Tagesdosis 18.6.2018 – Wettbewerb für die Müllpresse

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Amazon vernichtet massenhaft neuwertige Produkte. Tonnenweise Kleidung, Haushaltsgeräte, Handys, Computer und Lebensmittel landen in den Müllpressen. Vor allem Retouren gehen postwendend dorthin. Das berichtete das ZDF-Magazin »Frontal21« in der vergangenen Woche unter Berufung auf Insider. Die Empörung über die »riesige, bislang unentdeckte Wert- und Rohstoffvernichtung« war massiv.

Unternehmen, die so verfahren, handelten »kaltherzig und verantwortungslos«, klagte Kirsten Brodde von Greenpeace. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, will nichts davon gewusst haben. Es sei »ein riesengroßer Skandal«, rügte er. Ex-CDU-Umweltminister Klaus Töpfer gab sich fassungslos über die Ressourcenverschwendung. Von Unternehmen verlangte er, eine ominöse »ethische Verpflichtung« einzuhalten. Und schließlich wies Thomas Gürlebeck von der Gewerkschaft Verdi auf schlechte Arbeitsbedingungen und miese Löhne hin. Amazon spare an seinen Beschäftigten und vernichte zugleich teure Neuwaren. »Die Menschen verstehen nicht, wie das zusammen geht«, so Gürlebeck.

Über die maßlose Empörung und Verwunderung kann man sich nur wundern. Schließlich ist der Industriekapitalismus mehr als zwei Jahrhunderte alt. Seither könnte jeder, der nur will, erkennen: Das ganze Streben derer, die über die Mittel für die Produktion verfügen, gilt dem Profit. Man lege das Geld in Unternehmen an, beute Arbeitskraft aus, generiere mehr Geld, lege dieses wieder an, und so weiter. Wer nicht mitzieht, den frisst die Konkurrenz. Das hat nichts mit »kaltherzig« zu tun, sondern mit dem kapitalistischen Verwertungszwang. Seit wann unterliegen Privatunternehmer einer ethischen Verpflichtung?

Sicher, der Industriekapitalismus mit immer moderner Technik führt zu schönen, bunten, wachsenden Warenbergen, hergestellt von immer weniger Arbeitern. Dummerweise ist nicht die Deckung der Bedürfnisse der Menschen das Produktionsziel, sondern einzig der private Profit. Die Nachfrage bestimmt den Preis. Nachfrage entsteht durch Kaufkraft, nicht durch Bedarf. Andernfalls würden nicht täglich rund 30.000 Menschen ohne Kaufkraft an Unterernährung sterben. Andernfalls hätten auch  alle sauberes Trinkwasser und Zugang zur kunterbunten Warenwelt. Milliarden Menschen haben das jedoch nicht.

Denn jene, die über Land, Rohstoffe, Maschinen, Technik und Arbeitskräfte verfügen, bestimmen, was läuft. Ihr Ziel ist die einzig eine profitable Ausbeute. Hohe Löhne würden diese schrumpfen lassen. Ausbeute entsteht, wie der Name schon sagt, durch Ausbeutung von Mensch und Umwelt.

Massenproduktion auf der einen und bittere Armut erzeugende Ausbeutung von Arbeitskraft auf der anderen Seite ist einer der Widersprüche, die nicht nur zu gigantischer Überproduktion führen, sondern viele Millionen Menschen zur Flucht zwingen. Waren verschenken, ist nicht angesagt. Dies würde die Preise purzeln lassen. Und die Unternehmen müsste Umsatzsteuer darauf zahlen. Müllpressen sind schlicht günstiger. Wie man sieht, machen die Staaten der Industrieländer munter mit in diesem Spiel. Nun ja, so geht Kapitalismus nicht erst seit gestern. Offenbar wissen die Kritiker der Machenschaften des Onlinehändlers das nicht.

Dass Amazon nicht als einziger Konzern Waren massenhaft vernichtet und dass die Industrienationen hier ganz vorne mitspielen, ist nicht schwer zu erraten. Dort sind die Supermarktregale nun einmal am prallsten gefüllt mit Kolonialwaren aller Art: Baumwolle aus Indien, Bananen aus Ecuador, Kaffee aus Kenia und viele Importerzeugnisse mehr reihen sich aneinander. Unsere Technik ist voll von Coltan aus dem Kongo, Kupfer aus Chile, Kobalt aus Sambia, Palladium aus Südafrika und so weiter.

Doch die Unterwerfung unter den Profitzwang macht ewiges Wachstum, obgleich unmöglich, zur Pflicht von Konzernen und Staaten. Der heilige Wettbewerb ruft. Das Produktionsvolumen steigt ohne Ende – und mit ihm die neokoloniale Ausplünderung der Peripheriestaaten und die massive Überproduktion. Wen wundert es, dass sich immer mehr Menschen aus diesen Ländern auf den Weg dorthin machen, wo die von ihnen unter – oft unter erbärmlichen Bedingungen produzierten – Waren in den Regalen stehen?

