Tagesdosis 17.12.2018 – Liebe Bonath-Hasser…

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Liebe Bonath-Hasser,

danke, dass ihr regelmäßig eure Freizeit opfert, um mir euren Hass zu erklären. Hin und wieder überfliege ich eure Kommentare sogar. Das ist langweilig, denn ihr schreibt immer dasselbe. Viele beleidigen ganz ohne Argumente, andere schieben mir Dinge unter, die offenbar nur in ihrem eigenen Kopf passieren. Manche wünschen mich in die Obdachlosigkeit zum Flaschensammeln, andere einen „Ausländer“ herbei, der mich „zu Tode vergewaltigen“ möge. Das spricht nun selbst für den Charakter des Schreibers. Ich werde hier mal nur auf eins eingehen: Den Vorwurf, ich sei eine böse Spalterin – und zwar in rechts und links.

Klären wir zunächst Grundlegendes: Rechts will die gesellschaftlichen Verhältnisse der Ungleichheit durch Unterdrückung bewahren, links will sie aufheben. Ich erinnere an den Kampfspruch der Linken in Frankreich zur Zeit der Revolution: „Liberté, Egalité, Fraternitè“ – zu deutsch: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Die Ziele von rechts und links sind also völlig konträr.

Wie wir heute wissen, hat es damit in Frankreich nicht ganz geklappt. Doch immerhin erreichte man am Ende eins: Die herrschende gewährte der unterdrückten Klasse erstmals bürgerliche Rechte. Wenn auch vor allem auf dem Papier. Denn wer nichts hat, hat keine Macht. Und wer was hat, errichtet den Staat und nutzt ihn als sein Instrument. Willkommen in der bürgerlichen Parlamentsdemokratie.

Diese Demokratie ist für die besitzende Klasse besonders praktisch. Sorgt sie doch dafür, dass die Lohnabhängigen ganz freiwillig im Hamsterrad laufen. Das spart jede Menge Kosten. Denn eine reine Gewaltherrschaft ist wahnsinnig teuer und aufwändig.

Liebe Bonath-Hasser, was mir immer wieder auffällt: Viele von euch haben den ungarischen Staatschef Viktor Orban sehr lieb. Denn Orban geißelt den Migrationspakt und geht sehr repressiv mit Flüchtlingen, euren Lieblingsfeinden, um. Orban sei nämlich nicht so „neoliberal“, wie Merkel. Und das sei gut, findet ihr.

Nun stellt euch einmal Folgendes vor: Ihr lebt in einem Land, wo ihr für umgerechnet 418 Euro pro Monat arbeiten müsst – brutto. Dabei ist die Miete fast so hoch wie in Deutschland. 418 Euro, das ist der Mindestlohn. Vor vier Jahren betrug er noch 445 Euro, dann wurde er gekürzt. Schmeißt euch der Chef raus, gibt´s pro Erwachsenem weniger als 100 Euro Sozialhilfe. Im Monat. Die Regierung hatte sie 2014 halbiert.

Davon müsst ihr nicht nur eure Kinder durchfüttern. Ihr müsst für die paar Piepen auch gemeinnützige Arbeit verrichten. Für diese Zwangsarbeit können sie euch mit der Polizei quer durchs ganze Land karren – Familie hin oder her. Wohnbeihilfe gibt es seit 2015 auch nicht mehr. Verliert ihr eure Bleibe und hockt nachts auf der Straße, um euch von der Zwangsarbeit zu erholen, landet ihr im Knast und eure Kinder im Heim.

Und nun kommt es noch dicker. Denn gerade hat die Regierungspartei in eurem Land beschlossen, dass eurer Chef euch nicht nur 225, sondern 400 Überstunden jährlich aufdrücken kann. Und die muss er auch erst drei Jahre später entlohnen. Das sind 50 Arbeitstage – zehn Wochen, jedes Jahr. Wie gesagt: Ihr bekommt 418 Euro und müsst 500 Euro Miete zahlen. Die Lösung: Wohngemeinschaft auf engstem Raum mit Wildfremden. Ihr habt keine Wahl, denn ein Drittel der Einwohner eures Landes lebt unter der absoluten Armutsgrenze – Tendenz rasant steigend.

Willkommen im Sklavenhalterstaat von Viktor Orban, eures geliebten Grenzen-dicht-Diktators.

Man will euch zurufen: Merkt ihr, die ihr „Grenzen dicht!“ fordert, gegen die Islamisierung demonstriert, auf den Straßen „absaufen!“ brüllt, Menschen in Flüchtlingsheimen abfackeln nicht weiter tragisch findet, eigentlich nicht, wie ihr mit eurem Hass auf die Ärmsten und mit eurer Liebe zu Diktatoren euren eigenen Schlächtern in die Hände spielt? Glaubt ihr wirklich, jemand, der für „Liberté, Egalité, Fraternitè“ steht, könnte mit euch zusammenarbeiten?

Nun haben wir herausgearbeitet, was rechts ist: Ungleichheit, autoritäre Herrschaft und Unterdrückung – mit einem Wort: Kapitalismus. Die Ungleichheit, die dieser produziert, kann man beobachten. In den Straßen von Berlin wie von Kalkutta. Die Paläste der einen existieren, weil andere hungern und frieren.

Wer diese Gesellschaftsordnung verteidigt, erledigt nun einmal den Job der Herrschenden. Er steht rechts, ganz egal, wo er sich selbst sieht. Auch wenn er sich zehnmal links nennt. Man kann die Barbarei verteidigen durch Ausgrenzung und Entrechtung eines Teils der unterdrückten Klasse nach ethnischen oder nationalen Kriterien, zum Beispiel. Man kann auch dazu aufrufen, offen oder durch die Blume, mit dem nationalen Kapital gemeinsame Sache zu machen, also ihm die Stange beim Ausplündern der „dritten Welt“ halten. Und wer die Barbarei des Kapitals mittels eines autoritären Staats gewaltsam durchsetzen will, ob an den Außengrenzen oder innen, ist ein Faschist. So einfach ist das.

Nun ja, es ist in der Sozialpsychologie hinlänglich bekannt, wie gesellschaftliche Ungleichheit strukturelle Gewalt erzeugt. Und dass diese dann zwangsläufig Aggressionen produziert. Die einen leben diese gegen Migranten aus, manche in Hasskommentaren im Internet, andere zünden Flüchtlingsheime an oder prügeln sich in Fußballstadien. Wieder andere werden zu verrohten Messerstechern, religiösen Fanatikern oder schlagen, völlig unabhängig von der Religion, Frau und Kind. Das ist Spaltung und nicht anders herum. Die Mächtigen freut´s, denn darauf fußt ihre ganze Macht.

Mal davon abgesehen: Der allseits grassierende, am meisten verbreitete religiöse Fanatismus ist definitiv der Markt-Extremismus. Diese Religion züchtet nicht nur wahnsinnige Politiker, geldgierige Wertpapierverkäufer und Mensch und Umwelt ausplündernde Konzernbonzen, sondern auch im Hamsterrad laufende Statusakrobaten, immer bereit, im steten Konkurrenzkampf nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Der kleine Mann will etwas abbekommen von den Fleischtöpfen der kriminellen Abzockerkaste.

Das ist der Stoff, aus dem der moderne Spätkapitalismus besteht, aus dem er seine zunehmend brutalere Barbarei realisiert, festhaltend am Wahnsinn seiner irrationalen Logik endloser Profitmaximierung und ewigem Wirtschaftswachstum. Jeder, der das Gedankengefängnis seiner kleinen persönlichen Welt im spätkapitalistischen Arbeitshaus verlässt, kann sehen: Wenn niemand die globale Kapitalmaschine anhält, wird sich – und so viel ist sicher – der größte Teil der Menschheit bald im Abgrund wiederfinden.

Die exponentielle Umweltzerstörung ist seit langem zu sehen. Dass sie schon jetzt immer mehr Naturkatastrophen, wie Dürren, Erdbeben, Verwüstung und Überschwemmungen produziert, wissen wir auch. Das geht nicht ohne Elend unserer Spezies einher. Und der Natur sind nationale Grenzen herzlich egal. Dass die Folgen des Profitwahnsinns die Plündererstaaten erreichen, war nur eine Frage der Zeit.

Der Unterschied zu früher ist: Heute gibt es Internet. Die Opfer in den ausgeplünderten Ländern haben mitbekommen, wo die von ihnen unter elenden Bedingungen aus dem Boden gekratzten Rohstoffe hinwandern. Sie wissen, wo die Besitzer ihrer Agrarflächen und Ölfelder, ihrer Bergwerke und Textilfirmen leben. Gegen das Wissen hilft alle nationale Abschottung nicht mehr weiter.

Gestoppt werden könnte die todbringende Profitmaschine heute nur noch durch massiven Widerstand, durch internationale Generalstreiks – und zwar entlang der globalen Produktionsketten. Das ist kein linker Radikalismus, sondern das absolute Minimum an Gegenwehr, um künftige Generationen vor der totalen Barbarei zu retten.

Willkommen im 21. Jahrhundert, liebe Bonath-Hasser.

Wie ihr seht, bin also nicht ich es, die den Job der Bourgeoisie tut oder gar, und das ist auch ein beliebter Vorwurf, im 19. Jahrhundert stecken geblieben ist. Und nein, ich werde nicht mit euch gemeinsam für die Entrechtung armer Schlucker brüllen, nicht für dichte Grenzen und auch nicht gegen oder für irgendwelche Pakte der herrschenden Klasse. Ich werde einen Teufel tun, mich mit letzterer in irgendeiner Weise gemein zu machen. Auch wenn euch das noch so sehr vor Wut schäumen lässt. Ich werde euch nicht sagen, was ihr hören wollt, was eure Vorurteile bedient, nur, um mir auf so eine perfide Weise eure Gunst zu erkaufen.

Nun, mir ist auch bewusst, dass die meisten von euch wild Herumwütenden nicht zur herrschenden Klasse gehören. Und dass ihr deshalb gegen eure eigenen Interessen rennt. Ich weiß, dass ihr an euren winzigen Besitztümern klammert, an euren Häuschen im Grünen, euren Kleinwagen, euren Urlaubsreisen, bei denen ihr das Elend wohlweislich ausblendet, und an euren Jobs, mit denen ihr euch an eure Ausbeuter verkauft habt. Und ich weiß, was euch am meisten wütend macht: Ihr habt alle eine scheiß Angst.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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194 Kommentare zu: “Tagesdosis 17.12.2018 – Liebe Bonath-Hasser…

  1. Hallo Hog,

    du gibst keine Ruhe 🙂 und so werde ich meinen Urlaub also am PC verbringen.

    Ich bin eine von denen, denen „die Türme“ auf den Kopf gefallen sind. Und nachdem ich an einer Stelle erkannt hatte, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen, gab es kein zurück mehr.

    Seitdem suche ich nach dem ganz großen Bild.
    Und mit jedem Puzzleteil, das ich aufnehme und versuche, an die richtige Stelle zu legen, wird das Bild nicht, wie erwartet klarer, sondern herausfordernder.
    Es wächste quasi aus der Fläche heraus in höhere Dimensionen.

    Politik findet meines Erachtens, wenn ich die Pyramidenstruktur der Machtverhältnisse zugrunde lege, auf einer sehr weit unten angesiedelten Ebene statt.
    Das heißt, dort werden keine Entscheidungen getroffen, sondern auf dieser Ebene werden sie für uns Lämmer sichtbar gemacht. Auf dieser Ebene werden sie präsentiert, begründet, als schmackhaft oder notwendig verkauft.

    Also ist es nur logisch, dass auf dieser Ebene die Welt nicht verändert werden kann.
    Auf dieser Ebene werden uns nur Ergebnisse präsentiert und wir werden in der Illusion gehalten, dass wir einen Einfluss darauf hätten.
    Ja, vielleicht gab es hin und wieder Situationen, wo die Menschen für einen kurzen Moment die Dinge aus dem „Lot der Herrschenden“ gebracht haben. Aber das wurde dann schnell wieder „korrigiert“ (Die Revolution frisst ihre Kinder!).

    Wenn man den Vorhang hinter der politischen Bühne beiseite zieht, stößt man auf mächtigere und ältere Strukturen. Aber auch dahinter gibt es wieder einen Vorhang, der dann schon viel schwieriger zu entfernen ist. Da wird es dann schwer, an Informationen zu kommen, weil das sollen wir nicht sehen, geschweige denn erkennen.

    Hier ein Link zu einem dreiteiligen Vortrag von Martin Strübin, der ein umfangreiches Wissen hat über die dahinterliegenden Kräfte hinter den dahinterliegenden Kräften 🙂

    https://www.youtube.com/watch?v=JzTz0jjB5WU

    Ich denke, es ist sehr wichtig, zu erkennen, welche Kräfte auf diesem Planeten am Start sind und damit einhergehend, sich wieder zu erinnern, wer wir Menschen wirklich sind
    Hier ein Video von Armin Risi:

    https://www.youtube.com/watch?v=kp8ShmSTlsA&t=311s

    Es ist meiner Ansicht nach unerlässlich, diese Zusammenhänge zu erkennen und als Folge davon, die eigene Selbstverantwortung anzuerkennen. Natürlich wächst daraus auch das Bedürfnis, aktiv etwas zu verändern. Aber wenn wir das ganz große Bild nicht zu erkennen versuchen, werden wir immer nur auf die richtige (uns erlösende) politische Entscheidung warten oder uns Menschen anvertrauen, die diese Erlösung versprechen. Ohne höheres Bewusstsein werden wir immer potentielle Beute der verschiedenartigsten Rattenfänger bleiben.

    Hier noch ein Link zu interessanten Gedanken von Alexander Wagant zur Gelbwesten- Bewegung:

    https://www.youtube.com/watch?v=cYUNKmfFw7s

    Genug Stoff fürs Wochenende?!
    Viel Vergnügen und Gruß!

    • Wenn ich da mal rein sehe in die Links,die sie anführen,dann bleibt dort alles im nebulösen,-es werden keine Namen genannt und die Schattenmächte bleiben im Dunkeln.

      Aber heute sind diese Schattenmächte lange bekannt . Wir wissen wer Geoengeneering betreibt,wer die Nahrungsmittel vergiftet ,das Geldsystem beherrscht,das Krankheitssystem kontrolliert -das ist alles bekannt.

      Ihre Art von „Aufklärung“ erinnert mich eher an eine Vernebelungstaktik.

  2. Echt jetzt?
    Wollen wir wirklich durch die ständig steigende Zahl der Kommentare hier dieses Mahnmal der Schande in die Top-Ten von KenFM erheben? (Es fehlen noch 40 Kommentare und dieses göttliche Büntig-Interview wird verdrängt sein.)

    Kontrafaktische Behauptungen, Perversion und Skandal als künstlerisches Mittel scheiden für mich dort aus, wo politische Inhalte transportiert werden.

    Und wenn ich mich im Unfeld der Antifa verorten würde, würde ich bei facebook Kommentare posten, die den politschen Gegner ins Gas wünschen.

    Wer glaubt, daß das, was wir dort lesen, echt sei, der hat die Sirene nicht gehört.

    • Mein Fehler, die Liste hat sich verändert. Es wäre jetzt der unbedingt sehenswerte Film „Zensur“, der von diesem Mahnmal der Schande verdrängt würde.
      (Und da ich weiß, was die SchreiberIn über Höcke denkt, genieße ich meine Wortwahl an dieser Stelle.)

    • Wenn Frau B. das Kapital beschimpft, dann ist es wie bei den Kindern, die beim Puppentheater das Krokodil verwünschen und nicht im geringsten an den Puppenspieler denken.
      Der Zorn ist auf einer Reise nach Nirgendwo, weil das Beschimpfte eine umhertreibendes, leeres Boot ist, das einen zu rammen droht.

      Und wer will schon aus purem Zorn ein leeres Boot vermöbeln? Und: Sind in dieser Welt nicht alle Boote leer?

      Frau B. säuft Gift in dem triumphschwangeren Glauben, dass die anderen daran sterben werden.

  3. Aber, lieber hog1951, das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun.

    Ich habe mich nicht inhaltlich zu den verschiedenen Positionen geäußert, sondern kritisiere mit meinem Beitrag die Art der Kommunikation hier im Forum.

    Wir schreien nach alternativen Medien, weil uns die Einseitigkeit der Mainstreamberichterstattung zuwider ist. Kaum aber haben wir die Vielfalt der Gedanken, Anschauungen und Bewertungen, dann können wir das nicht aushalten und schon gar nicht damit umgehen.
    Sogleich werden die Waffen gezückt, mit Anzeigen gedroht, KenFM Abos gekündigt und andere Kurzschlussreaktionen präsentiert.
    Das ist Ausdruck von Hilflosigkeit und nicht von Meinungsverschiedenheit.

    Ich warte darauf, dass noch einer schreibt, Susan Bonaath verbreitet FakeNews und nach der FakeNews Polizei schreit.
    Dann sind wir da angekommen, wo wir nicht hinwollten. Und fördern das System, das wir entmachten wollen.

    Wohlgemerkt, es geht mir hier nicht um eine inhaltliche Diskussion.
    Ich möchte hier nur einen Vorschlag ins Forum bringen:

    Wie wäre es, wenn wir bei der nächsten Meoinungsverschiedenheit nicht im unbewussten Reiz-Reaktionsmodus zu den verbalen Waffen greifen, sondern kurz innehalten und unser Reaktionsrepertoire bewusst um eine alternative Reaktion erweitern.
    Derer gibt es viele und die müssen nicht bei jedem gleich sein….q.e.d.

    PS. Susan Bonath kann schreiben! Sie ist klug, scharf und schreibt uns alle unter den Tisch.
    Und auch das, lieber hog1951, ist keine inhaltliche Stellungnahme, sondern meine persönliche Bewunderung für ihr Talent!

    • Moin, Daliah8, Ja sicherlich ist es auch notwendig auf die Form der Auseinandersetzung zu achten und einzugehen. Ich denke, dass die Inhalte aber das Wesentliche einer Auseinandersetzung darstellen. Manchmal bin ich auch geneigt etwas schärfer zu argumentieren, aber (….) .
      Doch bei all dem Kritikwuerdigen dieser Auseineindersetzungen, sollten wir dem Kommentator hier im Forum, doch zu gute halten, dass er um seine ganz persönliche Stellungnahme kämpft und von daher vielleicht auch etwas ueber das Ziel hinaus schiesst.
      Wenn wir ueber ‚Debattenkultur‘ sprechen, dann ist von meiner Seite zu sagen, dass ich vieles akzeptieren kann gegen meine Meinung oder mich als Schreiber, bis auf Verleumdungen und Luegen, die mitunter auch hier verbreitet werden.
      Ich bin völlig einer Meinung mit Ihnen/Dir, dass :

      „Kaum aber haben wir die Vielfalt der Gedanken, Anschauungen und Bewertungen, dann können wir das nicht aushalten und schon gar nicht damit umgehen.
      Sogleich werden die Waffen gezückt, mit Anzeigen gedroht, KenFM Abos gekündigt und andere Kurzschlussreaktionen präsentiert.
      Das ist Ausdruck von Hilflosigkeit und nicht von Meinungsverschiedenheit.“

      Ist es aber nicht besser oder vielmehr angeraten, einen positiven inhaltlichen Beitrag zu veröffentlichen, der genau dieses Manko nicht zeigt?

      mfG

    • Hallo Hog!

      Ich hab vorhin mehrmals versucht, einen Kommentar hochzuladen. Allerdings ist mir das nicht gelungen. Vermutlich liegt es an den Videolinks, die ich mit drin hab. Vielleicht werden die ja erst geprüft?!
      Und ob das übers Wochenende gemacht wird??

      Mal abwarten…..

      Gruß!

  4. So viel Wut und Hass, wie man in jedem einzelnen von uns zum Ausbruch bringen kann, wenn man die richtigen Knöpfe drückt, lässt mich ahnen, dass es noch lange dauern wird, bis wir die Erde zu einem gerechten und friedvollen Zuhause für uns alle umgestaltet haben.

    Es muss nur Einer kommen, der diese Knöpfe geschickt zu bedienen weiss, und wir schlagen uns in guter Absicht gegenseitig die Köpfe ein.

    Daran wird ja auch unablässig gearbeitet.

    Es gibt nur einen einzigen Weg in eine friedvolle Zukunft und das ist der Weg der radikalen Selbsterkenntnis.
    Osho hat das treffend formuliert:

    „Der größte Mut ist der, es auszuhalten, dich selber zu sehen.
    Genau wie du in deinem Inneren bist.
    Und genau das führt zur Transformation.
    Genau das führt zur inneren Revolution.“

    In diesem Sinne, für alle, die sich gar nicht mehr einkriegen:
    Susan Bonath ist nicht der Feind. Sie hat nur die richtigen Knöpfe gedrückt.
    Der Hass ist schon lange in dir……..es wird Zeit, dass du aufhörst, ihn nach außen zu tragen!

    • Moin, Daliah8, beim Lesen Ihres Kommentars fiel mir folgende Frage ein:

      Wieviel radikale Selbsterkenntnis ist nötig fuer einen Flaschen sammelnden Rentner/Hartz4er oder sonstwen Abgehängten der Gesellschaft, um seinem Los zu entkommen?

    • Man kann ja die „Knöpfe“ auf verschiedenerlei Weise drücken.
      Es erstaunt mich, daß Sie offenbar im Umfeld von Osho beheimatet sind und dennoch nicht die destruktiven (ja, ich möchte sagen: seuchenartig epidemischen) Energien wahrnehmen, die diese Tagesdosis transportiert.

      Unglück ist ansteckend. Vor allem das klug verklausulierte, denn kaum etwas täuscht uns leichter.

    • Hallo Alias,

      ich denke schon, dass ich wahrnehmen kann, wo ein Mensch durch sein äußeres „Engagement“ auch seinen inneren Kampf oder Konflikt zum Ausdruck bringt.
      Aber das empfinde ich nicht als ansteckend. Wenn mir was zuviel wird, kann ich ja ausschalten.
      Was ich an Susan Bonath schätze, ist ihre Authentizität. Es ist IHRE Geschichte und IHR Ringen, und in all dem ist sie sich selbst treu, geht sie ihren eigenen Weg und davor habe ich Hochachtung. Ich kann mich gut davon distanzieren und habe nicht das Gefühl, dass ich IHRE Wahrheit bekämpfen muss.
      Wer sagt denn, dass MEINE Wahrheit die Richtige ist??!

      Tatsächlich körperlich schlecht wird mir bei Menschen, die nicht bei sich sind, die keinen eigenen Inhalt haben, sondern von anderen befüllt werden.

      Zum ersten Mal aufgefallen ist mir das bei Bush junior während seiner Präsidentschaft. Ich hatte damals noch gar kein Interesse an Politik, aber ab und an bin ich ihm dann doch am TV begegnet. Ich erinnere mich, dass es mich damals sehr stutzig gemacht hat, dass ich ihm keine Minute zuhören oder ihn ansehen konnte. Ich musste mich wegdrehen, weil mein Körper sich dagegen gewehrt hat.

      Das passiert mir heute ständig bei Merkel, von der Leyen und ähnlichen Figuren des „großen“ Puppentheaters (hab ich mir von dir ausgeliehen 🙂
      Bei Menschen, die innerlich nicht verbunden sind mit dem, was sie sagen oder tun.
      Das widert mich an!

