Tagesdosis 16.05.2018 – Ohne eine „Germany-First-Kanzlerin“ wäre Frieden greifbar

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Angela Merkel geht es jetzt ganz ausdrücklich um das Thema „Krieg und Frieden“(1). Das kam ihr in den Sinn, als das US-amerikanische Trampeltier das Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt hatte. Und jetzt ist da im Nahen Osten so richtig was los: Die Israelis schlugen zurück, nachdem zuvor iranische Raketen auf den Golanhöhen niedergegangen seien sollen, traut man den Angaben des israelischen Militärs. Und die Hamas probt derweil auch ganz zufällig in Israel den Aufstand, weswegen das israelische Militär überall dort, wo es Hamas-Kämpfer vermutete, Palästinenser unter Beschuss nahm. Alles nur wegen Trump, weil der seine „America first“ Politik einfach ungefragt durchzieht. Trump hat weder Bock auf Netanjahu oder Macron und schon gar nicht auf Angelas „Germany first“-Merkelpolitik. Jetzt wollen Deutschland, Frankreich und England den Laden retten und das totgesagte Kriegsmonster der UN, der NATO und der EU ohne US-Hilfe wiederbeleben.

Und wieder muss man, um zu verstehen, mit Hitler beginnen. Passt mir auch nicht, aber der war ja nun – glaubt man den Geschichtsbüchern und der Schulkonditionierung – der primäre „Auslöser“ des derzeitigen längsten westlichen Bündnisses unter den imperialen Staaten Europas und in Übersee. Ganz vorn dabei Großbritannien, dann Frankreich und Deutschland. Die haben sich nämlich lange gestritten, weil sie die Vorherrschaft über alles mögliche haben wollten. Deutschland übrigens am kürzesten, da Deutschland erst sehr spät als Nationalstaat in Erscheinung trat. Dann aber auch um so heftiger. Wie dem auch sei. Nun hatte man alle in einem Bündnis, damit es nie wieder so etwas wie den Gedanken an eine Vorherrschaft Frankreichs, Deutschlands oder Britanniens geben könnte. Vor allem aber ging es um die deutschen Interessen.

Dass sich dessen Interessen dann ausgerechnet die USA annahmen und Großbritannien eigentlich immer als kleiner Schoßhund überall dabei war, weiß ja nun auch schon so gut wie jeder hier. Diese fünf Staaten taten so gut wie nichts ohne Zustimmung der jeweils anderen Staaten – außenpolitisch. Und Deutschland war und blieb dabei der Ja-sager, ohne eigene größere Ideen, seine Nation in eigene Hände zu legen. Das war auch nach der so genannten Wiedervereinigung so. Es gibt sogar Politiker, die behaupten oder behauptet haben, dass die EU und die UN nur aus einem einzigen Grund gegründet wurden. Damit Deutschland alle imperialen Mittel, sprich Finanzen, genommen werden, um nicht auf die Idee zu kommen, der Welt selbst einen kleinen Fußabdruck abzuringen. Ich muss das hier ganz sicher nicht ausführlicher darlegen. Die Leser hier auf KenFM wissen vermutlich zu einem großen Teil, was hier abläuft.

Und jetzt kommt es. Unsere Kanzlerin hat quasi von dem US-amerikanischen Präsidenten gesagt bekommen, dass sie jetzt endlich mal selbst entscheiden soll, wo sie ihre Titanic, also Deutschland, hinrudern will. Ihr erinnert euch doch alle noch an den Ausspruch Schäubles(2) vor ein paar Jahren, als er vor Bankern sinngemäß sagte, dass nach dem zweiten Weltkrieg Deutschland nicht souverän war. Das ist also keine Verschwörungstheorie oder ähnliches. Schäuble gehörte damals der deutschen Regierung an. Folglich sagte es Schäuble im Namen der deutschen Regierung. Er sagte, dass es deswegen auch ein Versuch sei, eine neue Form des Gouvernments in der europäischen Einigung zu sehen. Ihr könnt euch ja nun selbst ein Bild davon zusammen denken, was das eigentlich bedeutet.

Und dann kam das US-amerikanische Trampeltier in Gestalt des US-Präsidenten Donald Trump, der das alles nicht mehr für unterstützenswert hält. Der ganze riesige Rattenschwanz, den Europa und die USA nach 1945 versucht haben, aufzubauen, um der Welt nicht nur eine neue Richtung, sondern vielmehr eine neue Ordnung und nach George Bush Senior, eine neue Weltordnung zu verpassen, soll nun von nur einem einzigen Mann abgeschlagen werden und der Geschichte angehören. Trump will diese Verantwortung nicht mehr mittragen. Trump ist kein Kennedy. Doch tut er Dinge, die genau wie zu Zeiten Kennedys, die Hallen der Mächtigen ins Wanken brachten.