Eins muss klar sein: Bleiben die Produktionsbedingungen so irrational, wie sie sind, verdienen nicht nur Müllentsorger immer mehr. Die Umweltkatastrophe wird zur tödlichen Gefahr für den gesamten Planeten werden. Und die Flüchtlingsströme in die Staaten der Plünderer werden ein ungeahntes Ausmaß annehmen.

Mit Abschottung und Sortierung von Menschen in nützlich und unnütz sind die Probleme nicht zu lösen. Solange die Wirtschaft in Privathand ist, rückt der Abgrund für die Masse näher – ob mit oder ohne nationale Grenzen. Sicher ist: Freiwillig werden die Privatiers keinen Groschen herausrücken. Sie werden weiter plündern, mit staatlicher Genehmigung, ganz egal, wie viele der zur Neige gehenden Ressourcen auf der Halde landen.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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33 Kommentare zu: “Tagesdosis 18.6.2018 – Wettbewerb für die Müllpresse

  1. @ Grummel
    Auch Herrn Levis Artgenossen sind der ein Indiz für den Irrsinn was Sendungsglaube, Religionsüberheblichkeit, Anmaßung, Weltmachtsansprüche, Bankenwesen, Zerstörung, Mord und Rassismus nebst Ressourcenverschwendung angeht.
    Was will der Herr den wo, wann und wie selbst erlebt haben, wenn der Deutsche ja so gründlich gewesen sein soll?
    Gruß!

  2. Danke Frau Bonath!
    Ja, dieser Konzern verbreitet viel Elend! Allerdings ist er nicht mehr und nicht weniger als das Abbild „unserer Gewohnheiten“. Warum? Weil die Masse der Menschen im Einzugsbereich Amazons genauso lebt. Futtern bis der Arzt kommt oder die Waage versagt, immer alles zu jeder Tageszeit in Tonnen verfügbar haben wollen. Ein Besuch vor Feiertagen oder dem Wochenende im heimischen Supermarkt zeigt jede Menge kleine Amazonier in Aktion! Zu fett, zu doof, zu gierig und immer sind´s die bösen anderen. Sicher ist Amazon ein Beispiel für unsere Dekadenz. Aber auch nicht mehr. Prangern wir auch mal an was Rüstung und Wahnwitz der Politik an Verschwendung und Menschenhass so umsetzt? Ja, aber recht verhalten. Wir haben jede Menge Baustellen in dieser Hinsicht. Zuerst sollte jeder sich selbst fragen, was ihn und Amazon verbindet in Hinsicht auf Vernichtung von Leben und Lebensraum, um seinen Status zu rechtfertigen. Aber so weit kommt es noch, dass wir uns um das kümmern, was wir bei anderen so schön anmeckern können, ohne selbst etwas tun zu müssen.

    Grüße!

  3. @ Grummel

    Es gibt im Bereich der Säugetiere auf jeden Fall ‚magische‘ Grenzen:

    Das betrifft die sozial maximal verträgliche Anzahl auf einer begrenzten Fläche
    die Resorptionsrate der benutzen Flächen bezüglich der Stoffbelastung (beim Menschen: von Agrarchemie über sekundäre Reagenzien bis zum schlichten Müll)
    Verdichtung, Versiegelung, Auslaugen von Böden
    die Energieversorgung (beim Menschen) in puncto Verbrauch, Abfall, Sicherheit, Verfügbarkeit
    die Verhältnismäßigkeit von Entnahme und Reproduktionsrate der Umweltressourcen; …etc.

    Dazu kommt das Problem, dass Menschen Vergleiche untereinander anstellen und jeder es mindestens so gut haben willwie ein vergleichbarer Anderer.
    Das bedeutet, dass je mehr Menschen da sind, umso mehr das jeweils höchste erreichbare Niveau anstreben.
    Ist dies aus einsichtigen Gründen im Regelfall nicht möglich, so entsteht dafürdas Gefühl von Ungerechtigkeit, Neid, Habsucht, Rache o.ä., was wiederum erheblichen Schaden an sozialen Strukturen wie am Materiellen zwangsläufig zur Folge hat.
    Um das wiederum einzudämmen benötigt man Kontrollinstitutionen, die wiederum umso mehr kontrollieren, regulieren und ahnden bzw. korrigieren müssen, je mehr mehr haben wollen und je weniger für alle da ist.