    • Moin, Daliah8, (28.12. 21.40 Uhr) auch wenn der Post nicht an mich gerichtet war, wuerde ich gerne zu einem Punkt etwas schreiben:

      “ Ich kann mich gut davon distanzieren und habe nicht das Gefühl, dass ich IHRE Wahrheit bekämpfen muss.
      Wer sagt denn, dass MEINE Wahrheit die Richtige ist??!“

      In einer Zeit der Individualisierung des Einzelnen sollten wir schon die Frage stellen, in wieweit uns das voran bringt?
      M.M.n. werden wir nur etwas erreichen fuer uns bzw. fuer unser Wohlergehen, wenn wir zusammen stehen, wenn wir gemeinsam Aufgaben bewältigen (wie z.B. die Gelbwesten in Frankreich). Das impliziert aber, dass wir an einem Ende des Seils gemeinsam ziehen sollten. Wir also sozial agieren. Das wiederum erfordert ein gewisses Mass an inhaltlicher Uebereinstimmung, die wir aber nur durch vernuenftige und solidarische Auseinandersetzungen erreichen.
      Das Wesen des Kapitalismus mit seinem Schatten, dem Liberalismus zielt ja genau auf die Vereinzelung, auf die Atomisierung der Gesellschaft. Das Motto lautet dann:
      Jeder nach seinen Fähigkeiten, oder jeder ist seines Glueckes Schmied. Und nicht etwa:
      Gemeinsam sind wir stark.

      mfG

  5. Das Gute bei Frau Bonath war, dass sie noch Kontakt zu normalen Menschen hatte. Dass sie jetzt verstärkt das rechts-links Liedchen flötet, ohne übrigens das entscheidende Kriterium für ‚links‘, eben die Vernunft, die Aufklärung, zu nennen, verheißt nicht viel Gutes.
    In ihrer extrem subjektivistischen, argumentfreien Tirade vermischt sie ständig die Ebene zwischenmenschlicher Beziehung mit der einer politisch bewußten Stellungnahme. Man kann Kindern von Flüchtlingen Nachhilfeunterricht geben und trotzdem gegen das neoliberale Konzept ’no border – no nations‘ sein.
    Ihre Wertung, die Anti-Neoliberalen wollten doch ‚bloss‘ ihren bescheidenen Wohlstand verteidigen, ist so verkehrt nicht. Aber was soll gut daran sein, in Elendsquartieren, ohne Urlaub und ohne Gesundheitsversorgung vor sich dahinzuvegetieren? Warum spielt Frau Bonath also so eifrig die Blockflöte der Neoliberalen? Lässt sie jetzt ihre pseudolinke Maske fallen oder will sie uns nur an ihrem Entscheidungskampf teilhaben lassen, ob sie bald für ein gut dotiertes Amt im Kreise der Linken kandidiert?

    • Ausdrucken, zur Anzeige bringen. Wo ist das Problem?
      Für all die genannten Vorfälle müsste doch eigentlich Polizei/Staatsanwaltschaft zuständig sein.

    • Moin, routard,
      „hre Wertung, die Anti-Neoliberalen wollten doch ‚bloss‘ ihren bescheidenen Wohlstand verteidigen, ist so verkehrt nicht.“
      Bonath schrieb:“Nun, mir ist auch bewusst, dass die meisten von euch wild Herumwütenden nicht zur herrschenden Klasse gehören.“
      Das impliziert, dass die Angesprochenen zur Klasse der Besitzlosen gehören, und damit wohl Hauptklientel der LINKEN (nicht nur der Partei). Und hier wird in der Tat die wahre Haltung deutlich. Nicht das Wohl , oder der Status Quo, geschweige denn eine Verbesserung der Lage soll Gegenstand linker Politik sein, sondern der Verzicht darauf. Wofuer haben dann eigentlich Marx und Engels oder viele andere Denker des Sozialismus geworben, wenn nicht fuer die Teilhabe an der gesellschaftlichen Mehrproduktion, die sich heute leider die herrschende Klasse zufuehrt?!

    • In der DDR-Versaffung heißt es:

      Das Recht auf Arbeit wird gewährleistet durch das stetige und planmäßige Wachstum der sozialistischen Produktivkräfte und der Arbeitsproduktivität.

      Auch hier Wachtum. Für wen? Für die Kapitalisten-Banken, die diese 5-Jahres-Pläne finanziert haben?

      Was ist das Defizit bei Marx?

      Die Verknüpfung von Mehrwert und industriellem Produktionsprozess ohne die Späre des Geldes/Zinses/Zentralbank genug zu bedenken. Das greift zu kurz und alleine die Sozialisierung bringt es eben nicht. Q.E.D.

      Obwohl es eine Stelle gibt, an der er etwas zu bemwerken scheint, wenn er den Gewinn des Unternehmers eher als Lohn sieht, mithin als das „Gegenteil von Mehrwert“ bezeichnet, weil eigentlich die Bank den Gewinn einstreicht.
      Und so ist das bis heute.
      Was bringt mir der Gemeinbesitz von Maschinen etc., wenn ich für die Instandhaltung doch zur Bank dackeln und einen Kredit aufnehmen muss?
      Das Zitat habe ich aus einem Buch von Dieter Suhr.

    • Ich denke mal ,den Pseudo-„Kommunismus“ und den Kapitalismus haben dieselben Leute geschaffen-die Weltverschwörer,Illuminaten oder Freimaurer oder wie sonst man sie nennen will.
      Das ist alles eine Verarsche.
      Sie brauchten zwei Lager ,die sich bekriegen damit sie ihre Rüstungsgüter verkaufen.
      Die DDR hat es solange gegeben,bis sie die Reparationszahlungen an die Siowjetunion vollendet hatte.
      Dann wurde dieses Arbeitslager aufgelöst und es ging nun den Eliten darum ,die Eine -Weltregierung ins Auge zu fassen. Da braucht man keinen Pseudo- Kommunismus mehr.
      Das ist ein Spiel für die Sadisten-Sataniker.

    • Solange aus dem „linken“ Lager keine Abgrenzung zu all diesen Gesellschaftspfuschern stattfindet, sind die für mich verblendet.
      Was soll denn eine Revolution bringen? Wie will man denn dann Rothschild und diesen Geheimgesellschaften entgehen?
      Gar nicht, weil das nämlich alles aus deren Schoß gekrochen sind. Eine Soße!

      Der Marx-Materialismus war vielleicht ein Versuch, vielleicht sogar zeitweise der bessere Materialismus um die Massen im System zu halten.

      Ihr Hinweis auf die Reparation ist wichtig, denn das Jahr 1988 scheint mir da wichtig zu sein.
      Ich erinnere mich nur dunkel und müsste das jetzt mal suchen. Da lief irgendwas mit den WK I Reparationen oder Young-Plänen aus oder war es das Londoner Abkommen?
      Vielleicht können Sie mir das Gedächtnis auffrischen?

    • Ich habe das jetzt etwas überspitzt dargestellt. Ich bin selbst in der DDR aufgewachsen,und die Menschen waren damals solidarischer und interessierter als heute.Die Menschen in der DDR und das System sind zwei verschiedene Dinge.

    • Ich kann es ihnen nicht sagen,aber ich glaube für den Versailler „Vertrag“wurde auch sehr lange bezahlt.
      Aber das müßte man ja leicht rauskriegen.

    • Im Westen war das vor 30, 40 Jahren auch anders!
      Außerdem gibt es nicht DEN Westen/Osten.
      Wenn man sich mit den Menschen unterhält, kriegt man solche und mal solche Ansichten.

      Wo ich lebe, da funktioniert noch Nachbarschaft, Höflichkeit und Rücksicht. Könnte mehr sein, ist aber dann auch nicht jedermanns Sache, wenn man sich permanent einbringen muss.
      Das sollte schon ohne Zwang stattfinden.

      Wenn es nicht von innen kommt…

    • Gleich nach der Wende hatte ich den Eindruck dass die Menschen aus dem Westen Deutschlands sehr viel mehr konformistischer sind,obwohl man das als Widerspruch sehen könnte.
      Ich meine ,damals hatte ich nur das Gefühl,ich kannte den Begriff des Konformismus nicht.
      Heute weiß ich ,dass es damit zusammenhängt,rückblickend.

    • Auf dem Land war 1989 auch noch ziemlich wenig Konsumgesellschaft oder Konformismus.

      Generell im ländlichen Raum war da wenig zu spüren. Wo ich zur Schule gegangen bin war wegen der Nähe zu Industrie und damit Wohnstand das schon anders.
      Aber so ein Konformitätsdruck kam mit erst Ende der 90er entgegen.
      Und meist von Studienkollegen aus dem Osten, die Vollgas auf der Westüberholspur und Normübererfüllung waren. Die fanden plötzlich alles gut und haben sich für jeden Scheiß hergegeben, weil das nun modern war.

      Also irgendwie ist bei denen die Ost-Sozialisation schnell im Eimer gewesen.

    • Hog1951 u.a.: vielleicht kann man es einfach so sagen: es ist höchste Zeit dafür zu sorgen, dass die enorme Einsparung an notwendiger Arbeitszeit durch die EDV dem ganzen Volk zugute kommt (Reduzierung der Arbeitszeit auf max 5 Std. pro Tag) und dass die so gewonnene Zeit für eine noch nie dagewesene Teilhabe an den politischen Entscheidungen genutzt wird, auch dafür haben wir mit dem Internet die Basis.
      Das wird natürlich keinem Abgeordneten gefallen.
      Und noch eine Bemerkung zur DDR: Noch nie hat es in der deutschen Geschichte einen Staat mit grösserer Gleichheit gegeben. Deshalb die Wut. Dass dies nur durch die Einschränkung der Freiheit Einiger möglich war (auch Diktatur des Proletariats genannt) steht auf einem anderen Blatt und wird zur Delegitimierung der Grundidee übel ausgenutzt.

    • Moin, routard, (20.12. 21.37) genau so ist es.

      Neulich las ich, dass unter der Bedingung, der vergesellschafteten Produktionsmittel ein durchschnittlicher 2 bis 3 Std Arbeitstag ausreichen wuerde, um die Beduerfnisse der Menschen in DE zu befriedigen. Aber das wuerde doch mehr erfordern, als nur die Ueberzeugungsarbeit gegenueber den Parlamentariern.

      mfG

    • Das kriegen Sie laur Prof. Bontrup auch hier hin, zumindest eine deutlich reduzierte Arbeitswoche. Ganz praktisch gesehen, macht es unterhalb einer Schwelle rein organisatorisch wenig Sinn. Gut, eine 1-Tage-Woche, aber es muss auch irgendwie realistisch bleiben. Oder jeden Tag wegen 2 Stunden den Weg zur Arbeit?
      Der Hirnchrirug wird sich bedanken, wenn er nur alle Jubeljahre in seinen OP kommt. Der Patient auch, denn wenn die nicht täglich dran bleiben, verliert die Expertise. Das hat mir gegenüber sogar schon mal ein Chirurg geäußert: 1 Woche ohne und die Hand ist gleich nicht mehr so sicher.
      Es gibt Jobs, da ist diese Idee einfach lächerlich.

      Zudem sollte man Bedenken: Es gibt Menschen, denen macht ihr Beruf wahnsinnig Spaß, die haben eine Berufung.
      Die ziehen Energie aus ihrer Tätigkeit.

      Können Sie sich vielleicht nicht vorstellen, ist aber so. Und das sind oft die Leistungsträger, die heir auch mal was nach vorne bringen. Ist nämlich nicht alles bullshit, was am Ende bei rauskommt.

      Es sind eben nicht alle gefrustet, da würde mal ein realistishcer Blick in die Welt helfen und nicht dieses ewige Gejammer hier. Alles ist für alle scheiße, das ist irgendiwe pubertär oder depressiv.

    • diaboletto: mich freut, dass mal eine kleine Diskussion zustandekommt. Mich ärgert, dass Sie gleich Ihre Einfälle zum besten geben, warum etwas auf gar keinen Fall geht. Sind Sie denn der Meinung, der immense Vorteil der Produktivitätssteigerung dufch EDV u.a. soll nur 0,01% der Bevölkerung zugute kommen? Kann ich mir nicht vorstellen, angesichts ihrer sonstigen Kommentare.

      Und wie wäre es denn damit: Reduzieren der Lebensarbeitszeit für Ihre Chirurgen auf 45 Jahre, bei einem normalen 7 Std Tag (oder wollen Sie von einem Arzt operiert werden , der heutzutage schon mal 12 Stunden hinter sich hat?) ? Jetzt kommen Sie mir nicht damit, dass die Chirurgen aber gerne 14 Stündchen arbeiten möchten, damit ihre Gelenke geschmiert werden. Es kann sogar sein, dass in manchem Leistungsträger noch viel mehr steckt. Wer verbietet ihm denn, seinen eigenen Garten zu bestellen (Voltaire Zitat)?

    • routard,es wäre auch so lange möglich ,dass wir nur 25 Stunden in der Woche arbeiten,aber dieses System wird das nicht zulassen.
      Um wie viele Male wurde denn seit den siebziger Jahren allein schon die Produktivität gesteigert?!-und was kommt an bei den Menschen-nichts.
      Die Menschen sollen keine Zeit haben für sich,weil sie dann vielleicht zu viel erkennen würden.

      Das System,in dem wir leben ,hat der One People Public Trust (OPPT) eigentlich schon im Jahre 2011 aufgelöst durch einen Eintrag im UCC(Handelsrecht): Da hängt zu viel dran,das kann ich hier nicht weiter erklären. Aber mit dem Hinweis kann jeder selbst zur Wahrheit gelangen,indem er im Internet recherchiert.

    • https://revealthetruth.net/2013/02/21/der-one-peoples-public-trust-pfandet-rechtmasig-unternehmen-banken-und-regierungen-da-sie-sklaverei-und-private-geldsysteme-betreiben/

    • Davin (21.12. 17.47)
      „( …. ) dass wir nur 25 Stunden in der Woche arbeiten,aber dieses System wird das nicht zulassen.“
      Da ist ja einer blitzgescheit. Genau das ist die zentrale Aussage des Marxismus.
      Der Kapitalismus mit seinem Staat als Herrschaftsgarant, lässt die Menschen genau ueber den ‚Punkt‘ hinwegarbeiten, der seine Arbeitskraft sich erholen lässt. Das bed., dass der Mensch (um beim Beispiel 2-3 Std. zur Wiederherstellung seiner Arbeitskraft) weitere 4 bis 5 Std arbeiten muss (fuer den gleichen Lohn) das sog. Mehrprodukt oder (Mehrwert), den sich dann der Besitzer der Produktionsmittel einstreicht.
      Das haben Sie aber sehr klug bemerkt, dass das im jetzigen System nicht machbar ist.

    • Also ich habe mir das nochmal überlegt:
      Verstaatlichen und 2,3 Stunden am Tag arbeiten, das klingt doch erstmal gut. Klingt dennoch wie Freibier für alle. Doch einer muss das Bier halt bezahlen oder wollen wir anschreiben lassen?
      Bevor ich in einen Megaversuch Ihrer Art einwillige, würde ich das Bontrupmodell vorziehen, das wäre schon Erleichterung genug. Das wäre evolutionär eher ohne Verwerfung zu erreichen als bei einem revolutionären Vorgang mit Enteignung.
      Und wo bekommen Sie die vielen verantwortlichen Mitbürger her, die sich dann ad hoc einbringen und mitverwalten, entscheiden, erfinden etc.? Sehen Sie sich doch um in den Straßen. 30 Jahre RTL haben einen Haufen Idioten entstehen und ein Land von Dichtern und Denkern degenerieren lassen.
      Genossenschaft, VEB, nennen Sie es wie Sie wollen, diese Einheiten brauchen Führer, Führung, leader, was auch immer. Typen halt und keine Konsum-Untertanen.
      Der mind set ist doch überhaupt nicht da. Es fehlt an Bildung. Ruckzuck würde sich eine informelle „Elite“ durchsetzen. Und warum? Weil die einen eben schlauer sind als die anderen.
      Natürlich wird jetzt die wenige Kreativität unsinnig eingesetzt, aber welcher sozialistísche Staat hat denn krativ und innovativ was zu bieten gehabt? Da waren weder die Amis noch sonstwer schuld. Da kam einfach zu wenig, zumindest von dem, was die Bürger befriedigt und motivationell bei der Stange gehalten hätte. Man muss sich nur mal vorstellen was wäre, wenn der ganze Ostblock seit 89 immer weiter so vor sich hin mangelverwaltet hätte.

      Oder können Sie uns skizzieren wie man zu Ihrer Vision gelangt ohne dass es hier ein Hauen und Stechen gibt?
      Nicht mal das ist gewährleistet, geschweige denn, dass es hinterher nicht wieder zur Herausbildung von Nomenklatura und Parteiadel kommt. Gehen Sie mir doch blos fort irgendwelche halbgaren Phantasien darüber, dass es immer woanders schöner wäre als zuhause.
      Die truther-Gemeinde tröstet sich mit trust the plan. Finde ich auch schwammig. Aber gar keinen Plan? Nee.
      Sie wollen Verstaatlichung und dann kommt das Paradies für alle. Für sich genommen ok, aber:
      Plan vorlegen, dann kannman mal drüber sehen.
      Nur und nur dann werde ich weiter diskutieren.
      Die Welt mir in schön wünschen kann ich schon alleine, da muss ich nicht rumtippen.
      Dass im Kommunismus alles schön war ist für Sie gut und billig, aber es gibt eben auch andere, die genau dorthin definitiv nicht zurück wollen.

      Und was machen wir dann als Demokraten denn mit dieser Diskrepanz?

    • Es gibt keinen Staat..Braucht man nur mal den Link zu lesen.Aber es wird ignoriert. Zu viele Troll(o)s hier.
      Und der Marxismus ist nur ein Abklenkungsmanöver vom Geldsystem,das der wahre Versklaver ist.
      Kein Wort hat Marx über die Banken verloren.
      Auch ist bei keiner Revolution je eine Bank geschädigt wurden.

      Der Link sagt alles aus,damit erledigt sich jede weitere Diskussion über Symptome.

    • Davin, möchtst Du wirklich, dass man Dich noch ernst nimmt? Karl Marx hat zu den Banken und zu deinem Fetisch ‚Geldsystem‘ so viel geschrieben (im 3. Bd. d. Kapitals etwa), dass man ein extra dickes Buch daraus machen könnte.

      Diavolinetto: wenn 2-3 Std Arbeitszeit für alles,was zum Leben notwendig ist, gebraucht werden, reichen vielleicht 4 Std aus, um auch genügend Mittel für die Kunst, für den Unterricht usw. zu generieren. Ich würde vorschlagen, bei dem, was in der DDR gut war, zu lernen und da mit dem Überlegen anzufangen, weil es in der wirklichen Welt war. Immerhin haben sie es dort geschafft, ohne Computer ein leidlich funktionierendes Plansystem auf die Beine zu stellen. Wie viel besser würde das heute mit ausgefuchsten Computerprogrammen gehen. Wenn bereits über Shops ohne Kasse nachgedacht wird, wieso sollte es dann nicht auch funktioieren, den individuellen Durchschnittsbedarf hochzurechnen, darauf die Planung aufzubauen? Für die Versorgung mit den Grundnahrungsmitteln, Energie, Wohnung usw. wäre das nicht schwer, dass ginge, @Davin: höre und staune, sogar ganz ohne Geld. Jenseits davon wird es komplizierter: wie das Befürfnis nach Extras, Luxusartikeln etwa, befriedigen? Eventuell wäre das durch Zusatzarbeit, die dann vergütet werden müsste, zu regeln.
      Und dass Aussagen zur Motivation der Leute relativ sind, kann man an den gilets jaunes sehen: plötzlich steht der müde Nachbar auf einer Barrikade! Ich kann nur empfehlen, die negativen Stimmen im Kopf zu bändigen, jeder hat sie, jeder kennt sie: „ach, das sind doch alles Phantastereien, geht ja sowieso nicht, wird niemals funktionieren, purer Idealismus, das sollte man Leuten überlassen, die sich damit auskennen, usw. usw.“ Weg mit diesem miesepetrigen Gegrummel und Geraune!

    • Sicher nicht,routard,und wenn, dann war es belanglos.Ob er darauf hingewiesen hat,dass es nicht der Staat ist,der das Geld in Umlauf bringt,sondern private Leute.Mit Sicherheit nicht.Ob er die Sache mit dem Zinds und Zinseszins beleuchtet hat-.sicher nicht.Das tat ein Silvio Gesell -aber kein Marx.

      Der ganze Klassenkampf-Quatsch ist doch von Vorgestern.Das ist nichts als Ablenkung.

    • Eine besondere Geldmacht kennt Marx selbstverständlich nicht. Die Ausbeutung der Völker durch die goldene Internationale, durch die Börsen- und Wucherspieler muß Marx verneinen. Börsenraub gibt es nicht, sondern nur ”Prellereien”. Der Börsenräuber bedient sich der List, nicht der Macht. Er ist nur ein Dieb. Raub setzt Macht voraus, und diese haben nicht die Geldleute, nicht die Börsenfürsten, sondern die Besitzer der Produktionsmittel. Kurz, Geld und Ware sind ”Äquivalente”, zu jeder Zeit, an jedem Ort, gleichgültig, ob das Geld in den Händen eines als Selbstverbraucher oder als Kaufmann auftretenden Käufers liegt.
      ..
      Und so spricht er es geradezu aus: ”Daß nun, obschon Gold und Silber nicht von Natur aus Geld, Geld aber von Natur Gold und Silber ist, beweist die Kongruenz seiner Natureigenschaften mit denen seiner Funktionen als Tauschmittel.“ (…)
      Mit diesem Loblied auf das Gold und die Goldwährung hat Marx die Aufmerksamkeit des Proletariats vollkommen vom Geld abgelenkt und die Börsenräuber, Wucherspieler, Spitzbuben unmittelbar in den Schutz der besitzlosen Klasse, des Proletariats gestellt. Und so hat man das traurig-lustige Schauspiel, daß jetzt überall in der Welt ”die Wachen vor Mammons Tempel durch die rote Garde besetzt sind”.

      Silvio Gesell

    • „Die Arbeitskraft ist die Quelle des Zinses (Mehrwert). Der Zins, der das Geld in Kapital verwandelt, kann nicht vom Geld herrühren.“
      Karl Marx

      Das ist natürlich Blödsinn.Der Zins ist nicht existent.Er wird dem Geldsystem durch Umverteilung von unten nach oben nur denen entzogen,die schon kaum etrwas haben.
      Daran sieht man,wie Marx die Banken in Schutz nimmt,indem er eine solche Lüge verbreitet.

    • davin:
      Zuerst hat Marx kein Wort zu den Banken gesagt, dann das falsche. Einen Staat gibt es nicht, auch keine Klassen. Der Zins kommt nicht aus der entfremdeten Arbeit, sondern deshalb, weil irgendwer ich weiss nicht wie den Leuten das Geld wegnimmt. Entweder hältst Du alle anderen für blöd, oder..
      Ach lassen wir das, aber ich erkläre hiermit feierlich an Alle, keine müde Minute mehr für einen Dialog mit @davin aufzuwenden.

