Tagesdosis 17.8.2019 – Woodstock und die Staatsterroristen

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Woodstock, Woodstock überall. Nach Fünfzig Jahren wittern so manche spießige Geschichtsrevisionisten die Chance, alles rund um die 1968er Generation endgültig in die Schmuddelecke zu zerren. Oder am liebsten ganz aus dem kollektiven Gedächtnis zu tilgen.

Da ging ja alles drunter und drüber, heißt es jetzt. Das sei eine einzige Katastrophe gewesen. Und diese Müllberge! Heuchler, diese Hippies! Die heilige Greta vom Thumb-Berg hätte denen aber die Leviten gelesen! Ja, sogar frauenverachtend seien sie gewesen, jene Blumenkinder. Fehlt nur noch, dass die Woodstock-Besucher als antiamerikanisch und vielleicht gar auch noch als antisemitisch eingestuft werden. Auf der nach oben hin offenen Verblödungsskala ist einfach alles möglich.

Und der Kopf der englischen Sauf- und Raufcombo The Who, Pete Townshend, der mit dem gitarrenverbrauchenden Rotorschlagarm für die derben Akkorde, findet in der Frankfurter Rundschau, dass alles an Woodstock schlicht Scheiße war. Stimmt. Er und seine Holzfällerkollegen von The Who haben tatsächlich in Woodstock ein Konzert gegeben. Und da kam auch Politaktivist Abbie Hoffmann von der Yippie-Partei auf die Bühne, und wollte während des Konzertes auf das skandalöse Horrorurteil gegen den Vorsitzenden der White Panther Partei, John Sinclair (zehn Jahre verschärften Knast für zwei Joints), aufmerksam machen. Rambo Townshend hat Abbie einfach vermöbelt. Zwei Welten, die einander nicht verstehen. Biertrinker Townsend über Woodstock herziehen zu lassen – das ist, als wenn man einen Schlachtermeister bitten würde, Gourmet-Kritiken über ein Vegetarier-Restaurant zu schreiben.

Warum kamen denn überhaupt eine halbe Million Leute, vom 15. bis 18. August 1969, zum Festival nach Woodstock, obwohl nur fünfzigtausend Besucher erwartet wurden? Es wären ja noch viel mehr gekommen, wenn nicht schon alle Zufahrtwege im Bundesstaat New York hoffnungslos verstopft gewesen wären. Warum? Das kann man nicht verstehen, wenn man nicht ausreichend heranzoomt, was in den Sechziger Jahren in den USA wirklich los war.

Schon mal vorweg: Woodstock war eine gigantische politische Demonstration für eine Welt im Frieden. Für eine Welt ohne Rassendiskriminierung. Und: nach all dem grässlichen Terror, mit dem Vertreter eines besseren Amerikas mit blauen Bohnen aus dem Weg gepustet wurden: nach all den Massakern gegen friedvolle Demonstranten, hatte man sich darauf verständigt, auf eine Weise zu demonstrieren, die nicht sofort zu brutalsten Repressionen führen würde. Wo man bei gesundem Menschenverstand nicht sofort die Keule schwingen konnte.

Ich gebe zu, auch ich selber habe erst vor wenigen Jahren mitbekommen, um wie viel brutaler die linke Gegenkultur in den USA niedergeschlagen wurde, wie bei uns in der beschaulichen Konsensdemokratie der 1960er Jahre-Bundesrepublik. Die deutschen Polizeibeamten waren im Straßenkampf praktisch nackt, wenn man das mit heute vergleicht. Sie droschen mit Schlagstöcken auf uns ein und waren mit der neuartigen Situation schlicht überfordert. Es gab in der ersten, noch spontanen Phase des 68er Widerstands lediglich einen Toten durch Polizeiaktionen zu beklagen, nämlich den Berliner Studenten Benno Ohnesorge.

Ganz anders das Bild in den USA. Schon immer gab es die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Angehörigen verschiedener Ethnien in den USA (1). Besonders schlimm war bekanntlich die Gewalt gegen Afroamerikaner und Juden. Diese Gewalt ging sowohl von der Polizei wie auch von sadistischen Mitbürgern aus. Das Lynching von Schwarzen gehörte noch bis in die frühen 1960er Jahre zur Folklore der US-Südstaaten. Als nun die schwarzen Führungspersönlichkeiten wie Malcolm X oder Martin Luther King ermordet wurden, war das Fass jahrzehntelanger Demütigung übergelaufen.

