Tagesdosis 18.3.2020 – Der Corona-Pandemie-Wahn: Wer bin Ich in einer traumatisierten Gesellschaft? (Podcast)

Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Was ist hier los?

Es ist für mich unfassbar, wie in Zeiten des Internets, in denen sich im Prinzip jeder zu relevanten Themen seine Informationen zusammensuchen kann, nun eine Handvoll Virologen mit einseitigen schulmedizinischen Vorstellungen das Denken der meisten Menschen und nun auch der Politiker beherrscht. Da gäbe es nun einen neuartigen Virus, der sich rasch über zwischenmenschliche Kontakte verbreite und dann statistisch berechenbar in absehbarer Zeit einen Teil der Bevölkerung dahinraffen werde. Dabei hat im Moment nur einer von vielen Viren einen selbst von Laien gut aussprechbaren Namen bekommen („Corona“). Coronaviren, die ständig mutieren müssen, um Zugang zu menschlichen Zellen zu gelangen, sind den Virologen schon längst bekannt. Es gibt keine Anzeichen und schon gar keinen Beweis dafür, dass die Gefährlichkeit des neu mutierten Virus für die menschliche Gesundheit höher ist als der anderer Influenza- oder Rhinoviren. Selbst Hendrik Streek, ein ausgewiesene Corona-Viren-Spezialist von Deutschland sieht keine Anzeichen dafür, dass dieser aktuelle Virus-Typ (SA-Covid-19) besonders gefährlich sei. Was ist hier los? Warum fahren Politiker weltweit und nicht nur in Deutschland gerade ihre ganze Gesellschaft an die Wand?

Der Virus als Serienkiller?

Wenn es tatsächlich so wäre, dass es einen Serienkiller gäbe, der jeden anderen Menschen zu einem Serienkiller macht, indem er ihm die Hand gibt und ihm ins Gesicht haucht, dann wäre in einer Gesellschaft tatsächlich Feuer unterm Dach und es müsste diesem Mörder so schnell wie möglich das Handwerk gelegt werden. De facto haben wir es im Moment aber mit Mini-Kleinstlebewesen zu tun, sogenannten Viren, die für sich genommen gar nicht überlebensfähig sind, sondern Makro-Lebewesen brauchen, um dort Unterschlupf zu finden. Es ist auch gar nicht der Zweck der Viren, diese Großlebewesen zu töten, sondern sie wollen sich in diesen selbst am Leben erhalten. Das gefällt diesen Großlebenwesen in der Regel nicht, weswegen sie mit ihrer Immunpolizei versuchen, diese ungebetenen Gäste wieder aus ihrem Haus zu schmeißen. Manchmal gelingt es den Viren dann dennoch, sich in irgendeiner Ecke des Hauses zu verstecken und bei Gelegenheit aus ihrem Versteck zu kommen, wenn die Immunpolizei mit anderen Aufgaben überlastet ist. So etwa bei Herpesviren, die sich bei vielen Menschen ihr Nischendasein erobert haben.

Da es sehr aufwändig ist, die Existenz solcher Mini-Lebewesen sichtbar zu machen, werden dafür normalerweise gar keine Tests entwickelt, zumal diese Viren beständig mutieren, um sich vor der Immunpolizei zu tarnen.

Ein Test macht die Pandemie scheinbar real

In der aktuellen Virenkrise macht nun ein an der Berliner Charite hergestellter, nicht validierter Test, eine Variante von Viren zu einer psychisch scheinbar greifbaren Wirklichkeit. Indem diesem speziellen Virus auch noch ein simpler und wohlklingender Name gegeben wird – „Corona“ – erhält er für viele Menschen einen Realitätsstatus, den sie nun meinen begreifen zu können. „Corona“ ist aber jetzt nichts weiter als eine Vorstellung in der menschlichen Psyche und davon abhängig, wie jemand in seiner Phantasie und in seinem Denken damit weiterhin umgeht. Man kann sagen, o.k. da ist einer von vielen Viren, die es gibt und mit dem das Immunsystem von uns Menschen wie üblich lernen wird, mit ihm fertig zu werden. Oder man kann sich in das Horrorszenario hineinsteigern, dass jeder, der das Virus in sich trägt, jetzt ein Serienkiller ist und über kurz oder lang andere Menschen töten wird.