Trump will eine andere Ordnung und er ist getrieben von dem, was ihn als Mensch ausmacht. Er ist Milliardär, ein Vorzeigestar des Finanzkapitalfaschismus. Nach den Regeln des Systems hat Trump alles richtig gemacht. Aus dieser Sicht sollten ihn die Leute auch einmal sehen. Er ist aus einem riesenhaften Krebsgeschwür als Metastase entkommen und wuchert nun auf eigene Verantwortung dort, wo er wuchern will. Und er wuchert nach seinen Vorstellungen sehr erfolgreich genau dort, wo der große Krebs bisher nicht wuchern wollte. Krebs also, der einen eigenen Willen produziert. Höchst gefährlich für den Mutterkrebs, doch genau so gefährlich wie der Mutterkrebs.

Es gibt noch eine Rede. Nicht von Trump, sondern von Barack Obama, in der er als damaliger Präsident Donald Trump vor den Eliten lächerlich gemacht hat (3). Wer weiß, vielleicht ist Trump nur aus diesem Grund angetreten, um Präsident der USA zu werden? Das aber ist tiefste Spekulation. Fakt ist, dass die US-Regierung nicht mehr mitspielen will, was der Westen sich nach Hitler alles aufgebaut hat. Trump will nicht mehr alle Nationen führen, er will die USA lenken. Wohin? Das weiß heute niemand. Und genau deswegen ist er für die Medien und die Eliten ein rotes Tuch und wird mit allerlei Substantiven beworfen. Aber um ihn soll es heute nicht gehen. Es geht um Merkel. Wieder einmal.

Merkel mag Trumps Alleingänge nicht, weil sie ohne die Führung der USA selbst führungslos ist. Sie hat nämlich keinen Plan, keine Vision. Was sie ist, das kann man sehr gut selbst erkennen. Sie ist nicht mehr und nicht weniger als eine gut funktionierende Beamtin, die dieses Land immer tiefer in die Katastrophe führt. Für sie kommt Germany zuallererst. Und genau so sieht Europa, die europäische Union auch aus. Alle Länder werden sukzessive in den Bankrott oder vor die Weltbank und den internationalen Währungsfond gefahren. Nur um eins zu garantieren: Die deutsche Wirtschaft zu stärken, besser, das deutsche Elitenkapital zu schützen und zu mehren, werden europäische Länder in den Bankrott getrieben. Ganz vorne mit dabei, die deutsche Bank.

Zusammengefasst kann man es so sagen: Alle politischen Führer der westlichen Bündnisgemeinschaft EU-NATO oder Euro- und Dollar-Gemeinschaft, versuchen ihren Anteil am Kuchen abzubekommen. Doch es gibt vor allem vier größere Spieler, die immer auch etwas egoistischer dabei verfahren. Ganz vorne spielen da die USA und England die erste Geige. Gefolgt von Deutschland und Frankreich. Wobei Frankreich nur die Rückendeckung für Deutschland spielt. Am mächtigsten sind die USA und am gefährlichsten für das Bündnis ist und bleibt Deutschland. Denn der deutsche Staat ist beliebt wegen seiner enormen Wirtschaftskraft und wegen seiner Fachkräfte. Würden diese sich nämlich in Richtung Osten nach Russland oder China orientieren, dann wäre das gesamte westliche Bündnis in größter Gefahr zusammenzubrechen. Deutschland ist beliebt in beiden Richtungen, mal als Superstar, mal als Superschreckensgespenst. Und Deutschland bleibt per Natur immer so. Denn Weltwirtschaft ist Deutschlands Schicksal. Durch und durch. Weil Deutschland keinen nennenswerten Rohstoffe hat. Nennenswert ist da nur eines. Das Gehirn der deutschen Ingenieurs- und Denkerkunst. Unter Merkel zwar arg gelitten, jedoch schnell wieder aufbaubar.

