Tagesdosis 18.5.2019 – Marktradikale Pseudo-Kümmerer auf Wahlkampftour

Rechte Parteien spielen gern die Kümmerer. Von Spendensammlungen für deutsche Obdachlose bis hin zur Gründung von Pseudogewerkschaften ist alles dabei. Sie kommen als „Bürgerinitiativen“ daher, sitzen in sozialen Vereinen. So ist zum Beispiel die Pflegedienstleiterin der Ortsgruppe der Volkssolidarität in der sachsen-anhaltischen Kleinstadt Oebisfelde stramme AfD-Funktionärin. Ihr Verein nutzt einen kommunalen Raum. In diesem organisierte die Dame kürzlich eine Wahlkampfveranstaltung ihrer Partei. Gekommen war ein Dutzend Rentner mit Anhang. Lang und breit philosophierte dort ein AfD-Funktionär über gute Renten, welche man angeblich anstrebe. Erst auf Nachfrage räumte er kleinlaut ein: Die AfD hat gar kein Konzept für die Rente, weder in ihrem 190-seitigen Grundsatzprogramm, noch in ihrem 88-seitigen EU-Wahlprogramm.

Natürlich, um Stimmen für die EU-Wahl und die Kommunalwahl in Sachsen-Anhalt am 26. Mai einzufangen, hilft die eine oder andere Lüge. Am besten gelingt dies der AfD derzeit aber mit dem Thema Migration. So folgte dem Eingeständnis des AfD-Funktionärs dann auf dem Fuße die Aussage: Ja, aber die Migranten. Die plünderten doch unseren schönen Sozialstaat. Und überhaupt, die Kriminalität.

Da ist er wieder, der Angst-Trigger. Genau deshalb, nicht etwa wegen wirtschaftlicher Fragen, wählten viele Sachsen 2017 die AfD. Das fanden jüngst Wissenschaftler der Universität Leipzig bei einer Auswertung von Umfragen aus dem Jahr 2016 heraus. Kein Wunder: In Sachen Wirtschaft ist die AfD noch marktradikaler und asozialer als FDP, CDU und CSU zusammen. Und: Sie wird finanziell gut gemästet von jenen Teilen des Großkapitals, die sich offenbar durch die Bundesregierung nicht genug vertreten sehen.

An diesem Mittwoch drehte mal wieder eine entsprechende Schlagzeile die mediale Runde: Auch den Landtagswahlkampf der AfD in Nordrhein-Westfalen vor zwei Jahren soll ein gewisser „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“ sehr großzügig und verdeckt unterstützt haben, und zwar mit Hunderttausenden Plakaten und Werbezeitungen, zum Beispiel namens „Deutschland-Kurier“.

Derlei Machenschaften des 2016 von ehemaligen CSU-Kadern und Unternehmern gegründeten Vereins sind schon länger bekannt. Er arbeitet dafür eng mit einer Schweizer PR-Agentur namens Goal AG zusammen, die deshalb jüngst im Fokus stand. Die Agentur pusht seit Jahren rechte und rechtsextreme Parteien.

Nach Informationen des Spiegel unterhält Goal rege Verbindungen zum deutschen Multimilliardär August von Finck. Von Finck ist an vielen Konzernen beteiligt, darunter der Maschinenbauer Von Roll, die Hotelkette Mövenpick und der Warenprüfkonzern SGB. Über die Custodia Holding AG hält von Finck zudem Anteile an dem Ölkonzern Royal Dutch Shell, dem finnischen Energieriesen Fortum, dem Wasserkonzern Nestlé, der australischen Baufirma Cimic, der Versicherungsgesellschaft Allianz und anderen. Bekannt geworden ist von Finck als Großfinanzier der CSU und FDP – Stichwort: Mövenpick-Spende. Nun sponsert er die AfD.

Eine der Spielwiesen des August von Finck ist das marktradikale Ludwig von Mises-Institut. Diese Steuer- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft residiert in seinen Geschäftsräumen und propagiert marktradikale, also neoliberale Ideen. Besonders nahe steht sie der Hayek-Gesellschaft. Friedrich August von Hayek ist sozusagen der Vater des Neoliberalismus schlechthin. Ende der 1940er Jahre gründete er die Mont Pelerin Society, kurz: MPS, mit dem Auftrag, seinen Marktradikalismus in die Welt zu tragen. Sie ist die Mutter der Hayek-Gesellschaft und verbindet mehr als 400 weitere global agierende Denkfabriken.

