Tagesdosis 18.7.2018 – Vorsicht Trump! Peng! Peng! Peng!

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Wie ich heute und oft davor gesagt habe, ich habe RIESIGES Vertrauen in MEINE Geheimdienstleute. Allerdings muss ich auch anerkennen, dass wir uns nicht ausschließlich auf die Vergangenheit konzentrieren können, um eine hellere Zukunft zu bauen – als die beiden weltgrößten Atommächte müssen wir miteinander auskommen, schrieb Donald Trump nach den zahlreichen Vorwürfen, die man ihm wegen seines Verhaltens mit Wladimir Putin vorwarf.

Donald Trump hätte sich nicht wie der große Ronald Reagan sondern wie eine weiche Nudel gegenüber Wladimir Putin verhalten. Ich habe mich gefragt, so der californische Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger, wann Trump Putin nach einem Selfie fragt.

Donald Trump, ein Idiot?

Die Erwartungen an den US-Präsidenten sind groß. Die einen wollen, dass er Putin in die Knie zwingt und die anderen, dass er sich Putin annähert. Annäherung wird als freiwillige Unterwerfung verstanden. Doch bei allem, was dieser US-Präsident so unüberlegt von sich gibt, so hat er doch recht wenn er meint, dass die beiden Atommächte, die USA und Russland, eine Gefahr für den Weltfrieden darstellen. Beide müssen da übereinkommen und Verhandlungen führen. Stimmt Putin da ein, so schreiben die Zeitunge, wird Trump Putin in den Handelskrieg mit China einbinden wollen. 

Der Frieden ist eine zu weich gekochte Nudel, meinen zumindest die an Hetze und Krieg interessierten Leitmedien des Westens.

  • Für Europa ist Trump ein Albtraum geworden, den es zu überstehen gilt. Für die USA ist Trump ein reguläres Problem, das der amerikanischen Glaubwürdigkeit, ihrem Ruf und Status schadet, schreibt der Politiken in Dänemark.
  • Es ist schwer vorstellbar, dass auch nur einer seiner Amtsvorgänger eine derart pro-russische Linie vertreten hätte.(…) Alles in allem hat der Gipfel einen schalen Beigeschmack hinterlassen, der dem Ziel Russlands dient, den Westen zu irritieren. Während Trump grob zu seinen offenkundigen Verbündeten in Europa war, verhielt er sich Putin gegenüber kriecherisch. Es ist klar, dass die Bündnisse, auf denen sich die Weltordnung gründet, in Gefahr sind, schreibt die Times in Großbritannien.
  • In dieser ganzen Angelegenheit hat Donald Trump den US-Kongress und seine Regierung getäuscht, die auf einer harten Linie gegenüber Moskau beharrt hatten. Er hat seine Verbündeten der Nato und der EU irritiert, nachdem er ihnen in der ganzen vergangenen Woche Rügen erteilt hatte. Diese Spektakel-Diplomatie ist wie der von Donald Trump begonnene Handelskrieg beunruhigend und bereitet ganz sicher nichts Handfestem den Weg, schreibt La Croix in Frankreich.
  • Trump hinterlässt das Gefühl, seinem „Konkurrenten“, wie er Putin definierte, viele Zugeständnisse gemacht zu haben. Beide stimmen aber darin überein, dass sie an einer geschwächten Europäischen Union interessiert sind, schreibt La Vanguardia in Spanien.
  • Aber was das Handelsblatt in Deutschland schrieb, dass lässt nachdenken: Dass Trump dabei ist, sowohl die EU – die er zuletzt Amerikas Feind nannte – als auch die Nato zu spalten, spielt Putin in die Hände. Putin braucht eine Schwächung und Spaltung der EU, um Russlands Stellung in Europa auszubauen, die EU-Staaten energiepolitisch vom Kreml abhängig zu machen, die Sanktionen gegen sein Land zu vereiteln und seine geostrategische Position zu stärken. Es ist deshalb an der Zeit, dass im Westen einige wach werden, vor allem im Europa zersetzenden, immer autoritärer werdenden Osten der EU. Sonst wiederholt sich Geschichte eben doch als Farce. Es ist dringend geboten, dies zu durchkreuzen – gegenüber Putin und Trump.

Alles in Allem ist der US-Präsident Donald Trump, wie Arnold Schwarzenegger es auf Twitter sagt, ein Fanboy Putins. Denn, er scheint dieses Bündnis, das nach dem zweiten Weltkrieg entstand, zerstückeln zu wollen.