Wäre ich ein Regierungsberater der USA, ich würde mir Trump in die Hölle wünschen. Denn dieser macht gerade, weltpolitisch betrachtet, und zwar aus deren (Regierungsberater) Sicht (nicht also aus der Sicht des Autors) einen Riesenfehler. Er bietet Deutschland Russland und China an. Wäre ich hingegen nun ein Kanzler, ich würde ohne mit der Wimper zu zucken nach Moskau und nach Peking fliegen. Und Merkel fährt tatsächlich nach Moskau. Wer weiß, wer weiß, was sich da anbahnt. Das westliche Bündnis scheint zu zerfallen. Der Brexit, die griechische Pleite, Spanien, Portugal und Italien sind am Ende. Frankreich hält am Schauspieler Macron seinen Leumund noch so eben gerade aufrecht.

Und Deutschland? Deutschland geht nur dann nicht finanziell komplett unter, wenn die anderen EU-Staaten sich Deutschland auch weiterhin noch leisten können wollen . Das alles scheint nun zu bröckeln. Bisher kam der Weltenlenker über siebzig Jahre lang stets aus den USA. Jetzt hat er gekündigt. Und alleine schon diese Kündigung schafft neue Kriege bei denen, die bisher als Hofhunde dienten. Nun sind die von der Kette. Israel, so sagte es ja die deutsche Kanzlerin in Überzeugung und mit ihrer größten Gabe, nämlich der ihrer ganz eigenen Naivität, dass der Schutz Israels deutsche Staatsräson sei. Das steht zwar nirgends geschrieben, vor allem nicht im Grundgesetz. Aber die Merkel, die Germany first-Kanzlerin, hat das im Alleingang ja so beschlossen.

Führerin befiehl – wir folgen Dir trotz alledem nicht! Denn in einem Israel-Iran-Krieg haben wir nichts verloren. Ausser dem Part, dass wir uns für Friedensgespräche immer und immer wieder einsetzen werden.

Trump wusste schon was er tat, als er Merkel mahnte, dass die Verteidigungsausgaben am BIP angepasst werden müssen und die USA nicht mehr die Hauptlast der Wirtschaftskriege alleine finanzieren wollen. Doch niemand nahm ihn ernst. Jetzt ist Ernst der Normalzustand, der worst case der Kanzlerin. Jetzt muss sie beweisen, was in ihr steckt. Freut euch nicht zu früh, denn wenig bis gar nichts ist es, was schon immer in ihr steckte.

Lenkung und Führung kommen nun nicht mehr aus den USA. Darin liegt kein Problem. Darin liegt eine Chance. Eine sehr große sogar. Fragt sich nur, ob die deutsche Regierung weiter in der Angst, führungslos zu sein, verharren und alte Bänder wieder zusammenflicken will, oder ob diese Regierung endlich ihren eigenen Weg und damit ihre eigenen Interessen entwickelt.

Ich wüsste da schon ein Riesending, für das sich deutsches Engagement wieder lohnt: FRIEDEN, FREIHEIT und GERECHTIGKEIT. Ein Masterplan, der größte Schichten der Bevölkerung wieder zusammen führen könnte. Die Spaltung der Bevölkerung könnte damit überwunden und große Energien gebündelt werden.

Denn die USA sind nicht mehr der große Star unter dieser Sonne. China hat die USA längst überholt. Russland und China sind die Zukunft für Deutschland und ganz besonders für Eurasien. Nicht nur für die Weltwirtschaft, sondern auch für den Weltfrieden, Frau Merkel. Deutschlands Zukunft wäre sicher. Sicherer aber wäre sie ganz sicher ohne eine „Germany-First-Regierung“. Denn die Zukunft ist ein Wort: FRIEDENSEURASIEN.

Quellen

(1) – https://www.cicero.de/angela-merkel-donald-trump-kirchentag-muenster-usa-fluechtlinge-eu-abkommen

(2) – https://www.youtube.com/watch?v=YWfy63Wmdlw

(3) – https://www.youtube.com/watch?v=G6-EN5V4bIY

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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24 Kommentare zu: “Tagesdosis 16.05.2018 – Ohne eine „Germany-First-Kanzlerin“ wäre Frieden greifbar

    • Hallo! Gruselig war er nur in Hinsicht auf seine ausgedrückte Verzweiflung, dass unserer Miss-Erfolg weder mit demokratischen Mitteln noch Wählerwillen beizukommen zu sein scheint. Bei ihrem Wahltheater hatte Fr. Merkel auf so ziehmlich jeder Tourlokalität enormen Gegenwind, der sie aber statt zum Denken anzuregen, sicherlich in ihrem „Sendungsbewustein“ nur gestärkt haben muss. Tja! Wo ist die Grenze? Dort wo ganz Europa im Sumpf und Krieg versinken soll, aber der gute Ton nicht gestört wird oder eine einzelne Person Konsequenzen zieht bzw. andere es ihr final und nachdrücklich angedeihen lassen wollen? Was anderen Parteibonzen zumindest Grenzen zeigen würde. Wie sagte Herr Priol in einer der Anstalten mal:“…es hat in Deutschland so viele Laternen…eigentlich alternativlos…!“ Dass Konrads Kommentar gelöscht wurde…nun ja. Harte Worte sind nicht jedermanns Sache.
      Gruß!

