Tagesdosis 17.1.2018 – Nocebozid oder Placebozoikum? Nur Du entscheidest!

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Manchmal nerven mich die tagespolitischen Themen derart deutlich, dass ich keine Lust habe, über irgendein aktuelles Thema zu schreiben. Heute ist so ein Tag. Denn all die tagespolitischen Themen lenken doch in Wahrheit nur von einer einzigen Frage ab. Um eben diese kreisen die aktuellen Themen herum, lenken uns ab von der einen wichtigen Frage: Wie kann ich all dem Wahnsinn, der uns da tagtäglich aufgezwungen wird, entkommen?

Kann man dem entkommen? Sicher, das kann man. Achtsamkeit wäre der erste Schritt. Dem ersten Schritt folgen ja bekanntlich weitere. Bis hin zum letzten Schritt. Was ist der letzte Schritt? Nun, ich will ihn euch sagen, aber vorab möchte ich euch warnen. Dieser Schritt hin zu eurer Freiheit, zu eurem Frieden und zu eurem Erfolg in eurem Leben ist ein Schritt, den ich euch zwar sagen und beschreiben kann, doch ihr werdet ihn nicht alle gehen. Viele von euch könnten derart vorgebildet und auch verbildet sein, dass sie ihn als völligen Unsinn abtun werden. Ich befürchte sogar, dass das die Meisten von euch tun werden. Also, warum soll ich euch dann davon erzählen? Ganz einfach. Weil es wahr ist, dass es ihn gibt, diesen Ausweg aus allem Übel, das dich umgibt.

Vor gar nicht all zu langer Zeit hörte ich einen Kollegen einen Vortrag sprechen, in dem er voranstellte, dass er fast alle Menschen mit dem, was er nun sagen werde, von fast allen Krankheiten befreien könnte. Und wenn er es ihnen nun sagen würde, so werden sich fast alle nicht an sein zu Sagendes halten.

Tja, dachte ich damals, diesen Vortrag wollte ich auch schon immer selbst halten. Es ist nämlich wirklich so: Die meisten Menschen erkennen das alles nicht für sich. Sie sind noch nicht so weit, das für sich zu erkennen. Warum eigentlich? Nicht etwa, weil die meisten Menschen zu doof oder ungebildet wären. Das ist ganz sicher nicht der Grund dafür. Es ist viel einfacher. Die meisten Menschen sind in ihrem Leben noch nicht in einem Bewusstseinszustand dafür, dass alles für sich selbst erkannt zu haben.

Zur Grundlage der unterschiedlichen Bewusstseinszustände ziehe ich hier zwei Personen zurate. Zum einen den Bewusstseinsforscher Thomas Metzinger, Professor an der Universität in Mainz. Er prägte den Begriff des phänomenalen Selbstmodells (PSM). Dann den Bewusstseinsforscher Ken Wilber, der ein integrales Modell der Bewusstseinsebenen erstellt hat, dass alle bisherigen Modelle in ein großes Modell überführt hat. Beide Modelle, nach denen du googeln könntest, zeigen uns auf, dass es etwas in uns gibt, das man als Legende-Prinzip benennen könnte. Jeder von uns kann über das, was er derzeit für sich sieht, hinausragen, also zur eigenen Legende werden, zum Hero des eigenen Lebens. Und da wir in unserem System das genaue Gegenteil erlernen, tun wir es nicht. Wir glauben schlichtweg immer an den Falschen und noch zu häufig an das Falsche Prinzip. Und zwar an einen anderen oder an das Weltbild anderer. Die Wenigsten glauben an sich und an ihre Wünsche und Träume. Die Meisten denken mit einer derart scharfen und hammerharten Realitätsfantasie an die äußeren Begebenheiten, so dass sie niemals an sich selbst glauben. Genau das, was ich hier im Weiteren beschreiben werde, nennen die Ignoranten und diejenigen, die es sich in diesem System bequem gemacht haben, absolutes Geschwurbel. Sie glauben eher an die Partei, die Religionsrichtung oder an irgendeine Theorie, als dass sie an die einfachste aller Realitäten Glauben können: an sich selbst. An sich zu glauben bedeutet, sich zum Maß seines Lebens gemacht zu haben. Wenn du nicht an diese Kraft in dir glaubst, dann war das System sehr erfolgreich mit dir. Und das hat nichts damit zu tun, dass das, was ich und viele andere auch ständig sagen oder schreiben, Unfug ist.

Das System ist nämlich der Unfug selbst. Und dieser Unfug sagt dir ständig, dass die Dinge um dich herum von äußerster Wichtigkeit sind. Wenn du sie nicht beachtest, nicht für sie lebst, dann bist du schuldig daran, dass sie nicht gut funktionieren. Und letztlich kannst dann auch du nicht richtig funktionieren und wir dir nicht helfen, wenn du nicht richtig funktionierst. Das alles, mein Freund, ist die große Lüge und der Schwindel über dein Leben. Dein Leben stellt schon voraus, dass es DEIN Leben ist. Handle einfach so, als sei es das auch.

Die Kraft der Gedanken kann uns in negative Welten bringen, oder uns ein sehr positives Leben bescheren. Es liegt an jedem Einzelnen selbst, mit welchen Gedanken und Haltungen er sich kontinuierlich selbst infiziert. Ich werde dir nun drei wahre Beispiel aufzeigen, die, wenn du sie wirklich verstehst, dir deine Kinnlade fallenlassen wird. Du wirst dann alles Weitere wie von selbst verstehen.

Beispiel eins: Ein sechsundzwanzigjähriger Mann wird in die Notaufnahme gebracht. Schnell wird klar, dass er sich mit einer Überdosis eines Mittels gegen Depressionen selbst umbringen wollte. Ein Suizidversuch. Die Ärzte analysieren das Mittel, von dem er sich eine Überdosis nahm und stellten verblüffendes fest: Der Sechsundzwanzigjährige hat bei einer Studie gegen Depressionen mitgemacht, bei dem die eine Hälfte das Antidepressivum mit dem Wirkstoff bekommen hatte und die andere Gruppe bekam ein Placebo. Beide Gruppe wussten nichts von dem Placebo. Daher dachten alle, sie bekamen ein echtes Antidepressiva-Mittel. Der 26-jährige, so stellten nun die Notärzte im Krankenhaus fest, bekam ein Placebo, also ein Mittel, in dem kein Arzneistoff enthalten war. Der Sechsundzwanzigjährige hatte keine andere Krankheit oder sonst ein Gebrechen. Im Grunde war er kerngesund! Allein die Vorstellung, dass er nun sterben werde, weil er der festen Annahme war, er vollziehe nun mit den Tabletten einen Suizid, reichte bei ihm aus, dass er auch alle Symptome für eine Überdosen-Einnahme des Medikaments bekam. Dieser Fall ist medizinisch überprüft und in den Quellenangaben habe ich ihn unten verlinkt. Ihr könnt also selbst diesen Fall überprüfen. Das zweite Beispiel betrifft eine Frau, die bei einer Diagnose, die sie sich selbst zuordnete, binnen Stunden verstarb, obwohl sie nur eine leichte Herzerkrankung hatte. Sie verwechselte einfach selbst die Abkürzungen, die sich die Ärzte bei der Visite zusprachen und nichts und niemand konnte diese Frau nun von ihrer Vorstellung befreien. Sie verstarb, fügte sich selbst also einen apoptotischen Prozess der Zellen binnen weniger Stunden bei. Auch dieser Fall ist medizinisch belegt. Die jüngere Medizin forscht an diesem Phänomen, das allein schon Gedanken krank machen können und sogar den Tod zur Folge haben können, intensiv nach. Denn außer Frage steht, dass unsere Welt voll von schlechten und schlimmen Gedanken nur so protzt. Die Welt ist für viele, auch für viele Leser aufklärerischer Schriften und Filme, ein sehr negativer Ort geworden. Und wenn man nur das Negative sieht und sich nur mit ihm beschäftigt, dann geht das Hirn auf Negativmodus und tritt auf Dauer, bei dem einen mehr und dem anderen weniger schlimme Prozesse im Leben los. In meiner Zeit als Friedensaktivist, also seit April 2014, habe ich von drei Personen gehört, die sich suizidierten, nur weil sie die Welt so unfassbar negativ sahen. Unsere Gedanken können uns heilen oder zerstören. Die Ohnmacht unserer Gedanken führen uns in negative Welten, die Eigenermächtigung führt uns in eine positive Welt; selbst dann, wenn wir heute leben!

Nehmen wir ein drittes Beispiel. Ein Beispiel eines Friedensaktivisten. Vielleicht der ungewöhnlichste Friedensaktivist, den die Erde je sah. Sein Name ist den meisten hier vollkommen unbekannt. Das was er tat hingegen, ist viel bekannter. Mirin Dajo, ein Holländer, der in der Schweiz lebte, stach sich ein Florett mehrfach und vor Fachpublikum durch seinen Leib. Dabei durchstach er sich selbst fast alle inneren Organe. Doch weder Blut kam aus den Wunden, noch starb oder verletzte er sich dabei. Die Fachärzte waren ratlos, die Gerüchteküche kochte hoch. Bei dem Versuch, ein Stilett zu verschlucken, verstarb Mirin Dajo 36-jährig. Bei der Obduktion stellten die Ärzte zahlreiche Vernarbungen seiner inneren Organe fest. Mirin Dajo hatte es tatsächlich mehrfach überlebt, sich ein Florett komplett durch seinen Körper zu stechen. Und der Grund dafür, dass die meisten Menschen dies auch heute noch für einen Trick halten, ist der, dass sie es für einen Trick halten müssen. Denn wer ist denn schon durch das Nadelöhr der Verbildung so durchgekommen, dass er an sich zu glauben traut, und zwar ganz und gar. Ich möchte jedoch davor warnen, es Mirin Dajo gleich zu tun. Denn auch er hat dafür lange geübt und sich lange darauf vorbereitet. Er wollte der Welt damit zeigen, dass der Glaube Berge versetzen kann und dass, wenn wir etwas wirklich wollen, dass wir es dann auch wirklich tun können. Er meinte damit, dass wir den Frieden wirklich hinbekämen, wenn wir nur tief und fest auch an ihn glaubten. Dann wäre er möglich.

Jede Leserin und jeder Leser dieser Zeilen kann Berge versetzen. Wenn sie und er nur fest daran glaubt und den eigenen Glauben dazu zutiefst verinnerlicht. Ich weiß, dass das stimmt. Denn auch ich habe Berge versetzt, weil ich zutiefst daran glaubte. Jeder hat etwas, woran er glaubt. Jeder! Doch wenn der Glaube an die schlimme Welt, daran, dass alles ohne Hoffnung und ohne sich für sein Leben selbst zu ermächtigen mächtiger wird, dann wird das eigene Leben auch schlimm enden. Bestenfalls wird es schlecht laufen. Und das liegt dann tatsächlich nicht daran, dass die Welt der Menschen den Krieg, die Unfreiheit, das Elend und das Leiden bevorzugen. Es liegt dann schlicht und einfach nur daran, dass der Glaube an die Verelendung und den Krieg zu manifest im Hirn und der Vorstellung dazu, alles Gute in ihnen überschattet hat. Wie schon anfangs beschrieben, hat die Medizin ein großes Interesse daran, dem auf den Grund zu gehen, weil sie mit den Ergebnissen dieses Bergeversetzens wie auch seinem glatten Gegenteil immer stärker konfrontiert wird. Noch einmal für die vorschnellen Schreiber und YouTuber hier: Die drei Beispiele sind in der Medizin akzeptiert und zahlreiche Weitere sind dort bekannt. Die medizinische Forschung forscht an solchen Fällen, weil sie den gesundheitlichen Sinn dahinter erkannt und akzeptiert hat. Sie weiß, dass sich hier ein vollkommen neuer Zapfhahn für gesundheitliche Intervention ergeben könnte.

Die Kunst, einer guten Welt zu verfallen, ist einfach. Es braucht dazu die Achtsamkeit über die eigene Gefühlswelt. Sie selbst zu steuern und zu lenken kann jeder selbst lernen. Doch die meisten Menschen kontrollieren ihre Gefühle nicht. Sie lassen ihre Lebensereignisse zu, wie Pingpong-Spieler, die nur auf zufälligen Ballkontakt reagieren können. Sie agieren nie. Sie sagen sich nie, was sie wirklich zulassen wollen und leben dann auch diszipliniert danach. Nach höchstens einem Jahr geht die Achtsamkeit dann in einen Automatismus über und alles erscheint leicht. Doch zuerst ist es eine harte Nuss. Diese Phase zu überwinden, daran scheitern sehr viele.

