Tagesdosis 16.3.2019 – Das Netzwerk: Wie neoliberale Think Tanks „Systemkritiker“ lenken

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Wer kennt die Mont Pèlerin Society? Diese Gesellschaft, kurz MPS genannt, mit Sitz im schweizerischen Genf, ist sozusagen das groß gewordene Baby des neoliberalen Vordenkers Friedrich August von Hayek. KenFM-Autor Hermann Ploppa bezeichnete die MPS in einem Artikel auf diesem Portal vom 11. November 2017 als „Geheimloge der Marktradikalen und Neoliberalen“. In der Tat: Das von Hayek bei der Gründung 1947 erklärte Ziel, zukünftige Generationen von „wirtschaftsliberalen Positionen“ zu überzeugen, ist ihr in einem Ausmaß gelungen, dass Hayek, würde er noch leben, feuchte Augen vor Freude bekäme.

Die MPS fungiert als Knotenpunkt eines globalen Netzwerks hunderter neoliberaler Denkfabriken und PR-Agenturen. Dass sie das werden konnte, hat sie auch einem Mann namens Antony Fisher zu verdanken. Das MPS-Gründungsmitglied rief 1981 in Virginia das Atlas Network ins Leben. Inzwischen vereint selbiges nach eigenen Angaben mehr als 450 Think Tanks in 95 Ländern. Sie alle haben das Ziel, die Theorie vom „freien Markt“ populär zu machen. Mit anderen Worten: Der Staat habe in die Privatwirtschaft nicht einzugreifen. Die ihm zugedachte Stellung: Management der Untertanen.

Zu den einflussreichsten Denkfabriken in den USA, die zum Atlas Network zählen, gehört das rechtslibertäre Cato Institute mit Hauptsitz in Massachusetts. Gesponsert wird es unter anderem von der Auto-, Pharma-, Energie- und Tabakindustrie sowie einigen Wallstreet-Banken. Zu den größten Geldgebern zählen laut Jahresbericht der Investment-Gigant BB&T, die Autokonzerne Mazda und Volkswagen, der Motoren- und Dieselturbinen-Produzent Caterpillar, der Energieriese Southern, aber auch Facebook, Google und eBay.

Eng mit Cato, Atlas und Co. verbunden ist ein Think Tank namens „CO2 Coalition“. Die Denkfabrik sitzt in Virginia. 2015 ging sie aus dem 1981 gegründeten George C. Marshall Institute hervor. Das hatte sich zunächst darauf spezialisiert, den Kalten Krieg zu befeuern. So unterstützte es unter anderem das Weltraumrüstungsprogramm SDI propagandistisch mit der These, die Sowjetunion plane innerhalb weniger Jahre, die Weltherrschaft zu übernehmen.

Ende der 1980er Jahre gelangte schließlich eine brisante wissenschaftliche Studie an die Öffentlichkeit. Sie besagte, dass das exzessive Wirtschaftswachstum, verbunden mit dem Ausstoß von allerlei Schadstoffen, dazu beitrage, das Erdklima irreparabel aufzuheizen. Das Marshall Institute schwenkte um. Vor allem finanziert vom Texanischen Öl- und Gas-Riesen ExxonMobil sah es seine Hauptaufgabe fortan darin, Wissenschaftler zu diskreditieren. Dafür kaufte es eigene „Experten“ teuer ein. Sein Ziel war es, Umweltgesetze zu verhindern. Die CO2 Coalition zusammen mit 40 weiteren Think Tanks, bedankte sich 2017 in einem Brief bei US-Präsident Donald Trump für sein Wahlversprechen, aus dem Pariser Klimaabkommen auszutreten.

Zum Atlas Network gehört auch das Heartland Institute, ansässig in Chicago. Die 1984 gegründete rechtslibertäre Denkfabrik hat sich ebenfalls dem Abbau von Umwelt-, Gesundheits- und Klimaschutz-Gesetzen verschrieben. Dafür kassiert sie dicke Spenden von der Großindustrie. Ganz oben auf der Sponsorenliste stehen ExxonMobil, das Chemie-Konsortium Koch Industries, die Reynolds Tobacco Company, Volkswagen und Microsoft.

Millionenbeträge kassiert Heartland von der global aktiven Unternehmensberatung Mercer mit Sitz in New York City. Milliardär Robert Mercer zählt zu den größten Unterstützern neoliberaler Think Tanks. Er beschäftigt 20.000 Mitarbeiter in 40 Ländern. Mercers deutscher Ableger ist die Mercer Deutschland GmbH mit Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart. Der Beratungskonzern ist eine 100prozentige Tochter der Marsh & McLennan Companies. Der New Yorker Versicherungs- und PR-Gigant mit 60.000 Beschäftigten in 130 Staaten fährt einen Jahresumsatz von rund 14 Milliarden US-Dollar ein.

Die Fäden von Heartland reichen weit. An seinem Tropf hängt das Netzwerk International Climate Science Coalition. Dessen von der Industrie eingeworbene Spenden fließen reichlich nach Deutschland, zum Beispiel in das „Europäische Institut für Klima und Energie“, kurz EIKE. Es sitzt im thüringischen Jena und ist die Speerspitze der neoliberalen Anti-Klima- und Anti-Umwelt-Lobby in Europa. EIKE unterhält weitreichende politische Verbindungen in die AfD, die CDU und die FDP.

So sitzt beispielsweise EIKE-Vizepräsident Michael Limburg im Fachbeirat der AfD für Energiepolitik. EIKE-Präsident Holger Thuß ist nicht nur CDU-Lokalpolitiker in Jena. Er fungiert auch als politischer Berater des Heartland Institute, ist Mitglied der Hayek-Gesellschaft mit Sitz in Berlin und Autor der rechtslibertären Zeitschrift „eigentümlich frei“. EIKE arbeitet zudem eng mit dem Liberalen Institut der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung zusammen.

Viele Fäden laufen im marktradikalen Institut für unternehmerische Freiheit (iuf) zusammen. Mit iuf organisiert EIKE regelmäßig gemeinsame „Energiekonferenzen“. Zahlreiche iuf- und EIKE-Mitglieder gehören zugleich der Mont Pelerin Society sowie der Hayek-Gesellschaft an. Personelle Verbindungen bestehen in Dutzende Universitäten, zahlreiche Unternehmerverbände, zur Ludwig-Erhard-Stiftung, zum Deutschen Institut der Wirtschaft und zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

EIKE-Chef Thuß ist auch Gründer und Vorsitzender von CFACT (Commitee for a Constructive Tomorrow) Europe. Dessen Muttergesellschaft CFACT sitzt in Washington. Sie gilt als einer der wichtigsten globalen Aufbauhelfer und Koordinatoren der Szene der Klimawandel-Leugner. Finanziers von CFACT sind unter anderem Chrysler, ExxonMobil und der weltweit operierende Energieriese Chevron Corporation.

Wie die PR-Strategien funktionieren, zeigt die immer wieder gerne zitierte Oregon-Petition. Die gleichnamige Stiftung, Teil des Netzwerks, hatte sie Ende der 1990er Jahre veröffentlicht. 31.000 angebliche Wissenschaftler hatten das Papier gezeichnet und damit erklärt: Begrenzungen der vom Menschen freigesetzten Treibhausgas-Emissionen würden der Umwelt sogar schaden. Auch gebe es keinen überzeugenden Beweis dafür, dass menschengemachtes Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase das Erdklima beeinflussten. Man wollte damit das sogenannte Kyoto-Klima-Abkommen der Vereinten Nationen torpedieren.

Heraus stellte sich später: Die Zeichner waren fast alle völlig fachfremd. Nur etwa 0,1 Prozent von ihnen verfügten über einen entsprechenden wissenschaftlichen Hintergrund. Dennoch wird die Petition von den Anhängern der Leugner-Fraktion immer wieder hervorgekramt.

Die schwerreichen Förderer der Think Tanks reiben sich ganz sicher die Hände, wenn sie sehen, wie ausgerechnet selbsterklärte „Systemkritiker“ und „alternative“ Medien ihren hauseigenen Propheten neoliberaler und marktradikaler Propaganda scharenweise hinterherlaufen. Meinungsmanipulation läuft, Edward Bernais lässt grüßen.

Das gelingt den Markt-Fetischisten auch sehr einfach. Denn sie bedienen sich einer suggestiven Finte, die da lautet: Der Markt an sich sei gut, der diesen reglementierende Staat böse. Damit suggerieren sie zunächst: Der Markt habe rein gar nichts mit den globalen Monopolen und Finanzhaien, kurz: dem Finanzkapital, zu tun. Dass sich Kapital der reinen marktwirtschaftlichen Logik zufolge, wonach Profitmaximierung das Ziel eines jeden Geschäfts ist, monopolisiert, verschweigen sie.

Ebenso halten die neoliberalen Propagandisten tunlichst den Mund darüber, dass die gegensätzlichen Interessen zwischen Kapitalisten und Lohnabhängigen den Staat benötigen. Wer sonst soll die Ausbeutung managen, also für billiges und williges Humankapital sorgen, Aufstände vermeiden und kollidierende Interessen der Kapitalfraktionen koordinieren? Kurzum: Es gab nie einen freien Markt ohne Staat und es kann ihn auch nicht ohne Mord und Totschlag geben, egal wie oft Markt-Religiöse dies auch wiederholen mögen.

Da die Profitmaximierung das A und O des gegenwärtigen Systems ist, ist es wohl klar, dass die Profiteure mit jedem winkenden Geschäft, egal ob für oder gegen die Umwelt, die Arbeitenden abzocken. Davon leben sie schließlich. Und weil der Staat ihr Instrument ist, hilft er ihnen selbstverständlich dabei, wo er kann.