Jetzt kann man sich natürlich auch die Frage nach den Motiven dieses Präsidenten stellen. Er, stark gedemütigt vom US-Establishment, nie in seinen Reihen aufgenommen, dass bis nach London, Paris und Berlin reicht, will es denen zeigen, die ihn einst verlachten. Er will ihnen seine Macht, als 45. Präsidenten der USA, zeigen und es ihnen heimzahlen. Ein Spiel, dass in der Logik der Pathologie einen Sinn ergibt. Doch stimmen muss das  nicht. Starpsychologen aller Länder bemühen sich seit längerem herauszufinden, was diesen Präsidenten antreibt. Aber selbst wenn in einer solchen Verletztheit die Motive eines Donald Trump zu finden und zu erklären wären, so wäre der Grund für sein Verhalten, nichts anderes als das, was man ohnehin immer in solchen Fällen als Grund angeben kann: Kapitalismus. Immerhin ist er ein Multimilliardär. Ein Beherrscher des Kapitals. Macht über andere Dinge besitzen zu wollen will nur derjenige, der keinerlei Macht über sich selbst hat, schreibt die Psychologie. Das aber ist allerdings eine Grundbedingung, um in diesem System überhaupt klar zu kommen. Immer mehr Macht über andere.

Will Donald Trump vielleicht wirklich mehr Frieden in der Welt? Falls das stimmt, so ist er naiver als viele von uns denken. Denn Frieden ist nur ohne den Korporatismus des Kapitals zu haben. Wenn man den Frieden als Schönduselei versteht und einfach meint, man könne um Verständnis und Freundschaft werben, verändert man nur die Konstellationen der Macht. Man verschiebt sie dann nur und gibt sie aus den eigenen Händen. Und andere Spieler spielen dann ihre Spiele. Es gilt, die Macht, die zu Herrschern und Beherrschten führt, ganz zu entzaubern. Frieden ist nicht zu schaffen, schafft man bloß alle Waffen ab. Denn sobald man den Kapitalismus beibehält, wird alles wieder so werden, wie es war. Nur die Spieler werden dann andere sein. Es ist egal wer herrscht oder mit was beherrscht wird und wer den Imperator spielen darf. Wer das Geld druckt, dem ist es egal, wer es zu verteilen wünscht.

Putin, ein Guter?

Ich glaube das nicht. Machtmenschen sind nicht die guten Menschen. So zumindest sehe ich das in meiner Welt. Alle Augen schauen zwar immer nur auf die großen Spieler, auf die USA, China, Russland und Deutschland. Doch die zahlreichen Verbündeten oder Nutznießer sieht man dabei nicht. Fast die ganze Welt ist in die Welterpressung der Banken involviert.

Zu Zeiten Boris Jelzin war Russland ein Land, dass sich dem Westen, vor allem den USA, vor die Füße warf. Jelzin telefonierte sehr häufig mit dem damaligen US-Präsidenten George Herbert Walker Bush. Jelzin erhielt Anweisungen von ihm, wie er sein Land in das Kapital der Wall Street einbinden könne und Jelzin folgte dem. Was Verfassungsbruch, ja Hochverrat laut russischem Gesetz damals war. Putin wollte das ändern. Ihm aber fehlte das immense Kapital und die entsprechenden superreichen Russen, um Russland wieder in russische Hände zu legen. Putin verhinderte den Börsengang der russischen Rohstoffe, verstaatlichte sie und kooperierte mit großen Teilen der russischen Mafia. Das machte er derart geschickt, dass bis heute so gut wie das gesamte russische Mafiavermögen eigene Banken auch in den westlichen Ländern unterhalten, die mit russischen und nichtrussischen Geldern gewaschen wurden. Gerhard Schröder, damals noch Bundeskanzler, befragt danach, wann die Bundesregierung endlich die russischen Mafiagelder aus dem deutschen Handel heraushole, sie stilllegt, antwortete darauf: Das könne man machen, aber dann würde die deutsche Wirtschaft zusammenbrechen.

Wladimir Putin ist kein Guter. Und das bessere Übel ist auch nichts Gutes. Aber er hat einen sehr klaren Verstand und besitzt Charisma, ist ein echter Politpoker-Spieler. Und was die Geheimdienste angeht, ist er einfach zu schlau. Faktisch aber scheint Putin als Präsident Russlands der Chef von Moskau zu sein. Nicht aber von Russland selbst. Seine Macht über das größte Land der Welt ist nicht allmächtig. Ex-Bundeskanzler Schröder, Putins Charisma vollkommen auf den Leim gegangen, war zutiefst beeindruckt von ihm, als dieser ihm erzählte, dass sein Land zu überqueren länger dauern würde, als wolle man mit dem Flugzeug von Berlin nach Washington reisen. Ja, Russland ist fast so groß wie der halbe Mond. Für Machtmenschen ist das Verzücken an einer solche Herrschaft wahrscheinlich so stark, wie die Gier meines Hundes, wenn ich ihm ein Stück Pansen vor die Nase halte. Für Machtmenschen zählt die Macht, die sie bekommen können. Nicht etwa die Macht, die sie abzugeben haben, um dem Frieden Leben einzuhauchen. Eine Dezentralisierung ist solchen eine Kriegserklärung. Da unterscheidet sich Putin nicht von seinesgleichen. Der Frieden hingegen verzichtet auf die Konzentration von Macht auf einen Einzelnen. Der Frieden ist das Programm der Dezentralisierung von fast Allem.