    • Wo geduldet wird, dass anschauliche Mordgelüste veröffentlicht werden können -weshalb und gegen wen auch immer- würde ich mich überhaupt nicht mehr zugehörig fühlen. Da ist für mich deutlich eine, oder besser gesagt die wichtigst einzuhaltende Grenze überschritten. Und das kann ja wohl auch sowieso nicht der Nettikette entsprechen.
      Abgesehen davon ist es sowieso unsinnig sich solcherart „Besitigungsgedanken“ hinzugeben, denn wenn nur Merkel weg wäre , würde es auch nicht besser. Wenn etwas wirklich keine Zukunft mehr hat, dann ist es Hass und Gewalt.

  1. Ups, Du beziehst Dich hier auf irgendeinen Konrad in diesen Kommentaren, daher nehme meinen ersten Satz, das mit den Drogennehmen und den Trollen nicht ernst 🙂 Vielleicht beim nächsten Kommentar ihn auch dort anfügen, wo er hineinpasst, da ein Kommentar, der für sich steht, als neuer Kommentare gelesen wird. Und da konnte ich keinerlei Bezug zu meinem Text sehen und dachte nur, Jele Votava müsse verwirrt sein 🙂 Ist er aber nicht!

  2. Ergänzend und brandaktuell aus dem Politpossen-Theater. Frei nach, die die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden und die die entscheiden sind nicht gewählt.

    Die Kanzlerin wiederholt ihre standardisierten Plattitüden, dazu gehören Neue-Alte, wie „Schwarze Null (Privatisierung)“ und mehr Dividende für Aktionäre von Rüstungsunternehmen. Was sollte sie auch anderes tun ohne abweichende Order in ihrem e-mail Postfach?

    Frau Weidel lenkt mit Inbrunst und Vehemenz, die Unmut von ihren Gebietern auf beliebige Randgruppen. Und da fast jeder, je nach Klassifizierung, zu irgendeiner Randgruppe gehört, ist dies ein fast unerschöpfliches Reservoir.

    Herr Linder hätte gern mehr Geld zur stromlinienförmigen Marktindoktrination, genannt Bildung.

    Frau Wagenknecht ist hier die Einzige, die sich das Etikett Opposition irgendwie verdient hätte. Zumindest in Reden, denn in „Regierungsverantwortung“ findet sich ihre Partei schnell in Abkehr von den eigenen Postulaten.
    Die Linken in der gleichnamigen Partei stehen auf ziemlich verlorenem Posten.

    Da steht’s:

    Schwarzer Tag für Merkel – Opposition stiehlt Kanzlerin die Schau
    16.05.2018
    Marcel Joppa

    Es war der Höhepunkt der aktuellen Haushaltsdebatte im Bundestag: Kanzlerin Angela Merkel und die Chefs der Fraktionen stritten am Mittwoch über den Kurs der Regierung. Während Merkels Rede teils kraftlos wirkte, war der Ton der Oppositionsführer besonders scharf: Weidel, Lindner und Wagenknecht stellten die Kanzlerin deutlich in den Schatten.
    https://de.sputniknews.com/politik/20180516320740519-merkel-finanzen-hartz-debatte/

    Wie sie sehen, sie sehen nichts. Ein Jammer, alles muß man selber machen.

  3. Konrad,

    Tatsächlich? Provozieren zu sinnlosen Gewaltaktionen gegen die Kanzlerin.

    Vielleicht wird der Kanzlerin bei Gelegenheit einmal bewußt, daß sie jederzeit und bei Bedarf, von ihren Gebietern geopfert wird, wenn’s denn nützlich ist.
    Und vielleicht wird ihnen dies auch bewußt, daß für sie das Gleiche gilt, Ganz so wie dies für den Bombenleger vom Münchner Oktoberfest galt.