Mit dem objektiven Zustand von Umwelt und Klima hat diese Tatsache aber nichts zu tun. Der menschengemachte Müllplanet liegt vor unseren Augen. Wer die Abzocke der einfachen Bevölkerung und die exzessive Plünderung der natürlichen Ressourcen beseitigen will, muss eben weiter denken und den Kapitalismus abschaffen. „Merkel muss weg!“-Geschrei reicht dafür nicht aus.

Dass es den marktradikalen Profit-Globalisten mit einer ausgefeilten neoliberalen Propaganda-Maschine gelungen ist, sich selbst von Scharen vermeintlich „Aufgewachter“ als Vorhut der „Systemkritik“ bejubeln zu lassen, ist wahrlich der Clou des 21. Jahrhunderts.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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57 Kommentare zu: “Tagesdosis 16.3.2019 – Das Netzwerk: Wie neoliberale Think Tanks „Systemkritiker“ lenken

  1. Winston Curchchill, zitiert nach: Becker/Bongartz: Die weltanschaulichen Grundlagen des NS-Regimes, :

    „Seit den Tagen eines Spartacus­-Weisshaupt bis hin zu jenen eines Karl Marx, eines Trotzky, Bela Kuhn, einer Rosa Luxemburg und einer Emma Goldman in den USA, ist diese weltweite Konspiration mit dem Ziel einer Überwältigung unserer Zivilisation und der Konstruktion einer Gesellschaft auf der Grundlage verhinderter Weiterentwicklung, neidischer Bosheit und unmöglicher Gleichheit ständig im Wachsen begriffen. Sie spielte eine nicht zu leugnende sichtbare Rolle in der Tragödie der Französischen Revolution. Sie war Ausgangspunkt für eine jede subversive Bewegung im XIX. Jahrhundert. Und jetzt hat schließlich diese Bande außerordentlicher Personen aus der Unterwelt der großen Städte Europas und Amerikas das russische Volk beim Schopfe gefaßt und ist unzweifelhaft zu Herren jenes Riesenreiches geworden“.

    Jede Großideologie ist durchdrungen von Logen, Bünden, wegen mir think tanks. Aber die mit Internetadresse sind sicher nicht die wichtigen.

    Und jede – wie hier der elende Churchcill zeigt – beschuldigt die jeweils andere Seite.

    Doch beide gehören zur selben Macht-Medaille.

    siehe hierzu: Waldner, Wolfgang: Der preussische Regierungsagent Karl Marx.

    Ebenso: Das Grand Orient de France-Mitgleid Moses Heß als „Lehrer“ von Karl Marx

    Überall ist was zu finden. Wenn man nur will.

    • Einen noch:
      Daniel Ligou, Dictionnaire de la Franc – Masonnerie, Presses Universitaires de France, Paris 1998.
      Hier wird Lenins Mitgleidschaft in der Loge „L’Union de Belleville“ dargestellt.

      In Rom gibt es ein Museum/Logenhaus des Großorients von Italien, wo in einem eigenen Raum die Mitgleidschaft Lenins beim Grand Orient de France mit Dokumenten belegt.

      Thinks tanks allüberall.

      Den Sau-Stall müssen wir insgesamt ausmisten und nicht nur auf Liberale oder Korporatisten zeigen!

    • Mir geht es nicht um Weltverschwörer.

      Es doch nur auffällig, dass überall, wo Macht/politischer Erfolg auftaucht, solche schmierigen Strukturen immer nicht weit sind.
      Und da kann man ja schon auch vermuten, dass die im Hintergrund verbandelten Logen in alle Richtungen und Lager vernetzt sind, wie man heute sagt.

      Ich gehe soweit, dass die Ideologien von Religion bis hin zu jedem politischen -ismus an deren Reißbrett entworfen wurden, um ums mal hier-, mal dorthin zu führen.
      Aber immer schon die Hand am Drücker behalten.

      Der Umweltschutz wurde erfunden oder benutzt, um daraus gleich Klima zu machen. Schwupps hat man wieder zwei Lager.

      Erfindest Du den Kommunismus, hast Du auch gleich das tool in der Hand, um ihn in Trotzlismus und die anderen zu spalten. Und schon ist die gut gemeinte Grundidee im Eimer und alles nimmt seinen Verlauf im Macht- und Ränkespiel.

    • Sie unterstellen allen Ernstes, dass diese Vorwuerfe von z.B. Churchill wahr sind? Das ist armselig, D1!
      Das ist plattester Antikommunismus. Diese Geschäft sollten Sie besser der CIA ueberlassen, die kann das besser!

    • Ach, CIA, brauch ich nicht, so`n Schnulli, ich bin schon ein großer Junge, das kann ich selber ganz gut.

  2. Na klar.
    Da winken GIGANTISCHE PROFITE, um mittels Hysterie teure Technik und Baumaßnahmen gesetzlich zu verordnen, damit das sogenannte Giftgas CO2 vermieden wird.

    Nur mal so ein Alternativ-Vorschlag.
    Sollte CO2 mit einem Luft-Anteil von 0,038% tatsächlich ursächlich für die Klima-Erwärmung sein – (1850 =15 Grad / 2018 = 14,8 Grad) -, dann könnte man statt teurer VERMEIDUNGS-TECHNIK auch auf AUSGLEICH setzen.
    Pflanzen benötigen CO2 um es in Holz (Baumaterial) und O2 umzuwandeln.
    Oder genauer:
    Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2.
    Deutschland erzeugt im Jahr 2018 ca. 800 Mio Tonnen CO2/a.
    Um CO2 in Deutschland auf Null zu reduzieren müssten also 61 Mio ha (Wald angepflanzt werden. Problem, dann wächst nichts mehr, da es kein CO2 mehr für Pflanzen gibt.
    Der Klima-Irrsinn zeigt sich am besten am Klima-Ziel Deutschlands für das Jahr 2050. Dann sollen nur noch ca. 40 Mio. Tonnen CO2 erzeugt werden. Und damit sterben sämtliche Pflanzen weil es kein CO2 mehr gibt.
    Nach der Klimahysterie ist das langfristig der nächste Wahn. Das Pflanzensterben.
    Das Geschäft ist endlos.

    • Von diesen 0 Komma irgendwas sind sowie der Löwenanteil nicht „menschengemacht“, sondern von Effekten wie Vulkanismus.

      Mehr CO2 bedeutet für mich v.a. mehr Potential für Pflanzenwachstum. Wir aber Holzen ab ohne Ende.
      Wenn man jeden Tag im Regenwald ganze Fussballfelder wegratzt, muss das CO2 ja steigen, weil schließlich die Bäume nix aufnehmen.Lässt sich der Effekt quantifizieren?

      Mehr Menschen, mehr pflanzliche Nahrung mit mehr CO2?

  3. Hallo zusammen,
    ich würde gerne einfach nochmal auf eine sehr aufschlussreiche, 2-teilige Doku verweisen, die viele der hier im Forum angestellten Überlegungen ergänzt und die meisten der aufgeworfenen Fragen relativ umfassend beantwortet. Ich hatte den Link (https://www.corbettreport.com/bigoil/) schon unter den letzten Artikel von Frau Bonath gepostet, aber wie ich nun lesen muss, hat sie sie offenbar nicht ansehen können (/wollen?).
    Zur Liste der finanziellen Unterstützer der sog. „Klimawandelleugner“ sollte man zwei Dinge bedenken. Das Offensichtlichste zuerst: Wäre es nicht stark verwunderlich, wenn Auto-, Pharma-, Öl-, Gas- und sonstige Energiekonzerne nicht zum PR-Gegenschlag ausholen und entsprechende „Wissenschaft“ betreiben würden? Wieso war es denn noch so vorteilhaft, beide Seiten zu finanzieren…in Kriegen beispielsweise? (rhetorische Frage – hoffentlich)
    Zudem führt Fr. Bonath (wie im entsprechenden Rubikon-Artikel) einige einstellige Millionenbeträge als vermeintlich starke Argumente für ihre These an, ohne sich offenbar darüber bewusst zu sein, dass eben unter anderem jene verdächtigen Sponsoren ein Vielfaches in die „Klima-Alarm“-Forschung/Industrie pumpen (siehe bsp. http://notrickszone.com/2015/02/09/long-list-of-warmist-organizations-scientists-haul-in-huge-money-from-big-oil-and-heavy-industry/) und der ganze Cap-and-Trade Ablasshandel bereits ein Milliardengeschäft ist. (http://joannenova.com.au/2011/10/map-the-climate-change-scare-machine-the-perpetual-self-feeding-cycle-of-alarm/) Dass die Alarmisten gerade dabei sind, die PR-Schlacht haushoch zu gewinnen, ist meiner Empfindung nach auch kaum von der Hand zu weisen: Die meisten „demokratischen“ 🙂 Regierungen sowie die Mehrheit der westlichen Bevölkerungen glauben mittlerweile an den menschengemachten Klimawandel, da er seit Jahren von MSM-Presse propagiert wird und selbst die neueren Schulbücher behandeln das Thema ausgiebig einseitig.
    Festzuhalten bleibt, dass beide Seiten („Leugner und Alarmisten“) gut betuchte Sponsoren haben, die es ihnen ermöglichen, die passenden „Ergebnisse“ zur entsprechenden Agenda zu liefern. Hört man dann aber die Befunde der vielen Unabhängigen bzw. IPCC-Whistleblower (Judith Curry, Timothy Ball, Jim Stelle, usw.) und schaut sich zudem die tatsächlich erhobenen Daten des IPCC an, kommt man nicht umhin, das CO2-Narrativ als höchst unwahrscheinliche Erklärung für die Erderwärmung der jüngsten Zeit einzustufen.
    Eine Frage beschäftigt mich die letzten Tage dann aber doch sehr – sie richtet sich unter anderem an die Rubikon-Redaktion:
    Was glauben Sie, wäre ein wünschenswertes Ziel dieser momentanen Schülerdemos?
    Ich befürchte nämlich, dass die breit angelegte PR-Kampagne um Greta T. genau eines zum Ziel hat (was übrigens auch im Strategiepapier der entsprechenden PR-Agentur zu lesen ist): Die CO2-„Lüge“ von der Politik öffentlich absegnen zu lassen und endlich flächendeckend die zugehörigen Geschäftsmodelle zu etablieren. Alle wären glücklich, oder? Die Demokratie hat gesiegt, das Volk vergibt den oft gescholtenen Politikern, der Klimawandel wird gestoppt und ein neuer gigantischer Wachstumsmarkt liegt noch nahezu unerschlossen vor dem federführenden Großkapital.
    Fände ich eher suboptimal …

  4. Sehr geehrte Frau Bonath,

    Sie bekommen für Ihre Einstellungen deutlich mehr Kritik als Ihre männlichen Kollegen, auch der
    Herr Rupp will meines Wissens nach den Kapitalismus abschaffen und wird nicht halb soviel dafür angegriffen.