    Nicht umsonst geht man in der Soziologie davon aus, dass es in der Natur des Menschen liegt, Gruppen bis zu 150 Individuen sozial verträglich zu stabilisieren, und bei deutlicher Überschreitung es zu Spaltungsbewegungen kommt und sich so neue 150er-Gruppen getrennt von den anderen etablieren wollen.
    Ist dies nicht möglich, wird also das Ventil der Segregation umstandslos und komplett geschlossen, dann kehrt sich der extrovertierte Impuls der Abtrennung notwendigerweise in einen introvertierenden Impuls der Diskriminierung um!
    Das bedeutet, dass Feindseligkeiten aller Art gezüchtet werden und nicht dauerhaft unterdrückt werden können.
    Deswegen flüchten ja auch so viele in die innere Emigration (sei es Drogen, Spielesucht, Phantasmagorien, Depression etc.).

    Kurzum: der rein rechnerisch verfügbare Versorgungsraum von Menschen korreliert nicht mit den sozialen Erfordernissen und programmiert quasi Konflikte ad infinitum, die insgesamt mehr Menschen das Leben kosten als würde man von vorneherein mehr auf die Begrenzung achten.

    • Klare, unwiderlegbare Analyse. Aber es wird immer noch alles dafür getan in allen Lebensbereichen, um dieses Problem der Überbevölkerung im zivilen Leben noch möglichst effektiv auszuweiten. Deshalb verstehe ich nicht, dass dies hier bei KenFm, wo doch dauernd von ungerechter Geld- und Güterverteilung und von der Unmenschlichkeit der Kriege die Rede ist und der Notwendigkeit, diese mit einer möglichst großen Friedensbewegung abzuwenden, dieses wichtige Thema von keinem Artikelschreiber bisher je behandelt wurde und die wenigen user, die es mal wagten, es anzusprechen, bisher von der Mehrheit der anderen user hier schief angemacht wurden – mit seltenen erfreulichen Ausnahmen, wie hier jetzt wieder.
      Genauso, wie die Massentierhaltungshöllen aus reinen Profitgründen erhalten bleiben sollen, sollen auch die Massenmenschenhaltungshöllen entstehen bzw. erhalten bleiben. Und die Mehrzahl dieser zu Nutzmenschen erniedrigten macht immer noch mit und verteidigt vehement ihr „Recht auf Vermehrung“.

    • Der Holocaust-Überlebende Primo Levi hat in seinem Erlebnisbericht: „Ist das ein Mensch?“ einen Mithäftling beschrieben, der mit einer herausragenden Robustheit ausgestattet war, infolge deren er als Kapo inmitten der alltäglichen Greuel im Gegensatz zu allen anderen geradezu auflebte und Levi den Eindruck vermittelte, er sei erst jetzt so richtig in seinem Element. Ich hoffe nicht, dass es eine solche Art ist, die dann als letzte noch überlebt.

    • Da ist ja natürlich etwas dran. Die Frage ist nur, wie man die quantitative Begrenzung der Menschheit „menschlich“ und intelligent regeln kann. Und generell bin ich da auch gegen Zwangslösungen wie in China oder – nur mal ins Blaue gesprochen – Zwangssterilisationen von Frauen nach dem zweiten (oder ersten?) Kind.

      Die Hauptursachen für Überbevölkerung sind doch – aus meiner Sicht – mangelnde Bildung (bzw. Analphabetismus von Frauen) und bittere Armut. Wenn man diese Probleme angeht – und da sind wir natürlich wieder beim Kapitalismus – regelt sich auch das alles von selbst, davon bin ich fest überzeugt. Dann werden die Frauen auch emanzipierter – früher oder später – und es gilt einfach nicht mehr als erstrebenswertes Ideal oder Versicherung fürs Alter, viele Kinder zu bekommen.

      Oder kennt jemand ein reiches, „entwickeltes“ Land mit einer Geburtenrate von durchschnittlich mehr als 2,5 Kindern pro Frau?

    • @ Benjamin

      Nun, trotz der Tatsache, dass sich der Mensch weitgehend aus fast allen Rückkopplungsschleifen verabschiedet hat, bleibt er untrennbarer Bestandteil der ‚Natur‘ und ist somit letztlich eben doch deren Gesetzmäßigkeiten unterworfen.

      Es gibt keine ‚intelligente‘ Lösung ohne repressiver Deckelung durch Gesetze oder Zwangssterilisation oder Krieg etc.
      Wer soll hier entscheiden ab wann wer wie gefälligst kinderlos zu bleiben hat und das ohne ein Orwell-Horrorszenario???
      Das ist weder wünschenswert noch sinnvoll.

      In der Natur regelt sich das alles von selbst – niemand zählt oder kontrolliert oder schreibt etwas vor.
      In der Natur sind es Räuber-Beute-Beziehungen oder so etwas wir die 7-Jahreszyklen der Heuschrecken oder die Myxomatose-Seuche der Kaninchen oder der Kannibalismus von Ratten oder die Todesreise der Lachse etc.etc.

