Tagesdosis 18.3.2020 – Der Corona-Pandemie-Wahn: Wer bin Ich in einer traumatisierten Gesellschaft?

Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Was ist hier los?

Es ist für mich unfassbar, wie in Zeiten des Internets, in denen sich im Prinzip jeder zu relevanten Themen seine Informationen zusammensuchen kann, nun eine Handvoll Virologen mit einseitigen schulmedizinischen Vorstellungen das Denken der meisten Menschen und nun auch der Politiker beherrscht. Da gäbe es nun einen neuartigen Virus, der sich rasch über zwischenmenschliche Kontakte verbreite und dann statistisch berechenbar in absehbarer Zeit einen Teil der Bevölkerung dahinraffen werde. Dabei hat im Moment nur einer von vielen Viren einen selbst von Laien gut aussprechbaren Namen bekommen („Corona“). Coronaviren, die ständig mutieren müssen, um Zugang zu menschlichen Zellen zu gelangen, sind den Virologen schon längst bekannt. Es gibt keine Anzeichen und schon gar keinen Beweis dafür, dass die Gefährlichkeit des neu mutierten Virus für die menschliche Gesundheit höher ist als der anderer Influenza- oder Rhinoviren. Selbst Hendrik Streek, ein ausgewiesene Corona-Viren-Spezialist von Deutschland sieht keine Anzeichen dafür, dass dieser aktuelle Virus-Typ (SA-Covid-19) besonders gefährlich sei. Was ist hier los? Warum fahren Politiker weltweit und nicht nur in Deutschland gerade ihre ganze Gesellschaft an die Wand?

Der Virus als Serienkiller?

Wenn es tatsächlich so wäre, dass es einen Serienkiller gäbe, der jeden anderen Menschen zu einem Serienkiller macht, indem er ihm die Hand gibt und ihm ins Gesicht haucht, dann wäre in einer Gesellschaft tatsächlich Feuer unterm Dach und es müsste diesem Mörder so schnell wie möglich das Handwerk gelegt werden. De facto haben wir es im Moment aber mit Mini-Kleinstlebewesen zu tun, sogenannten Viren, die für sich genommen gar nicht überlebensfähig sind, sondern Makro-Lebewesen brauchen, um dort Unterschlupf zu finden. Es ist auch gar nicht der Zweck der Viren, diese Großlebewesen zu töten, sondern sie wollen sich in diesen selbst am Leben erhalten. Das gefällt diesen Großlebenwesen in der Regel nicht, weswegen sie mit ihrer Immunpolizei versuchen, diese ungebetenen Gäste wieder aus ihrem Haus zu schmeißen. Manchmal gelingt es den Viren dann dennoch, sich in irgendeiner Ecke des Hauses zu verstecken und bei Gelegenheit aus ihrem Versteck zu kommen, wenn die Immunpolizei mit anderen Aufgaben überlastet ist. So etwa bei Herpesviren, die sich bei vielen Menschen ihr Nischendasein erobert haben.

Da es sehr aufwändig ist, die Existenz solcher Mini-Lebewesen sichtbar zu machen, werden dafür normalerweise gar keine Tests entwickelt, zumal diese Viren beständig mutieren, um sich vor der Immunpolizei zu tarnen.

Ein Test macht die Pandemie scheinbar real

In der aktuellen Virenkrise macht nun ein an der Berliner Charite hergestellter, nicht validierter Test, eine Variante von Viren zu einer psychisch scheinbar greifbaren Wirklichkeit. Indem diesem speziellen Virus auch noch ein simpler und wohlklingender Name gegeben wird – „Corona“ – erhält er für viele Menschen einen Realitätsstatus, den sie nun meinen begreifen zu können. „Corona“ ist aber jetzt nichts weiter als eine Vorstellung in der menschlichen Psyche und davon abhängig, wie jemand in seiner Phantasie und in seinem Denken damit weiterhin umgeht. Man kann sagen, o.k. da ist einer von vielen Viren, die es gibt und mit dem das Immunsystem von uns Menschen wie üblich lernen wird, mit ihm fertig zu werden. Oder man kann sich in das Horrorszenario hineinsteigern, dass jeder, der das Virus in sich trägt, jetzt ein Serienkiller ist und über kurz oder lang andere Menschen töten wird.

Die Traumalogik

Hier kommt jetzt neben der üblichen Psychologie auch die Psychotraumatologie ins Spiel: Erfahrungen aus meiner Lebensgeschichte, vor allem solche aus der frühen Kindheit, die für mich traumatisch und mit Todesängsten und Kontrollverlust verbunden waren und die als bleibende Erinnerungen unbewusst in meinem Organismus abgespeichert sind, werden nun mit etwas scheinbar greifbarem im Außen verbunden. Ich lokalisiere meine Ängste statt in meiner Psyche in der Außenwelt. Ich habe jetzt die Hoffnung, meine Todesängste und innere Not durch den Kampf gegen einen greifbaren Feind in meiner Umgebung endlich zum Verschwinden oder zumindest unter Kontrolle zu bringen. Diese Psychodynamik läuft nicht nur beim „Corona“-Virus ab. Anstelle von „Corona“ kann man auch „Terroristen“, „Juden“, „Islamisten“, „Ausländer“, „Russen“, „Linke“, „Rechte“, „grün-alternativ Versiffte“ etc. als Vorstellungsvorlage benutzen, um nun zur aktiven Feindbekämpfung voranzuschreiten.

Wo sind die Beweise?

Trotz aller von einer Handvoll meinungsbildender Virologen an die Wand gemalter Menetekel gibt es derzeit aber keinerlei Beweise dafür, dass dieses Virus ein Serienkiller ist, der mehr Leid erzeugen würde als andere bekannte Corona- und Influenza-Viren auch. Selbst für Italien, das hierzulande gerne als Beispiel herangezogen wird, wie mörderisch dieses Virus sei, geben die aktuellen Fallzahlen nichts dafür her. Ca. 90% der getesteten Virenträger hat keinerlei Symptome, wenige haben die üblichen Fieber-, Husten- und Kopfschmerzsymptome und eine geringe Anzahl stirbt an einer Lungenentzündung, allerdings weil ihr Körper schon durch chronische Erkrankungen und bakterielle Infektionen zu schwach ist, eine zusätzliche Belastung zu kompensieren. Das ist bei jeder sogenannten Grippewelle Normalität und zeigt sich auch jetzt bei denen, die sterben. Es sind überwiegend hochbetagte und durch andere Erkrankungen schwer belastete Menschen. Auch in China ist die Rate der Toten, die aufgrund der Tests dem neuen Corona-Virus zugeschrieben werden, nicht drastisch gestiegen. Zudem ist ein Krankenhaus für Lungenentzündungen ein sehr gefährlicher Ort. Dort sterbem 20-30% der Patienten an den Krankenhauskeimen, die gegen Antibiotika resistent sind. Und wenn bei einem gestorbenen Menschen durch einen Test ein Coronavirus nachgewiesen wird, heißt das noch lange nicht, das „Corona“ nun die Todesursache war. Dazu bräuchte es in jedem Einzelfall Autopsien, um die tatsächliche Todesursache feststellen zu können.

Die Neudefinition der Pandemie durch die WHO

Die Virologen, die jetzt das politische Geschehen maßgeblich beeinflussen, machen sich für ihre Form der Panikmache eine Neudefinition von „Pandemie“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zunutze. Während zuvor eine Pandemie erst dann ausgerufen wurde, wenn ein Virus weltweit erhebliche Erkrankungsraten bewirkt, ist seit 2017 bereits die alleinige Verbreitung von Viren ein Grund dafür, einen Stufenplan des Monitorings und der Virusbekämpfung in Gang zu setzen. Da sich aber aufgrund der Globalisierung alle Formen von Viren schnell über die Welt verbreiten, ist im Grunde stets der Zustand einer Pandemie gegeben. Und jedes Jahr gibt es neue Viren, die sich schnell in der Weltbevölkerung verbreiten. Es wird so zu einer Frage der Willkür oder von speziellen Interessen, bei einem bestimmten Virus eine Pandemie auszurufen.

Dabei gäbe es global gesehen ganz andere und tatsächliche relevante Pandemie-Themen, bei denen es sich lohnen würde, die gesellschaftlichen Kräfte zu mobilisieren und zu konzentrieren, z.B. beim Thema sexuelles Trauma.

Die Unterteilung der Weltkugel in Risiko- und Nichtrisiko-Gebiete ist ohnehin lächerlich. Viren sind Nationalitäten und Staatsgrenzen egal. Sie reisen mit den Menschen mit, wohin immer sie gehen. Wir sind mittlerweile zu einer globalen Menschheitsfamilie geworden. Ein Hochrisikogebiet entsteht immer dann in einem Land, wenn genügend Corona-Viren-Tests gemacht werden. Wo nicht getestet wird, gibt es keine „Corona“-Fälle und damit auch kein erhöhtes Risiko – egal wie hoch die Infektionsraten tatsächlich sind. Da aber Politiker nun einmal für ihr nationales Hoheitsgebiet zuständig sind, lassen sie sich auch das Mittel der Grenzschließung nicht entgehen, um durch einen „Augen-zu-und-durch, koste es, was es wolle-Aktionismus“, ihre besondere Verantwortung und Führungsstärke für ihr jeweiliges Land zu demonstrieren.

Meine persönlichen Erfahrungen

Vor einem Jahr hatte ich eine heftige Grippeinfektion. Vier Wochen zogen sich Reizhusten, Fieber, Gliederschmerzen und Hautjucken hin. Kurz bevor ich mir überlegte, Zinksalbe auf meine Haut zu tun, kam mir die Einsicht: Was mache ich da eigentlich? Ich kämpfe mit den Symptomen und sehe mir die Ursache – meine mangelnde Immunabwehr – nicht an. Ich suchte tags darauf in meiner Praxis nach einer Gelegenheit für eine eigene Selbstbegegnung. Ich entdeckte dabei ein ca. einjähriges Kind in meiner Psyche, das wegen Vernachlässigung und Einsamkeit ganz verzweifelt und nahe am Verdursten war. Als ich dem Resonanzgeber für diesen Anteil von mir gegenübersaß, überkamen mich langsam hochsteigend ein großer Schmerz und eine große Trauer. Ich nahm dieses Kind in meine Arme und musste bitterlich weinen. Zwei Tage später waren meine Grippesymptome verschwunden. Seitdem hatte ich auch keine ernsthaften Infektionen im Hals- und Brustbereich mehr.