Was für ein Mensch bist du? Bist du ein „ich-werde-mir-schaden-Mensch“, ein Nocebo-Mensch, also ein Mensch, der in so gut wie allem nur die Bedenken sieht, das Negative anzieht und nicht vorankommt? Oder bist du eher von der Sorte, dass du stets das Positive voranstellst und im Meer deiner Möglichkeiten umherschwimmst? Bist du ein „ich-werde-mir-gefallen-Mensch“, ein Placebo-Mensch? Es gibt nichts Gutes, außer du tust es. Wer dem Schlechten in der Welt passiv zuschaut und sich ständig sagt, dass man da ja selbst nichts gegen machen kann, der denkt einfach nur in der falschen Ebene. Die richtige Ebene geht immer von sich aus. Du bist die Ebene, nicht das da draußen, die Weltereignisse, mit denen du nicht wirklich verknüpft bist. Wer jedoch so lebt, als sei der eigene Nabel mit dem Schlechten in der Welt verbunden, der zieht den Nocebozid an. Wir leben alle im Placebozoikum, einem Erdzeitalter, in dem die Selbstermächtigung vorrang vor dem ganzen Unsinn der bösen Menschen, der „Bekloppten und Bescheuerten“ wie es Dietmar Wischmeyer wohl ausdrücken würde, hat. Dort hingelangen kann nur, wer ohne Handbremsen sein Leben leben will. Und die Handbremsen sind Gehorsam, Gruppenzwang, Konformität, hoher Status, Geld- und Karriereprostitution, Fremdbestimmung und dem Glauben zu unterliegen, das hier, das wäre die beste aller Welten- zustände für uns alle hier. Und Wahlen bewirken echt klasse Sachen. Wer wählt, kommt super voran – egal, was er wählt. Tja, das Gegenteil stellt sich dann wohl eher ein. Schulz und Merkel, Trump und Macron, ach all dieser gesamte Gockelstatus ist letztlich deswegen entstanden, weil es beim Sex nicht wirklich klappen will. Sagen Sexforscher. Sex ist quasi der Turbo für den Placebo-Effekt. Verliebt sein ist nicht alles – verliebt bleiben hingegen schon! Da kommen dann die richtigen Botenstoffe ins Hirn und die Hypophyse dampft alle möglichen Stoffe heraus, damit das Leben auch glückt. Nur wer mehr von etwas hat, kann etwas abgeben und übertragen auf andere. Beim Placebo-Effekt ist das der Normalzustand. Der Nocebo-Effekt beraubt uns dieser positiven Energien.

Wann hast du damit angefangen, fleißig zu sein für die, die dich ausbeuten, damit du keine Zeit mehr für dich und deine Träume hast? Wann hast du damit aufgehört, dich wahrzunehmen und dich als einen Teil des großen Ganzen zu entdecken? Warum empfindest du Liebe zu einem Tier, traust dich diese aber nicht, in einem Menschen zu finden? Warum schaust du dir Sport im Fernseher an, obwohl du ganz genau weißt, dass es dabei nur darum geht, dich abzulenken und dich zu manipulieren? Wieso strebst du den Stars hinterher, glaubst ihnen fast alles und sehnst dich danach, wie sie zu leben, obwohl du weißt, dass sie in dieser nach Wettbewerb schreienden Welt die Gewinner sind und du der Verlierer bist? Wer kein eigens Leben hat, der schaut sich das Leben der Erfolgreichen an. Ist das nicht unerträglich?

Werde wieder Mensch und mache dich unabhängig von all diesen Handbremsen. Folge niemanden, lebe dich selbst und lass es sein, andere zu verurteilen, weil sie anders leben. Verfalle nicht weiterhin der Kritiksucht und zeige nicht anderen auf, was sie deiner Meinung nach falsch oder noch nicht richtig machen. Mach du es besser. Mach dich besser – für dich. Mach alles dir Mögliche für dich noch besser und bleibe dir treu. Schalte dein Nocebozid ab und komme ins Placebozoikum, wo alles gelingt und dir deine Träume zur Realität werden.

Wenn du das Schlechte in der Welt vernichten willst, so tue nur Gutes für dich. Mit der Zeit verblasst es dann, danach verschwindet es und dann wirst du andere über das Schlechte zuhören und dich fragen: Wo um alles in der Welt ist die Welt denn nur so schlecht? Wir alle können das Gute oder das Schlechte mehren. Allein schon mit unseren Gedanken manifestieren wir eines der beiden. Der eine mehr, der andere weniger. Egal was du in deinem Leben für ein Leben leben willst. Das Nocebozoikum ist wie die Nachtreiter in der Erfolgsserie Game of Thrones. Werde nicht der Nachtkönig. Der Nachtkönig braucht die Lebenden. Er frisst sie in seine Welt hinein. Das Schlechte braucht das stets das Gute, um sich an ihm zu nähren. Das Gute hingegen genügt sich selbst und vermehrt daher nur das Gute. Du aber bist der Schöpfer beider und kannst dich für eine Welt in deinem Leben selbst entscheiden. Welche du wählst, in der wirst du leben.

Quellen
https://www.youtube.com/watch?v=6FGHBBK6Qrs
https://www.youtube.com/watch?v=WzpFSoQlpuw
https://www.youtube.com/watch?v=H4jcxxJ_0ok
https://www.youtube.com/watch?v=20F_XHtjbUE&t=1550s

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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73 Kommentare zu: “Tagesdosis 17.1.2018 – Nocebozid oder Placebozoikum? Nur Du entscheidest!

  1. „Von keinen Schranken eingeengt sollst du deine
    eigene Natur selbst bestimmen nach deinem Willen,
    dessen Macht ich dir überlassen habe. Ich stellte dich
    in die Mitte der Welt, damit du von dort aus alles,
    was ringsum ist, besser überschaust. Ich erschuf dich
    weder himmlisch noch irdisch, weder sterblich noch unsterblich.
    damit du als dein eigener, gleichsam
    freier, unumschränkter Baumeister dich selbst in der
    von dir gewählten Form aufbaust und gestaltest. Du
    kannst nach unten in den Tierwesen entarten; du
    kannst nach oben, deinem eigenen Willen folgend, im
    Göttlichen neu erstehen.“

    Pico della Mirandola,
    Oratio de hominis dignitate

  2. Ich kann und will meine Gefühle nicht beschließen. Dazu diese Gedanken:

    Das positive Denken ist mir im weg, wenn ich traurig bin und mich spüren will.
    Der Augenblick der Liebe und der Moment der Angst, was auch immer geschehe, es geschieht, damit ich sehe. Das Leben ist oft traurig und schön. Die rosa und die schwarze Brille senkt meine Wahrnehmungsmöglichkeit. Das Leben ist die Gleichzeitigkeit von Schatten und Licht. Alles spüren öffnet das Herz, gie Hände, die Sinne und den Verstand. In einer Ueit rasant zunehmender Zukunfts-Gefährdungen begleitwt meinen Alltag auch eine Sorge um diese Welt. Sie lähmt mich nicht. Das würde sie eher dann tun, wenn ich sie übetgehen und nicht wahrhaben wollte. Die Antwort auf das, was die Zeit gebietet, beszeht darin, sich behetzt einzumischen. Das Auge, das sich selbst sieht, sagte der Arzt und Psychologe Viktor Frankl, ist krank. Wofür lebe ich? Ich habe den Eindruck, das ich rs tue, um mit meinem Tun dazu beizutragen, das das Leben fruchtbar weiter leben kann. Denn wir haben die Welt von unseren Kindern und deren Kindeskindern geborgt. Die tätige Liebe zu alledem beglückt. Ich empfehle das Buch
    》Die Kunstt des Liebens《

    • Eine Antwort wie diese, war zu erwarten. Text nicht wirklich eingelassen, Herr T.!
      Wer sprach hier von rosa Brille?
      Die Dimension des Effektes dessen, was Herr Lenz hier vorträgt, wurde, meines Erachtens, nicht wirklich verstanden.
      Vielleicht nimmt der Kommentator auch mal seine eigenen Verschreiber ernst? Früher sagte man,
      im Mündlichen, Freudscher Versprecher dazu:
      „Die Antwort auf das, was die Zeit gebietet, beszeht darin, sich behetzt einzumischen “

      Ja, das „Behetzte“ zeigt sich auch in den vielen Tippfehlern.
      Wie wollte der Behetzte hören, worauf hier gedeutet wurde?

      Wer sprach hier von positivem Denken als eine Haltung der Verleugnung, des Nicht-wahr-haben-wollens, als Deckel und Deckelung dessen, was in uns oder da draußen vor sich geht und in keinem Moment ausgeschossen werden darf?
      Niemand.
      Außer Ihnen, und wie ich diese Brille nennen möchte, fällt mir gerade nicht ein.
      Oder doch. Vielleicht „Gutmenschenfilter“?

    • ASC hat Recht, da waren Tippfehler, ich entschuldiege mich mit diesem Gedicht;

      SCHATTENLICH
      Das Glück und der Schatten
      Der Schmerz und das Licht

      alles spüren
      ist Leben

      Licht blendet.
      Schatten macht auf Dauer blind.

      Alles spüren
      öffnet das Leben

    • Fromms Buch ist jetzt fast schon 70 Jahre alt. Da möchte ein Analytiker uns lehren, wie das Ich lieben kann.
      Das finde ich lustig. Das Ich soll lernen zu lieben? Dabei ist Liebe doch das, was bleibt, wenn das Ich vollkommen kapituliert hat. Das Ich ist das einzige HIndernis in der Liebe. Bei Fromm wird es aber noch aufgebaut. Es wird jetzt ein „liebendes“ Ich. Das New Age bietet Tausende solcher Seminare an: wie kann ich lieben lernen? Das finde ich tatsächlich lustig…..
      Trotzdem hier der Link: https://de.scribd.com/doc/87425/Erich-Fromm-Die-Kunst-des-Liebens
      Das hier ist MEIN Tip, bezüglich Liebe und Lieben.
      Hier spricht jemand, der über die Dimension der Frommschen Auffassung von Liebe weit hinausreicht.
      Ishwar Puri: https://ishanews.org/media/books/pdf/On_Love-Ishwar.C.Puri.pdf
      Leider nur auf Englisch.

    • Lieber ASC & Bernhard,
      zuerst mal gibt es sehr gute alte Bücher. Und die guten Analytiker, die mir auf die Schnelle einfallen sind tatsächlich meist schon lang in der Kiste. Es ist auch keine Schande sich vom analytischen Standpunkt z.B. der Liebe zu nähern.

      Es bleibt aber unvollkommen, da es den „zweiten Geist“ braucht, um sie zu verstehen – diesen würde ich Erich Fromm aber nicht komplett absprechen und wir müssen glaube ich anerkennen, dass jemand, dessen empirischer Geist den Lebensunterhalt zahlt, doppelt soviel Angst hat auf ihn, und sei es auch nur kurz, zu verzichten.

      Die Analytik mit ihren rein empirischen Ansätzen genügt meines Erachtens nicht für eine uns verständliche Erklärung jedes dieser höheren Schwingungszustände (wie ASC sie vielleicht auch nennen würde?). Liebe ist einer davon.

      Ich nutze diesen Begriff eigentlich nur noch im altertümlichen kirchlichen Sinne, der ihr denke ich am nächsten kommt. Die Jungs mit den lustigen Hüten waren nämlich schon recht weit und vielleicht auch deswegen so erfolgreich.

      Liebe ist kein Gefühl, sondern ein Zustand und fast alle von uns haben ihn in ihrem Leben unzählige Male unerkannt an sich vorbei ziehen lassen, da uns der zusätzliche „Sinn“ fehlt, um ihn zu „fühlen“. Das ging und geht mir leider auch so. Man lernt ihn aber zu erkennen, wie etwa der Bauer, der an einem Schmerz im Knie merkt, wenn das Wetter schlecht wird.

      Am Ende ist der Versuch eine rein analytische Erklärung für alle höherfrequenten Zustände (Achtsamkeit, Kraft, Liebe, etc.) zu finden deswegen zum Scheitern verurteilt, da man auch auf dem Familienfoto nicht erkennt, ob der Bruder gerade mal Pipi muss oder Papa vor hat sich am Tag darauf den Bart abzurasieren. Es fehlt bei der Kamera der Rezeptor für diese Infos. So fehlt dem Analytiker das Instrument für die Erfassung eines Zustandes, der jedem, der den empirischen Geist nicht verlässt, völlig unsichtbar bleibt.

      Das Problem ist, dass die Empirie den Eintritt in den „zweiten Geist“ verhindert und das kontrolliert erlernte Zusammenspiel(!) des empirischen und des „zweiten“ Geistes der einzig mir bekannte Schlüssel zur Achtsamkeit und Höherem ist.

      @Bernhard, ASC hat hier einen Punkt, da dieser offensichtliche Logikfehler, den du ansprichst, so anmutet, als würde man sich in einen gefühllosen Zombie verwandeln, der sich alles Schlechte gut redet oder eben gar nichts mehr an sich ran lässt. Das ist aber nicht so und davon spricht auch Herr Lenz nicht.

      Wenn man anfängt Achtsam zu sein, verändern sich die Wahrnehmung, Wertungen und Prioritäten. Man findet sich immer öfter völlig unverhofft, sitzend, vor einem leeren Blatt Papier im Geiste, das auf einen ersten Pinselstrich wartet.

      Man ist in früher sehr emotionalen Situationen plötzlich frei ein Bild mit Bomben und Blut zu malen oder eines mit Sonne und grünem Gras. Etwa so musst du dir diese „Brille“ vorstellen. Wer würde sich schon für die Bomben entscheiden?

      Das Blöde ist, dass dieser Versuche eines Bildes dem zu Erfahrenen überhaupt nicht gerecht wird und nichts anderes als mein kruder Versuch der Übersetzung ist, für die leider unsere Sprache nicht ausreicht.

      @ASC, ich gehe nicht überein mit den recht harschen Worten, denn es gibt keine schlechten Fragen, sondern nur schlechte Antworten und Bernhard versteh ich hier als Fragenden, der eine Antwort und kein „Mann Junge, alles falsch und schreib mal richtig!“ braucht. Das war denke ich etwas unklar, aber zwischen den Zeilen in seinem übrigens zu 95% zitierten Text sehr lesbar 😉

      Lieben,
      Jörn

    • „You don’t have to feel all this!“ sagte der spirituelle Nachfolger von Soami Divyanand zu mir vor 10 Jahren in Sandila, Indien.
      Was denn, wirklich nicht? Da hatte ich mich 12 Jahre lang gemüht, mich von nichts als getrennt zu betrachten, und mit allem, was mich umgab, innen wie außen, in einem fühlenden, urteilsfreien Kontakt zu sein – um auf diesem integral-meditativen Wege ganz zu werden und mit dem Sein völlig zu verschmelzen – und dann das?

