Tagesdosis 17.11.2018 – Europäisches Finanzsystem: Die Warnzeichen nehmen zu

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Zwei Meldungen vom Anfang dieser Woche sind in den Mainstream-Medien weitgehend unbeachtet geblieben.

Am Montag wurde bekannt, dass die neuntgrößte italienische Bank es in der Vorwoche nicht geschafft hat, sich dringend benötigtes frisches Kapital in Höhe von 560 Millionen Euro zu besorgen. Zwei Tage später teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (die Summe aller in einem Jahr produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen) gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent gesunken sei.

Unter normalen Umständen wären beide Meldungen in der Tat kaum einen Kommentar wert gewesen. Aber die derzeitigen Umstände innerhalb der EU sind alles andere als normal. Das Euro-System wird seit zehn Jahren durch die EZB künstlich am Leben erhalten und gleicht mittlerweile einem Schwerkranken, bei dem schon kleine Ursachen große Wirkung haben können.

Betrachten wir die erste Meldung: Die Banca Carige ist im dritten Quartal dieses Jahres tief in die roten Zahlen gerutscht und braucht daher dringend frisches Geld. Da sie nicht in der Lage ist, sich dieses am Markt zu verschaffen, müsste nun eigentlich geltendes EU-Recht angewendet werden: Anteilseigner, Einleger und Sparer der Bank müssten durch ein Bail-in zur Kasse gebeten werden, um die Bilanzlöcher zu stopfen.

Das aber wird verweigert, einerseits von der italienischen Regierung, weil sie weiß, dass ein Bail-in die Bevölkerung gegen sie aufbringen würde, andererseits von den italienischen Banken, weil sie den Zorn der Bevölkerung und einen möglichen Bank-Run fürchten. Also läuft alles auf ein weiteres Bail-out hinaus, eine Rettung mit Hilfe von Steuergeldern oder durch einen Rettungsfonds der italienischen Banken- und Versicherungsbranche.

Ein Bail-out aber wird entweder den Staat oder das ohnehin schwer angeschlagene italienische Bankensystem noch tiefer verschulden und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die EU in absehbarer Zukunft rettend eingreifen muss. Die Bürokraten in Brüssel wiederum stehen dieser Entwicklung hilflos gegenüber, denn das italienische Bankensystem ist so groß, dass es auf Biegen und Brechen am Leben erhalten werden muss, da es sonst die gesamte Eurozone und mit ihr das globale Finanzsystem in den Abgrund reißen würde.

Hier ist also ein Prozess im Gange, der, egal wie die Akteure handeln, zwangsläufig zum weiteren Zerfall des Euro-Finanzsystems und zum weiteren Auseinanderbrechen der EU beiträgt.

Bei der zweiten Meldung, dem Rückgang des deutschen Wirtschaftswachstums, handelt es sich zwar nur um eine Größenordnung von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal. Viel wichtiger als die Zahl aber ist die langfristige Tendenz, die sich dahinter verbirgt: Alle Anzeichen, wie zum Beispiel der Rückgang des Aktienmarktes um mehr als zehn Prozent innerhalb eines Jahres, deuten zurzeit darauf hin, dass es in Deutschland und der gesamten Eurozone – wahrscheinlich sogar weltweit – zu einer Rezession, also einer Abschwächung der Konjunktur mit folgender Depression (dem Konjunkturtief) kommen wird.

Dieser Abschwung aber fällt in eine Zeit, in der die Zentralbanken gerade eine historische Wende vollziehen: Nachdem sie zehn Jahre lang auf den Finanzmärkten riesige Blasen erzeugt haben, versuchen sie, das Ruder herumzureißen, weniger Geld ins System zu pumpen und die Zinsen zu erhöhen.

Das ist in etwa dasselbe, als ob ein Patient, der im künstlichen Koma liegt und dem man gerade wegen der Nebenwirkungen die kreislaufstärkenden Mittel entzieht, einen Schwächeanfall erleiden würde. Das Ergebnis ist mit absoluter Sicherheit eine weitere Verschlechterung seines Zustandes.

Da in den vergangenen Jahren riesige Mengen an Aktien und Anleihen auf Kredit gekauft wurden, diese aber seit geraumer Zeit an Wert verlieren, geraten Spekulanten zurzeit immer stärker unter Druck: Ihr Anlagevermögen schmilzt, aber ihre Schulden bleiben und sind im Fall einer Zinserhöhung noch schwieriger zu bedienen. Sie stehen also vor der Alternative: Mit Verlust verkaufen oder das Risiko eingehen, die Papiere zu halten – mit der Gefahr, dass die Kreditgeber ihr Geld irgendwann bei noch niedrigeren Kursen einfordern.

Ganz gleich, wie man die Dinge dreht und wendet – die Zentralbanken sitzen in der Falle: Wenn sie die Politik der Verknappung des Geldes fortsetzen, würgen sie die Märkte ab, wenn sie zur expansiven Geldpolitik zurückkehren, riskieren sie ein Platzen der Blasen.

Was wir derzeit erleben, ist im Grunde nichts anderes als die Bestätigung zweier allgemeingültiger Wahrheiten: Man kann nicht ungebremst Geld ins System pumpen, ohne riesige Blasen an den Märkten zu erzeugen und das Geld dabei zu entwerten, und man kann die Zinsen nicht bis unter Null drücken, ohne dadurch eine gigantische Schuldenlawine zu erzeugen.

Beides ist geschehen und deshalb ist es vollkommen gleichgültig, was die Verantwortlichen in den nächsten Wochen und Monaten unternehmen, um das Finanzsystem noch länger am Leben zu erhalten – ihre Maßnahmen werden so oder so dazu beitragen, es noch weiter zu untergraben und schlussendlich zu zerstören.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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22 Kommentare zu: “Tagesdosis 17.11.2018 – Europäisches Finanzsystem: Die Warnzeichen nehmen zu