Mir ist heute klar: Dass mein Immunsystem Zeit meines Lebens nicht sehr stabil war, liegt unter anderem daran, dass meine Mutter mir nur ein paar Wochen nach der Geburt Muttermilch gab. An der Ersatznahrung, die ich dann stattdessen bekam, wäre ich fast gestorben.

Aus der Begleitung tausender von Selbstbegegnungen anderer Menschen in meiner therapeutischen Arbeit weiß ich mittlerweile: Körperliche Krankheitssymptome sind sehr oft die Folgen früher Traumata und traumatisierenden Mutter-Kind- und Vater-Kind-Bindungen. Das führt dazu, dass sich das Kind mit Menschen psychisch identifiziert, die Täter an ihm sind. Dadurch kann es zwischen Ich und Du, Mein und Dein, Freund und Feind nicht mehr unterscheiden. Es kann sich nur noch ungenügend vor Gefahren und Schädigungen schützen. Frühe Psychotrauma sind verbunden mit unerträglichen Gefühlen von Einsamkeit, Verlassen sein und panischen Ängsten. Auch mit Scham- und Schuldgefühlen und Wut, die aber unterdrückt und verdrängt werden müssen.

Die Konfrontation mit dem Corona-Virus bzw. dem, was es an Vorstellungen darüber in den Köpfen von Menschen gibt, kann nun alte Traumagefühle wachrufen. Beim Hinspüren habe ich z.B. in mir entdeckt, dass das Thema Quarantäne mit der Erfahrung verknüpft ist, dass mein Vater mir einmal in den großen Schulferien 2 Wochen Zimmerarrest verpasste, weil ich beim Spielen einen Nachbarsjungen unbeabsichtigt verletzt hatte. Ich empfand das als äußerst beschämend und demütigend. Ich musste meine Wutgefühle unterdrücken, weil ich gegen die Gewalt meines Vaters damals nicht ankommen konnte.

In einer Einzeltherapiestunde mit einer Frau erlebte ich am 17.3.2020, dass sie völlig in Panik war angesichts der aktuellen Lage. Vor der Stunde wünschte sie sich sogar eine Quarantäne für sich, weil ihr im Moment die Menschen viel zu viel seien. Bei ihrer Arbeit kam heraus, dass sie schon im Bauch ihrer Mutter, die mit 17 Jahren ungewollt mit ihr schwanger geworden war, völlig gestresst war von der Stimme ihrer Mutter und den anderen Stimmen, die wohl darüber stritten, warum ihre Mutter nicht besser aufgepasst habe, nicht schwanger zu werden. Sie verließ nach der Therapiesitzung mit wesentlich mehr Lebensfreude und Hoffnung meine Praxis.

Eine folgenschwere Mesalliance und der Tod als Trauma

Politik und Schulmedizin gehen meines Erachtens im Moment eine folgenschwere Mesalliance ein: Sie sehen beim Corona-Virus nur noch die Infektionskette, die es mit allen Mitteln zu unterbrechen oder zu reduzieren gelte. Sie haben Angst, ihre politische und meinungsbildende Macht nicht genügend ausgespielt zu haben und für Todesfälle verantwortlich gemacht zu werden. Auch hier kommt neben der gewöhnlichen Psychologie wieder die Psychotraumatologie ins Spiel. Der Tod hat oft eine traumatische Komponente. Wenn Menschen sterben, erleben sie sich ohnmächtig und hilflos. Das gilt auch für ihre Angehörigen und Freunde. Der Schmerz und die Todesängste der Sterbenden bleiben nach dem Tod eines Menschen auch bei ihren Bluts- wie Sozial-Verwandten weiterhin vorhanden. Hinzu gesellen sich bei den weiter Lebenden Scham- und Schuldgefühle, neben der Trauer kann auch Wut auf mögliche Verursacher des Todes da sein. Unerträgliche Gefühle entstehen besonders, wenn man miterlebt, wie ein anderer Mensch qualvoll stirbt z.B. durch Ersticken, Verbrennen, Ertrinken. Es sind dann konkrete Bilder, die sich jetzt wie bei der aktuellen Corona-Berichterstattung in den offiziellen Medien in die Köpfe der Menschen einbrennen. Da gehen Menschen einsam und verlassen in ihrem Todeskampf in überfüllten Krankenhäusern zugrunde.

Unerträgliche Gefühle, welche ein Mensch mit seiner Psyche nicht verarbeiten kann, sind traumatische Gefühle. Wenn das geschieht, gibt es verschiedene Formen von Trauma-Überlebensstrategien:

–              Den Tod ignorieren als gäbe es ihn nicht (z.B. wie bei der jährlichen Grippewelle sonst üblich),

–              Wegschauen (z.B. bei den flüchtenden Menschen, die im Mittelmeer ertrinken),

–              Verleugnen (z.B. die Krebsopfer aufgrund des Einsatzes atomarer Munition im Irak- und Jugoslawienkrieg),

–              Aus dem Bewusstsein verdrängen (z.B. die durch ihre Partner ermordeten Frauen),

–              Das eigene Bewusstsein vernebeln (z.B. durch Rauchen und Biertrinken),

–              Sich ablenken durch Arbeiten und Freizeitaktivitäten,

–              Intellektualisieren und Zerreden (z.B. bestreiten, dass die Erderwärmung gefährlich ist, weil es ja noch so viele andere Faktoren gäbe, die das Weltklima bedingen),

–              Illusionen vom ewigem Leben frönen (z.B. Paradies- oder Wiedergeburtsvorstellungen) oder

–              Kontrolle von sich und anderen.

Die Kontroll-Wahn-Strategie

Kontrolle bis zum Äußersten ist im Moment die Hauptstrategie von Politik und Schulmedizin beim Thema Corona-Virus, obwohl nun gerade Viren schwer unter Kontrolle zu bringen sind, falls man nicht gleich zu Beginn deren Entstehungsort lokalisieren und eingrenzen kann. Dazu wird auch eine monokausales Denken benutzt – Virus = tödliche Gefahr -, das bei sonstigen Debatten nie durchgehen würde.

De facto ist das einzige Mittel, um Viren in Schach zu halten, ein gesundes Immunsystem und die Variationsfähigkeit der Lebewesen, die sich Viren als Wirtskörper aussuchen. Dies scheint im Übrigen einer der Hauptgründe für die geschlechtliche Vermehrung zu sein, dass Viren und variationsfähige Kleinstlebewesen es nicht so leicht haben, eine ganze Population von gleichartigen Großlebewesen zu befallen.

Übertragen auf unser Bewusstsein kann man auch sagen: Eine Monokultur des Denkens, eine Gleichschaltung von Meinungen und daraus resultierend sturen Verhaltensweisen ist für eine Population hochriskant. Alle sind dann in Gefahr, die gleichen Fehler zu machen und gemeinsam in den Abgrund zu rauschen. Gerade die Deutschen müssten das aus ihrer leidvollen Geschichte eigentlich wissen. Eine Vielfalt des Denkens, ein Co-Bewusstsein, zu dem jeder das seine an Einsichten und Lebenserfahrungen beiträgt, schützt eine Population weit besser vor allen möglichen Gefahren.

Jeder, der jetzt hustet oder Fieber hat, ist nach der offiziell verbreiteten monokausalen Kontroll-Wahn-Meinung schon ein Verdachtsfall. Jeder, der mit einem zusammen war, der hustet oder Fieber hat, ist eigentlich auch schon ein Risikofaktor. Ich habe mich selbst dabei beobachtet, dass ich in den letzten Tagen Nießen und Husten in der Öffentlichkeit unterdrückt habe, um keinen Corona-Virus-Träger-Verdacht zu erwecken.

Sicherlich gibt es sinnvolle Schutzmaßnahmen, um sich vor einer Überlast von Viren oder anderen Krankheitskeimen zu schützen: kein enger Kontakt mit jemand, der offensichtlich krank ist, den Umständen angemessenes Hygieneverhalten, sauberes Trinkwasser, gesundes Essen etc. Zu Epidemien kommt es erfahrungsgemäß nur in Situationen von Krieg und Hungerkatastrophen, wenn Menschen auf engstem Raum zusammenleben müssen ohne sauberes Wasser und gesunder Nahrung. Z.B. aktuell in den Flüchtlingscamps weltweit.

Was nun als Kontrollstrategien in vielen Ländern umgesetzt wird, geht weit über das vernünftige Maß hinaus: Mit der fixen Idee, sämtliche Sozialkontakte in nächster Zeit zu unterbinden, wird das gesamte öffentliche, berufliche, private und mittlerweile sogar das wirtschaftliche Zusammenleben lahmgelegt und sogar langfristig behindert und verunmöglicht. Im Grunde gilt nun sogar schon das Atmen als Risikofaktor und wird durch Atemmasken erheblich erschwert. Nur wer sich kaum noch bewegt, ist im Moment der Idealfall für die in ihrem Kontrollwahn gefangenen Panikmacher.

Was bekannt ist: Menschen mit Zwangsstörungen

Dieses Denken und Handeln gleicht sehr dem, was wir bei Menschen mit Zwangsstörungen beobachten können: Jemand mit einem Waschzwang hat die fixe Vorstellungen, dass Viren und Bakterien immer und überall lauern. Daher muss er sich nach dem Waschen und Duschen sofort wieder waschen und duschen, weil er beim Abtrocknen und aus der Dusche steigen schon wieder mit Viren und Bakterien in Kontakt gekommen sein könnte. Letztlich ruiniert er sein eigenes Leben mit seinen Wahnvorstellungen und durch seine Waschzwang-Überlebensstrategie. Sie zerstören selbst mutwillig das Schutzsystem ihrer Haut, das sie vor Bakterien, Pilzen und Viren schützt. Sie leben im Dauerstress und sind am Ende nur noch mit ihrem Kopfkino beschäftigt. Sie haben keinerlei Vertrauen mehr in sich selbst, ihren Körper und ihre Abwehrkräfte. Dahinter stecken bei den Betroffenen nach meinen Erfahrungen stets frühkindliche, ins Unbewusste abgespaltene Traumaerfahrungen. 