Trump behandelt Europa wie etwas, was er loswerden will. Er bändelt mit Russland an? So zumindest sehen es heute die Redakteure fast aller etablierten Zeitschriften.

Trump will sich mit Russland verbünden. Er sieht in Russland seine Zukunft. Das schreiben tatsächlich die Zeitungen.

Trump betreibe die Aufnahme Russlands in die G7, während er den russischen Präsidenten für seine Machtfülle beneidet.

Es ist tatsächlich so, dass der 45. Präsident der Vereinigten Staaten eine große Angst auslöst. Die ehemaligen engen Verbündeten des Westens sind über ihn mehrheitlich schockiert. In Wirklichkeit aber fürchten sie ihren eigenen Machtverlust, der über das US-Imperium für Jahrzehnte gesichert schien. Dass mal einer daher kommt und ihnen dieses Spiel völlig egal sein wird, das hat keiner nach dem elften Neunten jemals ins Kalkül gesetzt. So sprach dann auch der Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies aus, was wie ein letztes zurecht Rütteln Trump’s anmutet: Trump treffe sich mit Prostituierten. Und jetzt Lielischkies Quelle: der britische Geheimdienst, mit Zustimmung von US-Geheimdienstlern. Tja, für den Zuschauer der öffentlich Rechtlichen wohl ein überzeugendes Argument. Fast gleichen sich die Argumente wie im Skripal-Fall.

Peng! Peng! Peng!

Liest man das überaus erhellende Buch Das Schachbrett des Teufels, von David Talbot, so musste John F. Kennedy sterben, weil er einen Linksruck in Europa förderte und selbigen in den USA zuließ und unterstützte. Er stand hinter den progressiven Führern Afrikas und förderte jeden, der nicht nur Reichtum, sondern auch Gerechtigkeit für die Schwachen zuließ. Die Geknechteten und Gebeutelten, dafür hatte er kein taubes Ohr. Er war gegen Rassismus und gegen viele elitären Clubs im eigenen Land, wie der Spaziergänger gegen klebenden Hundekot unter der eigenen Schuhsohle. Das passte dem Geldadel in den USA überhaupt nicht. Viele waren mit der CIA verstrickt, förderten und finanzierten diese damals. Das war 1963. Und sein Ergebnis ist ja bekannt. Lee Harvey Oswald hatte ein Gewehr, dass um die Ecke schießen konnte. Er besaß Kugeln, die beim Abschuss ihre Projektile Achterbahnen in der Luft vollführen ließ und wie UFO-Sichtungen, abrupt in der Luft verharrten und eine Kehrtwende vollzogen, weiterflogen und mehrfach Körperteile dabei durchschlagen konnten. Schade, er wurde von einem Verehrer Jacquline Kennedys erschossen und konnte seine Geheimnisse nicht mehr den Experten des Militärs offenbaren. Die sich womöglich darüber bis heute den Kopf zerbrechen.

Der Geldadel fürchtete schon immer weltliche Veränderungen. Weltliche Veränderungen verändern auch immer den Geldfluss. Und damit die Stabilität und den Wert der Geldmengen. Damit wiederum den Machtgenuss der Geld- und Wertebesitzer und damit dann den weltlichen Einfluss. Weiß Trump das? Zittert der Geldadel jetzt oder lässt er gerade Blei gießen? Trump ist ein Chaot für die westlichen Bündnisse. Alles was er macht, ergibt wenig bis gar keinen Sinn für die westlich sehr aufeinander eingestimmte Welt. Trump’s Wesen ist das Überschreiten fast aller Regeln und Konventionen. Was typisch ist für Kapitalisten. Seit seinem Treffen in Helsinki mit Putin hat er eine rote Linie überschritten.

Spekulationen seien nun erlaubt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel kann dies nun als ihre Chance verstehen, sich unsterblich zu machen. Sie könnte die große Retterin sogenannter westlicher Werte werden. Verzeihung, aber mir graut davor genauso wie den Lesern hier.

Und was darf Donald Trump erwarten? Drei Mal dürft ihr raten: Peng! Peng! Peng!

Quellen

https://www.merkur.de/politik/news-ticker-trump-geht-nach-putin-fiasko-in-offensive-mit-angriff-auf-ex-superstar-angela-merkel-zr-10037067.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/treffen-mit-wladimir-putin-trumps-rache-am-westen-kommentar-a-1218870.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/nach-treffen-mit-wladimir-putin-donald-trump-muss-daheim-die-wogen-glaetten-a-1218795.html
https://www.booklooker.de/Bücher/David-Talbot+Das-Schachbrett-des-Teufels/id/A02j4Efp01ZZY

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19 Kommentare zu: “Tagesdosis 18.7.2018 – Vorsicht Trump! Peng! Peng! Peng!