    Inhaltlich würde mich interessieren ob Sie tatsächlich das selbstständige Wirtschaften verbieten und die Produktion nicht mehr von Angebot und Nachfrage regeln lassen wollen?

    Wir müssten m.E. erst mal klären welche exakten wirtschaftlichen Veränderungen wir anstreben und dann über die einzelnen Konzepte diskutieren.

    Der Markt ist alleine von Gier getrieben, wenn nur die das Sagen hat, dann setzt sich das Artensterben weiter fort und ein Großteil der Menschheit landet im Elend.

    Natürlich braucht ein Wirtschaftssystem strenge Regeln.

    Wir sollten m.E. gar nicht so sehr auf die vielen Gekauften und ihren Wahnsinn eingehen, sondern stattdessen besser Zukunftskonzepte entwickeln und dabei dann aber auch auf eine demokratische Mehrheitsfähigkeit achten.

  5. Bitte immer bedenken, die Tagesdosis ist eine Ansicht, nicht die eine Wahrheit. Ich bin der Meinung, es ist die falsche Frage, die in den Vordergrund gestellt wird, nicht – ist der Klimawandel von Menschen gemacht oder eben nicht, sondern, wie in einem Kommentar schon treffend bemerkt, geht es hier um Umweltschutz! Man muss kein “Grüner“ sein, um zu bemerken, dass seit Jahrzehnten ein Raubbau an der Natur (in det wir leben) begangen wird, um Gewinne zu maximieren, dabei ist den Akteuren völlig “Latte wie Hose“ ob sie den Regenwald abholzen oder unsere Felder vergiften und somit unsere Lebensmittel und hier sollte und kann mir kein Wissenschaftler (ob “bezahlt“ oder eben nicht) erzählen, dass stimmt ja so nicht. Und, mit einem hat Frau B. den Nagel auf den Kopf getroffen, wer sich ernsthaft von den angesprochenen “Denkfabriken“ das Hirn vernebeln lässt, ist kein frei denkender Mensch, sondern springt nur auf einen Zug auf und nützt somit nur den “Herren“ – deshalb, um beim Bild des Zuges zu bleiben: “nächster Halt, selber denken 🙂

  6. Wenn ich ehrlich bin muss ich folgendes sagen. Ich bin hin und her gerissen was den vom „Menschen gemachten“ Klimawandel betrifft?
    Ich habe mich ausführlich informiert in beide Richtungen, kann aber zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen wer nun Recht hat. Die Argumente und Erklärungen scheinen auf beiden Seiten sehr schlüssig und überzeugend zu sein? Ich versuche das Thema möglichst nicht ideologisch zu betrachten.
    Was mir aber auffällt ist: Das ganze Thema wird derart hoch gepuscht und die Themen Umweltschutz und Kriege werden zur Seite gedrängt. Nicht weil ich sagen würde Klimawandel wie auch aus welchen Ursachen entstanden wäre nicht wichtig. Nur will mir nicht in den Kopf warum gerade das Thema Klimawandel jetzt so wichtig ist, ist es doch angeblich schon lange bekannt? Im Gegenteil, es wird weiter die Umwelt zerstört und es werden Ressourcen Kriege geführt, und niemand regt sich großartig darüber auf? Kaum jemand kommt auf die Idee gegen diese Umweltzerstörung und Kriege auf die Straße zu gehen? Und die Medien halten diese Themen auch weitgehend unter der Decke. Viel wichtiger für die Medien scheint ist die angebliche Bedrohung durch Russland und China?
    Und wenn ich versuche darüber logisch nachzudenken komme ich mir ziemlich, bitte verzeiht mir, aber ich komme mir verarscht vor. Ich muss dann immer an die Ausführungen von Prof. Mausfeld denken der mir erklärt hat „wir dürfen alle unsere Meinung offen sagen, nur wir dürfen den gesetzten Rahmen nicht verlassen“. Also lasst die Kinder demonstrieren, und wir machen trotzdem weiter wie bisher. Meine Frage: Was würde wohl passieren wenn es gewaltige Demos von Kindern und deren Eltern gäbe die gegen Kriege und Umweltzerstörung protestieren, und dort würden dann die Haupt Verursacher genannt?
    Ob sich diese Frage die Frau Bonath wohl auch schon gestellt hat??

  7. Mehr als elfhundert Worte des Lamentierens, wie schlecht doch der Neoliberalismus ist, was jeder sowieso weiß, und dann als einziger Lösungsvorschlag: Den Kapitalismus abschaffen.

    Liebe Susan, das haben schon Karl Marx, Lenin, Mao Tse Tung und Che Guevara gesagt. Aber einige Elemente des Kapitalismus gehören zum Betriebssystem der Wirtschaft. Die kommunistische Partei Chinas hat es erkannt und ist mit Erfolg bei der Sache.

    Wir sollten, anstatt immer die gleiche Utopie zu verfolgen, uns darum kümmern, dass der Staat die Umverteilung stoppt. Zentralbank in Staatshand, wie es in der EU ja auch ist, und ein raffiniertes System an Steuern:
    Transaktionssteuer,
    Vermögenssteuer,
    Soziale Quellensteuer,
    Umsatz-Quellensteuer,
    angemessene Steuer auf Börsengewinne
    und außerdem eine degressive Zweitwährung.

    Solche Vorschläge nenne ich Systemkritik.

    Rob Kenius, kritlit.de
    (der kleine Rob)

    • Nicht, dass sie UNrecht hätten. Und zwar sowohl mit der Kritik an dertätsächlich öfetr als niht nervenden Frau Bonath, sondern auch mit ihren Steuervorschlägen… nur, welche Sinn, mal aabngesehen vom aufklärerischen, sollen solche Vorschläge denn eigentlich haben?
      Ihrem kommentar glaube ich entnehmen zu können, das die Grundproblem, die bestehenden Machtverhältnisse, die Besitzverhältnisse bei den Medien, ddie absurde Inkompetenz der demokratischen Mehrheit, jegliche Mehr auch bereits jetzt verhindern.

      Nun stellen sie sich mal vor, jemand wie Frau Wagenknecht hätte Erfolg und könnte dem Status Quo nach der nächsten Wahl als Kanzlerin drohen! (Ich weiss der Gedanke ist angesichts dieses Volkes völlig albern, aber nur mal so als Gedankenspiel, ja?) Haben sie denn so gar keine Vorstellung davon wie es aussehen würde, wenn die Eliten anfangen gegen eine tatsächlichen Bedrohung ihre Privilegien in dieser Grössenordnung vorgehen müssten?

    • An Ros Dorn

      Aber die lähmende Angst von den Eliten bestraft zu werden bei den Gedanken die Politik gerechter zu gestalten, ändert auch nichts. Da brauchen wir doch überhaupt nicht darüber zu debatieren.
      Also wie stellen Sie sich das vor wenn Frau Bonath Sie so nervt?
      mfg

    • Hog1951…. Nun, ich sehe da denken sie etwas zu kurz: „dass mit einer vernuenftigen und freiwilligen Geburtenkontrolle“

      Denn das ist ja das System das wir haben, seit das „Problem“ bekannt ist, sehe sie das gar nicht? In den reichen westlichen Demokratien sinken die Geburten Zahlen was ja eine banale Konsequenz für intelligentere Menschen ist.
      Die Folge sind dann die oberschlauen Vollidioten wie jener Australier der meinte mit seinem Massaker in Christchurch gegen die Entwicklung angehen zu müssen.
      Lesen sie sein Manifest, es gibt es im Internet, dann sehen sie dass ich Recht habe

    • Reinhard…… ich stelle mir da gar nichts vor….

      Man kann nur versuchen jeden Tag mehr zu verstehen, das wars dann aber schon.
      Und ich finde man sollte „Verbesserungsvorschläge“ genau durchdenken und dann IMMER infantilem Gut-Menschen Denken widersprechen. Egal ob es diesen, die ja die grosse Mehrheit sind, nun gefällt oder nicht. Lernfähigkeit ist bei solchen Leuten sowieso nur sehr selten wirklich vorhanden. Die wollen gelobt werden…. und nicht sich mit Kritik auseinandersetzen und kreischen deshalb sehr schnell nach der Zensur, weil sie jeglichen unmissverständlichen Widerspruch als persönliche Beleidigung empfinden.
      Und das Internet hat ihnen jetzt als Hilfe den praktischen Begriff der „Hatespeech“ zur Verfügung gestellt.