    • Moin, routard, ja der Vorschlag wird angenommen!
      Ich denke, dass da noch so manch anderer Forist sich hier tummelt, dem gleiches gelten sollte!
      Man wird sehen!

      mfG

    • Natürlich hat er kein Wort zu den Banken gesagt,aber die Banken erschaffen das Geld,das auf dem Zins und Zinseszins beruht.Was er tut ,ist, von dieser Tatsache abzulenken.Ob bewusst oder unbewusst-wer weiß das schon ?
      Der Zins kann nicht durch Arbeit erwirtschaftet werden ,auch ist der Zins im Geldumlauf nicht existent. Der Zins führt nur dazu ,dass dieses Geld von unten nach oben umverteilt wird.Er kommt somit immer den Reichen und den Banken zu Gute. Das würde ihnen jeder bestätigen,der sich auskennt-ob ein Bernd Senf oder Dirk Müller.
      Schon Aristoteles sagte ,dass Geld keine Jungen bekommt und der Zins zu verbieten ist.
      Der Zins ist der Grund dafür,dass immer neues Geld geschöpft werden muß,weil er in den Taschen der Reichen landet und dem System entzogen wird.Jeden Cent den wir bezahlen,enthält 40-50 Prozent Zinsen. Das sage nicht ich ,sondern so kann man es nachlesen bei Prof. Berger zum Beispiel.

      Wenn ihnen die Sachargumente ausgehen,dann kommen sie mir mit der Eröffnung,dass sie mir den Dialog kündigen.
      Wenn sie wüßten ,wie Schnurz-Piepe mir das ist .Ich habe eh keine Lust mit verbohrten Leuten wie ihnen zu diskutieren.Das ist sinnlos.
      Ich mach das hier ja nicht aus egoistischen Gründen oder weil ich nach einer Plattform suche .
      Ich dachte, wir suchen gemeinsam nach der Wahrheit-wenn das nicht gewollt ist ,sondern es nur darum geht,irgendeine Ideologie aufrecht zu erhalten ,dann machen sie nur weiter.
      Dann ist es gut für sie,wenn sie unter sich bleiben.

    • „Ich denke, dass da noch so manch anderer Forist sich hier tummelt, dem gleiches gelten sollte!“

      Wer mit dem Finger auf andere zeigt…

      Du bist vielleicht der Erste,Hog1951

    • Ist doch dann soweit ein klares Bild:
      Wer nicht mit uns geht, ist unser feind, mit dem wir nicht mehr reden.
      So kennt man die Linken! Dogma & Beton. Links ist gut, von daher müssen alle anderen böse sein. Oder dumm, oder beides.
      Gut dass Ihr so seid, das ist die beste Versicherung, dass der Quatsch nicht wieder kommt.
      Obwohl, in Brüssel hat der Kommunismus ja schon gesiegt und tritt seinen wirtschaftlichen Siegeszug an. Europaweit blühende Landschaften dank der ganzen Kommisare, dem Ministerrat, der Wirtschaftsplanung und den ganzen schönen Gemeinschaftsschulden. Eine Überzentralbank. ach herrlich.
      Mehr Komunismus war doch im Westen nie.
      Und alle denken, es ist Kapitalismus und wünschen sich noch mehr Zentralstaat. Weltinnenpolitik! Jaja, wir haben so einen Kapitalismus, dass die Banken alle Pleite gehen, wenn sie schlecht wirtschaften.
      Die Waffenhändler produzieren auf Staatsbürgschaft. So ein verflixter freier Markt. Der Staat, klar, der ist schuld, weil bürgerlich uns vom Fabrikbesitzer erfunden.
      Wiso denken wir dann nicht mal zuerst darüber nach, ob wir künftig einen Staat überhaupt brauchen?
      Aber nicht mit Linken, die können ihr Programm auch nur mit einem Machtmonopol durchsetzen. Siehe Brüssel.
      Wenn wir Verantwortung und Freiheit hätten, würden die meisten den Euro schon nicht mehr benutzen. Ich jedenfalls nicht. Aber man wird gezwungen. Nix mit freiem Markt.
      Der einfach Mensch will immer Frieden.

    • Seltsame Reaktion, diavolinetto. Mir ist links und rechts völlig wurscht, aber offen sollte es schon zugehen und ohne Herumgelüge, davon nimmt man in den Qualitätsmedien täglich zum Magenumdrehen genug auf. Deshalb reagiere ich darauf allergisch. Bei Ihnen stelle ich jetzt eine zu Bonath symmetrische Wut-Attacke fest. So wie Bonath gegen angebliche Rechte, wettern Sie jetzt gegen angeblich Linke (die in der Zentralbank sitzen, sehr lustig!). Warum können Sie das nicht enfach bleiben lassen?
      Einfach ohne Lügen vernünftig argumentieren, dann kommen wir eigenen Lösungen näher, vielleicht…

    • Das Zentralbankensystem ist ein Globalisten-Projekt.
      Noch lange bevor diese Kreise die Nazis erfanden/unterstützen, haben sie der Welt den Kommunismus in der Realität geschenkt. Als erstes hat die Bankerelite nach der FED-Gründung 1913 die russ. Revolution angezettelt, zumndest geentert.
      In diesem Sinne ist linke und rechts aus dem gleichen Schoß gekrochen.
      Es ist ein Hanpelmannspiel.
      Aber wer bespielt die Puppen?

    • Und noch so ein Thema, das hier immer hochgehängt wird:
      Im Sozialismus geht es gerecht und friedlich zu.
      Also zumindest bei friedlich muss ich mich wundern.
      Nur weil die NVA nicht für die Kriege zu gerauchen war und zur innerdeutschen Frontsicherung benötigt wurde, kann man wohl nicht darauf schließen, dass es sich um einen love- & peace-Staat gehandelt hat.
      Wenn es Moskau befohlen hätte, wäre die NVA auch in Korar oder Afghanistan oder so marschiert.
      Wie es eben in der BRD auch war. Hat doch nichts mit Parlamentsvorbehalt oder deutscher Verantwortung zu tun gehabt. Die Amis haben entscheiden und Ende. Und so war es im Osten auch. Hätte Moskaz gepfiffen, wäre die NVA auch zur Nederschlagung der Proteste in Ungarn oder der CSSR mitgewackelt.
      Beide Staaten waren nicht souverän. Da ist doch vollkommen egal, ob man sich dies oder jenes in eine Micky-Maus-Verfassung reinschreibt.
      Und gerecht und sozial. Sozial auf Pump im Ausland und dann krachend Pleite und die Infrastruktur marode.
      Auch eine Form der Nachhaltigkeit.
      Ich weiß ja nicht, ob Sie nach der Wende sich in dem Land umgesehen haben.
      Was soll an dem Vorbild nun ein lohnendes Ziel sein? Man tauscht den einen gegen den anderen Materialismus.
      Und was für ein mind set kommt dabei raus? Beim ersten Loch in der Mauer rennen alle weg wegen ein paar Jeans.
      Wo lag da jetzt genau der Fortschritt und die Überlegenheit des Systems? Sind dabei andere mentalitäten herausgekommen?
      Und wenn nein, war sicher der Kapitalismus auch daran Schuld.

    • Zuviele Themen, warum sich ständig über die Vergangenheit streiten, sind doch alles Streitfallen. Schauen Sie nach vorne! Einigen wir uns zunächst einmal als erste Forderung unseres Aktionsprogramms auf eine 25 Std Woche, auch für Chirurgen, ist doch ein Anfang, oder?

    • Wenn dies auf Freiwilligkeit beruht? Jeder kann, keiner muss. Jeder nach seinem Gusto. Für den einen wird es DIE Erlösung sein, für den anderen ein großer Mist.

  6. Oh Frau Bohnath, was für ein billiger Rundumschlag.
    Das wimmelt ja nur so von Verallgemeinerungen, willkürlich hergestellten Verbindungen und Unterstellungen.

    Kein guter Stil und ganz bestimmt in keiner Richtung hilfreich.

  7. 1. Mit welchem Narrativ, mit welcher Vorstellung von einer Zukunft bringen wir Menschen zu einem internationalen Generalstreik?
    2. Was sind die Forderungen?
    3. Was, wenn diese erfüllt sind, alle zufrieden nach Hause gehen?

    Ist die Revolution das Ziel? Und wenn ja, welche? Eine sozialistische?

    1. Wer setzt das durch?
    2. Was ist mit dem Gewaltmonopol?
    3. Was ist mit der Zentralbank?
    4. Wie verhindern wir das Einwirken der alten Macht, z.B. Freimaurerei am Beispiel des Trotzkismus (vgl. hierzu den Radek-Prozess, Moskau 1937)
    5. Wie sieht die Freiheit des einzelnen aus?
    6. Wie „überzeugen“ wir die Besitzklasse von der Enteignung? Ganz konkret und juristisch sowie machttechnisch durchsetzbar?
    7. Wer entscheidet über Besitzverhältnisse? Wer setzt das dann durch?

    • Wenn die Menschen sich selbst regieren,löst das all diese Fragen auf,diavolinetto.
      Dann gibt es Zusammenkünfte der Gesandten des Volkes und diese beschließen die Gesetze. Gesetze erhalten ja erst ihre Legalität dadurch,dass sie von der Mehrheit verabschiedet werden oder angenommen werden.
      So wie das Rousseau im Gesellschaftsvertrag sagt.

      Aber die Grundlage dafür,wäre ,dass die Menschen die List und die Täuschung erkennen,die ihnen von den Machteliten aufgezwungen wird -juristische Person-Mensch.

    • Also bei Mehrheitsentscheidungen zögere ich, denn diese an sich haben wir ja schon lange. Immer gibt es eine knappe Mehrheit für Steuererhöhungen, Krieg oder anderen Unsinn.
      Und Gesandte des Volks? Wie werden diese bestimmt?
      Von außen betrachtet, muss ich dann „nur“ diese Gesandten umdrehen und zu manipulativen Organen machen, diese in Propaganda schulen und schon ist der Umkehrschwung eingeleitet.
      Es sind ja nicht alle Menschen helle und steigen da durch. Muss dann immer 50% plus 1 zur dunklen Seite rüberziehen und schon haben die Dunklen eine Mehrheit.

    • Heute werden diese Entscheidungen getroffen,aber nur wie auf einer Theaterbühne.
      Sie sind nicht legitimiert durch das Volk.
      Sie verlaufen ins Leere. Dann das Parteiensystem ist eine Vortäuschung von Demokratie.

    • Dass man diese Gesandten nicht manipuliert,dafür sind dann die Menschen selbst zuständig.
      Die Menschen können das dann selbst kontrollieren,weil sie sich selbst regieren. Die Gesandten sollen das auch nicht tun,weil sie materiell viel bekommen,sondern es sollte eine Ehre sein,als ein Vertreter des Volkes zu stehen.Diese Leute wären in ihrer Gesinnung so gestärkt,dass sie für Bestechung gar nicht empfänglich wären.
      Das setzte einen Bewusstseinswandel voraus.

    • Was Bewusstsenswandel angeht, kan ich zustimmen. Ohne den…puh.
      Aber mich interssiert die Größe einer selbstverwalteten Einheit. Das Volk, die Kulturnation, das erkenne ich an; aber wir nunmal heterogen.
      Und wenn ich Kontrolle ausüben soll, so muss ich doch auch die beherrschte soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entität überblicken. Internet hin oder her, warum soll ich für Menschen, die 200, 500 oder 1.000km entfernt wohnen mitentscheiden? Von 10.000km ganz zu schweigen.
      Da fehlt mir der innere Zusammenhang. Ich kann für Kinder entscheiden oder meine Eltern, meine Nachbarn, da wird es zum Teil aber schon eng. Meine Netscheidung muss ja für mich quasi auch damit zusammenhängen, wer davon betroffen ist. Wenn ich diese aber gar nicht kenne, kann ich deren Befindlichkeit auch nicht berücksichtigen.
      Das ist doch eine Schwierigkeit, die mich vor Staaten, Pareien und allen Institutionen zurückschrecken lässt. Ob nun recht/links, rot/braun oder sonstwas…das ist alles nicht artgerecht.

    • Die Frage nach dem WER ist mit Gewißheit eine der weisesten aller Fragen.
      Bevor wir jedoch unser eigenes Haus nicht in Ordnung gebracht haben (oder auch nur unser Oberstübchen und unseren Speiseplan), so lange können wir es uns abschminken, unsere Ideen in die Welt hinauszutragen und auf ein glückliches Utopia zu hoffen, in dem alle Menschen im Paradies leben.

      Ich würde einige Ihrer Fragen gerne umdrehen bzw. leicht abwandeln, aber da mein Organismus wegen des gestrigen Kontaktes leider sehr erholungsbedüftig geworden ist, nur ganz kurz:

      – Wer maßt sich an, den Richter über das Leben zu spielen, über andere, über die Bedingungen, unter denen es sich vollzieht?
      – Wer entscheidet?
      – Wer oder was ist es, das mich daran hindert, in einen Bewußtseinszustand wie beispielsweise Brigitte Schneider zu kommen?
      – Wer oder was (in mir und in anderen) hält das Leben und die höchste Intelligenz, die es gibt, davon ab, sich selbst zu organisieren und in jedem Augenblick alles zum Besten zu bewirken?
      – Wer erzeugt durch sein Wirken Früchte, die er dann nur ungern erntet und lieber anderen in die Nikolausschuhe schiebt?
      – Wer ist das, der mich davon abhält, auch nur einen Moment lang in Frieden mit mir selbst zu sein.
      Und in Liebe?
      – Wer bin ich? Wer bin ich wirklich?

      Mein Respekt und meine Dankbarkeit an dieser Stelle an Brigitte Schneider. Ich weiß, was für ein Opfer an persönlichem Wohlbefinden Sie uns allen gebracht haben, sich mit dem zu verbinden, was auf dieser Seite gewirkt hat und womit die Tiefsten und Zartesten unter uns leider immer hautnah in Kontakt kommen, wenn sie sich hier äußern.
      In dem, was von Ihnen ausgeht, fühle ich mich zu Hause und möchte mich am liebsten räkeln und strecken darin und gar nicht mehr woanders hingehen…. 🙂

      Es sind dies die kürzesten und dunkelsten Tage des Jahres. Ab dem 21., der Wintersonnenwende, kommt dann wieder zunehmend das Licht in die Welt.
      Gibt es nicht im Augenblick sogar einen Kometen, der an der Erde vorbeizieht und einige Zeit lang zu beobachten ist?

      Bis zum nächsten Jahr,

      LOVELIGHT UNLIMITED!

      A.

    • Ja,sicher. Je größer der Staat,um so schwieriger ist es.
      Aber darum müßten die Gesandten aus allen Teilen des Landes und allen Teilen der Bevölkerung kommen.
      Das wäre dann eine riesen Volksversammlung und ein ewig währender demokratischer Prozess.

      Michael Tellinger schreibt darüber in dem Buch „Das Ubuntu Prinzip“,aber auch in dem Sinne von Genossenschaften und Kooperation.
      Das wäre ein Entwicklungsprozess ,der heute gar nicht möglich ist,weil alles von oben diktiert wird.
      Aber dieses Kartenhaus beruht auf der Täuschung,von der ich sprach und die jeder selbst im Internet recherchieren kann/könnte.

    • Gleicher Song in besserer Qualität. Ich bitte um Verzeihung.

      https://www.youtube.com/watch?v=2_Dll7KwXGo

    • Alias,ich verstehe es irgendwie nicht.
      Bezüglich der Lüge und der Verschwörung um den Pseudo-KW gehst du ins Detail und legst alles offen.
      Auch die Sache mit der Freien Energie ist Realität.Da kommst du nicht mit einem E: Tolle.

      Aber bezüglich der Sache hier,wo wir von Gesellschaft,Demokratie Firmen und Staatrsrecht sorechen,da soll es auf einmal genügen,in sich zu gehen ,seinen Mitmenschen in sich selbst zu erkennen und schöne Lieder zu hören.
      Das wird nicht reichen,um diese Lüge und diese Versklavung der Menschheit zu überwinden.
      Wahrhaftig nicht.

    • Hallo Davin!
      Nein, schöne Lieder singen und liebevolle Gedanken zu haben allein reicht sicher nicht. Da wir alle aber unsere Realität mit unseren eigenen Gedanken selbst erschaffen, sind sie eine Grundvoraussetzung für Verbesserungen. Dass dazu auch noch verändernde, aber liebevolle Handlungen nötig sind, kommt hinzu (vgl. Mark Passio auf whatonearthishappening dot com)
      Die Initiative zu diesen Handlungen entsteht bei entsprechenden Gedanken aus diesen.

      Lediglich über bestehende Zustände zu klagen/ zu diskutieren führt zu nichts. Wie sich ja überall sehr gut beobachten lässt.

    • Das ist richtig, Paleene.
      Wir alle strahlen Energie aus,und diese beeinflusst unsere Mitmenschen und alles andere auch
      Darum gehört sicher zu einer inneren Erkenntnis auch die äussere.Und das meine ich ,ist auch wichtig.
      Und dazu gehört,dass man diese Täuschung erkennt,dass wir in keinem Staat leben ,sondern in einer registrierten Firma.Die wurden zu juristischen. Person.
      Diese Erkenntis allein bewirkt schon ungemein viel-.

    • Wir wurden durch die Registrierung der Geburtsurkunde für tot erklärt und zur juristischen Person.
      Das ist ,glaube ich ,kein Pappenstiel.
      Aber es wird überhaupt nicht darauf eingegangen.

    • Auf dieser Täuschung beruht die gesamte Versklavung.
      Eine Person hat kein Anrecht auf Menschenrechte.
      Damit können sie mit uns machen,was sie wollen.

    • Hi Davin, vielen Dank für Ihre klugen Hinterfragungen.
      Sie haben mir Gelegenheit gegeben, mein Weltbild noch einmal anzuschauen und zu prüfen.
      Es hält stand.

      Ich meine, daß wir einer kollektiven Krankheit gegenüberstehen. Und jede Krankheit hat nicht nur eine Ursache, sondern ihre Ursachen sind multikausal.

      Soll heißen, eine Krankheit auf nur einer Ebene zu bekämpfen, wird nicht zur Heilung führen. Bitten schauen Sie sich dieses wunderbare Interview mit Herrn Büntig an und lesen Sie die dazugehörigen Kommentare, wo vor allem Son Snow viel kluge Sachen gebracht hat.

      Eine Allergie durch chemische Medikamente zu behandeln ist gewiß sinnvoll und mag Erleichterung bringen. Aber eben keine Heilung, denn dadurch werden wir nicht die wirklichen Ursachen antasten und verändern können.

      Ich bin nun nicht einer von jenen, die meinen, alles müsse nur auf den geistigen Ebenen behandelt werden.
      Nein, sicher nicht.
      Wir sollten auf ALLEN Ebenen, die wir kennen, gleichzeitig intervenieren und dazu gehört auch das Verständnis, daß wir, auf der juristischen Ebene als Person und durch Personalausweis bereits von Geburt an rechtlos gemacht werden, wie Sie das immer wieder aufführen.

      Aber so lange wir nicht an die Essenz des Universums rühren, werden wir auf diesen oberflächlichen (oder tieferen) symptomatischen Ebenen nicht viel ändern können.

      (Stellen Sie sich vor: Da ist ein Volk, das die Tierkadaver vor seinen Läden und Häusern aufhängt, das sich durch Fleischkonsum täglich mit dem tötenden Prinzip verbindet – und dann darüber beschwert, daß ihm Bomben auf den Kopf fallen ….)

      Liebe ist die Substanz dieses Universums. Liebe ist die größte Kraft.
      Sie wird in unserer Welt jedoch mit dem Aneinanderreiben von Körpern verwechselt, mit dem Austausch von Körperflüssigkeiten und dergleichen mehr.
      Sie wird verwechselt mit Fürsorge, Freundlichkeit, Aneinanderkleben.

      Aber das sind nur die untersten Ebenen der Liebe. Es gibt unendlich viel höhere.

      Liebe ist die Substanz dieses Universums. Sie ist die allermächtigste Kraft, die es gibt.
      Ohne Liebe könnten Sie nicht einen Atemzug tun, nicht mit den Wimpern schlagen, nichts sehen, nichts hören, nichts denken.

      Aber die Eso-Gegner (Esoteros: das Innere) meinen, es wäre naiv über die Liebe als heilende und verändernde Kraft zu sprechen.
      Sie trauen den Atombomben und ihren Gedanken (die ihre Kraft ja erst aus der Liebe beziehen) mehr. Und dabei ist das, was in der Kernfusion oder Kernspaltung freigesetzt wird, ebenfalls aus der Liebe gespeist.

      Ein Eckhart Tolle ist für mich genauso wichtig, wie jene, die ihr Leben sachlichen Details und kompetenten Themenanalysen geben.
      Abe das eine ist ohne das andere nicht umfassend wirksam.

      Haben Sie sich angehört, was Tolle über den Schmerzkörper sagt?
      Und bitte nicht nur ein mal, sondern immer wieder…..

    • Alias ,die Menschen,die wissen,was Tolle meint wissen es .Und die große Mehrheit der Bevölkerung,die solche Menschen wie Tolle oder andere Lehrer nicht kennen,denen kann man sie auch nicht näher bringen,weil es sie niemals interessieren wird.Die große Mehrheit will davon nichts wissen. Die große Mehrheit ist rein äußerlich interessiert.
      Darum sind ja vielleicht auch höchstens nur 5 Prozent der Menschen geistig.
      Und weil das die meisten Menschen nicht interessiert,wird man durch eine Innerlichkeit auch nichts verändern können.
      Ich weiß wie ich mich selbst heilen kann -sowohl innerlich wie äußerlich.

      Die Art ,wie die Massentierhaltung aufgebaut wurde,ist das Problem. Die Wirtschaftsmaschinerie ist das Problem. Und die rechtlose Mensch ist das Problem,weil dadurch kann das System machen was es will mit dem Menschen und dem Tier.
      Die Wirtschaftsmaschine läuft und läuft-sie muss jedes Jahr ein Wachstum produzieren. Jedes Jahr 2 Prozent mehr Fleich,mehr Holz ,mehr Fisch,mehr bebautes Land und so weiter.
      Aber dessen ungeachtet wird weiter jedes Jahr die Hälfte vom Fleisch und überhaupt den Nahrungsmitteln vernichtet.
      Wie viele Menschen müssten Vegetarier werden,wenn nur allein diese Hälfte ,die weggeschmissen wird,stattdessen weniger Tiere gehalten werden würden!?
      Was ich mich schon immer frage ,ist,ob das Fleisch,das weggeschmissen wird,mit zu gezählt wird zum Wirtschaftswachstum!? Ich glaube,das wird es .Und das sagt doch alles aus,in welchem Irrsinn wir hier leben.

      Es wird immer gesagt,der Verbraucher hat es in der Hand durch sein Konsumverhalten.Aber das ist Blödsinn.
      Es läuft genau andersrum. Die Industrie zerstört die lokale Landwirtschaft und wächst dann immer weiter und schafft das „billige“ Fleisch,das nur darum so billig ist,weil die Umweltverschmutzung,das Leid,und die Zerstörung der Landwirtschaft nicht mit eingerechnet wird.
      In Wahrheit ist es das teuerste Fleisch,das es gibt.
      Auch in der Hinsicht,dass wenn da oben im Gericht nur ein einziges Tier sitzt -,dann Gnade dem Menschen.
      So ähnlich hat doch ein Dichter es mal gesagt…

    • Oh, so schnell kommt Ihre Antwort, danke.

      Wir sind uns einig, Davin.

      Nur glaube ich, daß der Wirkungsfluß vom Höheren zum Tieferen läuft und nicht umgekehrt. Zwar gibt es Wechselwirkungen, die Magenprobleme wirken sich auch auf mein psychisches Wohlbefinden aus.
      Aber ein Switching hierin kann die Macht auf Gebiete verlagern, die unangreifbar sind und alles, in Worten: ALLES, erschaffen können, was wir als gut erachten.

      Bin ich vollkommen in meiner inneren Göttlichkeit, dann gibt es ganz einfach keine Magenprobleme.
      Ich könnte Gift trinken.