  1. Wieso Trump ein Alptraum für Europa ?
    Europa ist eine geographisches Begriff.
    Gemeint ist: Trump ist ein Alptraum für die EU Oligarchie.
    Das Putin schlau ist stimmt, er lässt sich nicht provozieren, gibt kein Vorwand für Krieg.
    Auch Trump ist ein Alptraum für NATO und EU Oligarchie, wenn die Atlantische Bundnis zerfällt können die O Europäische Länder ihren Blick nach osten wenden.
    Trump’s letzte Aussprache über NATO ist sehr deutlich ‚die USA hat keine Lust wegen agressive Länder in einen dritten Weltkrieg gezogen zu werden‘.
    Die Waisenkinder die uns führen müssen sind verzweifelt.
    Schulz‘ EU wirtschafliche Macht, auf einmal wird die Illusion deutlich.
    Warum Kennedy ermordet wurde.
    Er hatte viele Feinde, aber das er Israel drohte keine Waffen mehr zu liefern wenn die die Atombombe weiter entwickelte war bedeutend, nach meinem Ansicht.
    Avner Cohen,’Israel and the Bomb’, New York 1998

  2. Dass schrieb man einmal daß und noch früher konnte ein Autor Kommata nach Gutdünken, also so wie er bzw. sie es gerne betont hätte, setzen.
    Das war grammatikalisch, heute sogar grammatisch, korrekt.

    Eine Lektorin, mit der ich einmal zusammenarbeitete, meinte daraufhin amüsiert, daß man dann durchaus auch musisch anstelle von musikalisch schreiben könnte.
    Marcel Reich-Ranicki, dessen sonstige Anschauungen eher zwiespältiger Natur waren, nannte die Rechtschreibreform, darauf angesprochen, „eine große nationale Katastrophe.“

    Was sie dadurch bekommen haben, war eine weitere Spaltung zwischen den Generationen und Zensur im Bereich der Literatur.

    Dazu:

    Samstag, 07. April 2018, 12:25 Uhr
    ~25 Minuten Lesezeit
    Der große Bluff
    Wie der Staat sich die Herrschaft über die Sprache sicherte.
    von Roman Müller

    Die Rechtschreibreform von 1996 hatte mächtige Befürworter, aber zweifelhafte Rechtsgrundlagen. Und sie stand am Beginn einer unheilvollen Entwicklung unserer Demokratien. Anpassungen der Rechtschreibung folgten bisher dem realen Sprachgebrauch im Volk. Erstmals in der Geschichte versuchten Politiker nun Sprache von oben zu verordnen. Ein gefährlicher Präzedenzfall postdemokratischer Machtanmaßung. Denn wer die Sprache der Menschen prägt, prägt auch ihren Geist. Millionen wertvoller Bücher waren nach der Reform nicht mehr verfügbar, wurden aus den Bibliotheken genommen, damit Schüler nicht die „falsche Rechtschreibung“ lernten. De facto eine Art Bücherverbrennung ohne Feuer, der vor allem Werke abseits des kommerziellen Mainstreams zum Opfer fielen.

    Wußten Sie schon …?
    Der passive Widerstand
    beginnt mit der Rechtschreibung.

    Spätestens seit Gründung des wirtschaftsliberalen EU-Projekts in Maastricht 1993 beobachtet man in Europa eine konsequent umgesetzte Politik der „Reformen“, die sich in aggressiver Weise gegen die moderne Sozialdemokratie und unsere sozialen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts richtet. Diesen offenkundigen Verfall unserer demokratischen Kultur hatte der britische Sozialforscher Colin Crouch im Jahr 2004 als „postdemokratische Entwicklung“ beschrieben, „im Zuge derer viele Errungenschaften des 20. Jahrhunderts rückgängig gemacht werden könnten“. Daß Colin Crouch in seinen Ausführungen noch weit davon entfernt ist, den Kapitalismus als solchen in Frage zu stellen, oder daß der postdemokratische Kulturverfall schon weiter fortgeschritten scheint, als Crouch es wahrhaben wollte, mag hier von untergeordneter Bedeutung sein.
    https://www.rubikon.news/artikel/der-grosse-bluff

    • Hoppla … sollte eigentlich ganz nach unten, als Antwort auf die Beiträge der Herren Martin Zeitler und Matti. Entschuldigung für die Unordnung.

  3. Das Schachspiel
    ist ja vielen bekannt, deshalb wird es in Artikeln über geostrategische Ereignisse gerne gebraucht. Leider nur als Floskel. Es soll ein virtuelles Bild erzeugen in dem Spieler Menschen wie Figuren auf einem Brett verschieben, sie opfern, oder damit andere Figuren aus dem Feld schlagen usw. Das ist nicht wirklich die Essenz dieses Spiels. Wenn man von dieser eher naiven Bildmetapher absieht gelangt man beinahe wie von selbst zu einer herunterskalierten Sichtweise, die nicht nur hilft den Überblick zu behalten, sondern geradezu prophetisch anmutende Aussagen über die weitere Entwicklung des weltpolitischen Geschehens offenbaren kann.

