Tagesdosis 17.7.2018 – Hochverrat in Helsinki?

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Der Trump-Putin Gipfel hat eine unangenehme Wahrheit zu Tage befördert. Die einzige Supermacht der Welt kann nicht mehr ernst genommen werden. Das ist eine beunruhigende und brandgefährliche Situation. Die treffendste Beschreibung für den augenblicklichen Zustand der USA ist das Bild der losgerissenen Kanone, die bei schwerer See unkontrolliert über das Deck eines Segelschiffes rollt und alles zermalmt, was ihr im Weg steht. Die USA halten sich für „exzeptionell“, als von Gott bestimmt einzigartig und zum Herrschen ausersehen. Aber seit einiger Zeit fürchten die US Eliten den Verlust ihrer absoluten, weltweiten Vormacht, das Zerbröseln der „Full Spectrum Dominance“. Und diese Mischung aus Angst und Größenwahn macht sie zur Gefahr für den Rest der Welt.

Nur einige Stimmen zum Gipfeltreffen von Trump und Putin, den Chefs der mit jeweils 7000 Atomsprengköpfen mit weitem Abstand tödlichsten Atommächte der Welt, von deren Verständigung die Existenz des Planeten abhängt. An dieser Tatsache, dem Zwang zur Verständigung, hat sich auch seit dem Ende des Kalten Krieges nichts geändert. Aber die US Politik und die US Medien fordern jetzt von Trump die totale Konfrontation mit Putin. Sie wollen dem US Präsidenten vorschreiben, dass Diplomatie mit Russland nur noch die Verlautbarung von möglichst wüsten Anklagen sein kann, ein Verhalten, das im Kalten Krieg, als Russland oder genauer die Sowjetunion noch als Supermacht betrachtet werden musste, unvorstellbar war.

Chuck Schumer, der Minderheitsführer der Demokraten im US Senat sagte am Tag des Gipfels, dass die einzige Erklärung für Trumps Verhalten sei, dass Putin gefährliche Informationen über ihn besäße. Trumps Handlungen seien „schändlich“, er habe „die Widersacher der USA gestärkt und gleichzeitig die Verteidigung der USA und ihrer Alliierten untergraben.“

Der selbe Chuck Schumer pries Donald Trump noch vor kurzem für die Verlegung der US Botschaft nach Jerusalem und sagte im März 2018 vor der AIPAC (American Israel Public Affairs Conference), dass es keinen Frieden im Nahen Osten gäbe, weil zu viele Palästinenser und Araber keinen jüdischen Staat im Nahen Osten wollten. Die Juden wüssten aus der Torah, dass ihnen dieses Land gehöre, aber das Poblem sei, dass die Palästinenser und Araber nicht an die Torah glaubten.

John McCain, republikanischer US Senator aus Arizona und Obamas geschlagener Konkurrent um das Präsidentenamt, nannte das Trump-Putin-Gipfeltreffen „eine der schändlichsten Darbietungen eines US Präsidenten seit Menschengedenken.“ „Der Schaden, der durch Trumps Naivität, Egoismus, falsche Annahme der russischen Gleichwertigkeit und seine Sympathie für Autokraten“ entstanden sei, sei schwer einzuschätzen.

John McCain hatte im Dezember 2016 die Schmutzakte des ehemaligen MI6 Agenten Christopher Steele an das FBI übergeben, die vom demokratischen Wahlkampfteam um Hillary Clinton in Auftrag gegeben worden war, angeblich um Trump „vor ungerechtfertigten Verschwörungstheorien zu schützen“ oder den Kreml daran zu hindern, die Vorwürfe zu nutzen, falls sie echt sein sollten.

Mitarbeiter von Christopher Steele ist Pablo Miller, der die Überläufer Alexander Litwinenko und Sergej Skripal als Führungsoffizier bearbeitete. Die Skripal Affäre ist ein weiterer Baustein der „Putin ist der Satan“-Kampagne, die derzeit medial inszeniert wird.

Es gibt noch viele andere durchgeknallte Äußerungen zum Gipfeltreffen, wie „an Hochverrat grenzend“, Trump wolle „sein Vaterland verkaufen“ und er habe sich „vor einem Tyrannen selbst erniedrigt“. Man reibt sich die Augen und Ohren. Die gleichen Medien, die bei Aufdeckung der zahlreichen historischen Verbrechen des US Imperiums stets sofort von „Verschwörungstheorien“ sprechen,  lassen keine Möglichkeit aus, Politiker kritiklos wilde Behauptungen als Tatsachen darstellen zu lassen und knüpfen selbst angebliche Beweisketten aus wilden Behauptungen  – wenn es nur gegen Trump geht.

Eine Kaskade inszenierter Medienereignisse lief genau zum Gipfeltreffen an, wie zum Beispiel die Anklage gegen 12 russische „Agenten“, die angeblich die US Wahl beeinflusst hatten. Ihnen wird seit 2017 vorgeworfen, unstrittig echte Emails veröffentlicht zu haben, die davon handeln, dass Hillary Clinton ihren Konkurrenten Bernie Sanders mit schmutzigen Tricks aus dem Weg räumen wollte. Mehrere Zeugen haben angegeben, dass die Emails von einem Informanten aus dem Wahlkampfteam Clintons an Wikileaks übergeben wurden, aber US Geheimdienste, die extra Software entwickelt haben, um die Herkunft von Datenlecks zu Täuschungszwecken beliebigen Quellen zuschreiben zu können, berufen sich darauf, dass die Herkunft der Datenlecks nach Russland weise.

Einen Tag vor dem Gipfel wurde jetzt eine 29 jährige angebliche russische Agentin mit Studentenvisum verhaftet. Ihr Vergehen: sie habe im Auftrag eines “hochrangigen russischen Regierungsmitarbeiters“ Zugang zur einflussreichen US Waffenlobby NRA gesucht und zwei mal versucht, „geheime Treffen“ zwischen Putin und Trump zu arrangieren. Was ja eine der Hauptaktivitäten von 29 jährigen Studentinnen ist, wie wir alle wissen: Geheime Gipfeltreffen arrangieren. Und die Schwerkraft zu beseitigen, natürlich.

Wenn man noch einen Nachweis brauchte, dass die US Politik insgesamt, nicht nur US Präsident Trump, hysterisch ist und letztlich nur noch mit psychiatrischen Kategorien beschrieben werden kann – hier ist er.

Wenn man noch einen Nachweis brauchte, dass die US McMedien eine beleidigte Meute sind, die jede Gelegenheit nutzt, um sich an Trump für die miese Behandlung zu rächen – hier ist er.

Die US McMedien hatten ihre Glaubwürdigkeit bereits mit der Veröffentlichung gefälschter Beweise und gelogener Behauptungen im Vorfeld der US Invasion im Irak 2003 auf Hitler-Tagebuch-Niveau minimiert. Jetzt liefern sie eine Berichterstattung, die man nur noch als Kampagnenjournalismus bezeichnen kann.

Und die deutschen Medien folgen. Der Terrorismus und Geheimdienst-Experte sowie stellvertretende Chefredakteur des ZDF  Elmar Theveßen sagte anlässlich des NATO Gipfels in einem Kommentar: Trumps Lügen zerstörten das Fundament der NATO. Und das Fundament der NATO sei Vertrauen.

Wie bitte? Welchen Anlass gibt es, dem Angriffskriegsbündnis NATO zu vertrauen, außer wenn man stellvertretender Chefredakteur ist und die NATO-Nähe Garant für die Karriere in den deutschen McMedien ist?

