Tagesdosis 18.2.2020 – Corona-Virus: Viren mit Macht bekämpfen

Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Viren sind lebendige Organismen, die zu ihrem Selbsterhalt und ihrer Vermehrung Wirtskörper benötigen. Sie nehmen sich, was sie bekommen können. Das bedeutet, jeder Organismus, der sich vor ihnen nicht ausreichend schützen kann, wird allmählich von Viren aufgefressen und stirbt möglicherweise sogar daran. Zuweilen kann es gelingen, eine Art Symbiose zwischen dem Virus und dem Wirtskörper zu etablieren, so dass die Viren nur zeitweise Zugriff auf den Wirtskörper haben, z.B. wenn dieser in seiner Immunabwehr geschwächt ist. Selbstschutzprogramme der Wirtskörper und Mutationen der Viren liefern sich einen beständigen Wettlauf, wer für eine gewissen Zeit die Nase vorne hat.

Der Corona-Virus scheint ein sehr gefräßiger Virus zu sein, der nun nicht nur wie bislang Tierkörper, sondern nun auch Menschenkörper besiedeln kann. Er kann diese relativ schnell zum Sterben bringen, weil denen bald die lebenswichtigen Herz- und Atemfunktionen abhandenkommen.

Viren sind Nationalitäten und Staatsgrenzen egal. Sie wandern mit ihren menschlichen Wirtskörpern mit. In einer global vernetzten Welt sind sie schnell überall vorhanden. Daher sind auch universelle Schutzmaßnahmen erforderlich, welche das übliche zwischenstaatliche Konkurrenzgebaren so weit wie möglich außen vor lassen müssen. Der Corona-Virus erfordert derzeit offenbar besonders massive Schutzmaßnahmen, um ihn an seiner ungehemmten Verbreitung zu behindern.

Was gerade in China geschieht, hat mit einer rein sachgerechten Eindämmung des Virus wenig zu tun. Da werden Menschen in überfüllte Krankenhäuser gebracht oder in Massenunterkünfte hineingezwungen, in denen die gegenseitige Ansteckungsgefahr sich noch zusätzlich erhöht und mangelnde hygienische Bedingungen die Gefahr weiterer Infektionskrankheiten heraufbeschwören. Statt den infizierten und bereits geschwächten Menschen mitfühlend Ruhe und saubere Luft für ihre Erholung zu bieten, werden sie unter Druck gesetzt, es werden ihre Ängste noch mehr gesteigert, so dass ihr Immunsystem weiter geschwächt wird. Das erzwungene Fiebermessen an der Stirn mit Geräten, die Pistolen nicht unähnlich sehen, trägt auch nicht gerade zur Stressminderung bei. Daher geraten auch diejenigen, die noch nicht infiziert sind, immer mehr und öfter in Panik und untergraben damit ihre eigenen Selbstheilungskräfte. Statt auf diese zu bauen, soll es die Staatsmacht richten. Zu ihrer Angst gesellt sich dann auch noch ihre Wut, wenn sie sich in Stich gelassen fühlen, was bekanntlich die Stressreaktionen im Körper weiter eskalieren lässt.

Die chinesische Staatsmacht, welche ohnehin die Allzuständigkeit für ihre Bevölkerung beansprucht, meint nun wiederum, mit Machtdemonstrationen und politischen Schaukämpfen ihre Führungsrolle behaupten zu müssen. Das alleine setzt schon wieder Zehn- und Hunderttausende im Land unter existentiellen Stress und macht sie krank. Solch geschwächte Menschen sind wiederum eine leichte Beute für Viren aller Art.

Der Kampf gegen Viren ist mit Staats-, Polizei- und Waffengewalt nicht zu gewinnen. Je mehr Kopfstress dadurch entsteht, umso schwächer werden die Selbstheilungskräfte der betroffenen Menschen. Was wir in einer solchen Situation daher stattdessen brauchen, ist eine liebevoll zugewandte Haltung uns selbst gegenüber und ein empathisches Mitfühlen mit unseren erkrankten Mitmenschen.