    Motivirrtümer Beispiel Trump:
    Es ist, entschuldigen Sie bitte, kompletter Unsinn zu meinen, Trump wäre gerne aufgenommen bei all jenen Reichen, die ihn dauernd dissen und bashen. Nein, da wollte er bestimmt nie sein. Es wird immer wieder vergessen, dass man nicht so einfach Milliardär wird. Da muß man schon seine Lektionen gelernt haben.
    Trump wird sich wohl kaum mehr Gedanken um Frieden, oder Krieg machen, wie jeder Durchschnittsmensch. Wenn sein Leben mit einem Schachspiel verglichen wird, sieht er sich im Übergang vom Mittelspiel zum Endspiel, er wird ja nicht ewig leben. Seine großen Erfolge, vor allem wirtschaftlicher Natur, sollen in den sicheren Hafen, dafür hat er keine Kosten gescheut und sich sogar dem amerikanischen Wahlzirkus ausgesetzt, mit strategischem Erfolg. Das macht ihn nämlich erstmal unangreifbarer gegen alle anderen im Haifischbecken.
    Nun gibt es genau zwei Möglichkeiten es seinen Widersachern schwer zu machen. Er kann einmal schauen wie er in der Stellung seine wirtschaftliche Macht gegenüber anderen Oligarchen vergrößern kann, oder er nutzt die ihm zur Verfügung stehenden Hebel, dass seine Widersacher nur viel langsamer mächtiger werden können als sein eigener Clan. Er „verliert“ auch gerne, wenn nur die Clintons und alle anderen viel, viel mehr verlieren.
    Das ist der Grund warum er keinen Krieg lostreten kann. Andere würden viel rascher einen viel größeren Zugewinn machen. Abgesehen davon wäre seine Kontrolle in einem kriegerischen Szenario leicht einzuschränken und sogar gegen seine Interessen zu lenken. Das weiß er und das weiß der militaerisch-industrielle-parlamentarische-Medien-komplex , der sich, wie wir alle ja vernehmen können, langsam in die Hutschnur beißt.

    Ich habe weder Nachrichten noch sonst irgendetwas über das Treffen Putin-Trump gelesen, oder gehört. Das brauche ich auch nicht, ich kann ja Schach spielen. Trump hat mit Sicherheit versucht Putin die Beute Europa schmackhaft zu machen. Wie und was, wie sollen wir das wissen, oder dahinter kommen.

    Aus der Vogelperspektive eines Schachspiels ist es nur all zu deutlich zu erkennen. Wenn sich russische Mafioten mit einem guten Brocken zufrieden geben würden und Trump bestimmen kann welche Oligarchen und Clans den Kuchen unter sich aufteilen dürfen, ist doch alles in Butter. Mit einem Schlag hätte er seine Widersacher für lange Zeit hinter sich gelassen, viele wird er sich sogar einverleiben können und am Ende stellt sich die Frage für den militärisch-industriellen-parlamentarischen Medienkomplex wie sie in diesen neu entstehenden militärisch-industriellen-parlamentarischen Seidenstrassenkomplex aufgenommen werden könnten. Trump handelt mit Putin aus, wer alles zu der neuen Superoligarchenbande gehören soll. Da wissen natürlich schon jetzt viele Geld- und Machtkranke, dass sie dazu nicht gehören werden und sind stinke, stinke sauer. Aber sie können nichts tuen, das ganze System ist überdehnt, auch ein typisches Motiv im Schachspiel, wie auch die Fesselung von Figuren eine spiegelnde Darstellung von den enormen Kapitalvolumina ist, die schon viel zu lange an den Krisenherd Ukraine gebunden sind. Deshalb darf sich Ukraine aus Trumps Sicht nicht befrieden, Syrien genauso wenig wie auch alle anderen Krisenherde, aber Krieg gegen Iran?, wer das meint, hat das Schachspiel in seinem Wesen noch nicht verstanden. Trump schürt damit nur Aussichten auf große Gewinne bei denen, die ihn am liebsten umbringen würden, er schürt und schürt, aber es wird nicht eintreffen solange er amerikanischer Präsident ist. Die, die darauf hoffen, werden weiter hoffen, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und das gilt ganz besonders für Oligarchen, die sich auf ein solches Szenario finanziell schon festgelegt haben.

    Diese Hoffnung der verzockten Superpsychos ist es, was uns noch den Frieden erhält, nicht etwa die Friedensbewegung, oder der investigative Journalismus, oder Trump. Dieser Hoffnung muß immer wieder neue Nahrung gegeben werden. Die monatlichen 17,50 € für die eigene Gehirnwäsche ist da nur ein kleiner Obulus, den ich persönlich gerne in Kauf nehme um Zeit zu gewinnen. Die Eroberung des Internets war schon ein guter Zug, wie sieht aber der nächste aus?