      Kennen Sie die Anekdote um Ram Das, der auf einem Workshop mit einem indischen Yogi eine ganze Palette von LSD-Windows bei sich hatte? Der Yogi, ohne in seinen Koffer geschaut zu haben, empfahl ihm, diese Dinger wegzuschmeißen. Er wußte.
      Ram Das weigerte sich. Er hob sie auf, um seine Meditationserlebnisse (chemisch hervorgerufen) zu verbessern und vielleicht ab und zu mal wieder einnehmen zu können.
      Daher besuchte ihn der Yogi eines Tages in seinem Zimmer, griff unter das Bett, holte sämtliche Trips hervor und stopfte sie sich alle auf einmal in den Mund. Für jeden von uns eine Irrendosis.
      Dem Yogi machte das alles aber nichts aus. Die Kraft seines Geistes war so stark, diese chemische Überdosis einfach zu neutralisieren.
      Für jeden Materialisten eine Zumutung, diese Anekdote.
      (Sie sprechen dann gern von Spontanremission und mentalem Shutdown, wenn sie nicht mehr weiter wissen.)

      Ram Das, so wird erzählt, war schwer beeindruckt.

      In der Autobiographie eines Yogi (Paramahansa Yogananda) werden viele solcher Geschichten erzählt. Unter anderen über jemanden, der in der Lage war, einen flott heranfahrenden Schnellzug mit geistigen Kräften aufzuhalten.
      Wir haben noch nicht einmal damit begonnen, diese Kapitel aufzuschlagen.

      Und kümmern wir uns nicht um jene, die davon nichts wissen wollen.
      Auch sie sind nur ein Bild für die Anteile in uns, die von sowas nichts wissen wollen.

      Aber das wissen Sie längst alles.

  8. Ach, ich wollte hier einen längeren Beitrag verfassen, es ist aber schon alles geschrieben worden, auch in früheren montäglichen Kommentaren von verschiedenen Forenten.Taktisch ist der heutige Bonathsche Text jedenfalls nicht klug. Unbedingt empfehlenswert ist imho hingegen das aktuelle RT-Interview mit Prof. Mausfeld. Besonders die Passagen, in denen er sich über Revolutionen, Evolution und Parallelgesellschaften als Lösungen der aktuellen Krise des Kapitalismus äußert, sind bemerkenswert.

    • Es ist Schade,wenn nur die Hälfte der Wahrheit erzählt wird. Ist das schon Aufklärung?
      Dadurch dreht sich alles im Kreis,nur die Duiskussion wird fortgeführt,ohne dass sich etwas ändert.
      Für den ,der auf dem Podium steht ist das ja gut,denn er verdient mit seinen Vorträgen Geld.
      Über hundert Jahre kann er reden über Neoliberalismus und Gesellschaftsvertrag. Es ändert nichts,aber sein Ego und sein Geldbeutel wird gefüllt.

      Was würde Herr Mausfeld sagen dazu,dass ein Staat im Handelsrecht keinen Gesellschaftsvertrag eingegangen ist.
      Einen Gesellschaftsvertrag kann es nur mit Staatsbürgern uznd Staatsangehörigen geben ,aber nicht mit juristischen Personen.

    • Ich habe das Beispiel des Gesellschaftsvertrages genommen,weil Herr Mausfeld diesen im Interview erwähnt.

  9. Okay, ich habe durch einige Kommentare etwas dazu gelernt, nicht spalten und beleidigen. Gut, ich liebe Euch alle und danke Euch dafür, dass ihr mir die Möglichkeit gebt eine andere als eure Position zu beziehen.
    Bitte diskutiert nicht am falschen Ende. Jeder einzelne verursacht doch logischerweise Migration oder wie es auch immer benannt wird. Ebenso das Wort Kapitalismus möchte ich nun weniger beschweren. Also , die derzeitige Organisation unseres Konsums ist doch scheinbar global vernetzt, oder?
    Nun gut, dann darf sich jeder, der das will fragen wo die Hose herkommt, die er trägt, das Handy, die Teile im Auto, fast alles kommt doch meist aus dem Ausland, oder? Dort werden meist nicht so nette Lebensbedingungen wie hier anzutreffen sein.
    Noch folgend? Okay, das Benzin im Auto kommt aus….? In der Nähe von Kriegen? Um Frauen und Kinder aus den Fängen religiöser Fanatiker zu befreien und vor Genitabeschneidungen zu retten?
    Hmmm, ich glaube nicht.
    Daher bitte nicht am falschen Ende diskutieren. Was soll das ändern? Man brauch Frau Bonath nicht zustimmen oder denen die nicht Ihrer Meinung sind.
    Vielleicht nur mal,in sich gehen und schauen was mache ich, dass das alles so nicht ist.
    Ich denke das kann jeder, oder?
    Warum machen es nun aber so wenige? Habt ihr darauf eine Antwort?
    Wenn ja, dann habt ihr eine Lösung gefunden und könnt die ja auch hier posten. Wär doch toll.
    Wow, ich konnte echt schreiben ohne Polemik, Beleidigung und Spaltung. Auch für mich eine neue Erfahrung.
    Auf in eine bessere Welt, wir dürfen uns bemühen!

  10. Alias
    „habe aber ehrlich gesagt auch keine große Lust, mich durch alte Montagsdosen durchzuackern“ – Ich auch nicht.
    Das Sie sich an „Ausserkontrolle“ erinnern ist schön für Sie. Schade nur dass sie „keine große Lust“ haben das zu finden, was sie bräuchten, um zu belegen, dass Sie auch wissen, wovon Sie reden. Ihre Worte erscheinen mir sehr wirr und ich weiß gar nich,t wovon Sie da reden. Bitte artikulieren Sie sich so, dass man Sie auch verstehen kann….

  11. An Alias.

    „ich hoffe ich finde das noch, habe aber ehrlich gesagt auch keine große Lust, mich durch alte Montagsdosen durchzuackern“

    Das Sie sich an „Ausserkontrolle“ erinnern ist schön für Sie. Schade nur dass sie „keine große Lust“ haben das zu finden, was sie bräuchten, um zu beweisen, dass sie nicht konfabulieren. Außerdem weiß ich gar nicht wovon Sie da reden. Bitte artikulieren Sie sich so, dass man Sie auch verstehen kann….Ein Tipp! Wer lächelt statt zu denken, wird nicht klug, sondern lächerlich…

  12. Liebe Frau Bonath,

    wenn Kritik zur Ehre gereicht.

    Ich bewundere schon länger Ihre fundierte Anwendung der marxschen Erkenntnisse auf die aktuelle Situation in den kapitalistischen Ländern. Ich habe ebenfalls meinen Marx gelesen, was ich von den meisten Kommentatoren hier nicht behaupten kann. Dieses persönliche Gezänk ist wenig fundiert und wird Sie kaum beeindrucken können.

    Zur Sache: Ich stehe also auch eher links als in der Mitte. Und dass alle Menschen Brüder werden, finde ich auch gut. Aber die Flüchtlinkspolitik ist dazu nicht das geeignete Instrument. „Wir schaffen das“ (Was? Wie? Mit welchen Kosten? Mit welchen Verwerfungen?) und „Es gibt keine Obergrenze“ ist nun mal völlig unpolitisch von einer FDJ- später Kanzlerin rausposaunt worden.

    Ich würde mich auch freuen, wenn alle Menschen Brüder werden würden. Jedoch kann der Neoliberalismus den Neokolonialismus nicht dadurch erträglich machen, indem man sagt: Benachteiligte aller nordafrikanischen Länder kommt zu uns. Nein, die wirtschaftlichen Probleme müssen vor Ort in den afrikanischen Ländern gelöst werden! Das will aber der Turbokapitalismus und die Finanzaristokratie 3.0 auf keinen Fall, denn dadurch würde man sich die Konkurrenz selber heranzüchten. Also: Verarmte aller Länder bleibt verarmt. Die sozialen Probleme werden durch Flüchtlingsströme zum Schein angegangen, die Industrienationen sollen sie integrieren und wer persönlich scheitert ist selber Schuld, aber nicht das System! Das kann natürlich nicht funktionieren, zumal die Bürger bei uns und in der ganzen EU nie befragt wurden bezüglich ihrer Einwilligung.

    Später haben wir dann amerikanische Verhältnisse, wo täglich Andersfarbige von weißen Polizisten erschossen werden. Spaltung der Gesellschaft in Inländer und Zugereiste, die andersfarbig und andersgläubig sind. Verschiebung des Konflikts zw. Lohnarbeit und Kapital hin zu Inländer gegen Zugereiste. Die Großkapitalisten im Hintergrund lassen die Sektkorken knallen. Sie sind durch eine Scheindemokratie und eine Spaltung der Gesellschaft doppelt geschützt.

    Ich empfehle das neuste Gespräch bei KenFM mit Dirk Müller (Mr. Dax) zu seinem Buch „Machtbeben“ anzuschauen (2:13 Std.!). Ich würde es betiteln: Was macht das Großkapital in der nächsten Kapitalismuskrise. These: Die Finanzoligarchien werden am System der Kapitalverwertung festhalten, weil sie sich mit dessen Instrumenten auskennen. Die Armen werden ärmer, die Reichen reicher, und die Medien trommeln dafür. Bisher wurden fundamentale Zusammenbrüche des Systems mit Kriegen gelöst. Danach kam dann eine neue Akkumulationsphase, Kapitalismus des Ausgleichs (SPD) bis zur erneuten Zuspitzung der Widersprüche und Kampf Arm gegen Reich (Kondratjev-Zyklen). Die wiederkehrenden Zyklen des Kapitalismus und seine millionenfachen Opfer.

    Und Frau Bonath: Dirk Müller wurde letztens in der Kampfpostille SZ niedergemacht von einem Nachwuchsredakteur, der Karriere machen will, billigst, primitiv, abstoßend und sachfremd. Sie sind nicht allein. Vielmehr: wenn Kritik einem zur Ehre wird.

    • Gut, ich habe Euren Marx nicht ganz gelesen und gehöre demnach nicht zur erlesenen und exklusiven Avantgarde.

      Wenn Sie also über die Mehrheit der Unwissenden per Revolution was anzetteln wollen, würde ich Namen der vielen vorschlagen, dass Sie mal mit einem Konzept aufwarten, dann können sich doch alle frei entscheiden, ob das etwas für sie ist.

      Bisher Fehlanzeige.

    • Den muß auch keiner mehr lesen, Diavolinetto. Materialismus ist keine Antwort auf die Probleme unserer Zeit. Hegel würde sich im Grab umdrehen. Alles wurde auf den Kopf gestellt.

      Und was Davin schreibt, unerschrocken, frisch, lebendig, authentisch, trotz der herablassenden und wirklich üblen Verurteilungen seitens des erstarrten Mind, der nur noch in Gabsteinformaten denken kann – daß es um einen Wandel des Bewußtseins gehe – dem stimme ich zu. Aber das verstehen die vollständig mit der Denkmaschine identifizierten Personen gar nicht. Sie glauben, es ginge um ein Änderung ihrer Gedanken.
      (Herr Lenz hat wahrlich eine schwere Aufgabe gewählt.)

      Traurig, wie man einen erstaunlich gut und umfassend informierten jungen Menschen, der den Mut hat, seine eigenen Gedanken zu entwickeln, auf diesem Portal „willkommen“ heißt.

    • @Alias 20.08
      „Den muß auch keiner mehr lesen, Diavolinetto. Materialismus ist keine Antwort auf die Probleme unserer Zeit. Hegel würde sich im Grab umdrehen. Alles wurde auf den Kopf gestellt.“
      Nun ja, ein Muss im Sinne von Zwang ist es sicherlich nicht. Aber ein wenig Allgemeinbildung kann nicht schaden. Und was ist so verkehrt daran, andere Denker zu kritisieren? Und sogar weiterzuentwickeln?
      Das ist wie hier im Forum. Wenn es ins Eingemachte geht, dann fängt man an zu schwurbeln.
      Ehestreitkultur ist genau das Gegenteil von guter Debattenkultur.

    • Wer hatte denn vor Marx Interesse daran, dass wir im Materialismus drin bleiben?
      Könnte es von daher sein, dass Marx der Denker der alten materialistischen Elite war, um andere Befreiungstendenzen schön im System von Soll und Haben zu halten?
      Mein Gedanke dazu: Bevor das alte Geld seine Macht abzugeben hatte, setzte es lieber den Kommunismus als neuen materialistischen Statthalter ein.

      Und dem Schwindel sollen wir heute nochmal auf den eim gehen?

  13. Sehr geehrte Frau Bonath, lieber Ken Jebsen,

    bedenklich ist weniger, dass Sie gehasst würden, sondern dass man Sie auslacht.

    Ich erinnere mich noch meines Spottkommentars über Sie. Sie tönten gegen „Aufstehen“, zogen Scheinargumente an Haaren herbei, vermissten damals ein ausgereiftes Programm, beleidigten vorsätzlich dabei das Paar Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine infam. Ein Rainer Rupp beispielswese, konkreter, härter, trefflicher und nicht so beleidigend wie Sie könnte ihnen wohl eher Maßstab werden, als am Beispiel Orban/Ungarn imaginäre Kommentatoren-Feindbilder zu produzieren, um am Ende einen Don-Quijote-Schein-Sieg gegen Windmühlenflügel einzufahren.

    Kurz:
    Hier bei KENFM haben Sie es einfach nicht drauf und nichts mehr verloren. Diese Tagesdosis zeigt es erneut. Sie drücken schmählich das Tagesdosis-Niveau auf das einer Blondschreiberin herunter. Damit sind Sie in der Autorenschaft als Einzige untermaßig und ich ziehe für Ken selbst ein schlimm irrendes Shakespeare-Zitat aus dem „Sommernachtstraum“ hinzu: „Nichts kann ganz und gar danebengehn, um das sich Pflicht und Einfalt ehrlich mühn.“ Doch lieber Ken, bei der mehrfach gezeigten Bonathschen Einfalt leider sogar gesetzmäßig. Dazu zitiere ich die genau diese Bonathsche EINFALT berücksichtigende deutsche Redewendung:
    „Gewollt, und nicht gekonnt!“

  14. An alle zartbesaiteten Kommentatoren in diesem Forum!
    Genausowenig wie es möglich ist dem Kapital/der herrschenden Klasse mit einer Kerze in der Hand (sinnbildlich fuer die Begriffstutzigen) unser Rechte abzubetteln, wie es die Pfaffen bestenfalls fordern; genausowenig ist eine Debatte hier im Forum „gewaltfrei“ hinzubekommen.
    Dass ich mit einigen Positionen von S. Bonath nicht uebereinstimme habe ich mehrfach hier kundgetan.
    Dass man aber die Frau in Bausch und Bogen in einem Generalaufwasch abwatscht ist einfach nicht nachvollziehbar. Wenn es so ist, dass man das nicht mehr lesen mag, so springt man ueber den Montag hinweg. Basta.
    Ansonsten gilt, die Debattenkultur zu entwickeln; d.h. sich den Argumenten, die man kritisieren will logisch, vernuenftig nähern, und seine eigene Position argumentativ entwickeln.
    Was aber hier passiert ist der Aufstand der Mittelmässigkeit, derjenigen Menschen, die sich ach so wohl fuehlen in der politischen Mitte der Gesellschaft.
    Hier muss noch zugelegt werden meine Mitkommentatoren!
    Denn, das was uns erwartet, wird nicht mehr nur mit ‚entweder‘ ‚oder‘ zu beantworten sein, sondern erfordert schon analytische Fähigkeiten, die man bei einigen hier so schmerzlich vermisst.
    Nur als Beispiel, wie man auch argumentieren kann, ein Zitat von Pamela Anderson:
    „… was ist die Gewalt dieser Menschen und was sind brennende Luxusautos verglichen mit der strukturellen Gewalt der französischen – und globalen – Elite? … Sie kommt von den zunehmenden Spannungen zwischen der städtischen Elite und der armen Landbevölkerung, zwischen den Politikern und den 99 Prozent, die genug von Ungleichheit haben – nicht nur in Frankreich, sondern auch auf der ganzen Welt.“

    • „Was aber hier passiert ist der Aufstand der Mittelmässigkeit, derjenigen Menschen, die sich ach so wohl fuehlen in der politischen Mitte der Gesellschaft.“

      Mein lieber Mann, da stehen Sie der Kritisierten von heute aber in rein gar nichts nach. Merken Sie eigentlich, was Sie hier tun?

      Ich entwickle meine Position exakt DORT argumentativ, wo ich den Eindruck gewonnen habe, daß so etwas Sinn macht und Früchte tragen könnte.

    • Moin, Alias,
      Nur ein Satz beliebig herausgegriffen:
      „Entweder das – KenFm hat sich von Agenten entern lassen, die im Gewand von Neomarxisten daherkommen, jedoch in Wahrheit für die Konzerneliten schreiben – oder es liegt eine schwere psychische Störung vor.“
      Verstehen Sie das unter Argumentation?
      Da muessen Sie wohl noch einiges lernen!

    • Hallo hog1951,

      es ist wirklich schade, dass Sie Menschen, die nicht nur nach Frieden rufen, sondern sich wirklich darum bemühen, ihn auch tatsächlich zu leben – denn Frieden entwickelt sich nicht durch kriegerische Maßnahmen, weder im Geopolitischen noch im Persönlichen! – als zartbesaitet (s.o.) oder als Naive, die mit der Kerze in der Hand um Rechte betteln (17. Dezember/17:32 h), zu bezeichnen.
      Es ist alles andere als vernünftig, Friedensbotschaften in dieser Weise abzuwerten. Es ist unlogisch und entbehrt jeder „Argumentation“.
      Den Leuten mit der Kerze in der Hand ist ja vielleicht unter Umständen bewusst, was die Menschheit bislang angerichtet hat und anscheinend wohl auch in Zukunft anrichten wird.

      Wie anders als durch Bewusstwerdung und Abstinenz von all dem uns vorgelebten Leben, dem, was uns die Konzerne andrehen, was uns die Agrarwirtschaft auf unseren Teller „zaubert“, was uns die Kriegsmaschinerie vorgaukelt, könnten wir Frieden unter uns allen, geschweige denn in der Welt!, erreichen, als durch die Arbeit an uns selbst und die Weitergabe dessen, was wir an Erfahrungen und Erkenntnissen gesammelt haben? Sich gegenseitig stützen, unterstützen und ein gewisses Verständnis entwickeln ist die Basis für ein friedliches Verhalten und damit für den kleinen und ganz großen Frieden. Daran ändern Angriffe auf diese Kommentatoren gar nichts! Ganz im Gegenteil bestätigen solche Herabsetzungen, wie wichtig ein von Frieden und Verständnis geprägtes Verhalten tatsächlich ist.

      Ach, und Verstand und Herz zu einer Einheit zu verschmelzen, bedeutet eben gerade nicht, sich logischen Argumenten zu verschließen. Argumentationen und Analysen brauchen wir selbstverständlich, um uns weiter zu entwickeln. Wenn wir sie aber zur Abwehr vom eigenen Ich missbrauchen, um – mit wachem Verstand, wohlgemerkt! – mit dem Finger auf andere zu zeigen, drehen wir uns immerfort im Kreis. Argumentation – Gegenargumentation – Argumentation – Gegenargumentation usw……
      Analog zu Gewalt und Gegengewalt. Ein Fass ohne Boden!

      Also, diese Art des Umgangs (andere als schuldig, unfähig, unwissend….. zu verurteilen) ist so alt wie die Menschheit selbst.

      Es ist eben gerade nicht Schwäche, sondern es erfordert eine besondere Stärke, die Kerze in der Hand zu behalten, auch wenn man immer wieder angegriffen wird.

      Wenn wir Frieden und Freiheit erreichen wollen, müssen wir Frieden und Freiheit leben. Das bedeutet natürlich immer (!) auch den Frieden und die Freiheit der anderen zu respektieren, sie ihnen nicht zu nehmen, sich so zu verhalten, dass Frieden und Freiheit wirklich allen zukommt.

      Wer eine solche Haltung als naiv und zartbesaitet „verurteilt“ hat leider noch nicht erfahren, was Freiheit und Frieden wirklich bedeuten. Es ist definitiv leichter, andere für alles mögliche zu be- und verurteilen als sich selbst anzusehen, sich selbst zu verändern, um so irgendwann auch im Außen eine Veränderung zu bewirken.

      Gewalt und Gegengewalt haben uns dahin gebracht, wo wir sind – schon immer!

      Tja, und nun?

      Sollen wir so weitermachen? Denen, die uns „nichts abgeben“ alle Schande vorwerfen und nebenbei selber sehen, wie wir „mit dem Arsch an die Wand kommen“? Ja?

      Liebe Grüße
      Brigitte Schneider aus Verlüßmoor

    • Moin, Brigitte Schneider,
      „Wer eine solche Haltung als naiv und zartbesaitet „verurteilt“ hat leider noch nicht erfahren, was Freiheit und Frieden wirklich bedeuten.“
      Was bedeutet Freiheit und was bedeutet Frieden?
      Ich hatte das Zitat von P. Anderson gebracht, und sie schreibt von struktureller Gewalt. Das ist etwas, was nicht nur der Hartz 4 Empfänger erfährt, oder der Flaschensammler, der dafuer mit einer Ordnungswidrigkeit bestraft werden kann, sondern auch der Gez- Bezahler, der den Staats/Regierungsfunk subventioniert mit seinen Beiträgen, um wiederum hinterher zugemuellt und belogen zu werden vom gleichen Sender. Es gäbe noch -zig weitere Beispiele fuer diese Gewalt, die wir täglich erfahren.
      Beim Frieden sehe ich in erster Linie die Handlungen, die „unsere“ Regierung ueber direktes Eingreifen, die Natomitgliedschaft oder „nur“ ueber das Dulden von Waffenverkäufen mitträgt/unterstuetzt. Auch hier reicht es nicht mit Petitionen zu agieren, sondern das mindeste sind Demos oder Aktionen wie in Frankreich z.Z.
      Sie haben Gandhi erwähnt; ein anderer Friedensaktivist war nach dem NT Jesus.
      Schaut man genauer hin, erkennt man in den „gegen den Strich geschriebenen“ Stellen des NT allerdings sehr wohl militantes Denken. So z.B. als er seine Juenger auffordert sich zu bewaffnen; oder die Kreuzigung an sich, die dem römischen Imperium vorbehalten war als Strafe wg. Hochverrats.
      Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Klassenkämpfen. Und ob man will oder nicht, so muss man sich irgendwann entscheiden, ob man z.B. bei den ‚Gelbwesten‘ mitmachen will oder nicht. Ansonsten ist man Zuschauer und nicht Akteur.
      mfG

    • Wenn keine Gewalt angewendet werden wird,dann wird das Kartenhaus irgendwann von selbst zusammenfallen. Denn alle Dinge, die von oben angeordnet werden,müssen heute von dem bestimmten Menschen,welche das anordnen, persönlich verantwortet werden,da es keinen Staat oder Staatsrecht gibt,hinter dem sich versteckt werden kann.
      Denn da sich Staaten im Handelsrecht bewegen und registrierte Firmen sind,kann sich niemand auf die Legitimation eines Staates berufen .Auf diese Weise wird von allein die gesamte Hierarchie zusammenbrechen .
      Es sei denn ,es kommt zu Gewalt oder Krieg. Dann würde der „natürliche Zusammenbruch“ unterbrochen,und die Herrscher-Klasse würde neu erstarken.