Ein ähnliches in sich selbst gefangenes Kopfkino mit Hochrechnungen von Zahlen möglicher Infizierter, von denen statistisch prognostizierbar dann ungeheuer viele sterben werden, bestimmt im Moment das zwanghafte Denken in den öffentlichen Medien. Damit wird dann auch die Bevölkerung infiziert. Vor allem die Bedeutung des Immunsystems als dem eigentlichen Heilmittelgegen die Viren wird in der grassierenden Corona-Virus-Hysterie völlig außen vor gelassen. Daher kaufen die Menschen auch eher Toilettenpapier statt Vitamintabletten, was in einem solchen Falle von vermeintlicher Umzingelung von Viren eigentlich noch nachvollziehbar wäre.

Wie im Krieg

Man wähnt sich wie im Kriegszustand und im heroischen Kampf mit dem Feind „Corona“. Der französische Präsident Macron hat das dieser Tage sogar öffentlich so gesagt. Gewöhnliche Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte werden nun zu Kämpfern an der Front ernannt. Und ist der Krieg erst einmal offiziell verkündet, soll keiner mehr nach den Kriegsgründen fragen, sondern nur noch danach, was kann ich persönlich dafür tun, damit dieser Krieg gewonnen wird. Im Kriegszustand darf keiner mehr nach dem persönlichen Nutzen oder Schaden und den Kosten für die Allgemeinheit fragen – du bist nichts, dein Volk ist alles!

Je höher dann die Kosten steigen, die jetzt ohne Not produziert werden, desto weniger darf wahr sein, was offensichtlich ist: Das ist eine selbstgeschaffene, von Menschen gemachte Katastrophe! Weil das vielen unglaublich erscheint, dass ihre Regierungen und ihre medizinischen Expertem sie sehenden Auges in eine solche Katastrophe hineinmanövrieren, werden Fakten und Meinungen, die das belegen, schlichtweg nicht zur Kenntnis genommen oder abgewehrt. Man lässt sich lieber immer noch mehr als Objekt behandeln je weiter das Krisenszenario voranschreitet und von oben verschärft wird. In Frankreich darf mittlerweile nur noch auf die Straße, wer der Polizei einen Berechtigungsschein dafür unter die Nase halten kann. Vielen ergeht es jetzt wie in ihrer Kindheit: Meine Eltern bestrafen mich und sagen dazu:‘ Das ist der Ausdruck meiner Fürsorge für Dich, weil das macht dich hart genug für’s Leben, das eben kein Zuckerschlecken ist.‘ Statt uns zu beschützen, werden wir staatlicherseits in unserer eigenen Wohnung per Dekret in Schutzhaft genommen. Draußen vor der Tür warten die Polizei und mittlerweile sogar schon das Militär auf dich, wenn du den Anweisungen nicht Folge leistest.

Was wäre sinnvoll?

Was wäre stattdessen vernünftigerweise zu tun, wenn eine Virusinfektion droht? Die eigenen Selbstheilungskräfte stärken, auf diese bauen und vertrauen, gute Beziehungen mit anderen Menschen pflegen, Bewegung in frischer Luft, ausreichend Sonnenlicht tanken, Rohkost essen, Stress abbauen, eigene Traumata aufarbeiten, Überhitzungsbäder und Nachschwitzen und vieles mehr.

Wer dann dennoch in ein Krankenhaus muss, sollte dort als ganzer Mensch gesehen werden und nicht nur als Krankheitssymptomträger und als Objekt behandelt werden. Eigentlich müssten Krankenhäuser ohnehin Gesundheitshäuser heißen, um nicht Nocebo-Effekte hervorzurufen. Nocebo (= Ich werde schaden!) ist das Gegenteil von Placebo (= Ich werde nutzen!) und der wissenschaftlich gut dokumentierten Erkenntnis, das Medikamente sogar ohne jeglichen Wirkstoff heilende Effekte haben, weil ein Arzt das verspricht. Umgekehrt kann die Diagnose eines Arztes wie „Sie haben Krebs und werden wahrscheinlich nur noch sechs Monate leben.“ einen Menschen tatsächlich dazu bringen, aus Hoffnungslosigkeit im vorhergesagten Zeitraum zu sterben.

Gesundheitsgefährdende Maßnahmen von oben verordnet

Die jetzt vom monokausalen schulmedizinischem Denken geprägten politischen Maßnahmen haben eindeutig Nocebo-Effekte:

  • Die Angst vor einem unheimlichen Virus wird immer mehr geschürt,
  • Vorstellungen von schrecklichen Todeskämpfen in überfüllten Krankenhäusern mit total überforderten Ärzten und Pflegern werden auf allen Medienkanälen verbreitet,
  • Menschen, die von ihrer Arbeit leben, geraten über Nacht in massive finanzielle und berufliche Existenzängste,
  • das Gehen an die frische Luft und in die Sonne wird unterbunden,
  • Menschen ernähren sich eingesperrt in ihren Wohnungen bald nur noch aus Konserven,
  • sie werden immer mehr von all ihren Beziehungen abgeschnitten und geraten in die totale soziale Isolation,
  • körperliche Berührungen jeglicher Art werden völlig untersagt,
  • Millionen von Menschen geraten durch die sich immer mehr radikalisierenden staatlichen Verordnungen in einen Zustand der Ohnmacht und Hilflosigkeit, somit also in eine Traumasituation, aus der man sich dann nur noch weg dissoziieren kann.

Dadurch wird das Vertrauen vieler Menschen in sich selbst und ihre Immunkräfte erheblich geschwächt. Das Risiko steigt daher, dass sich ihre bereits vorhandenen Infektionen, welcher Art auch immer, zu einer ernsthaften Erkrankung auswachsen. Damit wirken all diese fürchterlichen Maßnahmen absehbar im Sinne einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung.

Noch nehmen es viele mit Gelassenheit, halten es in einen dissoziierten Überlebensmodus für eine Weile aus und meinen, sie zeigten besondere soziale Verantwortung, wenn sie die immer brutaler werdenden Einschränkungen ihrer Lebensführung brav befolgen. Eine unter einen solchen Stress gesetzte Bevölkerung wird vermutlich schon bald in ihren Grundbedürfnissen so frustriert sein, dass sich diese in Aggression und Gewalt entladen wird – gegen die eigenen Kinder, gegen den Partner, gegen Nachbarn und alle, die sich nicht an die Regeln halten. Der Bedarf an neuen Feindbildern wird steigen. Die in den sozialen Medien gehypten Bilder von eingesperrten Italienern auf ihren Balkonen erinnern mich ohnehin eher an den Gefangenenchor aus der Oper Nabucco.

Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende?

Wenn trotz all dieser wahnhaften Maßnahmen die große Todesfall-Katastrophe dann doch ausbleibt und sich die Anzahl der Grippetoten im Rahmen dessen hält, was eine übliche Grippe-Epidemie jedes Jahr mit sich bringt, werden die Schulmediziner und die Politiker sich dann auf die Schultern klopfen und behaupten: Wir haben es in den Griff bekommen. China als repressiver Überwachungsstaat hat das soeben vorgemacht. Und es gibt sogar die Ansicht, dass China in Zusammenarbeit mit der WHO diese Pandemie absichtlich ins Werk gesetzt hat.

Dazu fällt mir noch folgender Witz ein: Ein Mann sitz auf einer Parkbank und klatscht in Abständen in die Hände. Als ihn jemand fragt, was er da mache, sagt er: ‚Ich vertreibe Elefanten.‘ Der Frager meint: ‚Aber das sind doch gar keine Elefanten.‘ Worauf der Mann dann sagt: ‚Na, sehen Sie! Weil ich eben klatsche!‘

Wer hat hier also einen an der Klatsche?

Das „Corona“-Phänomen wäre aktuell eine von vielen guten Gelegenheiten, seinen eigenen Verstand zu nutzen und auf die eigene Intuition zu vertrauen, statt sich von traumatisierten Menschen, die völlig von sich selbst und ihren eigenen Gefühlen abgespalten sind, in eine Massenpsychose und in den Ruin der gesamten Gesellschaft hineinziehen zu lassen.

Und nächstes Jahr wird es ja dann schon wieder eine Pandemie mit einem anderen Erreger geben. Und dann soll wieder alles heruntergefahren werden? Falls es dann überhaupt noch etwas gibt, das in einen Lock-down gebracht werden kann. Daher mein dringender Appell an die Politiker dieser Welt: Zeigt Mut und Entschlossenheit, diesen Kontrollwahn zu beenden, bevor es dafür zu spät ist.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Benjavisa Ruangvaree Art  / shutterstock  

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36 Kommentare zu: “Tagesdosis 18.3.2020 – Der Corona-Pandemie-Wahn: Wer bin Ich in einer traumatisierten Gesellschaft?

  1. Hallo an alle,
    ich war bis heute morgen noch unter dem Profilnamen "OpenYourHeart" auf Youtube unterwegs. Ein Nutzer, der sich "Dieter Hildebrandt" nennt, hat mich bei meinem Arbeitgeber angeschwärzt, ich würde öffentlich zu einer "Corona-Party" aufrufen. Seid bitte besonders vorsichtig mit dem, was ihr bei Youtube schreibt. Ich habe direkt meinen Kanal gelöscht. Welche Konsequenzen auf mich zukommen, weiß ich nicht. Aber ich stehe zu meiner Überzeugung.