  4. Rosige Aussichten, solange die Sklaven parieren
    17. Juli 2018

    Ich habe fertig: Das war eine Aussage des berühmten Tripper-Toni. Wir, in der EU, haben schon ein wenig länger fertig. Immer wieder hört man von dieser imaginären Elite, die uns angeblich so gelungen übers Geld regieren soll. Was für ein Blödsinn! Wo wir doch mit jeder EU-Verordnung eindrucksvoll daran erinnert werden, wie demokratisch wir uns regelmäßig selbst demolieren. Nur weil wir mit den Willensbildungsprozessen bis dahin nichts zu tun haben (das machen die Lobbys für uns), entbindet uns dies weder von den eiskalt geplanten Folgen, noch von der daraus resultierenden Verantwortung für den ganzen Murks.

    Das sind die unschlagbaren Vorzüge einer indirekten Demokratie … die ultimative Verantwortung des Souverän ohne den geringsten Gestaltungsspielraum. Natürlich muss eine immer wieder gern propagierte Vorstellung von der Dominanz des Kapitals sofort in den Bereich der Verschwörungstheorie gerückt werden. Zumindest die Gruppen, die uns exakt wie vor beschrieben dominieren, werden das einfordern und parallel dazu ihre Hände in Unschuld waschen. Aber genau diese imaginäre Elite lohnt eines vertieften Blickes. Sie ist mehr und mehr mit sich selbst unzufrieden und die bisherigen Perspektiven von unendlichem Reichtum nebst unendlicher Macht scheinen ihnen gerade zu zerbröseln.

    Exodus des Reichtums

    Bezeichnen wir sie der Einfachheit halber mal als Geldmenschen. Genau dieser Gruppe wurde an der folgenden Stelle ein entsprechender Artikel gewidmet, der überaus lesenswert ist: Der Exodus der Geldmenschen … [Telepolis]. Der verlinkte Artikel zeigt eindrucksvoll auf, das am Ende von Macht und Reichtum auch nur Panik und Angst stehen. Zurecht, denn diese Leute wissen sehr wohl, wie sie zu ihrem Reichtum gekommen sind und dass es auf der anderen Seite nicht nur Leid, sondern auch große Armut verursacht. Uns ist diese Thematik hinlänglich als Umverteilung von unten nach oben bekannt.

    Ausweislich aktueller Berichte nimmt diese Umverteilung so groteske Formen an, dass der noch halbwegs gesunde Menschenverstand hier an seine Grenzen kommt. Bei diesen Leuten dürfte der Verstand bereits vollends ausgesetzt haben: 8 Männer besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung … [Oxfam]. Unter diesen Voraussetzungen kann man die Angst der von irrem Reichtum besoffenen Menschen durchaus nachvollziehen. Soweit nicht bereits Gier und Neid ihre Hirne zerfressen haben, wird es ihnen nunmehr die Angst besorgen. Die Angst, alles womöglich an jene Menschen Kampfmaschinen zu verlieren, die sie eigens dafür bezahlen, ihren wahnwitzigen Reichtum und sie selbst zu schützen.
    (…)
    Eine der wahnwitzigen Ideen ist nunmehr ihr menschliches Heer durch Tötungsvollautomaten zu ersetzen, die keine persönlichen Befindlichkeiten kennen. Roboter, die aufgrund einer „soliden Programmierung“ in der Lage sind autonom zu töten. Eben alles zu töten was nicht autorisiert ist, sich an den Reichtümern der Automatenbesitzer zu vergreifen. Egal wie komfortabel man es sich auf Mond und Mars machen könnte, irgendetwas würde diesen Herrschaften trotz all des geretteten materiellen Reichtums fehlen. Vielleicht echte menschliche Wärme, vielleicht ein inspirierter Geist oder vielleicht auch nur das chaotische Gefühlsleben eines ganz normalen Menschen. Wie soll materieller Reichtum gegen nachhaltige geistige Armut wirken? Das schließt sich förmlich aus.

    Wie es aussieht, müssen wir alle gemeinsam nun doch noch durch dieses Tal von Trübsal und Finsternis. Selbst auf die Gefahr hin, dass wir uns als Menschheit dabei komplett ausrotten, weil die Superreichen meinen da ginge noch was oder sie hätten die besseren Karten. Wenn allerdings die Sklaven aufhören zu funktionieren, ist es schnell vorbei mit den Superreichen. Die wissen ja noch nicht einmal wie man einen Gemüsegarten anlegt … was sollen die vom echten Leben kennen? Ohne ihre Hilfskräfte sind die jetzt schon tot.
    https://qpress.de/2018/07/17/rosige-aussichten-solange-die-sklaven-parieren/

    Und evtl. noch eine recht interessante Interna der Spießgesellen:

    16. Juli 2018 um 9:23 Uhr | Verantwortlich: Redaktion
    Die Schleimspuren europäischer Wirtschaftsführer. Das spannende Protokoll eines denkwürdigen Treffens mit Trump in Davos.