Als Gorbatschow ankündigte, dem westlichen Militärbündnis das schlimmste anzutun, was möglich sei, nämlich ihm den Feind Sowjetunion zu entziehen, war das leider mehr als ein intelligenter Satz.

Die Ankündigung sorgte wirklich für Zukunftsangst in Brüssel. Die Lösung für die unübersehbare Sinnlosigkeit des Fortbestehens der NATO nach der Auflösung des Warschauer Paktes war die Neudefinition der Aufgabe. „Out of Area or Out of Business“ war damals das Slogan. Entweder man verabschiedete sich vom „Verteidigungsbündnis“ und plante zukünftig aggressive Auslandseinsätze zur Machtprojektion der westlichen Führungsmächte, oder man würde überflüssig und abgeräumt. Die NATO musste ein neue Aufgabe für ihr immenses Waffenarsenal finden. Aber gegen diese Idee stand das Völkerrecht und die UNO. Institutionen, zu denen die westlichen Mächte jahrzehntelang Lippenbekenntisse abgegeben hatten und die ihnen jetzt im Weg standen, beim Plan zur Vorherrschaft über den Planeten.

Eigentlich, wenn die Lippenbekenntnisse etwas wert gewesen wären, hätte nach dem Ende des Kalten Krieges erstmals in der Weltgeschichte die Möglichkeit bestanden, eine neue Stufe der Zivilsation zu erreichen. Die UN hätten reformiert werden können und größere Macht bekommen können. Falls die USA es ernst gemeint hätten mit Freedom, Democracy und der Herrschaft des Rechtes. Oder mit Immanuel Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“, die die Bedingungen der Möglichkeit für eine friedliche Welt vorgedacht hatte: Republiken, dass hieß zu Kants Zeiten schlicht: keine Monarchien, also volkssouveräne Staaten, die das interne Gewaltmonopol auf einen Zusammenschluss freier Nationen übertragen hätten. Mit anderen Worten: Militärische Gewalt nicht mehr als politsches Machtinstrument, Krieg nicht mehr als Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln, sondern nur noch als Polizeimaßnahme nach Gerichtsbeschluss, so wie innerhalb eines Staates. Die Herrschaft des Rechts als friedensstiftende Maßnahme.

Aber die USA wollten genau das Gegenteil. Sie sahen sich als Sieger, sie sahen sich als die Guten,  die Macht von Gottes Gnaden, und sie wollten herrschen. Alleine. Sie würden die Regeln vorgeben. Paul Wolfowitz formulierte das 1994 in seiner Doktrin, die an die Presse durchgestochen wurde, was heftige Reaktionen erzeugte. Denn Wolfowitz formulierte in brutaler Offenheit, worum es ging, und er warnte auch die Europäer, sie sollten die Vormacht der USA nicht antasten. Mit dem Ende des Kalten Krieges war die Möglichkeit für die USA gekommen, ihre Vorstellung der zukünftigen Welt durchzusetzen. Weltweiter Kapitalismus. Nicht unbedingt weltweite Demokratie, man hatte ja Verbündete wie z.B. Saudi Arabien. Demokratie war nur als Mittel gut, um Länder für den Kapitalismus zugänglich zu machen, wie es die Farbrevolutionen in ehemaligen Ostblockstaaten ermöglichten. Wenn es bereits Kapitalimus gab, war Demokratie nicht nötig. Aber Krieg wurde zum Mittel der Wahl, auch um das sozialistische, neutrale Jugoslawien zu zerschlagen, in verschiedene Kleinststaaten.

Totale Herrschaft war immer das Ziel. In den 80er Jahren hatten republikanische US Politiker und die israelische Rechtspartei Likud bereits an einer gemeinsamen Möglichkeit gebastelt, das Gewaltverbot der Vereinten Nationen und das Völkerrecht zu umgehen. Man hatte den „Internationalen Terrorismus“ als neuen Feind ausersehen, der das möglich machen sollte. Der Kampf gegen den ominösen „Terrorismus“ bot ungeahnte Möglichkeiten, über Ausnahmezustandsregelungen militärisch aktiv werden zu können, damit hatten die Israelis Erfahrung. Wenn es keinen Terrorismus gab, dann musste man ihn ermöglichen. Nach dem 11. September wurde zum ersten Mal der NATO-Verteidigungsfall ausgerufen – und das gesamte Arsenal der juristischen Möglichkeiten in Stellung gebracht, um dem wahren Zweck zu dienen. 911 war -mindestens- ein willkommener Anlass.

Aber welchen Anlass gibt es, der NATO zu vertrauen? Etwa den unendlichen Krieg in Afghanistan nach 911? Afghanistan hat sich zum weltweit bedeutendsten Hauptexporteur von Heroin entwickelt, seit dort die westliche Wertegemeinschaft die Kontrolle ausübt. Je mehr Geld sie für die Bekämpfung des Mohnanbaus bereit stellt, um so mehr Heroin wird produziert, mittlerweile 90% der weltweiten Drogenmenge. Und Frieden herrscht dort nicht.

Welchen Anlass gibt es, der NATO zu vertrauen? Wegen des zusammengelogenen Krieges im Irak, der das Land ins Chaos gestürzt hat, mit über 1 Million Toten?

Wegen des Krieges gegen Libyen, dem vielleicht schändlichsten Angriff überhaupt, der aus dem autoritär regierten Land mit dem höchsten Lebensstandard in Afrika einen unregierbaren Katastrophenstaat gemacht hat? Und der Flüchtlinge erstmals in bisher unvorstellbarer Zahl produzierte? Ein Problem, dass die USA angezettelt haben, dass Europa in unversöhnliche Lager teilt wie kein anderes derzeit. Wolfowitz siegt immer noch.

Soll man der NATO vertrauen, weil sie mittlerweile das Werkzeug ist, um dem Finanzkapital den benötigten freien Zugang zu allen Ländern der Welt zu ermöglichen?

Ist das nicht auch der Grund für den Hass auf Russland?  Mit dem durch massive Wahlintervention der USA ermöglichten Sieg von Boris Jelzin und die damit verbundene Zerschlagung der Sowjetunion hatte sich die Finanzmagnaten des angloamerikanischen Raumes erhofft, die ungeheuren Rohstoffvorkommen der ehemaligen UdSSR ihrem System einverleiben zu können. Die neuen Oligarchen wie Chodorkowski waren die nützlichen Helfer. Chodorkowski, als politischer Gefangener Putins bezeichnet,  hatte Exxon 40% Beteiligung an seiner Firma Yukos für 25 Milliarden US Dollar angeboten und damit einen an „Hochverrat“ grenzenden Deal vorgeschlagen, den Putin vereitelte. In den USA hätte der Deal unter umgekehrten Vorzeichen nicht verhindert werden müssen. Abgesehen davon, dass er illegal gewesen wäre, niemand hätte so einen Affront gegen die Macht gewagt, weil das den sofortigen sozialen Tod in der Geschäftswelt bedeutet hätte. Mindestens.

Russland ist keine Supermacht mehr. Barack Obama hat Russland als „Regionalmacht“ bezeichnet, um es zu beleidigen. Aber Putin hat die geopolitischen Pläne der USA in Syrien durchkreuzt. Putin hat verhindert, dass Russland komplett in den Herrschaftsbereich der angloamerikanischen Finanzelite eingefügt wurde. Dafür soll er bestraft werden. Politisch, wirtschaftlich, flankiert von Medienkampagnen. Wenn es nötig ist, auch durch einen Anschlag. Auch darüber wurde bereits öffentlich diskutiert.

Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis mehr. Sie ist ein angloamerikanisches Bündnis, dass mit Unterstützung ehemaliger Kolonialmächte Angriffskriege plant. Eine Organisation, die auf dem Müllhaufen der Geschichte gehört.

Was ich hier schreibe, ist keine Aussenseitermeinung. Eine Mehrheit der Deutschen möchte einen Abzug der Anglo-Amerikaner aus Deutschland und ein besseres Verhältnis zu Russland.

Aber warum hören wir diese Argumente dann nicht in den freiesten Medien, die Deutschland jemals hatte, Halleluja? Warum führen solche Äußerungen zur Beschäftigungslosigkeit in den deutschen McMedien, während das wahrheitswidrige Lobpreisen der USA immer noch karrierefördernd ist?

Für welche „Öffentlichkeit“ arbeiten unsere Medien eigentlich? Wer ist ihr Kunde? Wer ist ihr König? Welche Macht soll der Empfänger über den Sender haben? Durch welche demokratischen Verfahren entsteht die Macht der Sender? Wer kontrolliert, ob sie ihre Aufgabe erfüllen?

Helsinki ist ein Warnsignal. Aber für ganz andere Gefahren,  als die, von denen wir jetzt hören.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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28 Kommentare zu: “Tagesdosis 17.7.2018 – Hochverrat in Helsinki?

  1. 1983 war ich zusammen mit einem DEA-Beamten in Peshawar und Karachi, sowie in der Grenzregion in Afghanistan unterwegs. Aus Afghanistan wird überwiegend braunes Rohopium verkauft, das in Labors außerhalb von Afghanistan erst zu Heroin verarbeitet wird. Die Firma BAYER hat sich den Namen -Heroin- 1896 als Warenzeichen für Hustensaft eintragen lassen und diesen tollen Saft auch Kindern angepriesen. Durch Synthese von Diacetylmorphin haben sie das Heroin sozusagen erfunden und der weltweite Verkaufserfolg war die Grundlage zu diesem Weltkonzern. Das Deutsche Reich hat für BAYER einen 30 km – Streifen rechts und links neben der damaligen Bahntrasse quer durch Afghanistan vertraglich beim afgh. König gepachtet. Das Roh-Opium sollte mit der Bahn abtransportiert werden. Das ist ein wichtiger Aspekt, wenn man heute von Afghanistan spricht.

    Deutschland war damals der größte Heroinproduzent der Welt

    Bis 1940 gab es eine Flugverbindung nach Afghanistan, welche Rohopium nach Deutschland transportierte. Erst Ende 1940 wurde diese Flugverbindung und die Herstellung, sowie die Produktion von deutschen Heroin eingestellt. Bis zum Jahre 1958 konnte man aber anderes Heroin in Deutschland legal kaufen und wohl um den 6. 4. 1971 wurde der Verkauf in Apotheken per neuem Betäubungs-mittelgesetz in der BRD verboten.

    In anderen Ländern dient Opium noch immer als Basis in der Pharmamindustrie

    Nach 1945 haben die USA diesen ehemals deutschen Markt für sich entdeckt. So kaufen jetzt US-Pharmafirmen direkt beim DROGENBARON vor Ort Rohopium ein, sozusagen Verkaufsverhandlungen unter dem Schutz von US-Militär, das wirkt. Das Kilo Opium kostet so dem US-Pharmaproduzenten nur rund 1.500 bis 2.000 Dollar im Einkauf.

    Wir unterstützen das US-Militär mit unserer Bundeswehr bei ihren „Einsätzen“, dabei geht es im Hintergrund ausschließlich um den Schutz des inoffiziellen Opiumhandels und nicht um die vorgeschobene Humanität und um die Dinge, welche unsere Lücken-Presse im Auftrag von XX verbreitet. Es geht auch nicht um den Terrorismus. Viel mehr Schlafmohnanbau als im Vorjahr gab es zum Beispiel in der nordafghanischen Provinz Balch, wo die Bundeswehr mit einem großen Feldlager stationiert ist. Hier fanden die Beobachter der UN fast fünf Mal so viel Schlafmohn wie 2016.

    Die früheren Volksmudschahedin, welche jetzt in den „Talibankämpfern“ aufgegangen sind, wurde nämlich durch die NATO und US-Truppen Präsenz ihre alte Geschäftsgrundlage, der Roh-Opiumhandel, entzogen und dagegen wehren die sich jetzt regelmäßig. Aber nur in Afghanistan, oder haben sie schon mal irgendwo in der Welt von einem afghanischen Terroranschlag oder Überfall gehört ? Nein, weil es keinen gibt. Der wurde nur von …. Richtig, der Lücken-Presse und von XX erfunden. Die Taliban haben übrigens mit den normalen Drogenbaronen meistens nichts am Hut, das verschweigt man aber in der deutschen Presse lieber.

    Der Bruder vom ehemaligen afghanischen Präsidenten Karsai ist in den USA zum größten offiziellen Drogenhändler für Rohopium aufgestiegen und wurde so Milliardär. Und weil über internationale Firmen-Verschachtelungen auch deutsche PHARMA-Konzerne in den USA vertreten sind, ist dieses Thema natürlich auch für uns Deutsche 2018 so wichtig.

    „Die Interessen von Deutschland werden am Hindukusch verteidigt“, diese Aussage von SPD-Ex-Verteidigungsminister Struck erhält so einen ganz neuen Glanz.

    Ich sage Ihnen hier: Wir Deutsche und die NATO sind nur in Afghanistan, um US-Interessen der US-Pharmaindustrie (und ihre deutschen Niederlassungen) zu vertreten. Das Geschäft mit dem Roh-Opium ist ein sehr viel erträglicheres Geschäft als das mit Erdöl. Die neue „Terrorismus-Bekämpfung“ (also auch diese angevbliche Taliban-Gefahr in Afghanistan selbst) wurde durch die Trump-Regierung schon mal ins NATO-Feindbild vor Wochen übernommen.

    Reine Vorsichtsmaßnahme, falls Herr Dirk Pohlmann einen Abzug der NATO Truppen aus dem staubigen Afghanistan im Bundestag fordern sollte.

    • Ich spreche hier von der damals vom Deutschen Reich mit geplanten südlichen Eisenbahnlinie von dem Grenzort Chaman in Indien (damals gab es noch kein Pakistan) nach Kandahar. Diese Region ist ein Hauptanbaugebiet von Opium. Der deutsch/afghanische Vertrag bezüglich dem gepachteten 60 km Landstreifen schloss übrigens alle neu zu bauenden Eisenbahnverbindungen in Afghanistan mit ein. Das Deutsche Reich wollte sich auch andere vermutete Rohstoffe aus Afghanistan sichern.

      Diese Gegend wurde von 2001 bis 2014 durch ISAF-Truppen der USA kontrolliert. Im Sommer 2008 beantragte der Supreme Allied Commander Europe Bantz J. Craddock beim Nordatlantikrat der NATO, dass ISAF künftig auch ermächtigt werden soll, Anbau, Verarbeitung und Handel mit Drogen zu bekämpfen. Die ISAF kannte zwar Standorte von Drogenlabors und -lagern, durfte aber nicht dagegen vorgehen, weil dies Aufgabe der afghanischen Polizeikräfte ist.