  8. Der Konsens der Klimaforscher…
    Es gibt andere Beispiele, wo „der Konsens“ der Gelehrten und Wissenschaftler daneben lag:
    So z.B. in der Quumranforschung, als vor ca. 30 Jahren ein heftiger Streit darueber entbrannte, ob die sog. Essener des Altertums dort (am Toten Meer) ihre Schriften gefertigt hatten. Gegen eine Handvoll Historiker wurde dieses zu einem Glaubensbekennntnis des, wie man heute sagen wuerde, Mainstreams. Dass sich das zum Guten gewendet hat lag sicherlich an der welthistorischen Unbedeutung dieses Themas.
    Ein einzelner Norweger war davon ueberzeugt, dass die Wikinger schon um die 1. Jahrtausendwende nach Amerika gekommen waren. Gegen den heftigsten Widerstand der „Gelehrten“ konnte er nach Jahrzehnten des Forschens eine Wikingerschmiede im Norden Neufundlands ausgraben.
    Ritter von Schaumburg beweist anhand der Dietrichsage, und mit in ihr falsch verknuepften Ortsangaben, dass die Niebelungen nach Norden zogen und nicht etwa an die Donau.

    Es muessen nicht immer diejenigen Recht haben, die in der Mehrheit sind. Es geht nicht darum, die Welt so zu machen, wie Pippi Langstrumpf es besingt.
    Hier haben wir es damit zu tun, den Schwindel der hausgemachten CO2 Sättigung mitzumachen oder nicht. Es reicht nicht aus, wenn Bonath versucht antikapitalistische Kritik einzuflechten in ihre Sicht des Klimawandels.
    Wenn man nur darauf schielt, wer mit seinem Geld irgendwelche NGO’s unterstuetzt, kann Recht haben, muss es aber nicht. Friedrich Engels war kein Proletarier oder schwitzender Bergwerkskumpel, trotzdem hat er fuer seine Nachwelt eine nicht zu ersetzende Wahrheit hinterlassen.
    Lenin liess sich von den deutschen Imperialisten durch halb Europa fahren. Hätte er das aus „noblen“ Gruenden abgelehnt, hätte es nicht die russische Revolution gegeben, die leider so kläglich zerbrach an der Uebermacht der imperialistischen Feinde.
    Also, dass Bonath mit den Klimahysterikern heult, liegt schon daran, dass sie sich auf Thunberg eingschworen hat. Aber ein Grund Recht zu haben ist es nicht.

    • Danke für die eindrücklichen Beispiele, dass sehe ich ähnlich; nichts desto trotz ist es natürlich sinnvoll die Strukturen herauszuarbeiten. Mich stört dabei nur das enstehende Narrativ wenn jegliche inhaltliche Bearbeitung bei einer solchen Betrachtung außen vor bleibt.

    • Hi Hog
      „Es muessen nicht immer diejenigen Recht haben, die in der Mehrheit sind. Es geht nicht darum, die Welt so zu machen, wie Pippi Langstrumpf es besingt. „

      Im Gegenteil: Dass die, die in der Mehrheit sind kein Recht haben, ist ja logisch, denn dann werden immer die Rechte der Minderheiten unterdrückt und verletzt. Es geht darum, ein System zu erschaffen, das nicht nach dem Willen der Mehrheit regiert, sondern nach dem Willen der nach einem demokratischen Wahlsystem gewählten „Gremium der Weisen“. Jeder weiß schließlich, was Gut und was Böse ist und was gerecht oder ungerecht ist. Dieses Gremium der Weisen darf aber nicht direkt Gewalt gegen diejenigen ausüben, die gegen das Gesetz verstoßen, sondern sollte lediglich die Funktion der Koordination des Rechts im Staat ausüben.
      Und ja es geht doch darum die Welt so zu machen, wie Pippi Langstrumpf es besingt…also die Welt glücklich zu machen. Es geht.
      Grüße

    • Es geht nicht darum, ob der Klimaandel von Menschen entscheidend verursacht wird oder nicht….

      Die Annahme, die Menschheit könnte ihre Art zu leben so ändern, dass man damit einen Klimawandel aufhälten kann, das ist ja wohl an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, oder?
      Dazu muss man nicht mal anerkennen, dass die Entwicklung anscheinend ohnedies bereits zu weit fortgeschritten ist als, dass man sie noch stoppen könnte…

      Für denkende Menschen gibt es eigentlich nur eine ganz andere Fragestellung. Wie werden die Änderungen an meinem Lebensort aussehen, und wie gehe ich mit dieser Zukunft um?

    • Moin, Ross Dorn, nun ich denke, dass mit einer vernuenftigen und freiwilligen Geburtenkontrolle (Stichwort Einkind-Ehe) schon eine Menge erreicht wäre. Das Resultat ist zwar nicht direkt zu merken, aber es kostet nichts.
      Dass man aber trotzdem erkennen sollte, dass es sich um ein Fake handelt, der mio. von Schuelern weltweit an der Nase herumfuehrt, ist schon wichtig, denn diese Schueler werden, wenn sie den Unfug als solchen erkennen, wahrscheinlich nie wieder an einer Demo teilnehmen.

      Moin, Reinhard, ja Pippi Langstrumpf wuenscht sich eine glueckliche Welt. Doch ich dachte eher an die 1. Zeilen, wo es heisst, Wir machen uns die Welt so, wie sie uns gefällt.
      mfG

    • Hi Hog,

      „Moin, Reinhard, ja Pippi Langstrumpf wuenscht sich eine glueckliche Welt. Doch ich dachte eher an die 1. Zeilen, wo es heisst, Wir machen uns die Welt so, wie sie uns gefällt.“

      Gerade jetzt haben wir genug Werkzeuge um uns die Welt so zu machen wie sie uns gefällt. Die Eliten machen uns das vor. Unsere Aufgabe ist, sie zu überzeugen, dass sie mit den Anderen teilen sollen….

  9. „Zu den größten Geldgebern zählen laut Jahresbericht der Investment-Gigant BB&T, die Autokonzerne Mazda und Volkswagen, der Motoren- und Dieselturbinen-Produzent Caterpillar, der Energieriese Southern, aber auch Facebook, Google und eBay.“

    Dass die Wirtschaftskonzerne mit ihrer im Vergleich kleinen Gruppe von Profiteuren mit Hilfe ihrer Think Tanks, sich gegen den Rest der Welt und Umwelt absprechen, um die absolute Herrschaft über die Welt zu übernehmen, ist logisch nachvolziehbar. Schließlich hält sich diese Gruppe für Herrscher von Gottes Gnaden, über ihr Globalreich. Aber dass der „Rest der Welt“ diesem Verhalten gleichgültig zusieht und stillschweigend akzeptiert, ist einfach dumm. Noch dümmer ist, dass sich dieser „Rest der Welt“ in den wohl wichtigsten Think Tanks dieser Herrscher von Gottes Gnaden, nämlich in Facebook, Google und eBay, selbst organisieren, um gegen ihre eigenen Interessen zu wirken. Und das ist, finde ich, idiotisch. Diese Medien als soziale Medien zu bezeichnen, ist lächerlich, denn was ist denn soziales in diesen Medien, wenn man von ihnen manipuliert, zu Zerstörung der eigenen sozialen Umwelt beiträgt.

    „….Wer die Abzocke der einfachen Bevölkerung und die exzessive Plünderung der natürlichen Ressourcen beseitigen will, muss eben weiter denken und den Kapitalismus abschaffen. „Merkel muss weg!“-Geschrei reicht dafür nicht aus….“

    Liebe Frau Bonath! Die Abschaffung des Kapitalismus wäre zurzeit unklug. Das ist so, als ob Sie die Schwerkraft, oder andere grundsätzliche physikalische Gesetze, ohne entsprechende Technik, außer Kraft setzen wollten.
    Kapitalismus ist an für sich nicht so schlecht, solange man in ihn entsprechende Kontrollmechanismen einbaut, damit er nicht zum sozialen Krebsgeschwür ausartet. Wenn wir diesen Krebsgeschwür lernen zu kontrollieren, lernen wir auch anschließend ihn für eine bessere Gesellschaftsform zu nützen.
    Also: „Merkel muss weg!“ reicht tatsächlich nicht aus, aber „Neoliberalismus muss weg“ wäre z.B schon der gute Anfang, für eine bessere, gerechtere Welt.

    • Moin, Reinhard, na, dann mal los mit der Forderung der „Neoliberalismus muss weg“.
      Das verkennt doch total. dass der Neoliberalismus die derzeitige Geschäftsgrundlage des Kapitalismus ist.

      „Liebe Frau Bonath! Die Abschaffung des Kapitalismus wäre zurzeit unklug“.

      Soso, unklug? ich behaupte einfach mal, die Kräfteverhältnisse lassen das nicht zu!
      Aber wenn sie es zuliessen, was spräche dagegen? Warum schwurbeln Sie von „Kontrollmechanismen“, die hatten „wir“ bis in die 70’er Jahre, als es darum ging die eh. DDR wirtschaftlich zu bekämpfen. Was ist davon uebriggeblieben? Jetzt holen sich die Geier das zurueck, was seinerzeit auf der Strecke blieb.