      @ Jörn Brodersen
      „Schreib mal richtig“, war nicht der Kern meiner Aussage, sondern „nimm Dir Zeit und hör mal richtig hin“. Die Tippfehler habe ich als Symptom für das mental verhetzte Weghören aber wohl etwas zu sehr in den Vordergrund gerückt, was ich bedaure.
      Das etwas Harsche, das Sie mir ankreiden, kam einfach so aus mir heraus. Das passiert oft dann, wenn ich einem festgefügten Sockel mit faulem Kern (Gutmenschenhelfersyndromhypertrophie) gegenüberstehe, an dem ich rütteln möchte. Schneeflöckchen helfen da nicht weiter bei diesen „heavy Christians“, wie das mal jemand treffend ausgedrückt hat.
      Worauf Sie hier wieder vor allem durch das Bild mit dem weißen Blatt Papier deuten, hat meine Begeisterung, Herr Brodersen, wie auch unten bereits die Metapher mit dem Abbiegen ins Wohnzimmer, obwohl man in die Küche wollte. Großartig.
      (Sie wollen in die Küche am Ende des Flurs, sind aber vorher schon ins Wohnzimmer abgebogen und führen nun von dort ein Telefonat über den Geschmack des Essens auf dem Herd.)

      Das Argument mit dem Alter von Schriftwerken, also dem Entstehungsdatum, ist gelinde gesagt, nur dumm auf den ersten Blick. Auch da hätte ich anführen müssen, daß wir, seit etwa 1968, aber besonders seit 1990/95 im westlichen Kulturkreis dem Phänomen einer kollektiven Schwingungserhöhung gegenüberstehen; einem neu aufdämmernden Bewußtsein, einem Paradigmenwechsel, den Fromm sicherlich vorzubereiten mitgeholfen hat, vor dessen Schwelle ich ihn jedoch noch ansiedeln möchte; ein neues Bewußtsein, für das Zitate wie das Folgende repräsentativ eingesetzt werden können:
      “Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: “Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?” Wer bist du denn, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst, damit andere um dich herum, sich nicht verunsichert fühlen. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist. Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen. Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.” Marianne Williamson, „A return to love“
      (Wurde versehentlich, und im Internet ständig kolportiert, N. Mandela zugeschrieben.)

      Das nichtbeschließende Fühlen von allem, was aufsteigt, wie es Herr T. für sich als gut, richtig und befreiend beschreibt, habe ich, wie eingangs anekdotisch angedeutet, selbst für der Weisheit höchsten Schluß gehalten; es ist jedoch nur der Anfang auf dem Weg zu einem Bewußtsein, das mit Worten nur noch schwer beschrieben werden kann; es steht für so etwas wie eine pubertäre Phase der Erlösung bei lebendigem Leibe.
      Was ist das aber für ein Bewußtsein?
      Es ist wie eine göttliche Überlagerung. Es ist wie die Überlagerung des Schweren, Beschwerenden und Beschwerlichen durch eine alles durchdringende, löschende und erhöhende Sonnenhaftigkeit in die ich immer dann blitzschnell hineinspringe, wenn ich rechtzeitig merke, was mein Gemüt wieder anstellt bzw. was da von außen wieder alles auf mich einströmt bzw. an mich herankriecht.
      Und paradoxerweise bin ich dann nicht etwa in einem abgehobenen, unrealistischen Zustand, sondern sogar erst da vollkommen inkarniert und stehe erst dann mit beiden Beinen vollständig auf dem Boden, wenn ich diese Sonnenhaftigkeit nicht nur zu meinem Zentrum gemacht habe und sie in jeder Zelle meines Organismus wahrnehmen kann – wie auch in jedem anderen Menschen, in jeder Pflanze, in jedem Tier, in jedem Stein – sondern wenn ich sie, in einem Identifikatonsswitch sondergleichen, sogar als mich selbst betrachte.

    • Lieber ASC,
      vielen Dank für die wohltuenden Worte und die sehr persönlichen Einblicke in Ihren Erfahrungs- und Wissensschatz.

      Ihre Beiträge sind immer gern gelesen. Sicherlich nicht nur von mir 🙂

      LGj

    • Zu Herrn Trautvetters Kommentar vom 21. Januar 2018 um 08:54

      Lieber Herr Trautvetter! Diesmal konnte ich Sie gut verstehen. Ja, ich finde, die Trauer brauchen wir genauso, wie die Freude. Wir brauchen auch manchmal den „heiligen Zorn“, der nicht aus Egozentrik aufbraust, sondern aus einer überpersonellen Erkenntnis heraus. Ich habe das einmal an mir selbst als schüchternes, verklemmtes, pickeliges Schulmädchen erlebt, als ich plötzlich im Unterricht stramm aufstand und unserem Klassenlehrer klipp und klar meine Meinung über ihn gesagt habe. Ich war selber überrascht, aber da war plötzlich alle Schüchternheit und Verklemmtheit wie weggeblasen und ich fühlte, wie ich plötzlich über all das hinausgewachsen war. Ich habe das direkt körperlich erlebt: Ich war in einem guten Sinne außer mir. Anschliessend wurde ich deshalb zur Klassensprecherin gewählt, was mir eigentlich weniger gefiel. Ich fühlte damals schon, dass ich mich zur Diplomatin gar nicht eigne.

    • „TRUTH IS NOT PHILOSOPHY
      von Barry Long

      There’s a generally accepted difference between spiritual masters and philosophers.
      Could you say what the difference is?

      Barry Long The philosopher is always asking questions. The spiritual master never asks the question: What is truth? What is love? What is death? What is life? He has the answer in the whole that he has realised. Only the spiritual master who has realised God-consciousness, the whole, has the solution for every person who asks: What is God? Why am I here?

      That’s the end of philosophy, the end of everything – but not for the human mind of reason. The basis of philosophy is reason. But you can’t try to reason out the truth.

      So, having dismissed the whole of philosophy, let’s look at some particular bits of it. Then you can dismiss it in other ways . . . Everybody looks to Socrates for the start of it all. He questioned any assumption that he thought people had and would reduce it to the point of unintelligibility. He didn’t really put forward a positive philosophy. What he did was show people that they didn’t really know what they thought they knew. Would you say that served a purpose?

      It seems he was a man who always went towards negation. And negation is the truth. Negate everything you think you know – every opinion, every thought. It has no value whatever. Everybody thinks their thoughts and their opinions have value; that their reasoned conclusions and theories have value. They have no value whatsoever in respect of the truth. Why? Because everybody dies. Only the spiritual master would say that.

      Taking this to the next stage: It appears that Socrates was successful in his lifetime at quietening people down in their beliefs, but what followed him was a person called Plato. And then Aristotle. Plato held true to a lot of what Socrates said, in the beginning, but later on was impelled to say things he thought had never been said before. He came up with Platonic ideas . . .

      There are Ideas. Where I come from, Plato was absolutely right. There are Ideas that are beyond the concepts of the mind.

      What role do those ideas play in our existence?

      Our entire existence is due to the light of intelligence within – the divine intelligence – projecting existence through Ideas. This existence is an Idea projected through the brain by the great, indescribable divine intelligence behind the brain. But when it gets to the human mind, the mind of reason breaks the Idea down into concepts. And there’s a continuous degradation, a corruption, of the Idea. That is the human experience, living through the mind and the reason.

      Do ideas exist in a particular realm? Apparently one of the things Aristotle didn’t like about Plato’s philosophy was the need to resort to some sort of metaphysical realm, which he couldn’t test.

      Then Aristotle couldn’t access divine knowledge, which is the area of pure Ideas. Every Idea is pure; it doesn’t have the corruption of existence in it. In the Idea of Tree, there’s no ‚green trees‘. There’s no ‚brown dogs‘. There’s only Dog and Brown and Green and Tree. Only here, in this corrupted, degraded, physical, sensory, materialistic existence do these Ideas become combined. That’s the miracle of this existence – it’s a complete and utter miracle – how things are combined. It’s due to the human brain, the great synthesiser of existence.

      So can we talk in terms of ideas that are either synthetic or ‚a priori‘?

      No. Ideas are not synthetic. Synthesised, they are concepts. We form concepts of Tree. When Ideas come into existence, they become blended due to the brain, which informs the mind, so then you have ‚green trees‘. The divine light is projected down through something we have nothing to do with – the psyche behind the brain – and is broken down, through a gradual degradation, and divided into more and more forms in the brain, which is the father of form. The divine light is broken down by seven states, or heavens, in the psyche and the brain forms its form and projects the whole thing. It projects the body – with the light behind.

      Everything happens in the brain. This is why it’s difficult to conceive of ‚realms‘. Even the seven heavens are realised in an aspect inside the brain. There’s division: Seven, six, five, four, three, two, one – down to this place, the lowest heaven, which could possibly be called hell, where everybody suffers, dies, loses their children and loved ones.

      I can talk at every level of the brain because I have realised what is beyond the brain. That’s where my knowledge comes from – the divine light. Not that I’m the divine light, but I have the knowledge of it, by grace. So I have the knowledge of the whole. And the fact that I have realised the whole means that I don’t have any questions. Not one single question about the mystery of life. The philosophers have their questions, trying to find it. The Christian religion bends over backwards, making a Trinity of God, which is a ridiculous division because God is the whole. And the whole is beyond concept. It is not particular. The whole is a complete Idea. That’s what I have realised.

      If we go on to someone like Descartes . . . I think he championed the way that people now see their own existence, inasmuch as he came up with Cartesian Dualism, although what he was looking for was certainty.

      What was the dualism?

      Mind and body. The only thing he could be certain of was that he was aware of things: I perceive or I think, therefore I am. In his argument, he started by saying, ‚What if some sort of cosmic devil is making me dream all of this external world? I can’t be sure any of it is real.‘

      Absolutely.

      The only way he could get the external world back was to say, ‚It must have all been created by God. God is an idea I can’t be without.‘ So he set up the problem: ‚How can something immaterial, such as the mind, interact with matter?‘

      That’s the fundamental confusion of everybody. The fact is that the divine light of intelligence, which embodies life and death and everything else – the mystery of it all – is absolutely one and whole. It has to come through to us, but we couldn’t stand the divine light in all its purity because we were animal creatures to begin with, and then psychological, mental and emotional creatures. So its wonder and mystery has had to be introduced gradually into the psyche through degradation and division – the corruption of the original light into a lesser intelligence. The intelligence of a child, running around throwing a ball, is relative to the philosopher’s reason, questioning, ‚What is God?‘ And that intelligence is relative to the way of mysticism. In divine realisation, the way back to the whole, you give up your opinions and dissolve the value of thought and reason. To have knowledge of the whole, everything men and women treasure with their minds and emotions has to be completely and utterly transformed.

      Is it a genuine question: How does the mind interact with matter?

      No. First of all, nobody knows what matter is. It’s an invention. All you see is form. If you cut the body open, looking for matter, you will never find it. What you find will be form. If you dig into the earth, what you will find will not be matter. It will be form. If you’re a scientist, and you dig into the atom, what you will find is form and force. The disintegration of form gives rise to force. So there’s no such thing as matter. It is form or force.

      The body is a sort of battery. That is ‚the mind‘. The mind is the body and the body is the mind. There’s no distinction between the body and the mind – none at all. And that’s demonstrable.

      But I think in inner space, which appears to be different to the space out here . . . Is that true?

      The space out here is a space projected by the brain. There is an ‚inner space‘ but it is abstracted from existence. It is only abstract. I mean, you can’t show it to me. You can think and imagine in there, but it’s not like space out here. You can show me this space. Your ‚inner space‘ is nonsense. It’s where we think and what we think is a lot of old nonsense. Inner space cannot exist unless there’s something in it. You create an inner space so that each separate thought can go somewhere. That’s how you know you’re thinking.

      So if I’m not thinking, there’s no inner space. There’s just this.

      Yes.

      And when I am thinking, the space it’s occurring in is abstracted from existence?

      Your ‚inner space‘ is abstracted from existence. Yes. And the thought is extracted from existence – not abstracted. It’s extracted by the mind and emotions – by your emotional self.

      Due to having an existence, we have built up an emotional self – the thing that’s discontented. The body is not discontent. It’s this emotional self inside every body that causes the problems, the unhappiness. The body is not unhappy. It might be made to cry by the self, but it is not unhappy.

      Doesn’t that create another kind of dualism? Now you have the self as a different entity.

      No, because the self is a phantom, made by the unhappy mind that can’t get its own way and doesn’t understand life.

      It comes down to this: Everything is God being God. In other words, everything is the whole being the whole. The tree is the whole being the whole, and only particularised by my brain as separate from the whole. To me, in my knowledge, it is not separate from the whole. Everything in our purview is part of the whole. But the mind sticks to particularisations and extracts something from the whole. The particularisation then becomes extracted from existence, as it is, into a phantom image of it. It’s a phantom because we emotionally synthesise all events that happen to us. And that’s because of all the unhappiness in our life.

      We build up the idea, for instance, that if I love a man or a woman and they die, then that is bad. It is only bad for my selfishness. In ‚the whole‘ the person had to die.