Die Traumalogik

Hier kommt jetzt neben der üblichen Psychologie auch die Psychotraumatologie ins Spiel: Erfahrungen aus meiner Lebensgeschichte, vor allem solche aus der frühen Kindheit, die für mich traumatisch und mit Todesängsten und Kontrollverlust verbunden waren und die als bleibende Erinnerungen unbewusst in meinem Organismus abgespeichert sind, werden nun mit etwas scheinbar greifbarem im Außen verbunden. Ich lokalisiere meine Ängste statt in meiner Psyche in der Außenwelt. Ich habe jetzt die Hoffnung, meine Todesängste und innere Not durch den Kampf gegen einen greifbaren Feind in meiner Umgebung endlich zum Verschwinden oder zumindest unter Kontrolle zu bringen. Diese Psychodynamik läuft nicht nur beim „Corona“-Virus ab. Anstelle von „Corona“ kann man auch „Terroristen“, „Juden“, „Islamisten“, „Ausländer“, „Russen“, „Linke“, „Rechte“, „grün-alternativ Versiffte“ etc. als Vorstellungsvorlage benutzen, um nun zur aktiven Feindbekämpfung voranzuschreiten.

Wo sind die Beweise?

Trotz aller von einer Handvoll meinungsbildender Virologen an die Wand gemalter Menetekel gibt es derzeit aber keinerlei Beweise dafür, dass dieses Virus ein Serienkiller ist, der mehr Leid erzeugen würde als andere bekannte Corona- und Influenza-Viren auch. Selbst für Italien, das hierzulande gerne als Beispiel herangezogen wird, wie mörderisch dieses Virus sei, geben die aktuellen Fallzahlen nichts dafür her. Ca. 90% der getesteten Virenträger hat keinerlei Symptome, wenige haben die üblichen Fieber-, Husten- und Kopfschmerzsymptome und eine geringe Anzahl stirbt an einer Lungenentzündung, allerdings weil ihr Körper schon durch chronische Erkrankungen und bakterielle Infektionen zu schwach ist, eine zusätzliche Belastung zu kompensieren. Das ist bei jeder sogenannten Grippewelle Normalität und zeigt sich auch jetzt bei denen, die sterben. Es sind überwiegend hochbetagte und durch andere Erkrankungen schwer belastete Menschen. Auch in China ist die Rate der Toten, die aufgrund der Tests dem neuen Corona-Virus zugeschrieben werden, nicht drastisch gestiegen. Zudem ist ein Krankenhaus für Lungenentzündungen ein sehr gefährlicher Ort. Dort sterbem 20-30% der Patienten an den Krankenhauskeimen, die gegen Antibiotika resistent sind. Und wenn bei einem gestorbenen Menschen durch einen Test ein Coronavirus nachgewiesen wird, heißt das noch lange nicht, das „Corona“ nun die Todesursache war. Dazu bräuchte es in jedem Einzelfall Autopsien, um die tatsächliche Todesursache feststellen zu können.

Die Neudefinition der Pandemie durch die WHO

Die Virologen, die jetzt das politische Geschehen maßgeblich beeinflussen, machen sich für ihre Form der Panikmache eine Neudefinition von „Pandemie“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zunutze. Während zuvor eine Pandemie erst dann ausgerufen wurde, wenn ein Virus weltweit erhebliche Erkrankungsraten bewirkt, ist seit 2017 bereits die alleinige Verbreitung von Viren ein Grund dafür, einen Stufenplan des Monitorings und der Virusbekämpfung in Gang zu setzen. Da sich aber aufgrund der Globalisierung alle Formen von Viren schnell über die Welt verbreiten, ist im Grunde stets der Zustand einer Pandemie gegeben. Und jedes Jahr gibt es neue Viren, die sich schnell in der Weltbevölkerung verbreiten. Es wird so zu einer Frage der Willkür oder von speziellen Interessen, bei einem bestimmten Virus eine Pandemie auszurufen.

Dabei gäbe es global gesehen ganz andere und tatsächliche relevante Pandemie-Themen, bei denen es sich lohnen würde, die gesellschaftlichen Kräfte zu mobilisieren und zu konzentrieren, z.B. beim Thema sexuelles Trauma.