Bei so genannten „Rassenunruhen“ („Negerkrawalle“ sagte man damals in Deutschland ganz unbedarft) kamen in Newark im Jahre 1967 26 Menschen zu Tode, hunderte von Menschen wurden verletzt. Im selben Jahr wurden in der Autostadt Detroit 43 Afroamerikaner durch Polizeigewalt ermordet, und es blieben 1189 Verletzte auf der Strecke. 7.000 afroamerikanische Bürger wurden ins Gefängnis verbracht – allein nur in Detroit! Und als im Frühjahr 1968 der Führer der Bürgerrechtsbewegung, der Friedensnobelpreisträger Dr. Martin Luther King ermordet wurde, folgten ihm bei Protestkundgebungen noch einmal neun Demonstranten mit ins Grab. Als im Spätsommer 1968 die Partei der Demokraten ihren Konvent in Chicago abhält, um ihren Präsidentschaftskandidaten zu küren, setzt die Regierung gegen die friedlichen Protest-Demonstranten schwerste Infanterie und Luftwaffe ein. In Zahlen: 6.000 Nationalgardisten, also Soldaten des US-Bundesstaates Michigan; dazu 6.000 Soldaten der US-Bundesarmee und der 101. Luftlandedivision. Diese Herrschaften in voller Panzerung kamen mit Flammenwerfern und Bazookas (raketenangetriebene Geschossrohre, mit denen Panzer gesprengt werden) daher. Zudem wieselten 1.000 Agenten des FBI sowie des Militärgeheimdienstes DID durch die Stadt. Die Angst der Mächtigen konzentrierte sich darauf, dass sich womöglich die weißen Studenten mit den diskriminierten Afroamerikanern Chicagos solidarisieren könnten. Also belagerten die armierten Bürgerkrieger die schwarzen Wohnviertel besonders scharf. In der „Schlacht in der Michigan Avenue“ wurde der Demonstrant Dean Johnson erschossen.

Doch im Mai 1969 sollte es noch schlimmer kommen. Der miserable Schauspieler viertklassiger Filmchen, Ronald Reagan, beschloss in die Politik zu gehen, bevor er in Hollywood keine Knallchargenrollen mehr bekommen würde. Er ließ sich zum Gouverneur von Kalifornien wählen. Frustrierte Dorfmutzer konnte er ködern mit Sprüchen, die Studenten in der Universitätsstadt Berkeley seien allesamt „Kommnunistenversteher, Protestler und sexuell Perverse“. Da wollte er mal als Mister Saubermann so richtig aufräumen. Gesagt. Getan.

Die Studenten und Bürger von Berkeley hatten mit viel Liebe einen Volkspark angelegt, der allen Bürgern zur Verfügung stehen sollte. Am so genannten „Blutigen Donnerstag“, dem 15. Mai 1969 (2) ließ Reagan den Volkspark durch Sperrmauern verbarrikadieren und die liebevoll angelegten Blumenbeete, Bäume und Hecken zerstören. Erkennbar eine gezielte Provokation, um die Bürger von Berkeley aus der Reserve zu locken und dann medienwirksam zusammenzustauchen. Die Bürger sind wütend, und 6.000 Menschen versammeln sich um den ruinierten Volkspark. 800 Polizisten in voller Kampfmontur stürzen sich auf die geschockten Menschen und schießen den Flüchtenden noch hohe Dosen von Kampfgasen in den Rücken. Der Student James Rector wird erschossen. Nun steht die ganze Stadt Kopf. Reagan hat jetzt seine Entscheidungsschlacht. Er ruft den Notstand aus und holt 2.700 Nationalgardisten nach Berkeley, die nun die Stadt zwei Wochen lang belagern. Eine Neubepflanzung des Parks wird mit Gewalt verhindert.

Die Redaktionsräume der alternativen Zeitung Berkeley Tribe werden von außen mit Kampfgas ausgeräuchert. Am 20. Mai fliegt die National Guard Hubschrauberangriffe gegen Berkeley und besprühen die ganze Stadt mit Tränengas. Nicht nur Berkeley wird Opfer der Profilierungssucht von Ronald Reagan. Die Flowerpower-Metropole San Francisco wird über Jahre hinweg Opfer militärischer Attacken. Solange, bis auch dem letzten Hippie die Lust am Frieden vergangen ist.
Die Stadt wird zudem mit Heroin überschwemmt. Aber Ronald Reagan hat unter Beweis gestellt, dass er der geeignete Mann ist, um als zukünftiger Präsident die gesamten Vereinigten Staaten von Friedensfreunden zu reinigen …

Der Vietnamkrieg zerreißt die Gesellschaft der USA. Die Spaltung geht quer durch Familien, Gemeinden, Bundesstaaten. 60.000 wehrpflichtige junge Männer aus den USA verlieren im Dschungel von Vietnam ihr Leben. Selbst in den allerhöchsten Elitezirkeln wie dem Council on Foreign Relations oder in der exklusiven Studentenbruderschaft Skull and Bones an der Elite-Uni Yale fetzen sich die Diskutanten im Für und Wider des Vietnamkriegs. Und die führenden Köpfe des anderen, des friedvollen Amerikas werden reihenweise abgeschossen wie die Tontauben: John F. Kennedy, sein Bruder Robert Kennedy; Malcolm X, Martin Luther King, um nur die Prominentesten zu nennen. Für den Frieden zu kämpfen ist in den USA jener Jahre lebensgefährlich. Auch die Leitfiguren der Popkultur leben auffällig kurz, wenn sie sich politisch klar artikulieren für Frieden und Gerechtigkeit: Jim Morrison, Janis Joplin, Jimi Hendrix, und spät erst erwischt: Ober-Beatle John Lennon.