      Es ist für uns trotz reichlicher Technikkompetenz unmöglich den letzten Regelkreislauf der Natur zu verlassen, außer wir digitalisieren uns komplett und verschwinden in einer Art Borg-Schiff in die unendlichen Weiten.
      Der letzte Regelkreislauf, den auch der Mensch nicht verlassen kann, ist die Rückkopplung seiner Auswirkungen auf ihn durch die Tatsache, dass dieser Planet begrenzt ist, nicht verlassen werden kann und alle Auswirkungen konzertiert früher oder später ihrem Erzeuger – also uns – resonanzmäßig, brennspiegelartig fokussiert als kapitales Echo entgegentreten.
      Und wie bei jeder Resonanz, die sich aufschaukelt, bricht, kollabiert früher oder später das Resonanzmedium.
      Man denke an die Tacoma-Narrows-Bridge (https://www.bauforum24.tv/einsturz-der-tacoma-bridge-1940-127/) als perfektes Sinnbild der durch unsere Technik erzeugte Resonanz, die unerbittlich auf diese zurückwirkt und zerstört.

      Ein solches emergentes Ereignis oder auch deren mehrere sind die allerwahrscheinlichste Konsequenz mit katastrophalen Folgen vulgo Bevölkerungsreduzierung.

      Alle Ernährung, Medizin, Technik etc. hat eine solche ‚Tacoma-Brücke‘ über den Globus gebaut.
      Dieses globale Gespinst fängt nun die Schwingungen ein, die von unseren Taten und Werken ausgeht und oktaviert diese hoch, bis die kritische Masse erreicht wird, wo Emergenz urplötzlich, unberechenbar, unkontrollierbar, unvorhersehbar mit voller Wucht das fragil-instabile Fundament unseres Wohlstandes und technischen Niveaus aus den Fugen geraten lässt und unser System unwiederbringlich desintegriert.
      Danach werden wir in Kürze maximal auf dem Stand von vor ca 12.000 Jahren sein.
      Aber eine Wiederholung der Geschichte von damals zu heute wird es nicht nochmal geben können.

    • Benjamin, genau diese ewig alte Leier mit China und Zwangssterilisation und arme Länder- viele Kinder meine ich, die immer und immer wieder von Neuem wiederholt wird bei diesem Thema. Sie gehören anscheinend genau zu denen, die immer noch nicht kapiert haben, dass es (mir und uns) um BEWUSSTSEINSBILDUNG, besser gesagt um kollektive BEWUSSTSEINSTRANSFORMATION geht in dieser Endzeitszenerie und nicht etwa um neue ZWÄNGE.
      Diese verkehrten, niederträchtigen Systeme, die wir haben, konnten sich doch nur festsetzen und sind bis jetzt nicht abzuwerfen, weil es kollektiv an wirklicher Einsicht fehlt.
      Aber wie soll sich das Bewusstsein ändern, wenn gar nicht erst darüber diskutiert wird, sondern immer nur wieder diese alten Kamellen rausgeholt werden. Sie haben das, was Nick Mott und ich hier geschrieben haben, gar nicht richtig gelesen, nicht richtig lesen können, weil Sie sogar jetzt, wo für uns alle sichtbar ist, dass alle bisher ausgedachten Systeme nicht gegriffen haben, immer noch von diesem Allerweltsvorurteil zugedröhnt sind, man müsse erst einmal die Systeme ändern, dann würden sich auch die Menschen ändern. Nein! Wir sind Geistwesen und von Natur aus dazu angelegt, unseren Geist zu formen und weiterzuentwickeln und keine Viehherde, die sich nur an festgesetzte Tatsachen halten kann. Und selbst bei eine Viehherde bin ich mir da noch gar nicht so sicher, ob die nicht u.U. klüger mit Katastrophen umgeht, wenn man sie lässt. Genau diese Hybris, diese Einbildung, für alles schon fertige Konzepte zu haben und sie nur noch anwenden zu müssen, verhindert jetzt jeden wirklichen Fortschritt.

    • Grummel

      und bittere Armut ist also kein Grund für viele Kinder? Woher wissen Sie das eigentlich – ist diese schon besiegt? Hab ich gar nicht mitbekommen… 🙂

      Was sind eigentlich Ihre Vorschläge, um den Bewusstseinswandel als Gesellschaft zu beschleunigen? Den halte ich natürlich auch für notwendig. Ich verstehe nicht, wieso Sie hier offenbar unbedingt einen Konflikt herbeischreiben wollen.

    • Einen Bewusstseinswandel führt man jedenfalls nicht dadurch herbei, dass man die grundlegenden Probleme einfach übergeht und gar nicht erst diskutiert. Tatsache ist, dass das ungebremste Bevölkerungswachstum und die Massentierhaltung hier noch nie eines Artikels gewürdigt wurden.
      Und dass es sogar gefühlt bäh bäh ist, darauf hin zu weisen, derjenige, der es tut, nur angegriffen wird. Sie haben das hier wieder einmal mehr bestätigt.

    • Wenn Sie Hunger und Armut abschaffen wollen, dann müssen sie als erstes die Massentierhaltung abschaffen und dazu kann z.B. jeder in seinem Konsumverhalten aktiv beitragen, indem er sich bio-vegan ernährt.