    Am 25. Januar 2018 gab es in Davos am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) ein denkwürdiges Treffen. Auf Einladung des US-Präsidenten Donald Trump trafen sich 15 europäische Wirtschaftsbosse mit dem US-Präsidenten. Der WEF-Initiator und WEF-Präsident Klaus Schwab durfte auf einem Klappsitz Platz nehmen. Zu den Teilnehmern und dem Hintergrund bei einzelnen Unternehmen siehe Teil II. Insgesamt ein bemerkenswertes Sittengemälde. Albrecht Müller.

    Faktisch ging es den Bossen der europäischen Konzerne nur um eines: sich beim US-Präsidenten einzuschleimen, die eigene Präsenz auf dem US-Markt zu betonen und nach neuen Aufträgen zu gieren.

    In einem ungewöhnlichen Schritt veröffentlichte das Weiße Haus unmittelbar nach dem Event eine Abschrift der Tonbandaufzeichnung von dem Treffen. Es handelte sich offensichtlich um eine Textfassung, die mit den Beteiligten nicht abgestimmt wurde; an mehr als zwei Dutzend Stellen in der Abschrift steht „inaudible“ („nicht verständlich“).

    Wir veröffentlichen im Folgenden als Teil I das Wortprotokoll erstmals in einer ungekürzten Fassung (zwei Miniauslassungen werden in Anmerkungen[2] erklärt. Eine gekürzte Fassung wurde im aktuellen Heft von Lunapark21, Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie, veröffentlicht. Die Übersetzung besorgte Winfried Wolf, Chefredakteur von Lunapark21. In runde Klammer gesetzte Teile im Text befinden sich so im Wortprotokoll wie vom Weißen Haus veröffentlicht. In eckige Klammern [] gesetzte Passagen wurden vom Übersetzer eingefügt und sind mit „W.W.“ gekennzeichnet.

    Bitte beachten Sie die Hinweise zu einigen Unternehmen und zur US-Steuerreform in einem ebenfalls von Winfried Wolf verfassten Beitrag, den wir in Teil II publizieren; diese Information liefern für wichtige Teile der „Davos-Trump-Protokolle“ erst die erforderliche Würze.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=44970

  5. Interessant wie ein Linksruck für Kennedys Abtreten als Ursache erkannt wird. Nun das mit dem Geldadel stimmt schon aber den hat wohl viel mehr gestört das Kennedy den Dollar verstaatlichte, denn das Erste was Johnson der Nachfolger von Kennedy machte war eben die Staatliche Druckerpresse wieder zu schließen. Und wer sich etwas darüber informiert hat wohl auch schon erkannt das auch Lincoln umbebracht wurde nachdem er die Kredite der Rothschild Bank ablehnte und sich das Geld damals als Greenback bekannt dann doch lieber selbst druckte. Nun seither hat es dann keiner mehr gewagt den privaten Geldmonopol entgegenzutreten außer, doch da war Gaddafi der eine goldgedeckte afrikanische Währung einführen wollte oder Saddam Hussein der wohl anstatt mit dem Dollar den Euro benutzen wollte.

    Nun glaubt man den Gerüchten dann geht es bei der aktuellen Migrationspolitik und Schuldenpolitik der EU und der UN auch nur darum Deutschland für sehr viele Generationen in der Schuldenfalle des Geldsystems zu halten, sprich die Sklaven müssen für den Geldadel arbeiten und Zinsen zahlen, eine Entschuldung muss aus Moral politischen und nicht wirtschaftlichen Gründen verhindert werden. Genau aus diesem Zweck muss Deutschland die Schulden der südeuropäischen Staaten aufgezwungen werden und gleichzeitig muss es mit Migranten geflutet werden um es wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und den südeuropäischen Ländern anzupassen, nur so kann der Sklavenstaat der die Menschen für viele viele Generationen in der Schuldenfalle hält, errichtet werden. Also es geht nicht darum das man die Kluft zwischen Arm und Reich schließt, nein es geht nur darum diese Kluft zu erhalten denn diese beruht auf dem Geldsystem und es muss verhindert werden das dagegen etwas unternommen wird. Und als wichtiger Helfer für diese Politik des Grauens haben sich leider die Linken erwiesen. Da sei nur zu erwähnen die Links Partei der Griechen oder die LINKE, Grünen und SPD die sich für unkontrollierte und unbegrenzte Migration einsetzen und die Grenzen abschaffen wollen oder gegen Russland hetzen und Harz IV und den Kosovo Krieg zu verantworten haben.
    Ich denke nicht das der Geldadel mit den linkslinken Helferlein ein Problem hat, ich habe eher die Vermutung das ist einer seiner stärksten Waffen, WIR schaffen das!

    • Interessant, dass Kennedy in diesem Zusammenhang erwaehnt wird. Angeblich war John F. Kennedy jr. ein Freund Trumps. John F. Kennedy jr. wurde am 16 Juli 1999 gestorben kurz nachdem er bekannt gab, dass er fuer eine Praesidentenwahl zur Verfuegung staende.
      Der 16 Juli ist auch der 100. Jahrestag der Erschiessung der Romanov Familie.