    • Hallo Hog,
      ist es wirklich so, dass Neoliberalismus, wie Sie sagen die derzeitige Geschäftsgrundlage des Kapitalismus, und nicht seine Krankheit ist?
      Und was war zuerst? Wohl Kapitalismus, oder? Dass das grundsätzlich harmlose Kapitalismus zum Neoliberalismus mutierte, liegt a seinem grenzenlosen wuchernden Wachstum, meinen Sie nicht? Neoliberalismus ist so gesehen, die Krankheit des Kapitalismus und: hier haben Sie Recht, – zurzeit auch seine Geschäftsgrundlage, wie beim Krebsgeschwür die Geschäftsgrundlage die Vernichtung der Lebensräume im tierischen Körper ist. Dass diese Geschäftsgrundlage räuberisch ist, da sind wir sicher gleicher Meinung.
      Ich sage auch nicht, dass Kapitalismus das einzig mögliche und stabile Gesellschaftsform ist, aber wir sind doch nicht so weit, andere kompliziertere Gesellschaftsformen auszuprobieren. Zumal zu große Schritte in dieser Richtung eher zu Katastrophe (DDR, Sowjetunion u.s.w), als zur Verbesserung führen würden.

      „Soso, unklug? ich behaupte einfach mal, die Kräfteverhältnisse lassen das nicht zu!

      Ach das glaube ich nicht Hog! Hören Sie mit ihrem Defätismus auf. Sicher lassen die Kräfteverhältnisse das zu, dass wir den Neoliberalismus heilen und zunächst einen gesunden und glücklichen Kapitalismus leben können. Dann können wir uns in Ruhe überlegen, wie wir dieses System verbessern können. Wenn Sie aber vor Angst von den ungleichen Kräfteverhältnissen paralysiert bleiben, wird sich nicht nur nichts ändern, sondern noch schlimmer kommen. Ist Ihnen das bewusst?

      Die Kontrollmechanismen von denen ich schwurble sind nicht diese, welche Sie meinen. Das muss Ihnen doch klar sein, dass auch in der Sache der „Kontrollmechanismen“ einen Fortschritt gegeben hat. Es ist doch so Hog, dass nicht ich, sondern Sie von DDR Mechanismen schwurbeln, die mit den jetzigen Möglichkeiten der Kontrollmechanismen nichts zu tun haben.
      Was ist schon die vielleicht 5% Macht der Eliten, im Vergleich zu den 95% potenziellen Macht der Rest der Welt?
      Es ist ganz klar, was getan werden muss(lesen Sie dazu einige Bücher zu diesem Thema zum Beispiel von Professor Mausfeld.), es fehlt nur am Willen, sich selbst aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Oder?
      Das Thema der DDR soll Ihnen eine Leere sein, wie man etwas nicht tun soll, und nicht, dass etwas grundsätzlich nicht geht….

    • Moin, Reinhard, also von vorne:
      Nach dem 2. WK entstand die Situation vornehmlich in Europa, dass es 2 rivalisierende Wirtschaftssysteme gab. Der US- Imperialismus schätzte die Gefahr als realistisch ein, dass die Idee des Sozialismus ueber die DDR Grenze nach Westdeutschland und dann auch in andere Länder schwappen könnte. Um diese nicht geschehen zu lassen, gab er die Zuegel locker, sodass in der Tat sogar 2stellige Lohnerhöhungen erzielt wurden ( ÖTV unter Kluncker) Dieses Spektakel wurde die „soziale Marktwirtschaft“ genannt. Wie ich schon schrieb ist nach der Annexion der DDR dieses Argument der Konkurrenz weggefallen, und man konnte darangehen die Zuegel straffer zu halten. Dazu wurden Theorien u.a. von Hayeck in die Realität umgesetzt. Das nennt sich nun Neoliberalismus. Hier gilt, das alles schön liberal gestaltet werden darf mit Ausnahme der Arbeiterrechte/Menschenrechte. Löhne werden gedrueckt, Sklavenhändler (Zeitarbeitvermittlungsagenturen) haben Hochkonjunktur, nun ja der ganze Albtraum eben.
      Ansonsten glaube ich, dass Sie völlig falsche Vorstellungen haben davon, wie der Kapitalismus abzuschaffen ist. Keiner der jetzigen Eigner/Bevollmächtigten des Kapitals und der damit verbundenen Macht, wird nur irgendetwas freiwillig von dem rausruecken, was er uns gestohlen hat. Von daher wird man sich auf Konfrontationen wie jetzt in Frankreich sichtbar, einstellen muessen.
      mfG

    • O.K Hog, also von hinten, wenn man in diesem Kontext die heutige Zei als „von hinten“ benennen kann.
      Ich denke „von vorne“ zu denken bring nicht viel wenn man hinterher nicht klüger wird.

      Das was sie beschreiben ist auch nach meiner Überzeugung richtig, aber daraus falsche Schlüsse zu ziehen, dass man deshalb den kranken Kapitalismus nicht anders heilen kann, als ihn einfach wegzuoperieren, wie Sie es vorschlagen, ist denke ich falsch.
      Dass der Kapitalismus zum Neoliberalismus mutierte, ist nicht der Verdienst von Hayek und Co. sondern es ist ein natürliches Phänomen in einer natürlichen Kapitalwirtschaft.
      Genau sowenig kann man den Hitler und Co. als die Hauptursache für den Nationalsozialismus annehmen.
      Da Sie meinen ich hätte falsche Vorstellung wie der Kapitalismus abzuschaffen sei, möchte ich Ihnen sagen, dass ich ihn zunächst lieber zähmen und dann für die Menschheit arbeiten würde, so wie wir es bisher mit allen natürlichen Phänomenen gemacht haben. Mit der Technologie machen wir Fortschritte, bis wir schließlich Unsterblichkeit und Göttlichkeit erreichen(Harari, Homo Deus)
      Warum können wir nicht auch mit der „Technologie der Wirtschaft“ nach vorne gehen, um die Menschen glücklicher zu machen? Die Antwort lautet: Wir können es! Aber da dürfen Sie nicht so pessimistisch und erstarrt sein wie Sie sind.
      Als denkende und kluge Bürger(ich nehme an, dass Sie dazu gehören) haben wir die Pflicht und müssen die unmoralischen und unethischen Kapitalisten in den Rechtsrahmen der Sozialgerechtigkeit bringen, Oder?
      Und wenn es so weit ist, können wir auch zusammen mit Frau Bonath den Kapitalismus abschaffen.
      Das wäre ein Vorschlag von mir.
      mfg

    • Moin, Reinhard, Sie schreiben:
      “ dass man deshalb den kranken Kapitalismus nicht anders heilen kann, als ihn einfach wegzuoperieren, wie Sie es vorschlagen, ist denke ich falsch.“
      Der Kapitalismus ist NICHT krank (in dem Sinne, dass er geheilt werden könnte), sondern, wenn wir ihn weiter personifizieren wollen, er ist so wie er ist: Immer auf der Suche nach neuen und besseren Bedingungen Profit zu generieren. Das ist nun mal sein Schicksal. Das wäre nicht weiter tragisch, wenn ein paar Bedingungen erfuellt wären.
      a) der Planet, auf dem das geschieht duerfte nicht endlich sein
      b) ist er aber dennoch endlich (davon können wir uns ueberzeugen), dann hat die kapitalistische Wirtschaftsweise dafuer zu sorgen, dass es allen an dem Wirtschaftsprozess beteiligten gut geht; zumindest nicht schlecht geht.
      Das aber kommt nicht zum Klappen im Kapitalismus, weil die Kapitaleigner nach immer mehr Profiten streben. Muessen sie auch, weil …. Konkurrenz.
      Es ist in entwickelten k. Systemen so, dass die Beduerfnisbefriedigung (beim derzeitigen Stand der Produktivkräfte) schon nach wenigen Arbeitsstunden am Tag erzielt werden kann. Den Rest des Arbeitstages arbeiten wir fuer den Kapitalisten/Unternehmer.
      Nun erkennen wir, dass das leider nicht das einzige Problem ist. Die Umwelt wird geschunden wie nie in der Geschichte zuvor. Riesige Plastikinseln treiben in den Meeren. Und das ist nur der Sichtbare Teil der Plastiksch…e.
      Das andere, vielleicht noch gefährlichere liegt als microplastik vor und vergiftet Seen und Fluesse. Die Luft ist teilweise zum Schneiden dick. Was wir da einatmen fuehrt zu schwersten Allergien.
      Wir könnten hier sicherlich noch viel mehr anfuehren.
      Ein ganz anderes Problem ist die Verelendung der Massen. Ueber Hatz 4 und andere Kontrollmechanismen (ich nehme ihr Stichwort einfach auf, und zeige, dass die andere Seite sehr wohl reguliert) werden immer mehr Menschen aussortiert. Nutzloses „Pack“, dass auch nicht mehr gewinnbringend eingesetzt werden kann im K.
      Da holt man sich lieber junge gut ausgebildete Fachkräfte ins Land, damit lässt sich dann auch viel mehr Profit generieren, weil sie z.B. noch unter dem Mindestlohn beschäftigt werden duerfen in DE.