  2. Lieber Stefan Otto,
    ich bin Ihnen unendlich dankbar, dass Sie diesen Link hier veröffentlicht haben:
    https://perspective-daily.de/article/1181/2hWA1mB8
    Das ist der Text/Bericht, der meinem Gefühl entspricht, das ich von Anbeginn des Coronavirus-Ausbruchs hatte. Wie schade, dass ich erst jetzt darauf gestoßen bin.
    Zum Text von Herrn Ruppert: Ich finde es IMMER verdächtig, wenn sich ein Mensch so äußert, dass er die Perspektiven anderer Menschen kritisiert oder sogar ausschließt und abwertet.
    Für mich wäre es stimmiger, wenn wir ALLE Perspektiven aller Menschen berücksichtigen und dann jeder seine eigenen Schlüsse daraus zieht. Und so gehe ich auch hier vor: Ich nehme auch die Sichtweise von Herrn Ruppert ernst – aber genauso auch die Sichtweisen aller anderen Menschen, die sich zum Virus äußern – und auch die Sichtweisen der Verantwortung-Tragenden. Niemand hat eine "falsche" Perspektive. Jeder schaut aus seinem Gehirn mit seinen Erfahrungen und Traumatisierungen – und versucht sein Umfeld objektiv zu beurteilen. Doch jeder macht dabei auch "Fehler", bzw. jede Perspektive ist unvollständig und verzerrt. Auch meine.
    Die einzige Frage ist: Was können wir aus allem, was wir wahrnehmen, machen? Wie können wir MIT allen Traumatisierten und den Folgen die nächsten Schritte gehen? Ein nächster Schritt ist aus meiner Perspektive nicht, die Traumatisierten durch Kritik und Abwertungen (wie z. B. mit Begriffen wie "lächerlich") zu retraumatisieren. Ein nächster Schritt wäre die Frage: WAS HILFT? ALLEN?

    • Auf IHRE Frage können und sollen Sie IHRE Antwort geben. Nicht mehr und nicht weniger. So wie das jeder, auch Herr Ruppert und Herr Otto, tut.

  3. lieber Herr Ruppert, Sie schreiben:

    "Das „Corona“-Phänomen wäre aktuell eine von vielen guten Gelegenheiten, seinen eigenen Verstand zu nutzen.."

    Richtig!
    Ich finde hier auf KenFM auch mehrere Beiträge, die von Sachverstand zeugen.
    Insbesondere Herrn Wolffs Beitrag:
    https://kenfm.de/tagesdosis-16-3-2020-corona-virus-hinter-der-panikmache-steckt-methode/

    und Herrn Unzickers Beitrag:
    https://kenfm.de/warum-herr-drosten-jetzt-endlich-den-mund-halten-muss/

    Einiges von dem was Sie schreiben Herr Ruppert steht dazu in krassem Widerspruch.
    Ihre Gesamteinschätzung teile ich nicht. Ich halte diese sogar für katastrophal unzutreffend.
    Der Zusammenbruch der klinischen Gesundheitsversorgung in Norditalien bedingt durch die Corona-Epidemie ist real.
    Ich bitte Sie darum, sehen Sie sich einmal zwei oder drei der Links aus Herrn Unzickers Beitrag an!

    Im Gegensatz zu fast allen Kommentaren hier, erachte ich ein zentrales staatliches Handeln in der aktuellen Situation für notwendig. (dies ist im Wortsinne zu verstehen, um die Not abzuwenden).

    Sicherlich werden Einige empört sein, über meinen Kommentar.
    Sollte dies bei Ihnen/Dir der Fall sein, so bitte ich darum, sich Chart Nr 8 anzuschauen aus
    https://perspective-daily.de/article/1181/2hWA1mB8
    und auch noch die darunter stehenden ca sieben Zeilen Text zu lesen.

    Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit

    mit besten Grüßen
    Stefan Otto

    • @ Stefan Otto
      Noch einmal befasse ich mich mit dem Herrn Alexander Unzicker nicht mehr. Hab mich neulich mit seinem Beitrag auf heise näher befasst https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Das-Versagen-der-alternativen-Medien-4695112.html Das reicht mir vollständig.
      Dort verreißt er Prof. Bhakdi:
      "Aber der Professor lebt im Elfenbeinturm."
      Der Mann engagiert sich intensivst, schreibt öffentlich an die Bundeskanzlerin, statt seinen Ruhestand zu genießen. Das ist das Gegenteil von Elfenbeinturm, das ist mutiges und verantwortungsvolles Eingreifen ins Tagesgeschehen. "Man kann nicht im Verlauf einer Pandemie, bei der wenige Tage über viele Menschenleben entscheiden, Wochen dauernde statistische Erhebungen einfordern."
      Dr. Schiffmann schätzt, dass eine Woche in Deutschland nötig wäre, wenn die zur Verfügung stehenden pathologischen Institute anpacken würden, um die noch erreichbaren offiziellen COVID-19 Toten in Deutschland zu obduzieren.
      "Der Mann versteht nicht, worauf es ankommt."
      Doch, er versteht es; denn dann hätte man verlässliche Zahlen über die Gefährlichkeit der Erkrankung. Und könnte möglicherweise den Shutdown beenden, die ganze Situation grundlegend entspannen. Aber das ist für Herrn Unzicker, für den offenbar feststeht, dass COVID-19 dramatisch gefährlich ist, Zeitverschwendung.
      "Natürlich sind die italienischen Todeszahlen zu hoch gegriffen. Aber sollen die Ärzte in Bergamo deswegen nebenbei schnell 500 Leichen in Schutzausrüstung obduzieren, um die Todesursachenstatistik zu verfeinern?"
      Das ist ein dramatisierender völliger Nonsens. Obduziert wird in der Pathologie von Pathologen und nicht von in Schutzanzügen behandelnden Ärzten. Es geht um Deutschland, nicht um Italien, das Paradeland der Panikschürer.
      "Bhakdi verlangt, dass Maßnahmen erst ergriffen werden, wenn die Gefährlichkeit des Virus gesichert sei. Was für ein Unsinn. Man muss vorsorgen, solange die Ungefährlichkeit nicht gesichert ist. In die gleiche Kerbe haut Stanford-Koryphäe John Ioannidis, der im Focus Maßnahmen "ohne zuverlässige Datenbasus" beklagt."
      Aber natürlich, Herr Unzicker, man muss vorsorgen: einfach mal weltweit den Shutdown anordnen – obwohl nicht gesichert ist, dass das Virus hochgefährlich ist. Um dann zu fordern, dass erstmal die Ungefährlichkeit gesichert sein muss – während man gleichzeitig die einfachste Massnahme dazu als verantwortungslose Zeitverschwendung abkanzelt.

      So viel arroganter Unzickerblödsinn reichte mir !

  4. Gefällt mir gut, was Herr Ruppert hier und auch sonst so schreibt.
    Auch hier wieder gute und anregende Kommentare.
    Ich sehe durchaus Hoffnung und Potenzial in der Bevölkerung.
    Weniger optimistisch schaue ich auf den Politik- und Wissenschaftsbetrieb!

    Hier vielleicht mal ein paar Gedanken meinerseits:

    Mir fällt auf, dass auch hier im Beitrag vom "gesunden Immunsystem" (ist natürlich das Gute ;)) die Rede ist, das uns vor dem "Befall" (hier ist wohl das Böse gemeint!?) schützt oder es zumindest versucht.
    Ist schon erstaunlich wie tief das Gut/Böse-Denken (= teile und herrsche) in uns verankert ist! Naja früh übt sich ;).
    Könnte es sein, dass das sog. Immunsystem, der große Held in unserem Körper eine reine Fiktion ist, die aus diesem Gut/Böse-Denken resultiert?
    Es laufen Reaktionen ab im Körper. Darüber gibt es keine zwei Meinungen! Aber ich weigere mich da immerzu einen Kampf zu sehen! (Danke an dieser Stelle an Rüdiger Lenz)

    Ich stelle einfach mal die Frage in den Raum:

    Wäre es nicht auch vorstellbar, dass das was im medizinischen Sinne als Virus bezeichnet wird ganz normale endogene, also körpereigene Substanzen sind, die der Körper als FOLGE einer Einwirkung auf den Körper bildet, um seine Homöostase möglichst optimal aufrecht erhalten zu können?
    Ich meine damit, dass diese Viren damit das Resultat und nicht etwa die Ursache eines Prozesses darstellen.
    Hier verweise ich auf Veröffentlichungen von Dr. Stefan Lanka und Dr. R. G. Hamer.

    Und wäre es nicht auch möglich, dass die eigentliche Ursache einer wie auch immer gearteten "Ansteckung" immateriell, also z.B. informell, energetisch oder anders ausgedrückt dynamischer Natur sein könnte?
    Ich möchte hierzu aus der Fußnote des §11, Organon der Heilkunst (1. Auflage, 1810 bis 6. Auflage, 1843) von Dr. Samuel Hahnemann zitieren:
    "..So ist z. B. die dynamische Wirkung der krankmachenden Einflüsse auf den gesunden Menschen, sowie die dynamische Kraft der Arzneien auf das Lebensprinzip, um den Menschen wieder gesund zu machen, nichts als Ansteckung und so ganz und gar nicht materiell, so ganz und gar nicht mechanisch, als es die Kraft eines Magnetstabes ist, wenn er ein, in seiner Nähe liegendes Stück Eisen oder Stahl mit Gewalt an sich zieht. Man sieht, daß das Stück Eisen von einem Ende (Pole) des Magnetstabes angezogen wird; aber wie es geschieht, sieht man nicht. Diese unsichtbare Kraft des Magnets, bedarf um das Eisen an sich zu ziehen, keines mechanischen(materiellen) Hilfsmittels, keines Hakens oder Hebels; sie zieht es an sich und wirkt so auf das Stück Eisen oder auf eine Nadel von Stahl mittels einer reinen immateriellen, unsichtbaren, geistartigen, eignen Kraft, das ist dynamisch, teilt auch der Stahl-Nadel die magnetische Kraft eben so unsichtbar (dynamisch) mit; die Stahl-Nadel wird, auch wenn der Magnet sie nicht berührt, auch schon in einiger Entfernung von ihm, selbst magnetisch und steckt wieder andere Stahl-Nadeln mit derselben magnetischen Eigenschaft (dynamisch) an, womit sie vom Magnetstabe vorher angesteckt worden war, so wie ein Kind mit Menschen-Pocken oder Masern behaftet, dem na-hen, von ihm nicht berührten, gesunden Kinde, auf unsichtbare Weise (dynamisch) die Menschen-Pocken oder die Masern mitteilt, das ist, es in der Entfernung ansteckt, ohne daß etwas Materielles von dem ansteckenden Kinde in das anzusteckende gekommen war, oder gekommen sein konnte, so wenig als aus dem Pole des Magnetstabes etwas Materielles in die nahe Stahl-Nadel. Eine bloß spezifische, geistartige Einwirkung teilte dem nahen Kinde dieselbe Pocken- oder Masern-Krankheit mit, wie der Magnetstab der ihm nahen Nadel, die magnetische Eigenschaft…"

    Könnte es nicht sein, dass in unserem staatlich anerkanntem Medizinsystem, wie so oft gesehen, Ursache und Wirkung verwechselt werden?
    Und könnte es sein, dass die zur Gänze in ihrem materiellen Weltbild verhafteteten Schul-Mediziner in Ihrem aus innerer Unsicherheit gespeisten Kontrollwahn heraus nicht in der Lage sein können eine immaterielle Ursache für Ansteckung in Betracht zu ziehen? Eine immaterielle Kraft, die sie nicht kontrollieren können!!