In der Hayek-Gesellschaft hat die AfD ihre Wurzeln. Beatrix von Storch, Alice Weidel,  Roland Vaubel, Peter Boehringer und viele andere sind dort Mitglieder. Nicht wenige gehören auch der MPS und weiteren Netzwerk-Thinktanks an. Zu diesem Geflecht gehört nicht nur oben genannter AfD-Förderverein. Die Fäden reichen unter anderem in das Walter-Eucken-Institut, den Verband der Familienunternehmer, die FDP-nahe Naumann-Stiftung, das Institut für unternehmerische Freiheiten und in die breit aufgestellte und großteils von der Kohle-, Öl- und Autolobby finanzierte Klimawandel-Leugner-Szene. In Deutschland ist das namentlich das Europäische Institut für Klima- und Energiepolitik, kurz: EIKE.

Die neoliberalen Thesen der Denkfabriken schlagen sich sowohl im Grundsatz- als im EU-Wahlprogramm der AfD nieder. Um der Freiheit der deutschen Wirtschaft Willen will sie alle Steuern für Vermögenserben abschaffen. Fürs Florieren der Konzerne soll die NATO sorgen. Der Einfluss von Deutschland in dem imperialistischen Militärbündnis sei darum zu stärken. Denn, so heißt es in ihrem EU-Wahlprogramm:

„In Kooperation mit den Mitgliedstaaten und internationalen Partnern muss die EU die Freiheit der See- und Handelswege garantieren und damit den Zugang zu Rohstoffen, Energie- und Absatzmärkten sicherstellen.“

Eindeutiger kann man Krieg fast nicht bejubeln. Doch nicht alles propagiert die AfD so offen. Zwischen einigen Allgemeinplätzen, wie „Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild“ oder „die Macht der Parteien beschränken“ hat sie etwa ihre Forderung nach einem „schlanken Staat für freie Bürger“ versteckt. Das klingt vielleicht erst mal gut, ist es aber nicht. So schreibt die AfD an dieser Stelle:

„Die ständige, vielfach ideologiegetriebene Expansion der Staatsaufgaben stößt an finanzielle und faktische Grenzen. Sie bedroht inzwischen den Kerngehalt der elementaren Freiheitsrechte der Bürger. Es bedarf neuer Konzentration auf die vier klassischen Gebiete: Innere und äußere Sicherheit, Justiz, Auswärtige Beziehungen und Finanzverwaltung.“

Heißt konkret: Sozialstaat adé, weil zu teuer. Freiheit für die Kapitalmaschine. Zum Beispiel will die AfD die Arbeitslosenversicherung abschaffen und Jobcenter kommunalisieren. Hartz IV will sie in „aktivierende Grundsicherung“ umbenennen – natürlich inklusive Sanktionsregime, das den Niedriglohnsektor auf der Basis von existenziellem Zwang so effektiv mit Personal füttert.

Ein Wort zur sozial desaströsen Lage vieler Millionen Lohnabhängiger sucht man derweil vergebens in den AfD-Papieren. In ihrem EU-Programm stellt sie aber recht unmissverständlich klar, welchen Stellenwert die Betroffenen für sie haben. So schreibt sie:

„Im gemeinsamen Wirtschaftsraum ist eine an den Bedürfnissen der nationalen Arbeitsmärkte ausgerichtete Mobilität von Arbeitskräften wertvoll.“

Kurzum: Die AfD will lohnabhängige Menschen – auf Kapitalisten-Deutsch: Humankapital – marktkonform sortieren. Die Brauchbaren sollen ruhig dorthin geschafft werden, wo sie der Profitmaschine dienen können. Der Rest kann, auf deutsch gesagt, verrecken. Mit anderen Worten: Gegen marktkonforme Migration hat die AfD ja gar nichts. Hoppla! Das ist mal Union und FDP zusammen in dreifacher Dosis.

Um das zu wissen, müsste man natürlich erst mal Parteiprogramme lesen, und vielleicht noch einigen ihrer Aussagen im Parlament lauschen. So tat die AfD etwa letztes Jahr im Bundestag die Forderung der Linken nach einer Vermögenssteuer vehement als bösen Sozialismus ab. Ja, Programme lesen und Reden hören ist anstrengend und kostet Zeit. Hat nicht jeder. Will auch nicht jeder.

Und stimmt ja, da wuselt ja neben den extremen Neoliberalen und einigen Erzkonservativen noch der Höcke-Flügel herum. Und der ist zumindest im Osten ziemlich stark. Dort, so sagte Höcke im März in einem Interview mit dem Haus- und Hoforgan der neurechten Bewegung Sezession, punkte man eben mehr mit sozialen als mit wirtschaftsliberalen Forderungen. Beides schließe sich ja gar nicht aus. Na klar doch, haben wir ja in den letzten 30 Jahren gelernt: Neoliberalismus ist – Achtung Ironie – wirklich toll sozial. Und gepaart mit schlagkräftiger Polizei und Armee ist das auch super durchzusetzen. Oder?

