Tagesdosis 17.10.2018 – Feudalismus 2.0

Die Elite der USA errichtet ein neues Feudalsystem, in dem die Arbeitenden erneut die Hölle des Industriezeitalters durchleben.

Ein Kommentar von Chris Hedges.

In den USA zerfällt das kapitalistische System von innen. Die superreiche Elite hat das Volk entmachtet. Trumps Steuergeschenk an sie ist ein verrückter Exzess, der an Frankreichs Könige vor der Revolution erinnert. Die Elite hat jeden Bezug zur Realität verloren und ist dabei, ein neues Feudalsystem zu errichten, in dem große Teile des Volkes erneut die Hölle der Industriearbeiter des ausgehenden 19. Jahrhunderts erleben. Gibt es noch einen Ausweg, bevor der gänzliche Zusammenbruch eintritt? Chris Hedges hat mit dem Ökonomen Richard Wolff gesprochen.

Die Statistik ist bekannt. Die Einkommensungleichheit in den Vereinigten Staaten ist heute größer als während des gesamten vergangenen Jahrhunderts. Die reichsten 10 Prozent verfügen über 50 Prozent und das obere eine Prozent über 20 Prozent des landesweiten Einkommens.

Ein Viertel der amerikanischen Arbeiter müht sich mit Löhnen unter 10 Dollar pro Stunde ab, womit sie unterhalb der Armutsgrenze liegen, wohingegen das Einkommen eines durchschnittlichen CEOs in einem großen Konzern mehr als 300 Mal höher ist als das eines durchschnittlichen Arbeiters im selben Konzern. Das ist ein massiver Anstieg angesichts der Tatsache, dass in den 1950ern ein durchschnittlicher CEO nur 20 Mal soviel verdiente wie sein Arbeiter. Diese Einkommensungleichheit ist global.

Ein Prozent der Weltbevölkerung verfügt über 40 Prozent aller Vermögen weltweit. Und diese Entwicklung wird sich in Zukunft noch verschärfen. Welche ökonomischen und politischen Konsequenzen wird diese Ungleichheit haben? Wie viel schlimmer wird es mit der Verhängung von Austeritätsprogrammen und einer neuen Abgabenordnung werden, die Firmen erlaubt, Geld zu horten oder ihre eigenen Aktien zurückzukaufen, anstatt in die Wirtschaft zu investieren?

Wohin soll das führen?

Wie werden wir durchhalten, während die Kosten für die Krankenversicherungen kontinuierlich steigen und öffentliche Wohlfahrtsprogramme wie Medicaid, Pell Grants (staatliches Ausbildungsförderungsprogramm; Anmerkung der Übersetzerin) und Lebensmittelmarken gekürzt werden? Und die Änderung der Abgabenordnung, die Präsident Trump im Dezember unterzeichnet hat, wird auf lange Sicht die Steuersätze für die Arbeiterklasse steigen lassen. Während der nächsten Dekade wird diese Änderung den Staat ungefähr 1,5 Billionen Dollar kosten. Wohin wird das führen?

Wir leben in einem neuen Feudalsystem. Wir sind der politischen Macht beraubt. Arbeiter sind gefangen in knechtischen Tätigkeiten, gezwungen, lähmende Schulden aufzunehmen, und sie werden mit stagnierenden oder sinkenden Löhnen abgespeist.

Chronische Armut und ausbeuterische Arbeitsbedingungen in vielen Teilen der Welt und zunehmend auch in den Vereinigten Staaten wiederholen die Hölle, welche die Industriearbeiter Ende des 19. Jahrhunderts erduldeten.

Revolution jetzt!

Die vollständige Übernahme der herrschenden Institutionen einschließlich der zwei dominierenden Parteien, der Gerichte und der Presse durch Konzerne und ihre oligarchischen Eliten bedeutet, dass es keinen Mechanismus mehr gibt, mit dessen Hilfe wir das System reformieren oder uns vor dem zunehmenden Missbrauch schützen könnten. Entweder wir beginnen, uns zu erheben, oder wir werden die Leibeigenen des 21ten Jahrhunderts werden, gezwungen, im Elend zu leben, und brutal unterdrückt von einer militarisierten Polizei und dem ausgefeiltesten Überwachungssystem der Menschheitsgeschichte — während die herrschenden Oligarchen weiterhin in unvorstellbarem Reichtum und Überfluss schwelgen.