  1. Hier noch eine Zusammenfassung:

    Bernard A. Lietaer
    MYSTERIUM GELD
    – Emotionale Bedeutung und Wirkungsweise eines Tabus
    Da das Yin-Yang-Konzept bei Bernard Lietaer eine zentrale Rolle bei der Beurteilung der Währungen einnimmt und deshalb seine beiden Bücher eigentlich als eines konzipiert war, gab er zum Ende des Symposiums eine kompakte Zusammenfassung seiner Thesen und Untersuchungen, die (mit vielen Grafiken) ausführlich auch im Internet zu finden sind: http://www.futuremoney.de. Um die Hintergründe für seine Theorie zu verstehen, sollte man allerdings sein Buch lesen.
    Drei Fragen
    Prof. Lietaer benennt zunächst drei Fragen, die er sich zu Beginn seiner Arbeit gestellt hat:
    1. Warum ist Geld ein Tabu? Man kann heute eher jemand fragen, mit wem sie/er letzte Nacht im Bett war, als nach dem Kontostand. Sex ist als Tabu weitgehend gefallen, geblieben sind Tod und Geld als starke Tabus.
    2. Warum hat jede moderne Gesellschaft – ob in China, Rußland, USA oder Afrika – das derzeitige Geldsystem als normal und quasi naturgegeben akzeptiert?
    3. Warum erscheint heute eine Veränderung möglich?
    Zur Beantwortung dieser Fragen beschäftigte sich Prof. Lietaer mit dem Konzept der Archetypen nach C.G. Jung und der asiatischen Lehre des Yin und Yang. Yang-Charakteristika sind z.B.: männlich – Zukunft – Leistung – haben – rational – Technik – Expansion – Unabhängigkeit – Hierarchie – zentrale Autorität – Kontrolle – Teile erklären das Ganze.
    Yin-Charakteristika hingegen beinhalten z.B.: weiblich – Gegenwart – Lebensqualität – sein – intuitiv – zwischenmenschliche Fähigkeiten – Erhaltung –Interdependenz – Gleichberechtigung – gegenseitiges Vertrauen – Chaos – das Ganze erklärt Teile.
    So kam Bernard Lietaer zu einer philosophischen Geld-Unterscheidung:
    a) Yang-Währungen fördern den Wettstreit; sie sind hierarchisch aufgebaut; sie werden von staatlichen Autoritäten garantiert. Stichwort: Knappheit.
    b) Yin-Währungen fördern die Kooperation und führen zu einer egalitären Geschenkgesellschaft, zur community (cum = zusammen, munere = geben). Stichwort: ausreichende Verfügbarkeit.
    Die Rollen von Komplementärwährungen wären dementsprechend:
    a) Nationale Währungen ermöglichen eine Wettbewerbsökonomie mit einem Austausch auf kommerzieller Basis;
    b) Komplementäre Währungen ermöglichen eine kooperative Ökonomie mit ei-nem Austausch auf Gegenseitigkeit.
    Bisher gibt es Ansätze für Yin-Währungen nur im Bereich der Tauschringe; ansonsten herrscht seit Jahrhunderten das Yang-System. Diesen Zustand vergleicht Prof. Lietaer mit dem Fahrradfahren: man kann auch mit einem Einrad fahren, aber es ist viel instabiler und weniger effektiv als auf zwei Rädern.
    Die archetypische Psychologie ist das einzige intellektuelle Instrument, das wir heute haben, um das kollektive Unterbewusste zu erforschen.
    Zwei Begriffe benötigen wir zum Verständnis der archetypischen Psychologie:
    – Muster: z.B. der Krieger, der/die Herrscher(in), die Große Mutter;
    – Schatten: hiermit wird die Manifestation eines unterdrückten Archetypen bezeichnet; z.B. sind die Schatten des unterdrückten Herrschers entweder der Tyrann oder der Schwächling, also entweder ein Übermaß oder ein Mangel. Der gemeinsame Nenner beider Schatten ist die Angst. Die Heilung erfolgt nicht durch Unterdrückung, sondern durch Integrierung beider Schatten.
    Im gegenwärtigen Währungssystem werden von den fünf Archetypen des Menschen nur drei aktiviert: Herrscher, Krieger und Magier. Der Liebhaber sowie die Große Mutter sind unterdrückt.
    Die positiven Seiten des Kriegers, des Herrschers und des Magiers haben zur Beherrschung der Technik ebenso wie zur Idee der Menschenrechte und der persönlichen Freiheit geführt. Die Vernachlässigung des Liebhabers und der Großen Mutter brachten den Zerfall der Gemeinschaft und den fahrlässigen Umgang mit unserer Umwelt.
    Der Archetyp, der beim Geld eine wichtige Rolle spielt, ist die Große Mutter (Ernährer). Wenn dieser Archetyp in der Gesellschaft unterdrückt wird, äußert sich dies in der Entstehung der beiden Schatten Gier und Knappheit, die durch die Angst miteinander verbunden sind. Wir leben in einer Gegenwart, in der der Großteil der Menschheit durch die Verknappung des Geldes unterdrückt wird.
    Anhand der fünf Bewusstseinsstrukturen nach Jean Gebser und ihrer historischen Abfolge zeigt Bernard Lietaer, dass heute ein Schritt zur Veränderung eingeleitet ist:
    • Die archaische Bewusstseinsstruktur begann vor ca. 1 Million Jahren bei den Hominiden; das Leben fand nur im Hier und Jetzt statt.
    • Die magische Struktur entwickelte sich vor ca. 150.000 Jahren mit der Vorstellung von Zeit und Tod und der Ausbildung von Ritualen.
    • Die mythische Struktur schloss je nach Region vor 25.000 bis 3.000 Jahren an. Mit dieser Periode begann das Patriarchat, und in ihr wurde das Geld erfunden.
    • Die rationale Struktur entwickelte sich vor 3.000 Jahren und verstärkte sich in den letzten 500 Jahren. Ihren Höhepunkt erreichte sie im Westen während der letzten zwei Jahrhunderte mit dem Monopol der Wirklichkeitsinterpretation durch die rationale Reflexion.
    • Die Herausbildung der integrativen Struktur hat gerade erst in Subkulturen eingesetzt.
    In den USA hat Paul Ray zum ersten Mal Zahlenmaterial dazu gesammelt: Umfragen bei 100.000 Bürgern ergaben, dass die Traditionalisten nur noch ein knappes Viertel der Bevölkerung ausmachen, die Modernisten mit 47 Prozent immer noch den größten Anteil stellen – aber eine neue Subkultur, die Anfang der 60er Jahre noch unbekannt war, in den letzten 20 Jahren einen Zuwachs auf 29 Prozent der Bevölkerung erfahren hat.
    • Zu den Traditionalisten gehören die religiös Konservativen und der rechte politische Flügel. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 53 Jahren, und sie weisen den niedrigsten Bildungsstand auf. • Die Modernisten sind geprägt von der Vorstellung, die Welt so zu sehen, wie sie ist. Also zählt nur, was messbar ist. Werte sind: Leistung, persönliche Leistung, Konsum, Technik. Entscheidungen werden nach ökonomischen Kriterien getroffen.
    • Die junge Gruppe der kulturell Kreativen zählen zur mittleren bis oberen Mittelklasse; ihr Durchschnittsalter beträgt 42 Jahre, 30 Prozent haben einen College-Abschluss. Ihr Wertesystem besteht auf der persönlichen Ebene in der Selbstverwirklichung, auf der kollektiven Ebene in der Stärkung des Gemeinsinns.
    Das Besondere an dieser stark wachsenden Gruppe ist die Isolation, in der sich die meisten
    ihrer Mitglieder wähnen: zum einen gibt es keine Massenbewegung, die diese Stimmen eint, zum anderen gehören die Medien zur Gruppe der Modernisten und nehmen die kulturell Kreativen nicht wahr. Innerhalb dieser Gruppe der kulturell Kreativen lassen sich zwei Typen unterscheiden: die „grünen“ kulturell Kreativen, die sich mit der Umwelt und sozialen Aspekten beschäftigen; sie machen etwa 16 Prozent der Bevölkerung aus. Die „integrierten“ bzw. „integrativen“ kulturell Kreativen sind sowohl an ihrer eigenen inneren Entwicklung als auch am Umweltschutz interessiert. Das Verhältnis von Männern zu Frauen liegt hier bei 1:2. Diese Gruppe macht 13 Prozent der Bevölkerung aus und damit 24 Millionen Amerikaner, die fast alle denken, sie seien allein mit ihrer Einstellung.
    Die Yang-Währungen dominieren heute die Welt und bestimmen damit unsere Gesellschaftsformen, aber die Natur kennt nicht nur das Yang-, sondern auch das Yin-Prinzip. Das könnte sich heute langsam ändern aus den oben genannten Gründen:
    – wir haben momentan eine hohe Instabilität im bestehenden Yang-System;
    – wir haben im Ansatz die komplementären (Yin-) Währungen
    – und wir haben ein neues Bewusstsein, die kulturell Kreativen.