      Das war aber nur eine Schutzbehauptung gegenüber der gutgläubigen REST-WELT. Jetzt kommt der totale Gegensatz, die Wahrheit hinzu. Der Beleg der Verlogenheit der ISAF-Einsätze:

      Gleichzeitig arbeitet bis heute die NATO, der BND vor Ort in Peshawar und US-Behörden wie die DEA mit allen fünf Geheimdiensten Pakistans zusammen. Der größte und wichtigste Geheim-dienst ist der Inter-Services-Intelligence (ISI) mit Sitz in Islamabad und dieser treibt ein offenes doppeltes Spiel.

      Ein Abteilung des ISI, benannt als „SS-Directorate (Special Service Group)“ derzeit unter Leitung von Brigadier Mohammed Yousaf und die Abteilung „The Joint Counter Intelligence Bureau (JCIB)“, kontrolliert in Afghanistan und Pakistan auch den Anbau von Bergmohnfelder und den Handel von Rohopium, sowie die weitere Verarbeitung von Opium zu Heroin in Pakistan.

      Diese unglaublichen staatlich pakistanischen DROGEN-GESCHÄFTE werden von den westlichen MILITÄR-BÜNDNISSEN geduldet und indirekt unterstützt.

      Als die Russen noch in Afghanistan waren hat der ISI mit seiner COVERT ACTION DIVISION zusammen mit der CIA und der SAD (SPECIAL ACTIVITIES DIVISION) von 1983 bis 1997 rund 83.000 Mujahideen in Pakistan zum Kampf gegen die Russen in Afghanistan ausgebildet. Die US-Drogenbehörde DEA hatte und hat auch ein Auge auf das Geschehen und da war ich auch mal 1983 involviert.

      Die umfassenden „Drogen-Deals“ des Geheimdienstes ISI von heute sind der NATO und der CIA, sowie dem BND bekannt. Pakistan finanziert mit diesen riesigen Einnahmen aus „seiner Drogen-industrie“ zusätzlich sein Militär mit 1,5 Millionen (!) Soldaten und seine 5 Geheimdienste, sowie die Unterstützung und Ausbildung von (neu aufgestellten !) islamischen Terrorgruppen auf pakistanischem Boden. Dazu erhält Pakistan noch Milliarden von Dollar an jährlicher Militärhilfe aus dem Westen, hauptsächlich aus den USA und aus Saudi Arabien. Millliarden welche vom ISI verteilt werden. Saudi Arabien unterstützt hauptsächlich den WAHABITISCHEN Islam und damit diese Gruppen in Pakistan. Diese finanzielle Unterstützung der Saudis war auch der Grund, warum der Saudi – Osama bin Laden – sich in Pakistan bis zu seiner Ermordung aufhalten durfte.

      Wir deutschen verschenkten wieder mal ein neues U-Boot, diesmal an die pakistanische Navy und Heckler & Koch lieferte seine P 7 nach Pakistan. Was brachten die deutschen Medien darüber? Wenig bis gar nichts.

      Die geduldeten staatlichen Drogendeals Pakistans haben mit den vorgeschobenen Aufgaben der ISAF oder der Bundeswehr in Afghanistan eigentlich wenig, wenn gar nichts zu tun. Pakistan wäre das Land, wo der Westen einschreiten müsste. Da Pakistan aber bereits über Atomwaffen und Atomtechnik verfügt schaut der Westen und Deutschland einfach darüber hinweg. Der Europäische und Pakistanische Militärapparat nutzt das Land Afghanistan mit seinem Opium-anbau und seinen Stammeskämpfen für seine eigene Existenzgrundlage. Ein geschaffener und gewollter, nicht endender „militärischer Milliardenmarkt“. Nur die afghanische Zivilbevölkerung, welche sich nicht wehren kann, die interessiert niemanden. Sie wird zerrieben.

      Nachdem der IRAN auch großer Abnehmer von afghanischen Rohopium aus dem Norden ist und Heroin für Europa und für seine nicht wenigen Eigenverbraucher in seinen iranischen Drogen-Laboren herstellt, besteht der begründete Verdacht, dass Pakistan diese Kontakte nutzte und bereits Atomtechnik an den IRAN verkauft hat. Erst als man pakistanische Atom-Forscher 1988 im Westen versuchte dingfest zu machen und Präsident General Zia-ul-Huq „zufällig“ mit seinem Flugzeug am 17.8.1988 abstürzte hat man in Pakistan reagiert. Es wurde gesetzlich verboten, pakistanische Atom- und Raketentechnik an Drittstaaten, wie IRAN oder LYBIEN, weiter zu verkaufen. Das war offenbar zu spät.

      Das Verbot der Urananreicherung im IRAN hat schon seinen Grund. Die iranische A-Bombe, gebaut mit pakistanischer Hilfe, steht schon flugbereit in Teheran, sie muss nur noch richtig „auf munitioniert“ werden. Da wird sich die Trump Administration und Israel aber freuen.

    • Als die CIA moderne „Stinger“ Luftabwehrraketen über Pakistan an die Mujaheddin lieferten, schossen diese in Afghanistan rund 270 (!) russische Flugzeuge und Helikopter ab.

      Damit war der Krieg für die damalige Sowjetunion erledigt und aus.

      Offenbar rächten sich die Russen für die vielen „Abschüsse“ in Afghanistan an dem damaligen pakistanischen Präsidenten und General Mohammed Zia ul Huq, der seine Zustimmung zu diesem Stinger-Waffen-Deal gab. Für ihn vielen 10 Millionen Dollar als Schmiergeld dafür ab, welche auf US-Bank-Konten landeten.

      Der KGB hatte in einer Coladose einen Sprengsatz mit einem schnell tötenden Nervengas im Cockpit der Präsidentenmaschine irgendwie deponieren können.

      Als die tödliche Minibombe 2,30 Minuten nach dem Start in einer gewissen Höhe über Bahawalpur explodierte waren alle drei Insassen im Cockpit offenbar sofort durch das austretende Nervengas tot. Sie konnten alle keinen Notruf mehr bei klarem blauen Himmel absetzen und das Flugzeuge flog alleine und ohne Führung in unnatürlichen Schlinger-bewegungen auf und ab, bis es dann schließlich abstürzte.

      Der Chairman Joint Chiefs of Staff Committee General Akhtar Abdur Rehman und der United States Ambassador to Pakistan, Arnold Lewis Raphel und andere US-Militärs stürzten zusammen mit weiteren pakistanischen Militärs am 17.8.1988 um 15.51 Uhr ab. Deswegen gab es auch eine Untersuchung von US-Seite zu dem seltsamen Absturz der guten C-130 HERCULES.

      Fred Burton, ein ehemaliger stellvertretender Leiter des -Diplomatic Security Service- des amerikanischen Außenministeriums, war nach eigenen Angaben an den Ermittlungen zum Absturz beteiligt. In seinen Memoiren gibt er an, dass amerikanische Untersuchungen Spuren von Nervengas und geringe Sprengstoffrückstände an Wrackteilen nachgewiesen hätten. Man habe daraus geschlussfolgert, dass der Sprengstoff von einem Öffnungsmechanismus eines Nerven-Gasbehälters im Cockpitbereich ( z.B. getarnt als eine Coladose ) stammen könnte.

      Die durch Zufall gefundenen Reste dieser Cola-Dose wurden dann auch mitgenommen und genauer untersucht. Das Nervengas habe alle Piloten innerhalb kürzester Zeit getötet, was das Flugverhalten der Maschine vor dem Absturz und das Fehlen eines Notrufs erklären würde.