      Also, Reinhard, glauben Sie wirklich, dass dieser „Patient“ heilbar ist, und wenn, wie?
      Freiwillig wird sich dieses Monster nicht auf Dr. Freuds Couch legen. und das ist genau mein Ansatz. Weg mit dem Monster, damit WIR darueber entscheiden können, wer von dem erarbeiteten Mehrprodukt etwas abbekommt. Die wenigen Schmarotzer, oder die Menschen, die das Mehrprodukt erarbeitet haben.
      mfG

    • Hallo Hog, Sorry, dass ich so spät antworte.
      da bin ich auch ihrer Meinung dass der Kapitalismus nicht krank, sondern nur das ist, was er ist, also ein Algorithmus, das so ist, wie es ist. Aber eben Algorithmus, das im Grunde nichts anderes ist, als Etwas, das sich nur deshalb zu dem entwickeln konnte was es ist, weil das menschliche Bewusstsein es ermöglichte. Ohne menschliches Bewusstsein wäre Kapitalismus in dieser Form wie wir ihn kennen undenkbar. Trotzdem ist der Kapitalismus in der Welt der Tiere und Pflanzen sozusagen die Voraussetzung jeglichen biologischen Lebens das wir kennen. Die ersten Organismen, die sich vor der giftigen zerstörenden Umwelt isolierten, schafften somit das erste Ur kapital, das die Voraussetzung für das eigene Überleben war. Später vergrößerte sich das Kapital, weil die Organismen immer komplexer wurden. Sie kooperierten miteinander und verbanden dann ihre Kapitalen miteinander, um sich besser gegen die Umwelt zu behaupten.
      Es ist also so, dass Kapital an für sich die Voraussetzung für die Evolution und natürliche Selektion ist und war. Diese Lebewesen, die nicht genug Kapital für das Überleben hatten starben, und die, welche genug davon hatten überlebten und gaben ihre Gene weiter.
      Mit dem Erscheinen des Menschen auf der Weltbühne wurde die Sache auf einmal komplizierter, weil der Mensch mit seinem komplexen Bewusstsein und Intelligenz theoretisch unendlich viel Kapital für sich und seine Gruppe organisieren konnte. Dadurch entstand eine neue parallele Evolution, nämlich die kapitalistische Evolution des Menschen mit ihrer kapitalistischen natürlichen Selektion und dem allbekannten Mechanismus: Survival of the Fittest.

      Wenn wir versuchen diese natürliche Algorithmen, die unseren Genen zugrunde liegen zu zerstören, zerstören wir auch uns selber als Wesen, die aus diesen Algorithmen bestehen. Irgendwann vielleicht in 100 Jahren schaffen wir es, unseren sterblichen Körper zu überwinden. Dann brauchen wir keine Gene und auch kein Kapital, an dem wir jetzt so hängen und der unser Leben so negativ bestimmt.

      Es ist richtig, wie Sie sagen, dass der Planet endlich ist und dass man aus ihm nicht unendlich schöpfen kann. Aber da müssten wir doch einig sein, dass dem Planeten selbst Scheißegal ist ob es endlich oder unendlich ist. Unser Planet ist auch unser Kapital und wenn wir es falsch einsetzen dann ist es unter Umständen vorbei für uns, aber nicht für den Planeten.

      Wir müssen die Dinge nüchtern betrachten und nicht jammern, sondern handeln. Aber wie?
      Ich habe gerade ein geniales Buch gelesen, etwas dick aber absolut spannend und glaubwürdig.
      Der Titel ist Homo Deus von Harari. Ein absolutes Muss für jeden Menschen auf der Welt. Dieses Buch sollte in jeder Schule eine Lektüre, die ausführlich dialektisch verarbeitet werden müsste.
      Weshalb ich dieses Buch erwähne ist, dass in ihm fast alle Antworten auf die wichtigsten Fragen schon vorformuliert sind. Ein geniales Werk.
      Also mit allem was Sie sagen bin ich dergleicher Meinung, aber das alles ist ein alter Hut. Wir müssen handeln. Wir müssen den Patienten zwingen, sich auf der Couch von Dr. Freud hinzulegen. Aber es wäre Paradox wenn wir anfangen dieses von Ihnen genannte Monster zu beseitigen, denn zurzeit gehören wir leider zu diesem Monster dazu. Das wäre etwa so, als ob wir glaubten, den Aids beseitigen zu wollen in dem wir den symptomatisch Erkrankten beseitigen, während die meisten Aids Viren versteckt in uns warten, um in Ruhe nochmal und tödlich ausbrechen zu können.

      Die weltweite dialektische Auseinandersetzung mit dem Homo Deus würde helfen, die Massen dazu zu bewegen zu begreifen, wer ihr Feind ist und was man tun muss, um ihn zu besiegen.
      Das wäre mein Vorschlag.
      mfG.

  10. Zur Person Robert Mercer: Die Doku „Fake America Great Again“ (ARD/arte).

    Aus dem Ankündigungstext: „… ist der erste Dokumentarfilm, der die Verbindung zwischen dem ultrakonservativen Investor Robert Mercer, Breitbart News, der Datenfirma Cambridge Analytica und Facebook herstellt.“

    Leider nicht mehr in der Mediathek, aber hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=iCtyqxEYTmo

    • Mna könnte viel dagegen anführen, aber es wäre sinnlose Zeitverschwendung…

      Trump, oder auch Merkel, Marcron und weiss der Geier wer noch, sind nicht dei Krankheit, sie sind Symptome der Entwicklung.

      „…die Verbindung zwischen dem ultrakonservativen Investor Robert Mercer, Breitbart News, der Datenfirma Cambridge Analytica und Facebook herstellt.“…“ Wenn sie sogar für sowas einen Dokumentarfilm brauchen, dann haben sie noch viel zu lernen…

    • Danke fürs konstruktive Mitlesen. Mir ging es bei dem Gedanken eher um das Problem des ‚Über andere reden, statt mit ihnen‘; Frau Bonath diffamiert EIKE in ihrem Artikel massiv, während (denke zumindest ich) eine reelle Chance besteht ‚mit‘ Jemandem von EIKE zu sprechen statt nur ‚über‘ EIKE zu sprechen. Das ist ja bei anderen Akteuren leider nicht der Fall, also warum die Möglichkeit nicht nutzen, bevor man sich auf das zu beklagende Niveau herablässt.

  11. Jeder der mithilft, den CO2-Schwindel aufzudecken hilft mit, das Tableau des kollektiven Bewußtseins freizuwischen, damit man sich endlich auf das konzentrieren kann, was wirklich schädlich ist: militärisches Geoengineering, Glyphosat, Abholzung der Regenwälder, 5 G, Planktonsterben durch UVC, Eisabbau und Wasserraub durch DEWs (directed Energy-weapons) vor allem: die Umwandlung der Erde in eine Kriegsmaschinerie: hier Dürren, Lebensmittelverknappung, Hungersnöte und Waldbrände (Ziel: Vernichtung der Wälder und kurstfristige cooldowns durch Rauch), dort Überschwemmungen, Tsunamis und Hurricanes zur Schürung weiterer Migrationsströme im Sinne von NWO, NATO, UN, Kriegspropaganda und Geldsystem (CO2-Zertifikate; CO2-Fußabdruck, (wow, wie kreativ. Ich hinterlasse also neuerdings Co2- und bestimmt auch bald Feinstaubfußabdrücke.))

    Da durch den Umgang mit CO2 von den NWO-Betreibern und Neoliberalen ein neues Herrschaftsinstrument etabliert wird (oder bereits wurde, wie man an den Kommentaren sieht), hilft jeder, der die CO2-Religion entlarvt, mit, dieses Herrschaftsinstrument zu entmachten. Auch EIKE.
    Wer jene, die sich bemühen, diesen Schwindel aufzudecken, durch Meinungsmache attackiert, indem er glaubt, durch Konzentration auf Geldflüsse zu nennenswerten wesentlichen Einsichten zu gelangen (eigentlich Energieflüsse, aber das wäre ja so neutral, daß es nicht fürs marxistische Narrativ herhalten könnte) der hilft mit, die Herrschenden an der Macht zu halten und macht sich mitschuldig am Untergang der Erde, der im Moment geschieht. (Denn wisse: Geld ist grundsätzlich schlecht, es sei denn, es wäre durch Crowdfunding eingenommen worden?!!??).
    Wie wir spätestens seit Mausfeld wissen, ist uns die Machtstruktur ca. 50 Jahre voraus, was in Bezug auf die mangelnde Aufdeckung des Geoengineerings – die wahre Ursache für die Erderwärmung – fatalerweise bedeuten könnte, daß der Umkehrpunkt bereits erreicht ist, und jetzt immer neue Nebenschauplätze erzeugt werden, auf denen die (an dieser Stelle nur scheinbar) investigativen Autoren, Journalisten und selbstforschenden Menschen sich bis zum Sankt Nimmerleinstag beschäftigen und gegenseitig die Köpfe einhauen können.
    Unterdessen wird einfach munter weitergesprüht; was von oben auf uns als chemischer Fallout herunterkommt, übertrifft um ein Vieltausendfaches das, was vom Menschen gemacht an Feinstäuben aufsteigt.
    Wer mitmacht, EIKE in den Dreck zu ziehen (durch Bezug auf Aussagen, die nicht belegt werden oder sogar auf die Wikipedia, das IPCC-UN-Kartell oder andere sich virenhaft selbstreferentiell fortpflanzende Quellen) macht sich mitschuldig am Untergang der Menschheit.
    Falls mir ein böser Milliardär anbieten würde, durch eine Million Euro Flyer zu finanzieren, durch die ich über militärisches Geoengineering aufklären könnte, würde ich das Geld nehmen. Leider hätte ich vermutlich anschließend keinen Einfluß auf sein Verhalten und auf das, wozu er unsere kurze Zusammenarbeit mißbrauchen würde. Es ist bezeichnend, wie simplifizierend immer wieder versucht wird, komplexe Vorgänge in antikapitalistische, internationalistische Denkschablonen zu pressen: wes‘ Geld ich nehme, des‘ Lied ich sing?

    Wie einfach diese komplexe Welt für Viele doch gestrickt ist.
    Schlaf, Kindlein schlaf. Die Mutter ist ein Schaf.
    Der Vater ist ein böser Mann, Millionär, der ist jetzt dran!
    Schlaf, Kindlein schlaf.