    Ich bin überzeugt, dass jedes Kind über ein besseres, weil natürlicheres Urteilsvermögen verfügt als die meisten Schulmediziner und insbesondere Virologen!
    Diese Menschen im Verbund mit Politikdarstellern über unsere Verhaltensregeln bestimmen zu lassen, wie im Moment zu sehen halte ich persönlich für sehr gefährlich.
    Deshalb auch volle Zustimmung zu 22:22 min.!
    Ich bin der Meinung, dass diese Hörigkeit gegenüber der staatlich anerkannten Wissenschaft viel stärker hinterfragt werden sollte. Dazu braucht es aber einen gesunden Dissens, wie der Autor m.E. sehr richtig beschreibt.

    Eine immaterielle Ursache würde natürlich bedeuten, dass Mundschutz, Handschuhe, Desinfektionsmittel und die "neuen Niesvorschriften" usw. ohne Nutzen wären.

    Hier finden m.E. von behördlicher Seite Eingriffe in sämtliche Lebensbereiche statt, die in Summe zu einer Verunsicherung und Entwurzelung der Menschen in allen Lebensbereichen führen.
    Besonders schlimm finde ich den Einfluss auf unsere Kinder, die durch die Schließungen von Schulen und Kitas direkt konfrontiert werden, ohne richtig begreifen zu können wieso und warum. Sie erlernen nur eine Angst vor einem unbekannten Etwas – einem Virus, einem unsichtbaren Gegner, der es auf die eigene Gesundheit abgesehen hat.
    Ich möchte, dass sich diese Politiker im Verbund mit ihren sog. Experten mehr um ihre eigene Gesundheit kümmern! Hier steht es m.E. nicht zum Besten.
    Um meine Gesundheit und die meiner Familie möchte ich mich lieber selbst kümmern.
    "Wenn Jeder an sich selbst denkt, ist an Jeden gedacht" bekommt für mich eine immer positivere Note!

    Herzliche Grüße

  5. Aktuell sind laut RKI heute über 10.000 Infizierte, d. h. positiv Getestete. Da ja nicht alle Menschen getestet werden, müsste es doch eigentlich eine gewaltige Dunkelziffer geben, die auch Tote beinhaltet. Wo sind die ganzen Toten ungeklärter Ursache? Müsste das nicht mittlerweile in den Leichenschauhäusern auffallen angesichts exponenzieller Ausbreitung? Kommt mir merkwürdig vor.

    • Ich denke dass die Dunkelziffer vor allem die Lebenden und leichten Fälle betrifft weil die schweren Fälle die zum Tode führen viel eher getestet werden.

  6. großartig, herr dr. ruppert! genauso eine stellungnahme zur aktuellen lage habe ich von Ihnen erwartet. Ich habe darauf gewartet, daß von Ihnen genauso etwas kommt!
    das, was wir hier erleben, ist ein täter-opfer-szenario, von dem Sie seit jahren reden, in der allerschlimmsten form.

  7. Nun ja, vielleicht geht es ja (auch) um Konditionierung.
    Quasi per "Tippel-Tappel-Tour" in Richtung schöne neue digitale Weltordnung.

    Was meine ich?

    Ich will mich mal nicht direkt zum Thema bzw. Feindbild "Virus" äußern, denn dazu weiß im Prinzip kein Laie ohne medizinische Sachkenntnis etwas, ganz zu schweigen von Vor-Ort-Erfahrung. Ich halte aber die Aussagen insbesondere von Prof. Köhnlein (bei Massengeschmack.tv, siehe https://www.youtube.com/watch?v=uq57pWuGJlU) für nicht ganz abwegig – auch wenn die Situation in Italien schon sehr schlimm aussieht.

    Und ja, es kann schon so sein, dass es eine neue Variante gibt, die vielleicht sogar bewusst manipuliert und ausgebracht wurde. Wer weiß das schon? Das liegt alles im Bereich des Möglichen, ausschließen kann man vielleicht nichts.

    Folgt man also der Theorie eines Viruses, dann wäre diese Info interessant:

    ein Erklär-Video zum Wirkmechanismus des Viruses:
    https://www.youtube.com/watch?v=XFEtscQFeoU

    Laut Aussage des Autors, Herrn Dr. Raimund von Helden, gäbe es eine einfache und effektive Möglichkeit der Abwehr, um die induzierten Lungenschädigungen zumindestens abzumildern.

    Daher die Bitte an alle – schaut Euch mal das Video in Ruhe kritisch an.

    Bücher des Autors:
    https://www.amazon.de/s?k=Dr.+Raimund+von+Helden&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&ref=nb_sb_noss_2

    Meine Bitte an das Team von KenFM:
    bitte Herrn Dr. Raimund von Helden ebenfalls mal kontaktieren und interviewen!

    Ansonsten noch ein anderer Gedanke:
    derzeit ist ja "home-office" das Mittel der Wahl, um das verordnete zwischenmenschliche Kontaktverbot zu realisieren.

    Was wäre eigentlich, wenn es hauptsächlich darum ginge:

    die weitere Entzweiung und dauerhafte Isolierung (und damit noch bessere Einzelkontrolle) der Menschen durch eine (schrittweise) Gewöhnung an ein neues digitales Arbeitsmodell – von zu Hause aus, bequem und easy, "zeitgemäß" eben.
    Ein passendes Arbeitsmodell für den modernen Mensch von morgen quasi. Eines, das er so lieben wird, dass er nie wieder davon weg will! Versprochen!

    Durch eine Verordnung wie sie aktuell geschieht, könnte doch DER Anreiz geschaffen sein, die breite Masse (d.h. den überwiegenden Teil aller heute im Büro arbeitenden Menschen) im Eiltempo an diese neue Möglichkeit zu gewöhnen.

    Und sind wir doch mal ehrlich: wieviele Menschen würden doch – nach einer gewissen Zeit – sagen: ach, das ist ja eigentlich ganz praktisch und bequem. Hygienisch, keine nervenden Kollegen, ich kann nebenbei noch Musik hören, privat surfen, ein Glas Sekt trinken oder Kochsendungen sehen usw.

    Sind wir doch mal realistisch. Das ist doch Zuckerbrot par excellance.
    Das muss man doch einfach lieben.
    Und außerdem gibt es Skype & Co, um mit anderen in Kontakt zu bleiben.
    Also: das saubere und bequeme Modell für alle, am Ende durch Kosteneinsparung auch für den Arbeitgeber!

    Doch was wäre die Schattenseite?
    Gäbe es überhaupt eine?
    Warum könnte man uns wohl diese Möhre hinhalten?

    Nun, die Antwort auf diese Frage ist womöglich hier zu finden:

    ID2020.org.

    Ich sage nichts dazu, sondern überlasse jedem kritisch Denkenden, was er von den Aussagen auf dieser Seite halten mag.
    Nur ein Hinweis: das Log-in könnte sehr verbindlich sein. So sehr, dass man ohne nicht mehr am Leben teilnehmen kann (Arbeiten, Essen, verbleibende Lebenszeit als Freizeit genießen).

    Zusammen mit den dort genannten Partnerorganisationen, u.a. "GAVI.org" (siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/GAVI) ergibt sich aber ein mögliches Gesamtbild. Eines, das gewisse Paralleln zur aktuellen Lage (und dem, was noch kommen wird) aufweist. Allein die altbekannten Gesichter lassen gewisse Dinge vermuten.

    Vermutung: die aktuelle Krise ist lediglich SCHRITT 1 des Gesamtszenarios.

    Ist aber bestimmt nur reiner Zufall, dass es solche Ideen bzw. philanthropische Vereine gibt.
    Und wahrscheinlich kann ich schon gar nicht mehr klar denken, angesichts der virendurchseuchten Luft überall.

    "Und überhaupt und also wirklich: sicherlich meint man es ja nur gut mit uns, wenn man in einer "Krise" erstmal Menschen isoliert. Das ist doch normal! Ist doch immer so!"

    Die Frage aber, die wir uns alle stellen sollten, ist: wie lange wohl gelten diese Verordnungen – und was passiert während dieser Zeit sonst noch. Wir werden es erleben. Ob wir es wollen oder nicht.

    Nur: wollen wir das alles auch? Und falls nein: wie gehen wir damit um? Wie könnten wir uns organisieren, damit wir anders arbeiten und leben könnten?

    ______________

    Ich schließe intellektuell mit 2 Zitaten:

    "Was man dem Volk dreimal sagt, hält das Volk für wahr."
    Heinrich von Kleist

    "Wenn die Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten."
    Ludwig Börne

  8. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass all diese einschränkenden, politischen Maßnahmen in die Fastenzeit fallen und wahrscheinlich auch bis in die Karwoche dauern werden – vielleicht sogar noch länger bis Pfingsten??? Ostern steht vor der Tür, für die Juden Pessach und auch die Muslime haben ab 23. April Ramadan, der für sei gemeinsames Gebet und gemeinsames Fastenbrechen bedeutet.

    Für alle drei monotheistischen Religionen stehen also die hohen Feiertage bevor, die normalerweise gemeinsam, im Gebet, in GROSSEN Versammlungen, gefeiert werden und die Seelen der Gläubigen stärken.

    Da ich den klaren Ausführungen von Dr. Wodarg zuneige und den Medien und Politikern misstraue – frage ich mich: Was steckt wirklich hinter dem Ganzen? Wer könnte Interesse daran haben, dass die seelenstärkenden, religiösen Massenversammlungen, Messen, gemeinsamen Gebete und gemeinsamen Fastenbrechen, die normalerweise anstehen würden – dieses Jahr, im Jahr 2020, nicht stattfinden sollen? Ich habe da so meinen Verdacht, welche Gruppen dahinterstecken könnten: ich tippe auf atheistische, den Materialismus fördernde, westliche Geheimgesellschaften, denen Religionen ein Dorn im Auge sind, weil sie die Menschen seelisch stärken können…
    Was heißt das, dass man dieses Jahr die Menschen schwächen möchte? Was ist geplant?