Ob das Machtmenschen gelingt, deren besondere Fähigkeit gerade darin liegt, ihre Gefühle möglichst vollständig abzuschalten, ist leider mehr als fraglich. Für ihr politisches Überleben gehen sie des Öfteren ohnehin bedenkenlos über Leichen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis: zef art / Shutterstock

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26 Kommentare zu: “Tagesdosis 18.2.2020 – Corona-Virus: Viren mit Macht bekämpfen

  1. KenFM sollte mehr über die gesundheitlichen Maßnahmen informieren.
    Alle Personen, die bisher in Europa gestorben sind waren älter, zumeist über 70. Vorerkrankte Personen sind besonders gefährdet. Das eigene Immunsystem steuert das Virus. Menschen mit gutem Immunsystem können erkranken und sich erholen, oder auch "nur" den Infekt weitergeben, ohne selbst zu erkranken. Vor allem Kinder geben das Virus weiter ohne zu erkranken. So lautete heute die Aussage von Prof. Drosten Charité Berlin.
    Ständig weist er auf die Hygiene hin und keiner hört zu. Kein Politiker, kein Journalist greift das Thema auf.
    In Singapour haben sich von 89 Fällen 51 wieder erholt, keiner ist gestorben. Singapour ist bekannt für seine Sauberkeit und ein gutes Gesundheitssystem. Im Iran sind lt. offiziellen Statistiken 61 infiziert, davon 12 gestorben, bisher hat sich keiner erholt. Prof. Drosten sagte heute früh: Die gleichzeitige Ausbreitung ist das größte Problem. Eine Ausbreitung von Region zu Region (quasi nacheinander) wäre mit dem europäischen Gesundheitssystem zu bewältigen. Die Hygiene ist neben dem Immunsystem ausschlaggebend. Handdesinfektion mehrmals täglich, Händewaschen länger als 30 Sekunden. Nicht mit den Händen ins Gesicht. Niemanden anhusten, annießen. Alle immunstärkenden Maßnahmen ergreifen.
    Bisher reden Politiker und Journalisten nur. Keiner gibt den Bevölkerungen aktiv einen Leitfaden an die Hand, sich selbst zu schützen. Man muss es herausfinden oder suchen
    https://www.auswaertiges-amt.de/blob/2294930/c33512a5b5a7101ee5dcf703f4ca655c/ncov-data.pdf
    Die Regierungen der Welt unternehmen viel zu wenig und richten ihr Augenmerk viel zu sehr auf die mediale Berichterstattung, die Aktienmärkte und die Wirtschaft, statt die Bevölkerungen aufzuklären, wie hoch der Einfluss des Hygienestandards und des Immunssystems auf den Verlauf der Erkrankung ist. Die Regierungen und ihre Drahtzieher in Konzernen und Impfindustrie sind nicht nur bei uns in der Kritik. Hier der Hilferuf eines jungen Chinesen aus Wuhan. Davon gibt es viele im Netz, wenn man sie auf Chinesisch sucht. https://www.youtube.com/watch?v=mw3tAguyfzY
    Er bittet um Hilfe und um Weiterverbreitung.

  2. Hallo Till, Du hast ja recht. Das ist eine Behauptung und man weiß nicht, woher Hr. Ruppert diese Info hat. Vermutlich ist er mit einer klaren Einschätzung genauso überfordert, wie alle anderen Menschen auch. Gibt man heute in Youtube "coronavirus china situation heute", bekommt man eine Fülle von Videos mit Informationen von offiziellen und nicht offiziellen Kanälen. Dazu kommen noch die ganzen Online-Magazine im In- und Ausland. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in meiner Lebenszeit wegen eines Virus eine so großräumige Isolation eines Landes gegeben hat, aber es mag auch sein, dass ich mich nicht daran erinnere. Eines jedenfalls scheint in der Situation klar zu sein: Je weniger die chinesische Staatsführung über offizielle Kanäle im In- und Ausland über die wahre Entwicklung der Situation informiert, umso größer ist der Spielraum für Spekulation und auch dafür, dass sich jeder seine eigene Meinung zurechtlegt. Was sollen die Menschen auch anderes tun?