    • Nach dem Erscheinen von Nick Mott’s letztem Kommentar, hab ich mich entschlossen, mich für Folgendes noch einmal anzumelden, da unsere Positionen in einem grundlegend wichtigen Punkt auseinander gehen. Die brillanten Analysen von Nick Mott beschreiben klar und richtig die Auswirkungen des Massenmenschendaseins.
      Die „Vegane Alternative“ scheint aber auch er noch nie in Betracht gezogen zu haben und damit auch die Möglichkeit zu einer wirklich grundlegende Veränderung der Lebens-und Ernährungsweise der Menschheit. In den letzten Jahren wurden mehrere groß angelegte wissenschaftliche Studien angestrengt, die aufzeigen, dass nichts die gesamte Lebenssituation auf dem Planeten effektiver zum Besseren wenden könnte, als eine kollektive Umstellung der Welternährung auf Pflanzenkost. Die aktuellste Mega- Studie, jetzt veröffentlicht im Fachmagazin Science, kommt wieder einmal mehr zu dem Ergebnis, dass die Vermeidung von Fleisch- und Milchprodukten der wirksamste Weg ist, um die Umweltbelastungen auf dem Planeten zu reduzieren und die Nutzung von Ackerland um mehr als 75% reduziert werden könnte.

      Ich schrieb früher schon, dass die reichen Länder den armen Ländern ihre Bodenflächen mit Gen-Pflanzenanbau für Massentierfutter verseuchen und die Menschen in den Industrieländern sich mit den tierlichen Produkten fett und krank essen, während in den armen Ländern die Menschen infolge ihrer dafür missbrauchten Böden verhungern. Diese logische Korrelation kann man traurigerweise noch so oft ansprechen, sie geht aber in die Köpfe der auf tierliche Nahrung Getrimmten anscheinend nicht ein.
      Die stetig anwachsende Zahl der Pflanzenköstler und deren Berichte über die positiven Auswirkungen auf ihr Gesamtbefinden beweist ebenfalls, dass eine kollektive Ernährung über reine Pflanzenkost nicht nur möglich ist, sondern in jeder Beziehung eine Verbesserung der gesamten Lebensumstände und des Allgemeinbewusstseins nach sich ziehen würde. Dies ist aber immer noch selbst bei den Alternativen Netzwerken das dickste Brett, was es zu bohren gilt.

    • Grummel,

      da haben Sie ja ein gutes und wichtiges Argument, das ich grundsätzlich absolut unterstütze. Allerdings ist eben auch da wieder die Frage, wie man die Menschen zur Vernunft (Veganismus) zwingen kann. Aus meiner Sicht – eines Fleischessers, der wenigstens schon viel seltener Fleisch isst als früher – sollte man nicht in Dogmatismus verfallen. Das einzig Wirksame und Sinnvolle wäre m.E. folgendes: Eine signifikante Steuer auf tierische Produkte, also Fleisch, Käse, Wurst, Eier, Milch, usw. – und auch Zwischenprodukte. Und außerdem hohe Ökosteuern auf Benzin und andere fossile Energieträger, was die regionale Landwirtschaft begünstigt. Außerdem den kompletten Umbau des Agrar-Subventionssystems in Richtung ökologische, regionale Erzeugung in kleineren Betrieben. Und noch einiges mehr.

      Nick Mott,

      es gibt keine intelligente für die Probleme der Menschheit, z.B. Überbevölkerung? Natürlich gibt es diese, die Frage ist nur, ob wir sie hinbekommen. Einfach – jetzt mal holzschnittartig – den Welthandel fair gestalten und generell reduzieren, keine Kriege mehr führen, den Kapitalismus überwinden und echte Demokratie einführen. Ergo keine bittere Armut mehr, bessere Bildung – und somit kein übertriebener Kinderreichtum mehr.

  4. consumo ergo sum.

    Guido Vobig spricht vom Menschen als ‚Energieräuber‘, der sich anders gar nicht mehr erhalten kann und dabei – im Gegensatz zum Rest der Natur – gerade mal NULL Verwertbares in den Kreislauf zurück gibt.

    Wenn jetzt das Vernichten von nicht konsumierten Gütern billiger, profitabler ist als diese zu verschenken oder zum Selbstkostenpreis feil zu bieten, dann hat der Kapitalismus den Gipfel der Nutzlosigkeit (sowohl dieser Güter als auch seiner selbst) erreicht!

    Und wenn es ein unumstößliches, globales Kriterium für die totale Falsifikation eines wirklich dummen Systems gibt, dann ist es Nutzlosigkeit.
    Da es aber mehr Nichtsnutze (sie nützen zu nichts und nutzen das Unnütze) gibt als irgendetwas anderes stirbt dieses System erst, wenn es völlig ausgezehrt ist und das passiert erst dann, wenn alles verschlungen wurde, was verschlingbar ist.