„Die neue Abgabenordnung stellt einen hochexplosiven Exzess dar,“ sagte der Ökonom Richard Wolff in unserem Gespräch in New York.

„In den letzten 30 oder 40 Jahren haben die Konzerne weniger Steuern denn je bezahlt. Sie haben mehr Gewinne denn je gemacht. Sie konnten die Löhne auf dem gleichen Stand halten, während die Produktivität der Arbeit zunahm.

Historisch gesehen brauchen sie heute weniger denn je ein weiteres Steuergeschenk — vor allem nicht auf Kosten all jener, deren Löhne stagnierten. Ihnen eine Steuersenkung dieser Art zu bieten, eine Senkung von 35 auf 20 Prozent, bedeutet letztendlich eine 40-prozentige Kürzung. Diese Art irren Exzesses erinnert an die Könige Frankreichs vor der Französischen Revolution, als der Grad des Exzesses eine explosive soziale Dimension erreichte. Genau an diesem Punkt stehen wir jetzt.“

Zeit für einen neuen New Deal

Als der Kapitalismus in den 1930ern zusammenbrach, antwortete die arbeitende Klasse mit der Gründung von Gewerkschaften, mit Streiks und mit Protesten. Die Arbeiter stellten den Mächtigen ihre Macht entgegen. Sie zwangen die Oligarchen zu einer Antwort in Form des New Deal, der 12 Millionen staatlich finanzierte Jobs, eine Sozialversicherung, den Mindestlohn und die Arbeitslosenunterstützung hervorbrachte. Die Infrastruktur des Landes wurde modernisiert und instand gehalten. Allein das Civilian Conservation Corps (CCC)-Programm schuf Beschäftigung für 300.000 Arbeiter, die sich um die Gründung und den Erhalt der Nationalparks kümmerten.

„Die Botschaft der organisierten Arbeiterklasse war eindeutig“, so Wolff. „Entweder Ihr helft uns durch diese Depression, oder es wird eine Revolution geben.“

Die New Deal-Programme wurden durch die Besteuerung der Reichen finanziert. Der Spitzensteuersatz lag sogar noch in den 1950ern während der Eisenhower-Präsidentschaft bei 91 Prozent.

Die erzürnten Reichen führten Krieg, um diese Programme rückgängig zu machen und die soziale Ungleichheit wiederherzustellen, die sie auf unsere Kosten reich macht. Wir sind an den Ausgangspunkt zurückgekehrt. Regimekritiker, Radikale und Kritiker des Kapitalismus werden wieder als Agenten ausländischer Mächte gebrandmarkt und der Zutritt zu Universitäten sowie Radio- und Fernsehsendern wird ihnen verwehrt. Die Arbeiterbewegung ist zerschlagen worden, auch mit Hilfe sogenannter Right-To-Work-Gesetze (nicht gleichzusetzen mit dem deutschen Recht-auf-Arbeit-Gesetz; Anmerkung der Übersetzerin), die Abkommen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern verbieten. Die letzten verbliebenen Regulierungen, um Plünderung und Umweltverschmutzung durch Konzerne zu verhindern, sind beseitigt worden.

Der Staat als Schutz vor Ausbeutung

Obwohl der Staat der einzige Mechanismus ist, der uns gegen räuberische Oligarchen und Konzerne schützt, erzählen uns die Reichen, der Staat sei das Problem, nicht die Lösung. Uns wird versichert, Austerität und ein aufgeblähtes, außer Kontrolle geratenes Rüstungsbudget zusammen mit der Privatisierung der öffentlichen Dienstleistungen und Institutionen wie Hilfsprogramme und das staatliche Bildungswesen seien der Weg zum Wirtschaftswachstum.