    • Zitat Siggi: "Das ist eine Behauptung und man weiß nicht, woher Hr. Ruppert diese Info hat. Vermutlich ist er mit einer klaren Einschätzung genauso überfordert, wie alle anderen Menschen auch."

      Soetwas gehört aber nicht auf ein Nachrichtenportal. So wirkt der Kommentar von Herrn Ruppert auf mich wie ein Versuch, unterschwellig seine Fähigkeiten als Psychologe zu zeigen. Das Virus wird sicher beeindruckt sein, wenn man seinem Wirt "mitfühlend Ruhe und saubere Luft für ihre Erholung" bietet. 🙂 Nun, ich gehe weiterhin davon aus, dass die Chinesen im Kampf gegen das Virus alles menschenmögliche tun. 😉

  3. Sehr geehrter Prof. Franz Ruppert,

    da der eigentliche Artikel nicht besonders lang ist, wundert es mich doch sehr, daß auf einer Nachrichtenplattform wie der von KenFM unwissenschaftliche Aussagen bzw. sprachliche Darstellungen wie die Folgenden (praktisch die ersten beiden Absätzen) durch die KenFM-Reaktion auch bei einem KOMMENTAR unredigiert veröffentlicht werden können.

    "Viren sind lebendige Organismen…"
    – VIREN HABEN KEINEN EIGENEN STOFFWECHSEL UND SIND SOMIT KEINE LEBEWESEN – ERGO NICHT LEBENDIG!

    "Zuweilen kann es gelingen, eine Art Symbiose zwischen dem Virus und dem Wirtskörper zu etablieren"
    – EINE VIRUSINFEKTION IST "ZUWEILEN" MIT SICHERHEIT KEINE SYMBIOSE!
    Bei einer Symbiose ziehen die artverschiedenen Organismen in gegenseitiger Abhängigkeit einen gegenseitigen Nutzen aus dem Zusammenleben (= Vergesellschaftung).

    Die "Glaubwürdigkeit" eines Artikels/Kommentars steht und fällt (für mich) nicht nur mit der Nachvollziehbarkeit der darin geäußerten Meinung, sondern auch und vor ALLEM mit der Korrektheit/Überprüfbarkeit der darin enthaltenen "FAKTEN". Daher hoffe ich, das es sich hier um einen Ausrutscher von beiden Seiten (der KenFM-Redaktion und Ihnen als Autor) handelt.

    P.S.
    "Der Kampf gegen Viren ist mit Staats-, Polizei- und Waffengewalt nicht zu gewinnen." Mit Gewalt sicher nicht, aber Quarantäne ist ein sehr altes und erfolgreiches – wenn auch "unangenehmes" – Mittel zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, die das Potential haben zu einer Epidemie zu werden (sofern man den Erreger und die Übertragungswege kennt).

    Wenn sie bei dem "Kampf" gegen einen neuen humanpathogenen Virus auf politische bzw. psychologische Missstände hinweisen ist das nicht nur nachvollziehbar sondern zeugt auch von Empathie den Menschen gegenüber, die mit COVID-19 konfrontiert/erkrankt sind oder denen diese neue Erkrankung bereits das Leben gekostet hat. Eine Empathie, die in der gegenwärtigen Berichterstattung in fast allen Medien völlig absent ist.
    Mir persönlich wäre aber mehr geholfen, wenn ein KOMMENTAR wie dieser mehr auf ihrer fachlichen fundierten Meinung und Erfahrung beruhen würde. Ansonsten ist es nicht mehr als ein Kommentar von vielen, den man in tausenden von Nachrichtenplattformen und Foren lesen kann.