    Der Konsument könnte es richten, hat aber ganz offensichtlich keine Lust dazu, denn es würde Einschränkung, Regression, Bescheidenheit, Verschlichtung bedeuten – megaunspaßig, uncool, nicht trendy, nicht massenkompatibel.

    Die, die dabei nicht mitmachen (sum quia sum), tun ihr Möglichstes, aber es wird halt nicht reichen.
    Die Leere im Leben so Vieler muss gestopft werden – um jeden Preis.
    Diese werden enden wie die traurigen Seevögel, die sich vollfressen mit Plastik und im trügerischen Völlegefühl verhungern.

    • Ja, so ist es. Anstatt sich zu vergeistigen, hat sich die Menschheit verfleischlicht. Trotzdem wird man in der Regel immer nur von allen Seiten angepisst, wenn man darauf hinweist, dass 1. die Massen- Qualfleischproduktion mit dem damit verbundenen bödenzerstörerischen Monokolturanbau und der Verseuchung des Grundwassers eingestellt werden muss und 2. die Reproduktionsrate unserer eigenen Spezies gesenkt werden muss.
      Ich lese gerade, dass die Indianer vor Jahrhunderten im heutigen Kalifornien ständig mit Pflanzentrunks für Verhütung gesorgt haben, bis dann die Missionare aus Europa kamen und ihnen das verboten haben. Auch im antiken Griechenland wurde noch eine intelligente und unschädliche Art von Verhütung mit bestimmten Pflanzen praktiziert. Aber als man genügend Methoden herausgefunden hatte, um alles an Ressourcen und Nährmitteln überall auszuräubern und die einen die anderen einfach verhungern lassen können, meint nun die Mehrheit, sie könne sich ständig grenzenlos vermehren. So nach dem patriarchalen AT: Seid fruchtbar und mehret Euch!

    • Kann mir das jetzt bitte mal einer der vielen Menschheits-Vermehrungs-Apologenten widerlegen? Aber bitte nicht mit dem üblichen Schwachsinn, dass man nur einen Rechenschieber dazu brauche.

    • Moin, Grummel, das ist nicht zu widerlgen! Je mehr Menschen es gibt, desto mehr landwirtschaftlich genutzte Fläche benötigt man, um alle zu ernähren.
      Die Verhuetung der Amerikaner war mir bislang nicht bekannt, zeigt aber, wie ruecksichtsvoll sie mit der Natur, mit den Resurcen, umgingen.

  5. Irgendwie, aber nur iregendiwe, mag das ja nachvollziehbar sein, so wie im Artikel dargelegt, allein ich tue mich sehr schwer mit solchen Empörungsbotschaften. Was bringst??
    Weltuntergangsstimmung und das System ist schuld?!

    Ist mir irgendwie zu ausweglos, frustig und wenig hilfreich.

    Warum nicht versuchen, abseits von der hier schon (gefühlt) hundertfach geäußersten und immer wieder gleichen Systemkritik, mal hinein zu schauen und konkreter zu werden?

    Wie kann es sein, dass es sich für Amazon wohl nicht rechnet, die Mangelhafte Ware an die Unternehmen zurückzuschicken? Da stimmt doch das Online-Bestell-System nicht mehr, wenn aus Bilanztechnischen Gründen, derart Müll und in den Mengen produziert wird. Ist das nicht eine wichitge Info an die Nutzer dieses Bestellwahnsinns!!
    Wie kann es da andere Lösungen geben?

    Ist es nicht unser Konsumverhalten „Geiz ist geil“?
    Wieviele LKW sind heute unterwegs??
    Wieviel Luft wird verpesstet?
    Wieviel Verpackungsmüll wird produziert?!
    Wieviel Strassen müssen ausgebaut werden?!
    Wieviele Hallen gebaut und sonstiger Infrastruktur?!

    Man/Frau müsste/muss sich eigentlich scheiße fühlen bei jeder Online-Bestellung, welch riesiger ökologischer Fußabdruck jedesmal produziert wird.
    Dieses „klicken“ und dann ist´s gleich Morgen da, ist ein schönes Märchen, mit dem wir uns selbst verarschen, weil wir sehen´s ja nicht (bis auf den Verpackungsmüll) was wir da für ein Mist jedesmal gleich mit verzapfen.

    Gibt es eigentlich Studien darüber, die schon mal versucht haben zu bilanzieren, wieviel ökologischen und ökonomischen Wahnsinn wir mit dieser Online-Bestellerei produzieren (Der Müll würde dann ja auch in so eine Bilanz gehören).

    Hier hätte ich mir etwas mehr Diskussion, anlässlich des Themas, in der Tagesdosis gewünscht, anstelle dieser alles erschlagenden und aussichtslosen Systemkritik.

