital durch den Umsatz umgeschlagen wurde.
    konkretes Beispiel
    Der Werte-Westen hat öffentliche steuerfinanzierte Mittel und (Zentral-)Banken-Kredite in Höhe von z.B. 1 Billionen US-Dollar in eine syrische Regime-Change-Kampagne gesteckt, die den Rüstungsindustrien jedemenge Neukunden brachten, deren jeweile Warenkörbe Milliardenschwer mit Waffen gefüllt wurden. So entstand ein monatlicher betriebswirtschaftlicher Zusatzgewinn von mehreren Milliarden US-Dollar.
    Den gesamtgesellschaftlichen Schaden zahlt die Menschheit. Ich könnte heulen.
    Marco Glowatzki zur globalen finanziellen Unterstützung der Terroristen
    https://www.youtube.com/watch?v=JCtGqd3HgZQ

    • Ja,so materialistisch und unmenschlich wird der Mensch ,wenn nur die eine Gehirnhälfte bevorzugt wird durch Schule und Ausbildung und überhaupt durch unsere Kultur-
      die Gehirnhälfte, die für das logische ,abstrakte Denken steht,wird gefördert die andere Hälfte ,die für Empathie und Kreativität steht wird unterdrückt vernachlässigt .

  6. Inszeniert wird von der Gegenseite schon genug,Frowe Hulda.
    Die tagtägliche Berichterstattung ist eine einzige Inszenierung.

    Aber wird da auch nur ein kleines Stückchen Gutes von dem berichtet,was Trump erreicht hat-zum Beispiel dass die Wirtschaft in den USA sich erholt hat.

    Kein Stück-das Establishment muß einen gewaltigen Hass auf Trump haben ,-einen Hass ,den sie diesem immer unterstellen.
    Denn was ich denk und tu ,das trau ich auch dem anderen zu …

    • Wer nicht versteht, wie Geld und Wirtschaft funktioniert, der kann leicht geblendet werden von der scheinbaren „Friedfertigkeit“ Trumps. Trump hat sich und vor allem andere (auf verbrecherische Weise) mehrmals in den Bankrott getrieben; bzw. sich auf Kosten der anderen gerade noch gerettet. Sein letzter Rettungsanker: sein Amt. Trump dereguliert, und das gefällt natürlich dem Markt und seinesgleichen (birds of a feather flock together). Aber diese Deregulierung zum Schaden der realen Wirtschaft seit Thatcher, Reagan, Clinton, Kohl und unserem Gold-Kettchen-Kanzler hat uns 2008 eingebrockt und was nun kommt wird nicht mehr durch „Notlügen“ gerettet werden können.
      Empfehle Max Otte, z.B.
      PS: Wer nicht vom gleichen Charakter wie Trump ist, der muss sich abgestossen fühlen von diesem Typ, wenn er ihn in seinen „You are fired“-Sendungen erlebt. Lohnt sich, da mal nachzusehen!

  7. Man kann die Lage bezüglich Syrien und Trumps nicht auf der Grundlage beurteilen,was der Mainstream dazu meldet. Denn der Mainstream lügt mit 90 prozentiger Sicherheit immer-außer bei so unverfänglichen Dingen wie dem Wetter.

    Das sage ich mal an Herrn Wolff gerichtet.

  8. Trump hat den Terroristen ,die gegen den syrischen Staat kämpfen, seine Unterstützung versagt. Nur darum ist es heute so ,wie sich die Lage darstellt.Nur deshalb stehen diese Verbrecherbanden kurz vor ihrer Auflösung.

    Was der Mainstream vermeldet ist eine Sache-der wird vom Deep State kontrolliert,welcher die Sicht von den Handlangern Obama und Clinton verbreitet,die immer die Terroristen unterstützt haben.

    Wenn man die Artikel auf Voltaire-net liest,dann bekommt man eine ganz andere Sicht. Was Trump macht oder sagt ,darf man nicht zur Interpretation dem Mainstream überlassen und dann auch noch glauben-sondern muss die Dinge viel tiefer betrachten

    Denn die Unterstützung der Verbrecher hat Trump beendet ….

    • Was Trump zum Beispiel will,ist ,dass Jene für die Zerstörung in Syrien aufkommen ,welche den Krieg verbrochen haben und die die Terroristen bezahlt haben .Und dabei handelt es sich um Multinationale Unternehmen . Er fordert dass genau diese Unternehmen die Milliarden bezahlen sollen ,die den IS und andere Terroriusten unterstützt haben .