Okay, vielleicht hofft ja der Wähler von ganz unten, am Ende äußerlich und innerlich zu Höckes privilegierter Untertanenschaft gehören zu dürfen. Die beschreibt der braune Guru in einem Ende 2018 in Buchform veröffentlichten, knapp 19 Euro teuren, Gesprächsprotokoll nur vage. Aus seiner „Volksgemeinschaft“ ausschließen will er demnach nämlich nicht nur Migranten und Geflüchtete.

Auch für nicht genehme „Biodeutsche“ stellt er einschneidende Maßnahmen in Aussicht. So könnten „brandige Glieder nicht mit Lavendelwasser kuriert werden“, philosophierte er. Und man werde „leider ein paar Volksteile verlieren, die zu schwach oder nicht willens sind“. Und: „Die deutsche Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich anpacken werden“, so Höcke. Sei die „Wendezeit“ gekommen, „dann machen wir Deutschen keine halben Sachen“.

Die AfD-Wähler haben also die Wahl zwischen extrem neoliberal und extrem faschistisch, je nachdem, wer am Ende die Oberhand gewinnt. Fürs Großkapital sind jedenfalls beide Flügel wichtig. Das nämlich hält sich seit jeher sowohl extrem rechte als extrem Neoliberale gerne in der Hinterhand. Das Kapital braucht schließlich eine Option für den Krisenfall. Das sollten die „kleinen Leute“ bei ihrer Wahl bedenken. Da hilft auch die Ausrede nicht, dass die anderen auch scheiße sind. Klar, große Teile der Linken sind inzwischen neoliberal, die Sozen Arbeiterverräter und die Grünen die Partei fürs gehobene Bürgertum. Wissen wir.

Man sollte vielleicht selbst etwas tun. Und dabei bedenken: Wenn sich die „Klasse der modernen Lohnsklaven“ ethnisch, religiös, kulturell oder nach sonstigen Kriterien entzweit und bekämpft, nutzt das am Ende nur einem: Den Interessen des Großkapitals und seiner staatlichen Manager.

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38 Kommentare zu: “Tagesdosis 18.5.2019 – Marktradikale Pseudo-Kümmerer auf Wahlkampftour

  1. An alle Lohnabhängigen:
    Organisiert für Samstag den 25.05.2019 möglichst viele (Groß)demos mit dem Ziel eines Wahlboykotts der EU-Wahl am Sonntag.
    Mit Plakataufschriften wie:
    Warum stehen die Interessen der Arbeiter nicht zur Wahl? oder
    Wo ist die Partei, die den Trend, dass die Reichen reicher und die Armen ärmer werden, stoppt? usw

  2. Die FDP hat wieder absackende Umfragewerte. Gleichzeitig ist auch das soziale Netzwerk der FDP „Meine-Freiheit“ seit einiger Zeit zu großen Teilen eine Baustelle. Ich habe dort die Gruppe „Liberale Ideenwerkstatt“ angelegt, weil das soziale Netzwerk der FDP eine erheblich bessere Funktionalität hat als Facebook. Mit der Einladen-Funktion habe ich dort auf mich aufmerksam gemacht, aber gemessen an der hohen Vielzahl an Parteifreunden der FDP ist es dann doch sehr schwierig überhaupt Interessenten für alternative Inhalte zu finden.

    Was die AfD betrifft, ist diese im Moment bei der Inhaltsarbeit nicht eindeutig schlechter als etwa die Linke oder Bündnis 90/ Die Grünen. Anders als die meisten anderen Parteien sagt die AfD es ganz klar, dass der Euro am Ende ist. Sie lehnt etwa auch eine Haftung für EU-Banken ab.

    Sie liegt in ihrer Einschätzung richtig, dass die Sozialunion gefährlich ist. Aber diese nicht zu haben könnte ebenfalls gefährlich sein.

    Es gibt durchaus auch weitere Inhalte der AfD, die nicht falsch sind.
    Sie will den Handel mit CO2-Zertifikaten einstellen, weil er nur einen weiteren Anstieg der Energiepreise bewirkt.

    Trotzdem ist die fehlerhafte Grundhaltung der AfD zur Marktwirtschaft weiterhin unverändert.

    Hier muss man es der AfD jedoch zugutehalten, dass die Funktonsweise derselben bislang von kaum jemandem richtig verstanden wird.

    Es kann jedenfalls nicht funktionieren, wenn wir dem stabilen Geldwert eine höhere Priorität einräumen als der Ungleichheit.