Wonder what can a poor boy do, than to play in a Rock n‘ Roll-band?(3), fragen sich nicht nur die Rolling Stones. Man kann sich zum Beispiel erst mal bei einem scheinbar unpolitischen Musikfestival treffen und erholen und die Stärke durch Gemeinsamkeit erleben und genießen. Und hoffen, wenigstens dabei nicht von diesen psychisch vollkommen gestörten Redneck-Amerikanern belästigt zu werden. Also: ab nach Woodstock! Aber man kann ja nie wissen. Wenn für diese Schraubköpfe schon das Pflanzen von Blumen und Bäumen ein subversiver Akt zu sein scheint?

Und dafür, dass nun auf einmal zehnmal mehr Leute in Woodstock sind als geplant, läuft alles absolut super. Solidarität kann organisatorische Mängel locker überwinden. Und schon dient sich das Establishment wieder an: der Gouverneur des zuständigen Bundesstaates New York, Nelson Rockefeller, ruft die in den Massen eingekesselten Woodstock-Veranstalter an und fragt, ob er zur Aufrechterhaltung der Ordnung 10.000 Soldaten der Nationalgarde vorbeischicken soll. Die Veranstalter lehnen dankend ab. Nelson Rockefeller gehört zum gemäßigten Ostküsten-Establishment, und im Gegensatz zum profilierungssüchtigen Ronald Reagan an der Westküste respektiert Rockefeller den Willen der Veranstalter. Dennoch helfen Abteilungen der benachbarten Stewart Air Force Base netterweise mit Sanitätern und Hubschraubern bei der Organisation des Mega-Festivals. Man kann sagen: gerade weil keine Security auf dem Platz ist, blieb alles schön friedlich und entspannt. Beim nachfolgenden Altamont Festival im Dezember 1969 sind Hell’s Angels als Security da, und prompt geht alles in die Hose (4), weil man den Bock zum Gärtner gemacht hatte.

Trotzdem kam auch Woodstock anscheinend nicht ohne die gefürchtete staatliche Repression aus. Denn über das Festivalgelände schwebten zwei Flugzeuge (5) und ihnen entströmte eine undefinierbare Gaswolke, wonach sich das Wetter zu der bekannten Szene verdichtete, wo die Roadies schnell alle Planen einräumen und das Equipment in Sicherheit bringen, weil der Sturm sonst die Beschallungstürme umgeschmissen hätte. Und wir Doofies sitzen Jahre später gemütlich im Kino und lachen uns schimmlig, als in dem legendären Kinofilm über das Jahrhundertfestival die Leute skandieren „No Rain! No Rain!“ Ja, wie, kann man denn einfordern, dass der Regen jetzt aufzuhören hat? Sind diese Hippies bescheuert? Nee, sie sind nicht bescheuert. Sie wissen, dass hier eine Leistungsschau zeitgenössischer Wettermanipulationskünste abgehalten wird. Das ist nämlich überhaupt keine Kunst, mal eben mit einer Silberjodidmischung Regen oder auch Gewitterstürme zu erzeugen. Schon im Jahre 1955 sollte in der beliebten US-Fernsehshow „What’s your line?“, die in Deutschland als heiteres Beruferaten „Was bin ich?“ übernommen wurde, ein hauptberuflicher Regenmacher geraten werden (6).

Das ist nichts Besonderes mehr (7). Auch in Deutschland setzen sich Winzer, wenn es zu lange nicht geregnet hat, in ihr einmotoriges Piper-Flugzeug und bringen über die Weinstöcke Silberjodid aus. Und die US-Luftwaffe hatte in der Operation Popeye in Vietnam über den Ho Tschi Minh-Pfad eine garstige Soße ausgebracht, die die Regenintensität erheblich verstärkt hat. Die Monsunsaison wurde auf diese Weise um sechs Wochen verlängert. Das sollte den Vietcong den Materialnachschub erschweren (8). Diese üble Wettermanipulation hat allerdings physikalisch nichts mit Chemtrails zu tun. Das ist eine andere Baustelle …

Nachdem auch diese garstige Wettereinlage kein Chaos mehr auslösen konnte und die Festivalbesucher ruhig und diszipliniert blieben, stand der Freude über die Konzerte nichts mehr im Weg. Heutige neunmalgescheite Schreiberlinge aus der Mainstreampresse wissen ja auch zu berichten, musikalisch sei Woodstock ein Desaster gewesen. Den Tontechnikern gelang es jedoch, auch die zehnfache Anzahl wie geplant gut zu beschallen. Und die Musiker haben heldenhaftes geleistet. Denn es gab damals noch keine Bühnen-Monitore. Auf der riesigen Bühne war es verdammt schwer, sich selber als Musiker zu hören. Deshalb hielt sich Jefferson Airplane-Sängerin Grace Slick auch ein Ohr zu (9), um wenigstens die eigene Stimme über ihre Köper-Resonanz hören zu können. Auch wenn Joe Cocker wie gewohnt etwas spastisch herumspaddelte: er hat das Timing bravourös gemeistert, trotz der Schallverzögerungen.