      Daher ist es kontraproduktiv nach einer Revolution oder dergleichen zu rufen,es sein denn,man möchte den Machthabern dienen.

      Die einzige Revolution,die wir brauchen, wäre eine Revolution des Bewusstseins.
      Und die bestünde darin,sich als Mensch zu proklamieren,denn zu juristischen Personen wurden wir mit der Registrierung unserer Geburtsurkunde gemacht.Wir wurden sozusagen für tot erklärt und müssen uns erst wieder lebendig gegenüber dem System erklären.
      Eine juristische Person ist ein Unternehmen,das verwaltet wird von der Regierung.

    • Moin, Davin, welch ein Geschwurbel!
      „Die einzige Revolution,die wir brauchen, wäre eine Revolution des Bewusstseins.“
      „Und die bestünde darin,sich als Mensch zu proklamieren,denn zu juristischen Personen wurden wir mit der Registrierung unserer Geburtsurkunde gemacht.Wir wurden sozusagen für tot erklärt und müssen uns erst wieder lebendig gegenüber dem System erklären.“
      „Eine juristische Person ist ein Unternehmen,das verwaltet wird von der Regierung.“
      Es ist mir schier unbegreiflich, wie man soviel Geschwätz in so wenigen Zeilen unterbringen kann.
      Wenn Sie auf Bonath’s Artikel erwidern wollen, dann ist es doch ein Gebot der Fairnis, sich mit ihren Argumenten zu beschäftigen. Das gleiche gilt natuerlich fuer Kommentatoren hier im Forum genauso.
      So frage ich denn, wo ist der inhaltliche Zusammenhang/Herleitung fuer den Satz:
      „Daher ist es kontraproduktiv nach einer Revolution oder dergleichen zu rufen,es sein denn,man möchte den Machthabern dienen.“
      Mit Ihren Kommentaren tragen Sie jedenfalls nicht zur Hebung der Debattenkultur bei!

    • Sie könnten das,worauf ich hinweise ,ja versuchen zu hinterfragen,ob es stimmt. Das wäre eine normale Reaktion. Denn egal kann einem normalen Menschen das nicht sein,wo er lebt.Stattdessen versuchen sie nur abzulenken vom Thema. Das sagt schon alles aus –

      Denn wenn es stimmt,dann würde es die meisten Diskussionen als absurd erscheinen lassen.
      Denn es ist doch ein Unterschied ob man über einen Staat oder ein Firma spricht.Was sind dann zum Beispiel noch Aussagen eines Dr. Mausfeld wert ,wenn es zutreffen würde?

      Dass es zutrifft ,kann man nachlesen zum Beispiel bei Michael Tellinger in seinem Buch „Das Ubuntu Prinzip“

      Ist ihnen das egal-dann ist auch klar warum.

    • https://revealthetruth.net/2013/02/21/der-one-peoples-public-trust-pfandet-rechtmasig-unternehmen-banken-und-regierungen-da-sie-sklaverei-und-private-geldsysteme-betreiben/

    • Mir ist schleierhaft, wofür Bonath steht und auch verstehe ich deren Verteidiger nicht, denn es liegt doch kein Konzept vor, keine Forderung, kein Plan, keine Taktik, keine Strategie.
      Ich lese immer Revolution. Aber wie?
      Und was dann? Wer ermächtigt dann wen? Und wozu? Konkret? Wie soll das organisiert, also letzten Endes umgesetzt werden? Wer soll die Macht haben, etwas durchzusetzen? Machtmonopol? Für wen?

    • @Davin 18.51
      „Sie könnten das,worauf ich hinweise ,ja versuchen zu hinterfragen,ob es stimmt. Das wäre eine normale Reaktion.“
      Dafuer ist einfach keine Substanz in Ihren Kommentaren!
      Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Einfach mal versuchen zu erklären, Argumente zu entwickeln.
      Aber hier wird etwas in das Forum geworfen, und erwartet, dass man sich schon damit arrangieren kann. Nein, wie gesagt, das ist schlechteste Debattenkultur.

      @diavolinetto
      „Mir ist schleierhaft, wofür Bonath steht und auch verstehe ich deren Verteidiger nicht, denn es liegt doch kein Konzept vor, keine Forderung, kein Plan, keine Taktik, keine Strategie.“
      So geht das Spiel nicht diavolinetto; welche Ideen haben Sie zu der Geschichte?
      Ich habe in der Tat zu Bonath einen differenzierten Ansatz, den ich auch mehrfach kundgetan habe. Aber sich hinstellen und warten, dass alles Mundgerecht serviert wird ist nicht Sinn der Sache. Wo kommen wir hin, wenn man untertänigst erstmal Vorgekautes nachplappert. Ausserdem hat Bonath mehrfach fuer ihre Ueberzeugungen auch hinsichtlich plan und Forderung argumentiert.

    • Doch, doch, so geht das Spiel, seien Sie da ganz sicher. Wenn mich jemand für zu dumm erklärt, der eigenen weisen Erleuchtung zu folgen, dann liegt das nicht an mir. Ich muss nicht, wenn ich nicht will. Und ich will nie, wenn ich nicht überzeugt bin.
      Die Menschen wie wir sie vorfinden, sagen wir in Deutschland, sind einfach sehr vielfältig. Jetzt kommt jemand in einem Internet daher und weiß wie es zu gehen hat: Nur der Sozialismus kann uns retten.
      Gut, denke ich mir, welcher Sozialismus denn genau?
      Sehen Sie, und da fängt es an. Welcher soll es den sein?
      Ihnen ist das klar, mir nicht.
      Aber lassen wir dasmal bei Seite.
      Selbst wenn klar wäre, wo genau Frau Bonath hinmöchte: Sind Sie mit mit der Meinung, dass nicht alle dieses Ziel teilen werden?

      Für den Fall, und genau für den Fall, müsste man mir dann schon erklären, wie man sich diesen Vorgang denkt.

      Und das, mein Verehrter, muss nicht ich erklären, denn ich sage, dass dies nicht hinhaut.

      Wer da anderer Meinung sein sollte, kann hier gerne vortragen und versuchen, mit etwas mundgerecht zu servieren, sprich: mich zu überzeugen.
      Falls nicht, bleibe ich bei meiner Skepsis, ich sage es geht nicht, da muss ich nicht erklären wie es gehen soll.

      So läuft mein Spiel. Ich bin nämlich nicht dabei, wenn ich keinen Sinn drin sehe. Das nennt man Freiheit.

  15. KENFM-Portal als Beispiel im Kleinen

    Was ist passiert?
    Der Artikel von Susan Bonath ist provizierend geschrieben und man konnte davon ausgehen, dass es an Kritik hagelte. Fast zeitgleich erschienen zwei/drei Leserbriefe mit Kritik und mehrere (5,6,7..?) Kommentare des Lobes und des Mutes an Susan Bonath. Im überzogenen Maße wurden Kritiker emotional angriffen, ohne eine Idee davon zu haben, dass sich jemand von Susan Bonath pauschal „in die Ecke gestellt“ fühlte. Diesers shit-storm von Kommentaren war so abgehoben, beleidigend und hatte nichts mit dem Verhältnis von Text und Kritikern zu tun. Für mich sah ich darin eine vorbereitete Aktion.

    Gut und ausführlich hat es u.a. Giordano im Leserbrief beschrieben.

    Ich sehe darin auch das Phänomen der Gelbwesten. Einerseits gibt es tausendfach gute Gründe auf die Strasse zu gehen, Stärke zu zeigen und seinen Unmut deutlich zu machen, aber !!!! sie wird geführt … anfangs ist man sehr verständnisvoll mit dieser Gelbwesten-Bewegung umgegangen … heute beginnt man sie für andere Interssen „einzufangen“. Gewagte These, aber die muss doch erlaubt sein, oder bin ich ab diesen Punkt schon ein „Nestbeschmutzer“?

    Meine Frage, die ich mir persönlich stelle ist die, ob Frau Bonath von einem solchen Angriff benutzt wird oder Teil des Angriffes ist?

    Andere Fragen, die mich bewegen:
    Warum kann sie hier im Portal Texte veröffentlichen, weil KenFM anders ist als die Öffentlich (un)rechtlichen Sender und Meinungsfreiheit höher steht als sozialer Leser-Frieden?
    Braucht KenFM eine Susan Bonath um nicht als „Rechts“ bezeichnet zu werden?
    Ist Susan Bonath freie Mitarbeiterin oder hat sie einen Festvertrag?

    • Diesen Text habe ich schon einmal abgeschickt, aber diesmal ein „at“ Zeichen entfert. Siehe da: die Warteschleife „dein Text wird derzeit geprüft“ fand nicht statt. Alles okey.

    • Ich denke, es geht um Klickzahlen.
      Wenn`s hilft, würde man auch das Telefonbuch vorlesen lassen.
      Allerdings nicht mit einem Verweis auf Geopolitik, die Herzlandtheorie und – Sie ahnen es – die Schuld des Deutschen an sich. Womit man dann gegen den Westen/Kapitalismus/sich selbst und zweifelsfrei für Putin/Iran/Palestina zu sein hat.
      Solange sich diese Masche verkauft, wird die auch immer weiter feilgeboten.
      Never change a sellable story!

  16. KENFM-Portal als Beispiel im Kleinen

    Was ist passiert?
    Der Artikel von Susan Bonath ist provizierend geschrieben und man konnte davon ausgehen, dass es an Kritik hagelte. Fast zeitgleich erschienen zwei/drei Leserbriefe mit Kritik und mehrere (5,6,7..?) Kommentare des Lobes und des Mutes an Susan Bonath. Im überzogenen Maße wurden Kritiker emotional angriffen, ohne eine Idee davon zu haben, dass sich jemand von Susan Bonath pauschal „in die Ecke gestellt“ fühlte. Diesers shit-storm von Kommentaren war so abgehoben, beleidigend und hatte nichts mit dem Verhältnis von Text und Kritikern zu tun. Für mich sah ich darin eine vorbereitete Aktion.

    Gut und ausführlich hat es u.a. @Giordano im Leserbrief beschrieben.

    Ich sehe darin auch das Phänomen der Gelbwesten. Einerseits gibt es tausendfach gute Gründe auf die Strasse zu gehen, Stärke zu zeigen und seinen Unmut deutlich zu machen, aber !!!! sie wird geführt … anfangs ist man sehr verständnisvoll mit dieser Gelbwesten-Bewegung umgegangen … heute beginnt man sie für andere Interssen „einzufangen“. Gewagte These, aber die muss doch erlaubt sein, oder bin ich ab diesen Punkt schon ein „Nestbeschmutzer“?

    Meine Frage, die ich mir persönlich stelle ist die, ob Frau Bonath von einem solchen Angriff benutzt wird oder Teil des Angriffes ist?

    Andere Fragen, die mich bewegen:
    Warum kann sie hier im Portal Texte veröffentlichen, weil KenFM anders ist als die Öffentlich (un)rechtlichen Sender und Meinungsfreiheit höher steht als sozialer Leser-Frieden?
    Braucht KenFM eine Susan Bonath um nicht als „Rechts“ bezeichnet zu werden?
    Ist Susan Bonath freie Mitarbeiterin oder hat sie einen Festvertrag?

  17. “ Klären wir zunächst Grundlegendes: Rechts will die gesellschaftlichen Verhältnisse der Ungleichheit durch Unterdrückung bewahren, links will sie aufheben. “

    Wann Kritik erklärt wird durch Hass fehlen die Argumente.
    „Grundlegendes“, eine Behauptung.
    Ich weiss wirklich nicht wie ich anfangen könnte das Artikel hier zu kritisieren.
    Ein deutsches Wort dafür weiss ich leider nicht, das englische ist ‚muddle headed thinking‘.
    Das schreckliche mit solche Artikel ist das mann, sagen wir, mindestens sechs Sätze braucht um einen Satz nur annäherend zu wiederlegen.

    • Die Kommentare machen deutlich das Deutschland sich noch nicht abgeschafft hat.
      Also gibt es noch Hoffnung für die europäischen Kulturen.
      Noch nicht zurück in die Barbarei

    • Naja, laufen schon noch genug Leute rum, die zwischen den Ohren wohl sortiert sind, auch wenn man sich hier des Eindrucks nur mit viel, viel Mühe erwehren kann, dass montags die Klappsmühle Wandertag hat.

  18. Mein Verdacht erhärtet sich immer mehr: es soll zerstört werden. Die guten Absichten kaufe ich niemandem ab, der über die Monate und Jahre hinweg dermaßen unbelehrbar war, was seine destruktive und Unfrieden stiftende Wirkung auf andere betrifft.

    Entweder das – KenFm hat sich von Agenten entern lassen, die im Gewand von Neomarxisten daherkommen, jedoch in Wahrheit für die Konzerneliten schreiben – oder es liegt eine schwere psychische Störung vor.

    Wer jedoch seine Neurosen nicht aus seiner politischen Arbeit heraushalten kann, der ist hier einfach fehl am Platz.

    Schade um KenFm. Schade um die so positiven Texte und Beiträge von Herrn Lenz, Herrn Fleck, Herrn Rupp, Loyen und so vielen anderen.

    Hier wird großer Schaden an einer guten Sache angerichtet.

    • Schaut mal, das hier ist Liebe. Das hier ist etwas, was mit einem echten Leben zu tun hat: https://www.youtube.com/watch?v=VOr2O0FfpT8

      Raus aus dieser mentalen Hölle des unglücklichen Emotionalkörpers hier, die sich allmontaglich auf die Menschen auszudehnen versucht!
      Der Schmerzkörper lebt nun mal von Schmerz. Er findet ihn toll. (Masochismus) Und wenn ihm erlaubt wird, uns und unser Denken und Wirken zu dominieren, dann steckt er andere mit seinem Elend an, erzeugt immer nur neue Konflikte und Kriegsschauplätze und macht alles nur noch immer schlimmer.

    • Das Schadensbild ist doch eher spärlich möbliert, wenn die ersten ganz harten Kämpfer hier schon ihr Auswandern ankündigen, weil im Forum mal ein wenig Gegenwind lüftelt. Piffpoff und weg isser.
      Hab mich heute zum ersten Mal bei youtube im Kommentarbereich umgesehen…Ist natürlich Seelenmüll, aber im Vergleich hierzu ist das hier doch wirklich ein laues und geradezu lauwarmes Wimmern.
      Weiß ja nicht, wo die Frau sich ihre Beleidigungen eingefangen hat, aber sicher in irgendeinem endpeinlichen sozialen Netzwerk, das zu meiden einem ein Rückenarksreflex dicke ausreichen sollte.

      what comes around goes around

      Da bleib ich halt weg, wenn ich nicht die Nerven habe, das Erwarbare auszuhalten. Im Regen wird man halt nass. Rafft sogar mein Hund und bleibt lieber drin.

      Oder etwas drastisch:

      Sollte mich der Anblick von Damen des horizontalen Gewerbes schaudern lassen, dann bleib ich halt von entsprechenden locations einfach ganz, ganz weit weg.
      Es kann so einfach sein.

    • Danke für den Text.
      Zu ähnlichen Erkenntnissen bin ich auch gekommen, leider steht mein Text „Dein Kommentar wird gerade geprüft“ in der Warteschleife. Ich habe versucht die Redaktion anzurufen um zu erfahren, nach welchen Kreterien Texte geprüft werden, aber leider nahm niemand den Hörer ab und es gab auch kein AB.

    • Freischwimmer,
      das Kriterium ist, ob Ihr Text einen Link enthält. Die werden geprüft.
      Auch ich habe noch einen in der Warteschleife, vorerst, zur Entspannung des Klimas hier,
      werde ich ihn gekürzt bringen.
      Ohne die ersten Buchstaben, Freischwimmer, wird der Link nicht blau angezeigt und die Prüfung wird quasi ausgetrickst:

      Alias sagt:
      18. Dezember 2018 at 11:59

      Dein Kommentar wird gerade geprüft

      Schaut mal, das hier ist Liebe. Das hier ist etwas, was mit einem echten Leben zu tun hat: (hier diesmal http etc. gelöscht) youtube.com/watch?v=VOr2O0FfpT8

      Raus aus dieser mentalen Hölle des unglücklichen Emotionalkörpers, die sich hier allmontaglich auf die Menschen auszudehnen versucht!
      Der Schmerzkörper lebt nun mal von Schmerz (Eckhart Tolle). Er findet ihn toll. (Masochismus) Und wenn ihm erlaubt wird, uns und unser Denken und Wirken zu dominieren, dann steckt er andere mit seinem Elend an, erzeugt immer nur neue Konflikte und Kriegsschauplätze und macht alles nur noch immer schlimmer.“

      Unglück ist tatsächlich ansteckend.

  19. „nteressanter ist hier noch der Punkt – das finden Sie heute ganz häufig -, dass jemand sagt: „ich bin weder rechts noch links“. „Links“, das heißt ja eigentlich für eine gerechte Verteilung und eine solidarische Gesellschaft – und „rechts“ heißt, nicht für eine gerechte Verteilung. Jemand, der weder rechts noch links ist, kann sich eigentlich nur damit noch retten, dass er sagt: „Naja, ich bin völlig apathisch!“ Box

    Das nenne ich mal Gehirnwäsche. Man soll sich gefälligst in eine Schublade stecken lassen,sonst ist man nicht systementsprechend.
    Das Parteiengedöhns und das rechte und linke Gehabe-beides gehört zusammen und zum System der Entmündigung .

    • Moin, Davin,
      „Das Parteiengedöhns und das rechte und linke Gehabe-beides gehört zusammen und zum System der Entmündigung.“
      Man kann sicher denken wie man will, allerdings die Uebereinkunft der letzten (mindestens) 200 Jahre mit einem Satz auf den Muellhaufen der Geschichte werfen zu wollen grenzt mindestens an Ignoranz.
      Um sich die ‚linken‘ und ‚rechten‘ Ziele im Extremfall anzuschauen, genuegt einerseits ein Blick auf die Notverordnung der Hitler-Faschisten (1933). Ich will hier nicht ins Eingemachte gehen, aber das ist nun das genaue Gegenteil von dem, was ich mir fuer eine Gesellschaft vorstelle. Andererseits ist die Aufklärung behilflich, um das Linkssein zu definieren.
      Auf alle Fälle ist ein Standpunkt, wie Sie ihn hier vertreten ganz bestimmt nicht förderlich, um die Diskussionen voranzubringen!

    • Was waren die Finanzierer der Nazis-Linke oder Rechte!?
      Was waren die Bankiers und IG Farben?Eechts-Links?
      Wer hat all den Quatsch erfunden,um die Menschen zu spalten?
      Wer hat die Revolution in Russland bezahlt?
      Wer rührt rum an Symptomen,statt nach der Ursache zu fragen?

    • Oh je, wenn jetzt das Fass mit der russ. „Revolution“ aufgemacht wird, dann setzt alsbald Schnappatmung ein.
      Blos weil die sichhaben kaufen lassen, komm schon, war für eine gute Sache. Scheiß doch auf den Bürgerkrieg und all die Toten. Holodomor und Gulag, meine Güte, immer die Kleingeister.
      Sie müssen groß denken.
      Aber nie an der Zentralbank rühren. Ganz wichtig.

    • Moin, Davin, können Sie auch logisch bleiben oder denken?
      Ich hatte geschrieben, dass man die Forderungen/Ziele der Linken und Rechten dort oder dort nachlesen könnte. Sie gehen darauf ueberhaupt nicht ein, sondern quasseln putzmunter von irgendwelchen Geldern, die von irgendjemandem bezahlt wurden.

      In (fast) jeder Bewegung, die sich aufgelehnt hat gegen herrschende Bedingungen gab es Spione, Agenten, Provokateure …..
      Damit musste man leben und sie sich so gut wie möglich nutzbar machen.Das sagt doch noch nichts aus ueber den Wahrheitsgehalt der entspr. Bewegungen.

    • Die Forderungen und Ziele der Linken oder anderer Parteien sind sehr zu vernachlässigen,weil sie am System selbst nichts ändern. Auch das Wählen an sich ist sinnlos,weil der Parteienapparat dem übergeordneten Machtapparat des Systems untersteht.
      Das Wählen dient nur dazu,die Leute in der Illusion zu lassen,dass sie etwas zu entscheiden hätten.Das Palaver im Bundestag dient nur dazu ,den Menschen weiß zu machen,es würde dort über Dinge entschieden.

      Das System der Parteien dient einzig dem Ziel,die Machtstrukturen zu erhalten .Außerdem sollen die Menschen ihre Lebensenergie an diesem System abarbeiten,denn so glauben sie ,sie täten etwas sinnvolles.
      Aber es ist vertane,sinnlose Energieverschwendung.

      Außerdem sind Parteien registrierte Firmen im Handelsrecht,das können sie leicht im Internet nachvollziehen. Meinen sie eine Firma im Handelsrecht eröffnet den Menschen ihre Rechte!?

  20. Und jetzt, da ich mich mit Frau Bonaths Text für meinen langen Kommentar (unten) genauer beschäftige, ist die noch viel größere Frage:
    Kennt Frau Bonath das Sprichwort „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück?“ nicht? Müsste in ihrem Fall wohl auch besser „hinein schreit“ heißen.
    *hbd*

    • Getroffene Hunde bellen, aber was heißt es denn, wenn der Hund bellt?
      Ich jedenfalls reite weiter, auch wenn der Spitz noch so kläfft.

      Wir reiten in die Kreuz und Quer‘

      Nach Freuden und Geschäften;

      Doch immer kläfft es hinterher

      Und billt aus allen Kräften.

      So will der Spitz aus unserm Stall

      Uns immerfort begleiten,

      Und seines Bellens lauter Schall

      Beweis’t nur, daß wir reiten.

    • OK, nun habe ich verstanden. Auf der Startseite ihrer Internetpräsenz (https://susanbonathkunst.de.tl) schreibt Frau Bonath:

      „Kunst ist Leidenschaft. Kunst ist, was die Seele berührt. Kunst ist Licht und Schatten. Kunst ist Wut. Kunst ist Liebe…
      Kunst finde ich nicht im Perfektionismus. (…) Ich finde sie in Worten, die im ersten Moment schockieren. (…)“

      Alles Kunst, alles klar.

    • WTF? Mein Kommentar wurde gelöscht? Weil ich auf die Seite, auf der Fr. Bonath sich als Künstlerin vorstellt und selbst schreibt, dass sie Kunst in Worten findet, die im ersten Moment schockieren, verlinkt habe?
      Was mir die plausibelste Erklärung für ihren Schreibstil zu sein scheint, darauf darf hier nicht hingewiesen werden? Ich soll mich schon wundern…

    • Und wieder grüßt das Zentralkomittee für politische Schönheit, nein, das Zentrum, für intellektuelle Beliebigkeit, nein, das Zentrum für …..
      ttps://kenfm.de/tagesdosis-5-12-2018-denunzieren-ist-das-neue-abkassieren

    • Glaube, hier ist mittlerweile das Zentrum der politischen Unbedarftheit.
      Würde mich nicht wundern, wenn aus der Richtung auch Verteidigungsreden für die SOKO Chemnitz genannte Aktion käme.
      Obwohl unbedarft trifft es auch nicht.
      Hier steckt eine Masche dahinter.

      Zentrum der gekauften Alternativgaukler?

  21. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand, vielleicht sogar die Autorin selbst, folgende Zusammenhänge erklären und/ oder belegen kann.

    Es geht um die Absätze, in denen die gesellschaftlichen Zustände in Ungarn beschrieben werden.