    • Der Oberlehrerton von Herr Koslak hat mich unangenehm berührt. Und da hab ich etwas genauer hingeschaut.
      (Mit einer Leseempfehlung auch an Regimekritiker_Dracula, der sich so gut von Herr Kroslak formuliert fand)

      Wikipedia: "Alle Viren enthalten das Programm zu ihrer Vermehrung und Ausbreitung (einige Viren auch weitere Hilfskomponenten), besitzen aber weder eine eigenständige Replikation noch einen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auf den Stoffwechsel einer Wirtszelle angewiesen. Daher sind sich Virologen weitgehend darüber einig, Viren nicht zu den Lebewesen zu rechnen. Man kann sie aber zumindest als „dem Leben nahestehend“ betrachten, denn sie besitzen allgemein die Fähigkeit zur Replikation und Evolution.[3]
      …Ob Viren als Lebewesen bezeichnet werden können, ist abhängig von der Definition von Leben. Eine allgemein anerkannte, unwidersprochene Definition gibt es bislang nicht. Die meisten Wissenschaftler stufen Viren nicht als Lebewesen ein – wobei die wissenschaftliche Diskussion noch nicht abgeschlossen ist,[11] da beispielsweise bei der Genomgröße des Cafeteria-roenbergensis-Virus eine Abgrenzung anhand der Größe des Genoms zu verwischen beginnt.[12]" In diesem Fall scheint mir Wikipedia brauchbar.

      Für mich heißt das in Bezug auf die Äußerung von Herrn Kroslak, dass er auch nur seinen persönlichen Wissensstand, seine Meinung mitteilt, die nicht den Stand der Wissenschaft darstellt.

      Und wenn Herr Ruppert schreibt "Zuweilen kann es gelingen, eine Art Symbiose zwischen dem Virus und dem Wirtskörper zu etablieren", er schreibt "eine Art Symbiose", dann verstehe ich das so, dass er damit nicht eine klassische Symbiose wie z.B. zwischen Bienen und Blumen meint, sondern schlicht ein Zusammenleben ohne Todesfolge für eine der Parteien.

      Darüber hinaus ist Herr Kroslak offenbar auch hier nicht auf dem Stand der Wissenschaft, sondern gibt hier auch nur seine Meinung bzw. seinen aktuellen Wissensstand weiter: "Doch nach Ansicht einiger Virenforscher gibt es noch eine völlig andere Form der Beziehung zwischen Virus und Wirt, wie der bekannte britische Wissenschaftsautor Frank Ryan in seinem neuen Buch „Virolution“ berichtet. Demnach sind die Viren nicht nur in vielen Dingen echte Partner von Tier und Mensch, sondern möglicherweise sogar entscheidende Triebkräfte der Evolution." https://www.scinexx.de/dossier/der-feind-in-uns/
      Und weiter: "Ein Virus als Symbiose Partner. Das Mavirus verleiht Einzellern Immunität gegen ein Riesenvirus" https://www.mpg.de/10848836/hyperparasitismus-mavirus-crov

    • Hallo Herr Twickel,

      Kritik zu üben sollte erlaubt sein auch wenn es sie "unangenehm berührt". Ich kann als jemand der in diesem Fachbereich sein Diplom gemacht hat und in Molekularbiologie promoviert hat durchaus mit ihrer Kritik Leben und daher hier nur einige kurze Ergänzungen zu ihrer Sichtweise.
      Sie zitieren Wikipedia: "Daher sind sich Virologen weitgehend darüber einig, Viren nicht zu den Lebewesen zu rechnen.."
      Unwidersprochene Definitionen gibt es nie – aber eine gegenwärtige Sichtweise, die sie selber zitieren und die ist momentan wissenschaftlich sinnvoll. Die generelle gemachte Aussage von Herrn Ruppert Viren seien lebendige Lebesesen ist also auch wissenschaftlich gesehen nicht belegbar.