  6. In der Autoindustrie ist diese Sache schon lange bekannt. Das Rad was sich da dreht ist
    so groß, dass es am Ende egal ist, ob das Auto verkauft oder verschrottet wird.

    Der ganze Diesel Skandal ist nur ein Märchen um einigermaßen plausibel zu machen warum
    Millionen von Autos auf Halden vergammeln und dann irgendwann verschrottet
    werden oder unauffällig irgendwo zum halben Preis verramscht werden.

  7. In der Tat: Die Krisen des Kapitalismus sind Ueberproduktionskrisen.

    „Solange die Wirtschaft in Privathand ist, rückt der Abgrund für die Masse näher“ und

    “ Freiwillig werden die Privatiers keinen Groschen herausrücken.“

    Was folgt daraus? M.M.n. kann es nur DIE Lösung geben, und zwar die Macht im Staat zu uebernehmen. Doch wie geht das? Nun in erster Linie bedarf es einer Partei, die dieses Ziel verfolgt. das ist mit der Partei die Linke, die sich vollständig dem Parlamentarismus verschrieben hat, schier unmöglich. Es erfordert eine Partei, die zwar auch im Parlament vertreten sein sollte, aber nur, um bessere Möglichkeiten zu haben ihre/unsere Ziele zu propagieren.
    Ansonsten muss es darum gehen in den Gewerkschaften und in der Bevölkerung zu werben fuer eine Uebernahme der Macht im Staate.

    Mir ist schon klar, dass wir weit entfernt sind von dieser gesellschaftlichen Situation, doch sollten wir nicht aufhören dafuer zu werben. Wir brauchen eine Partei, die unsere Interessen vertritt bis zum Allerletzten. Ich sehe dafuer eigentlich nur eine kommunistische Partei, die als Interessenvertretung in Frage kommt. Ob es sie bis dato gibt oder erst gegruendet werden muss wird wohl die Zukunft entscheiden.

    • Ich denke, wir benötigen keine neue Partei, sondern eine Bewegung. (Insofern ist Sahra Wagenknecht schon auf der richtigen Spur, wenn ich auch nicht an dieses Projekt glaube.)

      Man hat zuletzt immer wieder gesehen, dass Parteien in jeder Hinsicht völlig überholt sind – und letztlich keinerlei Relevanz mehr haben. Neue Bewegungen wurden sehr schnell aufgebaut und hatten großen Erfolg – z.B. die Macron- oder Trump-Kampagne. Natürlich stand da auch sehr viel Geld dahinter, welches wir für die „gute Sache“ leider nicht haben. Aber Parteien sind jedenfalls Schall und Rauch.

      Außerdem bleibt eigentlich überhaupt keine Zeit mehr. Veränderung müsste also sehr schnell passieren. Eine Bewegung müsste – durch Wahlen oder einen Umsturz – sehr schnell die Macht gewinnen. Um anschließend aber nicht – wie bisher fast alle Revolutionäre, jedenfalls ein Stück weit – selbst auf die dunkle Seite der Macht zu wechseln.
      Die Quadratur des Kreises ist also gefragt, quasi…

      Auch hier hätte ich wieder einige Hoffnung auf Geschwindigkeit: Es muss vorab ein recht detaillierter Plan aufgestellt werden, was nach der „Machtübernahme“ passieren soll. So z.B. die Ausarbeitung einer neuen Verfassung innerhalb von – sagen wir mal – 4 Wochen, und viele weitere, grundlegende, ganz konkrete Schritte. Nur dann, wenn es schnell genug geht, könnte es evtl. gelingen, die Machtkonzentration für einige Personen gering zu halten. Und anschließend müsste es sehr strenge Regularien geben, die sich ohne Verfassungsänderung nicht kippen lassen, um Macht viel stärker als je zuvor in der Menschheitsgeschichte auf allen Ebenen effektiv zu beschränken!

    • Moin, Benjamin, so sehr ich verstehen kann, dass Du auf Eile setzt, sosehr sollte man trotzdem sehr gruendlich vorgehen und sich auch vertraut machen mit seinen ‚Mitspielern‘. Es ist m.M.n. sehr notwendig mit dem notwendigen Ruestzeug an die Arbeit zu gehen. Wir sollten gewappnet sein gegen Anfeindungen und Irrlehren, die ein Gelingen verhindern wuerden. D.h. fuer mich, dass es ’ne ganze Menge Schulungsarbeit gäbe, die zu bewältigen wäre. Auch inhaltliche Differenzen muessten diskutiert werden, um gemeinsam agieren zu können. Ebenfalls muss weiter Aufklärungsarbeit geleistet werden, KenFM ist nur ein erster Schritt.

    • Moin Hog

      Mir scheint, wir zielen beide darauf ab, daß es nicht reicht, Demokratie zu erlangen, sondern dass der Kapitalismus beseitigt und durch Sozialismus ersetzt werden muß. Dafür gibt es zu wenig Bewußtsein, Schulungsarbeit wäre schon richtig.