Die Leitung dieses Angriffs und der unkontrollierten Kleptokratie obliegt dem Chefbetrüger und seinen Milliardärsfreunden in der Öl- und der Rüstungsindustrie und anderswo in der Wallstreet. Die Eliten manipulieren die Statistiken, um das Lügenmärchen zu verbreiten, dass nach dem globalen Finanzcrash 2008 eine Erholung eingetreten sei. Um zum Beispiel Daten für die Arbeitslosenstatistik zu sammeln, stellen die Regierungsbeamten den Menschen zwei Fragen: Arbeiten Sie? Wenn die Antwort „ja“ lautet, gelten sie als erwerbstätig, auch wenn sie nur einen befristeten Job haben, bei dem sie nur eine Stunde in der Woche arbeiten. Lautet die Antwort „nein“, so werden sie gefragt, ob sie nach Arbeit gesucht hätten. Die, die in den letzten vier Wochen auf Arbeitssuche waren, werden auf magische Weise aus den Arbeitslosenregistern gelöscht.

Und dann gibt es noch die lange Liste derer, die nicht als arbeitslos gelten: Häftlinge, Ruheständler, nicht berufstätige Ehefrauen, Gymnasiasten und Studenten, die alle Jobs wollen. Alternative Fakten gab es schon vor Donald Trump.

„Man muss kein Statistik-Genie sein, um zu erkennen, dass während der letzten 10 Jahre eine beträchtliche Anzahl von Menschen die Suche aufgegeben hat, weil es einfach zu abscheulich ist“, sagt Wolff. „Die Beschäftigungen, die ihnen angeboten wurden, waren schlechter als die, die sie davor gehabt hatten, oder so unsicher, dass sie ein Familienleben unmöglich gemacht hätten. Sie gingen zurück in die Schule, begaben sich in die Schattenwirtschaft oder begannen, von ihren Freunden, Verwandten oder Nachbarn zu leben.

„Die Qualität der Jobs, die Sicherheit, die Wohltätigkeitsleistungen und die Auswirkungen auf den körperlichen und mentalen Gesundheitszustand haben einen kaskadenartigen Niedergang erlebt, während die Löhne stagnieren“, fährt er fort. „Wir erleben gerade keine Erholung. Wir erleben einen fortwährenden Niedergang, welcher, nebenbei bemerkt, der Grund dafür ist, dass Mister Trump gewählt wurde. Und genau das passiert mit dem Kapitalismus in Westeuropa, Japan und den Vereinigten Staaten. Deshalb sucht eine wütende Arbeiterklasse nach Möglichkeiten, ihre Lebensumstände zu verändern.

Die Gesellschaft hat eine Verantwortung für sich selbst. Wenn der private Sektor nicht fähig oder nicht willens ist, das zu bewältigen, dann muss der öffentliche Sektor sich einschalten. Genau wie (Franklin) Roosevelt damals im Radio sagte: ‚Wenn es Millionen von Amerikanern gibt, die nichts anderes als Arbeit fordern, und der private Sektor ihnen diese nicht bieten kann, dann ist es an mir. Wer sonst wird es tun?’ Wenn wir die Wohlfahrtsleistungen kürzen, zwingen wir die Menschen in die Abhängigkeit vom privaten Sektor. Was passiert mit Menschen, die in einen privaten Kapitalsektor geworfen werden, der weder fähig noch willens ist, auf sozial akzeptable Weise zu funktionieren?“

Maßlose Bereicherung

Über die Ungleichheit sagt er: „Anstatt eine Mittelklasse zu schaffen, polarisiert sie alles. Sie erlaubt den Top-Führungskräften völlig durchzudrehen, was die Gehälter angeht. Ihre Bezahlung ist maßlos, sie geht weit hinaus über das, was ihre Kapitalistenfreunde in anderen Teilen der Welt erhalten. Die Kaufkraft bricht ein. Ein Konzern, der viel Geld durch eine von Mister Trump initiierte Steuerkürzung spart, wird sein Geld nicht für die Anstellung von Menschen ausgeben oder für den Kauf von Maschinen oder die Produktion von mehr Gütern. Sie haben Probleme damit, überhaupt zu verkaufen, was sie gerade produzieren. Sie sorgen für die Verarmung genau der Menschen, denen sie etwas verkaufen wollen.