    • Dieser Kommentar von mir war eine Antwort auf einen Kommentar eines anderen Users, der wegen Aufruf zu Gewalt gelöscht wurde. Jetzt da dieser Ursprungs-Kommentar gelöscht ist, sieht mein Beitrag etwas seltsam aus. War aber ursprünglich mal passend.

  4. Was für ein grandioser Kommentar.
    Hier wird in einem Aufguss alles ans Licht geführt, was derzeit gerne im Schatten bleiben sollte. Und eine Vermutung teile ich schon sehr lange. Objektiv natürlich. Und die Einzige, die ich ausnahmsweise mit Obama teile. Die, über die Witzfigur Trump und der gewollten Funktion in seinem Amt. Eine Marionette. Ein Depp der Eliten.

  5. Is ja auch noch was Anderes, was dieses Trampeltier durcheinander bringt.

    Föhnlocke macht da einfach die bequemen Vorstellungen von „Gut“ und „Böse“ , die wir auf das Weltgeschehen projezieren können, kaputt und bringt da sicherlich viele Köpfe ganz durcheinander:

    Wer sind denn jetzt die „Guten“??? Also wenn s Putin schon nicht sein kann und China ( ihgitt Einparteiendiktatur!! (sieht die Wirtschaft zwar ganz anders . . .) auch nicht und GB auch nicht und jetzt noch USA mit Föhnlocke auch nicht mehr????

    Ja dann? Ja dann . . .ja dann sieht´s erstmal irgendwie leer aus, oder . ..

    . .Europa??
    Was issn das für´n komischer Haufen? Die Wilde 28! Da is auch irgendwie nix „Gutes“ in Sicht, oder . . .

    sind „wir“ (Deutschland) doch vielleicht einfach mals selbst die Guten und machen Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung, Menschen-, Völker- und Naturrechte zum Maß aller Dinge.
    Warum nicht!? Und setzen uns dann mit den anderen Guten an einen Tisch (Wer immer das auch sein wird. Vielleicht gibt es ja einen Dominoeffekt, wenn sich ersteinmal ein Land zum „Guten“ bekennt, ziehen die Anderen vielleicht nach?)!

    Kluge Köpfe haben wir doch! Diplomatie können wir auch. Müssen wir nur noch der Wirtschaft Kooperation, Gemeinwohl und Verantwortungsbewusstsein beibringen (BIP mit Glücksfaktor, quasi den „LuckyBIP“ einführen, dann hamwas doch schon fast, oder . .

  6. Europa geschweige denn D-land ist souverän? Ist mir ganz neu! Trump kann selbstständig Entscheidungen treffen?

    Mir scheint, ihre Wahrnehmung ist leicht gestört oder soll der Beitrag ironisch gemeint sein?

    • Immer das Gleiche mit Ihnen: Ihre ersten beiden Sätze haben nichts, besser gar nichts mit dem Text zu tun. Beides habe ich nicht geschrieben. Wieder einmal keeneahnung, und davon viel 🙂 Vielleicht einmal darüber Nachdenken, das der Lenz nichts für Sie ist. „Der ist einfach doof und ich lasse es mal damit, den zu lesen.“ Das wäre doch mal eine Entscheidung.

  7. Vielleicht nutzt es was, wenn wir jetzt alle auf das Wort „Friedenseurasien“ meditieren. Viel mehr als Konsumverweigerung können wir ja für eine Friedenspolitik praktisch nicht mehr tun als einzelne.
    Joseph Beuys hatte es übrigens schon Anfang der 1970er Jahre mit dem magischen Wort „Eurasien“. Er hatte sich ein schönes langes Holzzepter gebastelt, mit dem er sein Eurasien immer aus dem Himmel herunter zog.

    • meditieren? Wie wärs mit den Leuten reden, sie alarmieren und informieren?
      Eurasien ist unsere Heimat und der Honigtopf der dem USA-imperialismus nicht entgehen soll. wenn es nach deren ‚Global-denkern‘ gehen soll.
      Unsere Richtung kann nur sein; Frieden mit allen in Europa, das schliesst Russland als grösstes europäisches Land mit ein.
      Eurasien gabs schon vor den 70-ger und kluge Köpfe auch.
      Brechen wir das Gefüge des Kapitals, bilden wir Genossenschaften, stellen wir die Ökonomie in den Dienst der Menschen (und Tiere). Das ist die Herausforderung heute.

    • Man soll nicht alle Eier in EINEN Topf legen. Man kann meditieren UND aufklären.