      There’s a greater intelligence behind the whole of existence than you and I, or anyone, can possibly conceptualise or imagine. But the realisation of God informs me implicitly that everything must die. I am selfish when I weep because someone has died. It was only right that they should die. I know that . . . But if you said it, you wouldn’t get elected President of the United States, would you?

      Everything is God being God. The whole purpose of existence – this whole thing out here – was to create a human brain out of all the brains of everything that had ever been: a human, self-conscious, self-reflective brain. And that was done a long, long time ago. But then, instead of reflecting on the whole, that self-conscious brain reflected on its own unhappiness. The intelligence given to man and woman corrupted its facility by reflecting on ‚what I am interested in‘; on what I think I’m here for; reflecting on why I’m unhappy – on all those things instead of reflecting on the whole of the intelligence. And so we get a relative or conditioned intelligence in every single body on earth. That is God being ignorant of God, the whole, isn’t it?

      I am not ignorant of God. I am utterly and completely in union with God, meaning I have realised God and therefore can speak from that place. No one who has not realised God can stand in front of my intelligence. Someone who has realised God . . . We have nothing to say to each other except ‚Hello‘. We might not agree with each other’s teachings, because they are particularisations coming out of the person, from the various levels of the person inside the body. But in those of us who have realised Supreme Being, in essence there is no question, no problem between us.

      ‚God realised‘ knows there is no death; that there’s only glory awaiting everyone. But the part of us where God is unrealised will cry when someone dies, because the human brain has its self-consciousness. It reflects on self. The person crying is reflecting on a self that is thwarted. Every self is trying to do what is not the divine will; that is, to have a happy life. You cannot have a happy life. The secret is not to be unhappy. End of story.

      So, the human mind is self-conscious or self-reflective. And what is the intelligence of philosophers? It reflects on a question, on a perceived problem that is not a problem at all.

      You’re saying that by separating myself, I’ve created division. So now the problem I’ve got is that I am trying to get rid of it?

      Your self will continue to divide, because it is a copy of the ignorant human brain which is the divider of existence. It is the brain that’s particularising all of existence into form.

      If the brain projects everything to make it what it is, does that mean that everything is completely dependent on the brain?

      Absolutely. Everything is completely dependent on the brain. But that doesn’t mean the brain is creating it. It might be making it, but what is causing it all? The philosophers, mathematicians and scientists never address the cause of it all. There’s only one cause and that is God, the whole, the divine intelligence behind the brain. And it cannot be conceptualised – only realised. That is what it’s all about – for each brain (not just the individual’s such as my own) to realise this God. You can see by the state of humanity how far the human brain is from doing it. But that is the purpose.

      If everything out here is dependent on the brain, is anything here when I’m not perceiving it? This is one of the great problems of the philosophers. We behave every day as if everything out here exists when we go away from it. And we expect it to be there when we come back, believing it continued to exist in our absence.

      We have to live that way. That’s how the divine intelligence has organised the brain. It made the brain and it is part of our brainy existence to see objects outside of us. We are brainy people. And we have to live in this existence like that. But there is an intelligence inside of every body that knows the truth.

      You said earlier that Descartes seems to have realised that there is a thing called God. Well, that’s what is behind the brain; that’s what made the brain. And I have no trouble with it because I know the whole – that there’s an intelligence within me that is not dependent on the brain; that there is a vast, vast intelligence behind it all.

      In your book ‚The Origins of Man and the Universe‘ you talk about what we were before we came into existence and say that at a particular moment in time our consciousness entered physical existence from the psyche.

      Yes, a body was developed for humans. The human brain was developed and at a certain point Man realised a light . . . He suddenly saw the sun and reflected that he’d seen something. Really, the sun is a symbol of an inner light. Physical existence all happened in one moment. But the scientists can’t possibly accept that because we have a divided brain that puts time or succession into things. We’ve got fossils and geology which suggest that there was a period thousands of years ago when this happened and that happened . . . The explanation, that nobody can really grasp, is in the demonstration I give of our fax machine: There’s no paper in it but it goes on receiving messages and then as soon as you bang in the paper it starts printing out. That is analogous to the creation of existence – as best as I can describe it.

      Intelligence had the idea of all the species, and the natural kingdoms: the geological, the animal, the plant world and the starry heavens. I’m the only man to add that fourth cosmic one to the mineral, plant and animal worlds. It is the cosmic that has allowed intelligence to come into our bodies, which are the product of the mineral, plant and animal. The magnificence of the starry heavens is a symbol of the intelligence that we have. It’s only a reflected intelligence, because we can’t be the heavens; we can only reflect on them.

      A question about history. There’s the common idea of history as something that happened and if you gather enough evidence you’ll piece it together. Is there such a thing as an objective history?

      No, because there is no body without the brain. The body is a projection of the brain, which has always got to go from the past to the present to the future. The brain cannot help but do that – that’s how it’s been formed. So the body is a memory; and is historical because the brain is historical. And there’s no objective history because it’s all in the brain. Or it’s what the brain can remember.

      But there is another memory, which has got nothing to do with the human brain. Or if it has, it’s at the extremity of the human brain within. And that is what in The Origins of Man and the Universe is called the Vast Memory, in which every single moment of everybody’s existence is recorded, or registered. I say ‚recorded‘ as though it had past and present and future in it, but that’s not the truth of it because it is occurring where there’s no succession. Human existence happens in a thing called time. But time is a misnomer. This is an existence of succession: this moment, this event, succeeds the last. It’s all succession; there’s no time. If we only looked at everything as being succession, then we would not have the vast scientific discourse about time.

      Time is like a great gunshot down the street, whereas succession is the bullet. Succession is one moment succeeding another. What I am today succeeds what I was yesterday. What I am this moment succeeds what I was last moment. This gets rid of a lot of scientific and metaphysical speculation.

      Can we bring in the philosophy of Spinoza here, because he said something you may be in accord with. He said existence is all one substance; and there are what he called ‚modes‘, to describe the different properties or behaviours of things. So, if existence were like a blanket, each thing would be like a wrinkle in it, changing shape in different ways. Does that make sense?

      It would, but now I’d use modern terms: the objectification and particularisation of the whole. The brain objectifies the whole and then it becomes particularised into this part and that part, with an extraordinary beauty and wonder. Even in what they call ‚a vale of tears‘ – because everybody dies, gets sick and your loved ones die – even so, there’s the beauty of the flowers . . . It’s beautiful, like life now, when everything comes together and there are no problems and no self wondering ‚Why am I unhappy? What can I do? When am I going to be a success?‘ Living is a vale of tears and life is a wonder, as we all know.

      What would you say about our identity? What is your identity?

      Beginning with the child, when it’s born it starts to gather its identity from people calling its name. And also from its own body, which it focuses on with its senses, as much as it can. It assumes the identity of a body, and of a name, and the identity of being ‚my little darling‘ and all the rest of it. And then there’s the coming in of sexual energy, which strengthens it, and that starts very young but doesn’t necessarily come to awareness for a while. Then we get identified with what we want and what we don’t want: ‚Oh, I like this. I don’t like that . . . Oh, you like that. I don’t like that at all!‘ So we get clashes of various identities and as we grow up, and are thwarted in our ambitions, we get excited about our successes and then depressed about our failures . . . And this continues until a man or a woman in their thirties and forties has a pretty complete identity, mixed up in the mind and emotions with failures, successes, sexual urges and all the rest of it. And then comes – let’s say by grace – perhaps a bit of the spiritual or mystical life and the divine light of intelligence starts to shine into the body; and a sort of disillusion goes on. And that happens in many people, not necessarily those we would call spiritually inclined, or who are with a spiritual master. Many people have to go through some disillusion of their identity. That’s the divine intelligence dissolving some of it. Finally, in the complete realisation of God there is the dissolution of all identity. That means the complete and utter dissolution of the attachment to an identity as a body, as a self, as an opinion, as an image.

      Is there still something you can call distinctly ‚Barry Long‘?

      In the very early days, teaching in London, I used to say that ‚Barry Long‘ is a name I use, just like you would use ‚John Lewis‘ or ‚Selfridges‘ as the name of a store; so that you can identify who’s speaking – because there are many people speaking who don’t speak as I speak. But, really, my knowledge comes from the whole. It doesn’t come from any identity. It comes from the mystery that is behind us all.

      But that knowledge, specifically yours, appears in the same body from one day to the next.

      Yes, indeed. I‘m certainly not going to deny that I have a body, the appearance of a body. This knowledge happens to reveal itself through this body. Why not? The knowledge that you have reveals itself through your body. But I’m not identified with my body or my image. Whoever I am, or whatever’s speaking, is not identified.

      But there’s the common experience of going to sleep and waking up and the recognition that I’m in this body. So what is that?

      That is a continuity in the brain, an historical connection. The brain is historical and makes everything historical. Barry Long is historical. My brain is historical so I can enter the historical at any time and talk about the past. But I, who am the intelligence in Barry Long’s body, am not.

      You see, that’s the problem with philosophers and questioners and scientists. They all start down there [in the historical] and try to get up here. You just cannot do it. You have to get rid of the impediments down there by sacrificing your self, your opinions. The scientist can never realise the truth until the man that he is gives up his attachment to his opinions and his science. He thinks it’s important, but on his deathbed he won’t be thinking about Einstein’s theory. It won’t do him a bit of good.

      I was asking you before about the role of history. When I went back to reading about philosophy, preparing for this interview, I seemed to be delving into my own history, as distinct from an objective history of philosophy. And then what I am, the truth in me, got diverted by arguments and I actually became more rational and scientific.

      That is true. We are traveling through our own past. Yes, it is your history. The whole history of existence as recorded by the brain is your history. You -– your brain – came out of it all. So, obviously, the brain’s historical. But the intelligence is not.

      The brain has usurped the intelligence. The brain thinks it’s intelligent and so we got to think that we’re intelligent. But we are not. We’re a reflected, corrupted intelligence. We’re only a relative intelligence compared with the pure, pristine intelligence that comes through the brain. If you realise that, you can come into the history of the brain and, as you saw, you can read your own history there.

      Another question: Historically, philosophers are invariably men; it’s a male pursuit. If I start speaking philosophically to a woman, she’s not liable to stay listening for long. Perhaps the woman’s response is more intelligent . . . Since philosophy has ignored the female intelligence, is that the error in it?

      No. Everything, as it has been, is absolutely right. Philosophy is right, where it is and in what it has done. And, as you say, it’s a male province. The male is completely different to the female – two different species, where I come from. The thing is to have the knowledge of what the female is.

      The philosopher tries to address the question: What’s it all about? There’s only one way you can know the mystery behind it all. And that is, to love the mystery. Love does not have any analysis in it. Love does not question. Love just is. I love the mystery. And when I truly love, I have no questions; I have no analysis; I have no thoughts about it. I just love it. That’s how it is. I love, utterly and completely love. I worship the mystery, which I can never know – and no wonder, because I love it.

      To me, and for man, woman has a mystique he does not have. Mystique, from the word ‚mystic‘, is the finest part of the mystery, apart from the whole of the earth. All you can do is love the mystique in her. But unfortunately, she’s become historical. She has become like a man, in her own way. She has followed him by personalising things. She thinks and gets emotional. And whereas man, the philosopher, has tried to get rid of his emotional concerns, and just address that narrow area – ‚What’s it all about?‘ – and has impersonalised his narrow vision, she has done the opposite. She has personalised everything. And so woman is not always lovable as the person and the emotion that she is.

      Woman is always the mystical truth to man. Otherwise he wouldn’t think about her all the time. She is another form of God for him. And the female I speak about is the essence of God on earth. The mystery is what you love and woman is an expression of that to man.

      So, would you say that women are more attuned to love and men are more attuned to intelligence?

      I would say that woman has a greater knowledge of love and that’s why she’s not so interested in philosophy and ‚reasons why . . .‘ She’s interested in being loved and being love. Man’s rational mind wants to know why – when the mystery is always there for him. The mystery cannot be known; it can only be loved. Woman knows that. But in her present condition, it’s a sub-conscious knowledge. Can she hold that knowledge? Can she find a man who just simply loves her? Love is not what we think. How we personalise and particularise it is not love at all. It’s sentiment and attachment. To love is to acknowledge the beauty. That’s what love is, in the first instance.

      Do love and intelligence eventually become the same thing?

      Yes. But love is only in this existence. There’s no love in pure intelligence. Love has been divided into male and female here, and that’s a division that does not exist beyond the brain. The sexes, the genders, only exist here, in existence.

      You’re talking about going beyond the brain and of course that is the point at which all the philosophers run into trouble. They invariably come to the conclusion that they can’t talk about what cannot be deduced either rationally or empirically. Wittgenstein argued that all the problems of philosophy are problems of language, because all words are concepts. So the transcendental itself is a concept. And the rational mind can’t reason beyond itself.

      Well, it can’t! But there’s the endeavour to invent, or in some way deduce that there is something behind the brain. What I’m endeavouring to do is take away the identification with the brain. You see, the problem is that philosophers talk about knowledge – when the only way is to be it. There is sufficient intelligence coming through the brain for you to realise the intelligence that is there.

      Everybody thinks they’ve got a brain – whatever the brain is. I don’t know I’ve got a brain and you don’t, either. It’s all an invention. You don’t have a brain. But you can have one if you want one!

      What? Didn’t you say the brain is necessary for existence?

      Yes . . . But come with me. I talk about the brain because everybody thinks they’ve got one. Now I’m saying you haven’t got a brain. And does it make any difference to you? No.