Und zu behaupten, Carlos Santana habe schlechtes Mescalin gefressen und habe mit grantigem Gesicht schlecht gespielt, ist ja nun vollkommen daneben. Santana ist eigentlich eher ein ungeheuer fleißiger Klangfacharbeiter, ja geradezu ein langweiliger Streber. Bei seinen Gitarrensoli grimassiert Santana immer wie bei einer Zahnwurzelbehandlung. Doch bei seinem Solo zu dem Stück „Soul Sacrifice“ wachsen ihm Flügel (10). Santana und sein junger Schlagzeuger Michael Shrieve schweben in einer anderen Dimension – Albert Hoffmann, dem Erfinder des LSD sei Dank.

Woodstock ist und bleibt ein Verdichtungspunkt der anderen, der besseren Welt. Jener Welt, für die wir uns beschimpfen, diskriminieren und beleidigen lassen. Woodstock zeigt, dass es Menschen gibt, die sich nicht zu Konsumenten und Soldaten zusammenstauchen lassen wollen. Woodstock ist das schillernde Symbol für die Liebe und die Demut, mit der wir unserer Mitwelt begegnen. Für die Erkenntnis, dass wir zusammen mehr erreichen können als isoliert und allein. Dass es Freude macht, sich zu gegenseitig zu beschenken. Ich bin stolz darauf, in einer Zeit aufgewachsen zu sein, in der wir fest davon überzeugt waren, dass Unterdrückung und Sklaverei, Diskriminierung und Verklemmtheit nun ein Ende haben würden. Das Feuer der Freude leuchtet weiter.

Quellen:

  1. siehe dazu Hermann Ploppa: Hitlers amerikanische Lehrer – Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus. S.34ff.
  2. https://www.youtube.com/watch?v=0BCj8s04jKw
  3. https://www.youtube.com/watch?v=NHugEELD8o8
  4. https://www.youtube.com/watch?v=0qTKsylrpsg
  5. https://www.youtube.com/watch?v=lsqfk-WtoIo
  6. https://www.youtube.com/watch?v=lbbPRAMv01E&t=1626s
  7. https://www.br.de/themen/wissen/wetter-meteorologie-rosenheimer-hagelabwehr100.html
  8. https://usacontrol.wordpress.com/2012/07/20/wetter-als-waffe/
  9. https://www.youtube.com/watch?v=R_raXzIRgsA
  10. https://www.youtube.com/watch?v=AqZceAQSJvc

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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25 Kommentare zu: “Tagesdosis 17.8.2019 – Woodstock und die Staatsterroristen

  1. @Zeus
    Sicher ist, dass (erfolgreichen)Machtmenschen bewusst ist, dass Kultur ein entscheidnder Wert für Imperialismus ist .
    Und die USA/CIA und die Briten haben das gut gemacht .
    Aber: The Times They Are a-Changin‘
    und diese Kultur lebt nicht mehr und ist repetiert das Programm für Hedonismus und Konsum .

    • Wir sollen dem weißen Hasen folgen und seinen Trunk oder eben die Pillen genießen, weil:
      and the ones that mother gives you
      don’t do anything at all.

      Das System schickt einen, weil die Eltern den Kick nicht bringen.
      Vermutlich endet man dabei als hedonistischer Heini und eben nicht als lustiger Lebenmann
      Am Ende beschwört man dann noch:

      feed your head, feed your head.

      Und ich liebte diese Musik, obwohl mir immer unheimlich dabei war.
      Alice im Wunderland ist wie man heute so schön sagt: in your face.

  2. Was für ein Beitrag Herr Ploppa! Grandios und für mich wieder einmal eine Ladung neues Wissen dazu! Danke!
    An alle anderen: Was muss eigentlich noch passieren, bis wir endlich den Hintern hoch bekommen und diesen Dödeln in Politik, Militär und Wirtschaft endgültig den Faden kürzen!?

  3. Lieber Herr Ploppa,
    vielen Dank für Ihren tollen, enagierten Artikel!
    Leider lag ich zum Zeitpunkt des Woodstock-Festivals noch in den Windeln, so dass ich die Stimmung von damals wohl nicht so richtig mitbekommen habe, aber im Laufe der Jahre hat man ja doch so einiges gelesen und gehört von damals. Dieses Festival muss fast so etwas wie der Fall der Berliner Mauer gewesen sein.
    Einen extra Dank auch ihren wichtigen Informationen außerhalb von Woodstock. Dass zum Beispiel Ronald Reagan letztlich wohl doch ein Riesenarschloch war, wohl eine Art Voraussetzung für das Amt des US-Präsidenten, war mir bisher so nicht bewusst. Auch nicht wie massiv die US(A)/-Regierung gegen jegliche Friedensaktivitäten vorgegangen ist. Man denkt vermutlich – so als normal informierter Bundesbürger oder Europäer – dass nach McCarthy und den Rassenunruhen (Stichwort „Mississippi Burning“ oder „Rosa Parks“) das Schlimmste überstanden war, aber weit gefehlt. Umso mehr wundert mich dass Oliver Stone seinen Film „JFK“ Anfang der 90er-Jahre nicht nur fertig stellen, sondern dann auch noch weltweit verbreiten konnte, auch in den USA!