  8. Vielen Dank für diesen Artikel!

    in meinen Augen eine treffende Situationsbeschreibung,

    gerade wenn man/frau sich das Herumgeeiere unserer Bundesregierung bezüglich der Situation in Palästina anschaut
    (hierzu übrigens ein schöner Artikel auf den nachdenkseiten, wo ein Duisburger Bürger auf die Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes bzgl. der Proteste im Gazastreifen, reagiert: https://www.nachdenkseiten.de/?p=43966)

    befürchte aber, das die Chance von der Sie sprechen, für Frau Merkel (und viele Andere wohl auch) nicht als Platz an der Sonne gesehen wird, sondern wohl eher schmerzhaft als gleißendes Sonnenlicht wahrgenommen wird, welches sie erblicken (und nicht ertragen), nachdem sie in Platons Höhle losgebunden wurden.

    Von daher wird´s wohl eher ein langwieriger Erkenntnisprozess werden, wenn´s denn einer wird.
    Aber warum nicht? Wenn es ein Weg zum „Guten“ gibt . . . .
    Da braucht es dann halt Geduld und Verständnis, wenn die Kandidaten immer wieder zurück in die Höhle wollen.

  9. “ Denn der deutsche Staat ist beliebt wegen seiner enormen Wirtschaftskraft und wegen seiner Fachkräfte “

    Ist es nicht
    Denn der deutsche Staat ist gefürchtet wegen seiner enormen Wirtschaftskraft und wegen seiner Fachkräfte ?
    Die Briten verpflichteten etwa 1900 Deutschland auf jedes deutsches Produkt die Worte zu haben ‚Made in Germany‘, sie hofften damit zu erreichen das die Briten britische Produkte käuften, das Umgekehrte war die Folge.
    Also sagte 1907 Balfour zum USA Ambassadeur ‚vielleicht ist Krieg der billigste Lösung um britische Reichtum zu behalten‘.
    Zwei Weltkriege vernichteten Gross Brittaniën, aber nicht Deutschland.
    Sarrazin schrieb ‚Deutschland schafft sich ab‘, durch Immigration, schon 2010.
    Will Merkel etwas ganz Anderes, mit ihr Willkommen: Deutschland vernichten ?
    Oder
    “ Lenkung und Führung kommen nun nicht mehr aus den USA. „,
    muss es sein ‚Lenkung und Führung kommen nun nicht mehr vom USA President‘, aber von anderswo im USA ?‘.

    • Geachte heer Kamp,
      ihr geliebter Sarrazin ist ein rechter neocon Mann der übelsten Sorte, dazu ein Wirtschaftskrimineller der die ex DDR als Referent der Treuhand (mit) ausgeraubt hat.
      Sein Buch ‚Deutschland schafft sich ab‘ ist totale Demagogie und so falsch wie es auch nur geht.
      Diese Leute sind HartzIV und schlimmer.
      Die niederländische hündische Anbetung der USA beauch ich Ihnen ja wohl nicht zu erklären.
      Nederland ist so amerikanisch verseucht, das spottet jeder Beschreibung.
      Der tiefe Staat hat auch Rutte und Nederland voll im Griff, inclusive Radio 1 mit dem Arschkriecher Sven Kokkelman, dem Hofberichterstatter der ‚Eliten‘ par exellance.

    • “ ‚Deutschland schafft sich ab‘, durch Immigration “
      Dazu gibt es Texte der UNO , der EU , Merkel hat(te) Sorosberater ,
      Karl der Grosse und Couldenhove-Kalergi Preisträgerin ist Merkel .
      … Da wurde ihr ziemlich laut geflüstert .

      Ein Imperium will keine lokale Identität , ein Imperium will totallen Zugrifff auf eine machtlose Masse , auf alle Recourcen .
      Welches Imperium das nun sein sollte , war Merkel vermutlich nicht so klar –

    • Leider, ich las zwei Bücher von Sarrazin, es wäre schön wenn sie schrieben wo er lügt, oder kein Recht hat.
      Unsere Regierung, die gibt es nicht.
      Wir folgen wo der Wind weht, das war die USA, jetzt, wo Tusk sich gegen die USA kehrt, Brussel.
      Aber es ist nicht einfach, die Hälfte der Wirtschaft von Rotterdam kommt von die USA.
      Unsere Medien, auch die, wo der Wind weht.
      Nicht nur Kokkelman, auch NOS, Goedemorgen Nederland, NIeuwsuur, Pauw, Jinek, Wester.
      Unsere politische Opposition, faktisch nur PVV und FvD, spricht nicht mehr mit die Medien.

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