      All you’ve got to do is realise the intelligence that is there. If you get rid of the brain, what have you got? Intelligence. You’ve got the intelligence that is creating all this. You know that intelligence is not this thing that thinks it has a brain, because this thing dies. And intelligence cannot be any thing that dies – because that wouldn’t be intelligent. Okay? That’s my knowledge.

      I can look through my senses and see I’ve got a body, because that’s external to me. But I’ve never seen the brain – and I never will. It’s an assumption, like the whole of science, with its theories – its assumptions. So that gets rid of the brain. It’s intelligence that is the very means by which I communicate – not my words, but my intelligence behind the words. And what is that? We don’t know. It’s a mystery. Isn’t that wonderful!

      So, here I am with no brain, but then there is my body, my form. What about when I am dead? Is my form irrelevant?

      It is irrelevant in relation to death, or reality, but not irrelevant to that which is here. Whatever is looking out of my eyes sees a body. And I know it’s my body because I know it’s not your body. No problem – that’s just the way it is. Don’t make a problem of it . . . Why don’t you just be the intelligence?

      In this existence we have to talk about things, instead of just being what is. So if I have to talk of love, I have to talk about my idea or notion of it, instead of being love. When I am love, I can describe what this love is; and it is not sentiment and it does not weep for the dead. This love is intelligent enough to know that all things die, because all things have died since time began. That’s intelligent -– to be able to see that all things die and that my body is no exception.

      So, that’s intelligence. The philosophers and the scientists are only relatively intelligent. They are rationally intelligent – reasonably intelligent.

      The Cartesian philosophy says ‚Here I am and everything else is outside me‘ but sometimes it seems to be my experience that everything is inside me. Does that make sense? Do you have that?

      That’s a mystical state of intelligence. It’s a greater intelligence than the intelligence that weeps for the dead. It is a mystical knowledge: ‚How can there be death when I am in all things and all things are in me?‘ You can’t rationalise it – it’s just how it is. And to my knowledge, it is the truth. I’ve had that realisation where I was life and I was one with all things and all things were me. But that was a long, long time ago and so I don’t have much of a memory of it, really. The realisation becomes your state. Now I only have knowledge of the mystery – where I’m one with all things.

      How would you describe your state?

      I’d say that my focus is within. That I am nothing within. I have nothing arising . . . And that’s fine. I’m in my senses. I can hear the birds. But mostly I’m just nothing. I don’t have any thought. I don’t have anything missing.

      I don’t go into those dreadful states that you hear about – ’samadhi‘, going into blissful states and all that nonsense. To me that’s a form of trance or unconsciousness. I am here every moment to be conscious in the senses. Otherwise I’m denying a part of me that is an imperative, as it were. I don’t need to go into some other state while my body stays here, until eventually I come back to it. I don’t need to go into samadhi to be with God. I’m with God now. I’m with love now. I’m with truth now. I’m with intelligence now.

      I’ve had ecstatic states on the great ramp up to where I am. They are indeed exalted states, let’s say. But they all disappear . . . They’re not important. I’m just intelligent, that’s all. I am intelligence. That’s about all I can say.

      Finally, I wanted to ask you about the need for spiritual teachings. As a spiritual master, you lead people in a certain direction and away from spiritual ignorance. But it seems to me the problem with any teaching is that it gets conceptualised. And I wonder if, in the end, realisation only comes by grace?

      Yes, it is grace. A spiritual master has realised divine consciousness out of grace, which always has some purpose to it. And the purpose of grace, for a spiritual master, is to enlighten the burden of the people – because the people represent God. But the people, being all their opinions, fears and doubts, resentment and anger, are the impediment to the realisation of God. And the whole motivation of a spiritual master, being a servant of grace, is to help the people give up their attachment to their emotions, their selfishness, so that they may come towards the realisation or love of the mystery – instead of loving their self.

      In so doing, any master will have to give concepts, because that’s the only thing the brain or mind can understand. As soon as I say, ‚I’m pure intelligence‘, the question is: ‚What do you mean?‘ And I have to give a concept. So the spiritual master gives concepts that dissolve other concepts, so that the person takes on a larger concept. The spiritual master is always luring whoever he’s speaking to towards the realisation of the pure intelligence that he or she is – which is God.

      It is a terrible thing for a spiritual master to see the people that come to him conceptualising beyond the concepts he’s given them. And so Barry Long says: ‚Please, if my teaching is the truth for you, any part of it, live it!‘ You see, the living of something gets rid of the concept. But people will not live it; they would rather think about it.

      You can’t live a concept. If you do, then you’ve got conflict. You’re trying to live up to something, aren’t you? If only the people would live what I say . . . They can’t live everything I say – only what is meaningful for them. If they could only live what they hear in their own experience as the truth . . . But they go away and think about it, reflect on it, try and analyse it, have discussions with their mates about it. That’s the human burden: discussion, discourse, talking about it. Talkback radio – everything is discussion, and absolutely useless in terms of being free of unhappiness.

      So yes, it still comes by grace. Eventually – and I’m not predicting anything – you will have to turn your back on everything you love in this world if, by grace, you are going to realise the greatest love. That is so for everyone, for every body is the most important thing in existence. But that, of course, is too much to ask of the people. So the divine intelligence doesn’t do it that way. There is a ramp of existence and everybody is travelling up it to receive as much intelligence as they are capable of containing, and no more. They are given as much light as they are capable of appreciating, and no more.

      Even in someone dying of cancer, or dying from anything, the divine light is coming in to destroy something that has now finished its time: the concept that is our body and our existence. Death is destroying a concept, at a very deep level. That’s the process of dying. Otherwise, what’s the purpose of it? When somebody’s dying horribly of cancer – going through all the chemotherapy and radiotherapy, with the quality of life taken from them so they get a couple more years – they’re going to die anyway, so what’s happening here? It’s the divine light coming in to prepare them to give up their attachment to this existence. The person who has to undergo those terrible treatments loses something of their attachment to things as they used to be. They are more purified, even if they just get a couple of years longer. Or they might not get any time, but something is done. For this existence is all about ending existence. That’s what it’s about: ending the attachment to existence. That is the essential attachment, which eventually, has to be given up.

      A good moment to stop. Thank you.“

      Ein guter Moment, aufzuhören. Vielen Dank, KenFm!

  3. Ein Leben für Lebenswerte http://www.naturdesign.org
    Wandlungsprozesse wie :
    Lebendiger Lebenswert für lebendigen Lebenswert, oder sprichwörtlich: eine Hand wäscht die Andere, wenn man sich hilft.
    Das Ergibt immer einen Mehrwert an Lebendigkeit und Lebenswert. Dieser Wandlungsprozess in der Gesellschaft, in der Famile unter Freunden, ist im KLEINEN, so wie in der Gemeinde oder im Volk, im GROSSEN, dieses Lebensprinzip hat viele Namen: PARADIES, oder UBUNTU, oder das Helferprinzip, oder Lebenswert für Lebenswert.
    Wandlungsprozesse wie :
    Die mit der Aufforderung zu einer Geldzahlung beginnen haben ein anderes Ergebnis. Die Veränderung des Wandlungsprozesses bei Bezahlung mit Geld, ist die Minimierung des lebendigen Lebenswertes und Maximierung eines fiktiven, toten Vermögenswertes.
    Wir leben das Lebensprinzip : KRIEG und FRIEDEN in der Firmenstruktur mit den Wandlungsprozess:
    Llebendige Lebenswerte ( lebendige Arbeitskraft / lebendiges Fachpotential / Jeder ist ein lebendiges Individuum ) werden in tote, fiktive Vermögenswerte ( Lohn / Gehalt / Geld / Profit ) gewandelt.
    Welche Formen hat Krieg: https://www.academia.edu/34572350/Welche_Formen_hat_Krieg_Der_Geistige_Krieg_Der_%C3%9Cberlebenskrieg_Der_Wirtschaftskrieg_
    Mehr zum Verbrechen gegen das Leben und das Lebendige: https://www.academia.edu/34135482/Was_ist_das_Verbrechen_gegen_das_Leben_und_allen_Lebendigen
    Wandlungsprozesse der Wirklichkeit https://independent.academia.edu/HenningPapendorf

  4. Vielleicht ist es hilfreich, zum Verständnis des Textes von Herrn Lenz, die Welt, in der wir leben, als ein komplexes Geflecht miteinander interagierender Energiefelder zu betrachten; als eine holografische Matrix aus Feldern unterschiedlichster Feldstärken?
    Jeder Gehirnforscher weiß, daß es so etwas wie eine materielle Welt in Wirklichkeit gar nicht gibt, sondern daß sie ein Bild ist, das in unserem Gehirn entsteht; eine Deutung von Informationen, die uns unsere Sinnesorgane liefern. Mit anderen Worten: diese Welt kommt uns nur sehr materiall vor. Sie ist es nicht. (Quantenphysik; Feldtheorie etc.)
    Was kaum einer der dennoch am Materialismus und somit an dem mechanistischen Weltbild von vor 400 Jahren festhaltenden Wissenschaftler jemals bedacht hat, ist das folgende Paradoxon: das Gehirn liefert uns die Illusion einer materiellen Welt, zu der es selbst ebenfalls gehört, hoppla. Wie ist so etwas möglich?
    Ist das nicht eine Unmöglichkeit? Oder sogar ein Teufelskreis?
    (An dieser Stelle müßte man rein logisch auf die Existenz des Bewußtseins schließen können, des reinen Geistes, der unabhängig vom Gehirn existiert. Tut aber keiner. Würde ja alles ändern und uns in die totale Verantwortung nehmen.)

    Felder also, Bewußtsein in unterschiedlichen Reife- und Entwicklungsgraden, unterschiedlichen Frequenzen und Feldstärken. Die stärkeren Felder dominieren und beeinflussen die schwächeren Felder. Ganz starke Felder lassen sich nicht mehr manipulieren, weil sie unter dem vollkommenen Schutz ihrer eigenen Frequenz und Ausstrahlung stehen. Ganz starke Felder lassen sich nicht zerstören und nicht deformieren. Ganz starke Felder, hochkohärente Energiefelder, neutralisieren schwächere Felder, die meist chaotisch, oft gewalttätig, auf jeden Fall aber weniger geordnet und dunkler sind – weniger WAHR. Auch Gedanken sind (über die durch ein neuronales Netz aus Dendriten und Synapsen dahinhuschenden elektromagnetischen und chemischen Impulse hinaus) vibrierende Felder. Je höher die Frequenz solcher Gedankenfelder, desto feiner, zarter, aber auch lichtvoller, stärker, freudvoller, liebevoller sind sie.
    Liebe und Wahrheit sind von allerhöchster Frequenz. (Auch die gibt es jedoch auf verschiedenen Ebenen.) Depression und Krankheit sind, stark vereinfacht ausgedrückt, ungeordnete Energiefelder mit sehr niedriger Frequenz. Negative Gedanken gehören dazu. Der Depressive hält die negativen Gedanken, die seinem niedrigschwingenden Energiefeld entspringen, für realistisch und angemessen. Er glaubt an sie. Felsenfest. Und natürlich wird er nicht dadurch geheilt, indem man ihm sagt: „Lach doch mal.“ Sondern indem man sein Energieniveau so nach und nach erhöht. Das kann durch gesunde, lichtvolle Nahrung geschehen (Nahrung bezieht sich auf alles, was aufgenommen wird, auch auf optische und akustische Eindrücke), durch Homöopathie (Energiemedizin!!!), durch ein fundamentales Umdenken, das Training von Achtsamkeit, durch meditative Techniken und die Ausrichtung auf das Wahre, Schöne und Gute.
    Ich hoffe, das hat ein bißchen geholfen.

    • Danke, das war interessant und ich habe es etwas besser verstanden.

      Ein paar andere Fragen:
      Achtsamkeit soll ja auch die Kontrolle über die eigenen Gefühle verstärken. Das macht oft absolut Sinn – aber zu viel Kontrolle ist doch auch wieder nichts, aus meiner Sicht. Dazu zwei Beispiele:

      1. LIEBE: Dann könnte man sich z.B. nicht verlieben, oder ist das sowieso nur sinnloses irdisches Geplänkel, das weg kann? 😉 Oder kann man dann auch bewusst die Kontrolle aufgeben bzw. oder ist das nicht auch wiederum ein Paradox? Der kontrollierte Kontrollverlust, quasi.

      2. WUT: Wenn ich immer beherrscht bleibe und die aufkommende Wut hinunterschlucke, wenn mich jemand unfair behandelt, anstatt ihn anzuschreien und mich zu wehren – dann leide ich darunter selbst und er wird i.d.R. ermutigt zu weiteren Gemeinheiten. Und das Gefühl der Wut hat auch seinen Sinn, denn nur so bin ich in der Lage, Risikoabwägungen hintanzustellen und mich entschieden zu verteidigen.

    • Lieber Benjamin! Du hast genau die beiden bedeutsamsten Selbstprüfungsmöglichkeiten genannt. In beiden Situationen bist Du allein gefragt, wie Du Dich entscheiden willst und die Gefahr, „außer sich“ zu geraten ist da am Größten. Es gibt wohl kaum jemand, der in einer dieser Situationen noch nie gefehlt hat. Aber Fehler sind ja das, wodurch wir lernen und an denen wir uns weiterentwickeln. Mit dem Begriff Liebe haben wir Menschen, besonders in jungen Jahren, zu unterscheiden und zu lernen, welche Art Liebe die beste für uns ist. Das Kriterium ist eigentlich ganz einfach. Wir müssen uns beim Verliebt-Sein die Frage stellen, ob wir dabei bei uns selbst bleiben können, oder ob wir von der Idee, den anderen zu besitzen oder Besitz des anderen zu werden, besessen sind. Mit der Wut ist es ähnlich. Es gibt das Sich-Gehen-Lassen in einer vielleicht unberechtigten Wut und es gibt auch so etwas wie den berechtigten „heiligen Zorn“. Auch da muss man durch und auch da lernt man aus seinen eigenen Fehlern. Das ist immer ein schmaler Grat, auf dem wir da wandeln. Aber niemand sonst kann uns dabei führen, als unser eigenes Gefühl, unser eigener Schmerz, unsere eigene Freude,
      John Lennon hat einmal gesungen: „God is a concept by which we measure our pain.“

    • – Die Übung, sich als Kanal zu begreifen – Wut ist blitzschnell. Wir müssen schneller sein.