    Vor allem gibt es für die Marktwirtschaft bislang noch keine eindeutigen Alternativen.
    Es ist eher unwahrscheinlich, dass das Freigeld nach Gesell als Allein-Lösung funktioniert, weil eben auch unsere fehlerhafte Tauschlogik großen Teilen der Bevölkerung keinen Wohlstand liefert.

    Wenn der Machtwettbewerb der großen Akteure der Wirtschaft wegfällt, dann ist es fraglich, dass das Laissez-faire-Prinzip die Wirtschaft korrekt steuert.

    • Wir sollten die Partei wählen, die den Trend, dass die Reichen reicher und die Armen ärmer werden umkehren will.
      Wenn wir dann feststellen, dass es die Partei nicht gibt, sollten wir die Wahl(en) boykottieren.

  3. @Frau Bonath,
    solange Sie gegen etwas kämpfen, bevorzugt und zu Recht, den Neoliberalismus, wird der Zuwachs Ihrer Anhängerschaft bescheiden ausfallen.
    Wenn Sie für die „Erniedrigten und Beleidigten“ mit einem Konzept kämpfen, etwa mit modifizierten Marx’schen Thesen, werden Sie mit Ihren rhetorischen Fähigkeiten mehr Erfolg haben.

    • Nochmal zur Klarstellung: Sie schreiben:
      „Wenn sich die „Klasse der modernen Lohnsklaven“ ethnisch, religiös, kulturell oder nach sonstigen Kriterien entzweit und bekämpft, nutzt das am Ende nur einem: Den Interessen des Großkapitals und seiner staatlichen Manager.“
      Dass kann ich doppelt unterstreichen. Deshalb macht es auch keinen Sinn, Lohnabhängige, die sich in die AfD verlaufen haben, zu kritisieren. (Zumal sie sich in unserem Parteiensystem nur verlaufen können.
      Es geht darum konstruktive Vorschläge zu machen, bzw. zusammen zu erarbeiten.

  4. Der Wahl-o-mat sagt mir, ich soll die Linken wählen. An 2. Stelle liegt die Tierschutzpartei und 3. ist die AfD. Bei der Linken weiß man nicht wen man wählt, Lafontaine oder Gysi, Wagenknecht oder Kipping, die fallen also schon mal raus. Die Tierschutzpartei kommt mangels Nachfrage nicht ins Parlament und die AfD kommt schon wegen fehlender Sozialpolitik nicht in Frage. Also bleibt nur der Wahlboykott.

    • nein Lafontaine der hat schon mehr mals die Politiker wegen Dummheiten gewarnt aber wurde ignoriert die folge Armut und renten Einbußen…

    • @bluefalkon
      Sie sagten, sie sind die goldene Mitte und dann setzen sie sich für einen Linken wie Lafontaine ein?
      Kleiner Scherz.
      Lafontaine würde ich auch wählen, wenn er zur Wahl stünde. Zur Wahl steht Kipping.
      Kipping ist besser als Göring-Eckart und Merkel, erinnert mich aber trotzdem an die beiden.
      Bleibe dabei, ich wähle nicht.

  5. also vorweg ich bin weder rechts noch links angehaucht ich bin die goldene Mitte, diese Partei gibt es nicht würde sie aber so nennen wenn ich eine aufmachen würde. nun was ich sagen will ist, das was die frau Susan Bonath geschrieben hat ist nicht schön und auch nicht ganz richtig, sie hat viele Fehler gemacht zum einen Zitate gemacht die sie völlig aus dem Kontext genommen hat und sie nach ihren belangen gekürzt und naja die Sichtweise geändert nicht ganz gut gemacht. dann hat sie nur die rechte Seite als neo betitelt was eben so nicht ganz stimmt. denn jeder sollte wissen das sowohl die linke als auch die rechte Seite eine NEO Seite hat also aggressive Tendenzen die mir bei beiden absolut nicht gefallen da es sehr stark in Faschismus hinein geht. dann habe ich noch gesehen das sie ein weiteres Thema einfach hinein gesteckt hat wo es nicht hinein gehört Thema Umwelt, sie hat das Thema Markradikale etc. auf gemacht hat aber nur sehr wenig diesbezüglich da hinein gebracht. zum Thema Umwelt hat sie gesagt was mir auch nicht gefällt das es sowas die anti oder denier gibt (im englischen denie), nun es gibt immer mehrere Seiten einer Sichtweise und es gibt eben Leute die nicht gleich auf alles so reagieren als sei es richtig und müsse nicht noch weiter hinterfragt werden, diese dann als sonst was zu beleidigen oder herunter zu stufen ist in meiner Sicht etwas zu radikal. also das ganze was die Susan Bonath schrieb ist mir zu unpassend sie sollte das ganze nochmal überdenken.