    In meiner lokalen Zeitung (Bonn), die inzwischen auch von einem größeren Medienkonzern übernommen wurde, war am Montag, 5. August, ein großer immerhin doppelseitiger Artikel über das Woodstock-Festival drin – das übrigens etwa 70 km von Woodstock entfernt, nahe der Kleinstadt Bethel, ebenfalls Staat New York, stattfindet: „Das Woodstock-Märchen“. Daraus zitiere ich ein paar Sachen und gebe ein paar noch nicht genannte Informationen wieder. Allerdings wird die politische Vorgeschichte der brutalen 60er Jahre in den USA in Bezug auf die Ermordung vieler Friedens-Ikonen und die Gewalt gegenüber friedlicher Demonstranten (der schwarze Donnerstag von Stuttgart, am 30.09.2010, war quasi die Fortsetzung) darin überhaupt nicht erwähnt.

    „Wie im wirklichen Leben wird in der temporären Großstadt auf 250 Hektar gelebt, geliebt, gestorben, geboren. 18 Ärzte und 36 Krankenschwestern verzeichnen vier Fehlgeburten, zwei gesunde Babys, einen Heroin-Toten und einen Toten durch einen Traktor-Unfall. Aber keinen einzigen Verletzten aufgrund von Gewalt [Anm. von mir: Wenn man mal vom durch Pete Townshend verprügelten Politaktivisten Abbie Hoffman absieht]. Immer wieder tauchen prominente Musiker im Krankenzelt auf und geben für Patienten wie Helfer kleine Unplugged-Konzerte.“

    Zur Enstehung des Festivals(Zeitungs-Artikel):
    „Was so eine Kleinanzeige in der örtlichen Tageszeitung nicht alles bewirken kann. Die Folgen jenes in der „New York Times“ (und zeitgleich im „Wall Street Journal“[in Wikipedia wird die NYT nicht erwähnt]) veröffentlichten Inserats nannte der Gospel-Sänger Richie Havens später ein „kosmisches Wunder“, der weiße Polit-Poet Allen Ginsburg ein „planetarisches Ereignis“. Dabei klang der dürre Text eher nach Big Business als nach Love&Peace: „Junge Männer mit ungebrenztem Kapital suchen interessante Investitionsmöglichkeit.“ [Inserat-Wortlaut wird weder im deutschen noch im englischen Wikipedia-Artikel wiedergegeben.]

    Zur Zahl der Konzertbesucher (Zeitungs-Artikel):
    „Wen also [nach der Polizeiprügelorgie in Chicago] soll das Werbeplakat mit der Friedenstaube, die auf einem Gitarrenhals sitzt, jetzt noch hinterm Ofen hervorlocken? Eine Million junge Menschen. So viele machen sich im August 1969 auf den Weg; fast eine halbe Million schafft es bis zum White Lake“

    Das Festival-Gelände auf den Wiesen des Farmers Max Yasgur ähnelte einem riesigen Amphittheater => sehr gute Akkustik!

    • „Trotzdem kam auch Woodstock anscheinend nicht ohne die gefürchtete staatliche Repression aus. Denn über das Festivalgelände schwebten zwei Flugzeuge (5) und ihnen entströmte eine undefinierbare Gaswolke, wonach sich das Wetter zu der bekannten Szene verdichtete, wo die Roadies schnell alle Planen einräumen und das Equipment in Sicherheit bringen, weil der Sturm sonst die Beschallungstürme umgeschmissen hätte.“

      Zeitungs-Artikel zur Wetter-Situation am Sonntag und deren Folgen:
      „Doch der Himmel ist auf Krawall gebürstet. Am Sonntagnachmittag nach dem Auftritt von Joe Cocker, tobt ein Orkan über das Festivalgelände [im Wikipedia-Artikel als heftiges Gewitter bezeichnet], gefolgt von sintflutartigen Regenfällen. Nelson Rockefeller, der Gouverneur des Staates New York, erklärt die Wiese zum Katastrophengebiet („desaster area“). Die US Army fliegt Notärzte ein und Erkrankte aus – mit Hubschraubern, wie man sie aus dem Vietnamkrieg kennt [vermutl. Bell UH-1D].“
      Dazu Wikipedia:
      „Die nach den Unwettern teils katastrophale Situation vor Ort veranlasste am Sonntagmorgen Nelson Rockefeller, seinerzeit Gouverneur des Staates New York, das Gespräch mit Veranstalter Michael Lang zu suchen. Rockefeller plante eine 10.000 Mann starke Militärdivision zum Festival zu senden. Lang redete dem Politiker diese Maßnahme zwar aus, konnte aber nicht verhindern, dass der Landkreis Sullivan County den Notstand ausrief. “

      Der Konzertveranstalter von „Rock am Ring“ in der Eifel hat eine ähnlich leidvolle Erfahrung mit Gewittern hinter sich, seit dem er beschlossen hatte das Festival ab 2015 auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Mendig stattfinden zu lassen wo noch mehr Besucher gleichzeitig teilnehmen konnten. 2015 und 2016 (Abbruch am Samstag, 92.000 Besucher) gab es Dutzende von Verletzten aufgrund von Blitzeinschlägen. 2017 (87.000 Besucher), wieder am Nürburgring, gab es dann eine Terrordrohung. Man konnte meinen die Umwelt, die Politik und die Terroristen hätten sich gegen „Rock am Ring“ verschworen.