Und was machen sie mit dem Geld? Sie bezahlen sich selbst. Sie geben sich selbst höhere Gehälter. Sie kaufen ihre eigenen Aktien zurück, was ihnen von Rechts wegen erlaubt ist. Das treibt den Preis der Aktien in die Höhe. Ihre (persönliche) Vergütung ist an den Kurs ihrer Aktien gebunden. Keine Arbeitsplätze werden geschaffen. Kein Wachstum wird erzeugt. Der Aktienkurs steigt, obwohl die Existenzfähigkeit des Unternehmens – wegen des zusammenbrechenden Marktes – abnimmt.“

„Der Kapitalismus höhlt sich selbst aus,“ sagt er. „Die Kapitalisten weigern sich, dieser Tatsache ins Gesicht zu sehen, weil sie kurzzeitig viel Geld machen. Die Logik ist dieselbe wie die der Monarchen vor der Französischen Revolution, die das phantastische Versailles erbauen ließen, ohne zu verstehen, dass sie sich in den herrlichen Gärten ihre eigenen Gräber schaufelten.“

Ablenkungsmanöver

Die Eliten lenken die Aufmerksamkeit von ihren Plünderungen ab, indem sie fremde Länder wie China oder Arbeiter ohne Ausweispapiere für den wirtschaftlichen Niedergang der Arbeiterklasse verantwortlich machen.

„Das ist der klassische Trick von Politikern, die bei einem selbst verschuldeten Problem nicht weiterwissen: jemand anderen dafür verantwortlich zu machen,“ so Wolff. „Man nimmt die 10 oder 11 Millionen armer Immigranten in diesem Land mit einem fragwürdigen rechtlichen Status und dämonisiert sie. Man macht sie zum Sündenbock. Sie können unmöglich für die Schwierigkeiten dieser Wirtschaft verantwortlich sein. Sie abzuschieben wird die Dynamik der Wirtschaft nicht grundlegend ändern. Es ist kinderleicht, das nachzuweisen. Aber es ist gutes Theater – ‚Ich schlage den Fremden‘.“

„Zölle sind eine andere Art, den Fremden zu schlagen“, so Wolff. „Zölle sind eine Bestrafung Anderer. Dieser Tage ist China das Schreckgespenst. Sie sind die Bösen. Sie schaden uns. Ich möchte den Menschen zwei oder drei Dinge über Zölle ins Gedächtnis rufen. Erstens: Historisch betrachtet, muss man feststellen, dass sie nicht sehr gut funktionieren. Es ist sehr leicht, sie zu umgehen. Wir belegen beispielsweise Stahl aus China mit einem Strafzoll. Was machen die Chinesen? Sie schließen einen Handel mit den Kanadiern oder den Mexikanern oder den Koreanern ab. Sie verkaufen ihn ihnen, die ihn uns dann weiterverkaufen. Er kommt auf demselben Schiff hierher. Es hat nur eine andere Flagge am Heck. Das ist kindisch, und es ist wohlbekannt.“

Spiele für das Volk

„Zweitens ist es politisches Theater. Es ändert nicht viel. Zum Beispiel kommt gut die Hälfte der Güter aus China von Tochterfirmen amerikanischer Konzerne, die in den letzten 30 Jahren nach China gegangen sind, um für den amerikanischen Markt zu produzieren. Sie werden zerschlagen, wenn man ihren Markt blockiert. Sie werden wütend. Sie verlieren ihre Investitionen. Sie ergreifen Korrekturmaßnahmen. All dies schadet der amerikanischen Wirtschaft. Es ist bizarr.