  2. Bei Schulden ist es meistens ein Problem, dass man es bei diesen oft nicht so richtig weiß, wer da überhaupt wem etwas schuldet.

    Die Föderalismus-Ebenen schulden uns beispielsweise Geld, aber in Wirklichkeit sind das spiegelbildliche Guthaben der Bürger.

    So schreibt die Welt am 21.10.2018:
    „Lasst Italien Schulden machen“.

    Hier wird der Begriff „Schulden“ erstmal einfach so verwendet.
    Bei Schulden denkt man es meistens, dass da irgendwo Geldwerte fehlen.
    Aber die genauen Einzelheiten weiß man dann doch noch nicht.

    Außerdem darf man die Rolle des Auslands nicht völlig ausblenden:

    Die deutsche Politik sozialisiert beispielsweise immer mehr Schulden und wir leihen uns das Geld von den Banken, die das Geld aus dem Nichts schöpfen. Dadurch weitet sich unsere Geldmenge immer mehr aus, aber die Profite kassieren wenige.

    Weil dies so ist, kann Deutschland auch immer mehr exportieren und der Bundesfinanzminister schreibt seine schwarze Null.
    Gleichzeitig müssen Länder wie Italien mit den deutschen Produkten konkurrieren.

    Bei unserer vermeintlichen Marktwirtschaft wird in Wirklichkeit auch nicht so sehr mit Geldwerten gehandelt, sondern mit Forderungen der Banken, bei denen die Banken doch die Rückzahlung derselben erwarten.

    Anstatt aber Superreiche und Konzerne zu besteuern und insofern für Gerechtigkeit zu sorgen, haben wir deshalb einen fehlerhaften Wohlstand, weil Unternehmen mit immer mehr Marktmacht um das Geld der Banken konkurrieren, das diese aus dem Nichts verleihen.

    Wenn aber wenige Personen ständig das von den Banken verliehene Geld einnehmen, dann wird es für alle anderen Personen immer schwieriger ein Einkommen zu erzielen und auch Schulden bzw. vor allem auch anteilige Staatsschulden zurückzuzahlen.

    Die Deutschen arbeiten für einen viel zu kleinen Bruchteil einer rasant ansteigende Geldmenge und daher exportiert Deutschland zu viel.

    Wir machen zurzeit eine Politik, die zwar noch für Wohlstand sorgt, aber wir ahnen es, dass die Politik möglicherweise nicht nachhaltig ist.

    Dann hat vorgestern ein Spiegel-Artikel die Frage gestellt, wem Italien überhaupt Geld schuldet.
    Jedenfalls setzt Italien mehr auf Schulden gegenüber Inländern.

    Wenn Italien aber den heimischen Banken sehr viel Geld schuldet, obwohl diese doch das Geld aus dem Nichts schöpfen, dann kann man es fast gar nicht mehr nachvollziehen, was da genau abläuft,

    Gleichzeitig gibt es auch folgenden Zielkonflikt.
    Wenn ein Land eine gerechte Politik für die eigenen Bürger macht, dann ist es für ausländische Investoren nicht attraktiv.
    Es ist jedenfalls immer etwas schwierig, dass man als Bürger die genauen Wirkungsweisen und auch die Nachhaltigkeit der Politik versteht.

    Wie Albert Einstein es richtig sagte, muss man die Welt auch nicht verstehen, sondern man muss sich nur darin zurechtfinden.

    Wenn man jetzt also alle Abläufe in unserem derzeitigen Finanzsystem wirklich verstehen wollte, dann würde das gar nicht gehen.

  3. Ich schrieb nicht das Menschen die Geld nicht verstehen dumm sind.
    Wenn mann einfache Beispiele gibt über wie Geld funktioniert, so wie Kauri Muskel bei die Papuas, vor lange Zeit, kann ein jeder verstehen warum der Draghi dort, ein NIederländischer Funktionär, ermordet wurde durch seine Geldschöpfung.
    Unserer Draghi aber lebt noch.
    Der hochgebildete Niederländische Funktionär, Gonsalves, wollte ein Gebäude für seine Arbeit.
    Um die Papua Arbeiter zu bezahlen brauchte er Kauri Muskel, die dortige Währung, die er hätte kaufen müssen bei die Papuas.
    Aber diese Gonsales dachte schlau zu sein, er wusste das in die Malediven Kauri Muskel nichts wert sein, kaufte die dort in grossen Mengen, und bezahlte damit seine Arbeiter.
    Was er nicht vorgesehen hatte, wie die Spaniër mit ihren grossen Mengen Gold und Silber, ist das viel Geld schöpfen Geld wertlos macht, Inflation.
    Und so geschah es das die Schweine, die die junge Arbeiter kaufen mussten bei die alten Papuas, sehr teuer wurden.
    Die junge Arbeiter begannen einen Aufstand, Gonsales, damals auch Gunsalves genannt (er schoss viel) benahm sich dumm, und wurde ermordet.
    Ich denke das das hier nicht schwer zu verstehen ist.
    Wenn Draghi Nummern in ein finanz System einführt tut er wie Gonsales mit die Malediven Muskel, er schöpft Geld.
    Draghi aber ist nicht so dumm wie Gunsalves, er weiss was gescheht wenn er sehr viel Geld Schöpft, Aufstand.
    Warum immer wieder so getan wird als wäre Geld etwas mysterieuses, ich verstehe das nicht;
    Lese wie nach der deutsche Kapitulation Zigaretten Geld waren:
    Günter Grass, ‘Beim Häuten der Zwiebel’, München 2008

    • Bernhard A. Lietaer, Mythos Geld – Emotionale Bedeutung und Wirkungsweise eines Tabus

      Inhaltsangabe und Vorwort:

      Inhalt
      Vorwort ………………………………….. 11
      Teil I
      ArchetypenundGeld …………………….. 15
      ZentraleIdeenvonTeilI ……………………… 17 Kapitel 1
      DieSprachederArchetypen …………………… 20 KonzeptederkollektivenPsychologie …………….. 21 Archetypen ………………………………. 22 Schatten ………………………………… 25 Yin,YangundJung …………………………. 28 DerSchattenistnichtderFeind …………………. 30 EineKartedermenschlichenPsyche ……………… 32
      Kapitel 2
      DerFalldesverschwundenenArchetyps …………. 38
      DieGroßeMutter …………………………… 40
      Der Archetyp der Großen Mutter
      undfrüheWährungssysteme …………………… 45
      EineDefinitiondesGeldes …………………….. 46 Vieh–dasersteBetriebsmittel ………………….. 47 DieallgegenwärtigeKauri-Muschel ………………. 53
      5
      Andere»primitive«Währungen …………………. 55
      FrüheMünzen …………………………….. 57 DieUnterdrückungderGroßenMutter ……………. 61 IndogermanischeInvasionen …………………… 63 DiemesopotamischeKultur ……………………. 66 DiegriechischeKultur ……………………….. 67 DasJudentum …………………………….. 68 DasChristentum …………………………… 70
      Männliche Helden und die Unterdrückung
      desWeiblichen ……………………………. 79
      Ausnahmen: Historische Nischen des Kultes
      umdieGroßeMutter ………………………… 83
      Die unterdrückte Große Mutter
      unddasWährungssystem ……………………… 86
      Kapitel 3
      DerarchetypischeMensch ……………………. 89
      Geschlechts-undYin-Yang-Energien ……………… 90 Der archetypische Mensch und die materielle Welt . . . . . . . 92 DiearchetypischeFünf ……………………….. 94
      DieSchattendesarchetypischenMenschen ………….. 96 Schatten-Resonanz …………………………. 99 Fazit …………………………………… 99
      6
      Teil II
      WährungssystemeundArchetypen …………. 103
      ZentraleIdeenvonTeilII …………………….. 105
      Kapitel 4
      Die Untersuchung von Spekulationsphasen mitHilfedesMagiers ……………………….. 111
      DasBoom-Bust-Phänomen …………………….. 113 DieReaktiondesStaates ………………………. 117 DieReaktionderWirtschaftsexperten …………….. 119
      DerHomooeconomicus ………………………. 120 Leugnung ……………………………….. 121 Erklärungen der Wirtschaftswissenschaft . . . . . . . . . . . . . . . 122
      EinarchetypischerAnsatz ……………………… 128 DieBedeutungvonMythen ……………………. 128 DasApollo-Dionysos-Paar …………………….. 129
      Die Bedeutung des Apollo-Dionysos-Mythos heute . . . . . . . 142
      Kapitel 5
      EinFallbeispielausdemHochmittelalter …………. 146
      EineVerbindungzwischendenWährungen ………… 149 DemurrageimMittelalter …………………….. 149 DemurrageinÄgypten ……………………….. 153 Jaund? …………………………………. 155
      DieSpurderSchwarzenMadonna ……………….. 156 WelcheBedeutunghatsiefürunsHeutige? …………. 157 EsoterikversusExoterik ………………………. 159 Warumistsieschwarz? ………………………. 162
      7
      DieVerbindungnachÄgypten ………………….. 171 Wirtschaftliche Auswirkungen im mittelalterlichen
      Europa – die »erste europäische Renaissance« . . . . . . . . . . . 172 Liegegebühren–derunsichtbareMotor? ……………. 173 ExpansivesWirtschaftswachstum ……………….. 175 EineRenaissancefürdasVolkdurchdasVolk? ……….. 181 Eine»halbeRenaissance«fürFrauen ……………… 184 DieZeitderKathedralen ……………………… 195
      WiealleseinEndefand ……………………….. 201 DerRückschlagimJahr1300 ………………….. 201 DieAuswirkungenaufdieBevölkerung …………….. 204 WieeszurGeldknappheitkam …………………. 212 Schlußfolgerung aus einem unbewußten
      Finanzexperiment ………………………….. 215 Kapitel 6
      EinFallbeispielausdemaltenÄgypten ………….. 216 DieägyptischeWirtschaft ……………………… 216 DerIsis-Kult ……………………………….. 222 DieägyptischeFrau ………………………….. 225
      Eheverträge ………………………………. 226 RechtlicheStellung …………………………. 229 Herrscherinnen ……………………………. 230 Frauenberufe ……………………………… 231
      Eingriechisch-römischesEnde ………………….. 237 DieSuchenachGemeinsamkeiten ……………….. 240 DieBedeutungfürheute ……………………… 241 EinProgrammfürdieForschung ………………… 244
      8
      Teil III
      Warumjetzt? ……………………………. 247
      Die wichtigsten Thesen aus dem
      GeldderZukunft …………………………….. 248
      Kapitel 7
      DasheutigeGeldunddieGroßeMutter …………… 252
      »Yang«-Währungen ………………………….. 252
      Die Entwicklung des Geldes
      imarchetypischenSchema …………………….. 256
      Der archetypische Mensch und das System
      derLandeswährungen ………………………… 259
      GeldalsInformationsreplikator …………………. 261
      EinigepositiveFolgen ……………………….. 262
      NegativeFolgen ……………………………. 263
      PsychologischeFolgen ……………………….. 264
      Die Stärkung des »dominatorischen Prinzips«, KonsumdenkenundFundamentalismus ……………. 265
      Fazit …………………………………… 268 Kapitel 8
      Wostehenwirheute? ……………………….. 270 DieEntwicklungdesBewußtseins ……………….. 271 DasWerkvonJeanGebser …………………….. 271
      Die Integration Gebsers in die
      archetypischeEntwicklung …………………….. 274
      Eine Lektion über 30 000 Jahre
      archetypischerGeschichte …………………….. 277
      Undheute? ……………………………….. 283 9