    Zitat: „(…) Viele von euch haben den ungarischen Staatschef Viktor Orban sehr lieb. Denn Orban geißelt den Migrationspakt und geht sehr repressiv mit Flüchtlingen, euren Lieblingsfeinden, um. Orban sei nämlich nicht so „neoliberal“, wie Merkel. (…)“
    Wer behauptet wann und wo, dass Orban weniger neoliberal als Merkel sei?

    weiter:
    „(…) Nun stellt euch einmal Folgendes vor: Ihr lebt in einem Land, wo ihr für umgerechnet 418 Euro pro Monat arbeiten müsst – brutto. Dabei ist die Miete fast so hoch wie in Deutschland. 418 Euro, das ist der Mindestlohn. Vor vier Jahren betrug er noch 445 Euro, dann wurde er gekürzt. (…)“ usw.
    „(…) Und nun kommt es noch dicker. Denn gerade hat die Regierungspartei in eurem Land beschlossen, dass eurer Chef euch nicht nur 225, sondern 400 Überstunden jährlich aufdrücken kann. Und die muss er auch erst drei Jahre später entlohnen. (…)“ usw.
    (…) Willkommen im Sklavenhalterstaat von Viktor Orban, eures geliebten Grenzen-dicht-Diktators.Man will euch zurufen: Merkt ihr, die ihr „Grenzen dicht!“ fordert, (…) eigentlich nicht, wie ihr mit eurem Hass auf die Ärmsten und mit eurer Liebe zu Diktatoren euren eigenen Schlächtern in die Hände spielt? (…)“

    Nach allem, was auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beobachten ist, spielen die Flüchtlinge mit ihrer Bereitschaft, unter egal welchen Umständen zu arbeiten, den Absichten der Unternehmen, die Löhne weiter zu senken, direkt in die Hände. Wenn kein Deutscher zu so schlechten Bedingungen arbeiten will – macht nichts. Der Flüchtling, der stattdessen eingestellt wird, ist schon da.
    So gesehen müssten Flüchtlinge doch Wasser auf die Mühlen der Profiteure von solch ausbeuterischen Verhältnissen sein, wenn sie denn so sind wie Frau Bonath sie beschreibt. Dass die ungarische Regierung sie dennoch nicht in’s Land lässt – ist das nicht eher kontrproduktiv und gerade KEIN Argument?

    • Sie haben vollkommen recht. Das ganze ist ein einziger Widerspruch. Ich habe die leise Ahnung,dass die Leute mit manchen Texten so sehr verwirrt werden sollen,dass sie am Ende noch verwirrter sind.
      Ich habe hier nie etwas über Viktor Orban gelesen.Aber er wird abgetan als Diktator,nur weil er den Staat schützt vor einer übergreifenden Migration. Das kenne ich eigentlich so von den Konzernmedien,die einen Gaddafi diskreditierten,weil er angeblich gegen seine eigene Bevölkerung vorgeht. Was gelogen war,wie wir heute wissen.

      Für mich wird da zu viel miteinander vermengt,dass es müssig erscheint ,das auseinanderzudröseln.Und immer dieses rechts und links.
      Und dann wird wieder unser angeblich so gutes Sozialsystem bemüht,um dann wieder ein Lob auszusprechen gegenüber diesem System,dass die Frau Bonath sonst verurteilt.Anstatt einmal die Ursache zu sagen für dieses „Sozialsystem“ Die Ursachen werden nicht benannt,und da entsteht in mir der leise Verdacht dass Machthaber und Kritikerin zu sehr verbandelt sind.

    • Die Bonath haut sie raus, die Dinger!
      Viel besser noch als Friede Springer.

      Und textet gleich des Morgens schon
      Zur großen Freude von Frau Mohn.

    • Um es zu Ende zu bringen:

      Es kläfft der Spitz, Frau Bonath schreit –
      Vielleicht ist sie doch eingeweiht.

      Und Klebers Claus ganz lässig netzt,
      Hat Susi doch den spin gesetzt.

    • Zuviel der Ehre, finde ich. Laßt uns Enneagramme und Schüttel- und Klapperreime lieber auf Menschen schreiben,
      die für irgend jemanden – außer einer verschwindend geringen Seilschaft – Bedeutung
      haben.
      Welche mit wirklicher Größe.
      Solche, die wissen, wer sie sind, und auf Schritt und Tritt nichts als Liebe und Frieden verbreiten.

      Zuviel der Ehre,
      auch wenn ich die Reime ebenfalls klasse finde. 😉

      Zwei Funde von anderswo:

      „Voller Wollust schrubbt der kleine
      Nazienkel Stolpersteine.“

      „Linker Missgriff: beim Begraben
      Deutschland aufgeweckt zu haben.“

    • Links, links, links:
      In dieser Ecke stinkts.

      OK, der ist so so mittel vom Endreim her. Aber egal.

  22. Ich sag`s mal auf Russisch:

    Как аукнется, так и откликнется

    Ist halt die Frage, wer mit der Verbalrotze angefangen hat. Der Rest ist dann das drittes newtonsches Axiom oder Ping und Pong oder einfach nur morbus Rumpelstilzchen.

    Kann da niemand mit dem Nicht-Krampf-Prinzip helfen kommen? Sonst nimmt das kein gutes Ende.

    • Hallo diavolinetto,

      ich habe es versucht: siehe auch mein Kommentar vom 17.12.18 / 16:47 h.

      Es kann sich einfach nichts verändern, wenn insgesamt nicht die grundsätzliche Erkenntnis eintritt, dass es viele Facetten gibt, dass wir alle unseren perönlichen Lebensweg haben mit eben unterschiedlichen Ausprägungen und persönlichen Ansichten, die uns aber niemals daran hindern dürfen mit Achtung und Würde zu kommunizieren und vor allem: das große Ziel, den Frieden, immer mitschwingen zu lassen und als oberste Priorität anzuerkennen und zu achten. Eine solche Erkenntnis würde persönliche Angriffe und Besserwisserei ganz bestimmt umkehren lassen in Verständnis und Gemeinsamkeitsbemühungen.

      Liebe Grüße
      Brigitte Schneider aus Verlüßmoor

  23. Wow! Wunderbar auf den Punkt gebracht.
    Viele Kommentatoren vergessen hier nur zu gerne, dass Ihre Worte NACH den von Ihnen kritisierten Taten folgen und nicht anders herum.
    Wer das Gesagte nicht für sich als Realität erkennen kann, der wird sich leider immer als Opfer verhalten, anstatt selbstkritisch seinen Allerwertesten zu bewegen.
    Ich wünschte mir nur eine Frau Bonath in meinem Bekanntenkreis, leider kenne ich fast nur Luschen, die Jammern und ausgrenzen. Daher neige ich dazu, die die wirklich etwas bewegen wollen, aufzufordern Europa zu verlassen und die ignorantem und dekadenten Egoisten sich selbst zu überlassen.
    Lasst uns migrieren!

  24. Zuerst einmal Danke Frau Bonath für ihren Artikel und die Mühe, die sie sich damit gemacht haben.

    Wir sind hier in Deutschland und unsere angeblichen Volksvertreter, vertreten immer weniger ihr Volk. Sie
    haben den neoliberalen Weg beschritten und vertreten deren Interessen. Ihr Sparachrohr sind die Mainstram-
    medien, die uns nicht alles und neutral berichten…daher Lückenpresse. Das Volk wird nach und nach immer
    unzufriedener. Ich glaube, mit dieser kleinen Istzustand kann sich jeder hier anfreunden….

    Also, das Volk ist unzufrieden, aus einer Vielzahl von Gründen und Blickwinkeln…doch haben alle daher
    eigentlich das gleiche Ziel, nähmlich sie wollen eine Veränderung, für eine bessere und positivere Zukunft. So allgemein gehalten, kann sich wahrscheinlich auch damit jeder anfreunden.

    Aufgrund unserer Lückenpresse, aber auch weil unsere angeblichen Volksvertreter uns nicht alles erzählen, ge-
    heimhalten und uns sogar belügen, fehlt es uns an Informationen, Darstellungen, öffentlichen Debatten-
    räumen und Menschen ,die so etwas können und machen. Auch ist unsere globale Welt mit Krieg und Geo-
    politik so vielfältig, dass eben nicht alle sich Hintergründe und informationen alleine aneigen oder verstehen
    können. Dafür gibt es inzwischen die nötigen Informationsseiten und die sind für viele unverzichtbar geworden.
    Auch hier sollten wir uns alle wiederfinden können.

    Nun zu KenFM. Es wurde eine Informationsseite zum Informieren geschaffen und dazu ein öffenlicher Debatten-
    raum mit Kommentarfunktion….und zwar kostenlos! Es werden also kostenlos Leistungen angeboten und
    Informationen. Natürlich kommt zu den Informationen durch die KommentarschreiberIn auch etwas hinzu, egal
    ob nun mehr für diese Richtung oder eine andere, genauso wie verschiedene Blickwinkel usw.
    Wer die Tagesthemen schaut und das alles glaubt, schaut weiter….. wer nicht, der schaltet eben um. Ebenso
    wie mit einer Zeitung…dies sollte bei KenFM doch genau so sein?
    Also wir brauchen solche Informationsseiten und nutzen kostenlos oder auch mit bezahlen KenFM.
    Selbst hier, sind wir hoffentlich noch alle dicht beieinander.

    Doch das wird sich jetzt ändern, darum nochmal vorher auf den Punkt gebracht……..“was verbindet uns“!

    -Wir sind alle unzufrieden mit unseren angeblichen Volksvertretern und dem neoliberalem Weg.
    -Wir haben alle das gleiche Ziel, wir wollen eine Veränderung, egal erstmal, wie das aussehen könnte.
    -Es fehlen öffentlich Debattenräume, wie hier bei KenFM.
    -Wir sind auf andere Informationsquellen angewiesen, da uns Info`s wegen Lückenpresse fehlen usw.
    -Eine Veränderung können wir nur gemeinsam schaffen, jeder ist dafür wichtig, auch mit einer anderen Meinung.

    Nun zu meiner Kritik:

    In diesem öffentlichen Debattenraum bei den Kommentaren wird ein stetiges Spalten vorgenommen und so
    sind wir plötzlich nicht mehr gemeinsam für ein übergeordnetes gemeinsame Ziel (Veränderung) vereint?
    Es geht um Rechts/Links, es werden persönliche Vorwürfe geäußert, das Handeln/Tun eines anderen wird
    kritisiert ebenfalls seine Meinung, seine Ansicht oder Zugehörigkeit zu……. usw.?

    Wir haben die gleichen Probleme(Unzufriedenheit), wir haben das gleichee Ziel (Veränderung), doch wir schaffen es noch nicht einmal in diesem kleinen Debattenraum, bei unserem eigentlichem Problem und Ziel zusammenzufinden?

    Und genau das ist wiederum die Stärke unserer angeblichen Volksvertreter und Neoliberalisten…sie sind vernetzt und
    haben zueinander gefunden, sie sind sich grundsätzlich einig und kämpfen für ihre Ziele…..uns auszunehmen und zu
    beherrschen, was bisher ja auch bestens funktioniert. Wer KenFM und Tagesdosisschreiber/in mit den jeweiligen
    Informationen nicht teilt, der bleibe doch einfach Fern. Ansonsten nimmt er das auf, was für ihn wichtig und richtig
    erscheint…alles andere legt er bei Seite. Es geht darum, sich selber eine Meinung zu bilden und da muß jeder für
    sich entscheiden, was für ihn verwertbar ist oder auch nicht. Grundsätzlich geht es nicht um Frau Bonath oder
    einzelne Kommentare, auch nicht um Rechts/Links usw….es geht um unsere Unzufriedenheit und um Veränderung.

    Und immer noch haben wir das gleiche Problem und das gleiche Ziel…doch es wird wirklich jeder gebraucht da-
    für. Wenn wir uns selber Spalten und von unseren Gemeinsamkeiten abweichen, dann werden wir weder unser
    Problem lösen noch unsere eigentliches gemeinsames Ziele erreichen.

    Die Zeit und viele weitere Kommentare hier bei KenFM wird es zeigen, ob wir intelligent genung sind uns zu
    vernetzen, uns einig zu werden und gemeinsam unser Ziel der Veränderung zu erreichen. Das betrifft jeden einzelnen.

    • Hallo Thomas,

      so ist es. Dasselbe große Ziel – aber die Menschen verstricken sich in Kleinkram und hacken aufeinander herum. Wie es wohl die derzeitige Machtelite freut? Danke für Ihre „friedvollen“ Worte.

      Siehe auch mein Kommentar vom 17.12.18 / 16:47 h

      Liebe Grüße
      Brigitte Schneider aus Verlüßmoor

  25. Die Frage ist doch, wie können Sie Ihren Hass in sinnvolle Energie umsetzen. Also negative Energie haben Sie ja schon, aber durch Umwandlung in Positive Energie könnten Sie ein neues gewinnbringendes Geschäftsmodell starten und sogar noch Millionärin werden.
    Wie wäre es einen leerstehenden Laden in Neukölln anzumieten, darin einen gummigepolsterten Aggressionsraum einzurichten, wo sich Frustrierte durch Kurz-und-Klein-schlagen von Massivholz sich abarbeiten können?
    Natürlich gegen Eintritt und die Zeit läuft mit.
    Und dann dieses neu entstandene Kaminholz gewinnbringen weiter zu verkaufen.
    Eine win-win-win-win-Situation.
    Vielleicht gibts noch staatliche Förderung und Gründerpreise.

  26. Scheinbar fehlt es ihnen an Selbstreflexion. Solange ihr Diskurs moralisierend bzw. emotionalisiert ist und wenig Sachkompetenz innehat, werden sie auch ignoriert bzw. scheinbar angegriffen. Selbst Hr. Rupp hat ihnen eine klare Ansage gemacht, weil sie jeden, der nicht in ihrem Argumentationsschema passt mit MS-typischen „Ausgrenzung“- Platituden daherkommen.

  27. Ich schätze KenFM sehr – aus mehreren Gründen.
    Hier gibt es viel wissenswertes in sehr gut aufbereiteter Form mit Quellenangaben und Hinweisen auf weiterführende Literatur. Ausserdem wird bei Tehmen, welche unterschiedliche Interpretationen zulassen auf diese Sichtweisen eingegangen bzw. hingewiesen. Das alles geschieht im Regelfall in einem sehr vernünftigen Rahmen und nicht zuletzt: manchmal werden erstaunlich positive Perspektiven und Lösungsansätze angeboten.

    Eine negative Ausnahme bilden hier m.E. die Kommentare von Fr. Bonath – und zwar aus folgenden Gründen:

    1) Die Botschaft ist immer die gleiche: Verbreitung der eigenen Ideologie getarnt als Kapitalismuskritik
    2) Vorgehen ist immer das gleiche:
    Man nehme sich einen Aspekt aus Gesellschaft oder Politik, der nicht ins eigene Ideologie passt, schalte ein geeignetes Framing oder eine Begriffs(um)definition vor und verurteile dann diejenigen, welche anderer Meinung sind.
    Beispiele:
    a) https://kenfm.de/tagesdosis-9-7-2018-vernichtungsmaschine-stoppen/
    Aspekt: Kritik an Flüchtlingsrettung ist schlecht
    Framing: Flüchtlinge sind verfolgt, gut und hilfsbedürftig / deutsche Männer sind bierbäuchige Spanner mit Potenzneid
    b) https://kenfm.de/tagesdosis-3-12-2018-ja-nein-vielleicht-warum-der-streit-um-den-migrationspakt-vom-wesentlichen-ablenkt-podcast/
    Aspekt: Migration ist gut, Kritik am Flüchtlingspakt ist schlecht
    Framing: Migration und der Pakt ist gut, progressiv, humanistisch, links und somit natürlich gut / Kritik ist reaktionär, nationalistisch und somit rechts und schlecht
    etc. etc.
    3) Lösungen werden keine Angeboten, ausser hie und da mal ein Verweis auf die Weltrevolution – wie die aussehen soll ? Da hat Fr. Bonath auch keine Ahnung: aber wir können ja vorher mal die Grenzen abschaffen. Kleiner Hinweis: Es hieß Proletarier aller Länder vereinigt euch – nicht unterpriviligierte aller Länder migriert.
    4) Es werden immer wieder pauschale Verunglimpfungen benutzt (siehe oben).
    Beliebte Zielguppe sind da natürlich passend zur Ideologie konservative schon länger hier Lebende.
    5) Die eigene Position ist stets die richtige und moralisch überlegene. Da ist es auch egal wie viele Logikbrüche sich in den jeweiligen Artikeln befinden.

    Wer seine Sicht der Dinge kundtut, der muss damit rechnen auch auf Kritik zu treffen. Wer davon lebt, so wie Sie, der muss diese auch aushalten – vor allem dann, wenn man sich selbst der o.g. Mittel bedient.
    Die Frage, wie man mit Kritik umgeht, ist hier die entscheidende: Stichwort „Kognitive Dissonanz“ (https://www.youtube.com/watch?v=QXYSx8G51z4).
    Sie sind scheinbar nicht Willens Ihr Weltbild beim Auftauchen von für Sie neuen Informationen/Argumenten zu hinterfragen. Stattdessen verunglimpfen Sie lieber die Überbringer. Mit diesem Verhalten und allein schon mit Ihrer unseeligen Einteilung in Links (gut) / Rechts (böse), tun Sie genau das, von dem Sie behaupten es nicht zu tun – Spalten – und haben sich damit selbst überführt.

    Ich lehne Beleidigungen im Meinungsaustausch ab, allerdings sollten Sie in der Lage sein mit dem Niveau umzugehen, das sie selbst vorlegen (siehe Link 2a) statt sich beleidigt in die literarische Schmollecke zurückzuziehen. Aber selbst das gelingt Ihnen nicht ohne zum Schluß nochmal pauschal gegen die zu schießen, die versuchen ihren eigenen Lebenuterhalt zu erwirtschaften und sich dabei nicht von Existenzängsten Freimachen könnnen – eigentlich eine Zielgruppe der Linken ? – aber da müsste man sich ja mit „denen“ auseinadersetzten….

    Besonders Schade finde ich Fr. Bonaths Geringschätzung anderer Sichtweisen. Daher habe ich meine Freizeit auch nicht für Sie geopfert, sondern hoffe, dass dies dem Einen oder Anderen hilft Ihre Artikel unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Für Fr. Bonath ist dies hier eh zu langweilig….

  28. Ich schreibe ziemlich selten Kommentare bei KenFM. Von den wenigen, die ich schreibe
    findet sich ein Großteil unter Artikeln von Frau Bonath. Der Grund hierfür ist mein Ärger
    über die Tatsache, daß so einer haßerfüllten, mit ideologischen Scheuklappen versehenen
    Spalterin der „guten Sache“ (mir fällt grad kein besserer Ausdruck ein) hier so ein
    prominentes Forum dafür geboten wird ihr Gift zu verspritzen.
    Wo ich Kommentare schreibe, da lese ich natürlich auch die Kommentare der anderen. Und
    natürlich, wo so haßerfüllt in den Wald hinein geschrien wird wie von Frau Bonath, da
    schallt es natürlich so ähnlich zurück. Wen sollte das wundern.
    Auf derartig unterirdische Haßkommentar allerdings wie Frau Bonath im ersten Absatz dieses
    Beitrags behauptet bin ich noch nie gestoßen. Vermutlich sind solche Kommentare
    vollkommen zurecht längst von der Redaktion gelöscht worden bevor sie die Chance hatten
    meine Aufmerksamkeit zu erregen. Frau Bonath scheint da erfolgreicher und schneller zu
    sein, wenn sie die Kommentare ihrer Hasser „sogar mal wieder überfliegt.“
    Klar, daß Frau Bonath sich mit solchem Mist zurecht nicht abgibt.
    Stattdessen konzentriert sie sich hier auf diejenigen, die ihr vorwerfen eine böse
    Spalterin in links und rechts zu sein. Ihr diesen Vorwurf zu machen wäre natürlich
    absurd. Linke und Rechte muß man nicht spalten. Die sind schon gespalten – außer für die
    Leute, die überall Querfronten entdecken (wie z.B. bei den Montagsmahnwachen).
    Diesen Vorwurf macht ihr auch niemand. Ein ziemlich primitiver propagandistischer Trick
    von Frau Bonath, so etwas zu behaupten. Darauf fallen ja hoffentlich nicht viele herein.
    Was man Frau Bonath stattdessen zurecht vorwerfen muß ist, daß sie links in links und
    rechts spaltet. Was ihr nicht links genug ist, ist rechts.
    In Frau Bonaths Weltbild ist natürlich Sarha Wagenknecht rechts. Eine linke Millionärin.
    Pfuiteufel, das ist ja noch ekliger als ein Angsthase, der sich sein Leben lang dafür
    geknechtet hat ein kleines Häuschen sein eigen nennen zu dürfen.
    Leider bleibt Frau Bonath konkrete Belege schuldig, die nachweisen würden, daß Frau
    Wagenknecht rechts ist. Ihr persönlicher Haß auf diese Frau muß für diese Anschuldigung
    ausreichen.
    Oder sieht hier jemand die angeführten Attribute bei Frau Wagenknecht. Verteidigt die
    eine Gesellschaftsordnung, in der die Paläste der einen existieren, weil die anderen
    hungern und frieren? In der haßverblendeten Sicht Frau Bonaths vermutlich schon. Denn
    wer gegen offene Grenzen für alle ist, der kann ja nur „die Barbarei des Kapitals
    mittels eines autoritären Staats gewaltsam durchsetzen [wollen] … an den Außengrenzen
    …“ und „ist [deshalb] ein Faschist. So einfach ist das.“
    Natürlich erwähnt Frau Bonath in diesem Beitrag kein einziges Mal den Namen Wagenknecht.
    Stattdessen schiebt sie den faschistoiden Orban vor. Als ob man sie hier wegen Kritik
    an diesem Autokraten hassen würde.
    Ich hasse sie auch nicht wegen ihrer unterirdischen und oft feige versteckten Anwürfe
    gegen Frau Wagenknecht. Mir tut sie einfach nur leid dafür. Und außerdem bin ich der
    Meinung, daß man ihr hierfür kein Forum bieten sollte. Zur Verbreitung solch haßerfüllter
    Anfeindungen müßte ein eigener Blog reichen. Der hätte dann den Vorteil, daß kaum jemand
    ihn überfliegen würde.

    • Auch ich stimme ihnen zu, waren es doch die Texte der Frau Bonath, die mich fassungslos ob dieser linken Borniertheit veranlaßten, mich von dieser Seite lesend und zahlend zu verabschieden. Sporadisch gucke ich, mehr auch nicht mehr.

  29. Es geht mit den Beschimpfungen und Hasstiraden gegen Frau Bonath offensichtlich weniger um die Person Frau Bonath, sondern um, zum Teil sehr raffinierte, Ablenkung, von dem was sie anspricht. Um Verhinderung sachlicher Diskussionen. Verhinderung das echte Argumente, Fakten gehört, gelesen werden (Auch bei den Kommentaren). Frau Bonath spricht Tatsachen an die viele nicht hören wollen, welche verdrängt werden und deshalb auf die Person welche sie anspricht wütend, hasserfüllt reagiert «Freiheit ist da Recht, anderen zu sagen was sie nicht hören wollen» (G. Orwell)

    Wer verbleibt ausser Frau Bonath in den Medien noch auf der Seite der Bevölkerungsmehrheit, der Schwächeren, der Minderheiten?