Letztendlich werden sich die Chinesen, deren Politiker nicht soviel anders sind als unsere, im Gegenzug positionieren müssen und Vergeltung üben. Sie nehmen unsere landwirtschaftlichen Produkte schon ins Visier. Es ist ein Chaos. Die Vereinigten Staaten wurden, als wir ein junges Land waren, von den Briten und den Europäern angeklagt, deren Technologie und geistiges Eigentum zu stehlen. Niemals zuvor ist es leichter gewesen als heute, geistiges Eigentum zu übertragen. Auch die Chinesen als aufstrebende Wirtschaft praktizieren das. Es ist nicht neu. Es ist nicht furchterregend. Es ist Teil der Funktionsweise des Kapitalismus. Die Menschen plötzlich aufzubringen, als ob hier etwas Besonderes vor sich gehen würde, das ist einfach unehrlich.“

In den von Konzernen kontrollierten Medien findet keine Auseinandersetzung über die Auswirkungen des außer Kontrolle geratenen konzerngesteuerten Kapitalismus statt. Arbeiter mühen sich unter massiver Schuldenlast ab, unfähig, die immerzu steigenden Krankenversicherungsprämien und andere Grundkosten zu bezahlen, gefangen in Niedriglohnjobs, die das Leben zu einer einzigen langen Notlage machen, unsichtbar gemacht von den Medien, die uns mit Klatsch über Pornodarstellerinnen und Reality-TV-Stars unterhalten und ihr Hauptaugenmerk auf die Prominentenkultur legen. Zu unserem eigenen Nachteil ignorieren wir die Realität.

„Wir haben dem kapitalistischen System eine Freikarte gegeben, weil wir Angst hatten, uns damit auseinanderzusetzen. Wenn man irgendeiner Institution freie Bahn gibt, schafft man die Bedingungen dafür, dass sie direkt hinter der Fassade verfällt. Genau das passiert jetzt.“

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Dieser Beitrag erschien am 16.10.2018 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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19 Kommentare zu: “Tagesdosis 17.10.2018 – Feudalismus 2.0

  1. Eine treffende Beschreibung der Situation. Ich spinne den Gedanken weiter. Die Geschichte unterliegt einem Schweinezyklus. Ich gehe nur 100 bzw. 200 Jahre zurück. Was geschah mit den idiotischen, nicht reformfähigen Oligarchien in Rußland und Frankreich. !!!! Vive la Revolution

  2. Das Krisen-Tagebuch des Peer Steinbrück*
    In einer der vielen internationalen Sitzungen, in denen wir über die Finanzmarktkrise und ihre Folgen brüteten, schob mir meine französische Kollegin Christine Lagarde einen Zettel zu. Darauf stand: „Der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus: Im Kommunismus werden die Banken erst verstaatlicht, und dann gehen sie bankrott. Im Kapitalismus gehen die Banken bankrott, und dann werden sie verstaatlicht. Treffen Sie Ihre Wahl.“ Das war für mich einer der wenigen Momente der Erheiterung in der hochangespannten Zeit seit Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2007.

    • leute sry ich glaube bei einem kommentar hatte ich was falsch geschrieben nun ich geh nochmal drauf ein ich sage informiert euch besser auf amerkanischen seiten eben so aber nicht nur einseitig beide seiten und ich kann euch noch mal was empfählen „Veritas“ die decken koruption auf im geheimen werden auch von den medien wie trump scharf angemacht weil sie die warheit aufdecken nicht was sie selber sagen sondern weil sie leute von den eliten selber reden lassen und es aufzeichnen im geheimen. deswegen bin ich auch für trump.

  3. Die superreiche Elite hat das Volk entmachtet.
    Richtig – nur hat das mit Trump nichts zu tun sondern läuft in den USA seit gut hundrt Jahren und verschärft seit Regan/Clinton/Thatcher/Blair .
    Die Fokusierung auf Trump ist die Ablenkung vom realen Problem der Kapitalkonzentration und damit Machtkonzentration . Diese Problemstellung geht über die USA hinaus und betrifft heute im selben Ausmass die UNO wie die EU . Die Politik in Deutschland ist Vorzeigebeispiel für die gesamte Vereinnahmung der Politik durch Kapitalinteressen, die eben auch „Links“ unter ihrer Kontrolle haben .