      Sie selber sagen sie verstünden "eine Art Symbiose" "…so, dass er damit nicht eine klassische Symbiose wie z.B. zwischen Bienen und Blumen meint, sondern schlicht ein Zusammenleben ohne Todesfolge für eine der Parteien."
      Und versuchen dies unter anderem mit einem Artikel der MAxPlank Gesellschaft, der auf einer Nature Publikation von Fischer M.G., Hackl T basiert https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27929021, zu belegen. Im Artikel geht es um Hyperparasitismus und um sogenannte virus-virophage-host systeme. Der Titel lautet tatsächlich "Mavirus verleiht Einzellern Immunität gegen ein Riesenvirus". Liest man beide Texte genauer so wird klar, das die Wirtszelle stirbt, trotz der Koinfektion mit beiden Viren. Der Schutz ("Immunität") funktioniert nur in der folgenden noch nicht infizierten Population Z. "As the cells lyse, both CroV and mavirus particles are released, and now, mavirus can shut down CroV replication during subsequent co-infection events. This prevents the production of further CroV particles and protects the still healthy part of the population from infection by CroV. "
      „Die Wirtszelle opfert sich also gewissermaßen für die Allgemeinheit und schützt die übrige Population vor dem Tod durch die Riesenviren“, sagt Fischer (Author der o.g. Studie).
      Ob man das Symbiose nennen will sei der Meinung der Autoren und zukünftigen wissenschaftlichen Diskussionen überlassen. Die Regel ist das nicht. Zumal Herr Rupper folgende Aussage macht: "Zuweilen kann es gelingen, eine Art Symbiose zwischen dem Virus und dem Wirtskörper zu etablieren, so dass die Viren nur zeitweise Zugriff auf den Wirtskörper haben, z.B. wenn dieser in seiner Immunabwehr geschwächt ist". Äpfel und Birnen sollte man nicht vergleichen.

      Die allgemeine Aussage aus folgenden Zitat zu dem Buch "Virolution“ zum Einfluss von Viren auf die Evolution vieler Spezies kann ich gedanklich unterstützen (vom Begriff Partner abgesehen) aber leider hat sie nichts mit meiner Kritik an dem oben genannten Artikel zu tun.

      MfG

    • Das ist sind sehr gute Antworten von T. Kroslak. Ich wollte auch gerade darauf hinweisen, dass Viren nicht "leben" können.

      Unglaublich dass der Mann Professor ist und gleich in der Eingangszeile so einen dicken Bock schießt. Aber er ist eben nicht Professor in Biologie, sondern irgendwas Anderem. Dunning-Krüger-Effekt nennt man das auch. Das sollte einem Professor eigentlich nicht passieren, sondern er sollte doch gelernt haben sich kritisch zu hinterfragen und Kollegen zu fragen, die besser Bescheid wissen bei einem fachfremden Thema.

    • Wenn jemand die Meinung vertritt,
      "Es wird Zeit, das Corona-Narrativ vom Kopf auf die Füße zu stellen" ist das eine Meinung. Die Netiquette bei Kenfm toleriert diese Meinung. Was soll uns Ihre Meinung sagen? In Deutschland leben die meisten Menschen hygienisch. Häufiges Händewaschen wird propagiert. Die Krankenhäuser bemühen sich so gut sie können. Märkte mit lebenden Tieren kenne ich nicht. Wenn Ihnen der seuchenhygienische Sachverstand bei den Kommentatoren fehlt, wäre Ihr Sachverstand vielleicht in einem chinesischen Krankenhaus besser angebracht.

    • Wer keine Ahnung hat, sollte lieber schweigen. Deshalb äußere ich mich hier auch nicht zur Sache. Ich erwarte aber von KENFM nicht irgendwelche Meinungen sondern sachdienlich kommentierte Aufklärung, selbst wenn die Nettiquette auch alles andere zulässt.