      DieTraditionalisten ………………………… 284 DieModernisten …………………………… 285 DiekulturellKreativen ……………………….. 286
      Ein archetypisches Schema der drei Subkulturen . . . . . . . . . 293 ZurückzumGeld ……………………………. 298 DieBedeutungunsererKrise ……………………. 303
      Kapitel 9
      UnsereZukunft,unserGeld …………………… 305
      Die Stimme des Herrschers:
      EineMagnaChartafürdieZukunft ………………. 306
      Die Stimme des Magiers:
      Eine Aktualisierung des archetypischen Vokabulars . . . . . . 309
      DieStimmedesLiebhabers:EineEinladung ………… 314 DieStimmedesKriegers:2020VISA ………………. 316
      Die Stimme der Großen Mutter:
      EinMärchenausderZukunft …………………… 321
      Epilog …………………………………… 331
      AnhangA:EinkurzesGlossar …………………. 335 AnhangB:Anmerkungen …………………….. 340
      10
      Vorwort
      Warum hat Geld einen so großen Einfluß in der heutigen Welt? Warum löst es bei den meisten Menschen so starke und wider- sprüchliche Gefühle aus? Und warum werden unsere angeblich so rationalen Finanzmärkte regelmäßig von außergewöhnlich irra- tionalen und destruktiven Hysterien und Krisen geschüttelt?
      Während ich an einem Manuskript für denselben Verlag arbeite- te – Das Geld der Zukunft1 –, wurde mir bewußt, daß diese wichti- gen Fragen zum Thema Geld selten aufgegriffen werden und ein eigenes Buch verdienen. Hier möchte ich Sie zu einer Reise einla- den, bei der Sie den Schlüssel zum Verständnis der wichtigsten Emotionen kennenlernen, die unserem Währungssystem zugrun- de liegen und es zu einem so mächtigen Druckmittel in unserer Gesellschaft machen. Die Lektüre dieses Buches ist eine Reise in unsere Köpfe, bei der uns eines der letzten Tabus der westlichen Gesellschaft vor Augen geführt wird: unser Geld. Es ist gefährlich, ein Tabu anzutasten. Wer die Schattenseiten einer Gesellschaft aufzeigt, riskiert damit, viele Menschen zu verärgern. Eine Arbeit über Geld, die Gefühle und Archetypen behandelt, ist ziemlich un- gewöhnlich. Warum also ein Buch, das sich mit dem Tabu des Gel- des befaßt und die damit verbundenen kollektiven Gefühle unter- sucht?
      Um wirklich zu verstehen, wie Geld die Gesellschaft »von außen« formt, müssen wir noch weiter gehen und untersuchen, welche Verbindungen dazu »in uns« entstehen, in unserer eigenen Psyche. Denn dort verbirgt sich schließlich der Motor, der uns vor- antreibt.
      Im Buch Das Geld der Zukunft sagte ich, daß das Informations- zeitalter nicht nur die Form des Geldes (d. h. E-Cash, Smart Cards
      11
      usw.) und seine geographische Verbreitung (Euro) grundlegend verändert hat und noch weiter verändern wird, sondern auch das eigentliche Konzept des Geldes (wer es emittiert, zu welchem Zweck, welche Gefühle es auslöst und welche sozialen Verhaltens- weisen es fördert). Diese Entwicklung ist bereits in Gang, denn et- wa 2500 Gemeinschaften verwenden inzwischen ihre eigenen lo- kalen Währungssysteme. Dabei handelt es sich keineswegs um ei- nen Ersatz für die konventionellen Landeswährungen, sondern sie ergänzen diese. Man kann damit Probleme angehen, bei deren Lö- sung sich das herkömmliche Geld bis dato als nutzlos erwies. Mit den lokalen Währungssystemen wird im Idealfall das Gemein- schaftsgefühl gestärkt, sinnvolle Arbeit geschaffen, die ökologi- sche Nachhaltigkeit gefördert und die Altenpflege in einer zuneh- mend älter werdenden Gesellschaft verbessert werden.
      Ich kam zu dem Schluß, daß – wenn die besten Modelle syste- matisch angewandt werden – solche Währungsinnovationen ei- nen »nachhaltigen Wohlstand« innerhalb einer Generation er- möglichen. Der nachhaltige Wohlstand wurde als Prozeß defi- niert, bei dem die Menschheit die Gelegenheit zu einer materiel- len, emotionalen und spirituellen Weiterentwicklung und Blüte erhält, ohne die Ressourcen der Zukunft zu vergeuden.
      Allerdings blieb eine zentrale Frage unbeantwortet: Sollten die derzeitigen Währungsinnovationen als kurzlebige Mode abgetan werden, oder sind sie die ersten Anzeichen für einen grundlegen- den Wandel in der Natur des Geldes? Warum sollte der Wandel ge- rade jetzt eintreten?
      Wenn wir abschätzen wollen, ob ein grundlegender Wandel un- seres Währungssystems überhaupt denkbar ist, müssen wir uns zunächst mit den folgenden Fragen auseinandersetzen:
      • WoherstammtdasVerlangenoderBedürfnisnacheinemderar-
      tigen Währungssystem?
      • Sind Gier und Knappheit ein fester Bestandteil der menschli-
      chen Natur und der materiellen Realität, wie es die Wirtschafts- wissenschaft und unser Schulwissen behaupten? Oder könnte es sein, daß unser derzeitiges Währungssystem genau diese kollek-
      12
      tiven Empfindungen der Gier und der Furcht vor Knappheit
      schafft und verstärkt?
      • Warum ist Geld ein Tabuthema?
      • Kurzgesagt:WoliegtderUrsprungderemotionalenDimension
      des Geldes, und wie sieht ihr Mechanismus aus?
      Nur wenn wir uns bewußt werden, wie Geld unsere kollektiven Empfindungen formt – bzw. wie kollektive Empfindungen die Wahl unserer Währungssysteme beeinflussen –, können wir mei- ner Meinung nach eine bewußte Wahl bei den Währungssystemen für die Zukunft treffen. In einer Zeit, in der Europa sich auf ein neues Währungssystem (den Euro) einläßt, in der Finanzkrisen die Volkswirtschaften ganzer Kontinente ins Wanken bringen und in der unsere Fixierung auf kurzfristige finanzielle Erfolge das Über- leben der Menschheit bedrohen kann, hängt von der bewußten Wahl unserer Währungssysteme so viel ab wie noch nie zuvor.
      Die Untersuchung von Währungssystemen aus der Perspektive des kollektiven Unbewußten ist neu. Daher ist das Material, das hier vorgestellt wird, noch im Entstehen begriffen, eine erste vor- sichtige Sondierung des Prozesses. Ich möchte betonen, daß dieses Buch mehr als ein Erkundungsgang und nicht als schlüssiger Be- weis meiner Thesen betrachtet werden sollte. Die Arbeit bietet die bisher entdeckten Belege an und lädt dazu ein, Methoden zu defi- nieren, mit denen wir die Hypothese bestätigen oder widerlegen können.
      Bernard A. Lietaer
      Steyerberg, im Juli 1999
      13

    • “ Die Untersuchung von Währungssystemen aus der Perspektive des kollektiven Unbewußten ist neu.“
      Mit Entsetzen las ich was hier kopiert wurde.
      Wie ich hier schon schrieb, wir leben in eine Zeit wobei fast jeden Tag ein neuer Wahnidee auftaucht.
      “ Währungssystemen aus der Perspektive des kollektiven Unbewußten „, unglaublich.
      Wer etwas wissen will von bewuste Finanz Systeme rate ich
      Charles P. Kindleberger, ‚A Financial History of Western Europe‘, 1984, London, Boston, Sydney

  4. Der Euro war nie ein wirtschaftliches, sondern ein politisches Projekt
    Schon 1997 warnten 70 Niederländische Volkwirte gegen den Euro.
    Danach: Sarrazin, Stiglitz, Krugman, Varoufakis, Teuling, selbst Duisenberg gab zu das die politische Bedingungen fûr das funkzionieren fehlten.
    Van Rompuy: ‚über das wirtschaftliche funkzionieren der Euro ist ungenügend gedacht‘.
    Was Brussel wahrscheinlich hoffte: ‚das der Euro zu ein politisch vereinigte EU führen musste‘.
    Aber, wie Dijsselbloem in eine Diskussion mit Stiglitz zugab, diese politische Einigung ist politisch unmöglich.
    In seine Abschieds Presse Konferenz sagte Dijsselbloem das ‚doormodderen‘, die einzige Möglichkeit sei.
    Wie mann ‚doormodderen‘ in Deutsch übersetzt weiss ich nicht, die Englische ist ‚muddling trough‘.
    Es bedeutet nicht mehr als das Beste machen aus eine unmögliche Situation, ‚modder‘, und ‚mud‘, ist ’schlamm‘.
    Vielleicht ist das Bild von ein im Schlamm festgefahreren Fahrzeug das Beste, der Führer weiss das es nicht weiter geht, aber versucht es trotdem, anstatt Etwas wirksames zu tun.