Die Unterteilung der Weltkugel in Risiko- und Nichtrisiko-Gebiete ist ohnehin lächerlich. Viren sind Nationalitäten und Staatsgrenzen egal. Sie reisen mit den Menschen mit, wohin immer sie gehen. Wir sind mittlerweile zu einer globalen Menschheitsfamilie geworden. Ein Hochrisikogebiet entsteht immer dann in einem Land, wenn genügend Corona-Viren-Tests gemacht werden. Wo nicht getestet wird, gibt es keine „Corona“-Fälle und damit auch kein erhöhtes Risiko – egal wie hoch die Infektionsraten tatsächlich sind. Da aber Politiker nun einmal für ihr nationales Hoheitsgebiet zuständig sind, lassen sie sich auch das Mittel der Grenzschließung nicht entgehen, um durch einen „Augen-zu-und-durch, koste es, was es wolle-Aktionismus“, ihre besondere Verantwortung und Führungsstärke für ihr jeweiliges Land zu demonstrieren.

Meine persönlichen Erfahrungen

Vor einem Jahr hatte ich eine heftige Grippeinfektion. Vier Wochen zogen sich Reizhusten, Fieber, Gliederschmerzen und Hautjucken hin. Kurz bevor ich mir überlegte, Zinksalbe auf meine Haut zu tun, kam mir die Einsicht: Was mache ich da eigentlich? Ich kämpfe mit den Symptomen und sehe mir die Ursache – meine mangelnde Immunabwehr – nicht an. Ich suchte tags darauf in meiner Praxis nach einer Gelegenheit für eine eigene Selbstbegegnung. Ich entdeckte dabei ein ca. einjähriges Kind in meiner Psyche, das wegen Vernachlässigung und Einsamkeit ganz verzweifelt und nahe am Verdursten war. Als ich dem Resonanzgeber für diesen Anteil von mir gegenübersaß, überkamen mich langsam hochsteigend ein großer Schmerz und eine große Trauer. Ich nahm dieses Kind in meine Arme und musste bitterlich weinen. Zwei Tage später waren meine Grippesymptome verschwunden. Seitdem hatte ich auch keine ernsthaften Infektionen im Hals- und Brustbereich mehr.

Mir ist heute klar: Dass mein Immunsystem Zeit meines Lebens nicht sehr stabil war, liegt unter anderem daran, dass meine Mutter mir nur ein paar Wochen nach der Geburt Muttermilch gab. An der Ersatznahrung, die ich dann stattdessen bekam, wäre ich fast gestorben.

Aus der Begleitung tausender von Selbstbegegnungen anderer Menschen in meiner therapeutischen Arbeit weiß ich mittlerweile: Körperliche Krankheitssymptome sind sehr oft die Folgen früher Traumata und traumatisierenden Mutter-Kind- und Vater-Kind-Bindungen. Das führt dazu, dass sich das Kind mit Menschen psychisch identifiziert, die Täter an ihm sind. Dadurch kann es zwischen Ich und Du, Mein und Dein, Freund und Feind nicht mehr unterscheiden. Es kann sich nur noch ungenügend vor Gefahren und Schädigungen schützen. Frühe Psychotrauma sind verbunden mit unerträglichen Gefühlen von Einsamkeit, Verlassen sein und panischen Ängsten. Auch mit Scham- und Schuldgefühlen und Wut, die aber unterdrückt und verdrängt werden müssen.

Die Konfrontation mit dem Corona-Virus bzw. dem, was es an Vorstellungen darüber in den Köpfen von Menschen gibt, kann nun alte Traumagefühle wachrufen. Beim Hinspüren habe ich z.B. in mir entdeckt, dass das Thema Quarantäne mit der Erfahrung verknüpft ist, dass mein Vater mir einmal in den großen Schulferien 2 Wochen Zimmerarrest verpasste, weil ich beim Spielen einen Nachbarsjungen unbeabsichtigt verletzt hatte. Ich empfand das als äußerst beschämend und demütigend. Ich musste meine Wutgefühle unterdrücken, weil ich gegen die Gewalt meines Vaters damals nicht ankommen konnte.