    • Ich bin weder ganz jung/naiv, noch irgendwie alt/zynisch und noch Mitten im Leben und treffe eine Menge Menschen mit großer Unzufriedenheit aus ganz verschiedenen Motiven heraus.
      Das ist die Masse der Unzufriedenheit.
      Wer aber nun einen exklusiv marxistischen Protest will oder einen rein völkischen oder einen der 100% gender oder vegan oder ultrakulti durchpauken will, der vereinzelz „sein“ Protestpotential und alles bleibt beim alten.
      Danke für Nichts!

      Was sollte das oberste Prinzip sein? Jeder Mensch ist souverän? Dann müssen wir eine Mittelposition finden, ansonsten herrscht die Mehrheitsmeinung kompromisslos über ALLES.

      Diese Dame hier hat den Kommunismus zu ihrer Religion erhoben und diese hat über alle zu herrschen, drauf gepfiffen, was andere denken.

      Solche Irrlichter kommen nur an die Macht, wenn die Puppenspieler dies für hilfreich erachten wie z.B. 1917, aber niemals mit Unterstützung der breiten Masse, weil die den Braten riechen oder von dem Experiment der Experten die Schnauze gestrichen voll haben.

      Was dem einen Hitler, der Papst oder eben auch nur Greta ist, das ist der anderen eben Marx.
      Dogma bis der Adler quietscht und alle Nicht-Gläubigen schon mal für dumm, demnächst vermutlich für überflüssig erklärt. Waren es nicht auch linke Regime, die Gehorsamsverweigerer weggesperrt haben, weil es sich so leichter durch“regieren“ lässt?

    • Frei nach … die Mitte ist da wo ich bin!

      Oder anders:

      Und dazu gehört ein ganz wichtiges Mittel: „Die Mitte“. Die „Mitte“ ist etwas ganz Tolles, heute sind alle in der Mitte. Das gehört wieder zum neoliberalen Falschwörterbuch, weil hier ein Begriff neu besetzt worden ist, denn „Mitte“ ist für uns alle etwas ganz Tolles.
      ‚Mitte‘ suggeriert Harmonie, Ausgeglichenheit, vielleicht auch Geborgensein, ‚Mitte‘ ist ein ganz positives Gefühl, weil wir ungerne zu den Extremen gehören wollen. Der Neoliberalismus hat diesen Mittebegriff neu besetzt, indem jetzt eigentlich mit „Mitte“ eine extremistische Position bezeichnet wird. Nämlich die extremistische Position eines Kampfes gegen Demokratie. Und die „Mitte“ ist sogar eine extrem fundamentalistische Position, weil sie einen Ausschließlichkeitsanspruch hat: Es kann keine Alternativen mehr geben. Die „Mitte“ ist eine extrem fundamentalistische Position mit einem Ausschließlichkeitsanspruch, übt aber auf uns eine gewisse Faszination aus. Wir gehen diesem Wort immer wieder auf den Leim. Und Sie sehen, wie häufig dieses Wort als Attraktionsmittel in der politischen Rhetorik verwandt wird, und zwar immer im Kontext auch des neoliberalen Programmes.

      Tony Blair: „a radical centre in which you are able to take decisions fort he future of
      the country“

      Gerhard Schröder 1998: „Es gibt keine linke oder rechte Wirtschaftspolitik, sondern
      nur eine gute oder schlechte Wirtschaftspolitik.“

      Emmanuel Macron 2017: „ni droite, ni gauche“ (weder rechts, noch links)

      Faschismus: „weder links noch rechts“

      Die „radikale Mitte“ – auch eine interessante Wortschöpfung. – Es gibt gar keine Interessen-gegensätze mehr. Es gibt keine Interessengegensätze zwischen Unternehmer und Lohnabhängigem mehr. Es geht nur noch um ‚Vernunft‘, es geht nur noch darum, ‚rational‘ die besten Lösungsansätze zu finden. Es hat auch keinen Sinn mehr, gegen irgend etwas zu kämpfen, es geht nur darum, die ‚beste‘ Lösung zu finden, denn letztlich sitzen natürlich Unternehmer und Lohnabhängige im gleichen Boot, haben die gleichen Interessen, nämlich: die ‚besten‘ Lösungen zu finden. ‚Letztlich ziehen wir doch alle am selben Strang‘ – das ist die Ideologie, was ja irgendwie auch richtig ist, nur eben an unterschiedlichen Enden.
      Interessanter ist hier noch der Punkt – das finden Sie heute ganz häufig -, dass jemand sagt: „ich bin weder rechts noch links“. „Links“, das heißt ja eigentlich für eine gerechte Verteilung und eine solidarische Gesellschaft – und „rechts“ heißt, nicht für eine gerechte Verteilung. Jemand, der weder rechts noch links ist, kann sich eigentlich nur damit noch retten, dass er sagt: „Naja, ich bin völlig apathisch!“
      Und interessant ist, dass der italienische Faschismus genau diesen Slogan hatte, er ist „weder rechts noch links“. Und da war etwas dran. Der Faschismus war extrem anti-links, aber er war auch nicht rechts, denn ‚rechts‘ hieß damals eigentlich reaktionär und bewahrend. Der Faschismus war revolutionär, der wollte nicht bewahren. Das war ein totalitäreres System, er wollte etwas ganz anderes. In gewisser Weise konnte er zurecht sagen: „wir sind weder rechts noch links“. Auch dort lohnt es sich wieder, einen Blick auf die Geschichte zu werfen.