      General Hameed Gul, der Leiter von Pakistan’s wichtigsten Geheimdienst Inter Services Intelligence Agency (ISI) zu dieser Zeit erklärte öffentlich:

      Even though the U.S. Ambassador and US military attaché were also killed. GUL told „The Times“ that the Pakistani President was killed in a conspiracy involving a „foreign power“.

      FAZIT: Runter kommen sie alle. Wahrscheinlich eine geniale KGB-Operation.

  2. Bitte, was soll dieser ganze Zinnober? Das Militär hat doch alle seine strategischen Stellungen bezogen , die warten doch nur noch auf ein Ereignis oder den Angriffsbefehl.
    Die ganzen Akteure wie China, Europa, Iran, Russland und USA wissen ganz genau was auf dem Spiel steht. Kippt nämlich das Finanzsystem, dann geht es in allen Ländern dieser Welt an den Kragen und das Militär ist gezwungen nach Innen Krieg zu führen. Dieser Wahnsinn sucht doch nur noch einen geeigneten Pufferstaat wo man einen noch gewaltigeren Proxykrieg lostreten kann um einerseits den Militäraparat zu befriedigen und anderseits vom weiteren Kollaps des Finanzsystem abzulenken.
    Nur das Problem ist, keiner will so ein Schlachtfeld in der Nähe seiner Landesgrenzen haben.
    Nach all den widersprüchlichen Aktionen die Trump bisher vollführt hatte, kann man nur annehmen, dass das kein Zufall sein kann. Ich vermute stark, dass er nur gewinnen will, das Wie und zu welchem Preis ist ihm völlig egal.

    Für mich ist jetzt nur noch interessant, welcher der beiden Teile des Tiefenstaates bestimmend ist, der Militäraparat oder der Finanzsektor? Die McMedien sind größenteils die Huren des Militärs, haben aber bisher nicht viel für einen gewollten Krieg erzielen können, daher nur als Handlanger des Tiefenstaates und kein bestimmender Teil davon.

  3. Es kann meiner Meinung nach nur von Vorteil sein, wenn beide Atommächte miteinander reden.
    Unsere Hochfinanz und eben auch die NATO sind an einem guten Verhältnis der USA mit Russland vermutlich nicht interessiert.

    Das Treffen beider Politiker könnte ein Signal sein, dass es von der Politik zunehmend erkannt wird, dass das weltweite Finanzwesen kurz vor dem Kollaps steht.

    Herr Trump wird es eingesehen haben,, dass eine Konfrontation mit Russland in dieser Situation nicht hilfreich sein könnte. Die zunehmenden Probleme sind sonst auch gar nicht lösbar.

    Dass Russland die US-Präsidentschaftswahlen manipuliert haben könnte, wird Herrn Trump nicht wirklich stören. Immerhin hat er davon profitiert.

  4. Anbei:

    Die Mueller-Anklagen und der Trump-Putin-Gipfel: Triumph des tiefen Staates?

    Ron Paul

    Der Begriff „tiefer Staat“ wurde in den letzten Jahren so überstrapaziert, dass er vielleicht bedeutungslos erscheinen könnte. Es ist gängige Praxis geworden, seine politischen Gegner als Vertreter des „tiefen Staates“ zu bezeichnen, um die Verteidigung der eigenen Positionen zu vermeiden. Präsident Trump hat oft den „tiefen Staat“ für seine politischen Probleme verantwortlich gemacht. Trump-Anhänger haben große Verschwörungen mit dem „tiefen Staat“ geschaffen, um zu erklären, warum der Präsident Neokonservative in Schlüsselpositionen platziert oder seine Wahlversprechen nicht erfüllt.

    Aber der „tiefe Staat“ ist keine unermessliche und geheime Verschwörungstheorie. Der tiefe Staat ist real, er funktioniert in der Öffentlichkeit, und er ist alles andere als monolithisch. Der tiefe Staat ist einfach die permanente, nicht gewählte Regierung, die ihre Macht weiter ausbaut, unabhängig davon, wie die Amerikaner wählen.

    Es gibt Fraktionen des tiefen Staates, die über Präsident Trumps Politik erfreut sind, und in der Tat könnten wir sagen, dass Präsident Trump einige Fraktionen des tiefen Staates vertritt.

    Andere Fraktionen des tiefen Staates sind entschlossen, alle Handlungen Präsident Trumps zu untergraben, die sie als bedrohlich empfinden. Jeder Schritt in Richtung Frieden mit Russland ist sicherlich etwas, das sie für bedrohlich halten. Es gibt Hunderte von Milliarden von Gründen – auch bekannt als Dollar – warum der militärisch-industrielle Komplex des Regierungsbezirks Angst vor dem Ausbruch des Friedens mit Russland hat und alles tun wird, um das zu verhindern.

    Das ist der Grund, warum die Anklage des stellvertretenden Generalstaatsanwalts Rod Rosenstein am Freitag gegen 12 russische Geheimdienstler wegen angeblicher Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl 2016 sofort einige sehr ernste Fragen aufwerfen sollte.

    Zuerst das Offensichtliche: warum diese Bombe einer Behauptung nach mehr als einem Jahr der Untersuchungen, die öffentlich keine Kollusion zwischen der Trump-Kampagne und Russland aufgedeckt haben, am Ende der Nachrichten am letzten Arbeitstag vor dem historischen Trump/Putin-Treffen in Helsinki fallen lassen? Die Anklage hätte nicht vor einem Monat oder in zwei Wochen bekannt gegeben werden können? Ist es nicht verdächtig, dass jetzt niemand von einem Abbau der Spannungen mit Russland spricht, sondern plötzlich – dank des Sonderberaters Robert Müller – von steigenden Spannungen?

    Leider scheinen die meisten Amerikaner nicht zu verstehen, dass Anklagen keine Beweise sind. Tatsächlich sind sie oft beweisfrei, so wie auch diese Anklage.

    Hat die russische Regierung versucht, sich in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 einzumischen? Es ist sicherlich möglich, aber wir wissen es nicht. Keine der Behauptungen des Justizministeriums wurde von einem Gericht geprüft, wie es unser Rechtssystem zum Glück verlangt. Es reicht nicht aus, eine Behauptung aufzustellen, wie es Mueller getan hat. Du musst es beweisen.

    Deshalb sollten wir diesen neuen Anklagen sehr misstrauisch gegenüberstehen. Mueller weiß, dass er seine Behauptungen nie vor Gericht verteidigen muss, so dass er jede Anschuldigung vorbringen kann, die er will.

    Es ist interessant, dass eine der russischen Firmen, die von Mueller Anfang des Jahres angeklagt wurden, die Welt überraschte, indem sie tatsächlich auf „nicht schuldig“ plädierte und forderte, Mueller’s Beweise zu sehen. Der Sonderberater stellte mehrere Anträge, um die Übergabe seiner Beweise zu verzögern. Was hat Mueller zu verbergen?

    Warum spricht unterdessen niemand über die geschätzten 100 Wahlen, in die sich die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika seit dem Zweiten Weltkrieg eingemischt hat? Vielleicht müssen wir unser eigenes Haus in Ordnung bringen?
    http://www.antikrieg.eu/aktuell/2018_07_17_diemueller.htm

    Nun, auch die Deutschen wissen, daß sie wählen können was sie wollen und das Ergebnis bleibt stets gleich. Die Herrschaft des Geldadels. Sie wissen auch, daß Recht, bzw. Gesetz nicht für jeden das Gleiche ist, bzw. gleich angewandt, wenn überhaupt, wird. Vielleicht liegt’s daran, daß man einer Blinden die Aufsicht anvertraut hat oder eher daran, daß auch Recht ein käufliches Gut ist.