      In Duisburg kamen bei der Loveparade-Katastrophe 2010 ganz ohne Unwetter und ganz ohne Drogen etwa zwei Dutzend Menschen ums Leben.

      Zeitungs-Artikel über die Künstler:
      „Was benötigt man noch zur Gestaltung eines dreitägigen Musikfestivals? Jede Menge Musik. Schön wären natürlich ein paar Musiker mit politischem Anspruch, denkt sich Michael Lang [der Mann mit der Idee für Woodstock, ursprünglich ein kleiner Veranstalter]. Schließlich soll das Festival auch als Demonstration gegen den Vietnamkrieg und für die Bürgerrechtsbewegung dienen.(…) Jim Morrison fürchtet sich vor Open-Air-Auftritten. Und die Manager vieler großer Zugnummern der Branche halten das Angebot für unseriös. So kommt’s dass Michael Lang eine ganze Reihe von Bands und Solisten engagiert, die im Sommer 1969 so gut wie niemand kennt. Zum Beispiel einen mexikanischen Bandleader namens Carolos Santana, eine unter Lampenfierber leidende New Yorker Folk-Sängerin namens Melanie und einen britischen Klempner namens Joe Cocker.“

      Über das Verhalten der Festival-Besucher (Zeitungs-Artikel):
      „Abgesehen von der politischen Einstellung und der Kleidung war das die höflichste, rücksichtsvollste und wohlerzogenste Gruppe von Jugendlichen, die ich in 24 Jahren Dienst getroffen habe.“

      „Auch die Leitfiguren der Popkultur leben auffällig kurz, wenn sie sich politisch klar artikulieren für Frieden und Gerechtigkeit: Jim Morrison, Janis Joplin, Jimi Hendrix, und spät erst erwischt: Ober-Beatle John Lennon.“

      Das (anglo-amerikanische) Showbiz ist überhaupt eine sehr ungesunde Branche: Glenn Miller, Buddy Holly, Whitney Houston, Joe Cocker, Robbin Williams, Melanie Thornton, David Carradine, Helmut Newton, David Bowie, Prince, Michael Jackson, George Michael, George Harrison, Frank Zappa, Amy Winhouse (wollte keinen James-Bond-Haupttitel singen), Robin + Maurice Gibb (Bee Gees), Marilyn Monroe, Andy Warhol, Rock Hudson, Kurt Cobain, Freddie Mercury, Elvis Presley, Billie Hollyday, Alan Rickman („Die hard“, „Harry Potter“), Steve McQueen („Gesprengte Ketten“, aus Wikipedia: „US-Präsident Richard Nixon führte McQueen in seiner Liste politischer Hauptgegner.“) und andere. Die Liste würde allein durch die Zahl der deutschen „Krebs“- und „AIDS“-Opfer aus den Bereichen Kunst, Musik und Kultur um ein mehrfaches länger.

    • Der Kommentar über das Verhalten der Woodstock-Besucher stammte vom Polizeichef der benachbarten Kleinstadt Monticello – hatte ich vergessen abzutippen.

  4. Völlig unabhängig davon wie man Woodstock persönlich erlebt hat oder es politisch einschätz, muss sich die Bewertung eines solchen Ereignisses der Entmythifizierung befleissigen und sich nüchtern fragen: was hat es faktisch geändert und waren diese Veränderungen hilfreich, verbessernd, nachhaltig?

    Und da muss man schlicht sagen: es war letztlich systemisch betrachtet wirkungslos.
    Man kann dies auch ’schön‘ studieren an den Al-68ern hierzulande, von denen die allermeisten selber saturierte Systemlinge wurden/geblieben sind, trotz des damaligen Befreiungsschlages.
    Der im übrigen auch hierzulande die politische Landschaft keinen wesentlichen (!) Deut geändert hat – wie man unschwer an der katastrophalen Entwicklung der Grünen z.B. erkennen kann.

    Der eine der andere mag persönlich in seligen Erinnerungen an tolle Emotionen und Erlebnisse schwelgen – das sei völlig unbenommen und unkritisiert – aber die 68er haben ebenso wenig eine Befreiung gebracht wie die ehedem favorisierten Drogen, die sexuelle Libertinage oder die Erweiterung sozialer Lebensmodelle etc.

    Diese Bewegung wurde vereinnahmt und instrumentalisiert, ohne dass die meisten etwas davon gemerkt haben, weil wenn der Kapitalismus, die Herrschaftsideologie etwas beherrscht, dann dies – die Vereinnahmung und Ver/Wendung des gegen sie Gerichteten.

    Das Internet war ursprünglich eine Kommunikationstechnologie des Militärs.
    Zwischenzeitlich erschien es vielen als ‚Befreiungs-/Aufklärungstechnologie, an die erhebliche Hoffnungen geknüpft wurden.
    Aktuell wird das Internet wieder dicht gemacht, kanalisiert, gefiltert, unter Kuratell gestellt und militärisch verwaltet.