    • Meinen Sie jetzt Kenfm und Geld…das kann ich mir so überhaupt und ganz und gar nicht nicht vorstellen, bei der billigen Ausrüstung, die hier zum EInsatz kommt: Kamera, Licht, location…ist doch alles ziemlich billig und schäbig gemacht. Da kann kein Geld drinstecken.

      Das sieht alles nach der berühmten Hand im Munde aus.

      Oder vielleicht doch nicht?

    • Ich vermute sie haben Chela msisverstanden; ich würde die Aussage „wes‘ Geld ich nehme, des‘ Lied ich Sing“ als Exemplifizeriung eines Ausdrucks der Komplexitätsreduktion durch Anwenden der antikapitalistischen, internationalistischen Denkschablone verstehen, nicht als Vorwurf an KenFM verstehen.

      Wobei man auf den zweiten Blick vielleicht schon den Vorwurf erheben muss, dass KenFM zwar bisher das Thema menschengemachter Klimawandel (vermutlich absichtlich) umschifft hat, aber dann Frau Bonath einen tendenziösen Artikel über das Thema überlässt. Wenn man sich schon nicht selbst dazu äußert, sollte man doch beispielsweise vielleicht jemandem von EIKE die Möglichkeit auf dieser Plattform geben dazu Stellung zu beziehen; ganz im Sinne der ausgewogenen Berichterstattung.

  12. Sehr geehrte Frau Bonath, hinter der sog. „unbequemen Wahrheit“ eines Ex-US-Präsidentschaftskandidaten könnte sich in Wirklichkeit eine nun wirklich „total unbequeme Wahrheit“ verbergen: Nämlich die, dass der Klimawandel nicht „menschengemacht“ ist und der gemutmasste CO2-Anstieg, den es nicht gibt, aber wenn es ihn gäbe, nur äußerst wenig mit den durch den Menschen verursachten Emissionen zu tun hat, abgesehen von dem physiologischen CO2-Emissionen von Lebewesen, die als „gottgegeben“ angenommen werden müssen. Kein normaler Mensch ist gegen Umweltschutz und kein normaler Mensch würde die gegenwärtige globale, autoperverse Umweltzerstörung aus allen Rohren verteidigen. Ich bin passionierter Fahrradfahrer, besitze kein Auto, mache aus Bequemlichkeit nicht einmal Fernreisen…trotzdem halte ich die aktuelle Klimahysterie für eine Scheindebatte und eine Form von Geisteskrankheit. Ich halte sie für ein bewusst initiiertes Ablenkungsmanöver, von genau den Kräften ausgelöst, die Sie in Ihrem Artikel anführen…die zarteste Versuchung seit Erfindung der Abwrackprämie und erschaffen von und für die Industrie selbst und die von ins Leben gerufenen politischen Absahner und Pfründenjäger unserer Parteien. Betrachten Sie einmal die Karriere führender Politiker der Grünen…Me-Too meets It`s Showtime! Ich habe Ihnen 2 You-tue-Beiträge hochgeladen, u. a. von Gerhard Wisnewski, der auf dieser Plattform einen geachteten Namen hat…und einen Nobelpreisträger…Kommt es Ihnen eigentlich nicht komisch vor, dass Sie hier die eine ähnliche Auffassung vertreten wie unsere Kanzlerin? Oder dass die Automobilindustrie angesichts der wissenschaftlich hochumstrittenen C02-Debatte sich überraschend zurückhaltend verhält? https://www.youtube.com/watch?v=fSaD2s2EzgM&t=262s https://www.youtube.com/watch?v=S57gffaSRJw&t=2s …..

  13. Es ist hilfreich in auch Wissens- und Wissenschaftsfragen, sich breit zu informieren.
    Wissenschaftler, die sagen, dass die Erde sich erwaermt durch den Menschen, fuehren ja belegbare Gruende dazu an. Je nachdem, in wessen Auftrag sie unterwegs waren, auch mal unterschiedliche Faktenlagen bis auch zu manipulierten. Vorsicht ist gut.
    Andere Wissenschaftler, nicht Klimatologen, naemlich Geologen denken beruflich in ganz anderen Zeitraeumen als Wetter. Fuer die sind es Gemeinplaetze, dass auf der Erdoberflaeche je nach Geologiephasen unterschiedliche Temperaturen an der Oberflaeche gab uns geben wird, in der Endphase heiss: Erde stuerzt in die Sonne. was allerdings noch ein paar Milliarden Jahre hin ist und jetzt deshalb irrelevant.
    Mein Fazit: ja, es scheint gerade waermer zu werden, mit oder ohne Mensch mit seinen Apparaten.
    Ja, aus den Apparaten entwickelt sich auch Waerme, von mir aus auch waermende Gase.
    Und das addiert sich halt derzeit zur ohnehin geologisch steigenden Temperatur. Diesen Apparate-Teil des Anstiegs koennten wir also mehren oder mindern und auch nur darueber streiten, die Richtung koennen wir aber nicht aendern. Die Politdemagogie setzt da ein.
    Also Genaues weiss man nicht und keiner kann wirklich was beweisen.
    Es bedarf auch keines Beweises, nur einer simplen Uebelegung jedes einfachen, unwissenschaftlichen Jeden Buergers wie folgt:
    1.
    Fuer uns Zivilisation war die Welt frueher kaelter (Eiszei).
    2.
    Es wid ohnehin waermer, mit oder ohne Zivilisation und wie muessen damit klarkommen, so oder so. Schaffen wir das und wie?
    3.
    Wollen wir die Erwaermung beschleunigen oder nicht und macht uns die Beschleuniging mehr Probleme oder nicht?

    Ich persoenlich befuerchte, sie macht uns mehr Probleme, weshalb wie unsere Beschleunigung so niedrig wie moeglich halten sollten. Klar: wer mit der Beschleunigung seinen Lebensunterhalt verdient (Zementindustrie, VW, Politkomiker und Lobbyisten) ist fuer die Verstaerkung der Beschleunigung.
    Doch die luegen zunaechstmal in direktem Eigeninteresse.

    Was wir Normalbuerger dann aber fuer unser Allgemeininteresse wirklich tun werden, liegt in unserer Hand. Nicht etwa in der der Eigeninteresseluegner.

  14. Der Autorin gebührt Dank für die Mühe, das Offensichtliche zusammenzufassen. Alleine – es wird unsere „aufgewachten“ „Experten“ hier nicht davon abhalten, weiterhin an die große Verschwörung der großen Mehrheit der Wissenschaftler weltweit zu glauben, statt an die übersichtliche und nachvollziehbare Verschwörung der Konzerne und ihrer Handlanger in Politik und in diesem Fall eben mal nicht der Mainstreammedien, sondern einer bestimmten Couleur von Konzernmedien.

    Frau Bonath schreibt im Originalartikel bei „Rubikon“ einleitend folgendes:

    „Wahr ist jedenfalls, dass die Erde zu einem menschengemachten Müllplaneten geworden ist. Und dass das Gros der Wissenschaftler sich einig darin ist, dass sich die Erde mitten in einem extrem beschleunigten Klimawandel mit möglicherweise katastrophalen Auswirkungen auf die Lebensgrundlage befindet. Und dass es eigentlich egal ist, wie groß der menschliche Anteil an dem Dreck ist.“

    Ganz genau. Es ist eben nicht eine kleine verschworene Elite, die uns hier verarschen will. Wissenschaft ist immer im Fluss, niemand behauptet, der Klimawandel, dessen Ursachen und Auswirkungen, seien restlos verstanden und nachgewiesen. Deswegen rennen die auch hier immer wieder zu lesenden Hinweise auf die inhaltlichen Unsicherheiten nur offene Türen ein. Die große Frage ist: Tun wir etwas oder tun wir nichts? Oder tun wir so, als würden wir etwas tun, was wohl den derzeitigen Zustand beschreibt. Es ist nicht überraschend, dass ein großer Teil derer, die nichts tun wollen (und sich dabei wider besseren Wissens oder aus Dummheit an die große Weltverschwörung der Wissenschaft in Kooperation mit dem Deep State klammern, staat das Offensichtliche zu erkennen), aus dem rechtskonservativen Spektrum kommt. Den passenden Kommentar dazu bringt Frau Bonath im letzten Satz, den ich gerne auch nochmal zitiere (schon deshalb, weil ich wette, dass die meisten Angesprochenen trotz starker Kürzung bis dahin gar nicht gelesen haben, sich aber über meinen Kommentar aufregen, den sie dann tatsächlich bis zum Ende lesen):

    „Dass es den marktradikalen Profit-Globalisten mit einer ausgefeilten neoliberalen Propaganda-Maschine gelungen ist, sich selbst von Scharen vermeintlich „Aufgewachter“ als Vorhut der „Systemkritik“ bejubeln zu lassen, ist wahrlich der Clou des 21. Jahrhunderts.“

    Wobei es ja auch „Aufgewachte“ gibt, bei denen von Anfang an die Alarmglocken schrillten und die früh erkannt haben, was hier gespielt wird. Es gibt eben auch unter den „Aufgewachten“ solche und solche – z.B. solche, die in der AfD eine Alternative sehen oder Trump für einen Heilsbringer halten oder glauben, Großbritannien würde vom Brexit profitieren. Diese Leute sind nur aus dem „dream within a dream“ aufgewacht, befinden sich aber nach wie vor im Tiefschlaf.