In einer Einzeltherapiestunde mit einer Frau erlebte ich am 17.3.2020, dass sie völlig in Panik war angesichts der aktuellen Lage. Vor der Stunde wünschte sie sich sogar eine Quarantäne für sich, weil ihr im Moment die Menschen viel zu viel seien. Bei ihrer Arbeit kam heraus, dass sie schon im Bauch ihrer Mutter, die mit 17 Jahren ungewollt mit ihr schwanger geworden war, völlig gestresst war von der Stimme ihrer Mutter und den anderen Stimmen, die wohl darüber stritten, warum ihre Mutter nicht besser aufgepasst habe, nicht schwanger zu werden. Sie verließ nach der Therapiesitzung mit wesentlich mehr Lebensfreude und Hoffnung meine Praxis.

Eine folgenschwere Mesalliance und der Tod als Trauma

Politik und Schulmedizin gehen meines Erachtens im Moment eine folgenschwere Mesalliance ein: Sie sehen beim Corona-Virus nur noch die Infektionskette, die es mit allen Mitteln zu unterbrechen oder zu reduzieren gelte. Sie haben Angst, ihre politische und meinungsbildende Macht nicht genügend ausgespielt zu haben und für Todesfälle verantwortlich gemacht zu werden. Auch hier kommt neben der gewöhnlichen Psychologie wieder die Psychotraumatologie ins Spiel. Der Tod hat oft eine traumatische Komponente. Wenn Menschen sterben, erleben sie sich ohnmächtig und hilflos. Das gilt auch für ihre Angehörigen und Freunde. Der Schmerz und die Todesängste der Sterbenden bleiben nach dem Tod eines Menschen auch bei ihren Bluts- wie Sozial-Verwandten weiterhin vorhanden. Hinzu gesellen sich bei den weiter Lebenden Scham- und Schuldgefühle, neben der Trauer kann auch Wut auf mögliche Verursacher des Todes da sein. Unerträgliche Gefühle entstehen besonders, wenn man miterlebt, wie ein anderer Mensch qualvoll stirbt z.B. durch Ersticken, Verbrennen, Ertrinken. Es sind dann konkrete Bilder, die sich jetzt wie bei der aktuellen Corona-Berichterstattung in den offiziellen Medien in die Köpfe der Menschen einbrennen. Da gehen Menschen einsam und verlassen in ihrem Todeskampf in überfüllten Krankenhäusern zugrunde.

Unerträgliche Gefühle, welche ein Mensch mit seiner Psyche nicht verarbeiten kann, sind traumatische Gefühle. Wenn das geschieht, gibt es verschiedene Formen von Trauma-Überlebensstrategien:

–              Den Tod ignorieren als gäbe es ihn nicht (z.B. wie bei der jährlichen Grippewelle sonst üblich),

–              Wegschauen (z.B. bei den flüchtenden Menschen, die im Mittelmeer ertrinken),

–              Verleugnen (z.B. die Krebsopfer aufgrund des Einsatzes atomarer Munition im Irak- und Jugoslawienkrieg),

–              Aus dem Bewusstsein verdrängen (z.B. die durch ihre Partner ermordeten Frauen),

–              Das eigene Bewusstsein vernebeln (z.B. durch Rauchen und Biertrinken),

–              Sich ablenken durch Arbeiten und Freizeitaktivitäten,

–              Intellektualisieren und Zerreden (z.B. bestreiten, dass die Erderwärmung gefährlich ist, weil es ja noch so viele andere Faktoren gäbe, die das Weltklima bedingen),

–              Illusionen vom ewigem Leben frönen (z.B. Paradies- oder Wiedergeburtsvorstellungen) oder

–              Kontrolle von sich und anderen.

Die Kontroll-Wahn-Strategie

Kontrolle bis zum Äußersten ist im Moment die Hauptstrategie von Politik und Schulmedizin beim Thema Corona-Virus, obwohl nun gerade Viren schwer unter Kontrolle zu bringen sind, falls man nicht gleich zu Beginn deren Entstehungsort lokalisieren und eingrenzen kann. Dazu wird auch eine monokausales Denken benutzt – Virus = tödliche Gefahr -, das bei sonstigen Debatten nie durchgehen würde.