    • Es gibt ein PDF mit dem Titel : Das Katastrophale 21. Jahrhundert von Terry Boardman – wo er einen Economist-Artikel von 1992 analysiert. Ist im Internet zu finden. Lesenswert –

    • Ich muss meine Ansicht zu Dr. Wodarg und die Gefahr durch das Virus doch revidieren: Offenbar gibt es doch sehr gesundheitsgefährdende Viren in Italien und anderen Ländern, die stärker wirken als ich vorher dachte und die gefährlich sind – sonst wären ja die Krankenhäuser nicht so überlastet.

      Gibt es vielleicht auch mehrere Varianten des Virus?

    • Gefahr durch das Virus… Autosuggestion, hab ich gestern abend festgestellt.

      https://kenfm.de/covid-19-ein-trojanisches-pferd-ein-europaeisches-9-11/#comment-181332

    • Die Lage in Italien ist überhaupt nicht so schlimm, wie sie gemacht wird. "Normale Grippe" sagt ein Krankenhausdirektor.

      https://www.youtube.com/watch?v=AFUEF6PRHRY

      Außerdem haben sie in Italien jedes Jahr chaotische Zustände wegen Grippewellen: Ein Bericht der italienischen Zeitung Correrie della Sera zeigt, dass die italienischen Intensivstationen bereits unter der markanten Grippewelle von 2017/2018 kollabierten, Operationen verschieben mussten und Krankenschwestern aus dem Urlaub zurückriefen.

      https://milano.corriere.it/notizie/cronaca/18_gennaio_10/milano-terapie-intensive-collasso-l-influenza-gia-48-malati-gravi-molte-operazioni-rinviate-c9dc43a6-f5d1-11e7-9b06-fe054c3be5b2.shtml

    • Economist… Danke für den Impuls. Interessantes Cover 2020. 😉

      Wofür steht denn die Metapher "verbranntes Geld"? Gibts den Begriff noch irgendwo außerhalb der Börsen?

    • Das weiter oben verlinkte Video des italienischen Virologen ist offensichtlich alt! Ich habe es mir im original angesehen und er spricht von 350 Erkrankten in Italien und 11 Toten. Ich denke das ist mehr als überholt…

  9. Warum schaut ihr nicht einfach nach Italien?? Ich kann ja sehr verstehen, daß jemand davor Angst haben kann, wenn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, die sozialen Kontakte unterbunden werden. Ich schreibe aus Italien und hatte auch kein gutes Gefühl am Anfang! Ich lese auch viel auf dieser Seite und bin sehr misstrauisch gegenüber Verordnungen des Staates "gegen" seine Bürger. Am Anfang dachte ich auch es handle sich hier um eine einfache Grippe und als die Schulen geschlossen wurden, war ich mehr als sauer! Mittlerweile habe ich es aber verstanden: das hier hat mit einer normalen Grippe nichts, aber auch GAR NICHTS zu tun! Es ist einfach falsch nur auf die Sterberate zu schauen. Das Problem dieses Virus ist, daß circa 10 bis 15% der Patienten künstlich beatmet werden müssen, andernfalls sterben sie durch ersticken! Italien tut alles in seiner Macht stehende um so viele Menschenleben wie möglich zu retten aber bald sind seine Kapazitäten ausgeschöpft. Schon jetzt berichten Pfleger aus Krankenhäusern in Bergamo und Cremona, daß sie auswählen müssen, wen sie intubieren und wen nicht. In normalen Zeiten hat das "Echo von Bergamo", die Lokalzeitung etwa eine Seite Todesanzeigen. Momentan sind es 9! Die Leichenhalle des Krankenhauses reicht nicht mehr, die Leichenwerden in der Kirche gelagert. Das Krematorium kommt mit dem Verbrennen der Leichen nicht nach. Ärtzte, Pfleger und Laboranten sind am Ende ihrer Kräfte.
    Ich habe Familie hier. Falls jetzt irgend etwas passiert und wir einen Artzt bräuchten oder in die Notaufnahme müssten wäre NIEMAND da, der uns helfen könnte.
    Da ich auf ALLEN Alternativen Medien nur Leute wie Wodarg oder Spitzbart sehe, die das Offensichtliche leugnen, sah ich mich gezwungen diesen Kommentar zu schreiben: DAS HIER HAT MIT EINER NORMALEN GRIPPE NICHTS ZU TUN!
    Als Deutschland und Großbritannien so zögerten die Schulen zu schließen und Johnson sagt "bereitet euch darauf vor den einen oder anderen eurer Verwandten zu verlieren", bin ich über diesen Artikel gestolpert:
    https://www.ariannaeditrice.it/articoli/i-due-stili-strategici-di-gestione-dell-epidemia-a-confronto?fbclid=IwAR3ia8zGPigVLwg15kqWk8JiS3-iQODDUXUjjhcrG55L8h7qIW54YXe7DgM
    Mit Google lässte sich das bestimmt übersetzen…
    Der Ansatz ist der: durch Zögern joder lockere Verordnungen könnte tatsächlich ein guter Teil an älteren Bürgern sterben. Das würde die Rentenkassen erleichtern. Ausserdem ist der italienische Ansatz ruinös teuer! Man könnte so nochmals viel Geld sparen. Italien wird mit gebrochenen Knochen aus dieser Sache hervorgehen. Deutschland und England hätten dann die Kraft, wankende Unternehmen in Italien aufzukaufen! Kurz: wenn man einen Teil der eigenen Bevölkerung auf dem Altar der Hochfinanz opfert, würde das eienen enormen Wettbewerbsvorteil hinterher bedeuten!
    Ich muss an dieser Stelle sagen, daß ich froh bin in einem christlich geprägten Land zu wohnen, das gewählt hat, seine Bevölkerung zu schützen koste es was es wolle.
    Hinterher hoffe ich, daß sie dann auch das Rückgrat haben, aus dieser unsolidarischen EU auszutreten und mit einer eigenen Währung einen Neuanfang zu wagen!
    Viele Grüße aus Italien!

    • Mehr vor Ort Berichte könnten vermutlich etwas mehr Licht in dieses Dickicht aus Vermutungen und Spekulationen der letzten Wochen hier auf KenFM bringen.

      Wie dem auch sei. Momentan sieht es danach aus, als würde die Realität das Ganze geschreibsel sowieso in kürze ein- und überholen. Vermutungen bezüglich NWO und all dem (aus meiner Sicht) Quatsch finde ich wenig hilfreich.

      Bitte mehr Leute an der "Front" zu Wort kommen lassen. Oder auch einfach mal abwarten und dann in die Tasten greifen.

      Achtet aufeinander und bleibt gesund.

  10. Ich gehe auch mal davon aus das die Chinesen und Südkoreaner alle traumatisierte Menschen sind Oder? Und alle anderen Regierungen und Ärzte und Politiker auch. Weil sonst würde es das ja nicht geben oder?
    Oder kann man sich auch noch andere Fragen stellen?

    Mein Kommentar dazu den ich auch schon unter Rüdiger Lenz gepostet habe:

    Hmm, ist das noch Journalismus ? Oder Propaganda ?

    Ich würde mal sagen dass die Statistiken für Grippe genauso ermittelt werden wie für die Covid 19 Erkrankung.
    Also nur Menschen die erfasst werden, werden in der Statistik berücksichtigt. Somit ist es nicht zulässig zu vermuten dass die Covid 19 Statistiken nicht gültig sind weil ja viele Menschen nicht erfasst werden.
    Wichtig wären jedoch hohe Fallzahlen und die sind bei Covid 19 eben noch nicht vorhanden. Damit ist es aber auch nicht zulässig zu sagen das sich die Todeszahlen nicht verändert haben da eben die Covid 19 Erkrankung noch kaum Menschen erfasst hat, laut der Bundeskanzlerin aber 60-70% der Menschen damit zu tun haben werden. In 1-2 Jahren ? In welchen Zeitraum hat sie nicht gesagt. Alle Aussagen die hier getätigt werden könnte man also frühestens in 1-2 Jahren machen.
    Nun gibt es die Johns Hopkins Uni und dort gibt es Zahlen, aber eben nur aktuelle Zahlen:
    Land, Bester Fall der Mortalität für aktuelle Zahlen – aktuelle Mortalität in %
    China, 4% – 4,5%
    Italien, 7% – 55%
    Iran, 6,5% – 17,5%
    Spanien, 4,5% – 36,5%
    Deutschland, 0,25% – 21 %
    Korea Süd, 1% – 5%
    Frankreich, 1,9% – 92%
    USA, 1,5% – 100%
    Austria, 0,25% – 30%

    Nun der Beste Fall für die aktuellen Zahlen wäre die 100 / (Gesamt Anzahl der Erkrankten) * (Anzahl der Verstorbenen)

    Dieser Fall Berücksichtigt nicht dass von den momentan Erkrankten ja noch viele sterben werden.

    Die aktuelle Mortalität muss also so berechnet werden, 100 / (Anzahl der Verstorbenen + Anzahl der Gesundetet) * (Anzahl der Verstorbenen)

    Weil aber am Anfang mehr sterben wird diese Zahl am Anfang viel zu hoch sein.

    Für die normale Grippe gibt es eine Mortalität von 0,1%.
    Für Covid 19 schauen die Zahlen hier ganz anders aus, dürften sich aber im Besten Fall so bei 4 % einpendeln.
    Die Statistik zeigt dass Länder wie China und Südkorea hier am Besten abschneiden weil sie hier aktuell so bei 4,5% liegen, sie haben also ein gutes Verhältnis von Menschen die bereits Gesundet sind zu den Verstorbenen.
    Diese Länder haben massive Massnahmen ergriffen, umsonst?
    Bei den anderen Ländern schaut es hier nicht gut aus oder es ist viel zu früh hier Aussagen zu treffen weil es eben noch keine Menschen gibt die gesund geworden sind.