    • danke ich stimme dem voll und ganz zu, ich will nicht sagen das alles was er geschrieben hat eine lüge ist ich sage das er sich all zu sehr focosiert auf trump als büsser für alle sachen die andere vor ihm geleistet haben.
      und sry wenn ich hier einige auf den füßen getretten habe mag sein das er nicht mehr drin ist das er für uns ist aber wer sagt nicht das er den pulizer wirklich für seine zusammen arbeit mit anderen Journalisten bekommen hat oder einfach für seine zusammen arbeit mit den eliten nur weil mans so nennt heisst Garnichts Friedensnobelpreis ist auch wie der Name sagt für frieden und doch hat ihn Obama bekommen und er wurde bis heute nicht aberkannt warum?
      und das er korupt sein kann ist nicht debunkt also wenn ihr wirklich etwas bringen wolt macht das aber ich halte ihne für korupt nach wie vor.

  4. Das Misstrauen gegenüber Hedges, das hier im Form spürbar ist, ist unangebracht. Ich lese diesen Journalisten seit Jahren, sowohl Bücher als auch Artikel, außerdem gucke ich seine Sendung On Contact auf RT USA und muss sagen, es gibt keinen engagierteren Kämpfer für die Rechte der Allerärmsten! Für die New York Times hat er bis 2005 gearbeitet und dort aufgehört, weil er ihre Verwandlung in ein neoliberales Konzern-Medium unerträglich fand. Den Pulitzer-Preis bekam er sogar noch früher für eine Gemeinschaftsarbeit mit anderen Journalisten.
    Wer einen umfassenden Eindruck von ihm bekommen möchte, sollte das Interview mit der World Socialist Web Site lesen:
    https://www.wsws.org/de/articles/2017/10/12/hedg-o11.html
    Aus diesem Interview ein paar kurze Sätze von ihm zum Thema Identitätspolitik und Obama: „Die Identitätspolitik ist ein Maß für die Unreife der Linken. Der Staat hat sich die Identitätspolitik zu eigen gemacht. Barack Obama hat uns gezeigt, was wir von der Identitätspolitik haben: rein gar nichts. Obama war, wie Cornel West sagte, ein schwarzes Maskottchen der Wall Street, und jetzt reist er überall herum, um seinen Lohn für den Ausverkauf an uns einzuheimsen.“
    In diesen wenigen Sätzen deutet sich schon an, wie Hedges´ Blick auf die us-amerikanischen, aber auch die Verhältnisse im Rest der Welt ist: absolut illusionslos. Um mal die alte Occupy-Sprache zu reanimieren: Wir, die 99%, müssen das Ding selbst in die Hand nehmen, oder Warren Buffet behält Recht, und die Reichen gewinnen. It´s Klassenkampf, Baby!

  5. Vielen Dank!

    Ich finde Richard Wolff großartig. Er kann wirtschaftliche Zusammenhänge sehr verständlich erklären und hat einen großen Unterhaltungswert. Wie wäre es, ihn mal zu einer Positionen-Runde einzuladen? Ich könnte mir gut vorstellen, dass er dabei wäre. Er hat auch eine persönliche Verbindung zu Deutschland (Vorfahren) und ist ab und zu hier. Und es wäre sehr bereichernd, die „alternative Bewegung“ international zu vernetzen.