De facto ist das einzige Mittel, um Viren in Schach zu halten, ein gesundes Immunsystem und die Variationsfähigkeit der Lebewesen, die sich Viren als Wirtskörper aussuchen. Dies scheint im Übrigen einer der Hauptgründe für die geschlechtliche Vermehrung zu sein, dass Viren und variationsfähige Kleinstlebewesen es nicht so leicht haben, eine ganze Population von gleichartigen Großlebewesen zu befallen.

Übertragen auf unser Bewusstsein kann man auch sagen: Eine Monokultur des Denkens, eine Gleichschaltung von Meinungen und daraus resultierend sturen Verhaltensweisen ist für eine Population hochriskant. Alle sind dann in Gefahr, die gleichen Fehler zu machen und gemeinsam in den Abgrund zu rauschen. Gerade die Deutschen müssten das aus ihrer leidvollen Geschichte eigentlich wissen. Eine Vielfalt des Denkens, ein Co-Bewusstsein, zu dem jeder das seine an Einsichten und Lebenserfahrungen beiträgt, schützt eine Population weit besser vor allen möglichen Gefahren.

Jeder, der jetzt hustet oder Fieber hat, ist nach der offiziell verbreiteten monokausalen Kontroll-Wahn-Meinung schon ein Verdachtsfall. Jeder, der mit einem zusammen war, der hustet oder Fieber hat, ist eigentlich auch schon ein Risikofaktor. Ich habe mich selbst dabei beobachtet, dass ich in den letzten Tagen Nießen und Husten in der Öffentlichkeit unterdrückt habe, um keinen Corona-Virus-Träger-Verdacht zu erwecken.

Sicherlich gibt es sinnvolle Schutzmaßnahmen, um sich vor einer Überlast von Viren oder anderen Krankheitskeimen zu schützen: kein enger Kontakt mit jemand, der offensichtlich krank ist, den Umständen angemessenes Hygieneverhalten, sauberes Trinkwasser, gesundes Essen etc. Zu Epidemien kommt es erfahrungsgemäß nur in Situationen von Krieg und Hungerkatastrophen, wenn Menschen auf engstem Raum zusammenleben müssen ohne sauberes Wasser und gesunder Nahrung. Z.B. aktuell in den Flüchtlingscamps weltweit.

Was nun als Kontrollstrategien in vielen Ländern umgesetzt wird, geht weit über das vernünftige Maß hinaus: Mit der fixen Idee, sämtliche Sozialkontakte in nächster Zeit zu unterbinden, wird das gesamte öffentliche, berufliche, private und mittlerweile sogar das wirtschaftliche Zusammenleben lahmgelegt und sogar langfristig behindert und verunmöglicht. Im Grunde gilt nun sogar schon das Atmen als Risikofaktor und wird durch Atemmasken erheblich erschwert. Nur wer sich kaum noch bewegt, ist im Moment der Idealfall für die in ihrem Kontrollwahn gefangenen Panikmacher.

Was bekannt ist: Menschen mit Zwangsstörungen

Dieses Denken und Handeln gleicht sehr dem, was wir bei Menschen mit Zwangsstörungen beobachten können: Jemand mit einem Waschzwang hat die fixe Vorstellungen, dass Viren und Bakterien immer und überall lauern. Daher muss er sich nach dem Waschen und Duschen sofort wieder waschen und duschen, weil er beim Abtrocknen und aus der Dusche steigen schon wieder mit Viren und Bakterien in Kontakt gekommen sein könnte. Letztlich ruiniert er sein eigenes Leben mit seinen Wahnvorstellungen und durch seine Waschzwang-Überlebensstrategie. Sie zerstören selbst mutwillig das Schutzsystem ihrer Haut, das sie vor Bakterien, Pilzen und Viren schützt. Sie leben im Dauerstress und sind am Ende nur noch mit ihrem Kopfkino beschäftigt. Sie haben keinerlei Vertrauen mehr in sich selbst, ihren Körper und ihre Abwehrkräfte. Dahinter stecken bei den Betroffenen nach meinen Erfahrungen stets frühkindliche, ins Unbewusste abgespaltene Traumaerfahrungen. 