    • Warum darf ein Kenfm Journalist keine Meinung haben? Haben wir keine Meinungsfreiheit mehr? (Wir haben keine mehr, aber offiziell haben wir sie noch.) Muss jemand, der sich nicht zur Sache äußern will, anderer Leute Meinung als dummen Spruch abtun und woher weiß dieser jemand (Regimekritiker Dracula), ob andere Ahnung haben oder nicht?
      Kann er anderen in die Köpfe gucken?

  4. Sonja schreibt "Es wird Zeit, das Corona-Narrativ vom Kopf auf die Füße zu stellen".
    Dazu hier mein Beitrag.
    Die mit aller Macht weltweit hochgeschriebene Pandemie durch den Coronarvirus 2019-nCoV ist eine weitere Maßnahme zur Bevölkerungskontrolle, zur Schwächung und Reduzierung der Weltbevölkerung.
    Seht Euch dies 23 Minuten-Video an, das auf Französisch ist; Englisch kann als Untertitel gewählt werden: https://www.youtube.com/watch?v=K64awLpeNDc&t=1046s
    Die Verfasserin, Ghis ist eine 79 jährige Frau, die mit 70 Jahren ihre Identität als kanadische Bürgerin Ghislaine Lanctot beendet hat. Sie ist Ärztin und hat ihre Erfahrungen und Forschungen über das westliche Medizinsystem in einem radikalen und lesenswerten Buch zu Papier gebracht "Die Medizin Mafia" https://www.jim-humble-verlag.com/die-medizinmafia-545

    • Videos interessant in beiden Fällen. Ein Gespräch mit meinem Arzt zum Hype 2018/19 Masern-Impfung, brachte seinen Kommentar hervor "Das Theater wegen xy Tausend Fällen. Die brauchen nur keine Masernparty zu feiern." Früher wurden die Kinderkrankheiten als natürliche Abwehr und als Reifungssprung gewertet. Allerdings behielten die Leute ihre Kinder zuhause, was natürlich bei der damaligen Teilung (Er berufstätig, Sie Hausfrau und Mutter) möglich war. Ich selbst bin nach einer schief gelaufenene Kinderlähmungsimpfung nie wieder geimpft worden, trotz Anfrage beim Landesgesundheitsministerium hat sich jeder Arzt geweigert, mich zu impfen. Ich hatte keine einzige Kinderkrank und bekam mit 40 erstmals die Windpocken. Ich hatte Fieber, Pusteln. Nach 10 Tagen war es vorbei mit viel Gemüse, Obst und Tee, sowie Tannosynt, ohne Narben und Probleme. Ich hatte nach dem Theater als Kind entschieden abgelehnt nochmal geimpft zu werden und bin bis heute (über 60) organisch gesund, noch nie operiert, noch nie eine schwere Krankheit. Es gibt Ärzte, die behaupten, das nicht geimpfte Menschen wesentlich gesünder sind. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber bei mir stellt es sich so dar.
      Seit ich Bill Gates im Interview gehört habe, wie er auf alle Fragen zur Impfung, immer wieder sagte "Die Bevölkerung wird dadurch nur um 15% reduziert" traue ich allen, die mit Impfstoffen zu tun haben, überhaupt nicht mehr.

  5. Es wird Zeit, das Corona-Narrativ vom Kopf auf die Füße zu stellen: alle höheren Arten haben sich evolutionär im symbiotischen Austausch, nicht im Krieg mit Mikroben entwickelt; so gibt es u.a. starke Evidenz dafür, dass unsere Zellkraftwerke, die Mitochondrien, aus in die Zellen eingewanderten Bakterien entstanden sind. Ohne die tätige Zuarbeit einer ungeheuren Anzahl von Mikroben, die ein Vielfaches unserer körpereigenen Zellen betragen, könnte keine/r von uns existieren. In den von Umweltgiften verpesteten asiatischen Millionen-Metropolen braucht es wahrlich kein Killer-Virus, um eine gefährliche Lungenkrankheit zu entwickeln; medizinische Behandlungen mit belastenden Medikamenten wie Antibiotika, Virustatika u.a.m. tun dann ein Übriges dazu. Viele Menschen, bei denen die als „Corona-Virus“ bezeichneten Laborparameter gefunden werden, erfreuen sich bester Gesundheit – so lange sie sich nicht in den Smog-Metropolen aufhalten.