    • also das er ein paar gut grundierende wissenschaftliche wirtschaftliche zusammenhänge hat sagt nichts zu dem aus was er ist was er tut und was er geschrieben hat und das er ein Pulitzer ist sagt doch nur eins aus das die Eliten ihn für ihre machen schaften eingespannt haben ich möchte nicht wissen was er zu diesen zusammenhängen noch alles dazu gepackt hat um eine sicht weise zu focusieren die den trump angeblichen mit läufer macht was nicht stimmt nicht weil er sachen erlogen haben soll da gibt es nichts die medien haben es schon versucht und versagt weil sie lügen und er arbeitet für sie…. die zusammenhänge in der Ansicht sind doch klar er ist korupt…

  6. also leute ich weiss nicht ob sich wieder jemand Gedanken darüber gemacht hat aber habt ihr mal nach gesehen wer das ist der das alles schreibt? nun last es mich mal genauer erleutern dieser mann „Chris Hedges“ ist ein Pulitzer preis träger von ja man sagt es ungern „new york times“ nun wie kaum einer weiss ja die Pulitzer preis träger sind nichts anderes als alle die jenen denen die wahren eliten zum gefallen dinge machen. bedeutet sie kriegen etwas im gegen zug machen sie genau das was die eliten wollen. Siehe Obama für einen frieden nobell preis dessen kriege er begonnen hat in seiner Amtsteit keine rolle spielen also wenn das alles wäre nein seine frau ist eine Schauspielerin eine in new york diese die bei dem Theater stück mit gemacht hat bei dem putch an dem presidenten Trump ja richtig gehört seine frau war im stück putch von trump wo er gekillt wird. nun wenn das alles wäre nein es geht noch weiter aber ich wolt euch nur ein paar anstuüser geben auf die leute die ihr hört nun zu dem worum es hier wirklich geht.

    1. trump ist keiner der ELiten er arbeitet gegen sie darum lügen ja auch die medien stehts über ihn.
    2. trump hat steuern nicht nur für firmen gesenkt sondern für alle leute.
    3. trump hat die arbeitslosen Quote nicht erlogen sondern sie mit vielen leuten noch bestätigt.
    4. alles was er besser gemacht hat haben seine Vorgänger eben so durch geführt und damit es schlechter gemacht.
    5. trump ist nicht gegen alle imigranten er ist gegen ILIGAE imigranten die nicht mal steuern zahlen da sie nicht regristriert werden oder sind, so auch bei mord oder sonstiges nicht so schnell gefunden werden können.

    ich kann hier noch mehr gegen sachen bringen sogar mit fakten wenn euch das so wichtig ist aber ich geben euch einen link wo ihrs selber sehen könnt und euch selber eine Meinungen bilden. infowars.com
    es fällt sehr auf das der schreiber vom dem test sehr erpocht war gezielt auf trump zu zeigen. und Putin da er ja den doller kaput machen will, doch trump weiss was er tut ganz genau es ist ihm schlicht weg egal was andere länder bei sich machen er ist für sein land wichtig was los ist das durch seine steuer Senkung firmen zurück gekommen sind ist kein großes geheimniss oder eher eine reine magie wie es Obama mal sagte. versteht doch dieser typ hier ist korupt bis aufs blut ich meine niehmand anderen als Chris Hedges. ps sry hatte nicht grade lust auf Rechtschreibung zu achen bin schlecht drin.

    • Es ist deutlich :
      KenFM dient der Durchsetzung des von Milliardären wie Soros vertretenen Globalisierungsprojektes .
      Die vorgebrachte und auch nachvollziebare Kritik des Chris Hedges ist Bauernfängerei, um genau dieses globalistische Regime der Millardäre zu festigen .

    • das mit der Steuersenkung für Firmen ist so pauschal gesagt nicht richtig. Das Steuerrecht wurde geändert, gerade im Bereich der Konzernrechnungslegung wurden Abschreibemöglichkeiten geändert bzw. abgeschafft. Mit dem Ergebnis das einige internationale Konzerne (vor allem Bereich Dienstleistung, Logistik, Leasing, IT) mehr Steuern bezahlen weil es ihnen z.B. nicht mehr möglich ist Gewinne mit Verlusten im Ausland zu verrechnen. Deshalb gab es durchaus einigen Widerstand aus der Wirtschaft gegen Trumps Reform.