    Es ist übrigens alles gesagt, ich werde den Sonntag nicht mit den ewig gleichen Diskussionen verschwenden und mich daher an einer weiteren Debatte nicht beteiligen. Das nur vorbeugend für den Fall, dass mir jemand Fragen stellt – ich werde sie nicht zum x-ten Mal beantworten.

    • Ein kleine Gesellschaft von Liberalen erobert die Welt. Sie wollen freie Märkte und bekommen doch Überregulierung.
      Was ein Sieg!

      Sie haben da vollkommen recht, solche Gedanken an Verschwörungen sind törricht.

    • Danke für ihre Meinung; da sie nicht an einer Debatte, geschweige denn an einer faktenbasierten Debatte interessiert sind, hat ihr Beitrag leider keinen konstruktiven Gehalt.

  15. Es ist doch der perfekte Clou , die Kinder als Überdruckventil zu benutzen. Klimawandel darf jetzt für jede menschgemachte Schweinerei herhalten. Besser kann man die devote Masse nicht wegführen von den Hauptproblemen unserer schnelllebigen Welt.

    • Das CO2-Märchen plus Zertifikatehandel ist doch nützlich. Wie beim Esel und seiner Möhre.
      Die armen Länder verkaufen ihre Zertifikate an die Industrienationen.
      Effekt: Keine ökonomische Entwicklung (v.a. keine Produktion) in den Ländern, die bleiben schön auf Armlänge.

      Früher musste das Empire den aufstrebenden Nationen noch mit einem WK noch z.B. die Bagdad-Bahn wegratzen. Heute geht das viel unkomplizierter.

      Über CO2 als Verursacher noch zu reden, ist ja der blanke Hohn. Wie bei Grenzen des Wachstums, Überbevölkerung und WWF etc. springt einen die pure Verachtung für die Menschen entgegen.

      Früher hat der Kaiser Kinder gefressen, der mordlüsterne, barbarische Hunne! Heute ist eben der CO2-Klimawandel die Propaganda der Wahl.

      Die Umwelt wird jedenfalls nicht gerettet. Verbote, Verbote, Verbote…Vorboten einer neuen Diktatur. Jedoch auf einer Lüge gegründet und damit wohl kaum für die Menschen gedacht!

  16. Ich muss der Frau Susan Bonath hier mal ein großes Kompliment aussprechen. Wirklich eine sehr gute Tagesdosis die genau die vielen Diskussionen im Netz sprengt und klar aufzeigt das die Neoliberalen kein Interesse daran haben den Klimawandel zu bekämpfen so wie es viele versuchen einen einzureden.

  17. Derzeitige Nebenkriegsschauplätze in einer Zeit, wo sich der Krieg gerad an ganz anderen Stellen heftigst zusammenbraut. Glaube die Erderwärmung ist demnächst das kleinste Problem, wenn die Pilze sprießen. Aber zur Abkühlung kriegen wir ja dann den atomaren Winter, dann wird es wieder ein paar Grad kühler auf der Welt. Warum rennen die Schüler nicht mit solchen Schildern durch die Straßen auf der Demo und warnen vor einem atomaren Winter?!

  18. Der Mensch ist leider schon in der Lage am Wetter rumzupfuschen, aber für Temperaturänderungen, Warm oder Kaltzeiten ist und bleibt die Sonne verantwortlich. Fällt der nächste Sonnenzyklus wieder so schwach aus wird es ab 2030 bitter kalt.
    Nord Stream 5 wirds schon erträglich machen.

  19. Ist es denn nicht aussagekräftig genug, dass die Finanziers von EIKE und anderen Negierern des menschengemachten Klimawandels eben die Konzerne sind, die daran (an den Ursachen des Klimawandels) massenweise profitieren? „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ trifft hier auch zu wie in anderen Lobbyvereinen auch.
    Zit.: „Es ist halt aus ideologischen Gründen einfach abzulehnen, dass es hier möglicherweise eine Überschneidung gibt “
    Es ist nicht nur möglicherweise und es sind nicht nur Überschneidungen, sondern beinahe Deckungsgleichheiten.
    Zit.: „mag sich dazu gerne ein Video von Robert Stein angucken der es ganz gut zusammenfasst“
    Das Video habe ich gesehen und musste feststellen, dass es voller Ungenauigkeiten und Fehler ist. Nicht alles ist falsch, aber vieles auch Halbwahrheiten und damit verbunden Fehlbeurteilungen. Mir scheint, Robert Stein ist da den professionellen Manipulatoren auf den Leim gegangen.
    Zit.: „dazu auch die Gegenargumentation des EIKE“
    Schaut euch mal die Finanziers von EIKE an,. Siehe auch oben.

    • Also wie ich schrieb, ich lasse mich gerne überzeugen. Was ist denn ungenau und wo sind die Fehler in Steins Zusammenfassung?

    • Vielleicht findet sich ein Künstler, der dem Rest der Menschheit vorab einen neuen Guide Stone spendiert.
      Dieser könnte den Überlebenden des großen Sterbens Regeln für den Umgang mit denjenigen Menschen an die Hand geben, die später aus ihren Bunkern gekrochen kommen.
      Ein kleiner Trost, aber wenn sich der Mist nicht wiederholt ist das besser als nichts. Der elitär begonnene Neuanfang ist genauso ein Neuanfang und eine neue Chance für alle.
      Wahrscheinlich aber dürfte man diesen Guide Stone nirgendwo aufstellen. Ein neues Gesetz müsste her, welches das Aufstellen auch auf privaten Grundstücken untersagt.

      Das war jetzt mal wieder mächtig übel von mir. Aber was in „Ursprung“ vor sich geht kenne ich auch, Hilf- und Hoffnungslosigkeit gepaart mit Wut.

  20. Hab ich schon auf Rubikon in ganzer Länge (https://www.rubikon.news/artikel/gelenkte-kritik) gelesen und mich geärgert, dass es keine Kommentarfunktion gibt. Ich denke die Strukturanalyse mag korrekt sein, aber inhaltlich findet hier ja gar keine Auseinandersetzung mit dem Objekt der Kritik statt. Von daher kann ich dem Artikel keinen Mehrwert abgewinnen.

    Zumal eine Aussage wie:
    „Und dass das Gros der Wissenschaftler sich einig darin ist, dass sich die Erde mitten in einem extrem beschleunigten Klimawandel mit möglicherweise katastrophalen Auswirkungen auf die Lebensgrundlage befindet.“
    hier wie oben angeführt inhaltlich überhaup nicht bearbeitet wird und dann in seiner Bewertung gar nicht kritisch hinterfragt wird, während man die Beweiskraft per Quantifizierung in den Mainstreammedien ablehnt wird sie hier akzeptiert; als wäre der Mechanismus des Expertentums in den Medien ein anderer als in der Wissenschaft, als gäbe es keinen strukturell vergleichbaren Mainstream in der Wissenschaft.

    Es ist halt aus ideologischen Gründen einfach abzulehnen, dass es hier möglicherweise eine Überschneidung gibt zwischen der Wahrheit und den Interessen der Lobby der fossilen Brennstoffe. Ich fände es viel sinnvoller die Debatte um das Thema Klimawandel zu allererst mal von der Debatte um das Thema Umweltverschmutzung zu trennen. Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Das die Menschheit einen Ökozid durch Umweltverschmutzung begeht und dabei natürlich auch die Lobby der fossilen Brennstoffe ihre Rolle spielen bestreitet vermutlich niemand.

    Was den Einfluß des Menschen auf den Klimawandel angeht bin ich persönlich mir nicht so sicher, daher würde ich mir hierbei eine Disskusion auf Grundlage von Fakten und nicht irgendwelchen ideologischen Deutungsrahmen wünschen.

    Ich lasse mich gerne überzeugen. Wer die Fakten nicht kennt auf die sich die ‚Klimarealisten‘ berufen mag sich dazu gerne ein Video von Robert Stein angucken der es ganz gut zusammenfasst (https://www.youtube.com/watch?v=MJ8dwPVLy94). Mich überzeugen diese Fakten zumindest stärker als die Wasserdampfthese des IPCC, dazu auch die Gegenargumentation des EIKE (https://www.eike-klima-energie.eu/2013/03/06/die-achilles-ferse-der-klima-modelle-wasserdampf-verstaerkung/).

    • Und wieder mal ein paar Schritte weiter in den Mainstream hinein, bravo bravo!
      Aber leider nicht tief genug geschürft.

      Es gibt ganz andere Quellen über EIKE, die man als eine der am meisten verleumdeten, diffamierten, verunglimpften und durch Desinformationskampagnen geschädigten Organisationen ansehen muß.

      Hi, Mo, es ehrt Sie ja, daß Sie der geballten Ignoranz und Oberflächlichkeit hier tapfer entgegentreten. Aber dazu ist mir inzwischen meine Zeit und Energie wirklich zu schade.

      Holocaustleugner, Klimawandelleugner – unterste Schublade, mieseste Tricks.
      Nee danke.

    • Ich stelle fest, daß nicht eindeutig ist, an wen die ersten Sätze gerichtet waren. An Sie, Mo, gingen nur meine Zeilen 5 und 6.

    • Die Frage könnte doch lauten, was für eine globale Dikatur besser geeignet ist:

      Erdölsteuer oder CO2-Steuer?

      Das Argument, es gine dann dieser oder jener Industrie an der Kragen ist

      1. reine Spekuation, denn das big money treibt die Konzerne schon bei Zeiten ins neue Geschäftsfeld unf
      2. vom dem her interssant, dass man dann nämlich in Sachen Kapitalismus und deep state zur Frage gelangt, wer das eigentlich dann ist, wenn sozusagen Exxon nicht der Pyramide Spitze darstellen.

      Oder anders: wer hat eigentlich die Hosen an???

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