      Aus:

      28. Pleisweiler Gespräch mit Professor Mausfeld – 22. Oktober 2017
      Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten lässt: Neue Wege der „Stabilitätssicherung“ im autoritären Neoliberalismus

      Es ließe sich auch folgern, Faschismus und Neoliberalismus treffen sich in der goldenen Mitte. Ich schätze mal den Machteliten ist es ziemlich einerlei, mit welcher Spielart des Kapitalismus sie ihre Macht bewahren.

    • Des langen Ergusses schmächtiger Unsinn wäre dann, dass alle von großem Übel sind, welche nicht stramm links stehen?

      Es gibt in Ihrem Weltbild also reaktionär – apathisch – und einzig richtig (sprich: links)?

  6. dushanwegner.com/verschwoerungstheorien/

    Der politische Gegner wird mit Geheimdienstmethoden zur Strecke gebracht und der Mob jubelt.

    Ich würde diese Art der Gegnerbearbeitung in gleicher Weise abstoßend finden, wenn es um Linke gehen würde.

    Es ist abartig, was hier abläuft, aber hirntot ist es, dass die Linken dem Treiben auch noch applaudieren. Es könnte auch sie irgendwann treffen.

    Andererseits haben diese Methoden der Zersetzung und Kompromitteriung auch im Osten sich größerer Verbreitung und Beliebtheit erfreut.
    Im Westen wie im Osten sind nur Lumpen an der Macht gewesen.

    Auch so eine Gemeinsamkeit, die mich von jeher hat stutzen lassen. Wenn es um den Charakter geht, sind die Mächtigen alle gleich.

  7. Ja, genau, die AfD ist böse! … und wir sind die Guten, weil wir die AfD böse finden … TEILE UND HERRSCHE funktioniert immer … sogar hier … schon bemerkt?
    Viel Spaß noch beim diskutieren …

    • Sie müssten doch als gefühlter Systemling die freie Presse abfeiern ohne Ende – die schießen doch gegen die Kritiker, z.B. AFD oder die Öschis, willenlos. Ist doch Ihr Ding. EIn Hoch auf Böhmermann, den Spiegel und all die anderen Fackelträger des Guten. Wir sind voll auf Linie zum Weltstaat.

      Wer den Globalismus nicht hofiert, ist von großem Übel.

      Wo ist jetzt der Unterschied zum Machtanspruch im Ostblock?

      Das Monster ist geschaffen. Jetzt kommen dann die ENteignungen oder Verstaatlichungen und dann ist doch alles gut.

      Brüssel ist doch schon ein ZK. Alles auf Anfang. New game für den Zentralismus. Wird bestimmt prima diesesmal.

  8. „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“

    Eine wahrhaft revolutionäre Parole! „Deutschland den Deutschen …!“ Deutschland ins Eigentum der Deutschen, d.h. aller Deutschen überführen – das hat was! So sei das aber gar nicht gemeint? Wie denn dann? Aha, der zweite Teil der Parole darf dabei nicht unterschlagen werden: Die Ausländer müssen natürlich außer Landes geschafft werden, denn darauf kommt’s in erster Linie an. Und wenn die dann alle weg sind, gehört Deutschland endlich wieder den Deutschen allein. Will heißen: Die Anwesenheit von Ausländern im Land ist verantwortlich dafür, dass Deutschland eben nicht den Deutschen gehört. Wenn das so ist: Gehört Deutschland heutzutage dann den Ausländern? Kann man so auch nicht sagen, denn die haben uns Deutschen Deutschland allein aufgrund ihrer Anwesenheit ja eigentlich gar nicht weggenommen. Es ist noch da und gehört überwiegend deutschen Eigentümern. Was also will uns die Parole sagen?