Ein ähnliches in sich selbst gefangenes Kopfkino mit Hochrechnungen von Zahlen möglicher Infizierter, von denen statistisch prognostizierbar dann ungeheuer viele sterben werden, bestimmt im Moment das zwanghafte Denken in den öffentlichen Medien. Damit wird dann auch die Bevölkerung infiziert. Vor allem die Bedeutung des Immunsystems als dem eigentlichen Heilmittelgegen die Viren wird in der grassierenden Corona-Virus-Hysterie völlig außen vor gelassen. Daher kaufen die Menschen auch eher Toilettenpapier statt Vitamintabletten, was in einem solchen Falle von vermeintlicher Umzingelung von Viren eigentlich noch nachvollziehbar wäre.

Wie im Krieg

Man wähnt sich wie im Kriegszustand und im heroischen Kampf mit dem Feind „Corona“. Der französische Präsident Macron hat das dieser Tage sogar öffentlich so gesagt. Gewöhnliche Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte werden nun zu Kämpfern an der Front ernannt. Und ist der Krieg erst einmal offiziell verkündet, soll keiner mehr nach den Kriegsgründen fragen, sondern nur noch danach, was kann ich persönlich dafür tun, damit dieser Krieg gewonnen wird. Im Kriegszustand darf keiner mehr nach dem persönlichen Nutzen oder Schaden und den Kosten für die Allgemeinheit fragen – du bist nichts, dein Volk ist alles!

Je höher dann die Kosten steigen, die jetzt ohne Not produziert werden, desto weniger darf wahr sein, was offensichtlich ist: Das ist eine selbstgeschaffene, von Menschen gemachte Katastrophe! Weil das vielen unglaublich erscheint, dass ihre Regierungen und ihre medizinischen Expertem sie sehenden Auges in eine solche Katastrophe hineinmanövrieren, werden Fakten und Meinungen, die das belegen, schlichtweg nicht zur Kenntnis genommen oder abgewehrt. Man lässt sich lieber immer noch mehr als Objekt behandeln je weiter das Krisenszenario voranschreitet und von oben verschärft wird. In Frankreich darf mittlerweile nur noch auf die Straße, wer der Polizei einen Berechtigungsschein dafür unter die Nase halten kann. Vielen ergeht es jetzt wie in ihrer Kindheit: Meine Eltern bestrafen mich und sagen dazu:‘ Das ist der Ausdruck meiner Fürsorge für Dich, weil das macht dich hart genug für’s Leben, das eben kein Zuckerschlecken ist.‘ Statt uns zu beschützen, werden wir staatlicherseits in unserer eigenen Wohnung per Dekret in Schutzhaft genommen. Draußen vor der Tür warten die Polizei und mittlerweile sogar schon das Militär auf dich, wenn du den Anweisungen nicht Folge leistest.

Was wäre sinnvoll?

Was wäre stattdessen vernünftigerweise zu tun, wenn eine Virusinfektion droht? Die eigenen Selbstheilungskräfte stärken, auf diese bauen und vertrauen, gute Beziehungen mit anderen Menschen pflegen, Bewegung in frischer Luft, ausreichend Sonnenlicht tanken, Rohkost essen, Stress abbauen, eigene Traumata aufarbeiten, Überhitzungsbäder und Nachschwitzen und vieles mehr.

Wer dann dennoch in ein Krankenhaus muss, sollte dort als ganzer Mensch gesehen werden und nicht nur als Krankheitssymptomträger und als Objekt behandelt werden. Eigentlich müssten Krankenhäuser ohnehin Gesundheitshäuser heißen, um nicht Nocebo-Effekte hervorzurufen. Nocebo (= Ich werde schaden!) ist das Gegenteil von Placebo (= Ich werde nutzen!) und der wissenschaftlich gut dokumentierten Erkenntnis, das Medikamente sogar ohne jeglichen Wirkstoff heilende Effekte haben, weil ein Arzt das verspricht. Umgekehrt kann die Diagnose eines Arztes wie „Sie haben Krebs und werden wahrscheinlich nur noch sechs Monate leben.“ einen Menschen tatsächlich dazu bringen, aus Hoffnungslosigkeit im vorhergesagten Zeitraum zu sterben.