    • Zu den Grundsäulen der Europäischen Gemeinschaft gehören freier Kapital-, Personen- , Dienstleistungs- und Warenverkehr. Die Angleichung der Sozialstandards zwischen den EU-Ländern gehört genausowenig dazu wie die Meinungsfreiheit. Die Sozialsysteme in einzelnen EU-Ländern sind so knapp angelegt, dass die arbeitsfähige Bevölkerung zur Migration in andere EU-Länder gezwungen wird, um die in den Herkunftsländern verbliebenen Verwandten durch Überweisungen über Wasser zu halten. Es wurde ein Wettrennen um die niedrigsten Sozialstandards und niedrigsten Löhne in Gang gesetzt. Der Gründungsgedanke Friede durch Handel ist zum rein neoliberalen Projekt mit imperialen Ambitionen mutiert und droht ins Gegenteil umzuschlagen.

    • “ Die Angleichung der Sozialstandards zwischen den EU-Ländern gehört genausowenig dazu wie die Meinungsfreiheit. “
      Schon 1997, wenn ich mich gut erinnere, schrieb ein Deutscher Volkswirt das der Euro diese Angleichung verursachen muss.
      Sehe eine Note in
      Thilo Sarrazin, ‚Europa braucht den Euro nicht, Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat‘, 2012 München
      “ freier Kapital-, Personen- , Dienstleistungs- und Warenverkehr.“
      Schon in den 60er Jahren waren Volkswirte, so auch einer meiner Professoren an die Uni Groningen, der Meinung das diese Freiheiten nur Glück und Wohlstand bringen konnten.
      Leider, erinnere mich nicht das die Nachteile die wir nun sehen, genannt wurden, ich vermute, sie wurden nicht gesehen.
      Wir, als Studenten, sahen die auch nicht, damals.
      Inzwischen ist klar das freies Kapitalverkehr die politische Macht der EU Mitgliedländer verschwinden liess, das freier Personenverkehr Fremdenhass veruracht, das freises Warenverkehr dazu führte das Lastwagen täglich durch das ganze Kontinent fahren, und freises Dienstleistungs Verkehr dazu das Ambulanzen in Dänemark gefahren werden durch Niederländisches Personal.
      Van Rompuy sagte das die Euro wirtschaftlich nicht gut analysiert worden ist, nach meiner Meinung ist die ganze EU nicht gut analysiert, eine Illusion.
      Leider, eine Illusion die uns noch Jahrzehnte Probleme verursachen wird, auch wenn Morgen die EU auseinander fallt.

  5. Die neue Sparkasse Italiens ist die UNICREDIT und wenn Italien fällt, dann fallen auch die Beteiligungen dieser Bank:

    Bis in die 1990er Jahre waren in Italien die meisten Sparkassen als Stiftung aktiv. Im Zuge einer landesweiten Konsolidierung im Bankensektor wurden die meisten Sparkassen in Aktiengesellschaften umgewandelt und landesweit zerschlagen. Während die Stiftungen als Holdinggesellschaften bestehen blieben, setzte bei den Banken ein Fusionsfieber ein, bei dem Sparkassen (italienisch Cassa di Risparmio), Volksbanken (italienisch Banca Popolare) und kommerzielle Banken zusammengingen. Während in Deutschland noch um die Privatisierung einer ersten Sparkasse gestritten wird, haben in Italien die größten Bankengruppen die wichtigsten Sparkassen längst unter sich aufgeteilt und geschluckt. Die Unicredit schluckte die meisten Sparkassen/Volksbanken in Italien.

    Der größten italienischen „Nachfolge-Sparkasse“ Unicredit gehört seit 2005 auch die deutsche HVB, also die alte Bayer. Vereinsbank und die Bayer. Hypotheken- und Wechselbank. Im März 2003 wurde die Hypo Real Estate, die Immobilien-finanzierungstochter der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank, abgespalten. Die HRE ging mit Milliarden in den Konkurs und wurde vom deutschen Steuerzahler gerettet. 2006 wurde die bedeutende Mehrheitsbeteiligung an der Bank Austria Creditanstalt, der größten Bank Österreichs, ohne Bieterprozess für etwa 13 Milliarden Euro an die Muttergesellschaft Unicredit verkauft. Die im Februar 2010 bekannt gegebene Verschmelzung der Unicredit CAIB AG auf die Unicredit Bank AG wurde mit dem Eintrag ins Handelsregister am 1. Juli 2010 abgeschlossen.

    Die UniCredit ist nach Bilanzsumme die drittgrößte private Bank in Deutschland. Das Unternehmen gehört zur italienischen UniCredit S.p.A. aus Mailand, die in ganz Europa aktiv ist. Etwa 23.000 Mitarbeiter betreuen in Deutschland über vier Millionen Kunden. Das Filialnetz umfasst in Deutschland 631 Geschäftsstellen und in Europa über 10.000 Filialen in 22 Ländern. Die neue Unicredit hat damit 40 Millionen Kunden und über 170.000 Mitarbeiter.

    Ihr gehören folgende Töchter / Banken:

    Unicredit Banca SpA (Italien)
    Unicredit Banca di Roma SpA (Italien)
    Unicredit Banca d’Impresa (Italien)
    Banco di Sicilia SpA (Italien)
    Unicredit Corporate Banking SpA (Italien)
    Unicredit Private Banking SpA (Italien)
    Unicredit Family Financing Bank SpA (Italien)
    Unicredit Leasing SpA (Italien)
    Unicredit Credit Management Bank SpA (Italien)
    Unicredit International Bank (Luxembourg) SA (Luxemburg)
    Pioneer Global Asset Management SpA (Italien)
    Unicredit Bank AG (Deutschland)
    Unicredit Bank Austria AG (Österreich)

    Unicredit Bank Ireland Plc (Irland)
    Fineco SpA (Italien)
    Unicredit Bulbank (Bulgarien)
    Unicredit Bank (Ungarn)
    Unicredit Bank Slovakia a.s. (Slowakei)
    Unicredit Banka Slovenia d.d. (Slowenien)
    Unicredit Țiriac Bank (Rumänien) (vom ehemaligen Trainer von Boris Becker)
    Zagrebačka banka d.d. (Kroatien)
    Unicredit Zagrebačka banka d.d. (Bosnien und Herzegowina)
    Unicredit Bank Czech Republic a.s. (Tschechien)
    Unicredit Bank (Russland)

    Außerdem kaufte die Gruppe 2007 weitere Banken, wie die kasachische ATF Bank und ukrainische Ukrsotsbank, zum Ausbau der Geschäftstätigkeit im osteuropäischen Raum. Das Investmentfonds-geschäft und die Vermögensverwaltungsgeschäfte (Asset Management) der gesamten Unicredit Group wurden 2007 unter dem Markennamen Pioneer Investments zusammengefasst.