      Yesterday, 16 July, when Putin met Trump in Helsinki (a semi-autonomous province of Russia until Dec. 1917) was the last day on earth not only for the Czar and his family in 1918 but also for John F. Kennedy Jnr. (killed in an “accidental plane crash” on 16.7.1999). Trump and JFK Jnr were apparently friendly https://twitter.com/jackposobiec/status/923776422019325952?lang=en
      https://nypost.com/2016/11/03/jfk-jr-predicted-trumps-run-for-president-20-years-ago/
      http://www.dailymail.co.uk/news/article-3700749/JFK-Jr-planned-running-president-friends-reveal-anniversary-death.html
      If JFK Jnr had run for office, it’s VERY unlikely Hillary Clinton would’ve got a look-in.

    • Das mit JFK jr. wusste ich nicht. Schlimm, es wurde ja auch der Bruder von JFK, Robert umgebracht. Vermutlich weil er Nachforschungen über den Tod seines Bruders machte. Jedenfalls steht fest das die Mörder bereits seit mindestens der Lincoln Zeit am Morden und Fäden ziehen sind. Das die Mörder sicher im Zusammenhang mit der Rothschild Bank und anderen Banken stehen und das natürlich das Geldsystem ihr Herrschaftsinstrument ist das sie sich nicht nehmen lassen wollen. Und das sie dabei vor nichts zurückschrecken.
      Darum muss ich auch dem Satz aus dem Artikel widersprechen:

      „Der Geldadel fürchtete schon immer weltliche Veränderungen. Weltliche Veränderungen verändern auch immer den Geldfluss. Und damit die Stabilität und den Wert der Geldmengen. Damit wiederum den Machtgenuss der Geld- und Wertebesitzer und damit dann den weltlichen Einfluss.“

      Dem Geldadel ist es völlig egal wie die weltlichen Machtverhältnisse sind, wer regiert und wie die Staaten heißen.
      Dem Geldadel ist nur das Geldmonopol wichtig und wer das in Frage stellt wird beseitigt, das hat uns auch schon ein Rothschild klipp und klar gesagt.

    • Sie nennen hier als einziger den Grund für den unsrigen Niedrgang – es ist nicht der Kapitalismus – es ist nicht der Sozialismus > das ist alles Ablenkung für die Zombies.

      Es ist einfach ein Betrug!
      Unser Geldsystem ist BETRUG.
      Fraktionales Geld schöpfen aus Abluft IST BETRUG – auch ein staatlich legitimierter Betrug IST UND BLEIBT EIN BETRUG !

      Wie wird Betrug im StGB definiert ?:

      §_263 StGB
      Betrug
      (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      Welchen Irrtum erregen und unterhalten die Betrüger ?

      Na ganz einfach den:
      Jeder Otto-Normal-Zombie, der einen Kredit nimmt/nehmen möchte, denkt, er bekäme die Ersparnisse eines Sparers für Zins geliehen. UND ES IST GENAU DIESER IRRTUM, DER ERREGT UND UNTERHALTEN WIRD (ABSICHTLICH !!)
      Denn jede Staatsanleihe – für die wir bürgen – wird mit genau so geschöpftem Geld bezahlt.

      Dabei ist nur eine FRAKTION (daher der Name Fraktionalgeld) von 1,6 % (Deutsche Bank) des Kredites wirklich das Ersparte eines Anderen – der Rest ist Frischluftgeld aus dem NIRVANA.
      Die Sicherheit die wir für einen Kredit geben ist ABER NICHT FRAKTIONAL und auch die Zinsen WERDEN NICHT FRAKTIONAL berechnet, na sowas aber auch !

      Die, die sowas machen haben es tatsächlich geschafft, den Kuchen gleichzeitig zu essen UND zu verkaufen ……., das können nur Taschenspieler, Betrüger und Parasiten.

      Kein Vermieter kann seine Wohnung/Auto gleichzeitig vermieten und selbst bewohnen/fahren.

      Sie geben auf „Potential“ Kredit und sie erkennen überall immer und sogar in einem Haufen Hundescheisse (z.B. eine griechische Staatsanleihe) Potential
      denn,
      1) erstens haften sie nur FRAKTIONAL (1,6 %)
      und
      2), solange wir Bürger auch noch für den Rest bürgen, können SIE EINFACH NUR NOCH ABSAHNEN !!

      DRECKSPACK

    • Danke JFK, und aus diesem Grund muss Deutschland in der Schuldenfalle gehalten werden, der ESM und die Migration sollen dabei wohl helfen und sind genau so gewollt.

  6. Erstmal vielen Dank für die „tägliche Dosis“ abseits des Mainstream.
    Aber könnte evtl. mal jemand dafür sorgen, dass „dass“ und „das“ richtig verwendet werden?
    Das würde schon beim Lesen helfen.
    Vielen Dank, lg an alle 🙂

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