    Apropos tiefer Staat. Gibt es einen Anderen?

    • Anbei auch noch Herr Meyssan, dessen Sichtweise auch nie uninteressant ist:

      Trump und die NATO-Bürokratie
      von Thierry Meyssan

      Im Gegensatz zum vorherrschenden Denken hat der NATO-Gipfel nicht zu einem Gegensatz der Vereinigten Staaten und der anderen Mitglieder der Allianz geführt, sondern zu einem Gegensatz zwischen Präsident Trump und der Spitze der zwischenstaatlichen Verwaltung. Für Thierry Meyssan liegt das Problem nicht im Wissen, ob man die Persönlichkeit des Mieters des Weißen Hauses schätzt oder nicht, sondern im Problem seiner Unterstützung, weil er von seinem Volk gewählt wurde, oder in der Bevorzugung der Bürokraten des Systems.
      Voltaire Netzwerk | Damaskus (Syrien) | 17. Juli 2018

      Seit dem 20. Januar 2017, seiner Ankunft im Weißen Haus, bringt ein Befürworter des produktiven Kapitalismus die internationale Ordnung auf Kosten der Unterstützer des Finanzkapitalismus völlig durcheinander. Der Imperialismus, der bis dahin von den Präsidenten der Vereinigten Staaten blind bis zu einem Punkt verteidigt wurde, dass man ihn mit der US-Außenpolitik gleichsetzte, stützt sich jetzt auf Bürokratien, deren wichtigste die Verwaltungen der NATO und der EU sind.

      Donald Trump handelt, wie er es während seiner Wahlkampagne angekündigt hatte, und ist daher ein sehr berechenbarer Präsident. Seine Fähigkeit, das System zu ändern, ist jedoch ziemlich unberechenbar. Bis jetzt ist er noch nicht wie John Kennedy ermordet, noch wie Richard Nixon zum Rücktritt gezwungen worden [1] und verfolgt seinen Weg, wobei er zwei Schritte vorwärts, und einen rückwärts macht.

      Der Westen hat es vergessen, aber die einzige Rolle der Abgeordneten in einer Republik ist, die Verwaltungen der Staaten zu kontrollieren. Jedoch hat sich allmählich bei allen ein „Einheitsdenken“ eingenistet, das die Gewählten in Beamte hohen Ranges und die Staaten in administrative Diktaturen verwandelt hat. Der Konflikt zwischen Präsident Trump und den hohen Beamten seiner Vorgänger ist also ein einfacher Versuch, zur Normalität zurückzukehren. Er ist auch ein gigantischer Konflikt, vergleichbar mit dem der beiden französischen Regierungen während des zweiten Weltkrieges [2].

      Nachdem die Verwaltung der NATO durch den NATO-Gipfel vom 25. Mai 2017, in dessen Verlauf es Donald Trump erreichte, zu den Zielen des Bündnisses auch die Bekämpfung des Terrorismus hinzuzufügen, und durch den G-7-Gipfel vom 8. und 9. Juni 2018, wo Donald Trump sich weigerte, die abschließende Erklärung zu unterzeichnen, enttäuscht wurde, versuchte sie, die Ziele des Imperialismus zu erhalten.
      (…)
      Der Zusammenstoß zwischen dem Weißen Haus und Brüssel [6] geht weiter.

      Auf der einen Seite hat die NATO gerade die Schaffung von zwei gemeinsamen Kommandozentralen (Ulm in Deutschland und Norfolk in den USA) gutgeheißen… und die Aufstockung seiner Mitarbeiter um 10 Prozent. Währenddessen hat die Europäische Union gerade die „ständige strukturierte Zusammenarbeit“ geschaffen (eine Fähigkeits-Programm mit 6,5 Milliarden Euro) und Frankreich ihr die „Europäische Initiative zur Aktion“ beifügt (ein operationelles Programm).

      Auf der einen Seite hat die NATO gerade die Schaffung von zwei gemeinsamen Kommandozentralen (Ulm in Deutschland und Norfolk in den USA) gutgeheißen… und die Aufstockung seiner Mitarbeiter um 10 Prozent. Währenddessen hat die Europäische Union gerade ein Programm der „ständigen strukturierten Zusammenarbeit“ geschaffen (ein Ausbau-Programm in der Größe von 6,5 Milliarden Euro) und Frankreich die „Europäische Eingreif-Initiative“ hinzugefügt (ein operationelles Programm). Im Gegensatz zu der Rede über die europäische Unabhängigkeit unterliegen diese beiden Strukturen dem Maastricht-Vertrag und sind daher im Dienst der NATO. Sie erhöhen die Komplexität der europäischen Bürokratie zur größten Zufriedenheit ihrer hochrangigen Beamten.

      Auf der anderen Seite hat Präsident Trump geheime Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen begonnen, um den Abzug der russischen Truppen und die der NATO von ihrer gemeinsamen Frontlinie zu realisieren.
      http://www.voltairenet.org/article202027.html

      Unabhängig davon, kommen hier die alltäglichen Bedürfnisse des „Souveräns“ noch nicht einmal im Promille-Bereich vor.
      Und schließlich gehe ich davon aus, daß die erweiterte Militarisierung und der Ausbau der Befugnisse, weniger dem Ziel dienen Russland oder China zu konfrontieren, eher in Spannung zu halten, da es im Ernstfall immer zu einem nuklearen Schlagabtausch käme, bei dem das Ergebnis feststeht. Befugnisse und Militarisierung dienen der Wahrung der Hierarchie, nach innen und außen, gegen jeden der eine Änderung der Ordnung versucht und sich nicht wehren kann.

  5. Die Lage wird langsam brenzlig. Trump hat eine Art Rückzieher gemacht, er hat jetzt gesagt, dass er die Einschätzung der US Geheimdienste teilt, dass Russland die US Wahlen manipuliert hat, und es wurde z.B. vom Abgeordeten Steve Cohen, Demokrat, zu einem Militärputsch gegen Trump aufgerufen:
    Steve Cohen

    @RepCohen

    Where are our military folks ? The Commander in Chief is in the hands of our enemy!
    Scott Dworkin

    @funder

    BREAKING: Trump just said he trusted Putin over the American military and the American intelligence services, in the assessment of election interference. He absolutely needs to resign. What a complete and utter disgrace. Absolutely disgusting. What a traitor. #TreasonSummit
    9:17 PM – Jul 16, 2018

    • Hat doch nur einen Zweck: Die Grenzen des „Akzeptierten“ vehement abzustecken.
      Und die Möglichkeit einer Entspannung oder gar Frieden mit Russland gehören eben nicht dazu.

      Dabei müsste jedem (!) auffallen, dass z. B. beim Treffen mit den Saudischen Machthabern die Berichterstattung viel zurückhaltender ist, während in ihrem Land Menschen geköpft und gefoltert werden.
      Es geht nicht um Putins Innenpolitik oder mangelnde Demokratie, ging es nie. Es geht einfach darum, deutlich zu machen, dass Entspannung mit Russland nicht akzeptiert wird.