    Das Auge ist kein Organ zum Sehen (respektive Erweiterung), sondern zum Einschränken des Sehens (siehe Wahrnehmungsspektrum).
    Dito das Internet.
    Dito die ‚Hippie-Kultur.

    • Moin, Deagel-Beagle, ich möchte nur etwas ergänzen:

      „Und da muss man schlicht sagen: es war letztlich systemisch betrachtet wirkungslos.
      Man kann dies auch ’schön‘ studieren an den Al(t)-68ern hierzulande, von denen die allermeisten selber saturierte Systemlinge wurden/geblieben sind, trotz des damaligen Befreiungsschlages.
      Der im übrigen auch hierzulande die politische Landschaft keinen wesentlichen (!) Deut geändert hat – wie man unschwer an der katastrophalen Entwicklung der Grünen z.B. erkennen kann.“

      Das ist leider wahr! Das Problem dabei war, dass es keine Kontinuität von der ’56 verbotenen KPD zu den alt ’68ern gab, um ideologisch den Angriffen des Klassengegners standhalten zu können. So gab es ’nur‘ den Versuch (hauptsächlich) kleinbuergelicher Unzufriedener sich GEGEN die Herrschenden zu positionieren.
      Die Herrschenden gaben seinerzeit der Arbeiterschaft und den Gewerkschaften Spielraum, um die Konkurrenz mit dem sog. Ostblock als soz. Gegenstueck zum westl. Kapitalismus fuer sich zu entscheiden. 2stellige Lohnabschluesse wurden teilweise „erkämpft“.
      Da es damals in der arbeitenden Fraktion der alt68er auch Ueberlegungen gab, den Fordismus (das Absitzen der Tage in der Fabrik) zu ueberwinden, traf sich diese Haltung der Betriebskader mit der Ideologie des Neoliberalismus.
      Es wäre falsch, jetzt zu behaupten, dass die damaligen Betriebskader irgendeine Schuld träfe am Aufkommen des NL,
      jdoch fielen die Ideen auf eine gewisse Bereitschaft sie anzunehmen.
      Zur Entwicklung der Gruenen ist nichts hinzuzufuegen.
      Jedoch beim Aufkommen des Schwarzer-Feminismus in der damaligen Zeit, ist es den Herrschenden gelungen einen tiefen Spalt in die Protestbewegung der 68er zu treiben. Und ich gehe soweit zu behaupten, damit der Protestbewegung den Todesstoss zu versetzen.
      Heute erinnert man sich mit Grauen an Namen wie Fischer, Cohn Bendit, aber auch Fuecks (KBW) oder auch Ebermann (KB).

      mfG

  5. Auf arte habe ich die Dokumentation über den Vietnam Krieg entdeckt. Sehr sehr interessant, da auch Zeitzeugen zu Wort kommen. Die Filme zeigen auch die Situation in den USA in diesen Jahren. Leider wusste ich nicht, das JFK den Krieg gefördert hat.Natürlich wurden von den Kriegsbeteiligten die kleinen Leute in den Krieg und damit vor allem in de Tod geschickt. Ob mit Propaganda oder mit Einberufung.
    Ich kann jedem nur empfehlen sich diese Filme- mit gefühlsmäßigen Abstand -anzusehen.
    Und das sind wahre Dokumente und Zeitzeugen …………

  6. Ein guter Beitrag, Herr Ploppa.

    Aber musste dieser völlig aus dem Zusammenhang gerissene, mäßig komische Seitenhieb auf die 16-jährige Greta Thunberg sein? Jetzt auch noch von Ihnen…? Enttäuschend.

  7. Richie Havens, Freedom: ttps://my.mail.ru/mail/cadet44442007/video/_myvideo/208.html
    +++++++++

    ttps://www.youtube.com/watch?v=o2GjY8DN-7I
    CIA Hippie Mind Control: Inside Laurel Canyon with Dave McGowan

    „The hippie movement of the 1960s, which began in Laurel Canyon, Los Angeles and peculiar military and political ties to prominent figures in the scene like Jim Morrison and Frank Zappa are looked at with Weird Scenes Inside the Canyon author Dave McGowan. We also discuss movement pioneer Vito Paulekas, Charles Manson and the Manson Family murders, and the theory that the CIA manufactured the hippie counterculture to undermine the anti war movement, in this uncensored Antidote interview, hosted by Michael Parker.“

    • „How did an uncanny amount of rock superstars emerge from the rustic Laurel Canyon scene of the mid 60s when the primary music centers of the US at that time were NYC, Nashville, and Detroit? Why were many of these future stars sons and daughters of the military/intelligence complex and extreme privilege who just happened to all arrive in LA at the same time? From the Lizard King Jim Morrison to Frank Zappa, the Mamas and Papas, the Byrds, Crosby, Stills, Nash, and Young, even the Monkees, they all had conspicuous family heritages that did not exactly jive with what would become the free love, anti war soundtrack of a generation. Meanwhile, looming behind these musicians was a dark underbelly of Hollywood stars, young turks, the mob, shadowy intelligence assets, and charmers like little Charlie Manson who everyone liked at first.. How and why did this all happen? And what about that covert military installation on Lookout Mountain? Are you ready to have your rock and roll fantasies challenged? You may never listen to this music the same way ever again.“

    • Moin, Zeus, hier ein Auszug aus der KenFM-Netiquette!