    Mit der Eigentumsfrage hat die genau genommen gar nichts zu tun. Es geht dabei auch gar nicht um den Verteilungsmodus deutschen Eigentums, denn das ist bekanntlich selbst unter Deutschen höchst ungleich verteilt: Wenige besitzen sehr viel, viele sehr wenig! Das soll in den Augen derer, die diese Parole skandieren, auch gefälligst so bleiben! Deutschland soll, geht es nach dieser Parole, also gar nicht als Heimat krasser sozialer Ungleichheit denunziert, sondern als nationalistisch einheitlich strukturiertes Gebilde eingefordert werden. Deutschland ist unser Deutschland, wenn alle Ausländer weg sind! Und es hat auch dann immer noch unser Deutschland zu sein, wenn der Mehrheit der Bevölkerung wenig mehr als vielleicht ein Auto und die Wohnungseinrichtung gehört.

    Aus:

    Wir sind, was volkt!
    27. Dezember 2018 Richard Winterstein
    (Telepolis)

    • Die Afd kann den Flüchtlingen eigentlich dankbar sein.
      Welches andere Thema zieht denn so viel Wähler an?
      Die anderen Themen sind doch nur eine Verschärfung der Politik der Regierungsparteien.
      Eine Nebenwirkung ist, dass sie den Vertretern der angeblichen „Mitte“, einen fast schon sozialen Anstrich gibt.

    • Gut, die AFD ist den Migraten dankbar.
      Und Sie der Relotiuspresse?
      Denn diese räumt doch ordnungsgemäß unter den Kritikern auf.
      Sag ich doch, die Presse ist fest in der Hand der Globalisten (früher: Internationalisten).

      Alles ist doch schon auf links gedreht: Der Zentralrat in Brüssel dekretiert. Ist wie im Osten. Irgendwelche Pseudowahlen und dann herrschen ein paar graue Eminenzen weit weg in der Zentrale, die die absolute Macht hat.
      Hegemonie der Mehrheit! Staatliche Anweisungen, institutionalisierter und systematischer Zwang, bürokratischen Anweisungen für das individuelle Verhalten…Alles wie schon mal da gwesen.

      Wer das kritisiert, dem höre ich zu. Wer die Kritiker kritisiert, der isr ein Systemling, ob er das einsieht oder nicht.

    • Moin, schwarz ist weiss, ich kann dem Artikel weder was Gutes noch was Schlechtes abgewinnen. Das ist fuer mich wie offene Scheunentore einzurennen. Ich will mich auch nicht stören an der Hysterie ueber den kommenden Faschismus; denn dafuer weiss sie zu wenig von der Geschichte. Wenn sie schon S.W. in die Nähe dieser Krimminellen rueckt, ja was kommt danach. Der F. ist z.B. eine Reaktion des Kapitals auf eine starke Arbeiterklasse mit einer starken Organisation im Hintergrund (z.B. KPD), doch diese Situation vermisse ich derzeit. Also bleibt nur der alte Ruf der Linken: aaaaaber das Kapital hat noch den Faschismus in der Hinterhand.
      Das Kapital fährt z.Z. viel besser mit der Suggestion durch die Glotze, und ihre Parteien in den Parlamenten, und da ist die AFD nur eine unter anderen.

      Nach dem gestrigen Artikel von Rainer Rupp ist eigentlich nicht mehr viel zu sagen zur Europawahl:
      Wahlboykott!!!!

      mfG

    • Das das für sie wie, „wie offene Scheunentore einzurennen“ ist, glaube ich gern.
      „Die üblichen Verdächtigen“ hoffen aber immer noch, das die Afd die Lösung ist.
      Nein, sie ist nur ein perfides Werkzeug des Kapitals.
      Über ein Wahlboykott denke ich nach.

  9. „Kein Wunder: In Sachen Wirtschaft ist die AfD noch marktradikaler und asozialer als FDP, CDU und CSU zusammen.“

    Frau Bonath, warum nennen Sie nicht alle asozialen Bundestagsparteien?
    Sie haben SPD, Grüne und Die Linke vergessen.
    Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!

    • Was hat die deutsche Wirtschaft mit dem deutschen Volk zu tun?

      Natürlich profitieren die Globalisten-Konzerne von Globalisten-Politik, aber das Volk ist der Verlierer.

      Die anti-deutschen Truppen arbeiten nun mal gegen das Volk, ob nun im Namen von big money oder als Antifa. Egal. Selbst dieser Artikel stützt den Globalismus, weil am Ende gehetzt wird gegen alles und jeden, der dem entgegen tritt.

      Bei der AFD ist als ultima ratio immerhin der Dexit im Programm.

      Welche Partei sonst ist noch gegen der EU und für das Ende dieses Monsters?

  10. Mit der Formulierung „strammer AfD-Funktionär“ wird die AfD mit „a priori böse“ konnotiert. Dieser Beitrag ist ein Versuch, die kommende EU-Wahl zu beeinflussen. – ALLE Parteien AUSSER AfD fahren derzeit einen derart „stramm antideutschen“ Kurs, dass mir durchaus mulmig wird.