      Mit dem Thema der Wut bin ich selbst noch nicht durch, lieber Benjamin. Da wird seinen Weg jeder selbst finden müssen, fürchte ich, so, wie Herr Lenz („lebe dich selbst“) und Enttäuschung („Du allein bist gefragt, wie Du Dich entscheiden willst“) das empfehlen. Stark finde ich „die unkontrollierte Kontrolle“, die unkontrollierende Kontrolle, das geht ja schon fast Richtung Koan!!! (Buddhismus)
      Wohl dem, der noch Fragen stellt, und nicht sowieso schon immer alles weiß.

      Ich schätze Sie nicht so ein, als daß Sie immer gern die andere Wange hinhalten wollten und sich dadurch wehrlos machen und schwach. Also hilft nur Wahrhaftigkeit. Wer sich eingesteht, daß es ihm schlecht geht, nachdem er Wut und die aus dieser Wut erwachsende Gewalt gegen andere ausagiert hat, der hat eigentlich schon gewonnen.

      In ihrem Kern ist Wut eine neutrale Kraft, ein Feuer, also etwas Positives. Sie kann lethargischen Menschen helfen, aufzuwachen. Erst wenn das untrainierte Bewußtsein nach dieser Kraft greift und an ihr andockt – so wie das heute 99,99% der Menschen tun – zusammen mit Gedanken wie „ICH bin wütend“, „das ist MEINE Wut“, „was mache ICH jetzt damit?, soll ICH sie lieber runterschlucken?“ (bitte nicht!), oder „darf ICH auch mal zurückschlagen?“, wird Wut zur Aggression und erzeugt Leiden.
      Erst in der Identifikation mit der Wut wird Wut destruktiv. Ungerichtete Wut ist eine männliche, hilfreiche Kraft, die zum Beispiel auch Depressionen auflösen kann. Unmanipulierte Wut reinigt uns also sogar, wenn sie durch uns durchrauscht. Wenn wir sie EINFACH NUR FÜHLEN (uns als Kanal begreifen) und ansonsten nichts mit ihr machen (also nicht Runterschlucken, Greifen, Festhalten, Unterdrücken, Richten, Ausagieren, Kommentieren, Werten, Verurteilen), dann wird sie nicht lange anhalten, insofern wir wuterzeugende und wuterhaltende Gedanken unterlassen und uns nicht ständig mit den „Ungerechtigkeiten“ dieser Welt befassen. Wut verbrennt im Bewußtsein, wenn wir nichts mit ihr machen. Es erfordert Übung und Bewußtheit, also Achtsamkeit, nach Gefühlen nicht zu greifen. (Das gilt auch für Schmerz und Angst. Nichts davon müssen wir innerlich bunkern. Alles darf uns durchströmen, ohne daß wir etwas daran manipulieren müssen. Daß Liebe kein Gefühl ist, hatte ich Ihnen bereits geschrieben.)
      Wut ist blitzschnell. Wir müssen schneller sein. Der Blitz klärt die Atmosphäre und gleicht Spannungen aus. Im übrigen hat für keine Gewitterwolke der Himmel sich je geschämt.

    • Wer sich eingesteht, daß es ihm schlecht geht, nachdem er Wut und die aus dieser Wut erwachsende Gewalt gegen andere ausagiert hat, der hat eigentlich schon gewonnen.

      Und wer einmal erlebt hat, wie gut er sich fühlt, wenn er etwas Positives sehr feurig und kraftvoll gegen Heuchelei, Korruption, Destruktion, Ignoranz, Hochmut und Gewalttätigkeit verteidigt hat, der weiß, daß auch das angemessen sein kann.
      (siehe z.B. Ken Jebsens völlig geniale und angebrachte Rede hier: https://kenfm.de/statement-von-ken-jebsen-zur-verleihung-des-koelner-karlspreises/ )

      Ich hoffe, ich habe jetzt nicht völlige Verwirrung gestiftet?

      Von der Liebe überwältigen lassen, ja.
      Vom Zorn überwältigen lassen, nein.

      Und bis dahin die goldene Mitte

    • Danke Euch beiden!

      Das sind in der Tat sehr persönliche Themen. Und sowohl bei der Liebe und bei der Wut wandelt man oft auf einem schmalen Grat, das sehe ich auch so.

      Bei der Wut hilft es aus meiner Sicht tatsächlich, wenn man es durch mehr Achtsamkeit schafft, einen Sekundenbruchteil schneller zu werden – und rechtzeitig überhaupt erstmal bewusst merkt, dass man gerade Wut fühlt, bevor man darauf reagiert. Dann kann man auch angemessener reagieren und nimmt dem Gefühl etwas seine Schärfe. So weit die Theorie – in der Praxis bekomme ich das bisher auch nicht immer hin. Aber Meditation kann hier wirklich helfen nach einiger Zeit, glaube ich.

      Bei der Liebe ist es wohl noch schwieriger, allgemeingültige Verhaltensregeln aufzustellen. 🙂 Es hat ja jede(r) auch andere Vorlieben, welchen Grad an Nähe oder Distanz er/sie sich wünscht, etc. Sicher hilft es auch da, seine eigenen Verhaltensweisen zu hinterfragen, spätestens wenn man merkt, dass sich der Partner nicht wohlfühlt. Oder auch, darüber zu sprechen vor dem Konflikt, wie man mit diesem und jenem denn halten sollte. Andererseits kommt es einfach auch auf Glück (und Geduld?) an, einen Partner zu finden, der zu einem selbst kompatibel ist, glaube ich.

    • Danke fuer die Ausfuehrungen.
      Prof. Hans Peter Duerr Leiter des Max Planck Institutes sagt:
      Materie baut sich nicht auf Materie auf, sondern auf Schwingungsmustern. Das bedeutet ALLES baut sich auf ewig lebendigen Frequenzen auf und das elektrisch – magnetisch die staendig Wirken, bis andere Kraefte einer Frequenz diese durch Wandlungsprozesse veraendern.
      Ein Leben für Lebenswerte http://www.naturdesign.org
      Wandlungsprozesse wie :
      Lebendiger Lebenswert für lebendigen Lebenswert, oder sprichwörtlich: eine Hand wäscht die Andere, wenn man sich hilft.
      Das Ergibt immer einen Mehrwert an Lebendigkeit und Lebenswert. Dieser Wandlungsprozess in der Gesellschaft, in der Famile unter Freunden, ist im KLEINEN, so wie in der Gemeinde oder im Volk, im GROSSEN, dieses Lebensprinzip hat viele Namen: PARADIES, oder UBUNTU, oder das Helferprinzip, oder Lebenswert für Lebenswert.
      Wandlungsprozesse wie :
      Die mit der Aufforderung zu einer Geldzahlung beginnen haben ein anderes Ergebnis. Die Veränderung des Wandlungsprozesses bei Bezahlung mit Geld, ist die Minimierung des lebendigen Lebenswertes und Maximierung eines fiktiven, toten Vermögenswertes.
      Wir leben das Lebensprinzip : KRIEG und FRIEDEN in der Firmenstruktur mit den Wandlungsprozess:
      Llebendige Lebenswerte ( lebendige Arbeitskraft / lebendiges Fachpotential / Jeder ist ein lebendiges Individuum ) werden in tote, fiktive Vermögenswerte ( Lohn / Gehalt / Geld / Profit ) gewandelt.
      Welche Formen hat Krieg: https://www.academia.edu/34572350/Welche_Formen_hat_Krieg_Der_Geistige_Krieg_Der_%C3%9Cberlebenskrieg_Der_Wirtschaftskrieg_
      Mehr zum Verbrechen gegen das Leben und das Lebendige: https://www.academia.edu/34135482/Was_ist_das_Verbrechen_gegen_das_Leben_und_allen_Lebendigen
      Wandlungsprozesse der Wirklichkeit https://independent.academia.edu/HenningPapendorf

  5. Werte Schreiber,

    gedacht, geschrieben und vorgetragen

    wollte ein Adjektiv einfügen

    welches?

    Herr Lenz tat mir gut.

    So gut, dass ich an Schnee dachte

    Der in Dresden kurz fallen wollte, aber nicht fiel

    Es wurde ein Sturm

    Ich lebe.

    Wollen Sie alle diesen Text nicht verstehen?

    Bedarf dieser Text so vieler Kommentare?

    Claudia Volke aus Dresden

  6. Herr Lenz,

    ich wäre Ihnen dankbar gewesen für konkretere Hinweise, wie man es denn schafft, seine Gedanken zu kontrollieren, was ich in der Tat auch für sehr erstrebenswert halte. Solche konkreten Hinweise bekommt man ja z.B. bei Anleitungen zur Meditation. Das finde ich viel wertvoller als mir sagen zu lassen, dass ich endlich an mich selbst glauben und mich dadurch befreien solle – bzw. das bei der Mehrheit ja eh nicht klappt… So kam es bei mir an.

    Für mich ist das ungefähr so sinnvoll wie einem Depressiven zu sagen, er solle doch mal lachen und nicht so traurig sein.

  7. Hört sich nicht schlecht an, gut geschrieben, gut gelesen, interessant und bedenkenswert, weltanschaulich allerdings ein idealistischer Tempeltanz, auf der Suche nach dem Überich im ich, welcher hier vollführt. Die Intention: Tod dem verkündeten Individualismus als Herdentrieb, es lebe der Herdentrieb des Individualismus! Glaube und Du wirst sein? Nein, wisse, das Du bist, und zwar ein gesellschaftliches Wesen, mit individuellen Zügen! Glaube kann Berge versetzen, aber dazu bedarf es des Menschen Tat, anders funktioniert es nicht. „Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.“ Friedrich Engels
    Ja die Umstände, willkommen in der objektiven Realität gesellschaftlichen Seins!

  8. Jetzt geht mir ein Licht auf (ich befürchte aber ich bin nicht erleuchtet):
    Wenn es um konkrete Probleme geht ist das Forum so gut wie leer (Frau Hecht Galinski ist da beispielhaft) da sitzen bestimmt die User zu Hause und verbreiten positive Energie in Richtung der besetzten Gebiete. Das ist der Weg. Erinnert mich an das Beten in der Kirche und das Leben nach deren Regeln: es ist hier nur auf die Spitze getrieben.
    Sorry bin raus wenn es um Glauben geht der Berge versetzt, wie schon gesagt, das kann ich 1 zu 1 auf die katholische Kirche übertragen und damit hat man schon damals die Massen sedieren und die Herrschaft gesichert.

    • Huhu Huhu!

      Die Schweizer sagen dazu, die sind nicht ganz bache. Das meint nicht ganz (durch)gebacken, nicht ganz gar. Aber das komtt schon noch. Die Realität wird sie einholen/erreichen – ganz sicher.

    • Ich dachte das sagen die Sachsen. Lasse nur machen. Ich will hier keinem die Intelligenz absprechen, kann jeder denken und machen was er will.

    • Schade habe auf eine Kontroverse Debatte bezüglich Kirche und Glauben gehofft, wahrscheinlich sind der Autor und seine Jünger wieder dem irdischen entflohen und auf höheren Ebenen unterwegs, da muss man sich nicht mit dem banalen ungebildeten auseinandersetzen.

    • Lass sie machen ist schon die richtige Einstellung (von dir). Sie schaden ja nicht und tun keinem weh – denke ich.

      Ist aber auch keine Lösung für die Probleme der 99%…

      Solange diese Terrorveganer die Füße still halten, ist alles ok – finde ich. :–))

  9. Ich sehe Deutschen als fähigste Volk der Welt.
    Nirgendwo blühte Wissenschaft und Technik wie in Deutschland, ist meine Meinung.
    Rund 1900 war das am deutlichsten, auch die deutsche Demorkratie und soziale Systeme waren besser als in alle andere Länder.
    Selbst während den ersten Weltkrieg war es möglich sich in den Reichstag gegen den Krieg aus zu sprechen, ohne Konzequenzen.
    Wie es dann möglich ist das das Schuldgefühl das die Allierten die Deutschen gehirngewäscht haben bis heute, immer noch besteht, ich kann es nicht verstehen.
    Es gibt genügend Bücher die eine ganz andere Wahrheit geben.
    Also ist es nicht einfach die Welt zu verstehen, zu verstehen das das Märchen über das schreckliche Deutsche Volk die Basis ist für die EU, eine EU die, nach meinen Meinung, beabsichtigt alle Europäische Völker durch Massenzuwanderung zu vernichten.
    Niemals in die Geschichte der Menschen hatten wir soviel Kenntnis, ich fürchte, mit Sarrazin, das das ein Ende haben wird.
    An Uni’s wird Diversity gepredigt, nicht mehr fähigkeit ist das Kriterium.

  10. Tja, das ist dann wohl auch der Grund, warum homöopathische Medizin bei manchen wirkt, obwohl die Medizin selber, wissenschaftlich gesehen, wirkungslos ist.