    • Wie ich bereits sagte, ich glaube es geht um einen Krieg gegen Russland. RT Moderatorin abbey Martin erklärt in einem Interview mit activism Munich, wie der Cia Bericht über die wahlmanipulation ausgefallen ist und es ging laut ihr nur um RT.
      Der Krieg gegen den aufmupfigen Putin ist längst überfällig. Sie müssen nur vorsichtig sein, da Russland die größte atommachte der Welt ist. Es wird ein verdeckter Krieg, Drohungen, Geheimdienste, truppenbewegungen, Atomwaffen näher an Russland bringen,verbuntete angreifen (Iran). Wahrscheinlich unter dem Deckmantel Israel zu schützen. Jeder weiß das Israel den USA der nächste verbündeten ist.
      China wird durch einen handelskrieg geschwächt. Die EU wird durch die fluchtlingskriese destabilisiert, der Euro geschwächt. Die einzige konkurrentzwahrung zum dollar
      Es ist eine globale zangenbewegung, um die aufkommenden Konkurrenten zu vernichten.

    • Wenn ich es gut sehe, mit prof Laslo Maracs, dann gibt es heute etwas was nie bevor in die Geschichte war, ein Imperium das versteht das die Zeit des Imperiums vorbei ist.
      Das heisst, Trump und seine reiche Freunde sehen das, das weiter gehen wie Obama es tat auch sie ruinieren wird.
      Ein solchen Kurswechsel ist natürlich sehr schwer, diejenigen die glauben dat Russland der grosse Feind ist ist sind empört, diejenigen die Russland unterwerfen wollen sind mehr als empört, und diejenigen die ihre Jobs haben in militair industriëllen Komplex, wogegen Eisenhower schon warnte, fürchten ihre Jobs zu verlieren.

    • Dass wir die Gelegenheit beim Schopf ergreifen sollten, den Rückzug des Imperiums konstruktiv zu unetrstützen, finde ich auch. Dass die Amis nach Hause sollen, ist längst überfällig. Mit Friedensvertrag und einer Verfassung, die vom Volk verabschiedet wurde. Jederzeit!
      Aber das dadurch entstehende Vakuum darf nicht unbesetzt bleiben, sonst sind wir alsbald dominiert von anderen Großmächten. Und da würde ich Russland unter Putin dazuzählen, ohne wenn und aber. Denn so wenig er ein US-Europa brauchen, so wenig kann ein chninesisch dominiertes akzeptieren. Schon gar kein chaotisches Vakuum. Spätestens dann, wenn hier ein Chaos um sich greifen würde, wird er sich genau überlegen, ob er nicht selbst militärisch reingeht. Solche Überlegungen sind in allen relevanten Stabsstellen permanent in aktualisierter Form abrufbereit. Das sollten wir von einem geschulten Geheimdienstmann erwarten. Chaos an den Rändern wird sofort bekämpft und die EU ist aus innerrussischer Sicht eine Randzone, wenn auch eine der wichtisgten, aber genau deswegen wird Putin dort nicht lange zusehen.
      Entweder Europa kriegt den Hintern hoch und nimmt die neue Role an oder wird werden weiter beherrscht, von Amis oder den Russen ist einerlei. Vielleicht auch als Kondominat, weil sich Putin und Trump diese europäischen Lappen nicht länger mit ansehen?
      Putin zu verteidigen ist richtig, aber in ihm keinerlei Gefahr zu erkennen ist dumm oder ideologisch.

    • Gas- statt Ölabhängigkeit macht genauso politisch erpressbar.
      Europa ist eingeklemmt zwischen der alten US-Ordnung und dem „neuen“ Russland. Wenn sich beide Seiten einig sind, kann Europa dicht machen.
      Ich will einen Ausgleich mit Russland und jedenfalls keine neue Juniorpartnerschaft mit diesesmal einem anderen leader. Früher oder später wird Macht immer ausgenutzt. Und was, wenn nach Putin ein anderer Wind wehen sollte?
      Europ muss den aufrechten Gang lernen, sonst bleiben wir ein Spielball.
      In der Frage der Migration verstehen weder USA noch Russland, was Europa da treibt. Wir geben ein schwaches Bild ab und der Schwache wird nicht ernst genommen. Europa darf sich nicht in die Lag ebringen, dass es künftig im Sinne der russischen statt der us-Strategie mitspielen muss,

  6. ich will´s mal positiver sehen.
    „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Diesmal trifft es die Vasallen-EU. Wer sich wie die EU-Vasallen selbst ins Genick schießt, kann sicher sein, dass zukünftig niemand mit ihnen Handel treiben wird.

    Dass der deep US-State jetzt wg. Trump-Putin sabbert, könnte schnell erledigt werden.
    Denn gäbe es, – wie beim „Urheberschutz“ geplant – eine so kreative Idee wie den „Upload-Filter“ auch für steuerflüchtiges Milliardenvermögen (Buchgeld), das der deep-State-Elite von Offshore-Schatzinseln die Flügel verleiht, würde sich die kollektive Paranoia der Reichen-Elite schnell in individuelles Zähneklappern verwandeln.
    Ihre kollektive Paranoia wäre schnell geheilt, denn sie ist die Angst, ihr Reichtum sind nur bits & bytes.

  7. Hallo Herr Pohlmann.
    Ich finde es wird Zeit, endlich die Eliten zu benennen, von denen immer gesprochen wird. Es wird Zeit, dass darüber geredet wird wer seit knapp einem Jahrhundert den Gang der USA bestimmt.
    Die federal reserve tut einfach alles um die Leitwährung Dollar zu behaupten und die Welt allumfassende zu dominieren, ausgehend von der City of London.
    China und Russland stellen dies gerade in Frage in dem sie Öl in Yuan handeln. Deshalb auch die anti Putin propaganda, deshalb die Pläne zur Verlegung der deutschen Besatzung nach Polen.
    Chomsky sagt Trump is a distraction. Genau so ist es. In Helsinki wurde nichts entschieden und nichts besprochen. Es ist nur Ablenkung für die nachste zurechtweisung eines Schäfchen das aus der Reihe tanzt. Wenn man mit diesen Augen schaut ergibt alles was die USA tut absolut Sinn.
    Diese Staaten, die City of London mit der fed und den offshore Paradiesen, befreit von jeglicher Gerichtsbarkeit sind die wahren herrschenden wo sich das gesamte Kapital der Welt versammelt. Die USA is quasi nur die security des Kapitals.

  8. Die Geschichte hat nicht gezeigt, dass die us-amerikanische Macht zur Gefahr wird, sondern sie hat gezeigt, dass jede Macht des Menschen über den Menschen zur Gefahr werden muss.
    Deshalb ist nicht die Schlussfolgerung, jene zu kritisieren, die die Macht grade vermeintlich „repräsentieren“, sondern die einzig schlaue Schlussfolgerung, die die Millionen Toten der Geschichte dieser Lehre berücksichtigt, ist eine Gesellschaft zu errichten, die ohne die Herrschaft des Menschen über den Menschen und ohne die Ausbeutng des Menschen durch den Menschen auskommt.

    Alles andere – diese kleinlichen Schuldzuweisungen und Hetzereien – bedienen nur die Macht, die die Gefahr darstellt. Und es ist egal, wessen Macht es ist: Star Wars hat es schon damals nicht kapiert. Es gibt keine helle und keine dunkle Seite der Macht – Macht ist Macht und schadet den Inhabern, wie jenen, die zurückgesetzt werden, damit es diese Macht überhaupt geben kann… denn wenn die Geschichte eins gelehrt hat, dann dass kapitalistischer Reichtum ohne Zwang und Armut der Produzenten und Dienstleister, der Arbeiter und Soldaten nicht möglich ist.