      „Haltet eure Kommentare bitte in Deutsch, damit sich jeder am Austausch beteiligen kann.“

      Leider bin ich des Englischen nicht so mächtig, als dass ich das geschr. verstehen kann.

      mfG

    • Lieber Hog, ich weiß doch, ich weiß doch. Aber was soll ich machen, wenn es das eben nicht auf Deutsch gibt? Die Infos weglassen?
      Zum selbst Übersetzen reicht meine Zeit nicht.
      Also bitte ich um Nachsicht.
      Mir schrieb soeben jemand, daß es Ähnliches zum Laurel Canyon und den wahren Hintermännern der Hippie-Bewegung auch von Frank Stoner gibt.

    • Sorry, Zeus, aber wenn Ihre Zeit nicht dazu reicht, das Zitat zu übersetzen und damit allen zugänglich zu machen riecht es leider übelst nach Selbstbeweihräucherung, weil das Absetzen des Kommentars wichtiger zu sein scheint als der Beitrag zur Diskussion. Unschön.

    • „Laurel Canyon – Frank Stoner geht in die Swinging Sixties, das Jahrzehnt der großen Illusionen. Quasi über Nacht etablierte sich rund um den Laurel Canyon in den Hollywood Hills ein Zentrum der Musikindustrie, welches die Popkultur für immer veränderte. Wie aus dem Nichts kamen ab Mitte der 60’er Musiker aus dem ganzen Land nach L.A. , gründeten neue Bands und einen neuen Sound, revolutionierten die Mode, etablierten einen neuen Lifestyle, freien Umgang mit Sex und Drogen in der wiederbelebten Clubszene auf dem Sunset Strip. Die“ Hippie-Generation“ war geboren. Doch was wie eine Revolution von unten wirkt, stellt sich bei genauerem Hinsehen als eine vom tiefen Staat inszenierte Gegenkultur dar. Und was nach außen wie love & peace scheint, entpuppt sich als ein Geflecht von Geheimdiensten, dem militärisch-industriellen Komplex und elitären Familien. Die wichtigste Quelle für diese Story ist David McGowans Buch Weird Scenes Inside The Canyon. Empfehlenswert ist auch „seine Essayreihe zum Thema, die Ihr hier findet: ttp://centerforaninformedamerica.com

    • Kirsten, es ist mir völlig egal, wie das für Sie riechen mag.

      Hog, ich vergaß noch den Link zu Stoner.

    • @ Zeus
      Nach dem schweren Stoff Stoner
      nun von Hermann Ploppa bereits angesprochenen
      Alice im Wunderland .
      Jefferson Airplane – White Rabbit :
      https://www.youtube.com/watch?v=Vl89g2SwMh4

    • Ja, ein Gänsehautmoment, aber schade doch, daß die gute Grace bis zur Halskrause zugedröhnt sein mußte, um sich dermaßen verlieren und an das Große übergeben zu können.
      Alles auch ohne Chemie möglich.
      Kam bei Stoner nicht auch das mit der Mindcontrol durch LSD?
      (Das Herr Ploppa so sehr pries?)

      Dann gibt es also doch tatsächlich jemanden, der den Stoner angeschaut hat?

    • Huhu, Hog.
      Nach der zurechtweisenden Nachricht keine weiteren mehr?
      Also kein Interesse eigentlich an der deutschen Version, sondern nur dagegen
      angehen, daß es nicht nach der Ihnen gefälligen Etikette ….

      Hilfsherrif?

    • Moin, Zeus (21.8. at 16.39)

      Was soll der Quatsch? Um an der Diskussion teilnehmen zu können, bzw. die Diskussion ueberhaupt verfolgen zu können, ist es fuer mich (aber offensichtlich auch fuer andere) wichtig sie in deutscher Sprache vorliegen zu haben. Ich kann auch kein Denunziantentum darin erblicken mit einem Zitat aus Kenfm’s Netiquette darauf verwiesen zu haben.
      Im Gegensatz zu einzelnen Wörtern, die sich in die deutsche Sprache eingeschlichen haben und heute etabliert sind, und die ich zu hantieren verstehe, sind ganze Sätze und erst recht ganze Abschnitte eines Textes fuer mich nicht hantierbar. Wenn es also darum geht mit anderen zu kommunizieren, lieber Zeus, dann bitte nicht auf englisch!

      mfG

    • Sebsternannte Ordnungskräfte sind keine Denunzianten.
      Ich würde gern darauf vertrauen, daß KenFm durchaus in der Lage ist,
      seine Netiquette selbst durchzusetzen.
      Wenn KenFm anfangen wird, meine englischen Links zu löschen,
      werde ich natürlich darauf verzichten.
      Bis dahin gibt es halt leider für sehr viele dieser Links keine deutschen
      Alternativen.
      Und ich poste diese nicht, um irgendjemanden auszuschließen oder
      ähnlichen Quatsch.
      Ihre Zurechtweisungen habe ich jetzt aber schon oft genug gehört, Hog,
      und das wissen Sie auch. Es nervt.

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