    «Ein einziger Mensch, und sei er noch so unbedeutend, der an seiner Überzeugung festhält, ist in jeder Diktatur eine Gefahr für die öffentliche Ordnung. Viele Zentner Papier werden gedruckt, um die Parolen der Regierung zu verbreiten. Tausende von Lautsprechern, Hunderttausende von Plakaten und Flugblättern, Scharen von Redner auf allen Plätzen, unzählige Pfarrer von der Kanzel herunter wiederholen diese Parolen bis zur allgemeinen Verdummung. Aber es genügt, dass ein Mensch, ein einziger, unbedeutender Mensch NEIN sagt, und die ganze festgefügte Ordnung ist in Gefahr» (Ignazio Silone vor über 70 Jahren)

    • „Klären wir zunächst Grundlegendes: Rechts will die gesellschaftlichen Verhältnisse der Ungleichheit durch Unterdrückung bewahren, links will sie aufheben. “

      Ich weiß gar nicht ,was das soll-ich bin keine 15 Jahre mehr,ich kenne keine rechten oder linken Nachbarn oder rechte oder linke Kollegen.Das ist doch spalten und nicht vereinen.Ich halte solch ein Schubladendenken für sinnlos.
      Wer den Nationalstaat hoch hält ,ist rechts-welcher Schwachsinn.
      Bisher können Völker ihre Rechte nur als Souverän einer Nation einfordern.
      Es spielt den Globalisten in die Hände,welche den Nationalstaat abschaffen wollen und die Vielfalt der Kulturen zerstören.

    • Gesellschaften (vor allem deren Bildungs-Elite) in einem derart verwahrlosten und verrohten Zustand wie unsere westlichen, sind weder auf Einsicht noch auf Vernunft ansprechbar. Da bleibt gemäss Arno Gruen nur noch die Möglichkeit der Beschämung übrig. Offensichtlich wird, wie man bei Frau Bonath sieht, darauf reagiert.

      Um wessen Interessen es geht beantwortet dieser Text von George Orwell:
      «……… Die «Oberen»* werden dann von den Mittleren* gestürzt, die die «Unteren»* dadurch auf ihre Seite ziehen, dass sie ihnen vorspiegeln, für Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen. Sobald die Mittleren ihr Ziel erreicht haben, stossen sie die «Unteren» wieder in ihre alte Knechtschaft zurück und werden selbst zu den Oberen. …… «

      Doch der Zusammenhalt, die Gesundheit, einer Gesellschaft, eines Staates hängt ab (aber dies nicht heuchlerisch vorgespiegelt) vom Ausmass an Gleichwertigkeit, Solidarität (uneingeschränkt), Schutz der Schwächeren und Minderheiten, Empathie, Selbstkritik, Vertrauen und dergleichen. Merkmale welche im Bildungsmilieu, im Establishment (den «Mittleren»), und dies ganz ausgeprägt im deutschsprachigen Raum, kaum vorhanden sind.

    • Der Anschein-Diskurs Globalstaat-Nationalstaat ist auf der Ebene der Beherrschten völlig uninteressant, unter dem Gesichtspunkt, daß in beiden Fällen der formale Souverän, nämlich die jeweilige Bevölkerung, überhaupt kein Mitspracherecht hat, innerhalb des kapitalistischen Systems, das nämlich nur den Geldmächtigen begünstigt.

      Insofern ist das Hinlenken des Zorns auf die garstigen Globalisten, lediglich ein weiteres Ablenkungsmanöver, um die tatsächlichlichen Widersprüche, die sehr gut mit dem rechts-links Schema, welches den grundlegenden Widerspruch zwischen arm und reich (Verteilung) beinhaltet, dargelegt werden können.

      „Weder rechts noch links“ ist ein beliebtes Werkzeug der Machteliten und ihrer Domestiken, vielleicht auch umgekehrt, um diesen Widerspruch zu verschleiern:

      28. Pleisweiler Gespräch mit Professor Mausfeld – 22. Oktober 2017

      Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten lässt: Neue Wege der „Stabilitätssicherung“ im autoritären Neoliberalismus

      Und dazu gehört ein ganz wichtiges Mittel: „Die Mitte“. Die „Mitte“ ist etwas ganz Tolles, heute sind alle in der Mitte. Das gehört wieder zum neoliberalen Falschwörterbuch, weil hier ein Begriff neu besetzt worden ist, denn „Mitte“ ist für uns alle etwas ganz Tolles.
      ‚Mitte‘ suggeriert Harmonie, Ausgeglichenheit, vielleicht auch Geborgensein, ‚Mitte‘ ist ein ganz positives Gefühl, weil wir ungerne zu den Extremen gehören wollen. Der Neoliberalismus hat diesen Mittebegriff neu besetzt, indem jetzt eigentlich mit „Mitte“ eine extremistische Position bezeichnet wird. Nämlich die extremistische Position eines Kampfes gegen Demokratie. Und die „Mitte“ ist sogar eine extrem fundamentalistische Position, weil sie einen Ausschließlichkeitsanspruch hat: Es kann keine Alternativen mehr geben. Die „Mitte“ ist eine extrem fundamentalistische Position mit einem Ausschließlichkeitsanspruch, übt aber auf uns eine gewisse Faszination aus. Wir gehen diesem Wort immer wieder auf den Leim. Und Sie sehen, wie häufig dieses Wort als Attraktionsmittel in der politischen Rhetorik verwandt wird, und zwar immer im Kontext auch des neoliberalen Programmes.

      Tony Blair: „a radical centre in which you are able to take decisions fort he future of
      the country“

      Gerhard Schröder 1998: „Es gibt keine linke oder rechte Wirtschaftspolitik, sondern
      nur eine gute oder schlechte Wirtschaftspolitik.“

      Emmanuel Macron 2017: „ni droite, ni gauche“ (weder rechts, noch links)

      Faschismus: „weder links noch rechts“

      Die „radikale Mitte“ – auch eine interessante Wortschöpfung. – Es gibt gar keine Interessen-gegensätze mehr. Es gibt keine Interessengegensätze zwischen Unternehmer und Lohnabhängigem mehr. Es geht nur noch um ‚Vernunft‘, es geht nur noch darum, ‚rational‘ die besten Lösungsansätze zu finden. Es hat auch keinen Sinn mehr, gegen irgend etwas zu kämpfen, es geht nur darum, die ‚beste‘ Lösung zu finden, denn letztlich sitzen natürlich Unternehmer und Lohnabhängige im gleichen Boot, haben die gleichen Interessen, nämlich: die ‚besten‘ Lösungen zu finden. ‚Letztlich ziehen wir doch alle am selben Strang‘ – das ist die Ideologie, was ja irgendwie auch richtig ist, nur eben an unterschiedlichen Enden.
      Interessanter ist hier noch der Punkt – das finden Sie heute ganz häufig -, dass jemand sagt: „ich bin weder rechts noch links“. „Links“, das heißt ja eigentlich für eine gerechte Verteilung und eine solidarische Gesellschaft – und „rechts“ heißt, nicht für eine gerechte Verteilung. Jemand, der weder rechts noch links ist, kann sich eigentlich nur damit noch retten, dass er sagt: „Naja, ich bin völlig apathisch!“
      Und interessant ist, dass der italienische Faschismus genau diesen Slogan hatte, er ist „weder rechts noch links“. Und da war etwas dran. Der Faschismus war extrem anti-links, aber er war auch nicht rechts, denn ‚rechts‘ hieß damals eigentlich reaktionär und bewahrend. Der Faschismus war revolutionär, der wollte nicht bewahren. Das war ein totalitäreres System, er wollte etwas ganz anderes. In gewisser Weise konnte er zurecht sagen: „wir sind weder rechts noch links“. Auch dort lohnt es sich wieder, einen Blick auf die Geschichte zu werfen.
      http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/171022-Mausfeld_Transkript_Landau_NDS.pdf

      Auch sehr empfehlenswert, das heute auf RT veröffentlichte Gespräch zwischen Frau Kosubek und Herrn Mausfeld:

      Rainer Mausfeld zu den „Gelbwesten“, Neoliberalismus, Migration und Elitendemokratie
      17.12.2018 • 20:07 Uhr

      Der emeritierte Professor für Psychologie, Rainer Mausfeld, begeistert mit seinen Vorträgen zu Manipulationstechniken in Medien und Politik und zieht damit ein Millionenpublikum an.
      https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/81230-rainer-mausfeld-zu-gelbwesten-neoliberalismus/

      Die Verbreitung von solcherlei Gesprächen, auch dem aktuellen Gespräch zwischen Herrn Jebsen und Herrn Müller oder dem aktuellen Activism Gespräch mit Herrn Raza und Herrn Jebsen, usw., sind sicherlich sachdienlich, auch um auf die Demagogie der Eliten-Domestiken, egal in welchem Medium oder im Alltag, hinzuweisen.

    • Frau Bonath spricht von links und rechts, und darauf weist sie auch hin, in seiner eigentlichen Bedeutung. So wie es auch international verstanden wird.

      In Ländern ausserhalb Deutschlands ist die Sicht auf den Staat, das Nationale anders als in Deutschland. Das Nationale, die kulturelle Einheit hat nicht diesen überragenden Stellenwert. Deshalb sind in lateinischen Gebieten solidarische Aktionen ohne Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung jedoch mit Solidarität und kultureller Vielfalt, wie bei den «Gilets jaunes» in Frankreich, auch möglich.

    • Tja ,das nenne ich eine gute Verinnerlichung von indoktrinierter Schuld.
      Aber einer soll Schuld haben.

    • Ja Box ,wenn Sie meinen dass es unwichtig ist von Nationalstaaten und Globalisierung zu sprechen,dann informieren sie sich über die rechtlichen Grundlagen von Staatsbürgern.
      Ein Mensch kann nur in einem Nationalstaat eine Staatsangehörigkeit haben . Wenn ein Mensch keine Staatsangehörigkeit hat,dann ist er rechtlos -ein sogenannter Apolide.Für ihn gelten keine Menschenrechte.
      Im Mittelalter nannte man das vogelfrei.
      Seltsam,dass ein Herr Mausfeld über solches nie spricht.

  30. Liebe Frau Bonath.
    Ich habe es noch einmal versucht Ihren Beitrag zu lesen weil er einen interessanten Titel hat. Ich musste aber leider nach den ersten Sätzen feststellen das Sie immer wieder den gleichen Blödsinn erzählen auf den Sie offenbar auch noch stolz sind. Sie scheinen so verbohrt zu sein und merken gar nicht wie Sie selbst denn Hass ausstrahlen den Sie dann in den Kommentaren Ihrer Leser wiederfinden. Meiner Meinung brauchen Sie dringend Hilfe. Ich wünsche Ihnen alles gute für Ihre Zukunft.

  31. Was war denn das?

    Innerhalb von 20 Minuten erfolgte ein Shit-Sturm von einigen „Lesern“, die überzogene ideologisch aufgesetzten Friedes- und Menschenrechts-Parolen zum Besten gaben. Manch ein redlicher Kommentar wurde persönlich angegriffen, über vereinzelte Worte, die er/sie nie und nimmer auf dieser Weise so gemeint haben konnte. Das ist eine Miese arglistige Täuschung.

    Anstatt die bestehende Meinungsverschiedenheit von Susan Bonath und einigen Lesern zu befrieden, wurde bewusst mit dem Feuer gezündelt.

  32. Ich bin hier noch nicht lange dabei,und Frau Bonath kenne ich nicht.

    Ich habe mich lediglich zu ihrem letzten Kommentar geäußert,weil mir ein Satz besonders mißfallen hat.
    Der da lautete :
    „Kurzum: Es gibt keine humanen Weg im Kapitalismus, die Arbeitsmigration zu stoppen. Aus dem einfachen Grund: Die Herrschenden wollen sie nicht stoppen und benutzen sie, der Rest kann sie nicht stoppen, weil er nicht die Macht hat. Über konkrete Lösungen mache sich nun bitte jeder selbst Gedanken.“

    Für mich klingt das wie eine Bankrotterklärung gegenüber dem Kapitalismus.Was mich erzürnt.
    Weil man,statt den Menschen den Mut zu nehmen,ihnen ihre mit ihrer Geburt erworbenen,freiheitlichen Rechte erklären könnte. Es gibt ja solches wie das Naturrecht und das Common Law,das alle Menschen erwerben mit ihrer Geburt.
    Damit will ich sagen,dass es Gesetze gibt,um den Kapitalismus zu verändern oder abzuschaffen. Diese Gesetze ,basierend auf Naturrecht und Völkerrecht kann der Souverän einfordern,zum Fortschritt der Menschheit.

    Es braucht keine Revolution,Gewalt oder Klassenkampf. Es müssen nur die Rechte der Menschen durch Gesetze eingefordert werden.Das muß auf friedliche Weise passieren,weil Gewalt gewollt ist vom System.
    Denn die Gewalt wird dazu dienen,einen totalitären Überwachungsstaat einzuführen-insofern noch nicht gegeben.

  33. Liebe Frau Bonath,

    ich schätze Ihre aufrechte Haltung, und Ihre politische Gesinnung respektiere ich. Eine Diskussion zwischen uns beiden hätte mit Sicherheit ein brauchbares Ergebnis, weil ich weiß, dass Sie sich „cool“ um die Sache streiten können und wissen, was ein Argument ist.

    Beim Titel dieses Beitrags habe ich gezuckt. Was ist ein Bonath-Hasser? Ist das der politische Gegner? Der kann es doch eigentlich nicht sein, es sei denn, ich schätze Sie vollig falsch ein. Ist es der ungebildete Mob, den es leider gibt, der nichts kapiert, aus Angst vor der Beschleunigung der Entwicklungen um sich schnappt und Freund und Feind verwechselt? Falls es der ist, empfehle ich eine andere Herangehensweise. Geeint muss der Widerstand gegen das Establishment werden. Auseinander getrieben wird er schon erfolgreich von den Anderen. AntiFa, Realos, Soozis, Seeheimer-Kreis … das linke Spektrum ist bunt, so uneinig wie noch nie und will doch nur, was Sie richtig erkennen: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Aufstehen? Bleibt vielleicht sitzen. Gelbe Westen? Wieder weg, nach einem wohl platzierten Terroranschlag.

    Die Anderen als Hasser zu bezeichnen, ist kontraproduktiv. Erkennen Sie Genossen, respektieren Sie den Gegner und legen Sie ihn gefälligst mit Hirn und Herz aufs Kreuz, und ignorieren Sie die Idioten. Das ist besser.

  34. Moin, liebe Frau Bonath,

    Die Kommentare von Hog und Brigitte Schneider sagen schon einiges. Ich möchte ergänzen:

    . Ihre Kommentare sind prinzipiell erstklassig. Ökonomische Kenntnisse sind genau das, was vielen Linken heutzutage vollkommen fehlt – und dieses Metier beherrschen Sie sehr gut. Zumindest bringen Sie es in Ihren schriftlichen Kommentaren sehr gut herüber.

    Weil Sie es so gut machen, werden sie gehasst. Nur deshalb! Also machen Sie weiter!

    Die Idioten, die Ihnen Hassmails schreiben, sind „nur“ militant gefährlich. Ja, die würden Sie einfach umbringen, wenn sie könnten. Argumentieren können die ja nicht.

    Gefährlich sind jedoch die, die geschickt ihren geistigen Müll hier und anderswo zum Vortragen bringen. Entweder bezahlt oder weil sie es nicht besser wissen und meinen, sie seien kompetent ohne sich jemals die Mühe zu machen zu verstehen, was die tieferen wirtschaftlichen Gründe sind, die den Kapitalismus antreibt. Dagegen sind Ihre Beiträge ein gutes Mittel und eigentlich auch gut verständlich.

    Aber Voraussetzung für Verstehen ist, verstehen wollen.

    Da bitte ich Sie, einmal über sich selbst nachzudenken. Ich verstehe Ihren Hass und Ihre Wut. Aber Hass und Wut machen blind, engen den Blick ein. Hass und Wut mögen dazu führen, dass man Bomben schmeißt, wie es die Anarchisten tun. Aber so gewinnt man nie, man richtet nur Schaden an, möglicherweise bei denen, die man treffen wollte, aber meistens auch bei anderen.

    Irgendwie bekommt man bei Ihnen den Eindruck, dass Sie auch die hassen, die ein Häuschen im Grünen haben, einen Kleinwagen. Nun, lassen Sie sich sagen, dass Arbeiter in der Automobilindustrie häufig Mittelklassewagen fahren, gebrauchte Kleinwagen werden für Hartz IV Empfänger geduldet, damit die „Arbeit finden können“, wie Sie ja selber wissen.

    Es ist eine Tatsache, dass die Arbeiterklasse und selbst die Hartz IV Empfänger in Deutschland mehr zu verlieren haben, als nur ihre Ketten. Die Arbeiter, die nichts zu verlieren haben als ihre Ketten finden Sie beispielsweise in China und Indien, wahrscheinlich auch in Teilen von Rumänien und Bulgarien, die Gegend kenne ich nicht so gut.

    Was kann man denn erreichen, wenn man den Arbeiter, der noch ein Häuschen hat, hasst? Nichts! Was ist mit dem Supermarktleiter, dem Angestellten in der Bank? Dem Lehrer in der Schule? Alle hassen, weil sie noch ein bischen haben? Bringt überhaupt nichts. Es bringt nicht einmal was, die Polizei zu hassen, selbst da gibt es „sonne und solche“. Ist ja auch toll, wenn man sich mit dem einzelnen Polizisten aus der Hundertschaft kloppt, statt mit dem Polizeidirektor und Innenminister, der ihn befehligt hat. (Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hat die englische Elite gehasst, dass die Amerikaner gelernt hatten, zuerst auf die englischen Offizere zu schiessen). Ich will nicht mißverstanden werden, dies ist keine Aufforderung zum Kloppen oder Schießen! Aber auch nicht zum Pazifismus.

    In diesem Sinne, BITTE machen Sie weiter. Ohne Hass und ohne Wut. Mit eiskaltem Denken. Schon das fehlerlos hinzukriegen ist schwer.

  35. Ich stehe auf der Seite von Frau Bonath als Antifaschistin. Hier in den Kommentaren sieht man ja, dass das notwendig ist, weil die Werbeagenten des deutschen Nationalismus auch hier für taube Ohren und Verrohung gegenüber anderen werben. Hier schreiben einige Pseudonyme für die AFD und für den Nationalismus allgemein, der als politische Religion mit seiner dumpfen und geistlosen Deutschtümelei jedes kapitalistische Unrecht unter Schwarz-Rot- und viel Gold vergräbt.

    Menschen wie die Autorin sind notwendig in sich neu bildenden Bewegungen, wie hier diese selbstorganisierten Medien / „Friedensbewegung“ usw. weil sie den Einfluss des Nationalismus und des Rassismus bekämpfen. Ohne solche aufrechten Persönlichkeiten würde KenFM sehr bald ins Fahrwasser nationaler Priester geraten und seinen Sinn und Geist völlig einbüßen – zu einer weiteren Schablone nationalen Stumpfsinns werden.
    Ihre selbstgefasste Aufgabe hier macht aber all ihre Aussagen noch nicht korrekt.
    So ist ihr Hang zum Marxismus-Leninismus für mich unbegreiflich. Hat doch eben jene marxistische Religion auf die Arbeiterbewegung der Welt die schlimmsten Folgen gehabt… inklusive der Abtötung des freiheitlichen Gedankens im Sozialismus und den Transport absolutistischer Ideen in den Sozialismus… diesem historischen Fakt trägt die Autorin mit kontinuierlichen Verweisen auf „Anti-Imperialismus“ und Marxismus keine Rechnung, was ihre Analyse zwar weitestgehend richtig erscheinen lässt, aber sie der Lösungsvorschläge beraubt.
    Also ich trenne das was die Autorin schreibt in mehrere Teile:
    Antifaschismus – das finde ich gut, denn Nazi-Unternehmern mit ihrer Deutsch-Heuchelei muss man in neuen – die Welt vereinenden Bewegungen keinen Raum für ihre sektiererischen Bestrebungen geben.
    Klassenanalyse – Sie erkennt, dass die Kapitalisten keine jüdische Verschwörung sind, sondern, dass der Kapitalismus durch Privateigentum die Gesellschaft in Klassen spaltet und dass die Arbeiter darin ausgebeutet werden. Darin hat sie vollkommen Recht – auch, dass der Staat das Ausbeutungsorgan der Herrschenden und nicht das Ordnungsorgan aller gleichermaßen ist.
    Auswege – Hier wird es dann dünn und ich teile ihre Ansichten nicht. Marxismus-Leninismus und Staatskommunismus sind keine Ziele für die Zukunft, sondern Fehler aus der Vergangenheit. Freiheit und Emanzipation können nur existieren, wenn die Menschen frei sind und daher kann es keine rote Kommissarokratie geben, von der man sich die Soziale Revolution erhofft. Gegenüber linken zentralistischen Wegen und Modellen, die den rechten in vielem ähneln, besonders in den Folgen für die ArbeiterInnen, müssen wir föderalistische Wege freiwilliger Bünde gehen, wie sie Anarchismus und Syndikalismus bspw. ausgeformt haben. Bei den Lösungsvorschlägen von Frau Bonath fehlt mir die Entschiedenheit gegen die Herrschaft des Menschen durch den Menschen – darin muss ich ihr widersprechen. Aber nichts destotrotz leistet sie als Antifaschistin hier wichtige Arbeit.

    • Wie wird nur der Begriff der Nation mißbraucht,um Kritiker mundtot zu machen…

      Der Nationalismus bezieht sich auf die Tatsache, eine gemeinsame Herkunft zu haben, die gleiche Mutter zu haben. Etymologisch stammt das Wort Nation von dem lateinischen nascere, geboren sein. Der Begriff unterstreicht die Existenz gemeinsamer Wesensarten. In den meisten alten Zivilisationen wurde der Begriff der Nation bzw. des Volkes verstanden als die in der Ausführung des gleichen Kultes sich ergebende Verbundenheit.

      Im Mittelalter bildete der europäische Kontinent eine Gemeinschaft, die Christenheit. Mit der Trennung der Protestanten und Katholiken und den folgenden Kriegen, entstanden evangelische und katholische Nationen nach dem Prinzip „Wessen Region, dessen Religion“ (Cuius regio, eius religio). Dann trat nach und nach der Staat an die gemeinschaftsstiftende Stelle der Religion und ermöglichte die Religionsfreiheit innerhalb ein und derselben Nation.

      Aber in einer, die religiöse Freiheit akzeptierenden Gesellschaft konnte die Berufung des Königs auf göttliches Recht nicht mehr aufrechterhalten werden. Im Verlauf der Französischen Revolution wurde dann die Vorstellung entwickelt, dass eine politische Autorität für ihre Legitimität der Zustimmung durch das Volk bedürfe.“

      Thierry Meyssan

    • Darvin,

      überdenken Sie noch einmal Ihren Text:

      Beispiel:

      Im Mittelalter bildete der europäische Kontinent eine Gemeinschaft, die Christenheit.

      Eine dolle Gemeinschaft, die sich gegenseitig den Schädel eingeschlagen hat?

      „Der Nationalismus bezieht sich auf die Tatsache, eine gemeinsame Herkunft zu haben, die gleiche Mutter zu haben.“

      Sind wir verwand? 🙂
      Mich verbindet mit manchen Menschen mehr als mit anderen.
      Das hat mit der Nation (für mich) nichts zu tun.

      Sie verherrlichen und beschönigen die Vergangenheit.
      Das ist Wunschdenken.

  36. Frau Susan Bonath, ich hoffe sie haben einen Augenblick gezögert, Ihren Text ins Internet zu stellen. Diesen Augenblick des Zögerns würde für Sie sprechen.