    Aber, und jetzt kommt es. Wer behauptet dass es kein Problem mit Covid 19 gibt weil für 80 % der Bevölkerung die Erkrankung mild verläuft, der tut so als ob es die 20 % nicht gibt. Und noch übler ist es so zu tun als ob Menschen die alt sind oder gesundheitliche Probleme haben je keine Lebensberechtigung haben und sowieso beim kleinsten Windstoß verstorben wären. Herr Lenz und alle anderen Autoren die so eine Propagande verzapfen, fahren sie bitte nach Italien und reden sie mit den Krankenhauspersonal und den Erkrankten, fragen sie die doch mal wie die das so sehen.
    Und fragen sie sich warum Deutschland zB das Zentrallager für Mundschutzmasken beschlagnahmt hat und Österreich und Italien von der Versorgung ausgeschlossen hat. Genauso bei medizinischen Geräten. So schaut die merkelsche europäische Solidarität aus. In Italien erkrankt das Krankenhauspersonal, Ärzte und Schwestern, die Menschen sterben an Lungenentzündung und Deutschland verweigert jede Hilfe. Und fragen sie sich mal ob die 2000 Menschen in Bergamo auch gestorben wären wenn Covid 19 nicht gewesen wäre, ja die hätten dann auch alle zur gleichen Zeit eine Lungenentzündung bekommen.

    Soviel zu diesen Experten, der eine ein SPD Politiker und der andere ein Homöopath, für mich sind beide nicht sehr vertrauenswürdig in dieser Berufsklasse und Zahlen jetzt zu nehmen und zu sagen es gäbe keine Gefahr ist grob fahrlässig weil die aktuellen Zahlen natürlich nichts zu den Jahreszahlen aussagen, das wäre erst nach einem Jahr oder eben den 60-70% Erkrankten möglich, dann kann man sagen welche Auswirkungen Covid 19 hat.

    Nur wenn hier gegen die Schwächsten Menschen in unsere Gesellschaft solche Propaganda betrieben wird sollten sie die Autoren fragen ob das nicht Beihilfe zum Massenmord ist, vor allem dann wenn Covid 19 nicht natürlichen Ursprungs ist und dafür gibt es viele Gründe.

    Zum Beispiel sollte man sich fragen warum es einen Bundestagsbericht von 2012 dazu gibt?
    Und warum dort eben von einem viel schlimmeren Szenario ausgegangen wird als wie wenn es nur eine Grippe wäre?
    Warum hat man nicht früher reagiert wenn man seit 2012 dieses Szenario kennt?
    Wer profitiert wenn alte und kranke Menschen Sterben? Rente, Krankenkasse?
    Warum wird nur versucht die Kurve flach zu halten, die Regierungen wollten von Anfang an eine Welle die 60-70% erfasst, so sagte es auch Merkel. Sie tun nur alles damit die Situation das Krankensystem nicht völlig überlastet, alle Massnahmen dienen nur dazu. Sonst hätten sie schon viel früher Grenzen dicht machen können, dann hätte man auch nicht die ganze Wirtschaft lahmlegen müssen.
    Fragen sie sich warum die Regierungen sich nicht um Schutzbekleidung und Desinfektionsmittel gekümmert haben.
    Wem nützt dieses Szenario ? Den Staaten und kleinen Betrieben sicher nicht.
    Kann dadurch ein Systemcrash der Finanzmafia verschleiert werden?

    Und warum betreibt dieser SPD Arzt so massive Propaganda auf allen alternativen Medien um Covid 19 zu verharmlosen?

    Ich glaube Ihm nicht, in 2-5 Wochen werden wir mehr wissen, am Ende des Jahres noch mehr.
    Wenn die Todeszahlen dann aber katastrophal aussehen sollten sie sich fragen was sie dazu beigetragen haben.
    Und vieleichts werden auch sie mal alt oder krank, wie wollen sie dass man dann mit ihnen umgeht?

  11. Mein Eindruck: auf Kenfm und besonders auch im Kontext des hier in Rede stehenden Artikels von Rüdiger Lenz, wabern Hysterien nicht weniger durch den Raum als auf ´Mainstream´-Seite . . .

    Auch kann sicher niemand den Unwägbarkeiten der Phänomene entgehen.

    Was also sollen die Abschätzigkeiten ? Alternative Qualität besitzen sie sicher nicht.

    __________________________

    Wichtig wäre hingegen doch das Folgende:

    Das längst Marode in unseren Wirtschafts- und Lebensweisen erfährt mit dem aktuellen Shut-Down einen Crash-Gefahren verschärfenden, aber auch zu neuen Möglichkeiten drängenden Beschleunigungs-Impuls . . .

    Der Disruptionen sind in all diesen Prozessen so viele, dass allenthalben sicht- und hörbar (!) viel mehr auch an wirklich disruptiven Denkansätzen und -Zielen gearbeitet werden müsste . . . !!

    Also geb ich einfach mal weiter, was mir dazu Tag für Tag weiterentwickelt so durch Kopf und Herz geht zum Zwecke deutlich aufgebrochener Perspektivengewinnung. Vielleicht interessiert´s ja jenseits welcher Panikmache auch immer ? !

    https://netzwerkbuergerdiskurs.wordpress.com/2020/03/18/virusopfer-weltwirtschaft/

  12. Wie es scheint, ist das Robert-Koch-Institut eines der treibenden Kräfte dieser Hysterie. Erst schaute man (der Politisch-Mediale-Komplex) verächtlich auf China herab (mit den Händen im Schoß) und nun kriegt man sich in Aktionismus nicht mehr ein. Grenzen werden erst für geschlossen erklärt, nachdem sowieso keiner mehr rein will. Wie geisteskrank ist das?

    Herrn Macron kann man ja verstehen, bringt er doch so die Gelbwesten zum Schweigen. Ob bei uns "nur" die Unfähigkeit regiert, oder ob ein "Masterplan" dahinter steckt, wer weiß. Mit "Klima" und "Kampf gegen Rechts" hat das Esablishment schon versucht Hysterie zu schüren.

    Anhänger der oppositionellen AfD bekommen in Form des BfV schon einmal die Instrumente gezeigt. Und der nächste "Radikalenerlass" ist nur noch eine Frage der Zeit. SPD, (oliv-)Grüne und LINKE überbieten sich in Maßnahmen gegen "Rechts". Die CDU kann dabei in aller Ruhe zusehen, das BVerfG durchdringen, das GG weiter aushöhlen und Bürgerrechte weiter schleifen.

    Verwunderlich:
    – Die NATO-Manöver wurden ausgesetzt.
    – Kassiererinnen in den Supermärkten lässt man voll im Regen stehen.

  13. Es fehlt noch der link zum US-Gesundheitsamt – 80% der Test's sind fehlerhaft:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32133832?fbclid=IwAR0XkNgFn8JzZCLVMawhnx7irbd_-MPcCHgJLRGqLSbrlAZpO5I_quO8T-k

    Für mich ist es auch ein klassisches 9/11.

    Übrigens 😉
    Niemand hat die Absicht die Bürger zu überwachen.
    https://www.teltarif.de/datenschutz-bewegungsdaten-corona/news/79997.html

  14. Nach den vielen Lügen und Lücken der Medien und Parteien, kann man diesen nicht trauen. Einerseits wird beruhigt und anderseits werden Statistiken benutzt ohne genaue Erklärungen und mit erschreckenden Zahlen serviert. Ein Virus hat noch kein Mensch gesehen, aber zu hauf werden Bilder für einen Virus verwendet, die völlig gaga sind. Auch die Werbung erzählt dem Vertrauensuchenden was er unbedingt haben muss, ansonsten könnte es für ihn unangenehm werden. "Wie gut das niemand weiß, dass ich Rumpelstilchen heiß", der Poltergeist möchte nicht erkannt werden.

    Täglich werden neue Richtlinien/Verordnungen im Umgang und Verhalten mit den Viren mitgeteilt. Die Bundesregierung habe alles im Griff …. heute Abend von Merkel: Ansprache an die Nation zum Thema Karona-Viren …. das beruhigt natürlich ungemein. Was soll so ein Kasperltheater?

    Im Autoradio erfahre ich, dass die Telekomm Smartphone-Daten weiterreichen will (natürlich "immunisiert") und erfahren möchte ob die Bürger im gewohnten Radios bleiben und/oder ihr Verhalten entspechend der Viren-Situation anpassen. Sollte das nicht sein, dann müssten verschärfte Maßnahmen erfolgen, wenn der Viren-Überfall ansteigt. Auch das finde ich sehr beruhigend wie sehr Politiker und Unternehmen sich um uns kümmern.

    Noch vor paar Wochen durfte keine Kritik an der Globalisierung gewagt werden, ja man wäre gnadenlos in die Abseitsfalle geraten. Nun bleiben Container-Schiffe weltweit im Hafen liegen, das Reisen wird untersagt und Grenzen werden in Europa geschlossen. Die Welt dreht sich schneller als man sich sprachlich und gedanklich anpassen kann. Ich bin gespannt ob wir es wie früher so kuschlig haben werden.

    Ich werde heute Abend mein Märchenbuch ausgraben, denn diese Gestalten in den Geschichten sind mir lieber als irgenwelche Experten, Politiker und merkwürdige Organisationen.

  15. Klasse, Herr Ruppert – Sie haben die Situation voll erfasst. Danke für ihren Beitrag!
    Klar ist das offene Benennen von Ursachen zwecks Erhaltung von Seriosität schwierig und auch bei diesem Medium begrenzt.

    Ich nenne als Grund für die globale Panik & Angst der Menschen ein wiederbelebtes Kollektivtrauma. Ich lebe seit 68 und auch in der Zeit davor kenne ich kein Urtrauma, dass irgendwo in den Geschichtsbüchern benannt wurde und hierdrauf passen würde. Das 9/11 Trauma ist es jedenfalls nicht und auch nicht die Sintflut. Und auch nicht die Pest.
    Ja, dann hören wir halt auf in unsere westlichen Welt nach diesem Trauma zu suchen. Auch gut.

  16. Schöne Synchronizität. Vor 3 Tagen hab ich Nabucco's Gefangenenchor als "Musik zum Event" hier gepostet. Genau so fühlt es sich für mich auch an.