    Wer also immernoch in Nationen denkt und die eine gegen die andere auszuspielen versucht, der verhöhnt sich nur selbst. Es gibt solche Leute leider nicht nur bei den Herrschenden, die kann ich dabei noch verstehen, weil sie für ihre Klasse etwas dabei herausschlagen – Nein, diese selbsthassenden Kriecher vor ihren Lieblings-Herrschenden, die der „Wahrheit“ ganz dicht auf den Fersen sind, existieren grade unter den Entrechteten und Armen.
    Der Grund: Sie sind zurückgesetzt und fühlen das auch. Sie können sich aber ihre Schwäche nicht eingestehen, weil das nicht in ihre Erziehung passt. Das haben schon ihre auf Konkurrenz getrimmten Eltern ausgetrieben / nie vermittelt.
    Nun stehen sie da: ganz unterbewusst fühlend, dass dieses System sie nur in die Klinge laufen lässt, aber ohne die Fähigkeit die Herrschenden zu kritisieren, da das ihre eigene Schwäche offensichtlich machen würde. Also kaschieren sie ihren niedrigen Stand in der Klassengesellschaft mit hytserischer Identifikation mit den Herrschenden, der „Nation“, dem „Propheten“, „Gott“ usw.
    Dabei sind es genau diese Erfindungen und Hirngespinste, die sie geistig fesseln! Den weltlichen Rahm dieser Fesselung schöpfen die Unternehmer und die Regierungen gerne ab.

    • Jean Heffner

      Ich finde Ihren Kommentar sehr gut. Allerdings sehe ich da gar keinen großen Widerspruch zu Dirk Pohlmanns Beitrag.

      Es geht natürlich, wenn man so will, nicht um „die USA“, sondern um die Interessen (der aktuell dominierenden Fraktionen) des US-amerikanischen Großkapitals. Und so richtig auch Ihre Kritik am ganzen Konzept der „Nation“ an sich ist, lässt es sich doch nicht leugnen, dass Nationalstaaten in der heutigen Realpolitik wichtige Organisationsformen sind.

      (Und als reine Bezeichnung einer Organisationsform an sich, ohne patriotische Überhöhung, habe ich prinzipiell auch nichts gegen einen Nationalstaat.)

    • Moin, J. Heffner, wer Augen hat der siehe!
      Der Blick zurueck in die Geschichte zeigt sehr wohl das imperialistische gebahrten der USA. Wie kann man mit soviel geschwurbel diesen Tatbestand leugnen? Ich spare mir die aufzählungen all der Kriege, Vernichtungsfeldzuege, Staatsausrottungen, Regimechanges und dergl.
      Man muss schon ein USA-Kriegsverherrlicher sein, wenn man daraus ableitet, „, dass jede Macht des Menschen über den Menschen zur Gefahr werden muss.“ Und nicht seine aussergewöhnliche Kriegslust gegen die Völker der Welt (mit Ausnahme des faschistischen Israel).
      Sieht man dann auf die geografische Seite seiner Ausdehnungswut, so gibt es keinen anderen Staat, der ebensoviele oder annähernd so viele militärische Basen und Stuetzpunkte auf dem Globus unterhält wie der US-Imperialismus.
      Also was soll das Geschwafel von der Gefahr der Macht des Menschen ueber andere in diesem Zusammenhang?!
      Das, J. Heffner relativiert die Verbrechen des US-Imperialismus und ist ein Hohn auf die abermillionen Toten, die durch diese Verbrecher ums Leben gekommen sind!

  9. Es war sehr lustig gestern Abend und Heute Morgen CNN zu sehen, diese Morgen sah ich Wolfowitz nicht, gesternabend war er ein Zusammenbruch sehr nahe.
    Russland kein Feind mehr, ein Gespräch uber Gas Preise !
    Die Medien bei uns, die wissen nichts besseres als die USA anti Trump Propaganda zu wiederholen.
    Nur bei Russia Today konnte man Amerikaner wie Ron Paul hören, die froh waren das vielleicht endlich die anti Russland Hysterie aufhört.
    Tusk, ein grosser Führer, ‚die Weltordnung muss bleiben‘, der Dummkopf versteht nicht das die Weltordnung schone geändert ist, nur noch USA, Russland und China haben bedeutung.
    Leute wie Juncker, Tusk, Merkel, Kinder wovon die Eltern plötzlich verstorben sind.
    Wie es weiter geht weiss ich auch nicht, ich hoffe dat Trump überlebt, politisch und leiblich.
    Politisch, das sehen wir in die kommende Wochen.
    Leiblich, der President fährt nicht mehr in ein Cabrio, und auch sind Mörde Usw. politisch nicht ohne gefahr, der Kennedy Mord wird noch immer diskutiert, 11 Sept auch.

  10. Zur Charakteristik des US-Systems müssten noch die imperialen Machenschaften und Verbrechen gegen die Völker in Mittel- und Südamerika hinzugezählt werden und eine genaue Analyse der Geschichte der so genannten deutsch-amerikanischen Freundschaft seit 1945 steht immer noch aus. Allerdings zeigen die Mächtigen hierzulande am Beispiel ihrer Griechenlandpolitik, den Anstrengungen, dass „in Europa wieder deutsch gesprochen wird“ (Kauder) und ihrer Konfrontationspolitik gegen Russland, dass sie im Rahmen ihrer machtpolitisch beschränkten Möglichkeiten auch nicht besser sind.
    Danke für den hervorragenden Artikel.

    • Ich verfolge nun schon seit mindestens einem halben Jahr die Infos, die von Qanon ins Internet gestellt werden. Auch wenn diese Infos mit Vorsicht zu geniessen sein sollten (wie eigentlich alle Infos), so kann ich im Rückblick sagen, dass viele Ankündigungen und unfassbaren Hintergrundinformationen – wenn auch oft mit zeitlicher Verzögerung – wahr geworden sind. In der ganzen Welt hat dieser Whistleblower dadurch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Man munkelt, dass Qanon eine US-amerikanische, geheimdienstliche Gruppierung darstellt, die unglaublich viel weiß und außerordentlich hervorragende Verbindungen zur Regierung zu haben scheint. Ok, es sind Patrioten, die Amerika und nicht zuletzt die ganze Welt von der internationalen Bankenmafia zu befreien gedenkt. Über http://www.qanon.pub (engl.) oder „Gloabl Underground News“ (deutsch) erfährt man dann auch sehr viel mehr über den internaional-korrupten Sumpf aller Regierungen und deren Hinterfr…, ähm -männer, als auf den meisten anderen deutschen Seiten.
      Ach ja, mit Vorsicht zu geniessen heisst: Qanon sagt immer „Trust the plan“ (Vertraue dem Plan) und scheint mit D. Trump in engster Verbindung zu stehen. Deshalb sagen viele Kritiker, dass Qanon auch nur eine Inszenierung der Bankenmafia sei, um mit dieser Aufforderung die Bevölkerung ob ihres unberuhigenden Wissensstandes und der daraus resultierenden Wut, wieder zu beruhigen.
      Dem könnte man noch entgegenhalten, dass Qanon unglaubliche Anschuldigungen gegen diese globale Mafia hervorbringt und dennoch oft betont, dass die Veränderung zum Positiven in jedem selbst steckt und man sich nicht gegeneinander aufhetzen lassen darf – Dem muss ich unbedingt beipflichten… Man bekämpfe ein System am besten, indem man es völlig ignoriert. Da das System massgeblich von Geld gesteuert ist, ist das leider nicht besonders einfach…

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