    Ich kann Ihre Motivation nicht verstehen, warum man Dinge nicht belassen kann wie sie sind. Gegen Windmühlen zu kämpfen (hier gegen die Leserschaft) ist einfach nicht gut. Gewiss können Sie durch manch einen Text sich verletzt fühlen oder auch nur mißverstanden, aber das ist doch in gewisser Weise auch Interessant seine eigenen Grenzen zuerfahren.

    Auf dieser Web-Seite erlebe ich die Kommentare recht besonnen, jedoch was in Facebock und Co. abgeht entzieht sich meiner Wahrnehmung.

    Es fällt schwer im öffentlichen Bereich sich an dieser Stelle mitzuteilen, ohne Oel ins Feuer zu gießen und mögliche Wunden offen zu legen. Auch wenn Ihre Artikel oft sachlich richtig sind, so empfinden doch viele Leser intellektuelle Überheblichkeit, Ironie und wenig Verständnis für ihre Anliegen.

    Wie wird es weitergehen? Welche Lösung bieten sie an?
    Es gibt da so ein Kinderreim: „Ene mene Miste, es rappelt in der Kiste, ene mene Muh und raus bist Du“, aber so einfach ist es in der Realität nicht, denn jedes Verhalten hat seine Vorgeschichte, die für den anderen unsichtbar bleibt. Gibt es überhaupt eine Lösung ohne gewisse Eingeständnisse und Verständnismitteilungen – natürlich von beiden Seiten.

    In diesem Sinne wünsche ich allen, insbesondere die sich betroffen fühlen eine gute Weihnachtszeit bzw. eine schöne Jahresendzeit.

    • „Die Leserschaft“ hat sich mir noch nicht vorgestellt. Wo ist sie denn? Oder schreibt hier doch nur eine Einzelperson, die eben auch nur grade soviel Geltung verdient?
      Und noch eine kleine Frage: Wenn jene famose „Leserschaft“ irgendwas einhellig empfindet, ist das dann vielleicht deshalb richtig oder wahr?
      Also das müssen wir nochmal probieren – denn wenn hier einer einen intellektuellen Kniff angewendet hat, dann unser Freischwimmer, denn sich hinter Kollektivbegriffen verschanzen, das machen nationalistische Intellektuelle schon seit es die nationale Vorstellung gibt…

    • @ Jean Heffner

      Ich bin nicht auf Konflikt gebügelt, meine Motivation ist gegenseitiges Verständnis. Das ist schwer genug im Minenfeld der verletzten Seelen.

      Was „die Leserschaft“ betrifft hätte ich vielleicht besser schreiben sollen „gegen einige der Leser“. Ist mir beim Schreiben nicht aufgefallen, aber im Subtext muss es doch deutlich geworden sein, oder? Nun gut, das Internet bietet viele Möglichkeiten für Mißverständnisse.

      In Bezug zur Wahrheit bin ich recht gelassen, denn ich spreche und schreibe von meiner Wahrnehmung und würde es nie als absolute Wahrheit hinstellen.

  37. Liebe Frau Bonath, hallo „Buddahshi“,

    Frau Bonath, ich danke Ihnen für Ihren Mut und Ihre unablässige Arbeit für die Mehrheit der Menschen – denn die Mehrheit der Menschen befindet sich entweder bereits in Armut oder ist von ihr bedroht. Außerdem finde ich es sehr mutig, sich gegen Hasskommentare aufzulehnen – und zwar öffentlich – und diese in die Schranken zu weisen.
    Leider entschlüpfen auch Ihnen öfter mal einige aggressive und abwertende Aussagen, das finde ich wiederum sehr schade, denn ich glaube Ihnen, dass Sie von ganzem Herzen für Gleichheit und Gerechtigkeit kämpfen. Deshalb wäre es natürlich wünschenswert, wenn Sie – zumindest öffentlich – besser auf Ihre Wortwahl, die Ihnen manchmal entschlüpft, zu achten. Beim Schreiben hat man ja die Möglichkeit, seine Worte noch einmal zu überlesen und zu überdenken. Aggressionen sind leider kein guter Ratgeber für ein von Frieden getragenes Handeln. Aber glauben Sie mir: ich verstehe Sie sehr gut. Auch ich möchte manchmal…..
    … nur leider begibt man sich damit auf eben genau das Niveau, dass man ja gerade überwinden möchte.

    Buddahshi,
    „Manche wünschen mich in die Obdachlosigkeit zum Flaschensammeln, andere einen „Ausländer“ herbei, der mich „zu Tode vergewaltigen“ möge.“
    Vorausgesetzt, Frau Bonath ist solchen Beschimpfungen ausgesetzt (ich denke, dies wird nachprüfbar sein), finde ich es bedenkenswürdig, wenn Sie so etwas als „Menschen die eine andere Meinung als Sie (…also Frau Bonath) haben“ bezeichnen.
    Buddha wäre damit sicher nicht einverstanden – ganz sicher!
    Ich glaube allerdings auch, wie eben an Frau Bonath schon geäußert, dass wir alle nichts von gegenseitigem Angreifen, Beschimpfen oder Schlimmeres haben. Das ist definitiv das Gegenteil von Frieden.
    Es ist gleichgültig, wie wir ein Verhalten benennen, das mit dem „bösen Finger“ auf andere zeigt. In jedem Fall erzeugen und verfolgen wir damit Feindbilder. Jeder gegen Jeden?

    An alle:

    Frieden scheint mir da sehr viel komplexer und gleichzeitig sehr viel einfacher zu sein.
    Beginnen wir doch alle bei uns selbst. Hören wir doch endlich damit auf, andere zu verurteilen. Schauen wir doch lieber, welches Verhalten uns den Frieden bringt, den wir uns alle wünschen. Verweigern wir uns doch mit aller Enschlossenheit einem „Kult“, der sich Kapitalismus nennt. Erkennen wir dabei an, dass diese „Entschlossenheit“ nur persönlich und individuell sein kann. Füllen wir unsere Herzen mit Liebe und lassen wir „Gnade vor Recht“ ergehen. („Wer unter Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!“)
    Wir werden keinen Frieden erreichen, wenn wir den Weg des Angriffs wählen.

    Klare Worte und entschlossenes Handeln bedeuten eben gerade nicht, Aggressionen in die eine oder andere Richtung zu schleudern, hässliche Worte und Beschimpfungen herauszupoltern.

    Zwei beispielhafte Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart: Mahatma Gandhi und Eugen Drewermann. Natürlich gibt es unzählige weitere Beispiele von Menschen, die sich nicht zu Hass und Angriff haben verleiten lassen.

    Ich versuche, dem Vorleben solcher Menschen meine Aufmerksamkeit zu widmen, und ich arbeite an mir selbst und versuche, ebenso entschlossen und dennoch voller Liebe einen friedvollen Weg zu gehen und so viele Menschen wie möglich mitzunehmen, ohne Hass, ohne Verurteilung, ohne Feindbilder – und immer mit meinem Namen.

    Wir können es zusammen schaffen, neue Wege zu zeichnen und zu gehen. Davon bin ich überzeugt.

    Friede sei mit uns allen!

    Brigitte Schneider aus Verlüßmoor

    • Moin, Brigitte Schneider,
      “ Verweigern wir uns doch mit aller Enschlossenheit einem „Kult“, der sich Kapitalismus nennt.“
      Der Kapitalismus ist kein Kult. Er ist ein Wirtschaftssystem, das uns alle beeinflusst, ja, sogar den Grosskapitalisten.
      Es ist einfach nur naiv, zu glauben, dass uns das Kapital unseren gerechten Anteil an dem von uns allen erwirtschafteten Werten unseren gerechten Anteil zubilligt. Nur in dem wir mit einer Kerze in der Hand darum betteln. Mit dem NT: Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, (…)
      Worum geht es in diversen Auseinandersetzungen, auch hier im Forum? Nun der richtige Weg soll es sein. Allzuviele Versuche hat man nicht.
      Uebrigens sind sowohl Gandhi, als auch Jesus umstritten gewesen seinerzeit. Nur auch hier gilt: der Sieger schreibt Gechichte.

  38. Die Art wie Frau Bonath mit und über andere spricht bzw. schreibt und wie andere über Frau Bonath sprechen und schreiben ist vor allen Dingen eins: Sehr Deutsch!
    Eine Gelbwestenbewegung ist in Deutschland nur schwer denkbar. Hier ziehen die einen gelbe Westen an, die anderen blaue, grüne, türkise oder gepunktete (um nicht rot, schwarz, grün, gelb etc. zu schreiben), spricht ein Gepunkteter freundlich mit einem Türkisen wird diskutiert ob er sein gepunktetes Laibchen anbehalten sollte oder nicht mehr dazugehört. Das Kapital/ die sogenannten deutschen Eliten sind sicherlich zutiefst beeindruckt von solch vereinigter Schlagkraft….

  39. Moin, S. Bonath,
    “ Ich erinnere an den Kampfspruch der Linken in Frankreich zur Zeit der Revolution: „Liberté, Egalité, Fraternitè“ – zu deutsch: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. “
    Hier fehlt der entscheidene Hinweis, dass es sich um Forderungen des Buergertums handelte. Das Buergertum hat sich zwar die Mithilfe der Mehrheit der Bevölkerung gesichert, durch falsche Versprechen; aber der Sinn der buergerlichen Revolution war nicht die Befreiung der Klasse der Arbeiter und Bauern. Sie partizipierten am wenigsten von der neuen Aufteilung der Machtverhältnisse.
    Im Gegenteil, dieser Teil der Gesellschaft verlor letztendlich alles, was sie vielleicht andeutungsweise besessen hatten und waren nun erpressbar geworden fuer den neuen Herrn, das Buergertum, anzuschaffen (Mehrwert zu generieren). Und im Nu (heute) ist es sogar so, wie Sie schreiben, dass der Eine oder Andere sogar ein Häuschen mit Garten besitzt. Vielleicht sogar ein Auto?!
    „Nun, mir ist auch bewusst, dass die meisten von euch wild Herumwütenden nicht zur herrschenden Klasse gehören. Und dass ihr deshalb gegen eure eigenen Interessen rennt. Ich weiß, dass ihr an euren winzigen Besitztümern klammert, an euren Häuschen im Grünen, euren Kleinwagen, euren Urlaubsreisen, bei denen ihr das Elend wohlweislich ausblendet, und an euren Jobs, mit denen ihr euch an eure Ausbeuter verkauft habt. Und ich weiß, was euch am meisten wütend macht: Ihr habt alle eine scheiß Angst.“
    Welche Ueberheblichkeit spricht aus diesen Zeilen, Frau Bonath!
    Natuerlich hat man Angst um seinen Job; auch davor etwaige Zinsen/Abtraege nicht bezahlen zu können! Auch wenn man um die Ursachen dieser Schicksalsschläge weiss, so bleibt auf jeden Fall fuer alle eine Scheissangst davor zu den Verlierern und Abgehängten zu gehören. Wer das nicht begreift Frau Bonath, sollte sich nicht LINKS nennen!

  40. Mein erster Gedanke: Sie wird dies doch wohl nicht selbst geschrieben haben…

    Hat sie tatsächlich doch.

    Ich rate mal drauf los, denn lesen kann ich den Quatsch nicht: Sie fühlt sich missverstanden, ihre Gegner erkennen nicht ihr Visionen, jeder will ihr was und und und..

    Für jemanden der auf vulgäre unverschämte Weise und an Unhöflichkeit kaum zu überbieten ihr Lieblingsfeindbild, wir wissen ja wer gemeint ist, diffamiert, ist sie aber extrem dünnhäutig.

    Ja, ab und an trifft sie den Kern, was es noch schwieriger macht, sich den restlichen nicht zielführend Blödsinn durchzulesen.

    Eigentlich schade, aber auch sinnbildlich für „Linke“ die sich nicht mehr auf ihre Kernkompetenz fokussieren, bzw sich selbst für zu wichtig nehmen.

    • an Insel berg

      Von wem sprechen Sie? Doch nicht von Frau Bonath. Es gibt jedenfalls keinen Hinweis dafür.
      Also wenn Sie von Ihrer Freundin oder Frau, die Sie wegen ihres schrecklichen Charakters verlassen hat sprechen, dann hat dies nichts mit dem Forum hier zu tun. Schreiben sie einfach über Ihre private Probleme ein Buch. Oder wenn Sie in diesem Forum nicht als „Idiot“ dastehen möchten, dann bringen Sie einfach Argumente mit, die Ihre Behauptungen belegen, oder wenigstens versuchen zu belegen. Dann können wir alle darüber diskutieren. Haben Sie genug Schneid dazu?

    • Leo Otto,
      Sie wissen nicht wer die Lieblingsfeindin von Frau Bonath ist?
      Ein kleiner Hinweis: linke Millionärin, mit einem linken Millionär namens Oskar verheiratet.

    • W. Schürer
      Und die Beweise? Wo sind sie? Oder sind Sie ein Verschwörungstheoretiker. Die gibt es wie Sand im Meer. Furchtbar so was…

    • @Leo Otto

      Ach Gottchen, ausgerechnet auf dieser Seite mit dem Verschwörungstheoretiger um die Ecke zu kommen ist doch reichlich dünn und sagt sehr viel über Sie aus.

      Ich empfehle Ihnen eine Recherche über diesen Begriff, seine Herkunft und für bzw. gegen was er zum ersten mal eingesetzt wurde.

    • Lesen Sie einfach Frau Bonaths Elaborat hier seinerzeit zu „aufstehen!“. Nur eins von vielen Beispielen. Das bißchen Mühe müssen Sie sich schon machen. Ich bin hier nicht ihr Link-Vorbereiter.

  41. Ich hasse niemanden, schon gar nicht eine Ostdeutsche. Aber bei ihrer viel zitierten Meinungsfreiheit darf man auch mal anderer Meinung sein. Irgendwie tut mir Frau Bonath sogar Leid, weil ihre ausgefeilten Berichte oder politischen Statements keine Wirkung im deutschen System mehr zeigen. Die Zeiten wo Panorama oder Monitor oder die Süddeutsche oder eine Bonath in der Politik und beim Bürger am nächsten Tag etwas bewegen konnten sind vorbei. Der „Tiefe Staat“ in Berlin hat gelernt sich vor Personen wie Sie es sind zu schützen – sie werden einfach elegant und heimlich ausgebremst.

    Deswegen stehe ich politisch weder links noch rechts, sondern oben.

    • An Karl Bernd Esser

      Und wer sagt, dass Sie persönlich jemanden hassen? Sie müssen doch irgendwie geschlussfolgert, dass man Sie als „Hasser“ beschimpft. Mich würde interessieren wie Sie darauf kommen. Oder wollen Sie sich nur wichtig machen, in dem sie sich ungerechterweise als der falsche „der Gehasste“ verkleiden?

    • An Leo Otto. Die Überschrift lautet: „Liebe Bonath-Hasser“. Ich habe dazu geschrieben, dass ich niemanden hasse und fühle mich auch nicht als Hasser beschimpft, sonst hätte ich hier keinen Kommentar eingestellt. Ich glaube eher, dass sie sich hier wichtig machen wollen, weil sie meinen einfachen Kommentar falsch darstellen.

    • An Karl Bernd Esser

      Sie haben den Titel wahrscheinlich nicht verstanden. Wenn Frau Bonath ihren Artikel mit ironischem „Liebe Bonath Hasser“ betitelt hat, dann heißt das doch, dass dieser Titel an die Kommentatoren gerichtet ist, die ohne Argumente und Sinn, ihren Hass gegen Frau Bonath richten. Und wenn Sie nicht zu diesen sinnlosen Kommentatoren gehören, dann brauchen Sie doch nicht zu beteuern, dass Zitat: „Ich hasse niemanden, schon gar nicht eine Ostdeutsche“, Was Sie allerdings mit „…eine Ostdeutsche…“ gemeint haben, können Sie mir gerne verraten, wenn Ihnen danach zumute ist.

    • Liebe XYZ-Hasser,
      (meine Güte, wie wichtig ist doch XYZ; was für eine Selbstüberschätzung. Bei mir spielt XYZ nicht die geringste Rolle inmeinem Leben)
      we love Volkstod!

      Wenn auch der Liebe und den Lieben noch der Rest an Echtheit ausgetrieben werden soll – und durch Gift und Galle ersetzt wird – dann ist der neoliberale Geist voll in seinem Element.

      ++++++++++++++++

      Treibt der Sprache auch noch das letzte bißchen Leben aus! (Ironie)

      Sagt doch einfach immer genau das Gegenteil von dem, was Ihr wirklich meint! (Ironie)

      Das paßt doch vollständig zu Eurer inneren Verdrehung und Verdrehtheit, die alles umfärbt.

      Wer sich die Likes und Dislikes auf you tube anschaut (annähernd gleichviele) und dazu die Graphik oben wirken läßt, der sieht doch, worauf hier alles hinauslaufen soll: auf die Spaltung.

      So, und jetzt wünsche ich den Damen und Herren noch einen schönen Tag.
      Glücklicherweise gibt es auch noch ein echtes Leben.
      Schon viel zuviel der Aufmerksamkeit für das tobsüchtige Kind, das lieber um sich schlägt und alles kaputt macht, als daß Mutter und Vater es weiterhin ignorieren.

    • Patrick Klepatz
      anzugreifen ist schlecht und hat nie was Gutes bewirkt. Die richtige Bildung und Aufklärung der breiten Massen der Lämmern würde mehr bringen, nämlich dass sie aufhören zu schweigen. Gewalt ist immer ein schlechter Weg, um Gesellschaft zu verändern, und auch zu teuer dazu. Billiger wäre es, die Politiker, die doch Vertreter des Volkes sein sollten, zu zwingen, Programme, wie kenfm mit all den klugen Menschen aus den Gesprächen mit Ken Jebsen, wie Professor Mausfeld und co. in den öffentlich rechtlichen Medien präsent zu machen, damit die schweigende Lämmer begreifen, was die jetzigen Hirten mit Ihren vorhaben.
      Gleichzeitig sollte die Macht der großen Medienkonzerne wie: 1. Bertelsmann AG. …
      2. ARD. …
      4. Axel Springer AG. …
      3. ProSiebenSat.1. …
      5. Hubert Burda Media Holding GmbH & Co. …
      6. Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. …
      7. Bauer Media Group. …
      8. ZDF.
      , nicht nur beschränkt, sondern durch die, durch die demokratische Kontrolle gekennzeichneten Medien zu ersetzen. Kapitalismus ist zwar nicht die beste gesellschaftliche Form, aber zur Zeit haben wir keine Alternative. Aber wir können den Kapitalismus soweit kontrollieren, damit er nicht wie ein bösartiger Geschwür den Staat von innen zerfrisst. Und schon gar nicht dürfen wir die Macht der Medienkonzerne tolerieren, die allesamt in der Hand der Eliten sind und als Werkzeug gegen das eigene Volk benutzt werden. Das ist ein Skandal.
      Wir müssen also keinen Krieg, gegen die Eliten oder Kapitalisten führen, sondern nur das fordern, was uns als Bürgern in einem demokratischen Staat zusteht, nämlich das Recht auf Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit und vor allem darauf, dass wir in unserem Land etwas zu sagen haben. Und wenn die schweigende Lämmer zu sprechen beginnen, dann verändert sich auch Vieles ohne Gewalt

    • “ …anzugreifen ist schlecht und hat nie was Gutes bewirkt.“

      Eben. Ganz genau so sehe ich das auch.
      Wie kann Ihnen aber entgehen, daß die Montagsdosen geradezu aus kaum viel mehr als ständigen Angriffen bestehen?
      Wie ignorant muß man sein, um das nicht zu sehen, zu spüren, zu hören?

    • Alias
      „Wie ignorant muß man sein, um das nicht zu sehen, zu spüren, zu hören?“

      Acha, ich bin also Ignorant? Dann erklären Sie mir, weil Sie selbstverständlich kein Ignorant sind, wie wollen Sie vorgehen, um die Macht der Eliten zu unterbinden, um die Demokratie zu retten? Oder sind Sie der gleichen unterwürfigen Meinung wie Herr Dirk Müller, dass die Eliten viel zu viel Macht haben, um dagegen etwas tun zu können? Mag sein, dass Frau Bonath kämpferisch wirkt, man kann das auch als emotional bezeichnen, weil sie im Gegensatz zu Ihnen, keine blaue Pille geschluckt hat. Aber sie hat doch Recht oder?

  42. Liebe Frau Bonath,

    da Sie Menschen die eine andere Meinung als Sie haben und auf ihre oft voller Hass geschriebenen Artikel mit hässlichen Kommentaren antworten, schon in der Überschrift als Hasser bezeichnen habe ich natürlich da schon aufgehört ihren Artikel zu lesen. Gehen sie mal in sich und versuchen sie zu verstehen das auch Sie ein Teil dieser Hässlichkeiten sind. Aktio = Reaktio oder wie ein Österreicher sagen würde: Wie man in den Wald hineinschreit so kommt es zurück.

    https://www.youtube.com/watch?v=aW10Edh2jys

    • Buddahshi
      Da müssen Sie schon beweisen können, was Sie behaupten, nämlich, dass manche Artikel von Frau Bonath voller Hass seien. Ansonsten machen Sie sich voll unglaubwürdig. Oder?. Ich habe alle Artikel von Frau Bonath gelesen, bzw. gehört und keinen Hass festgestellt. Empörung ja, aber nicht Hass. Und was ist dabei Schlimmes, wenn sich die Bürger gegen die Milliardäre und andere Kapitalisten, die den Sozialstaat abbauen, und die Demokratie untergraben, empören. Haben Sie schon darüber nachgedacht? Sicher nicht, sonst würden sie Ihren Äußerungen Argumente anhängen. Das wäre klug.

      Und auch Sie Bernsteinschleifer, auch Sie sollen konkret erzählen, weshalb Frau Bonath professionelle Hilfe für ihre Seele braucht.
      Wann lernt ihr endlich mündige und einzigartige Bürger zu sein und nicht bloß von den Eliten gezüchteten Lämmern. Ihr seid wie kleine Kinder, die nur etwas labern, was sie irgendwo und irgendwas gehört haben, die aber aufgefordert dieses Plappern zu begründen sich schrecklich aufregen, dass man das von Ihnen verlangt.

    • „Ich habe alle Artikel von Frau Bonath gelesen, bzw. gehört und keinen Hass festgestellt.“

      Gestatten daß ich lächle……

      Ich erinnere mich noch gut an eine Auseinandersetzung mit „Ausserkontrolle“ (ich hoffe ich finde das noch, habe aber ehrlich gesagt auch keine große Lust, mich durch alte Montagsdosen durchzuackern; mir tun die meist sogar körperlich weh),
      der in diesem direkten Kontakt sehr viel Größe und Stabilität bewiesen hat: dem, was da auf ihn zukam, nicht auf den Leim zu gehen.
      Das schaffen aber nicht sehr viele. Und ruckzuck hast Du ein Gehaue und Gesteche hier, daß Du nur noch den Kopf schütteln kannst und weg willst.

      Wehe, die Geister, die da jemand rief, wird er nun nicht mehr los!

    • @ Bernsteinschleifer 17.12. 21.43
      Geht’s noch?
      So fing das bei den Nazis auch an. Personen, die mit ihren Meinungen nicht ins Nazi-Konzept passten wurden weggesperrt. Ich spare mir hier Einzelheiten.
      Jedoch, Bernsteinschleifer, sollten Sie es mit Voltair halten, der sinngemäss seinen geistigen Widersachern Meinungsfreiheit zugesichert hatte.

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