      Ich frage ,-fordert soetwas ein Mensch ,der Krieg will ?

    • „Denn die Unterstützung der Verbrecher hat Trump beendet ….“

      So, hat er das?

      Na vielleicht dämmerte ihm, dass die Geschichte ausgehen könnte, wie damals in Afghanistan.
      So starke „Rebellen“, die womöglich ihre eigenen Interessen entdecken, will man schließlich auch nicht haben.
      Da käme so ein „Anlass“ gerade recht, sich direkt einzumischen. Wenn es den nicht gibt, müsste man den ja fast inszenieren…

    • Naturbewunderer:
      Der Fokus von Voltairenet ist auf Geopolitik (mit besonderem Nahost-Interesse) und mit dieser Einschränkung eine sehr gute Quelle (aber selber denken sollte man immer).

  9. Was sind wir doch für ein Vasallen-Staat. Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen möchte, wenn ich bedenke, dass selbst die oliv-Grünen so einem Irrsinn zustimmen würden. Dass Weltpolitik, nicht nur von Trump, über Twitter gemacht wird zeigt das ganz Ausmaß der Katastrophe.

  10. Den selbst ernannten Beschützern geht es um illegitime Einmischung in die Souveränität von Staaten. Mit dem Prinzip der Schutzverantwortung (R2P), letztmalig angewendet in Libyen und sehr ausführlich recherchiert in der Artikelserie über Korea von Peter Frey, lassen sich Angriffskriege lostreten. In Syrien bettelt die westliche Allianz geradezu um einen Chemiewaffeneinsatz um losschlagen zu können. Während 2011 in Libyen noch das Einverständnis der UNO abgewartet wurde, wurde in Syrien im letzten Jahr schon mal trainiert auch ohne UNO Mandat als „Schutzmacht“ auftreten zu können. Es bedarf keiner UNO mehr, der Bock krönt sich selber zum Gärtner.

  11. Danke Herr Wolff!
    Das was hier abläuft ist Aufstacheln zum Angriffskrieg und Vorbereitung zum Völkermord! Stört es wen? Unsere Kriminellen in Berlin brechen Gesetze, missachten Völkerrecht und sind von solch einem widerwärtigen Drang alles in ihren Abgrund zu reissen überzeugt, dass wir nun endlich mal reagieren sollten. Was soll noch kommen? Habt ihr keine Frauen, Männer und Kinder oder Enkel die ihr liebt? Es geht um sie, um das Leben von Generationen! Hört auf zu reden und euch gegenseitig anzupinkeln! Tut was!

    • Das nächste Mal bitte ohne Link zu einem derartigen Datenstaubsauger und bitte auch darauf hinweisen, dass es rein gar nichts mit der erwähnten Quelle (Sun Tzu/Sunzi) zu tun hat. Ja, ich habe das Buch gelesen.

  12. Wahrscheinlich hat man in Deutschland Angst, dass man sich auch am weiteren Krieg und am Wiederaufbau, sollte der Systemchange erstmal durch sein, nicht beteiligen darf, Hatten wir doch schon, nachdem wir uns mal nicht am Krieg beteiligt hatten. Welcher war es doch gleich?
    Oh dieser entgangene Profit.

    Und sicher kommt ein Krieg für vieles gelegen, auch den Crash hinauszuzögern, Aber vor allem will man verhindern, dass in Syrien ein Regime gewinnt, dass nicht direkt abhängig von der USA ist und womöglich Frieden einkehrt.
    Wer wird sich da aufregen, wenn eine Möchtegern einzige Weltmacht mal einen Giftgasangriff bestellt, um ihn vergelten zu können und den Krieg neu zu befeuern.

  13. Hier muss man doch unbedingt die Details zwischen den Zeilen genau betrachten.
    Was treibt ein Imperium sowie dessen Vasallen so in die Bredullie, dass sie unbedingt einen offenen Krieg mit einer anderen Atomgroßmacht riskieren? Wo brennts denn so gewaltig, dass die Brechstange herausgeholt werden muss?

    Also ich glaube nicht, dass das angeschlagene Ego der Kriegstreiber sie dahin drängen, weil sie Syrien nicht in die Knie zwingen konnten bzw. die Niederlage eingestehen müssen. Auch die Überheblichkeit des Imperiums über die eigene Militärmacht kann es auch nicht sein. Beim Militär sitzen auch nicht nur Wahnsinnige Psychopathen die wie ein Pitbull Terrier auf Drogen auf Teufel kommt raus alles kopflos in den Krieg jagen.
    Da werden sämtliche Strategien sowie Szenarien durchgegangen.
    Mich würde nur zu gerne interessieren welches Szenario diese dazu bewegen oder zwingen in den Clash der Atommächte zu rauschen.