    • Tja, dieses anti-deutsch oder besser auto-aggressiv ist eben voll angesagt im linken pseudo-alternativ-Mainstream.
      Wir bomben und sind an allem schuld, auch wenn in Bangko ein Puff abbrennt; deshalb sollen wir ja uch untergehen. Da wird die Welt gerettet sein, wenn alle Staaten verschwinde.
      Moment, aber was dann?

      Der Weltstaat?

    • Ohne jetzt allzu viel Sympathie für Frau Bonath vor mir her zu tragen; Und auch ist es richtig, dass der Rest der etablierten Parteien nicht viel besser ist (deswegen wähle ich „Die Partei“, da gibts wenigstens was zu lachen) möchte ich doch HOFFEN, dass diese Wahlbeeinflussung gelingt 🙂 Wenn Ihnen das nicht gefällt, erinnere ich an die -auch von der AfD beschworenen- Demokratie(?) wo es doch dieses Ding gibt….ähhh…ach ja! MEINUNGSFREIHEIT!

    • Ja richtig, Frau Bonath will die Welt retten und dafür muss sie die AfD verhindern. Sie ignoriert dabei das die AfD nichts mit den aktuellen Zustand zu tun hat sondern die SPD und die CDU wie auch die Grünen. Die Lügen die dabei über die AfD verbreitet werden sind einfach unglaublich. Aber egal, auch in Österreich gibt es gerade einen Skandal in dem zwei FPÖler reingelegt wurden. Es wird klar das die echten Verbrecher massive Hetze und Propaganda betreiben um an der Macht zu bleiben. Daraus kann man auch rückschließen dass die Verbrecher halt ihr EU Projekt umgesetzt haben wollen und dabei gehen sie über Leichen. Für alle die glauben dass sie wenn sie die „Rechten“ verhindern dann was gutes tun wird sich zeigen das sie in einem EU Albtraum aufwachen werden, oder glauben die tatsächlich das die EU ein „Linkes“ Projekt ist? Wie blöd kann man eigentlich sein?

    • Wer wird im Wahlkampf mit Anschlägen und körperlichen Attacken überzogen?

      Die Systemgefährder oder diejenigen, die dem korrupten System gefährlich werden könnten?

      Ich lese nur von Terror gegen die AFD.

    • Dieser Beitrag ist ein Versuch, die kommende EU-Wahl zu beeinflussen.

      Ja, ja – so wie Putin den USA-Wahlkampf. 🙂

      Als ob sich überzeugte Afd-Wähler davon abhalten ließen.

      „ALLE Parteien AUSSER AfD fahren derzeit einen derart „stramm antideutschen“ Kurs“ ???

      Das ist ja ne steile These.

      Darum profitiert die deutsche Wirtschaft ja überhaupt nicht von der EU-Politik.

    • Was hat die deutsche Wirtschaft mit dem deutschen Volk zu tun?

      Natürlich profitieren die Globalisten-Konzerne von Globalisten-Politik, aber das Volk ist der Verlierer.

      Die anti-deutschen Truppen arbeiten nun mal gegen das Volk, ob nun im Namen von big money oder als Antifa. Egal. Selbst dieser Artikel stützt den Globalismus, weil am Ende gehetzt wird gegen alles und jeden, der dem entgegen tritt.

      Bei der AFD ist als ultima ratio immerhin der Dexit im Programm.

      Welche Partei sonst ist noch gegen der EU und für das Ende dieses Monsters?

    • Der Begriff „Volk“ ist doch ne Mogelpackung.
      Da wird eine Einheit suggeriert, die es nicht gibt.
      Zum Volk gehört der Bettler und auch der Superreiche, deren Interessen sich unversöhnlich gegenüber stehen.

  11. Aber Frau Bonath… sowas können Sie doch nicht schreiben. Da hatten sie bestimmt wieder nur ein Alu-Hütchen auf dem Kopf und haben den Füllfederhalter der Verschwörung geschwungen 😉 Vielen Dank für wieder einen so tollen Beitrag!!!

    Eine Bitte noch an die Autorin (da ich es nicht herausgefunden habe): Welche Rüstungsunternehmen sich denn so im Wahlkreis von Alice Weidel tummeln. Vielleicht habe ich keine gefunden, weil es da tatsächlich keine gibt? Ich möchte das bezweifeln.

    • In Bezug auf ihre Frage. Hat das direkten Bezug auf den Artikel?

      Mal Bodenseekreis und Rüstungsindustrie in die Suchmaschine eingeben.

      oder „waffenvombodensee.com/firmen/“ Da wimmelt es nur so.

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