    Die Aktien der Unicredit befinden sich im Streubesitz. Folgende Aktionäre besitzen jeweils über 2 % der Unternehmensaktien (Stand Juli 2016):

    5,04 % – Aabar Luxembourg S.A.R.L. (gehört zum Staatsfonds IPIC von Abu Dhabi)
    4,98 % – Black Rock Inc.

    BLACK ROCK ist hier mit im Boot. Aber wenn dieses riesige Boot -Unicredit- untergeht, sollte man besser rechtzeitig von Bord gehen und weit weg schwimmen, sonst wird man in den Strudel / Sog des untergehenden Bootes hineingezogen. Das sinkende „Zitronenschleiferboot“ könnte die ganze EU mit in den Abgrund reißen. Black Rock und andere Konzerne, wie Goldman Sachsu.a. arbeiten schon an einer Strategie, die deutschen Sparkassen abzureissen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Unicredit_Bank
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unicredit

    • Das kommt davon, wenn man kleine Jungs Monopoly spielen lässt. Wenn sie dann in der Adoleszenz steckenbleiben, dann spielen sie einfach weiter: Ein Spiel von ewig pubertierenden Jungs. Zunehmend gibt es Frauen in der Branche. Ein Hoffnungsschimmer? Sicher zu wenige. Und wahrscheinlich zu spät.

    • Reuters am 11. Januar 2012

      Rom (Reuters) – Die Mafia hat sich einem Bericht zufolge in der Wirtschaftskrise zur größten “Bank” Italiens entwickelt, die kleinere Unternehmen immer mehr im Griff hat.

      Mit flüssigen Mitteln im Volumen von 65 Milliarden Euro sei die Mafia die “Bank Nummer 1” in Italien, erklärte am Dienstag die Gruppe SOS Impresa, die sich für den Kampf von Firmen gegen die Organisierte Kriminalität einsetzt. Die Mafia setze inzwischen 140 Milliarden Euro um und mache 100 Milliarden Euro Gewinn, was sieben Prozent der Wirtschaftsleistung Italiens entspreche. Dies sei eine “nationale Gefahr”.

    • Der Hinweis zur Mafia hat mir gefallen. Die „Impresa-Banken-Gruppe“ ist eine der drei großen Banken in Italien und ich kann diesen Bericht vom 11. Januar 2011 nur bestätigen.

      Die ital. Mafia verleiht ja auch in Deutschland Gelder an überwiegend italienische Firmen, insbesondere in der Gastronomie. Dieser Wirtschaftszweig erhält nach den geltenden Bankenregeln nur dann einen Kredit von einer deutschen Bank, und das gilt auch für deutsche Kreditsteller, wenn der Restaurantbetreiber sein Lokal 10 Jahre besitzt und erfolgreich führt. Für eine Restaurantgründung wie einer Pizzeria gibt es daher zu 99 % nur Geld von der Mafia, das gilt übrigens auch für indische und thailändische, sowie vietnamesische Lokale oder Imbissbuden, sowie für die meisten Dönerläden. Der deutsche Staat hat mit seiner übertriebenen Bürokratie die Mafia aller Länder als Bankenersatz hierher geholt – ein Thema, das tot geschwiegen wird. Das ist aber der Grund, warum immer mehr ausländische Betreiber ehemals deutsche Gaststätten übernehmen können – der Mafia sei Dank.

      Unsere Medien scheinen sich mit dem Thema der drittgrößten privaten deutschen Bank nicht weiter beschäftigen zu wollen. Der finanzielle Untergang von italienischen Groß-Banken wie der Unicredit wird auch zum Untergang deutscher Banken wie der HVB führen, dazu gehören dann auch Versicherungsbeteiligungen der Unikredit wie an der Generali.

      Überaschung: Die Allianz Gruppe und die UniCredit haben einen langfristigen Kooperations-vertrag für Mittel- und Osteuropa unterzeichnet. Mit der Kooperation, die sukzessive in der zweiten Jahreshälfte 2018 beginnt, wird die UniCredit ihren einzelnen Kunden in Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Slowenien und der Slowakei exklusiv den Zugang zu Lebens-, Sach- und Unfallversicherungs-Angeboten der Allianz ermöglichen. Wenn das dann noch so geht.

      Na dann herzlichen Glückwunsch zur Kooperation liebe Allianz fürs Leben.

    • PS zum Hinweis auf Mafia:

      Länger zurück liegende Geschichte auslassend (Sizilianische Vesper), war bei der Bekämpfung der Mafia durch den Faschismus unter Mussolini aufgefallen, daß die Mafia vom politischen System nicht als Gegner sondern als Konkurrent bekämpft wurde.

      Gegenwart:
      Organisierte Kriminalität agiert auf den internationalen Finanzmärkten als „saubere Investoren“; die Systeme von Politik (Wirtschaft, Militär, Staat, Polizei, Geheimdienste…) und organisierter Kriminalität infiltrieren sich gegenseitig: die organisierte Kriminalität wird als Konkurrent bekämpft.

  6. In der Geschichtsschreibung ist überliefert, dass es wegen Geld schon Katastrophen gab. Sogar hier in den Gebieten mit der deutschen Sprache soll Geld schon Katastrophen ausgelöst haben. In den 1920er Jahren soll es eine Mega Inflation gegeben haben. Dadurch sollen Menschen wegen Hunger gestorben sein. Das macht jedoch irgendwie keinen Sinn. Geld ist bedrucktes Papier. Es gibt auch Buchgeld. Buchgeld wird am Computer generiert. Quasi ist Geld = NICHTS. Warum sterben Menschen an Hunger wegen NICHTS? Es gibt weiter Äpfel, Gemüse, Kartoffeln, Salat – eben die ganze Nahrung kommt aus der Natur. Warum also wegen NICHTS sterben?

    • Weil es leider so ist, dass nicht alle Menschen freien Zugang zu den Nahrungsmitteln aus der Natur haben. Selbst wenn man kundig genug ist, um Wildpflanzen zu essen, gehört die Fläche, auf der sie wachsen, irgendjemandem. Die Zeiten der Allmende sind ja leider vorbei. Und vorbei ist auch die Zeit, in der Eigentümer solcher Flächen einfach freien Zugang zu ihren Flächen gewähren könnten. Weil es zum einen inzwischen leider unzählige Ignoranten gibt, die so wenig von den Kreisläufen der Natur wissen, dass sie Pflanzen samt Wurzeln „ernten“ würden. Und zum anderen sind leider dermaßen viele Menschen so unsolidarisch, dass sie raffen würden, was sie kriegen könnten, über ihren eigenen Bedarf hinaus, um den Überschuss dann meistbietend zu verkaufen. Letzteres lässt sich jede Woche wieder an jeder x-beliebigen Ausgabe einer „Tafel“ beobachten.