    Die menschengemachten Probleme einem Virus zuzuschreiben hat große Vorteile für mächtige Interessengruppen: Industrie und Kapital können mit ihrem Raubbau an der Umwelt ungehindert weitermachen, Schadensersatzforderungen können nicht gestellt werden, und Pharmakonzerne verdienen zusätzliche Milliarden an „Impfstoffen“ und anderen toxischen antiviralen Produkten. Die pharmazeutische Industrie macht weltweit Milliardenumsätze und ist laut dem investigativen Medizin-Journalisten Bert Ehgartner seit 1998 zur mit Abstand größten Sponsorin der beiden großen politischen Parteien der USA aufgestiegen – weit vor der Erdöl- und Rüstungsindustrie! Sapere audemus – trauen wir uns, herr-schende Narrative mit dem gesunden Menschenverstand zu überprüfen!

    • Sehr gut! Dieses Virus haben sie in China m.E. entkommen lassen. Die immungeschwächte Bevölkerung wird schwer krank und stirbt. Die anderen erholen sich wieder. So kann man auch ein "Gesundheitssystem" säubern von zukünftigen Lasten durch arbeitsunfähige Menschen, die in versmogten Städten leben müssen. Über das Narrativ kann man hier lesen, wer finanziert und verdient. Eine Veröffentlichung unseres Bundesministeriums
      https://www.bmbf.de/de/coronavirus-cepi-will-impfstoffe-entwickeln-10737.html
      Bill und Melinda Gates sind bekannt. Weniger bekannt ist Wellcome Trust, ursprünglich von jemandem anderem gegründet, aber auf deren Seite kann man schön nachlesen, dass hier Life-Science-Risikokapitalunternehmen wie Sofinnova Partners, Index Ventures und Edmond de Rothschild Investment Partners zu den Unterstützern zählen.
      https://wellcome.ac.uk/news/wellcome-trust-funded-vaccines-company-acquired-gsk

    • Es gibt verschiedene
      https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6
      Contra Magazin befasst sich stark damit. Am besten eingeben und diverse unterschiedliche Dinge lesen und eigenen Gedanken machen.

    • Noch ein Artikel mit einer Meinung, um sich zu informieren
      https://www.contra-magazin.com/2020/02/dreifacher-angriff-zerstoert-china-eine-biowaffe-ein-medienkrieg-und-insiderhandel/

    • Danke Siggi. Gisanddata gibt dazu nichts her und Contra Magazin ist nicht so mein Ding. Mir geht es um die Quellen, auf die Herr Ruppert sich bezieht. 😉

    • Ich kann in dem Kommentar von Herrn Ruppert überhaupt nicht erkennen, dass er sich auf irgendeine Quelle bezieht. Wenn er eine Meinung von sich gibt, muss er das auch nicht. Er darf eine eigene Meinung haben. Wenn er eine Behauptung aufstellt, sollte er eine Quelle angeben. Wo stellt er eine Behauptung auf, die neu ist für den Leser? Die er demzufolge nachweisen muss.
      Infos auf Webseiten zu lesen wie Contra Magazin heißt letztlich nur einen anderen Blickwinkel zulassen. Deshalb muss man nicht das ganze Magazin mögen. Ich mag bei Kenfm auch nicht alles und lese nur das, was mich interessiert.

    • Zitat: "Was gerade in China geschieht, hat mit einer rein sachgerechten Eindämmung des Virus wenig zu tun."

      Sicher kann man als Nichtfachmann dieser Meinung sein, dann wäre es aber nur fair zu sagen, dass es seine Meinung ist. So klingt es, als wäre das eine Tatsache und für mich ist das eine Behauptung. Von Waffengewalt habe ich zumindest auch noch nichts gehört. Oder ist das auch nur eine Meinung?

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