Gesundheitsgefährdende Maßnahmen von oben verordnet

Die jetzt vom monokausalen schulmedizinischem Denken geprägten politischen Maßnahmen haben eindeutig Nocebo-Effekte:

  • Die Angst vor einem unheimlichen Virus wird immer mehr geschürt,
  • Vorstellungen von schrecklichen Todeskämpfen in überfüllten Krankenhäusern mit total überforderten Ärzten und Pflegern werden auf allen Medienkanälen verbreitet,
  • Menschen, die von ihrer Arbeit leben, geraten über Nacht in massive finanzielle und berufliche Existenzängste,
  • das Gehen an die frische Luft und in die Sonne wird unterbunden,
  • Menschen ernähren sich eingesperrt in ihren Wohnungen bald nur noch aus Konserven,
  • sie werden immer mehr von all ihren Beziehungen abgeschnitten und geraten in die totale soziale Isolation,
  • körperliche Berührungen jeglicher Art werden völlig untersagt,
  • Millionen von Menschen geraten durch die sich immer mehr radikalisierenden staatlichen Verordnungen in einen Zustand der Ohnmacht und Hilflosigkeit, somit also in eine Traumasituation, aus der man sich dann nur noch weg dissoziieren kann.

Dadurch wird das Vertrauen vieler Menschen in sich selbst und ihre Immunkräfte erheblich geschwächt. Das Risiko steigt daher, dass sich ihre bereits vorhandenen Infektionen, welcher Art auch immer, zu einer ernsthaften Erkrankung auswachsen. Damit wirken all diese fürchterlichen Maßnahmen absehbar im Sinne einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung.

Noch nehmen es viele mit Gelassenheit, halten es in einen dissoziierten Überlebensmodus für eine Weile aus und meinen, sie zeigten besondere soziale Verantwortung, wenn sie die immer brutaler werdenden Einschränkungen ihrer Lebensführung brav befolgen. Eine unter einen solchen Stress gesetzte Bevölkerung wird vermutlich schon bald in ihren Grundbedürfnissen so frustriert sein, dass sich diese in Aggression und Gewalt entladen wird – gegen die eigenen Kinder, gegen den Partner, gegen Nachbarn und alle, die sich nicht an die Regeln halten. Der Bedarf an neuen Feindbildern wird steigen. Die in den sozialen Medien gehypten Bilder von eingesperrten Italienern auf ihren Balkonen erinnern mich ohnehin eher an den Gefangenenchor aus der Oper Nabucco.

Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende?

Wenn trotz all dieser wahnhaften Maßnahmen die große Todesfall-Katastrophe dann doch ausbleibt und sich die Anzahl der Grippetoten im Rahmen dessen hält, was eine übliche Grippe-Epidemie jedes Jahr mit sich bringt, werden die Schulmediziner und die Politiker sich dann auf die Schultern klopfen und behaupten: Wir haben es in den Griff bekommen. China als repressiver Überwachungsstaat hat das soeben vorgemacht. Und es gibt sogar die Ansicht, dass China in Zusammenarbeit mit der WHO diese Pandemie absichtlich ins Werk gesetzt hat.

Dazu fällt mir noch folgender Witz ein: Ein Mann sitz auf einer Parkbank und klatscht in Abständen in die Hände. Als ihn jemand fragt, was er da mache, sagt er: ‚Ich vertreibe Elefanten.‘ Der Frager meint: ‚Aber das sind doch gar keine Elefanten.‘ Worauf der Mann dann sagt: ‚Na, sehen Sie! Weil ich eben klatsche!‘

Wer hat hier also einen an der Klatsche?

Das „Corona“-Phänomen wäre aktuell eine von vielen guten Gelegenheiten, seinen eigenen Verstand zu nutzen und auf die eigene Intuition zu vertrauen, statt sich von traumatisierten Menschen, die völlig von sich selbst und ihren eigenen Gefühlen abgespalten sind, in eine Massenpsychose und in den Ruin der gesamten Gesellschaft hineinziehen zu lassen.

Und nächstes Jahr wird es ja dann schon wieder eine Pandemie mit einem anderen Erreger geben. Und dann soll wieder alles heruntergefahren werden? Falls es dann überhaupt noch etwas gibt, das in einen Lock-down gebracht werden kann. Daher mein dringender Appell an die Politiker dieser Welt: Zeigt Mut und Entschlossenheit, diesen Kontrollwahn zu beenden, bevor es dafür zu spät ist.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Benjavisa Ruangvaree Art  / shutterstock  

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