    Ich persönlich bin aber noch lange nicht so weit, dass ich diesen Rat annehmen bzw. diesem entsprechend handeln kann.

    • „obwohl die Medizin selber, wissenschaftlich gesehen, wirkungslos ist.“

      Schmeißen Sie diese „wissenschaftliche“ Sichtweise in die Tonne, wo sie hingehört.
      Homöopathie wirkt auch bei Tieren und bei Kindern, bei Pflanzen, sowie bei Menschen, denen man
      ohne ihr Wissen Globuli verabreicht hat.
      Empirische Beweise für die Wirksamkeit von Homöopathie, 30 Minuten-Film Bayern 3
      https://www.youtube.com/watch?v=LjhFjqjiT2w

    • „Medizin oder Mogelpackung“? Bayern 3, auf you tube anzuschauen. Relativ neutral und sogar objektiv, wie mir scheint. Neben vielem anderen wird ein spektakuläres Experiment mit Wasserlinsen vorgeführt, deren Teilungsgeschwindigkeit als Parameter für deren Gesundheit genommen wird. Nach einer Vergiftung mit materiellem Arsen (gerade so, daß sie nicht völlig absterben), geht ihre Vermehrungsgeschwindigkeit signifikant zurück. Dann wird potenziertes Arsen (das homöopathische Arzneimittel) hinzugefügt (Gleiches mit Gleichem heilen, lautet der Lehrsatz), und die Wasserlinsen erholen sich. Was natürlich Materialisten nicht überzeugen wird. Denn was nicht sein darf, das kann ja auch nicht sein.

    • Die homöopathische Medizin wirkt nicht nur bei manchen, sondern bei allen Lebewesen. Bei Menschen, Tieren, Pflanzen, wenn sie denn richtig ausgewählt wurde. Homöopathie bietet nur Vorteile gegenüber den pharmazeutischen Produkten- sie hat nämlich auch keine Nebenwirkungen, falls mal aus Unkenntnis oder Versehen das unpassende Mittel genommen wurde. Diese Homöopathie-Skeptiker sind gehören genau zu der Gruppe, die ich unten schon beschrieben habe: Sie verifizieren die Welt nicht einfach an sich selbst, probieren nicht selbstbewusst alles aus und beurteilen es an sich selbst, sondern hängen sich immer nur meinungsmäßig an die gerade bestehende Stimme der Mächtigsten. Sie, Silencer, haben anscheinend auch noch nicht kapiert, dass es in ALLEN BEREICHEN SO ZUGEHT WIE IN DER GELDPOLITIK.

    • Dazu muß man erst mal wissen – und vor allem akzeptieren! – das Wissenschaft gar keine ist und wohl auch nie war.

      Wissenschaft besteht in erster Linie aud Dogmen, Ideologien und Obrigkeitszwang.

      Wissenschaft, wissenschaftliche Ergebnisse, MÜSSEN unbedingt sein und Ewigkeitscharakter aufweisen. Ansonsten ist es Glaube, oder Scharlatanerie. Und wie sehen die Fakten aus? Wissenschaftler selbst geben mehr oder minder unumwunden zu, das alle wissenschaftliche Ergebnisse zu späteren Zeitpunkt revidiert werden.

      Und wenn ich sehe und hör was alles die Wissenschaft heutzutage so raushaut, dann ist die Wissenschaft für mich nicht mal mehr Scharlatanerie, sondern schlicht nur noch Belustigung.

    • P.S.

      … das 75% aller wissenschaftlichen Ergebnisse zu späterem Zeitpunkt revidiert werden (müssen) – so ist es richtig.

  11. Ich kann der manchmal durchscheinenden Einschätzung nicht zustimmen, menschliche Individuen bewirkten grundsätzlich Gutes, wenn sie sich selbst als Zentrum des Guten wahrnehmen würden. Die Schlussfolgerung, das führe quasi automatisch zu mitmenschlich positiv wirksamen Verhaltensweisen teile ich nicht. Ich sehe keinen Grund anzunehmen, dass kein Mensch sich selbst schaden könne oder würde. Je nach Perspektive bedauerlicherweise oder glücklicherweise hat der Mensch so etwas wie Entscheidungs- und Willensfreiheit. Auch in Situationen, die er nicht zu überblicken in der Lage ist. Ich nehme an, Menschen wären eher in der Lage auf Verbesserungen hinzuwirken, wenn sie auch ihre negativen Seiten und die Beschränktheit ihres individuellen Wahrnehmungvermögens kritisch beurteilen würden. Es gibt auch ein falsches „Selbst-Bewusstsein“. Die Fähigkeit zur Selbstkrtik hilft, eine leidlich realitätsbezogene Kommunikation zu entwickeln, die gemeinsame menschliche Anstrengungen zu einer Veränderung der Welt ermöglicht.

    • Je nachdem, wie man es versteht. Natürlich muss man sich selbst, d.h. seine Gefühle und Gedanken, Taten, genauso kritisch unter die Lupe nehmen, wie alles andere. Man muss sich auch selbst immer „auf die Schliche kommen“. Aber darauf kommt es eben an, dass man das selber tut und sich nicht unter dem Urteil von anderen bückt, wobei man sich wiederum das Urteil der anderen ebenfalls gründlich durch den Kopf gehen lassen muss, denn es kann ja auch inspirierend sein. Was ich weiter unten meinte, ist die Wahrnehmung der eigenen, individuellen Einzigartigkeit, denn nur diese kann einen guten, kreativen Beitrag zur Gemeinschaft liefern und nicht irgendein Abklatsch. Das ist ja das Problem unserer Zeit, finde ich, dass ganze Heerschaften von Menschen sich ständig nach irgendwelchen Diktaten richten, die gerade in Mode sind. Ganz deutlich sieht man das ja an den Outfits. Aber wirklich schlimm wirkt sich das erst in anderen Bereichen aus wie Ernährung, Politik, Religion, Wissenschaft. Es wird da alles nicht mehr an sich selbst verifiziert, sondern an den ständig wechselnden Diktaten.

    • Christa P. Meist,

      der erste Satz Ihres Kommentars gefällt mir sehr gut. Denn oft hauen die ach-so-achtsamen, sich moralisch überlegen wähnenden Mitmenschen dann auf alle ein, die ihre Meinung kritisieren, weil diese – da direkt im Zentrum des Guten destilliert – zum Dogma erhoben wird. Und obwohl doch nur jede(r) selbst zur Erleuchtung gelangen kann (wie es heißt), versucht man trotzdem vehement, ihn/sie zu missionieren.

  12. Folgenden Satz aus dem Text verstehe ich z.B. gar nicht – wer kann ihn mir erklären?

    „Die richtige Ebene geht immer von sich aus. Du bist die Ebene, nicht das da draußen, die Weltereignisse, mit denen du nicht wirklich verknüpft bist.“

    -> Ich bin doch mit den Weltereignissen verknüpft, aus meiner Sicht – vermutlich auch in immer stärkerem Maße. Unter einer Regierung Hitler wäre es mir wohl anders ergangen wie unter einer Regierung Brandt. Wenn ein Krieg ausbricht, betrifft mich das. Der Ökozid betrifft mich als Teil dieses Ökosystems wohl auch. Oder etwa nicht…?!?

    Sicher, jetzt ist es absolut löblich, wenn man irgendwie optimistisch bleibt, Friedensaktivist wird, usw. Aber das ist etwas anderes, finde ich. Und ob dann aus Selbstverwirklichung oder aus (verständlicher) Angst geschieht, lasse ich auch mal dahingestellt.

    • „Richtig“ vielleicht im Sinne von wesentlich? Im Sinne von: auf das Wesentliche ausgeRICHTET?
      Mit dem „immer“ habe ich so meine Schwierigkeiten. Es gibt jedoch Ebenen, die sich von Welt nicht manipulieren lassen und so stark sind, daß sie bei sich selbst bleiben.
      Es wäre vielleicht hilfreich, Herr Lenz, diese Ebenen mal detailliert zu beschreiben, die dem Menschen als Potential zur Verfügung stehen. Fast jeder identifiziert sich ja vollständig nur mit Körper und Gehirnes“früchten“.

  13. Ja, man hat in diesem Leben die Chance, sein einzigartiges Selbst auszudrücken. Dieses Geschenk sollte jede/r wahrnehmen. Dann wird dieser Mensch und die Welt bereichert, beglückt.
    Alles andere ist Abfall.

  14. Solche Text und Ideologien gehören in die Schule und nicht die der täglich übermittelten Angst und die der unbedingten Konkurrenz… und der Versuch des Vergleichs von Individuen.
    Ausgezeichneter Beitrag!

    • Bei aller bescheidenheit. Zwei Dinge fallen mir auf. Erstens, der Autor hat das von Dir verlinkte Video als Quelle für seinen Text angegeben. Genau so wie der Autor ständig Quellen angibt, die aus den Gazetten bekannter Medienhäuser stammen. Zweitens, Du könntest beim nächsten Mal auch die Quellen nachschauen.

  15. Danke für den Text. Der Link anbei von Hirnforscher Gerald Hüther ergänzt es ganz gut, finde ich:
    https://utopia.de/hirnforscher-das-leben-besteht-nicht-darin-sich-irgendwelche-konsumbeduerfnisse-zu-erfuellen-51507/
    Thich Nhat Hanh ist für mich die Persifikation der gelebten Achtsamkeit und der daraus resultierenden positiven Effekte. Seine Bücher können Anleitung für das hier Beschriebene sein.
    Zum Aspekt des „Nur Du entscheidest“ möchte ich z.B. auf die Werke von Arno Gruen verweisen, oft ist dieser Wandel leider nicht ohne weiteres möglich. Wer also auf der intellektuellen Ebene mit dem Artikel übereinstimmen sollte, aber bei sich feststellt trotzdem immer wieder in vermeintlich ungewollte Verhaltens- und Denkmuster zurückzufallen, der könnte hier Anregungen finden.

  16. Sehr gut gelesen / gesprochen. Dadurch für mich besonders eingängig, verständlich… hat Spaß gemacht zuzuhören. Danke für die kreativen Wortschöpfungen (Nocebozid / Placebozoikum) :-).
    Werde ich mir merken und dran „weiterbauen“. Schöne Grüße.

  17. Ich habe meinem Leben eine Auszeit geschenkt, nicht weil ich religiös motiviert war, sondern weil ich einfach Abstand gewinnen wollte. Ich bin 5 Wochen auf dem Jakobsweg gelaufen , frei und gelöst von allen Zwängen verpackt in einem Rucksack nur das Lebens notwendige. Gelöst vom System, einfach Mensch und positiv und achtsam sein, haben mich 1000 km zu Fuss getragen. Ich finde hier vieles im Text wieder was zur Entschleunigung beitragen kann und worauf es sich zu Leben lohnt. Guter Beitrag!

  18. Komme grad von ARD Alpha Forum . Da fang ich zur Zeit neu an mit Buchstabe “ A “ in der Mediathek. Ganz unten hier ist ein kluger Osteuropahistoriker. Der macht sozusagen ein verbales “ Schachspiel “ mit dem sicherlich perfekten Systemreporter. Von dem Historiker könnnen wir noch was lernen, wenn er realisiert , das er durchschaut ist . Ich persönlich bin gewissermaßen zwangsläufig emotional mein eigener Herr. Als Schmerzchroniker und Marathonläufer – war mal fleißiger -kann ich mich nirgendwo anpassen.

  19. Ach gottchen, piep piep piep, wir haben uns alle lieb – funktioniert erwiesenermaßen nicht.

    Was aber funktioniert, piep piep piep, ich hab mich ganz doll lieb. Reiche mit einem überaus bequemen und freien Leben, können das besonders gut. Und sie sagen sich halt – habe ich selbst oft genug gehört – scheiß auf die Armen.

    Na ja, wenn sich jeder ganz doll lieb hat, dann haben sich ja alle ganz doll lieb – irgendwie.

    Am besten funktioniert das immer noch – jedenfals für die armen 95% – unter Ausblendung jeglicher Realität…
    Also quasi das was im Text empfohlen wird.

    • Quatsch. Darauf läuft es hinaus, wenn die Normopathie in den Nocebozid führt. Piep piep, jetzt habt euch alle lieb, hat nichts damit zu tun. Rein gar nichts. Es geht dabei um das sich Loslösen vom System, so gut es eben geht. Das Handeln im Placebo-Eddekt, und zwar auf Dauer, also Jahrzehntelang, führt in die Befreiung von fast (!) allem, was das System zu einem Gefängnis macht.

    • Zitat
      „…..zeige nicht anderen auf, was sie deiner Meinung nach falsch oder noch nicht richtig machen. Mach du es besser. Mach dich besser – für dich.“
      Das gilt für euch beide…., hilft aber der Diskussion auch nicht so recht weiter…., wenn gegenseitiger Respekt und Achtsamkeit fehlt.