    • Nichts ist so schwer zu verstehen wie Geld, weiss ich schon sehr lange.
      Geld ist nicht Nichts.
      Geld ist etwas sehr Wichtiges, schon seit zehntausende Jahre.
      Leider, wenn es sehr leicht wurde Geld zu schöpfen wurde es für dumme Leute möglich durch diese Schöpfung Katastrophen zu verursachen, die Spaniër waren nach Columbus die ersten.
      Sie dachten das Gold und Silber Reichtum ist.
      Adam Smith schrieb 1776 ‚Wealth of Nations‘ um zu warnen, noch immer verstehen viele das Buch nicht, auch Draghi nicht.

    • @ Pieter Kamp

      Tja, aber es gibt eben diese „dummen“ Leute, wie Sie sie nennen. Das ist das Problem, wenn es um Geld, Macht, Atomspaltung, Religion, oder den Glauben geht, z.B. daß Geld, Gold und Silber Reichtum ist, welches Freiheit und Glück verspricht.

    • Eine logisch falsche Schlussfolgerung führt zu einer falschen Frage.
      Das Wort „Nichts“ kann nur mit einem Synonym gleichgesetzt werden, z.B. Leere. Mathematisch würde das als nicht-definierte Größe bezeichnet und somit eine leere Menge dartstellen.
      Geld nutzt zwar die Mathematik zur Berechnung, ist aber an sich nicht naturwissenschaftlich oder durch irgendein Satz der Mathematik definiert, diese gewollte Verwirrung muss man verstehen. Geld gehört in den Bereich des Glaubens und soziologischer Entwicklung des Menschen, ein Denk- oder Glaubenskonstrukt wie der Glaube an Götter.
      Die vorsätzliche Verwirrung geht noch einen Schritt weiter und zwar indem sie Geld, Handel, Tausch/Transfer in einen Topf wirft und behauptet diese bedeuten alle das Gleiche. Wenn man aber genauer hinschaut, alles deterministisch miteinander vergleicht und als Referenz die Natur hernimmt, dann gehören Geld und Handel eindeutig zu den Konstrukten des Menschen und würden eigentlich keine Katastrophe hervorrufen, wenn diese beiden Elemente aus der Welt verschwinden. Jedoch ist die Menschenwelt so komplex vernetzt geworden und der Glaube des Menschen so stark, dass es absurderweise genau die Katastrophen wie Hunger, Mord, Zerstörung hervorrufen, sobald ansatzweise die Stabilität dieses Glaubens langsam bröckelt.
      Tausch bzw. Transfer von Rohstoffen zur Weiterentwicklungs des Lebens ist natürlichen Ursprungs. Hierbei muss man unterscheiden was Tausch und was Transfer ist. Ein Austausch ist symbiotisch, während bei parasitärer Lebensweise man von Transfer spricht. Die schönsten Beispiele für Symbiose sind Bäume und Bodenbakterien und Pilze, oder Bienen und Blütenpflanzen, oder Ameisen mit Bäumen und Pilzen.
      Die Entwicklung der Lebensweise des modernen Menschen ist komischerweise in diese völlige Absurdität geraten, dass sie sowohl räuberisch, parasitär als auch symbiotisch ist. Die Steigerung der Absurdität ist aber der Punkt des Parasitären, weil hier geht er sogar mit Hilfe des Geldsystem auf die eigene Art los.

      Also auf die Frage warum Menschen an Hunger sterben müssen, obwohl die Natur ein Überangebot an wichtigen Lebensrohstoffen liefert, kann nur mit der Schlussfolgerung begründet werden, dass eine kleine Anzahl von Menschen in der Entwicklungsgeschichte sich entschieden hatten statt symbiotisch den Weg des räuberischen Parasiten gewählt haben. Die Entwicklungsgeschichte am Anfang war mit Sicherheit symbiotisch mit räuberischen Charakter, aber bestimmt nicht parasitär.

      Das mit der Beanspruchung von Besitz bzw. Herrschaft über die Natur ist ein weiteres absurdes Phänomen. Also Revierverhalten ist natürlich, nur muss Derjenige, der dieses Verhalten leben möchte auch unter natürlichen Umständen selber verteidigen können, doch absurderweise schaffen einige Wenige viele „Dumme“ dazu zu bringen als ihre Schergen zu verdingen und mit Einsatz ihres Lebens diese absurde Idiologie der Wenigen zu verteidigen.
      Ein aktuelles Konkretes Beispiel: Die Villen und Luxusreviere in Kalifornien die jetzt im Flammenmeer versinken, werden nicht von den Besitzer oder den Herrschaften verteidigt, sondern von der Aufopferung der vielen Feuerwehrmenschen.

      Naja, man muss einfach mal wieder in die Natur und all seine Sinne wieder öffnen, dann bemerkt man was für krankhafte Absurditäten die moderne Menschenwelt eigentlich mit sich bringt.
      Eine Lösung für diese Tragödie bezweifle ich, dass sie überhaupt aus der Menschenwelt kommen kann, weil Absurditäten produzieren nur absurde Lösungsansätze.
      Lass lieber die Natur ihr Lösungswerk verrichten, den sie findet immer einen Weg.

  7. Immer heißt es, Finanzsystem – Gefahr, Crash und Katastrophe. Ich frage mich, ob die Bevölkerungen dieser Welt diesen Mist lieben, quasi süchtig nach Katastrophe sind. Nach meiner Meinung ist Geld reine Erfindung. In der Natur gibt es nur die Natur. Solche Erfindungen, wie Geld kennt die Natur überhaupt nicht. Wäre es vielleicht sinnvoller, wenn die Menschen mal ein Auge auf die Natur werfen? „Die Menschen auf der Erde sind immer noch so rückständig und hantieren mit Geld?“ Tipp: La belle verte – Spielfilm >>. Für die Ewigkeit funktioniert eine Welt nicht, die den Mammon als Boss hat.

  8. Ist das Bruttoinlandsprodukt wirklich „die Summe aller in einem Jahr produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen“? Oder doch – zuerst einmal – eher die Summe der verkauften… oder, genauer, wohl eher: verbuchten Preise(*) dieser W&D. … Jedenfalls ist es ein viel besseren Maß für Umsatz der Banken und Gewinne der KapitalFaschisten als für den Wert von produzierten Gütern und geleisteten Diensten, ganz zu schweigen vom Wert von *nützlichen* …G. & …D., oder gar den Wohlstands(-Zuwachs).

    *) und welche Preise genau? und wer zählt sie (wie) zusammen? …

    DENKT! — solange es noch nicht verboten ist!

  9. Schöpferische Zerstörung eben.

    Da gibt es doch dieses andere italienische Institut in Rom, das Istituto per le Opere di Religione (Institut für die religiösen Werke), also die Vatikanbank?
    Vielleicht kann die helfen? Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Offshore- und Mafia-Paradies kann sie ja auch.
    Bank ist eben Bank.

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