  7. „Obwohl der Staat der einzige Mechanismus ist, der uns gegen räuberische Oligarchen und Konzerne schützt, erzählen uns die Reichen, der Staat sei das Problem, nicht die Lösung.“

    Das erzählen uns leider nicht nur die Reichen, sondern ebenfalls ständig der Inhaber dieses Portals sowie ein gutes halbes Dutzend der hier publizierenden Autoren.
    Ist das nicht seltsam?

    • Der Staat ist das Problem?
      Wichtig ist, für was der Erzähler steht und was er damit bezweckt.
      Will man einen Staat, der die Interessen der Mehrheit der Leute im Staat vertritt oder Einen der die Reichen vor den Armen schützt?

    • Geht das hier schon wieder los..

      Ken Jebsen sagt also der Staat sei das Problem? Das stimmt doch gar nicht. Natürlich beleuchtet er staatliche Vorgänge, da der Staat in seiner jetzigen Form seiner Schutzfuktion nicht nachkommt oder nachkommen will und kann, aber als ursächlich benennt KenFM, ebenso wie die Mehrzahl der hier publizierenden, mir bekannten Autoren, die Strukturen hinter dem Staat, den tiefen Staat, die Milliardäre, ihre Brücken Vereine und Stiftungen.

      Und wenn ich mal jemanden hier lese der es anders sieht sei`s drum, für gleichgeschaltete Meinung weiß ich ja wo ich hin muss.

      Seltsam finde ich die immer wiederkehrenden Versuche KenFM zu beschuldigen oder für die eigene, einzig wahre Glaubensrichtung einzuspannen.
      Na ja so seltsam ist das ja eigentlich auch wieder nicht.

  8. Was soll der Unsinn mit Feudalismus 2.0?

    Mal schnell ein paar kritische Bemerkungen hingehauen und dann noch zum Beispiel so ein Quatsch:

    „Wir sind der politischen Macht beraubt. Arbeiter sind gefangen in knechtischen Tätigkeiten, gezwungen, lähmende Schulden aufzunehmen, und sie werden mit stagnierenden oder sinkenden Löhnen abgespeist.“

    Wer ist „wir“? Und falls „wir“ mich und die große Masse der Lohnabhängigen einschließen sollte: Wir sind nicht der Macht beraubt. Wir hatten sie nie! Die bürgerlichen Revolutionen, die den Feudalismus abgeschafft hatten, hat vor allem die Kapitalisten/das Kapital an die Macht gebracht.

    Feudalismus ist mehr durch Fronarbeit gekennzeichnet, als durch Löhne. Wie sieht es denn aus mit der Fron beim Feudalismus 2.0? Fron bedeutet auch, dass man die Erlaubnis seines Herrn brauchte, um den angestammten Platz zu verlassen. Also nix mit offenen Grenzen.

    Ach, ich will mich nicht in Einzelheiten verlieren. Wer ein bischen was von Geschichte und Wirtschaft versteht, erkennt diesen Artikel als Versuch, Verwirrung zu stiften und sich links zu gebärden.

    Deshalb auch der Aufruf des Autors: „Revolution jetzt!“ Verdummte Aufständige sind nun mal leichter zu besiegen, wenn die einfach losstürmen.

    • Und was hilft uns jetzt der Unsinn mit dem Klein-Klein Korintenkackertum? Sie verstehen doch was das Problem ist. Diese Uneinigkeit ist doch eines der Probleme.

    • Dann erklären Sie doch mal mit besonderem Groß-Korintenkackertum, was gemeint ist. Und ja, Uneinigkeit ist eines der Probleme, da gebe ich Ihnen Recht. Solche Beiträge, wie dieser Unsinn mit Feudalismus 2.0, ist eine der Hauptursachen.

      Aber es wie in der Medizin: Bei Krebs lassen Groß-Korintenkacker gerne auch Globuli zu. Wenn das nicht funktioniert, ist natürlich auch die Uneinigkeit, verursacht durch die Kleink..kacker. Schuld. Was hacken die auch auf Erkenntnis, Wissenschaft usw. herum.

      1+1 =viel, jedenfalls so ungefähr, reicht doch als Wissen. Sie verstehen doch, was das Problem ist.

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