    • Ich sehe hier fehlenden Respekt nur auf einer Seite.
      Wenn jemand Unsinn erzählt, Quatsch, warum sollte der dann nicht so benannt werden dürfen?
      Gerade habe ich auf der Tagesdosis vom 15.1. miterleben dürfen, was geschieht, wenn das intellektuelle Flachland einem Bewußtsein begegnet, das über seinen Horizont hinausgeht. Wenn die papierene Horizontale mit Menschen kommuniziert, die aus einem multidimensionalen Kosmos heraus leben, sehen, hören, reden, schreiben, denken, zu verändern suchen.
      Was dann passiert ist vor allem ein Festhalten an dem in der eigenen Geschichte erlernten, sowie Gewalt und Diffamierung. Alles, was über den eigenen Horizont hinausgeht, wird verhöhnt, wie es König O hier macht. Alles, was eine Dimension einführt, die der Maschinengeist nicht erfassen kann, wird als Ideologie bezeichnet; unter „Ausblendung jeglicher Realität“, die bedrohlich wirkt für das denkende Ich.
      Ich bin sowas von froh, daß Sie hier schreiben, Herr Lenz.
      Bester Beitrag diesen Monat, wie ich finde. Neben dem mit Karl Ess.
      Wer sich darauf einließe, hätte tatsächlich die Chance, etwas zu verändern.
      Ich kenne Wilbers Werk seit vielen Jahren. Bitte weiter so!!!!

    • Nun hier wird eben aneinander vorbeigeredet, kein unübliches Phänomen für’s Internet, gerade wenn’s etwas komplexer wird. Ist eben doch auch nur ein Placebo für echte Kommunikation, das Internet.

      Ich denke Herr Lenz weist hier auf einen „Trick“ hin; aber ist es ein Trick wenn es uns evtl. auf die in unserer Geburt angelegte Psyche zurückführt?
      Zumindest wurden und werden wir durch Tricks (Manipulation) von vielen unserer ursprünglichen Potentiale getrennt.

      Vielleicht zur Auflockerung etwas „Quatsch:“
      https://www.youtube.com/watch?v=MFQPaN3Slws&feature=youtu.be&t=1382

    • Das werde ich mir anschauen, Box, schon wegen des ironischen Titels: Freude ist nur ein Mangel an Information.

    • Erstmal zu Rayo: Optimismus ist Mangel an Informationen. Genug Kluggeschichte…..
      Die ganze Nummer ist mir ein wenig zu verkopft. Wenn ich nur gutes tue, mit mir im reinen bin, und immer an das gute glaube und immer positiv bin, was nützt es wenn der „Böse“ mir eine auf den Schädel haut. Bin ich tot, war halt spirituell nicht weit genug, Pech gehabt.
      Es ist ja nicht so, das ich nicht an Osteopathie, Spontanheilung und ähnliches glaube, ist halt leider rational zu erklären. Im Moment ist die Menschheit ganz einfach noch nicht auf dem richtigen Level. Das ist in dieser Gesellschaft auch nicht umzusetzen. Als erstes hat der Mensch Hunger und Durst. Da wir ja alle keine Jäger und Sammler mehr sind. Ackerbau und Viehzucht zur Selbstversorgung können wir nicht betreiben weil den meisten Grund und Boden dafür fehlen. Deshalb müssen wir im jetzt unseren Lebensunterhalt verdienen, weil das Geld für das lebensnotwendige wächst ja noch nicht an den Bäumen. Die Lösung ist also unter den gegebenen Umständen Utopie.

    • Tja, ich bin wohl auch noch nicht so weit, oder wie auch immer. Sehe das auch so wie Huhu!

      Ich würde mich sehr gerne mehr vom System lösen, sehe aber nicht, wie mir das in meiner persönlichen Situation – über die bereits erreichte (jedenfalls geistige) Emanzipation hinaus – gelingen könnte.

      Und dann noch folgende profane Überlegung: Ob nun z.B. ein Nuklearkrieg ausbricht oder nicht, liegt ja wohl kaum signifikant in meinem Einflussbereich – oder? Selbst wenn ich den ganzen Tag nur noch meditieren sollte. Oder ist selbst das nicht so schlimm, wenn man nur achtsam genug ist…?

      P.S.: Ich will mich nicht über diesen Artikel lustig machen, so ist es nicht gemeint.

    • Lieber Herr Ordnung, ich erinnere mich von Ihnen mal mit einem einfachen „Bullshit“ abgewatscht worden zu sein, nehme Sie aber trotzdem weiterhin für voll 😉 Deswegen hier ein vielleicht hilfreicher Post:

      Herr Lenz spricht von einer wichtigen Voraussetzungen für ein „Verständnis“ seiner Beispiele – das Verständnis steht hier bei mir in Anführungszeichen, weil mehr als nur der mir bekannte Sinn des deutschen Wortes gemeint ist. Unsere Sprache ist hier, frei nach Nils Bohr, „nicht ausreichend“.

      Die gemeinte Voraussetzung nennt er „Achtsamkeit“ / ein Zustand der dem einzelnen bewusste Entscheidungen erst ermöglicht. Auch wenn eine bewusste Entscheidung etwas völlig anderes ist, als die Gesellschaft uns weiß machen will. Eben eine von Empirie und ihrem Gegengeist (nach Jahren habe ich leider kein besseres Wort dafür gefunden) gleichermaßen unabhängige.

      Ihr Textbeispiel gibt ein kapitales Problem im Verständis wider: Es scheint eine Wertung zu sein, die nicht vorher durch Achtsamkeit geadelt wurde. Also, eher eine „getriggerte Reaktion“, die eigentlich mit Ihnen als Mensch gar nichts zu tun hat. Darüber lässt sich jetzt lange streiten, ich denke aber das meint Herr Lenz, wenn er von „Fehler“ spricht und das würde ich ernst nehmen, denn,

      Jede Wertung ohne vorherige Achtsamkeit verhindert das Erreichen dieser Achtsamkeit.

      Das klingt nicht lösbar und unlogisch. Heißt aber eigentlich nur: Sie wollen in die Küche am Ende des Flurs, sind aber vorher schon ins Wohnzimmer abgebogen und führen nun von dort ein Telefonat über den Geschmack des Essens auf dem Herd.

      Kein Problem. Das passiert uns allen zehn mal am Tag und es hilft nur aufzulegen, den Flur so schnell wie möglich wieder zu finden und sich das Gefühl beim Gehen zu merken. Das macht man dann etwa 1000 mal und kann den Zustand dann sogar „fühlen“.

      Dieser recht empirische Versuch einer „Übersetzung“ / Erklärung ist einer der vielen Ansätze, fürs Erreichen dieses Zustands ein Verständis zu bekommen. Die 50+ weiteren sind Musik, Atmen, Joga, Sport, Meditation, Hypnose, Medikamente, Drogen und Religionen. Dem guten Herrn Goethe reichte wohl sogar „Natur“. Wer will kann also.

      Alles Liebe!

    • Koenig Ordnung und R. Lenz können sich nicht begegnen, weil sie auf verschiedenen Ebenen unterwegs sind und kein Verständnis zur jeweils anderen Ebene haben, bzw. aufbringen wollen.
      Dieses „aneinander vorbei reden“ könnte durch Empathie und Achtsamkeit, (diese durch Daniele Ganser wieder zum Leben erweckte Vokabel), vermieden werden. Gemeinsam sind wir stark, wenn wir gemeinsam stark sein wollen und nicht durch Aus- oder Abgrenzungen die Pyramide vor den anderen hinauf klettern wollen.
      Zitat von R. Lenz:
      „Wenn du das Schlechte in der Welt vernichten willst, so tue nur Gutes für dich.“
      Das reicht nicht, oder ist missverständlich. So könnte auch jeder Milliardär seinen Reichtum schönreden, obwohl wir doch wissen, dass er seinen Reichtum der Arbeitskraft seiner Sklaven und Sklavinnen verdankt. (Etwas bildreich umschrieben) Egoismus ohne Altruismus ist Kapitalismus.

    • Jörn Brodersen sagt: 17. Januar 2018 at 21:13
      Lieber Herr Ordnung,
      *

      Die korrekte Anrede ist König Ordnung…

      **“Die gemeinte Voraussetzung nennt er „Achtsamkeit“ / ein Zustand der dem einzelnen bewusste Entscheidungen erst ermöglicht.“**

      Es gibt keine bewusstlosen Entscheidungen.

    • Benjamin sagt: 17. Januar 2018 at 20:55
      **“Tja, ich bin wohl auch noch nicht so weit, oder wie auch immer. Sehe das auch so wie Huhu!
      Ich würde mich sehr gerne mehr vom System lösen, sehe aber nicht, wie mir das in meiner persönlichen Situation – über die bereits erreichte (jedenfalls geistige) Emanzipation hinaus – gelingen könnte.“**

      Das wird dir auch nicht gelingen, weil es dir nicht gelingen kann – das liegt an der Realität.

      Die ist eine andere als Du dir vielleicht wünschst. Das ist aber der Realität völlig schnuppe, denn „sie Weiß“, sie wird dich einholen – IMMER.

      Man kann sich dem System nicht entziehen, nie und nimmer und durch nichts. Geht einfach nicht – so einfach ist das.
      Bis zu einem gewissen schmalen Grad ist das möglich, macht auch irgendwie jeder. Man nennt das Freiraum und Freiheit. Beides findet im Leben seine extrem engen Grenzen, bis hin zu etwas erweiterten Grenzen.

      Aber uns bleibt ja noch der Tod…

    • Von Ihnen, König Ordnung, geht ein sehr negativer, destruktiver Sog aus, den Sie, in Ihrer Unbewußtheit, vermutlich als Realismus bezeichnen würden. (Zufrieden mit der Anrede? War das korrekt, ja? Wie wäre es mit einem Namen statt eines feudalen Titels, z.B. Paul. Thomas, Gerd?)
      Die Entscheidung, Gedanken, wie die Ihre in die Welt zu setzen, sehe ich auf einer unbewußten Ebene getroffen, und selbstverständlich gibt es unbewußte Entscheidungen.
      Bewußtheit gibt es in einer Unzahl verschiedener Ebenen, wobei ich die unteren als Tiefschlaf oder gar Unbewußtheit bezeichnen würde.
      Sollte Ihnen das Wunder widerfahren, von einer Sekunde zur anderen die Bewußtheit eines, sagen wir, spirituellen Meisters zu erfahren, dann würden Sie unter Tränen und fassungslos vor Ekstase auf die Knie sinken und dem Schöpfer dafür danken, daß er Ihnen ein menschliches Leben und eine Seele geschenkt hat.

      Ganz tödlich ist das hier: „Man kann sich dem System nicht entziehen, nie und nimmer und durch nichts. Geht einfach nicht – so einfach ist das.“ Aussagen wie diese passen zu Ihrem Namen.

      Ich habe mich bereits entzogen. Meine innere Freiheit kann mir niemand mehr nehmen. Ich habe mein Inneres vom Unglück befreit.
      Nicht total, da der Körper natürlich auf materielle Nahrung angewiesen ist, so lange ich ihn bewohne und diese mir durch die Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird; weshalb ich zwangsläufig auch immer unter deren negativen Energien zu leiden haben; unter jedem Moment, in dem der unbewußte Todesgriff nach der Avocado stattgefunden hat, die ich verspeise.
      Auch nicht emotio-mental komplett, da ich immer noch unter verbaler Gewalt zu leiden habe und daher auf einen Unsinn, wie dem von Ihnen hier verbreiteten, eingehen möchte – es sind noch Wünsche da – in der Hoffnung, daß irgend jemand von denen, die mitlesen, sich von Ihnen nicht einwickeln läßt oder manchem vielleicht sogar ein Licht aufgeht; da ich weiß, wie sehr die Wirklichkeit, die wir erfahren, von den Konzepten abhängt, die wir an uns heranlassen, die wir in unserem Geist bewegen, durch die wir uns sogar dominieren und leiten lassen; meist aber leider nur verstümmeln und verzerren. Ein mentaler Fallout wie der von Ihnen produzierte, zielt in der Tat auf den Tod. Daher diese spontane Wortmeldung. Kein Essay, nichts Geschliffenes, einfach so kurz wie möglich damit ich bei dem, was von Ihnen ausgeht, nicht noch länger verweilen muß. Es fehlt Ihnen offenbar vollständig die Einsicht in jene Quellen, die uns dem Grauen und dem Tödlichen gegenüber standhaft sein lassen und in jeder Sekunde nähren und erhalten. Unser Wesen ist Freude, Liebe und eine unermeßlich lebendige, strahlende Herrlichkeit.

    • Oh Gott, schon wieder so ein Küchen-Fern-Psychologe. Und dann auch noch einer der untersten Schiene, der Aufrecht unter seinem Küchentisch hin und herlaufen kann.

      Einer der geistiges Wasser predigt und billigsten hochprozentigen Fusel säuft.

      Diese deine Gattung ist schlicht noch schlimmer als ein Massentierzüchter der mit Sadismus Tiere quält und sie kiloweise in der Woche selbst frißt.

      Bleib einfach unter meiner Fußsohle weg…

    • Koenig Ordnung schreibt den Brüller schlechthin: „Es gibt keine bewusstlosen Entscheidungen.“ Und in gleicher Manier wir er selbst sie besitzt stelle ich nun fest, K.O. glaubt also an den Solipsismus und outet sich damit als echter Bewustseinskenner. Klassisches K.O, Herr K.O. 🙂
      Quellen, Herr K.O. wären ja mal was, aber die können Sie nicht nennen, dennn die gibt es schlichtweg gar nicht.

  20. Wenn du an dich glaubst, brauchst du auch keine Religion mehr, diesen Krückstock, dann schmeißt du ihn weg und fühlst dich frei, ungebunden, selbstbewusst.
    Auch die „angstmachende“ Tagesschau die viel zu selten das Positive sieht, brauchst du nicht mehr.
    Wenn du nachts ins Bett gehst, machst du dir deine Tagesschau selber. Warst du fair, aufmerksam, liebevoll? Was hättest du besser machen können?
    …..das schreibt sich so leicht und ist doch so schwer zu machen…

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