    Meine starke Annahme ist das Endgame des Finanzcasinos. Es ist doch ganz simpel, wenn die Meldung über Beteiligung von europ. Großbanken in Türkei in Mrd.höhe die Runde machen und Türkei jetzt mit viel Mühe, Not, Unterstützung der EU und Propaganda den Crash im Land noch zurückhalten kann. Dann brauch man nur 1 und 1 zusammenzählen.
    Weiterhin reicht ein Blick nach Amerika, dass die USA der Pleitegeier der Welt ist, wissen nur die Aufgeklärten, aber blicken wir doch nach Südamerika. Venezuela – Hyperinflation (ob vorsätzlich durch äußere Mächte oder nicht, ändert die Tatsache nicht, dass durch einen Crash die Folgen sich wie ein Buschfeuer verbreiten)
    Argentinien – auf dem Weg in die Hyperinflation. Brasilien – Rezession + Inflation.
    Also, die größten Länder Südamerikas stehen kurz vor dem Crash; nur Naive denken, dass da keine globalen Folgen sich ausbreiten.
    All das spielt sich im „Hinterhof“ (Backyard) der USA ab.
    Jetzt ist doch nur noch die Frage auf welchem Kontinent die Explosion stattfindet und das Inferno sich seine Bahn durchfrist.

    Da ist es doch einem angenehm, das Inferno startet nicht in seinen Hinterhof bzw. im eigenen Haus, sondern weit in der Ferne, wenn man das triggern kann.

  14. Lieber Herr Wolff,
    herzlichen Dank für Ihren prägnanten Beitrag.
    Was ist nur in der Welt , was ist nur in Deutschland los ?
    Als Westdeutscher verfolge ich die politischen Entwicklungen seit den achtziger Jahre.
    Ich möchte hier einen Aspekt beisteuern, von dem ich nicht weiss, ob Andere diesen teilen.
    Nach dem 2.ten Weltkrieg gab es in der alten BRD mit Bonn als Hauptstadt eine sog. Konsensgesellschaft.
    Leben und leben lassen. Witschaftlich sprach man man von Rheinischem Kapitalismus.
    Nach dem Regierungsumzug mit Berlin als neuer neuer gemeinsamer Hauptstadt von Ost- und Westdeutschland
    meine ich ein neues aggressieves Miteinander im politischen Diskurs zu beobachten. Gesetze werden durchgepeitscht und Kriege werden geführt, obwohl sie völkerrechtswidrig und schon gar nicht durch unser Grundgesetz gedeckt sind.
    „Ist er wieder da?“ in Anlehnung an einen Kinofilm ; ist Preussen wieder da ? Ich hoffe nicht.

    • Moin, Bertram, mit dem Umzug der Hauptstadtadministration von Bonn nach Berlin fiel zeitlich ja die sog. Wiedervereinigung und der Niedergang der totgeruesteten UDSSR (natuerlich in umgekehrter Reihenfolge). Die UDSSR, besser gesagt ihre sozialistische Produktionsweise war der Grund weshalb der westl.Kapitalismus seinen Mitbewohnern relativ viele Freiräume zugestand. Es galt dem Systemkonkurrenten im Osten keine Argumente zu liefern, um den kapitalistischen Westen anzugreifen, ob seiner z.B. Lohnpolitik, Demokratieverständnis und mehr. Nach dem Ende des Ostblocks gab und gibt es kein Halten mehr. Nun wird das nachgeholt, was der Kapitalismus die ersten Jahre in Westeuropa und spez. in Deutschland nicht bekommen konnte. Begriffe wie Neoliberalismus und in dem Zusammenhang Austerität gehören seit dem zum Umgangston in den MSMedien.
      Sozialer Wohnungsbau und dementsprechend bezahlbare Wohnungen sind fuer viele vor allem Hatz4 Empfänger Fremdworte geworden. Es liesse sich die Liste der Mängel sicherlich fortfuehren, doch stattdessen wird das von uns Erwirtschaftete den Banken und anderen hinten reingeschoben.

  15. Zwei Fragen:
    1. Bin ich bereit, mich nach einem möglichen Giftgasangriff mit Vergeltungsmassnahmen zu beteiligen?
    2. Bin ich bereit, mich nach einem Giftgasangriff mit Vergeltungsmassnahmen zu beteiligen?

    Zweimal die gleiche Frage?

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