    Achtet mal auf Caren Miosga. Sie hat den Part der sich echauffierenden Tante bekommen. Jeden Abend erzählt sie der Nation, wie asozial die Corona-Leugner sind, dass sie dadurch 1000e Leben gefährden und es immernoch viel zu viele Menschen gibt, die die Gefahr nicht verstehen.

    Die ersten selbsternannten Seuchen-Fascho's sind auch schon unterwegs und belehren uns über unsere Unverantwortlichkeit, auf der Straße zu quatschen. DAS macht mich panisch! Der Adolf hat damals die Panzer nicht selbst gefahren und Honecker hat auch nicht persönlich geschossen am Zaun. Es sind immer die, die nur ihren Job machen oder es gut meinen.

    • Hier sehen sie einen gerne und oft angewandten Propagandakniff, die Klammer "Drittes Reich" und "DDR."

      Das ist natürlich das Gleiche:
      Unrecht gibt es in jedem Staat. Aber ab wie viel Unrecht ist ein Staat ein Unrechtsstaat? Der sozialdemokratische Rechtsphilosoph Gustav Radbruch hatte darauf eine klare Antwort, hinter die man nicht zurückfallen sollte. Es genüge dafür nicht, wenn Herrscher Recht brechen, um ihre Macht zu sichern. (Wenn die Vergehen, für die DDR-Funktionäre zu Recht angeklagt wurden, für dieses Verdikt genügen, dann haben wir auf der Welt allerdings nur Unrechtsstaaten: Rechtsbeugung, Gewalttaten oder unterlassene Hilfe an der Grenze, Wahlfälschung, Misshandlung Gefangener, Amtsanmaßung und Korruption, Doping und Kontrolle privater Kommunikation.)
      Das NS-Regime war für Radbruch ausschließlich deshalb ein Unrechtsstaat, weil da Schwerstverbrechen wie Angriffskrieg, Völkermord, Zwang zu Sklavenarbeit und Plünderung besetzter Gebiete, kurzum: Verbrechen gegen die Menschlichkeit, staatlich geboten waren – das Unrecht also das eigentliche Staatsziel war. Wer NS- und DDR-Herrschaft mit dem gleichen Begriff charakterisiert, verharmlost oder dämonisiert auf unstatthafte Weise. Beide Diktaturen haben keinen einzigen identischen Anklagepunkt hinterlassen.
      ( Daniela Dahn, Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute / Die Einheit – eine Abrechnung, S. 66)

      Wobei wiederum das Verbrechertum westlicher Nationen, inklusive BRD, seit dem Weltkrieg 2, außen vor bleibt. Siehe Weiterverwendung bzw. Neuerschaffung von Faschisten in großer Zahl, bis heute. Siehe weiters Gladio und Folgeaktionen bis heute. Siehe weiters Kriege damals bis heute. Siehe weiters Vernichtung durch Entzug ökonomischer Grundlagen, damals bis heute.
      Siehe sehen also, Manipulation und Täuschung, … das auch von damals bis heute.

      Anmerkung:
      "Diese Extremismusformel hat noch eine weitere wichtige Funktion. Man generiert damit eine „bürgerliche, demokratische Mitte“, die es gegen alle Anfeindungen und Gefahren von rechts und links zu verteidigen gilt. Zeitlos könnte man also sagen: Die Demokraten stehen in der Mitte als die Guten und wehren sich gleichermaßen standhaft gegen Faschismus und Kommunismus/Sozialismus, also die Bösen. So generiert man eine „Äquidistanz“ zu beiden „Extremen“ und stellt damit ganz nebenbei die (Entstehungs-)Geschichte des deutschen Faschismus, die Rolle der bürgerlichen Parteien der „Mitte“ auf den Kopf."

      Aus:
      Die Koalition der Willigen aus CDU, FDP und AfD. Einige unbotmäßige Überlegungen über Thüringen hinaus
      14. Februar 2020 um 9:00 Ein Artikel von Wolf Wetzel | Verantwortlicher: Redaktion
      (NachDenkSeiten)

    • Box

      Mein Fokus liegt weder auf AH noch auf EH, sondern auf dem Verhalten des braven, obrigkeitshörigen Deutschen. Dem ist es völlig wurscht, woher der Befehl kommt. Ich hab keine Angst vor den Bösen, sondern vor denen, die gut meinend der Bösen Pläne verwirklichen.
      Du wolltest diese Metapher nicht verstehen, oder?

    • Aldous Huxley:
      "Heute aber weiss man aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen, wie man Menschen am besten dazu bringt, ihre Versklavung zu lieben. Das war genau das, was ich in meiner wackeren neuen Welt herausstellen wollte. Ich fürchte, dass mit den wissenschaftlichen Diktaturen der Zukunft die Entwicklung mehr und mehr in diese Richtung treibt. Das heisst, es wird eine Gesellschaft entstehen, in der die Bedingungen wirklich unmenschlich sind. In der aber mit den Seelen der Massen so manipuliert wird, dass die Menschen diese Bedingungen nicht nur akzeptieren, sondern sie geradezu lieben. Bedingungen, die sie eigentlich ablehnen und hassen sollten. Aber durch Seelenmanipulation werden sie dazu gebracht, sie zu lieben."

    • Nun ja, vielleicht geht es ja (auch) um Konditionierung.
      Quasi die "Tippel-Tappel-Tour" in Richtung schönen neue digitale Weltordnung.

      Was meine ich?

      Ich will mich mal nicht direkt zum Thema "Virus" äußern, denn dazu weiß im Prinzip kein Laie ohne wirkliche Sachkenntnis etwas, ganz zu schweigen von Vor-Ort-Erfahrung. Ich halte aber die Aussagen insbesondere von Prof. Köhnlein bei Massengeschmack,tv (https://www.youtube.com/watch?v=uq57pWuGJlU) für nicht ganz abwegig – auch wenn die Situation in Italien schon sehr schlimm aussieht.

      Durch Zufall bin ich aber auf folgendes Erklär-Video zum Wirkmechanismus des Virus gestoßen:
      https://www.youtube.com/watch?v=XFEtscQFeoU

      Anscheinend gäbe es schon eine einfache und effektive Möglichkeit der Abwehr, um Lungenschädigungen zu minimieren, glaubt man den Ausführungen des Autors, Herrn Dr. Raimund von Helden.

      Daher die Bitte an alle – schaut Euch mal das Video in Ruhe kritisch an.

      Bücher des Autors:
      https://www.amazon.de/s?k=Dr.+Raimund+von+Helden&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&ref=nb_sb_noss_2

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/kenfm/' rel='nofollow'>@KenFM</a>:
      bitte Herrn Dr. Raimund von Helden kontaktieren und ebenfalls interviewen!

      Ansonsten nur ein anderer Gedanke:
      derzeit ist ja "home-office" das Mittel der Wahl, um das verordnete zwischenmenschliche Kontaktverbot zu realisieren.

      Was wäre eigentlich, wenn es hauptsächlich darum ginge:

      Die weitere Entzweiung und damit Isolierung (und damit noch bessere Einzelkontrolle) der Menschen durch eine (schrittweise) Gewöhnung an ein neues digitales Arbeitsmodell – von zu Hause aus, bequem und easy, "zeitgemäß" eben.

      Durch eine Verordnung wie sei aktuell geschieht, ist DER Anreiz geschaffen, die breite Masse (sagen wir im Endeffekt sicherlich 50-70% aller heute arbeitenden Bürger, die meist eh einen Bürojob haben) in Windeseile an diese neue Möglichkeit zu gewöhnen.

      Und sind wir doch mal ehrlich: wieviel von den Menschen werden – nach einer gewissen Zeit – sagen: och, das ist ja eigentlich ganz toll, praktisch und bequem. Hygienisch, keine nervenden Kollegen, ich kann nebenbei noch surfen, ein Glas Sekt trinken oder Kochsendungen sehen usw. Sind wir doch mal realistisch. Das ist doch Zuckerbrot par excellance.

      Doch was wäre die Schattenseite?
      Warum könnte man uns wohl diese Möhre hinhalten?

      Nun, die Antwort auf diese Frage ist womöglich hier zu finden:

      ID2020.org.

      Ich sage nichts dazu, sondern überlasse jedem kritisch Denkenden, was er von den Aussagen auf dieser Seite hält.
      Zusammen mit den dort genannten Partnerorganisationen, u.a. "GAVI.org" (siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/GAVI) ergibt sich aber ein mögliches Gesamtbild. Eines, das gewisse Paralleln zur aktuellen Lage (und dem, was noch kommen wird) aufweist.

      Ist aber bestimmt nur reiner Zufall, dass es solche Ideen bzw. philanthropische Vereine gibt.
      Und wahrscheinlich kann ich schon gar nicht mehr klar denken, angesichts der virendurchseuchten Luft überall.

      Und überhaupt und also wirklich: sicherlich meint man es ja nur gut mit uns, wenn man erstmal Menschen isoliert.
      Die Frage aber ist: wie lange gelten diese Verordnungen – und was passiert während dieser Zeit sonst noch so.

      Gustav leBon rotiert derzeit bestimmt im Grabe…

      ______________

      Ich schließe intellektuell mit 2 Zitaten:

      "Was man dem Volk dreimal sagt, hält das Volk für wahr."
      Heinrich von Kleist

      "Wenn die Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten."
      Ludwig Börne

    • Friedliebender Mensch 🙂 (schöner Nick)

      Ganz sicher gehts um Konditionierung. Mir ist das mit dem Vereinzeln durch Homeoffice schon lange aufgefallen. Mein Neffe durfte 4 Semester seines Studiums Zuhause absolvieren. Wenn die Studenten sich aber nicht mehr treffen, wirds auch nie wieder nen April 68 geben…

      Das Ding bedient so sehr der Herrscher feuchte Träume. Allein dieses gigantische Leid, was gerade fabriziert wird. 3 Tage im Stau an der Grenze, gestrandete Urlauber in Panik, Schlangen vor den Jobcentern, geschlossene Tafeln, verängstigte Kinder en mass und ein völlig entsolidarisiertes Volk, das nur noch um sich selbst kreist. Wen interessieren jetzt noch die Cholera im Jemen, die Ertrinkenden im Mittelmeer oder das Elend auf Lesbos?

      Ein Gutes hat die Sache. Ich beobachte mich, wie ich fast rund um die Uhr am Beten bin… 🙂

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