      Aber die Gründung einer kommunistischen Partei ist mir in dem Sinne zu problematisch, als wir erst einmal die richtigen Konsequenzen aus der Niederlage in Rußland, China etc. ziehen müßten.

      Wenn ich gefragt werde, welche Konsequenzen das sind, da habe ich leider keine Ahnung. Der Weg der Parteidiktatur, das waren sie wohl im wesentlichen, war nicht richtig. Das kann man auch dann sagen, wenn man den ganzen Verleumdungen der „freien Presse“ über diese Zeiten nur mit Verachtung gegenüber treten kann. Niederlage bleibt Niederlage, auch wenn man einiges Positives in ihr entdeckt. Das Ergebnis ist grenzenlos traurig: Religiös organisierte Staatsmacht für das Kapital in Rußland und ja, wie soll man das System in China nennen? Nordkorea? Dann weiß ich, so geht es nicht.

      Benjamin weist m.E. mit Recht daraufhin, daß es langsam eilt. Und ja, gründlich muß es auch sein. Deshalb bin ich auf für die häufig so klaren Worte von Susan Bonath dankbar.

      Genug des „schlauen Skeptizismus“, wer hat einen Plan?

    • Naja – ich habe „einen Plan“ für ein alternatives Gesellschaftssystem. Es kommen natürlich die allermeisten Ideen nicht von mir selbst, aber ich habe meine Vorstellungen mal niedergeschrieben.

      Nur würde das erstens hier etwas den Rahmen sprengen, interessiert das zweitens kaum jemanden, da ich keinen bekannten Namen oder Referenzen habe – und hätte das drittens m.M.n. sowieso keine Chance auf Realisierung, selbst wenn man sich auf ein gemeinsames Konzept verständigen könnte. Denn die Massen sind heute einfach zu träge für große Veränderungen, und es geht ihnen mehrheitlich auch noch relativ gut, hierzulande. Es wird ja auch alles dafür getan, sie weiter dumm zu halten.

      Klingt resigniert? Leider ja.

    • Moin, hj, und vielen Dank fuer Deinen wohlwollenden Kommentar! Ja, in erster Linie gebe ich Dir Recht, dass es sehr schwer ist sich heute zu orientieren. Sowjetunion, Nordkorea. China … Das ist auch nicht unbedingt mein Traumziel. Aber das liegt doch wohl noch in weiter Ferne. Ich glaube eher, dass die Umgestaltung der Gesellschaft und der Macht ueber diese das Hauptproblem fuer die kommenden Jahre sein wird.
      Worum es mir geht in der Diskussion um die Form des Widerstandes (Bewegung oder Partei) ist die Frage, wie wir zu einheitlichen Aktionen kommen wollen/können. Dazu bedarf es gewisser Vereinheitlichungen der Akteure. Ich denke es wäre sehr naiv, zu glauben, dass der gemeinsame Wille zur Veränderung ausreicht, die Macht im Staate zu uebernehmen. Zu unterschiedlich sind die Ansichten ueber das Vorhaben. Das ist absolut kein Nachteil, sondern bringt in vernuenftigen Diskussionen auch vernuenftige Lösungen hervor.

    • Moin, Benjamin, ich halte es mit hj! Gib Deine Ideen preis, um eine Diskussion anzustossen! Wir beide haben schon in der Frage der Organisationsform verschieden Auffassungen und ich denke, dass es nur fruchtbar sein kann sich weiter auszutauschen.

    • Hog1951 und hj_allemann1

      danke, dass Ihr Euch für meine Ideen interessiert. Ich werde das in ein paar Wochen tun (Upload), versprochen!

      Da es noch eine Minimalchance gibt, einen Verleger zu finden, warte ich deren Antwort noch vorher ab. Sollte das wider Erwarten gelingen, bekommt Ihr aber natürlich ein Gratisexemplar. 🙂

      Was die Organisation einer Protestbewegung angeht: Davon habe ich leider keine Ahnung. Aus meiner Sicht braucht es dafür auch eine/mehrere charismatische Führungsfigur(en), die die Menschen begeistert/n – ich bin’s nicht. 🙂

    • Moin, hj, ich wuerde sehr gerne an einem Gespräch teilnehmen, doch leider wohne ich ca. 2500 km weiter nördlich (Schweden) und kann leider diesen langen Weg nicht fahren, vielen Dank fuer das nette Angebot.
      Solltest es Dich in die Nähe von Göteburg verschlagen, so bist Du herzlich willkommen!

  8. Danke für diesen Beitrag, Susan Bonath!

    Dieser bringt mal wieder ganz konzentriert auf den Punkt, was die Hauptursache ist für die allermeisten Missstände auf diesem Planeten. Und natürlich muss man genau da ansetzen, wenn man wirklich etwas zum Positiven verändern möchte!

    Neu ist das alles nicht, aber immer dringender.

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